Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Member of the Swiss National Council Natalie Rickli telephones while waiting at the train station of Winterthur, Switzerland, on May 21, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Natalie Rickli, Nationalraetin SVP-ZH, telefoniert waehrend dem Warten am Bahnhof Winterthur, am 21. Mai 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Sie freut sich, dass er Abstimmungskampf vorbei ist: SVP-Nationalrätin Natalie Rickli. Bild: KEYSTONE

«Sind Sie eine schlechte Demokratin?» – So windet sich SVP-Rickli nach No Billag

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli sieht Werbeeinschränkungen für die SRG kritisch. Sie will lieber die Gebühren senken.

doris kleck / Aargauer Zeitung



Frau Rickli, selbst die GSOA-Initiative zur Abschaffung der Armee war erfolgreicher als «No Billag» ...
Nathalie Rickli: Die beiden Abstimmungen kann man nicht vergleichen. Bei der «No Billag»-Initiative ist einmalig, dass die klaren Sieger so viele Versprechen gemacht haben, was sich bei der SRG ändern werde. Ihre Botschaft war: Stimmen Sie Nein und danach sinken die Gebühren und wir werden redimensionieren. Selbst die SRG hat von «abspecken» geredet. Diese Versprechen gab es nur dank der Initiative.

Sie verlangen mit einem Vorstoss eine Gebührensenkung auf 300 Franken. Das ist doch pure Provokation!
Was soll daran provokativ sein? Diese Zahl wurde von den «No Billag»-Gegnern im Abstimmungskampf genannt. Unsere Vorstösse werden sie daran erinnern. Ich freue mich, dass wir ab heute eine seriöse Diskussion über den Service public führen können und der teils gehässige Abstimmungskampf vorbei ist.

«Ich freue mich, dass wir ab heute eine seriöse Diskussion über den Service public führen können und der teils gehässige Abstimmungskampf vorbei ist.»

Definiert man normalerweise nicht zuerst den Auftrag und redet danach über die Finanzierung?
Genau das haben wir in der Vergangenheit vergeblich versucht. Der Service-public-Bericht des Bundesrates war sehr oberflächlich und alle Versuche, etwas am System zu ändern, sind gescheitert. Der Bundesrat und die Parlamentsmehrheit haben mit dem Radio- und Fernsehgesetz 2015 bei den Gebühren angesetzt, und deshalb ist es richtig, dass wir nun finanzielle Leitplanken vorgeben.

Die SVP fordert auch die Abschaffung der Gebühren für Unternehmen. Sind Sie eine schlechte Demokratin?
Die damalige Abstimmung ging mit einem Unterschied von nur 3500 Stimmen aus. Es wurde eine Service-public-Diskussion versprochen, die nicht wirklich stattgefunden hat. Mittlerweile fordert nicht nur die SVP, sondern auch die FDP die Abschaffung der Mediensteuer für Firmen.

Die SRG hat angekündigt, 2019 80 Millionen Franken zu sparen. Genügt das?
Die SRG-Führung hat die Kritik offenbar ernst genommen. Die Ankündigungen, sich mehr von Privaten zu unterscheiden, werte ich als positiv. Wichtig ist einfach, dass die Gebühren dann gesenkt werden und der Bundesrat diese dann nicht anderweitig verwendet.

Was erwarten Sie vom Bundesrat?
Der Bundesrat kann alleine über die SRG-Konzession bestimmen. Eine minimale Mitsprache des Parlamentes wurde aufgrund des starken Lobbyings der SRG abgelehnt. Der Vorschlag des Bundesrates für die neue, vierjährige Konzession ab 2019 sieht gleich viele Sender vor wie heute und gar einen Ausbau im Internet. Wenn wir nun eine effektive Service-public-Diskussion führen wollen, muss dieses Vorhaben sistiert werden, was wir in der Parlamentskommission thematisieren werden. Die bestehende SRG-Konzession kann verlängert werden.

Der Bundesrat will die SRG mit der neuen Konzession zurückbinden: Die Unterhaltungsprogramme sollen sich klarer von kommerziellen Angeboten unterscheiden und die SRG soll mindestens 50 Prozent der Gebühreneinnahmen für die Information verwenden.
Viele meinen, das sei neu, aber schon heute investiert die SRG 50 Prozent der Gebühren für Information. Bei der neuen SRGKonzession muss sie sich zudem nur noch in der Unterhaltung von kommerziellen Anbietern unterscheiden. Der Grundsatz der Unterscheidung von kommerziellen Anbietern soll gestrichen werden. Das ist ein Freipass für die SRG im Internet. Mein Appell an alle Politiker und Journalisten ist: Lesen Sie den Vorschlag für die neue Konzession, der jetzt in der Vernehmlassung ist!

«Es war ein Fehler, dass man die privaten Radio- und Fernsehsender am Gebührentopf beteiligt hat.»

Müssen die Werbemöglichkeiten der SRG beschränkt werden?
Das Radiosponsoring kann man abschaffen; es gibt genügend private Radiosender. Bei der Fernsehwerbung bin ich zurückhaltender. Unser Werbemarkt ist sehr klein, es braucht die öffentlich-rechtlichen und die privaten Fernsehsender. Es besteht die Gefahr, dass Werbeeinschränkungen bei der SRG dazu führen, dass mehr Geld ins Internet und ins Ausland fliesst also dorthin, wovor die «No Billag»-Gegner und die SRG nun die ganze Zeit gewarnt haben.

Müssen die Gebührengelder breiter verteilt werden?
Ich bin vehement dagegen. Es war ein Fehler, dass man die privaten Radio- und Fernsehsender am Gebührentopf beteiligt hat. Diese Abhängigkeiten hat man im Abstimmungskampf nun klar gesehen. Schon heute gibt es TV-Stationen, die bis zu 70 Prozent von Gebühren leben. Wir müssen den privaten Unternehmen mehr Freiheit geben: Darum müssen wir schauen, was die privaten Sender erbringen können. Das muss dann die SRG nicht mehr gleichzeitig tun. Wenn wir das nicht schaffen, kommen immer mehr Forderungen. Irgendwann hängen die Zeitungen und Onlinemedien auch am Gebührentopf.

Lehnen Sie das Mediengesetz darum ab?
Ja, wir müssen deregulieren und sicher nicht das Internet regulieren. Die Forderung, Onlinezeitungen zu unterstützen, steht im Raum. Das möchte ich nicht. Dann muss ich mich wirklich um die vierte Gewalt sorgen. Medien müssen finanziell unabhängig sein, damit sie die Politik kritisch begleiten können.

Alles zur No-Billag-Initiative

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

abspielen

Video: undefined/SDA

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

74
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

40
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

42
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

20
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

74
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

40
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

42
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

20
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

83
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • phiplip 06.03.2018 09:19
    Highlight Highlight ich bin dafür, dass sämtliche „fakten“ eines interviews zukünftig gegengecheckt werden sollen. aktuell (oder so aktuell wie es halt geht) fliessen 39% in die information und nicht 50%, weil es frau (t)rickli grad so passt. ein schönes beispiel der den nutzen und die wichtigkeit von unabhängigem journalismus dick unterstreicht.
    https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2017/07/04/srg-finanzierung-woher-wie-viel-wofur/
  • Sophia 05.03.2018 17:47
    Highlight Highlight Du meinst privates Rado könne es besser, Natalie? Kann es nicht und ich höre darum keines bis auf Radio Klassik Oprera und das nur zum Einschlafen. Sonst Deutschlandfunk, nicht weil der von Deutschland kommt, sondern weil der Sendungen für Erwachsene, selbständig denkende Bürger macht und mich nicht mit billiger Dummmachermusik zudröhnt. SRF schaue rep.höre ich nur ganz gezielt und ich hoffe, der bleibt von euch Rechten für alle Ewigkeit ein vom "Volch" geschütztes Tabu. Denn was eure Medien (WW und BZ) verzapfen, ist zum Wegschauen und zum Heulen!
  • Sophia 05.03.2018 17:38
    Highlight Highlight Jetzt zeigen sich die Demokraten der SVP: Wenn sie eine Abstimmung mit 0.3% Mehrheit gewinnen, dann ist das unantastbares Volksvotum, sagt aber das Volch mit Zweidrittelsmehrheit nein, dann ist das alles aufgrund von Schwindel passiert! Ich will dir mal was sagen, liebe Natalie, ich habe weder die Botschaften des Bundesrates noch sonst irgendwelche Meinungen zu der Initiative gelesen, ich wusste sofort, mein SRF bleibt so, wie es ist und wird nie an Blocher und co. verscherbelt. Du beleidigst mich und viele Stimmbürger, die keine Hilfe von euch eingebildeten "Vordenkern" brauchen.
  • ThePower 05.03.2018 17:38
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich dafür, dass die Gebühren sinken und 300.- pro Jahr klingen vernünftig. Aber es kann nicht sein, dass die Firmen nichts bezahlen müssen. In den allermeisten Betrieben wird der Service ja genutzt, z.T sogar kommerziell (Stichwort: Public Viewing in Sportsbars und Restaurants). Wäre ja noch schöner, wenn der Sozialhilfeempfänger plötzlich Billag bezahlen müsste und Grosskonzerne wie Novartis keinen Rappen..
    • ThePower 06.03.2018 10:50
      Highlight Highlight @Ni Hao
      Mag sein, aber juristisch sind es zwei verschiedene Personen, nicht zuletzt ja auch deswegen, weil die meisten Unternehmen im Besitz mehrerer Leute sind. Dazu profitieren die Unternehmen auch vom Service Public. Es kann nicht sein, dass nur die Privaten bezahlen. Weiter dürfte bei den meisten Firmen diese Gebühr kaum ins Gewicht fallen, da Unternehmen mit tiefem Umsatz kaum Billag bezahlen und sie für Grosskonzerne in einer verschmerzbaren Höhe plafoniert ist. Das Lohnargument zieht hier also definitiv nicht.
  • Heieiei 05.03.2018 16:34
    Highlight Highlight Sehr kritische Fragen die Frau Rickli für meinen Geschmack so beantwortet hat wie ich die Entwicklung sehen will bei der SRG. Ich hoffe die Versprechen werden eingehalten der SRG. Weil das Nein nur aus diesem Grund zustande kam.
    • Saraina 05.03.2018 22:46
      Highlight Highlight Quatsch! Fakt ist, die NoBillag Fans gingen logischerweise stimmen, denn sie wollten ja ein Ende der Zwangsgebüren. Trotzdem brachten sie nur rund 28% der Stummen zusammen. Die Stimmbeteiligung war 54 %. Ich wage mal zu behaupten, dass den 46% die gar nicht an die Urne gibgen, kein Problem mit den SRG-Gebüren haben, denn sonst hätten sie die Gelegenheit war genommen und hätten Ja gestimmt.

      Das Nein kam zustande, weil eine überwältigende Mehrheit der Stimmbürger kein Problem mit der SRG hat, und/oder die Intrige der Libertären durchschaut.
  • Trump's verschwiegener Sohn 05.03.2018 14:31
    Highlight Highlight Wenn man wissen will, wie wenig Frau Rickli das schweizer Volk wertschätzt, dann muss man nur 5 Minuten Privatfernsehen konsumieren. Sorry, aber wie sehr muss man sein Volk hassen, wenn man so etwas Primitives wie das Privatfernsehen über sein Volk mit vollster Vehemenz ergehen lassen will? Man muss das öffentliche ja nicht unbedingt gut finden, aber das private ist einfach etwas vom Primitivsten, was man seinem Volk antun kann. Würde Frau Rickli auch ihre eigenen Kinder dazu ermutigen, jeden Tag ein bisschen Bachelor und Bauer sucht Frau zu sehen, oder ist das nur gut für die Unterschicht?
  • Hoopsie 05.03.2018 10:49
    Highlight Highlight Frau Rickli, was wollen sie eigentlich?

    2 x hat der Gewerbeverband wegen diesen Gebühren für die Wirtschaft gekämpft. 2 x innerhalb von 3 Jahren am Volk gescheitert.

    Wollen sie also wirklich einen doppelten Volksentscheid umkehren, dass die Wirtschaft entlastet und das einfache Volk belastet wird? Ist es wirklich das, wofür sie so verbissen kämpfen?

    Wenn sie die grossen Unternehmen um 200 Mio entlasten, heisst das für uns, dass die Gebühr um 50.-- pro Haushalt steigt, oder die Leistung entsprechend sinkt. Ist das wirklich ihr Ziel??
    • cgk 05.03.2018 19:48
      Highlight Highlight Obwohl ich nein gestimmt habe, finde ich diese Doppelbesteuerung mehr als ungerecht. Ich bezahle privat, wie auch in meinem Geschäft. Die Berechnungsgrundlage nach Umsatz zeigt deutlich, dass die, welche sowas bestimmt haben den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn nicht kennen. Gewerbepräsident Bigler hat uns mit seiner radikale Initiative einen Bärendienst erwiesen.
  • Posersalami 05.03.2018 10:46
    Highlight Highlight „Wir müssen den privaten Unternehmen mehr Freiheit geben:“

    Werden die tollen privaten Unternehmer denn dazu genötigt, vom Gebührenzopf zu partizipieren? Ich denke, dass das nicht so ist und die Rickli in bester SVP Tradition sich die Welt zusammenlügt, wie sie es gerne hätte. Wer wählt eigentlich solche notorischen Dummschwätzer?
    • Hoopsie 05.03.2018 11:24
      Highlight Highlight @Posersalami: Da kann ich ihnen nur recht geben. Die Gebührengelder müssen von den Privatradios beantragt werden. Und die einzige Auflage an die Privaten, sie müssen einen gewissen "Service Publique" bieten. Logisch, denn wenn sie schon unser Geld bekommen, sollen sie auch etwas für uns tun.

      Es ist unerträglich, wie diese Frau die Menschen falsch informiert.
      Sie weiss, dass die Werbegelder ins Internet abwandern. Sie aber macht den bösen Staat und seine Regulierungen dafür verantwortlich. Sie ist beruflich damit beschäftigt und weiss, wie es läuft, erzählt aber ganz anderes.
    • IchSageNichts 05.03.2018 17:29
      Highlight Highlight Ohne das Geld hast du ja keine Chance!
  • Trasher2 05.03.2018 10:16
    Highlight Highlight Das ewige Gestürm um die Empfangsgebühren fürs Gewerbe... Wir sprechen aktuell von Fr. 218.- damit im Geschäft Radios laufen dürfen...

    Soviel Geld geben viele Betriebe für ein „normales“ Geschäftsessen mit 2-3 Personen aus.
    • loquito 05.03.2018 10:38
      Highlight Highlight Viele Geschäfte geben dies pro Pwrson für ein Apero aus. Wer wegen 200.- auch nur 5 min vergeudet, dessen Geschäft hat ganz andere Probleme...
    • laska 05.03.2018 10:59
      Highlight Highlight wir werden für den Radioempfang in unserem Geschäft ab 2019 nebst den Suisa-Abgaben Fr. 910.— Empfangsgebühren zu zahlen haben.
    • Etniesoph 05.03.2018 11:26
      Highlight Highlight @Iaska bei einer Million Jahresumsatz sollte das ja nicht der Rede Wert sein...
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 05.03.2018 10:06
    Highlight Highlight Natalie (mimimimimi),
    es spielt eine untergeordnete Rolle, wie und ob Du die krachende Niederlage akzeptierst.
    Ich bin so richtig beruhigt, dass wir weiterhin eine starke neutrale 4. Gewalt wollen.

    Herr Rutz hat die Niederlage als Sieg interpretiert. Scheint in Mode zu sein, alles so zu interpretieren, wie es einem gerade passt.

    #keineberlusconisierunginderschweiz
    • Makatitom 05.03.2018 10:34
      Highlight Highlight Korrektur Hashtag
      #keineblochusconisierungderschweiz
    • N. Y. P. D. 05.03.2018 11:02
      Highlight Highlight @Makatitom

      Einverstanden.

      Du darfst jetzt in den Mittag.

      En Guete
  • Hans der Dampfer 05.03.2018 09:59
    Highlight Highlight Na ja, ehrlicherweise muss man ja auch zugeben das die Meinungsbildung ziemlich gesteuert wurde. Aber ja, ich hätte anstelle des SRF auch Millionen in die Werbung gebuttert. Immerhin geht es ja um meinen Job. IMO haben die eine sehr gute Kampagne gefahren wo man mal deutlich sehen konnte wie viel Macht die Medien haben. Noch vor ein paar Monaten wäre die Abstimmung genau umgekehrt verlaufen. Die Totalmobilisierung der SRG hat dann alles gekippt. So gewinnt man locker jede Abstimmung.
    • Hoopsie 05.03.2018 10:36
      Highlight Highlight Könnt ihr Rechten Euch einmal entscheiden, ob man das Schweizer Volk nun mit Werbung kaufen kann oder nicht?

      Zweitens beweisen sie, dass die SRG Millionen in den Kampf gebuttert hat.

      Und Drittens haben sich ausser Gewerbeverband, SVP und Initiativkommitee, alle gegen die NoBillag ausgesprochen. Es war die Schweizer Bevölkerung und die Verbände, welche dagegen aufgestanden sind. Nehmen sie einfach das Resultat zur Kenntnis, das wäre schön.
    • Geophage 05.03.2018 10:42
      Highlight Highlight Am Ende war es noch so, dass einige Befürworter umgestimmt wurden, als sie ein gebührenfinanziertes Programm konsumiert haben. Verrückt nicht wahr?
  • Jekyll & Hyde 05.03.2018 09:43
    Highlight Highlight Frau Rickli arbeitete bis ende 2017 beim Werbevermarkter Goldbach Media. Wer von einer gestärkten Privat-TV Landschaft bzw. Werbefinanzierten SRG am meisten Profitiert ist ja wohl klar.

    Ein Schelm wer böses dabei denkt.

    Nicht das ich wahrscheinlich nicht auch so gehandelt hätte, jeder ist sich selbst der nächste.

    Daher Lohnt es sich immer zu Fragen: Wer Profitiert davon ? Was sind die Beweggründe einzelner Personen sich dafür einzusetzen ? und erst dann zu entscheiden ob Pro oder Kontra und sich nicht von den Emotionen leiten lassen.

    Just my 2 Cents
  • Herbert Anneler 05.03.2018 09:16
    Highlight Highlight Ihr Hass auf die SRG macht Rickli blind! Und wenn sie behauptet, No Billag sei nur so krachend gescheitert wegen der Angstmache und dem Werbebudget der Gegener, schliesst sie aus, dass es die besseren Argumente der Gegner gewesen sein könnten, die zum glasklaren Verdikt geführt haben. Im Klartext heisst dies: Frau Rickli & Co. sehen in uns StimmbürgerInnen entweder ängstliche Hasenfüsse oder käufliche IdiotInnen oder beides. Und solche Menschen sitzen in unserem Parlament und beanspruchen, klüger und weitsichtiger zu sein als wir, das dumbe Volch. Schlicht unerträglich für DemokratInnen!
  • Geophage 05.03.2018 09:09
    Highlight Highlight Frau Rickli müsste finanziell unabhängig sein, damit sie die Politik kritisch begleiten könnte. Spartensender zu unterstützen ist wichtig oder wollt ihr ständig vom selben Einheitsbrei eingelullt werden?
  • Alice36 05.03.2018 08:59
    Highlight Highlight Nun die Printmedien gehören 3 grossen Medienhäusern plus Blocher. Egal welche Zeitung ich lese ich stosse immer wieder auf Copy & Paste husch-husch Artikel die mich nicht wirklich informieren. Ich möchte nicht das Selbe beim Fernsehen erleben deshalb bin ich froh das die unsinnige, extreme Initiative so deutlich abgelehnt wurde. Wohin es führt wenn Fr. Rickli's Gesinnungsgenossen für die Info an die Bevölkerung zustandig wären kann man am Beispiel der Weltwoche gut nachvollziehen. Ich möchte hier keine US Verhältnisse wo das Geld einiger Milliardäre die Meinung macht.
  • manhunt 05.03.2018 08:32
    Highlight Highlight „Medien müssen finanziell unabhängig sein, damit sie die Politik kritisch begleiten können.“
    als ob ein WW oder eine BAZ finanziell unabhängig wären, geschweige denn die politik ihrer geldgeber kritisch begleiten würden.
  • Alterssturheit 05.03.2018 08:30
    Highlight Highlight Werbemarkt...ich kann es nicht mehr hören. Gleichzeitig ist bewiesen (siehe auch hier die Diskussion wegen der STOPP Werbung Kleber), dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung sehr gerne auf (noch mehr) Werbung verzichten will - egal in welchen Medien.
    Ich zahle gerne etwas mehr für werbefreie Sendungen.
  • Quecksalber 05.03.2018 08:21
    Highlight Highlight Rickli und Bigler sind vor allem gut im Fordern für ihre eigene Klientel.
    • Trasher2 05.03.2018 11:57
      Highlight Highlight Die Hoffnung und die Realität sehen eben halt dann oft schon anders aus.... (insbesondere bei Rikklis Partei...)
  • länzu 05.03.2018 08:18
    Highlight Highlight Da kriegen die Frau Rickli und ihre Kumpanen so was von auf die Schnauze, wie schon lange keine Initianden mehr. Das hindert sie aber nicht daran, so quasi als Siegerin aufzutreten und Forderungen zu stellen, was jetzt alles anders werden müsse. Haben sie schon einmal daran gedacht, Frau Rickli, dass bei solch emotionalen Abstimmungen auch die Protagonisten einen Einfluss aufs Abstimmungsergebnis haben? Nun, mit Leuten. wie Ihnen und den Herren Kleeb und Kessler ist kein Blumentopf zu gewinnen.
  • jk8 05.03.2018 08:17
    Highlight Highlight Hmm Natalie Rickli - Jene die in der Arena vom 18.12.15 gross verkündete, sie wolle keine Abschaffung der SRG und hat jetzt trotzdem für ein No-Billag-Ja geworben?
    • Saraina 05.03.2018 13:56
      Highlight Highlight Rickli wollte vor allem, dass SRF keine Gebühren mehr kassieren kann, und deswegen mit Werbung überleben muss. Bis vor kurzem war sie hoch bezahlte Angestellte eines Werbevermarktungs-Unternehmens, und als solche war sie eine der Initiantinnen der Anti- Billag Kampagne.
  • Donald 05.03.2018 08:16
    Highlight Highlight Wäre noch gut zu erwähnen, dass Frau Rickli in der Branche arbeitet. Sie macht ja auch kein Geheimnis daraus, dass es ihr nur um die Grösse des Werbemarktes geht. Das nennt man dann wohl transparentes Lobbying. Aber keine Ahnung, wo das Volksnah sein sollte...
  • Bert der Geologe 05.03.2018 07:54
    Highlight Highlight Ein schlechter Verlierer zu sein, ist an sich nicht schlimm. Ich verliere auch nur äusserst ungern. Aber dann sollte man sich eher zurückziehen und nicht Interviews geben. In einem anderen Interview hat Frau Rickli gesagt, die Initiative sei der Zeit voraus gewesen, also mit anderen Worten 71 Prozent der Stimmenden waren zu dumm für diese Initiative. Es ist so, dass 71 Prozent die unlautere Absicht durchschaut haben. Die lassen sich auch mit neuen Finten nicht austricksen.
  • My Senf 05.03.2018 07:45
    Highlight Highlight „Abschaffung der Mediensteuer für Firmen“
    Also wenns um die Firmen geht, da müsste zuerst mal die Kirchensteuer abgeschafft werden.
    Kann man sich ein Beispiel am Aargau nehmen
    Würde mehr einschenken
  • tomdance 05.03.2018 07:40
    Highlight Highlight Frau R. sagt: "Die damalige Abstimmung ging mit einem Unterschied von nur 3500 Stimmen aus...". Ich könnte sagen: "Wollen wir nochmals über die MEI abstimmen, bitte?". Ich könnte, mache es aber nicht. Ich respektiere den Ausgang von Abstimmungen und zwängle und täubele nicht in Sünneli-Manier. Schlechte Verlierer, schlechte Verlierer.
    • Hoopsie 05.03.2018 10:59
      Highlight Highlight @alphabet: Anzufügen wäre auch noch, dass bei der MEI die Stimmbevölkerung brandschwarz angelogen wurde.

      Sie können die Versprechen der Initiaten noch heute im Internet lesen:

      http://www.masseneinwanderung.ch/content/argumente/was-ist-zu-tun_.html

      da steht wörtlich als 2. Punkt: "muss das Personenfreizügigkeitsabkommen also nicht gekündigt werden"

      Vielen Dank für die plumpen Lügen, welche das Schweizer Vertrauen in unsere Institutionen massivst erschüttert haben.
    • Trasher2 05.03.2018 12:05
      Highlight Highlight Verstehe ich jetzt nicht... die „Gewinner“ der MEI ist doch seit Jahren die Stärkste Partei und die Fraktion im Parlament riesig...

      Ich behaupte, die hättens in der Hand gehabt, wollten aber gar keine einschneidenden Änderungen, weil die Bauern, Unternehmer und Gewerbler die billigen Ausländischen Arbeitskräft mit Handkuss anstellen.
      Die MEI war nur Mittel den Profit weiter zu optimieren und sich dem Stimmvolch als „wir machen was gegen diese Ausländer“ zu präsentieren. Ein falsches Spiel für die eigene Gier und den eigenen Profit.
    • Etniesoph 05.03.2018 13:31
      Highlight Highlight @alphabet weiter anzumerken ist, dass die Gewinner sich selber zum Verlierer gemacht haben. Die Mehrheit im Parlament ist immer noch bürgerlich. Und wieso haben Sie nicht das Referendum ergriffen? Der politische Prozess bei der MEI war noch gar nicht abgeschlossen, die SVP hat vorher aufgegeben, weil sie kalte Füsse bekamen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Etniesoph 05.03.2018 07:39
    Highlight Highlight "Das Radiosponsoring kann man abschaffen; es gibt genügend private Radiosender. Bei der Fernsehwerbung bin ich zurückhaltender." - ist ja klar. Sie darf auch nicht gegen ihren Arbeitgeber argumentieren!
    • Fulehung1950 05.03.2018 09:27
      Highlight Highlight Viel schlimmer: sie ist jetzt selbständig und will natürlich ihre eigenen Pfründe verteidigen. Sie betreibt Politik, damit ihr Einkommen gesichert wird.
    • IchSageNichts 05.03.2018 17:36
      Highlight Highlight Wer macht das nicht?
  • Zeit_Genosse 05.03.2018 07:38
    Highlight Highlight Selbstmarketing und Medien stiegen auf. Vielleicht sollten die privaten Medien etwas kritischer sein und nicht jede Sau durchs Dorf jagen.
  • RaWi - Wir sind mehr 05.03.2018 07:36
    Highlight Highlight Einfach unglaublich wie die Sünneli-Partei sich ihre eigene Realität zurechtbiegt. Die Gebühren wurden auf 365.- gesenkt aufgrund des RTVG das wir im 2015 angenommen haben.

    Weil die SRG weniger Gebühren bekommt muss diese sparen. Daher können die Gebühren nun nicht bereits wieder gesenkt werden, da die SRG am sparen ist.

    Wenn das RTVG sehr knapp angenommen wurde, wird das weiter thematisiert. Wenn hingegen Initiativen der Sünneli-Partei nur sehr knapp angenommen werden so spricht man von einem "Volchs-Auftrag" den es zu erfüllen gebe.
  • Dewar 05.03.2018 07:25
    Highlight Highlight Selbst von Rickli habe ich hoch selten so wirre Aussagen gehört. Da will sie unabhängige Medien, aber sie sollen keine öffentlichen Gelder erhalten (auch die Privaten). Dann will sie zuerst die Finanzierung beschränken, statt den Auftrag zu definieren, im zweiten Teil will sie dann aber dennoch den Auftrag drastisch reduzieren. Das zeigt für mich, dass es Rickli überhaupt nicht um die Gebühr geht, sondern um absolute Kontrolle von Inhalten. Dasselbe bei den privaten: Wenn denen 70% ihres Budgets weggestrichen werden, können sie entweder zumachen oder sich in Blochers unabhängige Arme retten.
    • Saraina 05.03.2018 13:59
      Highlight Highlight Die neue Argumentationsstrategie von Frau Rickli nennt sich "trumpieren". Das heisst, ich sage was immer nötig ist, ist um die Sache im von mir gewünschten Licht erscheinen zu lassen.
  • Tataaa 05.03.2018 07:23
    Highlight Highlight Gute Verlierer sehen anders aus. Immer wieder erstaunlich, wie einige Politiker eine Niederlage als Sieg verkaufen und dann auch noch glauben, die Leute kaufen so einen Mist ab.
  • pamayer 05.03.2018 06:47
    Highlight Highlight So, so.



    Wie immer.
  • Fiftyfoot 05.03.2018 06:40
    Highlight Highlight Wer ist als Medienhaus wohl finanziell unabhängiger:
    Die SRG mit dem Volk als Besitzer oder TA, NZZ oder BaZ mit 4-5 reichen Aktionären? Wer befiehlt am Schluss was läuft? Aber diese Haltung ist ja geradezu typisch. Mit "Volk" rumwedeln und damit "Bestimmung durch ein paar Reiche" meinen. Merci liebe Stimmbürher habt Ihr dies durchschaut!
    • sigma2 05.03.2018 07:33
      Highlight Highlight Ganz klar die SRG, denn sie erhält immer mindestens 1.2 Mrd, egal ob auch nur ein einziger zuschaut. Auch wenn das Volk Besitzer der SRG sein sollte, was natürlich nicht stimmt, denn die SRG ein privatrechtlicher Verein mit 24 000 Mitgliedern. Ein Verein gehört seinen Mitgliedern, wenn überhaupt.

      Da der BR alleine über die Höhe der Gebühren und damit über 75% des Einkommens der SRG bestimmt, ist die SRG finanziell vom Bund abhängig.

      Und ja, der BR nimmt direkten Einfluss auf das Programm der SRG. In der Konzession stehen explizite Themen, die die SRG behandeln muss.
    • hävi der spinat 05.03.2018 07:51
      Highlight Highlight https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/schweiz/millionaer-links-sucht-neues-medium-ld.1347529
    • Hoopsie 05.03.2018 11:15
      Highlight Highlight @sigma2:

      Nein, die SRG bekommt nicht immer 1,2 Mia. Gestern hätte die SRG vom Volk versenkt werden können. Aber eine Rekordzahl von Neinstimmern (Es gab wohl noch nie eine Sache mit 2,1 Mio Stimmen) hat gesagt, wir wollen das System behalten.

      Und nun kommen Sie und brüllen den gleichen Schrott herum wie vor der Abstimmung. Die SRG gehört dem Volk und das wurde gestern eindrücklich unterstrichen. Das Volk will Gebühren, das Volk will keine Macht der Wirtschaft und Politik in der SRG. Nehmen sie das bitte endlich zur Kenntnis.
  • dho 05.03.2018 06:34
    Highlight Highlight Es geht um Aufmerksamkeit. Frau Ricklin versteht es, eine noch so dumme Message in die Öffentlichkeit zu pumpen (timing), in der Hoffnung, die Medien möchten doch bitte sehr aufspringen und ihr ein Interview anbieten... und siehe da: die Frau Ricklin ist in der Öffentlichkeit präsent... allerdings verbunden mit dem Schildchen "Ich bin Politikerin und darf unendlich bescheuerte Dinge hinaus posaunen, ohne dass die Wähler/innen mich abwählen". Dass Sie sich da bloss nicht irren, Frau Ricklin. Mein Vorschlag: bei den nächsten Nationalratswahlen den Namen "Ricklin" durchstreichen. Too easy.
    • EvilBetty 05.03.2018 08:13
      Highlight Highlight Blöd nur, dass sie Rickli heisst ...
    • dast0103 05.03.2018 08:35
      Highlight Highlight Sie heisst Rickli. Lesen hilft.
    • dho 05.03.2018 08:50
      Highlight Highlight Ich wollte wohl "Ricklino" oder "Rickli No" schreiben... o.ä. auf alle Fälle kommt das "no" dem Strich gleich, mit dem der Name der Kandidatin aus dem Rennen genommen wird... 🤡
  • Süffu 05.03.2018 06:33
    Highlight Highlight Wie viel sympatischer wäre es, wenn nun nicht die eigene Leistung glorifiziert würde, sondern der SRG ein Lob ausgesprochen würde, dass trotz dem abgeschmetterten Frontalangriff, den Problemen der Verlierer ein Ohr geschenkt wird..
    • _kokolorix 05.03.2018 07:11
      Highlight Highlight Genau. Auf diese Demut, welche die SVP jetzt von der SRG so ultimativ verlangt, warten wir seit der Ablehnung von Durchsetzungsinitative etc.
      Demut von der SVP!
  • Tommyboy Jones 05.03.2018 06:06
    Highlight Highlight Keine 5 Minuten nachdem Frau Rickli vom Stimmvolk so richtig eines an die Schnauze gekriegt hat, tritt sie hier mit ihren Forderungen auf. Das ist zwar typisch für unsere Politiker der heutigen Zeit, zeugt aber vor Allem von ganz schlechtem Stil und Grössenwahn! Demokratieverständnis auf tiefstem Niveau.
    • Hans der Dampfer 05.03.2018 10:02
      Highlight Highlight Kann man jetzt Frauen wieder so betiteln oder liegt es einfach an der Parteien Zugehörigkeit das man sich über Frauen so äussern darf?
    • Geophage 05.03.2018 10:31
      Highlight Highlight Nein, man kann nur eine Frau welche den Nachnamen Rickli trägt auch Frau Rickli nennen. Natürlich ginge es auch bei anderen, wäre aber genau so falsch, wie den Kommentar von Tommyboy Jones als Aufruf zur Gewalt gegen Frauen zu sehen.
  • walsi 05.03.2018 06:05
    Highlight Highlight Natalie Rickli ärgert sich über den gehässigen Abstimmungskampf. Ein guter Lacher heute Morgen. Ist es nicht Frau Rickli und ihre Partei die gerne mal mit dem Zweihänder argumentieren und auch vor den Argumenten aus der untersten Schublade nicht zurückschrecken.
    • _kokolorix 05.03.2018 07:21
      Highlight Highlight Kam mir bisher auch so vor. Die Gehässigkeiten, persönlichen Verunglimpfungen und unbelegten Behauptungen kamen doch fast ausschliesslich aus dem pro Lager. Die Gegner mussten nur den Initiativtext rezitieren um die wahren Absichten der Initianten offenzulegen
    • ConcernedCitizen 05.03.2018 08:23
      Highlight Highlight Frau Rickli ärgert sich, weil ihrem Arbeitgeber nun TV-Werbeeinnahmen in Millionenhöhe entgehen. Nicht nur muss die SRG nun nicht auf Werbung ausweichen, sie kündigt sogar an, noch weniger Werbung einzusetzen. Super-GAU! 😉
    • Fulehung1950 05.03.2018 09:35
      Highlight Highlight @ConcernedCitizen: der Frau Rickli entgehen Einnahmen! Sie hat sich rechtzeitig „selbständig“ gemacht, um sich den Nimbus der Unabhängigkeit zu geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 05.03.2018 05:17
    Highlight Highlight Es gibt TV Stationen die zu 70% von Gebühren leben. Frau Rikli, glauben Sie wirklich, dass der Schweizer Werbemarkt so gross ist, dass mehrere TV Stationen davon leben können? Die Schweiz ist zu klein für mehrere private TV Stationen. Und noch ein Gedanke, jeder Werbefranken der in der Schweiz ausgegeben wird ist eine Indirekte Zwangsgebühr. Die Kosten für Werbung werden den Produkten im Landen aufgerechnet. Ohne Werbung gäbe es billigere Produkte.
    • sigma2 05.03.2018 07:40
      Highlight Highlight Dann bist du also dafür, dass es nur noch die SRG geben soll? Also keine Medienvielfalt?
    • meglo 05.03.2018 08:45
      Highlight Highlight @sigma2 Du legst 'Sigma2' etwas in den Mund, was er nicht gesagt hat.
    • Hoopsie 05.03.2018 11:45
      Highlight Highlight @Sigma2: immerhin gibt es noch die SRG. Sie wollten ja gar nichts.
  • Majoras Maske 05.03.2018 05:16
    Highlight Highlight Das Volk hat jetzt zweimal bestätigt, dass Unternehmen auch Gebühren zahlen sollen. Darüber hinaus sind die meisten Unternehmen ja davon befreit, weil sie zu klein sind. Da sieht man deutlich wenn die gute Frau eigentlich vertritt.
    Und für Konsumenten ist es wesentlich besser wenn SRF auf Werbung verzichtet statt auf Gebühren. Wer nur Eigeninteressen vertritt, ist kein glaubwürdiger Akteur und wer gerade eine so krachende Niederlage erlitten hat, hat weder Forderungen zu stellen noch eine Mehrheit hinter sich. Frau Rickli sollte sich besser wieder Sexstraftätern widmen...
    • sigma2 05.03.2018 07:42
      Highlight Highlight Also sprichst du Frau Rickli ihre elementaren Rechte ab? Darf also eine Minderheit keine Forderungen mehr stellen?
    • meglo 05.03.2018 08:45
      Highlight Highlight @sigma2 Du legst 'Majoras Maske' etwas in den Mund, was er/sie nicht gesagt hat.
    • Hoopsie 05.03.2018 11:52
      Highlight Highlight @sigma2:
      Ja, nach einer solch krassen Niederlage, sollte man in dieser Frage auf Forderungen verzichten. (Es gab wohl noch nie so eine grosse zahlenmässige Ablehnung. Oder gab es schon mehr als 2,1 Mio für eine Seite?)

      Zumindest ein paar Monate lang. Alles andere zeugt von Arroganz, keinem Demokratieverständnis und ganz schwachem Stil.

      Aber wenn Sie das gut finden. Wie hiess gleich nochmals einer der wirrsten "NoBillag Filme" - Mitgegangen, Mitgehangen. Genau!

Deutsches Versuchslabor lässt Tiere qualvoll verenden – Spuren führen in die Schweiz

In einem deutschen Labor sterben junge Hunde, Affen und Katzen einen qualvollen Tod. Was eine Schweizer Pharma-Firma damit zu tun hat.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz und Cruelty Free International hat sich als Pfleger in das Tierversuchslabor LPT nahe Hamburg eingeschleust. Von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Tierschützer die zahlreichen brutalen Tierversuche an jungen Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen.

Der Bericht sorgte in Deutschland in den letzten Tagen für viel Empörung.

Bei LPT handelt es sich um ein Familienunternehmen. Das Versuchslabor ist eine der grössten Einrichtungen für …

Artikel lesen
Link zum Artikel