Schweiz
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In der Schweiz gibt es Schätzungen zufolge dreimal so viele unseriöse wie seriöse Tattoo-Studios. bild: unsplashed.com

Wild West in Schweizer Tattoo-Studios – braucht es bald eine Lizenz zum Stechen?

Hochgiftige Farben und Infektionsgefahr: Wer das falsche Tattoo-Studio besucht, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Profi-Tätowierer und Inspektoren fordern nun eine Zulassungsprüfung für Berufseinsteiger. In Deutschland ist der Tattoo-TÜV schon auf der politischen Agenda.



Eine Tattoo-Maschine von Ebay, Farben aus dem Online-Shop – und schon kann es losgehen. Wer in der Schweiz als Tätowierer arbeiten will, muss dafür keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Die Ausbildung ist nicht geregelt, verbindliche Sicherheits- und Hygienestandards fehlen, die Farben kommen ohne Zulassung auf den Markt.

Die Folge: Immer wieder geraten Pfusch-Tätowierer in die Schlagzeilen. Als der Verband der Kantonschemiker vor drei Jahren die Tattoofarben auf dem Markt kontrollierte, fiel das Ergebnis verheerend aus – mehr als die Hälfte der Farben wurden als gesundheitsgefährdend eingestuft. Bei einer Kontrolle 2009 waren es sogar vier von fünf Proben.

Tattoo-TÜV soll es richten

In Deutschland, wo die Situation vergleichbar ist, sagt die Politik den Schmuddel-Anbietern nun den Kampf an. CDU und CSU schmieden Pläne für einen Tattoo-TÜV, also eine Art staatliche Sicherheitskontrolle. «Wir brauchen Zulassungsverfahren für die Farben. Wir brauchen Befähigungsnachweise für die Tätowierer. Wir brauchen einheitliche Hygienestandards», sagte die Vize-Fraktionsvorsitzende der Union, Gitta Con­ne­mann, in der Welt.

Auch in der EU tut sich etwas: Derzeit arbeitet eine Fachgruppe an einer Tattoo-Norm, die künftig für alle Mitgliedsländer gelten soll.

Luc Grossenbacher, Präsident des Verbands Schweizerischer Berufstätowierer (VST), hofft, dass auch die Schweiz bald mit den Wild-West-Zuständen aufräumt. «Das Verhältnis von seriösen zu unseriösen Tattoo-Studios beträgt in der Schweiz etwa eins zu drei», schätzt er. «Die schwarzen Schafe arbeiten in Hotelzimmern, Garagen oder in der eigenen Küche – häufig mit billigen Farben aus China und unter katastrophalen hygienischen Bedingungen.»

«Farbe unter die Haut drücken, das kann jeder.»

Luc Grossenbacher, Präsident des Verbands Schweizerischer Berufstätowierer

Ein Bewilligungsverfahren für Tätowierfarben wäre ihm zufolge genauso nötig wie ein Fähigkeitsnachweis für Tätowierer. «Wer diesen Beruf ausüben will, muss doch nachweisen können, dass er über Grundkenntnisse punkto Hygiene, Wundpflege und Materialkunde verfügt!», so der Inhaber von Lacky's Tattoo Shop in Grenchen.

Am liebsten wäre es Grossenbacher, wenn auch das handwerkliche Können der Kandidaten getestet würde. «Farbe unter die Haut drücken, das kann jeder.» Wer nicht fachgerecht steche, riskiere jedoch, dass das Gewebe vernarbt. «Ganz zu schweigen von jenen Anbietern, die kaum eine gerade Linie ziehen können.»

Auch Otmar Deflorin, der oberste Kantonschemiker der Schweiz, sagt: «Im Interesse der Sicherheit wäre es sehr zu begrüssen, wenn Tätowierer ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssten.»

Umfrage

Braucht es eine Zulassungsprüfung für Tätowierer?

  • Abstimmen

2,580 Votes zu: Braucht es eine Zulassungsprüfung für Tätowierer?

  • 79%Ja, alles andere ist verantwortungslos.
  • 18%Okay, sofern die Lösung nicht zu bürokratisch ausfällt.
  • 4%Nein, wir müssen nicht alles regulieren in der Schweiz.

Tattoos und Scherzartikel in derselben Verordnung

Bis 2005 war das Tattoo-Geschäft in der Schweiz komplett unreguliert – es existierte keine einzige gesetzliche Vorgabe dazu. Dies änderte sich mit der «Verordnung über Gegenstände für den Humankontakt», die neben Kapiteln zu Streichhölzern, Feuerzeugen und Scherzartikeln auch Bestimmungen zum Tätowieren und Piercen enthält. Diese sind allerdings vage.

So müssen Personen, die Tätowierungen und Piercings anbringen, alle «zumutbaren Vorkehrungen» treffen, um Infektionen zu vermeiden. Weiter dürfen Tätowierfarben die Gesundheit der Konsumenten nicht gefährden.

Weil sich die Situation nicht besserte, trat letztes Jahr zusätzlich eine Meldepflicht für Tattoo-Studios in Kraft. Tätowierer und Piercer müssen sich seither bei den Kantonen registrieren – egal ob sie in einem Studio oder zu Hause arbeiten. Kriterien für die Aufnahme ins Register gibt es nicht.

Dank Insta-Recherchen zu versteckten Studios

Ziel ist, dass die kantonalen Behörden einen Überblick über die Anbieter bekommen und diese kontrollieren können. Allerdings harzt es bei der Umsetzung: Im Kanton Zürich, wo mehrere hundert Betriebe vermutet werden, erstatteten beispielsweise nur gerade 70 eine Meldung beim Kanton, wie es im Jahresbericht des Kantonschemikers heisst.

Der oberste Kantonschemiker Otmar Deflorin, selber in Bern tätig, bestätigt: «Zahlreiche Anbieter wissen noch nichts von der Meldepflicht – oder wollen nichts davon wissen.» Mittels Facebook-, Instagram- und Google-Suchen versuchen die kantonalen Behörden nun, nicht gemeldete Tattoo-Anbieter ausfindig zu machen. Eine weitere Fährte sind Tattoofarbe-Importe am Zoll – die Sendungen führen oft direkt zu versteckten Studios.

Den registrierten Studios stellten die Inspektoren letztes Jahr grösstenteils gute Zeugnisse aus. Dank dem Einsatz von Einwegutensilien hätten sich die Hygienestandards verbessert, heisst es in den Jahresberichten verschiedener Kantonschemiker. Weiterhin ein Thema sind jedoch giftige Farben. Oft würden die problematischen Tinten, im Jargon «China Fakes» genannt, ohne Zertifikat im Internet bestellt oder auf Tattoo-Conventions im Ausland eingekauft, notieren die Inspektoren.

«Manche Lieferanten sind so dreist, dass sie ihre Produkte mit dem Hinweis versehen: ‹Zum Tätowieren nicht geeignet›.»

Luc Grossenbacher, Präsident des Verbands Schweizerischer Berufstätowierer

Der Bund stellt online eine Black List mit verbotenen Farben zur Verfügung – eine Übersicht über unbedenkliche Produkte existiert jedoch nicht. Das fehlende Bewilligungsverfahren mache es auch für seriöse Anbieter schwierig abzuschätzen, welche Farben bedenkenlos eingesetzt werden können, sagt Luc Grossenbacher. «In der Branche gilt die Faustregel: Wenn man bei einem Schweizer Importeur bestellt, sind die Produkte meistens in Ordnung.»

Allerdings gebe es auch hier Ausnahmen: «Manche Lieferanten sind so dreist, dass sie ihre Produkte mit dem Hinweis versehen: ‹Zum Tätowieren nicht geeignet›.» Im Wissen darum, dass sich die Hinterhof-Tätowierer darum foutieren und die Produkte trotzdem verwenden – «Hauptsache billig».

Weil sie im Untergrund arbeiteten, blieben die schwarzen Schafe meist unbehelligt. Und wenn sie entdeckt würden, kämen sie mit einer Verwarnung davon, bedauert der Körperkünstler. «Aus meiner Sicht wären in solchen Fällen hohe Bussen nötig.»

Hygiene-Sünder zahlen maximal eine Gebühr

Laut Kantonschemiker Deflorin kann in besonders gravierenden Fällen Strafanzeige erstattet werden – ihm sei aber kein Fall bekannt, in dem das geschehen wäre. Stellen Inspektoren Verstösse fest, fordern sie die Tätowierer dazu auf, den Missstand zu beheben oder die giftige Tinte aus dem Verkehr zu ziehen. Je nach Aufwand entfällt dafür eine Gebühr.

Chef-Tätowierer Grossenbacher geht davon aus, dass die Schweiz die EU-Norm zu Tätowierungen übernimmt, die voraussichtlich 2019 in Kraft tritt. Beim zuständigen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit kann man derzeit noch keine Angaben dazu machen, wie wahrscheinlich es ist, dass die Schweiz nachzieht.

Auf seiner Website hält das BLV unmissverständlich fest: «Das Tätowieren birgt gesundheitliche Risiken in sich.» Schlimmstenfalls würden Infektionskrankheiten wie Hepatitis und Aids übertragen.

Tattoo-Vorstoss im Nationalrat beerdigt – weil Urheberin starb

National- und Ständerat haben sich bislang kaum mit dem Thema auseinandergesetzt. 2003 stellte die SP-Politikerin Barbara Marty Kälin dem Bundesrat einige kritische Fragen zu Tattoo-Farben der Giftklasse 1. Vier Jahre später verlangte ihre Parteikollegin Liliane Chappuis einen Bericht, in dem eine Zulassung für Farben und eine Regelung des Tätowierer-Berufs geprüft werden sollte. Als Chappuis an einem Herzinfarkt verstarb, wurde der Vorstoss allerdings abgeschrieben und das Thema verschwand von der politischen Bühne.

Studios, die besonders hohen Hygienestandards genügen, können sich in der Schweiz heute mit dem «Hygiene Quality Label» zertifizieren lassen. Bislang verfügen landesweit aber nur rund 30 Betriebe über ein solches Zertifikat.

Apropos: Würdest du dich von einem 12-Jährigen tätowieren lassen?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 06.08.2018 18:42
    Highlight Highlight Echte Frage: darf man jemanden auf seine Tattoos ansprechen und vielleicht ein Kompliment machen oder sollte man so tun als ob man nichts sehen würde? Ich bin mir da nicht sicher.
    • lilie 07.08.2018 07:44
      Highlight Highlight @Quacksalber: Warum sollte man das nicht dürfen? Das ist ein sichtbarer Körperschmuck, also darf man ja auch was sagen, wenns einem gefällt?
    • Quacksalber 07.08.2018 16:51
      Highlight Highlight Natürlich nur wenns gefällt, alles andere wäre unhöflich.
    • lilie 07.08.2018 17:33
      Highlight Highlight @Quacksalber: Ja klar. :)

      Ich denke, ist das gleiche wie mit Kleidung, Accessoires, Schmuck etc. Wenns einem gefällt, freut sich die andere Person bestimmt über ein Kompliment. Und wenn nicht, ist es höflich, nichts zu sagen - leben und leben lassen.
  • Turrdy 06.08.2018 18:25
    Highlight Highlight Ich wollte mir auch mal ein Tattoo stechen lassen, mit so UV-Farben. Habe aber dann nirgends verlässliche Informationen bezüglich Sicherheit usw. gefunden und habs dann halt sein lassen.
  • Töfflifahrer 06.08.2018 18:04
    Highlight Highlight Warum nur auf die Politik waren? Das kann echt lange dauern. Warum gründen die Profis keinen Verband, organisieren Fach- und Diplomprüfungen und werben dafür? Sicher dauert auch und braucht Selbstinitiative, aber es zeigt dass es denen Ernst ist. Das Gewerbe darf ruhig auch selbst mal aktiv werden.
  • auloniella 06.08.2018 18:04
    Highlight Highlight Also eine etwas niedrigere freiwillige Zertifizierung der Hygienestandards mittels Kurse ähnlich dem Hygiene Quality Label wäre vielleicht eine Lösung. Die entsprechenden Personen aber alle flächendeckend kontrollieren zu wollen ist unmöglich. Eine Einschränkung gewisser gefährlicher Farben oder zumindest eine Empfehlungsliste wäre zu begrüssen.
    Aber die Ausbildung an sich zu reglementieren ist Schwachsinn, dazu sind die Stile zu divers. Muss jeder Kunde selber entscheiden ob ihm der Stil und das Können zusagt. Und eine Mitgliedschaft bei nem Verein sagt nichts über das Können aus...

  • infomann 06.08.2018 16:51
    Highlight Highlight Ist doch jeder selber schuld wenn er glaubt er braucht so ein Scheiss und das noch läbenslänglich.
  • BoJack Horseman 06.08.2018 16:28
    Highlight Highlight Ja nei... wär ja auch schade, wenn den coolen Hipstern am Letten der hässlich tättowierte Arm mit den immer gleichen Motiven abfällt 🤷🏼‍♂️
  • bokl 06.08.2018 13:34
    Highlight Highlight Ich fordere eine Fähigkeitszeugnispflicht. "Stecher mit eidg. Fachausweis" macht sich doch in jedem CV toll 😂
  • Quacksalber 06.08.2018 13:29
    Highlight Highlight Die gleichen Leute die sich jede Chemikalie unter die Haut spritzen lassen schreien, wenn mal etwas aus einer Chemiefirma entweicht.
    Dafür brauchts wirklich keine Gesetze.
  • na ja 06.08.2018 13:14
    Highlight Highlight Wer als Podologin selbstständig arbeiten will, macht eine 3 jährige Ausbildung plus HF, damit man die Füsse schön hat. Wer was tätowieren will, was ewigs bleibt darf einfach drauflos stechen? Komische Welt
  • loree_n 06.08.2018 12:29
    Highlight Highlight Es hat sehr viele sehr, sehr gute Tätowierer in der Schweiz, sie zu finden ist nicht schwer,
    daher finde ich eine Regulierung unnötig,
    denn wer sich nicht für Qualität entscheidet kann auch keine Qualität erwarten.

    Kann ich sehr empfehlen:
    http://www.paragon-tattoo.ch/index.php
    • Helona 06.08.2018 13:40
      Highlight Highlight Sorry, habe mir die Bilder angeschaut - Horrortatoos! Sehr dilettantisch.
    • Mietzekatze 06.08.2018 14:48
      Highlight Highlight @Helona, kann ich nicht bestätigen! Einige sind richtig gut, andere etwas weniger (Gesichter von Marko sind furchtbar)! Aber man sucht sich den Tätowierer auch nach Motiv aus... Wenn ich etwas Realistisches will, ist es nicht der selbe Tätowierer wie wenn ich Old School oder Comic oder Wasserfarbe oder was auch immer will! DAS ist mM der grösste Fehler den Leute machen. Aber anyway, bei Tattoos zählt immer, you get what you pay!
    • Ms. Song 06.08.2018 15:46
      Highlight Highlight Die Tattoos aus diesem Studio sind unteres Mittelmass bis sogar ganz schlecht. Wenn jemand so ein Studio als super mega toll promoted, kann ich verstehen, warum so viele Leute mit peinlichen Tattoos rumlaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Binnennomade 06.08.2018 12:28
    Highlight Highlight Typisch Schweiz, alles immer regulieren wollen, damit alles noch bürokratischer und teurer wird.
    Wenn jemand n Billig-Tattoo will, das scheisse aussieht und sich entzündet, dann soll er doch. Es ist jedenfalls kein Problem, ein gutes Studio zu finden, das seriös arbeitet. Kostet halt etwas mehr.
    • Mutzli 06.08.2018 15:52
      Highlight Highlight Das gute Studio wird ja deswegen nicht automatisch teurer, nur weil das katastrophale nebenan zugeht. Mir z.B. ist es nicht egal, wenn sich Leute vermeidbare Infektionen oder schlimmeres holen; habe selbst mitgekriegt wie mühsam (und teuer) so was werden aknn, als ich im Spital gearbeitet habe. Extra in Gesundheitssystem zahlen, damit ich mich evtl. naiven Leuten mit ner Tattooinfektion gegenüber intelektuell überlegen fühlen kann, brauche ich nicht,
    • Binnennomade 06.08.2018 16:23
      Highlight Highlight Doch, das gute Studio wird teurer. Einerseits weil es für den bürokratischen Aufwand aufkommen muss, andererseits weil es nun in einem geschützten Markt agiert.
      Es ist doch immer dieselbe Leier, die Unternehmen motzen, es gebe zu viele Regulierungen, aber am Ende versucht jede Branche, die Eintrittsschwelle für neue Anbieter mit ebensolchen zu erhöhen.
      Wenn die Branche die Problematik als so gross empfindet, soll sie doch ein Qualitätslabel entwickeln, um sauber arbeitende Betriebe auszuweisen, statt Väterchen Staat zu Hilfe zu rufen.
  • Armend Shala 06.08.2018 12:14
    Highlight Highlight #Tattoofrei weil reine Haut reinhaut! 😂
    • DerHans 06.08.2018 13:34
      Highlight Highlight Versandleiter Kim und Reiner hätten wahre Freude an ihnen! 😂
    • Gähn 06.08.2018 13:42
      Highlight Highlight Aber nicht im Ernst?
      Dieser Mist geht mir einfach nur unglaublich auf die Nerven, weil sich ein paar halbschlaue das unheimlich lustig finden und den scheiss in allen möglichen Medien permanent herumspamen. Wenn ihr trollen wollt, geht auf 4chan.
    • BossAC 06.08.2018 20:04
      Highlight Highlight @Gähn Nicht immer alles so ernst nehmen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aristides1 06.08.2018 11:46
    Highlight Highlight Die Leute, die sich tätowieren lassen, haben meiner Ansicht nach ohnehin einen Knall.
    Mir wird es immer ein Rätsel bleiben, wie sich jemand so etwas antut. Und dafür noch zahlt. Und gezeichnet ist für den Rest des Lebens.
    • Corpus Delicti 06.08.2018 12:44
      Highlight Highlight Da pauschalisieren Sie aber ganz schön drauf los. Natürlich ist dies ihre Ansicht, deren Äusserung verfassungsrechtlich erlaubt ist. Heisst aber nicht, dass Sie sich dazu gezwungen fühlen müssen 😋
    • Alex Vause 06.08.2018 13:14
      Highlight Highlight Ich denke das ist jedermanns eigene Entscheidung, man muss ja schliesslich auch selber mit den Konsequenzen leben. Ich persönlich finde es auch nicht schön und würde es mir auch niemals selber antun, aber es gibt halt Menschen, die es als eine Art Kunst sehen. Am besten die Meinung anderer respektieren und das nicht gleich als einen "Knall" abstempeln.
    • Fräulein Fensterplatz 06.08.2018 13:24
      Highlight Highlight Erziehung, Familie, Freunde, Kriesen zeichnen einen ebenfalls fürs Leben - das meiste kann man sich nicht einmal aussuchen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peeta 06.08.2018 11:36
    Highlight Highlight Ich sehe sowieso nicht ein, wieso man sich tätowieren lassen soll/will.

    Wer einen schönen Körper hat, braucht diesen nicht mit einem Tattoo zu verunstalten.

    Wer ein bisschen vorausschauend und weiter als nur bis übermorgen denkt, lässt sich nicht aus einer Laune heraus ein Tattoo stechen.

    Es gibt nichts, das sexier ist, als ein Tattoo auf der langsam schrumplig werdenden Haut einer 50-jährigen Person. Ab einem gewissen Alter sieht's halt einfach ein bisschen lächerlich aus.
    • EvilBetty 06.08.2018 12:40
      Highlight Highlight Die meisten machen das Tattoo für sich selbst, nicht für andere.
    • Stichelei 06.08.2018 12:45
      Highlight Highlight Danke Peeta. Ich habe deine magische Altersgrenze schon längst passiert. Da ist aber noch nichts von schrumpelig. Da du das aber schon ab 50 erwartest, gehe ich mal davon aus , dass du noch sehr jung bist.
    • Kuba 06.08.2018 13:26
      Highlight Highlight Schlechtes Argument, alte Haut sieht ohne Tattoo genau so schrumpelig wie mit Tattoo aus 🤷🏼‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 06.08.2018 11:35
    Highlight Highlight Tattoos sind so was von überbewertet. Hauptsache die Krankenkasse muss dann später nicht dafür gerade stehen. Dasselbe mit Solarium und den ewig braungebrannten...
  • mrlila 06.08.2018 11:31
    Highlight Highlight Regulation, ja, auf alle Fälle.

    Es gibt einfach zu viele 'Billig-Tättowierer', die einfach Geld verdienen wollen, günstige Farben einkaufen und einfach mal etwas 'hintätschen'. Nicht nur das, sondern arbeiten 8h am Tag in ihrem privaten Studio, können Schwarzgelder kassieren etc.

    Das ganze ist Business. Qualität vor Quantität.
  • Fabian Studer 06.08.2018 11:22
    Highlight Highlight Wieder mal nett gemeint und kaum durchdacht.

    Abgesehen davon dass alle die sich stechen lassen volljährig sein sollten ist es schon ohne den bürokrieg den meisten in meinem Umfeld hier zu teuer und die tattoos sind souveniers aus den Ferien.

    Dazu kommt: wer will sich 100% sicher stechen lassen? Dachte Leute mit Tinte sind gerne risikofreudig? Oder war das noch vor Generation sojalatte und instagram
    • loquito 06.08.2018 11:43
      Highlight Highlight WTF? Bereits mein Onkel vor 50 Jahren hat eigene Tinte und Nadeln zum Stechen mitgenommen damit er sicher ist was man benutzt... Also früher wollte man eigentlich auch nicht vom Tattoo krank werden...
    • Gähn 06.08.2018 13:47
      Highlight Highlight @Fabian Studer
      Bevor ich so eine Abartigkeit wie einen Sojalatte bestelle oder Instagram nutze, erschiesse ich mich freudig mit Glasschrot.
      Ich bin tätowiert und meistens sind meine verborgen.
      Wer sich dazu noch im Ausland tätowieren lässt um ein Souvenir zu haben...... naja, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.
    • River 06.08.2018 15:32
      Highlight Highlight @Gähn: Ich dachte, die Tattookultur von vor zwei, dreihundert Jahren ist so entstanden durch die Seemänner, die sich auf jeder Pazifischen Insel, und später von jedem nenneswerten Hafen ein Symbol stechen liessen? Also ein Souvenir, quasi?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 06.08.2018 11:21
    Highlight Highlight Zumindest das Arbeitsmaterial, mit dem gearbeitet wird sollte vor dem Verkauf auf Hygiene und Sicherheit geprüft und zertifiziert werden.
  • Bätzi 06.08.2018 11:07
    Highlight Highlight Das ist genau das was mich bisher abhählt eiene Tätowierung zu machen.
    Ich habe seit jahren vor eine Tätowierung zu machen aber der das Motiv ist ein sehr persönliches Motiv. dass ich selber gezeichnet habe. Es gibt so viele Tätowierer das ich nicht weiss welcher ist gut welcher nicht wer kann mir das Motiv genau so stechen wie ich mir das vorstelle. Ich meien eine Tatto ist nicht ein Tshirt das wenns mir nicht mehr gefällt in die Altkleider sammlung geht.
    Ein Index wäre cool welche Tättowierer sind seriös welche Tätowierer kann was.
    • AllknowingP 06.08.2018 12:16
      Highlight Highlight Wende 150 Stunden Recherearbeit auf. Dann kannst du dir diese Frage(n) beantworten und lernst noch etwas über dich und deinen Tattoowunsch.
    • River 06.08.2018 13:45
      Highlight Highlight Lass das Motiv lieber auf Canvas malen, oder an deine Wand sprayen. Wenn es so persönlich ist, musst dukes nicht für jeden sichtbar uf der Haut tragen.
  • banda69 06.08.2018 10:38
    Highlight Highlight Tattoos sind eine Frage des Niveaus.


    http://m.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/22322190
    User Image
    • nödganz.klar #161 06.08.2018 11:50
      Highlight Highlight Rein aus Interesse mal den Tättowierer dieses „Meisterwerk“ gegoogled. Moll, der kann was: 😂😂

      User Image
  • GrennendesBüssi 06.08.2018 10:32
    Highlight Highlight An meinem 18. Geburtstag fand ich den weg ins Tattoostudio. Man sollte nur zu seriösen Tättowierern gehen die schon irgendwelche Diplome haben und vor allem sollte es ein Studio sein, das sauber ist! Ich würde mich nie im Ausland stechen lassen.
    • Luisigs Totämuggerli 06.08.2018 15:34
      Highlight Highlight Ich habe bis auf mein Erstes alle Tattoos in Amerika im gleichen Studio gemacht.
      1. ist es viel hygenischer
      2. Qualitativ viel besser (als zumindest mein Erstes)
      3. Günstiger - das Preis- / Leistungsverhältnis stimmt zu 100%.

      Klar gibt es auch dort unseriöse Geschäfte, wie überall. Aber dieses Studio gibt es schon seit Jahren und zählt zu einem der Besten.
      Auch im Ausland haben sie Diplome und Vorschriften. Man muss halt nur suchen.
  • Matti_St 06.08.2018 10:18
    Highlight Highlight Mein halber Körper ist tätowiert. Ohne Vorschriften und Bürokratie.
    Ich setze auf Eigenverantwortung. Selber das Studio aussuchen, schauen wie sauber es ist, wie sind die bisherigen Arbeiten und evtl. an einer Convention live zuschauen. Wenn man alles als sauber taxieren kann, Termin vereinbaren und zuerst das Tattoo besprechen. Danach nochmals mind. eine Nacht darüber schlafen. Dann kann man ein Termin festlegen. Und wenn man ein halbes Jahr warten muss, dann auch dieser Geduld aufbringen.
  • droelfmalbumst 06.08.2018 10:13
    Highlight Highlight schon paar mal richtig üble sachen gesehen. ein bekannter hat sich seinen ganzen arm stechen lassen. für 600.-. in 6 stunden. entsprechend hat es ausgesehen , wie fünf mal ausgekotzt.

    mein arm hat mir total 2400 gekostet und knapp 23h arbeit. aber die qualität ist abartig genial... in der CH kostet es halt 🤷🏽‍♂️
    • dmark 06.08.2018 10:52
      Highlight Highlight Was ist an einem Tattoo genial? Wertet es den Besitzer irgend wie auf?
      Warum lässt man sich denn überhaupt stechen?
    • AllknowingP 06.08.2018 12:18
      Highlight Highlight @dmark
      Es ist nicht mehr und nicht weniger Kunst als jene die du von in Rahmen gepackten Bildern kennst.
    • Tooto 06.08.2018 12:51
      Highlight Highlight @dmark
      Genau deshalb sollten sich Leute nicht tätowieren lassen, die darin die Kunst nicht sehen.
      Aus diesem Grund gibt es viele billig Tätowierer und viele billige Motive.

      Meiner Meinung nach sollte man die Leute lassen. Jemand der sich den ganzen Körper tätowieren lässt, macht das nicht aus einer Laune heraus. Das kostet einiges, tut ziemlich weh, dauert Ewigkeiten und erfordert viel Disziplin.

      Und zum Thema Aufwerten.
      Es wertet dich nicht auf, aber du gibst dem Künstler eine Leinwand und bist Teil eines Kunstprojekts, was vielen Leuten etwas bedeutet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnuderbueb 06.08.2018 10:11
    Highlight Highlight Mein Stecher ist sauber, desshalb halte ich ihm schon seit 15 Jahren die Stange.😉
    • Obey 06.08.2018 10:49
      Highlight Highlight Das ist jetzt unglücklich formuliert finde ich😂
    • Al Paka 06.08.2018 11:12
      Highlight Highlight Das klingt jetzt ein ganz wenig Zweideutig. 😁
      Nur es bitzeli. 😏
    • Corpus Delicti 06.08.2018 12:30
      Highlight Highlight thatsthejoke.jpg
  • TheWall_31 06.08.2018 10:05
    Highlight Highlight Dämliche Idee, wirklich.

    Jeder ist selbst für seinen Körper verantwortlich und damit auch, von wem er sich was unter die Haut stechen lässt.

    Man muss doch wirklich nicht alles regulieren und verbieten... wo bleibt die Selbstverantwortung?
    • bokl 06.08.2018 10:22
      Highlight Highlight Die Selbstverantwortung endet im Spital/Artzpraxis, wo die Entzündungen usw. behandelt werden.
    • Rojotorino 06.08.2018 10:23
      Highlight Highlight Finde ich nicht.
      Mein Vater bat mich kürzlich um Rat betreffend einem guten Tattoostudio. Ja, es gibt Menschen die sich ihr erstes Tattoo mit ü50 stechen lassen.
      Er hat keine Ahnung auf was er achten muss betreffend Hygiene, Nadeln, Farbe usw. Also checke ich die Studios, welche aus geografischen Gründen in Frage kommen, allesamt erst mal ab.
      Gäbe es eine einheitliche Regelung, damit nur seriöse Leute tattowieren durfen, die auch was auf dem Kasten haben, wäre das ganze Prozedere nicht nötig.
      Mein Pa könnte getrost zum nächsten Studio fahren und wüsste, hier wird mit Qualität gearbeitet.
    • äti 06.08.2018 10:25
      Highlight Highlight Auch die naivsten aller Dummen sollten geschützt werden. Ich orte grauenhaft viele.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 06.08.2018 09:48
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass viele Leute das Gefühl haben, tätowieren sei eine Art "Malen nach Zahlen". Sie denken, dass jeder Tätowierer genau das gleiche stechen kann. Da klaut man ein Foto eines Tattoos aus dem Internet und ab gehts zum lokalen Dorfkratzer. Wirklich gute Tätowierer verwenden nur Farben von qualitativ hochstehenden Marken und arbeiten sauber und verantwortungsvoll. Wenn man sich vorgängig mit dem Thema beschäftigt, dann achtet man sich darauf und kann einen Künstler von einem Kratzer unterscheiden. Wer das nicht tut, ist schlussendlich ein Stück weit selbst Schuld.
    • DerGrosseSee 06.08.2018 15:24
      Highlight Highlight Ein guter Tätowierer sticht dir auch nicht einfach irgend etwas aus dem internet nach. Habe viele Tattoos und keiner der Stecher würde einfach etwas aus dem Internet nachstechen. Das hat der eine auch bei ner Freundin von mir auch sofort abgelehnt. Sie war etwa 2 Wochen stink sauer deswegen. mittlerweile kann sie es verstehen. Ist halt Kunst.
    • Ms. Song 06.08.2018 15:43
      Highlight Highlight @DerGrosseSee

      Ein anständiger Tätowierer würde niemals eine fremde Vorlage verwenden und schon gar kein fremdes Tattoo nachstechen. Da hast Du absolut Recht. Von mir wurde ein Tattoo leider kopiert und ich bin heute noch entsetzt, dass jemand so etwas tut.
    • Hensamatic 06.08.2018 17:49
      Highlight Highlight Amen!
  • Saul_Goodman 06.08.2018 09:43
    Highlight Highlight Ich glaub es bräucht eher ein Intelligenztest für alle die sich ein tattoo stechen lassen wollen....
    Was sich die leute so alles für immer in die haut stechen lassen 🙈
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 06.08.2018 10:15
      Highlight Highlight Ich finde das ganz praktisch, wenn solche Leute sich zu erkennen geben...
    • Alterssturheit 06.08.2018 11:05
      Highlight Highlight Vor allem jetzt grad in der Badi hab ich schon mehrmals gelacht....Ein gutes Tattoo am richtigen/passenden Ort OK - aber manche hätten besser vorher jemanden mitgenommen der ihnen gesagt hätte, dass es Sch....aussehen wird.
    • Midnight 06.08.2018 11:28
      Highlight Highlight Dann bräuchte es den aber erst mal für Autofahrer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 06.08.2018 09:39
    Highlight Highlight Man könnte ja glauben dass sich in solch einer Szene auch eine gewissen Selbstregulation einsetzt. Ich meine ICH als zukünftiger Träger eines tattoo muss doch mit dem potentiellen Schaden leben der ein Pfuscher macht. Und bei allem schreiben wir heute die Hygiene hoch nur hier nicht? Gibt es tatsächlich Menschen die sich in einer Garage oder Hotelzimmer Tattowieren lassen? Gilt den hier auch das Motto,. hauptsache günstig und 3 für 2?

    Auf der anderen Seiten interessant das man in der Politik einfach etwas streicht wenn der Urheber stirbt. Interessant,... ob das normal ist?
    • Tavares 06.08.2018 10:16
      Highlight Highlight Das Problem als potenzieller Kunde ist doch, dass ich keine Chance zu prüfen habe, ob der Anbieter nun seriös ist oder nicht. Nur weil ein vermeintlich "sauberes" Studio vorhanden ist, schliesst das noch nicht auf Hygiene oder Qualität der Farben.
    • Ruggedman 06.08.2018 11:11
      Highlight Highlight @Tavares
      Für das Aussuchen des richtigen Künstlers muss man sich wirklich Zeit lassen. Ich persönlich besuche den Tätowierer vorher mehrmals und schaue mir seine Arbeiten in Echt an. So findet man sehr gut heraus, ob er Künstler oder Pfuscher ist.
    • AllknowingP 06.08.2018 12:21
      Highlight Highlight @Tavares
      Und ob du Chancen hast. Investiere viel Zeit, lese dich richtig in das Thema Tätowierungen ein, stelle Fragen in Foren, Besuche Events und grenze ein.... und du wirst sehr schnell merken welche Anbieter echte Kunst produzieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 06.08.2018 09:32
    Highlight Highlight Selten so etwas unauthentisches gesehen wie die volltätowiere Generation "Selbstdarstellung" wo allesamt im Büro arbeiten.

    An einem Milchbubi oder einem verweichlichten Bürogummi sieht ein Tatoo, egal was es ist, einfach immer scheisse aus.
    • Tooto 06.08.2018 09:50
      Highlight Highlight Man schmeisse alle in einen Topf!

      Für Tätowierungen muss man eben ein richtiger Mann sein!
    • Ms. Song 06.08.2018 09:51
      Highlight Highlight Was ist denn eine authentische Tätowierung? Dürfen diese nur Hafenarbeiter tragen, welche sich die Bilder selbst mit einer rostigen Nadel eingekratzt haben?


      Selten einen Kommentar gelesen, der vor so vielen dummen Vorurteilen strotzt.
    • Scaros_2 06.08.2018 09:52
      Highlight Highlight Wie muss den für ein Tatowierter aussehen? Rocker, Bierbauch, Bart und ein Totalversager? Und welche Aussage machst du daraus das Leute die im Büro arbeiten was schlechtes ist? Deine Weltdarstellung ist ein wenig krud.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seebube91 06.08.2018 09:28
    Highlight Highlight Eigentlich bin ich schockiert dass dies bis jetzt nicht so ist. 😱
    • real donald trump 06.08.2018 09:47
      Highlight Highlight Dachte auch, gerade in der Schweiz wäre sowas normal!
    • Bodicore 06.08.2018 09:52
      Highlight Highlight Ich auch... In der Schweiz kann man ja nicht mal auf das WC ohne dass 3 Staatsdiener zuschauen.
      Aber solche eingriffe darüber hat nich keiner nachgedacht...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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