Schweiz
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Schweizer Grenze ist, wo Kinder auf dem Boden schlafen – weh dir, Helvetia!

Ich war in Flüchtlingscamps im Libanon, in Idomeni, in Athen, in der Schweiz – doch erst in Como wurde ich richtig wütend. Ich habe es satt. 

25.08.16, 08:00 25.08.16, 16:20


Ein rumpliger Zug, der Trenord, spuckt mich in Como aus und ich stehe mitten im Schlafzimmer von Dutzenden Menschen. Teenies, Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen, Männer in Decken gehüllt auf dem harten Boden.

como

Kind am Bahnhof Como San Giovanni.   Bild: watson

«Schlaf doch im Dreck», sagen wir zu ihnen. «Sorry, aber bei uns gibt's bestimmt keinen Platz für dich», schreien wir sie an. «Wir müssen auch selber gucken», rufen wir. «Geh doch zurück, wo du hergekommen bist.»

Würdest du das in das kindliche Gesicht von Senait sagen?

Die Schweiz tut das. Gerade jetzt in Como.

Senait aus Eritrea ist ein hübsches Mädchen, ihre Lippen sind voll, ihre Statur feingliedrig, in wenigen Monaten wird ihre Teenie-Akne ausgewachsen sein.

Senait ist 16 Jahre alt und schläft heute Abend umringt von ein paar anderen Mädchen am Bahnhof in Como. Eigentlich müsste sie gerade gegen ihre Eltern rebellieren und ihren ersten Jungen küssen.

Doch stattdessen stirbt ihr Vater, muss sie alleine flüchten, ist ihre ganze Familie ausser der Mutter in der Diaspora, und sie weint einer Reporterin aus der Schweiz ins Gesicht, der sie wahrscheinlich noch viel mehr erzählen wollte, würde sie nur genug Englisch sprechen.

Doch was sie auf ihrer neunmonatigen Flucht erlebt hat, will man vielleicht lieber gar nicht so genau wissen. 

Ihr alle wollt es gar nicht so genau wissen!

Ich habe es satt. 

Senait vor ihrem Schlafplatz. Bild: watson

Im Libanon war die Masse überwältigend. Jeder vierte Einwohner im Land war Flüchtling. Sie schliefen draussen, es war kalt. Doch es war immerhin sehr weit weg von der Schweiz.

In Idomeni, Griechenland, blieb einem die Hoffnungslosigkeit vor der stacheldrahtgesicherten Grenze wie ein dicker fetter Kloss im Hals stecken und die Kinder spielten im Dreck. Aber es war ja Griechenland, nicht die Schweiz.

Aber Como, Como haben du und ich gemacht. Ich habe es satt. 

Die Südgrenze zur Schweiz ist zu, das sagen die afrikanischen Flüchtlinge. Hunderte von ihnen, darunter offensichtlich viele Teenies, stranden in Como. Eine achtminütige Zugfahrt durch einen dunklen Tunnel trennt sie von der Schweiz.

Die Einwohner von Como sagen: «Es war eigentlich alles gut, bevor die Schweiz die Grenze zumachte.»

Die Kinder-Flüchtlinge in Como sagen, sie würden von den Grenzwächtern zurückgeschickt, auch wenn sie einen Asylantrag in der Schweiz stellen wollten. Das widerspricht Schweizer Recht.

Vorletzte Woche prahlte der Tessiner Polizeidirektor Norman Gobbi in der Sonntagspresse damit, dass die Tessiner Grenzwächter jetzt restriktiver gegen Asylsuchende vorgehen und «nur noch glaubwürdige Asylgesuchsteller» ins Land lassen würden.

Dies, obwohl Grenzwächter im Gegensatz zum Staatssekretariat für Migration überhaupt keine Kompetenz haben, dies zu beurteilen, und bei ihren Kontrollen auch keinen Zugang zur europäischen Datenbank Eurodac, wo sie abklären könnten, ob eine Person bereits in einem Dublin-Staat ein Asylgesuch eingereicht hat.

Bundesrat Maurer dementiert eine Praxisverschärfung. Trotzdem will Bundesrat Burkhalter jetzt eine Diskussion darüber im Bundesrat. Währenddessen spielen Grenzwächter und Kinder-Flüchtlinge in Como das endlose Spiel vom Grenzübertritt und Zurückschaffen.

Es scheint, als wolle sich die Schweiz ihre eigene humanitäre Katastrophe à la Idomeni bauen. 

Kein Wunder, denn die Schweiz ist das Land, in dem ein SVP-Nationalrat nach seinem Besuch in einem griechischen Flüchtlingslager zum konsternierten Moderator Markus Gilli im Fernsehen sagt, dass man sich das Elend einfach nicht zu nah ans Herz ran lassen sollte.

Natürlich sollte man sich das Elend anderer zu Herzen nehmen!

Wozu haben wir denn Herzen?

Hört auf, sie zu desinformieren! 

Die Flüchtlinge im Libanon, in Idomeni und in Como werden bewusst im Unwissen gehalten und teilweise aktiv desinformiert. Verlässliche Informationen kommen nicht von Behörden, wenn, dann von NGOs. In Como geben Freiwillige und auch Journalisten ihr Bestes.

Am inoffiziellen Infopoint in Como sticht als erstes eine grosse Landkarte ins Auge. Denn die Flüchtlinge wissen teilweise nicht einmal, wo genau sie sich befinden, geschweige denn wissen sie über ihre Rechte, Asylverfahren, Dublin oder Schengen Bescheid.

Umso ausgelieferter sind sie Gerüchten, Schleppern und Falschinformationen. Diese Unwissenheit ist politisch gewollt, denn wo kein Wille ist, ist kein verlässliches Verfahren. 

Hört auf, zu lügen! 

Dass es keinen Platz, keine Kapazitäten und Kompetenzen für ein geregeltes Verfahren für Asylsuchende gäbe, ist eine glatte Lüge. Wahr ist, dass die Regierungen der Schweiz und der Länder Europas keinen Platz, keine Kapazitäten und kein geregeltes Verfahren schaffen wollen für Menschen wie diejenige in Como.

Das neue Asylgesetz von Bundesrätin Simonetta Sommaruga bewirkt genau das, was eigentlich alle wollten: Schnelle Asylverfahren, schnelles Ausweisen von Nicht-Asylberechtigten.

Trotzdem wird sie ständig angegriffen, ihre Arbeit torpediert, und ein Lega-Polizeidirektor im Tessin behauptet, kurzerhand mal eigenmächtig an der Grenze ein bisschen härter durchzugreifen.

Die europäischen Regierungen sind nicht besser. Trotz anhaltender und immer wieder aufflammender humanitärer Katastrophen tun sie, als wäre es unmöglich, sich auf eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge zu einigen und geregelte Verfahren zu schaffen.

Stattdessen lassen sie die Schengen-Randländer einfach im Stich und schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Es ist nicht, weil die Regierungen es nicht können, sondern weil sie es nicht wollen. Deshalb schläft Senait jetzt auf dem Boden. 

Hört auf, sie zu kriminalisieren! 

Als Senait in Italien ankam, sagte man ihr, sie müsste ihre Fingerabdrücke abgeben. Natürlich gehorchte die schüchterne 16-Jährige den Polizisten. Dass sie jetzt aber deswegen nicht zu ihrem Bruder nach Deutschland kann, versteht sie nicht.

Und wenn sie es dennoch probiert, was sie unter allen Umständen und verständlicherweise immer wieder probieren wird, wird sie zu einer Illegalen, zu einer rechtswidrigen Aufenthalterin, zu einer Kriminellen.

Das Kind wird vor den Polizisten wegrennen und sich vielleicht verletzen, wie ihre Freundin Mounira. Sie wird sich verstecken, untertauchen und schlafen, wo sie halt grad einen Schlafplatz findet. 

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Mounira zeigt ihre Verletzungen. Bild: watson

Menschen auf der Flucht werden zu Kriminellen. In Como, Idomeni, auch im Libanon werden sie entsprechend bewacht. Dabei suchen sie eigentlich Hilfe. 

Hört auf, sie zu entmenschlichen! 

Die Menschen in Como schlafen im Freien auf dem Boden, sie essen auf dem Boden und waschen sich auf der Bahnhofstoilette. Ein Dreijähriger spielt auf einer Decke am Perron mit einer Münze, während daneben ein paar Touristen ihre Reise ins Shopping-Paradies Mailand antreten.

Was soll das?

In Medien und auf Social Media werden diese Menschen – und Senait mit ihnen – als kriminelle Horden dargestellt, die Europa überschwemmen und hier weissichwas anstellen wollen. Kriminalisiert werden sie aber erst, wenn sie angekommen sind. 

Ständig wird kolportiert, dass nur Männer aus Afrika kommen, obwohl so viele Mädchen und Frauen darunter sind. Und die Bilder zeigen auch, dass sie doch Handys und coole Sneakers haben, also so arm gar nicht sein können. 

Ich habe das Mädchen Senait gebeten, mir ihr Gepäck zu zeigen. Es war eine billige Tasche, ein Lederimitat. Darin waren eine Hose, eine Leggins, zwei T-Shirts, zwei Unterhemden, ein wenig Unterwäsche, Binden, zwei Seifen, ein Parfüm, ein billiges Samsung und ein Bild des Erzengels Michael, das ihr ihre Mutter mitgegeben hat. An den Füssen trägt Sensit Converse-Imitate.

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Was Senait besitzt. Bild: watson

Schützt die Kinder!

Senait braucht ein Bett, einen Ort, wo sie sicher ist, eine Jacke für den Herbst und eine erwachsene Person, die ihr erklärt, was sie – ohne Geld und ganz alleine – tun soll.

Kinder haben spezielle Rechte. Gemäss Kinderrechtskonvention haben sie das angeborene Recht auf Leben, und der Staat hat die Pflicht, das Überleben und die Entwicklung des Kindes sicherzustellen.

Weiter heisst es da: «Dem Kind, das als Flüchtling anerkannt ist oder um den Flüchtlingsstatus nachsucht, ist ein besonderer Schutz zu gewähren, und der Staat verpflichtet sich, mit den für die Aufrechterhaltung dieses Schutzes zuständigen Organisationen zusammenzuarbeiten.»

Man könnte meinen, die reiche Schweiz wäre fähig, Kindern diese Rechte zu gewähren. 

Oder versuche das mal einem Kind zu erklären!

Wie können wir das bloss unseren eigenen Kindern erklären? Wie erklären Herr und Frau Schweizer ihrer 16-jährigen Tochter, dass ihre Altersgenossin Senait ungeschützt und alleine auf dem Boden im Park schlafen muss, weil halt niemand sie will?

Wie machen sie ihr klar, dass wir zwar sehr reich, viele sogar viel zu reich sind, wir unsern Reichtum aber trotzdem lieber nicht mit Menschen in Not teilen möchten und uns schrecklich fürchten, dass Senait uns etwas wegnehmen könnte? 

Und wie erklären wir Senait, dass sie wegen einem Abkommen namens Dublin nicht zu ihrem Bruder nach Deutschland kann und stattdessen alleine in irgendeiner Behausung in Italien ein Asylverfahren durchlaufen muss? 

Schaut es euch selber an! 

Como ist nicht weit weg, so wie der Libanon oder Griechenland. Como liegt praktisch vor der Haustür, das behelfsmässige Zeltlager im Park befindet sich unmittelbar vor dem Bahnhof. Du wirst keinen Haufen krimineller junger Männer antreffen, sondern vorwiegend ratlose Kinder.

Und ich bin mir sicher, dass, wenn du diese Jugendlichen nur ansprichst, sie ihre Jacke ausziehen werden, damit du dich darauf setzen kannst, und dich einladen, ihr spärliches Mittagessen mit ihnen zu teilen. 

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Zmittag in Como. Bild: watson

Also geht selber hin oder kommentiert gegen die Hass-Kommentatoren an. Schreibt Briefe an Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga und spendet. Gebt Asylbewerbern Deutschkurse, unterschreibt Petitionen oder verschenkt ein Lächeln an der Coop-Kasse, fallt eurem Onkel ins Wort, der gerade zu einer Hass-Tirade gegen Flüchtlinge ansetzen will.

Zeigt Herz, keinen Hass.

Diese Kinder haben ihn nicht verdient. 

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

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Brikne, 20.7.2017
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503
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503Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • i schwörs 03.04.2017 22:40
    Highlight Danke für den Artikel! An all die Blitzer und jene, die mit Abkommen, Schengen/Dublin, Bewilligungen, Gesuch ja oder nein argumentieren: wenn Kinder auf Schweizer Grund in Urinpfützen spielen müssen, dann stimmt etwas mit diesem Land nicht mehr. Jeder, der mit patriotischem Stolz auf die humanitäre Tradition, Henri Dunant, etc verweist, und bei Schilderungen wie diesen im Artikel nicht Bauchweh kriegt, und nach Verbesserung schreit, tritt genau diese Vorbilder mit Füssen ins Gesicht. Man kann auf kein Land stolz sein, welches Kinder schlechter behandelt, als dahergelaufene Hunde.
    7 16 Melden
  • Momo11 31.08.2016 08:51
    Highlight Brief geschrieben. Hoffe, es hilft
    8 10 Melden
  • Xi Jinping 29.08.2016 12:50
    Highlight Teil 2
    ...getötet geht die Welt unter und alles mögliche wird in Gang gesetzt (Krieg usw) aber sterben 30 Leute in Bagdad gibt's ne kleine Randnotiz in den Medien.
    Ich wünsche mir, dass die westliche Welt ein bisschen beruhigt. Beruhigt im Sinne von der "Angsthaberei" und von der "Angstmacherei" der Medien. Einmal in sich kehren und sich mal in diese Menschen hineinversetzen ... Aber das ist eher Wunschdenken...leider...
    8 19 Melden
  • Xi Jinping 29.08.2016 12:46
    Highlight (Teil 1)
    Ich frage mich, warum der Westen so Angst hat vor all den Flüchtlingen. Platz ist ja genug da. Kriminalität gibt's überall...ist es schlimmer wenn ein Flüchtling was stiehlt oder ein Schweizer? IMHO ist es schlimmer wenn ein Schweizer das tut...aber egal... ich verstehe einfach nicht ganz, warum sich der Westen so scheut vor den Flüchtlingen...Terrorsiten? Kriminelle?...gibt's auch hier... Ich denke das ganze Terror geplapper wird einfach zu viel aufgebauscht von den Medien...es ist einfach schrecklich. Vorallem von den Amis...bloss stirbt ein Ami bei einem Terrorakt... -> Teil 2
    7 38 Melden
  • andersen 29.08.2016 09:50
    Highlight Liebe Frau Roth.

    Dieses Kinder weiss, wie man teilt. In Dänemark steht sehr viele Flüchtlingehäuser leer, der Regierung besteht darauf, dass man sie in Zelte unterbringen soll, damit es als Abschreckung dient, gleichzeitig ist Dänemark Weltmeister in Essen wegschmeissen. Die ehm.Staatsminister Helle T.S. ist Schirmherrin von: Safe the Children, ein gute Sache...........damit die Kinder die Würde zubekommt. In der Würde gibt es kein Unterschied.
    Ein Trost für die, die sich überflüssig und wertlos fühlen.
    6 20 Melden
  • Jannabis420 28.08.2016 10:10
    Highlight Erschreckend, wie auch hier die Stimmung immer weiter zu kippen scheint. Vielen Dank Frau Roth für den guten Artikel.

    Man verhält sich auch gegenüber Italien sehr unsolidarisch, mit der Begründung vom Dublin-Verfahren lässt man die Länder mit Aussengrenzen der EU einfach mit der Situation allein, schickt sogar noch viele Leute dorthin zurück. Wenn man als Land wie die Schweiz von dieser Dublin Regelung nicht auf solch schäbige Weise profitieren würde, würde man sich gegen dieses ungerechte System zur Wehr setzen, die zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber den Flüchtlingen ist echt erbärmlich
    15 31 Melden
  • Hoppla! 27.08.2016 23:28
    Highlight Aiaiaiai... Bleiben wir doch alle mal etwas rational.

    Es gibt Abmachungen (und Gesetze) und diese sollte man einhalten. Hat man ein Problem damit muss man diese Abmachungen ändern. So simpel ist das. Und ja; die Schweiz ķönnte mehr tun.

    Ich male mir die Welt wie sie mir gefällt klappt meist nicht.
    17 4 Melden
  • Malu 81 27.08.2016 21:01
    Highlight Die meisten Schweizer und Europäer sind doch
    lausige armselige Egoisten, welche meinen die
    Welt gehöre ihnen. Hinter jedem Flüchtling wird ein Sozial Schmarotzer vermutet, der
    mit allen Tricks versucht sich und seine Familie
    hier einzuschleichen um einen der begehrten
    Luxusplätze in einer Zivilschutzanlage zu ergattern. Die liebenswerten Schweizer zeigen
    dir jeden Tag, wie sie dich hassen und am liebsten hinter Gittern sähen. Die grössten Probleme der Schweizer sind folgende:
    Was soll ich heute kochen und wohin gehen wir in die Herbstferien?
    15 45 Melden
  • retofit 27.08.2016 13:07
    Highlight Oh, die rechten Blitzis haben "watson" entdeckt...na los denn, auf ein Neues, Ihr Feiglinge.
    13 45 Melden
  • Spooky 26.08.2016 20:50
    Highlight Seltsam, dass die Schlepper und ihre Hintermänner, für die die Flüchtlinge eine unheimlich ergiebige Geldquelle sind, fast nie erwähnt werden. Da muss sehr, sehr viel einschüchterndes Geld im Spiel sein, dass die Schlepper und ihre Hintermänner in Ruhe gelassen und nicht aus dem Verkehr gezogen werden, und dass nicht einmal Enthüllungsjournalisten näher hinzuschauen sich getrauen, wo das den Flüchtlingen abgenommene Geld hinkommt und gebunkert wird. Vielleicht auf Schweizer Banken? Ist es aus diesem Grunde verpönt, die Schlepper ins journalistische Visier zu nehmen?
    70 10 Melden
  • huerlio 26.08.2016 18:36
    Highlight Was zur Hölle ist denn hier los?

    An all die Hinterwäldler, Menschenverachter, Ignoranten, Lösungsverweigerer und Rassisten: Schert euch dahin, wo ihr hergekommen seid!

    <3 Watson <3
    65 126 Melden
    • Beutlin 27.08.2016 04:37
      Highlight Du sprichst mir von der Seele.
      39 66 Melden
  • Nevermind 26.08.2016 18:17
    Highlight Chance verpasst. Der Westen steht wie ein herzloser, unfähiger Depp da. Die Propaganda der Extremisten erhält neues Futter. Das Elend geht weiter.
    37 53 Melden
  • Hans Jürg 26.08.2016 17:10
    Highlight Danke Frau Roth. 👏
    51 98 Melden
    • Soli Dar 26.08.2016 21:07
      Highlight Ja herzlichen Dank!
      29 69 Melden
  • GeorgOrwell 1984 26.08.2016 16:38
    Highlight Guten Tag Frau Roth, vielen Dank für Ihren wertvollen Beitrag, ich frage mich wo nun all diejenigen sind, die aufspringen und von den Westlichen Werten sprechen, wenn es um Kleidervorschriften und Diskriminierung geht. Entsprechen solche Schandtaten unseren westlichen Werten?

    Die Mentalität "love or Leave it" rechtfertigt solche Schandtaten nicht. Mfg
    40 103 Melden
  • Beutlin 26.08.2016 16:20
    Highlight Gäbe es irgendwie eine Möglichkeit, in der Kommentarfunktion solch toller Artikel nur die Herzlis zu aktivieren? Anti-hate-filter? Es tut weh, zu sehen, wie auch hier die Stimmung nach rechts kippt. Sicherer Hafen und Zufluchtsort der Empathie alias Watson – das war einmal.
    65 130 Melden
    • Schnapphahn 26.08.2016 20:57
      Highlight Sicherer Hafen damit sich die Gleichgesinnten nur in der Comfortzone bewegen müssen? Die Leute sollen ihre Gedanken und Meinungen kundtun, auch wenn es nicht zu deiner Vorstellung eines ideologischen Zufluchtsortes passt. Gerade aktuell: Ein Artikel um die Sicherheitslücken beim IPhone zu schliessen- wo bleibt da die Empathie mit den Arbeitsbedingungen der Fliessbandarbeiter? Wenn es um Konsum geht, schaut auch der (empathische) Watsonnutzer nicht mehr so genau hin ;-)
      93 14 Melden
    • Beutlin 27.08.2016 04:14
      Highlight Ein bisschen komfort zone gehört doch zu den grundbedürfnissen. Oder was ist deiner Meinung nach verwerflich an ein bisschen Bedürfniss nach Komfortzone. Und wie bitte ist dein vergleich mit softwarelücken und taiwanesischen fliessbandarbeitern zu verstehen?

      Deiner Meinung nach ist weniger Empathie besser als keine?
      3 13 Melden
  • Soulrider 26.08.2016 13:02
    Highlight Danke für diesen guten Artikel.
    49 107 Melden
  • Schaeferin 26.08.2016 12:12
    Highlight Ich mag gar nicht glauben, mit welch einer Arroganz hier mit verbaler Diskriminierung um sich geworfen und pseudo-argumentatorisch der (rechte) Zeigefinger erhoben wird. Als würde über eine komplett andere Spezies gesprochen. Ich wünsche mir fast, die globale politische Lage möge sich kehren und die selbsternannten "Verteidiger" und "Beschützer" Europas und der Schweiz in die Situation zwingen, über die sie sich hier so verachtend und grosspurig äussern. Möge Euch der Wohlstand, den Ihr so ignorant zu verteidigen sucht, ja nie verlassen, denn ohne ihn seid Ihr ärmer als jeder Flüchtling.
    67 144 Melden
    • ottonormalverbraucher 26.08.2016 12:57
      Highlight Das bildest du dir ein. Wir würden als Flüchtling das nächstbeste Land nehmen um in Sicherheit zu kommen und würden nicht extrawünsche anbringen in welche Stadt wir gerne gehen würden.
      129 52 Melden
    • koks 26.08.2016 17:46
      Highlight @schaeferin, ich persönlich mag den linken zeigefinger sowenig wie den rechten. und leute die glauben, sie hätten die alleinige wahrheit mit kübeln gegessen und alle anderen sind schlecht/dumm, gehen mir auf den keks.
      97 14 Melden
    • Nevermind 26.08.2016 18:38
      Highlight Sagt jemand der aus einem Kulturkreis stammt, wo man sich beschwert, dass die Wohnung im Winter nich 24 Grad sondern nur 23 Grad hat?


      24 65 Melden
  • Na 26.08.2016 12:01
    Highlight Seit Kurzem stelle hier bei den Kommentaren eine negativere Haltung gegenüber der Berichten über die Flüchtlingsthematik fest. Woher kommt das? Würde mich echt interessieren.
    53 75 Melden
    • Kastigator 26.08.2016 14:18
      Highlight watson wurde in den in den SVP-Verteiler aufgenommen - die Partei schickt einerseits bezahlte Schreiber vor, anderseits hat sie eine Rentnerdrückerkolonne, die Likes und Dislikes verteilt. Sieht man z.B. bei Newsnet gut, wenn sich die Empfehlungen innert kürzester Zeit massiv verändern.
      56 131 Melden
    • Angelo C. 26.08.2016 17:48
      Highlight Kastigator :

      Das übliche, altbekannte Geschwätz, das verschämt kaschieren soll, dass ein immer grösserer Teil der Bevölkerung heute ganz anders denkt als die eingefleischten Sozis 😂!

      Solche durch nichts BEWIESENEN Behauptungen werden durch oftmalige Wiederholung auch nicht zwingend wahrer.

      Zu behaupten, dass nur SVP-ler eine andere als eine explizit linke Auffassung von der Flüchtlingsproblematik haben, ist eine wahre Lachnummer...

      ....oder aber eine eigentliche Tragik!

      103 32 Melden
    • Na 26.08.2016 18:15
      Highlight Falls deine Aussage wahr ist, erschrickt mich das sehr. Es unterwandert die Meinungsverschiedenheit verschiedener Plattformen. Es ist bekannt, dass watson ausgewogen bis links berichtet. Wem das nicht gefällt, der soll sich auf anderen Plattformen austauschen. Doch durch dieses Verhalten wird Personen mit einer SVP-abweichenden Meinung eine Plattform weggenomen.
      19 57 Melden
    • ottonormalverbraucher 26.08.2016 21:06
      Highlight Na ist doch klar. Ich habe mein Leben nie SVP gewählt. Aber die Flüchtlingssituation wird unnötig dramatisiert. Jene Leute, die in Como campieren, könnten in Italien oder der Schweiz Asyl beantragen. Wollen sie aber nicht, da sie nicht so dringend Hilfe brauchen und lieber in den Norden möchten. Wer in Not ist, nimmt jede Hilfe von einem sicheren europäischen Land an und kümmert danach um Familienzusammenführung. Daher fällt immer mehr Menschen auf, dass das nicht so wirklich alle Flüchtlinge und eher Immigranten sind. Aber ohne Papiere in ein gewünschtes Land immigrieren war noch nie einfach
      79 15 Melden
    • ottonormalverbraucher 26.08.2016 23:18
      Highlight Das einzig tragische ist die Situation der Kinder. Diesen muss mit höchster Priorität geholfen werden. Aber man muss sich bewusst sein, die allermeisten Camper sind keine Kinder. Sorry mir fällt aber kein anderes Wort als Camper ein. Wer in Not ist, beantragt Asyl.
      45 11 Melden
  • whoisanny 26.08.2016 08:30
    Highlight Von 1939 bis Mitte 50er Jahre nahm die Schweiz unterstützt vom Roten Kreuz 180'000 Kinder aus Kriegsgebieten auf. Viele Schweizer waren damals selbst arm, der Krieg zerrte an uns und die Nahrungsmittel waren rationalisiert.
    UND TROTZDEM.

    In Como schlafen Kinder auf Beton, spielen in Urinpfützen und warten vergeblich. Heute fahren wir Jahr für Jahr in die Ferien, nach Santorini, San Francisco, Puket. Jeder fährt Auto, leistet sich Restaurantbesuche und Davoser Saisonabos.
    UND TROTZDEM.

    Nun soll sich jeder mal in denn A**** kneifen und sich fragen, wie er das vor sich selbst rechtfertigt.
    74 104 Melden
  • Malu 81 26.08.2016 07:57
    Highlight Wir gehen freiwillig campen und haben Spass
    daran. Die Flüchtlinge müssen campen. Sie wollen nur ein bisschen Sicherheit und Frieden.
    Zum Teil Monate unterwegs.
    35 72 Melden
  • michiOW 26.08.2016 07:48
    Highlight 😂😂😂😂
    "Nur Journalisten und NGO's informieren richtig"
    Ja genau😂😂😂

    Eher falsche Hoffnung machen und ihnen illegale Wege zeigen ist euer Ding.

    Ach ja und natürlich allen zeigen was für gute Menschen ihr seid.



    Wer diesen Artikel ernst nimmt, aber vor allem für seine Familie, bzw. sein Umfeld schaut, muss sich wegen dir (Rafaela) schlecht fühlen.

    Das Wichtigste ist meine Familie und meine Freunde für mich.
    Danach kommt die Schweiz und dann ich.

    Bin ich jetzt ein schlechterer Mensch als du?
    134 53 Melden
    • Kastigator 26.08.2016 14:18
      Highlight Ja.
      43 106 Melden
    • michiOW 26.08.2016 14:49
      Highlight 😂😂😂😂okay für diese trochene Antwort bin ich selbst schuld 😂😂😂
      61 9 Melden
    • äti 26.08.2016 16:22
      Highlight Du bist kein schlechterer Mensch. Aber übel.
      20 62 Melden
  • nay 26.08.2016 07:26
    Highlight Danke für diesen Klartext! Grossartiger, wenn auch tragischer, Artikel!
    43 98 Melden
  • Matrixx 26.08.2016 06:17
    Highlight An alle Hasskommentatore unter und über mir:

    Leckt mich! Mehr hab ich für euch nicht übrig.



    Habe fertig.
    65 129 Melden
    • Dooznelda 26.08.2016 19:04
      Highlight du sprichst mir sowas von aus der seele
      30 77 Melden
  • Klaus K. 26.08.2016 00:04
    Highlight Würden die linken Parteien mehrheitsfähige Politik machen, könnten sie längst eine Mehrheit der Bürger im Rücken haben. Und eine entsprechende Flüchtlingspolitik durchsetzen. Aber wer Prioritäten falsch setzt und sich lieber um Anzahl erlaubte Stellungswechsel beim Sex oder höhere Mio-Löhne für Frauen in CEO Positionen oder Süssigkeitenverbot im Znünitäschli einsetzt, bedient halt nur eine winzig kleine Klientel. Auf dem Rücken derer, dies Nötiger hätten.
    98 22 Melden
    • Kastigator 26.08.2016 14:19
      Highlight Sommarugas Asylgesetzrevision wurde mit Zweidrittelmehrheit angenommen. Was faselst du da?
      39 60 Melden
  • Marco4400 25.08.2016 23:47
    Highlight Ich finde es immer wieder interessant, wie Leute schreiben, " Hättest du doch ein paar Flüchtlinge mit nach Hause genommen." Ich gehe schwer davon aus, dass diese Personen den Text nicht gelesen haben. Man kann nicht einfach Flüchtlingen mitnehmen. Es geht in diesem Text ja darum das diese Menschen dort festsitzen.
    36 24 Melden
  • RobertQWEC 25.08.2016 21:53
    Highlight Jetzt mal unabhängig vom Inhalt des Artikels: Das mit "Kinder erleben XYZ" ist übelster Clickbait und moralisch verwerflich.
    Überall liest man, Kinder wären auch dabei gewesen. Logisch können Kinder nichts für die Probleme dieser Welt und sind einfach ausgeliefert, aber aus Kindern werden (meistens) Erwachsene und die sind dann auch nicht besser, als das was heute so rumläuft.
    Es gibt auch viele Erwachsene, die es nicht verdient haben, bspw. in Italien unter Schutt und Asche begraben zu sein.

    Aber unschuldige Kinderaugen auf dem Thumbnail werden geklickt -> Mehr Geld -> Doppelmoral?
    181 54 Melden
    • Klaus K. 26.08.2016 00:08
      Highlight Ähnlich dasselbe mit Frauenaugen. Man kriegt hier das Gefühl vermittelt, ein Mann wäre etwa einen Viertel so viel wert wie eine Frau. Wie kommt man dazu zu schreiben, dass im Fall auch Frauen unter den Flüchtlingen seien? Spielt das Geschlecht da echt eine Rolle? Selbst in grösster Not noch ein wenig Gender-Bashing druntermischen?
      56 27 Melden
    • Nausicaä 26.08.2016 10:16
      Highlight Klaus K. Mit klassischem Gender-Bashing hat das nichts zu tun! Die Erwähnung, dass es auch Frauen drunter hat, möchte mit dem Vorurteil aufräumen, dass nur 'junge Männer' kommen, die ja dann meistens, gemäss erwähntem Narrativ, kriminell werden oder sind.
      38 15 Melden
    • Na 26.08.2016 11:58
      Highlight Dann ist dies ein gutes Beispiel für Clickbait. Nicht jede Headline, die eine grössere Aufforderung zum Lesen hat, ist schlecht.
      60 1 Melden
  • Nausicaä 25.08.2016 21:24
    Highlight Was ich (immernoch nicht) fassen kann, ist, dass man sich nicht auf eine Verteilstrategie einigen konnte oder dass ein Verteilschlüssel nicht bereits nach 1945 präventativ rechtlich festgelegt wurde. Das ist doch ein Witz!
    53 33 Melden
  • äti 25.08.2016 21:01
    Highlight Guter Artikel. Danke, auch für den Mut.
    115 147 Melden
  • MiezeLucy 25.08.2016 20:22
    Highlight Danke!! Einfach nur danke für diese klaren Worte. Leider ist der leidensdruck bei den Verantwortlichen viel zu gering um sich endlich mal aus ihrer scheiß komfortzone raus zu bewegen.
    103 138 Melden
  • Trubadur 25.08.2016 19:55
    Highlight Ich war auch dort, noch bevor Watson davon berichtet hat (mit Ferienkoffer). Und es war sehr traurig. Viele junge Leute, die nichts mehr haben außer einander. In den Städten Italiens sieht man oft Leute in den Pärken und am Bahnhof, aber da war von weitem zu sehen, dass das was ganz anderes ist. Für superschlauen Kommentare, für: das sei gut so, empfehle ich, mal selber dorthin zu reisen, und den Leuten in die Augen zu schauen. Wenn ihr etwas Herz habt, werdet ihr da was lesen, was ihr wahrscheinlich noch nie gefühlt habt. Es ist ganz nah, und billig mit dem Zug. Und ganz nahe beim Bahnhof!
    115 125 Melden
    • Scott 25.08.2016 21:48
      Highlight Warum haben Sie denn nicht ein paar junge Männer mit nach Hause genommen?
      51 150 Melden
    • Mdip 26.08.2016 00:18
      Highlight Scott, Du hast es nicht verstanden.
      50 19 Melden
    • retofit 26.08.2016 07:31
      Highlight Beam sie doch zu dir hoch, Scotty...
      32 10 Melden
    • jhuesser 26.08.2016 08:24
      Highlight @Scott weil er das nicht darf?
      32 9 Melden
    • Louie König 26.08.2016 08:38
      Highlight @Scott: Das ist das dümmste Argument bzw. es ist KEIN Argument oder Einwand oder was weiss ich, es ist einfach nur dumm! Und so unglaublich originell, wurde schon zu Tode diskutiert in den Kommentaren unten.
      40 21 Melden
    • Zerpheros 26.08.2016 13:24
      Highlight @ Scott
      Rückenmarkspost?
      12 4 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 25.08.2016 19:36
    Highlight wenn niemand refugees welcome gerufen hätte, wären sichwr nur noch ein bruchteil unterwegs.
    181 143 Melden
    • Zerpheros 26.08.2016 06:48
      Highlight Sepp Münggeler sucht ein Herz. Ist eines abgegeben worden?
      52 90 Melden
  • Kwyjibo 25.08.2016 19:13
    Highlight Das Problem besteht darin, dass man Jahrzehnte lang in Europa eine falsche Asylpolitik betrieben hat: unzählige Wirtschaftsfluechtlinge aus Nordafrika und dem Balkan diskreditierten so ziemlich Alles was nur annähernd nach Asyl tönte. Dementsprechend sind wir jetzt - mit RICHTIGEN Flüchtlingen - desillusioniert.
    117 36 Melden
  • Mulder 25.08.2016 19:11
    Highlight 1. wer das schweizerische Asylrecht nicht kennt, sollte erst Googlen, dann Kommentieren

    2. Wer noch nie einen Krieg persönlich miterleben musste soll mal die Fres.. halten

    3. Wer nicht in einem Land ohne wirkliche Perspektiven aufgewachsen ist, müsste froh darüber sein und an diesem Glück auch andere teilhaben lassen

    Aber ja, ich weiss, ich linker Idealist verstehe das (eidgenössische) Asylproblem nicht. Verschliesse aus reinem Gutmenschentum meine Augen vor der riesigen Gefahr, für "unsere" Schweiz.

    Danke schon im Voraus für die Blitze, mein grosses Herz wird sie allesamt abwehren!
    199 94 Melden
    • NumeIch 25.08.2016 21:23
      Highlight Von mir gab es ein Herz.
      65 46 Melden
    • Scott 25.08.2016 21:51
      Highlight Warum nicht einige Migranten zuhause aufnehmen und so "unsere" Schweiz entlasten?
      32 112 Melden
    • retofit 26.08.2016 07:34
      Highlight Scheint Dein Lieblingsspruch zu sein, Scotty, oder hast Du etwa nur einen?
      43 12 Melden
    • whoisanny 26.08.2016 08:14
      Highlight Scott weisst du eigentlicht, dass das nicht so einfach ist? Aber ja, deine (sehr wahrscheinlich böse gemeinte und somit völlig unangebracht kommentierte) Idee ist nicht schlecht, gerade viele ältere Menschen wären froh, müssten sie nicht alleine wohnen. Und finaziell würde es den meisten auch nicht schaden.
      28 10 Melden
    • jhuesser 26.08.2016 08:26
      Highlight @Scott dann fang mal an ;) Wirst merken, dass das, wegen unserem Staat nicht so einfach sein wird.
      23 5 Melden
    • Louie König 26.08.2016 08:44
      Highlight @Scott: Kannst du noch was anderes? Oder ist das alles, was dir einfällt? Zeugt von grossem Verständnis für die ganze Thematik und einen grossen Willen, eine Dikussion zu führen. Ich will jetzt auch ein wenig Polemik machen.
      Wieso gehst du nicht selbst an die Grenzen, um den Flüchtlingen einen Tritt in den Arsch zu geben? Wieso sagst du ihnen nicht, dass eines der reichsten Länder der Welt keine Lust auf sie habe, weil rechte Schwachköpfe Angst um ihr Hab und Gut haben und die humanitäre Tradition "ihres" Landes mit Füssen treten? Wieos machst DU das nicht?
      36 40 Melden
    • Mulder 26.08.2016 18:16
      Highlight Lieber Scott, mal angenommen ich würde deinen Rat befolgen undeinen Flüchtling aufnehmen, wäre dein Problem dann gelöst? Dieser Mensch würde dann ja auch mal aus meiner Wohnung rausgehen und du würdest dann vielleicht auf ihn treffen! Vielleicht würde er dir sogar im Tram einen Sitzplatz wegnehmen! Vielleicht das letzte Gipfeli im Laden kaufen! Oder ausgerechnet das Haus bauen, in dem du mal leben wirst! Stell dir das bloss mal vor! Oder geht es dir etwa bloß um die Kosten die ein Asylzentrum verursacht?
      21 10 Melden
  • stadtzuercher 25.08.2016 18:13
    Highlight Sehe nicht, weshalb es einen Unterschied machen soll, ob Flüchtlinge weiblich oder männlich sind. Sexism at its best.
    61 33 Melden
    • salliona 26.08.2016 01:17
      Highlight Ich denke es ist eine Antwort von Rafaela Roth darauf, dass oft von den "jungen, hauptsächlich männlichen Eindringlingen" gesprochen wird, die dann wennmöglich "unsere Frauen vergewaltigen und uns sowieso nur schlechtes wollen".
      deswegen: natürlich spielt's keine rolle, es geht nur drum, den menschen die angst vor dem fremden zu nehmen. Das Fremde, das oft auch noch falsch dargestellt wird.
      21 17 Melden
    • Kastigator 26.08.2016 10:24
      Highlight Auch dir sei gesagt: Es geht darum, dem rechten Narrativ ("Da kommen nur junge Männer!") die Wirklichkeit entgegenzusetzen. Aber du bist natürlich ganz ein Armer, Unterdrückter - ich habe volles Mitleid mit dir. Muss hart sein, als "Mann" in diesem Land.
      21 36 Melden
  • Linus Luchs 25.08.2016 17:56
    Highlight Während diese Kinder auf dem Boden schlafen, steht Oberwil-Lieli für den moralischen Bankrott in einem der reichsten Länder der Welt:
    http://www.watson.ch/!597853590
    118 146 Melden
  • Roaming212 25.08.2016 17:03
    Highlight Träumt ruhig weiter von einer gerechten Welt in der es jedem gut geht und jeder sein Glück ausschöpfen kann. Es ist nun mal bittere Realität und jetzt auf die Tränendrüse drücken bringt genau nichts. Ihr lest diesen Artikel, fühlt euch traurig oder seid aufgebracht. Danach geht ihr schlafen und am nächsten Tag arbeiten und schon ist alles wieder in den Hintergrund gedrängt. Euer Leben steht an erster Stelle, eure Karriere und Familie, und das ist normal und menschlich.
    203 47 Melden
    • Admiral 25.08.2016 19:07
      Highlight Klar, jeder Mensch schaut zuerst das es ihm und seinen Kindern gut geht, es sei denn man ist Jesus, Märtyrer oder Mutter Theresa! (Hoppla, die letzte war doch nicht wie wir sie uns vorgestellt haben...) aber Jesus würde allen Brot und Fisch herzaubern! Warten wir auf ihn, die Untergangs Sekten prophezeiten dich das er schon bald da sein wird. (Bevor die Welt untergeht)
      19 9 Melden
    • äti 25.08.2016 20:40
      Highlight es gibt einen Mittelweg. Immer.
      36 25 Melden
    • Herbert Anneler 25.08.2016 21:05
      Highlight Es sind nicht alle so wie Du!
      18 42 Melden
    • Anam.Cara 26.08.2016 07:15
      Highlight @roaming: Niemals. Nie sollten wir aufhören, von einer besseren/gerechteren Welt zu träumen. Das würde nämlich bedeuten, dass wir aufhören an einer solchen zu arbeiten.
      Ich träume z.B. vom Tag an dem alle begreifen, dass wir ein reales Problem zu lösen haben. Eines das nicht einfach verschwindet, wenn man ein paar flache Sprüche nacherzählt.
      Die Menschen sind nun mal da. Jetzt. Und die Menschlichkeit gebietet uns, angemessen und menschenwürdig darauf zu reagieren. Jetzt.
      24 21 Melden
  • helga 25.08.2016 16:54
    Highlight Die Schweiz soll und muss mithelfen. Das ist klar.
    Aber in erster Linie ist Italien für die Einhaltung der Menschenrechte auf Italienischem Boden verantwortlich. Italien ist kein 3. Weltland und hat viele, viele reiche Bürger. Gerade um Mailand/Como!
    140 31 Melden
  • thompson 25.08.2016 16:29
    Highlight Liebe Frau Roth,

    Die arabischen Brüder der Syrer hätten genügend Platz, für solche Menschen.
    Auch in Afrika gibt es genügend Möglichkeiten, sicher und in Freiheit leben zu können.
    Und wenn Unrecht zu Recht wird dann sollte man sich wehren und nicht in eine fremde Kultur flüchten.

    Viele Grüsse Thompson Verteidiger Europas
    208 105 Melden
    • Datsyuk * 25.08.2016 19:57
      Highlight Verteidiger Europas?
      34 109 Melden
    • Amadeus 25.08.2016 21:25
      Highlight @thompson
      Sechs Zeilen Herablassung und gefährliches Halbwissen. Vermischt mit Ignoranz und "guten Ratschlägen" für Flüchtlinge.

      Ist das wirklich ihre Vorstellung von Europa verteidigen?
      78 116 Melden
    • thompson 25.08.2016 23:04
      Highlight Es ist keine Herablassung, es sind Fakten.
      Como beweisst uns allen, dass dieses EU Konstrukt nicht funktioniert.
      Habt ihr den 10vor10 Bericht gesehen? Die katholische Kirche, schafft es als einzige Institution, den gestrandeten zu helfen, jetzt! Ohne Bürokratie. Trotzdem
      Für mich sind alle Wirtschaftsflüchtlinge... Wir brauchen keine Mathestudenten aus Krisenregionen die bei uns nicht mal eine Stifti abschliessen können, mit ihrem Wissen. Wir brauchen auch keine Bauern aus Syrien. Wir können diesen Leuten Schutz bieten, brauchen tun wir sie nicht. Soll doch Frau Roth ein paar aufnehmen...
      114 58 Melden
    • Amadeus 25.08.2016 23:32
      Highlight @thompson
      ..."dass dieses EU Konstrukt nicht funktioniert".
      EU ≠ Schengen-Dublin.
      12 30 Melden
    • Hüendli 26.08.2016 00:21
      Highlight Arabische Brüder? Der Libanon, selbst alles andere als ein stabiles Land, hat so viele Flüchtlinge aufgenommen, dass sie mittlerweile einen Viertel der Bevölkerung ausmachen. Die Türkei auch Millionen.
      'Man' sollte sich wehren, ja? Das syrische Volk hat es friedlich versucht, vor über fünf Jahren, das Resultat kennen wir: Tod und Verwüstung in unvorstellbarem Ausmass.
      Aber ja, aus der gemütlichen Stube lässt sich's gut Ratschläge erteilen.
      25 34 Melden
    • Switch_On 26.08.2016 00:41
      Highlight Bist du der kroatisch thompson der in Schlieren auftreten wollte aber nicht durfte?
      Man könnte es beinahe meinen...
      16 51 Melden
    • thompson 26.08.2016 17:56
      Highlight @SWITCH_ON Leider bin ich ihn nicht, aber ich wäre ihn gerne... Einer der für sein Land gekämpft hat unf nicht feige nach Westeuropa gekommen ist.
      46 15 Melden
  • Kastigator 25.08.2016 15:39
    Highlight Gratulation, watson! Ihr habt es nun definitiv in den SMS- und E-Mail-Alarm der SVP geschafft, mit dem sie jeweils ihre Rentnerdrückerkolonne in die Foren schickt, um Likes und Dislikes zu verteilen.
    98 171 Melden
    • JasCar 25.08.2016 19:41
      Highlight Gibt s das wirklich?
      Ich bin wohl echt einfach zu naiv und gutgläubig (gutmenschig?)
      Woher kommen bei watson plötzlich diese fremdenfeindlichen Kommentare und dieses rechtslastige geblitze?
      Bitte watson, tut was dagegen.
      Ich weiss auch nicht was, denn Zensur wäre wohl der falsche Weg... Aber tut etwaaaaas
      63 119 Melden
    • Herbert Anneler 25.08.2016 21:19
      Highlight @ JasCar: Die watson-LeserInnen sind ja nicht doof! Irgendwann wird's den Rechts-Postern und SVP-Blitzern verleiden, denn gegen sie gibt es ein wirksames Kraut: wacher Geist (d.h. selber denken), Humor, Ironie, Spott und Phantasie! Das gibt's im watson-Publikum zur Genüge - wehrt euch, denn genau dies ertragen die Rechten nicht! Es ist für sie wie Knoblauch für Dracula... Good luck!
      74 107 Melden
    • sheimers 25.08.2016 22:13
      Highlight Gefälschte Kommentare erkennt man daran, dass die entsprechenden Schreiber sich meist nur zu einem Thema äussern, dass sie einige Zeit brauchen einen Artikel zu entdecken und dann gleich gehäuft auftreten, um dann plötzlich wieder zu verschwinden. Wer aufmerksam liest merkt den Unterschied zwischen echten und gefälschten Leserbeiträgen sofort.
      36 82 Melden
    • sheimers 25.08.2016 22:15
      Highlight @JasCar: Zensur ist, wenn der Staat etwas verbietet. Wenn ein Medium gewisse Leserbriefe veröffentlicht und andere nicht, nennt man das Auswahl und das ist eine gute Sache. Es ist nicht Aufgabe der Medien den Volksverhetzern eine Plattform zu bieten.
      29 86 Melden
    • Louie König 26.08.2016 08:51
      Highlight Ich glaube der Trick ist, sich nicht demoralisieren zu lassen, durch dieses braune Gesocks. Gegensteuer geben, sich auch mal einfach über sie lustig machen und Fakten checken.
      Ich finde es aber gut, dass Watson viele dieser Kommentare aufschaltet, so entsteht eine Meinungsvielfalt und das ist gut so.
      26 50 Melden
  • Snowy 25.08.2016 15:19
    Highlight Annahme: Die Schweiz lässt alle Minderjährigen einreisen und gibt ihnen Asyl.

    Folge: Noch mehr Minderjährige werden zu einer Migration bewogen.

    Der Bericht lässt einen im Glauben, im Como seien v.a. Frauen und Kinder aus kriegsversehrten Gebieten gestrandet...das Gegenteil ist der Fall: Der Grossteil sind junge Männer aus Schwarzafrika.
    180 83 Melden
    • Louie König 26.08.2016 08:54
      Highlight @Snowy: Warst du dort? Hast du diese "jungen Männer aus Schwarzafrika [ein ekelhafter Begriff aus Kolonialzeiten btw.]" gesehen? Oder verlässliche Quellen? Oder eine Ahnung, wie viel Quatsch du verzapfst?
      19 69 Melden
    • Snowy 26.08.2016 13:18
      Highlight @Louie: Nein, aber in vielen Ländern Afrikas (U.a Marokko, Tunesien, Libyien, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Elfenbeinküste). Du auch? Mach mal halblang.
      Hier die Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/01/04.html
      Google hilft.
      @Zaafee: Deiner Meinung.
      43 8 Melden
    • Louie König 26.08.2016 14:41
      Highlight Glückwunsch, Snowy, ich habe aber von Como gesprochen, da deine Behauptung, es seien grösstenteils junge Männer, nicht Frauen und Kinder, vor Ort, sich auf Como bezieht, was deine tolle Statistik im Link ebenfalls nicht untermauert. Mach also lieber du mal halblang.
      14 44 Melden
    • Snowy 29.08.2016 10:20
      Highlight Wir haben hier im Westen ein verzerrtes Bild von Flüchtlingen/Migranten.

      Die Menschen, die unmittelbar vom Krieg und Terror fliehen sind vorwiegend in den Nachbarländern anzutreffen (Jordanien, Türkei etc). Diesen fehlt dann meist das Geld für Schlepper zur Weiterreise nach Europa.
      Etwas, dass mir in Mali, Mauretanien, Senegal, Libyien besonders aufgefallen ist: Es waren fast ausnahmslos gutsituierte Menschen, die sich nach dem Leben im Westen (Jobmöglichkeit, Lohn, Leben allgemein) erkundigt haben.
      /
      6 2 Melden
    • Snowy 29.08.2016 10:22
      Highlight Teil 2:
      Es ist ein Dilemma, dass eigentlich nur mit konsequent angewendetem Botschaftsasyl gelöst werden könnte (dieses wurde ja aber abgeschafft). Mit der heutigen Ausgangslage erreichen uns junge, männliche Arbeitsmigranten – allen anderen wird eine Migration/Flucht aus logistischen und finanziellen Möglichkeiten nahezu verunmöglicht.
      2 2 Melden
  • atomschlaf 25.08.2016 15:02
    Highlight Die Wut von Frau Roth ist unbegründet. Das GWK setzt nach Jahren des Rechtsbruchs endlich das Dublin-Abkommen um.
    Wenn es Frau Roth und anderen Linken nicht passt, dann können sie sich ja für die Kündigung des Abkommens einsetzen.
    275 150 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:20
      Highlight Wir sind, auch wenn dir das Wort fremd ist, immer noch ein Rechtsstaat. Und die Kompetenz, über Asylanträge zu entscheiden, liegt beim Staatssekretariat für Migration und nicht beim GWK. Auch in Dublin-Fällen. Bitte informiere dich zumindest minimal.
      82 101 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 15:21
      Highlight Im Moment steht da zumindest "Aussage gegen Aussage". Das Dublin-Abkommen besagt eben genau nicht, dass das GWK eigenmächtig Asylsuchende zurückweisen darf / an der Einreise hindern darf.

      So oder so, muss jeder Einreisende einem Erstaufnahmezentrum zugeführt werden. Da wird das Asylgesuch geprüft. Erst durch diese Prüfung kann festgestellt werden, ob eine Person gemäss Dublin-Abkommen wieder in den Erstaufnahmestaat überstellt werden kann. Verschiedene Medienberichte der letzten Tage wecken Zweifel, ob das in jedem Fall so gemacht wird. http://bit.ly/2biTa5N
      41 35 Melden
    • TaCu 25.08.2016 15:42
      Highlight Vielleicht sollte man auch bedenken, dass das GWK nicht für die Beurteilung von Asylanträgen zuständig ist?? Wer handelt hier nun rechtsbrüchig?
      40 15 Melden
    • Bärner Gieu 25.08.2016 15:56
      Highlight Völlig richtig. Leider betreibt die Redaktion wieder mal Zensur, 2 meiner Kommentare wurden geblockt., Offenbar will man den Eindruck erwecken, der linke Mainstream sei hier in der Mehrheit. Das ist mit Sicherheit nicht mehr der Fall.
      103 67 Melden
    • Randy Orton 25.08.2016 16:22
      Highlight Das GWK hat mit Schengen-Dublin nichts zu tun, steht ja sogar im Text. Aber dafür muss man ihn zuerst lesen.
      41 36 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 16:22
      Highlight Nein, eben nicht. Es obliegt nicht dem GWK, Asylanträge entgegenzunehmen, zu prüfen oder grad abzulehnen. Das ist die Aufgabe des Staatssekretariats für Migration. Es erstaunt allerdings nicht im Mindesten, dass du das nicht weisst. Genauso wenig, wie dass du auf den Rechtsstaat pfeifst.
      Und nun eigne dir doch minimale Staatskundekenntnisse an.
      47 64 Melden
    • Angelo C. 25.08.2016 16:43
      Highlight Richtig!

      Wie allgemein bekannt, wollen die Linken alle in die EU, meinetwegen "bloss in den EWR", ganz sicher aber wollen sie die Bilateralen, welche Schengen-Dublin mit beinhalten (!), um keinen Preis verlieren.

      Hier aber nun soll das parziell nicht mehr gelten, dies nachdem die Abmachungen zwischen der Schweiz und Italien endlich mal dazu geführt haben, dass Schengen an unserer Südgrenze gemäss EU-Regel eingehalten und dem Vertrag Nachachtung verschafft wird.

      Was in der Schweiz nicht nur "Mitleidslose und Rechte" als durchaus begrüssenswert empfinden.

      Jaja, immer diese Widersprüche 😉!
      134 39 Melden
    • äti 25.08.2016 20:51
      Highlight @bärner: was soll dein Kommentar, verstehe nur Bahnhof.
      14 51 Melden
    • Amadeus 25.08.2016 21:50
      Highlight @Angelo C
      Grundsätzlich richtig. Aber zwei Punkte sind anzumerken.

      Ihre Argument lässt sich auch umdrehen: Sonst finden die Rechten die Bilateralen und die EU doof, aber wenn die Flüchtlinge draussen bleiben sollen, dann ist Schengen-Dublin auf einmal zu verteidigen.

      Nicht nur die Linken wollten die Bilateralen. Der Ja-Stimmenanteil war jeweils grösser als 50% und damit mehr als der Anteil SVP-Wähler.
      28 46 Melden
    • Switch_On 26.08.2016 00:50
      Highlight Ach SVP-Atomschlaf läuft wieder zur Hochform auf.
      Ich hoff bei Ihnen oft, dass Ihnen mal klar wird was Sie schreiben, da Sie sich in ihren vielen Kommetaren schon selbst wiedersprochen haben. Dazu kommt , dass Sie immer wieder Dinge verdrehen (oder falsch verstehen).
      Auch das mit dem Dublin-Abkommen stimmt so nicht.

      Und waren sie an der Grenze und haben kontrolliert ob alles mit rechten Dingen zu und her gibt?
      9 64 Melden
    • atomschlaf 26.08.2016 12:53
      Highlight @Switch_On: Muss Dich enttäuschen. Habe mit der SVP nicht viel am Hut.

      Unten zwei Beispiele.

      http://www.watson.ch/!374720573#comment_278839

      http://www.watson.ch/!323987099#comment_465213
      49 5 Melden
    • Randy Orton 26.08.2016 16:54
      Highlight @ zafee: von mir wurden auch schon öfters Kommentare nicht aufgeschaltet, die weder beleidigend noch irgendwie sonst gegen die Regeln verstossen hätten, aber sich kritisch mit dem Inhalt des Artikels auseinandergesetzt haben. Und die waren sicher nicht SVP-Nahe sondern eher links orientiert. Es werden/wurden Kommentare grundlos zensiert, aber nicht aufgrund politischer Inhalte.

      @ Switch-on: atomschlaf ist tatsächlich nicht einfach ein SVP-Anhänger oder rechter Wutbürger. Ich glaube, er findet es einfach toll, die unpopulärste Meinung zu vertreten um eine Diskussion anzureissen (aka Troll).
      5 30 Melden
    • atomschlaf 27.08.2016 11:44
      Highlight @Randy: Ich bin weder Troll noch Parteisoldat, aber ich erlaube mir, mir eine eigene Meinung zu bilden.

      Ich bin eigentlich sehr liberal eingestellt und bin für eine hohe soziale Sicherheit (AHV, IV, Sozialhilfe).
      Eine liberale Gesellschaft funktioniert aber nur, solange innerhalb der Bevölkerung ein gewisser Grundkonsens über Sitten und Werte besteht.
      Wenn diese zu stark divergieren, dann führen die resultierenden Konflikte zu einer Bewegung weg von Liberalität zu immer mehr Repression.
      Daher bin ich gegen die massenweise Zuwanderung aus Kulturen, die sich stark von unserer unterscheiden.
      35 5 Melden
    • atomschlaf 27.08.2016 11:57
      Highlight @Randy: Ebenso kann ein Sozialsystem dauerhaft nur funktionieren, wenn die Zuwanderung reiner Transferempfänger minimal ist. Dies erfordert eine rasche und dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.
      Die Integrationsfähigkeit einer Gesellschaft ist aber beschränkt und nimmt mit steigenden kulturellen Differenzen zwischen Zuwanderern und Zielland sowie sinkendem Bildungsstand der Zuwanderer weiter ab.
      Daher fordere ich geeignete Massnahmen, wie z.B. mengenmässige Beschränkung der Asylgesuche, stärkere Druckmittel zur Integration oder Berücksichtigung der Integrationsfähigkeit im Asylverfahren
      28 5 Melden
    • atomschlaf 27.08.2016 11:58
      Highlight @Randy: Noch was: Wenn ich mir die Herzli/Blitzli-ratio meiner Kommentare so anschauen, dann scheine ich keineswegs besonders unpopuläre Meinungen zu vertreten. ;-)
      29 4 Melden
    • Randy Orton 27.08.2016 12:54
      Highlight Okay, klingt für mich ein bisschen widersprüchlich liberal und gleichzeitig so restriktive Forderungen ;)
      1 5 Melden
  • pamayer 25.08.2016 14:52
    Highlight Guter Artikel. Danke.
    Der titel könnte auch lauten:
    SCHWEIZER GRENZE IST, WO KINDER AUF DEM BODEN SCHLAFEN. DANK DIR, SVP.
    108 245 Melden
    • atomschlaf 25.08.2016 15:13
      Highlight Nicht ganz. Die SVP war gegen Schengen/Dublin.
      148 27 Melden
    • ottonormalverbraucher 25.08.2016 17:08
      Highlight Scheiss SVP, aber die SVP kann genau nichts dafür, dass diese Leute nicht in Italien Asyl beantragen. Wer in Not ist schaut zuerst, dass er in Sicherheit kommt. Familienzusammenführung kann danach immer noch geschehen. Dafür gibt es ja auch die entsprechenden Rechte und Gesetze.
      108 17 Melden
    • Datsyuk * 25.08.2016 19:59
      Highlight Wer hat die Abschaffung des Botschaftsasyls vorangetrieben?
      35 46 Melden
    • Kastigator 26.08.2016 10:30
      Highlight Atomschaf, Schengen/Dublin wurde von Blocher als Justizminister durchgezogen, sein Slogan: "Wir sollten es wagen!"
      11 26 Melden
    • atomschlaf 27.08.2016 12:02
      Highlight @Kastigator: Ja, Blocher musste ja als Justizminister die Position des Bundesrates vertreten, aber die SVP hat Schengen/Dublin damals bekämpft.
      21 1 Melden
  • Beutlin 25.08.2016 14:30
    Highlight Tolle Artikel Rafaela! Hesch es güäts Härz und vo denu brüüchtis meh. Vode andru heiwer gnüeg..
    133 188 Melden
  • Peter Wolf 25.08.2016 14:22
    Highlight Danke, danke Rafaela. Es scheint mir fast, dass watson tatsächlich die letzte Stimme von Mitmenschlichkeit und Empathie in den Medien ist - inmitten einer Kakophonie von Abwehr, Hetze und Hass. Mit dem letzten Satz nimmst Du auf, was der Aargauer Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg vor einem Jahr am "Aufstand der Anständigen" treffend formulierte: Wir brauchen jetzt kühle Köpfe und warme Herzen. In der Realität geben hitzige Köpfe und kalte Herzen den Ton an. Ich schäme mich für meine Schweiz, dass wir so etwas zulassen.
    168 190 Melden
  • Adrian Schafer 25.08.2016 14:00
    Highlight [...]Umso ausgelieferter sind sie Gerüchten, Schleppern und Falschinformationen. Diese Unwissenheit ist politisch gewollt, denn wo kein Wille ist, ist kein verlässliches Verfahren.[...]
    Wobei die korrekten Informationen gerade heutzutage und mit den gegebenen Medien auf den entsprechenden Kanälen freilich frei abruf- und vermittelbar sind oder zumindest sein sollten - Aufklärungsarbeit sollte aber auch viel eher, also vor Ort geleistet werden, noch bevor sich Menschen auf gut Glück mit falschen Vorstellungen und Erwartungen auf solch eine weite, beschwerliche und oftmals Reise begeben.
    81 6 Melden
    • peeti 25.08.2016 15:02
      Highlight ...weil dann die Menschen trotz Krieg oder wirt. Aussichtslosigkeit lieber zuhause bleiben? Ich glaube die sind sich den Schwierigkeiten einer Flucht ziemlich bewusst. Aber die push-Faktoren sind halt stärker...
      17 8 Melden
    • Jonasn 25.08.2016 17:04
      Highlight Und wie gut ist dein arabisch so? Oder Farsi? Denn du scheinst davon auszugehen dass jeder alle europäische Sprachen spricht und somit Bescheid weiß über alle konkreten asylgesetze in der Schweiz, in Frankreich, England, Italien. Oder glaubst du alles davon ist im Detail korrekt übersetzt frei zugänglich?
      24 25 Melden
    • Adrian Schafer 26.08.2016 12:05
      Highlight @ Jonasn
      Wie es um meine (nicht bestehenden) Arabisch- oder Farsi-Kenntnisse steht, darum geht es hier doch nicht. Mein Kommentar sollte eher als angedeuteter Aufruf dazu verstanden werden, dass sich die scheinbar durchs Band bedingungslos hilfsbereiten, privilegierten Diesseitigen - allesamt gebildet, aufgeklärt, weitgereist, warm- und barmherzig - auch darum Gedanken machen, wie man beispielsweise dem Leid einer traumatisierenden Odysee vorbeugen kann, wenn die Chancen auf Asyl letztlich klein sind oder - schlimmstenfalls - in der Reise selbst und damit verbundenen Ereignissen gründen...
      8 2 Melden
  • Pointer 25.08.2016 13:52
    Highlight Das haben wir der Annahme des Dubliner-Überinkommens zu verdanken. Die Grenzwächter machen also nur ihren Job. Ohne dieses Übereinkommen könnten wir die Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen.
    20 71 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 15:05
      Highlight und ungeniert nach Deutschland weiterschieben...
      23 4 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:22
      Highlight Asylanträge werden vom Staatssekretariat für Migration geprüft, nicht vom GWK! Das könnte man wissen ...
      26 24 Melden
    • Jonasn 25.08.2016 17:06
      Highlight Das Dublin Abkommen war nie gedacht für einen solchen Strom und ist überhaupt nicht angemessen hierfür. Denn es würde bedeuten, dass ALLE Flüchtlinge nur in Griechenland oder Italien bleiben dürfen. Was zu einem Kollaps der beiden Staaten führen würde. Was wiederum weder im Sinne der EU noch in deinem privaten Sinne sein dürfte.
      27 16 Melden
    • Pointer 25.08.2016 18:47
      Highlight @Kastigator: wo habe ich geschrieben, dass das GWK Asylanträge prüft? Wer keine gültigen Papiere für den Aufenthalt in Italien hat oder nicht als Tourist identifiziert werden kann, ist mit ziemlicher Sicherheit eine Person auf der Flucht, die aber in Italien Asyl beantragen muss, gemäss geltendem Recht.
      8 9 Melden
  • saintjulians 25.08.2016 13:52
    Highlight "Alle in der Diaspora" - das ist das Problem. So wird Afrika zerstört. Die Eliten wollen es so. Afrika wird leergefischt, die Landwirtschaft kaputt gemacht, im Nahen Osten toben seit Jahren grauenvolle Kriege. Die "Kinder in Como" sind die Spitze des Eisbergs. Es warten Millionen - das Elend dieser Menschen ist unvorstellbar.

    Der Artikel ist mir zu einsilbig. ZITAT:
    «Es war eigentlich alles gut, bevor die Schweiz die Grenze zumachte.»
    Es ist nicht "die Schweiz". F + A haben zugemacht, Deutschland will nicht. "Wir schaffen das" ist vorbei. Viele Asylbewerber wollen aber dorthin.

    127 16 Melden
  • Denk nach 25.08.2016 13:33
    Highlight Es hilft leider keinem Kind, aber hier sieht man auch wie sträflich Italien von der EU alleine gelassen wird.

    Auch wenn niemand nach Deutschland über die Grenze kommen würde, würden in CH keine Kinder am Bahnhof schlafen.

    Die Italiener sind einfach überfordert.

    Solange nur CH die 900 Flüchtlinge wie vereinbart übernimmt, und die restlichen 160 ' 000 unterteilt bleiben wird sich daran auch nichts ändern.

    @Watson, es wäre toll wenn ihr mal einige Statistiken bringen würdet (% negative asylgesuche, % untergetauchte, ausschaffungshaften, dublinfälke)... Einfach mehr Fleisch am Knochen!
    61 25 Melden
    • Maett 25.08.2016 15:16
      Highlight @Denk nach: was soll Italien machen, wenn sich die Kinder (und auch alle sich in Como befindlichen Flüchtlinge) nicht registrieren lassen wollen? Die heutigen wischiwaschi-Gesetze erlauben kein Durchsetzen der eigenen Regeln, und so entstehen dann halt solche Illegalen-Lager, die es nicht gäbe, wenn die Leute sich - wie vorgesehen - dem Asylprozess stellen würden.
      24 3 Melden
    • Denk nach 25.08.2016 18:08
      Highlight Praxis in der Schweiz ist, das die Leute aufgegriffen, kontrolliert, befragt und gegebenenfalls in das zuständige Dublin Land geschickt werden (falls ein Dublin Fall vorliegt), oder einen asylantrag stellen können. Dann kommen sie in eine Unterkunft, bis das Gesuch bearbeitet ist.

      Das sollte Italien machen! Wenn es die Ressourcen hätte.
      9 0 Melden
    • Denk nach 25.08.2016 18:10
      Highlight Wenn es ein Dublin Fall ist, kommen sie in der Schweiz in Ausschaffungshaft.
      3 4 Melden
  • sheimers 25.08.2016 13:29
    Highlight Die Probleme entstehen da wo die Grenzen zu sind, nicht da wo sie offen sind.
    38 75 Melden
  • Paesq 25.08.2016 13:27
    Highlight @Watson: Ein Bericht über eure Besucherzahlen wäre auch mal interessant. Man kann ja doch schon seit einer gewissen Zeit einen Rechtsrutsch in den Kommentaren feststellen (Nicht unbedingt in den Kommentaren selbst, aber bei den Blitzen und Herzchen)
    72 84 Melden
    • Pana 25.08.2016 15:26
      Highlight Blitzen können auch nicht registrierte Besucher. Bei viel geteilten Artikel wie diesem, hast du dann natürlich nicht mehr nur die gewohnte Community anwesend.
      17 8 Melden
    • stadtzuercher 25.08.2016 18:17
      Highlight Paesq, wer gute Argumente hat, dem können Blitze und Herze egal sein.
      17 5 Melden
  • maxi 25.08.2016 13:25
    Highlight Schade um como...war mal schön dort...
    64 56 Melden
  • kaiser 25.08.2016 12:45
    Highlight Seit 2007 auf dem letzten Platz was Pressefreiheit angeht (Reporter ohne Grenzen). Mausarm durch Planwirtschaft. Christen werden verfolgt (Rang 3 auf dem Index von Open Doors). Ein repressives Einparteienregim seit 20 Jahren. Wer würde so leben wollen? Geschätzt mehr als die Hälfte der Menschen in Eritrea sind Kinder und Jugendliche - sie haben also nichts anderes erlebt. Es wird auch geschätzt, dass die Bevölkerung in Eritrea von heute 6 Mio. bis ins 2050 auf 50 Mio. Menschen wachsen wird (keine Verhütung etc.). Der Flüchtlichsstrom wird nicht abreissen. Was tun?

    18 34 Melden
  • Hüendli 25.08.2016 12:12
    Highlight Es ist ein so komplexes, trauriges und verzwicktes Thema und ich weiss eigentlich nicht, was schreiben, deshalb nur zwei Versatzstücke und meine Gedanken dazu.

    «Es war eigentlich alles gut, bevor die Schweiz die Grenze zumachte.» - gut hiess in dem Fall: Aus den Augen und dem Sinn der Einwohner von Como, St. Florian lässt grüssen.

    "Die Kinder-Flüchtlinge in Como sagen, sie würden von den Grenzwächtern zurückgeschickt, auch wenn sie einen Asylantrag in der Schweiz stellen wollten." - Wenn die Flüchtlinge in Italien pflichtgemäss erfasst wurden, dürfen sie gemäss Dublin-Regeln tatsächlich...
    23 33 Melden
    • Hüendli 25.08.2016 14:48
      Highlight …keinen Asylantrag in der Schweiz stellen. Natürlich unfair gegenüber Italien, aber eigentlich das Problem der EU. Die Schweiz übernimmt in den nächsten Wochen freiwillig hunderte Flüchtlinge aus Italien und Griechenland. Hier ist die EU schlicht ein zahnloser Tiger; die querschiessenden osteuropäischen Staaten als Profiteure der Personenfreizügigkeit und Subventionsempfänger müssten mit Sanktionen belegt werden.

      Ganz allgemein, auch wenn ich Rafaelas Verzweiflung anhand all des Leids nachvollziehen kann: Moralisierung kann auch kontraproduktiv wirken. Und 16-jährige sind keine Kinder mehr.
      17 17 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:24
      Highlight Nein, nicht vom GWK, sondern vom Staatsekretariat für Migration. Die rechtliche Lage ist hier klar.
      10 23 Melden
  • Hops 25.08.2016 12:06
    Highlight Als gäbe es ein Mensch, der am Morgen aufsteht und es toll findet Flüchtling zu sein! Wir können uns das nicht mal ansatzweise vorstellen, was es heisst, flüchten zu müssen, die Familie im Krieg zu verlieren. Ich konnte nie verstehen, warum niemand den Juden half, als Sterne an Kleider genäht und Grenzen geschlossen wurden. Heute bin ICH ein Teil jener Menschen, die nichts unternimmt. Ich spende zwar Kleider und Geld, mag aber keine Artikel mehr lesen und keine schlechten News mehr hören. Ich schäme mich abgrundtief. Wie muss es sein, nach der Hölle auf Hass und Ablehnung zu treffen? #mehliebi
    66 34 Melden
    • Anam.Cara 26.08.2016 07:30
      Highlight Danke Hops. Dir hätte ich gerne mehrere Herzchen gegeben.
      6 7 Melden
  • zeromg 25.08.2016 11:46
    Highlight Das nenne ich Mal ein guter Artikel. DANKE Rafaela
    #NewsUnfucked
    63 84 Melden
  • BRO 25.08.2016 11:31
    Highlight Man nehme alle Artikel aus den Medien wie NZZ, AZ, 20min, Blick und Tagesanzeiger und fasst alle zusammen und schreibt danach in die entgegengesetzte Richtung und schon hat man einen Watson-Artikel. Watson: Hauptsach andersch
    Aber trotzdem, guter Beitrag! Mehr zu geben ist richtig. Aber der Kapitalismus hat uns alle im Schwitzkasten. Aber so reich (wie alle im Ausland behaupten) fühle ich mich trotzdem nicht.
    200 64 Melden
    • Firefly 25.08.2016 12:14
      Highlight Hmm ich dachte das sei das Credo der Weltwoche!?
      11 64 Melden
    • Bruno Sigrist 25.08.2016 13:22
      Highlight Genau bro... befinden uns meistens auf der politischen linie mit der baz und der weltwoche. Oder sind die nochmals anders? :-)
      46 97 Melden
    • Sillum 25.08.2016 13:25
      Highlight Du hattest aber gerade noch Schwein, lieber Bro. Solche Kommentare werden sonst von Watson konsequent zensiert. Natürlich auch diesen hier!
      80 13 Melden
    • demokrit 25.08.2016 13:53
      Highlight Und zensiere die Hälfte aller missliebigen Kommentare.^^
      96 22 Melden
    • Rafaela Roth 25.08.2016 14:49
      Highlight @demokrit: Es wird einfach für alle sehr langweilig wenn du 30x dasselbe kommentierst.
      52 124 Melden
    • Froggr 25.08.2016 15:02
      Highlight Raffela: aber es ändert sich je trotzdem nichts bei eurer Zensur?!
      99 18 Melden
    • demokrit 25.08.2016 15:23
      Highlight Rafaela: Ich habe keineswegs dasselbe kommentiert. Da ist die Redundanzdichte auf der Gegenseite viel höher.
      68 7 Melden
    • Louie König 25.08.2016 15:52
      Highlight Ach hört doch mal auf mit diesem Zensurgeheule. Wenn ihr euch die 254! Kommentare mal anschaut, vorallem gewisse Inhalte, dann solltet ihr euch vielleicht mal über eure Ausdrucksweise Gedanken machen, anstatt euer Opferdasein zu zelebrieren, indem ihr "Zensur" heult.
      32 66 Melden
    • Froggr 25.08.2016 19:05
      Highlight Meine Ausdrucksweise war immer Anständig und fair! Und das eird sie auch bleiben. In gewissen Fragen (den meisten) bin ich einfach auf der genau anderen Seite als Watson. Aber das zensieren? Nein geht gar nicht.
      52 4 Melden
    • BRO 25.08.2016 19:07
      Highlight Im OK to be mainstream, because to be against mainstream, is too mainstream. :-) Solange man lachen und Freude nicht zensieren kann ist das Leben wunderbar.
      33 5 Melden
  • Hackphresse 25.08.2016 11:20
    Highlight Mal ne Frag an die tollen Kommentatoren, die meinen dass die Asylanten dort bleiben sollen wo sie gestrandet sind.
    Angenommen die Schweiz verfällt in einen Bürgerkrieg oder die Linken übernehmen die Macht und verfolgend die armen armen rechten und sie müssen fliehen. Der Letzte Angehörige den sie haben lebt im US-Staat Colorado. Die USA (wären sie so zwrsplittert wie die EU) verlangen von ihnen aber in Delaware Asyl zu beantragen und lassen sie nicht weiter. Ihr seit verzweifelt und allein in einem fremden Land wo euch fast nur Hass & Abneigeng entgegenschlägt. Ganz ehrlich! Was macht ihr?
    118 157 Melden
    • Nosgar 25.08.2016 12:42
      Highlight Es geht hier nicht um diese Frage. Ich verstehe die Leute, die sich ein besseres Leben erhoffen und kritisiere sie nicht. Das heisst aber noch lange nicht, dass man sie einfach reinlassen kann.
      21 11 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:00
      Highlight @Hackphresse: warum sollte ich in den USA einen Asylantrag stellen, wenn hier Bürgerkrieg wäre? Ich würde ihn in Österreich stellen.
      27 12 Melden
    • mein Lieber 25.08.2016 14:18
      Highlight Anhand der Blitzer zu deinem Kommentar ist davon auszugehen dass es den Blitzenden an Empathie oder Verstand mangelt.
      18 28 Melden
    • ottonormalverbraucher 25.08.2016 14:43
      Highlight Bei Krieg bin ich froh wenn ich in einem sicheren Land so schnell wie möglich Schutz und ein Dach über dem Kopf erhalte. Es käme mir nicht in den Sinn zu verlangen an eine bestimmte Destination zu gehen. In einem zweiten Schritt würde ich schauen, dass ich selbst Fuss fassen kann und nach Möglichkeit, wenns nötig ist, zu einem Verwandten zu kommen. Aber ich erwarte doch nicht, dass meine Extrawünsche beachtet werden, wenn die Schutzbietenden Länder mit Hunderttausenden von Leuten überfordert sind.
      35 6 Melden
    • Hackphresse 25.08.2016 17:34
      Highlight @Maett
      Und wenn Östereich so sicher ist dass dich der Lange arm des Aktuellen gesetzes dich dort einfach so kann holen kommen weils den Österreichern egal ist und denen auch gerade recht ist dass sie nicht noch einen durchfüttern müssen?
      Habe die USA gewählt für mein GEDANKENSPIEL wels weit weg ist, könnt auch Thailand oder Kasachstan oder China nehmen um den Kulturschock noch miteinzubeziehen.
      @otto-n-v
      Wieso willst du dort Fussfassen? Nach der aktuellen Argumentation wird doch erwartet dass man zurückreist wenns wieder gut ist🤔😏.
      Fortsetzung folgt...
      7 16 Melden
    • Hackphresse 25.08.2016 17:39
      Highlight Wie und wo fasst du besser und shneller fuss? Bei einem Familienmitglied das du kennst und welches dich in das land etwas einführen kann oder bei fremden für die letztenendes du nur ein Spielball der Politik bist oder schlimmer bei welchen die sogar angst von dir haben und am liebsten schnell wieder weg haben wollen?
      13 15 Melden
    • huerlio 26.08.2016 18:58
      Highlight @Jaing: Ist ja toll! Aber hast du auch einen Lösungsvorschlag?
      1 3 Melden
  • a-n-n-a 25.08.2016 11:19
    Highlight Danke Rafaela umd danke watson für diesen Artikel! #RefugeesWelcome
    174 232 Melden
    • Stachanowist 25.08.2016 12:04
      Highlight Die Refugees sind welcome. Aber dafür müssen sie an der Grenze einen Asylantrag stellen.
      31 14 Melden
    • Sillum 25.08.2016 13:26
      Highlight Wenn Watson Mitarbeiter einander loben!
      82 23 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:26
      Highlight Stachanowist, das Problem liegt ja gerade darin, dass das GWK von Maurer offenbar den Auftrag bekommen hat, keine Leute mehr einen Antrag stellen zu lassen. Und das ist klar widerrechtlich.
      14 24 Melden
    • Stachanowist 25.08.2016 17:07
      Highlight @ Kastigator

      Die Grenzwächter sehen das anders. Aber die lügen wohl einfach?

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/grenzwaechter-sind-sauer-auf-ueli-maurer/story/31111534
      16 2 Melden
    • a-n-n-a 25.08.2016 17:22
      Highlight @Sillum: Ich für arbeite also für watson?! schön wär's..
      11 34 Melden
  • N. Y. P. 25.08.2016 11:12
    Highlight Die Reichen und ihre Vasallen raffen immer mehr Geld.
    Arbeit (Automatisierung) wird es in Zukunft immer weniger geben.
    Die Bevölkerung der Erde wird munter weiterzunehmen.
    Die Unzufriedenheit von Milliarden von Menschen wird stetig weiter steigen.
    Durch diese wuchernde Unzufriedenheit werden weitere Kriege entstehen.
    Was wir bis jetzt sehen, ist vielleicht erst ein laues Lüftchen...

    Ja, schlimme Zustände, die all die Flüchtlinge zu ertragen haben. Die Politik scheint am Anschlag.


    82 55 Melden
  • ElendesPack 25.08.2016 11:04
    Highlight Ist das nicht auch die italienische Grenze dort? Oder gibt's bei Grenzen seit Neuestem nur eine definierte Seite?
    141 93 Melden
    • Baba 25.08.2016 11:15
      Highlight Es sind aber die Schweizer Behörden, die diese Menschen nicht ein- oder durchreisen lassen! Insofern sind wir Schweizer tatsächlich in der Pflicht.

      Mit Ihrer Frage zeigen Sie beste EU-Haltung "die Anderen sollen doch...", obwohl ich mir fast vorstellen kann, dass Sie sich 'Eidgenosse' nennen.

      Danke Rafael Roth für diesen unter die Haut gehenden Bericht!
      136 107 Melden
    • ElendesPack 25.08.2016 12:02
      Highlight Baba, Sie können sich sicher ganz viel vorstellen, wenn der Tag lang ist. Ob Sie damit richtig liegen, wage ich aber zu bezweifeln. Historische Berichtigung: Heute kann man kein Eidgenosse mehr sein, da die Eidgenossenschact 1848 vom schweizerischen Bundesstaat endgültig abgelöst wurde.

      Und die italienischen Behörden lassen die Leute auf dem Boden schlafen und bauen kein Luxus-first-class-Zeltlager.
      Vielleicht agieren beide Seiten so, weil es keine gültigen Asylanträge gibt und weil niemand die Leute hierher bat?
      22 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 25.08.2016 12:02
      Highlight Es gibt keine Pflicht Leute Reinzulassen. Falls ihr es immernoch nicht kapiert Schweden, Deutschland und andere Länder die Grosszügig Menschen aufnehmen sind am Anschlag. Ihre Stabilität ist in Gefahr. Glaubt nicht das nur weil Jemand 1000 km nach Europa braucht sich auch integrieren wollen.
      25 18 Melden
    • Stachanowist 25.08.2016 12:06
      Highlight @ baby
      Sie dürfen in die Schweiz einreisen. Dafür müssen sie aber einen Asylantrag stellen. Wenn Sie bereits in Italien registriert sind, müssen Sie dort bleiben. Auch Italien ist ein Rechtsstaat.
      22 1 Melden
    • atomschlaf 25.08.2016 14:12
      Highlight @Baba: Nach jahrelangem Gewurstel halten sich die Schweizer Behörden endlich ans Gesetz.
      48 12 Melden
    • huerlio 26.08.2016 19:03
      Highlight @watson: Vielleicht sollte man auch bei den Usernamen ein bisschen genauer hinschauen.. Oder ist "ElendesPack" ironisch gemeint und der User schreibt trotzdem in braun?
      0 10 Melden
    • ElendesPack 26.08.2016 20:06
      Highlight huerlio: Das ist jetzt wirklich Ihr Ernst, oder?
      *facepalm*
      10 0 Melden
  • The Punisher 25.08.2016 11:02
    Highlight jeder mensch der in der schweiz steuern zahlt,spendet für diese bedauernswerte menschen. und schämen muss ich mich auch nicht,wenn ich mehr als zwei monatslöhne im jahr steuern bezahle.
    163 97 Melden
    • The Punisher 25.08.2016 17:00
      Highlight nicht viel verdiene aber im kanton bern wohne...
      8 2 Melden
    • The Punisher 25.08.2016 17:16
      Highlight ist mir sehr wohl klar für was alles die steuergelder ausgegeben werden. (übrigens Benot noch für mehr als du geschrieben hast...)
      4 1 Melden
  • Lowend 25.08.2016 10:39
    Highlight Dieser Artikel muss geteilt und geteilt und geliked und geliked werden!
    Endlich mal eine Stimme der Menschlichkeit in diesem reichen Land, dass sich dauernd aus seine Verantwortung stehlen will, weil ein Milliardär und seine Entourage des Hasses die Schweiz seit Jahrzehnten mit ihrer Propaganda überschwemmen, so dass man das Gefühl haben musste, alle Schweizer seien derart böse und widerliche Menschen, denen es total egal ist, dass vor ihren Grenzen Frauen und Kinder im Elend fast krepieren müssen!
    Herzlichen Dank Rafaela Roth! Ihr menschliches Manifest hat wahrlich einen Preis verdient!
    227 260 Melden
    • TheMan 25.08.2016 14:06
      Highlight Lowend, kannst du beweissen, das die SVP, Ausländer hasst? Nein. Den Kriminelle Ausländer Ausschafen, Wahren Flüchtlinge Asyl bieten und Scheinflüchtlinge Ausschafen und Regulierung von Zuwanderung hat nichts mit Hass zu tun. Somit ist Ihre aussage eine Lüge. Nur weil sie andere Meinung nicht akzeptieren können, Hassen Sie die SVP. Sie hätten lieber eine SP-Diktatur, stimmts? Lieber die Schweiz Billig verkaufen
      66 24 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:06
      Highlight @Lowend: wie hätten Sie's denn gerne? Sollen wir jetzt illegale Durchreisen gutheissen? Sollen wir Flüchtlinge in einem nicht zu bewältigendem Ausmasse aufnehmen, um weitere Mittelmeer-Überfahrten zu legitimieren, so dass das Problem erst Recht nicht mehr zu lösen ist?

      Wozu unterzeichnen wir überhaupt noch Verträge und versuchen Sie einzuhalten, wenn dann eine nicht unbedeutende Anzahl von Schweizer Bürgern (die sonst andere immer gerne auf die nötige Vertragseinhaltung hinweisen) sich gegen die Einhaltung von gemeinsam aufgestellten Regeln ausspricht?
      66 9 Melden
    • Team Love for all 25.08.2016 16:19
      Highlight Beängstigend, diese vielen Blitze... :(
      13 61 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.08.2016 16:51
      Highlight @lowend, was denkst du alle Schweizer sind milliardäre?
      Noch lange nicht, unser Reichtum kommt nicht von nichts und ist nicht so gross wie mancher glaubt.
      41 7 Melden
    • Lowend 25.08.2016 17:09
      Highlight Mein liebes meitji, dass sind nur meine Hater, die mir so ihren Respekt ausdrücken, oder wie sagte es Georg von Frundsberg schon vor 500 Jahren: "Viel Feind, viel Ehr!" ;-)
      14 63 Melden
    • TheMan 25.08.2016 18:05
      Highlight Lowend nur Hasst dich niemand. Sie sind anderer Meinung. Was du nicht zulässt. Und Sie haben viel Ehre, das ich nicht Lache. Ehre wem Ehre gebührt. Da du aber einfach so Leute beleidigst, hast du keine Ehre
      48 8 Melden
    • huerlio 26.08.2016 19:08
      Highlight @TheMan: Nein, die SVP tut dies natürlich aus Nächstenliebe. Ist klar und wussten wir schon lange.

      Kommt ihr Blitze!
      2 15 Melden
    • TheMan 26.08.2016 20:21
      Highlight huerlio. Nur weil man Kriminelle Ausländer Ausschaffen möchte (Grund die meisten werden zu Sozielfälle geschweige Gefängnisskösten) Wirtschaftsasylanten zurückschicken möchte um Echten Asylanten Platz zu geben. Und Regulierung der Zuwanderung, da wir nicht ewig Platz haben. Heisst das noch Lange nicht, das es Hass ist.
      16 1 Melden
    • huerlio 27.08.2016 02:04
      Highlight @TheMan: Habe ich schon mal so gelesen von dir. Aber bist du tatsächlich so blauäugig. Der Abstimmungskampf über die
      1. DSI hat die SVP komplett entlarft. Wäre es das Ziel gewesen, kriminelle Ausländer auszuschaffen, wäre dem mit dem Gesetz Genüge getan gewesen.
      2. Meines Wissens spielt es dem Asylpapst der SVP keine Rolle. Ober hat es in Oberwil-Lieli echte Asylanten?
      3. Hat irgendjemand jemals behauptet, dass es unendlich viel Platz in unserem Land hat? Aber anstatt die Symtome zu bekämpfen wäre es in jeder Hinsicht besser, etwas gegen die Ursachen zu unternehmen.
      3 12 Melden
  • Waltraud 25.08.2016 10:26
    Highlight Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel. Bitte übersetzen, damit auch die Hardliner der UDC und andere Gleichgesinnte in der Romandie ihn lesen und verstehen können. Obwohl ich das Letztere bezweifle...
    146 184 Melden
  • Herbert Anneler 25.08.2016 10:14
    Highlight Ein eindrückliches Manifest. Danke!!!
    149 183 Melden
  • okey 25.08.2016 10:05
    Highlight Die EU und auch die Schweiz ist in Sachen Flüchtlinge ein jammer haufen. Und wir verlieren unsere Glaubwürdigkeit in Sachen Menschenrechte zu recht. In Europa herrsch immer noch eine vermeidungs Flüchtlingspolitik die zuerst darauf setzt das möglichst viele auf dem Weg nach Europa sterben. Europa tötet auf diese weise seit Jahren Millionen Menschen tötet. Der einzige Weg ist eine vereinte Flüchtlingpolitik ganz Europas. Mit einem Verteilschlüsse und einem Flüchtlingsfond und die Flüchtlinge werden legal vor ihrem Land oder Nachbarland nach Europa gebracht (Botschafts Asyl..)
    80 114 Melden
    • okey 25.08.2016 11:10
      Highlight Das stimmt natürlich aber man kann vor Ort dan ja auch besser herausfinden ob man asyl geben soll oder nicht. Von der Schweiz aus ist das schwer. Bei einem negativen Entscheid sind die Leute ja dan auch aufgeschmissen da sie im moment all ihr Geld für den Weg nach Europa ausgeben
      32 3 Melden
    • sheimers 25.08.2016 13:36
      Highlight Ich denke auch, es wäre besser wenn die Leute VOR der Reise wüssten, ob sie eine Chance auf Asyl haben. Das würde auch bei uns die Kosten senken und vor allem den Schleppern das Geschäft verderben. Wer auf der Botschaft Asyl bekommt kann legal das Linienschiff nehmen.
      7 9 Melden
  • Flint 25.08.2016 10:02
    Highlight Solche Artikel sind enorm wichtig damit die Politik hinsieht. Für meinen Geschmack wird über Como zuwenig berichtet. Auch das TV (SRF) sollte sich der Sache öfters wodmen. Jonas Projer - SRF Arena - wird dies am Freitag Abend jedenfalls tun. Watson schreibt ja Bestim t wieder eine Zusammenfassung?

    Generell fehlen mir auch Berichte aus Eritrea. Das Land sollte viel mehr beleuchtet werden. Es gibt viele arme Länder, aber wenn Leute massenhaft fliehen, dann stimmt doch etwas nicht. Dort unten sollte man sich mal einmischen.
    98 117 Melden
    • Flint 25.08.2016 11:43
      Highlight Warum wird mein Kommentar v.A. geblitzt? 😮 Begründungen?
      4 13 Melden
    • peeti 25.08.2016 15:19
      Highlight Dort unten (und wir sind oben?) sollte man sich mal einmischen? Machen wir ja die ganze Zeit - politisch und wirtschaftlich. Aktuell siehst du wieder mal das Ergebnis unserer Einmischung.
      Und projer wird sicher wieder schön auf Panik machen (die Flüchtlinge kommen!!!)
      9 2 Melden
  • Kastigator 25.08.2016 10:02
    Highlight Danke, Rafaela!
    133 159 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 14:47
      Highlight Bislang 86 Blitze für einen Kommentar, in dem schlicht der Reporterin gedankt wird, dass sie einen Augenschein genommen hat und uns einen Eindruck vermittelt. Und das bei watson. Sorry, Rechte, ihr habt null Glaubwürdigkeit mehr.
      26 55 Melden
  • NumeIch 25.08.2016 09:59
    Highlight Danke für diesen Artikel. Was an unserer Landesgrenze gerade passiert, ist eine Schande für die Schweiz. Es ist traurig, dass unser schönes Land nicht Willens ist Menschen in Not zu helfen.
    142 160 Melden
    • Stichling 25.08.2016 14:35
      Highlight Wieso Schande? Die Schweiz hält sich an internatioale Abkommen. Das fordern die Linken doch so vehement in Sachen Menschenrechte. Gilt das in anderen Belangen nicht?
      52 14 Melden
  • Rheina 25.08.2016 09:52
    Highlight Danke für diesen Beitrag. Ich habe keines der Flüchtlingslager mit eigenen Augen gesehen. Aber auch ich habe genug. In den Aussagen von Norman Gobbi war das unausgesprochene interessant (Tagesgespräch SRF): Wer an der Grenze DEUTLICH Asyl verlange... Deshalb sieht unser Recht Zeit für Gespräche mit Übersetzung/Rechtsvertreter vor, damit die Gründe seriös geklärt und entsprechend gehandelt werden kann. Ist nicht die Aufgabe des Grenzwachtkorps.
    114 96 Melden
  • Admiral 25.08.2016 09:49
    Highlight Sehr bewegendes Artikel! Ich würde das Mädchen zu mir nehmen und bei mir wohnen lassen. Nur hab ich 1 Zi wohnig... Oder hier irgendwo im Dorf bei Bauer leben la, die könnten mithelfen, Kühe melken, misten, und bekommen dafür Schlafplätze und essen. Wie bei work and Travel. Wär das was?
    46 141 Melden
    • Asmodeus 25.08.2016 10:27
      Highlight "irgendwo im Dorf bei Bauer leben la, die könnten mithelfen, Kühe melken, misten, und bekommen dafür Schlafplätze und essen"

      Klingt gut. Nur tat es das damals auch bei den Verdingkindern.

      Ich hätte die grosse, und vermutlich nicht unrealistische, Befürchtung, dass sich einige der Bauern einfach Asylbewerber als Sklaven halten würden.
      109 35 Melden
    • The Punisher 25.08.2016 10:53
      Highlight was für ein schlechtes bild von schweizer bauern haben sie denn... es sind nicht schlechte menschen.
      59 28 Melden
    • Asmodeus 25.08.2016 11:04
      Highlight Die Eltern meines Schwagers haben einen Bauernhof und das sind wunderbare Menschen.

      Aber trotzdem sind die Verdingkinder eine Tatsache. Und es gibt garantiert zig Bauern die Asylbewerber und Flüchtlinge als Sklaven missbrauchen würden.
      71 23 Melden
    • menzoking 25.08.2016 12:23
      Highlight Die selben Leute die hier den schweizer Bauern zukünftige Sklaverei vorwerfen, weil ja die Verdingkinder Tatsache waren, schimpfen dann über jene die den Flüchtlingen zukünftige Straftaten vorwerfen weil diese ja auch schon Tatsachen waren.
      10 2 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:25
      Highlight Ich teile Asmodeus' pessimistisches Menschenbild, mag es aber nicht auf Bauern beschränken.
      5 1 Melden
    • The Punisher 25.08.2016 15:47
      Highlight ja das von den verdingkinder ist leider tatsache, nur war das in den jahren 1800 bis 1980... und sklaven gibt es in der schweiz auch keine mehr. ausnützung in schweizer betrieben gib es übrigens auch bei Schweizer...
      4 2 Melden
    • Asmodeus 25.08.2016 17:00
      Highlight Ja weil 1980 so lange her ist.

      Es ist keine 40 Jahre her, dass wir Kinder wie Sklaven behandelt, ausgenutzt und missbraucht haben.

      Glaubt ernsthaft jemand, dass heute, in einer Zeit in der manche Leute wieder Regeln wie 1933 einfordern, es nicht mehr so laufen würde?
      Vor Allem weil es ja dieses Mal "nur" Ausländer wären, da braucht man sich ja noch weniger menschlich zu verhalten.
      8 4 Melden
  • Der Zahnarzt 25.08.2016 09:46
    Highlight Appell an Watson: WIR MÜSSEN DIE GRENZEN ZUMACHEN! Sonst kommen noch mehr SVP-nahe Flüchtlinge wie eine Flut von blick.ch und 20minutistan zu uns herüber. Muss ich darauf hinweisen, dass diese wegen fehlender Intelligenz und Menschlichkeit bei uns hier schwer integrierbar sind? Dass die es sich einfach in unserem hohen Niveau bequem machen wollen! Unnötig zu erwähnen, dass es darunter auch Dschihadisten des Neoliberalismus und Rechtspopulismus hat, die in SVP-nahen PR Agenturen ausgebildet wurden!
    114 231 Melden
    • samsungler 25.08.2016 10:11
      Highlight Was läuft den mit dir falsch? Jeder darf seine meinung haben.
      135 22 Melden
    • Kii 25.08.2016 10:35
      Highlight Jep, und jeder mensch solte frei sein!
      14 25 Melden
    • S.Fischer 25.08.2016 11:18
      Highlight @samsungler

      Juristisch ja, es will hier ja auch niemand jemanden dafür verklagen.

      Ich habe aber auch meine Meinungsfreiheit und meine Meinung ist, dass die Meinung dieser Leute scheisse ist.

      Jeder darf seine Meinung verbreiten, aber Watson dürfte ihnen die Plattform dazu entziehen, denn es ist ihre Plattform und sie dürfen entscheiden was hier verbreitet wird.
      30 55 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:27
      Highlight "Ich habe aber auch meine Meinungsfreiheit und meine Meinung ist, dass die Meinung dieser Leute scheisse ist."

      Auf. Den. Punkt!
      16 8 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:17
      Highlight @zzZüri: "Jep, und jeder mensch solte frei sein!" - tolle Idee, das wäre das Ende der zivilisierten Gesellschaft. Dann würden sich nämlich die Menschen immer dahin bewegen, wo's noch was zu holen gibt (würde ich dann auch so machen).
      27 2 Melden
  • demokrit 25.08.2016 09:45
    Highlight "Wie erklären Herr und Frau Schweizer ihrer 16-jährigen Tochter, dass ihre Altersgenossin Senait ungeschützt und alleine auf dem Boden im Park schlafen muss, weil halt niemand sie will?" - Sie muss ja nicht dort schlafen, weil niemand sie will, sondern weil Sie keinen Asylantrag im Land stellen will (vielleicht auch gar keine Berechtigung dazu hat). Stattdessen aber lieber auf dem illegalen (also strafbaren) Weg migrieren möchte. Logisch kann das die Schweiz nicht unterstützen. Es würde so ziemlich gegen jedes gesetzte Recht verstossen.
    258 131 Melden
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:14
      Highlight @demokrit: nur wissen das die Kinder in Como nicht. Wie der Artikel darlegt, wollen sie z.B. zu ihren letzten verbliebenen Familienangehörigen in Deutschland. Das hat nichts damit zu tun, dass sie den illegalen Weg wählen wollen. Sondern eher damit, dass sie nicht verstehen, warum sie gestrandet sind.
      104 47 Melden
    • Herbert Anneler 25.08.2016 10:24
      Highlight Hoi Demokrit, zwischen Gesetz und Gerechtigkeit bzw. Menschlichkeit gibt es einen Unterschied. Gesetz heisst nicht automatisch Gerechtigkeit. Derjenige US-Soldat, der als Einziger im My Lai-Massaker (Vietnam) nicht Frauen und Kinder umbrachte, hätte von Gesetzes wegen als Befehlsverweigerer exekutiert werden müssen. Glücklicherweise siegte dann doch die Gerechtigkeit über das Gesetz!
      74 44 Melden
    • demokrit 25.08.2016 10:49
      Highlight Tja, der Rechtsstaat ist schon was blödes, jedenfalls, wenn er meiner Meinung widerspricht, oder? Dennoch: Auch ich muss mich an ihn halten. Wenn ich bei rot über die Strasse gehe, kann ich gebüsst werden. Was Gerechtigkeit ist, ist keineswegs gesetzt, schauen Sie sich die Sache einmal konsequentialistischer und weniger Gesinnungsethisch an. My Lai ist ein schlechtes Beispiel, weil: Ein klares Kriegsverbrechen wider das Kriegsrecht.
      Und oh, die wissen dank unserer vernetzten Welt bestens Bescheid, insbesondere auch gerade darüber, welches Land die höchste materiellen Subventionen ausrichtet.
      87 49 Melden
    • formerly known as 25.08.2016 10:52
      Highlight Demokrit: Ist das wirklich Dein Ernst???? sie ist 16 Herrgottnochmal!!! 16 Jahre alt!!!!!
      66 68 Melden
    • Asmodeus 25.08.2016 11:16
      Highlight @demokrit
      Ok. My Lai ist ein schlechtes Beispiel.


      Was ist mit "Kinder der Landstrasse" als Kinder einfach ihren Eltern entrissen wurden auf Grundlage eines Gesetzes von 1912?


      Aber ich glaube manche Leute hätten gerne ein "Kinder der Landstrasse 2.0" bei denen man Muslimen die Kinder weg nimmt um sie christlich/atheistisch erziehen zu können.
      37 25 Melden
    • demokrit 25.08.2016 11:49
      Highlight Asmodeus: Unsere heutige Moral eignet sich nicht dazu, Schlüsse über die Ungerechtigkeit in der Vergangenheit zu ziehen (das ist "anachronistisch"). Z.B. ist es ein arger Fehlschluss über die Sklavenhaltung der Griechen aus dem Heute heraus zu urteilen, diese wäre ungerecht gewesen, weil es die Vorstellung unserer heutigen Gerechtigkeit damals geschichtlich schlicht so nicht gab. Letztlich ist es so, dass die Linke natürlich nicht definiert, was gerecht ist, bloss weil ihr Herzchen hier triggert. Die Förderung illegaler Migration würde nicht nur die Institution des Rechtsstaats unterminieren.
      17 4 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 25.08.2016 12:13
      Highlight Demokrit, bis jetzt der beste Beitrag.
      32 12 Melden
    • Der Zahnarzt 25.08.2016 13:36
      Highlight @demokrit: "Wir halten uns nur an die Gesetze" sagte der Schweizerische Soldat und schickte den Mann, die beiden Kinder und die Frau zurück über die Brücke, wo die beiden SS-Offiziere bereits auf sie warteten.

      Interessant: Der Ober-Neoliberale F. A. Hayek war auch überzeugter Legalist.
      5 29 Melden
    • demokrit 25.08.2016 17:07
      Highlight @Der Zahnarzt: Natürlich gibt es Situationen in welchen das Gesetz der gegenwärtigen Moral hinterherhinkt. Was aber den Gesinnungsethikern nicht das Recht gibt, selber eigenmächtig darüber zu befinden, was gerechte Moral ist (insbesondere wenn die Begründungen dann sehr dürftig aussehen). Deine falsche Analogie bleibt falsch: Italien und die Schweiz sind beides demokratische Rechtsstaaten und in Italien herrscht schon lange nicht mehr Benito. Der Asylweg wird heute oft schlicht zur Migration genutzt (wobei einem der Staat mehr zahlt, als wenn man ordentlich migrieren würde).
      22 4 Melden
    • Der Zahnarzt 25.08.2016 20:00
      Highlight @demokrit: Mit Gesinnungsethik hat das überhaupt nichts zu tun. Aber mit Menschlichkeit. Sie würden ihr Argument auch bringen, wenn Mussolini noch herrschen würde. Ihr Argument kann man nämlich immer bringen, darum ist es an und für sich ohne Wert, wie ein Spruch, denn man immer bringen kann (Bsp.: Auf Regen folgt Sonne, Kleider machen Leute etc.). Legalist bleibt Legalist.
      4 19 Melden
    • demokrit 25.08.2016 20:51
      Highlight Das ist letztlich einfach ihre Moral. Moral sollte sich aber an den Konsequenzen von Handlungen messen lassen und da sieht es sehr negativ aus. Sie unterminieren mit der Förderung illegaler Migration unsere Institution des Rechtsstaates, Sie erhöhen das Risiko von Terrorangriffen auf die lokale Bevölkerung, sie bevorteilen Wirtschaftsmigranten vor legalen Migranten, sie bevorteilen einseitig höhere Einkommensschichten aus den ärmsten Ländern, sie bedienen sich am mühsam austarierten Sozialstaat den sich die lokale Bevölkerung als Kompromiss für sich erkämpft hat. Da ist wenig Gerechtigkeit.
      19 2 Melden
    • Der Zahnarzt 26.08.2016 06:51
      Highlight @demokrit: bla bla bla. Warum haben Sie nicht eine Liste der Konsequenzen für diese junge Frau erstellt, wenn es ihr nicht erlaubt wird, zu ihrem Bruder nach BRD zu reisen? - Warum nicht eine Liste der Konsequenzen, die entstehen wenn Schweizer Rohstoffhändler diese Länder ausbeuten, wenn Schweizer Banken Geld von Diktatoren aus diesen Ländern entgegennehmen? Es ist ihre - zur SVP Doktrin passende - Entscheidung, diese Konsequenzen auszublenden, das ist Ihre Moral.
      3 12 Melden
    • demokrit 26.08.2016 13:26
      Highlight Die Frau ist alt genug, um zu wissen, dass Asyl dank den Voraussetzungen der Genfer Konvention gewährt wird und somit auch kein Destinationswunschkonzert à la Booking.com ist. Sie haben diese Vorstellung vorangetrieben und ärgern sich nun über die Konsequenzen ihrer eigenen Politik.

      Dass ich mich gegen diesen ungerechte Migration einsetzte, bedeutet nicht, dass ich globale Rohstoffausbeutung gutheisse, die auch vor den gewollten Smartphones der Asylbewerber nicht halt macht. Die Welt scheint doch etwas komplexer zu sein als es Ihnen ihre vereinfachte Verantwortungszuschreibung zugesteht.
      7 2 Melden
    • formerly known as 26.08.2016 13:51
      Highlight Danke Zahnarzt
      1 7 Melden
    • Claude_M 26.08.2016 21:24
      Highlight Danke Demokrit
      8 1 Melden
    • Asmodeus 28.08.2016 11:38
      Highlight Danke Mama
      3 0 Melden
  • Erdling.Nik 25.08.2016 09:43
    Highlight Es ist enttäuschend zu sehen, wie auch jetzt bei Watson die Fremdenfeindlichen oder -ängstlichen in der Überzahl in den Kommentaren geworden sind. Was ist passiert? Hat man durch die Anschläge in Nizza und Würzburg den Sch*ss auch in der Schweiz bekommen?
    170 149 Melden
    • Asmodeus 25.08.2016 10:28
      Highlight Bei Blick muss man mit seinem echten Namen kommentieren, das schreckt einige der Wutbürger ab.
      20 Minuten öffnet für viele Themen schon gar nicht mehr die Kommentarspalte. Also kommen die fremdenfeindlichen Schreihälse hierher.
      97 107 Melden
    • Kii 25.08.2016 10:31
      Highlight Die haben allgemein etwas gegen ausländer. Das war auch vor nizza, paris etc. schon so. Denen ist auch schei** egal ob sie integriert oder nicht sind. DIE sollen einfach verschwinden.

      54 93 Melden
    • Prof.Farnsworth 25.08.2016 10:55
      Highlight @zzZüri 😂 dein Kommentar, der brüller! Wieso ist die Schweiz wohl da wo sie jetzt ist? Genau, zu einem grossen Teil auch wegen den Ausländern, aber anscheinend ist das Ihnen nicht klar was?
      29 69 Melden
    • Kii 25.08.2016 11:09
      Highlight @safran:
      In diesem arikel geht es um MENSCHEN die vor unserer haustür auf der strasse schlafen müssen. Also was genau für sorgen haben den all die fremdenfeintliche kommentierer hier unter diesem artikel?
      33 54 Melden
    • Kii 25.08.2016 11:11
      Highlight @Prof.Farnsworth: Hä? Mir?
      10 25 Melden
    • Firefly 25.08.2016 11:17
      Highlight @Safran, Ja, Sorgen machen sollten wir uns. Sorgen um die Welt, Sorgen um Europa, Sorgen um die Schweiz. Viele wollen vielleicht auch helfen und dies nicht nur sich selber.

      Aber denken sie wirklich, dass Grenzen zu, Sorgen weg, eine Lösung ist?

      Sich Sorgen machen um gemeinsam Lösungen zu finden. Leider macht die EU da auch keinen guten Job.
      32 22 Melden
    • Prof.Farnsworth 25.08.2016 13:22
      Highlight @zzZüri sorry hab mich da verlesen! 🙏
      5 1 Melden
    • kurt3 25.08.2016 13:58
      Highlight Safran
      Du weißt schon ,dass die NPD in Deutschland unter dem Decknamen " besorgte Bürger " in den Social Media operiert ?
      6 17 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:20
      Highlight @Firefly: Glauben Sie wirklich, dass eine Grenzöffnung für weniger Probleme sorgen würde? Dann würden sich sämtliche Fluchtrouten via Schweiz verlagern, und dann müsste man *wirklich* schliessen, was dann noch um einiges weniger schöne Bilder geben würde.

      Im Moment sind in diesem Park nur Illegale, die sich nicht registrieren lassen. Schade dass sie versorgt werden, denn so begreifen sie nicht, dass sie nicht im Recht sind, und sich um Asyl bemühen sollten. Solche Artikel wie der hier machen es natürlich auch nicht besser.
      25 11 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.08.2016 17:11
      Highlight Interessant was @Safran alles in seinen Kommentar hineinintepretiert wird.

      So geht diskutieren aber nicht ts ts
      5 0 Melden
  • Linus Luchs 25.08.2016 09:41
    Highlight Ich staune immer wieder über das Bild der „humanitären Schweiz“. Schon Voltaire sagte: „Wenn sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen.“ Das Bankgeheimnis, mit dem Milliarden an blutigen Franken in die Schweiz gelockt wurden, wird nur auf Druck von aussen aufgegeben. Schweizer Waffen werden an Regimes geliefert, die Menschenrechte verletzen. Ja, es gibt das Rote Kreuz, eine humanitäre Errungenschaft aus der Schweiz, aber viel stärker sind in unserem Land ein kaltblütiger Egoismus und eine absurde Selbstgerechtigkeit.
    131 115 Melden
    • Steven86 25.08.2016 10:00
      Highlight Die Welt mein lieber Herr Die Welt ist kaltblütig und voller Egoismus und mit absurde Selbstgerechtigkeit. Wenn die Welt alle hilf bereit während und zuvorkommend, dann gäbe es keine Kriege, keine Slums und keine Flüchtlinge. Mann sollte der Finder nicht immer gegen die Schweiz zeigen sonder gegen die Welt die Machtgeilen Typen die das elend herbei ziehen.
      44 45 Melden
    • Linus Luchs 25.08.2016 10:53
      Highlight @Rhabarber: Vielen Dank für die Links! Insbesondere für den dritten auf die Ausführungen von Patrick Kury. Die Texte zeigen ein interessantes Spektrum in der Wahrnehmung dieser "humanitären Tradition".
      14 25 Melden
  • Daniel Caduff 25.08.2016 09:38
    Highlight Danke @Rafaela Roth!

    Wer einen Tropfen auf den heissen Stein beitragen möchte:

    https://www.operation-libero.ch/de/como
    71 92 Melden
  • panaap 25.08.2016 09:34
    Highlight Die Kommentarspalte ist voller Windmühlen...
    34 12 Melden
  • fcsg 25.08.2016 09:34
    Highlight Die Schweiz ist also Schuld, daran dass das Dublin-Abkommen durch Italien nicht umgesetzt wird/werden kann? Die Schweiz ist Schuld daran, dass Flüchtlinge offensichtlich nicht bereit sind Asyl in Italien zu beantragen?

    Das scheint mir etwas abwegig. Diese Flüchtlinge wollen offensichtlich in ihre europäische Wunschdestination und so funktioniert flüchten nunmal nicht. Es kann nicht sein, dass wenige Staaten die ganze Last tragen müssen, nur weil alle Flüchtlinge dahin wollen.
    205 66 Melden
    • Baba 25.08.2016 12:54
      Highlight fcsg - lesen Sie auch Zeitung und sind Sie einigermaßen fit in Geographie? Italien und Griechenland tragen innerhalb Europas die Hauptlast, wenn es um Flüchtlinge geht! Einfach weil sich die EU nicht auf einen fairen Verteilschlüssel einigen kann.

      Und das sind Kinder und Jugendliche! Dass die dorthin möchten, wo Verwandte hingeflüchtet sind und leben, müsste auch dem rechtesten Hardliner einleuchten! Das porträtierte Mädchen ist 16 - in Worten s.e.c.h.z.e.h.n Jahre alt; also noch fast ein Kind - und seit NEUN Monaten auf der Flucht!!!
      10 32 Melden
    • Hochen 25.08.2016 13:34
      Highlight Sie will zu ihrem Bruder! Andere zu ihren Eltern, Kindern, Grosseltern was ist daran bitte abwegig? Und wie Frau Roth schon geschrieben hat ist es einfach nicht gewollt einen fairen Verteilschlüssel auszuhandeln!
      12 25 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:35
      Highlight Man müsste eh das ganze Thema Asyl, und Armutsmigration mal überdenken und neu konzipieren. Wird aber noch lange nicht geschehen.
      18 1 Melden
    • fcsg 25.08.2016 15:47
      Highlight Ja ich lese Zeitung und ja, ich kenne mich auch etwas in Geografie aus und mir ist auch klar, dass ein Verteilschlüssel gefunden werden muss. Aber eine Öffnung bringt nichts, denn Deutschland wird diese Flüchtlinge auch nicht mehr aufnehmen und die Flüchtlinge wollen ja nicht einmal in die Schweiz sondern nur durchreisen. Wer Asyl will, muss Asyl beantragen. Eine unkontrollierte Wanderbewegung durch Europa hilft niemandem.
      33 2 Melden
  • wtf 25.08.2016 09:25
    Highlight wieso vergessen wir eigentlich, dass wir alle Menschen sind?
    88 98 Melden
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:17
      Highlight Kann ich davon ausgehen, dass die Blitzer bei diesem Kommentar der Meinung sind, dass nicht alle Menschen sind?
      Das wäre eine sehr, sehr traurige Einstellung.
      52 83 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:22
      Highlight @Anam.Cara: Menschen != Menschen

      Kulturen und Religionen machen uns extrem unterschiedlich, was zu extremen Konflikten führen kann, wenn man anfängt zu mischen (siehe Schweden, siehe Frankreich, siehe Deutschland, ...).

      Das Fehlverhalten von anderen Menschen darf man nicht legitimieren, weil dann noch mehr Menschen ermutigt werden, dasselbe zu tun - dass das nicht funktioniert, sollte eigentlich klar sein, nur schon wenn man mal die Bevölkerungszahl von Europa und Afrika miteinander vergleicht.
      30 10 Melden
    • Anam.Cara 25.08.2016 16:46
      Highlight @Maett:
      Die Frage war: warum vergessen wir, dass wir alle Menschen sind?
      Mensch = Homo Sapiens Sapiensis.

      Versuchst Du mir gerade zu erklären, dass ein Mensch aus Afrika nicht != ein Mensch aus Europa ist? Und dass die Flucht vor Verfolgung und Folter ein Fehlverhalten ist?
      Vielleicht habe ich Dich ja falsch verstanden...

      Ja, die verschiedenen Kulturen und Religionen haben ein grosses Konfliktpotenzial. Hätten sie auch ohne aktuelle Fluchtwelle. Wir sollten lernen, damit vernünftig, friedlich und differenziert umzugehen.
      Statt zu deklarieren, dass Mensch != Mensch ist.
      7 11 Melden
    • Maett 25.08.2016 21:15
      Highlight @Anam.Cara: "Wir sollten lernen, damit vernünftig, friedlich und differenziert umzugehen." - da das möglichen und tatsächlichen Zuwanderern religiös bedingt untersagt ist, ist das nicht möglich. Ist auch so ziemlich der einzige Grund, weshalb ich dagegen anschreibe.

      Ich habe immerhin schon mit diesen Leuten gearbeitet, auch kenne ich einige der Herkunftsländern von nahem.

      Aber es ist wohl so. Der Mensch muss es wohl zuerst ausprobieren, bevor er merkt, dass es nicht funktioniert. Auch wenn es schon genug Beispiele auf diesem Kontinent dafür gäbe, weshalb wir vorsichtig sein sollten.
      14 1 Melden
    • Anam.Cara 26.08.2016 08:05
      Highlight @Maett: ich habe auch schon mit diesen Leuten gearbeitet und kann den Eindruck nicht bestätigen, dass sie sich aus religiösen Gründen der Vernunft und den friedlichen Umgang verweigern. Gegenseitiger Respekt (eben vor dem Menschen ungeachtet seiner Herkunft und Religion) hat für mich bisher immer funktioniert.
      Ich kann aber Deine Haltung verstehen, Du hast das Recht Deine Meinung zu vertreten.

      Gerade wegen der Beispiele auf diesem Kontinent sträuben sich mir die Haare, wenn jemand schreibt: Mensch != Mensch. Das ist gefährlich.
      1 3 Melden
  • LaPaillade #BringBackHansi 25.08.2016 09:24
    Highlight Gewisse Kommentare hier drin machen mich echt krank. Wie kann man nur so ein privilegiertes Leben leben und die Augen vor all dem Leid vor unserer Haustür verschliessen. Nicht nur das, teilweise ist sogar eine gewisse Hähme spürbar. Echt widerlich dieses xenophobe Gedankengut.

    Vielen Dank Frau Roth für den Artikel.
    107 126 Melden
  • Thomas_v_Meier 25.08.2016 09:21
    Highlight Bürgerlich rechts redet immer davon vor Ort helfen zu müssen. Warum muss man dann lesen das in der Lager vor Ort das Essen bzw. das Geld ausgeht?
    Das UNHACR ist chronisch unterfinanziert weil Staaten versprochenes nicht einhalten, weil niemand Geld geben möchte. Vor Ort helfen, pah Politische Schaumschlägerei.

    Jeder der in den Kommentarspalten was von vor Ort helfen redet kann selber einen kleinen Beitrag an das UNHCR spenden. Webseite besuchen. Wenn die Staatengemeinschaft schon versagen muss evtl. das Volk helfen?

    64 27 Melden
    • Maett 25.08.2016 10:11
      Highlight @Thomas_v_Meier: mit "vor Ort" ist ja wohl kaum Como gemeint - für das dort entstandene Lager sind NGOs und freiwillige Helfer verantwortlich, soll man das jetzt im Ernst mit noch mehr Geld am Leben erhalten?

      Und dass sich niemand aktiv fürs "vor Ort"-helfen einsetzt, liegt ja wohl auch daran, dass wir nach wie vor Flüchtlinge in grossen Mengen in unserem Land haben (die nun weiss Gott nicht vor Krieg fliehen), solange das so ist, fehlt mir das Vertrauen, dass da wirklich was geändert wird, und damit fehlt auch die Diskussionsgrundlage für vor-Ort-Hilfe.
      60 38 Melden
    • Thomas_v_Meier 25.08.2016 10:30
      Highlight Natürlich ist nicht Como damit gemeint, sondern die grossen Lager in Jordanien, Libanon etc...

      Die Lager werden von der UNHCR betrieben und diese UNO Organisation braucht Geld um diese zu betreiben. Je besser die Lage dort ist desto wahrscheinlicher bleiben die Menschen dort, in der nähe ihrer Heimat.

      Hier in grossen Mengen? Echt jetzt?
      Jordanien: 664'100
      Äthiopien: 736'000
      Iran: 979'400
      Libanon: 1'100'000
      Pakistan: 1'600'000
      Türkei: 2'500'000
      38 15 Melden
    • Thomas_v_Meier 25.08.2016 10:38
      Highlight Wenn "unsere" Unternehmungen Menschen in die Armut treibt und diese aus dieser Flüchten hat das durchaus auch was mit uns zu tuen.

      Klassischen Bsp. "unsere" Lebensmittelmultis exportieren überschüssiges gefrorenes Poulet nach Kamerun, erhalten dafür aus Brüssel subventionen und torpedieren den lokalen Preis.
      Das der Bauer sich evtl. überlegt seine Kinder nach Europa zu schicken erstaunt mich nicht....

      Aber hey das sind ja nur Wirtschaftsflüchtlinge, nix Krieg......

      Abgesehen davon stammen 54% der Weltweiten Flüchtlinge aus Somalia, Afghanistan und Syrien ......
      30 26 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:24
      Highlight @Thomas_v_Meier: "Klassischen Bsp. "unsere" Lebensmittelmultis exportieren überschüssiges gefrorenes Poulet nach Kamerun, erhalten dafür aus Brüssel subventionen und torpedieren den lokalen Preis." - dann sollte Kamerun vielleicht seine nicht wettbewerbsfähigen Industrien isolieren, bis sie wettbewerbsfähig sind (wie China etwa) - müssen wir für deren politisches Versagen jetzt auch noch aufkommen?

      Wenn die Kinder des Bauern wieder nachhause geschickt werden, schickt übrigens auch niemand mehr welche, sondern setzen deren Kräfte dafür ein, ihr eigenes Land zu verbessern.
      24 5 Melden
    • Thomas_v_Meier 26.08.2016 12:56
      Highlight Nun China hat etwas mehr Macht in dieser Welt als ein Afrikanischer Staat. Kann es sich Kamerun leisten seine Industrien zu isolieren, welche Abhängigkeiten hat der Staat zu Europäischen Staaten etc... ich habe keine Ahnung....

      Abgesehen davon Maett, weil die es nicht im Griff haben ist alles ihr Fehler und wir können weiterhin Milliardenschwere Multis mit Staatlichen Subventionen belohnen wenn sie dort den Markt kaputt machen? Finde ich Fragwürdig........
      0 1 Melden
  • lily.mcbean 25.08.2016 09:20
    Highlight Wieder mal hat es Rafaela Roth geschafft, was ich fühle in Worte zu fassen!
    Was in der Flüchtlingssituation unternommen wird ist aus meiner Sicht schlicht unglaublich.
    Unglaublich egoistisch,unglaublich grausam.
    Dabei will mein Hirn einfach immer noch nicht verstehen, warum die mehrheit der kommentierenden hier den Flüchtlingen gegenüber so ablehnend, ja feindlich gessint sind!?
    Ich bin fest davon überzeugt das wir ernten was wir sähen, und die retourkutsche wird schon kommen! Dafür das hier viele wannabe christen immer nächstenliebe predigen, wird wenig davon vorgelebt. Shame on you all!
    81 115 Melden
    • formerly known as 25.08.2016 10:54
      Highlight Wirklich guter Kommentar, danke dafür
      #gegenfremdenhass
      29 50 Melden
    • sheimers 25.08.2016 13:55
      Highlight @Safran: Die wenigsten von den Armen wollen ihre Heimat verlassen. Deshalb machen Armutsflüchtlinge auch nur einen kleinen Teil im Asylbereich aus. Die grossen Wellen kommen immer bei kriegerischen Auseinandersetzungen: z.B. E-Jugoslawien, Sri Lanka, oder eben jetzt der nahe Osten. Wenn sich die Lage beruhigt gehen die Asylgesuche massiv zurück, und es gibt sogar etliche Rückkehrer, die die Schweiz wieder verlassen. Ein Teil der sich gut eingelebt hat bleibt natürlich, aber daran ist auch nichts auszusetzen.
      6 19 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:25
      Highlight @formerly known as: Folgen von einzelnen (geforderten) Handlungen abschätzen zu können, ist nicht Fremdenhass, sondern #Intelligenz.
      25 12 Melden
  • Qui-Gon 25.08.2016 09:18
    Highlight 2 Man macht die eigene Grenze zu und lässt die Staaten an den Schengenaussengrenzen die Drecksarbeit machen. Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht...

    Und nein, das heisst nicht, dass jede und jeder sich seinen Platz einfach aussuchen kann und man alle aufnehmen kann und muss.
    Europa kriegt es aber nicht auf die Reihe, diese Massenwanderung annähernd menschenwürdig zu handeln, und das ist ein Armutszeugnis.
    64 10 Melden
  • GoVeggy 25.08.2016 09:18
    Highlight Sehr berührender Artikel!
    Wie kann man helfen?
    44 64 Melden
    • Maett 25.08.2016 14:26
      Highlight @GoVeggy: gehen Sie nach Como und versuchen Sie den Leuten zu vermitteln dass sie nicht im Park hausen müssen, wenn sie sich an die von uns aufgestellten Regeln halten. Asyl beantragen, fertig.
      34 7 Melden
  • Hans Gseh-Cho 25.08.2016 09:17
    Highlight Wahre Worte im Dschungel der Lügen!
    44 70 Melden
  • Qui-Gon 25.08.2016 09:16
    Highlight 1 Wenn es denn so einfach wäre...
    Diese Menschen könnten in Italien Asyl beantragen, wollen das aber nicht. Zudem werden auch die wenigsten Aussicht auf Asyl haben. Aber dass sie dort hinwollen, wo sie jemanden kennen, ist verständlich. Soweit die Ausgangslage.
    Was die europäischen Staaten, inkl. CH, daraus machen, ist aus humanitärer Sicht eine Schande. Es geht alle Staaten etwas an: In den einen landen die Flüchtenden, in andere wollen sie hin.
    71 19 Melden
    • sheimers 25.08.2016 13:58
      Highlight Das mit dem Asylgesuch im Erstland war eine bescheuerte Idee. Es ist nicht zielführend die Leute alle in dem Land zu lassen welches blöderweise grad am nächsten liegt, zumal die südlichen Länder sowieso schon die höchsten Arbeitslosenzahlen und eine hohe Staatsverschuldung haben.
      4 15 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 15:45
      Highlight Dublin funktioniert nur im courant normal. Für die aktuelle Bewegungen ist es schlicht nicht praktikabel. Aber die Profiteure der heutigen Rechtslage haben natürlich kein Interesse an einer Änderung.
      8 1 Melden
  • Thomas_v_Meier 25.08.2016 09:15
    Highlight Europa hat versagt, schlicht und ergreifend.
    Statt gemeinsam, Stichwort Wertegemeinschaft, soll jeder wurschteln. Italien und Griechenland macht mal alles nicht unser Problem. Och Deutschland ihr wolltet sie bitte sehr hier habt ihr sie.
    Alle anderen lehnen sich zufrieden zurück welch ein Glück das wir unsere Wähler mit dem nicht zu stark belästigen müssen oder reden vom Chaos im eignen Land welches keines ist.

    Beim Geld, Bankenrettung, ist die Wertgemeinschaft Europa brutal schnell gemeinsam Handlungsfähig.

    Mol mol mol guet gmacht!
    63 23 Melden
    • Maett 25.08.2016 10:13
      Highlight @Thomas_v_Meier: die Länder die viele Flüchtlinge aufgenommen haben, beweisen ja auch täglich aufs neue, weshalb das eine schlechte Idee ist. Und Sie erwarten ernsthaft, dass sich andere Länder auch freiwillig auf solche instabile Situationen einlassen wollen?
      49 22 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:43
      Highlight @Maett, es geht nicht darum einfach alle aufzunehmen, sondern um ein koordiniertes Vorgehen, damit solche unwürdigen Schauplätze wie Idomeni und Como ausbleiben.
      12 5 Melden
    • sheimers 25.08.2016 14:02
      Highlight @Maett: Warum schlecht? Deutschland hat eine Million Menschen gerettet, sinkende Arbeitslosenzahlen, steigende Löhne und einen Überschuss bei den Steuereinnahmen. Ich seh jetzt wirklich das Problem nicht.
      7 12 Melden
  • JJ17 25.08.2016 09:11
    Highlight Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ist es nicht so, dass man in dem ersten sicheren europäischen Land einen Asylantrag stellen muss und die Flüchtlinge dann verteilt werden (sollten)? Also hat die Schweiz mit diesen Flüchtlingen aktuell gar nichts zu tun, sondern im Moment ist Italien für sie zuständig!
    112 27 Melden
    • Bacchus75 25.08.2016 09:58
      Highlight Genau, Augen zu und dann kommt es schon gut. Und so ist unser Asylproblem ja gelöst weil jeder Flüchtling durch ein sicheres Land muss. Perfekt. Elfenbeinturm gerettet, uns geht es gut. Ja nicht darüber nachdenken was man als Land tun könnte (und nicht müsste). Und wir neben dann nur noch die Finanzflüchtlinge die mit ihren MIllionen in der Firstclass fliegen und hier Steuern hinterziehen.

      Genau so bringt man ein Land und die Welt weiter. Augen zu und fertig.
      42 56 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 10:03
      Highlight Im Moment herrscht allerdings einfach Not, und die Schengen-Randländer sind überfordert. Hast du den Bericht überhaupt gelesen? Lässt dich das wirklich kalt?
      36 50 Melden
    • Shabina 25.08.2016 11:22
      Highlight @Bacchus75
      Es bringt uns und die Welt doch auch nicht weiter, wenn wir alle Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen und uns dadurch in den finanziellen Ruin stürzen. Besser die echten Flüchtlinge aufnehmen aber diese auch richtig versorgen. Die Wirtschaftsflüchtlinge konsequent abweisen und straffällige Flüchtlinge sofort ausweisen.
      @Kastifator
      Natürlich lässt das niemanden kalt! Aber es lässt einem auch nicht kalt, dass tausende Kinder in Afrika verhungern. Es lässt einem auch nicht kalt, dass Millionen Nordkoreaner unterdrückt werden. Können wir denn alle Probleme lösen?
      48 6 Melden
    • JJ17 25.08.2016 11:41
      Highlight Meine Güte ich sage ja nicht, dass die Schweiz sich vor den Flüchtlingen verschliessen soll, aber geltendes Recht sollte angewandt werden. Denn nur wenn das richtig(!) angewendet wird, kann man den Flüchtlingen helfen und die Schweiz ihren Beitrag dazu leisten.

      Aber wenn wir damit beginn willkürlich Flüchtlinge aufzunehmen helfen wir weder denen noch uns selber.
      48 4 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:45
      Highlight Schengen funktioniert in der aktuellen Lage nicht. Das sieht ja wirklich jeder. Es braucht schon einen Haufen Sturheit und Egoismus, um solche Phrasen wie JJ17 rauszuhauen.
      16 20 Melden
    • Bacchus75 25.08.2016 17:23
      Highlight @ Shabina

      Ich wurde wohl missverstanden. Nicht wir sollen generell jeden aufnehmen. Aber hier in der Schweiz tun viele sehr entsetzt über Wirtschaftsflüchtlinge und den meisten ist gar nicht bewusst dass die Schweiz vor nicht allzu langer Zeit in genau dieser Stuation stand.

      Es gibt meiner Meinung nach keine Unterscheidung bei Flüchtlingen. Jeder hat einen anderen Grund, eine andere Motivation. Anstatt Steueroptimierung ist es zuwenig Nahrung, keine Zukunft, Folter, Krieg oder was auch immer.
      2 4 Melden
    • Shabina 26.08.2016 11:21
      Highlight @Bacchus75
      Das stimmt so nicht. Man muss unterscheiden. Für mich ist es nicht einerlei, ob jemand an Leib und Leben verfolgt wird oder ob er einfach ein besseres Leben sucht.
      Unterscheidet man nicht mehr, heisst das, dass alle Armen ein Anrecht haben, in der CH zu leben.

      Ja es gab auch eine Zeit in der CH-Bürger in anderen Ländern eine bessere Zukunft suchten. Doch bestand nie ein Anrecht auf eine Aufnahme in einem anderen Land, und nicht jeder der auswandern wollte konnte das auch...
      4 0 Melden
    • Shabina 26.08.2016 11:25
      Highlight @Qui-Gon
      Richtig, Schengen funktioniert nicht. Da hat die EU die bilateralen Verträge gebrochen! Nicht wir! Sollen wir erneut für die Nichteinhaltung der bilateralen Verträge von Seiten der EU zur Kasse gebeten werden?
      Stur und egoistisch verhält sich hier die EU. Da wöre ein bisschen mehr Egoismus und Sturheit von CH-Seite angebracht!
      Es brauch schon eine gehörige Portion blauäugigkeit, diese Tatsachen zu übergehen.
      5 0 Melden
  • Randy Orton 25.08.2016 09:07
    Highlight Danke für den Artikel, endlich stehen einmal nicht nur Zahlen und Kosten im Vordergrund sondern was viel wichtiger ist: die Schicksale dieser Menschen.
    58 62 Melden
  • FlowLander 25.08.2016 09:01
    Highlight Ich verstehe die "Refugee-Welcome"-Aktivisten nicht. Die Schweiz kann und soll nicht alle hineinlassen, vorallem jetzt wo die Schweiz der einzige Durchgang wäre, dafür ist sie zu klein und bereits jetzt schon überfüllt. Kinder, Jugendliche, Familien und Paare, die wirklich SCHUTZ brauchen erhalten es überall in Westeuropa, ob in Griechenland oder in Norwegen. Europa soll endlich effizient ECHTE Flüchtlinge aufteilen. Was passiert ist tragisch und traurig, ja. Aber wir dürfen unsere eigenen Länder vor lauter Blauäugigkeit nicht auch noch runterziehen. Viele "Refugees" nutzen die Situation aus.
    91 47 Melden
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:23
      Highlight @NelRamon: es gibt bestimmt Migranten, die die Situation ausnützen.
      Das heikle an dieser Aussage ist, dass daraus sehr schnell ein "fast alle nützen es aus" wird. Und das ist schlicht falsch. Denn wir können uns die Zustände gar nicht vorstellen, vor denen diese Menschen flüchten.
      Wir haben Behörden, die den Auftrag haben, genau diese Beurteilung vorzunehmen. Ich würde vorschlagen, dass wir sie ihren Job machen lassen und ein bisschen darauf vertrauen, dass sie ihn richtig machen.
      33 19 Melden
  • Mehmed 25.08.2016 08:57
    Highlight "Ständig wird kolportiert, dass nur Männer aus Afrika kommen, obwohl so viele Mädchen und Frauen darunter sind. "
    Macht es einen Unterschied, ob es Männer oder Frauen sind? Ich finde das sexistisch, und das macht mich wütend!
    48 57 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 10:04
      Highlight Es geht hier lediglich darum, dem rechten Narrativ entgegenzuwirken. Du hast das falsch verstanden.
      27 35 Melden
    • Rafaela Roth 25.08.2016 10:42
      Highlight @Kastigator: Danke! Tatsächlich, irgendwas massiv falsch verstanden.
      27 44 Melden
    • Mehmed 25.08.2016 14:30
      Highlight Kastigator, ich pfeife auf ideologisch weltfremde Narrative, seien sie rechts oder feministisch.
      15 6 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:30
      Highlight Schön für dich, tut aber hier rein nix zur Sache. Dir wurde erklärt, warum der Satz im Text steht. Das könntest du einfach akzeptieren.
      4 8 Melden
  • alex DL 25.08.2016 08:56
    Highlight Frau Roth sticht mit ihrem Bericht mitten in unsere wohlbehütete Realitäts-Blase und beweist ganz nebenbei, welche Rolle Medien gerade heute haben könnten - der Bericht ist eckig, nahe und ehrlich. Und er tut weh. Er ist damit so ziemlich alles, was heutige Medienbetriebe vermeiden möchten. Vielen Dank dafür, dass ihr mir einen unbeschwerten Start in den Tag zu Recht versaut habt.
    84 38 Melden
  • Lord_ICO 25.08.2016 08:51
    Highlight Aber sind sie legitimiert....Aber hast du welche mit nach Hause genommen....Aber sie sind keine echten Flüchtlinge....man oh man. Das ist dass was gewisse an diesem Beitrag stört? Es handelt sich hier um eine humanitäre Schweinerei, direkt vor unserer Haustüre, inmitten West-Europas! Was machen wir? Hände vor die Augen, nach dem Motto wenn ichs nicht sehe gehts mich nichts an. Gewisse sind sogar stolz darauf, dass wir sie nicht reinlassen und finden es korrekt. All diese wohlstandsverwarlosten A****löcher widern mich zutiefst an.
    63 43 Melden
  • guby 25.08.2016 08:50
    Highlight Es hat Platz, aber unterirdische Unterkünfte müssen wegen Kollergefahr geräumt werden. Man sollte die Grenzen nicht schliessen, aber wenn man Flüchtlinge durchlässt ist Deutschland nicht zufrieden. Ja was denn nun? In meinen Augen sollte Italien reagieren (Dublin). Man kann sich nicht weil es gerade passt über ein Abkommen stellen. Natürlich sollte etwas getan werden, aber ganz so einfach ist das doch auch nicht.
    126 41 Melden
    • Randy Orton 25.08.2016 09:09
      Highlight Dublin funktioniert ja mit Italien, dazu muss aber der Flüchtling zuerst in die Schweiz kommen & einen Asylantrag stellen. Dann wird geprüft, ob er schon in einem Mitgliedstaat registriert wurde und wenn ja, wird er dorthin zurückgeschickt. Aber im Text steht ja, dass es gar nicht so weit kommt, dass diese Menschen hier Asylanträge stellen können.
      37 20 Melden
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:27
      Highlight @guby: Dein Kommentar zeigt schön, dass das "Flüchtlingsproblem" vielschichtig und kompliziert ist. Es gibt keine "einfachen Lösungen". Daher finde ich es immer ein bisschen bemühend, wenn unsere zuständigen MinisterInnen und die Behörden als "unfähig" bezeichnet werden. Denn die kämpfen täglich damit, diese komplexe Situation in den Griff zu kriegen.
      22 11 Melden
    • Qui-Gon 25.08.2016 13:52
      Highlight Italien muss es in erster Linie handlen und die anderen Dublinstaaten sollen die Italiener gefälligst ernsthaft unterstützen. Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Mittel.
      14 1 Melden
  • Stellklaus 25.08.2016 08:45
    Highlight Wissen Sie was passiert ist? Einmal zuviel auf die Tränendrüse gedrückt, einmal zuviel Unmensch und Rassist gerufen. Die Wirkung lässt nach. Die Menschen sehen die dutzenden Leute in ihren Gemeinden rumlungern, viele mit bereits abgelehntem Antrag, die allermeisten werden trotzdem bleiben, viele realisieren was für eine Riesenkostenwelle auf uns zurollt. Sie sehen die Probleme die es in den Schulen mit der Integration gibt, jeden Tag, dafür müssen sie nicht nach Como.
    Vielleicht sehen sie sogar Schweden oder Belgien und haben Angst wie unser Land in Zukunft aussehen wird, völlig zurecht.
    127 74 Melden
    • Erdling.Nik 25.08.2016 09:47
      Highlight Es wird immer Probleme bei der Inklusion (heisst es heute und nicht mehr nur Integration) von Schülern geben. Aber die meisten Schulen verzeichnen Erfolge. Was die Medien sagen (wie der Blick bei der Händedruck-Affäre), interrssiert mich herzlich wenig. Als angehender Lehrer habe ich in mehreren Schulen Zürichs Praktika gemacht und da hat man gesehen, was für eine tolle Arbeit unsere Lehrerschaft macht. Aber das ist den meisten egal. Zum Glück wollte ein Ausländer (am besten ein Muslim) sich nicht an die hiesigen Gepflogenheiten halten, jetzt dürfen alle «zurecht» schäumen.
      33 67 Melden
    • Stellklaus 25.08.2016 10:21
      Highlight Ihr Erfahrungen in allen Ehren, aber die Zahlen sprechen nun mal eine andere Sprache.

      Und niemand spricht der Lehrerschaft ihre Bemühungen ab, keine Ahnung wie Sie das reininterpretiert haben.

      https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/publikationen/diaspora/diasporastudie-kosovo-d.pdf

      http://www.nzz.ch/schweiz/eritreer-an-der-spitze-mehr-fluechtlinge-in-der-schweiz-auf-sozialhilfe-angewiesen-1.18681159
      59 7 Melden
    • Anam.Cara 25.08.2016 10:32
      Highlight @Stellklaus: niemand streitet ab, dass es eine Herausforderung ist und dass es auch nachgelagerte Probleme gibt / geben wird.

      Und noch etwas: ja, man sieht in den Dörfern Flüchtlinge. Man kann das als "rumlungern" bezeichnen, wenn man will. Man kann aber auch die Initiative ergreifen und dafür sorgen, dass diese Menschen etwas mehr Beschäftigung haben. Bis sie entweder zurück gehen können oder hier einen Beitrag zur Wirtschaft leisten können.
      19 28 Melden
    • Stellklaus 25.08.2016 10:49
      Highlight Hm ein längerer Kommentar von mir scheint im Nirvana verschwunden zu sein. :(

      Sie haben natürlich recht, herumlungern war ein unfaire Bezeichnung. Nur haben die meisten von uns auch ein eigenes Leben, Arbeit, Familie. Diese "Herausforderung" einer Gesellschaft aufzubürden, obwohl die meisten Umfragen eher dahingehende deuten, dass Entwicklungen wie in Deutschland oder Schweden deutlich abgelehnt werden, ist nicht nur undemokratisch sondern auch unfair.
      51 7 Melden
    • Erdling.Nik 25.08.2016 11:19
      Highlight Ich habe den ersten Link als Broschüre und kenne die Zahlen der auf Sozialhilfe angewiesenen Flüchtlinge. Was interpretieren Sie denn aus diesen zwei Links, Stellklaus?
      11 29 Melden
    • Stellklaus 25.08.2016 11:31
      Highlight Wie gesagt, habe eine längere Einleitung geschrieben, ua mit Verweis auf Entwicklungen in Schweden, ka wo der geblieben ist.

      Zusammengefasst, die Intergration, gestaltet sich je nach Kultur aus der die Migranten stammen als unglaublich schwer, zt sieht man von Generation zu Generation überhaupt keinen Fortschritt. Das Ifo Institut in Deutschland hat das auch aufgearbeitet.
      Die Frage ist also, sind wir bereit unserem Land eine Generationenaufgabe zu stellen, welches es für Jahrzehnte beschäftigt und negative Auswirkungen für Bildung, Finanzen, Kriminalität und öffentliche Sicherheit hat.
      44 7 Melden
    • Stellklaus 25.08.2016 11:37
      Highlight In meiner Empfindung ist es ebenso eine moralische Verpflichtung, nachfolgenden Generationen ein Land zu hinterlassen, welches mindestens so, florierend und sicher ist, wie jenes in das wir das Privileg hatten hineingeboren worden zu sein.

      Dieser, mit Verlaub, etwas naive Anspruch die Welt zu retten, wobei wir, zumindest über die Asylschiene, keinem Promille der Armen dieser Welt ein besseres Leben ermöglichen können, ist für mich keine erstrebenswerte moralische Handlungsmaxime.
      27 4 Melden
    • Erdling.Nik 25.08.2016 12:01
      Highlight Sie implizieren mit den Zahlen zur Sozialhilfe und mit der Broschüre zu den Albanern aus dem Kosovo somit, dass Integration/Inklusion schon immer in der Schweiz gescheitert ist? Das ist aber grundlegend falsch und absolut pessimistisch.
      9 24 Melden
  • vivle 25.08.2016 08:45
    Highlight Danke für diesen bewegenden Artikel! <3
    132 146 Melden
  • Resistance 25.08.2016 08:44
    Highlight Emotionen!
    92 81 Melden
    • Firefly 25.08.2016 09:18
      Highlight ...sind menschlich!
      35 41 Melden
  • reaper54 25.08.2016 08:43
    Highlight Erstens in Eritrea heracht kein Krieg es existiert eine Stabile Regierung. Das sind reine Wirtschaftsflüchtlinge was illegal ist Frau Roth! Zweitens hat niemand gesagt sie müssen hier herkommen das war ihr freier Entscheid! Viertens wiedersprechen Sie sich, zuerst heist es Sie will in die Schweiz danach Sie will nach Deutschland und zum schluss machen Sie andeuteungen, dass das Mädchen, wenn auch ungewollt, in Italien einen Antrag gestellt hat. Und es ist sehr wohl rechtens Personen abzuweisen die 2x nach Deutschland durchreisen wollten und dann auf einmal in die Schweiz wollen!
    210 180 Melden
    • Louie König 25.08.2016 08:55
      Highlight http://www.humanrights.ch/de/service/laenderinfos/eritrea/
      34 59 Melden
    • Louie König 25.08.2016 08:58
      32 51 Melden
    • Randy Orton 25.08.2016 09:11
      Highlight In Nordkorea herrscht auch kein Krieg und die Regierung dort ist wohl so stabil wie nirgends auf der Welt. Trotzdem sind die Menschen dort nicht alle sicher. Bemerkst du deinen Denkfehler?
      82 56 Melden
    • tinu32 25.08.2016 09:17
      Highlight Würden Sie ihre Tochter auf so eine riskante Reise schicken, wenn es einen besseren Ausweg gäbe? Vermutlich nicht. Die Eltern von Senait vermutlich auch nicht.
      Ich sage nicht, dass alle Flüchtlinge aus Eritrea "echte" Flüchtlinge sind (was auch immer "echt" heisst). Aber eine Pauschalisierung wie die Ihre, dass alle (alle!) Flüchtlinge aus Eritrea nur aus wirtschaftlichen Gründen kommen, widert mich an.
      Man kann sich die Lage in Eritrea natürlich auch schönreden – aber macht das die Situation in Como in irgendeiner Weise besser?
      66 52 Melden
    • panaap 25.08.2016 09:24
      Highlight Ob Eritrea eine stabile Regierung hat oder nicht sei mal dahingestellt. Aber seit wann ist Wirtschaftsflucht (was immer das sein mag) illegal? Es ist in der Schweiz wohl kein Asylgrund, aber aus wirtschaftliche Gründe ein Land zu verlassen ist nicht illegal sondern nachvollziehbar.
      60 27 Melden
    • retofit 25.08.2016 09:29
      Highlight Erstens herrscht in Eritrea eine korrupte Diktatur, die über Leichen geht, reaper 54:

      https://www.amnesty.ch/de/laender/afrika/eritrea?gclid=CjwKEAjwrvq9BRD5gLyrufTqg0YSJACcuF81qBIANz8fbLe24jCwy3D8LLDn1VLnFjJPlsDeLpN2yhoCiHvw_wcB

      und zweitens, ja zweitens folgt auf zweitens nicht viertens...
      53 45 Melden
    • Lola14796 25.08.2016 09:42
      Highlight In Eritrea herrscht ein menschenverachtendes Regime, dem systematische Folter und willkürliche Hinrichtungen vorgeworfen werden.
      Woher weisst du denn, das diese Flüchtlinge nicht mit Leib und Leben bedroht sind?
      39 54 Melden
    • reaper54 25.08.2016 09:50
      Highlight So schlimm kann es in Eritrea nicht sein. Es ist erwiesen, dass anerkannte Flüchlinge ihre Ferien dort verbacht haben. Zudem unterstützen sehr viele Eritreer hier das Regime mit Geld. Und ja Wirtschaftsflucht ist illegal, sie beziehen sich auf Wirtschaftsmigration. Dann hat man im entsprechenden Land einen Job und ist kein Flüchtling. Sehen wir aus wie ein Armenhaus das die Ganze Welt retten kann? Unser Land hat sich auch hochgearbeitet!
      73 56 Melden
    • NumeIch 25.08.2016 09:51
      Highlight 2 mal 3 macht 4
      Widde widde wit
      und 3 macht Neune.
      Ich mach mir die Welt,
      widde widde - wie sie mir gefällt!
      31 24 Melden
    • Stellklaus 25.08.2016 09:53
      Highlight https://www.amnesty.ch/de/laender/afrika/nigeria

      http://www.taz.de/!5032973/

      http://www.zeit.de/2014/07/demografie-iran-nigeria-japan-deutschland/seite-2

      Viel Spass beim Hochrechnen.
      51 4 Melden
    • Bacchus75 25.08.2016 10:03
      Highlight Etwas mehr als 100 Jahre ist es her, das ist nichts in der Weltgeschichte, da flüchteten ganz viele Schweizer Wirtschaftsflüchtlinge, die notabene oft vom Bund Reisegeld bekamen in die USA oder nach Südamerika.

      Und es gibt heute noch weniger Traditionelleres als Schweizer Feste in den USA. Da machen Leute mit die in der 3. Generation sind und leben immer noch nach Schweizer Tradition.

      Hört mal auf mit dem Scheisswort Wirtschaftsflüchtlinge. Und überlegt mal wie es in der Schweiz vor einigen Jahrzehnten, ohne Krieg notabene, ausgesehen hat.
      29 27 Melden
    • Maett 25.08.2016 10:19
      Highlight @tinu32: "Würden Sie ihre Tochter auf so eine riskante Reise schicken, wenn es einen besseren Ausweg gäbe?" - wenn ich arm und viele Kinder hätte: ja. Genau das wird ja gemacht, man schickt einige Kinder, vielleicht schafft es ja eins und man kann nachkommen.

      "Erstens herrscht in Eritrea eine korrupte Diktatur, die über Leichen geht" - was auch so bleiben wird, solange wir Eritreer aufnehmen, die auch mit Sozialhilfegelder Steuern in Eritrea zahlt. Warum sollte der Staat humaner werden und damit auf Steuergelder verzichten? Wir unterstützen diese Situation!
      40 19 Melden
    • Sir Jonathan Ive 25.08.2016 10:58
      Highlight Typisch! Es gibt zwei typen von Flüchtlingen: solche die vor einem Krieg fliehen und solche die nicht fliehen müssten?
      Asylgesetz Art. 2
      Die Schweiz gewährt Flüchtlingen auf Gesuch hin Asyl.
      Art. 3
      Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie
      zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer
      bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften
      Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt
      zu werden.

      Keine Voraussetzung für internationalen Krieg!
      16 20 Melden
  • Ruedi Frei 25.08.2016 08:41
    Highlight Fakten: Italien und Griechenland haben 3-4mal weniger Asylanten als die Schweiz im Verhältnis zu den Einwohnern.
    Vor über 6 Monaten haben die Eu Staaten und die CH sich verpflichtet I & Gr 160'000 Asylanten abzunehmen. 4000 wurden bisher transferiert, davon 62 nach D, über 200 in die CH.
    Deutschland hat die Grenze zu CH & A dichtgemacht.
    Zu Como: Italien ist ein sicheres Land und könnte ein Durchgangslager in Norditalien erstellen. Italien kann jederzeit ein Transfer dieser Menschen nach D oder... bewerkstelligen, auch für dieses Mädchen.
    176 57 Melden
    • MaxM 25.08.2016 09:08
      Highlight Deutschland hat die Grenze dicht gemacht? Beruflich muss ich immer wieder nach München reisen. Bis jetzt gab es immer nur noch Kontrollen an der Schweizer Grenze, nicht aber umgekehrt.
      30 26 Melden
    • Maon 25.08.2016 09:22
      Highlight Diese Länder sind auch viel Ärmer als Dehtschland und vorallem die Schweiz
      16 26 Melden
    • retofit 25.08.2016 09:31
      Highlight Laut Herrn Levy hat Deutschland 1,2 Millionen aufgenommen.
      7 7 Melden
    • pun 25.08.2016 11:45
      Highlight @Ruedi Frei: Können sie ihre "Fakten" auch irgendwie belegen?
      Wohne an der Grenze und da ist nichts "dicht".
      2 2 Melden
    • Ruedi Frei 25.08.2016 21:44
      Highlight @pun
      Asylanten gehen selten über den Zoll wie wir, sondern nehmen Schleichwege.
      Ja.. Die deutschen Behörden haben «in den letzten Wochen rund 90 Grenzwächter und 40 Bundespolizisten zusätzlich an die Schweizer Grenze delegiert» «Deutschland rückt von seiner Willkommenskultur eindeutig ab.» Es weist illegale Einwanderer, die aus der Schweiz nach Deutschland gelangen, konsequent zurück.
      Auch in A. Früher konnte man von A nach D ungehindert & unkontrolliert auf alle Strassen über die Grenze. Heute wird kontrolliert, bei Salzburg Autobahn regelmässig 1 Std Wartezeit.
      3 0 Melden
  • Pizzachatz 25.08.2016 08:35
    Highlight Armut und Leid ist nach oben offen! Während die in Como gestrandeten kein Dach über dem Kopf haben, bleibt einer Milliarde Menschen den Zugang zu gesundem Trinkwasser verwehrt, haben keine Gesundheitsversorgung, ja nicht mal sanitäre Einrichtungen (-> viele Krankheiten in den Slums).
    Wir können unmöglich allen unseren Lebensstandard ermöglichen, umso mehr ist es wichtig, die knapoen finanziellen Ressourcen effizient einzusetzen.
    Und Menschen ohne Perspektive in der Schweiz von Sozialhilfe abhängig zu machen ist weiss Gott nicht effizient.
    148 47 Melden
    • Nick Name 25.08.2016 10:04
      Highlight Der wichtigste Satz hier überhaupt:
      "Wir können unmöglich allen unseren Lebensstandard ermöglichen."

      Nun könnte man daraus ganz verschiedene Schlüsse ziehen ...
      Am effizientesten etwa wäre: Aufhören, auf Kosten von anderen Menschen und Lebensgrundlagen zu leben und zu wirtschaften (was wir hier tun) und eine nachhaltige Lebensweise anstreben.

      (Da dies der menschlichen egoistischen Natur aber widerspricht, wird es nie passieren und wir graben weiter frohgemut unser Grab.)
      25 17 Melden
    • dieleiseStimme 25.08.2016 10:04
      Highlight Wir können nicht allen unseren Lebensstandard ermöglichen. Stimmt. Aber woher kommt dein (oder mein) Anspruch bzw. Recht darauf? Wenns nicht für alle möglich ist müssen eben wir unseren Standard runterschrauben. Aber das möchte man ja nicht. Was glaubt ihr, die Menschen werden kommen wenn sie in ihren Ländern keine Zukunft sehen, sich nicht mit ihrem Lebensstandard abfinden wollen.
      15 20 Melden
    • Sir Jonathan Ive 25.08.2016 11:01
      Highlight Däne wos guet geit, giengs besser...
      13 14 Melden
    • Herr J. 25.08.2016 12:41
      Highlight Die alte Leier: Nehmt's den Reichen weg und gebt's den Armen... Einziger Schönheitsfehler: Das hat noch nie funktioniert. Es geht niemandem besser, wenn's uns schlechter geht. Nur ewiggestrige Linke glauben solchen M...

      Für Missstände in den Fluchtländern sind die Fluchtländer verantwortlich. Dieser westliche Masochismus, sich für alles Böse in der Welt verantwortlich zu fühlen, ist so ermüdend.
      13 10 Melden
    • Sir Jonathan Ive 25.08.2016 15:15
      Highlight Man muss nicht am Leid einer Person verantwortlich sein, um dieser zu helfen. Es ist ja auch nicht die Schuld der leidenden Leute. Deshalb haben wir eine menschliche Verantwortung gegenüber diesen Leuten, sie nicht im Stich zu lassen.
      6 4 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:34
      Highlight Herr J. beschäftige doch bizli mit der hier domizilierten Rohstoffindustrie. Weisch, auch als Rechter darf man sich informieren - brauchst es ja deinen Kameraden nicht zu verraten!
      7 8 Melden
  • pwidmer 25.08.2016 08:32
    Highlight Genau so ist es! Daran ändern auch Einwände von anonymen Feiglinge nichts! Es ist das Bild einer menschenverachtenden Politik, mit der ein Nachkomme schwäbischer Einwanderer die Grundwerte der Schweiz zu vernichten versucht, die blinde Rache eines ehemaligen unfähigen Mitglieds des Bundesrats...
    114 147 Melden
    • Firefly 25.08.2016 09:22
      Highlight Ja, die schwäbischen Einwanderer waren damals sicher auch Wirtschaftsfüchtlinge die nach einem besseren Leben suchten.
      31 32 Melden
  • s23 25.08.2016 08:31
    Highlight Die Leute die in Como schlafen tun dies freiwillig. Sie könnten wie in Idomeni einfach in ein Flüchlingslager gehen. Wollen sie aber nicht. Sie wollen einfach ihren persönlichen Nutzen maximieren indem sie in einem reichen Land leben wollen. In Italien ist kein Krieg. Italien ist das erste Land, in welchen sie europäischen Boden betreten haben. Es ist offensichtlich, dass sie kein Recht haben die Schweizer Grenze zu passieren. In dieser Situation wirkt nur Abschreckung.
    201 119 Melden
    • lily.mcbean 25.08.2016 08:59
      Highlight Klar. Du würdest ja auch freiwillig nach Indomeni gehen, oder?
      45 57 Melden
    • zombie woof 25.08.2016 09:15
      Highlight Abschreckung? Du bist ein gutes Beispiel was Abschreckung anbelangt!
      49 44 Melden
    • panaap 25.08.2016 09:26
      Highlight Hui. Sollen sie nun nach Idomeni oder in Italien bleiben!?
      29 24 Melden
    • Nick Name 25.08.2016 09:58
      Highlight @s23
      "Den persönlichen Nutzen maximieren": Wenn wir mal den negativen Unterton weghören, ist das grundsätzlich das Streben im Leben jedes Menschen.
      Nun gibt es aber Unterschiede: Sehr viele z.B. in der Schweiz maximieren so weit, dass es nicht mehr nachhaltig ist bzw. Umwelt und/oder Menschen irgendwo Nachteile daraus ziehen (unfreiwillig, wohlbemerkt). Andere können nie auch nur einen Bruchteil so weit maximieren, wie wir hier - einfach, weil sie woanders geboren sind.
      Was ist nun eher ein Verbrechen: Sich aufzumachen, um besser leben zu können, oder übers Mass hinaus "maximieren"?
      16 28 Melden
    • Bobo B. 25.08.2016 09:58
      Highlight Personen, die mit dem Inhalt dieses Kommentars nicht einverstanden sind, sollten mal ihren Verstand eichen. Es ist ein absolutes Unding, dass "Flüchtlinge" selbstständig darüber entscheiden, in welchem Land sie sich niederlassen wollen. Das hat überhaupt nichts mehr mit dem ursprünglichen Gedanken von Asyl und Hilfestellung in Notlage zu tun. Leute, die damit nicht einverstanden sind, sollten wenigstens so ehrlich sein und dazu stehen, dass ihnen Gesetze, gesunder Menschenverstand und die Zukunft unserer Sozialwerke am Allerwertesten vorbei gehen...
      84 19 Melden
    • 's all good, man! 25.08.2016 10:20
      Highlight Sie tun dies freiwillig? Sag mal... Ich kann gar nicht so viel Essen wie ich ab solchen Kommentaren kotzen könnte. Das ist ignorant, menschenverachtend und dumm. Und das traurigste daran ist, dass du dafür auch noch so viel Zustimmung in Form von Herzchen erhältst.
      28 58 Melden
    • Maett 25.08.2016 10:22
      Highlight @lily.mcbean: jetzt lesen Sie doch den Kommentar von s23 noch einmal. Sie können schon gegen andere Meinungen sein, aber es wäre schön, wenn Sie Aussagen nicht verdrehen würden.
      29 7 Melden
    • Nick Name 25.08.2016 10:59
      Highlight @Bobo
      Und warum genau soll es "ein absolutes Unding" sein, "dass 'Flüchtlinge' selbstständig darüber entscheiden, in welchem Land sie sich niederlassen wollen"? Die Undinge sehe ich an vielen ganz anderen Stellen.
      Und bitte: Beleidungen brauchts hier nicht (ausserdem untermauern sie bloss meinen vorherigen Kommentar).
      17 41 Melden
    • pun 25.08.2016 11:48
      Highlight Nein s23. Offensichtlich ist, dass diese Kinder ein Recht auf Schutz haben und dass dieses Recht verletzt wird.
      6 10 Melden
    • zombie woof 25.08.2016 13:30
      Highlight Genau Bobo, woher nehmen sich diese Flüchtlinge überhaupt das Recht zu leben....
      10 27 Melden
    • Bobo B. 25.08.2016 15:18
      Highlight @zombie: Genau! Von der totalen Reise- und Niederlassungsfreiheit hin zur Verneinung der Lebensberechtigung. Da hoffe ich doch inständig, dass dich diese intellektuelle Meisterleistung nicht allzu viel Kraft gekostet hat. Meine Fresse...
      31 3 Melden
  • ottonormalverbraucher 25.08.2016 08:29
    Highlight In Italien Asyl beantragen und dann muss nicht mehr auf der Strasse geschlafen werden. Diese Situation ist von beiden Seiten verursacht. Wenn man in ein bestimmtes Land "muss", dann ist man kein Flüchtling mehr, der um Leib und Leben fürchtet. Entsprechend sind die Konsequenzen. Das Ganze ist tragisch, aber es kann doch nicht sein, dass man einfach in ein Bestimmtes Land einwandern will, wenn man die Möglichkeit hat im aktuellen Land sicheren Schutz zu erhalten.
    248 66 Melden
    • Louie König 25.08.2016 08:45
      Highlight Das passt ja super, dann müsste die Schweiz ja gar keine Flüchtlinge aufnehmen, weil wir von sicheren Staaten umgeben sind. Ausser sie kommen mit dem Flugzeug, aber dann sind es wirklich keine Flüchtlinge mehr. Lustigerweise sind es aber diejenigen, die sogar mit dem eigenen Flugzeug kommen könnten, welche bei uns bleiben dürfen. Spannend spannend. Und dort spielt es nicht mal eine Rolle, wenn sie kriminell sind.
      109 89 Melden
    • SomeoneElse 25.08.2016 08:59
      Highlight Sagen sie in ihrem Elfenbeinturm. Es steht im Text, ihr Bruder ist da. Warum sollte sie nicht zu ihrem Bruder wollen?
      41 31 Melden
    • Döst 25.08.2016 09:00
      Highlight @König: bei der Abstimmung zu Schengen in der CH war das wirklich auch ein Thema, dass (theoretisch) gar keine Migranten kommen könnten (ausser per Flugzeug). Die Realität war dann aber, dass sich Italien&Co nicht um die Schengenaussengrenzen verantwortlich fühlten.
      41 9 Melden
    • Hinkypunk 25.08.2016 09:02
      Highlight @König

      Also die Sorte "Flüchtlinge" welche die SVP mit offenen Armen empfangen würden.
      20 20 Melden
    • Stellklaus 25.08.2016 09:03
      Highlight "Volksabstimmung vom 05.06.2005

      Bundesbeschluss vom 17.12.2004 über die Genehmigung und die Umsetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU über die Assoziierung an Schengen und an Dublin "

      Direkte Demokratie heisst eben auch Verantwortung für die eigenen Entscheide übernehmen.

      Man hätte ja ahnen können, dass das Ganze ein undurchdachtes Schönwetterabkommen ist. Soweit ich mich erinnere wurde im Abstimmungskampf auch darauf hingewiesen.
      40 5 Melden
    • Maon 25.08.2016 09:24
      Highlight Wenn man in Italien ein Gesuch stellt, heisst das nicht, dass man nicht mehr am Boden schläft!
      Gehe mal nach Milano an den Bahnhof...
      29 12 Melden
    • Firefly 25.08.2016 09:33
      Highlight @Louie König Richtig, all die steuerflüchtigen globalen Grossunternehmen mit vergünstigtem Steuersitz in der Schweiz, anstatt die Kohle dort zu zahen, wo sie sie abbauen und erwirtschaften, den Ländern die sie bestehlen.

      Global aggierende Unternehmen sollten weltweit Steuern in einen Weltfund einzahlen müssen von dem dann Geld für Krisen wie dieser zur verfügung steht und der auch verpflichtet ist, vor Ort zu helfen. Sowas wird wahrscheinlich irgendwann kommen, falls die Menschheit sich weiterentwickelt, zuerst kommt das Leid, wie immer.
      20 12 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 09:55
      Highlight @Louie König

      Die Schlepper kosten ein Vielfaches eines regulären Flugtickets. Die Flüchtenden kämen also deutlich billiger und sicherer weg, wenn Sie einfach mit einem regulären Linienflug einreisen könnten. Das will man aber politisch nicht. Wäre zu einfach. Deswegen werden Airlines mit Bussen belegt, wenn sie Flüchtende ohne Visa mitnehmen würden. Aus dem gleichen Grund wurde auch das Botschaftsasyl abgeschafft. Fakt ist: Europa (inkl. CH) tut alles dafür, dass St. Florian ein anderes Haus anzündet. Es ist eine scheinheilige Lüge, dass wir den "echten" Bedürftigen ja schon helfen würden...
      26 32 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 10:04
      Highlight @Stellklaus

      Ja, Dublin gilt. Und ja, Italien kann als Vertragspartner leider schon lange nicht mehr ernst genommen werden. Der Vertragsbruch von Italien legitimiert aber nicht, dass das Grenzwachtkorps eigenes Recht ebenfalls bricht. Jede Person hat grundsätzlich das Recht, in der Schweiz ein Asylgesuch zu stellen und hat damit Anrecht auf eine Prüfung des Gesuchs gemäss Schweizer Recht. - Die Prüfung kann dann ergeben, dass die Person nach Dublin-Recht an einen anderen Staat überstellt wird. Im Moment scheint Ueli Maurer aber eigenmächtig Schweizer Recht zu brechen: https://www.woz.ch/-70a0
      9 26 Melden
    • Maett 25.08.2016 10:23
      Highlight @Maon: das liegt daran dass die Aufnahmeeinrichtungen (logischerweise) im Süden liegen, und es dauert, alle Flüchtlinge wieder zurück zu transportieren. Vergessen Sie nicht, dass das auch für Italien eine ungeheure Last ist.
      21 2 Melden
    • Maon 25.08.2016 11:42
      Highlight Das italienische System funktioniert nicht...
      Diese Leute sind da z.T. Schon seit Jahren am Bahnhof. Ich hatte dort schon einige Gespräche mit solchen Asylbewerbern/Obdachlosen.
      2 3 Melden
    • demokrit 25.08.2016 13:52
      Highlight Daniel Caduff: Das sind unbegründete Vorwürfe seitens der Schweizer Flüchtlingshilfe und anderer (profitierender) NGOs, die sich auf erst illegal migrierte Personen beziehen. Laut Grenzwachtkorps gab es nie eine Praxisänderung, vielmehr setzt Italien Dublin heute besser um. Die Förderung illegaler Migration, wie sie von obigen NGOs aktiv betrieben wird, steht hingegen klar auf Kriegsfuss mit unserem Rechtsstaat, genau wie die sehr weitläufige Aufnahme abgewiesener Asylbewerber unter dem Vorläufigenstatus im Dep. Sommaruga. Die WOZ ist keine seriöse Informationsquelle.
      20 6 Melden
    • Loniel 25.08.2016 16:13
      Highlight Ja, ja, ist doch sooooo gut dass Italien und Griechenland an der europäischen Aussengrenze liegen, so müssen wir uns nicht kümmern. Solen es doch die anderen machen. Europa, Schweiz inklusive lässt diese Länder im Stich.
      4 3 Melden
    • demokrit 25.08.2016 16:41
      Highlight Loniel, guckst du hier, wo die Schweiz liegt und dann suchst du mal nach Italien und Griechenland ("merksch öbis?"):
      http://www.nzz.ch/international/fluechtlingskrise/der-stand-der-fluechtlingskrise-im-ueberblick-ld.2025

      Die Schweiz ist auch bezüglich Dublinverteilung Vorbildland schlechthin, die Zahlen wurden erst gestern publiziert.
      14 1 Melden
  • Manu-CH 25.08.2016 08:24
    Highlight Das ist ja alles schön und gut, aber: warum beantragen sie denn nicht Asyl in Italien? Italien ist schliesslich kein Drittweltland, ist Teil der EU, und Geld für Infrastruktur können sie genau so bereitstellen, wie die Schweiz.
    Jeder sollte Flüchtlinge aufnehmen, wenn diese legitim sind. Aber dann soll doch Italien auch mal was tun. Die sitzen schliesslich in Como, nicht in Chiasso.
    Wer ist jetzt böse böse böse? :/
    164 72 Melden
    • Louie König 25.08.2016 08:41
      Highlight Hast du den Artikel gelesen? Ja? Hast du ihn genau gelesen? Sie will nicht in die Schweiz, um bei uns zu bleiben, sondern sie will nach Deutschland zu ihrem Bruder! Was völlig verständlich ist. Ich stelle mir vor, wie ich mit 16 Jahren war und dann stelle ich mir vor, in diesem Alter auf der Flucht sein zu müssen. Ich glaube, ich wäre gar nicht so weit gekommen, aber falls doch, würde ich auch an einen Ort wollen, an dem jemand ist, den ich kenne und verstehe und wo es sicher ist.
      Du etwa nicht?
      122 96 Melden
    • Stichling 25.08.2016 08:54
      Highlight @Louie: Das ist verständlich, aber diesen Anspruch muss und will das Asylrecht gar nicht erfüllen.
      Das Asylrecht will im Wesentlichen Schutz gewähren vor dem Krieg. Mehr ist nicht drin. Es gibt nirgends auf der Welt ein garantiertes Recht auf Niederlassung oder Durchreise. Ein Flüchtling hat nicht das Recht sich sein Gastland auszusuchen. Er muss sich gegnügen damit, dass er nicht mehr ständig um sein Leben fürchten muss.
      65 20 Melden
    • Neokrat 25.08.2016 09:43
      Highlight @König
      Lässt man dies zu wäre Deutschland nicht sehr glücklich. Moralisch kann ich es begrüssen. Leider holt einem schnell die Realität ein, wenn man sie nicht berücktsichtigt. Ausserdem finde ich es fragwürdig sich eine Meinung eines unüberprüften Einzelschicksals zu bilden. Viele gehen logischerweise in jene Staaten die eher Grosszügig sind wie Schweden oder Deutschland.
      23 9 Melden
    • bokl 25.08.2016 09:45
      Highlight Und genau diese "ich will"-Haltung geht vielen CH-Bürgern, welche mit der SVP und Co. gar nichts am Hut haben, auf den Sack.

      Natürlich kann ich verstehen, dass sie lieber bei ihrem Bruder wäre. Aber nach den geltenden Regeln geht das halt nicht. Dies ist zu akzeptieren. Ansonsten muss man sich nicht wundern, wenn das Unterstützung für die Flüchtlinge bis weit über das rechte Spektrum hinaus schwindet.
      51 18 Melden
    • 's all good, man! 25.08.2016 10:13
      Highlight @Manu-CH
      Genau solche Kommentare unterstreichen die Haltung so vieler eindrücklich. Du argumentierst so, weil du sie einfach nicht hier haben willst und deshalb sollen halt die anderen (Italien) schauen. Das ist so unglaublich ignorant und zeigt eben genau das, was Roth in ihrem Artikel so treffend beschreibt.
      23 47 Melden
    • Manu-CH 25.08.2016 12:44
      Highlight @'s all good, man: nein, es ist eben genau nicht so. Ich habe nie gesagt, dass ich sie nicht hier will.
      Mich nervt nur, wenn Artikel geschrieben werden, wo man die Schweiz wegen etwas schuldig machen will, von dem wir gar nicht schuldig sind.
      Ich bin für eine korrekte Anwendung von Schengen/Dublin gemäss Gesetzt. Subjektive, persönliche, unverifizierte Geschichten von Einzelnen sollen nicht die Schweiz als solches in ein schlechtes Licht stellen.
      Nur darum geht es mir.
      28 7 Melden
    • Manu-CH 25.08.2016 12:46
      Highlight @Louie: ich verstehe ja, dass sie nach Deutschland will. Aber man kann nicht auf alle Wünsche eingehen. Und wo zieht man die Linie? Wie stellt man sicher, dass die Person dann nicht illegal untertaucht, wie es leider viele machen?
      Gemäss Dublin gibt es kein "Durchreise-Recht". Wir müsse das Gesetzt so anwenden, wie es definiert ist. Sonst müssten wir Durchfahrt-Züge organisieren (ja, das Geld sollten wir meiner Meinung nach investieren, wäre sinnvoll).
      23 2 Melden
  • Stichling 25.08.2016 08:24
    Highlight @Rafaela: Wieviele Flüchtlinge hast Du mit nach hause genommen und teilst nun also mit Ihnen dein Geld, Deine Wohnung, Deine Zeit?
    171 155 Melden
    • Louie König 25.08.2016 08:38
      Highlight @Stichling: Du bist aber ein ganz Lustiger. Auch wenn sie Flüchtlinge hätte mit zu sich nehmen wollen, hätte sie das ja nicht gedurft. Und überhaupt, was ist das für eine seltendämliche Frage? Was bezweckst du damit? Musst DU denn Flüchtlinge unterbringen, wenn sie in die Schweiz kommen?! Es gäbe genug Menschen, die das frewillig machen, keine Angst, du musst dir deine hübschen Händchen natürlich nicht schmutzig machen.
      Ganz ehrlich, ich wünsche dir mal einen Grund zur Flucht. Mal schauen, wie du dich halten und ob du dann immer noch solchen Müll von dir geben würdest.
      134 105 Melden
    • boexu 25.08.2016 08:45
      Highlight Bravo, das Lieblingsargument. Musste ja noch kommen...
      Leider ist es als Privatperson alles andere als einfach Flüchtlinge bei sich aufzunehmen.
      90 74 Melden
    • Alex23 25.08.2016 08:54
      Highlight Stichling: Deine ist die klassische Antwort aller neunmalklugen Schlauköpfe. Das absolute Totschlagargument.
      Raffaela scheint mir eine Person zu sein, die sich zumindest vorort begeben hat, was schon mehr ist, als wir ganzen Kommentarschreiberlinge hier meistens tun. Und ich sage WIR!
      Rafaele muss niemanden zu Hause aufnehmen, um glaubwürdig zu sein. Es geht hier um Aufgaben, die der Staat hat, zusammen mit vielen anderen Aufgaben auch. Was die Schweiz schon getan hat und was sie noch tun sollte, kann man vernünftig diskutieren, ohne auf plumpe Art persönlich zu werden.
      45 49 Melden
    • SomeoneElse 25.08.2016 09:02
      Highlight Sie wollen nicht zu Rafaela, sondern zu ihren Verwandten... Und auch wenn Rafaela und die Flüchtlinge es wollten. Der Staat würde es nicht zulassen.
      32 36 Melden
    • zombie woof 25.08.2016 09:18
      Highlight Stichling, streng dich an und lass dir was besseres einfallen! Kleiner Tipp, orientier dich wo anders als am Stammtisch.
      39 52 Melden
    • panaap 25.08.2016 09:29
      Highlight Wieso stehst du nicht an der Grenze und verteidigst dein Vaterland? Melde dich freiwillig! Bringe den Grenzwächter ein kühles Bier. Sei nicht nur hinter den Bildschirm ein Patriot!
      39 25 Melden
    • Stichling 25.08.2016 09:30
      Highlight @boexu: Ist es richtig, Gutes zu unterlassen, nur damit man kein Gesetz übertritt?
      Wenn das richtig ist, ist es dann auch richtig Vorwürfe zu erheben, wenn andere sich an das Gesetz halten, jedoch Dritte dadurch darunter zu leiden haben?
      Wenn ersteres nicht richtig ist, müsstest Du dann nicht einen Flüchtling bei Dir aufnehmen, trotzdem es nicht erlaubt ist?

      Siehst Du nun den Widerspruch, der in Deiner Aussage steckt?
      49 40 Melden
    • Tschounsy 25.08.2016 09:41
      Highlight @Stichling: bist du für Atomenergie? Falls ja, warum lagerst du dann nicht ausgebrannte Uranstäbe bei dir im Keller? Eben! Ich hoffe du begreifst damit wie dämlich dein Argument ist, das aus rechten Kreisen immer wieder kommt.
      36 29 Melden
    • Firefly 25.08.2016 09:41
      Highlight @Stichling Falls es wirklich soweit wäre, dass die Schweiz als Gemeinschaft und Nation ein Flüchtlingsproblem nicht mehr organisiert und als Gemeinschaft lösten könnte, und die Leute selber beginnen müssten Flüchtlichen selbst zu helfen und sie aufzunhemen, dann müssten sie sich wirklich sorgen machen um die Verfassung unseres Landes. So weit war es auch schon und ist es in anderen Ländern, und stellen sie sich vor, es gibt Menschen, die auch in solch unsicheren Zeiten freiwillig anderen Menschen helfen. Und das sind nicht wenige.
      20 20 Melden
    • tinu32 25.08.2016 09:42
      Highlight Ich denke, als Journalistin leistet sie bereits einen grossen Beitrag, indem sie uns informiert. Natürlich könnte sie noch mehr machen, aber woher wissen wir, dass sie das nicht tut?
      19 23 Melden
    • C0BR4.cH 25.08.2016 09:58
      Highlight @Stichling

      Wie wäre es den mit dem Gesetz ändern? Aber nein, das geht ja nicht... Weil zu viele Leute wie du 'Nein' stimmen würden.

      Und Rafaela eine "Asylelendsbesichtigungsspritzfahrten"-Touristin zu nennen ist mal sowas von falsch und unangebracht. Ich glaube sie hat mehr gesehn und erlebt, als du in deinem Leben je in all den Tagesschaus sehen wirst.
      16 20 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 10:11
      Highlight Stichling ist ein Anhänger der vollständigen Entsolidarisierung der Schweiz. Autobahnen werden nur noch von Autofahrern bezahlt, AKW nur noch von denen, die Atomstrom eine gute Sache finden, Agrarsozialhilfe nur noch von denen, die einheimische Produkte bevorzugen, die Armee nur noch von Waffenfetischisten, Schulen nur noch von Eltern mit Kindern im schulpflichtigen Alter.... etc. etc. Alte oder Behinderte, die die von ihnen "verursachten" Kosten nicht begleichen können? Nicht mein Problem.

      Kann man so machen. 100% Verursacherprinzip. Dann hören wir aber auf, eine Nation zu sein.

      26 46 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 10:13
      Highlight Stichling, Asyl ist eine Staatsaufgabe. Und siehe da: Wir (also ich auf jeden Fall, du wohl eher nicht) zahlen reichlich Steuern, damit der Staat seine Aufgaben wahrnimmt. Und nun: Möchtest mir nicht deine Adresse geben? Weisch, damit ich für mich entscheiden kann, ob ich mich wirklich an alle Gesetze zu halten bereit bin ...
      18 34 Melden
    • boexu 25.08.2016 10:21
      Highlight @Stichling: ne, ich erkenne den Widerspruch in meiner Aussage nicht. Da helfen auch Ihre verworrenen Argumente nicht.
      Was ich hingegen - im Gegensatz zu Ihnen - erkenne, ist der Moment, in dem man besser nichts mehr sagt. Für mich ist es jetzt (weil ich kann genau so gut mit einem Stück Brot diskutieren) und ich hoffe für Sie auch (weil Sie vielleicht doch kein Stück Brot sind?).
      19 9 Melden
    • Rafaela Roth 25.08.2016 10:48
      Highlight Lieber Stichling, das geht dich überhaupt nichts an.
      30 58 Melden
    • Stichling 25.08.2016 11:25
      Highlight @Rafaela: Selbverständlich.
      Ich habe keine andere Antwort erwartet.
      54 28 Melden
    • lichtler 25.08.2016 11:37
      Highlight Das lieblingsargument der rechtsnationalen. Hört mal auf mit dem, es gäbe genügend Menschen die das tun würden. Außerdem wollen viele dieser Menschen weiter reisen. Europa und die Schweiz hat sich viel Schande aufgeladen da sie es nicht hingekriegt haben eine menschliche Flüchtlingspolitik zu betreiben. Como ist die Schande der Schweiz
      7 30 Melden
    • Rafaela Roth 25.08.2016 11:44
      Highlight Muss ich dir und öffentlich sagen, wie und mit wie viel ich mich engagiere? Ich denke eher nicht.
      29 50 Melden
    • Stichling 25.08.2016 11:48
      Highlight Eure Reaktionen überraschen mich. So wenig Unvermögen zur Selbstreflexion schlägt mir eigentlich sonst nur von SVP-Palaveris entgegen.
      Ihr seid dreiste Heuchler. Rafaela, Du nicht.
      Euer Motto ist: Ich etwas tun? Ich doch nicht! Der Staat muss tun. Kurz: Die anderen sollen, ich tu nix!
      Ihr gebärdet Euch wie ein stinkfrecher WG-Mitbewohner, der den Abwasch immer jemand anders machen lässt, aber nie eine Tasse zweimal benutzt.
      Wie sagte doch Kästner: "Es gibt nichts Gutes. Ausser man tut es".
      Also tut es! Schöne Worte und zur Schau gestelltes Mitleid hilft nicht. Predigt Wasser und trinkt es!
      35 12 Melden
    • Stichling 25.08.2016 11:55
      Highlight @Rafaela: Nein. Aber es könnte Deiner Glauwürdigkeit zuträglich sein. Nimm Dir Pfarrer Sieber zum Vorbild. Er verlangt von uns Gutes zu tun für die Armen und Ausgestossenen und selber geht er mit grossem Beispiel voran, ein Leben lang. Solche Menschen verdienen meine Hochachtung und bekommen sie auch.
      34 9 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 12:28
      Highlight @Stichling

      Vielleicht kannst Du mir ja antworten, woher Du Dir das Recht nimmst zu urteilen? Wieso sollen Staatsaufgaben, die auf demokratisch legitimierten Gesetzen beruhen, in der persönlichen Verantwortung von einzelnen liegen? Wieso ist jemand, der dafür ist, dass wir als Staat und Gesellschaft gewisse Aufgaben übernehmen, automatisch dazu verpflichtet sich für diese Staatsaufgabe auch noch persönlich zu engagieren? Und wieso soll das Verursacherprinzip gerade im Asylbereich gelten, aber z.B. nicht in der Altersbetreuung?

      Ich geb Dir dafür dann auch Auskunft über mein Engagement. Deal?
      8 25 Melden
    • Louie König 25.08.2016 14:36
      Highlight @Stichling: Na dann kehren wir den Spiess doch mal um. Was machst denn DU so alles für unsere Gesellschaft? Nicht für Flüchtlinge, denn die sind dir scheinbar ziemlich egal, sondern für dieses Land, das du hermetisch abriegeln möchtest. Setzt du dich über Gesetze hinweg, um dich für Gutes zu engagieren? Engagierst du dich überhaupt für etwas? Oder bist du dir selbst am Nächsten und siehst keinen Sinn in sozialem oder sonstigem Engagement? Nimmt mich jetzt wunder, ob ich eine Antwort erhalte. Ich bezweifle es.
      7 26 Melden
    • Adrian Schafer 25.08.2016 14:38
      Highlight [...]oder kommentiert gegen die Hass-Kommentatoren an.[...]
      Einerseits an die Gutherzigkeit - welche, wohlgemerkt, nicht gleichbedeutend mit Empathie ist und die bei Frauen (cf. Simpons : Helen Lovejoy's "Denkt auch mal jemand an die Kinder?!") halt biologisch/evolutionstechnisch bedingt anders funktioniert als bei Männern (Stichwort "aligned self-interest") - zu appellieren, um dann wiederum gegen Andersdenkende zu kommentieren (=hetzen)..worin unterscheiden sich da mittlerweile Rechts und Links? Immerhin, an Emotionen fehlt es beidseits nicht und das Gegenteil von Liebe ist auch nicht Hass.
      5 7 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 15:38
      Highlight Stichling, Rafaela hat schon mit ihren Reportagen aus den verschiedenen Camps mehr für die Flüchtlinge getan, als es du auf deinem Sofa in deinem ganzen Leben fertigbringen wirst.
      6 28 Melden
    • Stichling 25.08.2016 16:04
      Highlight @Daniel Caduff: Deine Schlussfolgerung, ich wolle hier das Verursacherprinzip anwenden, ist falsch.
      Wenn jemand vom Staat und somit von uns allen verlangt, den unzufriedenen Flüchtlingen in Como ihre Wünsche zu erfüllen, dann ist es doch eine berechtigte Frage, wieviel er selbst zu seinem Anliegen beiträgt.
      Denn es geht um Heuchelei, darum etwas einzufordern, aber selbst nichts dafür zu tun, Wasser zu predigen, aber Wein zu trinken.
      Jeder Scheinheilige in diesem Forum könnte einen von Como nach Konstanz, Weil am Rhein oder nach Freiburg i. B. schmuggeln. Aber nein, der Staat soll. Schnorrer!
      23 9 Melden
    • Stichling 25.08.2016 16:13
      Highlight @Louie: Ich zahle erstens mindestens dreimal soviele Steuern, wie die allermeisten hier. Mein Geschenk an Euch. Ich könnte auch alles auf den Virgin Islands deklarieren. Zweitens schaffe ich Arbeitsplätze, besonders auch für unqualifizierte Arbeitskräfte zu Hälfte Ausänder.
      Drittens patroulliere ich ehrenamtlich zweimal die Woche mit der Nachbarschaftswache. Viertens kaufe ich von jeder Ausgabe Surprise jeweils zwei Exemplare, eines für mich und eines für meine Mutter.
      23 9 Melden
    • Louie König 25.08.2016 16:44
      Highlight @Stichling:
      1. Verdienst du aber auch mind. das 4-fache von der allermeisten hier, also nicht wirklich ein Engagement, sondern selbstverständlich, auch, dass du es tust und die Steuern nicht hinterziehst.
      2. Okay. Zu wievielen Teilen das nun Engagement oder Eigennutzen ist, kann ich nicht beurteilen. Unqualifizierten muss man auch weniger zahlen oder?
      3. Hoffentlich nicht in meiner Nachbarschaft, denn dann fühlte ich mich nicht wirklich sicherer.
      4. Da kann ich beim besten Willen nichts Schlechtes darin sehen, das finde ich toll, Daumen hoch dafür.
      6 16 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 16:45
      Highlight @Stichling

      Das Argument "nehmt sie doch bei Euch Zuhause auf" ist das Standard-Totschlagargument aus der rechten Ecke. Es kommt immer wieder. Egal, ob irgendwo eine Asylunterkunft eröffnet werden soll, oder sonst irgendwie das Thema "Migration" gestreift wird. Impliziert wird damit immer dasselbe: Die Argumente von uns Gutmenschen sind grundsätzlich nichts wert, solange wir nicht diesen "Tatbeweis" antreten. Es ist eines der dümmsten Argumente in dieser Debatte überhaupt, weil es immer auf die Person zielt (in diesem Falle R. Roth). Lass es in Zukunft einfach.
      11 16 Melden
    • boexu 25.08.2016 16:52
      Highlight @Stichling: danke für den dreisten Heuchler, obwohl Sie keine Ahnung haben, inwiefern ich mich für die Flüchtlingskrise engagiere.
      Sie scheinen dafür ein ziemlicher Angeber und Hobbycowboy (Nachbarschaftswache, wtf?) zu sein. Und ich bin Ihnen wirklich dankbar, dass Sie Ihr Geld nicht auf den Virgin Islands versteuern, geile Siech!
      Und ja, ich nehme Ihnen jetzt mal den Wind aus den Segeln: ja, ich bin natürlich nur neidisch auf Ihren Wohlstand und auf was Sie schon alles erreicht haben. Ich würde aber nichts davon gegen meine Warmherzigkeit tauschen!
      10 7 Melden
    • Amadeus 25.08.2016 17:09
      Highlight @Stichling: Wir haben vor einem Jahr bei uns einen Syrischen Flüchtling aufgenommen.
      Gemäss ihren eigenen Aussagen bin ich jetzt also super glaubwürdig und in der Position Forderungen an Sie zu stellen.
      Nun denn, ich als sogenannter Gutmensch erwarte von Ihnen mehr Solidarität gegenüber Flüchtlingen. Schliesslich bin ich ja mit gutem Beispiel vorangegangen und darf das jetzt sagen.
      Und natürlich werden sie jetzt nicht solidarischer, aber darum ging es ja bei dieser Scheindebatte auch nie, oder?
      10 13 Melden
    • SomeoneElse 25.08.2016 17:48
      Highlight @Strichling: mich würde es somit interessieren in welchem Kanton sie Steuern bezahlen? In Zürich habe ich für praktischen den gleichen Lohn fast die Hälfte bezahlt von dem was ich nun in Bern zahlen muss. Auch dieses Argument einfach nur Blödsinn.
      4 8 Melden
    • Stichling 25.08.2016 18:31
      Highlight @Amadeus: Mir ging es um die Scheinheiligkeit der Flüchtlingsbemittleider, nicht um die Frage, was mit den Flüchtlingen in Como geschehen soll. Habe dazu bei Watson an anderer Stelle meinen Standpunkt klar gemacht: Die Flüchtlinge sind selber schuld an ihrer Situation. Sie müssen in Italien einen Asylantrag stellen, darauf verzichten sie aber. Dieser ihr Entscheid macht aus Flüchtlingen illegale Immigranten. Sie können froh sein, dass sie geduldet werden und nicht in Haft genommen. Dazu hätte Italien das Recht (illegaler Aufenthalt,Landstreicherei).
      Wenn der Winter kommt sind sie weg.
      12 6 Melden
    • Amadeus 25.08.2016 20:13
      Highlight @Stichling: Gegen eine Debatte ist nichts auszusetzen. Egal welchen Standpunkt man vertritt. Was mich stört, ist der Ansatz, dass es scheinheilig sei, sich für Flüchtlinge einzusetzen, wenn man sich nicht selbst engagiert. Jeder darf eine Meinung haben und kommentieren. Wie oben erwähnt wurde, darf man auch Atomstrom gut finden, ohne selbst Brennstäbe im Garten zu verbuddeln. Oder man darf über Politik diskutieren ohne selber Politikwissenschaftler oder Politiker zu sein. Nicht alle Themen, die uns wichtig sind, betreffen uns unmittelbar selbst.
      5 6 Melden
    • Stichling 25.08.2016 21:10
      Highlight @Amadeus: Dein letzter Satz ist der vermutlich grundlegende Unterschied unserer Anschauungen. Ich finde, was einen nicht betrifft, das geht einen nichts an. Anders zu handeln, führt zu Borniertheit. Letzlich läuft das darauf hinaus, sich in fremde Angelegenheiten einzumischen und völlig ungerechtfertigterweise anderen Vorschriften zu machen.
      Man stelle sich vor, es würde wieder opportun, die heterosexuelle Lebensweise für wichtig und alleinseligmachend zu halten. Also für mich wäre das eine Katastrophe, wenn mir Heteros weis machen wollten, weshalb ich auf Frauen stehen müsse.
      5 3 Melden
    • Amadeus 25.08.2016 22:03
      Highlight @Stichling:
      Sehen sie, das meine ich. Auch ich als Hetero kann doch an die LGBT Pride und mich für die Rechte Homosexueller einsetzen. Obwohl sie dann finden würden, ich hätte da nichts zu suchen, weil ich nicht direkt betroffen bin.

      Und gemäss ihrer Logik dürfte sich sowieso niemand zum Thema Flüchtlinge äussern, der nicht jemanden bei sich aufgenommen hat. Auch sie nicht (nicht betroffen = geht sie nichts an)

      Also ja, da unterscheiden wir uns tatsächlich.
      5 4 Melden
  • Murky 25.08.2016 08:22
    Highlight Ein wunderbarer Artikel, vielen Dank. Was tun? 😞 Es ist vor unserer Haustür und alles wäre bereit...
    95 132 Melden
    • Murky 25.08.2016 11:27
      Highlight Warum so viele Blitze? Sind wir denn nicht bereit? Haben wir keinen Platz? Haben wir kein Konzept? Haben wir kein Geld? Haben wir keinen vereinfachten Prozess bei Asylanträgen? Haben wir alles. Also worauf warten wir noch?
      18 34 Melden
  • retofit 25.08.2016 08:22
    Highlight Gratuliere zum mutigen Bericht, der Ihnen bestimmt nicht nur Freunde macht.
    117 113 Melden
    • C0BR4.cH 25.08.2016 09:52
      Highlight Wenigstens sind es dann die richtigen Freunde und auf den Rest kann man getrost verzichten, milde gesagt : )
      28 26 Melden
  • Nosgar 25.08.2016 08:21
    Highlight Wieso war Senait denn an Leib und Leben gefährdet als sie noch in Eritrea lebte?
    113 84 Melden
    • boexu 25.08.2016 08:47
      Highlight Der Uno-Menschenrechtsrat wirft dem Regime in Eritrea willkürliche Hinrichtungen und systematische Folter vor. Die massiven Verletzungen der Menschenrechte könnten "den Tatbestand von Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfüllen", heißt es in einem neuen Bericht der eigens einberufenen Eritrea-Untersuchungskommission.
      81 47 Melden
    • Nosgar 25.08.2016 08:56
      Highlight Ja, wurde den Senaits Vater Opfer eines solchen Verbrechens? Wird ihre Familie verfolgt? Oder sind wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend? Wichtige Fragen, die im Text geklärt werden müssten. Ansonsten kann man die Sachlage nicht einordnen.
      27 19 Melden
    • Döst 25.08.2016 09:03
      Highlight @boexu: auch die Uno Berichte basieren weiterhin auf Aussagen von eritreeischen Migranten, welche Asyl beantragen.
      Niemand weiss was wirklich Sache ist, auch die UNO nicht.
      28 6 Melden
    • SomeoneElse 25.08.2016 09:04
      Highlight Steht im Text, ihr Vater wurde umgebracht. Aber aus dem goldenen Einfamilienhäusschen auf Leute in Not zeigen ist halt einfach.
      35 27 Melden
    • demokrit 25.08.2016 09:06
      Highlight Der UNO-Menschenrechtsrat hat bis jedoch null Beweise für diese Behauptungen vorgelegt. Das ist in etwa so stichhaltig, wie wenn die UNO dasselbe über Senegal behaupten würde und insofern eine völlig willkürliche Aussage.
      24 20 Melden
    • tinu32 25.08.2016 10:07
      Highlight @Dast S.: "Niemand weiss was wirklich Sache ist, auch die UNO nicht."
      Das spricht meines Erachtens aber auch nicht dafür, dass in Eritrea alles bei bester Ordnung ist.
      17 7 Melden
    • boexu 25.08.2016 10:10
      Highlight @Dast S. + demokrit: mag ja vielleicht sein, dass die Uno das nur so beurteilen kann, da sie nicht ins Land gelassen wird. Aber ich denke die Uno kann trotzdem nach wie vor besser urteilen als ich oder Sie.
      Stellen Sie sich mal vor, Ihre Eltern hätten Sie mit 15 fortgeschickt, da sie nicht mehr für Ihre Ernährung und Ihre Sicherheit garantieren konnten...
      Meinen Sie wirklich, diese Kinder sind zu ihrem Vergnügen auf der Flucht?
      22 7 Melden
    • Murky 25.08.2016 11:25
      Highlight Oder aus wirtschaftlichen Gründen? Das kann ja nicht dein Ernst sein Jaing.
      6 7 Melden
    • Daniel Caduff 25.08.2016 11:31
      Highlight @ Dast S. / Demokrit

      Staaten haben kein Interesse daran, von der UN zu Unrecht beschuldigt zu werden. (Schränkt den eigenen diplomatischen Spielraum ein, schreckt Investoren ab, etc.).

      Staaten, die sich korrekt verhalten, haben deswegen ein genuines Interesse, alles zu tun, um solche Vorwürfe zu entkräften.

      Die Tatsache, dass das Regime weder eine unabhängige Untersuchungskommission der UN, noch Journalisten (ohne Aufpasser am Bein) ins Land lassen ist zwar kein Beweis für die Menschenrechtsverletzungen, jedoch ein sehr starkes Indiz dafür. FÜR Eritrea spricht auf jeden Fall nichts...
      5 6 Melden
    • Nosgar 25.08.2016 11:38
      Highlight @murky Doch. Zudem ist es nur eine Frage, auf deren Beantwortung durch die Autorin ich noch warte.
      5 5 Melden
    • Kastigator 25.08.2016 14:43
      Highlight Demokrit, die Methoden, nach denen die Uno ihre Berichte erstellt, sind wissenschaftlich korrekt geprüft. Was man von deinen Aussagen weissgott nicht behaupten kann.
      3 7 Melden
    • demokrit 25.08.2016 16:32
      Highlight Kastigator: Die UNO geht als ungefähr letzte Partei auf diesem Planeten nach wissenschaftlicher Methodik vor. Sie ist ein rein politisches/moralisches Konstrukt, was sich in ihrer völligen Wirkungslosigkeit ausdrückt.

      Caduff: Nicht, wenn man wie Eritrea als Failed State seine Staatsfinanzen über "Flüchtlinge" finanzieren lässt und insofern ein hohes Interesse an negativer Darstellung in der Öffentlichkeit hat - das erhöht die Einnahmen der "Aufbausteuer":
      https://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea#Au.C3.9Fenpolitik
      10 1 Melden

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

Den Handknochen, die Zähne und die Genitalien müssen junge Flüchtlinge untersuchen lassen, falls Zweifel an ihrem angegebenen Alter besteht. Diese Methode soll nun in der ganzen Schweiz praktiziert werden. Fachleute kritisieren das aufs Schärfste.

Minderjährige Flüchtlinge, die ohne Begleitung in die Schweiz gelangen, stehen unter besonderem Schutz. Ihre Asylgesuche werden prioritär behandelt, sie werden in kindergerechten Einrichtungen untergebracht und ihnen wird eine Vertrauensperson zur Seite gestellt. 733 unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge kamen im vergangenen Jahr in die Schweiz. Im laufenden Jahr waren es bis Ende Juli 244.

Weil es immer wieder Fälle von jugendlichen Asylsuchenden gibt, die sich fälschlicherweise als …

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