Schweiz
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Menschen demonstrieren am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Samstag, 2. Februar 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Druck der Schülerstreiks zeigt Wirkung: Basel hat den Klimanotstand ausgerufen. Bild: KEYSTONE

Basler Klimanotstand ist nur der Anfang: Das passiert jetzt in den anderen Kantonen

Mit dem Basler Klimanotstand setzt die Schweizer Klimabewegung ein erstes Ausrufezeichen. Andere Kantone sollen nun folgen. Die Klima-Aktivisten planen weitere Spontankundgebungen.



Die Klimastreikenden jubeln. Basel-Stadt hat am Mittwoch als erster Kanton den Klimanotstand ausgerufen und folgt damit Städten wie London oder Vancouver. Die Resolution ist zwar rechtlich nicht bindend, hat aber Signalwirkung und gibt der Klimastreik-Bewegung weiteren Schub.

Der Ursprung der Resolution liegt in einem Vorstoss des Basler GLP-Politikers Aenas Wanner, der so das Anliegen der Schüler auf die Traktandenliste gesetzt hatte.

Die Grünliberalen wollen nun den Schwung nutzen und in einer koordinierten Aktion in folgenden Kantonen ähnliche Vorstösse und dringliche Postulate mit Fraktionserklärungen einreichen:

«In der föderalistischen Schweiz greifen Massnahmen auf kantonaler und kommunaler Ebene am raschesten. Darum ist es wichtig, den Klimanotstand auch dort auf die Agenda zu setzen», sagt GLP-Vizepräsident Pascal Vuichard zu watson.

Klimastreik der Schüler

Das passiert in den Kantonen und auf nationaler Ebene:

Bern

Im Kanton Bern ist es nicht möglich, wie in Basel anhand einer Resolution den Klimanotstand auszurufen. Denn dieses parlamentarische Instrument gibt es im Kantonsparlament gar nicht. Michael Köpfli, GLP-Generalsekretär und Grossrat, will darum andere Wege einschlagen. «Wir setzen auf eine Motion für höhere und ökologischere Motorfahrzeugsteuern und auf eine baldige Neuauflage des Energiegesetzes», so Köpfli zu watson.

Um den Druck auf die Parlamentarier zu erhöhen, plant die Klimastreik-Bewegung während der Frühlingssession des Grossen Rates Spontankundgebungen. Die Klima-Aktivisten wollen so etwa der Motion «Masterplan Dekarbonisierung – Umsetzung der Klimaziele von Paris im Kanton Bern» von Natalie Imboden (Grüne) im Parlament zum Durchbruch verhelfen.

Zürich

Bild

Corina Gredig.

Kommenden Mittwoch treffen sich Aktivisten der Gruppe «Klimastadt Zürich» mitVertretern des Zürcher Gemeinderats. Um Druck auf die Ratsmitglieder auszuüben, planen die Klimaaktivisten auch in Zürich eine kleine Demo vor dem Ratsgebäude. «Wir reichen sicher einen Vorstoss ein, der die gleiche Stossrichtung wie die Basler Resolution einschlägt», sagt Corina Gredig, Co-Präsidentin GLP Zürich. Das Instrument einer Resolution gibt es auch im Kanton Zürich nicht.

Luzern

Auch im Kanton Luzern soll nach dem Basler Vorbild der Klimanotstand ausgerufen werden. Dies fordern die Jungen Grünen.

Vergangenen Montag trafen sich einige VertreterInnen aus der SchülerInnenbewegung mit dem Luzerner Regierungsrat Reto Wyss (CVP). Auf die beiden Forderungen – Ausrufung des Klimanotstandes und netto null Treibhausgasemissionen bis 2030 – wollte er allerdings nicht eingehen. Die Jungen Grünen Kanton Luzern geben sich damit aber nicht zufrieden. «Wir wollen, dass jetzt gehandelt wird. Basel hat gezeigt, dass es geht. Luzern muss jetzt folgen», sagt Jonas Heeb, Co-Präsident der Jungen Grünen Kanton Luzern

Zug

Die Jungen Alternativen fordern den Klimanotstand auch in der Stadt Zug. Vorstandsmitglied Luzian Franzini übergab am Freitag eine entsprechende Einzelinitiative an die Stadtkanzlei . Die Einzelinitiative fordert im wesentlichen, dass der Grosse Gemeinderat die ökologische Dimension von politischen Geschäften stärker gewichtet. «In der ganzen Schweiz gehen junge Menschen für ihre Zukunft auf die Strasse, dies sollte auch die Politik in Zug ernst nehmen», so Franzini.

Eidgenössische Räte

Samira Marti, Kandidatin als neue JUSO-Praesidentin, vor der Delegiertenversammlung der JUSO in Zuerich am Samstag, 18. Juni 2016. Am 18. Juni tritt Fabian Molina als JUSO-Praesident zurueck. Samira Marti und Tamara Funiciello haben sich als neue JUSO-Praesidentin beworben. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Samira Marti. Bild: KEYSTONE

Die Baselbieter SP-Nationalrätin Samira Marti wird in der Frühlingssession im Parlament eine Motion einreichen, in der sie den Bundesrat auffordert, den Klimanostand auszurufen. «Ich bin gespannt, wie viele Bürgerliche den Vorstoss tatsächlich mitunterzeichnen. Ich habe viele positive Feedbacks erhalten», sagt die 24-Jährige zu watson.

Auf ihrer Facebook-Seite haben innert wenigen Tagen bereits 3000 Leute ihren Vorstoss unterzeichnet. «Es sind Leute aus allen Generationen dabei. Die Klimastreiks haben bei der Bevölkerung viel ausgelöst».

Um Druck auf die Parlamentarier zu machen, plant die Klimastreik-Bewegung während der Frühlingssession ab dem 4. März vor dem Bundeshaus täglich kleine Demonstrationen.

Der grosse Klimastreik

Am 15. März kommt es dann zum nächsten Höhepunkt der Klima-Bewegung: Tausende Schüler werden am weltweiten Klimastreik-Aktionstag in der ganzen Schweiz auf die Strasse gehen. Die Klimaaktivisten mobilisieren aber nicht nur in den Schulen und Universitäten. Mit Brief-Aktionen versuchen sie derzeit Unternehmen dazu zu bewegen, dass ihre Mitarbeiter am 15. März sich am Klimastreik beteiligen dürfen.

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

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Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Meckerschlumpf 23.02.2019 13:42
    Highlight Highlight So nun mal gaaaaanz ehrlich!
    Meiner Meinung nach und die kann man ansehen wie man will ,sind oder ist nicht Herr und Frau Schweizer aleine für diese Situation veranwortlich!
    Was bringt ein protestieren in der 🇨🇭 wen alles um uns herum dies nicht für wahr nimmt!
    Aber klar die Jugend will was verändern, nur wird das wenig oder gar nichts bringen.
    Siehe Deutschland mit Kohlekraftwerken oder China die den ganzen dreck ungefiltert in die Luft und ins Wasser lassen!
    Viel mehr Sorgen macht mir die verschmutzung unserer Erde 🌏 durch Ölplatformen oder Plastik im Meer oder gnadenloser Industrie!
  • Flunderchen 23.02.2019 07:38
    Highlight Highlight Diese Demonstranten würden sich besser nützlich machen und mal im Sommer den Abfall aus den Seen und Flüssen und am Ufer und im Wald einsammeln oder sonst wie anpacken.

    Den Notstand ausrufen können alle, sobald es in der Schweiz dann um Massnahmen und un GELD geht, wird die Sache wieder unter den Tisch gekehrt.
    • almlasdn 23.02.2019 13:11
      Highlight Highlight Jetzt sind Demonstranten schuld, dass sich in der Schweiz alles ums Geld und die Wirtschaft dreht.
  • Schneider Alex 23.02.2019 06:35
    Highlight Highlight Klimahysterie ist eine Wahlkampagne für die Grünen.

    Der einzige wirklich erfolgreiche Weg im Umwelt- und Klimaschutz führt neben dem technischen Fortschritt über weniger Einkommen und eine geringere Bevölkerungszahl. Bleiben wir realistisch bezüglich Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz. Die hauptsächlich von den Medien gepushte Klimahysterie ist eine verdeckte Wahlkampagne für die Grünen.
  • Earlybird 23.02.2019 00:22
    Highlight Highlight Ja wir müssen unbedingt etwas unternehmen aber was die Schüler machen ist ein Witz 🤔🤨
    Im Sommer bin ich wieder an einem Openair und jeder 16-22 jährige findet es total cool seinen Müll liegen zu lassen 👎👎👎
  • Livia Peperoncini 22.02.2019 19:07
    Highlight Highlight Ich möchte ganz offiziell mitteilen das ich in meiner Wohnung bis nächsten Sonntag 24.00 Uhr den Klima-notstand ausgerufen habe... vielen Dank für das Verständnis

    Den Notstands-Spruch kann jeder nach seiner Präferenz selber aussuchen... einen schönen Abend.

    https://kreaktivisten.org/demosprueche-fuer-alle-lebenslagen/
  • Bangarang 22.02.2019 15:54
    Highlight Highlight Die Sache sollte doch einfach sein; Firma Carbon Engineering um David Keith, der zugleich Professor an der Harvard University schätzen dass wie zukünftig auf 100 US$/Tonne Co2 aus der Luft filtern kommen.

    Also: Jede Tonne Co2 die generiert wird, kostet 100 US$. Wenn sich der Zertifikathandel an diese Grenze annährt, beginnt das "backward-minig von CO2".

    Technik und nicht Moral ist die Lösung des Problems.
    • PVJ 22.02.2019 22:32
      Highlight Highlight Sicher toll, dass auch an solchen Ansätzen geforscht wird. Bedingt allerdings, dass es weltweite Emissionsregeln bzw- -handelssysteme gibt. Ansonsten werden die 100$/Tonne gespart und das CO2 wird einfach woanders in die Luft geblasen.

      Und, nicht zu vergessen, die Energie für das "Backward-Mining" muss natürlich CO2-frei erzeugt werden.
  • Bangarang 22.02.2019 15:46
    Highlight Highlight Populismus vom Feinsten.

    Fakt ist: Wir haben die Kohle und die BRIC Staaten + USA verfeuern die Kohle.

    Also werden wir wohl oder übel dafür blechen müssen damit die Anderen dem Planeten einen Rape-Break geben.

  • Francine Berset 22.02.2019 14:48
    Highlight Highlight Nach 27 Jahren und 14 Ländern wieder zurück in der Schweiz. Wenn ich mir die Einstellung der Jugend in CH/D mit der von Gesamt-China (4 Jahre dort) so anschaue, mache ich mir echt sorgen! Wie kann man nur so unkritisch gegenüber einer Kampagne sein, sich so einfach steuern lassen ohne die Daten zu hinterfragen. Was für einfaches Marketing! Die 15-25 jährigen in China, sind um einiges kritischer als hier. Ja, genau! Die wissen sehr genau, dass in ihrem Land nicht alles ok ist. Aber die leisten erst was, um sich in Position zu bringen um was zu ändern. Europa wird so was von China überholt!
    • Midnight 22.02.2019 21:15
      Highlight Highlight Meinst Du das China, welches kürzlich den Präsidenten auf Lebenszeit gewählt hat, ein Social Credit System betreibt, Staatskritiker zu Tode foltert und den freien Informationsfluss mittels Staatsfirewall kontrolliert?

      Mol, das klingt nach einer kritischen Einstellung des Volkes!

      Dem letzten Satz stimme ich aber (wohl oder übel) zu.
    • Francine Berset 23.02.2019 12:55
      Highlight Highlight Wir zeigen immer und immer wieder mit dem Zeigefinger auf China. Merken aber selber nicht, wie immer mehr unsere Freiheiten sinken. Checke mal was gerade aktuell und im kleinen Kämmerchen betreffend Netz im Brüssel läuft. Oder das Netzdurchsetzungsgesetz in D.

      China hat es innerhalb einer Generations geschafft, von einem verarmten Land, welches bis vor einigen Jahren von uns noch Entwicklungsgelder bekam, zu einer hochtechnisierte Macht mit einer grossen Mittelschicht zu mutieren. Sicher mit umstrittenen Mitteln, aber der Westen schaut zu und kauft weiter deren Artikel!
    • Meckerschlumpf 23.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Ja der Westen kauft deren Artikel , doch sind einige Prozente der in China produzierten Ware westliche Güter, sprich vom Osten für den Westen produziert!
      Initiative für was wirkliches neues und absolut hervorragendes fehlt gänzlich!
      Für mich nur Controll C, Controll V und dann noch mit Bugs!
  • Toni.Stark 22.02.2019 14:34
    Highlight Highlight Fliegen streichen. Auto streichen. Heizung auf 16°. Kühlschrank im Winter abstellen und auf Balkon. Alternativ in Walz zelten. Furzen unterdrücken. Ein Jahr auf neue Kleider verzichten. Ein Tag in der Woche Fasten. Ein mal in der Woche duschen. New Green Deal rocks!
  • Muselbert Qrate 22.02.2019 13:37
    Highlight Highlight Das ist ein bisschen wie damals mit dem „Waldsterben“ 😂

    Schon krass wie einige sich so sehr manipulieren lassen. Thema für den Sektenblog?
    • Juliet Bravo 22.02.2019 14:22
      Highlight Highlight Das Waldsterben wurde durch wirksame Massnahmen gestoppt. Zum Beispiel durch den Katalysator bei Fahrzeugen und Schwefelfilter bei Industrieanlagen.
    • maylander 22.02.2019 15:02
      Highlight Highlight @Juliet Bravo

      Der Zusammenbruch der Industrie in Osteuropa hat da auch mitgeholfen

      @Muselbert Qrate
      Auch ohne verbleites Benzin, FCKW und Schwefelschleudern geht es uns besser als in den 80er. Genau das Waldsterben zeigt, dass man der Umwelt helfen kann ohne Einbussen in der Lebensqualität hinzunehmen.
    • E7#9 22.02.2019 15:04
      Highlight Highlight Juliet: Was du sagst ist schlicht nicht war. Einfach mal Behaupten scheint in Mode zu kommen. Man könnte sich doch zumindest mit Hilfe weniger Klicks erst vergewissern, ob es auch wirklich stimmt, bevor man schreibt. Das grosse Waldsterben ist ausgeblieben, weil den Pflanzen der damalige politische Alarmismus egal war. Sogar der Urheber der Waldsterbebewegung gibt zu, dass er falsch lag, und er ist einfach nur glücklich darüber. Kannst es hier nachlesen:

      http://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/umweltschutz-was-wurde-aus-dem-waldsterben-a-1009580.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 22.02.2019 13:04
    Highlight Highlight Gratulation an die Grünen und Grünliberalen. Nicht mal die SVP geschweige denn sonst irgendeine Politische Partei in der Schweiz hat jemals mit solchen Mitteln Wahlkampf betrieben und das ganze scheint sogar zu funktionieren. Marketingtechnisch brilliant.
    • Juliet Bravo 22.02.2019 13:28
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass wegen der Wahlen in der Schweiz überall auf der Welt Jugendliche für die Schweizer Grünen und Grünliberalen auf die Strasse gehen 😄
    • äti 22.02.2019 15:08
      Highlight Highlight Super, wenns funktioniert. Egal wieso und warum.
      Uns zuliebe.
  • Mutbürgerin 22.02.2019 13:04
    Highlight Highlight Ist das die linke Logik? Steuern und Abgaben erhöhen, so dass sich nur noch die Reichen Autos und Reisen leisten können? Die Vermögenden leisten sich noch so gerne Teslas, Linkswähler dürfen aber in den Zügen stehen.
    • Abu Nid As Saasi 22.02.2019 13:25
      Highlight Highlight Hauptsache Binden und Tampons werden billiger. Somit wird sich das Klima(kterium) beruhigen
    • Khoris 22.02.2019 13:48
      Highlight Highlight Naja, es is ja nicht so, dass die Linken für alle höhehe Steuern wollen. Was die Linken (meiner Meinung nach) wollen, ist eine Umverteilung von oben nach unten.
    • lucasm 22.02.2019 14:17
      Highlight Highlight Und wenn dann von oben nach unten umverteilt ist, kann es sich jeder einzelne leisten noch mehr in die ferien zu fliegen und sich ps boliden zu kaufen... dann passt es den linken aber wieder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 22.02.2019 12:57
    Highlight Highlight Einmal muss etwas geädert werden. Lieber heute als morgen!
    • Abu Nid As Saasi 22.02.2019 13:28
      Highlight Highlight Aderlass, Welcome back to Medieval days
    • Honk Honk! 22.02.2019 13:36
      Highlight Highlight Ja irgendwas ändern! Was? Äähm... Irgendwas!
  • Maon 22.02.2019 12:49
    Highlight Highlight In Baselland wird der gleiche Vorstoss wie in Basel-Stadt von der SP eingereicht.
    • Maon 22.02.2019 23:02
      Highlight Highlight Wäre cool, wenn das im Artikel ergänzt werden könnte...
  • Gubbe 22.02.2019 12:38
    Highlight Highlight Diesen "Klimanotstand" gibt es nicht. Keiner ist in wirklicher Not, wo er/sie nach Gesetz sein sollte. Das Klima ist im Wandel, kann sein, aber so langsam, dass es keiner der heute Lebenden wirklich messen kann. Ständig auf dem Klimawandel zu reiten, gibt Leser, aber der Einte und die Andere haben auch gemerkt, dass der Mensch dagegen machtlos ist. Wir können versuchen sauberer zu leben, die Natur aufhalten können wir nicht.
    • vescovo 22.02.2019 13:29
      Highlight Highlight Es ist sehr wohl messbar.
      Dank Bohrungen im Polareis konnte das Klima über mehrere Jahrtausende rekonstruiert werden. Dabei wurde bemerkt, dass bei einem starken CO2-Anstieg in der Atmosphäre kurz darauf auch die Temperaturen stiegen.
      Alles andere ist Leugnung von Fakten und wird sich noch rächen.
      Benutzer Bild
    • Juliet Bravo 22.02.2019 13:31
      Highlight Highlight „Das Klima ist im Wandel, kann sein, aber so langsam, dass es keiner der heute Lebenden wirklich messen kann.“
      Den Satz verstehe ich nicht. Denn das lässt sich ziemlich gut messen. Man kann es sogar sehen.
    • Saemigo 22.02.2019 13:41
      Highlight Highlight Einen Klimanotstand gibt es sehr wohl! Nur verspüren wir als Mensch in Mitteleuropa diesen am wenigsten und werden es auch zuletzt. Und das Klima ist auch nicht unmessbar Langsam im Wandel. Nur schon Vergleiche der Gletscher zeigen einen deutlich exponetialen Gletscherschwund, welcher eine Folge des Klimawandels ist. Und «wir Menschen» sind hauptverantwortlich.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherschwund_seit_1850

      https://www.skepticalscience.com/arg_Globale-Erwaermung-wissenschaftlicher-Konsens.htm
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 22.02.2019 12:33
    Highlight Highlight Danke Basel! Deshalb liebe ich diese Stadt und den Kanton :-)
  • JamSam 22.02.2019 12:23
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären was bei einem "Klimanotstand" konkret passier?

    Werden da Massnahmen getroffen oder ist das nur Symbolisches geplappe?
    • äti 22.02.2019 15:12
      Highlight Highlight Selber lesen geht gar nicht?
    • Bangarang 22.02.2019 15:47
      Highlight Highlight Heisst: Einen Monat früher in die Badi. Und unsere Kindeskinder baden dann die Sosse aus. Also, nichts Neues im Westen!
  • Artsens 22.02.2019 12:18
    Highlight Highlight Und das kerosin von oben, bestäubt uns alle weltweit. Stopt besser mal diese lobby
    • Juliet Bravo 22.02.2019 14:38
      Highlight Highlight Das Kerosin wird verbrannt, nicht verstäubt.
  • nuhresideeli 22.02.2019 12:14
    Highlight Highlight Super das endlich Bewegung in die Sache (Politik) kommt.
    Bitte lasst auch taten folgen, z.B. streicht als erstes die Subventionierung des Flugverkehrs.

    Auch die Medien könnten mehr Verantwortung für den Klimawandel übernehmen. Thema Werbung und so...
    Benutzer Bild
    • nuhresideeli 22.02.2019 13:53
      Highlight Highlight Die Blitzer interpretiere ich als: Sollen doch die ANDEREN die Umwelt schützen....
      Wie sagten meine Eltern: wir sind nicht die Anderen...
  • nickmiller 22.02.2019 12:11
    Highlight Highlight Seit ein paar Wochen häufen sich Kommentare, die das Klimaengagement der Jugendlichen ins Lächerliche ziehen wollen. Was bringt dieser Zynismus und was versprechen sie sich davon?
    #keepfighting
    • Francine Berset 22.02.2019 14:25
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil es lächerlich ist.
    • E7#9 22.02.2019 14:35
      Highlight Highlight Jugendliche haben Zukunftsängste weil ein medialer Daueralarmismus betrieben wird. Sie werden nicht lächerlich gemacht. Dass junge Menschen Zukunftsängste haben und deshalb auf die Strasse gehen ist eine tragische, aber auch logische Folge dieser höchst aggressiven Propaganda (Verantwortliche müsste man empfindlich zur Rechenschaft ziehen, denn Volksaufhetzung ist gesetzwidrig). Am Klima rumschrauben zu wollen und einen Klimakampf zu führen ist hingegen in der Tat an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.
    • äti 22.02.2019 15:15
      Highlight Highlight .. es ist normal, dass wenn man etwas nicht versteht, einfach dagegen ist und sich mit dummen Sprüchen besser fühlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexenkönig 22.02.2019 11:58
    Highlight Highlight Was bedeutet denn "Klimanotstand" nun genau?
    Für mich hört sich das bisher einfach nach einer guten PR-Aktion an, oder hat der Notstand tatsächlich irgendwelche konkrete Massnahmen zur Folge?
    • äti 22.02.2019 15:16
      Highlight Highlight .. selber lesen geht gar nicht?
    • Gubbe 22.02.2019 18:02
      Highlight Highlight Ein Klimanotstand gibt es nicht. https://www.lexwiki.ch/notwehr-und-notstand/
    • Hexenkönig 23.02.2019 03:11
      Highlight Highlight @äti: sehr wohl, aber ich finde eben nichts ausser der panischen Symbolpolitik. Nur scheint es keine tatsächlichen Folgen zu haben, was du mir ja auch irgendwie bestätigst...

      @Gubbe: na dann stimmt leider mein Eindruck der reinen Symbolpolitik

      Ich hoffe ja früher oder später greift die Politik auf den Grundsatz "mehr sein als Schein" zurück, anstatt uns nur mit sauberer Selbstdarstellung zu beschwichtigen
  • Flint 22.02.2019 11:57
    Highlight Highlight Notstände ausrufen ist linke Symbolpolitik vor den Wahlen. Die Gruppierungen können aber gerne Vorstösse und Vorlagen lancieren, Mehrheiten und Abstimmungen gewinnen. Dies ist der einzige Weg zu sinnvollen Resultaten.
    • P.Rediger 22.02.2019 12:26
      Highlight Highlight Solange das bürgerlich dominierte Parlament diese Vorstösse blockiert oder verwässert, ist ihr Vorschlag in etwa ähnlich wirkungsvoll wie den Notstand auszurufen. Zudem hat die Abstimmung zum neuen Energiegesetz im Kanon Bern leider gezeigt, dass eine knappe Mehrheit der Bevölkerung den Ernst der Lage noch immer nicht sieht und nicht bereit ist wirksame Anpassungen der Gesetze zu unterstützen, zumindest sobald es ums eigene Portemonnaie geht.
    • Silent_Revolution 22.02.2019 12:26
      Highlight Highlight Nachhaltiger Umweltschutz wird nie mehrheitsfähig sein, denn dies würde uns alle in unserem Wohlstand einschränken. Keine Mehrheit wird sich je Privilegien in dem Ausmass nehmen lassen, wie es nötig wäre.

      Die Mehrheit dreht ja schon am Rad, wenn das Benzin ein paar Rappen aufschlägt.

      Symbolpolitik ist das, was uns der demokratische Konsens an vermeintlichen Lösungen anbietet. CO2 auf Null, Atomausstieg usw, aber trotzdem ewiges Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum.

      In Sachen Umweltschutz ist der demokratische Weg also bestimmt keiner zu sinnvollen Resultaten.
    • FrancoL 22.02.2019 12:31
      Highlight Highlight Wann genau wurde ein Notstand in den letzten 30 J vor den Wahlen von den Linken ausgerufen?
      Bitte einige Beispiele denn Sie schreiben ja Notstände in der Mehrzahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Newsaddicted 22.02.2019 11:56
    Highlight Highlight "Wir setzen auf eine Motion für höhere und ökologischere Motorfahrzeugsteuern [...]"
    Das Klima ist gerettet! 🙄
    • Flint 22.02.2019 12:04
      Highlight Highlight Die Übermotorisierung in der Schweiz mit der einhergehenden schlechten Energieeffizienz, lässt sich nur über Verbote eindämmen. Ob die Strassenverkehrssteuern einige hundert Franken höher ausfallen verhindert noch keine Anschaffung. Kt. Zürich hat ja bereits ein umweltabhängiges System - ohne merkbare Wirksamkeit.
    • Lenz 22.02.2019 12:54
      Highlight Highlight Und alles wird teurer und keiner hat das Geld dazu.
    • GuteMenschen! 22.02.2019 12:58
      Highlight Highlight Wir setzten auf hohe Fleischsteuern und das Klima ist gerettet!
    Weitere Antworten anzeigen

Liebe Jugend, merci für den Klimastreik, du bist verdammt grossartig!

Die Demonstrationswelle, die am Samstag die Schweiz erfasste, war in jeder Hinsicht jung. Und gerade deshalb vorbildlich. 

Ich war am Samstag auch an der Klimademo. In Zürich. Im Block der ultrastolzen Eltern quasi. Da waren junge und sehr junge Menschen, die ihre Transparente hochhielten, oft mit einem kleinen Eisbären, oft mit einem Satz über Greta («Greta hat Recht und sie ist erst 16, gopfnomol!»), selten mit einem Scherz («Die Erde ist der einzige Planet mit Bier!»). Wer keine Stecken gefunden hatte, um damit ein Transparent zu basteln, hatte Laserschwerter genommen. 

Ich fragte mich einen Moment lang, …

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