Schweiz
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ZUM WAHLKAMPF DER EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN ZUM SCHWERPUNKTTHEMA

Eine Studie zeigt, dass Jugendliche je nach Herkunft unterschiedlich gut in der Schweiz integriert sind.  Bild: KEYSTONE

Studie zeigt Unterschiede bei Integration je nach Herkunft – und entkräftet Vorurteile



Je nach Herkunftsland sind junge Migranten in der Schweiz deutlich besser oder schlechter integriert. Dies zeigt eine noch unveröffentlichte Studie, welche der «SonntagsZeitung» vorliegt.

Ein Team um Professor Dirk Baier von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat 8300 Teenager befragt. Die meisten sind 17 oder 18 Jahre alt. Aus den Antworten erstellten die Forscher dann einen «Integrations-Index», auf dem 100 Punkte der perfekten Integration entsprechen.

Dirk Baier,  Institut für Delinquenz und Kriminalprävention an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Dirk Baier Bild: zvg

Am nächsten kamen Jugendliche aus Österreich (83) und Deutschland (80). Viel tiefere Werte erzielten Teenager aus der Türkei und Serbien (60). Dahinter folgte die Gruppe «arabische Länder und Nordafrika» (59). Die tiefsten Zahlen wiesen Kosovo (57) und Mazedonien (55) auf.

Drei Kriterien

Die Teenager wurden zu drei Themen befragt: Freundeskreis, Identifikation mit der Schweiz und Bildung. Laut der «Sonntagszeitung» zeigen sich dabei grosse Unterschiede. 

Nur 57 Prozent der Jugendlichen aus der Türkei und aus Mazedonien gaben an, dass unter den fünf besten Freunden ein Schweizer ist. Im Schnitt bejahrten drei von vier Personen mit Migrationshintergrund diese Frage. 

Die Teilnehmer sollten ferner angeben, ob ihre Landsleute unter sich heiraten und auch grundsätzlich stärker unter sich bleiben sollten. Jeder dritte Kosovare und Mazedonier stimmte zu. Durchschnittlich waren zwölf Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund dieser Meinung – bei den Schweizern ohne ausländische Wurzeln waren es elf Prozent.

Aus der Umfrage ging hervor, dass ein Zusammenhang zwischen dem «Integrations-Index» und dem jeweiligen Bildungsgrad der Befragten besteht. 43 Prozent der Deutschen – diese Gruppe schnitt am besten ab – besuchen ein Gymnasium. Bei Teenagern aus Mazedonien und dem Kosovo sind es nur sieben Prozent. 

Kritik an der Studie

Nina Gilgen, Integrationsdelegierte des Kantons Zürich, kritisiert die Studie. Gerade das Kriterium Bildung zeigt, dass man die Studie kritisch einschätzen müsse. «Jemand, der das Gymnasium besucht, kann genauso gut integriert sein wie ­jemand in der Berufsschule», zitiert die «Sonntagszeitung». Um Integration zu messen, müssen weitaus mehr Faktoren miteinbezogen werden. 

Laut Baier besteht die Gefahr, «dass die Resultate politisch instrumentalisiert werden, um Stimmung gegen gewisse Gruppen zu machen». Das ist natürlich nicht das Ziel der Studie. Baier wollte herausfinden, wo man bei der Integrationsförderung ansetzen müsste.

So hat sich herausgestellt, dass Religion die Integration eher hemmt – sowohl bei Christen als auch bei Muslimen. Konfessionslose Jugendliche erzielten einen weit aus höheren «Integrations-Index».

Zudem bleiben einige lieber unter sich. Das liegt hauptsächlich daran, dass 13 Prozent der Befragten ihre Gruppe als diskriminiert wahrnehmen. 

Offenheit auf beiden Seiten

Xhezmi Tairi, Mitgründer und Präsident des albanischen Vereins zur Förderung von Integration, stellt Forderungen an beide Seiten. Migranten müssen aktiver sein – beispielsweise beim Erlernen der Landessprache. Von den Schweizern verlangt er mehr Toleranz: «Ich höre immer wieder, ich sei kein Eidgenosse.» Solche Aussagen können verletzen sein und zur Abschottung einzelner Gruppen führen.

Offenheit braucht es aber auch von den Eltern. Jugendliche, die der Meinung sind, dass Landleute unter sich heiraten sollten, gaben oft auch an, dass ihre Eltern diese Erwartungshaltung haben. 

Baier kommt zum Schluss: Der Faktor Zeit fördert Integration. Je länger ein Befragter schon in der Schweiz lebt, desto höher fällt der Indexwert aus. Die Studie entkräftet zudem auch gewisse Vorurteile. Beim Rauschtrinken, bei Ladendiebstählen oder beim Cannabis-Konsum erreichten einheimische Teenager höhere Werte als die Jugendlichen mit Migrationshintergrund. (vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Bollinger (1) 13.01.2019 14:35
    Highlight Highlight Als Thurgauer, der seit 30 Jahren in Bern lebt: 50% meiner Bekannten sind nicht aus Bern, viele davon Ausländer. Das ist bei meinen Berner Kollegen nicht mal im Ansatz so. Wir Ausserberner verstehen uns einfach besser, weil wir nicht zum Kuchen gehören und auch nur widerwillig toleriert werden (mit Ausnahmen natürlich).
  • Rabbi Jussuf 13.01.2019 12:19
    Highlight Highlight "Zudem bleiben einige lieber unter sich. Das liegt hauptsächlich daran, dass 13 Prozent der Befragten ihre Gruppe als diskriminiert wahrnehmen."

    Werden da etwa Ursache und Wirkung verwechselt???

    Ansonsten zeigt die "Studie" nichts Neues oder Unerwartetes.
    Man hätte auch ohne diese "Studie" wissen können, wo man bei einer Verbesserung der Integration ansetzen müsste.
    • Saraina 13.01.2019 17:10
      Highlight Highlight Kaum. Wer sich von der Mehrheitsgesellschaft verachtet fühlt, hat wenig Motivation sich zu integrieren und gutenGründe, unter seinesgleichen zu bleiben. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Medien. Wer täglich medial durch den Kakao gezogen wird, begegnet Schweizern mit Misstrauen, und die Schweizer dieser Gruppe ebenso. Das sind keine guten Voraussetzungen.
    • Rabbi Jussuf 13.01.2019 17:31
      Highlight Highlight Saraina
      Wer wird regelmässig durch den Kakao gezogen? Ich sehe da niemanden.
      Wenig Motivation kann auch schon vorhanden sein BEVOR eine gefühlte Diskriminierung erkannt wird. Diese wird dann als Ausrede benutzt.
      Das kann kulturell bedingt sein, durch Enttäuschung, dass die Welt hier nicht so ist wie im Wunschtraum, oder ganz einfach von den Eltern anerzogen.
      Eine gefühlte Diskriminierung muss noch lange keine tatsächliche Diskriminierung sein.
    • Markus Hofstetter 13.01.2019 18:28
      Highlight Highlight Diskriminierung als Grund für nicht-Integration ist nicht selten eine Schutzbehauptung von Leuten, die sich daneben benehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • E7#9 13.01.2019 11:11
    Highlight Highlight Als ich (7-jährig) von Spanien in die Schweiz zog konnte ich kaum Deutsch sprechen. Trotz schweizer Ursprungs und CH-Pass fühlte ich mich selber als Ausländer und wurde auch als solcher wahrgenommen. Es war viel einfacher bei ausländischen Kinder Anschluss zu finden, auch wenn diese kein Spanisch sprachen. Das lag nicht an mangelndem Wille der schweizer Kinder, meine eigenen Berührungsängste waren kleiner bei ausländischen Kindern. Lustigerweise waren fast all meine Freunde ausgerechnet die gem. Studie schwieriger zu intergrierenden Türken, einige Freundschaften halten bis heute.
  • Conguero 13.01.2019 10:56
    Highlight Highlight Der beste Beitrag zu diesem Thema kommt m.E. von Xhezmi Tairi. Ja, ich bin der Meinung, das die Zuwanderer in der Pflicht stehen, sich aktiv zu integrieren. Wer das nicht will, ist bei uns am falschen Ort. Andererseits nervt mich diese Unterscheidung zwischen Eidgenossen und Papierschweizern extrem (immer wieder Thema z.B. bei der Nati). Wer schweizerische Werte hochhält und sich einbürgern liess, ist genauso Schweizer wie ein Eidgenoss, ohne wenn und aber. Im übrigen haben wohl die meisten Eidgenossen irgendwo einen Ausländer im Stammbaum.
    • Eh Doch 14.01.2019 09:32
      Highlight Highlight Um Integration aktiv wahrzunehmen müssen Settings geschaffen werden, dass Integration überhaupt entstehen kann
  • Sünneli31 13.01.2019 10:23
    Highlight Highlight Integration hat für mich wenig damit zu tun, wer wen heiratet und wieviele einheimische Freunde jemand hat. Ich empfinde jemanden als integriert wenn er sich mit den Rahmenbedingungen der Schweiz befasst, diese akzeptiert und seine Lebensweise daran orientiert (weil er ja bei uns lebt) und damit glücklich ist. So wird er gegenüber Einheimischen integriert auftreten ohne schweizerisch zu heiraten... es ist doch immer eine Frage der Erwartungshaltung. Und wer definiert, was von all den komplett verschiedenen Kulturen erwartet werden kann, dass sie dann als integriert gelten...!?
  • Damian derungs 13.01.2019 10:20
    Highlight Highlight Genau sie sagt es doch selbst:"Jemand, der das Gymnasium besucht, kann genauso gut integriert sein wie ­jemand in der Berufsschule" das heisst nicht dass es immer so ist, nur meistens ists halt so, und die berufsschule richtet sich nach dem anforderungen im beruf, was die gute frau auch vergisst, sprich da giebt es riesen unterschiede bei den Anforderungen.
  • Ritiker K. 13.01.2019 09:47
    Highlight Highlight Häufig geht vergessen, dass in die Schweiz migriert Personen je nach Land aus total unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen stammen. Die geflüchteten Tamilen in den 80ern stammen fast alle aus einer gebildeten Oberschicht. Ähnlich wie bei den Italienern, stammen die Menschen aus (ex-) Jugoslawien die in den späten 90ern in die Schweiz kamen fast ausschliesslich Menschen aus der weniger gebildeten Landbevölkerung.
    Es erstaunt mich daher nicht, das klassische Probleme der bildungsfernen Schichten bei diesen gehäuft auftreten. Ursächlich ist aber nicht die nationalen Herkunft, wie so viele meinen.
  • Randalf 13.01.2019 09:41
    Highlight Highlight 100 Punkte = perfekte Integration.

    Also, wenn sie sich beim Klauen, Saufen und Kiffen ein bisschen mehr Mühe gegeben hätten, wären sie jetzt besser integriert???

    Und zum Wissen das der Faktor Zeit eine Rolle spielt, dafür hätte es keine Studie gebraucht.
  • Walser 13.01.2019 09:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Füdlifingerfritz 13.01.2019 09:12
    Highlight Highlight "Laut Baier besteht die Gefahr, «dass die Resultate politisch instrumentalisiert werden, um Stimmung gegen gewisse Gruppen zu machen." Komisch, dass dies von ihm kommen soll. Ist es doch meist das einzige Argument dass Linke haben, wenn ihnen Wahrheiten aufgezeigt werden, die sie nicht mögen... Was wäre denn besser? Dass die Resultate nicht veröffentlicht oder doch lieber gefälscht werden?
    • Eh Doch 14.01.2019 09:36
      Highlight Highlight Instrumentalisieren heisst für seine eigenen Zwecke wie ZB Fremdenhass benutzen.
      Und so wie das Weltbild bei einigen aufgestellt ist, ist eine Instrumentalisierung sehr wohl naheliegend. Siehst du ja auch hier in den Kommentaren.
    • Füdlifingerfritz 14.01.2019 11:57
      Highlight Highlight Absolut. Aber eben: dieser Gedanke (Was werden die Menschen mit der politischen Ausrichtung xy darüber denken) darf bei einer wissenschaftlichen Studie einfach nie eine Rolle spielen. Sonst ist es keine Wissenschaft sondern Politik.
  • Grohenloh 13.01.2019 08:53
    Highlight Highlight „und auch grundsätzlich stärker unter sich bleiben sollten. Jeder dritte Kosovare und Mazedonier stimmte zu. Durchschnittlich waren zwölf Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund dieser Meinung – bei den Schweizern ohne ausländische Wurzeln waren es elf Prozent.“...

    Diese elf Prozent Schweizer ohne Migrationshintergrund werden dann als rassistisch interpretiert und die zwölf Prozent der Migratiönler als normal weil sie ihre Kultur bewahren wollen ... 🤔 merkt jemand die logische Asymetrie? 🤣
  • Zauggovia 13.01.2019 08:50
    Highlight Highlight Welche Vorurteile werden jetzt genau entkräftet?
    • Eh Doch 14.01.2019 09:38
      Highlight Highlight Vorurteile kann man nicht entkräften weil sie doch auf Glauben basieren und nicht auf Fakten.
      Wie es halt noch Leute gibt die "glauben" die Erde sei flach
  • Fairness 13.01.2019 07:32
    Highlight Highlight Voll integrierte Ausländer sind so schwierig zu finden wie die Nadel im Heuhaufen. Sie bleiben zumeist unter sich, seien es gut bezahlte Ex-pats, Flüchtlinge, Wirtschaftsmigranten oder was auch immer. Bei deren Kindern ist es genauso. Es braucht mehrere Generationen bis es - vielleicht - zur vollen Integration kommt.
  • Toerpe Zwerg 13.01.2019 07:24
    Highlight Highlight Interessant wären die Resultate für Portugiesen. Diese - so meine Beobachtung - bleiben in der ersten Generation weitgehend unter sich und lernen kaum eine Landessprache, während bereits die zweite generation extrem gut integriert scheint.
    • Bruno S.1988 13.01.2019 09:34
      Highlight Highlight Das ist exakt mein Fall. Wobei auch in der zweiten Generation viele eher schlecht integriert sind.
      Fand es jetzt auch verwunderlich dass in dieser Studie kein einziger Portugiesischer Teenie befragt wurde.
    • ksayu45 13.01.2019 11:11
      Highlight Highlight Das ist doch bei allen so, egal ob Portugiesen, Italiener, Albaner oder was auch immer. Die 2. Generation wächst dann richtig hier auf mit der ganzen Schule und lernt da auch die Sprache von Grund auf
    • Toerpe Zwerg 13.01.2019 11:32
      Highlight Highlight Nope, da gibt es eben grosse Unterschiede. Serben z.B. lernen nach meiner Erfahrung auch in der ersten Generation sehr schnell und sehr gut Deutsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 13.01.2019 07:15
    Highlight Highlight Die Studie ist nicht so schlecht, wie Gilgen meint. Was hätte sie denn noch zusätzlich erhoben?

    Sinnvoll wäre aber gewesen, die Resultate durch den Bildungsgrad zu korrigieren.

    Ausserdem wundert mich, dass keine Immigranten von subsaharischen und asiatischen Ländern miteinbezogen wurden.
    • Saraina 13.01.2019 07:39
      Highlight Highlight Weil letztere eine derart kleine Gruppe sind?
    • Grohenloh 13.01.2019 08:51
      Highlight Highlight Subsaharisch eine kleine Gruppe? 🤔 ... subsahara meint das Gebiet südlich der Sahara und damit das gesamte nichtarabische Afrika
    • lilie 13.01.2019 09:06
      Highlight Highlight @Seraina: Das glaube ich nicht. Gemäss Wikipedia leben allein 50'000 Tamilen in der Schweiz. Dazu werden auch Pakistaner, Afghanen, Inder, Thailänder, Chinesen, Tibeter etc. kommen. Insgesamt sicher eine substanzielle Gruppe.

      Aber klar, die kann man nicht alle in einen Topf werfen. Aber zumindest die Tamilen hätte man schon berücksichtigen können.

      Portugiesen, Italiener und Franzosen fehlen aber auch. Einfach etwas einseitig erhoben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nachwievor 13.01.2019 06:51
    Highlight Highlight "Aus der Umfrage ging hervor, dass ein Zusammenhang zwischen dem «Integrations-Index» und dem jeweiligen Bildungsgrad der Befragten besteht."

    Ist das nicht impliziert da 'Bildung' ein Kriterium für den «Integrations-Index» ist?
    • lilie 13.01.2019 09:47
      Highlight Highlight @nachwievor: Das ist nicht ganz klar.

      Der Bildungsstand ist ja die "Güte" der Erstausbildung.

      Bei der "Bildung" könnten aber andere Kriterien untersucht worden sein: Haben die Leute überhaupt eine Ausbildung abgeschlossen (unabhängig vom Niveau)? Bemühen sie sich um Weiterbildungen? Welche Sprachrn sprechen sie? Sprechen sie mindestens eine der vier Landessprachen? Evt. auch, ob sie Zeitung lesen. Etc.

      Das müsste man jetzt genauer wissen, wie das operationalisiert wurde.
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 13.01.2019 04:55
    Highlight Highlight Interessante Studie mit erwartetem Resultat. Die Integration fängt zu Hause an. So lange die Eltern von den Kindern verlangen, dass sie unter sich heiraten müssen und ihr Land das beste ist usw. wird sich nichts ändern. Man muss Respekt lehren. Es macht keinen Unterschied woher man kommt. Schlussendlich sind wir alle in der Schweiz und sollten so gut es geht miteinander auskommen.
    • Influenzer 13.01.2019 07:37
      Highlight Highlight Aber laut der Studie ist die Tendenz zum "unter sich heiraten" bei den befragten Schweizern mit 11% praktisch gleich hoch wie bei den Jugendlichen mit Migrationshintergrund (12%). Wie sollen wir jetzt diese Schweizer besser in die Welt integrieren?
    • Rabbi Jussuf 13.01.2019 12:30
      Highlight Highlight Diese zwei Prozentzahlen darf man nicht so einfach miteinander vergleichen. "Unter sich" bei Immigranten bezieht sich auf eine kleine Gruppe, während bei Schweizern diese Gruppe bis zu 70% oder mehr der gesamten Bevölkerung ausmacht.
    • Influenzer 13.01.2019 18:09
      Highlight Highlight @rabbi jussuff & Diagnose Aluhut:
      Den Migranten das "verständliche menschliche Bedürfnis" als negativ auszulegen und bei den Schweizern ebendieses als ganz normal zu verteidigen lässt sich aus meiner Sicht nicht vertreten. Jeder soll seine Freiheit nutzen wie er will. Ich finde das deshalb als Kriterium für Integration ungeeignet. Die Kriterien für Integration sollten keine verfassungsgemässe Freiheiten untergraben. Alles andere führt zu Doppelmoral.
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