Schweiz
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Kommentar

Wenn das «Schweizervolk» gegen das «Schweizervolk» entscheidet 

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und -bürger haben die erleichterte Einbürgerung für die dritte Generation deutlich angenommen. Und damit dem rechten Kampfbegriff «Schweizervolk» einen kleinen Schlag versetzt. 



Selbst der Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung», deren User wir seit kurzem mit eigenem Picdump in unserer Kommentarspalte willkommen heissen dürfen, tut es. Und zwar in Zusammenhang mit der USR III, obwohl es in Zusammenhang mit der Einbürgerungsvorlage passender wäre: 

Er bezichtigt das «Schweizervolk» der Gleichgültigkeit. Und man fragt sich unweigerlich, wen er damit meint. Wer gehört dazu? Wer nicht? 

Ich heisse Thiriet. Ich bin ein Franzose der dritten Generation. Gehöre ich dazu? Vermutlich schon, weil ich könnte ja gerade so gut ein Romand sein. 

Mein Arbeitskollege heisst Külahcigil. Er ist ein Türke der zweiten Generation. Gehört er auch dazu? Vermutlich nicht. Jedenfalls nicht für diejenigen, die «Schweizervolk» sagen.

Obwohl wir beide den Schweizer Pass haben und abstimmen und wählen, würden die meisten, die «Schweizervolk» sagen, ihn als «Eingebürgerten» bezeichnen. Oder als «Papierlischweizer». 

Und all die Secondos mit B-Bewilligung, die Expats, die Pauschalbesteuerten, die Grenzgänger und anerkannten Flüchtlinge, die seit Jahren in der Schweiz leben, arbeiten, Steuern und Abgaben zahlen?

Sie gehören ganz sicher nicht dazu. Jedenfalls nicht, wenn man jemanden fragt, der «Schweizervolk» sagt.  

Eine solch willkürliche und rassistisch-völkische Zugehörigkeitsbeschränkung gehört eigentlich aus unserem Sprachgebrauch und damit unserem Bewusstsein gestrichen.

Bis es soweit ist, wird es wohl noch eine Weile dauern und bleibt noch etwas zu tun.

Aber man kann eine diebische Freude nicht verhehlen, wenn das mantrahaft beschworene «Schweizervolk» entscheidet, künftig ein bisschen weniger «Schweizervolk» zu sein. 

Und genau dazu trägt jede Lockerung der Einbürgerungshürden unweigerlich bei. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • malu 64 14.02.2017 09:32
    Highlight Highlight Was soll der ganze Schwachsinn mit Generationen und Rassen, oder gar Religionen.
    Menschen kreuzen sich wie Tiere und jene die
    aus einer Zucht stammen sind psychisch und physisch überzüchtet und neigen zu Krankheiten. Wie beim Menschen!! Ein Teil der Schweiz stammt sicher aus Inzucht. Nun machen sich die Symptome breit.😎
    • pachnota 15.02.2017 04:18
      Highlight Highlight Was für ein tiefsinniger Comment. : )
    • malu 64 15.02.2017 14:20
      Highlight Highlight Gell! Eben Hardcore Prosa mit einer Prise Wahrheit!
  • flausch 14.02.2017 02:02
    Highlight Highlight Wartet mal hier schreiben so viele über das Schweizervolk.
    Kann mir bitte mal jemand erklären welches hier gemeint ist? Ist es das Deutsche, das Französische, das Italienische, das Rumantsche, oder die Jenischen? Oh für Traditionalisten wären noch im Sonderangebot: Die Helvetier, die Allemannen, die Römer oder die Habsburger (das waren Aargauer und nicht Österreicher, tut zwar nichts zur sache, ist ja trozdem deutsch).

    Naja was ich sagen wollte: Ein Volk ist ein Konstrukt das sich in stetigem Wandel befindet. Mit Mythen und Moral/Religion wird es erschaffen.
    Also wo endet es? Wer definiert?
    • pachnota 15.02.2017 04:23
      Highlight Highlight Ja es gibt tatsächlich Tendenzen, dass sich die Mentalitäten der europäischen Völker auflösen.
      Bei den Italienern etwas stärker als bei den Franzosen.
      Aus meiner Sicht, keine gute Entwicklung.
    • flausch 15.02.2017 10:03
      Highlight Highlight Ich glaube du hast mich falsch verstanden.
      Oder willst du mir beantworten was ein Volk ausmacht? Was eine Gemeinsame Kultur ausmacht?
      Abgesehen davon verändern sich Mentalitäten von Generation zu Generation und dies zu grössten teil aufgrund des Technischen Fortschrittes.
      Meiner meinung nach ist das schlimmste was uns passieren kann ein falscher Nationalismus und da die Nation nie mit dem Volk im sinne wie du es zu begreifen scheinst überreinstimmt, ist jeglicher Nationalismus auf Geschichtsfälschung, Mythen und Ideologien aufgebaut. Das Volk und die Nation sind ein Konstrukt.
    • pachnota 15.02.2017 15:13
      Highlight Highlight Wieso? Kann nicht verstehen wass falsch sein soll an einem gesunden Nationalismus.
      Schau die Franzosen an. Baradebeispiel für ein Volk, das stolz ist auf seine Nation.

      Ist etwas positives und gibt Identität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccara aka Shero 13.02.2017 12:56
    Highlight Highlight Der nächste Schwachsinn rollt ja schon an - Doppelbürgerschaften verbieten.

    Warum? Macht mir überhaupt keinen Sinn.
  • piedone lo sbirro 13.02.2017 12:09
    Highlight Highlight 12.02.2017:
    JA zur erleichterten einbürgerung – NEIN zur USR III.

    ein massaker für die SVP - ein freudentag für die schweiz. in der schweiz gibt es keinen platz für gier und hass.
    ein triumpf der zivilgesellschaft über die rechtsnationale geldelite.

    freude herrscht!

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/und-jetzt-einbuergern-lassen/story/31909944#mostPopularComment
  • SemperFi 13.02.2017 06:27
    Highlight Highlight Ich verstehe jetzt den eigenartigen Kommentar von Herrn Thiriet nicht ganz. Das krankhafte Suchen nach Rassismus, wo keiner ist, dient der Sache nicht. Es gibt genug offensichtlichen Rassismus, den es zu bekämpfen gilt. Herr Gujer nennt das Schweizervolk (ohne Anführungszeichen, ohne relativierende Zusätze) als Synonym für die Schweizer Stimmbürger. Wer abstimmen darf, ist Schweizer, basta. Was ist da rassistisch? Übrigens bezog sich Gujers Tweet aus die USR-Abstimmung.
    • dickmo 13.02.2017 07:17
      Highlight Highlight Es erinnert mich einfach immer an Bienenvolk. Nur ist dort klar, wer dazugehört und wer nicht.
    • SemperFi 13.02.2017 07:30
      Highlight Highlight Wir sind ja auch bienenfleissig 😄 Aber ernsthaft, der Begriff lässt sich vielfältig auslegen. Ich hab immer Mühe, wenn jemand zwischen "echten" und unechten Schweizern unterscheiden will. Aber genau das war ja im vorliegenden Tweet meines Erachtens nicht der Fall.
    • kettcar #lina4weindoch 13.02.2017 18:21
      Highlight Highlight Semper, nach ihrer Definition wäre mein Sohn, mit sehr schweizerischen Wurzeln also kein Schweizer bis er 18 ist? :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 13.02.2017 05:20
    Highlight Highlight Verschiedene Völker haben verschiedene Eigenschaften.

    Wie man dazu kommt, dies negieren zu wollen, ist mir ein Rätsel.
    Wozu?
    • rodolofo 13.02.2017 07:24
      Highlight Highlight Völker haben doch keine Eigenschaften!
      Aber (gewisse) Menschen haben Charakter und Rückgrat!
      Diejenigen, die Völkern Eigenschaften zuschreiben, haben meistens keinen Charakter, bzw. einen miesen und fiesen Charakter.
      Und genau DAS wollte uns der Verfasser dieses Artikels ja nahe legen!
      Du versuchst, ihn zu widerlegen, bestätigst ihn aber...
      Du verstaan? Nix verstaan.
      Jää nu.
    • pachnota 13.02.2017 15:06
      Highlight Highlight unBerabelq

      Nein..das erklär ich dir eben nicht.
      Das ist doch genau der Punkt. Wenn du nicht in der Lage bist, diese Frage selbst zu beantworten, nützt auch keine Erklärung.

      Geh mal eine Zeit in,s Ausland, vielleicht würde dir dass auf die Sprünge helfen...
    • pachnota 13.02.2017 15:13
      Highlight Highlight Rodolfo
      Linksextrem sein ist keine Lösung.
      Habe ich dir doch eben beschriebenen.

      Du bist das, was du bekämpfst.
      Denk darüber nach. ; )

      Und lass deinen Worten (...) Taten folgen, und wandere aus, statt hier deine Stammtischsprüche zu kultivieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raw Olu 12.02.2017 20:10
    Highlight Highlight SVPler sind offenbar lernfähiger als gedacht. Während bis heute morgen drittgeneratiönler burkatragende Terroristen waren, gelten sie seit Ueli Maurers Interview plötzlich als integrationsfähig. Ueli meinte aber, man müsse jetzt die doppelte Staatsbürgerschaft verbieten. Und siehe da: schon sind die SVP-Fans hier im Forum pro-Einbürgerung und kontra doppelte Staatsbürgerschaft. Die Gehirnwäsche funktioniert 😡
    • michiOW 13.02.2017 07:37
      Highlight Highlight Es waren 40% dagegen, sprich mehr als die SVP Wähler hat (prozentual gesehen).

      Ueli Maurer MUSS diese Aussage bezüglich der 3. Generation machen, denn als Mitglied des Bundesrats muss er auch des Bundesrats Meinung vertreten.

      Ps: Ich habe ja gestimmt.
    • Raw Olu 13.02.2017 09:44
      Highlight Highlight Was Maurer muss oder nicht muss, steht auf einem andren Blatt. Was er allerdings als BR nicht darf, sind Aussagen bezüglich doppelte Staatsbürgerschaft. Mit dieser Aussage hat er einmal mehr bestätigt, dass sein Parteibuch wichtiger für ihn ist als sein Amt.
  • zombie woof 12.02.2017 19:18
    Highlight Highlight Tja liebe SVP, neben dem Volch gibts immer noch das Volk, und das ist gut so!
  • amazonas queen 12.02.2017 18:33
    Highlight Highlight Glarner wird Konsequenzen ziehen. Er wird das Volk austauschen lassen.
    • Mary Poppins 12.02.2017 19:40
      Highlight Highlight Kommentar des Tages 😂 👌
    • Duweisches 13.02.2017 08:51
      Highlight Highlight (Übrigens hat Oberwil-Lieli der erleichterten Einbürgerung zugestimmt 😉)
  • Thinkdeeper 12.02.2017 18:30
    Highlight Highlight Nun die SVP Vorzeigeschweizer Blocher, Estermann und andere sind Papierschweizer die andere das selbe Recht vorenthalten wollten.
    Meines Wissen zugewanderte Schwaben, Slowaken und keine von Pfiffers oder von flueh etc..
    Offensichtlich ist jedes Mittel, auch Rassimus Recht um den Wert des eigenen Besitzstandes zu wahren.
    Ich denke nicht, dass Sie etwas gelernt haben, lasse mich aber gerne überraschen..
    • Fairness_3 12.02.2017 23:02
      Highlight Highlight Yvette Estermann war übrigens für die erleichterte Einbürgerung nur so nebenbei.
  • Tamtam87 12.02.2017 18:23
    Highlight Highlight Schöner Kommentar!
  • Amanaparts 12.02.2017 18:21
    Highlight Highlight Tja, wir sind gekommen um zu bleiben. Keine Angst, wir bringen Geschenke: Freundschaft, Liebe, Farbe, Kultur, Essen, Sprachen und Fertigkeiten. Ihr habt nichts zu befürchten und es gibt nichts zu verlieren.
    • Charlie Brown 12.02.2017 18:45
      Highlight Highlight Es gibt sogar zu gewinnen.
    • Deathinteresse 12.02.2017 20:49
      Highlight Highlight ❤️
      Die Schweiz wär so öde ohne euch!
    • pachnota 13.02.2017 05:32
      Highlight Highlight Und wir bringen auch etwas Gewalt auf die Strasse.
      (darf nicht fehlen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 12.02.2017 18:18
    Highlight Highlight Für mich gehört jeder zur Schweiz, der seine Rechte und Pflichten wahr nimmt. Die Stimmbürger/innen haben heute richtig entschieden.
  • DerRaucher 12.02.2017 18:01
    Highlight Highlight Das absolute hoch der SVP scheint definitiv vorbei zu sein. Während vor ein paar Jahren die Mitte Wähler sich noch eher nach rechts orientiert haben, tun sie das nun eher nach links. Wahrscheinlich wurde vielen klar, das von rechts zwar viel Polemik und Panikmache kommt, aber es im Endeffekt keine konkreten Lösungen bringt. Dazu ist die SVP momentan von mehr peinlichen Figuren geführt als auch schon. Alleine Glarner schiesst den Vogel schon ab.
    • michiOW 13.02.2017 07:45
      Highlight Highlight Die Mitte tendiert garantiert nicht nach links😂.

      Die SVP und FDP sind aber noch immer im Siegesrausch und nutzen die Mehrheit im Parlament gnadenlos aus, um völlig überrissene Dinge zu tun.

      Zum Glück gibt und nimmt as Volk die Macht mehr als nur all vier Jahre mit den Wahlen. So können wir solche Eskapaden wie von der derzeitigen Rechten in Grenzen halten.
  • Neruda 12.02.2017 18:00
    Highlight Highlight Ist ja unbezahlbar wie die rechten Rassisten heute am rumheulen sind wegen der erleichterten Einbürgerung xD
    • michiOW 13.02.2017 07:46
      Highlight Highlight Wenn du Glarner als Rassisten bezeichnest, verstehe ich dies, doch ich hoffe, du bezeichnest nicht die 40%, welche ja gesagt haben als Rassisten.

      Ps: Ich habe ja gesagt.
  • ponebone 12.02.2017 17:37
    Highlight Highlight @dickmo
    Ist ein bisschen offtopic, aber seit wann bist du Chefredaktor? Habe ich irgendwie nicht mitbekommen. Herzliche Gratulation, in dem Fall.
    Hiess es nicht mal nach dem Abgang von Hansi dass der Junior von Wanner als Nachfolger installiert würde? Hab ich was verpasst?
    • dickmo 12.02.2017 17:53
      Highlight Highlight @ponebone: Michael Wanner macht CEO, ich mach Chefredaktor. Vorher waren beide Funktionen in Hansi Voigt vereint. Seit 1. Juli 2016 ist das jetzt nicht mehr so.
    • ponebone 12.02.2017 21:06
      Highlight Highlight Alles klar, merci für d Antwort
    • dickmo 12.02.2017 22:07
      Highlight Highlight Pleasure.
  • Alle Aufmerksamkeit dem doofen Prozent 12.02.2017 17:33
    Highlight Highlight Schön und gut, aber der Aufhänger ist hanebüchen. Guyer bezieht sich ja auf die USR3 und in diesem Zusammenhang verwendet er Schweizer Volk als Kurzform von Schweizer Stimmvolk und damit schlicht neutral. Richtige Aufhänger gäbe es ja zu hauf. Die SVP hat zum Beispiel mal definiert dass nach 1980 eingebürgerte Schweizer 2.ter Klasse sind... da gehört dein Kommentar hin.
  • MajaW 12.02.2017 17:32
    Highlight Highlight Es kennt doch jeder einige nette Leute in dritter Generation und wundert sich: Was ehr send kä Schwyzer??!!
    Der nächste Schritt wäre fällig: wer hier geboren ist, wird auch erleichtert eingebürgert.
    • Thinkdeeper 12.02.2017 18:33
      Highlight Highlight Wer hier geboren ist ist Schweizer.
      Sollte so sein wie in vielen Länder auch.
      Punkt.
    • Baccara aka Shero 13.02.2017 12:53
      Highlight Highlight Nenne mir die Länder, Thinkdeeper! 'Nur' geboren werden in einem Land bringt dir in den meisten Fällen nicht viel!
    • Thinkdeeper 13.02.2017 21:38
      Highlight Highlight @Baccara....Frankreich, USA,Kanada u.v.m
  • malu 64 12.02.2017 17:31
    Highlight Highlight Jeder Schweizer hat das Glück, das er nicht 400 km nördlich oder 400km südlich zur Welt gekommen ist, oder so ähnlich.
    • michiOW 13.02.2017 17:44
      Highlight Highlight Wo und ob man geboren wird ist Glücksache, wer meine Eltern sind, bzw. welcher Ethnie ich angehöre nicht.

      Das Lieblingsspiel der Linken zieht also nicht so ganz wenn sie sagen, dass man gerade so gut ein armes, asiatisch stämmiges Kind in einer Mine sein könnte.
    • malu 64 14.02.2017 03:47
      Highlight Highlight MichiOW Dümmer wenn du auf eine Mine trittst.
    • michiOW 14.02.2017 05:35
      Highlight Highlight Pardon mahu, aber ich verstehe deine Aussage nicht. Bitte Drücke dich klar aus.

      So könnte man ja meinen, dass du gerne Schulter isst...
  • Majoras Maske 12.02.2017 17:30
    Highlight Highlight Die Bevölkerung der Schweiz hat sich schon immer vielfältig definiert und das ist auch gut so. Die Rechtsnationalen mögen sich selbst damit belügen, die einzig wahren Vertreter des Volkes zu sein, aber die Wahrheit wird das nie sein.
  • Widmer 12.02.2017 17:26
    Highlight Highlight Kuriose Sicht. Das Schweizervolk gab es, gibt es und wird es weiterhin geben. Wer sich einbürgert, ist Schweizer. Ist das für Watson zu kompliziert?
    • dickmo 12.02.2017 17:51
      Highlight Highlight @Widmer: Gar nicht. Es geht nur drum, den völkischen Sprachgebrauch in Bezug auf unsere Schweizer Gesellschaft wegzubringen. Wir sind hier nicht in den 20/30ern in KuK/NS-D.
    • Neruda 12.02.2017 18:11
      Highlight Highlight Das bedingt aber, dass man die Nation Schweiz genau definiert hat. Ein Staat ist ein imaginäres Konstrukt und kein physisches Gebilde. Daber kann es auch vielseitig definiert werden.
      Buchtipp: Die Erfindung der Nation von Benedict Anderson
    • road¦runner 12.02.2017 18:46
      Highlight Highlight dickmo nutzt den Ausdruck "Schweizer Gesellschaft" und man fragt sich unweigerlich, wen er damit meint. Wer gehört dazu? Wer nicht? ;-)

      Man kann überall etwas negatives sehen oder hinein interpretieren, wenn man denn will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Floue98 12.02.2017 17:18
    Highlight Highlight Jetzt bekommt das Militär wohl auch wieder genügent Leute, weil wir ja sonst zu wenig haben.
    XD
    • SilvanB 12.02.2017 17:37
      Highlight Highlight Die Anzahl ist nicht Massgebend, eher die Qualität. Aber ja denke die physische und psychische Qualität nimmt mit der fortlaufenden durchmischung der Gene eher zu. =)
    • Satan (live from hell) 13.02.2017 08:12
      Highlight Highlight @Zipfelmütze: vin Natur aus sind wir so "programmiert", dass wir uns möglichst durchmischen um Inzest zu vermeiden. Also hat es klar physische Vorteile. Informier dich doch mal über Probleme diesbezüglich von Völkern und Gruppen, die sich abgeschottet haben oder abgeschottet gelebt haben.
  • Mizzi 12.02.2017 17:05
    Highlight Highlight “Eine solch willkürliche und rassistisch-völkische Zugehörigkeitsbeschränkung gehört eigentlich aus unserem Sprachgebrauch und damit unserem Bewusstsein gestrichen.“

    Das ist ein gefährlicher Satz, da Sie sich in dem Fall nicht als Teil des “Schweizervolkes“ sehen.

    Vielmehr müsste man einmal diskutieren, was es für eine Person heissen soll, wenn sie zu unserer Gesellschaft will

    Meiner Meinung nach sollte man den eingebürgerten keine Möglichkeit zur Doppelbürgerschaft geben. Wer denn Pass will soll sich auch zu unserer Gesellschaft bekennen. Ohne Raclette an einem Jassturnier essen zu müssen.
    • Qui-Gon 12.02.2017 18:06
      Highlight Highlight dieses " Dann sollen sie ihren alten Pass abgeben." ist so kleingeistig. Nehmen sie Ihnen etwas weg? Wieso verstehen diese selbst ernannten Superschweizer nicht, dass man eben zwei Herzen in der Brust haben kann? Fühlen Sie sich mit Ihrer (zufälligen) Herkunft derart exklusiv?
    • Tamtam87 12.02.2017 18:12
      Highlight Highlight Das ablegen der Doppelbürgerschaft sagt zwar nicht zwingend etwas über die Bekenntnis zu einem Land aus, ist aber nach wie von symbolischer bedeutung, genauso wie die Eheschliessung nichts über die Treue aussagt aber eine symbolische aussagekraft besitzt.

      Wichtig ist mir dies, als einer der seine Identität nicht über seine Herkunft definiert, nicht, aber für diejeniegen mit dem Wort "Schweizervolk" in ihrem Wortschatz, sehrwohl.

      Das ablegen der Doppelbürgerschaft ist folglich also nur bei Menschen mit einem grossen völkischen Idenditätsanteil ein bekenntnis zum Schweizervolk.
    • solani 12.02.2017 18:13
      Highlight Highlight Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man sich mit einem zweiten Pass sehr wohl zu der schweizer Gesellschaft bekennen kann. Ich habe einen zweiten Pass durch Geburt und es würde mir das Herz brechen, einen der beiden Pässe abzugeben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 12.02.2017 16:52
    Highlight Highlight Bin froh, dass wir ein Zeichen gegen die momentane Entwicklung in Europa setzen konnten.
  • Groovy 12.02.2017 16:47
    Highlight Highlight Zum Schweizervolk gehören sicher alle, welche "nur" über einen Schweizerpass verfügen, egal ob eingebürgert oder hier seit dem Rütlischwur... Sobald jemand aber zwei oder mehr Pässe, resp. Staatsangehörigkeiten hat, kann er logischwerweise nicht zu 100% Schweizer sein. Deshalb gehört die doppelte Staatsangehörigkeit auch abgeschafft.
    • dickmo 12.02.2017 16:52
      Highlight Highlight @Groovy: Überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe? Wenn ja, bitte nochmal lesen. Wenn nein, bitte erst mal lesen. Vielen Dank!
    • Chamael 12.02.2017 16:56
      Highlight Highlight Und warum genau? Ich bin genauso stolz Schweizer zu sein, wie Deutscher. Ich will, dass es beiden meiner Ländern toll geht.
      Ich bin DOPPELbürger und nicht HALBbürger und gebe für beide Länder 100%, also insgesamt 200%
    • pun 12.02.2017 16:57
      Highlight Highlight Groovy: Deine Rechnung geht nicht auf, Prozentzahlen errechnet man nämlich immer anhand messbarem, nicht anhand eines Gefühles - und wenn man die Rechte und Pflichten von DoppelbürgerInnen mit nicht-DoppelbürgerInnen vergleicht, wird man feststellen, dass beide 100% SchweizerInnen sind. Alles andere sind alternative Fakten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 12.02.2017 16:34
    Highlight Highlight Das Schweizervolk geht manchmal bemerkenswert gleichgültig mit den Grundlagen seines Wohlstands um. So sad.....
    Ist schon fast etwas frech diese Aussage. Was denkt sich der Gujer eigentlich dabei, wir seien alles Vollpfosten oder was!
    So sad...
  • Tiny Rick 12.02.2017 16:28
    Highlight Highlight Secondos haben doch meistens C-Bewilligung und nicht B. Ich (Secondo) hatte immer eine C-Bewilligung
  • TanookiStormtrooper 12.02.2017 16:23
    Highlight Highlight JEDER, bei dessen Namen der Eidgenosse(!) überlegen muss, wie er denn ausgesprochen wird, ist KEIN Richtiger Schweizer. Romands sind sowieso keine richtigen Schweizer, weil tendenziell eher links.
    Der echte Schweizer geht jedes Wochenende zum Buurezmorge, jasst, hört Volksmusik und kauft Gölä-CD's!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boniek 12.02.2017 16:16
    Highlight Highlight Wen er damit meint? Offensichtlicherweise die Schweizer, die heute abgestimmt haben. Wen denn sonst?
  • Herbert Anneler 12.02.2017 16:16
    Highlight Highlight Super, dass heute in CH der völkischen Hydra ein Kopf abgeschlagen wurde im Moment, wo sie in Österreich, Polen, Ungarn, Frankreich und Deutschland wieder aus ihrem Erdloch hervor kriecht! Vielfalt ist Stärke, Einfalt ist - Einfalt...
    • NWO Schwanzus Longus 12.02.2017 16:36
      Highlight Highlight Vielfalt ist eher eine Schwäche wenn man viele Länder anschaut. Nur weil es hier klappt, heisst es nicht, dass das im Allgemeinen eine Stärke ist.
    • Herbert Anneler 12.02.2017 17:00
      Highlight Highlight @ DJ Terror: Vielfalt ist keine Schwäche! Ohne Vielfalt gäbe es kein Leben. Schon nur ein einziges Gen als Basisinfo des Lebens besteht aus der Kopperation von vier Aminosäuren! Vielfalt ist kein Problem an sich, sondern nur eine Schwäche in Kopf und Herz gewisser Menschen und Kulturen, DJ: Was wäre das Leben, gäbe es nur einen Ton, einen Rhythmus, ein Instrument, eine Sprache? Gäbe es Blues, Rock, Rap, Jazz etc. etc, ohne Schmelztiegel wie New York, London...? Vielfalt und der konstruktive Umgang damit sind existentiell – lebensnotwendig!
    • Merida 12.02.2017 17:08
      Highlight Highlight Man könnte auch anderswo der Vielfalt eine Chance geben. Dafür ist allerdings einiges an Toleranz nötig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tepesch 12.02.2017 16:15
    Highlight Highlight Was uns zu Schweizern macht ist das was uns im Herzen verbindet. Unabhängig von Hautfarbe oder Herkunft.
    • gnp286 12.02.2017 16:20
      Highlight Highlight Schön gesagt :)
    • SilvanB 12.02.2017 18:06
      Highlight Highlight Und korrekt, was lernen wir in der Schule "Willensnation" sehe hier kein Eidgenoss den ein Papierlischwiizer. Jeder der gewillt ist einen Beitrag zu leisten arbeitet mit. Sonst fehlen uns von Fachkräften bis Saisonarbeiter alles.
  • HerrBircher 12.02.2017 16:15
    Highlight Highlight In einem Punkt bin ich mit diesem Artikel uneinig: Das Schweizervolk hat mit dieser Abstimmung meiner Meinung nach seine schweizerische Art verstärkt und und nicht abgeschwächt.
    Dieser Entscheid zeigt, dass sich das Schweizervolk anders definiert als es die SVP gerne hätte. Nur leider scheint das durch deren inflationären Gebrauch etwas in Vergessenheit zu geraten.
  • Timä 12.02.2017 16:14
    Highlight Highlight Merci! :)

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