Schweiz
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Goji-Beeren, Ingwer oder Quinoa: Immer mehr Produkte aus dem Ausland werden auch in der Schweiz angebaut. Bild: Shutterstock

Schweizer Bauern rüsten auf Hipster-Food um – aus einem einfachen Grund

Die Initiative für Ernährungssouveränität will das Bauernsterben stoppen. Viele Bauern haben aber bereits jetzt umgesattelt. Mit diesen 7 Produkten wollen die Bauern ihr Überleben sichern. 



Das Bauernsterben ist Tatsache. Von 2000 bis 2010 mussten insgesamt 11'500 Bauern ihren Hof dichtmachen. Das sind mehr als drei Betriebe pro Tag. Um zu überleben, müssen viele Bauern umrüsten und sich vermehrt auf Spezial- und Nischenprodukte konzentrieren. 

Den Rückgang der Bauern will die Initiative für Ernährungssouveränität stoppen. Die Initianten wollen, dass die Schweizer Bevölkerung überwiegend mit einheimischen Lebensmitteln versorgt wird. Dass wir dabei nicht nur Milch, Kartoffeln und Mais konsumieren müssten, zeigen die folgenden sieben Beispiele: 

Aprikosen

Bild

Klarer Leader bei der Aprikosen-Produktion bleibt das Wallis. bild: unsplash

Zugegeben, Aprikosen aus der Schweiz sind nichts Neues. Besonders im Wallis gedeihen sie Jahr für Jahr in voller Pracht. Neu ist, dass die orangen Früchte nun auch im grossen Stil im Aargauer Seetal angebaut werden. Die beiden Obstproduzenten Urs Baur und Robert Siegrist haben diesen August die schweizweit grösste Aprikosenanbaufläche unter modernen Folientunnel eingeweiht. 

600 Aprikosenbäume werden diesen Herbst unter den 120 Meter langen und neun Meter breiten Folien angepflanzt. In fünf bis sechs Jahren wird mit einer Ernte von rund neun Tonnen gerechnet. Der Aargau ist derzeit der viertgrösste Produzent von Aprikosen. Unbestrittener Leader bleibt der Kanton Wallis.

Goji- und Aronia-Beeren

goji

Wegen ihrem hohen Gehalt an Mineralien und Vitaminen wird die Goji-Beere häufig als «Superfood» bezeichnet.  Bild: shutterstock

Die Goji-Beere, auch bekannt als Wolfsbeere, kommt ursprünglich aus China und der Mongolei. Auch die Aronia-Beeren stammt aus dem Ausland und hat ihren Ursprung in den Wäldern Kanadas. In jüngster Zeit erlebten die süssen Beeren einen regelrechten Aufschwung. Denn sie werden neben Chiasamen und Co. als «Superfood» gehandelt. Den Boom der süssen Früchte hat sich die Bauernfamilie Räss aus dem Zürcher Weinland zu Nutzen gemacht. Lange war der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Räss mit konventioneller Milchwirtschaft betrieben, bis sich Hans Räss (60) auf die Produktion von Kartoffeln spezialisierte. Wie die Bauernzeitung berichtet, strebten seine Söhne Simon und Christoph Räss eine Neuausrichtung an. Das Ziel: Weg vom Kartoffelhersteller, hin zum biologischen Wildbeerenproduzenten. 

Seit 2016 erntet die Familie Räss jedes Jahr zwischen Juni und November Goji- und Aronia-Beeren. Das Geschäft floriert. Bei den Aronia-Beeren zählen sie bereits heute zu den zwei grössten Produzenten in der Schweiz. 

«Superfood» - sinnlos teure Importprodukte im Trend

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Video: srf

Quinoa

This July 20, 2015 photo shows whole grain quinoa in Concord, NH. A little quinoa here and there can improve almost any dish. (AP Photo/Matthew Mead)

Quinoa ist auch bekannt unter dem Namen Inkareis.  Bild: AP/FR170582 AP

Auch Quinoa gilt in den hiesigen Breitengraden als «Superfood». In anderen Teilen der Welt hilft die Pflanze, den Welthunger zu stillen. Das Jahr 2013 wurde vom ehemalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon gar zum «Quinoa-Jahr» auserkoren. In der Schweiz gab es immer wieder Versuche den «Inkareis» anzubauen.  

2015 startete Bio-Landwirt Stefan Brunner aus Bern mit dem Anbau von zehn Aren Quinoa. Eine gute Ernte ist vor allem abhängig von der Sorte und den Wetterbedingungen. Im ersten Jahr erntete Brunner rund hundert Kilo Quinoa. 

Edamame

At Zipang Provisions.

Almost a must every time I go for sushi.edamame

Besonders beliebt als Snack: Edamame.  bild: shutterstock

Das Wort «Edamame» ist japanisch und heisst übersetzt «Bohnen am Zweig». Die grünen Bohnen sind in Japan eine beliebte Vorspeise oder Beilage zum Bier. In der Schweiz erfreuen sie sich zunehmender Beliebtheit. Das brachte einige Bauern dazu, umzurüsten. 

So zum Beispiel der Seuzacher Klaus Böhler. Er ist der erste Schweizer Bauer, der Edamame im grossen Stil anpflanzt, wie SRF berichtet. Gesät werden die Bohnen im Frühjahr. Edamame sind eigentlich Sojabohnen, werden aber früher als normale Sojabohnen geerntet, nämlich dann, wenn die Hülsen und Kerne noch grün sind. 

Süsskartoffeln

sweet potato fries süsskartoffel pommes frites

Auch Süsskartoffeln erfreuen sich zunehmender Beliebtheit: Geniessbar sind sie frittiert, gebacken oder in Suppen.  Bild: Shutterstock

Das süssliche Knollengewächs gehört zu den meistproduzierten Wurzelpflanzen der Welt. Grösster Produzent der Süsskartoffeln ist mit 70,6 Millionen Tonnen China, gefolgt von Nigeria (3,9 Millionen Tonnen) und Tansania (3,8 Millionen Tonnen). 

Auch in der Schweiz gedeihen Süsskartoffeln. Im Frühling 2014 begannen Simon van der Veer und Christian Hurni im Seeland mit dem Anbau im grossen Stil, wie die Bauernzeitung berichtete. Verkauft wird das Gemüse seither in Migros-Filialen in Bern, Basel und Luzern.  

Mini-Kiwis

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Die Mini-Kiwis sind zwei bis vier Zentimeter gross und können komplett mit Schale gegessen werden.  Bild: shutterstock

Die Mini-Früchte gehören zur Familie der Strahlengriffelgewächse und kommen ursprünglich aus Ostasien. Die zwei bis vier Zentimeter grossen Beeren sind im Unterschied zu den herkömmlichen Kiwis unbehaart und können ungeschält gegessen werden. 

Mini-Kiwis sind winterhart und können auch in der Schweiz angepflanzt werden. Im Thurgau, entlang des Bodensees, produzieren unterdessen rund 20 Landwirte die kleine grüne Frucht. In den vergangenen Jahren wurden im Durchschnitt ungefähr 23 Tonnen Mini-Kiwis geerntet. Viele Konsumenten kennen die kleine Frucht aber gar nicht. Das will eine neugegründete Interessengemeinschaft ändern, die sich unter anderem für die Vermarktung der Mini-Früchte einsetzt. 

Ingwer

Ingwer, Ginger

Ingwer werden viele gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt.  Bild: pixabay

Auf der Suche nach einem Nischenprodukt war auch Landwirt Stephan Müller aus dem Zürcher Unterland. Auf seinem Hof wächst seit einigen Jahren Ingwer. Die heilkräftige Wurzel, die vor allem in Sri Lanka, Indien, China und Japan angepflanzt wird, gedeiht auch in der Schweiz. 

Landwirt Müller traf mit dem Ingwer-Anbau den Nerv der Zeit. Produkte aus Ingwer wie Sirup oder Tee sind beliebt. 2018 wurde die bitter-scharfe Wurzel gar zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Auch in der Gastronomie ist die Wurzel beliebt: Viele Szene-Bars schenken Ingwer als Likör ein. 

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Video: srf

So sehen erzürnte Bauern aus!

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    Alle Leser-Kommentare
  • timeless 29.08.2018 17:53
    Highlight Highlight Das hat nur alles herzlich wenig mit der Ernährungssouveränitätsinitiative zu tun. Ausser Quinoa und Süsskartoffeln sind das alles nette Nischenprodukte, aber damit ernährt man keine Bevölkerung.
    Die beiden Landwirtschaftsinitiativen Schotten den Schweizer Markt ab. Das führt zu deutlich höheren Preisen und deutlich grösseren Umweltbelastungen in der Schweiz. Diese Selbstversorgungs-Ideologie ist überhaupt nicht durchdacht. Gut gemeint ist eben nicht immer gut.
  • Geophage 29.08.2018 14:04
    Highlight Highlight Okay mein letzter Kommentar war zugegebenermassen etwas unvorteilhaft fomuliert. Ich versuche es daher nocheinmal.
    Dieser Artikel will uns weismachen, dass unser Kaufverhalten okay ist, sich die Bauern aber einfach ändern sollen, wenn sie zu wenig verdienen. Hipster zahlen auch 7CHF für einen Kaffee und sollten nicht als Referenz angesehen werden. Es ist kein Problem wenn sie zu viel bezahlen, aber das Bauersterben zeigt doch eindeutig, dass wir zuwenig fürs Essen ausgeben. Ein System, dass nur Grossbauern oder Nieschenproduzenten ausspuckt, kann nicht gut sein. Hoffe es ist so verständlicher
    • Silent_Revolution 29.08.2018 14:51
      Highlight Highlight Es ist Unsinn zu denken die Bauern verdienen zu wenig, weil Konsumenten zu wenig bezahlen. Die Gewinne mit dem Ertrag der Bauern machen einfach andere.

      Emmi, Coop, Migros, Nestle usw.
    • Geophage 29.08.2018 15:55
      Highlight Highlight Ein durchaus berechtigter Einwand. Wie rechtfertigen Sie aber die Tatsache, dass Milch günstiger ist als so manches Mineralwasser oder Süssgetränk? Selbstverständlich zahlen die Grosshändler schlecht und ich verurteile es. Wir Konsumenten haben aber effektiv die Wertschätzung die ein solches Produkt verdient hat verloren und sehen nur noch den Preis. Dies muss sich ändern zum Wohle aller. Superfood anzubauen ist doch keine Lösung für dieses Problem es ist ein beruhigendes Verdrängen. Der Druck welcher auf den Bauern weltweit lastet zerstört unsere Erde und das müssen uns ändern.
    • Geophage 29.08.2018 16:25
      Highlight Highlight *und wir müssen uns ändern
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 29.08.2018 12:32
    Highlight Highlight Danke an die produzierende Schweizer Landwirtschaft!
    Danke für Schweizer Lebensmittel!
    Danke dem ÖLN für die ausgewogene Ökologie/Ökonomi.
    DANKE Schweizer Bauern!
    • Skip Bo 29.08.2018 18:16
      Highlight Highlight Waedliman, sorry, aber du erzählst Quatsch. Wachstumhormone sind in der CH verboten. Zeig mir die EU Vorschriften betreffend Gülle. Die CH Vorschriften kenne ich, die richtet sich nach dem Nährstofbedarf des Betriebes. D.h. jeder Betrieb hat einen anderen Bedarf. Gülle wird dem Bedarf angerechnet und die Bilanz wird kontrolliert. Antibiotika ist nur zu therapeutischen Zwecken erlaubt. Kranke Tiere MÜSSEN gem. Tierschutzgesetz behandelt werden, wenn nötig mit Antibiotika.
    • derlange 29.08.2018 19:29
      Highlight Highlight @Waedliman
      Sie sind jetzt in der « bring » schuld.
      Quellenangabe bezüglich Wachstumshormone, was ist schlimm an Antibiotika bei fachgerechtem Einsatz oder verzichten Sie voll und ganz auf Antibiotika bei Ihnen und Ihren Umfeld ?
      Für die Gülle gibt es die Suisse Bilanz, der/die entsprechende Landwirt/in darf nur soviel ausbringen wie die Kulturen brauchen mit minimalen Abweichungen.
      Gut, ich freue mich auf Ihre Quellangaben, ansonsten aufliegen Sie irgendwelchen Märchen.

    • Platonismo 30.08.2018 07:17
      Highlight Highlight Waedliman ist wahrscheinlich ein bisschen verwirrt, weil die CH die Einfuhr von gewissen Produkten erlaubt, die unter Verwendung von Wachstumshormonen hergestellt worden sein können. Das muss aber deklariert werden. Die Verwendung in der CH ist tatsächlich verboten. Ist halt nicht für jeden einfach zu verstehen, diese Schweiz.
  • Geophage 29.08.2018 12:18
    Highlight Highlight Toll, ganz toll. Auf den Flächen auf denen dieser Chichi angebaut wird, wachsen keine Karotten oder Äpfel. Diese werden wir dann einfach vom günstigsten Produzenten importieren. Toll, bravo. Des halb ja zu beiden Agrarinitiativen.
    • Geophage 29.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Noch einmal. Wenn Bauern nur durch den Anbau von Nieschenprodukten gerecht entlohnt werden, stimmt etwas mit unserem System nicht. Ich habe bestimmt nichts gegen jene die es machen, es sollte einfach nicht zur Regel werden.
    • el heinzo 29.08.2018 13:05
      Highlight Highlight Wieso soll das Schischi sein? Und viel Spass mit dem Karottenacker, bei der immer häufigeren Trockenheit. Der Wandel ist die einzige Konstante. In Zeiten des beschleunigten Wandels sowieso. 🙂
    • Paddiesli 29.08.2018 14:28
      Highlight Highlight El heinzo, es ist Schischi, wenn man meint, man müsse exotischen Superfood anbauen, dabei gibt's genug schweizerischen oder europäischen Superfood. Aber es ist wie im Sprichwort: der Prophet wid im eigenen Land nicht wertgeschätzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jimknopf 29.08.2018 12:00
    Highlight Highlight Ich habe mir heute Quinoa-Samen gekauft. Von wo bekomme ich jetzt die 25'000 Instagram-Follower?
    • Martinov 29.08.2018 14:01
      Highlight Highlight Hats auf der Rückseite keine Anleitung dazu?
    • jimknopf 29.08.2018 14:11
      Highlight Highlight Leider nicht, steht nur: Nicht mit Alkohol mischen und von Hand waschen.
    • Fruchtzwerg 29.08.2018 14:41
      Highlight Highlight @jimknopf: Am besten zeigst du dich auf allen Fotos sexy in hautenger Yoga-Hose, bauchfrei, damit man deinen unterernährten Sixpack sieht. Dazu aber immer meeega glücklich lächeln und darauf hinweisen, dass der riesige Teller Quinoa, den du in Wirklichkeit höchstens zu einem Viertel aufgegessen hast, sau lecker war.
      Hinweis: Das geht natürlich alles nur, wenn du eine gutaussehende Frau bist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • farbarch1 29.08.2018 11:39
    Highlight Highlight Das Meiste auch hier kommt aus China.
  • derEchteElch 29.08.2018 11:34
    Highlight Highlight Ich finde das super, aber kann man beim Grossteil dieser Produkte überhaupt noch von Einheimisch sprechen?

    „kommt aus China und der Mongolei“
    „den «Inkareis» aus Südamerika“
    „sind in Japan eine beliebte Vorspeise“
    „kommen ursprünglich aus Ostasien“
    „v.a. in Sri Lanka, Indien, China u. Japan“

    5/7 der oben genannten Produkte.

    Die Hipster fördern einheimische Produkte nicht besonders und tragen massgeblich zur Umweltverschmutzung bei, weil solche Produkte (noch) von weit her importiert werden müssen.

    Also nein, einheimische Produkte sind sie (noch lange) nicht, auch wenn sie wachsen können..
    • El Vals del Obrero 29.08.2018 11:56
      Highlight Highlight Von wo kommen denn z.B. Kartoffeln?
    • Max Cherry 29.08.2018 12:10
      Highlight Highlight Mit dieser Logik solltest du auch auf Kartoffeln, Peperoni, Gurken, Mais oder Reis verzichten, sind alles auch keine einheimischen Pflanzen. Es geht bei Ernährungssouveränität darum, wo die Pflanze wächst, nicht wo sie ursprünglich herkommt.
    • Turicum 17 29.08.2018 12:11
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn! Nur weil jemand einzelne Produkte aus dem Ausland kauft bedeutet das ja nicht dass alle Produkte welche er konsumiert aus dem Ausland sind.

      Menschen die bewusst einkaufen und darauf achten woher die Produkte kommen (und da gibt es bei den Hipstern bestimmt auch welche) schaden der Umwelt bestimmt weniger als die, welche einfach das kaufen, auf das sie Lust haben.

      Es steht weiter, dass sie nun auch hier angebaut werden wie z. B. Mais, Kartoffeln oder Tomaten (alles Produkte die ursprünglich aus Südamerika stammen!) und dass sie darum "einheimisch produziert" sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 29.08.2018 11:22
    Highlight Highlight Essen chinesische Hipster eigentlich europäischen Superfood? Zum Beispiel Ebly?
  • Regas 29.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Grüne aufgepasst:
    Landwirtschaftliche Grossbetriebe erzeugen bis zu 5 mal weniger CO2 und Schadstoffe gegenüber Kleinbetrieben bei gleicher Produktionsmenge.

    https://www.deutschlandfunk.de/energiebilanz-bei-lebensmitteln.697.de.html?dram:article_id=72844
    • Geophage 29.08.2018 12:26
      Highlight Highlight @Regas

      CO2 kommt im gesammten Text so oft vor wie Biodiversität, kein einziges mal vor.
    • Regas 29.08.2018 18:05
      Highlight Highlight CO2 Ausstoss und Energieverbrauch kann man getrost gleich Setzen. Auch Grossbetreibe können der Biodiversität sorge Tragen.

    • Geophage 29.08.2018 18:25
      Highlight Highlight @Regas

      Und die 5 (fünf) welche ebenso im Text fehlt kann ich womit gleichsetzen? Mit einer anderen frei erfundenen Zahl?
    Weitere Antworten anzeigen
  • el heinzo 29.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Eine feine Sache ist das. Endlich kommt Bewegung in die Wahl der angebauten Produkte, und in die Fruchtfolge. In der Aufzählung ging aber meiner Ansicht nach der Amaranth vergessen. Hat grosses Potential, da er äusserst trockenheitstolerant und recht pflegeleicht ist, und zudem hohe Erträge abwirft.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 29.08.2018 10:48
    Highlight Highlight Finde ich super! Das zeigt doch, das unsere Bauern mehr können wie nur den Milchberg häufnen!
  • frl_tschuessikowski 29.08.2018 10:36
    Highlight Highlight Zugegebenermassen mag ich Süsskartoffeln und anderen "Hipster-Food" auch ganz gerne, jedoch frage ich mich, wie fest sich die einheimische Fauna an einer mehr und mehr exotischen Flora erfreut. Wir hoffen das Beste!

    • Turicum 17 29.08.2018 12:18
      Highlight Highlight Die meisten Pflanzen die als Nahrung angebaut werden haben bei uns nicht das Potential invasiv zu werden. Im Gegenteil, die meisten stammen ursprünglich aus südlichen Ländern und können nicht mal einen Winter überstehen...

      Von 10'000 eingeschleppten Arten (Pflanzen,Tiere, Pilze) können 1'000 überleben, 100 können sich vermehren, 10 setzen sich fest und 1 wird zum Problem.
    • el heinzo 29.08.2018 13:14
      Highlight Highlight @Turicum 17 Kennst dich bestens aus. Das invasive Potential bei den Gartenpflanzen ist leider massiv höher. Und da wird noch immer nicht ausreichend aufgeklärt und sensibilisiert. In der Ostschweiz sieht man ausserdem schon einiges an verwildertem grünem Amaranth, auf Brachen, Schuttplätzen und an Wegrändern (Ruderalflächen). Man wird sehen, wie sich das entwickelt. Die einheimische Ruderalflora ist ja aktuell bereits durch andere Neophyten und den flächendeckenden Einsatz von Herbiziden schwer gestört.
    • Mia Mey 29.08.2018 20:17
      Highlight Highlight Die Goji Beere ist sicher geeignet invasive zu werden. Sie ist winterhart und wuchert. Ich habe meine wieder aus dem Garten entfernt und es wachsen dauernd neue Triebe aus dem Boden. Obwohl ich damals vor den Pflanzen nachgehen habe wie man die Goji Pflanze pflegt, gewarnt wurde ich nirgends. Vom Mini Kiwi bin ich begeistert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ylene 29.08.2018 10:32
    Highlight Highlight Finde ich eine Supersache und eine tolle Einstellung - einfach mal innovativ und etwas wagemutig sein. Habe Edamame aus der CH schon bei uns in der Migros erspäht. Ich denke, viele probieren viel lieber ein neues Lebensmittel aus, das dazu nicht um die halbe Welt transportiert werden musste. Ich wünsche allen viel Erfolg!
  • El Vals del Obrero 29.08.2018 10:16
    Highlight Highlight Wenn die Pflanzen hier wachsen können, ist das sehr gut.

    Bracht weniger Transporte und wir essen z.B. den Lateinamerikern nicht ihre Grundnahrungsmittel weg. Die können sich z.T. ihr traditionelles Nahrungsmittel Quinoa gar nicht leisten, da sich der Preis durch den Boom bei uns vervielfacht hat.
  • ali_der_aal 29.08.2018 10:06
    Highlight Highlight Wenn sogar die Hipster ihre heiss geliebten "Superfoods" lokal beziehen können, dann sind wir ja bald bereit, dass sich die Schweiz selbstständig ernähren kann...
    • Ramon Sepin 29.08.2018 10:42
      Highlight Highlight Das ist ja genau das Ziel, der Ernährungssouverintäts Initiative
    • Regas 29.08.2018 10:59
      Highlight Highlight @Kaakwurst: Das ist jetzt aber Ironisch gemeint! Während der Anbauschlacht im 2. Weltkrieg reichte es nicht mal für 4Millionen Einwohner! (Heute sind es 8.5e6)
    • dmark 29.08.2018 11:48
      Highlight Highlight Nur wenn es das Zeugs dann überall in der Schweiz gibt, dann ist es nicht mehr hip. Somit braucht der Hipster dann wieder etwas Neues. ;)

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