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Coop soll das Olivenöl «Filippo Berio» zu Unrecht als italienisches Erzeugnis beworben haben. bild: Pressedienst

Italienisches Olivenöl? Coop soll mit irreführender Werbung Konsumenten getäuscht haben

Gegen Coop liegt eine Beschwerde wegen irreführender Werbung vor. Der Grossverteiler hat demnach ein Olivenöl fälschlicherweise als italienisches Produkt präsentiert.

Gabriela Jordan / schweiz am wochenende



Nicht überall, wo «Italien» draufsteht, ist auch «Italien» drin. Es kann vorkommen, dass Detailhändler Produkte als italienisch bewerben, obwohl das Produkt nicht oder nur teilweise aus dem Nachbarland im Süden stammt. Denn Lebensmittel italienischer Herkunft geniessen in der Schweiz hohe Beliebtheit; sie stehen für die Kunst des Geniessens und können Kunden ein mediterranes Lebensgefühl vermitteln.

Diesen Marketingtrick soll vor Kurzem die Coop Genossenschaft angewendet haben. Während ihrer Italien-Wochen in diesem August hat sie das Olivenöl «Filippo Berio Il Classico» in ihren Verkaufsstellen als italienisches Produkt beworben, obwohl es aus einer «Mischung von Olivenölen aus der Europäischen Union» besteht, wie auf der Etikette auf der Rückseite deklariert ist.

Die International Olive Foundation mit Sitz in Luzern, die sich für den Schutz des internationalen Qualitätsstandards «Extra Vergine» einsetzt, geht deshalb gegen Coop vor. Die Stiftung hat bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission und beim Kantonalen Laboratorium Basel-Stadt, wo die Coop Genossenschaft beheimatet ist, eine Beschwerde wegen unlauterer Werbung eingereicht.

Werbung darf keine falsche Vorstellung wecken

Hinter der Stiftung steckt der umtriebige Olivenöl-Importeur Silvan Brun, der sich zu diesem Thema auch schon in deutschen Medien geäussert hat. Für ihn ist klar:

«Coop hat die Vorzüge der Italianità klar ausgenutzt.»

Die Genossenschaft habe das besagte Olivenöl «in einer für die Konsumenten irreführenden Weise als offensichtlich italienisches Erzeugnis» beworben, schreibt der Stiftungspräsident in der Beschwerde. Dies sei nicht das erste Mal. Er habe Coop in der Vergangenheit bereits auf das Fehlverhalten hingewiesen, was aber nichts genützt habe.

Auf Anfrage äussert sich Coop wie folgt:

«Der genaue Sachverhalt wird aktuell untersucht. Gemäss unseren bisherigen Informationen entspricht die Deklaration auf dem Produkt den gesetzlichen Vorgaben.»

Fakt ist: Gemäss dem Schweizer Lebensmittelgesetz darf die Kennzeichnung, Verpackung oder Werbung der Produkte «die Konsumenten nicht täuschen». Dazu gehören auch Aufmachungen, die bei den Konsumenten falsche Vorstellungen unter anderem über Herstellung, Produktionsland oder Herkunft der Rohstoffe des Produkts wecken können.

Gesundheitsgefährdung liegt keine vor

Ob man Coop tatsächlich ein Fehlverhalten beanstanden kann, müssen nun die Lauterkeitskommission und das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt beurteilen. Die Lauterkeitskommission kann dabei lediglich unverbindliche Empfehlungen aussprechen, mit dem Ziel, dass diese von Werbetreibenden umgesetzt und Klagen oder Strafverfahren vermeidet werden. Das Laboratorium, das den Schutz der Gesundheit sowie den Schutz vor Täuschung der Konsumentinnen und Konsumenten zum Ziel hat, kann hingegen Werbung verbieten, die Behebung eines Mangels verfügen oder die Produkte beschlagnahmen.

Letzteres ist sehr unwahrscheinlich, da in diesem Fall mit Sicherheit keine Gesundheitsgefährdung vorliegt, wie es beim Laboratorium auf Anfrage heisst. Denkbar wäre in einem solchen Fall – falls tatsächlich ein Verstoss gegen das Lebensmittelrecht vorliegt – dass man dem Detailhändler Täuschung beanstandet und eine Anpassung der Werbeaktion veranlasst. Der Fall Coop werde jedoch nicht prioritär behandelt, da eine jetzige Prüfung der zurzeit nicht laufenden Aktion nicht möglich sei. Entscheide des Laboratoriums sind nicht öffentlich, sondern unterstehen der Geheimhaltungspflicht.

Von der Lauterkeitskommission könnte die Beschwerde gegen Coop an der nächsten Kammersitzung Mitte September behandelt werden, sagt ein Sprecher. Dort ist zwar garantiert, dass die Öffentlichkeit vom Entscheid erfährt, da alle Entscheide auf der Website der Kommission publiziert werden – allerdings anonymisiert. Nur die beiden beteiligten Parteien können die Beschwerde und den Entscheid publik machen. Irreführende Werbung gehört zu den Beschwerdegründen, die immer wieder in der einen oder anderen Form vorkommen, wie der Webseite der Kommission zu entnehmen ist. Zuletzt betraf dies etwa Landwirtschaftsprodukte.

So geht pesto alla genovese mit dem Mixer:

Wenn Verkäufer mit uns ehrlich wären...

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peacemaker007 01.09.2019 00:37
    Highlight Highlight Seh kein Problem, darf auch made in Greece, Mazedonia draufstehen. Es stimmt wie es stimmt. Ist ja keine Unwahrheit. Es gibt nur viele grössere Probleme als das, aber bleiben tut es wie es ist.
  • martinsteiger 31.08.2019 20:39
    Highlight Highlight Entscheide der Lauterkeitskommission werden erst ein Jahr nach der Veröffentlichung anonymisiert:

    «Entscheidveröffentlichungen unter Namensnennung werden nach Ablauf eines Jahres ab Veröffentlichung anonymisiert (Art. 19 Abs. 2 Geschäftsreglement SLK).»

    Siehe https://www.faire-werbung.ch/entscheide/. Dabei ist die Kommission allerdings, auch wenn der Name offiziell tönt, bloss eine private Stiftung, die nach eigenem Ermessen ihre – üblicherweise fachkompetente – Meinung zu lauterkeitsrechtlichen Fragen äussert.
  • mrmikech 31.08.2019 19:04
    Highlight Highlight Sobald olivenöl in Italien in eine flasche geht darf es italienische olivenöl heissen, gemäss gesetz... Obwohl das öl oft aus süd amerika kommt...
  • H. Fröhlich 31.08.2019 18:28
    Highlight Highlight Die Verpackung macht's!
    Es gibt Produkte / Branchen, wo man von vorne her weiss, dass man grösstwahrscheindlich über den Tisch gezogen wird: Oliven-Oel, Fleisch, Eier von glücklichen Tieren / Gebrauchtwagen / Top Immobilie mit Potenzial / Oeko-Strom / Perserteppiche / irgendwas aus sog. nachhaltiger Produktion / Versicherungen / Putzinstitute / Reifen / viele (nicht alle) Bio-Label / nach höchsten Standart's produziert / usw....
    Es ist gar nicht möglich so viele angebliche "Top-Produkte" zu produzieren wie uns tag-täglich angedreht werden. Der Konsument will beschissen werden.
  • Rebbs 31.08.2019 18:21
    Highlight Highlight Lustigerweise hatten sie bei der Fernsehwerbung zur Italien-Woche ein griechisches Lied im Hintergrund... naja, passt jetzt irgendwie zur Aktion🤔😄
  • Uglyman 31.08.2019 17:15
    Highlight Highlight Verarschung hat bei Coop System.
    Als ich nachfrage, weshalb Spargeln, die beim näher beachten aus Spanien waren, jedoch unter dem
    Label „Aus der Region“ angeboten wurden, folgende Antwort erhielt.
    In diesen Falle gehört für uns Spanien zur Region.
    Das ist nicht nur Irreführung sondern ein Zeichen der Geringschätzung der Kundschaft!
  • c_meier 31.08.2019 13:32
    Highlight Highlight sollte nicht Olive Oyl Vorsitzende der International Olive Foundation sein? 😂😂
    • The Count 31.08.2019 15:06
      Highlight Highlight Die Blitzer kennen wohl Popeye nicht...
  • Jamaisgamay 31.08.2019 13:31
    Highlight Highlight Der eigentliche Skandal ist, dass die EU die eigentlich vorhandene gesetzliche Qualitätsdefinition für Extra Vergine (unreife Oliven, bitter/scharf, sensorisch fehlerfrei) unter dem Druck der Öl-Industrie nicht durchsetzen kann. Was so alles bei unseren Grossverteilern (und an anderen Orten) rumsteht, erfüllt kaum je diese hohen Anforderungen.
  • Caturix 31.08.2019 12:46
    Highlight Highlight Tut mir leid aber der betrug ist der Name "Filippo Berio" ich erwarte bei einem Namen wie diesen Italiänisches Olivenöl. Und das liegt nicht an Copp sonder an Filippo Berio, Copp kauft das nur ein.
  • Platon 31.08.2019 12:34
    Highlight Highlight Also soviel ich weiss, ist es in der EU erlaubt, italienisches Olivenöl mit einem gewissen Anteil an spanischem ect. zu panschen und es immer noch "italienisch" zu nennen. Da bei uns die gesamte Lebensmittelsicherheit sowieso mit der EU harmonisiert ist, glaube ich nicht, das da ein Problem herrscht. Man muss als Konsument auch reichlich naiv sein, wenn man glaubt eines der billigsten Olivenöle im Regal sei höchste italienische Qualität.
  • Jamaisgamay 31.08.2019 12:17
    Highlight Highlight Wer diese Stinkbrühe kauft, ist aber auch selber schuld.
  • GraveDigger 31.08.2019 11:49
    Highlight Highlight Auch beim schweizer Fleisch ist einiges "Eingebürgert"
    • PlayaGua 31.08.2019 13:39
      Highlight Highlight Das ist interessant. Können Sie Quellen nennen? Oder zumindest ein Argument oder Indiz aufführen?
    • The Count 31.08.2019 15:07
      Highlight Highlight Z. B. Fleisch aus Deutschland welches in der Schweiz weiterverarbeitet wird.
    • Satan Claws 31.08.2019 17:42
      Highlight Highlight Produktions- und Herkunftsland können sich unterscheiden, aber Schweizer Fleisch hat immer das Herkunftsland Schweiz. So kann Bündnerfleisch als Rohmaterial aus Brasilien (Juhee) stammen, aber hier produziert worden sein. Es heisst dann aber nicht Schweizer Fleisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heiri Schmid 31.08.2019 11:45
    Highlight Highlight COOP könnte ja die Herkunft der Produkte mit einer Blockchain Lösung festhalten. Bis jetzt macht das nur Carrefour in Frankreich...
  • DaniSchmid 31.08.2019 11:30
    Highlight Highlight In den Regalen der Händler ist eh die Hälfte Fake: ‘Frisch’ steht auf dem Regal worin sich nur vorbereitetes Essen in Plastikschalen befindet, und ‘hausgemacht’ auf quer durch die Schweiz herangekarrten Sandwiches...
    • EvilBetty 31.08.2019 12:17
      Highlight Highlight Ist eh ein Witz, hab noch nie ein Haus ein Sandwich machen sehen.
    • Frausowieso 31.08.2019 12:32
      Highlight Highlight @Betty
      wart noch ein paar Jahre. Ich setz grosse Hoffnungen in meine Küche, dass sie es noch lernt
    • Piwi 31.08.2019 16:14
      Highlight Highlight In irgendeinem Haus werden die schon gemacht worden sein...
      Spätestens wenn man es zu Hause auspackt ist es eh nicht mehr hausgemacht 😋
    Weitere Antworten anzeigen
  • schuelhuusgspängschtli 31.08.2019 11:20
    Highlight Highlight Es zeigt einmal mehr, dass wir als Konsumenten in die Irre geführt werden. Kirschen aus Italien, Salat aus Spanien und Olivenöl aus “Europa”. Als Konsumenten haben wir es in der Hand. Schrittweise lokal einkaufen, immer wie öfter versuchen die “Grossen” zu vermeiden. Die Kraft des Konsums ausnutzen.
    • LeChef 31.08.2019 12:25
      Highlight Highlight Tja, viel Spass damit, ein Olivenöl aus der Schweiz zu finden!
    • Frausowieso 31.08.2019 12:34
      Highlight Highlight es muss auch nicht immer Olivenöl sein. Es gibt auch lokale hochwertige Öle wie Leinsamen, Nuss oder Hanföl.
    • Grötzu 31.08.2019 21:49
      Highlight Highlight Nein richtig, aber Olivenöl ist Olivenöl. Oder nimmst Du Kartoffeln wenn Du Spaghetti willst? Kleiner Hinweis, Olivenöl schmeckt nach Olivenöl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joerckel 31.08.2019 11:19
    Highlight Highlight es ist doch eine Tatsache, dass wir Menschen einfach mal beschissen werden wollen.
  • Resistance 31.08.2019 11:10
    Highlight Highlight Ich glaube das ist die kleinste Lüge die uns coop auftischt!
    • Titan 31.08.2019 11:53
      Highlight Highlight Sie haben wohl keine anderen Probleme......
  • bytheway 31.08.2019 11:08
    Highlight Highlight So what...? Wir werden in der Werbung doch tagtäglich manipuliert und irregeführt.
  • Der Teufel auf der Bettkante 31.08.2019 11:01
    Highlight Highlight Im LG gibt es ein ugs. genanntes "Irreführungsverbot". Sowohl für Produktbezeichnungen, als auch für die Werbung. Ich glaube nicht, dass sich Coop dem Kausalzusammenhang zwischen Bella Italia und den darunter stehenden Olivenölen, entziehen kann.
  • fabsli 31.08.2019 10:55
    Highlight Highlight In Europa gang und gäbe. "Italienisches Olivenöl" und hinten steht "aus Oliven der Europäischen Union"
    • dmark 31.08.2019 11:26
      Highlight Highlight Deshalb lasse ich mir mein Olivenöl direkt aus Griechenland vom Bauern meines Vertrauens schicken. Zumal dies weit weniger Säure enthält als das meiste Zeug, was aus Italien kommt.
      "Oliven aus der EU" bedeutet aber auch nur, dass es ein Gemisch aus Spanien, Italien, u.U noch aus den ehem. Jugo.-Ländern und Griechenland ist. In den anderen EU-Ländern wachsen keine.
      Italien hat ausserdem massive Probleme mit seinen Oliven. "Killerbakterien"...
      https://www.gruenestreiben.de/tod-der-olivenbaeume-durch-xylella/
    • Fed91 31.08.2019 12:13
      Highlight Highlight @dmark: wie muss ich mir das vorstellen? Rufst du dann den bauer an und fragst ob er dir noch 2l olivenöl schicken könnte?
    • tr3 31.08.2019 14:04
      Highlight Highlight Ich nehme an er bestellt jeweils e bitzeli mehr als 2l aufs mal 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 31.08.2019 10:32
    Highlight Highlight 1. Sterben gerade Hektaren weise Olivenbäume:

    https://www1.wdr.de/video-olivenbaumsterben-in-sueditalien-100.html

    2. Hatten wir das selbe Deklarationsproblem von vor knapp 10 Jahren ( unter anderem sogar das selbe Öl):

    https://www.nzz.ch/italienisches_olivenoel_made_in_spain-1.8120243
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 31.08.2019 10:27
    Highlight Highlight Gibt es überhaupt irgendwo lautere Werbung? Ist denn die Werbung seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht der Vorläufer der Fake News?
  • Blitzesammler 31.08.2019 09:15
    Highlight Highlight Wenn ich genügend Geld hätte, würde ich gefühle 1000 andere Werbungen von unzähligen Firmen zur Anzeige bringen!
  • philosophund 31.08.2019 09:10
    Highlight Highlight Auf DOP Kennzeichnung achten. Wobei ich was Olivenöle betrifft grundsätzliche Skepsis habe. Das meiste wird aus der Türkei nach Griechenland, Italien und Spanien verfrachtet, dort aufbereitet und als eigenes Olivenöl den Nordeuropäern angedreht.

    Wenn meine Mamma hören würde, dass wir hierzulande 30franken für ein Liter „gutes“ Olivenöl zahlen würde sie mir den Hals zudrehen.
    • tr3 31.08.2019 14:06
      Highlight Highlight Leider sind viele DOP-Produkte aus Italien gefälscht, die Mafia hat das vor einiger Zeit als äusserst lukratives Geschäftsfeld entdeckt. Am verbreitetsten ist es anscheinend beim Olivenöl, Parmesan und Parmaschinken.
  • Guardragon!? Tsuchinoko? 31.08.2019 08:55
    Highlight Highlight Nur weil oben 'bella italia' draufsteht macht man schon so ein Gschiss?!
    Wenn auf dem Schild "Olivenöl aus Italien" o.ä draufstehen würde könnt ichs noch verstehn.. Coop könnte unten rechts in kleinen Buchstaben Serviervorschlag aufdrucken und schon wärs kein Problem mehr..

    Meh..
    Komische Welt..
  • Amenokal 31.08.2019 08:54
    Highlight Highlight Gemäss dem Schweizer Lebensmittelgesetz darf die Kennzeichnung, Verpackung oder Werbung der Produkte «die Konsumenten nicht täuschen».

    Der ist gut! :) :) :)
  • Digitalrookie 31.08.2019 08:49
    Highlight Highlight Es ist davon auszugehen, dass die meisten Olivenöle gepanscht sind, denn bei keinem anderen Lebensmittel wird so dreist geschwindelt wie eben beim Olivenöl. Unter zehn bis fünfzehn Franken pro Liter ist ein gutes Olivenöl gar nicht zu haben; ist es günstiger, kann weder "extra vergine" noch die auf dem Etikett angepriesene "Italianità" stimmen. Da wird gepanscht, gefiltert, veredelt, raffiniert, umgefüllt und umetikettiert, bis die tatsächliche Herkunft so weit verschleiert ist, dass niemand mehr sagen kann, woher es genau kommt.

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