Schweiz
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Kommentar

5 Gründe, warum endlose Zugreisen besser sind als Fliegen (aber etwas ist ein Sch****)

Alles andere als pannenfrei ist unser watson-Reporter mit dem Zug nach Süditalien gefahren. Die Reise hat trotzdem bleibende Eindrücke hinterlassen.



Reisen statt fliegen: In meinen diesjährigen Sommerferien in Apulien (Süditalien) hat es sich ausgejettet. Stattdessen gebe ich mir die volle Zug-Dröhnung. Einerseits wegen der Klima-Diskussion, anderseits will ich auf einem Europa-Trip wieder mal mehr sehen als nur Flughafen-Terminals, den blauen Himmel und Städte aus der Vogelperspektive.

Die Route: Bern-Milano-Polignano al Mare

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Rund 1200 Kilometer liegen zwischen Bern und der Region Bari in Süditalien. bild: Googlemaps

Der Preis ist dafür auf den ersten Blick hoch: Statt fünf Stunden mit dem Flugzeug (inklusive Anreise zum Flughafen), dauert der 1200 Kilometer lange Tages-Trip von Bern via Milano mit Eurocity, Frecciabianca und Regionalzug nach Polignano al Mare bei Bari insgesamt 17 Stunden.

14 Stunden die Rückreise mit dem Nachtzug und EC zurück nach Bern. Total kostet das Retourbillett rund 250 Franken.

Darum hat sich dennoch (fast) jede Minute gelohnt:

Leute treffen

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Im Bahnhof Milano hatte der Autor noch gut lachen. Bilder: watson

Wann hast du zuletzt auf einem Europaflug Leute kennengelernt? Ich kann mich nicht daran erinnern. Ganz anders auf der zehnstündigen Eisenbahn-Odyssee von Milano nach Bari.

Kurz vor Bologna steht wegen einer Grossstörung der gesamte Zugverkehr geschlagene zwei Stunden still. Im Gegensatz zu den Schweizer Pendlern nehmen es die Italiener gelassen und beginnen zu quatschen. Ich komme mit Sabato, einem italienischen Mode-Designer aus New York, ins Gespräch. Er sitzt mit seinem Hund «Spotty» im gleichen (1. Klasse)-Abteil und lädt mich später an ein Musikfestival in der Nähe seines Heimatortes ein.

Kultig sind auch die ultrakurzen Rauchpausen. Je länger die Reise dauert, desto öfter springen die Nikotinabhängigen bei den gefühlten 100 Stopps aufs Perron und Sekunden vor Abfahrt wieder in den Wagen. «Ciao, wohin fährst du? Was machst du im Leben?» Lockere und lustige Gespräche verkürzen die schier endlose Reise.

Mit über 100 Minuten Verspätung kommen wir schliesslich zu später Stunde in Bari an. Beinahe verpassen wir auch noch den letzten Regionalzug nach Polignano. Sabato und ich machen einen Deal: Ich helfe ihm beim Kofferschleppen, er löst mir dafür ein Ticket. Mit vereinten Kräften erreichen wir den letzten Zug, quatschen weiter und verabschieden uns mit einer Umarmung.

Sonnenaufgang im rollenden Bett

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Naturspektakel in der Po-Ebene.

Vergiss die Flugzeug-Sardinenbüchse: Für die Rückreise gönne ich mir im Treno Notte von Bari nach Milano ein Einzelabteil. Kostenpunkt: 90 Euro.

Komfortabler geht es nicht. Denn es ist eine Reise wie in der First-Class: Welcome-Kit mit Augenmaske, Finken und Zahnbürste. Dazu ein grosses Bett mit Duvet. Musik an, Bier auf und ich lasse mich gemütlich in die Nacht schaukeln.

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Das First-Class-Kit von Trenitalia.

Es bleibt viel Zeit, einige der schönsten Tage des Jahres in Ruhe Revue passieren zu lassen und die Ferien nochmals richtig aufzusaugen. Keine Spur vom Ankunfts-Schock, der einen bei den Jodel-Klängen im Terminal-Bähnli in Zürich-Kloten immer wieder erfasst.

Das Highlight wartet rund 2 Stunden vor Ankunft in Milano. Während der Fahrt durch die Po-Ebene erlebe ich im Halbschlaf einen atemberaubenden Sonnenaufgang. Schöner können Ferien nicht zu Ende gehen. Oder doch: Kurze Zeit später klopft es an der Türe – und der Zugbegleiter serviert einen perfekten italienischen Espresso.

Unvergessliche Momente

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Ferienfeeling pur: Blick auf den Lago Maggiore bei Stresa.

Bereits kurz nach dem Simplontunnel kommt beim spektakulären Blick auf den Lago Maggiore so richtig Ferien-Feeling auf. Nach einer Mittags-Lunchpause in Milano taucht einige Stunden später die Adria auf. Endlich am Meer!

Als der Zug in Rimini hält, kommen Jugenderinnerungen auf. Schon der Grossvater reiste früher mit Kind und Kegel (und im Nachtzug) in die Ferien an die Adria. Später rast der Zug entlang der Küste gen Süden, die gesamte Strecke ist von Rebbergen gesäumt. Dann der Sonnenuntergang. Diese Bilder vergisst man nicht so schnell.

Keine Frage: Die Reise erfordert trotz eines mit Netflix-Staffeln vollgepackten iPads viel Geduld. Der Sitz ist trotz 1. Klasse unbequem. Aber es sind erfahrungsgemäss gerade die härteren Reisen, die in Erinnerung bleiben.

Kein Check-in-Stress

Bei einer Fahrt mit dem Eurocity beginnen die Ferien bereits bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Bern. Überfüllte Check-In-Hallen oder Stress beim Boarding? Fehlanzeige. Ich lehne mich in meinem Sitz zurück und gönne mir ein Nickerchen. Nur drei Stunden später fahre ich bereits in Milano ein, der Zug ist sogar pünktlich. Der Alltagsstress ist bereits dort vergessen. Umso mehr als der Anschlusszug nach Bari zumindest pünktlich abfährt.

Kein schlechtes Gewissen

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Die Klimastreiker haben ihr Ziel erreicht. Mittlerweile habe ich ein latent schlechtes Gewissen, wenn ich in ein Flugzeug steige.

Reist man mit dem Zug, passiert genau das Gegenteil. Seinen Freunden erzählt man (ein bisschen stolz), dass man den ganzen Trip mit dem Zug zurückgelegt hat.

Eine Menge CO2 habe ich tatsächlich eingespart. Ein Retourflug von Zürich nach Bari verursacht laut Myclimate-Berechnung fast eine halbe Tonne Kohlendioxid pro Passagier. Mit der Bahn ist es nur ein Bruchteil.

Malus: Das Toiletten-Elend

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Defekte Toiletten sind leider in italienischen Zügen alles andere als ein seltenes Bild.

Die italienischen Züge sind zwar (zumindest überregional) nicht mehr vergleichbar mit den Lotterkompositionen, die vor Jahren durchs Land tuckerten. Eines ist jedoch gleich geblieben. Die Plumpsklos sind meist in einem desolaten Zustand. Und oftmals unbenutzbar und abgeriegelt.

Bist du auch mit dem Zug in die Sommerferien gefahren? Dann schreib deine aussergewöhnlichen Erlebnisse ins Kommentarfeld.

Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst

Der Bedarf an Nachtzügen steigt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 09.08.2019 14:11
    Highlight Highlight Ich habe im Februar Südafrika besucht. Zwischen Johannesburg und Kapstadt haben wir uns für den Shosholoza Meyl-Zug entschieden. Die einfache und günstige Tourist Class bietet für ca. 45 Fr. alles, was man für die 26-30 stündige Reise braucht: Schlafabteil (Bettwäsche kostet etwas extra), tadellos funktionierende Dusche in jedem Wagen und vor allem: einen Speisewagen, wo noch richtig gekocht wird! Die Fahrt ist spektakulär!
    Es war das schönste an der gesamten Reise.
    Hier gibts einen Reisebericht:
    https://www.overlandtour.de/shosholoza-meyl-zug-suedafrika/

  • Sk8/Di3 09.08.2019 13:11
    Highlight Highlight Ich fliege viel (beruflich) und begrüsse es wenn es auch in der Urlaubszeit weniger Hobbyflieger hat. :)

    Wenn es jedoch reisetechnisch Sinn macht (auf Strecken unter 6h bis 8h) nehme ich auch gerne den Zug.

    Und dann frage ich mich immer wieder, warum kann ich mein Gepäck nicht einchecken wie bei einem Flug? Resp. Warum sind die Türen der Züge so klein, dass ich mein Gepäck einzeln einladen muss und ich es nie vernünftig verstauen kann? Warum sind die Gepäckablagen nur für Menschen über 1.80m vernünftig erreichbar?

    Zug eine echte Alternative aber sehr viel Verbesserungspotential.

    • Special K 09.08.2019 20:46
      Highlight Highlight Du reist beruflich viel und hast mehr als ein Gepäckstück?
    • Blitzmagnet 10.08.2019 08:56
      Highlight Highlight Weiss nicht was es da zu blitzen gibt, Du hast recht.
  • fidget 09.08.2019 11:32
    Highlight Highlight Kürzlich das erste Mal mit dem Nachtzug verreist. Von Zürich nach Ljubljana. Es war im Vergleich zum Flug halb so teuer und sowohl am Anreise- wie auch am Abreisetag hat man den kompletten Tag zur Verfügung. Es war eine gute Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde. Oft hat man die Variante Nachtzug gar nicht auf dem Schirm, aber es ist eine gute Alternative.
  • Sverige 09.08.2019 09:42
    Highlight Highlight Wir fahren am Dienstag nach Narvik mit dem Zug. Basel Hannover, Hamburg, Puttgarden, Vogelfähre, Kopenhagen, Stockholm, dann den Nachtzug Kiruna ins norwegische Narvik. Von dort auf die Lofoten, Bodo, Trondheim, Oslo, Bergen, Stavanger, Hirtshall, Dänemark nach hause, in 3 Wochen. Wir beide sind 48ig und Reisen mit dem 1.Klasse Interrail. Freuen uns riesig, da wir gerne Zug fahren und noch nie so weit mit dem Zug gereist waren. Ein Greta Effekt ist es nicht. Halte nichts von Sekten ähnlichen Trittbrettern und fliegen nächstes Jahr nach Japan, Rundreise.
    Stockholm Kiruna soll sehr schön sein.
  • bigmouthfroggy 09.08.2019 09:29
    Highlight Highlight Zurzeit mit dem InterRail-Ticket in der UK (solange es noch geht...) unterwegs: London-Cambridge-York-Cardiff-Bath-Oxford-London (natürlich auch mit Eurostar rüber auf die Insel)
    Die Züge sind oft voll aber die Passagiere behalten ihre britische Höflichkeit und so wird man oft in angenehme Gespräche verwickelt. Die vorbeiflitzenden Landschaften sind wunderschön und man kann wortwörtlich Schäfchen zählen 😊
    • Pafeld 09.08.2019 11:26
      Highlight Highlight Weil das UK aus dem Interrail-Verbund aussteigt.
    • Schlafwandler 09.08.2019 12:08
      Highlight Highlight @Heugümper. Die Britischen Bahnen haben am Mittwuch kommuniziert, dass sie sich aus dem InterRail zurückziehen wollen. Wurde aber bereits wieder verworfen. Geht also weiterhin.
  • Nonster 09.08.2019 08:36
    Highlight Highlight Nach Spanien kommt man übrigens sehr gut und „luxuriös“ mit dem Zug... Auch nach Wien, Prag oder Budapest ist eine Zugreise kein Problem und man ist immer sofort direkt im Getümmel und kann das Reiseziel bis zum letzten Augenblick geniessen, vor allem wenn man ein bisschen gelassener an Verspätungen und defektes Material herangeht, in 15h und 1500km ist es nicht verwunderlich, dass mal was passiert :)
  • recto 09.08.2019 05:44
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Muss Ende Monat nach Wien. Heute gebucht: hin muss ich fliegen, geht zeitlich nicht anders. Zurück nehme ich nun - inspiriert wie ich von euch bin - den Nachtzug. 😉
  • Ma_Max_Maxime 09.08.2019 04:09
    Highlight Highlight Transibirische Eisenbahn:
    St. Petersbourg - Vladivostok 9'600km in 3 Wochen.
    Meine längste Strecke am Stück Yekaterinbourg - Irkutsk am Baikalsee insgesamt 3 Nächte ungefähr 80 Stunden, 3 tage Pause am wunderschönen Baikalsee und weiter gehts Irkutsk - Vladivostok 3 Nächte 78h.

    Meine Lieben, es ist ein wunderschönes Erlebnis, überlegt es euch, es lohnt sich!
  • Lonzia 08.08.2019 23:21
    Highlight Highlight
    Mein Tipp zu Nachtzügen: immer unter das Bett schauen! Bei uns lag ein Mann darunter!
  • Ohniznachtisbett 08.08.2019 23:19
    Highlight Highlight Kam im Frühling von Dresden mit dem Zug heim nach Zürich. 9h mit 2x Umsteigen... in Frankfurt den Anschluss verpasst, also über 10h und 3x Umsteigen. Noch Glück gehabt, dass der Kondukteur mich nicht zwang nochmals ein Billet zu kaufen (Sparticket).Huere lässig. Und alles nur weil ich eine Stunde länger schlafen wollte. Nächstes mal wohl wieder Flieger.
    • Gianni48 09.08.2019 03:53
      Highlight Highlight Ich reise jedes Jahr mindestens 1x mit dem Zug nach Dresden und zurück. Hat bisher immer bestens geklappt und war auch immer sehr günstig. Nur einmal gab es 2h Verspätung wegen eines Personenunfalls mit unserem Zug kurz nach Freiburg. Die DB erstattete den halben Fahrpreis anstandslos zurück & mit zusätzlich einem 10 € Gutschein für die nächste Fahrt. So hat mich diese Fahrt letztendlich nur 24 € in der ersten Klasse gekostet! Das Sparbillett würde unkompliziert von der Zugbindung befreit.
    • Chihirovocale 09.08.2019 07:10
      Highlight Highlight Auch mit Sparticket muss man kein neues Ticket lösen, wenn man aufgrund einer vom Bahnbetreiber verursachten Verspätung die vorgesehe Verbindung nicht nutzen kann. Notfalls vom zugbegleiter im verspäteten Zug eine Bestätigung erfragen oder am Info oder Kundencenter, die haben ja die infos zu Verspätungen und verkehrslage auch und können quasi bezeugen, dass diese Verbindung nicht machbar war. Man kriegt einen Zettel mit Stempel und alles ist völlig in Ordnung... Fast überall bei Verspätungen über 1h auch Entschädigungen...
    • Ohniznachtisbett 09.08.2019 14:41
      Highlight Highlight Warum wird man für solches geblitzt? Ich sage nicht, dass ich per se gegen die Bahn und fürs Fliegen bin. Im Gegenteil, ich fliege nicht wirklich gerne, weil: unbequem, ich Flughäfen nicht mag, ich lieber Boden unter den Füssen hab. Aber die Umsteigerei, verpasste Anschlüsse und die relativ lange Dauer, spricht in diesem Fall wirklich nicht für die Bahn.

      @Gianni: Ich bekam im verspäteten Zug kein Stempel, obwohl versprochen, er hats wohl vergessen und hab ihn nicht mehr gesehen. Am Schalter sagte man mir, dass es kein Problem sei und der Kondukteur war dann nicht amused... so erlebt, sorry.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Man-o-Man 08.08.2019 22:44
    Highlight Highlight Auch Genial ist am ersten Tag mit dem Frecciarossa bis nach Napoli zu fahren (Rom links liegen lassen), dort so sagenhaft gut Essen wie es sonst kaum geht, übernachten, entweder zwei Tage zwischenstopp an der Amalfiküste machen oder dann am Tag darauf am Abend mit dem Nachtzug bis nach Sizilien weiter fahren. Der Zug wird am Morgen auf die Fähre verladen, Kaffee und Brioche gibt es dann auf Deck. Rückreise alternativ mit der Fähre bis nach Genua.
  • geissenpetrov 08.08.2019 22:34
    Highlight Highlight Gerade auf der Rückreise von Edinburgh. 12,5 h.
    Wer genügen Zeit hat, kann unterwegs noch Übernachtungen einplanen und beispielsweise Paris, Brüssel oder London besuchen.
    Am günstigsten kommts mit Interrail.
    Etwas stressig sind die Eurostar- Züge, da man hier ähnlich wie am Flugahafen einchecken muss.
    Alles in allem kann ich es sehr empfehlen.
  • Leichterbär 08.08.2019 22:17
    Highlight Highlight Vom Wallis nach Wien mit dem Zug schon paarmal gemacht.Dauer ca.12Std.Kostet mit Halbtax 220Frs retour.Gemütliches Reisen mit Essen im Speiserestaurant und man kann auch die schöne Landschaft sehen.Einmal ein kleiner Nok näh und schon ist man fast da.Freu mich immer auf das😉
    • Tomtom64 09.08.2019 11:45
      Highlight Highlight Mit Buchung bei OeBB (zumindest für den Österreich-Teil) geht's wahrscheinlich sogar noch günstiger.
  • Uranos 08.08.2019 22:16
    Highlight Highlight War mal 20 Stunden im Nachtzug von Wien nach Brasov in Rumänien. Und zwar auf einem Sitzplatz! War danach gerädert, aber nehme trotzdem innerhalb Europas immer den Zug.
  • Gummibär 08.08.2019 21:51
    Highlight Highlight Von den unzähligen Flügen, die ich in etwa 40 Jahren Tätigkeit in Afrika und Asien hinter mir habe, bleiben nur die wenigsten in Erinnerung. Man steigt ein, hofft, dass die nächsten 10 oder 15 Stunden bald vorbei seien und dass einem der Sitznachbar nicht auf die Nerven geht.
    Reisen mit der Eisenbahn hingegen können unvergessliche Erlebnisse und Erfahrungen sein.
    Lagos - Jos - Makurdi.
    Nairobi-Kisumu.
    Dar es Salaam - Kapiri Mposhi in Zambia
    Mumbai-Calcutta mit dem Gitanjeli Express.
    Singapore - Butterworth, Penang
    Moskau - Vladivostok
    Mashhad- Bandar Abbas
  • stevemosi 08.08.2019 19:55
    Highlight Highlight Ich gehe mit meiner Freundin im September auf Europareise mit Interrail 1.Klasse,2 Wochen, 670,- Reisekosten. Voll in Ordnung finden wir. Und wir werden inmert kürzerster Zeit Wien, Bukarest, Budapest, Athen und Delphie, dann Kroatien und via Fähre Italien erleben
  • trio 08.08.2019 19:43
    Highlight Highlight Nächste Woche gehts für 2 Wochen mit dem Zug in die Ferien 😍

    Benutzer Bild
    • mob barley 09.08.2019 02:11
      Highlight Highlight Was ist das für eine App?
    • trio 09.08.2019 12:31
      Highlight Highlight Rail Planner von Interrail. Geniale App um eine Zugreise zu planen, zeigt nicht ganz alle Verbindungen an. Die lassen sich aber auch von Hand hinzufügen.
    • mob barley 09.08.2019 13:57
      Highlight Highlight Besten Dank, trio! 👍
  • megge25 08.08.2019 19:12
    Highlight Highlight Der Wagen mit unserer Reservation wurde auf der Strecke Budapest-Ljubljana gesperrt. Um Platz zu haben gingen wir ins Boardrestaurant. Angekommen stellten wir fest, dass alles extrem günstig ist. Nach gutem (und viel) Essen, reichlich Bier und der Kellnerin als unsere neue Kollegin super glücklich in Ljubljana angekommen.

    Ein Erlebniss, welches ich nie mehr vergessen werde.
  • neutrino 08.08.2019 18:49
    Highlight Highlight Sehr ehrenwert vom Autor und viel sinnvoller als diese Kurzstreckenflüge.

    Aber diese Schönrederei bringt doch nichts. Es braucht vor allem Verzicht zur Rettung des Klimas. Wenn ich bspw. Barcelona sehen will (und nicht primär Zug fahren will), dann ist fliegen schlicht komfortabler.

    Diese 2-Tages-Städtetrips liegen einfach nicht mehr drin. Das ist in 90% der Fälle die Message. Solche Zugabenteuer mögen einmal im Jahr reizvoll sein - aber nicht die Lösung für Leute mit 20 Tagen Ferien im Jahr.
  • gunner 08.08.2019 18:48
    Highlight Highlight Haben uns im letzten november für das internationale auswärtsspiel in leverkusen unseres tollen FCZs auch für die zugvariante entschieden und sind danach für vier tage in köln geblieben. Zum einen wegen des co2 fussabdrucks, zum anderen wegen der reise am rhein entlang. Trotz karnevallbeginn am abreisedatum und dem damit verbundenen platzmangel am hbf köln, kann ich das jedem empfehlen. Mit sechs stunden reisezeit bleibt man auch nicht viel über der reisezeit mit dem flieger und sieht deutlich mehr vom bereisten land.
  • knightNEINer 08.08.2019 18:14
    Highlight Highlight Fahren jedes Jahr, seit 2000, im Nachtzug zu einer bekannten Familie nach Kalabrien. Obwohl es mittlerweile wohl sogar günstiger wäre in das Flugzeug zu steigen, bevorzuge ich den Nachtzug.
    Es kommen viele schöne Erinnerungen hoch und man wird echt im Land willkommen geheissen und so auch wieder verabschiedet. Die fünf Stunden Verspätung dieses Jahr, sollte ich wohl lieber unerwähnt lassen..;)
  • Samzilla 08.08.2019 17:25
    Highlight Highlight Für kurze Strecken, wie beispielsweise nach München oder Paris, bevorzuge ich tatsächlich das Reisen per Zug. Ist schlichtweg angenehmer.

    Für längere Strecken aber auf keinen Fall. Dafür ist mir meine Ferienzeit zu viel wert. Klar, im Zug ist es schöner als an der Sicherheitskontrolle. In der Feriendestination aber dafür um einiges schöner als im Zug.

    Und für Geschäftsreisen ohnehin utopisch...
    • Ohniznachtisbett 08.08.2019 23:01
      Highlight Highlight Hier gibts wohl tatsächlich noch normale Leute.
    • fisk 09.08.2019 08:16
      Highlight Highlight Basel - Paris in 3 Stunden 😎
    • fidget 09.08.2019 11:48
      Highlight Highlight Wenn man den Weg zur Feriendestination auch schon als Teil des Urlaubs betrachtet, beginnt er schon am Bahnhof beim Einsteigen in den Zug. Mit dem Nachtzug hast du oft sogar mehr vom Urlaub. Du kommst bereits am Morgen an und musst erst Abends abreisen. Das ist beim Flug eher selten der Fall. Aber klar, ich würde auch nicht ausschliesslich den Zug nehmen, sondern das optimalste Reisemittel (preislich, zeitlich).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raidoo 08.08.2019 17:21
    Highlight Highlight Klimagründe alleine als Motivation für eine derartige Zugreise greift zu Kurz. Bin 2008 von Basel nach Ho Chi Minh per Zug gereist. Eindrücklich war die Veränderung, der Landschaft, der Gebäude und der Kultur. Und die Erlebnisse und Anekdoten im Zug und beim Umsteigen. "Wer reist, der hat was zu erzählen" - und nein: Stories über schlechte Airlines, Flugzeugfood oder Flugverspätungen sind in der Regel nur laaaangweilig....
    • auloniella 08.08.2019 21:33
      Highlight Highlight Wie lange warst du da unterwegs? Besuche mein Vaterland jetzt bald das erste Mal per Flugzeug, aber das würde mich schon reizen :)
  • Turrdy 08.08.2019 17:19
    Highlight Highlight Letzten Sommer habe ich eine Zug-Rundreise in der Schweiz gemacht: Winti- St.Gallen-Landquart-Chur-St.Moritz-Disentis-Andermatt-Brig-Martigny-Lausanne-Genf-Neuchatel-Colombier-Bern-Luzern über 4 Tage mit Rucksack und Zelt. Zahlte mit Gemeindetageskarte und Sparbilleten keine 150.- (Lausanne-Genf für 2.20 🤑)
  • Aidali 08.08.2019 16:59
    Highlight Highlight Ich bin gerade auf der Rückreise von Irland ohne Flug. Ich habe mir Zeit genommen und die Reise über Paris London Swansea Pembroke Rosslare in 2 Tagen gemacht. Man kann auch die Nachtfähre nehmen, dann schafft man es in 24h. Damit würde man aber genau das entspannte Ferienfeeling verpassen. Mit dem Interrail 1. Klasse gibt es sogar 30% Rabatt auf der Fähre! Normalerweise brauche ich nach dem Flug noch mind. 2 Tage Erholung-die hole ich mir jetzt auf der entspannten Rückreise. Inkl. GGratisverpflegung im Zug.
    Benutzer Bild
    • Ohniznachtisbett 08.08.2019 23:04
      Highlight Highlight Du brauchst 2 Tage Erholung nach einem 2.5h Flug von Irland nach ZRH? Also übertreiben kann mans auch.
  • Mat_BL 08.08.2019 16:59
    Highlight Highlight Schon toll diese Nachtzüge. Ich liebe sie auch.
    Vor allem: Den Strom dafür, produziert ja zum Glück die Oberleitung.
    • Magnum44 08.08.2019 18:36
      Highlight Highlight Und Kerosin der Tankwagen?
    • Pointer 08.08.2019 19:25
      Highlight Highlight Hallo Troll. Dann geh doch bitte mit gutem Beispiel voran und verzichte auf alles, was Strom verbraucht! Also auch auf dein Gerät, um hier Kommentare zu schreiben.
    • qolume 08.08.2019 19:54
      Highlight Highlight Zumindest in der Schweiz ist der Bahnstrom zu 100% erneuerbar... Eigenes Netz aus Wasserkraft, welches der SBB gehört. Und sie speisen den Überschuss ins öffentliche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 08.08.2019 16:53
    Highlight Highlight Ich hab weiss Gott keinen Bock zwei oder drei Tage meiner spärlichen Ferien in einem Zug zu verplempern.
    Und ich will auch nicht irgendwelche Menschen kennenlernen.
    • EvilBetty 08.08.2019 17:47
      Highlight Highlight Dann kannst du ja auch zu Hause bleiben?
    • Trouble 08.08.2019 18:34
      Highlight Highlight Voilà - le Misanthrope 😀
    • lilie 08.08.2019 18:36
      Highlight Highlight @Darkside: Dann bleibt dir nur, Ferien zu Hause zu verbringen. Ist eh billiger und umweltschonender. 💁‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisiboy 08.08.2019 16:50
    Highlight Highlight Könnte mir vorstellen mal eine Zugreise zu buchen, dann gehts aber um die Zugreise und nicht um den Zielort. Wenn aber das Reisen nur den Zweck hat, ein Ziel zu erreichen, dann fahre ich sicher nicht so lange, wenn es mit dem Flieger viel schneller und einfacher geht.

    Lachen muss ich immer wenn ich lese "schlechtes Gewissen"...als ob ich das bei einer Flugreise hätte. "Kein Check-in-Stress" ist aber so ziemlich der grösste Unsinn. Check-in ist doch kein Stress, Koffer abgeben, durch den Security Check (richtig vorbereitet absolut easy), Kaffee trinken, einsteigen, fertig.
    • The Destiny // Team Telegram 08.08.2019 18:18
      Highlight Highlight Stress beim check-in hat man nur wenn man Drogen dabei hat.
    • pali2 08.08.2019 22:25
      Highlight Highlight Das mit dem CheckIn dachte ich auch. Da stresst mich das Verpassen von Anschlusszügen (grade in Italien) um einiges mehr.
  • Ohniznachtisbett 08.08.2019 16:41
    Highlight Highlight Habe schon Interrail-Ferien gemacht. Da war der Weg das Ziel. Dann ist Zug fahren toll. Wenn ich jetzt bedenke ich habe 5 Wochen Urlaub. Diese splitte ich in vielleicht 3 Urlaube auf, davon 2x ins Ausland, dann gehen statt 4 Reisetagen, quasi 8 Tage für An- und Rückreise drauf. Das ist halt schon ziemlich viel. Für Städtereisen ist der Zug teilweise eine gelungene Alternative (Mailand, Paris, Wien und alles was zwischen der CH und diesen Destinationen liegt. Mit Abstrichen auch noch Berlin, Hamburg oder Rom) Sobald es ausserhalb geht ist's schon mühsam... Nach 14h noch in den Regionalzug...
    • Avocados diaboli 08.08.2019 17:40
      Highlight Highlight Man muss ja nicht jedes Jahr 2x ins Ausland fahren 🤷‍♀️ ist schliesslich kein Menschenrecht
    • Markus Krebs (1) 09.08.2019 12:37
      Highlight Highlight Weniger ist mehr. Und Du wirst genauso glücklich sein. Versuche die Ferien doch anders zu planen. Zuhause ist es doch auch schön.

      Aber ich verstehe schon - wenn man im Büro sagt man habe die Ferien Zuhause verbracht, wird man blöde angeschaut. Schon komisch, unsere Gesellschaft.
  • Score 08.08.2019 16:25
    Highlight Highlight Bin Amtrak durch die halbe USA gefahren. Unglaublich schön! So viele Bekanntschaften gemacht, kann das nur bestätigen.
  • Sarkasmusdetektor 08.08.2019 16:24
    Highlight Highlight Mit fremden Leuten sprechen? Als Schweizer? Sicher nicht. Und mit Rauchen fang ich deswegen jetzt auch nicht an. ;)
    Alle übrigen Punkte hingegen kann ich durchaus unterschreiben, insbesondere die Qualität der Züge in Italien ist längst nicht mehr so schlecht wie das Klischee von früher. Zumindest, so lange nicht grad Sciopero ist...
  • Wolf von Sparta 08.08.2019 16:19
    Highlight Highlight Berlin Hin und Zurück für CHF 70. Wieviel mit dem Zug? Zeitersparnis? 12h? .. Sagt für mich alles.
    • Stumpenheini 08.08.2019 17:38
      Highlight Highlight Berlin hin und zurück schaffst du mit der Bahn auch für 70 Stutz.
    • Avocados diaboli 08.08.2019 17:42
      Highlight Highlight Ist für 80 Euro hin und zurück machbar (je nach Saison). Zb Freitag End nach der Arbeit einsteigen und am Samstagmorgen in Berlin aufwachen. Da man ja sowieso schlafen muss beträgt die Zeitersparnis 100%
  • Jungleböy 08.08.2019 16:18
    Highlight Highlight Warum nicht gleich mit der kutsche reisen? Man kanns auch übertreiben...
    • lilie 08.08.2019 18:41
      Highlight Highlight @Jungleböy: Haben wir mal gemacht. 😊 War herrlich, Abenteuer pur. 😊

      Eine der schönsten Ferien meiner Jugendzeit - und garantiert was, was sonst niemand machte. 😅
  • elGatillo 08.08.2019 16:18
    Highlight Highlight kann die zugstrecke von montreal nach new york durchaus empfehlen! schöne 10 stunden meines lebens.
  • Hugeyun 08.08.2019 16:06
    Highlight Highlight Leider schon auch teuer so etwas, selbst im Vergleich mit Flug plus CO2-Kompensation
    • schn wiedr 08.08.2019 16:41
      Highlight Highlight zug oder verzicht wenns zu teuer ist. aber kein flugzeug.
    • lilie 08.08.2019 18:46
      Highlight Highlight @Hugeyun: Hast du eingerechnet, dass du mit dem Nachtzug zwei Nächte im Hotel sparst? Was ist mit Flughafengebühren etc.? Dazu kommt der Transfer vom Flughafen zum Hotel, den man auch bedenken muss, während der Bahnhof ja in der Regel mitten im Zentrum ist.
    • tr3 08.08.2019 20:32
      Highlight Highlight Teuer? 250 Stutz retour findest du teuer?
  • Schreiberling 08.08.2019 16:05
    Highlight Highlight Übrigens: Der Europapark ist auch sehr bequem mit dem Zug zu erreichen. Ab Zürich oder Basel mit dem ICE nach Freigburg und dort mit dem Regionalzug nach Ringsheim, wo ein Bus bis vor den Parkeingang fährt. Dauert ab Zürich ca. 2,5 Stunden.
    • Donald 08.08.2019 18:54
      Highlight Highlight Also du meinst wenn man beim HB wohnen würde...
    • Uranos 08.08.2019 22:12
      Highlight Highlight Als ich letztens im Fahrplan geschaut habe, ging ein Zug ab Basel direkt nach Rust. Aber vielleicht nicht so regelmässig(?)
  • wilbur 08.08.2019 16:03
    Highlight Highlight Zürich-Hamburg-Kopenhagen-Malmö-Stockholm-Luela-Narvik und zurück. Ca 44h für einen Weg. Wegen einer Zugentgleisung waren es auf dem Hinweg dann etwas über 50. Aber war ein Erlebnis, dass man noch lange erzählen kann. Zudem wird einem nur so die unendliche Weite und Schönheit Skandinaviens bewusst. Die Strecke Stockholm-Narvik gibt es auch direkt und kann ich nur empfehlen. Narvik ist der nördlichste Bahnhof Skandinaviens und liegt nur einen Katzensprung von den Lofoten entfernt.
    • qolume 08.08.2019 20:03
      Highlight Highlight Lofoten! Ich liebe es!
      Benutzer Bild
  • Edli412 08.08.2019 15:53
    Highlight Highlight Ich habe in Kanada den Zug gewählt, von der Westküste zur Ostküste. Die längste Strecke am Stück war 4‘466 km. 4 Tage und 4 Nächte von Vancouver nach Toronto, in der Economy Class. Atemberaubende Landschaften, Essen war gut und günstig, Panoramawagen, sehr nette Leute. Sitze zum Glück deutlich bequemer als hier, und man hatte auch deutlich mehr Platz. Ein Erlebnis, welches man im Flugzeug nie gehabt hätte. Wirklich sehr zu empfehlen
  • «SLAPSHOT» 08.08.2019 15:53
    Highlight Highlight Schöner Bericht! Fahre seit Jahren im Sommer mit dem Zug nach Italien ans Meer. Und ich muss sagen, ich fahre lieber mit dem Frecciarossa und Frecciabianca als mit dem ETR610 der SBB.
  • G. Samsa 08.08.2019 15:50
    Highlight Highlight Gemäss CO2- Rechner generiert eine Reise von Zürich nach Napoli nach Zürich folgende CO2- Werte:
    Flugzeug: 410kg CO2
    Auto: 310kg CO2
    Zug: 3.622kg CO2

    Ist halt schon massiv weniger, das schleckt keine Geiss weg. Ob ich deshalb trotzdem den Zug wähle? Ich glaube eher nicht...
    • Stumpenheini 08.08.2019 17:40
      Highlight Highlight Warum nicht? Die Hochgeschwindigkeitszüge Milano-Napoli sind schnell, bequem und günstig.
    • G. Samsa 08.08.2019 23:15
      Highlight Highlight Die strecke habe ich nur zum Vergleich hergenommen. Aber du hast natürlich absolut recht, man kann mit der Bahn effizient reisen.
    • simson 09.08.2019 01:33
      Highlight Highlight Welchen Rechner hast du hierfür benutzt?
  • mille_plateaux 08.08.2019 15:38
    Highlight Highlight War diesen Sommer auch per Zug unterwegs und kann den Artikel so nur unterschreiben.
    Basel - Hamburg - Malmö - Berlin - Basel. Hätte gerne noch einen weiteren Zwischenstopp eingelegt, aber das liess die Arbeit nicht zu. Fazit: Tolle Erlebnisse (mit dem Zug von Deutschland nach Dänemark auf die Fähre gerollt, what?), viele FreundInnen besucht und mit 290.- preiswert weggekommen. Empfehlenswert.
  • SoullessStone 08.08.2019 15:38
    Highlight Highlight Fahre seit x Jahren mit dem Nachtzug auf Kalabrien. Für mich fangen die Ferien im Zug bereits an, genau aus den von dir genannten Gründen. Danke für den Artikel!
  • Ganzheitlich Nachhaltig 08.08.2019 15:36
    Highlight Highlight Basel - Tarifa (Spanien) und zurück, via Paris/Barcelona (Übernachtung)/Madrid. Auf der Hinreise hat alles perfekt geklappt. Die Züge waren sogar überpünktlich.
    Dann die Heimreise: Zug Tarifa - Madrid, eigentlich 5.5h, dauerte 9.5h (technische Defekte). Übernachtung in Madrid statt Barcelona (bereits gebucht). Keine Chance auf Anschluss morgens in Barcelona. Da ich am Montag unbedingt zu Hause sein musste, musste ich nach Hause fliegen (obwohl ich 2019 fluglos reisen wollte). Lasse mich aber nicht entmutigen und werde als nächstes mit dem Zug nach London fahren :-D (dauert nur 7h von Basel).
    • tr3 08.08.2019 20:34
      Highlight Highlight Kann dir beim Fliegen auch passieren
  • Matz96 08.08.2019 15:36
    Highlight Highlight Wir sind mit dem Zug von Olten bis nach Fort William (sco) gefahren ganze 18h45min hat es gedauert. Habe mit meiner Begleitung viel gequatscht Musik gehört und die Landschaft genossen.
    Nur der ganze Quatsch mit dem Eurostar war ein wenig mühselig. Denn selbst dort gibt es Sicherheitskontrollen und man sollte mindestens 45min vor abfahrt am checkin sein. Dies ist jedoch nicht sehr einfach mit einer langen anfahrt nach Paris.
    Es ging jedoch alles gut und wir kamen pünktlich in Fort William an.
  • Mayo 08.08.2019 15:28
    Highlight Highlight Sehr cooler Bericht! :-)

    Ich war letztes Wochenende mit dem Zug / Nachtzug in Belgrad.

    Von Zürich aus reiste ich am Donnerstagabend nach Zagreb mit dem Nachtzug. Habe mir dort am Hauptbahnhof einen Zagreber Palatschinken gefüllt mit Schinken und Käse zum zMorge gegönnt. Danach Umstieg auf den Zug in Belgrad und war pünktlich zum Apèro in der Stadt.

    Eine Reise von über 22h Stunden habe aber im Nachtzug herrlich geschlafen und so die Nacht nicht als Reisezeit gesehen. Interessanterweise waren beide Züge voll mit Schweizern. So hat man sich immer wieder unterhalten können. :-)
  • Tanzleila 08.08.2019 15:27
    Highlight Highlight Bin vor zwei Jahren mit dem Zug von Zürich nach Peking gereist. Die Erlebnisse sind unvergesslich, auch wenn es gerade im 3. Klass-Abteil nicht unbedingt gemütlich war.

    Auch kann ich die finnischen Nachtzüge empfehlen. Dort reist man günstig und komfortabel im 2er Abteil und jat sogar eine Dusche :)
  • Th. Dörnbach 08.08.2019 15:27
    Highlight Highlight Da ich beim Fliegen nicht das geringste schlechte Gewissen habe, ist das nichts für mich.
    • Deleted93 08.08.2019 15:44
      Highlight Highlight ....
    • Der Ökofuzi 08.08.2019 16:03
      Highlight Highlight Kennsch dr Wayne?
    • Silberrücken 08.08.2019 18:06
      Highlight Highlight Und genau darum wird dir die Politik den Preis fürs Flugticket so verteuern, dass auch du mal einen Gedanken daran verschwendest, einmal mit dem Zug zu reisen. 😉
  • Elterro 08.08.2019 15:17
    Highlight Highlight Letzte Weihnachtsferien
    Mit dem Nachtzug nach Hamburg, weiter nach Kopenhagen. Dort ein Tag Aufenthalt (inkl. Tivoli). Dann über Stockholm nach Gällivare. Dort haben wir ein Auto gemietet und sind nach Äkäslompolo gefahren.
    Eine Woche lang Ferien mit Nordlichter, Schlittenhunden und Sauna.
    Danach ging es wieder 32h zurück in die Schweiz

    Mit Interrailtickets viel günstiger als Fliegen
    • Schlange12 08.08.2019 18:37
      Highlight Highlight Also aus meiner Erfahrung ist es mit dem Zug nach Schweden zu reisen nicht wirklich günstiger als zu Fliegen, aber die Zugreise ist um einiges cooler. Schon nur mal den Bahnhof in Kopenhagen zusehen. Öresundbrücke. Torning Torso. Südschweden im Sommer. Flensburg, die Nordsee und Fulda. Das sieht man alles nicht im Flugzug. Es gibt auch andern Strecke, bei einer geht der Zug sogar aufs Schiff.
    • TocK 08.08.2019 19:28
      Highlight Highlight 32h reisen? Muss man mögen. Ich würde die Kriese bekommen.
    • Schlange12 08.08.2019 23:19
      Highlight Highlight Ist eine Einstellungssache. Ich war sogar mit allem drum und dran meinte ich 40
      Stunden unterwegs. Musste nach Nordschweden und nur schon Stockholm hoch geht acht Stunden.
      Nach einiger Zeit kommt man in einen Modus.
      Das Problem heute ist, dass man alles immer sofort haben muss und nicht mehr lernt darauf zu warten. Darum geniesst man es dann auch nicht gebührend, leider. Man kann lesen, rausschauen, sich mit sich selber beschäftigen, quatschen. Da ergibt sich einfach. Dazu erlebt man coole Sachen.
  • TreeOfLife 08.08.2019 15:14
    Highlight Highlight Die intensivsten Begegnung mit Menschen, hatte ich bis jetzt immer im Zug und gerade die Reise nach Apulien ist es wert mit dem Zug zu erleben.
    Fliege bald seit 6j das erste Mal wieder und das auch nur, weil es mit dem Zug fast unmöglich ist und verflixt... Hab echt ein schlechtes Gewissen. Andererseits diskutiere ich mit Menschen, die ohne schlechtes Gewissen sagen, dass sie 2-3 mal sicher im Jahr in die Ferien fliegen... Hoffe der Gedankenwandel kommt irgendwann bei allen an.
  • Predator1997 08.08.2019 15:10
    Highlight Highlight Zürich-Orkney Inseln, Schottland. Via Paris, London nach Glasgow dann durch die Highlands in den Norden und anschliessend mit der Fähre auf die Insel. Elend Lang aber auch elend schön.
  • Tomtom64 08.08.2019 15:08
    Highlight Highlight Wenn ich zurückdenke, wie wir vor 35 Jahren in teilweise überfüllten und immer unklimatisierten Zügen, häufig auch über Nacht, kreuz und quer durch Südeuropa gefahren sind ...
    • Harry Schlender 08.08.2019 15:46
      Highlight Highlight hach, früecher wo d‘Gummistiefel no us Holz si gsi und mr no vo Hand hei gsunge
  • Lioness 08.08.2019 15:06
    Highlight Highlight War mit dem Zug schon in Hannover, Hamburg, Venedig und in Paris. Ausser nach Venedig waren es direkte Verbindungen von Basel ohne einmal umzusteigen. Vorteil für mich gegenüber dem Flugzeug: Gepäck ohne Gewichtslimit und Securetycheck (nur Zollvorschriften zählen); mehr Platz; man kommt direkt in der Stadtmitte an (Flughäfen sind immer ausserhalb der eigentlichen Stadt); PickNicken geht im Zug gemütlicher.
  • Tomtom64 08.08.2019 15:05
    Highlight Highlight Nach Wien gibt's zwar den Railjet ab Zürich, aber je nach gewünschter Reisezeit oder wenn mann das Auto mitnehmen will, gibt es als Alternative den Nachtzug ab Feldkirch. Dieser wird übrigens (in Innsbruck?) auf die Destinationen Wien und Klagenfurt geteilt. Von Klagenfurt ist es auch nur ein Katzensprung nach Slowenien.
  • Pastaboy 08.08.2019 15:04
    Highlight Highlight Lieber Adrian,du hast mir ein lächeln in Gesicht gezaubert und ich schwelge in Erinnerungen.
    Als Kind bin ich die Strecke in den 70er- Anfang 80er 1-2x im Jahr gefahren.
    Es war nicht komfortabel und die Reise dauerte 24Stunden und mehr.
    Die Leute waren weniger gestresst und alle gut drauf. Die reisen waren ein richtiges Abenteuer. Unvergesslich waren auch die Rückreisen,wenn alle mit der neuste Italienische Mode angezogen waren die man in der Schweiz nicht kannte.
  • Bort? 08.08.2019 14:52
    Highlight Highlight Wollte ich auch schon mal in Angriff nehmen :-D denn mit dem Auto runter ist es definitiv nicht ganz so "entspannt"...und ab Rimini moechte man als Fahrer immer mal wieder die Gegend anschauen, was nicht empfehlenswert ist auf der kurvigen Autobahn ;-)

    Danke fuer den Bericht.

    Hoffe Polignano und das Umland haben dir (annaehernd) so gut gefallen wie mir ! :-)
  • P. Meier 08.08.2019 14:51
    Highlight Highlight Basel mit ICE nach Berlin, Nachtzug nach Malmö (Verlad auf Fähre Sassnitz-Trelleborg), Schnellzug nach Stockholm (etwas essen in der Stadt), Nachtzug nach Lulea, Bus bis Haparanda/Tornio, Zug nach Rovaniemi, Übernachtung im Hotel, Bus nach Muonio und weiter bis Kilpisjärvi. Dann folgte eine Wanderung nach Abisko über ca 200km. Von dort Nachtzug bis Stockholm, Tagzug bis Malmö, Nachtzug bis Berlin und zurück mit ICE.
    • Tortejäger 08.08.2019 16:19
      Highlight Highlight Wow! Dies tönt ganz schön verlockend! :D

      Hab mal einen Screenshot als Idee für eine nächste Reise gemacht ;)
    • P. Meier 08.08.2019 19:11
      Highlight Highlight @Tortejäger
      Ja, war wirklich toll. Einzig die Bahnfahrt zw. Basel und Berlin zieht sich. Auf der Wanderung hatten wir Glück und bestes Wetter. Die Reise wurde durch ein Reisebüro (Weitwandern) organisiert inkl. Führung. Die unendlichen Weiten und die Tier-/Pflanzenwelt sind beeindruckend.
  • Delisa06 08.08.2019 14:49
    Highlight Highlight Toller Bericht. Bin mir schon länger am überlegen in Europa nur noch mit dem Zug zu reisen. Für meine Herbstferien werd ichs ausprobieren. Danke
  • Nonkonformist 08.08.2019 14:47
    Highlight Highlight Überzeugt mich nicht. Ich fliege ja gerade weil ich nicht von Fremden angequatscht werden will. Und schöne Sonnenauf- und Untergänge sehe ich dann am Reiseziel. Fliegen ist günstig, schnell, stresslos und gibt einem ein super Gefühl. Schlechtes Gewissen habe ich keines, wieso auch? Meine Freunde sind zum Glück keine Klima Hysteriker.
    • UZEDE UZEDE 08.08.2019 15:22
      Highlight Highlight "Ich fliege ja gerade weil ich nicht von Fremden angequatscht werden will."

      Lieber Nonkonformist alternativ kann ich dir auch Google Streetview empfehlen.
    • one0one 08.08.2019 15:55
      Highlight Highlight Haha.. Und du nennst dich nonkonformist... Du bist der CH-Buenzli per se... Aber ja. Die haben auch immer alle das Gefuehl sie seien aber etwas ganz besonderes :))))
    • *klippklapp* 08.08.2019 16:16
      Highlight Highlight Das erstaunt mich jetzt aber: so viel Komfortbedürfnis eines Nonkonformisten...

      Hysterisches habe ich nichts an mir - finde auch keine Hysterie in diesem Artikel. Einfach eine andere Definition von Genuss!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klangkartoffel 08.08.2019 14:43
    Highlight Highlight Ich kann mich für Zugreisen nicht vollends begeistern, aber das klingt schon gut. Obwohl ich irgendwie die "pre-boarding" Atmosphäre am Flughafen mag. Habe mich breittreten lassen und fahre diesen Spätsommer mit dem Zug nach Skandinavien. Bin gespannt.. : )
  • Frechsteiner 08.08.2019 14:40
    Highlight Highlight Toller Artikel, Nachtzug in Italien und aufwachen am Mittelmeer gehört zu den schönsten Arten zu reisen

    Nur ist der Preis wohl doch zu hoch. Ich kaufte mein Ticket bei SimpleTrain, dort kam die Reise nach Italien um ca. 50% günstiger als bei den SBB
  • sottosopra 08.08.2019 14:38
    Highlight Highlight Schöner Bericht.
    Zur Info: Bei Verspätungen gibts dann noch eine Entschädigung von Trenitalia. Kann ganz simpel online beantragt werden. Die Entschädigung wird dir dann innerhalb eines Tages auf das Konto gutgeschrieben.
  • Allion88 08.08.2019 14:26
    Highlight Highlight -die sonne geht auch in 10'000 m.ü.M. auf
    -leute treffen kann man auch im flieger, ist man ja auch selten alleine oder alternativ an den 2 tagen, an denen man mehr am strand liegt statt im zug
    -check-in stress bei europaflügen ohne grosses gepäck? glaube da macht ihr was falsch
    -oft ist der zug sogar noch teurer
    -mit kindern 20h im zug? genau :)

    das klima argument kann man als einziges zählen lassen. kann man für sein gewissen noch kompensieren
    • sottosopra 08.08.2019 15:41
      Highlight Highlight Zur Info:
      - Kinder schlafen im Nachtzug sehr gut ;-)
      - Die vier Stunden von Bern nach Milano sind auch mit Kindern gut aushaltbar: ein paar Spiele, Zeichnungen, Wanderungen durch den Zug etc.

      Irgendwie schade, dass die eigene Bequemlichkeit dem Klimaschutz vorgezogen wird (zumindest dort, wo es Alternativen gibt)
    • Coffeetime 08.08.2019 23:11
      Highlight Highlight Deine Kinder werden dir evtl. mal danken, dass du nicht an ihre Klima-Zukunft gedacht hast?

      Auch brauchen Kinder nicht in der Welt herumzujetten. Ihnen genügt ein toller Ort, wo sie spielen können, egal Wald, Wiese, See, ...

      Manchmal frage ich mich schon wie Generationen überlebt haben, ohne jede Ferien in der Welt herumzufliegen. 😉
  • Scaros_2 08.08.2019 14:17
    Highlight Highlight Einfach ein paar Punkte.

    1. Was wenn ich gar keine Leute treffen will und einfach Soziophob bin? Warum argumentiert man, dass man "Leute treffen könne". Ich will das gar nicht. Aber hat nichts mit Flieger, Zug oder zu fuss zu tun.

    2. Was wenn einem solche Dinge nichts sagen? Sry aber nicht jeder erfreut sich an solchen Dinge. Und btw. ein Sonnenaufgang im Flieger kann genau so entzücken :D

    3. Auf jeder Reise gibt es diese.

    4. Wer seine Termine im Griff hat, hat kein Stress. Egal ob auf einen Zug, ein Flug oder ein Konzert.
    • one0one 08.08.2019 16:00
      Highlight Highlight Ja stimmt schon. Wenn man 3h vorher am Flughafen ist hat man keinen Stress... Man muss nur aufpassen das man im den 95% in der 3h viel zu viel ist nicht irgendwo einpennt weil es ja nach der security am Flughafen soviel zu tun gibt... Changi und Konsorten mal ausgenommen...
      Ich war vielflieger wegen meines alten Jobs. Man kann argumentieren wie man will. Fliegen ist anstrengender und langweiliger als der Zug. Der einzige, je nachdem gewichtige Vorteil, ist die Zeitersparniss.
    • Scaros_2 08.08.2019 17:21
      Highlight Highlight Mein Lieber one0one

      Was genau ist den Stressig? Das einchecken per App? Das passend zum Boarding anreisen weil man Handgepäck hat und einfach durchläuft?

      Gerade als Vielflieger hat man ja meist seinen Status erreicht und damit zugang zur Lounge.

      Und ja, vielleicht bin ich ja einfach Jünger und zugleich ein Suchti und packe dann meine Switch aus oder gucke auf Netflix meine Serien und kann so auch gewisse Stunden überbrücken die ich am Flughafen habe.

      Aber hey *hust* mit der DB hat man das ja nicht XD.
    • farbarch1 08.08.2019 18:01
      Highlight Highlight Was wenn soziophobe einfach zu Hause bleiben damit sie niemandem begegnen? Im TV findet man viele Senundungen zu Reisen und Natur, so dass man Ausweichmöglichkeiten hat ohne die Umwelt zu belasten.

      Wenn man seine Termine im Griff hat, verpasst man kaum eine wichtigen Sendnungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yakari9 08.08.2019 14:15
    Highlight Highlight Strecke Budapest-Bukarest mit dem Schlafzug. Abteil mit eigenem WC und Dusche. Dauer 22Uhr bis 16Uhr, häufig mit nur 30kmh. Aber im Restaurantwagen kommt richtiges Safarigefühl auf! Kann ich jedem/jeder Empfehlen!
    • Janis Joplin 09.08.2019 08:07
      Highlight Highlight Der gute alte Dacia-Express ♥
  • Kiro Striked 08.08.2019 14:11
    Highlight Highlight Ich liebe Zugreisen, leider sollte man aber deutlich nüchterner an die Sache rangehen. Mein Partner lebt in Norddeutschland, und ich fahre regelmässig dahin.

    Wenn man nun von 60 Fahrten,3 Fahrten Pünktlich hat, ist das sehr frustrierend. Ich spreche hier von so vielen Situationen, 2-5 Stunden Verspätungen, kompletten zugausfällen. Eigentliche Ankunft in Basel um 20:25 am Sonntag, tatsächliche Ankunft um 04:22 am Montag. Direktfahrten bei denen ich plötzlich 5-mal Umsteigen musste usw. Dennoch würde ich nicht fliegen. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass es sehr viel länger gehen kann.
    • peeti 08.08.2019 17:36
      Highlight Highlight meine güte, 3/60? Dass die DB nichts auf die Reihe bringt hört man ja immer wieder. Aber so bös etwas nicht im Griff haben? Und die Manager oben kassieren wohl immer schön ab, egal wie schlecht der Laden läuft..
    • samsam88 09.08.2019 13:39
      Highlight Highlight Ich kann das bestätigen. Die DB ist der agrund warum ich Ziele in Deutschland inzwischen mit dem Flugzeug anfliege.

      Berlin ist der Flug günstiger, München ist der Flug teurer. Völlig egal. Mit der DB hatte ich wirklich in 90% meiner Reisen Verspätung und da rede ich nicht von 10-20 Minuten sondern von 2, 3, 4 Stunden und komplette Zugausfälle usw.

      Der Service in der DB (1. Klasse) ist eigentlich toll aber alles rundherum ist scheisse. Und wenn man wichtige Termine hat kann man das echt nicht gebrauchen.
  • Chriguchris 08.08.2019 14:09
    Highlight Highlight Ein wichtiger Pro-Punkt noch(vielleicht nur für mich persönlich),
    - Zugsex! und dann ist Zugsex auch noch besser als Flugzeugsex ;-)
    • ciaociao 08.08.2019 14:19
      Highlight Highlight dafür wird einem der eintritt in den mile high club vergönnt :D
    • Chriguchris 08.08.2019 14:33
      Highlight Highlight Gibt es so viele amerikanisch Prüde hier oder wird der Kommentar für whataboutism gehalten?
    • Bort? 08.08.2019 14:49
      Highlight Highlight Nennt sich dann "Objektophilie" ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 08.08.2019 14:03
    Highlight Highlight Nachtzüge sind eine seltene Lösung für seltene Fälle wo man Ferien mit viel Zeit macht. Studentenromantik, die schön sein kann, aber von der wir uns lösen sollten. Für die breite Masse von Leuten in der breiten Massen von Fällen passen Nachzüge nicht.

    Meinen wir es ernst mit der "Verkehrswende" sollten wir ernsthaft in Hochgeschwindigkeitszüge investieren.
    • mike2s 08.08.2019 15:31
      Highlight Highlight Ich bin viel beruflich in Berlin und Wien.
      Das geht sehr gut mit dem Nachtzug.
      Besonders wen man noch Werkzeug mitnehmen muss. (Kein Gewichtslimite)
    • mille_plateaux 08.08.2019 15:51
      Highlight Highlight Hatte eine Woche frei: Freitag nach der Arbeit in den Nachtzug nach Graz gestiegen, Sonntag mit dem Railjet heim. Problemlos.
      Trotzdem halte ich Investitionen ins Hochgeschwindigkeitsnetz für sehr sinnvoll. Aber da wurden schon vor 30, 40 Jahren viele Weichen gestellt. Beispiel Deutschland: Keine elektr. Weichenheizungen (Störungen im Winter), über 5'000km Trasse zurückgebaut (vielfach nur noch einspuriger Betrieb), rund 50% zu wenig Personal, mangelhaftes Rollmaterial...

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