Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Aussenansicht des zweitgroessten Shoppingcenters

Bild: KEYSTONE

Mall of Switzerland – zweitgrösstes Einkaufszentrum der Schweiz in Ebikon LU eröffnet

08.11.17, 10:38 08.11.17, 15:30


In Ebikon LU hat die Mall of Switzerland, das zweitgrösste Einkaufszentrum der Schweiz, am Mittwoch um 9.13 Uhr seine Türen geöffnet. Mehrere hundert Personen waren zugegen, um als erste den 65'000 Quadratmeter grossen Shopping- und Freizeitpark zu besuchen.

Sechs Stunden nach der Eröffnung hat die Mall of Switzerland, das grösste Einkaufszentrum der Zentralschweiz, in Ebikon LU am Mittwoch tausende Menschen angezogen. Experten sagen den Shoppingcentern allerdings eine grosse Umnutzung voraus.

Ein Blick in den Innenbereich des zweitgroessten Shoppingcenters

Platz gibt es hier für 140 Retail- und Gastronomiebetriebe Bild: KEYSTONE

Bevor der Luzerner Regierungsrat Robert Küng mit den Gemeindepräsidenten von Ebikon und Dierikon und dem Center Manager das symbolische rote Band zerschnitt, wies er in seiner Rede auf die Pionierrolle Luzerns im Detailhandel hin. So habe das älteste Shoppingcenter der Schweiz vor 50 Jahren in Schönbühl seine Türen geöffnet. Eine ähnlich lange Geschichte wünsche er auch den Investoren in Ebikon. Dazu brauche es allerdings Innovation und Mut.

Das untermauert auch der 5. Shoppingcenter Marktreport, den die Beratungsfirma stoffelzurich am Mittwoch veröffentlichte. Von den dafür befragten 275 Experten gehen 80 Prozent davon aus, dass die Nachfrage nach klassischen Verkaufsflächen sinkt.

So werde es in den nächsten fünf bis acht Jahren auf rund 25 Prozent der gesamten Verkaufsfläche in Shoppingcentern zu einer Umnutzung kommen. Dies bedeute, dass von den rund 5500 Geschäften, welche aktuell in den Centern eingemietet sind, rund 1000 Geschäfte geschlossen und die Flächen umgenutzt werden.

Umnutzung keine Option

Eine Umnutzung der Detailhandelsflächen in der Mall of Switzerland sei schon aus baulichen Gründen keine Option, sagte Center Manager Jan Wengeler gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Man baue einerseits darauf, dass die Menschen auch künftig klassisch einkaufen würden und ergänze anderseits das Shoppingangebot mit Freizeitaktivitäten.

450 Millionen Franken hat der Staatsfonds von Abu Dhabi (ADIA) über eine Tochtergesellschaft in den 65'000 Quadratmeter grossen Shopping- und Freizeitpark investiert. Platz gibt es hier für 140 Retail- und Gastronomiebetriebe. Dazu kommen Kinos, Modeschauen, Ausstellungen und ab Frühling 2018 eine Indoor-Surfwelle. Die Betreiber rechnen mit bis zu fünf Millionen Besucher jährlich. (sda)

So leer ist ein Regal ohne Ausländer

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zaepfli 08.11.2017 14:36
    Highlight Hmm, bin gespannt ob das Ziel erreicht wird. Shoppen in und um Luzern kann man bereits im Emmen Center, Wohncenter Emmen, im Pilatus Markt Kriens oder in der Stadt selbst.

    Ob das "einzigartige Erlebnis" in der direkt anliegenden Gemeinde Ebikon dann wirklich so viel ausmacht...?

    Werde sicher einmal vorbeigehen und mir die Sache anschauen. :-)
    13 0 Melden
  • christian_meister 08.11.2017 13:17
    Highlight Ich habe eine Einladung für das Pre-opening von Gestern erhalten und konnte mir die Mall schon mal ansehen. Wirklich aus dem Hocker gehauen hat mich das ganze nicht. Es hat bei den Läden ein paar wenige Highlights. Der grösste Teil ist wie überall auch. Rund 1/3 der Verkaufsfläche ist mit grossen Stimmungsbildern verdeckt. Dort fehlen noch die Mieter. Gut ist die Erreichbarkeit mit dem ÖV. Die S-Bahnstation ist gleich nebenan. Erstaunt hat mich, dass obwohl die Ausrichtung "Premium" sein soll, der Ankermieter Migros nicht mit ihrer "Premiummarke" Globus anwesend ist.
    16 0 Melden
  • niklausb 08.11.2017 12:48
    Highlight Nichts aus dem Stücki-Debakel in Basel gelernt.... 5 Mio. Hahaha so ein Blödsinn aber die Investoren haben es geglaubt nach dem Motto es gibt immer einen Dummen der zahlt.
    21 1 Melden
  • Rabbits 08.11.2017 12:45
    Highlight Ich vermute diese Mall wird ein Flop. Gehe lieber ins Emmen- und Wohncenter oder in die Altstadt Luzern.
    27 3 Melden
  • Eskimo 08.11.2017 12:09
    Highlight Nur wenige km entfernt liegt das Emmencenter.
    Dort findet man alles was man braucht. Kann gratis parkieren und das alles ohne Investoren aus Abu Dhabi....
    59 5 Melden
  • DerHugentobler 08.11.2017 11:40
    Highlight Ich weiss ja nicht. Geht man heute noch in eine Mall? Also ist das nun die Zukunft?
    32 1 Melden
  • lucasm 08.11.2017 11:39
    Highlight 5mio pro jahr? Da muss ja mehr als die halbe schweiz in die mall...
    24 7 Melden
    • Aglaya 08.11.2017 13:25
      Highlight Sie rechnen natürlich nicht mit 5Mio. verschiedenen Personen. Wenn jeder Besucher 5x hingeht, braucht es "nur" 1Mio. Personen, um diese Zahl zu erreichen, bei noch häufigeren Besuchen noch weniger.
      22 1 Melden

So will ein Luzerner Hoteldirektor gegen Cartouristen vorgehen

Luzern ist ein beliebtes Touristenziel. Doch der Unmut in der Bevölkerung steigt. Besonders ein Dorn im Auge sind den Einwohner die steigende Zahl von Cartouristen. Experten zufolge wird die Zahl weiter wachsen und von heute acht Millionen auf zwölf ansteigen. 

Besonders im Sommer verstopfen die Cars die Strassen und bringen Unmengen an Touristengruppen in die Stadt an der Reuss. Manch ein Einheimischer flüchtet während der Sommermonate aus der Stadt. 

Fritz Erni, Direktor des Hotels …

Artikel lesen