Schweiz
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Herr Lötscher hat Angst – der Kampf eines Luzerner Rentners gegen die Burka

Bild: watson.ch

Rentner Erwin Lötscher sieht sich selber als Winkelried im Kampf gegen ein Kleidungsstück, das die Schweiz zu spalten droht. Der 74-jährige Luzerner hat im Alleingang fast 10'000 Unterschriften für die Burkaverbotsinitiative gesammelt. Besuch bei einem Wütenden.



Heute waren die Fallen leer. Erwin Lötscher richtet sie jeden Tag, eine nahe beim Gartenbeet, wo Kartoffeln, Zuckerhut und Tomatenstauden wachsen, eine beim Aufgang zum Vorplatz. 24. Juni: 1 Hausmaus, 2. Juli: 1 Spitzmaus, 13. Juli: 2 Schwarzmäuse, 3. August: 1 Feldmaus – akribisch notiert der 74-Jährige, wann und wo er die Mäuse gefangen hat.

Erwin Lötscher ist vielleicht gerade der bekannteste Rentner der Schweiz. Er war im «Blick», wurde von «La Liberté» porträtiert, hatte einen Auftritt in einem SRF-Dokfilm und wurde in der SVP-Hauspostille «Schweizerzeit» verewigt.

Die Zahl, die seinen Ruhm begründete, kann er rückwärts im Schlaf aufsagen: 9638. So viele Unterschriften hatte Lötscher für die Burka-Initiative des Egerkinger Komitees gesammelt. Vom 5. April 2016 bis zum 10. September 2017 fuhr Lötscher mit seinem Toyota Yaris Hunderte Schneisen in die Zentralschweiz. Herzogenbuchsee bis Mettmenstetten auf der Ost-West-Achse, Schwarzenberg bis Reinach auf der Nord-Süd-Achse. 3607 Kilometer. Ein Einzugsgebiet von knapp 800'000 Menschen. Zweimal die Stadt Zürich.

Lötscher machte unbewusst das, wovon Städter, Journalisten, Architekten, Landschaftsgestalter, Städteplaner, Zukunftsforscher, liberale und linke Politiker in letzter Zeit so oft ehrfürchtig raunen: Er fuhr ins Land und sprach mit den Leuten. Einfach so.

Willisau LU. An der Tankstelle vorbei, im grossen Kreisel die erste Ausfahrt rechts, an der zweiten Kreuzung links; danach immer links halten, sonst landen Sie in der Altstadt. Rechts sollte jetzt die Apotheke auftauchen, linkerhand die Kirche, süüferli das Steuerrad nach links halten, dann gleitig wieder rechts abbiegen, aber nicht allzu scharf, sonst geht's hoch zum Bleikiwald. Noch 300 Meter, immer geradeaus, die Garage lassen Sie links liegen, dann sollten Sie mich sehen, ich stehe im Garten, die Harke in der Hand und schaue den Autos nach, hinter mir eine grosse Schweizerfahne, die einzige hier am Platz. Hier wohne ich, Erwin Lötscher. Herzlich willkommen im Schweizer Durchschnitt.

Munition gegen die Islamisierung

Wahrscheinlich müssten die Politiker und Politologen, die Geisteswissenschafter und Historiker, die an der Seele des Schweizers in der jüngeren Vergangenheit regelmässig verzweifeln, einfach mal zu Lötscher nach Willisau fahren. Der pensionierte Gabelstaplerfahrer ist ein lebendiges Umfrageinstitut. 20'000 Leute hat er in den letzten eineinhalb Jahren befragt. Lötscher war auf dem Chäsmart in Hutten, im Sport-Rock Hergiswil, am Motocross-Treff in Grosswangen und auf dem Biomarkt in Zofingen. Er war an der grossen Badenfahrt und an der Pferdeschau in Sempach, am Summermärit in Sumiswald und beim Ländlerabend in Trubschachen.

Bei Wind und Regen, beim schlimmsten Souwetter, und bei Bruthitze und sengender Sonne schlich Lötscher durch  Menschenmassen, tastete sich an Stammtische heran und hielt sich von Uniformierten fern – auf öffentlichem Grund ist es ja so eine Sache mit dem Unterschriftensammeln. In der Hand immer den abgewetzten weissen Plastiksack («Schwarzenegger – Textilwäsche für die ganze Familie»), darin ein weiterer Plastiksack, darin hunderte Unterschriften-Bögen, kiloweise Munition in der Abwehrschlacht gegen die angebliche Islamisierung der Schweiz.

Erwin Lötscher, Burkaverbotsinitiative, Burka

Lötschers Reduit: Munition in der Abwehrschlacht gegen die angebliche Islamisierung. Bild: watson.ch

50 Prozent haben ihn zum Teufel gejagt, sagt Lötscher, Linke und FDP-Leute, vor allem; das habe ihm dann schüli weh getan, die anderen 50 Prozent aber, die haben ihm «aus der Hand gefressen». Schelmisches Lächeln. Lötscher hat die Begegnungen mit den Menschen tief im Gedächtnis abgespeichert. Sie sind für den 74-jährigen der letzte Beweis dafür, dass die Burka, «dieser eklige Stofffetzen», keinen Platz hat in diesem Land.

Er erzählt von dem ägyptischen Ehepaar, eingebürgert seit mehreren Jahrzehnten, das eine Arztpraxis in der Gegend führt und ihn regelrecht «aufgefressen» hatte: im positiven Sinn. «Die Burka, sagten sie mir, sei ein Unterdrückungsobjekt, sie seien nicht aus Ägypten in die Schweiz gekommen, um hier die Islamisierung mitzuerleben. Rüdig scharf waren die auf die Initiative.» Oder die Frau eines Maschineningenieurs, der in den 80er-Jahren im Irak gearbeitet hat: «Eine blonde Frau, nicht mehr ganz jung, sie kam auf mich zu, und ich sagte zu mir: oh oh, Lötscher, die führt nichts Gutes im Schild. Dann aber erzählte sie mir, dass sie in den 80er-Jahren einmal ihren Mann im Nahen Osten besucht hatte. ‹Mal schauen, ob man dort leben kann.› Weil sie sich weigerte, ein Kopftuch anzuziehen, wurde sie von dem Saupack mit schwarzer Farbe übergossen.» Oder die junge Frau, die ihm sagte, dass sie am liebsten am Zoll arbeiten würde, damit sie den Islamfrauen den «Hudel vode Schnorre riisse chan.»

Schüüfeli mit Sauerkraut und Kartoffeln

Punkt 6.30 Uhr klingelt der Wecker. Manchmal wacht Lötscher aber auch früher auf. Heute zum Beispiel, da träumte ihm, dass die Heizung rinnt. Zwei Minuten vor halb sieben stand er hellwach im Bett. Tatsächlich leckte die Heizung. Seltsam, diese innere Uhr. Dann geht's zum Kontrollgang rund ums Haus, im Briefkasten liegen die Post und der «Blick». Frühstück, Dreiviertelstunde, dann Rasieren, Waschen, sotigs Züg. Halb 11, manchmal kommt dann ein Telefon, dann ist der ganze Zeitplan über den Haufen geworfen.

Erwin Lötscher, Burkaverbotsinitiative, Burka

Herr Lötscher in seinem Wohnzimmer mit Morgenlektüre. Bild: watson.ch

Heute blieb das Telefon stumm, Lötscher stellte das Zmittag bereit, Resten von gestern, es gibt Schüüfeli mit Sauerkraut und Kartoffeln. Während dem Unterschriftensammeln hat er manchmal vergessen Zmittag zu essen. Acht Kilo weniger hat die Waage am Schluss angezeigt.

Zum 3. Mal arbeitslos

Am 10. September, als Erwin Lötscher zusammen mit den Leuten vom Egerkinger Komitee – Walter Wobmann, Anian Liebrand, Naveen Hofstetter – vor dem Bundeshaus die Burkaverbots-Initiative einreichte und mit seinem selbstgebastelten Schild (‹9638 Unterschriften gesammelt›) um den Hals wie ein geistig verwirrter Prediger aussah, ist Lötscher ein drittes Mal arbeitslos geworden. Das erste Mal war bei seiner Pensionierung, 2008.

Die Geistlich AG – «Unser Credo heisst Vertrauen» –  hatte keine Verwendung mehr für den alten Mann, der in 30 Jahren in allen Funktionen für die Firma tätig war: Gabelstaplerfahrer, interner Pöstler, Knochensäger – «den Lötscher konnte man überall gebrauchen.» Stolz schwingt mit in der Stimme des alten Mannes.

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde er ein zweites Mal arbeitslos. Seine Frau, verheiratet seit den 70er-Jahren, eine blonde Schönheit, toupiertes Haar, jahrelang im Service tätig, dem Alkohol nicht abgeneigt, starb im März 2016. Leberzirrhose. Teufelszeug. Zuvor kümmerte sich der Pensionär während Jahren um seine Frau, nachdem sie mehrere Schlägli im Kleinhirn erlitten hatte. Lötscher seufzt, joaa, so war das.

Jetzt poltert Lötscher mit der Faust auf den Tisch. Das ausgebleichte Plastiktischtuch mit den fahlpinken Rosenstauden verrutscht, die Sehnenscheidenentzündung, die er sich beim Jäten holte, ist vergessen. Lötscher, untersetzt, knapp 1,70 gross, vierschrötig, will jetzt laut werden. Man sieht ihm den ehemaligen Bauern an. Herr Lötscher, haben Sie schon mal eine Burka gesehen, in echt?

Herrgottsternechaib, spielt es eine Rolle, ob der Lötscher schon mal eine Burka gesehen hat, in echt? Er sieht sie ja täglich im Fernsehen, er sieht sie im «Blick», wenn Nora Illi dort wieder einmal über die schikanöse Behandlung ihrer Salafisten-Truppe durch die Behörden lamentieren darf. Und ja, er hat natürlich schon einmal eine Burka gesehen, letztens nämlich, da fuhr er bei Merlischachen an einem  Aussichtspunkt vorbei, da standen zwei Verhüllte neben ihrem Auto. Ein Mann aber sei weit und breit nicht zu sehen gewesen, keine Spur, das heisse ja, huere cheibegfutz, dass die Frauen selber Autofahren! Mit dem Schleier! Gefährlich sei das, jawoll.

Zu viele Menschen in der Schweiz

Lötscher hat auf einem linierten Papierblock notiert, was ihm nicht gefällt am Islam. Es ist eine lange Liste. Sieben Seiten, dicht beschrieben. Wenn er im Gespräch nicht mehr weiter weiss, konsultiert er sie. Er schiebt dann die Hornbrille etwas näher an die Augen, hält den Block fest in den Händen mit den schwieligen Fingern und liest in holprigem Deutsch: «Nur die SVP macht etwas gegen die Islamisierung der Schweiz – deshalb: Burkaverbot.» Oder: «Die Personenfreizügigkeit hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen ins Land kommen. Diese brauchen Platz und Wohnungen. Das Kulturland verschwindet. Darum: PFZ Nein!.»

Erwin Lötscher, Burkaverbotsinitiative, Burka

Lötschers Notizzettel: Stationen seiner Mobilisierungs-Tour. Bild: watson.ch

Es gibt aber auch noch eine andere, eine persönlichere Erzählung, warum Lötscher den Islam, den er auf der ersten Silbe betont, nicht mag, und sie hat nicht allzu viel mit dieser Religion zu tun. In dieser Erzählung ist Geschichte linear und die Schweiz bald ein dunkler Ort. In den Strassen schwarze Gewänder, in den Häusern flackernde Lichter. Der Strom aus dem Ausland nimmt zu und der Strom in den hiesigen Leitungen ab. «Es ist doch sonnenklar, dass die Schweiz nicht alle aufnehmen kann, z'vil isch z'vil!»

Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

In dieser Erzählung ist nicht mehr vom Muslim die Rede, sondern vom Ausländer, der bald einmal zum Fremden wird und schliesslich zum Anderen. Es geht vom Grossen ins Kleine, und am Schluss wäre wohl auch der Nachbar aus Ettiswil einer z'vil in Willisau. Lötscher malt düstere Zukunftsvisionen in die kleine gekachelte Küche mit der hölzernen Eckbank. Es sind die gleichen Dystopien, die das Komitee «Energiegesetz Nein» bei der letzten Energieabstimmung in eine Broschüre gepackt hatte: da werden Fussballspiele wegen Strommangel abgesagt, Staubsaugen ist nur noch bei Sonnenschein erlaubt und Bananen werden gleich ganz verboten.

«Der Wohlstand», sagt Lötscher, «ist viel zu hoch» und meint damit den Wohlstand der anderen. Ihm selber gehe es gut, moll, noch, er habe sich schliesslich immer eingeschränkt, sein Leben lang. Wenn nun die Anderen aber kommen und immer nur fordern, fordern, fordern, dann reiche es eben nicht, «dann wollen die bald auch noch, dass ich am Abend den Fernseher früher ausschalte», Gopfertelicheibnomal.

Lötscher, Jahrgang 43, ist ein Kind der Nachkriegszeit. Als er zur Welt kam, lag zwar halb Europa in Trümmern, aber die Gefahr des Faschismus schien ein für alle mal gebannt. Die Zukunft lag vor einem und sie konnte nur besser werden als die zerbombte Vergangenheit und die staubgraue Gegenwart. Die Politiker und die Arbeitgeber und die Werbeleute riefen es in die Mittelstands-Wohnzimmer dieses Kontinents: «Arbeite hart, dann lebst du gut.»

Lötscher ist dem Ruf gefolgt, er hat ein Leben lang geschuftet, trotz Hohlfuss und Speichfuss und Hallux, hat geknüppelt und gebügelt und geackert, stand so lange ohne Gehörschutz an der elektrischen Knochensäge, dass es ihm heute in den Ohren pfeift. Er radelte mit seinem alten Pöstlerrad dem Versprechen des Wirtschaftswunders hinterher und kam ihm so einige Mal recht nahe. Zum Beispiel, als er mit dem Geld der Eltern ein Einfamilienhaus kaufte. Oder als er sich in den 70er-Jahren sein eigenes Häuschen baute, in dem er jetzt noch wohnt. Den ganzen Winter '73 durch stand er auf der Baustelle, alles eigenhändig hochgezogen.

Aber Lötscher weiss auch: wenn er heute noch einmal jung wäre, dann würde es ihm nicht mehr so gut gehen.

Vielleicht ist Lötschers Auflehnen gegen die Zukunft seine Art, Solidarität zu zeigen mit der nachfolgenden Generation.

Umfrage

Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • Abstimmen

19,569 Votes zu: Ja oder Nein zum Burkaverbot – soll die Schweiz ein Verhüllungsverbot einführen?

  • 41%Ja. Diese Art der Verhüllung hat hier nichts verloren.
  • 36%Nein. In der Schweiz herrscht Religionsfreiheit. Darunter fällt auch das Tragen einer Burka.
  • 23%Bin verwirrt. Würde das Verhüllungsverbot auch für Bauersfrauen und ihre Kopftücher gelten?

Austritt aus der Kirche

Lötscher, der alte Mann aus dem Napfgebiet, ist auch eine Uhr, ein Geschichtsbuch, ein Gradmesser für die Veränderung der Region. Diese Uhr ist stehengeblieben. Lötschers Heimat ist nicht in Gefahr, Willisau sieht – abgesehen von den drei Eritreern, die am Mittag durchs Dorf schlendern – so aus wie vor 25 Jahren. Die Schnuddergoofe und Schnuddermeitschi, die schnäderfräsigen, die schon am frühen Abend mit der Bierflasche in der Hand am Dorfplatz blaaged, und über die sich Lötscher so masslos ärgert, gab es auch schon in den 80ern.

Noch lässt man die Kirche im Dorf, noch regiert hier, im Stammland der Katholiken, die Hüterin der Werte, die CVP. Solide 44 Prozent gab es bei den letzten Wahlen, zweitstärkste Partei ist die FDP, dann kommt die SVP. Lötscher hat früher auch CVP gestimmt, «weil's der Vater so gemacht hat», aber seitdem die Kirche in Frick ihr Kreuz zugedeckt hat, aus Angst, religiöse Gefühle der Nichtkatholiken zu verletzen, wie Lötscher weiss, kann ihm die Kirche gestohlen bleiben. Spart er halt Steuern, ja nu. Hätte er schon viel früher machen müssen, eigentlich.

Ein anderer Herr Lötscher

Drei Tage später. Telefon von Lötscher. Der Mann brüllt in den Hörer, wie es nur alte Männer machen. Man weiss ja nie, was unterwegs verloren gehen könnte, und Lötscher hat etwas zu sagen. Er tönt jetzt anders, aufgebrachter, aggressiver, unbarmherziger; das langgezogene Buuretütsch-«joaaa», mit dem er seine Sätze sonst abschliesst, und mit dem er den härtesten Beleidigungen ein Versöhnungsangebot hinterherschickt, fehlt.

Lötscher sagt Dinge, die an der Grenze des Justiziablen liegen, er wettert durchs Telefon, dass alle kuschten, der Bundesrat, die linken Saucheiben, die Amerikaner, und am Schluss komme dann eben halt das Handabhacken. Nur er, der Lötschererwin aus Willisau, rede. «Ich rede!»

Wieso tönen Sie jetzt plötzlich so, Herr Lötscher? Lötscher fährt runter, wird kleinlaut, der Heizkessel müsse entrusst werden, da komme ihm halt gäng anderes in den Sinn.

Kann er verstehen, dass er mit seinem Kampf gegen die Burka den Leuten Angst macht? Lötscher versteht die Frage nicht, es ist ja gerade umgekehrt, der Islam macht ihm Angst.

Sind Sie eigentlich ein Rassist, Herr Lötscher? Man darf ihn das fragen, es folgt keine entrüstete Reaktion. «Neineineinei, gar nöd». Er wolle nur ein bisschen Sorge tragen zur Schweiz, «damit es ist, wie's sött si, wie ich's wött.»

Vielleicht ist es so: wenn der Heizkessel russt, wenn die Mäuse nicht in den Fallen zappeln, sondern sich an den Salatblättern vergehen, dann ist Feuer unterm Dach, dann bläst Lötscher zum Halali. Sonst ist er einfach ein knorriger alter Mann mit sehr sehr konservativen Ansichten.

Hier in der Schweiz

Wir stehen vor seinem Haus, Lötscher, die rot geäderten Hände auf das Holzgeländer gestützt, überblickt sein kleines Reich. Fünf Reihen Kartoffeln, Salate und Tomaten, dahinter die Quartierstrasse, dahinter eine Reihe Einfamilienhäuser, dahinter der Schlossfeldhügel mit dem kleinen Schulhaus obendrauf. Rechts geht es ins Dorf, links in eine Sackgasse. Die Herbstsonne taucht das Napfgebiet in eine schläfrige Mittagsruhe.

Lötscher ist 74, er wird die Islamisierung, von der er sich so sehr fürchtet, nicht mehr erleben, er hat keine Kinder, keine Nachkommen. Seine Kassettensammlung – Andy Borg, Andreas Hauff, Austria Fredy – will er dem Reporter vererben. Was treibt diesen Mann an?  Lötscher schweigt lange. Letztens, da habe er seinem Schwager gesagt, «los, Toni, das mit der Burka ist der letzte Bock, den ich rauslasse. Jetzt mag ich nicht mehr.»

Und dann sagt Lötscher noch diesen Satz, den man immer öfter hört in diesem Land, meist von denen, die ohnehin schon laut sind: «Eines will ich ja sagen, wir sind freie Schweizer, wir leben in einem freien Land, wir dürfen ja wohl noch den Mund aufmachen.»

«Ja, wo sind wir denn hier?!»

Wo wir hier sind? In der Schweiz natürlich. Hinter uns weht der Stofffetzen mit dem weissen Kreuz auf rotem Grund sanft im Wind.

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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Video: watson

Eine Burka für alle Fälle

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421Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 90er 18.10.2017 20:34
    Highlight Highlight Danke für diesen spannenden und sehr interessanten Artikel. Genau deswegen lese ich gerne Watson. Gerne mehr davon ;)
    • 90er 19.10.2017 15:16
      Highlight Highlight An die Blitzer wieso blitzt Ihr meinen Kommentar?
      Ich stimme mit Herrn Lötschers Ansichten überhaupt nicht überein, aber finde es spannend das man einen Artikel über so ein Person macht, weil es mir zeigt wie gewisse Leute ticken, die ich in meinem Umfeld nicht habe und deswegen so nicht wahrnehme und den Einblick deswegen sehr spannend finde.
  • Hardy18 18.10.2017 12:37
    Highlight Highlight Sammelt doch bitte 10000 Unterschriften für die Aufklärung des Herrn Lötschers. Da ist allen geholfen.
  • Mss.Fork 18.10.2017 12:26
    Highlight Highlight Bin für burkaverbot beim autofahren. Vor einigen tagen gesehn, sah brandgefährlich aus, weil die werte dame ja nicht wirklich viel sieht aus dem schlitzchen raus
    • naherrawan 18.10.2017 22:08
      Highlight Highlight Oder du hattest von deinem Hass nur Halos und deswegen eine Frau im Burka gesehen.
  • WalterWhiteDies 18.10.2017 12:26
    Highlight Highlight Unsinn, eines der Unnötigsten Verbote überhaupt. Wieso soll dies Verboten werden? Immer gegen den Islam schon bei den Minarett (Budistische Tempel dürfen aber stehen bleiben ;) Herrscht in der schweiz somit keine Religionsfreiheit? Wird dringend Zeit das dieser Rechtsschritt in ganz Europa ein Ende hat!!!
  • osaliven 18.10.2017 09:12
    Highlight Highlight Ein gutes Viedo betreffend der Burka Debatte wo auch nochmals der (un)Sinn eines Burka Verbots thematisiert wird
    Play Icon
  • amRhein 18.10.2017 08:46
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es hilfreich, wenn man die Welt nicht nur durch die eigene Nationalflagge sehen würde.

    Auf der anderen Seite frage ich mich, warum es die Politik (in so vielen Ländern) nicht schafft, den besorgten Bürgern die Angst zu nehmen.
    • Der Typ 18.10.2017 09:21
      Highlight Highlight Weil die Medien die Angst verbreitet und die Bürger nichts hinterfragen, sondern alles so nehmen und glauben wie es geschrieben wird.
    • häfi der Spinat 18.10.2017 13:41
      Highlight Highlight Oh mein Gott...
    • Fabio74 18.10.2017 17:39
      Highlight Highlight Weil diffuse Ängste mit Aufbauschen und Lügen geschürt werden. Weil gezielt Hass gesät wird.
      Und weil man siehe hier mit Fakten keine Chance hat.
  • Raphael Limacher (1) 17.10.2017 23:45
    Highlight Highlight Einfach, dass in diesem Artikel wenigstens ein Detail korrekt ist: Auf dem Schlossfeldhügel hat es kein kleines Schulhaus, sondern eine Berufsschule, ein Gymnasium, eine Heilpädagogische Schule, einen Kindergarten und eine Volksschule.

    Schade, dass dieser Artikel einen so lächerlichen Eindruck des Büetzers Erwin Lötscher, eines Mannes der nicht nur zu seinen Überzeugungen steht, sondern diese mit aller Kraft lebt, vermittelt.
    • Spooky 18.10.2017 19:20
      Highlight Highlight "Schade, dass dieser Artikel einen so lächerlichen Eindruck des Büetzers Erwin Lötscher, eines Mannes der nicht nur zu seinen Überzeugungen steht, sondern diese mit aller Kraft lebt, vermittelt."

      Genau so sehe ich das auch. Ist ja eigentlich seltsam dass ein linker Journalist auf einem linken Portal einen alten Arbeiter, der sein Leben lang gekrampft hat, der Lächerlichkeit preisgibt.
    • Fabio74 18.10.2017 22:31
      Highlight Highlight @spooky hör doch mit dieser doofen Opferschiene auf.
      Der Mann wird portraitiert und zwar freiwillig. Und es werden Fakten aus dem Leben präsentiert wie es sich für einen Artikel gehört.
      Dass der Mann so rüber kommt ist dein Empfinden.
    • Spooky 18.10.2017 23:00
      Highlight Highlight @Fabio
      Man kann mittels gewissen Stilmitteln eine Person zu einem Helden stilisieren (wie es zum Beispiel mit Roger Federer passiert). Man kann aber eine Person mit gewissen Stilmitteln auch zu einer Witzfigur reduzieren.

      Je nach Perspektive des Lesers stimmen die Stilmittel mit der Realität überein oder nicht.

      Deine Wahrnehmung stimmt nicht überein mit meiner.

      Ich persönlich denke, Herr Stern hat sich gegenüber Herrn Lötscher nicht fair verhalten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • stamm 17.10.2017 20:45
    Highlight Highlight Ist doch schön, wenn sich ein Pensionär die Zeit nimmt, ganz friedlich durch die Schweiz zu fahren und Leute anzusprechen. Andere tun sich zusammen und schlagen die Gegend kurz und klein. Ob Burkaverbot gut oder nicht, ``en guete Siech`` ist der! Könnten sich einige Andere eine grosse Scheibe davon abschneiden....
    • Makatitom 18.10.2017 16:20
      Highlight Highlight Und noch einmal andere tun sich zusammen, gründen eine dubiose Firma namens Pharmavision und zocken Kleinsparer ab. Und geben sich selber noch Sitzungsgelder von 1 Million, pro Sitzung, wohlverstanden
  • Spooky 17.10.2017 20:13
    Highlight Highlight William Stern macht - auch mit Hilfe seines Schreibstils - diesen alten Mann aus der Unterschicht, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, total lächerlich - zwar nur unterschwellig, aber dafür umso wirkungsvoller.

    Und das nur, weil der alte Mann Unterschriften sammelt.
    • Willy Tanner 17.10.2017 20:36
      Highlight Highlight Stimmt. Doch eigentlich macht er nur sich selber lächerlich. Es hat so viele Fehler und Ungereimtheiten im text!
    • Morph 17.10.2017 20:50
      Highlight Highlight Nein... Bestimmt nicht wegen der Unterschriften...
    • Fabio74 17.10.2017 21:07
      Highlight Highlight wo wird er lächerlich gemacht? wer in die Öffentlichkeit drängt muss mit rechnen, dass man recherchiert. Punkt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Keine grösseren Probleme...? 17.10.2017 19:59
    Highlight Highlight @Francol, du bisch e bizeli ein Zyniker. Fast etwas schade, dass wir das Finale, wenn wir nicht sofort unser Land in jeder Hinsicht, besser für die Zukunft schützen, nicht zusammen erleben. Werde dir aber als böser Geist einen Tritt in den A... geben und du wirst an mich denken. Ich bin Realist und fast frei vor Angst, nur nicht ganz angstfrei vor dem sterben.
    • Fabio74 17.10.2017 21:09
      Highlight Highlight Viel grössere Gefahren sind der auftauende Permafrost und damit Felsstürze, die Gletscherschmelze und damit Wasserknappheit unter Umständen.
      Willst diese präventiv in der Verfassung verbieten lassen?
  • Chefs United 17.10.2017 19:54
    Highlight Highlight Der Mann tut mir leid. Seine Altersgenossen helfen Ihren Kindern, erfreuen sich an Ihren Enkeln, gehen reisen. Oder einfach erfreuen sich am Leben.
    Was macht er....
    • Chefs United 18.10.2017 18:59
      Highlight Highlight Das hat mit "keine Meinung haben" rein gar nichts zu tun. Nur damit welche Prioritäten man selbst hat, vor allem wenn man das ganze Leben gekrampft hat, so wie dieser Herr.
  • ovialop 17.10.2017 19:52
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt machen mir Menschen wie Herr Lötscher wesentlich mehr Angst als Burkaträgerinnen oder deren Ehemänner - Ältere Menschen mit grossen Vorurteilen und Ängsten gibt es leider viele und mit Ihnen lassen sich vermutlich auch viele sehr konservative Volksentscheide erklären, deren Tragweite und Gefahrenpotential viel grösser sind. Vielleicht sollten wir das Stimmrecht mit Erreichen des Pensionsalters alle automatisch abgeben. Nur mal so als "Gedankenexperiment". Genau wie die Frauen früher wären einfach alle über 65 "davon befreit". Wie anders wäre wohl die Politik in der Schweiz?
    • zettie94 17.10.2017 22:29
      Highlight Highlight Ich würde das Abgeben des Stimmrechts ab einem gewissen Alter befürworten - irgendwann ist man ja dann auch von den Folgen einer Abstimmung überhaupt nicht mehr betroffen, weil sich die Umsetzung sowieso jeweils über mehrere Jahre hinzieht. Die Grenze müsste also wohl etwa 7 Jahre unter der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen.
      Politiker sollten mit 65 pensioniert werden, da hat es einige, welche gefühlt noch im letzten Jahrtausend stecken geblieben sind...
    • häfi der Spinat 18.10.2017 06:43
      Highlight Highlight zettie94
      Würdest dich spätesten beim erreichen des von dir gewünschten Unmündigkeits Alter, extrem nerven, wie dumm du doch mal gewesen warst.
    • Wald Gänger 18.10.2017 11:44
      Highlight Highlight zettie94: Vielleicht könnt ihr von eurem Ende des Tunnels auch einfach nicht erkennen, was ein Mann oder eine Frau mit wesentlich mehr Lebenserfahrung eben erfassen können. Und vielleicht ist die rosarote und regenbogendurchzogene Zukunft, die ihr euch vorstellt, etwas, wovon beschützt zu werden, ihr dankbar sein könntet. Aber eben: ihr habt noch nicht die Lebenserfahrung, um all die menschlichen Irrungen und Wirrungen gesehen zu haben, die Herr Lötscher schon sah.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kommentiert 17.10.2017 19:40
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand der Befürworter sagen warum ein moderne, demokratische, hochentwickelte Nation wie die Schweiz eine Kleidervorschrift(!) in Ihre Verfassung aufnehmen sollte? Geht mir nicht in den Kopf.
    • FrancoL 17.10.2017 20:42
      Highlight Highlight Ja klar weil selbst der Herr Lörtscher keine Burka gesehen hat und somit bewiesen ist dass die Burkas sich erfolgreich verstecken und im Untergrund agieren.
    • RETO1 17.10.2017 21:55
      Highlight Highlight Burkas sind keine Kleidungsstücke, Burkas sind Symbole für Unterdrückung, Wahhabismus und terrorismusunterstützung
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 17.10.2017 22:56
      Highlight Highlight @Lars_
      Weil es sich um ein Symbol zur Unterdrückung der Frau handelt. Bei z.B. einem Hakenkreuz hätte sich die Disskussion schon lange erübrigt.

      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
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  • Past, Present & Future 17.10.2017 19:21
    Highlight Highlight Man mag von Lötscher halten was man will.

    Aber der Artikel ist mal richtig gut! Danke watson.
  • FrancoL 17.10.2017 19:06
    Highlight Highlight Herr lörtscher spart die kirchensteuer, er könnte ja diesen betrag auch spenden, das würde dann weniger berechnend aussehen, denn seine begründung für den austritt ist ja etwas dünn.
  • Karl33 17.10.2017 18:58
    Highlight Highlight toller typ.
  • Steiner 17.10.2017 18:46
    Highlight Highlight Kannst dich schon mal für den Journipreis 2017 bewerben, William! Grandioses Porträt und ein weiterer Beweis, zu was unser Journalismus fähig wäre, würde man den Redakteuren Zeit zum Schreiben geben.
  • Keine grösseren Probleme...? 17.10.2017 18:35
    Highlight Highlight Meine lieben verwöhnten, ahnungslosen Kinder. Vor 60 Jahren fürchteten wir uns vor der kommunistischen Unterwanderung, konnte aus ökonomischen Gründen nicht zu Ende geführt werden. Islam und Kommunismus haben gemeinsam das es Ideologien sind. Vierfach
    schlimm, wenn sich Religion, Ideologie, Politik und Kultur eins sind und das ist der ISLAM. Schlaft ruhig weiter, Kinder.
    • FrancoL 17.10.2017 19:08
      Highlight Highlight Wir können beruhigt schlafen solange menschen wie du aufpassen.
    • Citation Needed 17.10.2017 19:20
      Highlight Highlight Jaja, alle, die jetzt nicht auf Panik machen und sich in blindem Alarmismus ergehen, schlafen... So die Logik der Rechten. Dabei gehört es zu den grundlegenden Funktionsweisen des Populismus, dass die Leute in konstanter Furcht und Aufruhr gehalten werden. Nur so kommen sie brav an die Urne gelaufen. Also malt man ihnen den Teufel an die Wand. Da fragt man sich, wer hier eigentlich Tomaten auf den Augen hat.
    • Fabio74 17.10.2017 19:22
      Highlight Highlight mein "lieber" nicht Anpasser. Vor 80 Jahren umkreiste uns der Faschismus. Viele "Eidgenossen" fanden gefallen am Faschismus und hätten Hitler Blumen zugeworfen. Glück drehte der Krieg bald und die braunen gingen vergessen.
      Die Angst vor dem Kommunismus wär lächerliches US-Gespenst, vor allem wo in Italien die grössten kommunistische Partei Westeuropas an unserer Tür war.
      Der Islam ist keine Ideologie sondern Religion.
      Gefährlich ist der Extremismus ob Faschismus, Islamisus, Evangelikalismus etc usw
      In diesem Sinne wäre vielleicht aufwachen angesagt bei dir
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  • Sigmund Freud 17.10.2017 18:33
    Highlight Highlight Vielleicht geht es hier bloss wieder um das Unbehagen in der Kultur, aber ich würde wirklich nur zu gerne verstehen, was so vielen Leuten Angst macht. Denn gegen diese (in den meisten Fällen völlig unbegründete) Angst muss dringend etwas unternommen werden. Ansonsten werden die kommenden Generation an den negativen Folgen einer Angstkultur zu leiden haben.
    • Statler 17.10.2017 19:07
      Highlight Highlight Fremdes macht Angst. Eine ganz normale menschliche Reaktion. Das einzige was hilft, ist das Fremde kennenzulernen, damit es vertraut wird.
      Das gilt aber für beide Seiten. Denn die Fremden, die hierherkommen, fühlen sich genauso unsicher.
      Man kann einfach nicht erwarten, dass unterschiedliche Kulturen, einfach so zueinander finden. Und freiwillig geht man nicht auf etwas zu, das einem Angst macht. Da muss aktiv etwas dafür getan werden. Aber da ist nichts oder nur wenig passiert. «Wir schaffen das» und Ähnliches ist da einfach wenig hilfreich.
    • FrancoL 17.10.2017 19:10
      Highlight Highlight Diese angst ist chronisch und wird übermorgen durch eine andere angst ersetzt.
    • Sigmund Freud 17.10.2017 19:37
      Highlight Highlight @Statler Es stellt sich jetzt halt einfach die Frage, was getan werden muss, damit sich Verängstigte und Fremde näher kommen. Viele Verängstigte sind ja eigentlich permanent in diesem "Angstmodus" und lassen kaum mit sich reden bzw. sich eines besseren belehren
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  • elmono 17.10.2017 17:31
    Highlight Highlight Irgendwie en geile Siech🙇‍♂️
  • Majoras Maske 17.10.2017 17:22
    Highlight Highlight Fakt ist, dass es tatsächlich Memschen gibt, welche daran glauben, dass Islamisten die Macht in der CH ergreifen wollen. Darum denken sie nicht, dass sie andere damit diskriminieren, sondern sie denken, dass sie heldenhafte Retter sind. Die SVP nimmt ihre Verantwortung für das Land als grösste Partei leider keineswegs wahr, sondern stachelt diese Menschen an und reizt sie gezielt, damit sie wütend werden und schön gefügig das Vaterland verteidigen an der Urne verteidigen.
    • Gubbe 17.10.2017 18:21
      Highlight Highlight Wenn Sie selbst noch nicht bemerkt haben, dass mit der Einwanderung auch eine Islamisierung einher geht...Wieso haben wir dann heute Moscheen? Vor 30 Jahren gab es das nicht!
    • aglio e olio 17.10.2017 18:46
      Highlight Highlight zitat:"Wieso haben wir dann heute Moscheen?"
      Wegen der Religionsfreiheit.
    • Juliet Bravo 17.10.2017 18:46
      Highlight Highlight Bonzino, es ist 2017 und nicht vor 30 Jahren. Dinge verändern sich. Gesellschaften sind nie statisch. Und: Die Zürcher Mahmud-Moschee gibs übrigens seit 1963. Das ist die mit dem Minarett😉
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  • mein Lieber 17.10.2017 16:39
    Highlight Highlight Ich sammle gerade Unterschriften für die SOAR-Initiative (Schweiz ohne ängstliche Rentner)...
    • mein Lieber 17.10.2017 20:06
      Highlight Highlight Rendel, ich möchte sie zum Psychiater schicken.
    • häfi der Spinat 18.10.2017 06:38
      Highlight Highlight Gab es früher in der UdSSR.
  • Nonv3rbal 17.10.2017 16:30
    Highlight Highlight Wäre hier ein Mittelding nicht eine Option? Ich denke viele, die für das Burkaverbot sind, verbinden damit die Unterdrückung, dementsprechend soll ein Zeichen gesetzt werden mit „wir verbieten es“. Das Kleidungsstück ist jedoch nicht das Problem, ich verstehe jedoch, dass es als Symbolbild dient. Statt des kompletten Verbotes, gäbe es keine Alternative? Ein Verbot für einen Tag, ein Zeichen für einen Tag? Frauen die es freiwillig tragen könnten an diesem Tag Solidarität zeigen und haben Tags darauf wieder die Freiheit zu tragen was sie wollen.
    • Fabio74 17.10.2017 19:27
      Highlight Highlight Das ganze Zeug ist dumme Symbolpolitik und Angstmacherei.
      Fürs Geschäfte machen und Waffen liefern sind faschistische Regimes wie Saudi Arabien gut. Wenn Investoren aus Katar Hunderte Millionen investieren, gibts feuchte Träume bei SVP und FDP.
      Zeigt einfach wie verlogen die Rechten sind.
    • Citation Needed 17.10.2017 23:50
      Highlight Highlight Nonv3rbal, für ein symbolisches Zeichen bräuchte es viele. Da es so wenige Burkaträgerinnen gibt, würde man den Unterschied zwischen Verbotstag und Normaltag gar nicht bemerken.
    • Fabio74 18.10.2017 07:30
      Highlight Highlight @rich Das wäre Wunsch der Faschisten im Land.
      Rechtsstaat und Freiheit abschaffen . NIE!
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  • HaWi 17.10.2017 16:29
    Highlight Highlight Ich gratuliere Herrn Stern zu dieser journalistischen Meisterleistung!
    Witzig, mit feinem Humor. Habe richtig Freude an diesem Text.
    Zeigt auf, wie zuernst gemeinte Heimatliebe zu Abschottung, Diskriminierung von Minderheiten und Zwietracht führen kann.
  • Caprice 17.10.2017 16:17
    Highlight Highlight Toller Artikel, bitte mehr davon!
  • HeforShe 17.10.2017 16:09
    Highlight Highlight Und noch ein Mann, der Frauen vorschreiben will, wie sie sich zu kleiden haben.
    Christlich-westlich Männer* sprechen Verbote aus und muslimische Männer* Vorschriften.

    *Natürlich nicht alle.
  • Gumpirössli 17.10.2017 15:59
    Highlight Highlight Dass nicht endlich mehr Wissen in dieser Thematik herrscht, wundert mich doch sehr.
    Es geht in erster Linie nicht um die Burka.
    Im Islam durch den Koran als oberstes Gesetz werden die Angehörigen sich nie anderen Gesetzen unterwerfen. Wer das nicht glaubt soll mal den Koran lesen.
    Wenn wir nicht mit all unseren Mitteln dagegen ankämpfen werden die muslimischen Gesetze schleichend zum Gewohnheitsrecht.
    Es müssen dafür noch viele weitere Gesetze anpassen/erstellen. Minarett- und Burkaverbot reichen bei Weitem noch nicht.
    Sonst ist es bald mal zu späht!
    • Juliet Bravo 17.10.2017 18:51
      Highlight Highlight Jesses! Die Schweiz am Abgrund? Du zeichnest ja ein Bild, das einem das schlimmste erwarten lässt. 😱
    • Maruel 17.10.2017 18:52
      Highlight Highlight Du willst die Freiheit mit Verboten retten? Zumindest versteh ich das so.

      Ist irgendwie paradox...
    • Fabio74 17.10.2017 19:29
      Highlight Highlight zu spät ist es für deine Grammatik. Ob die auch muslimischen Gewohnheitsrecht, was immer das sein soll, geopfert wurde?
      Der Rest deines Kommentars: Wer die Freiheit opfert, trägt diesen Staat zu Grabe. Verbote brauchten totalitäre Staaten.
      Es gilt den säkularen, liberalen und freien Rechtsstaat gegen solche wie dich zu verteidigen.
  • Midnight 17.10.2017 15:41
    Highlight Highlight Zum Glück hat man in Luzern keine wichtigeren Probleme...
    Moment, wie ging das noch mit den schulischen Zwangsferien, dem zurückzahlen von Prämienverbilligungen und den ausbleibenden Unternehmenssteuereinnahmen?

    Ich habe über 20 Jahre lang in der Stadt Luzern gelebt und kann mich an genau zwei (!!!) Burkas erinnern, die mir in dieser Zeit über den Weg gelaufen sind.
    Sorry, aber dieser Blödsinn bringt nichts und ist völlig unverhältnismässig!
    • Rubby 17.10.2017 16:02
      Highlight Highlight Wenn du das ganze "blödsinn" nennst...lebst du ganz klar im falschen land...und wenn dir diese burkas so sehr gefallen...dann verhülle dich....aber nicht hier..!!!...weisst du was "blödsinn" ist..??...die verhüllung, hat nicht mal was mit deren glauben zu tun...wenn du dich verstecken musst steht dir keiner im weg...aber mach diesen "blödsinn" in deinen vier wänden..!!
    • Fabio74 17.10.2017 19:30
      Highlight Highlight @rubby: Blödsinn samt Anführungszeichen sind deine Anschuldigngen. Wir haben weiss Gott grössere Probleme im Land. Als Illi und ein paar Burkas.
    • Kommentiert 17.10.2017 19:47
      Highlight Highlight Wenns mir recht ist, tragen etwa 120 Frauen einen Bruka.
      Eigentlich schon fast schade dafür ein Abstimmungszettel zu drucken. Aber wenn es den Angstmachern der SVP etwas bringt. Tja…
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  • falang 17.10.2017 15:14
    Highlight Highlight 74 jahre alt und immer noch angst! Traurig traurig...
  • Pafeld 17.10.2017 15:11
    Highlight Highlight Lustig. Feminismus für Bürgerliche bedeutet also, dass man einer Frau das Tragen von bestimmten Kleidungsstücken verbietet, um sie davor zu schützen. Wirklich sehr aufschlussreich über dessen Denkmuster, wenn man sieht, mit welchem Eifer sie die Rechte von Frauen (ver)treten...

    Und zum Argument mit den Vermummten bei Demos: Wie unglaublich bescheuert muss man eigentlich sein um zu glauben, dass ein weiteres Maskierungsverbot die Problematik in den Griff bekommt? Wenn ein Gesetz wegen praktischen Anwendungseinschränkungen nicht durchgesetzt werden kann, wirds ein Zweites wohl richten...
    • Qui-Gon 18.10.2017 13:40
      Highlight Highlight Liebe unterdrückte muslimische Frauen. Ihr seid jetzt frei. Und wenn wir euch dazu zwingen müssen.
  • Domino 17.10.2017 14:57
    Highlight Highlight Ich als Gegner der Ideologie "Islam" würde eher allen muslimischen Frauen vorschreiben eine Burka zu tragen. Gehts um ein Kleidungsstück oder die Ideologie dahinter?
    Zuerst mal ein Verbot der Auslandfinanzierung von Moscheen und Imanen durchsetzen. Danach ein Verbot von religiös geprägten Anteilseigner: z.B ist die CS zu 26% in sehr religiösen und demokratiefeindlichen Händen...
    • Saraina 17.10.2017 15:59
      Highlight Highlight Du meinst es sei besser, wenn die Chinesen die CS kaufen? Oder willst du das Sparkässeli plündern?
    • mogad 17.10.2017 16:34
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht Domino! Grazie!
    • Domino 17.10.2017 18:28
      Highlight Highlight Nö, hat nichts mit Frauen benachteiligen zu tun. Ich sehe das generell so. Von mir aus dürfen IS-Symhathisanten auch gerne mit der schwarzen Flagge rumlaufen, rechtsradikale mit Hakenkreuzen etc. Dann sieht man die Gesinnung schon von weitem und ist über ihre Ideologie gewarnt.
  • Kastigator 17.10.2017 14:53
    Highlight Highlight Ein Willisauer, der "wött" sagt? Wo händ er denn dä gfonde?
  • exeswiss 17.10.2017 14:40
    Highlight Highlight bin letztens an seinem haus vorbei gefahren, jetzt ist es wenigstens nicht nicht mehr mit holzpaletten umringt wie früher, als er vom gestlich noch jedes halb ganze palett nach hause geschmuggelt hatte. ¯\_(ツ)_/¯
    • grumpy_af 17.10.2017 16:51
      Highlight Highlight wtf?
    • MyAnusIsBleeding 17.10.2017 16:52
      Highlight Highlight Mmmh, interessant, kommst Du aus dem Luzerner Hinterland?
      Soweit ich weiss, kommt der "exeswiss", den ich auch persönlich kenne, inkl. Logo aus der Ostschweiz.
      Oder hast Du einfach seinen Nick übernommen und postest hier unter seiner ID?
    • exeswiss 17.10.2017 18:42
      Highlight Highlight @MyAnusIsBleeding sorry ich habe weder einen nick übernommen noch ein logo. ich schreibe seit über 1700 beiträgen mit diesem namen, hab bisher zwar 2 mal das logo gewechselt, aber bisher nie den namen. und komme aus dem luzerner hinterland.
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  • Hayek1902 17.10.2017 14:24
    Highlight Highlight 1. In der Schweiz herrscht keine Religionsfreiheit, es herrscht Gesinnungsfreiheit. Würde Religionsfreiheit herrschen, wären meine satanistischen Tieropferrituale legal.
    2. Das Verbot ist dämlich wil a) kein Problem in der Schweiz und b) öffnet es Tür und Tor für friedliche Burkaproteste und c) ist es nicht die Aufgabe des Staates, Kleidervorschriften zu erlassen, wo es keinen Sinn macht.
    3. Ich bewundere den Typen für sein Enagement. Es ist schön, wenn die Bürgerrechte so aktiv genutzt werden.
    • Moo-neyz 17.10.2017 16:20
      Highlight Highlight Die Religionsfreiheit gibts, das Problem kommt dann, wenn du aufgrund deiner "Religion" Tiere oder Menschen töten willst, dann Geräts du in Konflikt mit den Rechten und Freiheiten anderer.

      Und wenn du wirklich Satanist und nicht Troll wärst, wüsstest du das.
    • exeswiss 17.10.2017 16:42
      Highlight Highlight @Hayek1902 Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit

      1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.


      glauben ist nicht gleich gesinnung!
    • EvilBetty 17.10.2017 18:14
      Highlight Highlight Deine Tieropferrituale wären auch so verboten, da sie dem Tierschutzgesetz widersprechen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 17.10.2017 14:17
    Highlight Highlight Wenn das Verhüllungsverbot angenommen wird, ergeben sich für mich einige Fragen:
    1. Werden Frauen, die sich ihrer Familie/Gesellschaft nach verhüllen müssen, zuhause bleiben oder die Öffentlichkeit meiden?
    2. Wie ist Verhüllung definiert?
    3. Fasnacht wird mit Brauchtum ausgeschlossen, aber was betrifft Nonnen, Bauersfrauen, weiter Trachten, Töffhelme?
    4. Was betrifft medizintechnische Masken?
    5. Polizisten in Schutzanzug gegen verhüllte Demonstranten, wie ist die Gesetzeslage?
    • Saraina 17.10.2017 15:57
      Highlight Highlight Das bedeutet unter Anderem, dass du während deiner nächsten Erkältung oder Grippe keine Hygienemaske zum Schutz der Mitmenschen tragen darfst, ohne ein ärztliches Zeugnis dabei zu haben, dass die Ansteckungsgefahr, die von dir ausgehen kann, bestätigt. So jedenfalls läuft's in Österreich. Der volkswirtschaftliche Nutzen dieses Verbots ist enorm....
    • dracului 17.10.2017 16:17
      Highlight Highlight „Verhüllung“ könnte religionsbeutral mit „beamtendeutsch“ so definiert werden, dass an öffentlichen Orten und in öffentlichen Gebäuden die Gesichtszüge nicht durch Kleidung oder andere Gegenstände in einer Weise verhüllt bzw. verborgen werden dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Ausgenommen davon sind Verhüllungen, die im Rahmen künstlerischer, kultureller oder traditioneller Veranstaltungen oder im Rahmen der Sportausübung erfolgen oder gesundheitliche oder berufliche Gründe haben.
    • Ophelia Sky 17.10.2017 17:56
      Highlight Highlight Wir sehen ja wie es in Österreich läuft. Ein Maskottchen darf vor dem Lokal keine Werbung machen weil sein Gesicht "verhüllt" ist. In so einem Land möchte ich nicht leben.
  • hesorry 17.10.2017 14:12
    Highlight Highlight Das beste Argument ist immer noch, dass die Burka ein Zwang sei, und man mit einem Burka-Verbot der Frau mehr Freiheit gibt.
    Das freiwilligen Burkaträgerinnen ebendies verboten und in ihrer Freiheit eingeschränkt wird, geht dabei vielen vergessen.

    Ich bin absolut gegen Socken in Sandalen, Burkas, crocs und riesige Ganzkörper-Penis-Tattoos. Aber davon möchte ich nichts anderen verbieten.
  • piedone lo sbirro 17.10.2017 13:59
    Highlight Highlight fremdenhass nistet sich im gehirn ein, und beginnt - ähnlich wie ein krebgeschwür - zu wuchern.

    im laufe der jahre werden sämtliche organe damit befallen.

    die folgen sind realitätsverlust und grössenwahn.

    aus freunde werden feinde.
  • piedone lo sbirro 17.10.2017 13:57
    Highlight Highlight fremdenhass verleiht ein kurzfristiges machtgefühl.

    es ermöglicht sich besser zu fühlen oder sich für wertvoller zu halten als die, die abgewertet werden sollen.
  • piedone lo sbirro 17.10.2017 13:55
    Highlight Highlight ein ja zum burka-verbot wird rentner erwin lötscher nichts bringen - genau wie all die anderen xenophoben SVP initiativen. sie dienen einzig der ablenkung bzw. dem wählerfang.

    die ernüchterung wird umso grösser sein.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/hass-auf-eliten-und-auslaender-besuch-bei-wutbuergern

  • Gavi 17.10.2017 13:53
    Highlight Highlight Wenn ich so Burkas begegne und nur einen schwarzen Sack sehe, fühle ich mich sehr unwohl. Weiss ich wer da drunter ist? Ich fühle mich beobachtet und obwohl ich etwas schwarzes sehe, was ein Mensch darstellen sollte, habe ich ein unangenehmes Gefühl.
    Ich frage mich, warum wir in den Ländern, wo diese Leute herkommen, nicht mit dem Bikini rumlaufen darf. Sie wollen von den Touris, dass sich sich in ihrem Land anpassen. Nur umgekehrt gilt das nicht. Wir sind ja die Unreinen und haben insofern nichts zu berichten.
    Fazit: Ich will keine Burkas und keine Vermummten in meiner Umgebung.
    • oliversum 17.10.2017 15:22
      Highlight Highlight Warst Du schon mal in Dubai? Da passt sich kein Touri dem Land an.
    • phreko 17.10.2017 15:32
      Highlight Highlight Sonnenbrillen verbieten?
    • din Vater 17.10.2017 15:43
      Highlight Highlight Wie oft begegnest du den so Burkas?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 17.10.2017 13:52
    Highlight Highlight Ungeachtet meiner eigenen Befürwortung und dem Wissen darum, dass diese Vorlage genauso wie in anderen Rechtsstaaten Europas (Belgien, Dänemark, Frankreich, Oesterreich etc) mit Sicherheit durch das Volk hochkant angenommen wird, geht es mir hier eigentlich ausschliesslich um diesen bemerkenswerten Artikel 🤔!

    Grosses Kompliment an William Stern, welcher diese Recherche und den langen Bericht zur Person dieses alten Mannes ebenso anständig, wie launig und amüsant verpackt geschrieben hat 👏🏽!
  • Statler 17.10.2017 13:48
    Highlight Highlight Und genau weil Leute wie der Herr Lötscher von den Linken nicht ernstgenommen werden, weil man ihnen vorwirft, sie hätten «diffuse Ängste» und seien halt einfach Spinner, von Vorgestern und was es noch alles an Adjektiven gibt, genau deswegen, sind SVP, FPÖ, AfD und Co auf dem Vormarsch. Lötscher sagt's ja selbst «nur die SVP macht was» - dass die SVP nichts macht, merkt er vielleicht irgendwann, aber dann dürfte es zu spät sein.
    Aber die Linke macht nicht nur nichts, sie ignoriert die Lötschers schlichtweg, weil siehe oben. Das ist dumm. Und gefährlich.
    • Statler 17.10.2017 16:02
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich schon, Rendel. «Links» bedeutet in diesem Fall halt schlicht «links von der SVP» und somit wäre natürlich auch die CVP in der Pflicht.
      Allerdings: wenn sich die z.B. die SP dieser Leute annehmen würde, könnte es sein, dass sogar ein Herr Lötscher plötzlich SP Wähler wird (ja, unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich).
    • mogad 17.10.2017 16:45
      Highlight Highlight Die Kommentatren sehen nicht, dass der Scharia-Islamismus in Europa auf dem Vormarsch ist. Und die Burka symbolisiert diesen Scharia-Islamismus. Leute die uns auf allen Kanälen davor warnen reden offenbar gegen eine leere Wand. Dass diese Leute aber Morddrohungen kriegen, und zwar NICHT von der Zottel- und Sünneli-Partei, auch nicht von der AfD sollte eigentlich schon alles sagen!
    • Amadeus 17.10.2017 16:50
      Highlight Highlight @Statler
      Leute wie Tamara Funiciello (JUSO) werden von den Rechten nicht ernst genommen, weil man Ihnen vorwirft, sie seien abgehoben, zu dick und seien nur am rumjammern.

      Merken sie was?

      Die Ignoranz findet in beide Richtungen statt und hat vor allem mit einer zunehmenden Polarisierung zu tun.

      Und natürlich findet Lötscher, nur die SVP mache was. Die hat auch ganz einfache Rezepte und einen passenden Schuldigen für alle seine diffusen Ängste: den Islam. Die Frage ist halt, ob er diese Ängste auch hätte, ohne die SVP-Propaganda.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 17.10.2017 13:42
    Highlight Highlight Wenn das Verbot durchkommt. Darf man dann denn SVPler Wobmanm anzeigen, wenn er voll vermummt mit seiner Motorradausrüstung die Strassen auf seinem extra lauten Töff unsicher macht? Falls ja, bin ich für das Verbot.
  • Stigs 17.10.2017 13:34
    Highlight Highlight Demokratie soll allen gleiche Rechte versprechen. Dazu gehört die Wahl der eigenen Kleidung.
    Ob mich oder anderen diese Kleidung entfremded spielt keine Rolle.
    Wir geniessen Freiheiten und Rechte wie kaum andere, wieso diese nutzen um die einer Minderheit zu nehmen.
  • Kriss 17.10.2017 13:33
    Highlight Highlight Lustig, wie er sich über die Burka beschwert, obwohl er im Jahr vielleicht eine sieht. Dass ein Verbot aber dem (finanzstarken arabischen) Tourismus und damit dem BIP ziemlich Schaden zufügen, kehrt die SVP gerne unter den Tisch.
  • Keine grösseren Probleme...? 17.10.2017 13:29
    Highlight Highlight Fastnacht ist ok. Ich mag das "Chopftüechli" und anders, hängendes/verdekendes Zeug eines Menschen einfach nicht sehen. Muss doch auch links, wenns ums "verrecke" immer politisch sein muss klar sein. Gut, wiederlich sind mir auch zerrissene Jeans! Sorry Blitzer, dass ist dekadent. Basta. Oberdekadent, wenn ein Lehrer in den Ferien nach NY fliegt und zerrissene Jean kauft... Eigentlich ist es wohl eine Strafe, dass sich eine extreme andere Kultur breitmacht.
    • Bits_and_More 17.10.2017 14:09
      Highlight Highlight Es ist auch völlig in Ordnung, wenn Du keine Burkas, zerissene Jeans und Einhörner magst.
      Doch nur weil Du etwas nicht magst, muss es nicht Verboten werden.
    • ujay 17.10.2017 14:21
      Highlight Highlight Und ich mag Menschen nicht, die, trotzdem es sie überhaupt nichts angeht, anderen Kleidervorschriften machen wollen. Sind wir noch im Mittelalter?
  • Snowy 17.10.2017 13:18
    Highlight Highlight Warum man Männer wie Herrn Lötscher nicht als "dumm" betiteln sollte... (Erklärung im letzten Drittel)

    Play Icon
    • paburk 17.10.2017 14:51
      Highlight Highlight Und dieser Herr meint jetzt er sei der grosse Bruder?
    • Snowy 17.10.2017 15:17
      Highlight Highlight Keine Ahnung.
      Er hat aber m.M. nach Recht mit gewissen Folgerungen der lineken Politik. Vor allem, dass die Replik "dumm" für einen politischen Gegner wenig intelligent ist.
    • paburk 17.10.2017 17:27
      Highlight Highlight Ja da hat er recht. Aber mich dünkt er merkt nicht, dass er das gerade selber macht :-)
  • Stigs 17.10.2017 13:18
    Highlight Highlight Wir wollen die wenigen betroffenen Frauen von der Unterdrückung der Kleiderordnung des Islams befreien... in dem wir ihnen sagen was sie nicht mehr anziehen dürfen?
    Feuer mit Feuer bekämpfen.

    Also ich habe in der Schweiz noch nie eine echte Burka. Gut bin Jung und lebe nicht in einer Grossstadt, trotzdem. Noch nie.

    Schon mitgekriegt was für Erfolge Östereich mit dem Gesetz hat.
  • Joseph Dredd 17.10.2017 13:12
    Highlight Highlight @William Stern: Merci für den wunderbar unterhaltsam-süffig geschriebenen Artikel. Für mich ein wahrer Lesegenuss!
  • Snowy 17.10.2017 13:08
    Highlight Highlight Die Burkainitiative führt wie die Minarettinitaitive ein Scheingefecht.

    Beide Initiativen bewirtschaften die Angst vor einem nicht existierenden Problem.

    Weil sich aber die Politik (hier sind alle Parteien von SP bis SVP angesprochen) gegenüber den tatsächlich existierenden Problemen zum Thema Migration verschliesst, wird das Schweizer Stimmvolk auch die Burkainitiative mit grosser Mehrheit annehmen.
    • mogad 17.10.2017 16:32
      Highlight Highlight Angst vor einem nicht existierenden Problem? Existiert es (noch) nicht, oder wird es noch nicht wahrgenommen???
    • Fabio74 17.10.2017 19:37
      Highlight Highlight @wölfli Es existiert schlichtweg nicht.
      Wenn du Panik hast, freilaufende Löwen, Elefanten, Dinosaurier verbieten. Wer weiss was noch kommen könnte
  • Fulehung1950 17.10.2017 13:02
    Highlight Highlight Islamisierung der Schweiz. Wegen ein paar Burkas. Ja nu so denn....

    Bezeichnend ist folgende Passage im Artikel:

    „Er wolle nur ein Bitzeli Sorge tragen zur Schweiz, „damit es ist, wie‘s sött si, wie ich‘s wött.““

    Eben, wie er und die anderen Rechten es wollen. Ob die anderen das wollen, ist wurscht! Nur ihre Meinung zählt. Das ist das rechtspopulistische Verständnis der Demokratie. Man dankt!
    • Statler 17.10.2017 16:10
      Highlight Highlight Das kann man ja aber eigentlich von allen Parteien behaupten, oder nicht? Sonst könnte man ja sämtliche Parteiprogramme gleich in die Tonne treten. Jeder hat doch seine Vorstellung wie es laufen sollte und versucht, das mit den zur Verfügung stehenden Mitteln durchzusetzen. Weil das aber nicht gelingt, muss man dann halt Kompromisse eingehen.
      Etwas zu fordern, das den eigenen Wertvorstellungen entspricht, ist doch das Recht aller. Ob das dann auch so Eintritt, ist eine andere Geschichte.
      Jemandem dieses Recht abzusprechen, weil man nicht derselben Meinung ist, ist ziemlich undemokratisch
  • bibaboo 17.10.2017 12:57
    Highlight Highlight Der alte Herr sollte aufhören, so einen Radau zu machen und in Stille seinen Ruhestand geniessen. Bis zur allfälligen Umsetzung dieser Initiative liegt er vermutlich ohnehin schon im Grab, also was kümmerts ihn überhaupt noch?!
    • Gummibär 17.10.2017 15:22
      Highlight Highlight Jawohl. Solche Gruftis wie ich (Jahrgang 1943) sollen kräftig Steuern bezahlen, möglichst bei Stosszeiten in den Vorortszügen niemandem den knappen Platz wegnehmen und sich hoffentlich bald Richtung Krematorium davonschleichen !

      Ich für meinen Teil stosse mich weder an der Verhüllung allfälliger Monobrauen und Damenbärte durch Burkas noch am Radau des alten Herrn.
  • trio 17.10.2017 12:50
    Highlight Highlight Spitzmäuse stehen unter Naturschutz! 🐀💞
    • Qui-Gon 17.10.2017 15:42
      Highlight Highlight I mim Garte säg i, was lebt und was nöd. Naturschutz isch doch au nu so en linksgrüene Guetmenscheseich, gopfertelli nomol.

      ;-)
  • mogad 17.10.2017 12:46
    Highlight Highlight 1.Die Burka ist bloss ein Kleidungsstück, und wir wollen keine Kleidervorschriften.
    Falsch: die Burka steht für die religiös begründete Unfreiheit und für die Unterdrückung der Frau.
    2.Wer den (radikalen) Islam nicht will und gegen die Burka ist, ist Mitglied der Sünnelipartei, islamophob oder gleich ein Nazi. Falsch. Diese Leute wollen auch in Zukunft freiheitlich leben!
    • Kastigator 17.10.2017 14:56
      Highlight Highlight Freiheitlich leben willst du, gell ... indem, du anderen Kleidervorschriften machst. Ich glaube, du solltest das Wort "freiheitlich" erst nachschlagen.
    • Roaming212 17.10.2017 15:48
      Highlight Highlight Das glaubt ihr ja selber nicht, dass Frauen diese Burka freiweillig tragen. Höchstens nur weil sie ja als Kinder schon einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, wie jeder der religiös ist. Kein Kind würde von sich aus an einen Gott glauben. Durchbrecht den Bullshit-Kreis.
    • mogad 17.10.2017 16:21
      Highlight Highlight @Kastigator@Roaming. Sorry, ihr habt beide meinen Kommemtar nicht vollständig gelesen!!
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  • Shin Kami 17.10.2017 12:39
    Highlight Highlight Die einzigen Burkas, die man in der Schweiz sieht, gehören arabischen Touristen. Wir haben echt grössere Probleme...
    • Bits_and_More 17.10.2017 14:11
      Highlight Highlight Oder konvertierten Schweizerinnen, welche in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind. (Nora Illi).
    • Shin Kami 17.10.2017 18:00
      Highlight Highlight Ich denke die Anzahl derer bewegt sich im maximal 3-stelligen Bereich und wird kaum steigen.
  • dääd 17.10.2017 12:30
    Highlight Highlight Toll geschrieben, Herr Stern! Mehr Söttiges!

    Wer auf Symbolpolitik reinfällt, spielt den Extremisten direkt in die Hände. Muslime und Nicht-Muslime in Europa zu spalten gehört zum erklärten Ziel der IS. Drum freuen sich diese schwarzen Brüder über alle Lötschers bei uns.

    Dirndl, Lederhosen und Oktoberfester wären ja eigentlich Zeugnisse einer Germanisierung der Schweiz. Da liegt noch Büez für Herrn Lötscher herum. Und weil ihm die Frauen so sehr am Herz liegen, könnte er auch vielen (christlichen) Frauen helfen, um für Lohngleichheit in den Kampf zu ziehen.
    • Lester McAllister 17.10.2017 13:57
      Highlight Highlight Wer Frau und Christ ist, widerspricht sich gleich selbst, wenn Sie von Gleichberechtigung spricht...
    • Saraina 17.10.2017 14:14
      Highlight Highlight Jeans und Outdoor-Klamotten sind ein Zeichen der amerikanisierten Leitkultur und nicht auf Schweizer Mist gewachsen. Von den fröhlich blitzenden Füdlispalten, Calvin Klein Unterhosen und Baseball Caps gar nicht zu reden.
    • Saraina 17.10.2017 15:50
      Highlight Highlight Verwechselst du nicht Christinnen mit Katholikinnen, Marlon?

      Mich stört, dass heutzutage Jedermann und Jederfrau eine Religion zugeschrieben wird, obwohl der grösste Teil der Bevölkerung gar nicht mehr eine Religion ausübt. Das gilt auch für Diejenigen, die aus muslimischen Gebieten zugewandert sind.
  • giguu 17.10.2017 12:30
    Highlight Highlight Die Burka ist Ausdruck des Wahabismus, einer extremistischen Form des Islams vergleichbar mit den Freikirchen des Christentums. Von mir aus darf diese verboten werden. Ich stamme selbst ursprünglich aus einem islamischen Land und mag diese Extremisten nicht. Allerdings sollte man Touristen vom Verbot ausschliessen. Ich verstehe es irgendwie, dass Touristinnen aus Ländern, wo der extremistische Islam regiert das Kopftuch aus Angst vor Repressalien in den Ferien nicht ablegen wollen...
    • Saraina 17.10.2017 14:18
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die Touristinnen Angst vor Repressionen haben. Die Schamgrenze der Menschen ist flexibel. Wer das Gesicht immer bedeckt, dem ist es ähnlich unangenehm die Bedeckung abzunehmen, wie es einer Europäerin oder Amerikanerin wäre, in der Stadt mit unbedeckter Brust unterwegs zu sein.
      In Dubai, Oman oder Abu Dhabi regiert eigentlich auch nicht der extremistische Islam, der Nikab ist dort einfach Tradition, aber nicht alle Frauen tragen ihn.
    • exeswiss 17.10.2017 14:46
      Highlight Highlight @giguu "Allerdings sollte man Touristen vom Verbot ausschliessen."

      dann braucht es das gesetz nicht, da touristen die einzigen sind in der schweiz sind die niqabs (keine burkas) tragen.
    • mogad 17.10.2017 16:50
      Highlight Highlight Danke giguu.
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  • HunterCH 17.10.2017 12:28
    Highlight Highlight Die Burka als Symbol der Unterdrückung ist nicht akzeptabel (Wie alle Symbole einer Unterdrückung) In der Praxis ist es allerdings kein Burka-Verbot, sondern ein Vermummungs-Verbot. Und darunter fallen auch Halloween-Masken, Cosplays, Maskottchen und Fasnachtsmasken. (Östereich setzt sich gerade mit den Folgen eines solchen Verbots auseinander...) Das alles verbieten, weil einige Leute Angst vor einigen wenigen Burkaträgern haben? Die Leute, welche Anschläge ausführen tragen selten Burka. Aber damit wird Angst geschürt und Zustimmung gesucht.
    • Barracuda 17.10.2017 14:45
      Highlight Highlight Genau deshalb sind ja im Gesetzestext folgende Ausnahmen vorgesehen:
      "Das Gesetz sieht Ausnahmen vor. Diese umfassen ausschliesslich Gründe der Gesundheit, der Sicherheit, der klimatischen Bedingungen und des einheimischen Brauchtums."
      Es braucht also niemand krampfhaft irgendwelche fadenscheinigen Gründe zu suchen, warum das Verhüllungsverbot nicht funktionieren soll und warum man feige Chaoten oder auch die Unterdrückung von Frauen weiterhin unterstützen soll. Und wer um Himmels Willen redet von einem Kopftuchverbot (siehe Umfrage)?! Billiger Versuch, watson;-)
    • ZaZaa 17.10.2017 15:52
      Highlight Highlight Und was genau ist mit "einheimischem Brauchtum" gemeint? Die von HunterCH erwähnten Halloween-Masken, Cosplays und Maskottchen-Kostüme fallen vermutlich nicht in diese Kategorie und würden verboten werden, obwohl die niemanden stören.
    • HunterCH 18.10.2017 08:39
      Highlight Highlight @ZaZaa Bingo! Genau das meinte ich. An Weihnachten vor dem Kino Besucher im Stormtrooper Outfit begrüssen? Geht dann nicht mehr... Und das fände ich schade.

      @Barracuda: An Demos oder Grossveranstaltungen haben wir bereits ein Vermummungsverbot. Das betrifft die Chaoten.
  • häfi der Spinat 17.10.2017 12:24
    Highlight Highlight Wie ich an dieser Stelle auch schon schrieb:
    Es gibt in der Tat wesentlich bessere Massnahmen, um gegen diese, sich ausbreitende neue Religiosität vorzugehen, als ein Kleidungsstück (dürfen wir?) zu verbieten.

    Leider stelle ich fest, das viele Gegner eines Burkaverbots, zeitgleich auch gegen alle anderen Instrumente sind, die diese Religion etwas bremsen könnte.

    Warum?
    Weil viele, im Islam offenbar etwas exotisches, und daher besonders schützenswertes sehen.

    Für mich eine neue Spielart des Rassismus.
    • dan2016 17.10.2017 14:12
      Highlight Highlight ja, es gäbe bessere Massnahmen. Beispielsweise eigene Imame ausbilden. Beispielsweise die Geldquellen des Wahabismus stoppen, bin sofort dabei.
    • Kastigator 17.10.2017 15:01
      Highlight Highlight Bringst du bitte konkrete Beispiele?
    • häfi der Spinat 17.10.2017 15:23
      Highlight Highlight dan2016

      Da bin ich ganz deiner Meinung.
      Aber eben...

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/30585999

      **??''/_---+++ !!!
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  • Rägebogefisch 17.10.2017 12:15
    Highlight Highlight Ich kann ihn und seine Angst grundsätzlich verstehen. Nur drückt er sich ziemlich "haudegenmässig" aus, so dass ich ihm dann schlussendlich doch nicht richtig folgen kann oder möchte. Ich fände es besser, er würde seine Anliegen ohne die wüsten Sprüche und Beschimpfungen gegen andere vorbringen, so könnte ich ihn ernster nehmen. Schade!
    • häfi der Spinat 17.10.2017 12:30
      Highlight Highlight Vielleicht hatte er als Kind niemand, der ihm eine gemässigte Ausdrucksweise beibringen konnte?
    • Alex_Steiner 17.10.2017 13:51
      Highlight Highlight Welche Angst kannst du verstehen? Die Angst vor Vermummung?

      Aber sein Namen + Wohnort + Hausnummer im Internet veröffentlichen ist kein Problem?
    • Statler 17.10.2017 13:53
      Highlight Highlight Warum schade? Weil er, der Arbeiter, sich nicht so gewählt ausdrücken kann, wie ein Akademiker? Weil er so spricht wie er ist? Was ist daran falsch? Er kann mit dem intellektuellen Gesabber derer, die sein Land kaputtmachen wollen, vermutlich genausowenig anfangen
      Nur weil man die Ausdrucksweise eines Menschen nicht mag, haben doch seine Anliegen nicht weniger Berechtigung? Und wenn man ihm früher zugehört und mit ihm gesprochen hätte, statt ihn als Deppen anzusehen, würde er heute vielleicht nicht so poltern. Laut werden gewisse Leute nur, wenn man ihnen zu lange keine Aufmerksamkeit schenkt
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  • LuckyLuke 17.10.2017 12:13
    Highlight Highlight Stramm rechts und auch no stolz😑
    • Roterriese 17.10.2017 12:35
      Highlight Highlight Stramm links und auch no stolz. So what?
  • häfi der Spinat 17.10.2017 12:11
    Highlight Highlight Schon krass, wenn man bedenkt, das brave arbeitende Leute, wie dieser Herr Lötscher, vor einigen Jahrzehnten noch die Basis der SP Wähler darstellte.
    Bis sie von dem Internationalismus der heutigen Sozialdemokraten verraten wurden.
    Die Partei der arbeitenden Leute, ist heute die SVP.

    As Time goes by
    • grünezecke #fcksvpafd 17.10.2017 12:18
      Highlight Highlight Die Partei der arbeitenden Leute, ist heute 'irrtümlicherweise'die SVP.
    • HabbyHab 17.10.2017 12:20
      Highlight Highlight Die Partei der arbeitenden Leute? Ja wenn du reiche Wirtschaftsleute, Firmenbosse, Millionäre meinst (: Für die einfachen, abreitenden Leute tut die SVP nämlich nichts bis gar nichts, ausser gegen alles Fremde zu hetzen.
    • giguu 17.10.2017 12:27
      Highlight Highlight ... ist heute die die SVP, die vorwiegend die Interessen der reichen vertritt und das gemeine Volk mit xenophobischen Themen abholt.

      ... Sorry, der Satz in ihrem Kommentar war noch nicht fertig 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Senji 17.10.2017 12:07
    Highlight Highlight Weil eine Burka meinen wichtigsten Werten laut widerspricht, könnte ich mit einem Verbot leben. In die Verfassung muss sowas trotzdem nicht.

    Viel schlimmer aber wird der Weg, der dorthin führen wird. Teilweise rechtsradikale Parolen werden ganz normal als Teil des Abstimmungskampfes hingenommen und damit bin ich nicht gewillt zu leben. Alle nicht von Angst verblendeten sind aufgerufen sich dem immer und immer wieder mit sächlichen Argumenten zu widersetzen. Hier. Im Sportverein. Bei der Arbeit. In der Familie. Im Freundeskreis. Immer und immer wieder. Denn ich habe auch Angst. Um Europa
    • HabbyHab 17.10.2017 12:22
      Highlight Highlight Die schleichende Nazifizierung schreitet fort
      und offenbar hilft dagegen kein Wort
      (tut mir leid für den etwas unnützen Reim. Musste sein!)
    • häfi der Spinat 17.10.2017 12:33
      Highlight Highlight Senji
      Ja du bist sehr mutig!
      Ich weiss es zu schätzen, das du im Kampf gegen den Faschismus, der bereits unter der Tür steht, bereit bist, dein Leben auf, Spiel zu setzten!
      😅
    • mrcharliebrown 17.10.2017 14:28
      Highlight Highlight Bester Kommentar bis anhin!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tillo Reilly 17.10.2017 11:53
    Highlight Highlight AFAIK ists in der Schweiz nicht verboten auf öffentlichem Grund Unterschriften zu sammeln. Aber sogar davon hat der Angstbürger Angst.
    • Kronrod 17.10.2017 13:49
      Highlight Highlight Die Bahnhofordnung der SBB verbietet dies, dabei wären Bahnhöfe zum Sammeln prädestiniert.
  • RETO1 17.10.2017 11:50
    Highlight Highlight Herr Lötscher ist ein Mann mit Bodenhaftung, bravo
    Die schleichende Islamisierung unseres Landes muss gestoppt werden vor es zu spät ist
    • grünezecke #fcksvpafd 17.10.2017 12:16
      Highlight Highlight 😱😂
    • Asmodeus 17.10.2017 12:34
      Highlight Highlight Er ist 74 und wird sie nicht mehr erleben.
      Ich bin 35. Ich werde sie auch nicht erleben.
      Mein Patenkind ist 11. Auch er wird sie nicht erleben.
      Vermutlich werden nicht einmal seine Enkel jemals eine "Islamisierung" erleben.
    • Fulehung1950 17.10.2017 12:54
      Highlight Highlight Es gibt noch anderes, das gestoppt werden müsste. Ich denke da an Volksverhetzung, Rassismus, Fremdenhass und Hass auf Anderdenkende.
    Weitere Antworten anzeigen
  • heldenman 17.10.2017 11:47
    Highlight Highlight ...
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  • saukaibli 17.10.2017 11:40
    Highlight Highlight Mal ehrlich, die meisten in diesem Land sind wohl dagegen, dass sich jemand bis zur Unkenntlichkeit verkleidet auf der Strasse bewegt (ausser an der Fasnacht). Aber haben wir echt keine grösseren Probleme? Der liebe Herr Lötscher würde seine Energie doch besser auf wirklich wichtige Themen wie Umweltschutz, Diskriminierung oder Ungleichheit konzentrieren. Vermutlich hat er noch nicht mal eine Nikab- oder Burkaträgerin in echt gesehen. Aber bei dem scheint der gesunde Menschenverstand schon lange einer gewaltigen Islamophobie gewichen zu sein. Irgendwie tut mir der Mann leid.
    • IMaki 17.10.2017 11:57
      Highlight Highlight Saukaibli: Wer den Artikel genau liest, muss zwangsläufig entdecken, dass es Herrn Lötscher keineswegs nur um die Burka geht. Da ist ein tiefer Groll vorhanden, wie er von sehr vielen "ganz normalen Menschen" in diesem Land mit sich herumgeschleppt wird. Nebst dem individuellen Lebensweg spielen die zunehmende Vereinsamung, die Entsolidarisierung, im Grunde die Atomisierung unserer Konsumgesellschaft die wesentlichen Rollen. Und das wäre in der Tat ein wirklich wichtiges Thema.
      Im übrigen: Auch ich bin gegen die zwangsweise Verhüllung von Menschen.
    • Kronrod 17.10.2017 13:53
      Highlight Highlight @saukaibli: auch das Diskriminierungsproblem wird auch künstlich aufgeblasen. Die allermeisten Leute sind von de "Ehe für alle" nicht direkt betoffen. Und die Ungleichheit steigt vor allem deshalb, weil die Leute älter werden, und die Ungleichheit innerhalb einer Kohorte schon immer mit dem Alter zugenommen hat. Wir jammern auf hohem Niveau. Auch das saukaibli.
    • saukaibli 17.10.2017 16:41
      Highlight Highlight @Kronrod: Nein, die Ungleichheit nimmt zu, weil wir ein einem kapitalistischen System leben, in dem die Reichen die Macht haben die Gesetze zu ihrem Vorteil umzubiegen, damit sie noch reicher werden. Da geht es nicht im Millionäre, sondern um Multimilliardäre. Es kann doch nicht sein, dass 1% der Menschheit mehr besitzt als die ärmere Hälfte der Menschen. Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern damit dass sich Kapital vermehren lässt ohne dass dafür eine Leistung erbracht wird und ohne dass man einen anständigen Anteil davon an den Staat, also das Volk, abgeben muss.
  • IMaki 17.10.2017 11:37
    Highlight Highlight Eigentlich ein Fünf-Stern-Artikel, lieber Herr Stern. Nur das Entlebuch, das gibt einen Zacken an einem der Sterne Abzug.
    Ansonsten: Es gibt keinen Grund, sich höhnisch über Herrn Lötscher zu stellen. Wer derzeit in den übervollen Zügen unterwegs ist, stösst massenhaft auf rüstige Rentner, die sich auf dem Weg zur Meringue im Berner Oberland gegenseitig entweder 20 Minuten, den Blick oder - auf der leutseligen Rückkehr - Blick am Abend vorlesen. Und die einschlägigen Kommentare sind jene aus dem Willisauer Wörterbuch. Die Online-Kommentare von in der Regel jungen Hedonisten ebenso.
    • Gulasch 17.10.2017 14:06
      Highlight Highlight Willisau ist nicht Entlebuch!
      Aber am Napf gibts noch Lehm- und Rauchküchen!
    • Gulasch 17.10.2017 14:26
      Highlight Highlight Bitte entschuldige, habe den Text zu spät bereits nach der Korrektur gelesen, no offence!
  • Der Typ 17.10.2017 11:28
    Highlight Highlight Kleidervorschriften in unserer Verfassung zu verankern ist so ziemlich das dümmste was seit Jahren vors Volk kam.Das Verhüllungsverbot existiert. Das Burkaverbot ist eine Machtdemonstration gegenüber einer extremen Minderheit (Burkaträger - nicht Muslime).Ich verstehe nicht, warum wir über solche Themen diskutieren müssen...
    Ich bin der Meinung es gibt wichtiger Themen.
    Dieser alte Mann steckt für etwas so banales und dummes so viel Energie und Überzeugung rein, wie ein Terrorist in seine absurde Ideologie.
    Aber ja, die Generation die Ihn erzogen haben, wollten ja auch das dritte Reich...
    • Roterriese 17.10.2017 11:52
      Highlight Highlight Nö, das Verhüllungsverbot existiert eben nicht. Hier mal Art. 20 aus dem kantonalen Strafrecht des Kantons Bern:
      "Wer sich bei bewilligungspflichtigen Versammlungen oder Kundgebungen unkenntlich macht, wird mit Busse bestraft."
    • bernd 17.10.2017 11:57
      Highlight Highlight In der Schweiz gibt es kein Verhüllungsverbot.
    • Griffin 17.10.2017 12:32
      Highlight Highlight Bussen gibts natürlich nur für erlaubte Taten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ehringer 17.10.2017 11:19
    Highlight Highlight Ich sehe es ganz einfach:

    Braucht es die Burka? Nein, sicherlich nicht. Es würde wohl allen besser tun, wenn es sie nicht gibt. Aber braucht es deshalb ein Burka-Verbot? Nein, sicherlich nicht.

    Das grosse Problem an der Burka ist die Unterdrückung der Frau (sofern sie gezwungen wird, sie zu tragen). Das ist aber nicht mit einem Burkaverbot im öffentlichen Raum zu lösen, da macht man es sich ein wenig zu einfach.

    Ps. Herr Lötscher: Man kann sowohl gegen die Burka wie auch gegen das Burkaverbot sein. Lassen Sie sich diesen Gedanke kurz durch den Kopf gehen.
    • Roterriese 17.10.2017 11:30
      Highlight Highlight "Man kann sowohl gegen die Burka wie auch gegen das Burkaverbot sein. "

      Beisst sich in den Schwanz.

      "Man kann sowohl gegen Mord sein wie auch gegen das Verbot von Mord"
    • DäPublizischt 17.10.2017 11:51
      Highlight Highlight @roterriese
      Das hat rein gar nichts mit sich in den Schwanz beissen zu tun.
      Ich bin auch kein Fan von Vermummung. Aber mit einer staatlichen Kleidervorschrift gegen Burkas vorzugehen, ist doch eine Unterdrückung von allen Frauen, welche diese gerne tragen würden. Und Unterdrückung ist doch genau das, was wir hier in der Schweiz nicht wollen!

      Alleine die Ausdrucksweise von Herrn Lötscher zeigt ausserdem genau auf, was für Leute für ein Verbot sind: Engstirnige, hasserfüllte Personen, welche sich bereits von mickrigen Minderheiten in ihrem Wesen bedroht fühlen. Eigentlich bemitleidenswert.
    • Fabio74 17.10.2017 11:56
      Highlight Highlight @riese Nein. Aber es braucht ein Minimum an Intelligenz und selbstständigem Denken.
      Das Burkaverbot löst nämlich nichts. Man müsste generell Geschäftsbeziehungen mit den Saudis etc überdenken. Aber die geldgeile SVP-Clique ist dazu nicht willens
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  • gbfa 17.10.2017 11:17
    Highlight Highlight so geil.. ich hab ihn in grosswangen beim motocross event gsehen.. ich wohne auch in dieser Region... und ich musst schmuntzeln als ich bei ihn vorbei lief...ich habe bei uns in der Region noch nie eine burka gsehen... toll das man da doch so vielen leute angst machen kann... er hätte lieber die Energie in etwas sinnvolles investiert.. sammeln für bergbauern, unicef oder flüchlingshilfe.. denn mit oder ohne verbot - burkas im luzerner hinterland wie er ehn praktisch nie sehen.. höchstes schlecht oder makkaber verkleidete Leute an der Fasnacht;)
    • häfi der Spinat 17.10.2017 12:01
      Highlight Highlight gbfa
      Na ja... wenn ich dich währe, würde ich nicht so überzeugt auftreten.
      Wart einfach noch ein paar Jährli.
      Die Religiösen sind schon da. Sie werden immer mehr, und deshalb kaum auf ihre Forderungen freiwillig verzichten.
    • Asmodeus 17.10.2017 12:38
      Highlight Highlight Ja häfi hat voll recht.

      Vielleicht sieht Herr Lötscher bald nicht nur 2!! Frauen in Burka sondern sogar 3!!!!!1111einseinself
    • bokl 17.10.2017 13:34
      Highlight Highlight @Häfi
      Das "wart nur"-Argument hat nun aber auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Seit jeher das Symbol der Hilflosigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SuicidalSheep 17.10.2017 11:10
    Highlight Highlight Ich habs schon x-mal gesagt: Man kann gegen die Burka sein und gleichzeitig gegen ein Verbot.

    Ich hasse, wofür die Burka in vielen islamischen Ländern steht, andererseits ist mir bewusst, dass es Frauen gibt, die eine Burka o.ä. freiwillig und aus eigenem Willen tragen. Und warum sollte man gegen diese Freiheit sein?
    • Silent_Revolution 17.10.2017 11:48
      Highlight Highlight Freiwilligkeit in der Religion ist rar bis nicht vorhanden. Hinter dieser Freiwilligkeit steckt jahrelange Indoktrination.

      Es gab auch viele Frauen, die kein Stimmrecht wollten und sich in ihrer unterdrückten Rolle den Umständen entsprechend wohl fühlten.

      Sie identifizieren sich nach Jahren nunmal mit der Unterdrückung, einfach weil sie nichts anderes kennen. Es ist schliesslich ihre eigene Religion und Überzeugung, die die Frau schlechter stellt.

      Gegen Religionen kämpfen, unbedingt. Ein Verbot ist Populismus in Reinkultur. Einfach, kontraproduktiv, aber spricht die Masse an.
    • SuicidalSheep 17.10.2017 12:45
      Highlight Highlight Ja, denke das ist ein guter Vergleich. Aber bis es in den Köpfen Klick macht, sowas braucht Zeit und ein stetiger Wandel ist glaub ich den betroffenen auch lieber.

      Man sieht es ja an vielen Beiträgen, dass dieser Wandel vor allem bei den Jungen statt findet. Man muss halt einfach warten, bis die indoktrierten nach und nach "verschwinden". Das wäre für mich Fortschritt, und dass andere, wie du auch sagtest, Populismus.
  • häfi der Spinat 17.10.2017 11:09
    Highlight Highlight Bei der, in den letzten Jahren, in,s schier unermessliche gestiegene Intoleranz undGewaltbereirschaft aus linken Kreisen, mache ich mir ein wenig Sorge um diesen braven Mann.

    Hatt der Autor dieses Artikels auch an solche Szenarien gedacht?
    • Fabio74 17.10.2017 11:57
      Highlight Highlight Süss. Hauptsache Neonazis räumen auf meinte ja auch Blocher
    • dan2016 17.10.2017 12:03
      Highlight Highlight als Bartträger solltest Du langsam aufpassen. Die Bartträger sind viel gefährlicher als die Burkaträgerinnen und wir wissen noch nicht, welche 'Sau' der Wobmann als nächstes durch die Schweiz in die Verfassung treiben möchte.
    • Amadeus 17.10.2017 12:36
      Highlight Highlight @häfi
      Ich glaube, wenn jemand seine Intoleranz zeigt, sind es die Rechtsnationalisten gegenüber anderen Kulturen. Immer gleich die Islamisierungskeule schwingen. Seien sie offen und tolerant, häfi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 17.10.2017 11:08
    Highlight Highlight «damit es ist, wie's sött si, wie ich's wött.»
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 17.10.2017 11:06
    Highlight Highlight Zitat "...Lötscher, Jahrgang 43, ist ein Kind der Nachkriegszeit. Als er zur Welt kam, lag zwar halb Europa in Trümmern, aber die Gefahr des Faschismus schien ein für alle mal gebannt..."

    Bitte nochmals recherchieren ;-)
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 17.10.2017 11:26
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitze nicht ganz. Im Geschichtsunterricht habe ich gelernt, dass der Krieg bis 1945 ging.
    • marhu13 17.10.2017 11:58
      Highlight Highlight Aber aufgewachsen ist er trotzdem hauptsächlich in der Nachkriegszeit, was ihn zum Kind der selben macht.
    • LaPaillade #BringBackHansi 17.10.2017 12:11
      Highlight Highlight Ausserdam war ja Franco auch nach 45 noch an der Macht. Oder Salazars Portugal kann ja auch als faschistisch bezeichnet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 17.10.2017 11:03
    Highlight Highlight Angry old man. Verständlich und nachvollziehbar, trotzdem müssen wir zu Freiheit stehen, auch wenn es die Freiheit der Anderen betrifft.
    • Triumvir 17.10.2017 13:05
      Highlight Highlight Korrekt. Mir sind Freiheitsrechte wichtiger als unnötige, xenophobe Verhüllungsverbote.
  • luke96 17.10.2017 11:03
    Highlight Highlight Irgendwie beeindruckt mich dieser Mann. Mit welchem Elan er für seine Überzeugung kämpft, ist vorbildlich. Vielleicht liegt auch darin das Erfolgsrezept der SVP und ihrer Anhängerschaft: Mehr Fleiss, Biss und Nähe zum Volk.

    Statt sich über seine Ansichten aufzuregen, sollte man sich selbst an der Nase nehmen und sich mehr für die eigenen Werte einsetzen.

    Gopferdelli nonemol!!
    • Asmodeus 17.10.2017 12:13
      Highlight Highlight Wenn ich nicht mehr den ganzen Tag arbeiten muss um für mich und meinen Lebenspartner, der von der IV abhängig wäre aber verarscht wird, zu sorgen, bloss damit die Millionäre meiner Geschäftsleitung weiter Millionenboni einstreichen können. DANN kann ich auch den ganzen Tag durch die Schweiz tingeln und mich mit Gleichgesinnten über Probleme aufregen die keine sind.
  • Ürsu 17.10.2017 11:02
    Highlight Highlight Danke. Toll geschriebener Artikel.
  • Asmodeus 17.10.2017 11:00
    Highlight Highlight Blickleser
    Oberbünzli
    Ausländerfeind
    Kein Sinn in seinem Leben (Arbeitslos, Frau gestorben etc.)


    Er ist das perfekte Beispiel derjenigen die einer SVP in die Hände spielen.

    • Roterriese 17.10.2017 11:15
      Highlight Highlight Es sind eher die Linken, die Gutmenschen und die Islamversteher, die der SVP in die Hände spielen.
    • Maragia 17.10.2017 11:20
      Highlight Highlight WOZ Leser
      Hippster
      Gutmensch alles wird gut
      Kein Sinn in seinem Leben (Arbeitslos, Hausbesetzer, keine Freunde)

      Er ist das perfekte Beispiel derjenigen, die einer SP in die Hände spielen

      So könnte das auf viele Leute erweitert werden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 17.10.2017 11:49
      Highlight Highlight @ AsiMozart: Derart abschätzig, respektlos und würdelos über einen engagierten älteren Mann zu schreiben verrät mehr über dich selbst als über diesen Mann.

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  • Max Cherry 17.10.2017 10:57
    Highlight Highlight Also mich stören solche rückwärtdgerichtete, rechtsradikale Hinterwälter, welche es leider zuhauf gibt, bedeutend mehr als die handvoll Burkaträgerinnen, welche hier herumläuft. Denn im Gegensatz zur "Islamisierung" ist die "Nazifizierung" bereits wieder in vollem Gange in Europa und muss gestoppt werden.
    • Roterriese 17.10.2017 11:24
      Highlight Highlight Welche Nazifizierung? Bitte ausführen wo in der Schweiz Vernichtungslager stehen.
    • HabbyHab 17.10.2017 11:42
      Highlight Highlight Die Nazifizierung ist im Gange und wird einfach so hingenommen, es kommt ja Gewalt "von beiden Seiten" und gegen Nazis zu sein heisst offenbar sofort, man ist ein Linksextremer (:
    • Max Cherry 17.10.2017 11:48
      Highlight Highlight @rote witzfigur: In den Köpfen der Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrcharliebrown 17.10.2017 10:57
    Highlight Highlight Willisau liegt eher nicht im Entlebuch. Schöne Reportage.
  • Roterriese 17.10.2017 10:55
    Highlight Highlight Gähn, das Burkaverbot wird kommen und das ist gut so, da kann man noch so viel dagegen anschreiben wie man will. Wer die schleichende Islamisierung nicht sehen will, geht wohl blind durchs Leben. Fühlt man sich eigentlich überlegen, wenn man jeden Quatsch von fremden Kulturen gutheisst?
    • grünezecke #fcksvpafd 17.10.2017 11:11
      Highlight Highlight mimimi islamisierung, buhuuu unsere 'kultur' verschwindet. meine güte, was seid ihr für angsthasen
    • You will not be able to use your remote control. 17.10.2017 11:12
      Highlight Highlight Schleicht die wie Winnetou?

      Hast du ein Bild oder gibt es Spuren?
    • eulsch 17.10.2017 11:12
      Highlight Highlight Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie ich stimmen würde, wenn wir wirklich von Burkaträgerinnen 'überrannt' würden. Aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Anzahl Burkaträger in der Schweiz nicht mal 3-Stellig ist! Und für sowas eine Verfassungsänderung vornehmen? He?!
      Ich persönlich habe noch nie eine Burkaträgerin gesehen und ich wohne in der Stadt!
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  • kettcar #lina4weindoch 17.10.2017 10:54
    Highlight Highlight Den mit "Entlebuch" kann ich jetzt nicht stehen lassen. Wär Euch das mit seinem ehemaligen Arbeitsort Wolhusen passiert, hät ichs noch verstanden. Aber Willisau gehört definitiv nicht zum Entlebuch. Willisau ist Luzerner Hinterland. Und nebenbei ein ziemlich braunes Stück Welt. Da dauert es halt noch ein bisschen länger bis die "Töffgang Adolfis" verboten werden und im Sport Rock Café (den Bienz-Bärtu gibt es ja schon länger nicht mehr und wo der Leuen war, steht jetzt ein Kreisel) darf man ungeniert über Ausländer fluchen.
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 17.10.2017 10:52
    Highlight Highlight Die Islamisierung des Abendlandes ist ein grosses Tabuthema im politischen Europa. Da nicht öffentlich darüber debattiert werden darf, wird dieser Konflikt mit äusserst hirnrissigen Gesetzten und Stellvertreterkonflikten durch die Bevölkerung und die Politik abgehandelt.
    • kettcar #lina4weindoch 17.10.2017 11:23
      Highlight Highlight Tabuthema? Ich hab das Gefühl es ist momentan das Nummer 1 Thema, dass in allen Medien und von den meisten Parteien zwecks Stimmenfang breitgeschlagen wird.
    • Fabio74 17.10.2017 12:03
      Highlight Highlight Wann und wo gibt es denn eine Islamisierung
    • Roterriese 17.10.2017 12:13
      Highlight Highlight @Fabio74, geh mal nach Berlin oder Basel in einschlägige Quartiere.
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  • Wolfsangel 17.10.2017 10:51
    Highlight Highlight Legende. Held!
  • Makatitom 17.10.2017 10:50
    Highlight Highlight Schickt den mal nach Rakka, damit er auch mal Grund hat, Angst zu haben. Bekleidungsvorschriften gehören nicht in die Verfassung, Punkt.
    • Roterriese 17.10.2017 11:12
      Highlight Highlight Der Ständerat hätte die Möglichkeit gehabt, das auf gesetzesstufe zu Regeln. Weil es ja klar ist, dass dieses Vermmumungsverbot angenommen wird. Hat er nicht gemacht, daher jetzt halt die Verfassung. Dieses Argument gilt nicht.
    • Maragia 17.10.2017 11:23
      Highlight Highlight Bekleidungsvorschriften sind schon längst in der Verfassung, oder warum laufen wir mit Kleider rum? Ich würde gerne nackt rumlaufen
    • Makatitom 17.10.2017 11:31
      Highlight Highlight dann soll aber in der Verfassung auch ein verbot von fasnachtsmasken stehen. Brauchen wir wirklich Mittelaltermethoden?