Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wie Asylbewerber mit 70 Franken pro Woche durchkommen – unterwegs auf Shoppingtour

70 Franken erhält jeder Asylsuchende im Aargau pro Woche. Wie kommt man damit über die Runden? Die az war bei der wöchentlichen Shoppingtour der Liebegg-Flüchtlinge dabei. Schwierig ist die Situation für die Raucher.

Samuel Schumacher / az Aargauer Zeitung



In Afghanistan war Hejeratullah Anwari Journalist. Jetzt lebt er auf der Liebegg. Zusammen mit anderen Flüchtlingen kauft er im Lidl in Hunzenschwil ein. SAS
© Hans-Peter Breiter

In Afghanistan war Hejeratullah Anwari Journalist. Jetzt lebt er auf der Liebegg. Zusammen mit anderen Flüchtlingen kauft er im Lidl in Hunzenschwil ein. 
Bild: Hans-Peter Breiter

Mohammed Jafari steht hinter dem Sichtschutzzaun vor dem Eingang zur Asylunterkunft Liebegg und wird langsam nervös. Heute Morgen sind ihm die Zigis ausgegangen. Der Kleinbus, der ihn und seine Mitbewohner mindestens einmal die Woche von der Liebegg zum Lidl in Hunzenschwil bringt, fährt erst in 20 Minuten los. Bis dahin muss er draussen stehen, ohne die beruhigenden Glimmstängel im Mund. Ein echtes Problem für den Kettenraucher. Mohammed kratzt sich am Kinn. Unter seinem weissen T-Shirt schaut ein «I miss»-Tattoo hervor. Was es ist, das er vermisst, das will er nicht verraten. «Jetzt gerade brauche ich aber nichts mehr als meine Zigaretten.»

Die Zigis sind für Mohammed eine finanzielle Belastung. Drei Päckchen gönnt er sich pro Woche. Die billigste Marke kostet 6 Franken pro Päckli, macht 18 Franken pro Woche. Viel Geld für einen, der wöchentlich mit 70 Franken Haushaltsbudget durchkommen muss.

Bedingungsloser Grundbetrag

70 Franken pro Woche oder 10 Franken pro Tag: So viel erhält jeder Asylsuchende mit dem sogenannten N-Ausweis (Asylverfahren läuft noch) im Kanton Aargau pro Woche. Das Unterstützungsgeld wird bar ausbezahlt und muss für Essen, Kleider, Haushalts- und Hygieneartikel reichen.

Integraenichen sammelt für Liebegg-Flüchtlinge

Neben dem staatlichen Unterstützungsgeld erhalten die Gränicher Asylsuchenden auch Unterstützung von privater Seite. Der Verein «integraenichen», der sich für ein friedliches Miteinander der Dorfbevölkerung und der zugezogenen Flüchtlinge einsetzt, sammelt u. a. Kleider und Gebrauchsgegenstände wie Velos für die Flüchtlinge auf der Liebegg und die im Dorf untergebrachten Flüchtlingsfamilien. Anfang Woche etwa veranstaltete der Verein im Kirchgemeindehaus eine Gratiskleiderbörse für junge Frauen. Vorwiegend aber sammelt der Verein Männerkleider für die Liebegg-Bewohner. Die Kleiderspender sind bisher vorwiegend persönliche Bekannte der Vereinsmitglieder. «Wir bekommen immer wieder auch tolle Markenkleider», sagt Liliane Zimmermann von «integraenichen». «Wenn sich gewisse Leute also fragen, wie sich denn die Flüchtlinge so teure Markenklamotten und -schuhe leisten können, dann kann ich nur sagen: Diese Spenden entstehen aus unserem eigenen Überfluss.» Mehr Infos dazu finden Sie auf www.integraenichen.ch

Für die Unterkunft müssen die Asylsuchenden nichts bezahlen und auch die Krankenkassenkosten übernehmen die Steuerzahler. Die Auszahlung der 70 Franken ist an keine Bedingung geknüpft, ausser, dass die Asylsuchenden bei der Auszahlung persönlich anwesend sein müssen. «Der Betrag kann maximal auf den Nothilfeansatz von Fr. 7.50 pro Tag gekürzt werden, beispielsweise wenn sich eine Person nicht an die Regeln der Unterkunft hält», sagt Daniela Diener, Mediensprecherin des Departements für Gesundheit und Soziales beim Kanton Aargau.

Trotz dem staatlich finanzierten Dach über dem Kopf und der Gratis-Krankenkasse: 70 Franken pro Woche sind nicht viel. Wie kommt man damit über die Runden? «Es ist nicht immer einfach, auch für Nichtraucher wie mich», sagt Hejeratullah Anwari. Der junge afghanische Journalist steht neben Mohammed und wartet ebenfalls auf den Kleinbus. «Grundsätzlich essen hier alle nur zweimal täglich, und es gibt immer in etwa dasselbe», erzählt Hejeratullah. Auf dem Menüplan stehen Pasta, Tomaten, Zwiebeln, Äpfel und einmal pro Woche Pouletfleisch oder Thunfisch. Zudem backen die Afghanen auf der Liebegg jeden Tag frisches «Naan»: ein Fladenbrot aus Mehl, Salz, Joghurt, Hefe, Öl und Wasser. Die Afrikaner, sagt Hejeratullah, essen stattdessen einfach Kartoffeln.

In Zürich und Schwyz gibt's mehr

45 bis 50 Franken gibt Hejeratullah wöchentlich für Nahrungsmittel aus. Mit dem restlichen Geld lädt er sein Handy auf, kauft sich Kleider oder leiht sich ab und zu das Zonenabo für den lokalen ÖV, das sich die Liebegg-Flüchtlinge für Fr. 1.50 für jeweils vier Stunden ausleihen dürfen. Zur Seite legen kann er nichts, aber klagen will er auch nicht. Ganz anders als sein Landsmann, der neben ihm in den angebrausten Kleinbus steigt. «70 Franken sind viel zu wenig», ruft er, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. «In Zürich kriegen sie viel mehr als wir, das ist nicht fair!»

Ob fair oder nicht: Kantonale Unterschiede gibt es tatsächlich. Im Kanton Zürich erhalten Asylsuchende in der ersten Phase ihres Aufenthalts in der Schweiz einen Pauschalbetrag von 13 Franken pro Tag oder 91 Franken pro Woche. Im Kanton Schwyz sind es 14 Franken (98 Franken pro Woche) und im Kanton Genf sogar 15 Franken (105 Franken pro Woche). Dass sich Asylsuchende im Aargau über zu geringe finanzielle Unterstützung beklagen, das komme schon vor, sagt Roman Della Rossa, Mediensprecher der Firma ORS, welche die Asylsuchenden auf der Liebegg und in anderen Unterkünften der Region betreut. «Umso wichtiger ist es, dass die Betreuer den Asylsuchenden erklären, wo, wie und was sie sinnvollerweise einkaufen.»

Das «Wo», das ist klar: der Lidl in Hunzenschwil. Das sei schlicht der günstigste Laden in der Region, sagt die ORS-Chauffeuse und lässt die Asylsuchenden vor dem Eingang des deutschen Einkaufsmultis aussteigen. Das «Wie», das ist Hejeratullah und seinen Kollegen längst bekannt: den Einfränkler ins Einkaufswägelischloss stecken, Gemüse abwägen, aufs Ablaufdatum achten.

Beim «Was» haben die Asylsuchenden absolute Wahlfreiheit. Es gibt keine Vorgaben, was sie mit den 70 Franken machen sollen. Ob sie auf eine ausgewogene Ernährung achten oder ihr Geld in Energydrinks und Aufbackgipfeli investieren, ist ihnen überlassen. Auf Hejeratullahs Kassenzettel stehen am Ende der 20-minütigen Shoppingtour «600 g Zucchetti, 1.3 kg Bananen, 1 kg Aprikosen, 1 Bio-Gurke, 2 kg Kartoffeln, 1 Eisbergsalat, 2 Naturejoghurt, 1 French Dressing, 1 Glas Curry, 1 Thunfisch-Büchse, 6 Orange-Mango-Fruchtsäfte, 1 kg Pouletschenkel». Kostenpunkt: Fr. 28.45.

Der Volg und die Fächli

Erst auf der Rückfahrt merkt Hejeratullah, dass er Zwiebeln und Zucker vergessen hat. Als ihm die Chauffeuse anbietet, im Volg kurz anzuhalten, lehnt er lachend ab. «Da ist alles viel zu teuer.» Die Zwiebeln und den Zucker wird er sich beim nächsten Einkauf in zwei Tagen nach dem Deutschkurs kaufen. Nur eine Shoppingtour pro Woche, das würde sowieso nicht gehen. «Jeder von uns hat ein kleines Kühlschrank- und ein kleines Vorratsschrank-Fach. Da ist gar nicht genügend Platz, um alle Lebensmittel für eine ganze Woche zu verstauen», sagt Hejeratullah.

Und Einkaufspläne wie in einer WG, in der man die Milch und das Müesli auf die gemeinsame Rechnung nimmt, gibts das? «Ja», sagt Hejeratullah zwar. Doch der Blick in die Vorratsfächer der Flüchtlinge zeigt: Eigentlich kauft jeder für sich ein. Ob das mit der langen Flucht zu tun hat, auf der viele der Asylsuchenden aus den Kriegsgebieten des Mittleren Ostens auf sich alleine gestellt waren? «Vielleicht», sagt Hejeratullah.

Trotz des Vorratsfächlidenkens, das der eigenen Vergangenheit, vielleicht aber auch schlicht der manifesten Struktur der Liebegger Küchenschränke geschuldet ist: Eines machen die Liebegger Asylsuchenden alle gemeinsam: stark gezuckerten Tee trinken. Afghanen, Syrer, Somalier, Eritreer und ein junger Mann aus dem Tschad sitzen nach dem Einkaufstrip im Kreis und schlürfen. Nur einer fehlt. Mohammed Jafari. Er steht draussen vor der Tür und raucht. «6 Franken», sagt er, zeigt mit der Zigarette auf das goldene Päckli in seiner Hand und zuckt mit den Schultern. (aargauerzeitung.ch)

Asylsuchende zeigen, was sie an der Schweiz besonders schätzen

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

37
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tequila Mockingbird 21.06.2016 23:34
    Highlight Highlight Ich (Studentin) überlebe meistens 5 tage mit 30.-
    • G3N33 22.06.2016 00:21
      Highlight Highlight Same here...
    • Tequila Mockingbird 22.06.2016 17:38
      Highlight Highlight Ich wohne nur noch am wochenende zuhause und nehme eig nie was von zuhause in die wg
  • Sanchez 21.06.2016 15:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag trieft leider vor Sozialromantik.. Und der gute Mohammed muss um seine Zigaretten fürchten. Wenn ich die ca. 5 bis 10 Eritreer sehe, die sich vor dem Apperto Aarau jeden Nachmittag bis am Abend mit Premium-Dosenbier zuschütten, dann reichen die zehn Mücken pro Tag noch lange. Dies soll keine Pauschalisierung sein, sondern aufzeigen, dass es durchaus reicht.
    Mein Znüni und Mittagessen im Büro kosten zusammen ca. 5 pro Tag. Rauchen muss ich halt nicht..
    • Randy Orton 21.06.2016 16:25
      Highlight Highlight Wieso weisst du, dass die Eritreer sind und wie kannst du wissen, dass sie noch im Asylverfahren sind? Nicht jeder Schwarze in der Schweiz hat Aufenthaltstatus N. Es gibt auch solche, die das Asylverahren schon durchlaufen haben und arbeiten bzw. Sozialhilfe kriegen.
    • Jan000 22.06.2016 00:26
      Highlight Highlight Einer meiner besten Freunde ist Eritreer, 25 und 1999 mit der Familie in die Schweiz gekommen. Heute ist er Informatiker bei IBM und verdient 8000 im Monat. Ich bin stolz auf ihn und er zeigt, dass die Intergration auch für Asylsuchende möglich ist. Wenn auch erst in zweiter Generation.
    • Randy Orton 22.06.2016 00:41
      Highlight Highlight Wisegoat, du scheinst meinen Kommentar nicht gelesen zu haben. Nur weil da schwarze Männer Bier trinken heisst es erstens nicht, dass sie aus Eritrea sind und zweitens nicht, dass sie im Asylverfahren sind. Oder hat man euch an der Gemendeversammlung Fotos von allen Asylbewerbern gezeigt? Es geht hier um Menschen mit Aufenthaltsbewilligung N.
  • Olf 21.06.2016 15:09
    Highlight Highlight Vom Nichtrauchen ist noch nie jemand gestorben...
  • Kookaburra 21.06.2016 13:35
    Highlight Highlight In Aarau beim Spital muss alle drei Tage die Polizei vorbei. «trotz umfassendem Betreuungs- und Sicherheitskonzept»

    http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/aarau/asylbewerber-beim-kantonsspital-alle-drei-tage-kommt-die-polizei-130353708
    • Fumo 21.06.2016 14:58
      Highlight Highlight Die Polizei schaut jeden Tag bei jeder Asylunterkunft vorbei, das nennt man Präsenz zeigen.
      Dass 350 menschen innerhalb von 150 Tage 44 "Straftaten" begehen ist statistisch gesehen nicht anders als bei der normalen Bevölkerung.
    • Kookaburra 21.06.2016 15:28
      Highlight Highlight Doch. Das ist viel höher als der Durchschnitt. Sonst würde in einem 1000 Seelendorf ja jeden Tag die Polizei vorbeikommen.
    • Fumo 21.06.2016 15:49
      Highlight Highlight Wie oft die Polizei hingeht sagt rein gar nichts über die Häufigkeit der Verbrechen aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 33EVROPA 21.06.2016 11:24
    Highlight Highlight Ich will ja nicht viel sagen, aber gebt mal auf Youtube "give us our money" ein. Diese Undankbarkeit, unerträglich, dieses gehässige gegen unsere europäische Zivilisation sein.
    • Döst 21.06.2016 11:41
      Highlight Highlight @Sonja: Fr. 10.-/Tag reichen locker. Und man muss sich nicht mal gross einschränken, kann sich normal ausgewogen ernähren.
      Wer natürlich rauchen&Co. will, für den wirds knapp.
      Frag mich eher, wieso andere Kantone mehr ausbezahlen...
    • 33EVROPA 21.06.2016 11:43
      Highlight Highlight In diesem Fall empfinden Sie es also als legitim, wenn bei diesem ganzen Asylsturm einfach eine Nehmerkultur herrscht. Schauen Sie doch mal in deutschen Unterkünften vorbei, selber mit eigenen Augen. Und nicht wenn Frau Merkel oder eine Fernsehkamera dabei ist. Und nein ich wähle keine SVP, mein Smartspider ist mein Profilbild.
    • usländer 21.06.2016 11:51
      Highlight Highlight Kannst dir wirklich wenig leisten. 95% vom Geld wird ins Essen investiert denke ich und der Rest wird gespart, wenn das möglich ist.
    Weitere Antworten anzeigen

Vokabeln pauken im Zug: Kann man mit einer App eine Fremdsprache lernen?

Die bekannten Sprachapps von Babbel, Duolingo oder Busuu versprechen schnellen Erfolg. Doch ist es wirklich möglich, nur mit dem Smartphone eine Fremdsprache zu lernen? Sprachwissenschafter Thomas Studer klärt auf.

Ob für eine internationale Karriere in China, eine bevorstehende Reise nach Brasilien oder eine Lebenspartnerin aus Frankreich. Es gibt viele gute Gründe, um eine neue Sprache zu lernen. E-Learning-Plattformen liegen im Trend. Jeder siebte Schweizer hat schon einmal auf dem Smartphone oder dem Laptop eine Fremdsprache studiert, wie die Nutzerzahlen von Duolingo verraten. Dank anderen bekannten Online-Portalen wie Babbel und Busuu dürften es gar noch mehr sein.

Wenn es nach diesen Anbietern geht, …

Artikel lesen
Link zum Artikel