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Wie der Entscheid ausfallen wird, ist schwierig abzuschätzen. bild: shutterstock 

Heute entscheidet sich das Ärzte-Battle um Sterbehilfe

Die neuen Ethik-Richtlinien sind innerhalb der Ärzteschaft umstritten: Sie definieren nicht mehr eine tödliche Krankheit als Voraussetzung für Suizidhilfe, sondern ein unerträgliches Leiden. Am Donnerstag steht nun eine wichtige Entscheidung an. 



Um was geht es? 

Will ein Patient sterben, darf ein Schweizer Hausarzt helfen, muss es jedoch nicht. Die hiesigen Gesetze definieren nicht, wie alt oder krank jemand dafür sein muss. Es ist eine der liberalsten Regelungen der Welt.

Vielen Ärzten ist dabei aber nicht wohl. Sie orientieren sich deshalb an den Ethik-Richtlinien der Schweizer Akademie für Medizinische Wissenschaften (SAMW). Auch die Schweizer Ärztevereinigung (FMH) erkennt diese Guidelines in der Regel an. 

Was ist neu? 

Bis dato, nach den Richtlinien von 2004, lautete das Ethik-Credo: Ärzte sollen nur Suizidhilfe leisten, wenn eine tödliche Krankheit vorliegt. Anfang Juni hat das SAMW-Gremium jedoch neue Richtlinien publiziert. Es definiert nun nicht mehr eine tödliche Krankheit als Voraussetzung, sondern ein «unerträgliches Leiden». Ausserdem wird der Geltungsbereich auf Minderjährige, geistig beeinträchtigte und psychisch kranke Personen ausgedehnt.

Am Donnerstag werden rund 200 Dele­gierte der FMH entscheiden, ob sie die Änderung in ihre Standesordnung übernehmen wollen. 

Wird die Neufassung in die FMH-Standesordnung überführt, könnte künftig vom Arzt auch bei nicht tödlichen Krankheiten Beihilfe zum Suizid geleistet werden. Zum Beispiel im Fall von Patienten, die unter einer schweren Depression leiden, keine Hilfe beantragen möchten und ihren Zustand als unerträglich bezeichnen.

Ein negativer Entscheid wäre ein Novum, da seit den Achzigerjahren alle SAMW-Richtlinien in die Standesordnung aufgenommen wurden.

Wo liegt das Problem?

In der Definition des schwammigen Begriffs «unerträgliches Leiden». Denn Leiden ist subjektiv. Jeder Mensch empfindet anders. Der Begriff eröffnet laut dem Zentralvorstand der Schweizer Ärztevereinigung (FMH) eine Grauzone. Präsident Jürg Schlup: «Es wird vom Arzt verlangt, ein persönlich verantwortetes Urteil darüber zu fällen, ob das Leiden des Patienten unerträglich ist.» Dabei sei «unerträgliches Leiden» ein subjektiv geprägter und rechtlich undefinierter Begriff.

«Hier wäre es ethisch bedenklich, Suizidbeihilfe zuzulassen.»

Insbesondere bei psychischen Erkrankungen wie schweren Depressionen könne der Lebenswille durch die Krankheit beeinträchtigt sein und Patienten könnten aufgrund ihrer Erkrankung zu Suizidgedanken neigen. Hier sei es ethisch bedenklich, Suizidbeihilfe zu leisten.

Der Arzt stehe dabei in einer Dilemmasituation zwischen der Achtung des Patientenwillens einerseits und seiner persönlichen Gewissensentscheidung andererseits. Gerade deshalb sei eine Sterbehilferegelung nötig, die sich auf definierte Rechtsbegriffe stützt, die objektiv überprüfbar sind.

Neben dem FMH-Vorstand hat auch die Hippokratische Gesellschaft Schweiz klar Stellung gegen die Neufassung bezogen.

Hilfe bei Suizidgedanken

Die folgenden Hilfsangebote sind rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen und ihr Umfeld da, vertraulich und gratis: Die Dargebotene Hand: Gespräch und Beratung per Telefon, Mail und Chat auf www.143.ch und Kurzwahlnummer 143. Beratung + Hilfe 147: Beratung für Kinder und Jugendliche von Pro Juventute über Telefon, SMS, Chat und Mail auf www.147.ch und Kurzwahlnummer 147. Weitere Adressen: www.reden-kann-retten.ch für Beratungsangebote in allen Kantonen und www.trauernetz.ch für Hinterbliebene nach einem Suizid.

Was sagt die SAMW?

Michelle Salathé, stellvertretende Generalsekretärin der SAMW und Leiterin Ressort Ethik: «Es trifft zu, dass für unerträgliches Leiden keine objektiven Kriterien bestehen. Für das Gegenüber kann es aber mehr oder weniger gut nachvollziehbar sein, dass eine Person leidet. Um Suizidhilfe zu leisten, muss der Arzt also das Leiden von aussen nachvollziehen können.» 

Die Richtlinien sähen zudem eine Schutzmassnahme vor: «Das Leiden muss durch Krankheit oder eine funktionelle Einschränkung verursacht werden – ein Teenager mit Liebeskummer würde das Kriterium also nicht erfüllen.»

«Für Ärzte, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Suizidhilfe zu leisten, ändert sich durch die Richtlinien nichts.»

Überdies sei Suizidhilfe keine medizinische Leistung, auf die Patienten einen Anspruch erheben könnten. Salathé: «Für Ärzte, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Suizidhilfe zu leisten, ändert sich durch die Richtlinien nichts.»

Die neuen Richtlinien enthielten ausserdem Hilfestellungen zum Gespräch mit Patienten und Angehörigen, wenn eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird oder zur Planung der letzten Lebensphase. «Es wäre schade, wenn all diese Neuerungen nicht in der Standesordnung sind, weil das Kapitel Suizidhilfe die Meinungen so sehr teilt.»

Was könnte sich am Donnerstag konkret ändern? 

Rechtlich hätte ein Nein zur Aufnahme der neuen Guidelines kaum Konsequenzen: Die Gerichte sind weder an den Ärztekodex noch an die SAMW-Richtlinien gebunden.

Doch gerade deshalb kommt der Standesordnung für diesen Bereich eine besonders hohe Bedeutung zu. Die meisten Ärzte orientieren sich daran. 

Wie die FMH-Delegierten am Donnerstag stimmen werden, bleibt offen. Der interne Meinungsbildungsprozess ihrer Mitglieder sei immer noch in Gang, teilt die Vereinigung mit. 

Wie erkenne ich eine Depression und was mache ich dagegen?

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Video: www.explain-it.ch

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gähn 25.10.2018 16:26
    Highlight Highlight Grundsätzlich stehe ich dieser Idee offen gegenüber.
    Aber ich leide selbst seit ich 12 war unter starken Depressionen.
    Ich hatte Zeiten in denen ich mir wirklich gewünscht habe, zu sterben.
    Ich muss deshalb folgendes dazu sagen:
    Man sollte das psychisch kranken nicht generell verwehren. Jedoch ist es verdammt heikel. Denn es kann besser werden.
    Ja, die Medikamente können Einschränkungen mit sich bringen und haben auch Nebenwirkungen. Aber sie können auch eine Chance sein.
    Deswegen bin ich in dieser Hinsicht ein bisschen gespalten.
  • Stichelei 25.10.2018 16:16
    Highlight Highlight Wie im Artikel erwähnt wird: „Leiden ist subjektiv“. Wer, ausser dem Leidenden kann also abschätzen, was das für ihn oder sie bedeutet? Und kaum einer, der diesen Schritt in Erwägung zieht, macht das von einer Sekunde auf die andere. Da sind lange Überlegungen und wahrscheinlich auch Gespräche mit dem betreuenden Arzt vorangegangen. Wenn dann der Entscheid, dem Leiden ein Ende zu setzen, gefällt wird, sollte das meiner Meinung nach unbedingt respektiert werden.
  • El Schnee 25.10.2018 12:50
    Highlight Highlight Die Psychiatrie betreibt mit der Anwendung der heute üblichen Medikamente eh schon „Exit in Raten“. Wenn es sein muss sogar mit Gewalt, Zwang. Zu diesem hat oben erwähnte SAMW vor ein paar Jahren eine entsprechende Leitlinie verabschiedet. Da schrie aber kein Hahn nach der gesetzlich verankerten Selbstbestimmung über den eigenen Körper. Die Psychiatrie nimmt sich auch heraus die Patientenverfügung zu missachten. Opfer der Psychiatrie haben heute noch fast keine Rechte. Sie in den Tod begleiten kann auch zum Persilschein für Ärztefehler werden. Endlösung für eh schon Gemobbte? Sehr Heikel.
    • Lisaa 25.10.2018 16:05
      Highlight Highlight Ich arbeite in diesem bereich und dass wast du schreibst ist schlichtweg quatsch. Es ist genau geregelt was wir dürfen und was nicht. Und nein wir dürfen keine patientenverfügungen missachten und zwangsmedikation ist auch nicht erlaubt ausser in ganz seltenen fällen. Aber dass darf nur ein arzt unter spezieklen bedingungen verordnen. Ansonsten wären wir schnell unseren job los. In alters-, pflege- und behindertenheimen geschehen übrigebs viel mehr missbräuche mit medis und freiheizeinschränkenden massnahnen welche nicht gerechtfertigt sind. Aber dort wird viel weniger kontrolliert.
  • Mimi Onóna 25.10.2018 12:16
    Highlight Highlight Jeder Mensch hat sein eigenes Leben und soll es auch in der Hand haben.
    My life, my body, my decisions!
  • mogad 25.10.2018 10:17
    Highlight Highlight Der Hausarzt hat die Deutungshoheit über die Krankheit, nicht über das Ausmass des Leidens seiner Patienten! Deshalb sollten allein die Patienten über ihr Leben entscheiden dürfen. Weigert sich der Hausarzt, das Sterbe-Rezept auszustellen oder verlangt er lange Bedenkzeit, müssten mMn die Konsiliarärzte der Sterbehilfeorganisationen das Rezept ausstellen.
  • Nik G. 25.10.2018 08:16
    Highlight Highlight Sowie Leid objektiv ist ist auch die eigene Vorstellung von Lebensqualität eine objektive Wahrnehmung. Somit kann diese für jeden Menschen anders sein. Wichtig sind Gespräche mit dem Patienten. In diesen findet der Arzt schon die richtige Entscheidung. Was ganz wichtig ist, mit seinen Angehörigen über solche Themen sprechen bevor es überhaupt passiert. Immer mal wieder. Es hilft dem Medizinischen Personal wen sie wissen was der Mensch wünscht und ob dies besprochen wurde.
  • bcZcity 24.10.2018 23:46
    Highlight Highlight Leben geben darf jeder, es wird geklatscht. Will jemand sich das Leben aus persönlichen Gründen nehmen, klatscht niemand.

    Ich weine bei beidem, denn eines wird geboren um zu sterben und lebt um zu leiden. Das andere geht aus einem Leben ohne jemals gefragt worden zu sein ob es selbiges überhaupt möchte. Dazwischen stehe ich und beobachte diesen Wahnsinn der niemals endet.
    • mogad 25.10.2018 10:20
      Highlight Highlight Zum Glück hängen wir Alle am Leben, egal wie viel Leid und Krankheit. Bis man entscheidet, es einfach nicht mehr geht. Dann sollte man gegen dürfen.
    • bcZcity 25.10.2018 18:21
      Highlight Highlight Für was hängt man am Leben? Also ohne pessimistische Gedanken, warum? Man hat 40-50 ganz gute Jahre wenn man gesund bleibt und auf der richtigen Seite des Geldes geboren wird.

      Aber sonst? Man hängt grundsätzlich daran weil der Körper auf Überleben getrimmt ist. Weil man seine Liebsten nicht verlieren will. Nicht weil man das Leben so ultrageil findet....ja diese Momente gibt es auch, sind aber nicht essenziell, denn Glück ist genau so vergänglich wie jedes andere Gefühl.

      Aber anyway, die haben es nicht angenommen. Wir bleiben beim Status Quo, immerhin.
  • Neruda 24.10.2018 23:24
    Highlight Highlight "objektiv überprüfbar" gerade der gute Herr FMH Präsident sollte doch wissen, dass der Meinsch kein technisches Gerät ist, bei welchem man alles messen kann! Genau deshalb braucht es so eine Regelung. Was ist den ethnisch bedenklich bei der Sterbehilfe für eine stark depressive Person? Wollen sie solche Leute ernshaft dazu zwingen, ein Leben voller mentalem Eländ zu leben? Depressiv heisst nicht urteilsunfähig! Ich finde es eher unethisch, solche Leute leiden zu lassen, aus einer selbstbezogenen Einstellung zum Thema Sterbehilfe.
  • sowhat 24.10.2018 22:27
    Highlight Highlight Ärzte, die nicht wollen müssen auch künftig nicht. Ärzte die eine Orientierung nutzen wollen, sollen sie bekommen. Also ja bitte nehmt diesen Vorschlag an. Ich will in der Situation, wenn ich es brauche, dass mein Arzt sich an etwas halten kann ohne, dass er sich danach schlecht fühlen muss.
  • Clife 24.10.2018 20:19
    Highlight Highlight Was für ein bescheuerter Änderungsvorschlag...hier mal der Regelfall: Eine Person demütigt bzw. quält eine andere Person aufgrund von Mobbing oder wegen Vergewaltigung. Das Opfer wird dadurch so gestört, dass es sich auf legale Weise das Leben nehmen kann. Nur wegen der Inkompetenz dieser Person soll das Opfer nochmal zum Opfer werden? Wenn man sowas gutheisst, danne erst, wenn sämtliche nötigen Vorkehrungen zuvor erfüllt sind (Subsidiaritätsprinzip). Ich seh schon die neuen Bundesgerichtsentscheide vor mir
    • Aglaya 24.10.2018 21:36
      Highlight Highlight Suizid ist immer legal. Die Frage ist nur, ob eine Person, die sterben will, es alleine versuchen muss (und dabei möglicherweise unnötige Schmerzen empfindet, weil sie keinen Zugang zu schmerzarmen Methoden hat), oder ob sie ärztliche Hilfe dabei erhält.
  • Herbert Anneler 24.10.2018 19:24
    Highlight Highlight „Unerträgliches Leiden“: Damit hat vor einigen Jahren ein Psychoanalytiker in Zürich einer 18-jährigen erblindeten Frau geholfen, aus dem Leben zu scheiden. Dagegen die erblindete Künstlerin Pina Dolce: „Ich bin die Dienerin der Farben!“ Ich glaube, es wäre humaner, Menschen durch eine - in den meisten Fällen begrenzte! - Phase des Leidens hindurchzuhelfen, statt sie in einer Krise in den Tod zu begleiten! Nicht die 18-Jährige im Beispiel oben hielt übrigens ihr Leben nicht mehr für lebenswert, sondern ihr Psychoanalytiker... (Ich weiss aus sehr persönlicher Erfahrung, wovon ich spreche.)
    • w'ever 24.10.2018 21:41
      Highlight Highlight urteile nie, aber auch nie über das leid anderen. du hast vermutlich keine ahnung was solche menschen durchmachen.
    • Neruda 24.10.2018 23:35
      Highlight Highlight Aha, nur weil Pina Dolce ihr Leben lebenswert findet, müssen es ihr alle andere Blinden gleich tun. Super Logik! Auch sie kann das Leiden der 18-Jährigen nicht einschätzen. Jeder Mensch fühlt anders! Und da du ja so ganz genau weisst, dass ihr Psychoanalytiker ihr das alles eingeredet hat, kannst du ihn ja gleich anzeigen gehen! Aber ist wohl eher Dorfgeschwätz, dein Wissen... (Ich weiss aus sehr persönlicher Erfahrung, wovon ich spreche.)
    • Herbert Anneler 25.10.2018 13:47
      Highlight Highlight Konstatiere rasenden Pseudoliberalismus...
  • TheWall_31 24.10.2018 19:24
    Highlight Highlight Wann merken es eigentlich alle Menschen endlich, dass Suizid nicht generell schlecht ist und es keinen Grund gibt, Menschen zum Leben zu zwingen?
    • El diablo 24.10.2018 21:04
      Highlight Highlight Suizid ist niemals eine Lösung. Es gibt dafür zu viele die, in einer eigentlich vorübergehenden Phase, einfach aus einer Kurzschlusshandlung Suizid begehen würden. Man bringt damit immer andere auch zum leiden. Daher dollte Suizid niemals als Lösung angesehen werden, da es sonst einfacher für jeden wäre. Und logischerweise ist nach dem Tod endgültig finito. Da kommt nichts mehr danach.
    • salamandre 24.10.2018 21:17
      Highlight Highlight ...wenn sie aufhören zu glauben, das stünde nur ihrem Gott zu.
    • Neruda 24.10.2018 23:58
      Highlight Highlight @El diablo: Diese ewige Bevormundung von Menschen die den Freitod wählen geht mir gehörig auf den Sack! Haben sie mal Respekt vor den Menschen und ihren Entscheidungen und hören sie auf, sich in Dinge einzumischen, die sie nichts angehen! Die Leute wissen selber am besten, wann es Zeit ist für sie, um zu gehen!
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  • Moelal 24.10.2018 19:06
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass die Ständeorganisation sich dafür ausspricht, denn es entspricht klar dem Volkswillen. Die hippokratische Gesellschaft ist eine Nachfolgeorganisation des Vereins für psychologische Menschenkenntnis, kurz VPM, einer sektenähnlichen Organisation. Diese hatte sich vor einigen Jahren aus finanziellen Gründen aufgelöst und ärztliche ehemalige Mitglieder versuchen in der Hippokratischen gesellschaft erneut die Ärzte zu beeinflussen.

Bald könnte die 5. Initiative gegen Tierversuche kommen

Das Schweizer Stimmvolk dürfte erneut über ein Tierversuchsverbot entscheiden können. Eine entsprechende Volksinitiative ist auf der Zielgeraden.

Das Komitee der Initiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt» sammelte bereits über 111'000 Unterschriften, wie dessen Website zu entnehmen ist. 100'000 sind für das Zustandekommen nötig.

Die Sammlung soll indessen weitergehen, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» …

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