Schweiz
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Mitarbeiter von Skyguide kontrolliert die Monitore und hat Blick auf das Flugfeld, bei Skyguide im Tower des Flughafen Zuerich Kloten, aufgenommen am 10. April 2014. Im Tower am Flughafen Zuerich ueberwachen Flugverkehrsleiter der Skyguide die Rollmanoever, Starts und Landungen und den Verkehr in unmittelbarer Naehe des Flughafens Zuerich, in der Kontrollzone mit einem Radius von etwa 20 km um den Flughafen. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Employees of Skyguide at work in the Tower of Zuerich airport in Switzerland, April 10, 2014. The tower air traffic controllers monitor taxiing manoeuvres, takeoffs and landings and oversee traffic in the immediate vicinity of the airport, i.e. the control zone  of approximately 20 km around the airport. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Fluglotsen im Tower des Flughafens Zürich: Die Verunsicherung hat zugenommen. Bild: KEYSTONE

Einen Tag nach dem Urteil: Fluglotsen melden sich krank, Verspätungen am Flughafen Zürich



Am Donnerstag stützte das Bundesgericht ein Urteil gegen einen Skyguide-Fluglotsen, der von der Vorinstanz wegen fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs verurteilt wurde.

Es ist damit das erste Mal, dass ein Fluglotse rechtskräftig für einen Fehler verurteilt wurde, bei dem niemand verletzt wurde.

Das Urteil hat bei den Fluglotsen offenbar für grosse Unsicherheit gesorgt. Ein gutes Dutzend Lotsen hätten sich heute Freitag krank oder arbeitsunfähig gemeldet, sagt Skyguide-Sprecher Vladi Barrosa gegenüber dem Tages Anzeiger. «Viele Lotsen sind aufgrund des Gerichtsentscheids aufgewühlt», sagt Barrosa in der Onlineausgabe.

Auch Standort Genf betroffen

Das ist auch am Flughafen zu spüren. Durch den Fluglotsen-Mangel hat Skyguide die Kapazität heruntergefahren, es kommt zu Verspätungen von durchschnittlich 15 bis 30 Minuten bei Starts und Landungen, bestätigt eine Flughafensprecherin. Dafür verantwortlich seien aber auch die überlasteten Flugrouten in ganz Europa zu Beginn der Ferienzeit.

Betroffen von der Kapazitätanpassung ist auch der Skyguide-Standort Genf, von wo aus zwei Drittel des Schweizer Luftraums kontrolliert werden. Skyguide-Sprecher Barrosa kündigte an, dass das Regime das gesamte Wochenende beibehalten würde.

«Wenn sich ein Lotse nicht fit fühlt, dann arbeitet er nicht», sagte Skyguide-Sprecher Vladi Barrosa der Nachrichtenagentur sda. Die Regelung sei Teil des Sicherheitskonzeptes der Schweizer Flugsicherung. Ein Lotse müsse sich auf seine Arbeit konzentrieren können. Bei den Krankmeldungen handle es sich ganz klar nicht um eine Protestaktionen gegen das Urteil, erklärte Barrosa gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA weiter.

Auf den Luftverkehr wirkt sich die Beschränkung laut Barrosa «nur minim» aus. In der Luft sind primär Flugzeuge betroffen, welche die Schweiz lediglich überflogen hätten. Sie müssen das Land nun umfliegen.

Aktuelle Informationen über Verspätungen findest du auf der Homepage des Flughafens Zürich.

(meg/sda)

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • c_meier 05.07.2019 23:37
    Highlight Highlight Verspätungen sind doch praktisch normal in Zürich oder nicht?
    Vor einer Woche (also noch vor diesem Urteil und "Normalbetrieb" ohne Schulferien) Göteborg nach Zürich mit der geplanten Landung um den Mittag. Bereits nach dem Einsteigen um 10.15h hiess es, man müsse in Göteborg noch etwa 20 Minuten warten, da um den Mittag in Zürich alle Landeslots vergeben sind. Gelandet sind wir dann mit etwa 40 Minuten Verspätung.
    Entweder hat es in Zürich einfach zuviele Flugzeuge die landen oder starten wollen, zu wenige Pisten oder zu wenige Fluglotsen... oder wahrscheinlich ein bisschen alles zusammen.
    • Ton 05.07.2019 23:45
      Highlight Highlight Zu einem gewissen Grad stimmt das. Das Europäische Luftverkehrssystem Eurocontrol ist veraltet und enorm überlastet. Man muss täglich mit grossen Verspätungen rechnen und teilweise müssen Airliner auf fast halber Flughöhe fliegen, weil es zu wenig Lotsen hat, um alle Flughöhen abzudecken. Mit tief meine ich FL190 anstatt >FL300. Das verursacht bei Jets auch einen enorm hohen Kerosinverbrauch.
  • GetReal 05.07.2019 17:08
    Highlight Highlight Die Realität ist: Wenn jemand einen Fehler nicht mehr meldet - wegen Angst vor Verurteilung - und man findet es hinterher raus, wird fristlos gekündigt. Wer dieses Risiko eingehen will, kann das. Aber für mich ist es eine leere Drohung. Jeder hat für seine Fehler geradezustehen - ich sehe keinen Grund, warum das hier gerade anders sein sollte?

    Das Gebärden der Fluglotsen und die Arroganz sind aus meiner Sicht einfach nur heuchlerisch.
  • Acacia 05.07.2019 16:47
    Highlight Highlight "Es isch eifach widr mal zum chotze da in Züri.." -Pilot, Swiss
  • Der Bademeister 05.07.2019 16:42
    Highlight Highlight Wann werden Richter verurteilt, weil Sie Verbrecher vorzeitig entlassen oder nicht verwahren etc...
  • Edward Espe Brown 05.07.2019 16:05
    Highlight Highlight Die verurteilte fehl Manipulation/Piloten Anweisung hat hier automatisch einen Alarm, oder eine automatische Korrektur ausgelöst. Dies wird irgendwo im Komputer System eine Datei oder eine Notiz hinterlassen haben. Der Fehler war also bereits so gravierend, dass irgend ein Vorgesetzter eh Wind davon bekommen hätte. Ein solcher Fehler lässt sich also auch in Zukunft vom einzelnen nicht unter den Tisch kehren. (Vom Team evtl schon). Kleinere Unachtsamkeiten könnten in Zukunft unentdeckt bleiben. Aber durchaus ok dass solch gröberen Fehler entsprechend geahndet werden.
    • loquito 05.07.2019 17:40
      Highlight Highlight Häh... Als Team inkl. Vorgesetzter würde ich in Zukunft eben genau solche Fehler nicht melden... Wenn ein CEO mit Fehlern Tausende ihrer Existenz beraubt, kriegt er einen Bonus... Der Fluglotse eine Busse... Logik? So músste auch ein Richter bei Fehleinschätzungen gebüsst / verurteilt werden
  • ands 05.07.2019 15:32
    Highlight Highlight Konsequenterweise müsste man jetzt die Lotsen entlasten, um zu verhindern, dass sie Fehler machen. Man könnte z.B. die Anweisungen der Lotsen permanent durch einen anderen Lotsen überprüfen lassen. Oder man reduziert die Arbeitsbelastung durch eine Reduktion des Flugverkehrs. Selbstverständlich würde beides bedeuten, dass man entweder den Flugverkehr reduzieren oder zusätzliche Lotsen ausbilden und einstellen müsste.
  • murrayB 05.07.2019 14:40
    Highlight Highlight Mit der ViaSecura wird man im Strassenverkehr auch für Vergehen ohne Todes- oder Sachbeschädigung sehr hart bestraft... Das Urteil ist nur stringent...

    PS: Ich bin dafür, dass für Fluglotsen wie Autofahrer das Strafmass für Geschehnisse ohne Menschen- oder Sachbeschädigungsfolgen klar herabgesetzt werden!
    • DemonCore 05.07.2019 15:25
      Highlight Highlight Auf dem Buckel der Fluglotsen freie Fahrt für alle unbeherrschten Rowdies, Drängler und grobmotorisch herausgeforderten fordern? Ziemlich frech...
    • ands 05.07.2019 15:30
      Highlight Highlight Der Unterschied ist, dass es im Strassenverkehr nicht um fahrlässiges Verhalten geht. Das Strafmass wurde mit Via Sicura dort erhöht, wo man von Vorsatz ausgehen kann.
      Im Flugverkehr hat man wo immer möglich mehrere Systeme, die zusammen für die Sicherheit sorgen. Fällt eines aus, übernimmt ein anderes. Fehler der Lotsen führen dazu, dass ein anderes Sicherheitssystem zum Zuge kommt. Ohne diese zusätzlichen Sicherheiten wäre das aktuelle Vekehrsaufkommen gar nicht zu bewältigen.
    • TheManoure 05.07.2019 20:33
      Highlight Highlight Nichts für ungut, aber wer mit 70 durch einen 30iger fährt nimmt in kauf Menschen zu verletzen oder zu töten. Mit 30 liegt der Bremsweg bei ca. einer Autolänge mit 70 bei rund 50 Meter!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bowell 05.07.2019 13:50
    Highlight Highlight Das wird hier ja so dargestellt, als ob wir gerade das Ende der zivilen Luftfahrt erleben. Werden Mindestwerte unterschritten wird eine Untersuchung eingeleitet und dann besteht nun einmal die Möglichkeit, dass man verurteilt wird. Es ist ja nicht so, dass dieser Vorfall vom Lotsen irgenndwie hätte unter den Tisch gekehrt werden können aus Angst vor Konsequenzen, da der Pilot hat auch eine Meldung gemacht hat. Ja, die Verantwortung wiegt schwer, wird aber auch dementsprechend entlöhnt. Fluglotsen verdienen ohne Hochschglabschluss und ohne Kaderposition deutlich mehr als 10'000 CHF pro Monat.
    • loquito 05.07.2019 13:58
      Highlight Highlight Sry, aber 90% solcher Vorfälle könnten durchaus einfach unter den Tepich gekehrt werden... Und genau das wird wohl passieren...
    • EvilBetty 05.07.2019 14:10
      Highlight Highlight Der Lotse hat den Vorfall sogar selber gemeldet. Dies wird so gehandabt, damit solche Fehler in Zukunft vermieden werden können. Dieses Urteil könnte nun zur Folge haben, dass solche Vorfälle eben einfach nicht mehr gemeldet werden.
    • Rolf stühlinger (1) 05.07.2019 14:26
      Highlight Highlight Wiedermal einer der den berricht gelesen hat. Die fluglotsen meldeten jeden fehler ihren vorgesetzten. Bisher wurde noch nie einer bestraft da bisher niemand verletzt wurde.
      Jetzt droht aber der supergau. Fluglotsen werden aus angst vor einer verurteilung nicht mehr alle fakten melden. Stellen sie sich vor jeder kleine blechschaden im strassen verkehr endet vor gerricht mit einer verurteilung!
      Und ja fluglotsen verdienen verdammt gut. Sie haben auch eine extreme verantwortung und kein fluglotse macht diesen job ewig da sie vorher ausgebrannt sind.
      Oder sind sie einfach nur ein neider?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 05.07.2019 13:48
    Highlight Highlight Es wird sowieso zu viel geflogen. Dass die streiken finde ich ok, so wird der CO2 Ausstoss reduziert! 👍

    Nehmt Nachtzüge!
    • Beat-Galli 05.07.2019 15:23
      Highlight Highlight Bei der Eisenbahn ist die Zerstörung der Fehlerkultur weitaus fortgeschrittener.

      Nehmt das Fahrrad!
    • Vanessa_2107 05.07.2019 16:02
      Highlight Highlight @Goldjunge - Gratulation für deinen Kommentar, hätte ich nicht von dir erwartet!
    • Shikoba 05.07.2019 16:17
      Highlight Highlight Wer streikt denn hier?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fireboltfrog 05.07.2019 13:45
    Highlight Highlight Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen. Hier sprechen wir von einem super System. Verschiedene Technische Systeme informieren den Piloten und den Lotsen über den Verkehr, zudem gibt es das 4+ Augenprinzip (2 am Boden, 2+ in der Luft). Jeder Zwischenfall wird Weltweit zusammengetragen um das System zu verbessern. Jetzt macht jemand einen Fehler und wird dafür bestraft... wäre der Lotsen am Handy gewesen oder so, wäre das ja ein anderes Thema, man kann doch niemandem der eine Arbeit in Echtzeit erledigen muss (ohne Zeit zu haben alles nochmals durchzuschauen) das diese perfekt ist.
  • Andy.L 05.07.2019 13:27
    Highlight Highlight Dieses Urteil unterminiert meines Erachtens grob die immens wichtige Fehlerkultur, auf welcher die Aviatik aufbaut. Die Hemmschwelle, eigene Fehler zu kommunizieren, diskutieren und daraus Lehren für die Allgemeinheit zu ziehen, wird somit definitiv erhöht. Ich kann die verunsicherten Lotsen verstehen.
  • Mutbürgerin 05.07.2019 13:27
    Highlight Highlight Wenn ich bei Rot über die Ampel fahre, kriege ich auch eine Busse, auch wenn das keine Folgen hat und unabsichtlich war. Da kann ich auch kein gruppendynamisches lessons learned durchführen.
    • Ton 05.07.2019 14:35
      Highlight Highlight Es wäre eher vergleichbar, wenn du die rote Ampel zu spät gesehen hättest und dadurch einen Meter nach der Stopplinie gehalten hättest.
    • ands 05.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Es erwartet aber auch keiner, dass du jedes Überfahren einer roten Ampel selbst meldest.
    • loquito 05.07.2019 16:34
      Highlight Highlight Er hat keine Amper überfahren, wr hat nur etwas abruppt gebremst vor der Ampel...
  • Aladdin 05.07.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich verstehe die Fluglotsen.
    Das Risiko einer Verurteilung ist der Tod jeder vernünftigen Fehlerkultur.
  • Hü Hopp Hü 05.07.2019 13:18
    Highlight Highlight Für Unternehmungen schafft man Rechtssicherheit. Warum nicht auch für Arbeitnehmer. Besonders Berufe mit so grosser Verantwortung sollten Sicherheit haben, damit wir alle sicherer sind.
    • ChiliForever 05.07.2019 13:27
      Highlight Highlight Das ist ein generelles Problem unserer Zeit, das bei allen Problemen immer mit dem Finger auf andere verwiesen wird, daß es immer einen Schuldigen geben muß.

      Damit meine ich nicht, daß jedem jede Verantwortung genommen werden soll. Gerade bei einem Fluglotsen ist das Risikobewusstsein des Lotsen Grundlage seiner Arbeit.

      Aber gerade bei geringen oder folgelosen Unfällen ist es viel wichtiger, die Ursache zu finden und das zukünftig zu vermeiden. Manchmal sind Unfäll auch einfach Unfälle, das zu analysieren ist wichtiger als immer aus Prinzip einen Schuldigen zu finden.
    • Maya Eldorado 05.07.2019 15:23
      Highlight Highlight @ChiliForever

      Wie recht Du hast.
      Alles was man so allgemein üblich lernen meint ist Therorie.
      Wirlich lernen tut man aus den gemachten Fehlern. Das geht über in Fleisch und Blut, wie man so schön sagt.


    • Edward Espe Brown 05.07.2019 16:06
      Highlight Highlight Ein Bundesgerichts Urteil schafft Rechtssicherheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 05.07.2019 13:09
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass das ein guter Entscheid war.
    Ja, er hat einen Fehler gemacht der nicht passieren darf.
    Aber zur Bestrafung einer Unachtsamkeit die enorm sicherheitsfördernde Fehlerkultur aufzugeben ist dämlich.
    Die dadurch verursachten Verschleierung und Vertuschung von Fehlern ohne Schäden schaden der Sicherheit und genau diese sollte unser Staat doch ursprünglich schützen.
    • michirueegger 05.07.2019 19:38
      Highlight Highlight In der pharma läuft es auch so. Sihe spital zürich

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