Schweiz
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Nathalie Wappler, Direktorin Schweizer Radio und Fernsehen, spricht waehrend der 94. Ordentlichen Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis, am Freitag, 3. Mai 2019 in Burgdorf. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Nathalie Wappler, Direktorin Schweizer Radio und Fernsehen. Bild: KEYSTONE

Abbau bei Personal und Programm – so will SRF-Chefin Wappler sparen



Nur ein statt zwei Schweizer «Tatort»-Krimis, Verzicht auf «Sternstunde Musik» und «Arena/Reporter» sowie Reduktion der Eigenproduktionen auf SRF zwei: So will SRF-Chefin Nathalie Wappler 2020 im Programm konkret sparen. Auch ein Stellenabbau ist geplant.

Der Rückgang bei den Werbeeinnahmen verlaufe «schneller und dramatischer» als erwartet, begründete Wappler am Dienstag in der Sendung «Rendez-vous» von Schweizer Radio SRF die entsprechenden Beschlüsse der SRF-Geschäftsleitung. Das zweite Sparpaket im Umfang von 50 Millionen Franken für das Jahr 2020 war am Montag bekannt geworden. Daran muss SRF als grösste Unternehmenseinheit 16 Millionen Franken beisteuern, wie es auf srf.ch hiess.

Nebst der Verzichtsplanung im Programm hat Wappler am Dienstag auch erste Massnahmen im Personalbereich kommuniziert. So werden Mitarbeiter, die pensioniert werden, nicht ersetzt. Neueinstellungen nach Kündigungen werden um drei Monate hinausgezögert. Zudem will SRF bei den Spesen der Mitarbeitenden sparen.

In welcher Grössenordnung sich der Stellenabbau beim zweiten Sparpaket bewegen wird, ist noch offen. Ein wesentlicher Teil der Reduktion soll über natürliche Abgänge erreicht werden.

Erstes Sparprogramm kostet 200 Stellen

Bereits 2018 lancierte die SRG nach der Ablehnung der No-Billag-Initiative ein umfangreiches Spar- und Restrukturierungsprogramm in der Höhe von insgesamt 100 Millionen Franken. Diesem sollen bis 2022 rund 200 Stellen zum Opfer fallen.

Trotz der neuerlichen Sparmassnahmen will SRF die strategischen Projekte im Rahmen des digitalen Wandels planmässig umsetzen. Dazu gehört wie bereits angekündigt die Zusammenführung des Produktionszentrums tpc, der Business Services AG und SRF zur neuen Abteilung Operationen auf Anfang 2020.

In einer Mitteilung sprach der Journalistenverband Impressum von «Sparmassnahmen zur Unzeit». Ein weiterer Abbau sei nicht zu verantworten. Das Stimmvolk habe die wichtige Rolle der SRG mit dem deutlichen Nein zur No-Billag-Initiative bestätigt, die SRG dürfe deshalb den Erosionsprozess in der schweizerischen Medienlandschaft nicht zusätzlich verstärken.

Impressum verlangt, dass die Sozialpartner und die Angestellten in die Ausgestaltung der Massnahmen einbezogen werden, um Alternativen zum Stellenabbau auszuarbeiten. (sda)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 26.09.2019 06:08
    Highlight Highlight Wer löst die Programm-Widersprüche? Was haben die fast tägl. Krimis und Horror-Trailers mit Bildung und kult. Entfaltung zu tun? Wie gross soll der Programmanteil der sog. Unterhaltung sein? Wo ist die Rücksichtnahme auf die heute schrumpfende Presse zu erkennen?
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 25.09.2019 01:29
    Highlight Highlight Null Tatort Krimis wären noch billiger. Und fehlen würde mir nichts.
  • sa5 24.09.2019 21:40
    Highlight Highlight Auch hier gilt: Wer zu spät kommt, denn bestraft das Leben.
    Klassisches, analoges TV ist aus der Zeit gefallen. Was mit der Billagabstimmung verpasst wurde, holt nun der Markt nach.
    Weniger Angebot zieht automatische eine kleinere Nachfrage nach sich. Wenn weniger geboten wird, müsste logischerweise der Preis sinken.
    Weniger Nachfrage = weniger Werbeeinahmen.
    Entweder zieht der Stimmbürger beim Staatsfunk den Stecker aus der Steckdose, oder der Markt macht dies.
    Sorry, ich hätte gerne eine bessere Prognose abgegeben, aber der Markt gibt die leider nicht her.
  • ingmarbergman 24.09.2019 18:40
    Highlight Highlight Bei Eigenproduktionen sparen hilft sicher, momol..tolle Strategie..
    Wie wärs mal, weniger Blockbuster, Serien oder Sportereignisse teuer einzukaufen?

    Um einfach ausländischen Content einzukaufen brauchen wir keine Billag. Damit sollen Produktionen finanziert werden, die eben nicht draussen auf dem Markt bestehen können.

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