Schweiz
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ARCHIV - ZUR SWISSCANTO-STUDIE UEBER DIE SITUATION DER PENSIONSKASSEN, AM DIENSTAG, 29. MAI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- An elderly couple enjoys a mild afternoon in June on a park bench in Buerkliplatz square in Zurich, Switzerland, pictured on June 11, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein aelteres Paar geniesst den lauen Juninachmittag auf einer Parkbank am Buerkliplatz in Zuerich, aufgenommen am 11. Juni 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Beim Rentenalter soll endlich nicht mehr nach Geschlecht unterschieden werden.  Bild: KEYSTONE

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Das Parlament diskutiert die Reform der AHV auf ein Neues. Was dabei fehlt? Die Erhöhung des Rentenalters der Frauen auf 65. 



Letztes Jahr schickte das Schweizer Stimmvolk die Altersvorsorge bachab. Doch eine Reform der AHV ist unausweichlich, denn unsere Bevölkerung wird immer älter. Bald kommen auf einen Pensionär zwei Erwerbstätige – derzeit sind es noch drei. 

Das Parlament ringt derzeit um eine Lösung, die das Loch in der AHV-Kasse stopfen soll. Als «Kuhhandel» wird der geplante Deal bezeichnet, weil dabei nach dem Willen des Ständerats zwei Dinge miteinander verbunden werden sollen, die eigentlich nicht zusammengehören: Unternehmenssteuern und die AHV. 

Mit diesem Deal steigt die Hoffnung, dass Links und Rechts an der neuen Reform Gefallen finden. Die Bürgerlichen erhalten damit einen guten Steuerdeal und die Sozialdemokraten können sich über mehr Geld im Alter freuen.  

Wo bleibt Rentenalter 65?

Zu den wichtigsten Drahtziehern im Ständerat gehört Christian Levrat. Mit der neuen Vorlage sei das Rentenalter 65 für Frauen vom Tisch, frohlockte er. Ob er damit Recht hat, wird sich zeigen. 

Dennoch: Levrats Aussage ist heuchlerisch und wenig zukunftsorientiert. Als Präsident einer Partei, die sich vehement für Gleichberechtigung einsetzt, für mehr Frauen im Parlament kämpft und für Lohngleichheit einsteht, sollte er auch Gleichberechtigung in Sachen AHV-Alter anstreben. Doch da halten sich die Linken vornehm zurück. Zu gross scheint die Angst, die eigenen WählerInnen zu verärgern.

Auch ein bisschen Ungleichheit ist nicht okay

Es scheint, als picke man sich nur die Rosinen aus dem Kuchen. Wittert man auch nur den Hauch einer Ungleichbehandlung in anderen Lebensbereichen, erfolgt der Aufschrei zuverlässig und laut. Geht es aber um das Rentenalter, ist ein bisschen Ungleichheit völlig okay. 

Doch die Linke schweigt. Und setzt sich stattdessen für gleiche Löhne bei gleicher Arbeit ein. Findet den Vaterschaftsurlaub «längst überfällig». Alles gute und längst nötige Forderungen. Aber wo bleibt der Gleichstellungsmahnfinger, wenn es um die Diskussion um das Rentenalter geht? 

Eine funktionierende Altersvorsorge zu sichern, ist eines der grössten sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Es braucht endlich Lösungen – auch solche, die unbequem und anstrengend sind.

Eine funktionierende Altersvorsorge zu sichern, ist eine der grössten sozialpolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Es braucht endlich Lösungen – auch solche, die unbequem und anstrengend sind. 

Überholte Argumente

Es fehlt an einer rational nachvollziehbaren Begründung, warum Frauen heutzutage weniger lang arbeiten müssen als Männer respektive warum es überhaupt eine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern gibt. 1957 wurde das Rentenalter der Frau von 65 auf 63 Jahren gesenkt. Der Bundesrat begründete die Senkung damit, dass Frauen den Männern gegenüber körperlich gesehen im Nachteil seien.

Wo bleibt der Gleichstellungsmahnfinger, wenn es um die Diskussion um das Rentenalter geht?

Diese Überlegung ist heute völlig überholt. 86,6 Prozent aller Frauen arbeiten im Dienstleistungssektor und erledigen kaum mehr schwere körperliche Arbeiten. Bei den Männern sind es übrigens 66,6 Prozent. Hinzu kommt, dass die Frauen im Schnitt rund vier Jahre länger leben als Männer.

Das tiefere Rentenalter als Joker im Ärmel zu behalten, bis Frauen in anderen Lebensbereichen absolut gleichberechtigt sind, bringt niemandem etwas. Wenn man die Chance hat, für Gleichheit zu sorgen, dann sollte man das auch tun. Unabhängig davon, ob andere Ungerechtigkeiten schon aus der Welt geschafft sind.

Macht sich die Linke dafür stark, dass Frauen und Männer 2018 in einem Gesetz unterschiedlich behandelt werden, führt sie ihr eigenes Programm ad absurdum. 

Wie lässt sich das Loch stopfen?

Lösungsansätze gäbe es zur Genüge. Einige skandinavische Länder machen es vor. In Schweden kennt das Rentensystem keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Wer will, kann sich mit 61 Jahren pensionieren lassen, muss aber mit Abstrichen in der Rente rechnen. Wer weiter arbeiten will, kann dies bis 67 tun. In Dänemark wurde das Rentenalter gar entpolitisiert. Heisst konkret: Es wird nicht mehr politisch über eine Erhöhung gestritten, sondern das Rentenalter steigt parallel zur Lebenserwartung der Menschen. 

Das macht Sinn. Das Rentenalter soll endlich auch in der Schweiz losgelöst von Geschlechtern diskutiert werden. Und die Linken müssen aufhören, für eine Regelung zu kämpfen, die auf einem patriarchalen System gründet. Die Altersvorsorge ist nicht dafür da, ungleiche Löhne zwischen Mann und Frau zu kompensieren. Diese Denkweise ist brandgefährlich – und reisst nur mehr Löcher in der AHV-Kasse, die eigentlich gestopft werden sollten. 

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau – Fehlanzeige!

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • nJuice 09.06.2018 06:29
    Highlight Highlight M25, meine zwei Rappen:
    -100% Rente gibts nach X (zB 40) Arbeitsjahren, ansonsten Einbussen. Körperliche Arbeit soll belohnt werden, zB mit Faktor 1.25. Somit sind die Geschlechter gleich behandelt.
    -Wochenstunden runter, Produktivität seit 1991 stieg um 30%, davon sollen auch die Arbeitnehmer profitieren.
    -Einführung der allgemeinen Dienstpflicht. Würde in der Pflege dem Personalmangel entgegenwirken.
    -Vaterschaftsurlaub. Nuff said.
    -Rechteangleichung bei Scheidungen.
    -Rechteangleichung bei Tod des Partners.
    -Einführung einer Finanztransaktionssteuer.
    -Lohnregister für böresenkotierte Firmen.
  • Hardy18 08.06.2018 16:22
    Highlight Highlight Warum nicht gleich bis 70 bei den Frauen? Sie dürfen ruhig auch mal eine Vorreiterrolle spielen 😏🍸
  • Dorotta 08.06.2018 15:30
    Highlight Highlight Man möge den Frauen den gleichen Lohn zugestehen wie Männern, dann zahlen die Frauen während ihres ganzen Berufszyklus ca. 10 - 20% mehr an AHV und Steuern und alle Löcher werden ganz prima gestopft.
    • Factfinder 09.06.2018 00:12
      Highlight Highlight Hallo das Jahr 2018 hat angeklopft um dir zu sagen dass Geschlechterdiskriminierung beim Lohn seit 22 Jahren gesetzlich verboten und extra leicht einzuklagen ist.
      Und 10-20% was sind dass denn für Märchenzahlen?
  • Karl33 08.06.2018 13:25
    Highlight Highlight Die Gegner der Gleichstellung sind heute immer mehr weiblich und links. Weil plötzlich sichtbar wird, dass auch Männer Anspruch auf Gleichstellung haben.
  • Mutzli 08.06.2018 12:12
    Highlight Highlight Sorry, aber im Artikel hats ein paar grundfalsche Annahmen. Bei der letzten AHV-Revision, die js vpm Volk bachab geschickt wirde, hatten sich die linke und frauenorganisationen für eine erhöhung bereit erklärt.

    Der eigentlich grund, wieso auf einer gegenleistung oder dringendem anlass beharrt wird, hat auch nix mit ideen von schwachen frauen zu tun. Die SP dagt seit eh und jeh, dass Feauen eine frühere Rente zusteht, als Ausgleich für die lohnungleichheit und die immer noch riesige unentgeltliche betreuung die Frauen leisten. Vaterurlaub und aktive Väter wird ja auch deshalv von sp bejaht
    • Maracuja 08.06.2018 16:06
      Highlight Highlight @Mutzli: Die SP dagt seit eh und jeh, dass Feauen eine frühere Rente zusteht, als Ausgleich für die lohnungleichheit

      Eine frühere Rente als Ausgleich für Lohnungleichheit, bedeutet aber auch, dass gerade diejenigen, die wegen tieferem Lohn 1. eine tiefere AHV-Rente bekommen und 2. weniger Pensionskassengeld ansparen konnten, ein Jahr früher von einer mageren Rente leben müssen. Ich kenne Frauen, die der letzten AHV-Revision zugestimmt hatten, weil sie auf das zusätzliche Jahr Arbeit angewiesen sind.
  • Posersalami 08.06.2018 10:55
    Highlight Highlight Ich würde mich als Links bezeichnen, bin gegen dieses beknackten "Deal" aber für eine Angleichung des Rentenalters. Entweder geht meine Arbeitszeit nach unten, oder die der Frauen rauf. Alternativ kann man sich auch in der Mitte bei 64 treffen, wäre mir auch recht.

  • Snowy 08.06.2018 10:01
    Highlight Highlight Inkl. der Dienstpflicht arbeiten Frauen 3 (!) Jahre weniger als Männer.

    Einfach so, weil sie Frauen sind.

    Ob es noch immer Lohnungleichheit gibt, oder nicht wird kontrovers diskutiert...:http://www.spiegel.de/netzwelt/web/uber-studie-zeigt-gender-pay-gap-wieso-fahrerinnen-weniger-verdienen-a-1192463.html

    Das Gesetz ist aber völlig klar: Frau und Mann müssen in jeder Lebenssituation absolut gleich behandelt werden.
    Frau kann bei ungerechtfertigt tiefen Lohn klagen...

    3 Jahre weniger Erwerbszeit für die Frau ist in Gesetz gegossene Ungleichheit!
    • mogad 08.06.2018 11:42
      Highlight Highlight Sie vergessen dabei, dass es die Frauen sind, die die Kinder kriegen. 9 Monate Schwangerschaft,
      schmerzhafte Geburt oder Kaiserschnittoperation, 4 Monate Stillzeit.
      Ein Teil der 3 Jahre dürfte sich daraus ergeben.
      Kommt die Hausarbeit hinzu. Bei Einladungen seh ich immer nur die Frau in der Küche stehn, beim Kochen und beim Abwasch. Ich weiss natürlich nicht, wies bei Ihnen ist. Ich bin übrigens für Rentenalter 65 für Frauen!
    • Snowy 08.06.2018 11:55
      Highlight Highlight Und welche der genanten Punkte schreibt ihnen der Staat als Pflicht vor?
    • Diavolino666 08.06.2018 12:00
      Highlight Highlight @Graustufe Rot
      Sorry, aber dieses Frauenbild von vor 60 Jahren kannst Du heute nicht mehr als Argument bringen. Ich als Mann schmeisse meinen Haushalt, gehe arbeiten und werde für die Hausarbeit auch nicht extra bezahlt.
      Wenn sich Frauen von Vornherein unterwerfen, machen sie sich selber klein oder haben den falschen Partner.
      Aber vielleicht ist es auch die freie Entscheidung der Frau und mit dem Partner vereinbart, dass er arbeitet und sie den Haushalt macht. Auch das gilt es zu respektieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 08.06.2018 09:27
    Highlight Highlight Wenn Frauen irgendwann mal gleich viel wie Männer verdienen, bin ich absolut einverstanden mit Frauenrentenalter 65. Da es aber leider nicht so ist, haben Frauen auch nach der Pensionierung weniger Pensionskassenrente. Solange diese Ungerechtigkeit da ist, erhalten Frauen (trotz längerer Lebenserwartung) insgesammt weniger Rente (AHV+PK zusammen).
    Also, macht mal vorwärts mit der Lohngleichstellung, dann können wir endlich das Rentenalter der Frauen anheben.
    Übrigens, wenn Frauen irgendwann mal gleich viel wie Männer verdienen, kommt automatisch mehr Geld in die AHV (und PK) ;-)
    • Snowy 08.06.2018 11:02
      Highlight Highlight Whataboutism in Reinform.

      Entweder man ist für die Gleichstellung und setzt sie überall konsequent durch (wie in der Verfassung gefordert) oder man macht sich unglaubwürdig.
  • Flickii 08.06.2018 08:46
    Highlight Highlight Ich finde das Thema sehr schwierig.

    Frauen verdienen im Schnitt immer noch weniger. Zudem können sie oft eine lange Zeit nicht arbeiten, da sie Familienmanager sind. Diese Tätigkeit ist streng und verlangt ihnen viel ab. Den Einstieg in die Berufswelt finden sie aber oft nicht mehr. Ich sehe das bei einigen Frauen/Müttern. Wenn man so etwas entscheidet, muss man wirklich etwas ändern.

    Es sollte auch flexiblere Lösungen für Mütter/Väter geben, Löhne sollten ausgeglichen sein und
    • Tapsi 08.06.2018 09:35
      Highlight Highlight Ich denke, das liegt doch auch stark an uns selbst. Ich, vielleicht noch etwas naive 22jährige, kann weder das tiefere Rentenalter verstehen noch kann ich mir vorstellen, ab meinem ersten Kind nicht mehr zu Arbeiten (bzw. weniger als mein Partner). Das macht in meinen Augen schlicht und einfach keinen Sinn.
    • Citation Needed 10.06.2018 07:45
      Highlight Highlight Peter. Es ist erwiesen, dass das Geschlecht signifikanter Diskriminationsgrund ist. Signifikant. Aber item.
  • Janis Joplin 08.06.2018 08:12
    Highlight Highlight Rentenalter für beide z.B. 65 ist OK - aber dann bitte auch gesetzlich verankern, dass man ab 55 nicht einfach kündigungstechnisch entsorgt wird!
    Hier (in Ungarn) muss man entweder 63 oder 65 sein oder 35-37 Jahre Arbeit nachweisen können. Allerdings reicht die Rente meistens für nix, darum arbeiten viele einfach bis zum Löffelabgeben weiter.
    • Ms. Song 08.06.2018 09:27
      Highlight Highlight Eine Kündigungssperre für ältere Mitarbeiter bringt nichts. Das wurde in anderen Ländern eingeführt. Man kann ü50 jährige kaum mehr künden. Das wissen diese natürlich und das wird teils auch missbraucht. Kein Unternehmen will Mitarbeiter, die es nicht mehr loswird, wenn sie schlecht arbeiten. Um das Risiko nicht einzugehen werden die Leute dann vorsorglich einfach VOR dem Schutzalter entlassen. Das ist sicher nicht besser, oder?
    • Janis Joplin 08.06.2018 12:49
      Highlight Highlight Klar ist es nicht besser - man soll einfach als solider Arbeiter/in nicht zwischen 50 und 63 nochmals erfolglos eine Stelle suchen müssen.
  • Me, my shelf and I 08.06.2018 08:05
    Highlight Highlight Gleiches Rentenalter, bin ich dabei:
    63 Jahre.

    • Leckerbissen 08.06.2018 10:29
      Highlight Highlight Das funktioniert leider nicht lieber Me und My und I. Schau dir doch mal die demografische Entwicklung an und überleg dir kurz was das für Konsequenzen auf die AHV hat. Irgendwann werden 4-5 Arbeitende einen Rentner tragen müssen. Heute sind es etwa 11 Arbeitende. Good Luck!
    • Me, my shelf and I 08.06.2018 11:09
      Highlight Highlight Leckerbissen:
      Das BIP steigt aber...
      Umverteilung ist das Schlüsselwort ^^
    • The M 08.06.2018 16:30
      Highlight Highlight @R. Peter: Man muss fairerweise anmerken, dass das System AHV darauf beruht, dass es von "anderen bezahlte" wird. Auch wenn der Gedanke zu utopisch ist (auch wegen der politische Realität), sollten wir ihn mitberücksichtigen.
  • Menel 08.06.2018 06:55
    Highlight Highlight Bin absolut dafür, dass auch hier eine Angleichung statt findet, auch wenn ich es in die andere Richtung lieber sehen würde; Rentenalterverringerung für alle auf 60.
    Macht für mich, mit Blick in die Zukunft (Automatisierung), mehr Sinn.
    • Ms. Song 08.06.2018 09:31
      Highlight Highlight Wieso macht eine Herabsetzung des Rentenalters für dich mehr Sinn? Die Menschen werden älter und sind viel länger fit. Daher wäre eine Erhöhung des Rentenalters sinnvoller. Ein Mensch lebt heute nach der Pension noch ca 20 Jahre. Diese Jahre müssen finanziert werden. Dazu kommt aber auch, dass diese Menschen keine Aufgabe mehr haben und nichts mehr an die Gesellschaft retour geben. Das ist für beide Seite unbefriedigend. Ich fände eine Art gestaffelte Rente cool.Man würde z.B. von 60-70 eine Teilzeitrente erhalten und müsste noch teilzeit arbeiten.
    • Menel 08.06.2018 11:20
      Highlight Highlight Weil ich davon ausgehe, dass durch die Automatisierung der Arbeitsmarkt zusammenschrumpft. Man kann der Gesellschaft nicht nur durch bezahlte Arbeit etwas zurück geben; ich denke, dieses Umdenken wird in Zukunft sehr sehr wichtig.
    • mogad 08.06.2018 11:48
      Highlight Highlight @Ms. Pond. Die Lebenserwartung beider Geschlechter ist am Sinken, sehr langsam aber sicher. Selbstverständlich steht es Ihnen frei, noch 30 Jahre lang die immer gleichen Lügen der privaten Lebens- und Rentenversicherer nachzusprechen. Die behaupten ja in der Werbung, dass die heute geborenen Babies dereinst 100 Jahr alt würden. Warum tun sie das? Höhere Prämien, tiefere Renten = höhere Profite.
  • Napu 08.06.2018 06:45
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wem es auch so geht, aber ich (26) rechne mit einer Rente mit 70 oder so wenig das es nie ausreichen wird. Deshalb empfehle ich allen in die 3. Säule einzulegen und plädiere für ein Rentenalter, dass an die Lebenserwartung geknüpft ist wie in Dänemark.
    • mogad 08.06.2018 11:52
      Highlight Highlight Nur hängt Ihre Rente in 40 Jahren von viel mächtigeren Faktoren ab, als von dem was Sie heute und in Zukunft einzahlen. Finanzkrisen, Hyperinflationen, Soizialabbau dank globalisiertem Neoliberalismus, Umweltkatastrophen, Pandemien, Staatsbankrotte. Man muss kein Pessimist sein um vorauszusehen, dass das Meiste davon in den nächsten Jahrzehnten eintreten wird.
  • meliert 08.06.2018 05:39
    Highlight Highlight Wir Männer leben 5-10 Jahre weniger lang als die Frauen und arbeiten dafür länger, ist doch logisch, oder?
    • mogad 08.06.2018 11:55
      Highlight Highlight Die Lebenserwartung zwischen Mann und Frau gleicht sich immer mehr an. Jene der Frauen sinkt leicht und jene der Männer erhöht sich jährlich um wenige Wochen. Bitte selber googeln. Es braucht keine gehässigen Polemiken, um Rentenalter 65 für die Frauen zu begründen. Ich bin schon lange dafür.
  • murrayB 08.06.2018 00:06
    Highlight Highlight Frauen leben im Schnitt 4 Jahre länger wie Männer - wenn wir von Gleichberechtigung reden müssten die Frauen also 4 Jahre später als der Mann in die Pension gehen!
  • Herr Ole 07.06.2018 23:00
    Highlight Highlight Rentenalter 64 für alle. Können wir uns locker leisten, einfach Dividenden AHV-pflichtig machen. Dann fallen die Mehrkosten auch bei denen an, die schon mehr als genug haben.
    • Leckerbissen 08.06.2018 10:38
      Highlight Highlight Diejenigen, welche schon mehr als Genug besitzen, benötigten auch die AHV nicht. Zahlen aber trotzdem ein, treu nach dem Solidaritätsprinzip. Ich denke da ist der Abzug bei Dividenden der falsche Ansatz. Vielmehr sollte man m.M.n die Ausschüttung einer AHV-Maximalrente bei den Topverdienern stoppen.
  • pali2 07.06.2018 22:53
    Highlight Highlight Unternehmenssteuern und AHV-Reform gehören einfach nicht in ein gemeinsames Abstimmungspaket - so funktioniert Demokratie nicht. Da wäre jedenfalls mein Prinzip-Nein vorprogrammiert.
    • Ms. Song 08.06.2018 09:38
      Highlight Highlight Ich bin absolut deiner Meinung. Wenn das so kommt, werde ich nein stimmen.
  • einmalquer 07.06.2018 22:46
    Highlight Highlight Für alle, die meinen, Frauen müssten auch ins Militär -

    Einstein: "Wenn einer mit Vergnügen in Reih und Glied zu einer Musik marschieren kann, dann verachte ich ihn schon; er hat sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, "

    Und während die Männer in Reih und mit Glied marschieren, dominieren und brillieren Frauen an Universitäten und Kantonsschulen.

    Nur um dann zu erfahren, dass Brillianz weniger wert ist, in dieser männerdominierten Wirtschaft, als Verbindungen und das Geschlecht.
    • Effersone 08.06.2018 22:55
      Highlight Highlight Wenn ich nicht in Reih und Glied marschiere werde ich vom Staat abgestraft. Überigens haben auch Frauen für die Militärdienstpflicht FÜR MÄNNER gestimmt.
  • WhaaaatTF? 07.06.2018 22:23
    Highlight Highlight Das getippte Wort der Autorin hat was das ich mag. Oft unbequem und scharfzüngig, und offensichtlich auf die geistige Komfortzone zielend. Bin wie andere auch nicht immer gleicher Meinung wie sie, aber deshalb umso mehr erfreut ob der Beharrlichkeit und ihrer Integrität. Was für eine coole Frau!
    • Raphael Stein 08.06.2018 10:58
      Highlight Highlight Ist halt eine Frau von heute.
    • wädenswiler 08.06.2018 11:16
      Highlight Highlight Finde ich auch. Starke und reife Frau mit einer ebenso starken Meinung. Gratulation zu diesem Artikel.
    • Raphael Stein 08.06.2018 11:52
      Highlight Highlight Die meisten Frauen sind stark. Sie werden bloss schwach erzogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigE 07.06.2018 22:23
    Highlight Highlight Wäre es nicht Zeit, erst mal alle real existierenden Benachteiligungen zu bekämpfen, bevor man (frau) die wenigen Vorteile auch noch streicht?
    Frauen werden nach wie vor im Berufsleben benachteiligt. Sie werden später (oder gar nicht) befördert, bekommen weniger Lohn, werden als erstes entlassen, bekommen die schlechteren jobs (bei gleicher Qualifikation) und müssen immer erst beweisen, dass sie erwas können, was bei Männern immer sofort angenommen wird. Dann sind die Frauen auch bereit, länger zu arbeiten!
    • Herr J. 08.06.2018 11:57
      Highlight Highlight Alles arme Opfer, die Frauen, schon klar...
    • BigE 08.06.2018 13:49
      Highlight Highlight Nein, aber der reale Nachteil, wenn man Frau ist, ist definitiv viel grösser als der bei Männern!
    • Maragia 08.06.2018 21:43
      Highlight Highlight Wirst du vom Staat gezwungen ins Militär zu gehen oder zu zahlen? Wirst du vom Staat gewzungen 1 Jahr länger zu arbeiten?
      Ich glaube Frauen sind vom Staat eindeutig bevorzugt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lavamera 07.06.2018 22:17
    Highlight Highlight Wieso passen wir das Männerrentenalter nicht dem Rentenalter der Frauen an? Und wieso heben wir die Dienstpflicht bei Männer auf anstatt die Frauen zum Dienst zu zwingen? Wieso muss man immer alles verschlechtern als verbessern? Mag naiv sein, aber ich finde es trotzdem frustrierend ;)
    • Meraxes Equis 08.06.2018 23:27
      Highlight Highlight ich wäre für eine allgemeine Dienstpflicht an die Gesellschaft : als Frau hätte ich mich gerne im Rahmen eines Zivildienstes sinnvoll für die Gesellschaft engagiert, aber das Risiko, in der Armee mitmachen zu müssen, war mir doch zu hoch.
  • Boadicea 07.06.2018 22:15
    Highlight Highlight Ich wähle v.a. Grün und Links, weil diese sozialer sind. Bald werd ich pensioniert. Seit Jahrzehnten setz ich mich für Eltern- statt Mutterschaftsurlaub ein, mehr Rechte für Väter nach Scheidungen und viele andere sozialgerechte Dinge. Bei den Löhnen muss endlich vorwärtsgemacht werden. Aber am Wichtigsten sind mir Natur- und Umweltschutz. Denn wir haben nur einen Planeten.

    Beim Rentenalter darf es keinen Geschlechtsunterschied geben. Man soll nach Arbeit unterscheiden. Zum Beispiel sollen körperliche Schwerarbeiter oder Schichtarbeiter ohne Verluste früher in Pension dürfen.
  • Tetsuya 07.06.2018 21:11
    Highlight Highlight Alle Reden von Diskriminierung der Frau.
    Hier werden ganz klar die Männer Diskriminiert!
    • Boadicea 08.06.2018 19:09
      Highlight Highlight Hast du den Artikel gelesen?
      Es waren Männer, die beschlossen haben, das Rentenalter der Frauen herabzusetzen. Männer haben das beschlossen lange bevor es Frauenstimmrecht gab. Es sind also Männer, die Männer diskriminieren.
  • Spiessvogel 07.06.2018 20:58
    Highlight Highlight Schön, was da eine Vertreterin der schreibenden Zunft für Argumente ins Feld führt, die eine Erhöhung des Rentenalters für die Frauen rechtfertigen würden. Hinter dem PC-Bildschirm kann man zu einer derartigen Analyse kommen. Mit der Wirklichkeit hat sie ganz wenig zu tun. Wenn ich um mich schaue, leisten Frauen neben der Berufsarbeit 80% der Arbeiten im Haushalt. Wenn pflegebedürftige Eltern im familiären Kreis verbleiben dürfen, sind es fast immer die Frauen, welche diese Last schultern. Um Menschen mit Behinderung kümmern sich grösstenteils Frauen. Sie leisten bis 64 mehr als genug.
    • Maragia 07.06.2018 21:36
      Highlight Highlight Ich leiste auch als Mann bis 65 genug, darf ich nun schon mit 55 aufhören zu arbeiten ohne Einbussen?
      Dir ist schon klar, dass nicht alle gleich viel leisten
    • Stirber 07.06.2018 22:07
      Highlight Highlight Dann wäre es doch genau dort auch an der Zeit für Gleichberechtigung einzustehen. Das sage ich als Mann, und als solcher sage ich auch, es kann jeder einen Staubsauger in die Hand nehmen, abstauben, die Toilette putzen, kochen etc.
      Damit dies getan wird, muss sich das gesellschaftliche Denken noch etwas ändern, dies dauert seine Zeit, aber ich bin sicher wenn wir alle im Kleinen unseren Beitrag leisten dann schaffen wir dies letztendlich.. Und das Rentenalter für alle gleich zu machen ist ebenfalls ein Schritt in diese Richtung!
    • Gähn on the rocks 07.06.2018 22:09
      Highlight Highlight genau. deshalb:
      männer sollen im gegenzug gesetzlich und prozentual gleichwertig dazu verpflichtet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Monkey Shoulder 07.06.2018 20:54
    Highlight Highlight Also tragen wir folgeprobleme des Kapitalismus über das rentenalter der Frauen aus?

    Niemand sollte solange und (soviel) arbeiten.

    Was ist mit der 25h Stundenwoche?

    Aber systemisch haben Sie recht. Rentenalter sollte/muss gleich sein, egal welches Geschlecht!
    • Redly 07.06.2018 21:55
      Highlight Highlight „Folgeorobleme des Kapitalismus... niemand sollte so lange arbeiten...“
      Weil ja alles Essen, Wohlstand etc. einfach von selbst entsteht, ist es der pöse Kapitalismus, der uns Arbeit zwingt. Irgendjemand soll mir doch die Arbeit machen. Die simple Weltsicht ist nachzuvollziehen bei bei Kindergärtnern.
      Ist aber recht egoistisch, wenn man als Erwachsener möglichst wenig beitragen will.
      Wer will, darf übrigens im pösen Kapitalismus so wenig arbeiten, wie er/sie will (im Gegensatz zum Sozialismus), solange man dann auch entsprechend weniger konsumiert.
    • Keepitsimple 08.06.2018 08:04
      Highlight Highlight Solange es junge arbeitslose gibt ist eine Erhöhung des Rentenalters sowieso kontraproduktiv. Abee man imoprtiert halt lieber fertig ausgebildete Fachkräfte statt einen besseren Wissenstransfer/Weiterbildungen im Unternehmen zu fördern. Würde ja was kosten und die Aktionäre hätten weniger Rendite ... diese armen.
    • Me, my shelf and I 08.06.2018 08:07
      Highlight Highlight Stimme dir zu hundert Prozent zu.
      Rentenalter vorerst auf 63 senken bei Männern und auf lange Sicht (im Laufe der nächsten 100 Jahre) die 25h Woche etablieren.
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  • Severin Mori 07.06.2018 20:31
    Highlight Highlight Guter Artikel! 👍ungleicheit gibt es ja auch bei der Wittwenrente! Auch dort herrschen noch zustände die längst abgeschaft bzw Gleichberechtigt sein sollten. Schliesslich ist es heutzutage absolut möglich das die Frau mit einem tollen Job das Familieneinkommen sichert, aber was ist wenn Sie ........ die unterschiede sind brutal!
  • Theor 07.06.2018 20:29
    Highlight Highlight Ich hätte kein Problem damit, bis 70 zu arbeiten. Ich Gehöre nicht zu den Anhängern, die ständig am Rentenalter rummotzen, sondern ich gehöre zu den Anhängern, die sagen, dass 35 Stunden pro Woche als Arbeit genügen würde.

    Müssten wir nicht zwangshaft 5 Tage in der Woche 8.5 Stunden pro Tag in der Arbeit sitzen, würde uns die Arbeit vieleicht auch nicht mehr ganz so ankotzen und wir müssten uns nicht so ums Rentenalter streiten? Es gibt längst Studien, die belegen, dass man die gleiche Effizienz auch mit weniger Stunden erreichen könnte...
    • SpoonerStreet 07.06.2018 22:30
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht, das wäre wirklich viel angenehmer. Leider ist das in kleinen Produktionsbetrieben oft nicht möglich. Die Maschinen laufen nur so lange wie sie auch bedient werden. Man müsste also mit mehreren Schichten und somit mit mehr Personal arbeiten. Die Lohnkosten würden steigen und im heutigen Preiskampf fiele die Marche eines Produkts somit unter 0.
    • Mermegil Schweiz 07.06.2018 22:37
      Highlight Highlight du meinst wohl produktivität
      durch weniger arbeit mit gleicher effizienz verliert die industrie, bei weniger arbeit umd gleiher produktivität ist es ein nullsummenspiel für die industrie
    • Hierundjetzt 07.06.2018 23:47
      Highlight Highlight Und dafür 30% Sozialabzüge? Nee sorry. Ohne mich
  • Elderwand 07.06.2018 20:28
    Highlight Highlight Endlich sagt das mal jemand! Das wird nämlich immer totgeschwiegen.

    AUSSER bei JEDER EINZELNEN Diskussion, die das Thema Gleichberechtigung auch nur um einen Nanometer streift. Immer sofort gefolgt vom zweiten Verletzte-Männer-Knüppel, dem Wehrdienst (siehe Luca Brasi).

    Den Frauen wird in den Onlineforen zunehmend überhaupt das Recht abgesprochen, sie hätten mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen. Die Lohnungleichheit z.B. wird wo nur immer möglich mit an den Haaren herbeigezogenen Thesen relativiert.

    Dieser Artikel spielt den Incels und Jammerdudes nur in die Hände.
    • Maragia 07.06.2018 21:38
      Highlight Highlight Jammerdudes bei etwas wo Männer per Gesetz benachteiligt werden?
      Ich höre immer nur Frauen "rumweinen" bezüglich Gleichberechtigung.
      Aber die einzigen, welche per Gesetzt ungleich behandelt werden, sind Männer!!
    • Bündn0r 07.06.2018 21:51
      Highlight Highlight Der Unterschied: Der Gesetzgeber benachteiligt Männer systematisch. Die von Ihnen aufgezählten Missstände sind, wenn sie dann existieren, von den Gesellschaft bzw den einzelnen Personen, verschuldet. Der Gesetzgeber kann niemandem vorschreiben wie hoch ein Lohn sein muss (Vertragsfreiheit).
      Sie rechtfertigen Äpfel mit Birnen. Ihre Begründung mangelt es an jeglicher legitimation.
    • Redly 07.06.2018 22:00
      Highlight Highlight Können Sie uns eine seriöse Studie nennen, welche unfaire Löhne belegt? Danke.
      Nur weil das dauernd wiederholt wird, wird’s nicht wahr.
      ‚Jammerdudes‘ ist wohl eher auf Frauenseite.

      Männer sind zB mehr im Gefängnis - wollen die da auch rufen, das sei Diskriminierung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 07.06.2018 20:27
    Highlight Highlight Gleichberechtigung für Männer: Rentenalter 64!!
    Und es sage keiner, das sei nicht bezahlbar in einem der reichsten Länder. Dividenden (etwas höher) besteuern, Transaktionen Besteuern, Umverteilung von unten nach oben stoppen oder umkehren etc.
    • klugundweise 08.06.2018 09:04
      Highlight Highlight R. Peter
      Löhne werden nicht besteuert? Wo bitte? Ich will umziehen!
  • Mimimi_und_wow 07.06.2018 20:22
    Highlight Highlight Wenn denn die Frauen so lange arbeiten dürften. Ich arbeite in einer schweizer Grossfirma und aktuell werden alle Frauen ab 62 mehr oder weniger fair abserviert. Zwei bekamen ein halbes Jahr bevor sie 64 Jahre alt waren die Meldung, sie können sich intern noch was suchen oder halt gehen (naja, nicht mit diesen Worten, sondern mit dem juristischen HR-Geschwurbel).
    Wenn Frauen bis 65 arbeiten sollen, dann lasst sie auch weiter arbeiten.
    • Barracuda 08.06.2018 00:20
      Highlight Highlight Klar, bei männlichen Angestellten ist das ja überhaupt nicht der Fall. Oder doch...?
    • Tetsuya 08.06.2018 11:08
      Highlight Highlight Ein Mann ab 50-55 Jahre der denn Job verliert, hat fast keine Chance einen neuen Job zu finden.
  • Abnaxos 07.06.2018 20:17
    Highlight Highlight Junge finden weniger Jobs, ebenso Ü50, und alle reden über eine Erhöhung des Rentenalters. Das ist schlicht absurd. So verschiebt man das Loch einfach von der AHV zur ALK (+Folgekosten für die, die aus der Gesellschaft «herausfallen»). Momol, gute, nachhaltige Lösung.

    Dazu haben wir immer noch die 42h-Woche, das ist zu viel ist und macht Menschen krank, während das RAV Leute bestraft, die nur 80% arbeiten wollen. Noch weniger Jobs, noch etwas Gesundheitskosten generiert, gut gemacht!

    Wie wäre es mal damit, die vorhandene Arbeit gleichmässiger zu verteilen?
    • Hierundjetzt 07.06.2018 23:50
      Highlight Highlight Die tiefste Arbeitslosigkeit liegt bei den Ü55...

      Richtig ist aber, dass wer in dem Alter die Stelle verliert, keinen Job mehr findet
    • DartVaidder 08.06.2018 07:28
      Highlight Highlight Sehe ich genau gleich!
      Das Thema "Rentenalter" wird nicht gesamtheitlich angepackt und geht mit der Sicht der Wirtschaft schlichtweg nicht auf. Anders ausgedrückt, Theorie und Praxis widersprechen sich in fast allen Belangen.
    • Keepitsimple 08.06.2018 08:06
      Highlight Highlight Word 👍
  • MajaW 07.06.2018 20:15
    Highlight Highlight Absolut richtig! Und das führt gleich zum nächsten Kuhhandes: lohngleichheit und Rentenalterparität in einem Pack! Der Ständerat solls richten!
    • Nocciolo 08.06.2018 20:02
      Highlight Highlight Das ist mal eine gute Idee! Rentenalter wird angeglichen, dafür strenge Lohnkontrollen, PK-Beiträge auch bei kleinen Pensen und höhere Anrechnung von Betreungsarbeiten. Von mir aus auch eine Sozialpflicht für alle (nicht Wehrpflicht).
  • Fabio Haller 07.06.2018 20:13
    Highlight Highlight Wie wär es einfach mal alles in einem Gesamtpaket dem Volk zu geben komplette Gleichheit. Rentengleichheit, Lohngleichheit, Gleicheit in der Wehrpflicht und was alles noch darauf kommt...
  • demian 07.06.2018 20:05
    Highlight Highlight Gleiches Rentenalter sollte ja im Interesse aller sein, da jeder in den Genuss der Rente kommen will.

    Aber wenn ich die Kommentare lese bin ich mir nicht so sicher.
  • Knety 07.06.2018 19:58
    Highlight Highlight Wow, Respekt für diesen weitsichtigen Artikel. Da können sich die Femministinnen aber eine ganz dicke Scheibe davon abschneiden.
  • oliopetrolio 07.06.2018 19:56
    Highlight Highlight Na ja....die wenigsten Männer bleiben mittlerweile bis 65 angestellt...
    • Optimistic Goose 07.06.2018 22:19
      Highlight Highlight
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    • Optimistic Goose 08.06.2018 13:12
      Highlight Highlight Nichts nichts, es räumt nur mit der Behauptung auf, die wenigsten Männer arbeiteten bis 65. Es sind 85 Prozent.
  • Optimistic Goose 07.06.2018 19:53
    Highlight Highlight Wäre ich eine Frau, kämpfte ich auch für Rentenalter 63. Wütendes Linkenbashing bringt hier nichts, es geht hier doch um die Realität. Und die ist: 10 weniger Lohn über ein Arbeitsleben von 35 Jahren, deshalb dann auch tiefere Renten, viele Frauen haben nicht mal eine 2. Säule. Da kann man schon staatspolitisch argumentieren und die alten Argumente überholt nennen, dass verbessert die Situation von genau keiner einzigen Frau. Die Lohngleichheit wird noch jahrzehnte bleiben, da würde ich mein ganzes Erspartes drauf wetten. Überlegt euch gut, ob die 63 hergeben wollt, auch wenn das logischer wär
    • Hierundjetzt 07.06.2018 23:51
      Highlight Highlight 2 Säule gibts ab einem Jahreseinkommen von 25‘000.- Das ist knapp über dem Sozialhilfesatz.

      Dein Argument von der armen Frau ist somit invalid
    • Optimistic Goose 08.06.2018 13:15
      Highlight Highlight Für viele ältere, nicht erwerbslose Frauen und Teilzeitabeiterinnen unerreichbar.
  • Fifu 07.06.2018 19:36
    Highlight Highlight Solange keine Lohngleichheit herrscht sollten wir unsere lieben Frauen einfach in Ruhe lassen!
    • redeye70 07.06.2018 20:09
      Highlight Highlight Sorry aber dieses Argument zieht so überhaupt nicht. Männer müssen auch Militärdienst leisten oder zahlen happige Beträge wenn sie dies nicht tun.
    • mrmikech 07.06.2018 20:10
      Highlight Highlight Frauen leben durchschnittlich länger, kosten also auch mehr, deswegen mit 65 in die rente, nicht früher.
    • Factfinder 07.06.2018 20:43
      Highlight Highlight Was ist Lohngleichheit?
      Wenn ich soviel verdienen würde wie Frau Sommaruga, dann müsste ich wegen dem Wehrpflichtersatz nicht jährlich auf meinen Urlaub verzichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 07.06.2018 19:32
    Highlight Highlight Kein Problem als Frau mit Rentenalter 65, WENN gleichzeitig endlich die Witwenrente für kinderlose Frauen abgeschafft wird, also auch dort Gleichstellung mit verwitweten Männer herrscht. Männer können dann endlich, die finanzielle Versorgung ihrer Hausfrauen 100% selbst übernehmen.
    • grünezecke #fcksvpafd 07.06.2018 20:18
      Highlight Highlight Was hab ich da grad gelesen🤦🏻‍♂️
    • der nubische Prinz 07.06.2018 20:51
      Highlight Highlight Nein, eben nicht. Das ist kein Handel. All diese dinge müssen unabhängig voneinamder eingeführt werden -> Rosinenpicken
    • Hierundjetzt 07.06.2018 21:18
      Highlight Highlight @Maracuja: Wenn Deine Mutter Ihren Sohn durch einen Autounfall verliert, kriegt Sie keine Wittwenrente?

      Hä?

      Kein Argument zu gesucht um es dich noch in die Diskussion zu zwängen 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 07.06.2018 19:23
    Highlight Highlight Was mir nicht in den Kopf will: die Richtung der demographischen Entwicklung ist schon seit x Jahren klar und es wurde immer weiter gewurstelt und geleugnet. Wer seinen Lebensstil halten will muss länger was tun, wer nicht, muss sich etwas einschränken.
  • Zorulu 07.06.2018 19:05
    Highlight Highlight Joa, wieso nicht? Aber dann bitte endlich auch Lohngleichheit!
    • Lester McAllister 07.06.2018 20:24
      Highlight Highlight AHV --》 staatliche Diskriminierung
      Lohn --》 private Diskriminierung, klagbar vor Gericht. Der Staat schaffte per Gesetz Gleichheit
    • T13 07.06.2018 20:38
      Highlight Highlight Solange see eigene lohn ein tabuthema ist wird es keine lohngleichheit geben.
      Es existiert ja nicht mal ein gleichgewicht bei männern.
    • nilly 07.06.2018 20:49
      Highlight Highlight Verstehe nicht wieso dieser Beitrag mehr Blitze hat?!!? Wollen den manche nur fairness, wenn es zu ihrem Vorteil ist? Sehr egoistisch!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • maricana 07.06.2018 19:01
    Highlight Highlight Rentenalter 64 für Männer hiesse ebenso Gleichberechtigung. Aber klar doch, dies wird sich die Schweiz niemals leisten können, bzw. wollen. 44 AHV-Beitragsjahre sollten doch reichen?
    • Factfinder 08.06.2018 00:10
      Highlight Highlight Wenn Menschen immer älter werden, macht es eher Sinn das Rentenalter nach oben oder unten anzugleichen?
  • grandvlad 07.06.2018 19:01
    Highlight Highlight Solange keine Lohngleichheit besteht, und Frauen in der Pensionskasse während ihrer Zeit im Beruf als Mutter benachteiligt sind, soll über die Gleichheit des Rentenalters geschwiegen werden... 🙊
    • Karl33 07.06.2018 20:25
      Highlight Highlight was für eine lächerliche argumentation.
      wie wärs mit: solange keine dienstzwanggleichheit besteht, müssen wir nicht über löhne diskutieren.
    • Lester McAllister 07.06.2018 20:25
      Highlight Highlight Wer als Mutter und Hausfrau bei der PK benachteiligt ist, hat ein Problem mir dem Partner, nicht mit dem Staat
    • Factfinder 08.06.2018 00:12
      Highlight Highlight Gleicher Lohn: Gesetzlich in der Schweiz vorgeschrieben und einklagbar
      Wehrpflicht: Per Gesetz diskriminierend nur für Männer. Viel Spass beim Versuch dagegen zu klagen.
      Übrigens:
      Im ersten Fall bekommst du gratis Hilfe von jedem "Gleichstellungsbüro" und im zweiten Fall lachen die dort angestellten MitarbeiterINNEN dich aus.
  • Denk nach 07.06.2018 18:57
    Highlight Highlight "Das tiefere Rentenalter als Joker im Ärmel zu behalten, bis Frauen in anderen Lebensbereichen absolut gleichberechtigt sind, bringt niemandem etwas. Wenn man die Chance hat, für Gleichheit zu sorgen, dann sollte man das auch tun. Unabhängig davon, ob andere Ungerechtigkeiten schon aus der Welt geschafft sind."

    -> Top Artikel!
  • Sir Konterbier 07.06.2018 18:45
    Highlight Highlight Entweder sollte man diese Geschlechtergleichteit komplett umsetzen: Rentenalter 65 für Frauen, Militärdienst für Frauen etc. und auch schauen dass im Bundesrat gleich viele Frauen wie Männer sitzen.

    Oder man lässt es bleiben und akzeptiert dass halt mehr Männer in die Politik und in die Wirtschaft wollen und Frauen lieber Sozialberufe ausüben (wenn ich meine alten Klassen anschaue zu 100% true, sorry)

    Dieses Zwischending löst bei mir einfach Unbehagen aus. Warum gibt es keine (starken) Frauen die sagen: "Wir wollen Verantwortung in der Landesverteidigung übernehmen?"
    • Factfinder 07.06.2018 19:33
      Highlight Highlight Rechtliche Gleichheit ist doch etwas völlig anderes als wenn man Menschen beider Geschlechter zu Dingen zwingen will die sie selbst gar nicht bevorzugen würden nur um Quoten zu erfüllen?
      Ersteres wäre tatsächliche Gleichberechtigung
      Und zweiteres ist die sogenannte "Gleichstellung"
    • remeto 07.06.2018 20:09
      Highlight Highlight 3.5 Frauen und 3.5 Männer im Bundesrat? 😂
    • Mimimi_und_wow 08.06.2018 07:06
      Highlight Highlight Es gibt Frauen im Kader der Landesverteidigung. Die Tochter einer Kollegin macht Karriere im Militär.
      Und es gibt Männer die untauglich geschrieben wurden wegen Bagatellen obwohl sie gerne Dienst geleistet hätten, weil es in dem Jahrgang viel zu viele junge Männer gab in der Aushebung. Als Nachsatz wurde mitgegeben: sie können es nächstes Jahr wieder probieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paddyh 07.06.2018 18:43
    Highlight Highlight Die Linke ist ganz einfach nicht daran interessiert die Menschen noch mehr arbeiten zu lassen. Wieso wird mit keiner Silbe erwähnt, dass Männer auch ein Jahr weniger arbeiten könnten. Die Rechtslibertäre Angstpropaganda funktioniert anscheinend gut und die Authorin glaubt wirklich, dass wir in Zukunft noch mehr arbeiten müssen. Wie wäre es zuerst mit mehr sozialer Gerechtigkeit? Fairerer Verteilung von Vermögen?
    • El diablo 07.06.2018 19:48
      Highlight Highlight soziale Gerechtigkeit ist der grösste Schwachsinn. Jeder hat im Kapitalismus die Möglichkeit, reich zu werden. Von sozialem Ausgleich profitieren nur die unfähigen von den fähigen Menschen in der Wirtschaft. Meistens wird das daher von Sozialfällen oder Wenigverdienenden gefordert. Es lebe der Kapitalismus.
    • batschki 07.06.2018 20:09
      Highlight Highlight Uups. Hätte ein Blitz sein sollen.

      18 bis 28 Jahre Kind, Jugend und Ausbildung.
      47 bis 37 Jahre arbeiten, Kinder erziehen, informiert bleiben. Dann alt, Rente, ob arbeitsverschlissen oder erfahrungsreich.
      Wie "Platon" plädiere ich für eine Flexibilisierung des Rentenalters: nach 40 Jahren arbeiten, sollen die einen, welche nicht mehr mögen oder können, in den Ruhestand - die andern aber, die noch wollen und können sollten bis 50 Jahre arbeiten dürfen; was eine Ruhestandsverpflichtung und Altersschikanen erst ab 78 Jahren bedingen würde.
    • Karl33 07.06.2018 20:27
      Highlight Highlight paddy, du meinst, diskriminierung (auch von frauen) sei also ok, solange die welt nicht ganz gerecht sei? momol.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kirishion 07.06.2018 18:37
    Highlight Highlight Wenn man schon gleichberechtigt dann würde es schon sinn machen dies in jedem Bereich zu machen..
    • Denk nach 07.06.2018 19:00
      Highlight Highlight Gemäss Gesetz sind alle gleichberechtigt, es liegt wohl an unserer Gesellschaft und der Umsetzung.

      Rein juristisch würde da die fehlende Dienstpflicht für Frauen und das unterschiedliche Rentenalter wohl gegen das Gleichstellungsgesetz verstossen. Und jetzt bliiizzz :-P
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 18:30
    Highlight Highlight Ich kann der Autorin nur zustimmen, allerdings denke ich, dass realpolitisch die generelle Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung und die damit weitgehende entpolitisierung vielversprechender ist, einen wirksamen Betrag zu leisten als die ebenfalls nötige Angleichung des Rentenalters. Dort ist die Wirkung einfach grösser und die Linke ist bezüglich Rentenalter nur beschränkt zu Kompromissen willig. Dementsprechend sollte man den Kompromisswillen auch nicht überstrapazieren. Die Angleichung muss später folgen, primär sollten jedoch die Sozialwerke als ganzes gesichert werden.
    • DerHugentobler 07.06.2018 18:54
      Highlight Highlight Ich stimme Ihnen zu, eine Koppelung an die Lebenserwartung finde ich ebenfalls die bessere Lösung, auch damit man nicht jede Dekade über das Rentenalter diskutieren muss. Bei der Schuldenbremse konnte man ja die Schulden ebenfalls an einem messbaren Wert festmachen.
    • Rookie 07.06.2018 19:26
      Highlight Highlight 44 Jahre einzahlen bis zur Rentenberechtigung für alle. Dann sind die Diskussionen beendet und die AHV aus dem Schneider!!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.06.2018 19:58
      Highlight Highlight @Rookie
      Ein in meinen Augen ebenfalls interessanter Vorschlag, berücksichtigt er doch die teilweise grossen Unterschiede zwischen Uni und Lehre und die generelle Entwicklung zu längeren Ausbildungen.
      Nur sehe ich dort teilweise grosse Abgrenzungsprobleme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 07.06.2018 18:29
    Highlight Highlight Fertig mit schlafen: Es ist vor allem höchste Zeit für eine Flexibilisierung! Ich versteht nicht wie so ein essentieller und unbestrittener Punkt nicht einfach eingeführt werden kann. Eine Flexibilisierung würde nämlich vermutlich auch zu einer Entlastung führen, da gerade Leute mit einem besser bezahlten Job, die im Gegensatz zu körperlich anstrengenden Berufen wie auf dem Bau noch viel Energie übrig haben, länger arbeiten könnten.
    • Redly 09.06.2018 18:42
      Highlight Highlight Heute ist es flexibel. Jeder darf früher aufhören zu arbeiten. Bloss nicht auf Kosten anderer.
  • Klaus07 07.06.2018 18:27
    Highlight Highlight Es ist Zeit das Rentenalter für beide auf 60 zu senken. Die Anforderungen werden immer höher, Burnouts nehmen massiv zu. Finanzen sind genügend vorhanden. Das Leben muss lebenswert sein wir sind keine Roboter für die Wirtschaft.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 07.06.2018 19:22
      Highlight Highlight @Klaus: Das ist eine Scheinlösung, welche die Probleme nur verschärft, anstatt sie proaktiv anzugehen.

      Die Burnoutgefahr wird nicht gesenkt, indem man nur 35 statt 40 Jahre arbeitet, sondern indem Arbeitsbedingungen geschaffen werden, welche die Gesundheit erhält anstatt sie zu untergraben.

      Und nein, Finanzen sind eben nicht genügend vorhanden, darum gehts ha genau.
    • Karoon 07.06.2018 19:44
      Highlight Highlight Schauen Sie mal, wie eine Fabrikarbeiterin aus dem 19. Jh. Die würde unsere Arbeitsbedingungen paradiesisch finden: 5-Tage-Woche, 8.2-Stunden-Tage, 4 Wochen Ferien. Klar, viele arbeiten mehr als das. Aber an 16 Stunden am Fliessband an 6 Tagen die Woche ohne Ferientage kommen wir trotzdem nicht. 65/65 ist deshalb absolut vernünftig und zumutbar.
  • Luca Brasi 07.06.2018 18:25
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Dienstpflicht für Frauen. Israel beweist, dass auch Frauen das können. You can do it! 💪
    • Genti 07.06.2018 18:31
      Highlight Highlight Voll bei dir. Dann wäre die Dienstpflicht nämlich innert Monaten für alle passé.
    • Rectangular Circle 07.06.2018 18:32
      Highlight Highlight Ja, oder wenigstens Dienstpflichtersatz. Das ist auch ein schöner Batzen Geld, den man da abdrückt.

      Ich finde ja das Argument der Armee immer so toll: Das Schweizer Militär ist nicht bereit für Frauen. Wo soll man die unterbringen, was sollen die machen?

      Aha. Weil die Armee sagt, die Infrast uktur und Armeestruktur geht nicht für Frauen, gibt's dort eben keine Gleichberechtigung ...
    • häxxebäse 07.06.2018 18:53
      Highlight Highlight gut also wird auch der haushalt geteilt, die erziehung der kinder und auch die pflege wenn jmd krank ist von den eltern... also all das unbezahlte und mühsame - dann bin ich dabei
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 07.06.2018 18:25
    Highlight Highlight Wieso ist es „brandgefährlich“, die Lohngleichheit zu fordern? Erschliesst sich mir jetzt gerade nicht.
    • Hierundjetzt 07.06.2018 18:40
      Highlight Highlight So und jetzt lesen wir doch nochmal den *ganzen* Artikel. Und kommentieren danach. Nicht umgekehrt.

      Herzlichen Dank
    • Juliet Bravo 07.06.2018 19:09
      Highlight Highlight Hab ich ja.
      Ist doch logisch, dass die Linken das Rentenalter nicht erhöhen wollen.
  • Abraxas 07.06.2018 18:22
    Highlight Highlight Tönt vernünftig. Ich kann nicht verstehen, warum dies bei den Politikern ein Tabu-Vorschlag ist. Jeder vernünftig denkende Mensch, der für Gleichberechtigung einsteht, sollte doch auch gleiche Rentenalter befürworten?
    • klugundweise 07.06.2018 20:29
      Highlight Highlight Ja! Männer mit 64 in Rente!
    • Keepitsimple 08.06.2018 08:00
      Highlight Highlight Ich kann dir sagen warum. Du hast dann schonmal ca. 50% die dagegen stimmen werden. Am Ende ist sich eben jede (r) selbst der/die Nächste. Hier sind ganz klar die Grenzen der Demokratie, in einer von kapitalistischen Werten geprägten Gesellschaft, erreicht. Viele Leute wollen halt einfach das Beste für sich rausholen ohne an künftige Generationen oder sonstige Leidtragenden zu denken. Vignettenabstimmung hat das sehr gut gezeigt, diese kostet selbst in Ländern mit wesentlich tieferer Kaufkraft mehr als in der CH.
  • bilbo 07.06.2018 18:22
    Highlight Highlight Meine Worte, Danke, Helene Obrist!
  • einmalquer 07.06.2018 18:20
    Highlight Highlight Richtig so - die Männer in den Verwaltungsräten sollen nicht nur andere Männer (auch wenn watson diese hier als Rosinen bezeichnet) rauspicken, damit sie unter sich bleiben...

    Richtig so - die Männer in den Entscheidungszentralen sollen auch Frauen gleich bezahlen wie Männer, statt hier Lohn-Rosinenpickerei zu betreiben..

    und wenn die dann das mal machen, reden wir weiter
    • Eine_win_ig 07.06.2018 18:42
      Highlight Highlight Richtig so - es soll die fähigste Person in den VR, nicht ein Geschlecht.

      Richtig so - es sollen die Karriere machen, die wollen, nicht ein Geschlecht.

      Meine Frau hat einen Master in Management. Wir wollen Kinder. Ich habe ihr angeboten, Hausmann zu werden. Will sie nicht! Soll ich sie nun zwingen arbeiten zu gehen, damit wir eine Quote erreichen?
      Den ich bin überzeugt: würde sie weiterarbeiten, würde sie Karriere machen. Sie kann sich sehr gut durchsetzen, auch am jetztigen Arbeitsplatz, gegen Männer jeglichen Alters... und sie fordert Gehaltserhöhungen... es liegt halt oft an der Person..
    • Hierundjetzt 07.06.2018 18:47
      Highlight Highlight Ribar: VRP SBB, Sika, Panalpina etc usw. Metzler: MultiverwaltungsrätinRuoff: CEO Post und x facher VR Fuhrer: VR Raiffeisen usw usw usw

      Kann es sein, dass Du nicht sooo genau weist, wie man VR wird und was es dazu braucht🤔

      Mir scheint, Du meinst tatsächlich, dass man dafür eine Bewerbung schreiben muss 😂😂😂

      „Mit Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung zum VR gelesen...“

      „Grüezi, meine 3 Stärken sind...“

      „Ja, ich hab mit 20 das KV gemacht / einen Bätscheler von der Uni Freiburg, danach bin ich reisen gegangen“

      😂😂😂😂😂😂😂😂

      (Hat alles nichts mit dem Rentenalter zu tun)
    • "Das Universum" formerly known as lilie 07.06.2018 19:26
      Highlight Highlight @Eine: Warum aber will sie das nicht, obwohl sie so fähig wäre? Natürlich ist es ihr freier Entscheid, aber was sind denn ihre Gründe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nussi2000 07.06.2018 18:20
    Highlight Highlight "Das tiefere Rentenalter als Joker im Ärmel zu behalten, bis Frauen in anderen Lebensbereichen absolut gleichberechtigt sind, bringt niemandem etwas. Wenn man die Chance hat, für Gleichheit zu sorgen, dann sollte man das auch tun. Unabhängig davon, ob andere Ungerechtigkeiten schon aus der Welt geschafft sind."
    Word! Alles für Gleichberechtigung, egal wann und wo.
    • klugundweise 07.06.2018 20:30
      Highlight Highlight Yess! Männer mit 64 in Rente!
    • Nicht Luca Brasi 07.06.2018 20:35
      Highlight Highlight Ich bin nicht einverstanden.
    • Eine_win_ig 07.06.2018 21:02
      Highlight Highlight Ich persönlich gebe Lohngleichheit, was-auch-immer-noch-dazu sehr gerne für eine allgemeine Milizdienstpflicht (sei es Militär, Zivildienst, Zivilschutz, meinetwegen sogar Milizfeuerwehr) für Schweizerinnen und Schweizer gerne auf.
      Man könnte für jeden dieser Dienste Bedarfsrechnungen stellen, die Jungen dürfen sich für einen der Dienste "bewerben" und dann werden die Kontingente gefüllt. Wer nichts von dem kann oder zu viel ist. Dienstpflichtersatzabgabe analog heute. Et voilà.
      Vorteile: wenn gesamte Generationen ausserhalb des Beruflebens mit dem anderen Gedchlecht arbeiten müssen, baut
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