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Ein Ex-Zeuge-Jehovas erzählt: «Die Zeit kommt mir heute vor wie ein schlechter Traum»

Was heisst es, Mitglied einer Sekte zu sein? Ein Luzerner Ex-Zeuge-Jehovas legt offen, wie die Organisation ihn bis ins Bett verfolgte – und seinen Ausstieg zur Hölle machte.

Raphael Zemp / ch media



ex zeuge jehova mischa barth az geschichte

Hat sich ein neues Leben aufgebaut: Sektenaussteiger Micha Barth. Bild: Boris Bürgisser

Sie klingeln, sie lächeln, vor allem aber erklären sie immer und immer wieder. Dass überall Satan und die Versuchung lauert. Dass bald schon Harmagedon und allen Nichtgläubigen das Ende droht. Dass Jehova alles sieht und traurig ist ob der vielen Sünden. Gestatten: die Zeugen Jehovas, die grösste Sekte der Schweiz und des Kantons Luzern und während fast 40 Jahren ­Micha Barths Fixstern.

«Wie ein schlechter Traum» komme ihm diese Zeit bisweilen vor. Barth sitzt am Stubentisch einer stilvoll eingerichteten Mietwohnung, in einer kleinen Seetaler Gemeinde, nahe der Kantonsgrenze, nippt an einer Tasse Kaffee, faltet danach die Hände. Loungejazz rieselt aus den Boxen, ein schwarzes Büsi huscht über das Parkett.

In die Parallelwelt der Zeugen Jehovas geboren

Seine Geschichte mit den Zeugen – so nennt Barth seine ehemaligen Glaubensbrüder und -schwestern – nimmt 1977 ihren Lauf, im tiefsten Bayern, in einem Dorf zwischen Augsburg und München. In diesem Jahr wird Barth in die Religionsgemeinschaft hineingeboren. Vater, Mutter, auch die Grosseltern, sie alle sind Zeugen.

Für den heranwachsenden Barth ­bedeutet das erstens: regelmässig an ­Versammlungen teilnehmen. Mittwochs, freitags und sonntags trifft er sich mit seinen Brüdern und Schwestern im Königreichssaal. So nennen die Zeugen jenen Ort, wo eine Handvoll Versammlungs­älteste ihre Schäfchen aufklären, ihnen Jehovas Regeln in Erinnerung rufen, wo aber auch Mitglieder für ihre Sünden und Vergehen angeprangert und blossgestellt werden. Eine bis zwei Stunden dauert eine solche Veranstaltung. «Die Vorbereitung darauf verschlingt noch mal so viel Zeit», erinnert sich Barth.

Daneben bedeutet es auch: von Haustür zu Haustür ziehen, klingeln, lächeln, erklären – bekehren. Weil Missionieren für alle Zeugen obligatorisch ist, schwärmt auch Barth jeden Mittwoch und Samstag aus, während jeweils zwei bis drei Stunden.

Das Leben als Zeuge bedeutet aber vor allem eines: Vorschriften befolgen. Und davon gibt es nicht zu wenige. «Jeder Bereich des Lebens ist streng reglementiert», so Barth. Jehova will nicht nur, dass ein Zeuge kein Fremdblut annimmt und keinen Kriegsdienst leistet. Er soll auch Nichtgläubige meiden, weder Weihnachten noch Geburtstag feiern – «ja überhaupt jede Form von Spass vermeiden».

Diese Slideshow gefällt den Zeugen wohl nicht: Was Gott sich beim Erschaffen der Tiere gedacht hat

Jehovas Wünsche, sie dringen auch in weitaus intimere Sphären vor. Sex vor der Ehe? Kommt gar nicht in Frage. Masturbieren? Ist Selbstmissbrauch. Als Mann enge Hosen anziehen? Das macht dich schwul – und Jehova traurig.

Der Rebell, der sich vor dem Händchenhalten fürchtet

Allen Regeln zum Trotz nimmt sich Barth immer wieder Freiheiten heraus, tritt nicht nur einem Tennis- und Fussballclub bei, sondern hört gar Heavy Metal – «Sünde pur». Ein «wildes Kind» sei er gewesen und ein «rebellischer Jugendlicher».

«Viele Zeugen flüchten sich in die Ehe, auch weil sie so endlich ihre ­Sexualität ausleben können.»

Der ersten Freundin aber getraut sich auch der 17-jährige «Sonderfall» nicht die Hand zu halten. Seine zweite heiratet er bereits. Er ist 22, sie 19, nur wenige Jahre später scheiden sie sich wieder. «Viele Zeugen flüchten sich in die Ehe, auch weil sie so endlich ihre ­Sexualität ausleben können.»

Was viele Zeugen ebenfalls teilen: ständige Schuldgefühle. Auch der «selbstbewusste» Barth ist davon nicht ausgenommen. «Die vielen Regeln, die starke Kontrolle. Das erzeugt einen enormen Druck – und hat System», ist Barth heute überzeugt. Die ganze Organisation ist streng hierarchisch aufgebaut. Welche Regeln gelten und wie sie anzuwenden sind, darüber ist immer nur die nächsthöhere Instanz im Bild. Letztlich aber sind es die acht alten Männer der «leitenden Körperschaft», die in der New Yorker Weltzentrale den Taktstock schwingen.

Zu Züchtigungszwecken ins Spital geprügelt

Es ist ein System, das nicht nur Hörigkeit der Untergebenen, sondern auch Machtmissbrauch durch die Bemächtigten fördert. Das hat Barth schon früh am eigenen Leib erleben müssen.

Er ist zarte zwei Jahre alt, als sein Vater tragisch verunfallt – und nach jahrelangen Spitalaufenthalten querschnittsgelähmt und schwerstbehindert im Rollstuhl und Pflegeheim landet. An seiner Stelle springen Zeugen ein, erziehen fortan den Jungen oder züchtigen ihn viel eher: Immer wieder verprügeln sie Barth, einige Male landet er gar im Spital. Beweise dafür stapeln sich nicht nur zu einer dicken Krankenakte, sondern überziehen auch seinen ganzen Körper.

«Wie kann dies der liebe Gott nur zulassen?»

«Wie kann dies der liebe Gott nur zulassen?», habe er sich schon früh immer wieder gefragt. Trotz etlicher Spitalaufenthalte, Hämatomen und Schrammen, eingegriffen hat nie jemand. «Ich wuchs auf dem Land auf. Da waren Prügeleien und Verletzungen nichts Aussergewöhnliches», sagt Barth rückblickend. «Andere haben wohl einfach weggeschaut oder das Gesehene verdrängt.»

Verdrängt hat auch Barth vieles. Hat mit der Zeit gelernt, mehr oder weniger im Einklang mit Jehova zu leben – «nicht zuletzt, um meine Mutter nicht zu enttäuschen». Denn mit einem Austritt aus den Zeugen Jehovas entfällt das gesamte soziale Umfeld. Von einem Tag auf den anderen wird man zum Geächteten, dessen sich Satan bemächtigt hat, zur Persona non grata, zu der selbst die eigenen Eltern den Kontakt abbrechen. «Diese Pistole wird einem beständig an den Kopf gehalten.» Das wirkt auch bei Barth. Auch wenn kein glühender Anhänger, so spielt er doch mit.

So lange, bis er begreift, dass bei den Zeugen Jehovas Kindsmissbrauch mehr ist als tragische Einzelfälle. Verstohlene Klicks auf Enthüllungsseiten im Internet liefern dazu erste Indizien.

Gewissheit erlangt Barth spätestens 2015: 1800 Missbrauchsfälle durch Zeugen haben damals die australischen Behörden aufgedeckt, verübt von 1006 Tätern über einen Zeitraum von 40 Jahren, bewusst vertuscht. Barth kennt diese Kennzahlen in- und auswendig, ebenso wie die unzähligen Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe, die in der Folge weltweit erhoben wurden. Für Bart ist nun klar: «Mit dieser Organisation will ich nichts mehr zu tun haben.»

Ausstieg in mehreren Schritten

Wie aber ausbrechen aus jener Welt, die einen seit Tag eins begleitet hat? Der IT-Spezialist Barth versucht es mit einem Tapetenwechsel und zieht in den Kanton Zug – nur um sich dort wieder einer Versammlung anzuschliessen.

Nicht zuletzt wegen seiner zweiten Frau, «einer einstigen Hardcore-Zeugin». Bis sie ihrem abtrünnigen Gatten glaubt, bedarf es vieler Gespräche und noch mehr handfester Beweise. «Ein enormer Belastungstest für die Beziehung», den das Paar aber besteht. Gemeinsam tasten sie sich schliesslich in ein neues Leben vor: Seit 2017 bleiben sie den Versammlungen fern, im vergangenen Jahr dann traten sie aus und zogen ins Luzerner Seetal.

Seither versucht Barth, sich zurechtzufinden in einer Welt ohne konstante Hasspredigten und Jehovas strenge ­Regeln. Einfach ist das nicht. Die Jahrzehnte des Verdrängens und Ausblendens martern ihn nun mit Schmerz­störungen und Schlaflosigkeit. Er muss ­lernen, «dem eigenen Kopf wieder zu vertrauen».

Halt geben ihm dabei seine Frau, einzelne Familienmitglieder, die sich der Diktatur der Zeugen in diesem Punkt nicht unterwerfen, und wenige Bekanntschaften mit «Weltmenschen». Aber auch der Kampf gegen jene Organisation, die sein bisheriges Leben so stark bestimmt hat. Seine eigene Erfahrung nutzt Barth nun, um anderen Zeugen bei ihrem Ausstieg zu helfen – baut dazu gegenwärtig eine Internetseite auf. «Für die Zeugen bin ich nun das Allerschlimmste, ein Diener Satans.» (aargauerzeitung.ch)

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84
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    Alle Leser-Kommentare
  • Stocki 10.04.2019 21:27
    Highlight Highlight Jeder erlebt den Glauben anders.
    Schon mal ein Gottesdienst von Jehovas Zeugen besucht?

    https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/erinnerung-an-jesu-tod/
  • mimiduu 10.04.2019 20:25
    Highlight Highlight Mein Kommentar wurde gelöscht. Danke Redaktion! Egal- Ich war auch ZJ. Hereingeboren. Heute 30 - Geschädigt bin ich nicht, aber ist klar, dass man dort eine heftige Lebensschule kriegt.

    Ich war zu bequem. Ich hatte keine Lust mehr, wollte machen was ich wollte. War damals noch jung.

    Heute? Denke oft daran, obwohl mich mein Umfeld davor warnt nicht zurück zu gehen. Ich habe selten eine Gemeinschaft erlebt, die sich darum bemüht, respektvoll zu sein und den nächsten wirklich zu lieben. Gibt‘s da draussen kaum noch. Und ja, sind sooo gefährlich!
    • Raembe 11.04.2019 02:20
      Highlight Highlight Wieso schliesst Du von Dir auf Andere? Nur weil es für Dich so war, heisst das noch lange nicht, das es für Andere nicht anders sein kann.
  • Janis Joplin 10.04.2019 16:00
    Highlight Highlight Alles Gute dir und deiner Frau Micha!
    Ihr schafft das, denn ihr schafft das!
  • Didabelju68 10.04.2019 06:30
    Highlight Highlight Es ist wichtig in der Betrachtung der ZJ eine sachliche Haltung zu bewahren! Viele der gelesenen Kommentare lassen dies zu wünschen übrig. Was thematisiert wird in diesem Artikel kann ich als ehemaliger ZJ aber bestätigen. Mein Ausstieg war auch persönlich problematisch und schwierig. Es ist gut zu verstehen wie JZ „ticken“ um einiges zu verstehen. Für ZJ ist die Bibel Gottes authentisches Wort und es ist Pflicht sich so zu verhalten wie Gott das in diesem Buch beschreibt. Ein ZJ lebt seinen Glauben sehr konsequent und mit Engagement. Ich stehe in einer Aussenbetrachtung auch dafür ein, positives zu sehen in Andersdenkenden. Und solche Punkte gibt es auch bei JZ.
    • Ali G 10.04.2019 07:29
      Highlight Highlight Diese Geschichte ist schon ein bisschen einseitig, sie wurde ja auch geschaffen um das Problem der meisten Parrallel-gesellschaften aufzuzeigen. Bei Verstössen gegen Grundrechte der äusseren Gesellschaft gibt es keine automatischen Mechanismen welche das Erfassen und ein weiteres Vergehen verhindern.
      So schaffen solche Gesellschaften Menschen die nicht mehr durch unsere Grundrechte geschützt sind.
      Die Katholiken waren früher auch nicht besser, aber die haben ihre Hausaufgaben akzeptiert und deshalb kann ich jetzt Gefahrlos eine Kirche betreten ohne Schläge zu fürchten.
    • Corpus Delicti 10.04.2019 07:44
      Highlight Highlight Ja, ja, liebe Menschen gibt es bestimmt überall - und wenn man lange genug sucht, oder es entsprechend auslebt, findet man auch beim dritten Reich für die "Beteiligten" positive Aspekte.

      Fakt ist: Diese Sekte ist gefährlich für eine gesunde kognitive und psychosoziale Entwicklung von Kindern.

      Da gibt es rein gar nichts zu diskutieren.
  • My Senf 09.04.2019 22:33
    Highlight Highlight Abschliessend würd ich mal sagen, die typische Geschichte eines Mitläufers der nicht wusste was und wieso er macht und mit knapp 40 nun die Erleuchtung hatte. Allerdings steht nirgends, dass er nun irgendwas (anderes) glaubt...
    An den Kommentaren hier ist zu entnehmen, dass sonst niemand in diese Situation käme, also ein Einzelfall?!
    • BlueEyes 10.04.2019 09:18
      Highlight Highlight Das Problem in dieser Story ist, dass der Protagonist keine andere Wahl hatte. Er wurde in die Sekte hineingeboren und hat somit nie etwas anderes kennengelernt. Woher soll er als junger Erwachsener wissen, dass dies nicht normal ist? Kinder in Nordkorea wissen auch nicht, dass wir es in Europa besser haben....
    • micha_barth 10.04.2019 09:55
      Highlight Highlight Als der Protagonist melde ich mich selbst zu Wort.
      Es gab Zwänge in meinem Leben, die ich nicht erläutern wollte, deren ich mir erst einmal bewusst werden musste. Als Teil dieser Organisation wird man derartig beschäftigt gehalten, man kommt wenig zum nachdenken. Dann wird Dir noch gelehrt, das deine Gedanken verräterisch sind und du sie einfach verwerfen sollst.
      Ja, ich habe mein Leben komplett geändert. Was allerdings schwierig ist, sind Denkmuster zu erkennen und zu ändern, die das ganze Leben geprägt haben. Daran arbeite ich.
  • Raoul Duke 09.04.2019 21:42
    Highlight Highlight Schade werden hier Positive Kommentare zu Glaubensfragen so gnadenlos weggeblitzt (+300 wegen 3 Kommentaren)🤷‍♂️
    Ob jetzt jemand seine Erfüllung in Jesus, Allah oder im Polkatanz findet ist doch eigentlich egal...
    Nicht jeder gläubige wird zum Extremist (und nicht jeder Extremist ist ein Gläubiger)
  • Streuner 09.04.2019 19:30
    Highlight Highlight Wieso Milliarden von Menschen nicht einfach an sich selber glauben können sondern sich von Märchenbüchern und Berufenen sagen lassen was gut und böse ist... richtig oder falsch..... lch verstehe es einfach nicht sorry... aber ich habe auch keine geistliche Führung
    • Hoodie Allen 09.04.2019 21:01
      Highlight Highlight Meine Worte!👍
  • dath bane 09.04.2019 19:05
    Highlight Highlight Es ist nicht alles nur gut oder böse. Die zeugen Jehovas verweigerten auch seit jeher den Armeedienst. Sie kamen dafür ins Gulag, ins KZ und auch bei uns ins Gefängnis. Sie lehnen heidnische Feiertage, wie Weihnachten, ab und setzen auch das Missionierungsgebot konsequent um. So wenig ich sie mag, das Christentum setzen sie sehr konsequent um (naja, ausser dem Mangel an Liebe).
    • micha_barth 09.04.2019 20:34
      Highlight Highlight "So wenig ich sie mag, das Christentum setzen sie sehr konsequent um (naja, ausser dem Mangel an Liebe)."
      Die Liebe ist nach Christus das Zentrum der Christenheit. Wie kann eine Organisation als Umsetzer der Christenheit genannt werden, wenn sie den Kern nicht in sich haben - die Liebe.
      Sorry! Wenn ich meiner Frau alles gebe, ausser Liebe, bin ich dann trotzdem ein guter Mann? Wenn ich meinen Kindern alles gebe, ausser Liebe, bin ich dann ein guter Vater? Nein. Ohne Liebe keine Christ. Zeugen Jehovas zeigen nur so lange Liebe, wie man das macht, was sie wollen. Ansonsten wird man gehasst.
    • mimiduu 10.04.2019 20:27
      Highlight Highlight Haha gehasst? Meine Familie liebt mich trotzdem, auch wenn ich ausgeschlossen bin! Was stimmt
      mit dir nicht?
  • Dark Circle 09.04.2019 17:05
    Highlight Highlight Ich habe grossen Respekt vor ihm und hoffe, dass er viele Menschen aus dieser Irrenanstalt herausholen kann!
  • speedy_86 09.04.2019 16:12
    Highlight Highlight Was man dazu auch noch sagen muss:

    Die Zeugen sehen es als vergeudete Mühe, sich eine gute Ausbildung oder sogar einen Uniabschluss zu erarbeiten. Da die Apokalypse sowieso bald über uns einbricht soll man lieber einer einfachen Arbeit nachgehen und mehr Zeit für das Missionieren aufwenden.
    • Raoul Duke 09.04.2019 16:18
      Highlight Highlight Woher hast du den dieses schauermärchen...?
    • Raoul Duke 09.04.2019 18:01
      Highlight Highlight @Hoppla! Ok, ich kenne somit nur "Rebellen" bei den ZJ...
      Böse Meinungsblase 🙊
    • Jeffrey Naarden 09.04.2019 18:21
      Highlight Highlight Das stimmt ganz genau. Uni- und Hochschulabschluss wird ungern gesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Things will be different when I take over the worl 09.04.2019 15:54
    Highlight Highlight Ich kannte ein Mädchen, welches bei einer evangelischer Freikirche war (ist). Sie war im gleichen Jahrgang wie ich. Wir besuchten mit der Schule jährlich Kurzfilmtage für Kinder. Das Mädchen durfte nie mitkommen. Zudem konnte das Mädchen auch den Unterricht über den Israel-Palästina Konflikt und die "Aufklärung" schwänzen. Bis heute macht mich das wütend, wenn man immer behauptet nur Muslime haben Extrawürste. Meine Ex-Schule hat bis heute Probleme mit radikalen Christen. Das kommt nie in der Zeitung, ist wohl was anderes als bei den Therwiler Handschlagverweigerern, nicht so sexy für die SVP
    • Magnum44 09.04.2019 16:13
      Highlight Highlight Welche Schule denn? Weisst du noch, wie die Begründung bei der Israelgeschichte lautete, das würde mich sehr interessieren.
    • Things will be different when I take over the worl 09.04.2019 17:20
      Highlight Highlight Ja. Die Schule liegt im Tösstal. Es handelt sich um eine Sekundarschule. Der Fall liegt gut 8-9 Jahre zurück. Ich bin nun 24. Auch für evangelische Christen ist das Volke Israel das auserwählte Volk. Die evangelischen Christen sehen sich als Teil des Volkes Israel, damit sind wohl nicht die Juden gemeint, sondern jene, die an Jesus glauben. Dennoch sind diese evangelischen Christen den Juden teilweise sehr verbunden. Sie kamen nicht, weil der Unterricht kritisch gegenüber Israel gewesen sein sollte b.z.w. die Palästinenser zu gut wegkamen.
    • Things will be different when I take over the worl 09.04.2019 17:24
      Highlight Highlight Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes.
      Hesekiel 34,13

      Ihr Christen aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
      1. Petrus 2,9

    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 09.04.2019 15:34
    Highlight Highlight Das wäre eigendlich die Art Artikel die ich gerne im wöchentlichen Sektenblog lesen würde....
    • Mia_san_mia 09.04.2019 19:18
      Highlight Highlight Stamm bringt so etwas halt nicht zustande.
  • felixJongleur 09.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Ich habe privat meine Erfahrungen mit den Zeugen gemacht (nicht über die Eltern), war als Kind auch schon mit dabei im Königreichsaal und ja, mir tun diese Menschen leid. Sie haben Angst vor allem und jedem, dürfen sich und anderen nichts Gutes tun. Und dann werden noch gezielt einsame und oft ältere Männer und Frauen angesprochen und man nutzt deren Not aus, schlimm. Wenn dann hier noch jemand mit der lebenslustigen tätowierten Mutter kommt (wie wenn das normal wäre dort) kann ich nur den Kopf schütteln.
    • Raoul Duke 09.04.2019 15:54
      Highlight Highlight Eine subjektive Meinung, genau wie mein Kommentar 🤷‍♂️
    • Lamino 420 09.04.2019 17:51
      Highlight Highlight Nur fehlen bei dir die Argumente.
  • Guybrush Threepwood 09.04.2019 14:18
    Highlight Highlight Dieser Verein ist gefährlich. Kleines Beispiel. Meine Grossmutter musste sich beibringen Ihre Augentropfen und sonstigen Medis selber zu verabreichen. Dies hatte bis anhin ein Nachbar, welcher ein guter Freund von ihr ist übernommen.
    Nun haben es ihre Glaubensbrüder bemerkt und gesagt, dass dies ein zu naher Kontakt zwischen nicht verheirateten Menschen ist.
  • WID 09.04.2019 14:11
    Highlight Highlight Das ist Kindsmissbrauch, physisch und psychisch.
  • Lörrlee 09.04.2019 14:03
    Highlight Highlight Satan's a good guy
    • Blitzmagnet 09.04.2019 15:07
      Highlight Highlight Verglichen damit: Jep!
    • Makatitom 09.04.2019 18:05
      Highlight Highlight Jetzt weiss ich wie man die Typen für immer los wird: Dingdong, ja, ich nehme mir eine halbe Stunde Zeit mit euch über Gott zu reden, wenn ihr euch vorher an meiner schwarzen Messe beteiligt
      hehehehehehe
    • Lörrlee 10.04.2019 09:40
      Highlight Highlight "Was, ihr seid Zeugen Jehovas? Das trifft sich perfekt! In meinem Lehrbuch für Satanisten-Anfänger steht, dass ein Zeuge Jehovas bei ritualen den gleichen Stellenwert einnimmt wie vier ganze Ziegen! Aber was schwafel ich da von Lehrbücher hier, Ritual da...
      Was für ein Glück, gerade wollte ich beim Bauernmarkt vorbeigehen, das kann ich mir ja zum Glück sparen. Herein, kommen Sie nur herein! ... ICH SAGTE HEREIN!"
  • big_max81 09.04.2019 13:41
    Highlight Highlight dieser artikel ist weder informativ noch wirklich sachbezogen. die dynamik bei den zj - ich war für fast 20 jahre auch einer, und in der religion geboren - ist viel komplexer und subtiler. es wäre interessant zu lesen, was leute konkret unternommen haben, um geistig sich von den zeugen zu lösen, mit der opferrolle bekennt man sich nur in der ersteb phase des austiegs - nachher müsste man sich von diese lösen und versuchen, die ganze dynamik objektiv zu untersuchen... das siel ist, sich in diesem grossen bild zu finden!
  • bruder klaus 09.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Die Jehovas Zeugen sind lange nicht die Einzigen, welche massiv Manipulieren und den echten Glauben damit in Schräglage bringen. Ich kann nur jedem Aussteiger gratulieren und ihm/ihr Gottes reichen Segen für den weiteren Weg wünschen. Mögen Sie den die echte Liebe Gottes erfahren und leben. Der nicht menschengemachte Gott ist nämlich nicht einer, welcher kontrolliert, büsst, peinigt und verhindert.
    • Beggride 09.04.2019 20:46
      Highlight Highlight Es gibt genau gleich viele Hinweise für die Existenz eines liebenden Gotts, wie eines peinigenden Gotts: 0.
    • Lörrlee 10.04.2019 09:41
      Highlight Highlight @bruder klaus:
      Jetzt lassen Sie den lieben Mann doch in Ruhe. Er kam gerade erst aus einer Sekte raus, da müssen Sie ihn nicht in das nächste Ammenmärchen schicken.
  • Zat 09.04.2019 13:38
    Highlight Highlight In unserem Ort gibt es eine Familie, deren Kinder aus religiösen Gründen nicht am Fasnachtsanlass der Schule teilnehmen durfte. Als dies der Klasse gesagt wurde, hat das Kind bitter geweint. Seither frage ich mich, bei welcher Religion - weder muslimisch noch reformiert oder katholisch - das so sein könnte. Könnten es die ZJ sein? Gibt es noch andere, welche ähnliche Vorgaben haben?
    • loquito 09.04.2019 14:04
      Highlight Highlight Zeugen Jehovas feiern nicht... Keinen Geburtstag etc. Kinder bon ZJ habe ich immer eingeladen zum Lernen.... Dann klappts...
    • DemonCore 09.04.2019 14:08
      Highlight Highlight Viele Religionen bringen Kinder zum leiden, zum Teil mit Tramata die jahrzehntelang anhalten. Schwimmverbot bei Muslimen, Ko-Edukations-Verbot bei Muslimen, Beschneidungen bei Juden, Christen und Muslimen, schlechtes Gewissen dank Erbsünden-Propaganda bei Katholiken. Ich kannte eine fast 40-Jährige Frau die erst wenige Jahre ohne Angst vor der Hölle ihre Sexualität leben konnte. Hindus haben dank dem frühkindlich eingeimpften Dämonen-Glauben vor allerlei Lächerlichkeiten Angst (unter anderem vor bösen Blicken, vor Gewässern, vor Friedhöfen und vor gewissen Bergen).
    • Tagedieb 09.04.2019 16:14
      Highlight Highlight Der Brüderverein hat auch sehr strenge Regeln. (Heisst jetzt Gemeinde für Christus) Die sind vorallem im Kanton Bern. Ich hatte zwei in der Klasse: Sie durften in kein Lager, an keinem Schultheater mitmachen, Parties waren eh tabu, hatten zu Hause weder TV, Radio noch Zeitung. Die Mädchen immer mit Rock & Zopf (Sie riss sich die Haare aus wenn sie nervten, da schneiden für Mädels nicht erlaubt ist) & die Buben trugen Manchesterhose & Kurzhaarfrisur.
      Ich verstand mich immer gut mit ihnen, aber sie taten mir auch leid. Sie ist heute ausgestiegen und happy - Er Missionar in Rumänien (...)
  • ciaociao 09.04.2019 12:47
    Highlight Highlight Kannte eine Zeugin, die gegen den Willen ihrer Gemeinde eine Berufslehre gestartet hat und so etwas Freiheit schnuppern konnte. Kurz vor dem Lehrabschluss ist sie dann ausgetreten, Kontakt mit den Eltern hatte sie dann nur noch indirekt über die obligatorischen Zahlungen durch die Eltern bis zum Lehrabschluss.

    Ist schon krass dass eine solche Parallelgesellschaft auch hier bei uns existiert.
  • Linus Luchs 09.04.2019 12:32
    Highlight Highlight Die "Zeugen" werden von ihrer Sekte in ihrer Freiheit massiv eingeschränkt, sie werden bedroht, bestraft und erniedrigt, Schutz der Privatsphäre gibt es nicht, Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit auch nicht... Das sind alles Verstösse gegen Grundrechte, die in unserer Verfassung verbrieft sind. Wie ist es rechtsstaatlich eigentlich möglich, dass eine totalitäre Organisation, die Tausende Menschen in ihren Fängen hält, ungestraft ihr Unwesen treibt? Es sieht so aus, als wäre die Sekteninnenwelt ein rechtsfreier Raum. Was würde passieren, wenn ein Aussteiger die Sekte vor Gericht zieht?
    • Nicolas D 09.04.2019 12:53
      Highlight Highlight Es würde nichts passieren, da ja nicht die Sekte / Freikriche die "belästigungen ausführen, sondern ein paar der Anhänger. ...
    • Raoul Duke 09.04.2019 12:56
      Highlight Highlight Leider werden hier wieder nur die schlimmsten Beispiele herausgenommen. In jeder glaubensrichtung gibt es Extremisten die versuchen andere zu unterjochen. Meine Mutter, eine lebenslustige, tattoowierte motorradfahrerin und Mitglied der Zeugen, findet Frieden in ihrem Glauben und fühlt sich in kleinster Weise eingeengt. Im übrigen sind alle Zeugen die ich bis jetzt kennengelernt habe Grundanständige Menschen.
      Und nein, ich bin nicht Mitglied 😏
    • My Senf 09.04.2019 13:09
      Highlight Highlight von was genau war er Abhängig?
      Ich sehe in seinen Aussagen keine Abhängigkeit die ihm von dritten auferlegt wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • deedee 09.04.2019 12:20
    Highlight Highlight 2019 und sowas existiert immer noch und wird auch immer existieren. Wir Menschen halten uns für superintelligent aber lassen uns von so einem Müll manipulieren obwohl der gesunde Menschenverstand schon lange Alarm schlägt. Traurig
  • Shwarms 09.04.2019 12:02
    Highlight Highlight Wie bei jeder Sekte, wird wohl auch hier ein Abhängigkeitsverhältnis geschaffen. Soziale, aber auch teils ökonomische Strukturen entfallen bei Zuwiderhandlungen der Mitglieder. Ausbrechen kann man anscheinend nur dank sozialer Unterstützung, so wie sie der Protagonist hier erkämpfen konnte.
    Die Frage bleibt: Wieso ist die Schaffung einer solcher Abhängigkeit in der Schweiz überhaupt erlaubt? Denn mit Religionsfreiheit hat das sicherlich nichts mehr zu tun.
    • pumpkin42 09.04.2019 12:57
      Highlight Highlight Erlaubt ist das eigentlich nicht. Aber wo kein Kläger ist kein Richter. Deswegen die Zeugen generell zu verbieten wäre zu weit gegriffen - hier sollten wir Augenmass bewahren
    • My Senf 09.04.2019 13:06
      Highlight Highlight Von was genau war er denn abhängig?
    • Hoodie Allen 09.04.2019 13:06
      Highlight Highlight @Pumpkin: Eine Sekte ist doch keine Religion? Weshalb sollte man es dann nicht verbieten können?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 09.04.2019 11:56
    Highlight Highlight Ist halt gleich wie jede andere Religion auch. Man versucht, einen Menschen in eine Richtung zu lenken, nützt es aber auch teilweise aus und denkt an den eigenen Profit. Man nimmt quasi mehr als gegeben wird. In einer Welt, inder Kapitalismus vorherrscht (Früher war es Reichsregime) kann auch nicht wirklich von einer moralisch korrekten Weltvorstellung geredet werden. Da ist jedes Individuum auf sich allein gestellt
    • Natürlich 09.04.2019 13:02
      Highlight Highlight Ich weiss ja nicht was du mit deinem Kommentar aussagen willst.
      Aber Sekten mit Weltreligionen zu vergleichen ist schon sehr speziell.
      Ich kann monatelang in eine Kirche zum Gottesdienst gehen ohne dass ich wenn ich dann nicht mehr gehe alle von mir abwenden etc
    • Ich_bin_ich 09.04.2019 13:46
      Highlight Highlight @Natürlich
      Nun, da gibt es aber auch bei den Weltreligionen andere Beispiele, durchaus in der Schweiz, durchaus auch bei Kindern, bei denen religiöser Druck erzeugt wird.

      Spricht man da von Einzelfällen nur weil Weltreligionen ein bisschen mehr Mitglieder haben?
      Ist man eventuell bei Weltreligionen eher gewillt von Einzelfällen zu sprechen, da ganze Kontinente religiöse Strukturen aufweisen?

      Nicht ganz konsequent wie ich finde...
    • My Senf 09.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Nun wir wurden, ganz @Natürlich, jeweils am Montag zitiert (vom gläubigen Lehrer) wenn wir uns am So nicht in der Sonntagsschule blicken liessen, so viel zu einer der Grössten überhaupt Sekten!

      bei mir gab es 1x einen Schlag auf die ausgestreckte Hand. Ich sagte ihm als 11jähriger da er sowas mit mir nicht mehr machen wird!
      Ich ging auch nie mehr zur Sonntagsschule und wurde auch nie mehr zitiert und das in einem Terrorumfeld!
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