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Rekordanstieg bei Detailhandelsumsätzen im April



Eine Kundin an der Kasse des Kinderladen Nepomuk, fotografiert am 1. Maerz 2021 in Zuerich. Laeden duerfen in der ersten Etappe zur Lockerung aus dem Lockdown durch den Bundesrat wieder oeffnen. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: keystone

Die Schweizer Detailhändler haben im April 2021 verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat massiv mehr verkauft. Dies erklärt sich hauptsächlich mit dem «Lockdown» und den entsprechend tiefen Werten im April 2020.

Die Detailhandelsumsätze in der Schweiz sind im April im Vergleich zum Vorjahr kalenderbereinigt um 34.8 Prozent gestiegen. Dies ist der stärkste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2000, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mit. Preisbereinigt, also real, war das Plus mit 35.7 Prozent noch höher.

Zum Vormonat haben die Umsätze allerdings abgenommen. Saisonbereinigt sanken sie zum März 2021 um nominal 4.3 Prozent, und um Preiseffekte bereinigt (real) verringerten sie sich um 4.4 Prozent.

Wegen der Verzerrung drängt sich ein Vergleich der April-Werte mit jenen des Aprils 2019 auf. Im Zweijahresvergleich ergibt für den Detailhandelsumsatz (ohne Tankstellen) ein Anstieg im April 2021 gegenüber April 2019 von nominal 10.7 Prozent.

Im Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren, der im April 2021 gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme des nominalen Umsatzes von 11.8 Prozent verzeichnete, zeigt der Zweijahresvergleich mit einem Anstieg von 15.7 Prozent gemäss dem BFS, dass die Umsätze in dieser Branche seit Beginn der Pandemie einen starken Wachstumstrend aufweisen und nicht auf einen Einbruch im Vorjahresmonat zurückzuführen sind.

Der Nicht-Nahrungsmittelsektor, in dem die Umsätze im April gegenüber dem Vorjahr um starke 73.1 Prozent zulegten, zeigt sich im Zweijahresvergleich hingegen ein nominales Wachstum von nur 7.5 Prozent. Die Umsatzanstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor rühren gemäss BFS also nicht einzig von einem tiefen Vorjahresmonat. (sda/awp)

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