Schweiz
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Patrizia Laeri
Moderatorin ECO
2017

Copyright: SRF/Oscar Alessio
NO SALES
NO ARCHIVES

Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei  und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Patrizia Laeri wickelt ihre Nebenjobs über eine eigens dafür gegründete Firma ab. bild: srf.ch

So oft arbeiten SRG-Mitarbeiter fremd – nun liegen erstmals Zahlen vor



Kurz vor der No-Billag-Abstimmung liess «Rundschau»-Moderator Sandro Brotz die Hosen runter. In der Sendung von letzter Woche gab er vor der ganzen Schweiz seinen Lohn bekannt: 130'000 Franken brutto pro Jahr. Dazu kämen Nebeneinkünfte von rund 5000 Franken pro Jahr, präzisierte er anschliessend.

Wie Brotz verdienen viele SRG-Aushängeschilder nebenher noch einen Zustupf. Nach Schätzungen von Branchenkennern lassen sich Top-Shots wie Sven Epiney für externe Moderationen bis zu 10’000 Franken zahlen – pro Event. Manche wie Sport-Moderator Rainer Maria Salzgeber oder «Börse»-Moderatorin Patrizia Laeri haben gar eigene Firmen, über die sie ihre Nebengeschäfte abwickeln, schrieb die Schweiz am Wochenende unlängst. 

Wie viele Auftritte die SRG-Mitarbeiter neben ihrem Job leisten, galt allerdings als gut gehütetes Geheimnis. Bis jetzt. Auf Anfrage von watson gibt das Unternehmen erstmals Zahlen bekannt.

Letztes Jahr hat die SRG 65 Gesuche von publizistisch tätigen Vollzeitangestellten bewilligt, wie Mediensprecher Daniel Steiner sagt. Dazu kommen gut 200 Gesuche von Teilzeit-Mitarbeitern.

«Der Datenschutz verbietet es der SRG allerdings, einen Teilzeitbeschäftigten oder einen selbstständigen Auftragnehmer zu verpflichten, all seine Einkünfte zu melden», so Steiner.

«Unsere publizistisch tätigen Mitarbeitenden dürfen nur in passendem Rahmen auftreten und sich nie in Abhängigkeiten begeben.»

Daniel Steiner, SRG-Sprecher

Die Nebenbeschäftigungen sind laut Steiner breit gefächert: Sie reichten von Moderationen von Anlässen und Podien bis hin zu Nebenjobs als Teilzeit-Fitnesstrainer.

Alle Mitarbeiter – ob Vollzeit oder Teilzeit angestellt – müssten sich dabei an strenge Richtlinien halten. Oberster Grundsatz: «Unsere publizistisch tätigen Mitarbeitenden dürfen nur in passendem Rahmen auftreten und sich nie in Abhängigkeiten begeben.»

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92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lichtler 01.03.2018 21:06
    Highlight Highlight Ähm, große Ankündigung und nichts dahinter?!?
  • Sauäschnörrli 01.03.2018 20:26
    Highlight Highlight No Billag: Der Moment wenn sich Rechte über die höhe der Löhne beschweren und hohe Abgaben darauf fordern.
  • Watson=Propagandahuren 01.03.2018 20:02
    Highlight Highlight Hmmm wer führt denn Anlässe durch wo alleine für die Moderation 10'000 Franken springen gelassen werden?
    Der Quartierverein Wollishofen wohl kaum...
    Also wohl eher Veranstaltungen die von Banken, Versicherungen, Gewerbeverbänden usw. finanziert werden.
    Und ein Moderator der an solchen Events in ein paar Stunden tausende Franken verdient ist dann ganz bestimm neutral, wenn er die Chefs dieser Firmen/Verbände in die Mangel nehmen soll?
    Also unabhängig ob man pro SRG ist oder nicht, sollten da doch zumindest leichte Zweifel aufommen ob das mit Neutralität wirklich vereinbar ist.
    • IchSageNichts 01.03.2018 22:33
      Highlight Highlight Das Herz zu Blitz Verhältnis zeugt von einem offenbar sehr offene Verständnis der Leser gegen über der landesüblicher Korruption. Wenns politisch gerade passt.

      Klar gibts da eine Abhängugkeit. Als Journalist sollte man alles daran setzen sich nie diesen Vorwurf gefallen lassen zu müssen oder wieso muss das bewilligt werden? Die haben auch Massstäbe die einfach sehr tief angesetzt sind.
    • Lichtblau 01.03.2018 22:37
      Highlight Highlight Ihr Hmmm ist auf jeden Fall berechtigt.
  • hävi der spinat 01.03.2018 17:31
    Highlight Highlight Salzgeber verdient

    620000 Stutz pro Jahr.


    https://www.schweizamwochenende.ch/aktuell/so-viel-verdienen-sie-131038124

    Diese Geld gehört dem SRF Konsumenten.
    • aglio e olio 01.03.2018 19:20
      Highlight Highlight Die Rechnung im verlinkten Artikel beruht auf Annahmen. Es könnte also auch ganz anders sein.
      Ca. 80 % des dort genannten Einkommens stammt nicht von der SRG.
      Was wäre daran problematisch wenn es so wäre? Und wieso gehört das Geld den SRG Konsumenten?
    • piedone lo sbirro 01.03.2018 19:35
      Highlight Highlight martullo verdient dank subventioniertem wasserdampf 40’000.- pro stunde und versteuert in luxemburg...
    • Fabio74 01.03.2018 20:18
      Highlight Highlight mir scheint dieses Land ist nur noch von Neid zerfressen
      Das Geld gehört jenem der es verdient
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 01.03.2018 12:40
    Highlight Highlight Der arme Broz.
    Nur 5000 zusätzlich? (gut, kontrollieren können wir dies ja nicht).
    Da hat er wohl noch Nachholbedarf, wenn wir hören, dass andere SRG Mitarbeiter, sogar eigene Vermarktungsfirmen gründen.

    Und damit bis zu 10000 Stutz (od. noch mehr?) PRO Auftritt machen!

    Geld, welches notabene der Öffentlichkeit gehört.
    • ArcticFox 01.03.2018 14:42
      Highlight Highlight lächerlich!
    • hävi der spinat 01.03.2018 15:08
      Highlight Highlight Arctic Fox

      Cool argumentiert.
      Momol muss schon sagen.

      Überzeugend. 💨
    • Statler 01.03.2018 15:42
      Highlight Highlight Warum sollte das Geld der Öffentlichkeit gehören?
    Weitere Antworten anzeigen
  • arni99 01.03.2018 12:02
    Highlight Highlight Gewählte Regierungsmitglieder egal ob auf Gemeinde oder Kantons Ebene die ein Teilzeit oder Voll Pensum haben müssen praktisch überall Ihre Zusatz Einkünfte die aus ihrem Amt entstehen (zb VR Mandate) zum Grossteil an die Staatskasse abgeben. Das sollte eigentlich auch bei SRF Angestellten selbstverständlich sein. Denn ohne unsere Gebühren hätten sie keinen Job in der Öffentlichkeit, ergo auch keine lukrativen neben Jobs.
    • Sentinel 01.03.2018 14:12
      Highlight Highlight Ach kommen Sie arni99. Das kann doch jetzt nicht ihr ernst sein? Mitglieder von Regierungen sind in den letzten Jahren unter Druck geraten, weil Sie Gelder aus Mandaten behalten durften, während sie in ihrer Funktion als Regierungsmitglieder die Anliegen der Kantone/Gemeinde vertreten haben. Also zum Beispiel ein Kantonsrat im Verwaltungsrat einer Kantonalbank.
      Wenn Sie das jetzt damit gleichsetzten, dass Sascha Rufer einen Anlass vom schweizerischen Turnerverband moderiert, weiss ich auch nicht mehr weiter....
    • arni99 01.03.2018 15:38
      Highlight Highlight Sentinel, dann können Sie mir sicher erklären was der Unterschied ist. Beide werden von der Allgemeinheit bezahlt, und beide kommen nur zu Nebeneinkünften weil sie durch ihren Job der von der Allgemeinheit bezahlt wird, in der Öffentlichkeit stehen.
    • Fabio74 01.03.2018 20:21
      Highlight Highlight ISt der gemeine SVPler nun so tief gesunken, dass er nur noch aus plattem Neid besteht
      Das Geld verdient er nebenher weil einer bereit ist dieses Geld zu bezahlen
      WEnn du den gleichen Job mindestens so gut machst aber günstiger dann bewirb dich ganz einfach
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Bademeister 01.03.2018 10:28
    Highlight Highlight Vorweg ich bin gegen die Abschaffung der Billag. Diesen Nebeneinkommen finde ich bis zu einer bestimmten Höhe in Ordnung. Wenn dann aber 10'000 pro Auftritt zusammenkommen gibt das schnell im Jahr 100'000. Nennt mich ruhig neidisch. Aber den Fame haben diese Personen schon dank dem TV und somit unseren Gebührengelder. Solche Topverdiener sollten regelmässig von der Mattscheibe verschwinden (Ersatz durch "junges Blut". Der Vergleich mit den Politiker hinkt. Diese können wir nämlich abwählen. Salzgeber und Co. müssen wir noch lange ertragen.
    • Sentinel 01.03.2018 13:49
      Highlight Highlight 65 Gesuche von Vollzeitstellen ergibt dann über alle Gesuche eine Summe von 650000.- CHF pro Jahr. Die Summe könnte auch deutlich tiefer sein. Es wird wohl kaum jeder 10'000.- CHF für seinen Auftritt bekommen haben. Ich finde Sie machen hier ein ziemlich grosses Fass auf für eine doch sehr überschaubare Summe. Zumal wir ja nicht wissen wie viele Personen den hintern den 65 Gesuchen stehen.
      Des weiteren werden Sie mit mir wohl einig sein, dass es nicht in Ordnung wäre einem Teilzeitangestellten eine weitere Tätigkeit (z.B. als Fitnesstrainer) zu verbieten.
    • Der Bademeister 01.03.2018 15:22
      Highlight Highlight @Sentinel. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe geschrieben, dass ich einen Nebenerwerb bis zu einer bestimmten Höhe in Ordnung finde. Also der Fitnesstrainer ist nicht gefährdet. Wenn aber Salzgeber 620k im Jahr verdient finde ich das daneben. Und für alle die hier nach Quelle schreiben ist hier der Link https://www.schweizamwochenende.ch/aktuell/so-viel-verdienen-sie-131038124
    • Fabio74 01.03.2018 20:24
      Highlight Highlight und warum ist es daneben? Warum sind Millionengehälter bei Banken und Versicherungen ok?
  • LarsBoom 01.03.2018 09:58
    Highlight Highlight Warum geht es immer nur um Moderatoren? Es wäre auch mal interessant zu erfahren wie viel ein normaler KV Angestellter oder eine Elektrikerin im vergleich zu seinen Kollegen in der freien Marktwirtschaft verdient. Wie viele Wochen Ferien? Was sind deren Benefiz?

    • capture 02.03.2018 17:48
      Highlight Highlight Kann ich Ihnen gerne sagen:

      Ich war dort angestellt als so was ähnliches wie Elektriker.

      65% Pensum
      Unregelmässige Arbeitszeiten, disponiert nach Sendung/Veranstaltung, vorwiegend Wochenende
      Ferien im Lohn eingerechnet, ebenfalls 13. Monatslohn

      Hochgerechnet auf 100% ergab das um die 5500.- brutto.

      Ich denke zusammen mit dem Arbeitsort Zürich sind das durchaus marktwirtschaftliche Löhne.
  • Kaffo 01.03.2018 09:47
    Highlight Highlight Man muss sich einmal ins Bewusstsein rufen, was das Wort verdienen überhaupt bedeutet. Der Lohn von Sandro Brotz finde ich o.k.. Was ich nicht korrekt finde ist, wen man anstelle der Tätikeit die Ausbildung honoriert .
    • Adumdum 01.03.2018 11:15
      Highlight Highlight Wenn man‘s nicht verdient hat dann hat es auch keiner bezahlt. Oder?
    • DonChaote 02.03.2018 00:35
      Highlight Highlight @adumdum
      Nicht alles was bezahlt wird, ist auch wirklich verdient.


      Ich auf der anderen seite verdiene zum beispiel viel mehr als ich tatsächlich bekomme. Leider hat mein chef das noch nicht wirklich kapiert 😉

      Aber am ende denke ich, verdienen wir alle das selbe: anständige, respektvolle, faire behandlung und eine entsprechende wertschätzung. Dann ist die höhe der finanziellen entschädigung für die entfallene freizeit nebensächlich.
  • Zeit_Genosse 01.03.2018 09:42
    Highlight Highlight Alles ok. Wenn die Einkünfte transparent bei den Steuern und Sozialwerken deklariert sind, ist auch da alles in Butter.
    • sleepalot 01.03.2018 10:07
      Highlight Highlight Ist in der Regel auch so. Agenur bzw. das buchende Unternehmen muss sicherstellen, das AHV etc. abgerechnet wird. Steuern ist natürlich anderes Thema...
  • ubu 01.03.2018 09:42
    Highlight Highlight Es ist wie immer bei dieser No Billag-Sache. Am Anfang wittert man einen Skandal, dann schaut man genauer hin und merkt: da ist keiner.
  • Norbert Riedi 01.03.2018 09:24
    Highlight Highlight «Unsere publizistisch tätigen Mitarbeitenden dürfen nur in passendem Rahmen auftreten und sich nie in Abhängigkeiten begeben.»
    Daniel Steiner, SRG-Sprecher

    jössäs götterli, wiä härzig! klar doch, die moderieren anlässe, die sie im nachhinein journalistisch aufarbeiten und kritisieren. genau so läuft das. man kann ja auch auf vielen hochzeiten gleichzeitig tanzen. und man ist ja sooo unabhängig. (und die, die nicht publizistisch arbeiten, dürfen sich sogar noch offensichtlicher in abhängigkeit begeben?)
    • Murky 01.03.2018 09:45
      Highlight Highlight Nein, die arbeiten dann als Moderatoren... Das hat nichts mit ihrer publizistischen Arbeit zu tun. Wenn ein Moderator an einem Mitarbeiteranlass irgend einer Grossfirma moderiert ist das einfach Moderation, und fertig. Denn die Firma bucht ihn/sie als Moderator und nicht als Journi.
    • Fabio74 01.03.2018 11:11
      Highlight Highlight Ausser der Neidschiene nivhts zu bieten?
    • Norbert Riedi 01.03.2018 11:48
      Highlight Highlight @Murky:
      das glaubst du wirklich, gell? oder, vielleicht, ganz ganz weit innen, dort hinter den augen, in dieser pampe von synapsen, lagerungsflüssigkeiten, impulsen und dort wo links und rechts, manchmal sogar wechselseitig, sich aufheben und so ... ein kleiner zweifel? vielleicht? ein hauch nur? nein, du brauchst es natürlich nicht öffentlich machen. bloss den spiegel im bad, am morgen, am besten demontieren ...
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  • piedone lo sbirro 01.03.2018 09:22
    Highlight Highlight das ist ein klacks im vergleich dazu was parlamentarier neben ihrem eigentlichen honorar für ihre lobbyarbeit z.b. für die krankenkassen, atom- und waffenindustrie kassieren.
    • Platonismo 01.03.2018 10:45
      Highlight Highlight Die Parlamentarier kannst Du aber abwählen.

      Der entscheidende Punkt hier ist doch die Frage, ob die SRG Mitarbeitenden die SRG für diese Aufträge kompensieren, da sie ja nur durch ihre Arbeit bei der SRG für solche Aufträge angefragt werden. Also entweder kann man dies als Lohnbestandteil sehen und sollte dies transparent machen oder man zahlt der SRG einen Teil des Honorars sozusagen als Vermittlungsgebühr.
    • loccodelcocco 01.03.2018 11:29
      Highlight Highlight Also mit Spesen etc. Hat ein Parlamentarier auch Sandro Brotz' Lohn. Hat aber in der Regel maximal einen 50% Job.
    • IchSageNichts 01.03.2018 22:36
      Highlight Highlight #ichnichtabererauch
      #whataboutism

      Ja ist schlimm aber hat nichts mit dem Artikel zu tun!!!

      Also ist es für dich auch kein Problem wenn Borer dem SVP Miesch nochmals das GA erstattet? Ist ja ein Klacks!

      Sorry das ist alles bad governance!
  • Murky 01.03.2018 09:11
    Highlight Highlight Ähm, aber das ist doch ziemlich normal, oder? Politiker lassen sich als Redner auch sehr gerne bezahlen. Und Schliesslich ist Moderation ja oft ihr Job, weshalb sollten sie das nicht nebenbei noch zusätzlich machen? Ich finde das jetzt nicht sonderlich empörend. Jedenfalls gibt es einer Veranstaltung definitiv eine andere Qualität wenn man einen Profi als Moderator hat. Und wenn man es sich leisten kann nimmt man auch einen von der SRG. Haben wir in meiner Firma auch schon öfters gemacht und es ist eine gute Sache.
    • My Senf 01.03.2018 09:43
      Highlight Highlight Genau da ist das Problem!

      Weil Politiker das machen dürfen auch diejenigen, welche die Politiker und ihre Arbeit kritisch hinterfragen sollten, das auch?! Welch einfaches Weltbild!

      Die Gagen bekommen Sie doch nur weil sie durch das von uns finanzierte StaatsTV populär geworden sind. Einen Salzgeber würde doch niemand buchen wenn er nicht durchs TV bekannt wäre! Da gibt es bessere valisser

      Wenn dann sollen Sie auf den SRF Lohn verzichten und als selbstständige Verträge abschliessen
    • Murky 01.03.2018 11:28
      Highlight Highlight Du darfst, im Rahmen der Erlaubnis deines Arbeitgebers, auch als Moderator auftreten. Mach du das nur, hey, ich hab das sogar auch schon gemacht, da ich etwas Bühnenerfahrung habe und ein guter Redner bin. War eine lustige Erfahrung, aber sehr anstrengend.
      Ich komme damit nicht in Konflikt mit meinem Arbeitgeber. Nebenbei bin ich noch in der Feuerwehr und bekomme Sold für meine Einsätze. Soll ich das in dem Fall also dann bei meinem Arbeitgeber abgeben oder wie? Nennt man Nebenerwerb.
    • dorfne 01.03.2018 12:52
      Highlight Highlight Nun ja, die Bekanntheit beziehen sie von ihren Auftritten am TV/Radio, von ihrem Arbeitgeber. Deshalb sollten sie einen Teil der Einnahmen abgeben. Z.B. an die SRG-Stiftung "Denk an mich", oder an die "Glückskette".
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  • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.03.2018 08:44
    Highlight Highlight 135'000 finde ich noch viel.
    • loccodelcocco 01.03.2018 09:10
      Highlight Highlight Der Mann ist 3 Tage durch Kriegsgebiet gereist und hat den syrischen Diktator Bashir al Assad als einzigen Journalisten weltweit interviewen können. Er hat sein Leben riskiert um einen brandgefährlichen Mann sehr kritische Fragen zu stellen. Die Schweiz darf Stolz sein auf solch einen Reporter !

      Notabene ein durchschnittlicher Lohn, wenn man beachtet, dass der Mann einen Hochschulabschluss hat und die Stv. Chefredaktion inne hat. Ich verdien auch nicht mehr als er - aber ich gönne ihm sehr
    • birdiee 01.03.2018 09:11
      Highlight Highlight Hallo Neo
      Wenn ich sehe, was Personen in gewissen Branchen an Lohn bekommen (verdienen will ich nicht sagen...), dann denke ich, dass 135k nicht 'viel' ist...
      Als ITler, Banker, Versicherungsheiri mit Studium in einem gewissen Alter ist das 'normal'
    • Donald 01.03.2018 09:23
      Highlight Highlight Eigentlich eher wenig, wenn man seine Ausbildung, Erfahrung und auch Exponiertheit ansieht...
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Leuenberger: «Medien wie Bauernhöfe zu subventionieren halte ich für falsch»

Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.

Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.

Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …

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