Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Eher lecke ich den Paradeplatz sauber» – wie ein Journi der «Weltwoche» einen Korb gibt



Allzu viele Sympathien scheint die «Weltwoche» bei Krsto Lazarevic nicht zu geniessen. Der Journalist und Osteuropa-Korrespondent, der für verschiedene deutschsprachige Medien aus dem Balkan berichtet, wurde gemäss eigenen Angaben von «Weltwoche»-Auslandschef Urs Gehriger wegen eines Nachdrucks angefragt. 

In dem Antwortmail, das Lazarevic am Montag auf Twitter und Facebook veröffentlichte, macht Lazarevic keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen das Wochenblatt. Der Text ist zudem gespickt mit Andeutungen auf frühere Kontroversen rund um die «Weltwoche».

«Dieser Moment, wenn die Weltwoche dich nach einem Beitrag anfragt und du irgendwie antworten musst, ein einfaches ‹Nein› aber nicht genügt.»

Die Kosovaren-Story

«Sehr geehrter Herr Gehriger, vielen Dank für ihr Interesse an meinen Recherchen zur Ausbreitung des Salafismus und des Islamischen Staats. Wie möchten Sie den Beitrag bebildern? Die Weltwoche hatte schon mal ein Titelbild aus dem Kosovo. Da war ein achtjähriges Kind mit einer Spielzeugpistole abgebildet, darunter stand: ‹Die Roma kommen – Raubzüge in der Schweiz›. Vielleicht nehmen sie einfach wieder dieses Bild und schreiben darunter ‹Die Islamisten kommen›, oder ‹Die Kosovaren kommen›.»

Lazarevic spielt in dem Abschnitt auf einen Artikel in der «Weltwoche» an, der im Frühling 2012 hohe Wellen geschlagen hatte. Das Magazin machte die Geschichte über Raubzüge von Roma-Banden in der Schweiz auf der Titelseite mit dem Porträt eines dunkelhäutigen Jungen auf, der eine Pistole auf den Betrachter richtet. Dabei handelte es sich um ein Archivbild.

Der Presserat rügte später das «Weltwoche»-Cover: Die Zeitschrift hätte das Foto als Symbolbild kenntlich machen müssen. Zudem sei die Kombination zwischen Titel und Titelbild zu pauschalisierend und bediene sich an Vorurteilen und Stereotypen.

bestCover

Weltwoche roma

bild: pd

Die Provokations-Masche

«Oder sie machen wieder etwas, das vom Mainstream abweicht. Als mein Kollege Deniz Yücel eingeknastet wurde und die gesamte deutschsprachige Presselandschaft ihre Solidarität zeigte, titelte die Weltwoche mit Gerechtigkeit für Erdogan. Wie wäre es bei meinem Thema mit ‹Gerechtigkeit für Abu Bakr al-Baghdadi?› Das ist doch etwas Provokantes, mit dem niemand rechnen würde.»

Zensür 😡 – Türkei sperrt Wikipedia
..und die Weltwoche, das Parteiblatt der SVP, fordert Fairness für Erdogan.

bild: screenshot/weltwoche

In der angesprochenen Ausgabe (mit dem korrekten Titel «Fairness für Erdogan») schwingt sich Roger Köppel im Editorial zum Verteidiger des autokratisch herrschenden Staatschefs Recep Tayip Erdogan auf: «Ich respektiere Staatspräsident Erdogan als rechtmässiges Staatsoberhaupt, das auf die Unterstützung einer demokratischen Mehrheit seiner Landsleute zählen kann. Zudem respektiere ich, dass sich die Türkei in einer Art Belagerungszustand befindet. Es geht um Recht und Ordnung. Übersehen es in ihrem selbstgerechten Zorn vielleicht die westlichen Erdogan-Anprangerer?»

Der Beitrag sorgte vielerorts für Kopfschütteln und reiht sich ein in eine lange Linie von provozierenden und polemischen Artikeln des ehemals linksliberalen Wochenblatts. Einer der Höhepunkte war 2015 die Kür des damaligen FIFA-Chefs Sepp Blatter zum Schweizer des Jahres. Blatter sah sich zu dieser Zeit gerade happigen Vorwürfen aufgrund des FIFA-Korruptionsskandals ausgesetzt.

Köppel selber sagte dazu gegenüber SRF: Es sei manchmal wichtig, Gegensteuer zu geben, «damit diese moralische Verurteilungsstimmung nicht alles beherrscht».

Die Plagiatsvorwürfe

«Ich bin zudem überrascht, dass sie mich nach einem Nachdruck meines Beitrags fragen. In der Vergangenheit haben doch gerade sie Herr Gehriger Texte aus Telegraph, Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Welt einfach plagiiert und ihren Namen drunter gesetzt. Ich finde es amüsant wie ihr Magazin vor stehlenden Ausländerbanden warnt, während sie ihre Texte zusammenklauen.»

Auslands-Redaktor Urs Gehriger geriet vor zwei Jahren in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass er grosse Teile einer Buchrezension abkupferte. Gehriger bediente sich für die Besprechung eines Geschichtsbuchs grosszügig bei der britischen Tageszeitung «The Telegraph». Später deckte die NZZ auf, dass Gehriger auch Textpassagen aus der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» und aus der «Welt» übernommen hatte, ohne sie kenntlich zu machen. «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel nahm gegenüber der NZZ Stellung: «Diese Fehlleistungen entsprechen nicht dem handwerklichen Standard der Weltwoche». Die «Weltwoche» habe Massnahmen ergriffen, damit so etwas in Zukunft nicht mehr vorkomme. Gehriger selber liess ausrichten, er haben einen Fehler gemacht und sei von der Chefredaktion gerügt worden. Es werde nicht mehr vorkommen.

Im Lauf des Mails wird Lazarevic dann überdeutlich:

«Ich würd eher den Paradeplatz mit meiner Zunge sauberlecken, als meinen Namen für ihr rechtspopulistisches SVP-Blatt herzugeben.»

Auf Twitter erntet der Lazarevic begeisterte Reaktionen:

Weltwoche-Redaktor Urs Gehriger war bislang für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

(wst)

abspielen

Video: watson/Renato Kaiser

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

215
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

64
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

215
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

64
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

119
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

77
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
77Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pachnota 05.07.2017 15:39
    Highlight Highlight In der aktuellen Ausgabe kritisiert, WW Autor, Axel Bauer, den Entscheid einer Gemeinde scharf, eine junge Türkin, nicht einbürgern zu wollen. WW Autor, Chr. Mörgeli, nimmt S. Sommaruga in Schutz, weil diese vom Tagi angegriffen wird, weil sie kinderlos ist.
    Für alle Nicht Leser, die ihre Vorstellungen haben, wie dieses (pöse) Blatt wohl sein könnte.
  • CASSIO 05.07.2017 07:37
    Highlight Highlight fairness für erdogan. und wieder einmal mehr zeigt sich, wie köppelschen partei für die blochers, resp. die ems chemie, ergreift. bereits sein boss machte den bückling vor den türken (als br!!!!!), als perincek (so hiess er doch damals) wegen verleugnung des völkermordes an den armeniern (und dies provokant hier in der schweiz) verurteilt wurde. dies, weil die ems chemie grosse investitionen in der türkei plante. und noch immer höseln diese "stolzen" "schweizer" (die zeichen sind explizit so gesetzt worden) den türken hinterher und winseln wie hungrige hunde. beschämend! eine schande seid Ihr!
  • San_Fernando 04.07.2017 23:21
    Highlight Highlight Da bin ich aber sehr gespannt wie die Weltwoche bzw der dauergrinsende Köppel darauf reagiert...
    HERRLICH!!!!!!
  • WilliMu 04.07.2017 22:31
    Highlight Highlight Ja, will der Köppel denn nachlecken?
    Macht er ja eigentlich oft, mit all den Plagiaten, die er in "seiner" Zeitung veröffentlicht.
    Schön, wie die Abonnenten dieses SVP-Käseblatts sich nach unten bewegen!
  • rodolofo 04.07.2017 21:48
    Highlight Highlight Alles, was Köppel und seine Weltwoche machen, ist hinterlistig und Machtbesessen!
    Die haben gemerkt, dass sie in der Öffentlichkeit als Propagandablatt der aggressiven SVP-Zürcher-Linie wahrgenommen werden und versuchen, diese hässliche Wahrheit mit dem Feigenblatt von unabhängigen Beiträgen zu verdecken.
    Krsto Lazarevic aber riecht "die Gülle in der Grube" und weigert sich, dieses Feigenblatt zu sein.
    Mit Leuten, wie Köppel und Konsorten gibt es nur eins:
    Jeden Kontakt vermeiden!
    Wenn es nicht anders geht, emotionslos und eiskalt Schachzüge ausdenken und durchführen, bis zum Schach matt!
  • Einstein56 04.07.2017 20:31
    Highlight Highlight Na ja, Ni wo wo wo?
    • Blitzmagnet 05.07.2017 10:48
      Highlight Highlight Dada ist nicht tot
  • Anton Klar 04.07.2017 20:06
    Highlight Highlight Das Sommerloch ist da. Das dieser Bericht im als Push-up news erscheint ist fraglich. Hauptsache man hat wieder etwas gegen Köppel, die Weltwoche oder die SVP. Deren Meinung einem nicht passt. Applaus.
  • Crank 04.07.2017 19:50
    Highlight Highlight Ich kann dem Journalisten nicht applaudieren. Sachlich hat er zwar recht aber es klingt mir zu sehr nach "endlich will die Weltwoche einen Text von mir veröffentlichen und ich hab nun die Chance sie einmal richtig mit einem Tweet in die Pfanne zu hauen."
    Er hätte seine Ablehnung auch genau so an die Weltwoche schreiben können ohne es an die grosse Glocke zu hängen. Seine Kritik an der Weltwoche kann er ja gerne in einem richtigen journalistischen Beitrag veröffentlichen, das käme bei mir besser an.
    • henkos 04.07.2017 21:42
      Highlight Highlight Wenn Sie sich über den Autor informiert hätten, bevor Sie hier plumpe Behauptungen aufstellen, wüssten Sie, dass der Autor die Weltwoche nicht nötig hat.
    • Crank 05.07.2017 13:06
      Highlight Highlight Nötig oder nicht, die Art seiner Replik gefällt mir trotzdem nicht.
    • Lichtblau 05.07.2017 20:49
      Highlight Highlight @henkos: Ist das so? Auch wenn die Absicht dahinter gutgemeint ist - genauso kommt das Statement rüber. Ein bisschen schlicht, ein wenig, na ja ... "unerwachsen"? Das wäre doch weit raffinierter gegangen.
  • häfi der Spinat 04.07.2017 18:52
    Highlight Highlight Da sind jetzt aber wohl viele frustrierte Stimmen unterwegs.
  • häfi der Spinat 04.07.2017 18:25
    Highlight Highlight Ha ha, jetzt sollte der Herr, den Paradeplatz auflecken müssen.
  • Mia_san_mia 04.07.2017 17:37
    Highlight Highlight Super Antwort 👍
  • Platonismo 04.07.2017 16:47
    Highlight Highlight Wäre gross gewesen, wenn er es nicht als billige Effekthascherei verwendet hätte. So ist es PR, nett gemacht, aber einfach PR.
    • rauchzeichen 04.07.2017 18:37
      Highlight Highlight wie wärs denn keine pr?
  • fabsli 04.07.2017 15:13
    Highlight Highlight Wurde eigentlich Alice Schwarzer für den Beitrag der aktuellen Ausgabe der Wewo engagiert? "Sexismus heute - eine Standortbestimmung". Das ist ein Knaller! Selten so gelacht. Das ist so wie wenn Erdogan einen Artikel über "Demokratie und Meinungsfreiheit" machen würde.
  • ElAlbanese 04.07.2017 15:06
    Highlight Highlight Das ein Serbe über die den "IS" und den Salafismus in Kosovo schreibt, dabei können nur negative Dinge herauskommen.^^
    • InfinityLoop 04.07.2017 17:05
      Highlight Highlight Vorallem über den IS und Salafismus könnte man doch auch positives berichten🤦🏻‍♂️ Und könnte es sein das du gerade über jemanden urteilst den du nicht kennst,selber aber immer heult das er nicht gleich behandelt wird?
    • EvilBetty 04.07.2017 17:23
      Highlight Highlight Was gäbe es denn positives über den IS und Salafisten (hihi... Fisten) zu berichten?
    • Gummibär 04.07.2017 18:12
      Highlight Highlight Ja gibt es denn durch irgend jemanden, Serben oder nicht, irgend etwas Positives über den IS und Salafismus in Kosovo zu schreiben ? Durch einen Albaner vielleicht ? Lass hören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 04.07.2017 14:53
    Highlight Highlight die strategie der weltwoche ist immer die gleiche, konsequent das gegenteil der mehrheit vertreten und mittels gezielter auslassungen von fakten, sachverhalte für seine klientel wunschgerecht und dem eigenen weltbild angepasst erscheinen lassen.

    köppel gibt mit "seiner" weltwoche nicht nur immer mehr vollgas auf dem weg richtung senkrechten abgrund, er winkt dabei sogar noch seinen kritikern zu.

    mediale debilität, abbildbar spätestens bei der neuesten WEMF-auflagezahlen.

    wieviel satire erträgt eine zeitschrift überhaupt?
    • Carry62 04.07.2017 19:43
      Highlight Highlight Wieviele der Herzchengeber habe die WW schon einmal SELBER gelesen?????
    • Hanjo 04.07.2017 22:15
      Highlight Highlight Ich habe die Weltwoche eine Weile regelmässig gelesen und sie war in den 90ern und frühen 2000er-Jahren äusserst informativ, mittlerweile will ich aber nicht mehr, dass für so einen Müll arme Bäume sterben müssen.
    • SUP_2 04.07.2017 23:25
      Highlight Highlight @Carry62: am Ende nur noch auf der Toilette, da inhaltlich passend...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 04.07.2017 14:45
    Highlight Highlight Er wollte nicht, ok, kein Ding. Die Art und Weise der Absage ist auch ok, muss er ja selber wissen. Weshalb er diese jedoch öffentlich "posten" muss ist mir nicht ganz verständlich....meiner Meinung nach, diskualifiziert er sich damit selber.
    • Alex23 04.07.2017 17:26
      Highlight Highlight Fandustic, warum disqualifiziert er sich damit? Er ist Reporter. Sein Beruf ist Kommunikation, Verbreitung, Öffentlichmachen.
      Und ich habe grosse Freude daran, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und diesem Trauerspiel von einer Wochenzeitung seine Meinung durchgibt. Hätte er es still in seinem Kämmerlein getan, wie hätte ich dann was zum Schmunzeln gehabt?
    • Mia_san_mia 04.07.2017 17:38
      Highlight Highlight Also ich finde es gut.
    • fandustic 05.07.2017 08:41
      Highlight Highlight Die "unbesungenen Helden" sind nun mal die besten und nicht jene welche sich in der Öffentlichkeit als "Revoluzer" darstellen. Er hat seine Ansage gegenüber der Weltwoche gemacht....den Rest hätte er sich schenken können. Wobei, in Zeiten von den sozialen Medien können das leider nur noch wenige.
  • piedone lo sbirro 04.07.2017 14:40
    Highlight Highlight bravo lazarevic!

    die weltwoche war mal ein liberales blatt, jetzt ist es zum sprachrohr der SVP verkommen.

    köppel ist zum vasallen verkommen, er schreibt was die hand die ihn füttert hören will.

    beispiele des „qualitätsjournalismus“ der wewo:

    schmutzkampagnen gegen sarasin/ goltermann, gegen res strehle, gegen sommaruga, kesb, usw.
    passend auch dazu die artikel des abschreibejournalisten urs gehriger, die dümmlichen und falschen artikel des "journalisten" mörgeli zur asylunterkunft für jugendliche in zollikon.
    am besten gefiel mir die verehrung gegenüber des nazi-massenmörder göring.
  • Kaspar Stupan 04.07.2017 14:24
    Highlight Highlight Die WeWo war mal ein gutes Blatt und dann ging es weiter Rechhhhhhhhhhts und von Anstand war keine Rede mehr.
    Eine Zeitung / Magazin die einem dauergrinser wie Christoph Mörgeli eine Plattform für seine schrägen SVP/noch weiter rechts Publikum liefert (geliefert) hat in meinen Augen jeden Respekt verloren. Herr Köppels stelle würde ich auch solchen Stuss schreiben und solche Bilder nehmen, er verkauft einfach ein Magazin. Und es gibt einfach viel mehr dumme Menschen Rechts von der Mitte als Links (ich bin kein Linker und auch nicht SP oder Grüner oder lustiger Gutmensch) aber das ist Fakt!
  • So en Ueli 04.07.2017 14:10
    Highlight Highlight Mami schau, ich habe der Weltwoche den Stinkefinger gezeigt.

    Diese Aktion schreit könnte glatt von einem ADHS Kind kommen.
    • Alex23 04.07.2017 17:31
      Highlight Highlight Ach Ueli, was in drei Teufels Namen soll das mit einem ADHS-Kind zu tun haben?
      Und den Stinkefinger hat er gerade nicht gezeigt, sondern Punkt für Punkt abgehandelt, was die Weltwoche zu so einem miesen Blatt macht. Dass er sich dabei nicht in unverbindlichen Nettigkeiten ergeht, liegt in der Natur der Mitteilungen.
    • Sandro Lightwood 04.07.2017 17:59
      Highlight Highlight Wieso denn?
  • ujay 04.07.2017 14:01
    Highlight Highlight Bravo. Die WW blossgestellt. Ist auch einfach. Koeppel und Co. braucht man nur den Spiegel vorzuhalten. Die Artikel sprechen fuer sich. Umso trauriger, dass WW Leser diesen miesen Stil auch noch goutieren.
  • reaper54 04.07.2017 12:52
    Highlight Highlight Lustig, wurde heute morgen nicht über einen Politiker gemotzt weil er einen Journalisten, welcher ihn in einem Artikel runtermachte, beleidigte?
    Wenn aber ein Journalist eine Zeitung beleidigt welche nicht seiner Gesinnung entspricht wird es hier gefeiert.
    Amüsant diese Welt...
    • FrancoL 04.07.2017 13:12
      Highlight Highlight Wo genau beleidigt er die WeWo?
      Er sagt was Sache ist oder fanden Sie das Foto mit dem Kind und der Pistole auch nur im Ansatz rechtfertigt oder würden Sie die Hand ins Feuer legen für Erdogan und dass er ohne Druck an die Macht kam (wieso wurden denn so viele Oppositionelle eingebuchtet), fanden Sie den Artikel zu Göring ausgewogen, mit der Anmerkung die Nr.2 der Nazis habe nichts von den Greueltaten im Nazi-Reich gewusst.
      Nein wer so einen Stil wie die WeWo pflegt den kann man fast schon nicht mehr beleidigen.
    • Gähn on the rocks 04.07.2017 13:21
      Highlight Highlight und du bist der amüsanteste!
    • Sandro Lightwood 04.07.2017 13:34
      Highlight Highlight Fang an zu differenzieren. Hilft ungemein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 04.07.2017 12:48
    Highlight Highlight Stutenbissigkeit find ich oberpeinlich, wieso damit an die Öffentlichtkeit. Ich seh keinen Unterschied zu Populismus und Hetze.
    • Baba 04.07.2017 14:05
      Highlight Highlight Hier von "Stutenbissigkeit" zu sprechen ist schon ein wenig am Ziel vorbei geschossen... Es handelt sich um zwei Herren!

      Herr Krstorevic stellt aber aufgrund der journalistischen Gepflogenheiten besagten Druckerzeugnisses einige Fragen und kommt - zwar vor deren Beantwortung, aber wohl wiederum aufgrund des von der WeWo gepflegten Stils - für sich selbst zu einem recht eindrückliche Schluss.

      Populismus? Hetze? Nope.
    • Juliet Bravo 04.07.2017 14:37
      Highlight Highlight Die Rechten kommen immer mit "Hetze", wenn ihnen keine Argumente mehr einfallen.
    • covfefe2go 04.07.2017 15:04
      Highlight Highlight Ich stimme Thinktank vollkommen zu.
      Man kann auch gutes tun ohne es immer an die Öffentlichkeit zu tragen.
      Das Verhalten von Krsto Lazarevic ist hingegen eher peinlich und schreit nach benötigter Aufmerksamkeit.‎
  • derEchteElch 04.07.2017 12:39
    Highlight Highlight Da hat jemand wieder seine passende Schwanzverlängerung gefunden.

    Geilt sich daran auf, möglichst "coole" Absagen zu machen und muss noch eine Anerkennung auf Twitter suchen.

    Solchen Menschen fehlt es an Respekt und dem nötigen Umgangston, nur weil sie von ihrer politischen Überzeugung geblendet sind, dass sie wie Rassisten gegen Andere wettern.
    • frodo67 04.07.2017 12:51
      Highlight Highlight "Solchen Menschen fehlt es an Respekt und dem nötigen Umgangston, nur weil sie von ihrer politischen Überzeugung geblendet sind, dass sie wie Rassisten gegen Andere wettern." Selten so gelacht.
    • Makatitom 04.07.2017 12:59
      Highlight Highlight Respekt gegenüber Respektlosen wie Köppels, Gut oder Göhringer? Respekt gibt es nicht einfach so, den muss man sich verdienen
    • FrancoL 04.07.2017 13:17
      Highlight Highlight Den geistigen Elchtest wieder nicht bestanden.
      Respekt und Umgangston sind definitiv nicht die Tugenden der WeWo und schon gar nicht von Gut und Köppel.
      Wenn Sie sich aber an die WeWo orientieren, dann verstehe ich dass Sie den Elchtest als bestanden erachten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shin Kami 04.07.2017 12:39
    Highlight Highlight Ich mache es mal wie die Weltwoche und lasse ein Bild sprechen, ich kann gerade nicht mehr schreiben, bin mit lachen beschäftigt.
    Benutzer Bildabspielen
  • HunterCH 04.07.2017 12:20
    Highlight Highlight Wer die WeWo liest und dieses Blatt als jurnalistische Publikation ansieht, spricht häufig nur auf diese besondere Art der "Berichterstattung" an... XD Und "ein Bild sagt mehr als 1000 Worte", also ist es einfacher, ein "böses, ausländisches Kind" zu zeigen, als sich die Mühe zu machen, dem populistischen Leser fundierte Texte zu liefern. ;-)
    • häfi der Spinat 04.07.2017 18:46
      Highlight Highlight ok, und wann hast du das letzte mal eine WW gelesen?

Deutsches Versuchslabor lässt Tiere qualvoll verenden – Spuren führen in die Schweiz

In einem deutschen Labor sterben junge Hunde, Affen und Katzen einen qualvollen Tod. Was eine Schweizer Pharma-Firma damit zu tun hat.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz und Cruelty Free International hat sich als Pfleger in das Tierversuchslabor LPT nahe Hamburg eingeschleust. Von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Tierschützer die zahlreichen brutalen Tierversuche an jungen Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen.

Der Bericht sorgte in Deutschland in den letzten Tagen für viel Empörung.

Bei LPT handelt es sich um ein Familienunternehmen. Das Versuchslabor ist eine der grössten Einrichtungen für …

Artikel lesen
Link zum Artikel