Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die vierköpfige Familie im Auto vorne rechts hatte Riesenglück. Bild: Kapo Luzern

Schutzengel haben eine Familie im Sonnenberg-Tunnel vor dem Tod gerettet

01.05.17, 13:59 01.05.17, 16:33


Eine vierköpfige Familie war am Samstag mit ihrem Auto auf der A2 auf dem Heimweg nach ihrem Einkauf. Kurz vor der Tunneleinfahrt Sonnenberg schlug die mitgeführte CO2-Gasflasche für's Aquarium nach einem Defekt Leck. Das Gas strömte schnell aus und füllte das Fahrzeuginnere, wie die Kantonspolizei Luzern am Montag mitteilte.

Im Sonnenbergtunnel Richtung Süd wurde das Auto immer langsamer und kam schliesslich zum Stillstand. Später rollte dieses rückwärts auf die Überholspur. Während mehreren Minuten fuhren die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer an diesem Auto vorbei, bis jemand stoppte und Nachschau hielt.

Alle Insassen waren bewusstlos. Nachdem die Türen geöffnet wurden, erholten sich alle nach und nach. Zwei Ambulanzteams brachten die Familie ins Spital. Nach erfolgter Kontrolle konnten alle das Spital unverletzt verlassen. Die junge Familie hatte grosses Glück im Unglück. Auf Anfrage bei einer Rechtsmedizin bestand für die Bewusstlosen äusserst grosse Erstickungsgefahr. (whr)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

31
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SeKu 01.05.2017 18:32
    Highlight Dem Titelgeber E-Mail empfehle ich Notfalllektionen bei Hugo Stamm. Das waren Menschen, welche geholfen haben, nicht irgendwelche Fabelwesen.
    46 12 Melden
  • andrew1 01.05.2017 17:19
    Highlight Das war aber gewaltiges glück im unglück. Kein heftiger aufprall auf der autobahn(!) und schnelle rettung vor dem ersticken. Das hätte gerade beides für sie und andere tödlich enden können.
    44 2 Melden
    • andrew1 01.05.2017 17:37
      Highlight Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: sie müssen wieder eine neue co-flasche kaufen gehen.😉
      17 44 Melden
  • Kastigator 01.05.2017 16:31
    Highlight Lest mal eure Bildlegende: Die vierköpfige Familie im Auto vorne rechts hatten Riesenglück.
    Ähem.
    14 15 Melden
    • SemperFi 01.05.2017 17:49
      Highlight Vorne ist da wo nicht hinten ist. Nicht alles was vorne ist, muss auch im Vordergrund sein. Ich mach Ihnen sonst gern eine Skizze.
      28 4 Melden
    • Charlie Brown 01.05.2017 19:39
      Highlight Worauf Kastigstor wohl raus will ist, dass es wohl das Auto vorne links ist.

      Warum?

      Der aufmerksame Leser des Artikels findet es selbst raus...
      3 1 Melden
    • Kastigator 02.05.2017 08:55
      Highlight Nö, es ist viel simpler. Watson schrieb: Die Familie hatteN Glück. Superdämlicher Kongruenzbock.
      Aber anstatt den Fehler einfach zu korrigieren, veröffentlicht man den Kommentar. Das ist der reinste Kindergarten mit trötzelnden Gofen.
      1 1 Melden
    • Charlie Brown 02.05.2017 11:49
      Highlight Ah, ok. Hst mich zusäzlich auf die falsche Fährte gelockt, weil...

      ...das Auto rollte rückwärts auf die Überholspur. Und ist damit auf dem Bild (höchstwahrscheinlich) nicht mehr rechts sondern eher eines der drei links.

      By the way: Die Diskussion mit den angepassten Texten und den unkommentierten/veröffentlichten Kommentaren habe ich bereits mit dem Chefredaktor von watson geführt. Er ist der Meinung, dass das so nicht vorkommt (vorkommen sollte). Ich erlebe es dauernd anders.

      Vielleicht bräuchte es zum Kommentarfeld noch ein "Lektorenfeld"...
      2 1 Melden
    • SemperFi 02.05.2017 12:41
      Highlight @Kastigator/Charlie Brown: Für Korrekturvorschläge gibt es redaktion@watson.ch.
      1 0 Melden
  • Tom Garret 01.05.2017 15:24
    Highlight Schöne Nachrichten. Man kann zwar jetzt auf all diejenigen Losgehen die vorbeifuhren, aber ich denke man darf sich auch deren freuen die angehalten und der Familie geholfen haben.
    Und, zum Glück konnte man die Türen von aussen öffnen! Bei meinem Auto ginge das wohl nicht da es automatisch verriegelt nach gewisser Zeit... In solch einer Situation nicht sehr vorteilhaft...
    104 2 Melden
  • _mc 01.05.2017 15:07
    Highlight ...bleibt noch die Frage wie man in so einem Fall bei einem Fahrzeug (neueren Datums) die Türen von aussen öffnet.?
    48 4 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 01.05.2017 16:00
      Highlight Fenster einschlagen, what else?
      47 1 Melden
  • Tschaesu 01.05.2017 14:29
    Highlight Bitte was?! 'Während mehreren Minuten fuhren die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer an diesem Auto vorbei, bis jemand stoppte und Nachschau hielt.'

    Art. 128 // Unterlassung der Nothilfe
    Kann mit bis zu 3 Jahren Haft bestraft werden

    77 57 Melden
    • AJACIED 01.05.2017 14:53
      Highlight Mit dem Artikel im Gesetzbuch hast du recht. Möchte von dir aber sehen ob du immer gleich siehst ob da ein Notfall ist.
      Also nicht hier gleich den geschockten Verurteiler spielen!
      126 7 Melden
    • HotShot 01.05.2017 15:09
      Highlight Tschaesu Ihrem Kommentar entnehme ich, dass Sie noch Nie oder sehr selten durch den Sonnenbergtunnel gefahren sind.Es gibt viel Stau im Tunnel und der Tunnel ist nicht gerade wie üblicherweise, sondern hat eine rechte steigung drinnen.
      Daher wundert es mich nicht, dass die ersten Fahrzeuge daran vorbeigefahren sind da es unübersichtlich ist wenn viel verkehr herrscht. Derjenige der anhielt hatte wohl sehr wenige Fahrzeuge vor sich dass er die Situation erkannt hat.

      Klar macht man sich Strafbar, wenn man die Situation erkennt aber trotzdem weiterfährt.

      Lg ein Lözärner <3
      54 3 Melden
    • SJ_California 01.05.2017 15:16
      Highlight All die vorbeifahrenden sind auf Video aufgezeichnet und sollten zur Rechenschaft gezogen werden. Eine Busse im Minimum.
      13 120 Melden
    • p4trick 01.05.2017 15:19
      Highlight Bei 120 auf der Autobahn ist es manchmal schwierig innert Sekunden eine Entscheidung zu treffen und danach anzuhalten. Ich hätte 117 gewählt nach dem Ausweichmanöver. Anhalten in diesem Tunnel kann für dich Lebensgefährlich sein. Also wie bitte hättest du dich entschieden? Anhalten und dich selber in Gefahr bringen oder 117 anrufen was sicher viele gemacht haben???
      54 6 Melden
    • Maett 01.05.2017 15:21
      Highlight @Tschaesu: kommt auf die Verkehrssituation an, im Tunnel anhalten ist ggf. lebensgefährlich.

      Nothilfe muss nur geleistet werden, wenn man sich dabei selbst nicht in Gefahr bringt.
      59 2 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 01.05.2017 16:03
      Highlight Ganz einfach in so einer Situation.
      Nach den 4H Gehen wenn man einen Notfallsituation erkennt, danach mit abcd fortfahren.

      (klar einfach ist das nicht)
      1 18 Melden
    • Androider 01.05.2017 16:38
      Highlight @p4trick: Im Sonnebergtunnel beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 80km/h.
      7 14 Melden
    • gesetzesbecher 01.05.2017 20:04
      Highlight Um Art. 128 StGB zu erfüllen, ist Vorsatz erforderlich, also Wissen um die unmittelbare Lebensgefahr des Opfers und Wille, keine Hilfe zu leisten, obwohl dies zumutbar ist.

      Wenn ein Auto auf einer Autobahn ohne Pannenstreifen immer langsamer wird, vermute ich zuerst eine Panne und nicht, dass die Insassen am Ersticken sind. Sicheres Wissen um die Gefahr habe ich schon gar nicht, wenn ich mit 80 km/h daran vorbeirausche. Es dürfte sich also keiner der Automobilisten strafbar gemacht haben.
      11 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 01.05.2017 21:42
      Highlight Könnten sich die Blitzer bitte ein bisschen erklären?
      2 2 Melden
    • SemperFi 01.05.2017 22:38
      Highlight @The Destiny: In einem Autobahntunnel anzuhalten ist nicht ganz gefahrlos. Zudem ist davon auszugehen, dass in einem kameraüberwachten Tunnel ein stehendes Auto sofort zu einer Intervention (Sperren der Tunneleinfahrt oder der betroffenen Spur/Entsenden einer Patrouille) führt. Zudem ist das Ausweichmanöver für die nachfolgenden Fahrer auch nicht ganz stresslos. Und dann sollte man sich dann in Sekundenbruchteilen zum Anhalten entschliessen?
      Deshalb ist es toll, wenn jemand anhält, aber das Geschrei nach Strafen finde ich unnötig.
      11 1 Melden
    • SJ_California 01.05.2017 23:01
      Highlight Bei einer Panne hätte der Fahrer die Blinklichter eingeschaltet. Nur schon deshalb wäre es angebracht gewesen anzuhalten.
      Das Problem unserer Gesellschaft ist, dass wir uns gegenseitig nicht genug helfen. Es beginnt damit, älteren oder an Krüken gehenden Menschen den Sitzplatz anzubieten... früher war das noch selbstverständlich.
      0 4 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 02.05.2017 00:40
      Highlight @semper, das erste der 4H ist Hazards, und in diesem Fall der Verkehr im dem Tunnel der ein gefahrenloses intervenieren verhinderte.


      Leute Verteilen Blitze für Sachen die sie nicht Verstehen tss.
      1 4 Melden

Defekt bei der Schilthornbahn – 400 Leute mit Helikopter abtransportiert

Rund 400 Touristen haben am Donnerstagnachmittag im Berner Oberland unverhofft einen Helikopterflug absolvieren können oder müssen. Grund dafür war ein Defekt der Schilthornbahn im Abschnitt Mürren-Birg.

Wie die Schilthornbahnen mitteilten, trat der Defekt just dann auf, als die Kabine in der Station Birg auf 2677 Metern über Meer angekommen war. Deshalb konnten die Touristen normal die Kabine verlassen, blieben also nicht in der Luft stecken. Der Zwischenfall ereignete sich gegen elf Uhr. Die talwärts fahrende Kabine war leer.

Die Störung liess sich nicht sofort beheben, und zudem drohten Gewitter. Deshalb entschied sich die Unternehmensleitung, alle 259 Passagiere und 18 Mitarbeitenden auf der …

Artikel lesen