Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARCHIV - ZUR MELDUNG DER UMWELTKOMMISSION DES STAENDERATES (UREK) ZUM CO2-GESETZ AM DIENSTAG, 12. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Kamine dampfen am Freitag, 3. Februar 2012, in Zuerich. Die Kaeltewelle ist noch nicht ausgestanden. Am Wochenende und zu Beginn der naechsten Woche koennte es durchaus noch kaelter werden als in der vergangenen Nacht, wie SF Meteo schreibt. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)....Smoke rises from chimneys on a cold winter day in Zurich, Switzerland, Friday, February 3, 2012.  A cold spell has reached Europe with temperatures plummeting far below zero. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Zu den grössten CO2-Verursachern gehören Ölheizungen. Bild: KEYSTONE

Der Ständerat schweigt zum Klimaschutz – das hat seine Gründe

Der Ständerat soll das CO2-Gesetz nach dem Willen seiner Umweltkommission erst im September behandeln. Der Zeitpunkt kurz vor den Wahlen ist kein Zufall, sondern taktisch gewählt. Man will einen Totalabsturz vermeiden.



Im letzten Dezember scheiterte das CO2-Gesetz im Nationalrat spektakulär, an einer «unheiligen Allianz» von SVP und Rotgrün. Der Absturz der aus Sicht des Klimaschutzes bedeutenden Vorlage warf hohe Wellen. Prügel bezog vor allem die FDP. Sie hatte das Gesetz in der Beratung verwässert mit Hilfe der SVP, die von der Vorlage ohnehin nichts wissen wollte.

Nun ist der Ständerat am Zug. Dessen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Verkehr (UREK) brütete am Montag und Dienstag erneut über dem CO2-Gesetz. Am Ende resultierte eine dürre Medienmitteilung, wonach die Kommission darauf abziele, «eine mehrheitsfähige Lösung zu erarbeiten». Mehr war auch von Kommissionspräsident Roland Eberle nicht zu erfahren.

Roland Eberle, SVP-TG, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 5. Maerz 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

UREK-Präsident Roland Eberle (SVP) will sich nicht äussern. Bild: KEYSTONE

«Wir wollen uns vor den Wahlen nicht ablenken lassen von unserer Arbeit», sagte der Thurgauer SVP-Ständerat, der im Oktober nicht mehr antreten wird, den Tamedia-Zeitungen. Nach ihrer letzten Sitzung im Februar war die UREK auskunftsfreudiger. Damals teilte sie mit, sie habe sich mit 7 zu 6 Stimmen für einen Inlandanteil von 60 Prozent bei der CO2-Reduktion entschieden.

Kommuniziert wird im August

Im Nationalrat war das Inlandziel von SVP und FDP gänzlich gestrichen worden, was wesentlich zum Absturz des Gesetzes beitrug. Ausserdem entschied die ständerätliche UREK im Februar, dass der Finanzplatz seinen Anteil zum Klimaschutz beitragen müsse. Nun wurden keinerlei konkrete Beschlüsse kommuniziert. Was steckt hinter diesem «Maulkorb»?

Die Kommission wolle «im August detaillierte Informationen zu den Beratungen und den einzelnen Entscheidungen kommunizieren», heisst es in der aktuellen Mitteilung. Damit ist immerhin ein Punkt klar: In der Sommersession im Juni ist das Geschäft nicht reif für den Gesamtrat. Die Beratungen dürften im September stattfinden – wenige Wochen vor den Wahlen am 20. Oktober.

Gespräche während der Frühjahrssession im März zeigen, dass dieser Zeitpunkt keineswegs zufällig oder durch «Schlamperei» bestimmt ist, sondern von der UREK mit voller Absicht angestrebt wurde. Zwei Gründe geben den Ausschlag für die Behandlung in der Herbstsession.

Druck auf die FDP

Die Freisinnigen wurden als Hauptschuldige für den Absturz im Nationalrat ausgemacht, zu ihrem grossen Ärger. Im Ständerat, wo CVP und SP eine Mehrheit haben, sind sie in einer weniger starken Position. Ausserdem haben freisinnige UREK-Mitglieder wie der Luzerner Damian Müller und der Zürcher Ruedi Noser signalisiert, dass sie konstruktiv am Gesetz mitarbeiten wollen.

Letzte Woche hat die FDP eine Befragung ihrer Mitglieder zur Umweltpolitik gestartet. Die Basis dürfte den Parteivorstand kaum desavouieren und die «Kehrtwende» von Präsidentin Petra Gössi in der Klimapolitik absegnen. Mit der Beratung des CO2-Gesetzes im September kann der Ständerat zusätzlichen Druck aufsetzen, damit der klimapolitische Kurswechsel der FDP nachhaltig ausfällt.

Druck auf Rotgrün

Wichtiger ist ein zweiter Punkt: Nach den Wahlen in Baselland, Luzern und Zürich ist absehbar, dass die G-Parteien auch auf eidgenössischer Ebene im Oktober mit satten Gewinnen rechnen dürfen. Das könnte sie dazu verleiten, gemeinsam mit der SP im zweiten Anlauf im Nationalrat ein möglichst scharfes Gesetz zu fordern, verbunden mit dem Risiko eines erneuten und endgültigen Absturzes.

Die Ständeratskommission will einem solchen Fiasko rechtzeitig den Riegel schieben und kurz vor den Wahlen Pflöcke einschlagen, um die in der Mitteilung erwähnte «mehrheitsfähige Lösung» zu ermöglichen. Man wolle ein griffiges Gesetz, aber «besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach», erklärten bürgerliche Umweltpolitiker im Gespräch.

Das CO2-Gesetz müsse für das Gewerbe akzeptabel sein, ebenso für die Bewohner von Randregionen, die stärker auf fossile Energieträger angewiesen sind. Mehrfach erwähnt wurden in diesem Zusammenhang die «Gilets Jaunes». Die Protestbewegung in Frankreich war im letzten Herbst als Reaktion auf eine klimapolitisch begründete Erhöhung des Benzinpreises entstanden.

Die ebenfalls umstrittene Flugticketabgabe, die im Nationalrat noch gescheitert war, wird hingegen kommen, das steht auch für bürgerliche Ständeräte fest. «Sie ist das stärkste Signal an die Bevölkerung», erklärte ein UREK-Mitglied. Offen sei einzig ihre Höhe, und wie man mit den Einnahmen umgehen wolle. Zur Debatte stehe unter anderem eine Abstufung nach Flugdistanz.

Die grössten Klimasünder

Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

Play Icon

Mehr zur Klimastreik-Bewegung

Diese Replik der Klimajugend war der «Weltwoche» zu heiss

Link zum Artikel

Wie die Klimajugend sich organisiert und wer die Fäden zieht

Link zum Artikel

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Link zum Artikel

Junge Klimaaktivisten: «Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will»

Link zum Artikel

Inside Klimastreik: So formiert sich die Schweizer Klimajugend – eine Reportage

Link zum Artikel

Mit diesem Video will die Klimajugend ihre Eltern an die Demo bringen

Link zum Artikel

Kein Fleisch, kein Flugzeug und kein Auto – wie sich der Alltag der Klimajugend verändert

Link zum Artikel

Luzern ruft Klima-Notstand nicht aus – rate mal, wer dagegen war 🤔

Link zum Artikel

«Das ist erst der Anfang»: So reagiert die Klimajugend auf die grüne Welle in Zürich

Link zum Artikel

Die Klimastreiker pfeifen auf SRF-Projer – sie machen ihre eigene «Arena»

Link zum Artikel

Klima retten sofort – aber weiterhin fliegen: Die Klima-Widersprüche der Jugend

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

103
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Y. Pony 05.04.2019 08:06
    Highlight Highlight „...erklärten bürgerliche Umweltpolitiker...“

    Lieber User Oxymora: Dein Stichwort! 🙂
  • Schneider Alex 05.04.2019 06:22
    Highlight Highlight Klimahysterie ist eine Wahlkampagne für die Grünen.

    Der einzige wirklich erfolgreiche Weg im Umwelt- und Klimaschutz führt neben dem technischen Fortschritt über weniger Einkommen und eine geringere Bevölkerungszahl. Bleiben wir realistisch bezüglich Beitrag der Schweiz zum Klimaschutz. Die hauptsächlich von den Medien gepushte Klimahysterie ist eine verdeckte Wahlkampagne für die Grünen.
  • WHYNOT 04.04.2019 21:37
    Highlight Highlight Endlösung von rot/grün: alle im 15 Mio Einwohner zählenden EU-Land Schweiz wohnen in Städten maximal verdichtet und bevormundet in staatlich subventionierten Silobauten und totaler Überwachung. Die Arbeitsteilung ist Geschichte und jeder ernährt sich von selbstgepflanzten Tomaten zwischen Sonnenkollektoren auf Dachterrassen.... George Orwell 1984. Glücklicherweise wird der medial inszenierte Hype wie seinerzeit bei der Hysterie rd ums Waldsterben bald enttarnt und bald Platz für marktwirtschaftlich liberale vernünftige Lösungen für nachhaltiges Wachstum machen.
    • Beat_ 04.04.2019 23:32
      Highlight Highlight Ich verstehe Deinen Post nicht. Insbesondere der Hinweis "für marktwirtschaftliche liberale vernünftige Lösungen". Hast Du Beispiele solcher Lösungen, die auch funktionieren?
    • WHYNOT 05.04.2019 06:50
      Highlight Highlight Z B Zertifikate
    • Ritiker K. 05.04.2019 08:13
      Highlight Highlight "Marktwirtschaftliche, liberale Lösungen für nachhaltiges Wachstum" DAS Einhorn der GLP. Tausendfach besungen, noch nie gesichtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basswow 04.04.2019 20:04
    Highlight Highlight Auf Englisch, aber es zeigt eine andere Perspektive der CO2 Realität...wird eine unnötige, blöde Steuer die uns teuer zu stehen kommt 🤷🏽‍♂️

    Play Icon


  • Nonkonformist 04.04.2019 19:05
    Highlight Highlight Wenn die Flugticketabgabe wirklich kommt, dann muss das Referendum ergriffen werden. Wir lassen uns nicht abzocken!
  • Spiessvogel 04.04.2019 18:44
    Highlight Highlight Typische Sprachregelung der SVP: Vor den Wahlen wollen wir uns nicht ablenken lassen.“ Was im Klartext heißt: Das viel beschworene Subtrat der Demokratie, das Volch, soll da nicht mitreden, es ist zu dumm dazu. Und die übereifrige, hirnlose Jugend,ohne jegliche Kompetenz, soll gefälligst zuerst ordentlich zur Schule gehen, bevor sie uns etwas zu sagen wagt.
  • wasylon 04.04.2019 18:33
    Highlight Highlight Alle sollten möglichst viele Tiere essen. Rinder beispielsweise zählen zu den weltweit grössten CO2-Produzenten.
  • inmi 04.04.2019 17:44
    Highlight Highlight Natürlich. Typisch. Man hat kein Interesse an der Umwelt, sonst könnte man die Steuererhöhungen beim Benzin andernorts abfangen. Nein man will einfach mehr Kohle scheffeln. Der Ständerat ist unfassbar raffgierig.
    • Posersalami 04.04.2019 18:12
      Highlight Highlight Man braucht doch gar keine neuen Steuern für CO2, Benzin oder Heizöl! Einfach eine saftige (!) Lenkungsabgabe, die dann andernorts wieder rückvergütet wird. ZB. über die KK in Form von viel mehr Prämienverbilligungen.

      Ja, das wäre wieder böses Umverteilen, ich weiss! Aber die ärmeren Leute würden so nicht belastet, man könnte sie sogar etwas entlasten..
    • wasylon 04.04.2019 18:53
      Highlight Highlight @Poser
      Dumm nur wenn ärmere Leute in einer Altbauwohnung mit einer Ölheizung wohnen. (soll ja hin und wieder vorkommen.)
    • P. Meier 04.04.2019 19:17
      Highlight Highlight @wasylon
      Solche Zusammenhänge dürften nicht interessieren, da sie die schön einfachen Theorien und die so medienwirksamen Forderungen stören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wir2.0 04.04.2019 16:59
    Highlight Highlight Irgendwie hat die Politik weltweit versagt. Politiker sollten die Meinung der Gesellschaft vertreten, doch ob in Algerien, Frankreich, beim Artikel 13 und auch beim Klimawandel vertreten Politiker eine Meinung von wenigen, bevorzugten Meinung. Und wieso? Zu ihrem Profit. Nun aber kommt ein Systemwandel und die Politik geräht wieder ins die richtige Bahn und eine bessere Demokratie entsteht.
    • Posersalami 04.04.2019 18:13
      Highlight Highlight Das ist kein Versagen, das ist absichtlich so.

      Play Icon
    • Uranos 05.04.2019 00:22
      Highlight Highlight Wieder mal wird alles auf die bösen Politiker abgeschoben. Es gibt aber verschiedene Politiker, man kann sich sogar selbst zur Wahl stellen, wenn man unzufrieden ist. Algerien vielleicht nicht, aber Frankreich, USA, Schweiz, sie alle haben ihre Vertreter selbst so gewählt. Es ist also das Volk, welches gegen seine eigenen Interessen gewählt hat.
  • Beat-Galli 04.04.2019 16:36
    Highlight Highlight Ein Ausserirdischer kommt zu Besuch erklärt uns, gemäss seinen fortschrittlichen Sensoren wird in 2 Jahren ein weltweiter Kolaps des Klimas zum Weltuntergang führen.
    Aber er könne uns gerade noch helfen.

    Und die Politiker so:
    Sorry sind gerade Wahlen da. Komm nachher wieder....
    • inmi 04.04.2019 17:45
      Highlight Highlight Dieses Gesetz wird "den weltweiten Kollaps" nicht aufhalten. Aufhören mit dieser Hysterie.
    • Rabbi Jussuf 04.04.2019 22:09
      Highlight Highlight Und es kommt auch kein Ausserirdischer. Ds wären sowieso nur böse Kerls, die unsere Welt nach ihrem Gusto terraformen würden. Also niemals auf einen Ausserirdischen hören, das geht bestimmt in die Hose.
      Schauen wir doch, dass wir unsere Sachen selber in Ordnung bringen.
  • Lowend 04.04.2019 16:26
    Highlight Highlight Die rechte Ratsseite spielt mit der Zukunft der Kinder und der Kindeskinder, nur um bei den Wahlen nicht die Macht zu verlieren?

    60'000 engagierte Jugendliche forderten die Politik zum Handeln auf und was tut nun die bürgerliche «Fuck De Planet»-Fraktion und die Politiker von der «Schweizer Verhinderungs-Partei»? Sie wartet mal ab, bis die Jugend ruhig wird, damit sie und ihre Geldgeber weitermachen können wie sie es gewohnt waren.

    Liebe Jugend, lasst euch das nicht gefallen!
    • inmi 04.04.2019 17:46
      Highlight Highlight Hör dir selber doch mal zu.
    • Dogbone 04.04.2019 18:05
      Highlight Highlight So ist es schon immer gelaufen. Bleibt zu hoffen, dass unsere Kinder noch viel, viel mehr Druck aufbauen können. Ich für meinen Teil werde demonstrativ nur noch Grün wählen, egal, was die SVP bis zur SP bis zu den Wahlen noch versuchen werden.
    • Lowend 04.04.2019 18:53
      Highlight Highlight Ach, der oder das inmi liebt das Mimimi, aber wie wäre es mit Argumenten, statt billigster Polemik oder versuchten Beleidigungen?

      Oft ist solches Mimimi aber nur eine Bestätigung dafür, dass der Kommentar ziemlich stimmig ist, darum Danke für Ihre Bestätigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 04.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Keine Benzinpreiserhöhung weil sonst die gilet jaune-Bewegung auch die Schweiz erfassen könnte! Da wird wieder die Wahrheit auf den Kopf gestellt. In F ist der ÖV so schwach, dass auch Arme auf das Auto angewiesen sind, vor allem wenn sie 3 Jobs gleichzeitig hinterher reisen müssen, und das Geld trotzdem kaum fürs Essen reicht. Und weil Macron kurz vor der Benzinpreiserhöhung die Steuern für die Reichen massiv gesenkt hat. Dem gings nicht um das Klima, sondern um den Staatshaushalt.
  • Linus Luchs 04.04.2019 15:44
    Highlight Highlight Aha, das wusste ich gar nicht. Der Präsident der ständerätlichen Kommission, die für Umweltfragen zuständig ist, gehört der Partei der Klimaleugner an. Wir sind nicht so weit von den USA entfernt, wie manche denken.
  • Eh Doch 04.04.2019 15:39
    Highlight Highlight Klimademo 6. April 2019
    • RETO1 04.04.2019 16:53
      Highlight Highlight viel Spass dann
    • inmi 04.04.2019 17:47
      Highlight Highlight So what? Mit Demos zeug erzwingen wollen. Undemokratisch.
    • Merida 04.04.2019 19:08
      Highlight Highlight Mit friedlichen Demos kann man durchaus Wähler aufrütteln und motivieren, sich auch wirklich an den Wahlen zu beteiligen. Ist also durchaus wirksam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Riley 04.04.2019 14:50
    Highlight Highlight Frage mich gerade, was mit mir passieren würde, wenn ich bei einem Unfall mit Schwerverletzten die Helfenden dazu aufrufen würde nicht in einen Helfer-Hype zu verfallen, erst mal einen kühlen Kopf bewahren, abwarten und schauen wie man den Verletzten ökonomisch am besten helfen kann.
    • P. Meier 04.04.2019 15:46
      Highlight Highlight Was passieren würde? Die erste Hilfe wäre wohl zielführender, als wenn die Helfer in einen Hype verfallen und mit einer Überreaktion handeln. Bei einem Unfall erst mal die Hände in die Hosentasche und die Situation überblicken (Ampel-Regel), Das befürworte ich auch in der Politik. Wild-West-Aktionen à la "erst mal schiessen und dann schauen" bringen nichts.
    • trio 04.04.2019 16:04
      Highlight Highlight @P. Meier
      Wir wissen seit Jahren, dass es einen verheerenden Klimawechsel geben wird, das Millionen Tonnen Kunststoffe die Meere verseuchen, Pestizide und Herbizide Gewässer und Boden verseuchen!
      Wie lange sollen wir noch die Hände in die Hosentasche verstauen und uns einen Überblick verschaffen?
    • Aurum 04.04.2019 16:31
      Highlight Highlight Die "erst-mal-schiessen"-Zeit ist längst vorbei. Pläne existieren längst. Wir haben genug geredet. es wird zeit für handlungen und nicht für weitere aufschiebungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pascalsee 04.04.2019 14:22
    Highlight Highlight Von wegen klimaerwärmung. Schnee bis in tiefe lagen im april!
    • Heimwerkerkönig 04.04.2019 15:43
      Highlight Highlight Troll!
    • Leela 04.04.2019 16:21
      Highlight Highlight Sie verwechseln Wetter mit Klima -.-
    • Kimelik 04.04.2019 19:25
      Highlight Highlight @Leela, haben Sie das letzten Sommer auch unter die unzähligen Komentare bzgl. Klimawandel geschrieben oder ist das dann etwas anderes?
  • DocShi 04.04.2019 14:21
    Highlight Highlight Zitat: «Wir wollen uns vor den Wahlen nicht ablenken lassen von unserer Arbeit», sagte der Thurgauer SVP-Ständerat

    Das ist eure Arbeit!!!

    Macht diese endlich.
    Einer eurer Millionen Lohngeber im diesem Land.
    • wasps 04.04.2019 14:59
      Highlight Highlight Sie arbeiten ja, sie wollen sich bloss bei der Arbeit durch Wahlkampfgeschrei nicht ablenken lassen. Das finde ich sogar sehr vernünftig, wenn es denn auch klappt.
    • dorfne 04.04.2019 16:25
      Highlight Highlight Welche Arbeit? Oder mag jemand die Blockadepolitik der SVP als Arbeit bezeichnen?
  • Rabbi Jussuf 04.04.2019 14:17
    Highlight Highlight Bloss nichts übereilen. Erst mal den CO2-Hype abflauen lassen. Dann mit kühlem Kopf vernünftige Umweltgesetze vorschlagen.
    Alles andere ist Unsinn.
    • You will not be able to use your remote control. 04.04.2019 15:51
      Highlight Highlight > Bloss nichts übereilen

      Du meinst zwei, drei Industrielle Revolutionen sollte man nicht voller Gewinnsucht und völlig überhastet durchführen?
    • H. L. 04.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Erkläre vernünftig.
    • dorfne 04.04.2019 16:27
      Highlight Highlight @Rabbi. Nur, management by liegenlassen wird künftig nicht mehr funktionieren. Da sind wir uns sicher einig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 04.04.2019 14:07
    Highlight Highlight Die Freunde in Bern sollen mal in die Gänge kommen und ein Gesetz verabschieden, was die Einhaltung des Klimaschutzziel von 1.5 Grad ermöglicht.
    Ich wünsche mir, dass die Schweiz mit gutem Beispiel vorangeht und ein Zeichen setzt!
    • Alnothur 04.04.2019 16:08
      Highlight Highlight Genau das machen sie ja...
  • Rellik 04.04.2019 14:05
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • El Vals del Obrero 04.04.2019 14:04
    Highlight Highlight Bezüglich den Gilets Jaunes ist das Problem vor allem, dass man eine Lenkungsabgabe einführen wollte, ohne dass die Menschen eine Alternative zum Auto haben (französische ÖV-Fahrpläne ausserhalb Grossstädten und TGV-Linien sind katastrophal, in Dörfern oft ein einziger Bus pro Werktag). Womit "Lenkung" unmöglich ist und die Abgabe als reiner Sozial-Angriff verstanden wird.

    Bei uns ist zum Glück der ÖV in der Fläche mit Frankreich verglichen massiv besser.
    • HabbyHab 04.04.2019 14:25
      Highlight Highlight Und da es wieder die "Kleinen" trifft und nicht die Grossverdiener/Firmen
    • Tavares 04.04.2019 14:28
      Highlight Highlight Naja es gibt auch Randregionen bei uns, welche schlecht erschlossen sind.

      Bsp Menzberg (Kt. LU, ca. 600 Einwohner). letzter Bus ankommend 18:57, erster abgehend 06:40.
      Das ist nicht wirklich eine Alternative, da bist du auf Auto / Motorrad etc. Angewiesen, und somit auf fossile Brennstoffe. Eine reine Lenkungssteuer wäre also vor allem eine Bestrafung für die Einwohner dort. ausser es wird bspw. Elektro-Autos und der gleichen Massiv gefördert, gerade für Randregionen bzw. Dessen Bewohner.
    • El Vals del Obrero 04.04.2019 15:51
      Highlight Highlight In Frankreich gibt es Ortschaften mit mehreren Tausend Einwohnern, die z.B. an einem Sonntag keine einige ÖV-Verbindung haben.

      Eine Ortschaft wie Menzberg im besten Fall um 7 Uhr morgens einen Bus in den nächsten grösseren Ort und abends um 17h30 einen zurück. Der erste und der letzte Bus wäre also derselbe.

      Klar, kann es nicht bis ins letzte Dörfchen in dünnbesiedelten Regionen einen Halbstundentakt bis Mitternacht geben, dort wird man immer auf das Auto angewiesen sein.

      Aber in grösseren Dörfern oder Kleinstädten sollte das nicht so sein. Dann hätten schon viel mehr Leute eine Wahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 04.04.2019 13:54
    Highlight Highlight Achtung, Gefahr von starker Verwässerung beim neuen Co2 Gesetz!
  • Arneis 04.04.2019 13:54
    Highlight Highlight Ein typisch schweizerischer Deal.
    Kann ich so unterschreiben.
  • Brett-vorm-Kopf 04.04.2019 13:44
    Highlight Highlight Glauben die ernsthaft, dass die Demos und Proteste abnehmen werden wenn die so weiter wursteln?
    • P. Meier 04.04.2019 15:49
      Highlight Highlight Nach dem letzten Informationen aus der Klimabewegung scheinen sie neben Demonstrieren leider keine Lösungsansätze zu haben, da jede Gruppierung in der Bewegung ihre eigenen Ziele verfolgen will. Wenn nun die Politik die Hyperaktivität der Demonstranten übernimmt, wird es sicher nicht zielführend.
    • dorfne 04.04.2019 16:35
      Highlight Highlight @P.Meier. Die Gefahr besteht. Gratis-ÖV z.B. ist so ein unrealistischer Vorschlag. Man könnte sich zunächst eines einzigen Themas intensiv annehmen. Wenn ich dran denke, dass im Kanton Zürich 3/4 der neuen Heizungen immer noch Ölheizungen sind...! Fördermittel für grüne Heizsysteme statt Steuersenkungen! Hoffe, die GLP wird da mitmachen.
  • T13 04.04.2019 13:44
    Highlight Highlight «Wir wollen uns vor den Wahlen nicht ablenken lassen von unserer Arbeit», sagte der Thurgauer SVP-Ständerat

    Klingt eher so als ob sie die Hosen gestrichen voll haben und nun drauf hoffen das die ganze Klimadebatte ein wenig an fahrt verliert.
    Damit sie wieder Stimmung (Politik) gegen die EU und all die"bösen" Ausländer machen können.
  • Rabbi Jussuf 04.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Die sollten besser noch zuwarten, bis sich der CO2-Hipe gelegt hat (wird sicher nicht mehr lange dauern), dann kann man mit kühlem Kopf vernünftige Umweltpolitik machen. Vorher nicht.

    Aber möglichst noch vor dem nächsten Klimahipe mit irgend einem anderen Gas oder sonst was. Weil der kommt bestimmt - wenn das CO2 beerdigt ist.
    • Nevermind 04.04.2019 15:19
      Highlight Highlight Noch besser wäre, wenn man jetzt mit kühlem Kopf vernünftige Lösungen voranbringen würde.
      Wenn man nochmals 20 Jahre auf abwarten, ignorieren und beschwichtigen setzt ist die Zeit für kühle Köpfe so ziemlich sicher vorbei.
      Kühle Köpfe wollten schon vor 30 Jahren das Thema aufgreiffen und das Land zum Marktführer für die Technologie machen, die wir jetzt dann bald den Chinesen abkaufen dürfen. Umwelttechnologie und energieeffiziente Systeme sind der heisse Scheiss der Zukunft. Aber der Zug ist bei uns vermutlich aus Angst um Arbeitsplätze abgefahren.
    • Astrogator 04.04.2019 15:19
      Highlight Highlight "Hipe" - sich über andere lustig machen wollen und sich als grosser Klimaversteher präsentieren aber mehrfach nicht fähig das Wort "Hype" korrekt zu schreiben 😂
    • dorfne 04.04.2019 16:40
      Highlight Highlight Nichts tun. Genau. Die Reichen werden einen kühlen Kopf bewahren, indem sie ihren Wohnsitz an den Polarkreis verlegen. Die Zurückgebliebenen dürfen dann in der Hitze verschmachten oder in den Fluten ertrinken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 04.04.2019 13:36
    Highlight Highlight Das ist Politik. Traurig. Sieht so aus, dass unsere Kinder noch weiter streiken müssen...
    • sunshineZH 04.04.2019 13:43
      Highlight Highlight Nein, die haben schon genug Absenzen
    • Einstürzende_Altbauten * 04.04.2019 14:17
      Highlight Highlight Wieso nur unsere Kinder? Der Klimastreik geht durch alle Bevölkerungsschichten und Alter.
    • Eh Doch 04.04.2019 14:20
      Highlight Highlight @ sunshineZH; mimimimi?
    Weitere Antworten anzeigen

Flammenhölle Amazonas: Brände zerstören Brasiliens grüne Lunge

In Brasilien steht der Wald in Flammen. Seit Wochen wüten Tausende Feuer im Amazonasgebiet und den angrenzenden Steppengebieten. Die Flammen fressen sich durch das Unterholz, verzehren Bäume und Sträucher und hinterlassen nichts als verbrannte Erde.

«Noch nie hat es soviel gebrannt. Noch nie ist es uns so schwer gefallen zu atmen», sagte die Bürgermeisterin der Ortschaft Brasiléia im Bundesstaat Acre, Fernanda Hassem, der Zeitschrift «Valor». «Das macht uns Angst.»

Selbst im fast 2000 Kilometer …

Artikel lesen
Link zum Artikel