Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein grosses Polizeiaufgebot sichert das Rathaus in Basel am Mittwoch, 3. Februar 2016. Zuvor hatte die Kantonspolizei Basel-Stadt entschieden, beiden geplanten Kundgebungen vom 3. Februar auf dem Marktplatz - der sogenannten Pegida-Kundgebung sowie der Gegenkundgebung - die Bewilligungen zu entziehen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Im Zweifelsfall: Ruhe. Sowohl der Pegida- als auch der linken Gegendemonstration wird die Bewilligung entzogen. Konfrontation passt nicht richtig zur Basler Streitkultur. 
Bild: KEYSTONE

Reitschul-Krawalle in Bern, Silvester-Krawalle in Zürich – und in Basel? Dort läuft etwas richtig

In Zürich und Bern haben sich hinterhältige Überfälle auf Polizeipatrouillen in jüngster Vergangenheit gehäuft. Die Reaktion der Polizei ist jeweils nicht minder gewalttätig. Das führt zu nichts. Was die Berner und Zürcher von den Baslern lernen können.



Die Meldung vom letzten Wochenende schockiert. Dutzende von Unbekannten locken die Polizei bei der Berner Reitschule zu brennenden Strassenbarrikaden, bewerfen die anrückenden Einsatzkräfte mit Steinen und beschiessen sie mit Feuerwerk. Die elf Verletzten Polizisten sorgen für einen Aufschrei bei den Kommentatoren in Medien und Politik. Die Reitschule müsse endlich mit Subventionskürzungen gestraft, die Übeltäter ein für alle Mal aus der Reitschule geholt und hart bestraft werden.

Seit Jahren liefern sich Linksautonome aus der Hausbesetzerszene und die gewaltbereite Sprayergruppierung 031 rund um die Reitschule mit der Polizei einen Kleinkrieg, in dem die Fronten mittlerweile ähnlich verhärtet sind wie im Nahost-Konflikt. Nebst den politischen Auseinandersetzungen zwischen bürgerlichen und linksgrünen Kräften, die kontinuierlich auf dem Buckel der Institution Reitschule ausgetragen werden, kennen sich die Polizisten und Reitschulgänger in vielen Fällen und seit vielen Jahren persönlich.

Vermummte setzen eine Strassenbarrikade bei der Reitschule in Brand, am fruehen Sonntagmorgen, 6. Maerz 2016, in Bern. Am Wochenende kam es zu Konfrontationen zwischen der Polizei und linksautonomen Aktivisten. Nachdem die Kantonspolizei Bern in der Nacht auf Freitag auf der Schuetzenmatte eine sogenannte praeventive Patrouille durchgefuehrt hatte, kam es in der Nacht auf Sonntag zum zweiten Mal zu einem Zwischenfall bei der Reitschule.  (KEYSTONE/Str)

Bilder von den Ausschreitungen vom vergangenen Wochenende bei der Berner Reitschule. 
Bild: KEYSTONE

Dann laufen die einen schon mal wegen eines Kügeli-Dealers mit gezogenen Dienstwaffen ins Familienrestaurant oder stürmen unter höchst fragwürdigen Vorwänden besetzte Liegenschaften, um den linken Störenfrieden den Meister zu zeigen. Die anderen wiederum fassen schlichte Uniformpräsenz mittlerweile als die ultimative Provokation auf und reagieren zuverlässig mit Stein- oder Farbbeutelwurf.

Man kennt sich, man hasst sich

In Zürich spielten sich an Silvester ähnliche Szenen ab wie am Wochenende in Bern. Als Einsatzkräfte zu einer brennenden Telefonkabine im Niederdorf gerufen wurden, bewarf ein bereitstehender Mob die erste Patrouille mit dermassen vielen Steinen und Flaschen, dass sich diese gleich unverrichteter Dinge wieder zurückziehen musste. Am medienwirksamsten eskalierte eine «Reclaim the Streets»-Demo rund um die neuerbaute Europa-Allee, als rabiate Vermummte nicht einmal davor zurückschreckten, Streifenwagen anzuzünden, in denen die Besatzung noch drin sass.  

Im Gegenzug kesselt die Stadtpolizei gerne mal in völlig unverhältnismässigen Aktionen unter Tränengas- und Gummischroteinsatz unbescholtene Familienväter mit Anhang auf dem Weg zum FCZ-Match ein, bringt Dutzende linke Abtreibungsbefürworter in beispielhaft unverhältnismässiger Weise zum berüchtigten Striptease auf den Posten oder nebelt auch schon mal völlig unmotiviert an Demos wehrlose Frauen mit Pfefferspray ein

Eine aeltere Frau legt auf den Boden, waehrend einer Polizeiaktion nach einer Solidaritaetsdemo fuer Fluechtlinge auf dem Helvetiaplatz in Zuerich, am Samstag, 5. September 2015. Die Kundgebung als Ausdruck der Solidaritaet mit dem Fluechtlingsdrama in Europa wurde aus den Reihen von Kunstschaffenden des Kulturplatzes Basislager organisiert. Die Frau wird spaeter von einem Polizisten mit Pfefferspray attackiert. Die Polizei verhinderte, dass nach der Demonstration ein Umzug auf der Langstrasse stattfinden würde.  (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Bei einer Flüchtlings-Solidaritäts-Demo am 5. September 2015 besprayt ein Beamter der Stadtpolizei Zürich eine wehrlose Frau aus nächster Nähe mit Pfefferspray. 
Bild: KEYSTONE

So liefern sich Revolutionäre Jugend und Revolutionärer Aufbau zusammen mit Hausbesetzerszene und Fussball-Ultras (die Überschneidungen sind mannigfach) einen Kleinkrieg mit der Stadt- und bisweilen auch der Kantonspolizei, und auch hier kennen sich – wie in Bern – viele der Beteiligten seit Jahren persönlich und gehen sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auf die Nerven

Basel kann es besser

In Basel hingegen, einer Stadt mit ebenso aktiver Besetzer- wie Ultraszene, sind gezielte Angriffe auf Polizisten oder Feuerwehrleute aus dem Hinterhalt fast nicht bekannt. Latent schwelende Konflikte zwischen den beiden Lagern werden weniger heftig ausgetragen.

Am Gentrifizierungsdruck kann es nicht liegen, dieser ist in Basel beinahe so gross wie in Zürich, Freiräume für alternative Lebensstile sind wie in allen grösseren Städten rar, besetzte Areale werden in der üblichen Regelmässigkeit geräumt, unbewilligte Demos mit den beliebten Zwangsmitteln Tränengas und Gummischrot aufgelöst.  

epa04516318 Protesters gather to demonstrate against the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) during the 21st OSCE Ministerial Conference in Basel, Switzerland, 05 December 2014. The Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) Ministerial Council took place in Basel 04 and 05 December.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Demonstration gegen das OSZE-Treffen in Basel im Jahr 2014: Momente, bevor die Polizei eingreift. 
Bild: EPA/KEYSTONE

An der politischen Verortung des Polizeidirektors Baschi Dürr (FDP) kann es auch nicht liegen, in Zürich zeichnet der linksalternative Richard Wolff (AL) als Polizeivorsteher für ein ähnlich schlechtes Klima verantwortlich («Wär bringt öis i'd Chischte? Die Alternativ Lischte!») wie CVP-Hardliner Reto Nause in Bern. 

Worin sich Basel von den beiden anderen Städten jedoch fundamental unterscheidet, sind drei Bereiche, bezüglich derer Zürcher und Berner in Basel besser früher als später das eine oder andere abschauen sollten: 

Heterogenes Korps

Die Kantonspolizei Basel-Stadt ist mit einem Frauenanteil von über einem Drittel, Ausländern (C-Ausweis) in Uniform und Einsatzkräften, die in der Regel noch in der Stadt wohnen, sehr viel heterogener aufgestellt und eher in der Bevölkerung verwurzelt als andere Polizeikorps. Nur noch jeder zehnte Zürcher Stadtpolizist wohnt in der Stadt selbst, in Bern gibt es organisatorisch nicht einmal mehr eine Stadtpolizei. Unnötige Rambo-Einsätze als Retourkutschen sind – wenn sie überhaupt vorkommen – in Basel die absolute Ausnahme. Denn die Polizistinnen und Polizisten machen ihre Arbeit dort, wo sie auch wohnen und pendeln nicht von ausserhalb in eine Stadt, deren Angelegenheiten sie nach Feierabend nichts mehr angehen. 

Fussballfans sind keine Störfaktoren

Der Umgang mit der grossen Anzahl erlebnisorientierter Fussballfans beruht auf einem Ansatz, der neben der Repression auch der Prävention und Wiedereingliederung genügend Raum lässt. Das Gewaltpotential von Fussballfans lässt sich von linksradikalen Gruppen schlechter anzapfen, wenn sie nicht – wie in Zürich oder Bern – hauptsächlich als Störfaktoren angesehen werden und mit Spezialrepressionen im Rahmen von Hooligankonkordaten strukturell gedeckelt werden. 

ARCHIV --- Gebaeude der Novartis auf dem Novartis Campus in Basel am Dienstag, 25. Oktober 2011. Der Basler Pharmakonzern Novartis will dieses Jahr am Hauptsitz in Basel rund 500 Stellen streichen. Dabei kann es auch zu Entlassungen kommen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig will der Konzern mehrere hundert neue Arbeitsplätze schaffen.   (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der Novartis Campus im Basler St. Johann-Quartier: Symbolbauten der Gentrifizierung.
Bild: KEYSTONE

Konfrontationen werden nicht ausgeschlachtet

Und schliesslich wird die Konfrontation zwischen Krawallmachern und Polizistinnen und Polizisten von oben, von der politischen Elite, nicht befeuert. Kuriose Zwischenfälle, wie etwa Polizeieinsätze gegen Kunststudenten, die mit Papptellern marschieren, werden – bei allen schlechten Gefühlen, die solche Ereignisse bei den Betroffenen auslösen – letztlich als das taxiert, was sie sind: kuriose Zwischenfälle. Und Ausschreitungen von besoffenen jugendlichen Partygängern, werden als das taxiert, was sie sind: Ausschreitungen von besoffenen jugendlichen Partygängern. Als Aufhänger für politische Selbstvermarktung schlachten die Basler Politiker solche Ereignisse nicht aus.

Mit gutem Grund: Ein Erich Hess, Alexander Tschäppät oder Alfred Heer würden in Basel gar nicht ernst genommen. 

Reitschule: Fortsetzung folgt...

6 Krawalle in Bern und immer das gleiche Muster – ein kleines Einmaleins 

Link zum Artikel

Wie weiter nach den Krawallen in der Berner Reitschule? Die Streitkultur hinterfragen!

Link zum Artikel

Reitschul-Krawalle in Bern, Silvester-Krawalle in Zürich – und in Basel? Dort läuft etwas richtig

Link zum Artikel

«Sicherheitsdirektor Nause lässt nur Seich raus»: Die Reitschüler sind genervt – über Stadt, Medien und Polizei

Link zum Artikel

«Das waren Tötungsversuche!» Grosse Empörung nach den Krawallen in Bern – nur die Reitschule nimmt's locker

Link zum Artikel

Bundesstrafgericht: Anschlag auf Berner Reitschule vor Bundesstrafgericht

Link zum Artikel

10 Jahre und kein bisschen müde: Warum die Berner 031-Sprayer-Gang am Wochenende wieder Polizisten angegriffen hat

Link zum Artikel

«Müslüms Lied damals gegen die Schliessung der Reitschule war viel wirkungsvoller als jeder Dialog»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Über 20'000 Schüler demonstrieren für Klimaschutz

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Del Curtos ZSC-Debüt geht in die Hose

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

94
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mortdecai 09.03.2016 12:35
    Highlight Highlight das in Basel alles so toll ist, stimmt eben schon nicht. Auch dort wird mit Gummischrott auf friedliche Demos geballert. Aber in Basel wird wenigstens nicht noch alles medial ausgeschlachtet.
    Wie ist es aber eigentlich in der Romandie, Genf zB?

    Zu Bern kann ich (selber in Bern am linken Rand aktiv) nur sagen: Die Fronten da auseinander zu kriegen, ist unmöglich solange sich beide Seiten verhalten wie Kleinkinder im Trotzalter.
    Unter Nause wird das nichts, zu viel hat dieser schon verbockt. Ein personeller Wechsel, jemand der das Gespräch sucht, ich denke Frieden wäre da schon realistischer...
  • Schlafwandler 08.03.2016 20:58
    Highlight Highlight Ich finde eigentlich, dass man die 'kuriosen Zwischenfälle' in Basel zu sehr auf die leichte Schulter nimmt.
    Die Selbstverständlichkeit mit welcher die Basler Polizei letzten Donnerstag das Feuer auf eine friedliche (wenn auch illegale) Demo eröffnet hat ist mir ein wenig unheimlich.
    Genauso die Papptellergeschichte ist zu heikel um sie einfach unter den Tisch zu kehren.
    • Chrigi-B 08.03.2016 22:58
      Highlight Highlight Verdammt ich verstehe nicht was so schwer sein kann, dass man sich auf der Stadtverwaltung oder auf dem Polizeiposten einen Genehmigungsfötzel holt. Somit hat alles seine Richtigkeit und die Cops sind zufrieden. Ist wie in Zürich mit Partybewilligungen - Zack zack hat man sie im Sack und man hat Ruhe.
  • Holy Crèpe 08.03.2016 15:37
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team, bitte berichtet doch noch vom Böllerwurf und dessen Folgen beim Spiel FC Luzern-FCSG. Jede andere Zeitung hat dies bisher getan. Ich denke, dies würde eine spannende Diskussion zur Folge haben.
    • dickmo 08.03.2016 16:37
      Highlight Highlight Komisch. Ich finde mit diesen Stichworten bei keiner einzigen Zeitung etwas. Link?
    • Holy Crèpe 08.03.2016 17:08
      Highlight Highlight http://mobile.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/lu/luzern/Polizei-ermittelt-den-Werfer-von-Knall-und-Rauchpetarden;art92,695861
    • dickmo 08.03.2016 21:48
      Highlight Highlight Üble Sache und ärgerlich und nervig. Aber: Hätte vor 20 Jahren kein Schwein interessiert. Jetzt? Mindestens Gefängnis und lebenslanges Stadionverbot gefordert. Merken Sie etwas?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness_3 08.03.2016 14:43
    Highlight Highlight Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der hauseigene Sicherheitsdienst nichts gegen die Gewalttäter unternommen hat. Seelenruhig konnte sie aufs Dach klettern und die Polizisten mit Steinen bewerfen.
    • phreko 09.03.2016 12:10
      Highlight Highlight Hol mal schnell über Natostacheldraht (!) hinweg ein paar Leute von einem hohen und nicht wirklich flachen Dach...
      Man kann sich alles schon sehr einfach vorstellen. Und dazu sind die Randalierer ziemlich geladen (warscheinlich wortwörtlich und zwar auf Drogen) und lassen kaum mit sich Diskutieren. Wie sie auf Gewalt reagieren sieht man ja auf den Bildern...
  • Switch_On 08.03.2016 13:34
    Highlight Highlight Ich möchte an dieser Stelle mal Herr Thiriet für diesen sehr differenzierten Kommentar danken.

    Zu all denen, welche den Artikel als "polizeifeindlich" bezeichnen, sollten den Kommentar vielleicht nochmal durchlesen oder sich mit der Situation in Basel befassen.

    Es wird im Kommentar nirgends behauptet, dass die Polizei die Polizei schuldigt sei, nur dass man auch über ihre Taktik nachdenken muss.
    Auch mich verstören diese Angriffe auf die Feuerwehrleute und die Polizisten. Aber wegen 100 Idioten alle aus der Reithalle in den selben Topf zu werfen finde ich (so aus der Distanz) nicht korrekt.
    • herschweizer 08.03.2016 13:57
      Highlight Highlight genau
  • Holy Crèpe 08.03.2016 12:31
    Highlight Highlight @dickmo Dann weiss ich ja jetzt, weshalb du rennen musstest;)
    • Holy Crèpe 08.03.2016 13:49
      Highlight Highlight ups, falsch platziert
  • loccodelcocco 08.03.2016 12:06
    Highlight Highlight Lieber Maurice
    Ein gelungener Artikel und gut geschrieben ist er sowieso. Aber ernsthaft, die Schweizer "Scharmützel" mit der Polizei mit dem Zitat:

    "Fronten mittlerweile ähnlich verhärtet sind wie im Nahost-Konflikt."

    NAHOST-KONFLIKT zu vergleichen... Pfiiuu... heftig

    Ich mein ja, es liegt nahe diesen Vergleich zu bringen, aber da hätte ich mir gestern Abend beim Schreiben schon noch mal eine Zweitmeinung eingeholt. Eben - Artikel top - aber der Vergleich ist gelinde gesagt etwa so daneben wie Donald Trump. (*Mir selbst auf die Schulter klopf* für den Vergleich... ;-)

    Grüess und en Guete
    • dickmo 08.03.2016 12:09
      Highlight Highlight @loccodelcocco: Touché.
    • Ich mein ja nur 08.03.2016 13:31
      Highlight Highlight in einer hinsicht ist der vergleich vielleicht doch nicht ganz daneben: es hat sich eine unhinterfragte routine der provokation und des provozierenlassens, der eskalation und schuldzuschreibung eingeschlichen. das ganze hat etwas von einem ritual unter bekannten. man könnte dann auch schliessen, dass diese leute ohne hilfe und druck von aussen keine lösung und keinen ausweg finden.
  • Petrum 08.03.2016 11:57
    Highlight Highlight Schaffhausen den 5.3.2016

    Am Bahnhof Schaffhausen organisierte sich gegen 15:00 eine illegale Demo von ca. zehn Leuten, auf einem grossen Plakat verlangten sie "Herzlich Willkommen zurück Markus"
  • Hexentanz 08.03.2016 11:40
    Highlight Highlight Maurice, guter Artikel! Vor allem die vielen Verlinkungen zu den Hintergrundstories geben einem da was zum Lesen.

    Z Basel sy d schugger ebe no bodäständig!
    • Holy Crèpe 08.03.2016 13:55
      Highlight Highlight Gut ist eine Crèmeschnitte.
    • Hexentanz 08.03.2016 15:16
      Highlight Highlight Holy Crèpe ich bevorzuge Marroni-Vermicelles, so:
      Benutzer Bild
  • Ordo Malleus 08.03.2016 10:37
    Highlight Highlight Naja, das wohl nichts. Immerhin ist es als Kommentar deklariert, darum lass ich es mal gut sein und spare mir eine fundamentale Kritik.
    • Switch_On 08.03.2016 11:38
      Highlight Highlight Da fehlen wohl die Argumente ;)
      Ich empfinde es Basler ziemlich ähnlich, wie oben beschrieben.
  • Pinguino24 08.03.2016 10:18
    Highlight Highlight Ich finde es schade, dass der Artikel wiederholt die ganze Verantwortung der Polizei zuschiebt. Ich selber bin ein grosser Fan der Reithalle und fände es deshalb unglaublich schade, wenn sie wegen ein paar Chaoten geschlossen werden müsste. Doch drängt sich einem auch die Frage auf, ob die Betreiber hier nicht auch eine Verantwortung haben. Sie sollten aufhören solchen Deppen auch noch Schutz zu bieten. Schlussendlich schaden sie sich nämlich nur selbst...
    • dickmo 08.03.2016 10:35
      Highlight Highlight Niemand schiebt die ganze Verantwortung der Polizei zu. Ich glaube einfach, dass es nicht gescheit ist, Jugend- oder Aussteiger-Subkulturen wie kleine Kinder zu behandeln. Auch wenn sich diese bisweilen so benehmen. Ein bisschen Gelassenheit wäre dienlicher.
    • Pinguino24 08.03.2016 11:02
      Highlight Highlight Genau diese Gelassenheit ist aber ein Teil des Problems. Ich finde auch, dass man solche Jungend- oder Aussteiger-Subkulturen nicht wie kleiner Kinder behandeln sollte. Ganz im Gegenteil... Menschen, auch wenn sie noch anfangs 20 sind (wie ich übrigens auch), die andere Menschen angreifen, sollten wie jeder andere bestraft werden. Hier geht es nicht um eine politisch motivierten Umzug oder Demonstration, sondern um einen gezielten Angriff.
    • Pinguino24 08.03.2016 11:03
      Highlight Highlight Wenn die Reitschule so ein Verhalten auf ihrem Areal duldet und den Verantwortlichen sogar Schutz bietet, machen sie sich mitschuldig. Etwas weniger Gelassenheit von Seiten der Reitschule wäre deswegen angebracht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Winschdi 08.03.2016 10:18
    Highlight Highlight Hach, wir Basler sind einfach gut. Egal ob Fussball, Hausbesetzer oder Polizei. Die Nummer eins sind wir überall! 😎💪
    • dickmo 08.03.2016 10:36
      Highlight Highlight Ja, ausser beim SVP-Wähleranteil. Was macht eigentlich Sebastian Frehner?
  • Madison Pierce 08.03.2016 10:03
    Highlight Highlight Demos zu verbieten ist aber grundsätzlich auch heikel, weil es die Grundrechte einschränkt. Ich wäre nicht glücklich, Demos von Pegida oder radikalen Christen zu sehen, aber alle umstrittenen (aber legalen) Gruppierungen in ihren Rechten zu beschneiden ist nicht ideal.
    • C0BR4.cH 08.03.2016 10:29
      Highlight Highlight Ein Verbot von Demos als heikel und 'nicht ideal' zu bezeichnen ist enorm untertrieben.

      Eine Demo ist freie Meinungsäusserung als Interessensgruppe oder um dem Rest der Bevölkerung zu zeigen, dass es auch einen Teil vom Volk gibt, der etwas anderes denkt / zu sagen hat.

      So etwas ist essenziell in einer Demokratie und gehört geschüzt.
    • auoji 08.03.2016 10:50
      Highlight Highlight Wenn ein Pogrom Mob durch die Strassen zieht, bei Geschäften von Juden/Muslimen kurz anhält die Scheiben einschlägt dabei rassistische Parolen skandiert mit Aufrufen zur Vertreibung von Ausländern ruft.
      Gilt deine Motto dann auch noch?
      Ich denke, dass solche "Demos" welche die Schwachen in unserer Gesellschaft angreift verboten gehört.
      Anders ist es für mich wenn eine Demo nur gegen Mächtige vorgeht. Schliesslich ist eine Demo Ausdruck dafür dass man auf die Strasse muss, weil die Mächtigen sich rücksichtlos und arrogant verhalten.
      Gemischte Demos die beides tun gehören zum rechten Mob.
    • Perseus 08.03.2016 11:05
      Highlight Highlight @Auoji: Also ist es für sie in Ordnung wenn Linksradikale die Europaallee zusamenschlagen und Polizisten angreifen weil es ja gegen die "Mächtigen" geht? Macht irgendwie keinen Sinn ihre Logik
    Weitere Antworten anzeigen
  • Usualsuspect82 08.03.2016 09:52
    Highlight Highlight Ich glaube es liegt daran, dass die Medien in Basel nicht solchen Stuss verbreiten wie Watson...
    • dickmo 08.03.2016 23:09
      Highlight Highlight Es kommt in Basel ein bisschen auf das Medium an, ob diese Aussage zutrifft oder nicht...
  • Holy Crèpe 08.03.2016 09:38
    Highlight Highlight Maurice in seinem Büro
    Benutzer Bild
    • dickmo 08.03.2016 10:31
      Highlight Highlight Das ist ein sehr undifferenzierter Beitrag. Es geht um die Polizeikorps und die politischen Umgangsformen in Basel, Bern und Zürich. Der Rest von der Schwiizer Polizei, wie zum Beispiel diejenigen von Schaffhausen oder Appenzell-Ausserrhoden, interessiert ja niemanden.
    • C0BR4.cH 08.03.2016 10:32
      Highlight Highlight Welch konstruktiver Beitrag zu dieser wichtigen Diskussion ; )

      Herr Thiriet heult ja nicht herum, wie pöse die Polizei ist, sondern zeigt eher auf, wo sie sich eine Scheibe abschneiden kann. Dies auch um Konflikte, wie sie in Bern geschahen, zu reduzieren / vermeiden.
    • Holy Crèpe 08.03.2016 10:43
      Highlight Highlight Doch doch,es gibt durchaus Leute die sich auch für gute Polizeiarbeit interessieren.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moe Mentmal 08.03.2016 09:26
    Highlight Highlight Interessante Thesen. Vor allem aber ein sachlicher und fundiert recherchierter Artikel zu einem oft einseitig beleuchteten Thema. Bitte mehr davon Watson!
    • dickmo 08.03.2016 23:10
      Highlight Highlight Vielen Dank. Wir bleiben dran!
  • Grundi72 08.03.2016 09:20
    Highlight Highlight Sorry aber noch selten so ein Blödsinn gelesen. Wie immer: Täterschutz, Schuld sind die anderen!

    Btw: Warum findet eine Hand voll Leute, dass es ein Grundrecht für alternative, autonome Lebensräume in einer Stadt geben soll?! Ich finde etwa gleichviele Leute die sich für eine Racketabschuss-Rampe auf dem Bürkliplatz oder einer Formel 1 Strecke anstatt der Altstadt aussprechen würden. Ich und meine Gesinnungskollegen aktzeptieren aber, dass das für die Mehrheit wohl keine Option ist, also lassen wir es oder suchen uns eine Wiese ausserhalb der Stadt dafür..
    • auoji 08.03.2016 10:19
      Highlight Highlight Sie haben offensichtlich keine Kenntnis davon wie das entstand. Da kann man auch 30 Jahre zurückgehen und bereits mehrfache Wiederholungen des Musters erkennen.
      Ich schlage Ihnen vor diesen Artikel nochmals aufmerksam zu lesen und bereit zu sein, dass Ihnen offenbar viele Informationen fehlten. - Das ist nicht unbedingt ihre Schuld. Es ist kein Wunder: Diese Infos auch von der linksradikalen Seite zu bekommen war schwer gegen die Übermacht der bürgerlichen Medien.
    • auoji 08.03.2016 10:22
      Highlight Highlight Dass die bürgerlichen Medien so vieles totgeschwiegen haben, ist keine Verschwörung. Es ist einfach für die Mehrheit der Journalisten und besonders der Chefredakteure einfach nicht vorstellbar, dass es in der Schweiz so lief wie geschehen.
      Allerdings verlange ich von echten Journalisten, dass sie sich über ihre eigenen Vorstellungsgrenzen bewegen und sehr tief und gründlich nach Hintergründen bohren. So wie in diesem Artikel geschehen.
  • samy4me 08.03.2016 09:17
    Highlight Highlight In diesem Artikel ist jedes einzelne Wort wahr, danke. In Bern wirken Polizei und Regierung wie hässige Eltern, das kann nicht funktionieren.

    Der letzte Satz im übrigen tut schon fast weh, so wahr ist er...
    • din Vater 08.03.2016 21:16
      Highlight Highlight Der letzte Satz ist leider der schlechteste (in einem sonst guten Artikel), oder wie erklären Maurice und du, dass in Basel ein Erich Weber gewählt wurde?
    • dickmo 08.03.2016 23:11
      Highlight Highlight Es ist mit der Änderung des Wahlsystems zu erklären. Aber dass Eric Weber gewählt worden ist, heisst noch lange nicht, dass er ernst genommen wird.
    • samy4me 08.03.2016 23:21
      Highlight Highlight Wollte ich auch sagen, das lässt sich schon von den politischen Positionen her nicht vergleichen.
  • Perseus 08.03.2016 09:12
    Highlight Highlight Schon wieder werden Polizisten als Sündenbocke dargestellt! "...und gehen sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auf die Nerven", was ist den das für eine Aussage?? Sie vergleichen Polizisten die ihren Job machen, mit Linken die das Ziel haben, jene die das Gesetz durchsetzen, zu verletzen und möglicherweise zu töten! So ein Verhalten von diesen, vom Staat finanzierten, Linksautonomen ist doch krank? Nie wird so einer Verhaftet, jede Hausbesetzung wird monatelang geduldet. Man sollte diesen Schandfleck in Basel mit einer Abrissbirne begegnen.
    • dickmo 08.03.2016 09:59
      Highlight Highlight Die Polizisten, die ihren Job machen, haben auch Ermessensspielraum bezüglich der Verhältnismässigkeit. Und es gibt genügend Beispiele von freundlichsten Verhaftungsaktionen, die eine Menge Geld kosten, aber ausschliesslich dazu dienen, wieder mal zu zeigen, wer das härtere Schnäbi hat. Interessanterweise sind es solche, vollkommen unhässige Aktionen, die die Polizei am wenigsten gefilmt haben möchte...
    • Holy Crèpe 08.03.2016 10:13
      Highlight Highlight Verhältnismässigkeit, dies das. Solange du in deinen Artikeln weiter unter Beweis stellst, dass du solche Polizeieinsätze höchstens vom Sofa aus erlebst, solltest du das Schreinen sein lassen. Vielen Dank, Maurice.
    • auoji 08.03.2016 10:32
      Highlight Highlight Ihre Reaktion zeigt einfach auf, dass sie sehr schlecht über die effektiven Hintergründe dieser Situation informiert sind.
      Als Demo-Teilnehmer vor 25 Jahren wurde mir sehr eindrücklich aufgezeigt, dass die Aktionen und Reaktionen der Polizei und der radikalsten Linken voneinander abhängen. Als neutraler Beobachter konnte ich auch klar erkennen, dass vor allem die Polizei ihrer Machtstellung und ihrem Einfluss völlig unterschätzt hat.
      Oft war es einfach so, dass die linksradikalen nur reagiert haben auf polizeiliche Provokationen, auch wenn diese zeitliche schon zurücklagen
      So auch heute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • azoui 08.03.2016 09:10
    Highlight Highlight Gut analysiert, ich sehe das ähnlich
  • Steiner 08.03.2016 09:06
    Highlight Highlight Die Kommunikation in Basel über solche Ereignissen ist einfach hundert Mal differenzierter. Siehe bspw. Baschi Dürr und Bernhard Heusler bzgl. FCB-Fans. Ich kann deshalb die Kritik an die Zürcher Polizei gut nachvollziehen. Andererseits: die betroffenen Gruppen in Zürich heulen halt auch gerne mal rum.. dabei gibt es auch hier Gruppen (GC-Fans!), die genau so oft schon eingekesselt wurden (das erste Mal überhaupt in der Stadt Zürich). Gehört hat man davon nicht viel, weil Selbstverschulden nicht bei allen ein Fremdwort ist.
    • Switch_On 08.03.2016 19:25
      Highlight Highlight Ein wahres Wort!
  • Scaros_2 08.03.2016 08:56
    Highlight Highlight Fazit: Profilierungssucht und Geltungsmache führt zu schlecht geführten Polizeikorps. Gekoppelt mit den Wucherpreisen für Immobilien in der Stadt selbst führt dazu, das jene Leute welche die Stadt schützen sollen sie nicht kennen. Letzteres ist aber kein Vorteil von Basel den dort könnten die Preise für Immobilien sicherlich auch steigen was dann zu ähnlicher Problematik führen könnte. Man könnte als Argument dafür St. Gallen einwerfen dort vermag man das Wohnen ja auch noch und probleme sind kaum welche bekannt, gut wir haben auch nichts :D
  • Jazzomaniac 08.03.2016 08:54
    Highlight Highlight Hm, ich glaube es hat mehr mit der Ignoranz zürcherischer Verlage gegenüber dem Rheinknie zu tun ... Ich erinnere an das Niedergeknüpple der friedlichen Partygänger vor der Art Basel oder die Räumung des Wagenareals ... Wurde alles nicht sehr nett durchgeführt.
    • Switch_On 08.03.2016 19:28
      Highlight Highlight Räumung des Wagenplatzes war auch nicht gerade nett.

      Aber wenn ich vergleiche wie man beispielsweise als Fussballfan in Zürich oder Basel behandelt wird. Da ist unsere Polizei im Vergleich eher harmlos....
  • Holy Crèpe 08.03.2016 08:48
    Highlight Highlight Gewähren lassen ist dein Motto, Maurice. Du würdest für die Ultras am liebsten alles zum rechstfreien Raum erklären oder? Sehr, sehr einseitige Berichterstattung deinerseits.
    • dickmo 08.03.2016 10:00
      Highlight Highlight Kein rechtsfreier Raum für Ultras. Aber auch kein Sonderrecht für Ultras. Trägt nicht dazu bei, Konfliktpotenzial abzubauen. Im Gegenteil.
    • auoji 08.03.2016 10:34
      Highlight Highlight Diese Berichterstattung ist eine der ganz wenigen welche NICHT einseitig ist.
    • Angelo C. 08.03.2016 11:38
      Highlight Highlight Holy Crèpe: Richtig bemerkt, wenn man diesen schrägen Artikel stirnrunzelnd konsumiert, dann wird man auch ohne Brille gewahr, dass hier (einmal mehr) versucht wird, die brennenden Barrikaden, die eingeschlagenen Schaufenster und die oft in die Hunderttausende gehenden Schäden, aber auch die physische Gewalt Ultralinker gegenüber den Ordnungskräften, ebenso geflissentlich wie ungerechtfertigt herunterzuspielen.

      Nicht auszudenken, wenn die ausufernde Gewalt dieser schwarzgekleideten, maskierten Dumpfbacken von rechts käme, der Aufschrei derselben journalistischen Weichspüler wäre gigantisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 08.03.2016 08:43
    Highlight Highlight Leider ist punkto Polizeigewalt in Basel-Stadt auch nicht alles Gold was glänzt...Anbei ein Kommentar der Tageswoche zu diesem Thema...

    http://www.tageswoche.ch/de/2016_10/basel/713403/Der-Polizeieinsatz-war-eine-unnötige-Machtdemonstration.htm
    • display 08.03.2016 09:25
      Highlight Highlight naja, wenn man sich nach widerholten Warnungen nicht zusammenreissen kann und sich dennoch zugang ins Grossbasel verschaffen will, muss man sich nicht über unlautere Massnahmen wundern.
      Auch wenn ich für die Integration von Flüchtlingen bin, sehe ich trotzdem keinen Grund, sich der Polizei zu widersetzen. Ansonsten ist es keine friedliche demo
  • pd90 08.03.2016 08:41
    Highlight Highlight War früher eigentlich eher positiv gegenüber der Polizei eingestellt. Nach der Einkesselung des FCZ Marsches bei um die 0 Grad und stundenlangem Warten bei Nieselregen/schnee hat sich meine Meinung aber schlagartig verändert. Und da war ich wohl nicht der Einzige an diesem Tag. Jedoch finde ich, dass jede Form von Gewalt (egal von welcher Seite) zu verurteilen ist (oder sonst sollen sie ein FWW Polizei gegen Hools machen).
  • Hierundjetzt 08.03.2016 08:40
    Highlight Highlight Prüfungswerte Lösungen. Doch. Wesentliche Unterschiede gibts aber dennoch

    Basel hat kein millionenteures Jugendhaus in der Stadtmitte (Bern)

    In Basel gehen nicht die jeunesse dorée (oberen 10'000) auf die Strasse (Zürich)
  • Alioth 08.03.2016 08:38
    Highlight Highlight Ist der Artikel ernst gemeint? Mehr als diese drei kleinen Gründli hat der Autor nicht gefunden?
    • dickmo 08.03.2016 09:17
      Highlight Highlight Nein. Tut mir leid.
    • auoji 08.03.2016 10:43
      Highlight Highlight Der Artikel, obwohl er selten gut ist in den Medien, kratzt doch nur an der Oberfläche.
      Es lohnt sich einer Geschichte richtig nachzugehen. Das ist sehr schwierig, denn man muss in die radikalsten Kreise beider Lager hinein und dort Geschichtsforschung betreiben.
      Heraus kommt aber einfacheres. Macht und Selbstverständnis der Polizei, Macht und Selbstverständnis der Linken.
      Gerade durch die sehr unterschiedlichen Machtverhältnisse ist es klar, dass die Linksradikalen aus ihrem historischen Kontext und ihrem erlebten Alltag auf der Strasse eine sehr gemeine und ungerechte Polizei/Gesellschaft
    • Perseus 08.03.2016 11:34
      Highlight Highlight Aber Herr Auoji, der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist das eine gegen das Gesetz verstösst und die andere das Gesetz durchsetzen muss. Und wie man die erstere Gruppe noch verteidigen kann ist mir wirklich schleierhaft. Auch der Geschichte nachzugehen ist doch ein völlig sinnfreies Argument, die Mafia in Italien hat ja auch eine lange Geschichte und trotzdem würde es niemanden in den Sinn kommen diese zu verteidigen wie es gewisse Leute hier machen.
  • Minoe McLee 08.03.2016 08:35
    Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar.

Roger Köppel will für die SVP in den Ständerat

Artikel lesen
Link zum Artikel