Schweiz
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Auszug aus dem Brief an die Klimajugend. bild: screenshot weltwoche

Diese Replik der Klimajugend war der «Weltwoche» zu heiss



In einem ganzseitigen Brief haben sich der Bieler Reallehrer Alain Pichard (GLP) und der deutsche Autor Thilo Schneider (FDP) in der jüngsten Ausgabe der «Weltwoche» an die Klimajugend gewandt. Ein Auszug:

«Für Panik besteht kein Anlass. Die Welt geht bereits seit 70 Jahren unter, und wir sind immer noch hier – trotz einem angeblich komplettabgestorbenen Wald, verschwundenen und ausgebeuteten Ressourcen, dem Ozonloch und was die Auguren seit 1950 sonst noch vorausgesagt haben.»

Das schreiben die Autoren, welche sich selbst als «alte, weisse Männer» bezeichnen.

Die Weltwoche die Klimastreikenden im Voraus angefragt, eine direkte Replik zu verfassen. Was die Aktivisten Rahel Ganarin, Caesar Anderegg und Dominik Waser mit anderen Personen des Redaktions-Kollektivs machten. Schlussendlich hat die Weltwoche ihre Gegenrede aus der Ausgabe gekippt. Der Artikel sei «nicht adäquat für Weltwoche-Leser», hiess es.

Watson springt in die Bresche und veröffentlich die ungekürzte Replik:

Liebe «alte wei(s)se Männer» Pichard und Schneider

Es freut uns, dass auch ihr unseren Widerstand nicht mehr verdrängen könnt. Richtig erkannt, eure Generation hat uns die Suppe versalzen. Doch noch können wir sie mit den richtigen Rezepten wieder geniessbar machen. Ihr wollt uns die Angst nehmen? Wir euch die Ignoranz. Es ist höchst bedenklich, dass ihr in eurem Brief die Klimakrise bagatellisiert, denn es bahnt sich eine reale Klimakatastrophe an. Es ist töricht, die Wissenschaft nicht zu beachten.

Die 20 wärmsten Jahre weltweit sind in den vergangenen 22 Jahren registriert worden. Damit Hand in Hand geht eine Zunahme der Konzentration klimaschädlicher Gase in der Atmosphäre. Die Schweizer Klimaszenarien CH 2018 zeigen, dass «Trockene Sommer», «Heftige Niederschläge», «Mehr Hitzetage» und «Schneearme Winter» absehbare Folgen eines ungebremsten Klimawandels für die Schweiz sind. In den letzten 40 Jahren sind die Gletscherflächen um einen Drittel geschrumpft. Dies führt zu Naturgefahren, Problemen in Tourismus und Wassernutzung, insbesondere für Stromproduktion und Landwirtschaft.

«Es geht uns in keinster Weise um freie Schulstunden, sondern darum, unsere Verantwortung für kommende Generationen wahrzunehmen und die Klimakatastrophe abzuwenden.»

Es geht uns in keinster Weise um freie Schulstunden, sondern darum, unsere Verantwortung für kommende Generationen und Flora und Fauna wahrzunehmen und die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Wir fordern den nationalen Klimanotstand!

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Mitautor Dominik Waser an der Klimademo in Zürich. bild: zvg

Wir haben es tatsächlich in der Hand

Die Klimastreik-Bewegung ist überzeugt, dass Reduzieren und Verzicht die einzigen griffigen Zukunftsstrategien sind. Der globale Anstieg von Flugkilometern und Fleischkonsum – zwei Hauptfaktoren der menschengemachten Klimaerwärmung – ist nicht mehr tragbar und muss gestoppt werden. Verzicht ist essentiell, doch das Problem kann nicht auf individueller Ebene gelöst werden. Wenn der Schweizer Finanzplatz mit seinen Investitionen über 20 Mal mehr CO2-Emissionen als die gesamte Schweiz verursacht, wird ersichtlich, dass die Reduktion von Kaffee-Plastikdeckeln nicht mehr als Kosmetik ist. Stattdessen brauchen wir strukturelle Veränderungen unserer Wirtschaft, die eine nachhaltige Gesellschaft ermöglicht.

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Aktivistin Rahel Ganarin. bild: zvg

Das hat nichts mit Kommandowirtschaft zu tun, sondern mit einem energischen Wandel hin zu einem demokratischeren System, das auf den Interessen aller basiert. Wenn dieser dringend notwendige Umbruch ausbleibt, wird trotz Erfindergeist unser Leben weiterhin vom Raubbau an der Natur und der Ausbeutung der Arbeit abhängen. Ja, innovative erneuerbare Energien sind ökologisch sinnvoll. Doch es gilt zu beachten, dass auch sie aus Profitgründen produziert werden, nicht aus Gründen der Ökologie. «Grünes Wachstum» kann keine Alternative sein. Der von euch hochstilisierte Steve Jobs steht für eine fortschrittliche, erfolgreiche Marke. Trotzdem funktioniert Apple, wie fast alle andere Grosskonzerne, nur mittels einer rücksichtslosen Firmenpolitik, die verheerende ökologische und soziale Folgen in Kauf nimmt.

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Caesar Anderegg. bild: zvg

Es stimmt, dass wir in eine Gesellschaft hineingeboren wurden, der es noch nie so gut ging wie heute. Doch Wohlstand und Freiheit verpflichten unweigerlich zu globaler Verantwortung. Denn unser Reichtum basiert auf der Armut anderer. Genau weil jeder Mensch auf der Welt den gleichen Anspruch auf Rechte und Freiheiten hat, ist Klimagerechtigkeit eine Hauptforderung von Klimastreik Schweiz!

Natürlich sind Forschung und Wissenschaft, insbesondere in Bezug auf Umweltfragen, unerlässlich. Obwohl seit Jahrzehnten unzählige wissenschaftliche Studien zum Klimawandel veröffentlicht werden, finden die Resultate in der Politik geringe Beachtung. Ein naturwissenschaftliches Studium allein ändert darum wenig. Ein beträchtlicher Teil der Forschung richtet sich nicht nach ökologischen Gesichtspunkten, sondern nach den Bedürfnissen der Wirtschaft. In Bildungsfragen auf den liberalen Markt zu vertrauen, ist daher keine Option.

Streikt und demonstriert

Das kürzlich vom Parlament abgelehnte CO2-Gesetz ist nur das letzte traurige Beispiele der Willenlosigkeit der Schweizer Politik, griffige Massnahmen für den Klimaschutz zu beschließen. Damit sich die Politik endlich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung besinnt und die jetzige Extremsituation als solche anerkennt, braucht es einen energischen demokratischen Umbruch. Dieser setzt den Druck der Zivilbevölkerung voraus. Demonstrationen sind ein essenzielles Instrument zur Herstellung unmittelbarer, demokratischer Öffentlichkeit. Erst durch dieses gemeinsame politische Handeln kann Macht erzeugt werden. Darum ist solidarischer Widerstand auf der Strasse von fundamentaler Wichtigkeit gegen die Apathie der wirtschaftshörigen Politik. Demonstrationen und Streiks sind nicht Freistunden, sondern ein wichtiger Unterricht anderer Art, der den Beteiligten erlaubt, sich als politische Akteure zu begreifen und sie lehrt, sich selbst zu artikulieren.

Unser Wille ist stärker als die Angst

Wir haben Angst vor der Zukunft, doch der Mut ist ungleich stärker. Gegen den Pessimismus der Vernunft, den Optimismus des Willens! Falls ihr dies nicht gemerkt habt, wir handeln bereits. Und ihr? Wenn ihr endlich unserem Druck auf der Strasse Taten folgen lässt, dann werden wir euch wieder ernst nehmen. Zeigt uns, dass ihr nicht nur alt seid, sondern auch lernfähig! Ihr habt unser aller Lebensgrundlage aufs Spiel gesetzt – die Suppe fast unrettbar verkocht. Wir retten sie, und werden sie fair verteilen!

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    Alle Leser-Kommentare
  • einmalquer 24.03.2019 13:59
    Highlight Highlight Wer auch immer den VerfasserInnen des Textes vorwirft, dass sie zu wenig differenziert und zu pauschal argumentieren, sollte bedenken, dass nicht unbegrenzt Platz zur Verfügung steht. (Watson zB beschränkt die Kommentare ja auch).

    Und die Weltwoche hätte eine Sonderausgabe drucken müssen, wenn die VerfasserInnen wirklich differenziert und mit weiteren Belegen argumentiert hätten.
  • Sarkasmusdetektor 24.03.2019 13:27
    Highlight Highlight Besonders beschränkt finde ich die Behauptung, Ozonloch und Waldsterben hätten einfach von selbst aufgehört. Dass dafür erst FCKW und verbleites Benzin verboten werden mussten, ist offenbar vergessen.
    • Posersalami 24.03.2019 23:25
      Highlight Highlight Grüne Verbotspolitik kann eben auf keinen Fall erfolgreich sein! Völlig egal, wie sinnvoll die Forderungen auch sind.
  • reich&schön 24.03.2019 11:16
    Highlight Highlight Bin enttäuscht von der Weltwoche.
    Sie hätten diese Replik bringen sollen und dazu noch eine Duplik. Jemand wie Köppel hätte dieses Geschreibsel mit links auseinandergenommen.

    Die gleichen regressiven, längst widerlegten ollen Kamellen, die wir von linksaussen seit Jahrzehnten hören, neu mit einer Portion Klimapanik angereichert.

    Das böse Wachstum, der böse Wohlstand, der böse Westen, der den armen globalen Süden ausbeutet, etc.
    same old... same old...

    Aber kein Wort über die selbst verantwortete Korruption und Misswirtschaft des Südens.

    Reine Propaganda.
    • ChlyklassSFI 25.03.2019 10:11
      Highlight Highlight Hey. Dein Kommentar "nimmt nichts auseinander“. 😉
    • jimknopf 25.03.2019 10:28
      Highlight Highlight Dann bringen Sie doch Gegenargumente, die dieses Geschreibsel mit links (Köppel würde es wennschon mit Rechts) auseinandernehmen?
      Was wurde genau widerlegt?
    • Morgan Wlan 25.03.2019 15:05
      Highlight Highlight Ich glaube, Sie haben sich im Newsportal geirrt. Für Klimawandel verneinende Nörgelei ist die Kommentarspalte von www.20minuten.ch jederzeit für Sie da ;)
  • curiosity_killed_the_cat 24.03.2019 10:54
    Highlight Highlight da wär noch was für all die Skeptiker und Zweifler. Ein alter weisser Mann liefert die Fakten.
    https://metro.co.uk/2019/03/22/david-attenborough-warns-of-catastrophic-future-in-climate-change-documentary-8989370/?ito=article.mweb.share.top.link
  • Ohniznachtisbett 24.03.2019 10:07
    Highlight Highlight Nun schade dass die Weltwoche doe Replik nicht druckte. Das wäre demokratisch richtig gewesen. Falsch hingegen ist, was diese Leute fordern. Faktisch fordern die Klimastreiker ein Rückschritt ins vorindustrielle Zeitalter. Und wer nicht freiwillig auf alles verzichtet wird halt gezwungen. Und das ganze nennen sie auch noch demokratisch... ich bin den extremen Anführern dieser Bewegung gegenüber sehr skeptisch. Nicht dem Klimaschutz als solches.
    • AmongThieves 24.03.2019 10:44
      Highlight Highlight du hast es nicht begriffen! es gibt sehr wohl andere wege das zu tun was uns wichtig ist ohne soviel abfälle zu erzeugen wie zur zeit. und ohne druck hat sich der mensch selten nach neuen Möglichkeiten umgeschaut. der mensch ist ein Überlebenskünstler und wird auch hier neue wege finden wenn er muss!
    • reich&schön 24.03.2019 11:17
      Highlight Highlight Die Weltwoche hätte die Replik bringen sollen - und dazu noch eine Duplik, die den vielen Stuss widerlegt.
    • ChlyklassSFI 25.03.2019 15:38
      Highlight Highlight Reich&schön: Widerleg doch du das Ganze...
  • icewolf 24.03.2019 10:05
    Highlight Highlight So sehr ich der Weltwoche aufgrund ihrer Positionierung auch nur wenig abgewinnen kann, hätte ich diesen Text wohl auch nicht abgedruckt. Meiner Meinung nach sehr schlecht verfasst und ungemein populistisch - und dies leider nicht nur auf das Thema bezogen. Da hätte man in Bezug auf den Klinawandel viel bessere und stichhaltigere Argumente anbringen können.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 25.03.2019 09:18
      Highlight Highlight Ja. Aber so Engagement-Zeug macht sich halt gut im Lebenslauf. 😒
  • Thomas G. 24.03.2019 09:49
    Highlight Highlight Das ist ja an Naivität & Arroganz kaum zu überbieten. Liebe jugendliche, besinnt Euch auf Euren Platz in der Gesellschaft! Ja ihr könnt demonstrieren und fordern was ihr wollt. Doch glaubt ja nicht, dass "die Jugend" eine homogene Gruppe bildet, mit einer einzigen Meinung spricht. Ihr habt auch kein Recht die älteren Generationen lächerlich zu machen oder für Euer Lebensglück verantwortlich zu machen. Das ist zu billig! Werdet erwachsen und übernehmt eigene Verantwortung. Das beginnt damit dass ihr Euren eigenen Lebensunterhalt verdient, den eigenen Müll entsorgt! Lebt erst vor was ihr predigt
    • banda69 24.03.2019 16:50
      Highlight Highlight @thomas

      Wir haben in der Schweiz seit Jahrzehnten eine rechtspopulistische Partei, die lauthals behauptet für die gesamte Bevölkerung zu sprechen. Diese Partei steht zudem dafür, dass sich eine Minderheit an der Mehrheit bereichert.
    • Thomas G. 25.03.2019 07:42
      Highlight Highlight So ein Blödsinn. Die SVP erreichte bei der letzten Wahl knapp 30% und wurde damit die Wählerstärkste Partei. Das ist Fakt.

      Der Rest ist Ihre Behauptung und sie lässt sich nicht belegen, da nicht wahr.
    • banda69 25.03.2019 10:06
      Highlight Highlight @thomas

      Dann schauen Sie sich doch bitte mal das Wahlverhalten der SVP-Politiker an. Dieses ist immer gegen das gemeine Volk und insb. gegen die arme Bevölkerung und immer für die Reichen und Abzocker (also für das SVP Polit-Establishment).

      Auch wenn es die SVP tagein, tagaus behauptet: Die SVP tut nichts für das gemeine Volk. Im Gegenteil. Die SVP schadet dem gemeinen Volk.
  • frnrsch 24.03.2019 09:48
    Highlight Highlight Warum will man auf Teufel geht raus einen Generationenkonflikt heraufbeschwören? Welche Interessen stecken dahinter? Es ist einfach mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und auf die Vergangenheit hinzuweisen die man nicht mehr ändern kann. Auf eine Zeit zu zeigen die anders war und das Wissen noch nicht so vorhanden war wie jetzt. Das ist für mich keine konstruktive Diskussion. Ich bin Jahrgang 69, bin mein Leben lang nicht Auto gefahren. Bin 2 x geflogen. Habe gelernt dass man nichts verschwendet und auf seine Mitmenschen achten soll, ich habe versucht danach zu leben und zu handeln.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 24.03.2019 17:37
      Highlight Highlight Rein statistisch ist die Spalterei in Jung und Alt eine dämliche Strategie - angesichts der demografischen Überalterung in Europa. Wer hat die Macht in kapitalistischen Systemen? Achja, die mit Kapital. Tangiert die ein Schulstreik? Nö. Ändert sich was? Nö. Aber spaltet ruhig noch ein bisschen ...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 25.03.2019 12:17
      Highlight Highlight Sobald die Klimabewegung die Schwelle der Wichtigkeit erreicht hat, wird es das passende Smartphone dazu geben und die Exponenten der Demos kriegen gutbezahlte Jobs in den Firmen, die sie jetzt kritisieren - solange das Wetter sich nicht übermässig daneben benimmt.
  • SilWayne 24.03.2019 09:38
    Highlight Highlight Nach dieser Story wünsche ich mir von Watson ein Screening der GLP. Ticken die alle tatsächlich so wie Alain Pichard, oder handelt es sich dabei eher um einen Querschläger?
    • Binnennomade 25.03.2019 07:31
      Highlight Highlight Pichard ist meines Wissens ein ziemlicher Querschläger und zB auch Thilo-Sarazzin-Fan. Er wäre in der Sünneli-Partei wohl besser aufgehoben.
  • hämpii 24.03.2019 09:35
    Highlight Highlight Weltklasse Text, chapeau!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 25.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Weltklasse? Och nö. Ich finde sowohl den WW-Text als auch die Replik reichlich doof. Bei der WW erwarte ich nichts anderes. Bei der neuen Jugendbewegung kann man ganz klar die Profilierung einiger Karrieregeiler erkennen.
  • Patrick Hofstetter 24.03.2019 09:30
    Highlight Highlight Wer Dinge behauptet wie «Denn unser Reichtum basiert auf der Armut anderer.» und sich auf die Wissenschaft beruft, ist auch nicht konsequent. Es herrscht nämlich unter den Wirtschaftswissenschaftlern ein sehr breiter Konsens, dass diese Aussage falsch ist; sie ist viel mehr pure Idelogie, theoretisch und experimentell widerlegt.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 25.03.2019 08:57
      Highlight Highlight Man sollte vielleicht besser mit verschiedenen Wirtschaftswissenschaftlern der Entwicklungs-
      und Schwellenländer reden, bevor man so Zeug rauslässt. Statt dessen redet man über diese Länder. Das ist positiver Eurozentrismus.
  • the Wanderer 24.03.2019 07:19
    Highlight Highlight Diese Replik der klimastreikenden Jugendlichen auf den Artikel der zwar weissen, aber nicht weisen zwei alten Herren ist definitiv nicht geeignet für Weltwoche-Leser. Er ist vom Niveau schlichtweg zu hoch für den durchschnittlichen SVP-Wähler und Wutbürger.
  • Meckerschlumpf 24.03.2019 00:24
    Highlight Highlight Ach kommt schon!
    Wär die Lage noch wie vor 20 Jahren wär bestimmt keiner dieser Jugendlichen auf die Strasse gegangen, obwohl man schon davon wusste das es so kommen wird!
    Doch jetzt durch Socialmedia können sie mehr Menschen erreichen und richtig auf den putz hauen!
    Ohne diese Plattformen wären wohl nur wenige oder gar Niemand am Streiken, das drucken Von Flyern wär dann wohl auch zu mühsam gewesen und man hätte erst mal abgewartet!🤔
    • Robi14 24.03.2019 09:07
      Highlight Highlight @Meckerschlumpf Ach komm, hättest Du diesen Artikel wie früher in einer Zeitung gelesen und das Bedürfnis verspürt, ihn zu kommentieren, wäre Dir der Griff zur Schreibmaschine sicher zu mühsam gewesen!
    • sowhat 24.03.2019 10:13
      Highlight Highlight Falsch, es gab schon vor 40 Jahren die Möglichkeit die Massen zu mobilisieren. Mir fällt da z.B. Die Demo gegen das Atomkraftwerk in Kaiseraugst ein.
    • sheimers 24.03.2019 11:20
      Highlight Highlight In den 80ern bei der AKW-Bewegung hatten wir Radio Dreyeckland, Zeitungen und Flugblätter. Das mit der Information war kein Problem. Es war mehr in eine Richtung, es konnte nicht jeder seinen Senf dazu geben, aber die Massen wurden genau so erreicht wie heute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock_Holmes 24.03.2019 00:04
    Highlight Highlight Starke, differenzierte Replik, hoffentlich wird sie auch noch von anderen Zeitungen aufgegriffen.

    Die Antwort sei nicht adäquat für die Leserschaft – vielmehr weicht hier die Weltwoche dem Diskurs aus!
    Das ist nicht nur unglaubwürdig, sondern anmassend und feige.
    Im Sport nennt man dies Forfait.

    Die entsprechenden politischen Kreise werden sich auf diese Weise weder der Dynamik entziehen noch sie aufhalten können.

    Ich hoffe, dass sich immer breitere Bevölkerungsgruppen anschliessen und den Wind of Change in die Politik tragen.

    Meine Unterstützung hat die Jugend!
    Sek.-Lehrer und SHP, Jg. 66
    • Thomas G. 24.03.2019 09:56
      Highlight Highlight Die Replik ist nicht gerade smart. Sie bringt die Generationen gegeneinander auf. Sowas macht nur wer ein Interesse daran hat, Unfrieden zu sähen. Diese Leute wurden ihre ganze Schulzeit lang indoktriniert, den Linken und Netten sei dank. Anstatt eigenständiges kritisches Denken und Rhetorik haben sie "Groupthink" gelernt und dass man alle attackieren muss die nicht der eigenen Meinung sind.
    • Thomas G. 24.03.2019 09:56
      Highlight Highlight (...) Das sind Zeichen einer faschischtischen Ideologie - die eigene Position wird überhöht, alle anderen Meinungen sind des Teufels und nicht würdig beachtet und respektiert zu werden. So handelt keine Bewegung die eine positive Veränderung sucht, so handeln Revolutionäre die an die Macht wollen. Ein klarer Fall für den Staatsschutz bevor es zu spät ist.
    • karl_e 24.03.2019 20:47
      Highlight Highlight Thomas, wir wurden damals, ca 1960, von Rechten und nicht so Netten indoktriniert. Hab also keine Angst, die Jungen aller Zeiten sind nicht unbedingt scharf drauf, die Ansichten ihrer Pädagogen unbesehen und kritiklos zu übernehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 23.03.2019 23:04
    Highlight Highlight Die Zeitung, die selbst mit vermeintlich «intelligentem Widerspruch» für sich werbt, mag genau dies den eigenen Lesern nicht zumuten. Das zeigt, was die Weltwoche wirklich ist: Das Leibblatt des etwas zivilisierteren Wutbürgers, der sich nicht in die Tiefen vom Boulevard begeben mag - aber für abweichende Ideen dennoch nicht offen ist.
    Der Nichtabdruck sagt weit mehr über Köppels Käseblatt aus als über die Republik der Klimastreikenden.
  • Töfflifahrer 23.03.2019 22:21
    Highlight Highlight Wow, guter Text.
    Na dass die Weltwoche das nicht drucken will, ist jedoch nicht verwunderlich.
    Hat wohl zuwenig Ausländer, denen man das in die Schuhe sieben könnte.
  • artyfrosh 23.03.2019 22:19
    Highlight Highlight Geile Antwort - da mussten die alten Herren bitter einstecken.
  • waffel 23.03.2019 22:18
    Highlight Highlight Stark!
  • casalpablo 23.03.2019 21:56
    Highlight Highlight Hasenfüsse, ihr Weltwochen-Leser!
  • Spooky 23.03.2019 20:18
    Highlight Highlight Massenhysterie vom Feinsten!

    Aber das ist okay.

    Den Jungen gehört die Welt 💪
    • äti 23.03.2019 22:10
      Highlight Highlight Hysterie ?
    • piatnik 24.03.2019 00:17
      Highlight Highlight Hysterie !
    • Spooky 24.03.2019 04:16
      Highlight Highlight @äti
      Ja, oder geschürte Massenpanik. Und die Cleveren unter ihnen nutzen das aus. Sie lassen sich von den Medien zu Talkshows und in etablierte, snobistische Diskussionsrunden einladen. Sie heben sich vom Fussvolk ab und beginnen, ihr eigenes Süppchen zu kochen. Das Fussvolk bleibt auf der Strecke. So ähnlich wie damals bei der 68-er Bewegung oder, neuestens, bei der Operation Libero. Also: Nichts Neues unter der Sonne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruedi Ratlos 23.03.2019 20:10
    Highlight Highlight Bezeichnend für die Ignoranz der alten Männer dass „Suppe eingebrockt“ in Anführungs-und Schlusszeichen steht.
    Benutzer Bild
    • Harvey Dent 24.03.2019 08:48
      Highlight Highlight Dieses Generationenbashing ist das einzige, was ich an der Klimabewegung verurteile. Seit dem Internet- und Smartphonezeitalter hat sich der Wissenstransfer ver-x-facht! Früher wusste man schlicht weniger als heute. Jetzt den vorangehenden Generation alle Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu einfach. Mein einziger Kritikpunkt an die Klimabewegung. Den Rest teile ich. Aber Bashing und Schuldzuweisungen lösen genau diese Reflexe aus und dienen der Sache nicht.
    • SemperFi 24.03.2019 22:59
      Highlight Highlight Wir wissen seit den Siebziger Jahren, dass das nicht ewig so weitergehen kann. Also keine Ausreden...
  • P. Meier 23.03.2019 20:07
    Highlight Highlight Ein schöner Text, nur finde ich darin leider keine wirklichen Aussagen, die zu zielführenden Aktivitäten führen. Kernaussage ist "die vorherige Generation hat es verbockt und die heutige Generation muss es ausbaden". Der Verzehr von Fleisch wird natürlich als besonders schlecht dargestellt und somit der Veganismus als Heilbringer. Ist dies wirklich so? Wie genau sieht die Ökobilanz der importieren Lebensmittel aus? Bitte mal umsetzbare Vorschläge bringen, statt theoretisch-literarischen Texte.
    • FrancoL 23.03.2019 20:13
      Highlight Highlight Die Vorschläge sind auf dem Tisch man müsste eben nur die Augen öffnen.
    • Kronrod 23.03.2019 21:37
      Highlight Highlight Viele der Vorschläge sind sehr ideologisch gefärbt. Es geht stets um Erlösung durch Verzicht. Doch selbst wenn die Schweiz komplett CO2 neutral würde, wäre das global gesehen nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Hier sind drei Massnahmen, die richtig einschenken würden, aber die die Grünen aus Ideologie ablehnen: 1. Ozeandüngung zur Bindung von mehr CO2. 2. Ersatz von indischen Kohlekraftwerken durch Atomkraftwerke. 3. Aufkaufen und Schliessen von Kohleminen. Jede einzelne dieser Massnahmen wäre restiv günstig und würde ein Vielfaches des Schweizer CO2-Ausstosses neutralisieren.
    • äti 23.03.2019 22:18
      Highlight Highlight @pmeier, natürlich kennst du die Vorschläge. Alles andere wäre tragisch.

      @kronrod, d.h. die Jungen sollten all Kraftwerke aufkaufen oder ersetzen? Oder doch besser die Politik dazu bringen das zu tun?
      Und du meinst, am Konsumverhalten wäre gar nichts zu ändern, eher steigern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • alainpichard 23.03.2019 20:02
    Highlight Highlight Liebe Klima-AktivistInnen,
    Ich habe Eure Replik auf meinen Appell mit Interesse gelesen. Zu eurer Information: Ich bin GLP-Mtglied, leugne den Klimawandel nicht, besitze keinen Führerschein, habe mit erheblichem finanziellen Aufwand ein Minergiehausgebaut, mich mein halbes Leben gegen eine Autobahn gewehrt (A5), und bin aktives Mitglied im Vogelschutz. Aber Sätze wie: . „Wir wollen nicht, dass ihr Hoffnung habt“, oder „wir wollen, dass ihr in Panik geratet.“ klingen für mich totalitär. Ich habe euch in keiner Zeile beleidigt, im Gegenteil. Ich habe euch ernst genommen und widersprochen.
    • Shlomo 23.03.2019 20:15
      Highlight Highlight Sorry Alain Pichard, aber wer mit dem Waldsterben und dem Ozonloch, stimmung gegen die Klimaaktivistin machen will, disqualifiziert sich an der Diskussion auch nur teilzunehmen.
    • Makatitom 23.03.2019 21:08
      Highlight Highlight Ernst nehmen? Und dann kommst du mit Beispielen wie Waldsterben und Ozonloch, die stattgefunden hätten wäre FCKW nicht verboten worden? Nein Pichard du hast es hier nicht mit Wählern einer bestimmten Partei zu tun, hier kann der Leser zwischen den Zeilen lesen, und zwischen deinen Zeilen stehen Hohn und Spott, schäm dich
    • sheimers 23.03.2019 21:29
      Highlight Highlight Das Problem der Weltwoche war wohl, dass die Replik nicht so naiv und weltfremd ausfiel wie erwartet. Die Klimabewegung wurde falsch eingeschätzt, eine journalistische Fehlleistung sondergleichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wasser99 23.03.2019 19:40
    Highlight Highlight Apropos GLP: Die wähl ich jetzt definitiv nicht mehr. Greenwashing pur.
    • Manuce 24.03.2019 02:23
      Highlight Highlight Zum Glück hast du es auch noch gemerkt...lieber zu spät als nie!
  • ARoq 23.03.2019 19:35
    Highlight Highlight Interessant, dass Alain Pichard und Thilo Schneider das Ozonloch ins Spiel führen.
    Das ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Menschheit als Kollektiv einen Schaden rückgängig machen kann, den sie verursacht hat.

    Die Wissenschaft hat damals die Problematik erkannt, die Politik hat gehandelt und nun schliesst es sich wieder.
    https://svs.gsfc.nasa.gov/30602
  • Phrosch 23.03.2019 19:25
    Highlight Highlight Was den weissen alten Männern in Erinnerung gerufen werden muss: die Welt lebt noch, obwohl sie seit 70 Jahren untergeht, weil immer wieder Missstände energisch genug angeprangert wurden, dass etwas zur Verbesserung getan wurde. Unsere Seen sind heute sauber genug, weil in den 60ern Kläranlagen entstanden. FCKWs wurden verboten und das Ozonloch wuchs nicht endlos weiter. Der Wald starb nicht am sauren Regen, weil man Abgase reduzierte. Darum müssen die Jungen heute fürs Klima demonstrieren, damit wir alle etwas unternehmen.
  • FrancoL 23.03.2019 19:23
    Highlight Highlight Kernsatz ist und bleibt die Aussage, dass wir nicht auf Kosten der anderen unseren Wachstum fördern sollten und die Umwelt auf Kosten andrer belasten.
  • Skip Bo 23.03.2019 19:23
    Highlight Highlight Um die Replik zu würdigen, wäre es gut den vollständigen WW Artikel zu sehen.
    Falls sich die Taten der Klimajugend auf Vorhaltungen an Alte beschränken, ändert das Klima nicht.
    • Nick Name 23.03.2019 22:14
      Highlight Highlight Einverstanden mit dem ersten Satz.

      Beim zweiten kann ich kaum glauben, dass er ernst gemeint sein soll.
      Warum und wie soll «die Klimajugend» (btw leider wohl nur ein ziemlich kleiner Prozentsatz der hiesigen Jugend, also ein verschwindend kleiner Bruchteil der Weltbevölkerung) «das Klima» ändern (können!)?
      Sie wollen in erster Linie allen in den Allerwertesten treten, und 1. das ist bitter nötig und 2. haben sie also damit recht.
    • äti 23.03.2019 22:26
      Highlight Highlight Die 'Vorhaltungen' an Alte betreffen doch den Zeitraum. Dass man im Zeitraum meiner Generation in Sachen Resourcen u Umwelt gewütet hat, schleckt keine Geiss weg.
    • Skip Bo 24.03.2019 07:03
      Highlight Highlight Nick, in meiner Formulierung hat der vernünftige Teil Klimajugend welcher sich persönlich an das hält, was Co2 verhindert meine volle Zustimmung. Der laute Teil, der ideologisiert rumschreit, verdient meinen Respekt nicht.
      Wer nur rumtritt ist nicht glaubwürdig.

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  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 23.03.2019 19:21
    Highlight Highlight Geiler Konter mit Steve Jobs! Diese Leute nerven sich doch nur, dass es mal nicht um sie geht! Mir gehen diese Babyboomer so richtig auf den Geist!
  • Mikey51 23.03.2019 19:00
    Highlight Highlight Ich bin ein alter, weisser Mann und finde den Beitrag sehr gut. Nicht alle weissen Männer und Frauen sind gezwungenermassen auch Klimaidioten. Man kann von der Weltwoche nicht erwarten, dass sie diesen Artikel publiziert. Ein grösserer Teil Ihrer Leser sind voraussichtlich einfach „gestrickt“ und nicht nur vom Text, sondern bereits vom Thema überfordert.
    • äti 23.03.2019 22:28
      Highlight Highlight ... schlimmer noch, wenn eine Zeitung entscheidet, was ihren Lesern zugemutet werden kann. Diktatur der Info.
  • Denk Mal 23.03.2019 18:55
    Highlight Highlight Ich bin echt beeindruckt ob der Sachkompetenz und Formulierkunst der Jugend. Im Inhalt stimme ich mit über 60 Jahren eh mit euch überein.
  • neverland 23.03.2019 18:20
    Highlight Highlight Danke Watson.
  • redeye70 23.03.2019 18:20
    Highlight Highlight Mit der Nichtveröffentlichung dieser Replik reiht sich die Weltwoche nahtlos in die Kategorie Lückenpresse ein.
    • Til 23.03.2019 19:54
      Highlight Highlight Ganz ganz schwach von der Weltwoche, die doch immer behauptet, sie stehe für Meinungsvielfalt ein.
  • Tekkudan 23.03.2019 18:15
    Highlight Highlight Die Weltwoche hat sich (wieder einmal) selber verraten: anstatt eine Plattform für alle zu sein, geht es nur darum, die rechts-nationalistisch-revisionistische Blase weiter kräftig aufzublasen.

    Lächerlich, Herr Köppel.
  • 01vinc09 23.03.2019 18:10
    Highlight Highlight Ich Stimme diesem Text voll und ganz zu, und freue mich dass die Weltwoche endlich unbestreitbar als rechtes Propagandablatt entlarvt wurde. Trotzdem finde ich es schade, dass so getan wird, als ob der Klimastreik eine Bewegung für mehr soziale Gerechtigkeit ist, jetzt in Bezug auf den Klimawandel. Das ist zwar super wichtig, aber meines Erachtens fehl am Platze. Wir demonstrieren für mehr Klimaschutz und nur deshalb sind wir so gross: weil wir einen gemeinsamen Nenner haben. Je mehr Themen wir da mit reinpacken desto mehr kann man anderer Meinung sein und wir verlieren Unterstützung...
    • goldmandli 23.03.2019 18:32
      Highlight Highlight Aber gehen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit nicht zu einem gewissen Masse Hand in Hand? Wir leben unseren Konsum und Reichtum auf Kosten ärmerer Nationen aus, was direkten Einfluss auf den Klimawandel hat.
    • einmalquer 23.03.2019 19:02
      Highlight Highlight Es ist schon richtig, dass man die soziale Komponente auch erwähnt.

      Schliesslich ist es so, dass weltweit die Unternehmenssteuern gesenkt wurden und jetzt erst - danach - werden die teuren Klimaschutzmassnahmen diskutiert. Und die entsprechenden Steuererhöhungen bzw. Steuerungsmassnahmen

      Darunter werden dann NormalverdienerInnen wesentlich stärker leiden als die Unternehmen, die auch danach nochfinanziell wenig zum Klimaschutz beitragen werden.
    • 01vinc09 23.03.2019 19:24
      Highlight Highlight Da habt ihr absolut Recht dass es irgendwie zusammengehört (leider war im ersten Kommentar zu wenig Platz) aber ich denke soziale Gerechtigkeit muss der Grund für mehr Klimaschutz sein und nicht der Klimaschutz verwendet werden um die Ideologien von besonders linken JUSO Anhängern durchzubringen. Ich glaube das ist einfach von Natur aus gegeben und jeder der nachdenkt kommt selber zu dem Schluss das Gerechtigkeit ein wichtiger Teil ist, aber dafür muss man sich erst mit der Bewegung identifizieren und wem Klimaschutz wichtig ist aber sich nicht links fühlt soll unbedingt dabei sein können
  • Doppelpass 23.03.2019 18:05
    Highlight Highlight Ich werde den Eindruck nicht los, dass die alten weissen Männer der Weltwoche sich entblöst fühlen. Sie haben versucht, in einer etwas überheblichen, polemischen Art den Jugendlichen Naivität und Verblendung vorzuwerfen.
    Die Replik bezieht sich auf Forschung und Fakten und fordert radikales und gleichsam vernünftiges Handeln.
    Der Klimajugend mit grossem Maul und ohne Respekt zu begegnen führte bei den alten weissen Männern dazu, sich ohne Hosen durch die Hintertür verdrücken zu müssen.
    Das tut man dann doch lieber nicht in der Öffentlichkeit.
  • trio 23.03.2019 18:05
    Highlight Highlight Wie kann man nur das Waldsterben und Ozonloch als Beispiel nehmen. An diesen zwei Beispielen lässt sich hervorrangend zeigen, das Verbote und Regulation gut funktionieren. Oder auch beim Bleiverbot im Benzin 😉. Auch damals wehrten sich genau diese Menschen gegen jegliche Regulation. Es wird also Zeit, diese alten Männer zu ignorieren.
    • Rabbi Jussuf 23.03.2019 18:43
      Highlight Highlight trio
      Wäre es so gewesen, wie du meinst, hätten wir heute noch keine Katalysatoren und das Ozonloch wäre riesig. Nein, das waren nicht Jugendliche, die zustande gebracht haben
    • Keewee 23.03.2019 19:14
      Highlight Highlight Es ist nur irrsinnig zu glauben das es was bringt gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Der ist da und da bringt auch demonstrien nichts. Soll er wieder gehen? Macht er aber nicht...

      Unser System ist falsch. Mächtige beuten nicht mächtige mächtig aus usw. Es zählt nur der Provit und der rest kann einem am Arsch...

      Jugend, vergeudet nicht eure kostbare Zeit mit gegen etwas zu demonstrieren wo keinen Sinn ergibt. Bringt neue Denkanstösse, Lösungsansätze aber seit bewusst: Es wird nicht besser sonder nur jemand anders ist schuld!

      Lasst es blitze hageln!
    • Ueli_DeSchwert 23.03.2019 21:43
      Highlight Highlight @Keewee wenn du dich nur miniiiim mit dem Thema beschäftigt hättest, würdest du alle deine "Lösungsvorschläge" die du suchst von ebendieser Bewegung beantwortet finden.
      Aber "Mimimi" ist einfacher, als sich informieren oder etwas machen.
      Deshalb: Die Blitze kommen nicht von ungefähr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stormrider 23.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Ein Glaubensbekenntnis, etwas langfädig und mit minimalem Informationsgehalt. Aber wenigstens mit Passion geschrieben.
    • FrancoL 23.03.2019 19:15
      Highlight Highlight Was für Infos muss man noch liefern? Alles liegt Glas klar auf dem Tisch und wird immer noch von vielen ignoriert. Soll man alles nochmals und nochmals darlegen?
  • saukaibli 23.03.2019 17:44
    Highlight Highlight Die Typen, die immer wieder mit den Beispielen Waldsterben und Ozonloch kommen sind entweder blöd wie 10m Feldweg oder sie wollen die Menschen absichtlich für dumm verkaufen. Aufgrund des Waldsterbens hat man die Katalysatorpflicht eingeführt und wegen dem Ozonloch FCKW verboten. Man hat also gehandelt und einen Erfolg erzielt, die Probleme sind nicht einfach so verschwunden resp. weniger akut geworden. Das als Begründung zu nennen, jetzt nichts zu tun ist einfach nur bescheuert.
    • Eisvogel 23.03.2019 20:02
      Highlight Highlight Bitte keine Beleidigungen von Feldwegen!
  • sunnyside 23.03.2019 17:27
    Highlight Highlight Danke Watson, dass ihr das publiziert! Ich finde es unglaublich, wenn tausende Wissenschaftler sich einig sind, und die alten weissen Männer es immer noch schaffen, den Klimawandel einfach zu ignorieren! Zum Glück sind die Jungen diesmal vernünftiger als die Alten... Weiter so!!!
  • Knut Knallmann 23.03.2019 17:26
    Highlight Highlight „...und wir sind immer noch hier – trotz einem angeblich komplettabgestorbenen Wald, verschwundenen und ausgebeuteten Ressourcen, dem Ozonloch...“ Bei Ozonloch und Waldsterben hätte man noch anfügen können, dass man sich gegen diese Probleme effektiv mit Forschung und griffigen Gesetzen gewehrt hat - Sie sind nicht von selbst verschwunden!
  • Toerpe Zwerg 23.03.2019 17:26
    Highlight Highlight "Unser Reichtum basiert auf der Armut Anderer"

    Dieser Satz zeigt exemplarisch die ideologische Verblendung der Schreibenden.
    • ujay 23.03.2019 17:33
      Highlight Highlight Nö...ideologisch verblendet ist höchstens, dies zu negieren.
    • Stormrider 23.03.2019 17:46
      Highlight Highlight Ja, leider wird die Diskussion ideologisch geführt. Das wird schwierig Löungen zu finden.
    • karl_e 23.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Dieser Kommentar zeigt exemplarisch die neoliberale Verblendung des Zwergs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 23.03.2019 17:19
    Highlight Highlight Dank dem «angeblich komplettabgestorbenen Wald, (den) verschwundenen und ausgebeuteten Ressourcen (und) dem Ozonloch» haben wir heute Autos mit Katalysatoren und FCKW freie Kühlschränke und wer behauptet, dass es noch genug Ressourcen gibt, hat sich noch nie vor Augen geführt, wie viel Mehraufwand heute betrieben werden muss, um das kostbare Öl, das früher aus der Erde sprudelte, durch umweltschädliches Fracking aus der Erde zu pressen!

    Bei den professionellen Klimalügnern der Blocherpresse liegt die Betonung wie so oft auf dem Wort «Lügner»!
  • Rabbi Jussuf 23.03.2019 17:17
    Highlight Highlight Mir steht in diesem Text zu viel "demokratisch" drin. Das erweckt den Verdacht, dass alles andere gemeint ist als demokratisch.
    Schlussendlich ist die Schreibweise des Artikels reinster Populismus mit Angstmache, Zwängerei, Behauptungen und Pauschalisierungen. Und dem Ausblenden wesentlicher Elemente.
    Jungs und Mädels, geht doch einfach nochmal in die Schule und lernt etwas über Selbstreflektion. Vielleicht kommt ihr danach etwas glaubhafter rüber.

    Und wer weiss, vielleicht gibt es dann sogar noch den einen oder anderen realistischen Lösungsvorschlag jenseits von sozialistischen Dogmen.
    • Anna Landmann 23.03.2019 17:42
      Highlight Highlight „Populismus mit Angstmache, Zwängerei, Behauptungen und Pauschalisierungen. Und dem Ausblenden wesentlicher Elemente.“ Wenn dem so wäre: Klingt eigentlich wie der durchschnittliche WeWo-Text.
    • trio 23.03.2019 17:50
      Highlight Highlight @Rabbi
      Vielleicht gehst du selber nochmals zur Schule.
      Du meinst sicher die älteren Herren, leider ist das in deinem Text nicht ganz deutlich. Darum übe das doch nochmals! 😉
    • alessandro 23.03.2019 17:53
      Highlight Highlight Was aber, wenn die alten Männer unrecht haben? Sind sie doch in 30 Jahren nicht mehr da...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 23.03.2019 17:09
    Highlight Highlight Soso, die "ignoranz" wollen sie bekämpfen - selber ist der Text aber voll von so viel Halbwissen und schlicht falschen Aussagen, dass einem die Haare zu Berge stehen...
    • goldmandli 23.03.2019 18:43
      Highlight Highlight Wenn man solche Aussagen tätigt, sollte man sie mit Beispielen und Quellen belegen.
  • Zahlenheini 23.03.2019 17:07
    Highlight Highlight Jaja und die Weltwoche macht immer auf „alle Mainstream-Medien gegen uns“ und dass es in diesen Medien Maulkörbe gebe. Offenbar ist man selber Teil dieses Establishments.
  • Juliet Bravo 23.03.2019 17:05
    Highlight Highlight Der Text war für Weltwocheleser zu viel? Meine Güte!😅
    • M3LS10R 23.03.2019 17:42
      Highlight Highlight Da wurde die Schuld ja auch weder den Linken, noch den Auswertigen gegeben...
    • Güffalla 23.03.2019 18:17
      Highlight Highlight Nein, nicht zu viel - viele hätten ihn wohl nicht verstanden 😉 .

      Wow, bin super beeindruckt von unserer Jugend. Go for it - ich unterstütz euch!!
  • Skeptischer Optimist 23.03.2019 17:04
    Highlight Highlight Gute Replik der Jungen auf die selbstherrlichen alten Männer, allenfalls ein wenig zu freundlich.

    Leute wie Alain Pichard und Thilo Schneider sind Teil des Problems und nicht der Lösung. Ihre Haltung ist anmassend.

    Steve Jobs für ihren neoliberalen Zweckoptimismus zu bemühen ist dabei nur peinlich. Apple hat nie ein Problem gelöst, geschweige denn ein grundlegendes.
  • Bettflasche mit Antithese 23.03.2019 16:45
    Highlight Highlight «nicht adäquat für Weltwoche-Leser» Zeit wieder mal das gute alte rofl auszupacken.
  • Muselbert Qrate 23.03.2019 16:43
    Highlight Highlight krass wie sich einige Jugendliche hier verblenden lassen. Es gleicht tatsächlich einer Sekte..
    • Firefly 23.03.2019 18:10
      Highlight Highlight Hmm, wer predigt seit Jahrzehnten Wachstum, Effizenztseigerung, Inovation und noch mal Wachstum und jeder der anderes sagt ist ein sündiger Kommunist, von der globalen Finanzelite Kanzel? Und es wird einem Angst gemacht mit den Chinesen, die einen überhohlen und so weiter...
    • dave28 23.03.2019 18:40
      Highlight Highlight und genau die genannte elite ist auch diejenige welche beim klimawandel wiederum kräftig absahnt.
  • Gümpeli 23.03.2019 16:40
    Highlight Highlight Eine Schande der Weltwoche, eine starke Leistung der jungen Autoren!
    Leider ist Ignoranz und der Egoismus in unserer Gesellschaft dermassen tief verankert. Ich frage mich manchmal, ob gewisse Menschen erst mit den tragischen Folgen des Klimawandels konfrontiert werden müssen, um zu realisieren, dass wir uns in einer äusserst ernsten Lage befinden.
  • Skater88 23.03.2019 16:34
    Highlight Highlight Sehr guter Text.
  • Nik G. 23.03.2019 16:34
    Highlight Highlight Ich finde die Aussage, dass es schon lange den Bach runter geht und deshalb nichts geändert werden soll einfach nur ignorant von alten Männer die bald sterben. Das Ozonloch wurde minimiert mit dem verbieten des FCKWs. Das Walsterben wurde mit dem verbessern der Abgase minimiert. Alles Politische Massnahmen. Also braucht es auch jetzt Politische Entscheide um uns und weiteren Genearationen ein erträgliches Leben auf der Erde zu garantieren.

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Klimaskeptiker und Erdöl-Lobbyisten liegen falsch: Der komplette Verzicht auf fossile Brennstoffe ist nicht nur möglich, sondern langfristig günstiger.

Szenarien zur zukünftigen Energieversorgung habe es auch vor dieser Studie schon gegeben, schreibt Zeit Online, die die Ergebnisse vor der Veröffentlichung am Freitag einsehen konnte. Das Besondere sei der Umfang der Daten, auf denen die LUT-Studie basiere:

Anders als andere hätten die Forscher keine Jahresdurchschnittswerte genutzt, sondern stundengenaue Wetterdaten eines Beispieljahres. «So konnten sie prüfen, wann Engpässe drohen und wie man sie ausgleichen kann.»

Der heutige globale Energiemix …

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