Schweiz
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So sieht es nun also aus, das grosse Medienreflektoren-Studio im TV.
Bild: srf

Der neue SRF-«Medienclub»: Wie komisch es ist, wenn der «Tagesschau»-Sprecher Mundart spricht (ja, unser Chef war auch dabei)

Franz Fischlin hat seinen ersten «Medienclub» moderiert. Mit dabei: Pedro Lenz und Hansi Voigt. Mit markigen Worten. Und Fantasien über WCs und Stammtisch-Tubel.



Es gibt genau eine Regel für alle im Medienzirkus: Jeder Journalist ist ein Narzisst. Sonst würde er das nicht tun. Die Sache mit der eigenen Meinung, die er in aller Öffentlichkeit breittreten muss. Normale Menschen sagen sich manchmal: «Du bisch nid relevant» (Pedro Lenz). Ein Journalist sagt sich das nie. Obwohl wir tatsächlich immer irrelevanter werden. Weshalb nun SRF den «Medienclub» reanimiert hat. Damit Journalisten in der grösstmöglichen Öffentlichkeit, die unser Land zu bieten hat, zusammensitzen und über ihre Bedeutung und Befindlichkeit reden können. Oder so.

Beziehungsweise natürlich nicht. Es geht vielmehr darum, dass die Medien, diese Drecks- und Unterhaltungsschleudern, sich mal für 75 Minuten zusammenreissen und besinnen und unter der Führung eines enorm gut vorbereiteten Moderators ein bisschen zu Kreuze kriechen, für all den übetriebenen Bullshit, den sie veranstaltet haben. Für den Fall Carlos, für Geri Müller, für den Zuger Sex-Skandal.

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Dieser Goalie fängt jeden Ball: Pedro Lenz.
Bild: srf

Der Moderator: Franz Fischlin. Mann der schönen Susanne Wille, Vater mehrerer Kinder, «Tagesschau»-Sprecher. Aber was macht er jetzt plötzlich? Oh! Er spricht Mundart! Komisch, nach all den Jahren «Tagesschau»-Hochdeutsch. Sehr komisch. Wieso darf er hier nicht auch Hochdeutsch sprechen? Egal, er lenkt und denkt mit, so umsichtig und geschmeidig, als wäre er ein Eiskunstläufer zwischen Eishockeyspielern. Bewundernswert. So möchte man moderieren können.

Um den Rest zu beurteilen, bin ich leider die Falsche. Denn erstens sitzt mein Chef am Tisch, zweitens redet mein Chef zwar spitzenmässig, aber drittens habe ich all das schon mehrfach gehört. Nein, etwas kenn ich nicht, nämlich, dass er die User-Kommentarspalten vom «Blick» mit einem nicht mehr betreuten Provinzbahnhofs-WC vergleicht. Sehr schöner Vergleich. Unsere Kommentarspalten sind dagegen parfümierte und geheizte Wellness-WCs.

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Dieser Boss gehört uns: Hansi Voigt.
Bild: srf

Die Gegner meines Chefs sind: Monica Fahmy, die schon bei sehr vielen Zeitungen war, unter anderem beim «Blick», und jetzt fernab vom Journalismus für eine Wirtschaftsdetektei arbeitet. Peter Röthlisberger, Co-Chefredaktor des «Blick»-Desk. Und Pedro Lenz. DER Pedro Lenz, den man für restlos alles einsetzen kann, auch für einen Medienschaffenden-Stammtisch im Fernsehen. Pedro Lenz ist super. Aktuell ist er Kolumnist bei der WoZ. Früher war er mal Kolumnist beim «Blick». Ich bin froh, dass mein Chef nie irgendwas beim «Blick» war. 

Frage: Schaffen es die Online-Medien, ihre User-Kommentare einigermassen im Zaum zu halten? (Wichtige Frage, aber ganz ehrlich und grundsätzlich: Wer ausser Journalisten schaut sich diese Sendung eigentlich an? Wie viele Journalisten gibt es in der Schweiz? Zehntausend? Zwanzigtausend? Das ergäbe aber keine gute Einschaltquote. Aber: Ich kann mich täuschen. Sowas von.)

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Monica Fahmy fahndet jetzt nach Wirtschaftskriminellen.
Bild: srf

Antwort mein Chef: Ja, natürlich, man muss einfach früh genug selbst kommentierend eingreifen, Erziehung, Erziehung, Erziehung, sonst geht alles das Bahnhofs-WC runter. Antwort Pedro Lenz: Furchtbar sei das mit diesen Kommentaren, an einem realen Stammtisch könne man den Seich vom Tubel nebenan wenigstens nach zwei Minuten vergessen, aber online feiere der Tubel halt seine Trophy. Er sage jungen Leuten immer: «Schtammtisch isch wiene Tschätt, aber du muesch di nid ilogge.» Und man müsse dem andern als Mensch begegnen, wenn man das nicht tue, würde man sich Unmenschlichkeiten erlauben. Ahhh, der Pedro!

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Peter Röthlisberger vom «Blick» blickt besorgt.
Bild: srf

Der Mann vom «Blick» erzählt von einem «Roboter» (mein Chef nennt das «Arschlochsoftware»), der nach Stichworten dreissig Prozent der Kommentare aussondert, und von übrig gebliebenen würden nochmals fünfzig Prozent von echten Menschen als nicht zulässig befunden. Er erzählt von einem Kleinen-Eisbären-Video, das alle Rekorde gebrochen habe. «Das Iisbäreli», sagt Pedro Lenz versonnen, habe er auch zugespielt gekriegt, aber wer würde denn überhaupt noch arbeiten, wenn alle nur Iisbäreli-Videos schauten?

Fahmy und Röthlisberger können dem Zuger-Sex-Skandal enorm viel abgewinnen. So im Shakespearschen Sinne. Und wegen der «urmenschlichen Instinkte». Mein Chef sagt, wenn mal so eine mediale Inszenierungslawine losgehe, gehen die raren Stimmen der Vernunft unter. Er sagt noch viele derartige Sachen, und das Fernsehen hat seine Fieberblase über der Oberlippe geschickt überschminkt.

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Franz Fischlin: So möchte man moderieren können.
Bild: srf

Alles in allem waren alle angenehm und reflektiert (obwohl ich dem «Blick» so viel Reflektiertheit nicht abnehme), aber die Frage bleibt: Für wen genau war diese Sendung? Oder fandet ihr, beste User der Schweiz, die ihr das alles ganz gewiss ohne berufliche Vorbelastung geschaut habt, das jetzt alles existenziell interessant?

Ich würd's dem Herrn Fischlin und uns anderen Medienmenschen von Herzen wünschen. Damit wir das zäh an unserem Selbstbewusstsein nagende «Du bisch nid relevant» für eine Weile vergessen und uns unbeschwert den wirklich relevanten Geschichten zuwenden könnten.

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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Crisyscon 11.11.2015 12:53
    Highlight Highlight Selbstbeweihräucherung von SRF: Nehmen wir mal an die so genannten narzisstischen und unrelevanten Journalisten haben Mut und eine gesunde Portion Reflexion... Dann wäre das Sendeformat etwas realistischer. Will man sich der breiten Meinung im Volk stellen, die durchaus differenziert sein kann und nicht "polternd" sein muss wie gewisse "Schlagzeilen", mit denen man von einschlägigen Journalisten oder Reportern " geschlagen" wird... dann würde der Berufsstand dieser Zunft in Zukunft auch wieder ernster genommen und die Meinungen einzelner Meinungsmacher mit Profil wären auch wieder relevanter.
    10 11 Melden
  • atomschlaf 11.11.2015 11:29
    Highlight Highlight Liebe Simone, ein guter Journalist sollte eben gerade nicht seine eigene Meinung breittreten, sondern möglichst objektiv berichten.
    (Ja ich weiss, 100% objektiv geht nicht, aber man könnte sich mindestens darum bemühen...)
    28 3 Melden
    • Marmot 11.11.2015 12:30
      Highlight Highlight Nein, wenn man für Watson schreibt, kann man auch einfach herzig-kindlich schreiben und die User findens gut.
      22 5 Melden
  • Angelo C. 11.11.2015 11:23
    Highlight Highlight Gut gefallen hat mir Peter Röthlisberger, aber auch die vorsichtigen Aussagen Hansi Voigts, der sich eher diplomatisch geäussert hat. Dies im Gegensatz zur etwas depressiv wirkenden Stirnrunzlerin Fahmy, während mir die Höflichkeit verbietet, mich über die kruden Aussagen und das Wesen Pedro Lenz' zu äussern, sonst müsste Hansi aus purer Solidarität meine Aussage kassieren 😑! Ganz eindeutig in dieser Runde fehlte 20Min., die "Lieblingspostille" von Lenz, die man wohl an seiner Stelle hätte einladen sollen! Die Thematik aber bot nichts neues und wurde hier WATSON-intern schon mehrfach geführt.
    27 10 Melden
    • TanookiStormtrooper 11.11.2015 13:36
      Highlight Highlight 20min wurde eingeladen, hat aber offenbar abgesagt. Wurde von Fischlin erwähnt.
      12 1 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 16:55
      Highlight Highlight So ist es.
      5 1 Melden
    • Angelo C. 12.11.2015 10:25
      Highlight Highlight Was mich in diesem Zusammenhang (Absage von 20min), aber auch schon früher interessiert hat und daher Grund zur durchaus erlaubten Frage ist : Sind Hansi Voigt und mehrere der heutigen WATSON-Redakteure, welche allesamt von 20min herkamen, wo sie teils zuvor jahrelang beschäftigt waren, dort in totalem Unfrieden geschieden und sind sich daher die beiden Portale (nicht nur durch die Konkurrenzsituation) heute spinnefeind?
      11 0 Melden
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  • Luca Brasi 11.11.2015 11:03
    Highlight Highlight Kleinen Fehler gesehen: Der Geri Müller schreibt sich mit einem I. ;)
    4 3 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 11:15
      Highlight Highlight Oha, wird umgehend verbessert.
      5 2 Melden
  • lukass 11.11.2015 10:59
    Highlight Highlight Was mir im Artikel noch fehlt, ist der Link zur Sendung: http://goo.gl/LAkCSg
    3 0 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 11:14
      Highlight Highlight Danke!
      2 2 Melden
  • töbeler 11.11.2015 09:52
    Highlight Highlight War eine sehr interessante Sendung und ich komme nicht aus dem Journalismus. Pedro Lenz verlieh dem Ganzen mit seinen knackigen Vergleichen die richtige Würze.
    29 9 Melden
  • TheDoc 11.11.2015 09:21
    Highlight Highlight Ich habe leider nur die letzten 10 Minuten gesehen. Fand diese vielversprechend. Also gerne mehr davon. (Bin kein Journalist, arbeite aber mit Medien)
    17 3 Melden
  • René Obi 11.11.2015 09:16
    Highlight Highlight Die Medien sind (oder wären eigentlich) die vierte Macht im Staat. Und damit definitiv nicht irrelevant. Darum ist es auch absolut sinnvoll und wichtig, dass über die Rolle der Medien diskutiert wird. Auch öffentlich. Darum hoffe ich, dass sich der Medienclub längerfristig als Sendung halten kann. Die Sendung gestern hab ich dann leider nur teilweise sehen können. Fand es aber insgesamt eine spannende und angeregte Diskussion.
    27 2 Melden
  • Hansi Voigt 11.11.2015 09:07
    Highlight Highlight Üä
    19 4 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 09:19
      Highlight Highlight Aha! Was das wohl heissen mag?
      22 2 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 10:52
      Highlight Highlight Ich glaube ja, es ist eine selbstkritische Äusserung von Ekel. Was jetzt nicht wirklich nötig wäre.
      7 1 Melden
    • Hansi Voigt 11.11.2015 10:53
      Highlight Highlight Es war, nach einem kurzen Rundgang hier durchs Forum, ein Ausdruck des ausbleibenden Erstaunens über die hier wieder an den Tag gelegte Differenzierungsfähigkeit: Die beste Kommentarkultur hat Watson. Punkt. Sollen die anderen schauen, wie sie ihre "verwaisten Bahnhofklos" wieder in Stand setzen und wir schauen, dass es bei uns so bleibt. Also, wieder mal zwischendurch: Ein Dank an alle User die sich hier um Gesprächskultur bemühen und nicht einfach ins Web rülpsen.
      56 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 11.11.2015 08:56
    Highlight Highlight Solche Sendungen schaue ich immer gern, gerade weil ich nicht "beruflich vorbelastet" bin. Es ist interessant, die eigenen Eindrücke mit der Sicht von Profis abzugleichen. Also nicht so pessimistisch Frau Meier: es gibt viele Leute, die sich nicht nur für Katzenbilder und Apple-Gerüchte interessieren. :)

    Was im Club vielleicht etwas gefehlt hat, ist ein Vertreter einer seriösen Zeitung. Und natürlich Kurt Imhof, welchen ich bei Mediendebatten sehr vermisse.
    31 0 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 09:24
      Highlight Highlight Ja, Kurt Imhof fehlt uns jeden Tag.
      20 3 Melden
  • marsupi 11.11.2015 08:53
    Highlight Highlight Ich bin gestern interessiert an der Sendung hängen geblieben. Die Statements von Watson Chef passen meiner Meinung nach sehr dazu, was ich hier lese und empfinde: ihr macht nicht jeden medialen Mist mit! Danke dafür. Eine Plattform, die auch mal reflektiert und gegen den Strom schwimmt. Finde ich äusserst positiv.

    Trotzdem schliesse ich mich auch ein wenig den negativen Äusserungen an. Die Medien haben viel an Seriosität verloren. Gerüchte werden als News verkauft, Skandale als Attraktion, öffentliches Blossstellen als Journalismus.

    Danke an watson, hier doch ein wenig Licht einzubringen.
    38 0 Melden
  • Moe Mentmal 11.11.2015 08:42
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist mir jede Form von Medienkritik willkommen. Es ist wichtig, dass es öffentliche Diskussionen darüber gibt, was Medien sollen, wollen, dürfen und was ihre Motive sind.
    Leider sind die Medien da äusserst zurückhaltend - wer setzt sich schon gerne freiwillig öffentlich der Kritik aus? Diejenigen, die sonst die Kritik in diese Öffentlichkeit tragen, leider am wenigsten.
    Das interessiert nur Journalisten? Da bin ich mir nicht so sicher, allerdings habe ich die Sendung nicht gesehen. Aber selbst wenn dem so wäre: Das ist ein Service Public, für den ich gerne Gebühren bezahle.
    16 1 Melden
  • philipp meier 11.11.2015 08:32
    Highlight Highlight kommentarSPALTE finde ich auch ein schön entlarvendes wort. oben breitet der journalist seine meinung aus (man kann nicht keine meinung haben;) und unten können sich dann die user in die spalte zwängen;)
    11 13 Melden
    • philipp meier 11.11.2015 08:48
      Highlight Highlight interessant. jemand auf facebook antwortete auf diese interpretation damit, dass es auch zeitungsspalte heisse. ein bedenkenswerter einwand, wie ich finde.
      9 8 Melden
    • f303 11.11.2015 09:36
      Highlight Highlight Tabellen, Seiten, Layouts teils man senkrecht in Spalten ein.
      Das ist schlicht und einfach ein Fachbegriff. Darin Zwängerei zu sehen ist dann wohl doch etwas gar viel hineininterpretiert.
      16 2 Melden
  • MichaelTs 11.11.2015 08:12
    Highlight Highlight Vor Allem kann ich solche Schwagel-Sendungen nicht mehr schauen, seit dem ich Podcasts höre und die in beschleunigter Geschwindigkeit abspiele. Das dauert jetzt immer ewig lang, bis die Leute im Talk-TV zum Punkt kommen. Und ausserdem hab ich um die Uhrzeit doch anderes zu tun als Fernseh zu schauen ;-)
    13 14 Melden
    • TheRabbit 11.11.2015 09:04
      Highlight Highlight Beschleunigte Geschwindigkeit kann ich nur empfehlen. Anfangs gewöhnungsbedûrftig. Nun bin ich schon fast überrascht, wenn ich die normale Geschwindigkeit hôre/sehe.
      Idealer Zeitvertreib im Zug
      8 2 Melden
    • MichaelTs 11.11.2015 10:57
      Highlight Highlight Nun ja, Gesichtsausdruck sind bei Audioprodukten nicht wirklich relevant :)

      Und ich stimme auch zu, wenn es um kulturelle Produktionen geht, aber bei Diskussionen sollten erst einmal die Fakten im Zentrum stehen, also die vorgebrachten Argumente.

      Es ist halt ein Unterschied, ob man die Nachrichten beschleunigt hört oder einen Podcast wie "Here be monsters". Stimme dir also recht zu.

      Aber trotzdem, Quelle der Grafik? :)
      6 0 Melden
    • TheRabbit 11.11.2015 11:27
      Highlight Highlight Beispiele:

      Beim Einstein Podcast zum Thema letzte Ruhe von Toten ist mir die Mimik der Protagonisten wohl oder übel egal.

      Beim Kassensturz kann man auch bei doppelter Geschwindigkeit erahnen, dass ein geprelltes Omi enttäuscht ist.

      Bei Extra3 oder G/M oder anderen Satiresendungen ist es völlig egal, welche Geschwindigkeit gebraucht wird. Rhetorische Pausen sind trotzdem verhältnismässig gleich lang.

      Klar die Qualität ist in einem beschränkten Mass schlechter. Doch spart man einen Drittel der Zeit & nimmt trotzdem rund 95% der Facts auf. Ansonnsten kann man zurückspulen.
      7 2 Melden
  • Yelina 11.11.2015 07:45
    Highlight Highlight Eure Kommentarspalte ist mein Lieblingsörtchen 😀😘
    30 4 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 08:31
      Highlight Highlight Ich hätte vor watson auch nie gedacht, dass ich eine Kommentarspalte mal lieb gewinnen könnte - but miracles happen!
      29 3 Melden
    • 's all good, man! 11.11.2015 09:16
      Highlight Highlight Geht mir genau so! Vor watson habe ich keinen einzigen Kommentar bei irgendeiner Online-Zeitung dieser Welt verfasst und würde das wohl auch bis heute noch nicht getan haben, wenn es euch nicht gäbe... 😘

      Bei allen anderen wäre mir das zu blöd/ anstrengend/ pseudointelektuell und auch wenn es hier in gewissen Fragen zunehmend etwas mühsam wird, bleibe ich euch weiterhin treu (bis Ende Dezember zumindest, dann habt ihr mal für drei Monate Ruhe vor mir 😛).
      14 1 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 09:29
      Highlight Highlight Ruhe? Wieso Ruhe? Gehst du in ein Kloster ohne Internet?
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crisyscon 11.11.2015 07:42
    Highlight Highlight Selbstbeweihräucherung von SRF: Nehmen wir mal an die so genannten narzisstischen und unrelevanten Journalisten haben Mut und eine gesunde Portion Reflexion... Dann wäre das Sendeformat etwas realistischer. Will man sich der breiten Meinung im Volk stellen, die durchaus differenziert sein kann und nicht "polternd" sein muss wie gewisse "Schlagzeilen", mit denen man von einschlägigen Journalisten oder Reportern " geschlagen" wird... dann würde der Berufsstand dieser Zunft in Zukunft auch wieder ernster genommen und die Meinungen einzelner Meinungsmacher mit Profil wären auch wieder relevanter.
    11 16 Melden
    • f303 11.11.2015 09:42
      Highlight Highlight Der größte Teil des Volkes bezieht seine Informationen aber leider ausschließlich aus diesen Poltermedien. Umso mehr ist es wichtig, das diese sich ihrer Verantwortung bewusst werden, denke ich.
      15 1 Melden
  • WC-Entchen 11.11.2015 07:41
    Highlight Highlight hallo parfümiertes Luxu-WC ;)
    30 1 Melden
    • Simone M. 11.11.2015 08:30
      Highlight Highlight Hallo! Und genau: Das WC-Entchen hat hier noch gefehlt!
      22 1 Melden
  • Schneider Alex 11.11.2015 06:49
    Highlight Highlight
    Stammtische und ihre WutbürgerInnen: Das neue Feindbild unserer Eliten

    Stammtische und ihre WutbürgerInnen stellen die politische Themensetzung und Deutungshoheit der Mainstream-JournalistInnen, PolitikerInnen und Kulturgrössen in Frage. Wo die dringende Lösung politischer Probleme verschleppt wird oder Probleme verharmlost werden, reagiert die Stimmbürgerschaft verständlicherweise verärgert. Ihr Ärger ist als Aufruf zum Handeln für die verantwortlichen PolitikerInnen zu verstehen.
    20 68 Melden
    • alessandro 11.11.2015 07:35
      Highlight Highlight was die politischen profiteure der flüchtlingskrise geschafft haben, ist, dieses thema als das allerwichtigste überhaupt hinzustellen. die medien sind an diesem agenda setting auch deutlich mitschuldig. problematisch ist es, wenn man mit vordergründig einfachen lösungen für dieses problem die leute gewinnt und dann einen freipass für alles andere bekommt. ein bisschen gegen flüchtlinge wettern und dann konsequent fürs eigene portmonnai politisieren. die linke ist frustriert weil sie einen überblick über alles hält und auch an die kleinen denkt, aber dafür gnadenlos überfahren wird.
      61 9 Melden
    • Murky 11.11.2015 08:54
      Highlight Highlight Was für ein sensationeller Kommentar Alessandro. Genau so ist es.
      9 3 Melden
    • Hierundjetzt 11.11.2015 08:58
      Highlight Highlight Alessandro: ich denke mir, dass es sehr wohl wichtig ist, den Themenkreis Migration, Flucht und Asyl auf Platz eins zu setzen. Man kann nicht Themen negieren, die auf Platz 1 des CH-Sorgenbarometers stehen. DAS fördert den Extremismus.
      11 8 Melden
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Okay, ja, es existiert ein Selfie von mir mit Micaela Schäfer, ich hab halt mal eins gemacht, wie alle, die an irgendeiner Erotikmesse schon mal irgendwo zufälligerweise in ihrer Nähe waren. Und weil mir eine junge Berliner Schriftstellerin mit grossen Augen gesagt hatte: «Wooooow, du triffst die Schäfer? Die soll ja SO interessant sein!» Na ja, sie machte halt Werbung für ihren Nacktkalender. War mässig interessant.

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