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Jean-Philippe Kindler gewann in Zürich das Finale der Poetry-Slam-Meisterschaft 2018.  Bild: screenshot youtube/ Poetry Slam TV

Das ist der neue Poetry-Slam-Meister – er erklärt dir die «Hexenjagd auf Männlichkeit»



Jean-Philippe Kindler (22) ist neuer Meister im Poetry Slam. Der Düsseldorfer gewann in der Nacht zum Sonntag in Zürich das Finale der 22. Deutschsprachigen Meisterschaften. Er überzeugte das Publikum mit zwei politischen Texten zur Me-Too-Debatte und zum Mindestlohn.

Ihm sei wichtig, über das zu schreiben, was ihn bewege, sagte Kindler nach seinem Sieg im modernen Dichterwettstreit im Hallenstadion.

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Kindler am 19. September 2018 zur Me-Too-Debatte:  Video: YouTube/Poetry Slam TV

Ein Interview mit Patti Basler, Vize-Schweizer- Meisterin im Poetry Slam:

Beim Gruppen-Wettbewerb hatte am Freitag die Schweizer Formation Interrobang gewonnen. Der Langenthaler Valerio Moser und der Zürcher Manuel Diener ergatterten sich zum zweiten Mal den Titel der deutschsprachigen Teammeister. Das erste Mal war ihnen das 2015 in Augsburg gelungen.

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In einem Video vom Januar 2018 äussert sich Kindler zu Mindestlöhnen.  Video: YouTube/Poetry Slam TV

Bei den Meisterschaften waren knapp 200 Künstler aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und dem deutschsprachigen Südtirol im Einzel- oder Teamwettbewerb angetreten. Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 15'000 Besucher zu dem fünftägigen Festival. (sda/dpa/vom)

Babyhäckseln und Heuchelhören – Viktor mit Hazel Brugger:

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Video: watson

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Imnon 11.11.2018 14:21
    Highlight Highlight "Kinder von Männern werden oft selbst zu Männern."
    Mein Lieblingssatz in diesem Slam. Pointierte Prägnanz ;-)

    Männlichkeit und Weiblichkeit werden sowieso über die Kultur definiert und sind somit veränderlich. Sehen wir einfach zu, dass es in eine für alle gesunde Richtung geht. Keiner muss schmollen oder schimpfen. Jeder kann durch Gespräche und sein Verhalten die Zukunft mitgestalten.
    • Füdlifingerfritz 11.11.2018 16:54
      Highlight Highlight Eine Kleinigkeit namens Biologie soll dabei auch noch eine Rolle spielen, so munkelt man...
    • Imnon 12.11.2018 00:54
      Highlight Highlight Wenn man die Bedeutung von Männlichkeit und Weiblichkeit im wissenschaftlichen Kontext betrachtet spielt die Biologie keine Rolle nein. Was du meinst, sind Mann und Frau. Das ist Biologie. Das Thema ist aber Männlichkeit. Männlichkeit ist wie Weiblichkeit ein Konstrukt, dessen Eigenschaften und Zusammensetzungen sich durch Kultur und Zeit ändert. (Die heutige Mädchenfarbe Rosa galt z.B. noch vor 100 J. als Bubenfarbe.)
      Alles nicht so einfach. Mann, Mannbarkeit, Männlichkeit. Klingt alles so ähnlich und meint doch verschiedene Aspekte des Gesamtpaketes.
  • Schlingel 11.11.2018 13:34
    Highlight Highlight Man nehme ein Thema, das in den Medien allgegenwärtig ist, erzählt darüber genau das, was die breite Masse hören will, fügt noch eine Prise rethorisches Können hinzu und zack ist man Meister des Poetryslams.
    • cypcyphurra 11.11.2018 17:35
      Highlight Highlight ez profit
    • Garp 11.11.2018 17:37
      Highlight Highlight Die breite Masse will das nicht hören. Die lässt lieber alles beim Alten und konsumiert, statt nachzudenken.
  • Graviton 11.11.2018 13:16
    Highlight Highlight Poesie und Literatur sind was Feines. Ich lese selbst extrem gerne und bin beeindruckt von so manchem Autor. Was die ganze Sache aber auch gefährlich macht ist, dass ein gut geschriebener Text, der so richtig unter die Haut geht, Menschen von Dingen überezugen kann, die so nicht stimmen. Das sieht man immer wieder in der Politik, wo eloquente Redner und gute Texte Massen für Unsägliches gewinnen. Etwas weniger dramatisch werden auch hier, finde ich, die problematischen Seiten des modernen Feminismus verwaschen und das Männliche etwas zu verallgemeinernd verteufelt.
    • who cares? 11.11.2018 15:59
      Highlight Highlight Ich glaube, sein Text geht darum, dass gewisse Männer gleich in die Abwehrhaltung gehen, wenn die Thematik sexueller Missbrauch aufkommt. "Seh ich nicht, glaub ich nicht" ist die Devise.
      Die metoo-Bewegung sagt: "wir wollen endlich den Mund aufmachen und darüber reden!" Die bereits angesprochenen gewissen Männer grummeln dann vor sich hin. Das Thema ist ihnen unangenehm, kann ja nicht sein, dass Frauen sich wehren und man will jetzt doch lieber wieder über Fussball reden oder so. Noch unangenehmer wird es, wenn man plötzlich die Handlungen von sich selbst und seinen Freunden hinterfragen muss.
    • Graviton 11.11.2018 17:22
      Highlight Highlight @who cares
      Schön wäre es. In seinem Text geht er aber kein einziges Mal auf bestimmtes Handeln gewisser Männer ein, das jeder normale Mensch übrigens auch verurteilt. Vielmehr sagt er Dinge, die ganz allgemein die gesamte Männlichkeit verunglimpfen. Ob man(n) ein Sexist ist, ganz anständig oder sogar noch Jungfrau spielt hier gar keine Rolle. Nur schon das Besitzen eines Y-Chromosoms wird in diesem Text bereits als böse dargestellt.
    • Garp 11.11.2018 17:38
      Highlight Highlight Es geht vor allem darum, dass sofort Täter und Opferrrolle umgedreht werden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brezel Hugger 11.11.2018 12:33
    Highlight Highlight Hazel Brugger, na ja.
    Ihre Kontrahenten sind meist witziger als sie selbst.
    Aber bei uns im Altersheim setzen wir sie gerne ein, bei Leuten, die zu lebensfroh sind und nicht wissen, dass jeder weitere Tag die Allgemeinheit nur kostet.
    • AdiB 11.11.2018 15:34
      Highlight Highlight Kann es sein das du sie irgendwie nicht magst und vielleicht auch neidisch bist? Oder gefählt dir ihre politische einstellung nicht?
      Dies frage ich weil dein name irgendwie suggeriert dass du entweder ein fan bist, aber wegen deinem kommentar würde ich das gegenteil tippen.
      Gönn ihr doch denn erfolg. Wie jeder comedian ist sie auch manchmal wortgewand und lustig und manchmal halt nicht.
      Stand up ist nicht leicht und wenn du oben bleiben möchtest musst du dich abheben von anderen, sei dies in die art, themen u.s.w. dazu erwartet man jedes/jedes zweite jahr eine neue show die mind. 45min geht.
    • Vergugt 11.11.2018 20:59
      Highlight Highlight Moment. Hier in den Kommentaren treiben sich einige SlammerInnen rum und posten Kommentare in kaum zu entlarvenden Ironie-Sphären. Und dann noch der Name - macht da jemand vielleicht Eigenwerbung für Altersheimauftritte?

      🤔
  • Füdlifingerfritz 11.11.2018 10:59
    Highlight Highlight Virtue signalling vom Feinsten. Gähn.
  • reamiado 11.11.2018 10:44
    Highlight Highlight Schaut euch bei den Videos auch die Kommentare an Jean Philippe Kindler antwortet auch selbst.
    • SeboZh 11.11.2018 18:17
      Highlight Highlight Finde die Antworten in den Kommentaren etwa so überzeugend wie der ganze Auftritt...
  • Zerschmetterling 11.11.2018 08:27
    Highlight Highlight Mit diesen Themen war ihm der Sieg sicher... Aber wirklich berauschend fand ich den Vortrag nicht
    • Garp 11.11.2018 17:40
      Highlight Highlight Vielleicht weil nur waches Publikum zu so einem Event geht. ^^ Auf einem SVP Bauernzmorge hätte er keine Chance gehabt.
  • Namenloses Elend 11.11.2018 08:07
    Highlight Highlight Poetry slam... Die Paralympics der Literatur. 😅


    • Vergugt 11.11.2018 10:00
      Highlight Highlight Wieso so negativ? Neidisch?
    • who cares? 11.11.2018 10:08
      Highlight Highlight Es ist einfach eine spezielle literarische Gattung. Hast du mal versucht, einen Slam selbst zu schreiben? Ist nicht ganz einfach.
    • *sharky* 11.11.2018 11:17
      Highlight Highlight Da fühlt sich jemand auf den Schwanz 🐊 getreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • who cares? 11.11.2018 07:53
    Highlight Highlight Tolle Texte! Verdient gewonnen, würde ich meinen.

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