Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gute Migranten, schlechte Migranten: Warum sich die SVP über die neue Kriminalstatistik freut

Das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert erstmals Zahlen zur Nationalität von Verurteilten. Die SVP frohlockt, die SP findet, diese neue Aufschlüsselung schüre nur Groll. Und Strafrechtsprofessor Martin Killias zieht bereits erste Schlüsse daraus. 



Die SVP hat bekommen, was sie will. Die Fraktion forderte in einer Motion Transparenz über die Herkunft Krimineller. Gestern gab das Bundesamt für Statistik dem Druck nach und publizierte die entsprechenden Zahlen erstmals

Es vergleicht die Zahl der im Jahr 2014 rechtskräftig Verurteilten mit der Anzahl Personen, die in der Schweiz eine Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung haben. Die folgenden Regionen belegen die vordersten Plätze: 

An anderen Ende sind diese Länder vertreten: 

Hier geht es zur vollständigen Liste. 

In absoluten Zahlen sieht die Verteilung etwas anders aus:

Image

Bild: daten: bfs, grafik:watson

Ex-Nationalrat Hans Fehr ist froh, dass die Aufschlüsselung nach Nationen neu gemacht wird. «So kann man die Spitzenreiter in Sachen Kriminalität benennen und Massnahmen treffen», sagt er. «Zum Beispiel ausschaffen.» Die Leute wollten wissen, aus welchem Land wie viel Kriminelle kommen. «Die Statistik ist damit ein wirksames Mittel», sagt Fehr. 

Member of the Parliament and of the SVP, Hans Fehr from Zurich, holding a Swiss flag, watches the crowd during the Familienfest on the Bundesplatz square, an election event of the rightist Swiss people's party (SVP), in Bern, Switzerland, Saturday, September 10, 2011. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hans Fehr, Ex-Nationalrat SVP. Bild: KEYSTONE

Diametral anders klingt es bei der SP: Das Volk habe die Ausschaffungsfrage abschliessend geregelt, sagt Nationalrat Cédric Wermuth. «Die Aufschlüsselung nach Nationalitäten sagt überhaupt nichts über die Entstehung krimineller Biografien aus, sondern dient nur dem unproduktiven Schüren von Ressentiments», fügt Wermuth an. 

Statistisch seien solche Vergleiche «natürlich Blödsinn», die Kriminalität sei hauptsächlich in der Bevölkerungsgruppe der jungen Männer ein Problem, die bei Migranten einen grösseren Anteil habe, als beispielsweise Pensionäre. Wermuth: «In dieser Bevölkerungsgruppe sind auch Schweizer krimineller.»

Cedric Wermuth, Nationalrat SP, spricht an der Solidaritaetsveranstaltung fuer General Electric GE Angestellte und Demonstration gegen Stellenabbau bei Alstom am Samstag, 23. Januar 2016, in Baden. Nach der Uebernahme von Alstom durch GE wurde am 13. Januar ein Stellenabbau von 1300 Angestellten bei Alstom angekuendigt. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Cédric Wermuth, Nationalrat SP. Bild: KEYSTONE

Strafrechtprofessor Martin Killias hat die neuen Zahlen analysiert und zeigt sich beeindruckt über die extremen Unterschiede der Zahlen unter den verschiedenen Nationen, wie er sagt. «Gewisse Nationen sind absolut unproblematisch, andere begehen sehr viele Straftaten.» Die Lektion, die er von der neuen Statistik lerne sei: «Migrant ist nicht gleich Migrant.» 

«Immigranten mit hohem Anteil an Gutausgebildeten und Integrierten kommen weniger in Konflikt mit dem Gesetz als solche mit tiefem Sozialstatus.»

Manuel Eisner, Universität Cambridge

Ohne dass er eine Nation nennen will, sagt er: «In den Ländern, die auf der Liste weit oben sind, dort ist der Drogenhandel ein grösseres Problem als in anderen Nationen.» Eine konstruktive Lehre daraus sei: «Künftig müssen wir besser darauf schauen, warum gewisse Nationen in die Schweiz kommen.»

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

Martin Killias mit Pferd. Bild: KEYSTONE

Das Bundesamt für Statistik (BFS) präsentierte gestern zwar erstmals Zahlen für alle, bereits 2010 machte die «Sonntagszeitung» eine Unterscheidung der Nationen bei den Straftaten.

«Ein kausaler Zusammenhang zwischen Nationalität und straffälligem Verhalten wird [mit dieser Statistik, Anm. d. Red.] nicht belegt.»

Isabel Zoder, Bereichsleiterin Justiz und Urteile, EDI

Damals ordnete der Schweizer Kriminologieprofessor an der Universität Cambridge, Manuel Eisner, die Zahlen so ein: «Die Wahrscheinlichkeit eines Verstosses gegen das StGB hängt bei allen Gruppen – auch bei Schweizern – zuerst mit Bildung, sozialer Integration und sozialer Herkunft zusammen.»

Insofern zeige sich, dass Immigranten mit hohem Anteil an Gutausgebildeten und Integrierten weniger in Konflikt mit dem Gesetz kämen als solche mit tiefem Sozialstatus. 

BFS: «Bedürfnis der Öffentlichkeit»

Das BFS bestreitet, auf einen aktuellen politischen Vorstoss zu reagieren. Die Daten seien publiziert worden, da seitens der Öffentlichkeit ein grosses Bedürfnis festgestellt worden sei. Es habe zwar entsprechende Vorstösse im Parlament gegeben, doch das BFS sei auch von Statistikbenutzern, «also Journalisten, interessierte Mitbürger, Wissenschaftler, Studenten und Schüler», angefragt worden.

Ein kausaler Zusammenhang zwischen Nationalität und straffälligem Verhalten werde aber damit nicht belegt.

Was haben Flüchtlinge auf ihren Smartphones?

Das könnte dich auch interessieren:

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

90
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
90Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ThePower 22.09.2016 13:52
    Highlight Highlight Oh je, scheinbar hat jemand den blick.ch und 20min Lesern Watson gezeigt. Na dann, Good Bye Diskussionskultur..😫
    3 10 Melden
  • kliby 22.09.2016 08:56
    Highlight Highlight ich brauche keine politiker, um eine statistik interpretieren zu können.

    übrigens: als die svp vor einzwei jahren das bundesamt für statistik kaputtsparen wollte, hat die sp zeter und mordio geschrieben. wenn jetzt dieses bfs zahlen veröffentlicht, hat die sp ein problem damit, weil es "nur dem unproduktiven Schüren von Ressentiments diene". einfach zwei lächerliche parteien.
    14 7 Melden
  • rodolofo 22.09.2016 07:52
    Highlight Highlight Wenn wir Komplizenschaft bei Steuerbetrug und Geldwäsche (gehört zum Geschäftsmodell der Schweizer Grossbanken) auch als Kriminelle Handlungen einstufen würden, sähe die Kriminalität-Statistik ganz anders aus, nämlich stark zu Ungunsten der Schweizer!
    Aber wer bestimmt überhaupt, was "kriminell" ist und was nicht?
    Da bei uns eine Rechtsbürgerliche Mehrheit die Politik und das Geschäftsleben dominiert, gelten auch die schleichende Vergiftung und atomare Verstrahlung unserer Umwelt mit Rückständen und fahrlässiger Entsorgung, die zu vielen Krebstoten führt, als "Kavaliers-Delikte"...
    6 17 Melden
  • usländer 22.09.2016 07:40
    Highlight Highlight ehemaliges Jugoslawien mit Albanien??! Frech extrem frech! Man differenziert die Staaten nicht mal? Könnt ja noch eine Studie machen nach Hautfarbe und Religion! Schwarze, Weisse und Gelbe oder Juden, Moslems und Katholiken.
    8 6 Melden
  • Fischra 22.09.2016 07:29
    Highlight Highlight Absolut schlechte Statistik da sie auf der Basis der jeweiligen Migranten gerechnet wurde. Wenn also 2 Deutsche in der Schweiz leben und einer Kriminell wird dann sind die Deutschen die schlimmsten? Besser wäre eine berechnung auf basis der Einwohner der Schweiz.
    7 10 Melden
  • 7immi 21.09.2016 20:52
    Highlight Highlight ist ja klar, dass eine partei eine statistik nutzt, die ihre argumentation unterstützt. machen andere parteien ja auch so. so zb. die sp, als der neue gini-koeffizient herauskam oder als man herausfand, dass mehr leute unter "armut" leiden in der schweiz. jeder nutzt seine mittel zur erklärung und vermarktung der eigenen ideologie.
    26 3 Melden
  • Angelo C. 21.09.2016 15:07
    Highlight Highlight Man fragt sich immer wieder, was die Linken so sehr dazu bewegt, derart klare Feststellungen aus staatlich erhobenen Statistiken entweder in Zweifel zu ziehen oder sie mit offensichtlichen Scheinargumenten ad absurdum führen zu wollen 🤔!

    Dadurch wird klar, was ihnen die "Internationale" vorrangig bedeutet, während ihnen die kriminellen Taten gegen Einheimische, aber auch Migrationsfragen, eine absolute quantité négligeable darstellen. Der im Parteiprogramm festgeschriebene EU-Beitritt gehört in eine ähnliche Schublade.

    Gute Gründe, wieso ich nur sehr vereinzelt linke Anliegen unterstütze 🤓
    65 31 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.09.2016 17:37
      Highlight Highlight Du sagst 'derart klare Feststellungen', was wird klar fest gestellt?

      Findest du 'Korrelation ist nicht Kausalität' ein Scheinargument?

      Findest du diese Statistik sagt, dass die Herkunft eines Menschen etwas über seine Kriminalität aussagt?

      Mich nimmt nur wunder, wie du diese Fragen beantwortest, die Links/Rechts Sache finde ich uninteressant.
      17 28 Melden
    • Digital Swiss 21.09.2016 18:25
      Highlight Highlight http://beza1e1.tuxen.de/articles/korrelation_vs_kausalitaet.html
      2 2 Melden
    • Angelo C. 21.09.2016 20:26
      Highlight Highlight Meine Antworten zu diesen unergiebigen Nebenkriegsschauplätzen, welche an den nackten Zahlen wenig ändern, würden zu ausführlich, um sie in 600 Zeichen zu packen.

      Du findest aber nachstehend 84 Seiten Beigemüse zur Statistik, wo du sicher was passendes für dich findest 😉!

      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.Document.200328.pdf


      Ganz allgemein teile ich aber die Meinung vonProf. Kilias:

      «Gewisse Nationen sind absolut unproblematisch, andere begehen sehr viele Straftaten.» Die Lektion, die er von der neuen Statistik lerne sei: «Migrant ist nicht gleich Migrant.»
      24 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThePower 21.09.2016 13:34
    Highlight Highlight Eine weitere Statistik ohne Aussagekraft. Aber die SVP-Propagandamschinerie wird sicher Möglichkeiten finden, diese auszuschlachten.
    34 69 Melden
    • TheMan 21.09.2016 16:45
      Highlight Highlight Wo hat den diese Statistik keine Aussagekraft? Steht alles Schwarz auf Weiss und kann nachgeprüft werden.
      48 13 Melden
    • ThePower 21.09.2016 22:52
      Highlight Highlight Einen Zusammenhang zwischen der Nationalität und der kriminellen Energie eines Menschen gibt es nicht. Etwas anderes zu behaupten ist blanker Unsinn.
      8 21 Melden
    • rodolofo 22.09.2016 08:04
      Highlight Highlight Damals, in finsterer Vorzeit (das Schweizer Uhrwerk ward noch nicht erfunden!) waren die grobschlächtigen Eidgenossen in ganz Europa gefürchtet, weil sie als Söldner äussert brutal und ungehobelt in die Schlachten zogen.
      Bei Marignano gab's dann gründlich "eins auf den Deckel"!
      Von da an waren die Schweizer die friedlichste Nation auf Erden! Sie gelobten, immer artig, fleissig und pünktlich zu sein!
      Und wenn diese Schweizer noch nicht gestorben sind, dann sind sie immer noch artig, fleissig und pünktlich.
      So liebe Kinderlein, das Märchen ist zu Ende!
      Jetzt ist Zeit für das Mittags-Schläfchen.
      6 12 Melden
  • Blengeli 21.09.2016 13:07
    Highlight Highlight In dieser Statistik aufgeführt sind Menschen deren Asylentscheid negativ ausgefallen ist und innert einer sehr kurzen Frist ausreisen müssten! Sog. Illegale Einwanderer. Wäre also wichtig aufzuschlüsseln um welche Strafbestände es sich handelt! Mehr Transparenz bitte, liebe SVP
    27 47 Melden
    • Döst 21.09.2016 18:15
      Highlight Highlight Die Statistik ist vom bfs, nicht svp.
      Ich glaube die Forderung nach mehr Transparenz in dieser Statistik hat sogar ein svpler gefordert, konkret zusätzliche Aufschlüsselung in die verschiedenen Straftaten.
      21 1 Melden
  • Lamek 21.09.2016 13:04
    Highlight Highlight Wenn wir also im gleichen Sinne eine Statistik zu unserer Nationalmannschaft machen, heisst das, dass Einwanderer bessere Fussballer sind als "Eidgenossen".
    Einwanderer aus der EU verdienen mehr Lohn, also auch bessere Arbeiter als Schweizer.
    Was man mit so Statistiken nicht alles sagen kann...
    28 12 Melden
    • maxi 21.09.2016 18:03
      Highlight Highlight dann müssen wir halt damitanfangen nur noch schweizer, keine Einwanderer, für die nati spielen zulassen
      14 0 Melden
    • Lamek 22.09.2016 14:24
      Highlight Highlight Ne, der gleiche Ansatz wie bei den obgenannten Statistiken würde eher dazu führen, dass nur noch Schweizer mit Migrationshintergrund spielen dürfen.
      0 0 Melden
  • Sandro Baumgartner 21.09.2016 13:02
    Highlight Highlight 60 verurteilte aus Südwestafrika also 3% bedeutet das 1800 Bürger aus Südwestafrika in der Schweiz gegenüber 6,5 Millionen Schweizer Bürger wie kann man da eine Statistik erheben. Zudem ist Ostafrika(Eritrea) ganz weit hinten wo die meisten Flüchtlinge herkommen.
    14 23 Melden
  • Joker86666 21.09.2016 12:59
    Highlight Highlight Wieso werden eingentlich Länder aus dem ehemaligen Jugoslavien als eine Natialität angezeigt? Dann könnte man ja z.B Spanien und Portugal als auch ein Land zählen.. ist ja beides auf einer Halbinsel. Und die Deutschen und österreicher als eine nationalität werten... eine Irreführende Statistik ist das.
    24 11 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 21.09.2016 13:57
      Highlight Highlight Ja, Ostafrika ist auch ein schönes Land.
      20 9 Melden
    • Döst 21.09.2016 18:17
      Highlight Highlight Gemäss bfs war eine klare Zugehorigkeit bei Ex Jugoslawien nicht möglich.
      7 0 Melden
    • usländer 22.09.2016 07:41
      Highlight Highlight das heisst wohl die Statistik ist für nichts?
      3 2 Melden
  • dääd 21.09.2016 12:17
    Highlight Highlight Wenn eine präventive Massnahme aus den BfS-Zahlen abgeleitet werden könnte, dann wäre es Bildung für junge Männer. Die Institutionen hätten wir (z. B. Männerbüros). Sie gehören aber (noch) nicht zum Mainstream.
    14 13 Melden
  • Lowend 21.09.2016 12:15
    Highlight Highlight Es sind am Ende die braven Söhne der echten Schweizer, die bei dunkelhäutigen Menschen ihre Drogen einkaufen. Der Drogenhandel der Afrikaner zeigt nur, wo die Brennpunkte der Politik sind, denn Waffen- und Drogenhandel gehen immer Hand in Hand und wer kann sich noch erinnern, wie einst die Afghanen, oder die Jugoslawen und jetzt die Afrikaner hier Drogen verkaufen, um bei sich zu Hause ihre Bürgerkriege zu finanzieren.
    Diese Kriminalität hat mehr mit der politischen Lage, als mit kriminellen Kulturen zu tun und Rassisten benutzen diese Situation für ihre skrupellose Hetze gegen Völker!
    20 62 Melden
    • Sandro Baumgartner 21.09.2016 13:04
      Highlight Highlight Ähhm Kokain wird in Südamerika angebaut und die Drogenkartelle sind in Miami ich glaube die nützen einfach die Armut der Westafrikaner weil Eritrear sind Ostafrikaner und die Dealen nicht mit Drogen.
      12 11 Melden
    • Lowend 21.09.2016 13:14
      Highlight Highlight Es geht bei dieser Kriminalität nur um Waffen für Bürgerkriege und die Dealer sind nur hier, weil Schweizer diese Drogen in Massen konsumieren.
      Wo keine Nachfrage, da gibt es keinen Markt und keine Dealer! Darum ist es extrem scheinheilig, gerade bei den Westafrikanern eine persönliche oder kulturelle Schuld zu konstruieren!
      7 47 Melden
    • TheMan 21.09.2016 16:55
      Highlight Highlight Lowend du hast eine Marktlücke entdeckt. Kannst ja Anfangen zu Dealen. Übrigen die meisten Prostituierten sind aus den Ehem. Ostblockstaaten. Auch dort gibts eine Marktlücke. Beide sehr Lukrativ. Aber auch Gefärlich. Da wirst du viel Mut gebrauchen, oder dein Leben ist dir egal. Na los fang an. Sonst mimimimimi
      30 1 Melden
  • Grundi72 21.09.2016 11:54
    Highlight Highlight SP = 🙈🙉🙊
    86 38 Melden
  • Ichiban 21.09.2016 11:14
    Highlight Highlight Ui, Amerikaner, Briten und Belgier sind weniger kriminell als Schweizer, da wird es Zeit für einen Bevölkerungsaustausch :-)
    42 20 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.09.2016 11:13
    Highlight Highlight Ob der Grund für höhere Kriminalitätsraten Herkunftsland, Alter, Geschlecht oder Sozialstatus sind ist mir eigentlich wurst. Ich will solche Leute einfach nicht in der Schweiz haben.
    117 26 Melden
    • Peter von der Flue 21.09.2016 12:08
      Highlight Highlight Ist es besser wenn die selbe Personen die Straftat hier begeht. Absolut sinfreier Text und sm Thema vorbei.
      34 6 Melden
    • Alex_Steiner 21.09.2016 12:18
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo: Aha... was sind das denn bitte für Leute? Leute die einen Fehler gemacht haben und ihre gerechte Strafe bekommen. Die dann ihren Fehler hoffentlich einsehen und wieder funktionierende Mitglieder der Gesellschaft werden.

      Nein? Was sonst? Darauf beruht unser ganzes recht System. Wenn das nicht so ist können wir sie ja auch einfach alle an die Wand stellen. Was soll Gefängnis dann für ein Sinn machen, wenn man ihn später wieder normal leben lässt?
      8 40 Melden
    • Roterriese 21.09.2016 12:18
      Highlight Highlight @NRK eine ziemlich stumpfsinnige Aussage von ihnen. Das Dingo keine solchen Leute hier will, hat nichts damit zu tun, dass in Afrika ein Kind vergewaltigt wird.
      47 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 21.09.2016 11:11
    Highlight Highlight Die Statistik ist perfekt für Politiker. Man kann kausale Zusammenhänge andeuten oder sehen, wo keine sind (z.B. Weder Altersgruppen noch Bildung berücksichtigt) und daraus herrlich falsche Schlüsse ziehen.

    Für eine Ableitung von effektiven Massnahmen jedoch völlig unbrauchbarer Zahlensalat! Interessant wäre welche Bildungsschichten am meisten betroffen sind, sinkt die Quote wenn eine Lehre abgeschlossen wird, etc.

    Aber schön hat Bundesbern wieder belanglosen Gesprächsstoff ohne das direkte Massnahmen notwendig oder ableitbar sind. Sonst müssten noch Taten folgen.
    38 38 Melden
    • Midnight 21.09.2016 12:01
      Highlight Highlight Kann die Blitzli nicht nachvollziehen. "Denk nach" hat da völlig recht. Woher ein Mensch stammt bestimmt nicht seine kriminellen Tendenzen. Die kommen von ganz wo anders her!
      17 9 Melden
    • Denk nach 21.09.2016 13:01
      Highlight Highlight @Midnight: vielen Dank, aber die Blitze sind nachvollziehbar. Ich habe nicht ins "AlleAusländersindböse"-Horn geblasen. War mir zu unhygienisch ins gleiche Horn zu blasen, da haben heute schon so viele Kommentatoren reinposaunt ....
      9 7 Melden
    • Z&Z 21.09.2016 15:25
      Highlight Highlight Bei in Medien verbreiteten Statistiken mit Ursprung BFS muss man immer mal selbst direkt zum BFS gehen und dort nachschauen:

      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/19/01/new/nip_detail.html?gnpID=2016-606

      z.B. Altersgruppe klar aufgeschlüsselt. Ich habe jetzt nicht noch weitere gesucht, kann ja sein, dass noch weitere Infos vorhanden sind.

      Ich empfinde die Statistiken des BFS eigentlich meist als neutral und nützlich. Was die Medien und Politiker daraus machen ist wieder eine andere Geschichte.

      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Electric Elephant 21.09.2016 10:45
    Highlight Highlight Gibt es eigentlich irgendeine Statistik wo Herr "Spezialist für alles" Martin Killias nicht seinen Senf dazu gibt? Und meist zieht er daraus dann ziemlich populistische Schlüsse... Heimatschutz, Drogen, Migrationspolitik... Worüber äussert sich dieser Herr eigentlich nicht? Pokémon?
    Wie mediengeil kann man nur sein?
    26 63 Melden
    • Roterriese 21.09.2016 12:19
      Highlight Highlight Prof. Dr. Killias ist oder war Professor für Strafrecht und Kriminologie. Ich find Ihren Kommentar unnötiger.
      26 8 Melden
    • Electric Elephant 21.09.2016 13:21
      Highlight Highlight Das ist ihr gutes Recht, meinen Kommentar unnötig zu finden...
      Das Martin Killias Professor für Strafrecht ist, ist mir durchaus bekannt. Aber es gibt in der Schweiz durchaus noch andere renommierte Professoren auf dem Gebiet Rechtswissenschaften - aber keiner ist so viel in den Medien wie Killias (ausser vielleicht Jositsch - aber das liegt hier wohl an seinem SR-Mandat), wieso?
      6 17 Melden
    • Saltimbanca 21.09.2016 22:51
      Highlight Highlight Meine Professoren sagen immer sie wollen sich gerade bewusst nicht in den Medien äussern weil man es den Lesern sowiso nie recht machen kann...
      6 2 Melden
  • Markus Hofstetter 21.09.2016 10:43
    Highlight Highlight Diese Statistik zeigt es deutlich: Schlecht- oder Ungebildete sind häufiger kriminell. Solche Leute nicht mehr in unser Land zu lassen, würde uns einiges ersparen.
    93 35 Melden
    • Olaf! 21.09.2016 11:24
      Highlight Highlight Jawohl, darum fordere ich alle mit Sek C Abschluss ausschaffen. Für eine bessere Schweiz.
      34 25 Melden
    • Markus Hofstetter 21.09.2016 12:31
      Highlight Highlight Man muss ja nicht niemanden mehr hereinlassen. Aber eine effizientere Einwanderung würde helfen.

      Und würde man das Potential der Ausgesteuerten besser nutzen, bräuchten wir weniger Einwanderer. Strassen putzen können die Ausgesteuerten, dafür braucht es keine Ausbildung.

      Von Ausschaffung war nicht die Rede, sondern von weniger Einwanderung.
      14 2 Melden
    • Kyle C. 21.09.2016 13:41
      Highlight Highlight Ja genau Markus, nutzen wir doch die bestehenden sozialen Ungleichheiten gleich dazu, um daraus ein neues, staatlich geführtes Gesellschaftsmodell zu stricken, wonach Menschen nur soviel wert sind wie ihre Ausbildung/Arbeit. Inkl. Bonus/Malus-System natürlich, damit man Ausgesteuerte zu Strassenfegern "degradieren" kann. Ironie Ende.
      6 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marty_2015 21.09.2016 10:38
    Highlight Highlight Diese Statistiken sagen nichts aus. Was hat eine Nationalität mit Kriminalität zu tun? Nichts!
    Viel eher wäre die Frage interessant, aus welcher sozialen Schicht die Straftäter stammen: wie viele Schweizer aus der untersten Einkommensschicht sind kriminell, wie viele Ausländer? Wie viele reiche Schweizer sind kriminell, wie viele reiche Ausländer?
    Das Problem ist nicht die Herkunft, sondern die Lebensumstände.
    56 68 Melden
    • Roterriese 21.09.2016 12:20
      Highlight Highlight Hat es nicht? Die Statistik besagt da aber was anderes.
      17 9 Melden
    • Marty_2015 21.09.2016 19:27
      Highlight Highlight Die Statistik besagt auch, dass Leute mit tieferen IQs konservativ wählen.
      Die Statistik sagt auch, dass kleine Tomaten mehr gekauft werden.
      Die Statistik sagt auch, dass 89% die Vorzüge der offenen Grenzen (zum Einkaufen) gut finden, jedoch 50% die offenen Grenzen blöd finden (wegen Ausländer und so)
      Die Statistik sagt auch, dass Westafrika ein Land ist.
      Die Statistik sagt auch, dass die Schweizer am kriminellsten sind.
      Die Statistik sagt auch, dass die meisten Inhaftierten Kriminaltouristen sind.
      Die Statistik sagt viel, und doch nichts.
      Jedenfalls ist diese Statistik schlicht nichtssagend
      3 6 Melden
  • Bastian Zuberbuehler 21.09.2016 10:38
    Highlight Highlight Besonders Westafrika soll ein schönes Land sein!
    ...
    Steht dem Bundesamt für Statistik eigentlich ein SVPler vor?
    22 65 Melden
    • will.e.wonka 21.09.2016 11:19
      Highlight Highlight "albanien und ehemaliges jugoslawien", will man da verstecken dass kroaten evtl gar nicht so kriminell sind?
      23 12 Melden
  • solani 21.09.2016 10:37
    Highlight Highlight Das heisst, die SVP hat bis jetzt einfach irgendwelche Zahlen erfunden?
    49 38 Melden
  • baBIELon 21.09.2016 10:09
    Highlight Highlight Sorry aber gehts noch?!? Sind wir wieder soweit wie Anno 1916? Macht mir ehrlich gesagt grosse Angst...
    Der Sozialstatus macht jemanden Kriminell aber sicher nicht seine verdammte Nation..
    101 81 Melden
  • Sapere Aude 21.09.2016 10:06
    Highlight Highlight Alleine aufgrund dieser Statistik Massnahmen zu ergreifen wäre ein typischer Schnellschuss der SVP. Denn diese Statistik zeigt lediglich eine Perspektive und sagt nur wenig über die Ursachen von Kriminalität aus. Ohne Unterscheidung der Straffälle, sozialen Hintergrund und Bildungsstand sagt die Statistik nur wenig aus. Die hohe Anzahl Krimineller ohne Aufenthaltsbewilligung ist auch ein Hinweis, dass die Schweiz aufgrund des hohen Wohlstandsniveau attraktiv für Kriminaltouristen ist, die werden in der Regel bereits abgeschoben.
    58 46 Melden
    • SuicidalSheep 21.09.2016 10:39
      Highlight Highlight Da liegt das Problem bei der SVP. Bei ihnen macht die Nation jemanden kriminell, nicht die Lebensumstände.
      30 44 Melden
    • Genital Motors 21.09.2016 11:13
      Highlight Highlight Nein aber die Nationen sind grösstenteils für diese Umstände verantwortlich. Und in diesen Ländern sind die Umstände beschissen, also werden sie kriminell.
      32 12 Melden
    • Sapere Aude 21.09.2016 11:32
      Highlight Highlight Genital Motors, dieses Argument lässt sich auf Kriminaltouristen und Migranten erster Generation anwenden. Konsequenterweise müssen wir, wenn wir dem Argument folgen, bei Ausländer der zweiten und dritten Generation fragen inwiefern wir für die Umstände verantwortlich sind.
      18 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Digital Swiss 21.09.2016 09:55
    Highlight Highlight West und Ost-Afrika sowie EX Yugoslawien sind keine Nationen. Stellt man die darunter verborgenen souveränen Staaten separiert in der Statistik dar, so verschwinden die meisten aus der Top 10. Das wäre dann aber nicht mehr so reisserisch.
    53 53 Melden
    • MaxHeiri 21.09.2016 10:05
      Highlight Highlight Wie kommst du denn darauf? Es wären ein paar Nationen höher, weil jemand muss ja den Mittelwert nach oben treiben.
      42 16 Melden
    • baBIELon 21.09.2016 10:14
      Highlight Highlight West und Ost-Afrika = zwei Sparten mit x-verschiedenen Ländern! Da könnte man locker noch sechs Unterkategorien draus machen.. Kommen Sie nun drauf, MaxHeiri?
      24 18 Melden
    • Digital Swiss 21.09.2016 10:19
      Highlight Highlight Hier gehts nicht um das Arithmetische Mittel. Beispiel: Slowenien gehört wahrscheinlich zu unrecht in den zweitgrössten Topf. Trotzdem ist Slowenien darunter zusammengefasst. Aber das ist bestimmt eine statistische Unschärfe.
      18 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Warum die Linke zu Unrecht des «Blocherismus» angeklagt wird

Der Kampf der Gewerkschaften und der SP gegen die Aufweichung der flankierenden Massnahmen ist moralisch und wirtschaftlich gerechtfertigt. Punkt.

«Seit der Finanzkrise sprechen alle von der Ungleichheit – aber niemand unternimmt etwas dagegen», seufzte einst der Ökonom Branko Milanovic in einem Interview mit watson. Er gehört zu den weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Einkommensverteilung. Seine legendäre «Elefantengrafik» hat aufgezeigt, wie der Mittelstand der entwickelten Länder unter der Globalisierung gelitten hat.

Milanovic ist nicht der einzige, der vor der wachsenden Ungleichheit warnt. Heerscharen von Ökonomen …

Artikel lesen
Link to Article