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Menschen demonstrieren am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Samstag, 6. April 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Auf dem Weg zur sozialistischen Revolution? Klimademo in Zürich. Bild: KEYSTONE

Nein, wegen einer einzigen Parole ist die Klimabewegung noch lange nicht sozialistisch

An der Klimademonstration in Zürich wurde ein Transparent mit einer sozialistischen Botschaft gesichtet und eine Scheibe verschmiert: Für gewisse Bürgerliche offenbar untrüglicher Beweis für den bevorstehenden politischen Umsturz.



Nachdem am Samstag einmal mehr über 50'000 Personen auf der Strasse demonstrierten, sehen sich Kritiker bestätigt: Die Klimaproteste sind unterwandert von linksextremistischen Kräften. Aufgeschreckt wurden sie durch ein Transparent mit einer unmissverständlichen Botschaft:

Bild

Transparent der Bewegung für Sozialismus BfS. Bild: twitter / sozialismus.ch

«Bürgerliche Kritiker sind alarmiert», titelte die «Aargauer Zeitung» am Montag dazu und auch watson machte mit im ängstlichen bürgerlichen Schlottern, ganz so, als ob der politische Umsturz und nicht der ökologische Absturz am Horizont lauerte.

Dass Mitglieder der BfS auch noch eine Scheibe der UBS an der Bahnhofstrasse mit roter Farbe beschmierten, brachte das Fass für Klimahysterie-Hysteriker Roger Köppel zum Überlaufen: Köppel, der seit Wochen Häme über Greta Thunberg ausschüttet und gegen die Klimaproteste ätzt, sieht den Klimawandel missbraucht durch die «dunkelroten Ökosozialisten» und verspricht, «mit aller Kraft» gegen diesen «Wahnsinn» anzukämpfen.

Dass eine Scheibe verschmiert wurde, ist natürlich ärgerlich, aber ins Verhältnis zu setzen. An jedem Fussballmatch finden mehr Sachbeschädigungen statt und jede SVP-Parteiversammlung hinterlässt mehr zerbrochenes Geschirr. Ansonsten blieb es am Samstagnachmittag weitgehend friedlich, sieht man einmal von dem Porschefahrer ab, der beinahe ein Kind überfahren hat. Es ist zu bezweifeln, dass es sich dabei um einen «dunkelroten Ökosozialisten» handelte.

Die BfS legte mit ihrer Aktion aber den Finger auf einen wunden Punkt: Die Verantwortung der Finanzhäuser beim Klimawandel wurde bisher kaum thematisiert. Dabei kam vor kurzem eine Studie des Bundes zum Schluss, dass der Schweizer Finanzplatz einer der Haupttreiber der globalen Erderwärmung ist. Mittlerweile dämmert es selbst Bürgerlichen: Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel, weg von klimaschädlichen Investitionen hin zu nachhaltigen Anlagen.

Und ja, die Klimabewegung ist breit gefächert: Vom anarchistischen Studenten über bürgerliche Politiker hin zu apolitischen Klimasenioren. Dass Gegensätze Reibungen erzeugen, weiss, wer im Physikunterricht aufgepasst hat. Solange diese aber intern ausdiskutiert werden und solange Gruppierungen wie BfS nicht versuchen, das Steuer in die Hand zu reissen, ist es verfrüht, das Gespenst des Sozialismus an die Wand zu malen. Im Gegensatz zu anderen von links veranstalteten Demonstrationen sind an der Klimademo überdies auffallend wenig Trittbrettfahrer zu sehen.

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Ohnehin ist die Aufregung um das Plakat übertrieben: Die Parole «System Change statt Climate Change» konnte man bislang an jeder Klimademo lesen. Und auch wenn ein paar alte Kalte Krieger beim Wort «Systemwandel» an Gulag und Kolchosen denken: Die Forderungen der Klimajugend führen längst nicht direkt in eine Alpen-UdSSR.

Und wenn man sich die Bilanz der bisherigen Legislatur in Bern vor Augen hält, muss man konstatieren: Zumindest ein Struktur- und Kulturwandel in der Klimafrage ist längst überfällig.

Bei den roten Handabdrücken am UBS-Fenster handelt es sich um abwaschbare Fingerfarbe, wie BfS-Sprecher Philipp Gebhardt gegenüber watson sagte.

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    Alle Leser-Kommentare
  • No fear 09.04.2019 18:30
    Highlight Highlight Der Tagi schreibt voll Farbanschlag in den Lead. Die haben sie wohl nicht mehr alle. Ein paar engagierte Schüler haben mit Fingerfarben ein Schaufenster einer Grossbank bemalt um die Frage in den Raum zu stellen, ob an den Geschäften dieser Grossbank eventuell Blut kleben könnte. Die Antwort darf sich jeder selbst ausdenken...

    Ein Farbanschlag sieht andees aus, garantiert ; )
  • Alpegusti 09.04.2019 00:26
    Highlight Highlight Warum werden diese Proteste immer mit Links/Rechts verglichen??? Es geht um das Klima, um das Wohle der Menschheit auf Erden!!! Es ist traurig das immer alles hinausgezögert wird, wenn der Bedarf zum Handeln längst überfällig ist.
  • Gregor Hast 09.04.2019 00:26
    Highlight Highlight Selbstverständlich bin ich auch dafür, dass man zur Umwelt Sorge tragen sollte. Doch wem nützen solche Märsche am Ende? Richtig - den Lobbyisten!
  • Pinkerton 08.04.2019 23:12
    Highlight Highlight Leider sind viele Wassermelonen unterwegs: Aussen grün, innen rot.
  • Zeit_Genosse 08.04.2019 22:53
    Highlight Highlight Gegen den Klimaschutz kann die Sonnenbrandpartei nichts tun, doch gegen Linkschaoten schon. Die arbeiten nämlich so blödsinnig direkt in die Hände der SVP und damit geht die Sonne bei der SVP bald wieder auf.
  • Kimelik 08.04.2019 22:21
    Highlight Highlight Bzgl. Porschefahrer, da steht glaube ich Aussage gegEn Aussage, jemand sagt er sei fast angefahren worden, der Porsche fahrer, er sei angegriffen worden... Nur wem glaubt man jetzt?? Ist es wahrscheinlich, dass einer mit Vollgas in eine Menschenmenge fährt und niemand verletzt wird? Hingegen ist es wahrscheinlicher, dass man mit solchen Aussagen das beschadigte Auto ins gute Licht rücken kann. Auf jeden fall stinkt es hier gewaltig, da möchte ich gerne ein Video sehen...
  • jackhammer 08.04.2019 22:15
    Highlight Highlight
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  • 01vinc09 08.04.2019 22:03
    Highlight Highlight Es ist natürlich schade, dass die Klimabewegung als eine Linke Bewegung wahrgenommen wird. Das ist sie meines Erachtens aber nicht, oder sollte sie zumindest nicht sein. Von mir aus kann da auch die JSVP mitlaufen, sofern ihr Klimaschutz wichtig ist. Den der Klimawandel geht uns alle etwas an. Ich möchte hier auch nicht den negativen Einfluss einer kapitalistischen Wachstmumstrategie leugnen, genauso falsch wäre es aber, ihn zu stürzen um das Klima zu retten. Denn Alternativen wären unsicher und zeitaufwendig umzusetzen. Zeit die wir nicht haben. Sozial für Klimaschutz, nicht umgekehrt.
    • Kimelik 08.04.2019 22:22
      Highlight Highlight Liberal kann sie ja wohl nicht sein...
    • _Jay_ 09.04.2019 17:24
      Highlight Highlight @Kimelik
      Meinst du die JSVP?
      welchen Teil von
      "Es ist natürlich schade, dass die Klimabewegung als eine Linke Bewegung wahrgenommen wird. Das ist sie meines Erachtens aber nicht, oder sollte sie zumindest nicht sein." hast du nicht verstanden?
    • Kimelik 09.04.2019 19:31
      Highlight Highlight Name, wenn die Klimabewegung nich links ist, was dann? Liberal ist sie offensichtlich nicht, die Forderungen die man allgemein so hört bzgl. Abkehr vom Kaoitalismus, starke Einschränkung der persönlichen Freiheit und einiges mehr, kommt mir schon Links vor. Ich denke aber nicht, dass ein radikaler bzw. konsequenter Klimaschutz überhaupt liberal sein kann, der muss offensichtlich die Freiheiten einschränke und auch z.B. die globalisierung stoppen. Ich will mit dem Komentar jetzt auch nicht werten ob dies gut oder schlecht ist, es ist eine Feststellung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 08.04.2019 21:37
    Highlight Highlight Unter welchem Titel auch immer - es muss etwas geschehen! Wer und warum er letztlich etwas gegen den Klimawandel tut, ist egal!
  • Fabian Müller (1) 08.04.2019 21:27
    Highlight Highlight Grüne sind wie Melonen. Aussen grün, innen rot.
    • No fear 09.04.2019 18:36
      Highlight Highlight SVPler sind wie umgekehrte Kiwi‘s. Aussen grün, innen braun.
  • el fuego 08.04.2019 21:26
    Highlight Highlight Eben der Wildwestkapitalismus mit der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen ist der Hauptindikator des Klimawandels, des Hungers und der ungerechten Verteilung der Ressourchen dieser Erde, da sollte eine sozialistische Fahne doch kaum ins Gewicht fallen. Die Unbelehrbaren sind auch jetzt noch nicht einsichtig.Aber Angst haben sollte man von der Verschiebung nach Rechts mit allen Schattierungen in Braun!
  • oliversum 08.04.2019 21:07
    Highlight Highlight Und auch Watson hechelt jedem Tweet von Köppel hinterher, anstatt den Mann mit dem Vokabular und Positionen aus dem vergangenen Jahrtausend einfach mal zu ignorieren.
  • swisskiss 08.04.2019 20:28
    Highlight Highlight Es ist doch klar, dass der Verzicht auf gewisse Produkte, die gesamte Wertschöpfungskette belastet.

    Der Verzicht auf Fleisch aus Südamerika, dem T-Shirt aus Bangladesh, dem Billigflug nach Spanien ist nicht sozialistisch, sondern im Grundsatz antisozial, weil der Bauer aus Südamerika, die Schneiderin aus Bangladesh oder den Hotelangestellte in Spanien dadurch ihre Arbeit verlieren können. Das ist nicht Antikapitalismus, sondern lediglich ein Lösungsansatz der Andere bedroht und belastet.

    Es ist zuviel Ideologie vorhanden und zuwenig Ideen. Und dass auf beiden Seiten!
  • Altweibersommer 08.04.2019 18:31
    Highlight Highlight Wer jeweils Migranten- und Kriminalitätsstatistiken auf höchst kurzfristiger Basis miteinander vergleicht, dem sollte die bereits lange andauernde Korrelation zwischen Umweltverschmutzung und Kapitalismus längst aufgefallen sein...
  • Wander Kern 08.04.2019 17:55
    Highlight Highlight Ach, 'wer unter 20 und kein Sozialist ist, hat kein Herz'.
    Der zweite Teil des Zitates ist vermutlich auch wahr, allein mir fehlt das Alter (oder die Reife).
  • simiimi 08.04.2019 17:48
    Highlight Highlight Ein einzelnes Transparent reicht dafür tatsächlich nicht aus, doch das Gesamtbild aus Verlautbarungen, Unterstützungsbekundungen und Parolen lässt stark vermuten, dass die Klimajugend doch eher links tickt. Schade eigentlich, denn die Geschichte zeigt, dass sozialistische Regime meistens die grössten Umweltsünder sind.
    • 01vinc09 08.04.2019 22:16
      Highlight Highlight Ich Stimme dir zu, auch wenn der Einfluss des ständigen Wachstums im Kapitalismus dem Klima auch nicht gerade nützt. Das die meisten bei uns links sind, liegt einfach daran dass der Klimawandel in bürgerlichen Kreisen häufig noch immer nicht ernstgenommen wird. Leider über nehmen aber tatsächlich radikalere Kräfte das Ruder, ich werde aber mein besteht geben, dass wir auf den Klimaschutz fokussiert bleiben und nicht alles (durchaus wichtige) auch. Klare Regeln und innerhalb dieser Grenzen ein freier Markt. Das ist meine Junggrüne Idee für guten Klimaschutz!
  • H. Fröhlich 08.04.2019 17:31
    Highlight Highlight Wieder mal der Klassiker: Viele Menschen üben ernstzunehmende Kritik an der aktuellen Gesellschaft. Die Kritisierten versuchen das als "dummes Zeugs", "Kinderkram", "geisitge Verwirrung einer autistischer Person (Greta)" abzutun. Greifen diese Scheinargumente nicht, wartet man bis die 1. Scheibe zu brich geht oder diese gar nur mit Farbe markiert wird. Dann müssen sich alle sofort von diesen bösen, Fast-Terroristen distanzieren. Wer da nicht bedingungslos mit macht wird gleich in die Staatsfeindliche. Kommunisten- oder Terror-Ecke gestellt. - Bringt Argumente; nicht Spaltung!
    • swisskiss 08.04.2019 20:44
      Highlight Highlight H. Fröhlich: Das Problem ist NICHT Kritik an einer Konsumgesellschaft, die in vielen Bereichen absurdeste Auswüchse produziert. Sei es ein T-Shirt für 2 Franken aus Indien oder ein Flug nach Spanien zum gleichen Preis eines Zweitklassbillets von Zürich nach Bern, sondern Lösungsansätze die man als naiv bezeichnen muss, weil sie nur einseitig auf den Nutzen für die Umwelt fokussiert sind und Schaden und Kosten für Volkswirtschaften komplett ignorieren.

      Es ist Populismus, für einfache Probleme, einfache Lösungen zu präsentieren oder Probleme zu benennen, ohne sinnvolle Lösungen zu haben.
  • Heinz Schmid 08.04.2019 17:03
    Highlight Highlight Köppel gegen die erneurbare Energie: Das ist Don Quijote in der Neuauflage
  • Leckerbissen 08.04.2019 16:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • barbablabla 08.04.2019 18:08
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • P. Meier 08.04.2019 16:39
    Highlight Highlight Die Zusammensetzung durch verschiedenste Organisationen und der basisdemokratische Aufbau dürfte für die Klimabewegung zu einem Problem werden. Es werden sich sicher noch mehr "Unterstützer" der Klimabewegung "anschliessen" um dann unter deren Deckmantel die eigenen Ziele zu bewirtschaften. Durch die "Basisdemokratie" wird es wohl auch sehr schwer einen Konsens zu finden, da jede Interessensgruppierung sich für die eigenen Ziele einsetzen wird. Die Ersten sind wohl die Sozialisten und die Frauenstreikbewegung. Die Gegenseite kann sich nun medienwirksam als besorgt und empört darstellen.
  • Marco_ 08.04.2019 16:38
    Highlight Highlight Erst der Hype, dann die Instrumentalisierung und zum Schluss kann man sich mit der Bewegung nicht mehr identifizieren... Erinnerung an die Occupy Wallstreet Bewegung werden wach.

    Schade - RIP Klimabewegung
  • Lowend 08.04.2019 16:35
    Highlight Highlight Wenn man die köppelsche Logik umdreht, würde das bedeuten, dass ein rassistischer, faschistischer, rechtsextremer, oder auch nur dummer Spruch eines einzelnen Parteimitglieds, die Partei der er angehört zu einer rassistischen, faschistischen, rechtsextremen, oder einfach nur zur Partei von Dummköpfen machen würde?

    Die wütenden Köppels dieses Landes sollte sich echt überlegen, ob ihre recht extreme Auslegung eines einzelnen Transpis wirklich in ihrem eigenen Interesse sein kann?
    • DerMeiner 09.04.2019 00:13
      Highlight Highlight Das wird hier doch regelmässig rumposaunt, wenn so jemand in einer bürgerlichen Demo gesehen wird. Die übliche Doppelmoral halt ;-)
  • Denverclan 08.04.2019 16:10
    Highlight Highlight Ist ja klar, dass sich hinter dem Klimahorizont Haie von ganz links bis ganz rechts genüsslich laben wollen. Eigentlich ganz gut so, es wird die Spreu vom Weizen getrennt. Die „Naiven“ werden sich nicht politisch abschrecken lassen, es geht nämlich nicht um politisches Kapital daraus schlagen, sondern es geht ums nackte Überleben. Den „Unnaiven“ und politischen „Gierhälsen“ wird noch das falsche „Lachen“ im Hals stecken bleiben. Noch selten wurden die Gesichter der politischen „Spieler“ so klar offenbart. Die nachfolgende Generation wird diese Spielchen nicht mehr mitmachen.
  • FranzXaver 08.04.2019 16:10
    Highlight Highlight Mit bürgerlicher Pflästerlipolitik werden wir das Klimaproblem nicht lösen, dafür müssen wir das System ändern. Ein grüner Kapitalismus ist eine Ilusion.
    • Roterriese 08.04.2019 20:06
      Highlight Highlight Was willst du dann? Eine sozialistische Marktwirtschaft? Kommunismus?
  • Flo1914 08.04.2019 15:57
    Highlight Highlight Auch bei den gilets jaunes in Paris haben die Demos friedlich angefangen. Mitterlweile gibt es jedes Wochenende Strassenschlachten und massivste Zerstörungen.
    Sehen wir mal, wie wie die Klima Demos in ZH in ein paar Wochen oder Monaten aussehen. Vielleicht bekommt der "schwarze Block" ja Appetit!
  • Muselbert Qrate 08.04.2019 15:54
    Highlight Highlight Natürlich wird die Klimadebatte von linker Seite missbraucht. Das wird wohl auch das Ende der Hysterie bedeuten, wenn das dann alle einmal gemerkt haben..

    Bis dahin: 🍿 😊
    • Lowend 08.04.2019 18:29
      Highlight Highlight Hysterisch reagieren aber eher die Köppels und andere rechte Marktschreier, während Links und Mitte mehr oder weniger pragmatisch versuchen, Lösungen für die anstehenden Probleme zu finden? Wo sieht die Sandale da einen Missbrauch?
  • DavidSuter 08.04.2019 15:42
    Highlight Highlight Es ist vielleicht eher Köppel der verunsichert und in Panik ist. Erst sind es die Kinder und Jugendlichen, welche missbraucht würden, dann wird der Klimawandel selber missbraucht. Von Dialog und Lösung keine Spur.
    Es sind wohl nicht die alten Werte, welche heruntergerissen werden, sondern die alten Ausreden und Polemiken, die entlarvt werden.
    Es ist ein Wahnsinn, mit aller Kraft dagegen zu kämpfen, statt mit aller Kraft und gemeinsam Lösungen zu finden.
    • el fuego 08.04.2019 21:37
      Highlight Highlight Dafür braucht es eine eben eine konsenswillige bürgerliche Mehrheit, die sich leider noch immer Ihre Realität zurechtlegt wie es gerade nützt! Die Lösungsvorschläge sind schon lange da aber es geht eben nicht mehr ohne Verzicht!
  • DelliSiech 08.04.2019 15:41
    Highlight Highlight Gerade heute war doch wieder zu lesen, dass China technologisch die USA überholt habe.
    Merkwürdig, wir wurden doch die letzten 25 Jahre immer und immer wieder belehrt, dass das neoliberale Wirtschaftssystem ohne starken Staat allen andere massiv überlegen sei....
    • Nordmann 08.04.2019 16:12
      Highlight Highlight @ DelliSiech: Quelle?
    • Hoppla! 08.04.2019 16:28
      Highlight Highlight Ach nei. Eine Diktatur mit Zwang und Ausbeutung hat wirtschaftlich doch viel grösseres Potenzial als eine liberale Demokratie.
    • Tobias W. 08.04.2019 16:33
      Highlight Highlight In den meisten Sachen haben die Amerikaner die Nase weit vorn. Hinzu kommt, dass die Chinesen selbst in jenen Bereichen sie sind, noch im technologischen Mittelalter stecken würden, wenn sie nicht auf die bereits erfolgten Forschungen, Entwicklungen, Innovationen und Erfahrungen aus dem Westen hätten zurückgreifen können. Dafür spionieren die Chinesen übrigens in hohem Masse Firmen, Universitäten und Staaten aus. Ich bin übrigens kein Mega-Kapitalist, aber ich würde es schätzen, wenn solchen Behauptungen jeweils eine kurze Denkpause vorangehen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 08.04.2019 15:41
    Highlight Highlight Wenn einige Typen mit einem "Ausländer raus" Transpi mitgelaufen wären, wären dann alle Klimademonstranten Rassisten? Die Relation sollte gewahrt werden, auch wenn die Demonstranten sicher eher links-grün als ganz rechts gesinnt sind.
  • blueberry muffin 08.04.2019 15:37
    Highlight Highlight Wenn die Bürgerlichen Sorge vor den Sozialisten haben, sollten sie vielleicht bürgerliche Antworten und Lösungen für das Klima Debakel bringen. Am besten bevor die Gletscher geschmolzen sind.

    Heimat und Naturschutz sollte schliesslich auch ein bürgerliches Anliegen sein und nicht nur neo liberales Geld schäffeln für super Reiche.
    • durrrr 08.04.2019 16:45
      Highlight Highlight Die Schweizer Gletscher schmelzen schon seit der kleinen Eiszeit um das Jahr 1850 in kontinuierlich rasantem Tempo.

      Selbst wenn wir ab morgen den THG-Ausstoss global auf Null setzen, WERDEN sie wegschmelzen!

      Das hat weder mit bürgerlich noch mit Sozialismus, noch mit Heimat- und Naturschutz etwas zu tun.

      https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2017/gletscherschwund/?openincontroller
    • el fuego 08.04.2019 21:44
      Highlight Highlight Also dann bedenkenlos so weiter machen und die Klimaerwärmung kommt sicher auch von der hitzigen Temperatur selbst!
      Na dann ist ja Alles ok, dann nichts wie los und den 8 Zylinder Offroader mit 500 PS bestellen! DANKE für die Aufklärung!
  • Livia Peperoncini 08.04.2019 15:37
    Highlight Highlight Die sozialistischen Länder sind ja nicht gerade Vorzeigeländer was den Umweltschutz betrifft... so doof kann doch kein Mensch sein das er wegen dem Klimaschutz auf sozialistisch macht. Und sogar Watson ist lernfähig... statt "Hey BMW".... Werbung für Bienen-Häuschen.
    • Sauäschnörrli 08.04.2019 16:15
      Highlight Highlight Die Werbung ist Abhängig von deinem Surfverhalten. Bei mir ist es z.B. Werbung für Hörgeräte. Im ersten Moment dachte ich, mit 28 gehöre ich doch noch nicht in die Zielgruppe der Hörgerätekäufer. Aber wenn man meine Freundin fragen würde, gehöre ich definitiv in diese Zielgruppe. Google weiss also mehr über uns, als wir selber.
    • Judge Dredd 08.04.2019 18:45
      Highlight Highlight @sauäschnörrli, nur weil du überhörst, dass du den Müll runtertragen, die Abwaschmaschine ausräumen und die Teller abräumen sollst, heisst das noch lange nicht, dass deine Ohren schlecht sind. Glaub mir das, meine Partnerin würde auch sagen, dass ich ein Hörgerät brauche, aber ich hab es abgeklärt, meine Ohren sind noch tiptop 😂
    • E7#9 08.04.2019 21:27
      Highlight Highlight Ich habe auch Hörgerätewerbung. Bin Musiker und Musiklehrer, die Ohren sind mein Beruf.
  • TanookiStormtrooper 08.04.2019 15:26
    Highlight Highlight Die wichtige Frage ist doch: Warum war Köppel zum "recherchieren" nicht auch mit seinem Notizblock anwesend? Muss man sich nur bei Rechtsradikalen ein direktes Bild machen?
    Kann sich Köppel eigentlich noch guten Gewissens Journalist nennen?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 08.04.2019 15:45
      Highlight Highlight Da drehst du aber gerade ganz besonderes fies das Messer in der Wunde. 😂
    • mostlyharmless 08.04.2019 16:09
      Highlight Highlight Wo kein Gewissen, da keine Last.
  • Scho ël 08.04.2019 15:22
    Highlight Highlight Wunderbar mit anzusehen wie sich langsam aber sicher echte Panik breit macht, im bürgerlichen Lager. Den 68er sei dank 😃 Weiter so liebe Jugend 💪🏼
    • E7#9 08.04.2019 21:41
      Highlight Highlight Wie hier schon mehrmals erwähnt wurde gibt es innerhalb der Klimabewegung ganz unterschiedliche Strömungen. Du stellst wohl jene dar, der es um den Niedergang der politischen Gegner geht. Das Klima ist sekundär, aber die Bewegung lässt sich gut instrumentalisieren. Danke, dass du uns nun auch dieses Beispiel sehr eindrücklich vorgeführt hast.
  • Lausannois86 08.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Ich persönlich (politisch in der Mitte anzusiedeln) empfinde die Sachbeschädigung (Beschmieren der UBS Fassade) nicht ok und empfinde das Kidnappen der Bewegung durch Linksaussen (böser Kapitalismus) nicht zielführend und ein Knieschuss für die ganze Bewegung. Leider sehen die Verursacher offenbar nicht, welcher Schaden damit angerichtet werden könnte. Die Klimabewegung streicht bei jeder Gelegenheit hervor, dass sie nicht einer politischen Bewegung angesiedelt werden wollen. Dass Teilnehmer sich dann darüber hinwegsetzen, finde ich etwas absolut Unnötiges.
    • seventhinkingsteps 08.04.2019 16:58
      Highlight Highlight Die Farbe war abwaschbar.

      Die UBS richtet taeglich mehr Schaden an...
    • Chrigi-B 08.04.2019 20:21
      Highlight Highlight Jegliche Sachbeschädigung ist zu verurteilen....
  • Sauäschnörrli 08.04.2019 14:50
    Highlight Highlight In Chemnitz waren es besorgte Bürger die man erst nehmen musste und nur vereinzelt ein paar Nazis, man reiste in seiner Funktion als Journalist hin und liess dann jegliches Gefühl für Distanz vermissen.

    In der Schweiz sind es dann aber von Staatsschulen und Staatsfunk indoktrinierte Kindersoldaten, die sich zu Helfershelfern der Sozialisten machen. Gegen diese gilt es in der Funktion als Nationalrat vorzugehen. Man äussert das Ziel, dass kein einziger Bürgerlichen mit marschieren soll und schreckt dafür auch nicht davor zurück Kinder zu diffamieren.

    Welcome to SVP!
    • Tobias W. 08.04.2019 16:49
      Highlight Highlight Genau dasselbe denke ich auch schon lange, obwohl ich als SP-ler bestimmt nicht in die bürgerliche Ecke gehöre. Aber was hier abgeht finde ich schon bedenklich.
    • die Freiheit die ich meine 08.04.2019 21:10
      Highlight Highlight In Chemitz waren es besorgte Bürger, wie Sie ja selbst sagten.
      Bein Klima reden wir von Kinder.
      Und das können Sie sich gleich merken: Kinder haben per se keine eigene Meinung. Kinder sind IMMER manipuliert.

      Tja..so siehts leider aus.
    • E7#9 08.04.2019 22:20
      Highlight Highlight Es ist schwach (und auch ungeschickt) von Köppel, dass er nicht auch an der Klimademo mit Notizblock und Stift bei seiner „journalistischen Tätigkeit“ zu sehen war. Zumal er selber bei diesem Thema rhetorisch freien Lauf lässt.

      Farbe an der UBS ist eine verkraftbare Nebenerscheinung, die man sicher nicht der Bewegung im Grundsatz ankreiden kann. Bin bekanntlich nicht sehr CO2-alarmistisch. Aber wenn Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit sensibilisiert und Raum für eine Energiewende geschaffen wird, why not? Der Banner an vorderster Front hingegen kommt schon ziemlich mächtig und gross rüber.
  • banda69 08.04.2019 14:40
    Highlight Highlight Danke Herr Stern. 🙏
  • durrrr 08.04.2019 14:39
    Highlight Highlight "Nein, wegen eines Transparents (1) ist die Klimabewegung noch lange nicht sozialistisch"

    Das bedeutet was jetzt? Dass es die Bewegung noch werden wird? Bzw. noch werden will?

    Der Titel ist schon etwas entlarvend.

    Ich persönlich befürworte es übrigens wenn Demonstranten klar Flagge zeigen. Dann weiss man wenigstens mit was und wem man es zu tun hat. Und die Vereinnahmung durch die politische Linke hat nicht gerade begonnen, sie ist viel eher schon abgeschlossen und hat sich auf die Wahlen ausgewirkt.
    • bokl 08.04.2019 15:01
      Highlight Highlight "Dann weiss man wenigstens mit was und wem man es zu tun hat."

      Mit besorgten Bürgern, die sich um die Zukunft unseres Planeten sorgen. Ganz einfach.

      Wohl zu wenig geeignet als Feindbild...
    • die Freiheit die ich meine 08.04.2019 16:03
      Highlight Highlight boki

      durr hat leider recht. Darum seit ihr linken ja auch so frenetisch.
      Ihr wittert Morgenluft. Und das Klima möchtet ihr gerne als euer neuer Kampfbegriff installieren.
      Bitte aber in Zukunft niemandem mehr Populismus vorwerfen.
      Danke
    • Heinzbond 08.04.2019 17:24
      Highlight Highlight Die nationalsozialisten waren ja auch weder sozial noch Sozialisten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 08.04.2019 14:38
    Highlight Highlight Seit wann ist Kapitalismuskritik per se sozialistisch?
    • Nausicaä 08.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Immer dann, wenn gewisse Akteure merken, dass so einige Schäfchen vom Glauben an den Sinn und den Nutzen unbegrenzten Wachstums abzufallen drohen...
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.04.2019 14:56
      Highlight Highlight Vielleicht, weil die Organisation "Bewegung für den Sozialismus" heisst...
      Aber nur mal so ein Vorschlag.
      Und um diesen Einwand schon mal abzufangen, wie es Israelkritik und Israelkritik gibt, gibt es Kapitalismuskritik und Kapitalismuskritik .
    • Xonco 08.04.2019 15:03
      Highlight Highlight Seit wann ist Amerikakritik -per se Pro Russisch?

      Nun, Diffamierung aufgrund mangelnder Argumente.

      Ist heute gang und gäbe und gehört leider zum Guten Ton.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zellweger_fussballgott 08.04.2019 14:36
    Highlight Highlight Ändert nichts an dem Fakt, dass unter dem Mantel einer Klimademonstration einige wenige die Gunst der Stunde genutzt haben um noch eine andere Botschaft rüberzubringen respektive für eine andere Sache einzustehen, die kaum Interesse einiger Demonstranten gewesen sein dürfte.
    • satyros 08.04.2019 14:56
      Highlight Highlight Die Botschaft war, dass die kapitalistische Wirtschaftsweise Ursache des Klimawandels ist und "unsere" Banken kräftig daran mitverdienen. Man kann diese Ansicht teilen oder nicht, aber wenn man das an einer Klimademo nicht mehr ausdrücken kann, weiss ich nicht, wozu diese Demos eigentlich gut sein sollen.
    • durrrr 08.04.2019 15:27
      Highlight Highlight satyros
      Ursache des Klimawandels ist der Mensch und mit ihm der industrielle Fortschritt. Ohne die Industrialisierung würden wir heute noch alle in Lehmhütten dahinvegetieren, mit Pest und Cholera.

      Wer in Geschichte aufgepasst hat weiss, dass sozialistische Systeme die Industrialisierung besonders brutal und rücksichtslos durchgesetzt haben, mit Abermillionen von Toten und enormen Umweltschäden. Siehe Sowjetunion und China.

      Aber bei Leuten, die Banken alle über einen Kamm scheren und nicht mal zwischen einzelnen Banksystemen differenzieren, beisst man mit rationalen Argumenten auf Granit.

    • loquito 08.04.2019 15:28
      Highlight Highlight Weil der Kapitalismus an sich ja mega Klimafreundlich ist... Eine Kritik am system und eine Zukunft mit weniger Klimaschäden ist nicht kompatibel mit Kapitalismus...
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  • peeti 08.04.2019 14:33
    Highlight Highlight Vielleicht sind Bürgerlichen Kritiker erst jetzt "alarmiert", weil sie dank dem Transpi in Deutscher Sprache endlich verstehen, was einige Demonstrierende mit "System Change" genau meinen.

    Ne, ernsthaft: Vielleicht muss man auch nicht aus jedem Twitter-Furz gewisser bürgerlicher Politiker*innen eine Schlagzeile machen.
  • Toerpe Zwerg 08.04.2019 14:33
    Highlight Highlight Unsere geschätzte Sozialdemokratische Partei führt die Abschaffung der Marktwirtschaft immerhin im Parteiprogramm ...
    • strieler 08.04.2019 14:43
      Highlight Highlight würden sie das bitte belegen - das scheint mir wenn schon eine sehr enge definition von marktwirschaft ihrerseits zu sein. der markt hat auch in einer 'wirtschaftsdemokratie' (so nennt die sp, u.a. sozial-dem. parteien ihre Vision) seine aufgaben..
    • Fritz N 08.04.2019 14:43
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz.. Was hat das mit der Klimademo zu tun?
    • FrancoL 08.04.2019 14:46
      Highlight Highlight Immer herrlich wie man bei den Linken immer das Geschriebene so hoch wertet und bei anderen Parteien dies nicht so werten mag.
      Bürgerliche Kräfte halten ja auch immer wieder fest, dass sie für eine schnellere Abnahme der Armut sich einsetzen und ich stelle fest dass das schneller wohl nur in deren Sichtweisen sich manifestiert, in der Realität sich die Schere öffnet und die schnelle Beseitigung der Armut nur mit einer Lupe zu sichten ist, wenn überhaupt.
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  • Nino F. 08.04.2019 14:29
    Highlight Highlight Glücklicherweise macht sich langsam die Erkenntnis breit, dass es fundamentale Änderungen braucht, um den Klimawandel aufzuhalten. Umso besser, wenn die bürgerlichen deswegen in Panik geraten.
    Benutzer Bild
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.04.2019 14:26
    Highlight Highlight Gut dass ist natürlich das zweite Problem, die Forderungen. In meinen Augen muss das Ziel sein, den Paris-Vertrag zu erreichen, hier beginnt aber erst die politische Frage, und da schweigt man sich aus.
    Es werden drei Vorderungen aufgestellt, ausrufen des "Klimanotstandes" reine Symbolpolitik, in der Wohlstandsinsel hat wohl nur eine Minderheit einmal einen Notstand erlebt.
    0 bis 2030, halte ich für überzogen, man darf jedoch gerne Vorschläge einreichen, wie das denn zu erreichen wäre.
    "Klimagerechtigkeit" Was ist Gerechtigkeit und für wenn?
    Ich fordere grundsätzlich Gerechtigkeit.
    • Ueli_DeSchwert 08.04.2019 15:50
      Highlight Highlight Um das Parteiprogramm der PARTEI zu zitieren;
      "Die PARTEI fordert die Durchsetzung allumfassender universeller Gerechtigkeit, zumindest aber doppelt so viel Gerechtigkeit wie die SPD".

      Hat mit dem Thema nichts zu tun, aber ich dachte, es passt :P
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.04.2019 16:55
      Highlight Highlight Zitate der PARTEI sind immer gerne gesehen...
  • Korrektiv 08.04.2019 14:22
    Highlight Highlight "Klimahysterie-Hysteriker Köppel" ... Sehr hübsch!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.04.2019 14:21
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht, weshalb man da so ein grosses Theater darum macht, hauptsache Köppel kann wieder ein bisschen täubelen.
    Es liegt im Interessen aller deren, die an einer nachhaltigen Klimapolitik interessiert sind, die Bewegung nicht von irgendwelchen Linksextremen und Juso-Kadern kapern zu lassen.
    Vergleich Feminismus, auch wenn ich viele Anliegen unterstütze, auch "radikale", stehe ich dem Feminismus und seinen Exponenten sehr kritisch gegenüber, weshalb? Weil er stark von linken bis sehr linken Köpfen dominiert wird.
    Das selbe darf mit dem Umweltschutz nich passieren.
    • loquito 08.04.2019 16:00
      Highlight Highlight Einfachbnicht richtig. DEN Feminismus gibt es nicht. Feministinnen gibt es in vielen Farben ind Formen, dass aber die bürgerlichen Interessen eben der Gleichheit entgegengesetzt sind fördert das Feministinnen, aber auch Klimademonstramtem eher links sind...
    • Drbueb 08.04.2019 16:34
      Highlight Highlight Wenn die bürgerlichen sich für den Klimaschutz einsetzen anstatt dagegen und gegen die Bewegung zu schiessen, kommen die ganz linken auch weniger zur Geltung.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.04.2019 16:59
      Highlight Highlight Natürlich gibt es "den Feminismus" nicht, es gibt einfach wirkungsmächtigere und weniger wirkungsmächtige Formen. Solche, die eher in den Medien kommen und solche die nicht vorkommen.
      Und trotzdem, gewisse Grundzüge müsssen alle diese "Feminismen" vereinen, sonst verliert das Wort seine Bedeutung. Eine solche Gemeinsamkeit ist, würde ich Behaupten, die Betonung des Geschlechts, sprich einem (wirkungsmächtigen) Kollektiv.

    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 08.04.2019 14:20
    Highlight Highlight Das Klima und den Planeten retten wollen, ist ein völlig unpolitisches Vorhaben. Das stimmt.

    Aber zu glauben, man könne ohne sich den politischen Realitäten zu stellen, irgendwelche relevanten Ziele erreichen, ist einfach weltfremd und deswegen ist die Klimabewegung halt doch politisch.. wenn nicht sogar das grosse Politikum der kommenden 50 Jahre.

    In den Reflex zu verfallen, zu behaupten die Klimabewegung sei apolitisch oder nicht-links-geprägt, nur um den Widerstandsreflex bei den bürgerlichen ja nicht auszulösen, sorgt nur für die Vertagung der so notwendigen Grundsatzdiskussion.
  • FrancoL 08.04.2019 14:17
    Highlight Highlight Man würde auf bürgerlicher Seite lieber einmal die Energie für die Lösungssuche einsetzen als diese für das Aufbauschen der linken Aussagen verpuffen zu lassen. Ich muss wieder einmal konstatieren , dass viele Bürgerliche offensichtlich lieber auf Ablenkungsmanöver setzen als auf Lösungen, nur interessieren das Klima diese Ablenkungsmanöver nicht.
    Die Beste Antwort der Bürgerlichen wäre den Ernst der Lage zu erkennen ohne sich hinter der links/rechts-Debatte zu verkriechen.
    • TodosSomosSecondos 08.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Was sollen sie denn auch machen? Die bürgerlichen Politiker haben für solche Probleme keine Lösungen anzubieten - zumindest keine, die auch ihre Geldgeber zufriedenstellen.

      Es gibt also nur 3 Optionen:

      - So tun als ob (FDP)
      - Gar nichts tun (CVP)
      - Sozialismus schreien (SVP)

      Bis anhin haben alle 3 hervorragend funktioniert und ich fress einen Besen, wenn das nicht weiterhin so bleibt.
    • Toerpe Zwerg 08.04.2019 14:33
      Highlight Highlight Das Klima interessiert gar nichts.
    • FrancoL 08.04.2019 14:39
      Highlight Highlight Da wäre ich nicht so sicher, das Klima verändert sich je nach Belastung und dies ist durchaus als Reaktion zu werten, indirekt „ein Interessieren“.
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  • MacB 08.04.2019 14:15
    Highlight Highlight Die Politiker, die das für einen Umsturz halten, sind genauso verblendet wie die, die eine Klimademo zum Sozialistenmarsch machen.
    • MacB 08.04.2019 15:47
      Highlight Highlight P.S.: Mit "Die Politiker" meine ich Bürgerliche, die die Klimademo für einen sozialistischen Umsturz halten.

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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