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Die neu gewählten Nationalrätinnen der Grünen freuen sich in Zürich.
Die neu gewählten Nationalrätinnen der Grünen freuen sich in Zürich.Bild: KEYSTONE
Liveticker

Die Endresultate sind da: Grüne und Grünliberale legen massiv zu ++ SVP grosse Verliererin

200 Sitze im Nationalrat, 46 Sitze im Ständerat: Heute wählt die Schweiz ein neues Parlament. Die aktuellen Entwicklungen, Resultate und Informationen hier im Liveticker.
20.10.2019, 18:2115.06.2021, 13:41

Was bisher passiert ist:

  • Die Schweiz hat gewählt. Der Nationalrat wird deutlich ökologischer, die SVP bleibt zwar stärkste Partei büsst aber 12 Sitze ein.
  • Die endgültigen Sitzverschiebungen: Grüne +17 Sitze, GLP +9, EVP +1, SVP -12 Sitze, SP -4, FDP -4, BDP -4, CVP -3
  • Die vielleicht grösste Überraschung kommt aus dem Kanton Glarus: Mathias Zopfi von den Grünen konnte dem bisherigen SVP-Ständerat Werner Hösli den Sitz abknöpfen.
  • Im Kanton Zürich verlieren die SVP und die SP 4 Prozent. Zulegen könnten hier besonders die Grünen (+7%) und die glp (+6%).
  • Die Grünen feiern einen historischen Wahlsieg. In fast allen Kantonen können die Ökoparteien mit teilweise gewaltigen Sitz-Zuwachsen rechnen.
  • Nach der Wahl wird der Ruf nach einem Grünen Bundesratssitz laut. Der zweite Sitz der FDP wackelt.

Die Übersicht nach allen ausgezählten Kantonen:

Bild: watson
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Durchschnittsalter 49: Der Nationalrat so jung wie nie zuvor
Die Schweiz hat am Sonntag ein so junges Parlament wie noch nie in den vergangenen Jahrzehnten gewählt. Das Durchschnittsalter der Nationalrätinnen und Nationalräte liegt bei 49 Jahren. Der Jüngste ist 25 Jahre alt – der Älteste 72.

Die grosse Kammer wird laut einer Auswertung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Basis der Zahlen des Bundesamtes für Statistik BFS von der Nacht auf Montag etwas jünger. Das neue Durchschnittsalter im Nationalrat beträgt demnach genau 49,0 Jahre. Vor vier Jahren lag das Alter aller 200 Mitglieder der grossen Kammer im Schnitt noch bei 50,3 Jahren.

Das Alter des durchschnittlichen Ratsmitglieds veränderte sich in den letzten vierzig Jahren allerdings nicht markant. So tief wie im neu gewählten Parlament war es aber noch nie. (sda)
Historischer Sprung: Grüne steigern Wähleranteil um über 6 Prozent
Die Ökoparteien haben bei den Wahlen zum Nationalrat am Sonntag laut dem Bundesamt für Statistik stark zugelegt. Auch die EVP gewann an Stärke. Alle übrigen Parteien verloren jedoch teils deutlich Wähleranteile.

Die SVP bleibt zwar mit Abstand die stärkste Kraft. Sie muss aber zugleich die grössten Verluste hinnehmen. Die Volkspartei kommt auf einen Wähleranteil von noch 25,6 Prozent. Das sind 3,8 Prozent weniger als vor vier Jahren auf ihrem bisherigen Allzeithoch.

Eingebrochen ist auch die SP. Sie bleibt aber weiterhin zweitgrösste Partei und erreichte einen Stimmenanteil von 16,8 Prozent (2015: 18,8 Prozent). Dahinter folgt die bürgerliche FDP mit neu 15,1 Prozent; sie verlor gegenüber den Wahlen vor vor vier Jahren 1,3 Prozent.

Den Grünen gelang dagegen Historisches: Sie steigerten ihren Wähleranteil um 6,1 auf 13,3 Prozent. Sie sind neu die viertstärkste politische Kraft im Land. Ein solch grosser Zuwachs war in den vergangenen 30 Jahren zuvor nur einer Partei gelungen: Die SVP schaffte bei den Wahlen 1999 einen noch grösseren Sprung von 14,9 auf 22,5 Prozent.

Die CVP ist nur noch die fünftstärkste Kraft. Sie konnte ihre bisherige Talfahrt allerdings stoppen. Sie kommt laut dem Bundesamt für Statistik auf noch 11,4 Prozent, was 0,2 Prozent weniger Stimmen als vor vier Jahren entspricht.

Zu den weiteren Gewinnern der Wahlen zählen die Grünliberalen (GLP) - wenn auch im hinteren Feld. Sie konnten nach Einbussen bei den vergangenen Wahlen diesmal um markante 3,2 auf 7,8 Prozent zulegen. Abgeschlagen folgen die BDP mit nur noch 2,4 Prozent, die um -1,7 Prozent abrutschte. Die EVP gewann 0,2 Prozent der Stimmen auf 2,1 Prozent. (sda)
Im Nationalrat steigt der Frauenanteil überdurchschnittlich
Im Nationalrat steigt der Frauenanteil im Vergleich der Jahre überdurchschnittlich. Neu gibt es 85 Nationalrätinnen, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ergeben hat. Bisher gab es lediglich 63 Nationalrätinnen.

Damit liegt der Frauenanteil im Nationalrat neu bei 42,5 Prozent gegenüber zurzeit 32 Prozent. Das ist in Prozentpunkten ein weit stärkerer Anstieg als im Durchschnitt der letzten Jahre. Der Zahl der Frauen im Parlament stieg seit 2003 mit jeder eidgenössischen Wahl um 3 bis 4 Prozentpunkte.

4652 Männer und Frauen hatten für einen der 200 Nationalratssitze kandidiert. Der Frauenanteil lag bei 40 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf jene 22 Kantone, in denen es ein Anmeldeverfahren für Kandidierende gab.

Im Ständerat haben erst fünf Frauen ihre Sitze auf sicher. Nach den zweiten Wahlgängen im November könnte es bis zu elf Ständerätinnen geben. Bisher sassen in der kleinen Kammer sechs Frauen. Fünf von ihnen haben sich allerdings nicht mehr zur Wahl gestellt. (sda)
23:18
Das Endresultat ist da
Die SVP verliert 12 Sitze, SP, FDP und BDP je vier. Die CVP muss ebenfalls Federn lassen und büsst drei Sitze ein. Die grossen Gewinnerinnen sind die Grünen mit 17 Sitzgewinnen und die Grünliberalen mit einem Plus von neun Sitzen.
23:14
Auch der Kanton Waadt ist durch
Die Grünen sind die grossen Gewinner der Nationalratswahlen in der Waadt. Sie verdoppelten ihre Sitzzahl von zwei auf vier. Auch die Grünliberalen gewannen einen Sitz hinzu. FDP und SP bleiben mit je fünf Mandaten die wählerstärksten Parteien. (sda)
22:27
Bei der SP werden es wohl vier Sitzverluste
22:23
Die SVP verliert zwölf Sitze
22:21
Alles wartet auf den Kanton Waadt
Dort ist man mit dem Auszählen noch nicht ganz fertig ...
22:08
Das sagt Rösti zur Wahlpleite
22:03
Albert Rösti bestgewählter Nationalrat im Kanton Bern
Bei den Nationalratswahlen im Kanton Bern hat SVP-Nationalrat Albert Rösti das beste Ergebnis aller Kandidierenden erzielt, nämlich 128'252. Damit tritt Rösti in die Fussstapfen von Adrian Amstutz, der im Kanton Bern jeweils Bestergebnisse erzielte. Amstutz trat zu diesen Wahlen nicht mehr an.



Am zweitmeisten Stimmen heimste SVP-Nationalrat Werner Salzmann ein, nämlich 120'973. Und auf dem dritten Platz landete ebenfalls eine SVP-Mann, Nationalrat Andreas Aebi mit 104'955 Stimmen. Auf Rang sechs folgt mit 99'481 Stimmen Erich Hess, dessen Nationalratssitz als wackelig galt. Hess schaffte jedoch die Wiederwahl am Sonntag und freute sich entsprechend.

Als bestes Nicht-SVP-Mitglied folgt die Grüne Nationalrätin Regula Rytz mit 93'747 Stimmen. Von der SP erhielt Nationalrätin Nadine Masshardt am meisten Stimmen, nämlich 68'265. (sda)
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❤️
von Thomas F.
Habe den ganzen Nachmittag auf Watson die Wahlergebnisse verfolgt. Ihr habt einen super Job gemacht. Vielen Dank.
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21:34 Uhr: Das sagt Tamara Funiciello zu ihrer Wahl in den Nationalrat
von Adrian_Mueller
21:30
Die Grünen leeren die Biervorräte
21:11
Deutlich mehr Frauen im Parlament
Gemäss momentanen Hochrechnungen dürften in der kommenden Legislatur mehr Frauen im Parlament vertreten sein. Im Nationalrat wird aktuell mit 14 Sitzgewinnen gerechnet, im Ständerat mit deren zwei.
21:09
Endresultat aus dem Kanton Wallis
Die Grünen gewinnen einen Sitz auf Kosten der CVP.
Gewählt sind folgende Personen:
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Prominente Opfer und junge Wilde
von PeterBlunschi
In den beiden grössten Kantonen Bern und Zürich hat es im Nationalrat saftige Überraschungen gegeben. Die beiden Berner Gewerkschafter Corrado Pardini und Adrian Wüthrich wurden abgewählt. Dafür schaffte Ex-Juso-Chefin Tamara Funiciello auf der SP-Liste den Sprung ins Parlament. Der Präsident der Jungfreisinnigen, Andri Silberschmidt, wurde in Zürich gewählt, auf Kosten von Gewerbeverbands-Direktor Hans-Ulrich Bigler. Ebenfalls abgewählt wurde SP-Nationalrat Martin Naef, der Präsident der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs).
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So feiern die Grünen
von Adrian_Mueller
20:39
Die Analyse zu den dritten Hochrechnungen
Sarah Bütikofer und ihre Einschätzung zu den dritten nationalen Hochrechnungen.
20:32
Resultat aus Bern
SVP: 7 Sitze (-2)
SP: 4 Sitze (-2)
BDP: 2 Sitze (-1)
FDP: 2 Sitze
Grüne: 4 Sitze (+2)
GLP: 3 Sitze (+1)
EVP: 1 Sitz
EDU: 1 Sitz (+1)

20:25
Das sind die Gewählten aus dem grössten Kanton
SVP

Roger Köppel
Gregor Rutz
Alfred Heer
Hans-Ueli Vogt
Thomas Matter
Barbara Steinemann
Mauro Tuena
Bruno Walliser
Therese Schläpfer
Martin Haab

SP

Jacqueline Badran
Mattea Meyer
Min Li Marti
Priska Seiler Graf
Angelo Barrile
Fabian Molina
Céline Widmer

GLP


Tiana Angelina Moser
Martin Bäumle
Corina Gredig
Jörg Mäder
Barbara Schaffner
Judith Bellaiche

Grüne

Bastien Girod
Balthasar Glättli
Marionna Schlatter-Schmid
Katharina Prelicz-Huber
Meret Schneider

FDP

Doris Fiala
Beat Walti
Hans-Peter Portmann
Regine Sauter
Andri Silberschmidt

CVP

Philipp Kutter

EVP

Niklaus Gugger
20:20
Endresultat aus Zürich
GLP und Grüne gewinnen je drei Sitze. CVP und BDP verlieren einen Sitz. Die grossen Verliererinnen sind SVP und SP, welche beide zwei Sitze verlieren.
Die Wähleranteile präsentieren sich wie folgt:
20:08
SP-Präsident Levrat ist «nicht begeistert»
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20:06 Uhr: Jubel im Kanton Waadt
von Camillemarlene
20:05
So reagiert Albert Rösti auf die Niederlage der SVP
20:00
Die dritte Hochrechnung ++ Grüne jubeln weiter
Die dritte nationale Hochrechnung der SRG bestätigt: Die Grünen legen in historischem Ausmass zu. Neu sind die präzisierten Zahlen: Die Grünen kommen auf 28 Sitze im Nationalrat (+17) und überholen die CVP. Die GLP hat neu 16 Sitze (+9). Stärkste Kraft bleibt die SVP mit 54 Sitzen (-11). Die SP kommt auf 38 Sitze (-5), die FDP auf 29 Sitze (-4), die CVP auf 25 (-3). Die BDP hat neu 3 Sitze (-4) und verliert damit Fraktionsstärke. (sda)
Die Wähleranteile der Parteien:
19:53
Endgültiges Resultat aus Basel-Stadt
Sibel Arslan ist wiedergewählt, SVP-Mann Sebastian Frehner ist abgewählt.

SP und CVP im Jura erfolgreich
Im Kanton Jura hat es bei den Eidgenössischen Wahlen keine Überraschung gegeben. Im National- und Ständerat verteidigten CVP und SP als die grössten Parteien im Kanton ihre Sitze.

Im Nationalrat wurden bei einer Stimmbeteiligung von 43,61 Prozent die beiden Bisherigen Pierre-Alain Fridez (SP) und Jean-Paul Gschwind (CVP) am Sonntag für eine dritte Amtszeit gewählt. Fridez erhielt 6487 Stimmen und Gschwind 4622 Stimmen.
19:45
SP-Wermuth steht vor einem zweiten Wahlgang im Aargau
19:15
In diesen Kantonen kommt es zu einem zweiten Wahlgang
Aargau: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 24. November
Basel-Landschaft: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 24. November
Bern: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 17. November
Freiburg: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 10. November
Luzern: Damian Müller (FDP, 65'784 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
St. Gallen: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 17. November
Schwyz: Alex Kuprecht (SVP, 24'695 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 24. November
Solothurn: Pirmin Bischof (CVP, 42'234 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
Tessin: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 17. November
Waadt: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 10. November
Wallis: Niemand gewählt, zweiter Wahlgang am 3. November
Zug: Peter Hegglin (CVP, 19'909 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
Zürich: Daniel Jositsch (SP, 216'679 Stimmen), Wahlgang zweiter Sitz am 17. November
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Das sagt die ehemalige Juso-Präsidentin
von Adrian_Mueller
19:05
Spannende Ausgangslage im Berner Ständeratsrennen
Wer zum zweiten Wahlgang der Berner Ständeratswahlen antritt, wird erst am Montag respektive Dienstag klar. Die Exponenten der Berner Parteien sagten am Sonntag alle, zuerst müsse man miteinander reden.

Der amtierende SP-Ständerat Hans Stöckli sagte, am Montag sei ein Gespräch mit den Grünen vereinbart. Das bestätigte der Co-Präsident der Berner Grünen, Jan Remund.

Dasselbe bei den Bürgerlichen: Laut SVP-Kandidat Werner Salzmann wird es am Montag ein Treffen der bürgerlichen Parteien des Kantons Bern zu dieser Frage geben. Am Dienstag werde kommuniziert. Auch BDP-Ständeratskandidatin Beatrice Simon sprach von einem solchen Treffen.

Laut Remund von den Grünen haben SP und Grüne vereinbart, dass der aussichtsreichste Kandidat der beiden Parteien zum zweiten Wahlgang antritt. Das müsse nicht unbedingt Stöckli sein, sagte Remund. Er sei davon ausgegangen, dass Stöckli einen grösseren Vorsprung auf die Kandidatin der Grünen, Regula Rytz, aufweisen würde. «Man muss zumindest diskutieren» so Remund. (sda)
19:03
Die zweiten Hochrechnungen analysiert
So schätzt Politologin Sarah Bütikofer die zweiten Hochrechnungen ein.
19:01
Tessiner Grüne ziehen erstmals in den Nationalrat ein
Mit Greta Gysin erobert die Grüne Partei des Tessins erstmals in der Geschichte einen Sitz im Nationalrat. Die Lega verliert einen ihrer beiden Sitze.

Mit 19'952 Stimmen schaffte die 36-jährige Gysin zwar insgesamt das zweitschlechteste Resultat der acht Nationalratsmitglieder, lag damit aber noch vor dem Bisherigen Marco Chiesa (SVP), der 18'900 Stimmen auf sich vereinen konnte.

Der erste Grüne Nationalratssitz für den Kanton Tessin geht auf Kosten der Lega. In der am rechten Rand agierenden Partei schaffte Roberta Pantani die Wiederwahl in den Nationalrat nicht.

Sowohl Gysin als auch Chiesa kandidieren zusätzlich für den freiwerdenden Ständeratssitz von Fabio Abate (FDP). Da keiner der Ständeratskandidaten das absolute Mehr erreicht hat, braucht es einen zweiten Wahlgang am 17. November. (sda)
Die neu gewaehlte Nationalraetin Greta Gysin, Gruene Partei, aufgenommen am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Muralto, anlaesslich der Eidgenoessischen Nationalrats- und Staenderatswahlen 2019 im Kanton Tessin. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)
Bild: KEYSTONE/Ti-Press
18:41
Roger Köppel verzichtet eventuell auf zweiten Wahlgang
SVP-Ständeratskandidat Roger Köppel ist allenfalls bereit, nicht in den zweiten Wahlgang für den Zürcher Ständerat zu steigen. «Für mich gilt: Thema vor Posten», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Partei werde die Ausgangslage analysieren und dann – voraussichtlich am Donnerstag – über die weitere Strategie entscheiden. Sein Wahlkampf sei aber jetzt schon ein Erfolg gewesen. Als Wahlkampflokomotive der SVP «habe er geholfen, den befürchteten Absturz der Partei im Nationalrat abzuwenden».
18:40
Das ist die SRF-Reporterin des Tages
Valentina de Vos ist SRF-Korrespondentin im Tessin. Sie erklärt die heutigen Tessiner Sitzverschiebungen im Parlament einfach und verständlich im Stile von Benissimo. Alles Marke Eigenbau!
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Waadt: Es wird ein zweiter Wahlgang nötig
von Camillemarlene
Jetzt sind die Resultate für den Kanton Waadt im Ständerat definitiv: Es gibt einen zweiten Wahlgang im November. Im ersten Wahlgang schafft niemand das absolute Mehr. Die Grüne Adèle Throrens landet mit 39,9% der Stimmen auf dem ersten Platz, die SP-Kandidatin Ada Marra folgt mit 39,66% der Stimmen. Olivier Français (FDP) ist Dritter mit 29,23% der Stimmen.
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GLP-Grossen schliesst Angriff auf FDP-Bundesratssitz nicht aus
von corsin.manser
Die GLP gehört ebenfalls zu den grossen Gewinnerinnen. Parteipräsident Grossen schliesst gegenüber SRF einen grünen Angriff auf den FDP-Bundesratssitz nicht aus. «Wir haben noch nie mit den Grünen darüber eine Diskussion geführt. Nach den endgültigen Resultaten müssen wir das nüchtern betrachten», so Grossen. Bei solchen Verschiebungen müsse man die Zusammensetzung des Bundesrates anschauen.
GLP-Parteipraesident und Nationalrat Juerg Grossen, spricht mit Medienleuten im Galerie des Alpes, im Bundeshaus, am Tag der Eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bild: KEYSTONE
18:36
Und noch einem prominenten Namen droht die Abwahl

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18:32 Uhr: Glättli fordert einen Grünen-Bundesratssitz
von Christoph Bernet
Der Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli spricht von einer Grünen Lawine und fordert als Konsequenz einen Bundesratssitz für seine Partei.
18:33
Das sagen die ParteipräsidentInnen zum Wahlausgang
In ihren Eröffnungsstatements in der Elefantenrunde auf SRF, erklären die Präsidentinnen und Präsidenten der grossen Parteien ihre Sicht auf den Wahlausgang. Zusammengefasst, ist Regula Rytz von den Grünen überwältigt, Petra Gössi ist nicht wegen der Wahlen auf den Klimazug aufgesprungen, Christian Levrat ist froh, dass die Grünen den Verlust der SP auffangen, Gerhard Pfister findet seine Partei darin bestätigt, besser zu sein als die Prognosen und Albert Rösti sagt, dass seine Partei gegen höhere Steuern und Abgaben ist.
18:24
So präsentiert sich die Lage in der Waadt

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Klimagipfel der Parteien
von corsin.manser
Nun geht es in der Elefantenrunde um die Inhalte, welche in der nächsten Legislatur behandelt werden sollen. Regula Rytz kündet einen Klimagipfel an, den sie gerne mit sämtlichen Parteien abhalten will. Das finden offenbar alle eine gute Idee. Auch Albert Rösti meint, dass er daran gerne teilnehmen wird.
18:23
Bern: Überraschung im Ständeratsduell
Die beiden Berner Ständeratssitze werden erst in einer Stichwahl am 17. November vergeben. Im ersten Wahlgang schaffte niemand das absolute Mehr. Das rot-grüne Duo holte am Sonntag die meisten Stimmen. Hans Stöckli (SP) belegte den ersten Platz mit 122'263 Stimmen vor Regula Rytz (Grüne) mit 119'960 Simmen.


Ganz knapp dahinter folgte mit 119'630 Stimmen der SVP-Mann Werner Salzmann. Die Kandidatin der BDP, Beatrice Simon, schnitt überraschend schlecht ab und musste sich mit dem vierten Rang begnügen. Sie erhielt 82'283 Stimmen. (sda)
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Grüne liebäugeln mit Bundesratssitz von FDP
von corsin.manser
Es kommt die Frage auf nach einem grünen Bundesratssitz. Regula Rytz sagt: «Es nimmt mich Wunder, was meine Kollegen dazu sagen. Das ist eine der grössten Verschiebungen in unserem Land. Von dem her denke ich, dass der Bundesrat, so wie er heute zusammengesetzt ist, nicht mehr den Kräfteverhältnissen entspricht. Wir sehen ganz klar, aufgrund des heutigen Resultates, dass wir Anspruch auf einen Bundesratssitz haben.» Rytz sagt, wenn ein Sitz angegriffen werden müsse, dann sei es der Sitz der FDP.
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Jetzt startet die Elefantenrunde
von corsin.manser
Nach der bereits sehr aussagekräftigen zweiten Hochrechnung geben die Parteipräsidenten bei SRF in der sogenannten Elefantenrunde Auskunft.

Die grosse Gewinnerin Regula Rytz von den Grünen sagt: «Das ist schon fast ein Erdrutschsieg. Ich bin überglücklich.»

SP-Levrat meint: «Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Als Parteipräsident bin ich mit meiner Partei nicht ganz zufrieden, aber ich gehe davon aus, dass wir ein deutlich progressiveres Parlament haben werden.»

Petra Gössi von der FDP sagt: «Wenn wir die Verluste der anderen Parteien anschauen, stehen wir zwar mit nassen Füssen da, aber es hätte uns schlimmer treffen können.»

SVP-Rösti: «Wir bleiben trotz der ganzen Klima-Diskussion die stärkste Partei. Aber Minus 11 Sitze ist eine Niederlage, das gilt es zu anerkennen.»

CVP-Pfister ist zufrieden: «Wir bleiben die stärkste Mitte-Partei im Nationalrat. Ich traue aber der Hochrechnung noch nicht ganz.»
17:59
Historischer Sitzgewinn für die Grünen erwartet
Die zweite nationale Hochrechnung ist da – und sie prognostiziert historische Sitzgewinne für die Grüne Partei. Sie legt 16 Sitze zu und hat neu deren 27. Grosse Zugewinne macht auch die GLP: Sie legt 8 Sitze zu und hat neu 15. Die restlichen Parteien büssen Sitze ein: SVP 54 Sitze (-11), SP 39 (-4), FDP 29 (-4), CVP 26 (-2), BDP 3 (-4)
Hochrechnung 18 Uhr
Bisher galt der Zuwachs von 15 Sitzen im Parlament der SVP von 1999 als grösster Wahlsieg einer Partei in der Schweizer Geschichte.

Die prozentuale Veränderung:
Die neuen Sitzanteile:
17:53
Die Übersicht
Hier findest du einen Überblick über sämtliche Kandidatinnen und Kandidaten, die bisher gewählt wurden:
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17:44 Uhr: Das sagt die erste Zuger Nationalrätin zu ihrem Wahlerfolg
von Jara Helmi
Manuela Weichelt-Picard von der Alternativen Zug wurde heute als erste Frau überhaupt in den Nationalrat gewählt. Was das für sie bedeutet, beantwortete Sie im Interview:
17:45
«Innerhalb des Rot-Grünen Lagers wurden Stimmen getauscht»
Grosse Überraschung im Kanton Bern: Die SP verliert nach ersten Hochrechnungen zwei Sitze. Dabei hatte man im Vorfeld damit gerechnet, dass die SP sich halten könne und die Grünen weiter zulegen. Politologe Adrian Vatter gibt seine Einschätzung zu den neusten Hochrechnungen.

17:36
«Politik mit mehr Einfluss» – Jürg Grossen über den Wahlerfolg der GLP
17:33
Schafft die Klimatologin in der Waadt den Weg in den Nationalrat?
17:32
Lukas Golder ruft historischen Wahlsieg für die Grünen aus
Bisher galt der Zuwachs von 15 Sitzen im Parlament der SVP von 1999 als grösster Wahlsieg einer Partei in der Schweizer Geschichte. Nun scheinen die Grünen diesen Zuwachs-Rekord einzustellen. SRF-Experte und GfS-Demoskope Lukas Golder geht davon aus, dass die Grünen zwischen 16 und 17 Sitzen dazugewinnen werden.
17:30
«Es braucht jetzt einen Pakt aller Parteien»
Seine Partei ist die grosse Gewinnerin der heutigen Wahl: Nun plädiert der Fraktionspräsident der Grünen, Balthasar Glättli, für mehr Kooperation im Parlament:

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Quo vadis, BDP?
von PeterBlunschi
Für die BDP dürfte es ein bitterer Tag werden. Im Nationalrat droht ein Absturz von sieben auf drei Sitze. Jene in Aargau und Graubünden sind bereits weg, und auch in Zürich und Bern sieht es schlecht aus. Ob die Berner Regierungsrätin Béatrice Simon den einzigen Ständeratssitz der Partei verteidigen kann, ist ebenfalls alles andere als sicher. Die Fraktionsstärke ist damit wohl futsch, die BDP muss anderswo Anschluss suchen. Der Niedergang ist einerseits schade, nicht zuletzt wegen des originellen Wahlkampfs. Andererseits hat die BDP ihre Unentbehrlichkeit im hiesigen Parteiengefüge nie unter Beweis stellen können. Ihre Zukunft ist mehr als ungewiss.
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Waadt: Auch hier legen die Ökoparteien massiv zu
von dickmo
Auch die erste Hochrechnung aus der Waadt zeigt ein bekanntes Bild: Grüne (+7,5 Prozentpunkte) und die GLP (+4,6) legen massiv zu. Ihre Gewinne gehen vor allem auf Kosten der SVP (-5,2), der FDP (-2,7) und der SP (-1,9).
17:09
Es zeichnet sich eine tiefere Wahlbeteiligung ab
Weniger Personen als vor vier Jahren dürften sich an der Wahl beteiligt haben. Die SRG-Hochrechnung geht von 47,3 Prozent Wahlbeteiligung aus. Das wären rund 1,2 Prozentpunkte weniger als 2015. Damals gingen 48,5 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne.

Von den bereits ausgezählten Kantonen hat Nidwalden die höchste Wahlbeteiligung. Allerdings ging auch dort nur wenig mehr als die Hälfte der Wahlbevölkerung an die Urne (50,4 Prozent). Am tiefsten lag die Wahlbeteiligung in Glarus mit 39,3 Prozent. (sda)
17:06
«Die Grüne Welle findet auch in ländlichen Regionen im Kanton Bern statt»
Nach ersten Hochrechnungen im Kanton Bern liegen im Ständeratsrennen Werner Salzmann, Hans Stöckli und Regula Rytz an der Spitze. Zu diesem Zeitpunkt kommt gerade der Erfolg der Grünen Politikerin für Politologe Adrian Vetter überraschend.

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17:05 Uhr: Flavia Kleiner hofft auf eine bessere Demokratie – mit mehr Frauen
von Christoph Bernet
17:02
Graubünden neu mit drei Frauen im Nationalrat
Für den Kanton Graubünden stehen neu neben zwei Männern drei Frauen: Magdalena Martullo-Blocher (SVP), Sandra Locher Benguerel (SP) und Anna Giacometti (FDP). Und so jubelte Sandra Locher:

16:57
Die Blitzanalyse von Politologin Sarah Bütikofer
Grüne und Grünliberale im Plus, SVP und SP im Minus, das linke Lager wird insgesamt gestärkt, die rechtsbürgerlichen Parteien verlieren. Für watson verfolgt Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer den Wahlsonntag live im Bundeshaus. Das ist ihre Blitzanalyse zur ersten Hochrechnung.

MOBILISIERUNG
Alle Trendbefragungen im Vorfeld der Wahlen sahen diese beiden Parteien als Gewinnerinnen der Wahlen. Dies zeigte sich schon bei kantonalen Wahlen im Frühling 2019, dort haben Grün und GLP ebenfalls zugelegt, zum Teil ähnlich klar wie nun in der ersten Hochrechnung.
Es ist wichtig für eine Partei, dass ihre Themen im Wahlkampf diskutiert werden und viel Medienaufmerksamkeit erhalten. Die Parteien profitieren, wenn ihre Kernthemen von der Wählerschaft als prioritär betrachtet werden.



LINKSRUTSCH:
Die SVP ist gemäss Hochrechnung nach wie vor die mit Abstand stärkste Partei, ihre Wählerstärke soll aber auf ungefähr die von Anfang 00er Jahre zurückgehen.
Das linke Lager gewinnt deutlich, denn die Gewinne der Grünen sollten die Verluste der SP klar auffangen können, so dass unter dem Strich eine Stärkung der Linken resultiert.
Die politische Mitte bliebt gemäss der ersten Hochrechnung stabil, mit klaren Verschiebungen der FDP zur GLP. Liberal bliebt liberal, wird aber grün.

FRAUENMOBILISIERUNG
Auf Grund der Hochrechnung, die nur über die Parteienstärken Einschätzungen abgibt, ist das schwierig zu beurteilen. Aber dennoch gibt es schon Anzeichen, die für eine Mobilisierung nicht nur der umweltaffinen Wählerschaft sprechen, sondern auch der Frauen. Linke Parteien fischen im gleichen Teich, aber das Elektorat der Grünen ist in der Regel sogar noch etwas weiblicher als das anderer linker Parteien, zudem ist die Wählerschaft der Grünen auch in der Tendenz noch jüngerer als andere linke Wählerschaften.
In der bürgerlichen Mitte zeigt sich ebenfalls, dass die FDP, eine klare Männerpartei, verliert, die GLP legt hingegen stark zu, eine Partei, die von Frauen und Jungen ebenfalls gut gewählt wird. Auch die CVP ist stabil, deren Wählerschaft auch eher ausgeglichen ist.
16:56
Zürich: Jositsch (SP) wiedergewählt, Noser muss in den zweiten Wahlgang
Daniel Jositsch, SP-ZH, spricht waehrend der Debatte um die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 24. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: KEYSTONE
Grund zur Freude hat nach den Zürcher Ständeratswahlen erst der bisherige Ständerat Daniel Jositsch (SP): Er ist als einziger der Kandidierenden wiedergewählt worden. Die anderen müssen sich am 17. November einem zweiten Wahlgang stellen.

Jositsch holte 216'679 Stimmen und schaffte damit das absolute Mehr von 183'919 Stimmen problemlos. Ob sein bisheriger Ständeratskollege Ruedi Noser (FDP) ebenfalls wiedergewählt wird, ist offen. Er landete zwar auf dem zweiten Platz, verfehlte mit seinen 141'700 Stimmen aber das absolute Mehr deutlich.

Sein Wahlziel verfehlt hat auch SVP-Nationalrat Roger Köppel. Er landete mit 107'528 Stimmen auf dem dritten Platz. Köppel wird am Donnerstag kommunizieren, ob er auch beim zweiten Wahlgang antritt.

Hinter Köppel landen die Grüne Marionna Schlatter mit 95'142 Stimmen und GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser mit 80'450 Stimmen, die überraschenderweise hinter Schlatter landet. Interessant dürfte werden, welche dieser beiden Öko-Vertreterinnen sich für den zweiten Wahlgang zurückzieht.
16:52
Bern: SVP, SP und BDP mit Sitzverlusten, Grüne legen zu
Im Kanton Bern droht der SVP und der SP der Verlust von je zwei Sitzen. Die BDP könnte ein Mandat preisgeben müssen. Das zeigt die Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern im Auftrag der SRG.

Zwei Sitze zulegen könnten demnach die Grünen, die Grünliberalen und die EDU je einen. Die neue Sitzverteilung würde demnach so lauten: SVP 7, SP 4, Grüne 4, Grünliberale 3, FDP 2, BDP 2, EVP 1, EDU 1. Der Kanton Bern kann nur noch 24 Sitze vergeben, einen weniger als bisher.

Das Endergebnis wird Staatsschreiber Christoph Auer voraussichtlich zwischen 22 und 23 Uhr im Berner Rathaus verkünden. (sda)
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Grüne Welle auch im Ständerat
von PeterBlunschi
Die Baselbieter Nationalrätin Maya Graf hat am Samstag an der Delegiertenversammlung der Grünen in Rapperswil-Jona für fairen statt schrankenlosen Handel plädiert. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: KEYSTONE
Die Grünen sind auch in der kleinen Kammer im Vormarsch. Die zweite grosse Überraschung nach Glarus ist der Sitzgewinn in Neuenburg zu Lasten der SP. Neuenburg ist neben Jura der einzige Kanton, in dem die Ständeräte im Proporz gewählt werden. Im Baselbiet liegt Maya Graf (Bild) knapp vor SP-Nationalrat Eric Nussbaumer, der sich Hinblick auf den zweiten Wahlgang zurückziehen dürfte. Chancen auf einen Sitzgewinn haben die Grünen auch in Waadt, womit zusammen mit Genf fünf Sitze möglich sind.
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16:43 Uhr: Im Kanton Waadt knacken die Frauen beinahe die 40%-Marke
von Camillemarlene
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Aargau: SP und CVP schnappen sich je einen Sitz
von Adrian Eng
Im Aargau gewinnen SP, EVP und CVP – SVP, FDP und BDP verlieren: Die SP und CVP gewinnen je einen zusätzlichen Sitz. Die FDP und SVP verloren je einen Sitz. Die BDP musste ihren einzigen Sitz an die EVP abgeben. Grüne und GLP steigern ihre Wahlanteile, stagnieren jedoch bei je einem Sitz.

16:43
Graubünden: Martullo schafft Wiederwahl, Heinz Brand abgewählt
Im Kanton Graubünden haben die Nationalratswahlen mit grösseren Verschiebungen geendet. Das links-grüne Lager holte einen zweiten Sitz. Die Nationalräte Heinz Brand (SVP) und Duri Campell (BDP) wurden abgewählt. Die FDP ist nach acht Jahren zurück in der Grossen Kammer. Magdalena Martullo-Blocher bleibt im Nationalrat.

Magdalena Martullo-Blocher (SVP), bisher, mit 23'942 Stimmen
Martin Candinas (CVP), bisher, mit 23'143 Stimmen
Jon Pult (SP), neu, mit 17'954 Stimmen
Sandra Locher Benguerel (SP), neu, mit 9'567 Stimmen
Anna Giacometti (FDP), neu, mit 6'932 Stimmen
16:41 Grüne erobern Ständeratssitz der SP in Neuenburg
Überraschung bei den Ständeratswahlen im Kanton Neuenburg: Die Grüne Céline Varra hat mit 10'035 Stimmen den Sitz der Sozialdemokraten erobert. Die SP-Kandidatinnen Silvia Locatelli und Martine Docourt Ducommun lagen mit 8641 bzw. 8274 Stimmen auf Platz fünf und sieben. (sda)
16:39
Freiburg: Grüne schnappen sich einen SP-Sitz
Im Kanton Freiburg könnten die Grünen ihren ersten Nationalratssitz auf Kosten der SP holen. Die übrigen Parteien dürften ihre Sitze verteidigen.

Nach Auszählung von 131 der 137 Gemeinden dürfte Gerhard Andrey von den Grünen der SP einen ihrer beiden Sitze abjagen. Demnach dürfte bei den Sozialdemokraten einzig die bisherige Valérie Piller Carrard wiedergewählt werden. Ursula Schneider Schüttel würde abgewählt.

Die SVP dürfte ihre beiden Sitze mit den Bisherigen Pierre-André Page und Jean-François Rime verteidigen. Die CVP hält ebenfalls ihre beiden Sitze. Nebst der Bisherigen Christine Bulliard-Marbach ist noch offen, wer die Nachfolge des zurückgetretenen Dominique de Buman antritt.

Die FDP wiederum dürfte ihren einzigen Sitz mit dem Bisherigen Jacques Bourgeois verteidigen. Der Kanton Freiburg verfügt über insgesamt sieben Nationalratssitze. (sda)
16:38
St.Galler SVP und CVP verlieren je einen Sitz im Nationalrat
Die SVP und die CVP verlieren im Kanton St.Gallen je einen Sitz im Nationalrat. Zu den Gewinnern gehören Grüne und GLP, die je einen Sitz erobern. Die 12 St.Galler Nationalratssitze verteilen sich neu wie folgt: 4 SVP, 2 CVP, 2 FDP, 2 SP, 1 Grüne, 1 GLP. (sda)
16:29
Bern: BDP steht vor dem Verlust des Ständeratssitz
Die BDP droht ihren Berner Ständeratssitz zu verlieren. Die amtierende Beatrice Simon schneidet in den fünf bislang ausgezählten Verwaltungskreisen schlechter ab als erwartet.


Beatrice Simon (links), im Wahlkampf.

Sie liegt mit rund 24'000 Stimmen nur auf Platz 4. Die Nase vorn hat der SVP-Mann Werner Salzmann, der mit 39'600 Stimmen das absolute Mehr nur knapp verfehlt. Auf den nächsten Rängen folgen der Bisherige Hans Stöckli (SP) mit knapp 28'000 und die Grüne Regula Rytz mit gut 25'000 Stimmen.

Rytz hält sich in den ländlichen Gebieten unerwartet gut. Beobachter warten nun gespannt auf die ausstehende Resultate, vor allen Dingen aus den Städten Biel und Bern. (sda)
16:25
Erstmals ein Grüner Nationalrat aus dem Tessin
Die Grüne Welle scheint auch das Tessin zu erfassen: Laut einer RSI-Hochrechnung ist es wahrscheinlich, dass die Tessiner Grünen erstmals einen Nationalratssitz erobern. Verliererin wäre in diesem Fall die CVP.

Laut Hochrechnung verliert die CVP im Kanton Tessin im Vergleich zu den Wahlen 2015 gut drei Prozent Wähleranteil, während die Grünen um gut acht Prozent zulegen. Noch deutlicher verliert gemäss der Hochrechnung die Lega (-4,8 Prozent). Sie profitiert jedoch von der Listenverbindung mit der SVP.

Gemäss der RSI-Hochrechnung käme es somit zu einer Verschiebung in der Tessiner Nationalratsdelegation: Während die FDP und die Lega weiterhin zwei Abgeordnete nach Bern schicken könnten, käme die CVP nur noch auf einen statt der bisherigen zwei Nationalratssitze. SVP und SP hätten weiterhin je einen Sitz, während die Grünen zum ersten Mal in der Geschichte des Kantons Tessin ins Nationale Parlament einzögen. (sda)
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Kein guter Tag für SP und FDP
von PeterBlunschi
Die Grünen sind die ganz grossen Sieger der Wahlen 2019. Sie legen in der ersten nationalen Hochrechnung deutlich stärker zu als in den Umfragen. Ungetrübt ist die Freude im linken Lager trotzdem nicht, denn die zusätzlichen Gewinne gehen auf Kosten der SP, die stärker verliert als erwartet. Sie muss vor allem mit schmerzhaften Sitzverlusten im Nationalrat rechnen. Gleiches gilt für die FDP, während die SVP den Schaden in Grenzen halten könnte. Freude herrscht bei der CVP, sie dürfte erstmals seit 40 Jahren wieder Wähleranteile gewinnen.
16:16
Was die erste Hochrechnung zeigt
Die Grünen sind die grossen Sieger der Nationalratswahlen. Laut der ersten Hochrechnung können sie ihren Wähleranteil um 5,6 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. steigern. Die Grünliberalen legen um 3 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent zu.

Die Grünen würden damit die CVP überholen und wären neu die viertstärkste Partei. Die SVP würde die stärkste Kraft bleiben. Sie verliert gemäss der Hochrechnung aber 3,1 Prozentpunkte und kommt noch auf 26,3 Prozent - ungefähr gleich viel wie 2011.

Teilweise gewinnen die Grünen auf Kosten der SP. Die SP verliert 2,3 Prozentpunkte und kommt noch auf 16,5 Prozent, die FDP kommt mit minus 1,2 Prozentpunkten auf 15,2 Prozent. Die CVP verliert leicht um 0,4 Prozentpunkte und kommt auf 12 Prozent, die BDP erreicht 2,4 Prozent. Das Ausmass der Verschiebungen sei gross, sagte Lukas Golder von gfs.bern im Schweizer Fernsehen SRF.
16:11
Schwyz: Alle bisherigen Nationalräte wiedergewählt
Die vier Schwyzer Nationalräte dürfen für eine weitere Legislatur nach Bern. Die Bisherigen haben die Wahl ohne Probleme geschafft. Die Linke bleibt aussen vor.

Am meisten Stimmen holte der bisherige SVP-Nationalrat Marcel Dettling (21'716), gefolgt FDP-Nationalrätin und Parteipräsidentin Petra Gössi (20'980). SVP-Nationalrat Pirmin Schwander landete mit 20'829 Stimmen auf dem dritten Platz. Deutlich zurück lag der vierte Wiedergewählte, CVP-Nationalrat Alois Gmür, mit 14'194 Stimmen.

Nach der Abwahl von Andy Tschümperlin (SP) 2015 bleiben die Linken im Kanton Schwyz eine weitere Legislatur ohne Vertretung in Bern. Der Listenverbindung von SP und Grünen war kein Erfolg beschieden. (sda)
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Das sagt Amstutz zur SVP-Schlappe
von corsin.manser
Die SVP verliert gemäss der ersten nationalen Hochrechnung rund drei Prozentpunkte. Adrian Amstutz, Wahlkampfleiter der SVP, sagt gegenüber SRF: «Die SVP ist nach wie vor die wählerstärkste Partei.» Den Verlust begründet er wie folgt: «Das ist der Hype, der momentan läuft, wenn man berücksichtigt, was da alles auf uns hereintrommelt, ist das nicht weiter verwunderlich. Dieses Resultat wird sich in den kommenden Wahlen wieder korrigieren.»
Adrian Amstutz, SVP-BE, spricht waehrend der herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 16. September 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Bild: KEYSTONE
16:04
Und so jubeln die Grünen

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16:04 Uhr: Für Zug zieht erstmals eine Frau in den Nationalrat
von Jara Helmi
15:58
Die grüne Welle ist Tatsache
Hochrechnung Screenshot
Die erste nationale Hochrechnung liegt vor:
Grüne +5,6 Prozentpunkte
GLP +2,9,
CVP +0,4,
FDP -1,2
BDP -1,7
SP -2,4
SVP -3,1
15:55
Wallis: Zweiter Wahlgang für den Ständerat
Bei den Ständeratswahlen im Wallis kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Keiner der acht Kandidaten erhielt die absolute Mehrheit von 58'692 Stimmen. Beat Rieder und Marianne Maret (CVP) liegen vor Mathias Reynard (SP). Die Wahlbeteiligung lag bei 55,01 Prozent. (sda)
15:53
Bern: SVP-Kandidat liegt vorne
Im Kanton Bern hat nach Auszählung der ersten drei Wahlkreise bei den Ständeratswahlen SVP-Mann Werner Salzmann die Nase vorn. Dahinter folgen der bisherige SP-Ständerat Hans Stöckli sowie Beatrice Simon (BDP) und Regula Rytz (Grüne).

Bei den ersten ausgezählten Wahlkreisen handelt es sich um das Seeland, Interlaken-Oberhasli und den Oberaargau. Alle drei Kreise sind eher ländlich geprägt. Noch nicht ausgezählt sind jedoch die bevölkerungsstarken städtischen Wahlkreise.

Die Stimmbeteiligung in den bisher ausgezählten Kreisen liegt bei 44 Prozent. (sda)
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Grüne glänzen in Neuenburg
von corsin.manser
Im Kanton Neuenburg schaffen die Grünen voraussichtlich ein Glanzresultat. Sie können ihren Wähleranteil gemäss Hochrechnung um 11,7 Prozent steigern und kommen neu auf 21 Prozent. Somit würden die Grünen den Nationalratssitz der SVP erobern.
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Weitere Prominente Opfer
von Adrian Eng
Der Kanton Zürich hat eine erste Hochrechnung zu gewählten und nicht gewählten Kandidierenden veröffentlicht. Diese zeigt, dass das Comeback von Christoph Mörgeli (SVP) wohl nicht klappen dürfte.

Kein Ticket nach Bern gibt es gemäss Hochrechnung auch für den Milieu-Anwalt Valentin Landmann. Er muss sich wohl mit seinem Amt als Zürcher SVP-Kantonsrat zufrieden geben.

Bitter ist der Wahlausgang für den bisherigen SVP-Nationalrat Claudio Zanetti. Gemäss Hochrechnung verliert er sein Amt.

Abgewählt wird voraussichtlich auch Gewerbeverbandspräsident Hans-Ulrich Bigler (FDP). Er erlangte mit der «No Billag»-Initiative nationale Bekanntheit. (sda)
15:45
Regula Rytz: «Die erste Bilanz ist sehr positiv»
Besonders im Fokus steht heute Regula Rytz, Parteipräsidentin Grüne Schweiz und Ständeratskandidatin. Die Klima-Bewegung verschaffte ihrer Partei einen Höhenflug. Regula Rytz selbst bleibt aber eher vorsichtig: «Es kann noch viel passieren.»

15:42
Währenddessen steigt die Spannung in Zug

15:35
St.Gallen zweiter Wahlgang für beide Ständeratssitze
Im Kanton St.Gallen kommt es bei den Ständeratswahlen zu einem zweiten Wahlgang. Am meisten Stimmen erreichten die beiden bisherigen Ständeräte Benedikt Würth (CVP) und Paul Rechsteiner (SP). (sda)
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Ex-Juso-Chef Fabian Molina laut Hochrechnung abgewählt
von Christoph Bernet
Die zweite Hochrechnung aus dem Kanton Zürich bestätigt die Tendenzen der ersten. Die SP stürzt um fast 5 Prozent ab, die grossen Gewinner heissen GLP und Grüne. Bei den Sitzen würde die SP 3 ihrer 9 Mandate einbüssen, die GLP verdoppelt ihre Sitzzahl von 3 auf 6, die Grünen legen von 2 auf 5 zu. In den Reihen der SP würden Stand jetzt Fabian Molina und Martin Naef abgewählt. Doch noch sind die Daten der Hochrechnung mit Vorsicht zu geniessen.
SP Nationalrat Fabian Molina praesentiert sich der Delegiertenversammlung der SP des Kanton Zuerich fuer die Nomination der kommenden Nationalratswahlen in Zuerich am Samstag, 18. Mai 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)
Bild: KEYSTONE