Schweiz
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Neues Video veröffentlicht: So stürzte die Ju-52 bei Flims ab 



Es ist ein eindrückliches Zeitdokument: Heute veröffentlichte  Filmaufnahmen zeigen die letzten Sekunden der Ju-52, die am 4. August oberhalb Flims abgestürzt ist. 20 Menschen verloren ihr Leben.

Das Video, das der «Blick» auf seiner Website aufgeschaltet hat, zeigt, wie die Ju-52 senkrecht in den Boden kracht. Die Aufnahmen wurden von einer Augenzeugin gemacht, die sich mit ihrer Gruppe auf dem Segnespass befand.

Sie habe ihr Handy zufällig in der Hand gehabt, sagt die Frau im «Blick». «Das Flugzeug kam mir erstaunlich nahe und gross vor.» Sie schoss ein Foto des Fliegers, das aus Süden in den Sardonakessel flog. 

Gleich nach dem Foto sei das Flugzeug ganz komisch in ihre Richtung geflogen, so die Augenzeugin weiter: «Da habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte, und auf ‹Video› gedrückt.»

Die Filmerin hat ihr Video kurz nach dem Vorfall der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) übergeben. Für die Ermittler sind die Aufnahmen ein wichtiges Beweismittel – denn die Ju-52 selbst zeichnet keine Flugbewegungen auf. (mlu)

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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 30.11.2018 16:25
    Highlight Highlight Blick würde wohl auch die Opfer zeigen.

    Damals beim Attentat in Luxor wurden Wasser rotgefärbt, damit es wie Blut aussieht. Sagt wohl alles zum Niveau vom Blick.
  • This_ 30.11.2018 15:11
    Highlight Highlight Als direkt Betroffener kann ich euch sagen dass es mehr wehtut dass Video zu sehen als einfach die Bildstrecke.

    Wir haben bei diesem Unglück zwei Familienmitglieder verloren. Was wehtut ist nicht das Video oder die Berichterstattung sondern der Verlust von zwei geliebten Menschen.

    Macht euch also bitte keine Gedanken ob das so soll veröffentlicht werden oder nicht es kommt so oder so.

    Betroffene brauchen diese Art Journalismus dass sie sich aufregen können und nicht vor der Trauer aufgefressen werden.
    • mia_zwellweger 30.11.2018 16:15
      Highlight Highlight Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute und viel Kraft. Es ist eine schreckliche Tragödie.
  • Sherlock_Holmes 30.11.2018 15:05
    Highlight Highlight Es ist leider alltäglich geworden, dass Katastrophen, Krieg, Elend und Einzelschicksale unmittelbar über alle Medien verfügbar sind.
    Umso grösser und anspruchsvoller ist die publizistische Verantwortung.
    Im Zentrum stehen die Fragen nach der Berechtigung, dem öffentlichen Interesse und dem Schutz der Integrität.
    Weshalb, wozu, wie und wann wird etwas veröffentlicht.
    Dies ist keine Frage des Profits, der Sensation, rosa Bubble oder Abgebrühtheit, als vielmehr nach der Ethik.
    Sie betrifft uns alle – indirekt oder direkt – ganz persönlich.
    Ich hoffe, dass die Diskussion zum Nachdenken anregt.
  • Curly Turkey 30.11.2018 14:47
    Highlight Highlight Ich bin für "constructive journalism".

    Dennoch: Haben wir bei 9/11 nicht alle gebannt auf den Bildschirm gestarrt? An diesem Tag kamen 3000 Menschen ums Leben.

    Ja, es soll sich - wie Sherlock fordert - jeder/jede fragen, wie sich das anfühlen würde, wenn man dort die eigenen Angehörigen abstürzen sehen würde. Diesen Medien-Mechanismus müssen wir ab und zu hinterfragen.

    Aber der Absturz der Ju ist ein historisches Ereignis, das diese Form von Dokumentation verdient. Empathie ist in diesem Fall nicht das richtige Stichwort.
  • Olla 30.11.2018 14:04
    Highlight Highlight Wenn schon, macht man das so:
    Benutzer Bild
  • MGPC 30.11.2018 12:08
    Highlight Highlight Habt ihr ach so grossen Moralapostel auch schon daran gedacht dass die Angehörigen vorher gefragt wurden. Die können nicht einfach den Tod von Menschen zeigen ohne zu Fragen. Hört endlich auf zu heucheln.
    • Eine_win_ig 30.11.2018 14:16
      Highlight Highlight Gemäss Ihrer Logik müsste die Presse bei jedem Autounfall mit Todesfolge bei den Angehörigen der Opfer eine Erlaubnis einholen.

      Denken Sie ernsthaft, dass es sich beim Blick Artikel um etwas anderes als Sensationsjournalismus handelt?
    • MGPC 30.11.2018 17:52
      Highlight Highlight Habe mit keinem Wort gesagt das der Blick nicht Sensationsgeil ist, so wie der Rest der Welt. Bei einem so medialen Ereignis denke ich nicht das nicht gefragt wurde. Vorallem weil es auch ein Beweisstück der Polizei ist.
  • Ziasper 30.11.2018 11:51
    Highlight Highlight An alle die hier rumheulen:. Das Video ist real und die Realität ist nun mal schrecklich. Es ist aber wichtig, dass die Realität nicht versteckt wird, damit man das weiss.
    Versteckt euch nicht in euren rosaroten Häusern, die Realität ist das draussen.
    • Fabio74 30.11.2018 15:44
      Highlight Highlight Und weil dem so ist, muss man es zeigen?
  • Gzuz187ers 30.11.2018 11:04
    Highlight Highlight 5 Sekündiges Video: kein Respekt, Sensationsgeilheit
    Bildstrecke Szene für Szene: voll okay
  • Biotop 30.11.2018 11:00
    Highlight Highlight Pietätvoll in Zusammenhang mit diesem Videodokument handelt "20min" mit aktuell bewusstem Verzicht auf Kommentare und zusätzliche Clicks.
  • Fischra 30.11.2018 10:35
    Highlight Highlight Watson hat den Anstand und die Empathie, dieses Video nicht zu zeigen. Das ist sehr vorbildlich. Das Video ist sicher für aussenstehende schon schwer zu ertragen. Was geht denn in Angehörigen vor welche wissen das ihre Mitmenschen da drin gesessen sind. Unvorstellbar und sehr aufwühlend.
  • N. Y. P. 30.11.2018 10:09
    Highlight Highlight Schämt euch, liebe Augenzeugen.

    Ich unterstelle euch einfach mal, dass ihr das Video monetarisiert habt.
    • 7immi 30.11.2018 11:01
      Highlight Highlight dank den augenzeugen konnten wichtige infos beschafft werden. der fehler liegt unter anderem beim medium, das diese aufnahme pietätlos veröffentlicht und zu geld macht...
  • Bits_and_More 30.11.2018 10:07
    Highlight Highlight Damits mal wieder gesagt (oder gesungen) wurde...
    Play Icon
  • sheshe 30.11.2018 09:57
    Highlight Highlight Sowas gehört auf Liveleak und nicht in Tages"zeitungen"!
    • _mc 30.11.2018 10:10
      Highlight Highlight Ist alles Internet, spielt keine Rolle.
  • Scaros_2 30.11.2018 09:35
    Highlight Highlight Die Blick Redaktion kennt scheinbar keine Emphatie und braucht die Klicks. Wie beschämend.
    • flying kid 30.11.2018 10:22
      Highlight Highlight Wie Watson, Video oder Bilder, sehe da keinen so grossen Unterschied...
  • UncleHuwi 30.11.2018 09:17
    Highlight Highlight Danke das Ihr das Video nicht zeigt👍
    • jjjj 30.11.2018 09:21
      Highlight Highlight naja, eine Slideshow gibt ja sogar noch mehr clicks. just saying...
    • Sauäschnörrli 30.11.2018 09:27
      Highlight Highlight Das sehen die Blickleser wohl anders. 😔
      Benutzer Bild
    • TheClansman 30.11.2018 09:54
      Highlight Highlight Weil es Blick exklusiv erhalten hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 30.11.2018 09:13
    Highlight Highlight Blick natürlich!
    Es soll sich jeder / jede selbst fragen, wie sich das anfühlen würde, wenn er / sie beim Absturz Angehörige oder Freunde verloren hätte – die entsprechende Empathie vorausgesetzt.
    Der Blickredaktion und allen Medien, welche nachziehen, ist sie in meinen Augen leider abhanden gekommen.
    • Militia 30.11.2018 09:21
      Highlight Highlight War auch mein erster Gedanke. Und doch: Wie viele Videos von Flugzeugabstürzen mit Todesfolge hat man schon gesehen und es kein Hahn danach gekräht? Ist halt eine Frage der persönlichen Perspektive...
    • TheDan 30.11.2018 09:33
      Highlight Highlight Worin liegt der Unterschied ob ich 5 einzelne Frames in der Bildstrecke zeige oder das ganze Video mit einer Dauer von 2 Sekunden? Ich sehe in beiden Fällen etwa dasselbe...
    • QueenLatifah 30.11.2018 09:52
      Highlight Highlight Schlimmer noch die "Leserreporter", welche dieses Material den Medien zuspielen...
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