Schweiz
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ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 12. FEBRUAR 2017 ÜBER DIE ERLEICHTERTE EINBUERGERUNG VON PERSONEN DER DRITTEN AUSLAENDERGENERATION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A man holds a Swiss and an Italian passport in his hands, photographed on December 2, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Für die erleichterte Einbürgerung interessieren sich vorwiegend italienische Staatsbürger. Bild: KEYSTONE

Stell dir vor, es ist Masseneinbürgerung und keiner geht hin (ausser ein paar Italiener)

Seit Mitte Februar können sich Ausländer der dritten Generation erleichtert einbürgern lassen. 185 Personen haben seither ein Gesuch gestellt. Im Abstimmungskampf hatten die Gegner vor einer unkontrollierten «Masseneinbürgerung» gewarnt.



«Unkontrolliert einbürgern?» Das Jahr 2017 war erst wenige Tage alt, als sich die Schweizer Stimmbürger auf Schritt und Tritt mit dieser Frage konfrontiert sahen. Die Botschaft, weiss auf signalrotem Grund, sprang Pendlern an allen grossen Bahnhöfen entgegen – flankiert von der altbekannten Frau im Niqab.

Mit dem Slogan wollte das Komitee um SVP-Hardliner Andreas Glarner verhindern, dass Ausländern der dritten Generation erleichtert eingebürgert werden. «Masseneinbürgerungen» bedrohten die Identität des Landes, liess sich Glarner damals zitieren. Von einem «Ausverkauf der Heimat» war im Abstimmungskampf die Rede.

ARCHIVBILD - ZUR MELDUNG ST. GALLER KOMMISSION WILL BURKA-VERBOT STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG - Im Hauptbahnhof haengen Plakate gegen die erleichterte Einbuergerung junger Auslaender, das Motiv ist eine mit einer Burka verschleierte Frau, am Montag, 9. Januar 2017 in Zuerich. Das Schweizer Stimmvolk wird am 12. Februar 2017 ueber die erleichterte Einbuergerung fuer junge Auslaender der dritten Generation befinden, die Gegenkampagne wurde von einem Komitee um SVP-Nationalrat Andreas Glarner lanciert. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die Burka-Plakate waren an den grossen Schweizer Bahnhöfen omnipräsent. Bild: KEYSTONE

Nun: Das Stimmvolk hatte für die Argumente bekanntlich kein Gehör. Mit über 60 Prozent Ja-Stimmen sprach es den sogenannten Terzos und Terzas das Recht zu, sich künftig unter bestimmten Voraussetzungen einfacher einbürgern zu lassen. Seit Mitte Februar dieses Jahres sind die neuen Regeln in Kraft.

Seither haben 185 Personen um eine erleichterte Einbürgerung ersucht. Dies zeigt eine Auswertung des Staatssekretariats für Migration, die watson vorliegt und den Zeitraum bis Ende April umfasst. Zum Vergleich: Laut einer Studie der Universität Genf kämen aufgrund der Gesetzesänderung schweizweit rund 25’000 junge Ausländer der dritten Generation für eine erleichterte Einbürgerung infrage.

Vor allem Italiener sind interessiert

Von einem Run auf den roten Pass kann bislang also keine Rede sein. SEM-Sprecher Lukas Rieder sagt dazu: «Es lässt sich seit längerem beobachten, dass jeweils nur ein verhältnismässig kleiner Teil der ausländischen Personen, welche die formellen Voraussetzungen für den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts erfüllen, tatsächlich ein Einbürgerungsgesuch stellt.» Allerdings sei es noch zu früh, um einen Trend vorherzusagen oder gar ein Fazit zu formulieren.

Dass die durchschnittliche Einbürgerungwillige wohl keine Burka trägt, legt zudem eine Aufschlüsselung nach Nationalitäten nahe. Demnach stammen 103 der 185 Gesuche von Italienerinnen und Italienern. Dahinter folgen türkische Staatsangehörige mit 24 Gesuchen und Portugiesen sowie Kosovaren mit je 9 Gesuchen. Vereinzelt bemühen sich auch Personen mit Wurzeln in Spanien, Serbien, Bosnien, Mazedonien, Kroatien und Deutschland um den roten Pass. 

Alterslimit liegt bei 25 Jahren

Damit sich eine Person unter dem neuen Gesetz erleichtert einbürgern lassen kann, darf sie nicht älter als 25-jährig sein. Sie muss in der Schweiz geboren sein, hier mindestens fünf Jahre die obligatorische Schule besucht haben und eine Niederlassungsbewilligung besitzen. Zudem muss sie laut SEM integriert sein und darf die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährden.

Ein Grosselternteil muss bereits ein Aufenthaltsrecht in der Schweiz besessen haben. Auch die Mutter oder der Vater muss mindestens zehn Jahre in der Schweiz gelebt haben und im Minimum fünf Jahre hier zur Schule gegangen sein. Für Terzos, die zwischen 26 und 35 Jahre alt sind, besteht eine Übergangslösung.

Die erleichterte Einbürgerung dauert deutlich weniger lang als die ordentliche Einbürgerung, ausserdem kostet sie weniger. Für den Entscheid ist der Bund zuständig, Kantone und Gemeinden haben lediglich ein Beschwerderecht.

Letztes Jahr wurden in der Schweiz insgesamt rund 46’000 Personen eingebürgert, gut 11’000 davon erleichtert. Bislang stand diese Möglichkeit primär ausländischen Ehepartnern von Schweizerinnen und Schweizern offen.

Eine Burka für alle Fälle

Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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    Alle Leser-Kommentare
  • Teresina 09.05.2018 12:35
    Highlight Highlight Ich verstehe immer noch nicht 1. Wesshalb Menschn die in der 3. DER 3!!!! Generation immer noch aus Ausländer gelten und 2. Wesshalb sich diese Terzos überhaupt Einbürgenr lassen müssen!
    • Fabio74 09.05.2018 13:28
      Highlight Highlight Frag den Bombenjungen und Reto1. Die 2 glorreichen Musketiere die das hehre Eidgenossenland vor dem Kulturschock verteidigen
  • Ritiker K. 08.05.2018 17:00
    Highlight Highlight Es gibt auch das andere Extrem. Der Grossvater eines Freundes ist nach Australien ausgewandert. Bei der Geburt seines Sohnes, war er clever genug, dies der Schweizer Botschaft zu melden. Der Vater meines Freundes hat das selbe gemacht und ergo hat er den Schweizer Pass. Er spricht das breiteste Australisch (kaum zu verstehen) und sehr wenig Deutsch (nach 2 Jahren mit Deutschkurs in der CH) Seine Tochter - pure Australierin ohne jeglichen Bezug zur Schweiz, aber mit rotem Pass konnte sich bei einem längeren Besuch in der Schweiz problemlos bei der Gemeinde anmelden.
    • Fabio74 08.05.2018 17:59
      Highlight Highlight Ja so lauten die geltenden Gesetze nun mal
    • Ritiker K. 09.05.2018 08:43
      Highlight Highlight Und es zeigt, wie viel der Schweizer Pass mit einer 'nationalen Identität' oder sonst irgend etwas abstrusem zu tun hat - nämlich gar nichts. Die Einbürgerung ist ein Verwaltungsakt, wer die Bedingungen erfüllt ist Schweizerin oder Schweizer - das sollte meiner Meinung nach so einfach gehen wie eine Adressänderung.
    • Fabio74 09.05.2018 11:21
      Highlight Highlight Zumindest muss es überall gleich sein
  • RETO1 08.05.2018 13:17
    Highlight Highlight 46000 Einbürgerungen in einem Jahr, das ist viel zu viel
    Der Schweizerpass verkommt zur Ramschware
    10% davon würden reichen, dafür dann die echt Integrierten.

    Die Schweiz belegt damit weltweit bestimmt einen Spitzenplatz, im Verhältnis zu Zahl derEinwohner
    • Baba 08.05.2018 14:15
      Highlight Highlight In anderen Ländern erhalten Menschen, die in einem Land geboten werden automatisch den Pass des Geburtslandes!

      Ich mag dieses Gefasel von "Schweizerpass verkommt zur Ramschware...blabla" echt nicht mehr hören! Jemand, der in 3. (!!!) Generation hier lebt, hier zur Schule geht/gegangen ist, so jemand ist Schweizer/Schweizerin. Alles andere ist pures Ausländer-Bashing 😠
    • Zarzis 08.05.2018 14:20
      Highlight Highlight @Reto1 und Bombenjunge
      Könnt Ihr mir Eure Persönliche Leistung nennen damit Ihr Schweizer wurdet? Und Bombenjunge: Was ist die Nationale Identität?
      Und eine Frage, warum sind Eingebürgerte die SP oder Grünen Wählen, Papierlischweizer und warum ist Ivette Estermann eine Eidgenossin?
      Gibt es dafür eine Erklärung?
      Ich frage Sie, als Vertrettung aller die sich so gerne Eidgenosse nennen. Den diese Motzen über den Verlust der Nationalen Identität.
    • dä dingsbums 08.05.2018 14:34
      Highlight Highlight Es würde es mich interessieren, wie die "nationale Identität" definiert wird, und wie diese verloren geht?

      Ich bin hier geboren, zur Schule, nicht vorbestraft, hab einen Jobund spreche drei Landessprachen.
      Ich kann nicht Jassen, finde Schwingen langweilig und bin nicht ins Militär.

      Genüge ich Euren Ansprüchen oder bedrohe ich die "nationale Identität"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 08.05.2018 12:08
    Highlight Highlight Frei nach Shakespeare
    "Much a do about nothing"

    Viel zu tun um nichts...

  • sgrandis 08.05.2018 11:34
    Highlight Highlight Warte: war da nicht ein riesen Tamtam um diese Abstimmung!?! Für nicht mal 200 Leute. Klingt als ob das einfach eine Ausrede für Stimmungsmache von links und rechts war... Traurig, dass sowas auf den Schultern von Terza/os ausgetragen wurde
    • JoeyOnewood 08.05.2018 13:31
      Highlight Highlight jaja, on both sides, gell.
    • Fabio74 08.05.2018 19:58
      Highlight Highlight Das Tamtam kam immer nur von ganz rechts aussen.
  • Madmessie 08.05.2018 11:14
    Highlight Highlight 185 Personen sind integriert.
  • Karl Marx 08.05.2018 10:46
    Highlight Highlight Das Gesetz geändert für 185 Personen, momol, das hat sich ja gelohnt.
    • penetranz 08.05.2018 11:10
      Highlight Highlight Es sind doch nur ein paar Sätze gedruck in einem Buch. Genau wie vorher auch.
      Wo ist das Problem?
    • Blutgrätscher 08.05.2018 11:21
      Highlight Highlight Erst wird geheult, weil es zu viele Einbürgerungen gibt, dann wird geheult, weil es zu wenige gibt.

      Nebenbei: glaubst du, dass das Gesetz nur 1 Jahr lang gültig ist, oder was?
    • Radesch 08.05.2018 11:31
      Highlight Highlight 〰️ empty

      Angebot und Nachfrage funktioniert in der Wirtschaft, nicht im Recht.

      Wenn eine Regelung bzw. ein Gesetz nicht mehr dem Zeitgeist oder dem Empfinden der Bevölkerung entspricht, wird es geändert. Ob davon eine, zehn oder 100 Personen betroffen sind, ist egal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 08.05.2018 10:45
    Highlight Highlight Warum sollte man sich einbürgern lassen? Als Schweizer muss man Militärdienst leisten oder wenn man krank ist bezahlen.
    Zudem verliert man je nach Herkunftsland noch das alte Bürgerrecht, welches einem eventuell visumfreien Zugang zu allen ehemals kommunistischen Staaten gesichert hat.

    Zudem ist der Prozess mühsam und kostet viel Geld.

    Dafür darf man aber abstimmen gehen. Nicht gerade der Deal des Jahrhunderts...
    • Midnight 08.05.2018 12:33
      Highlight Highlight @Öko So eine Frage kann man auch nur stellen, wenn man noch nicht begriffen hat, wie privilegiert man als Bürger der Schweiz ist...
    • aglio e olio 08.05.2018 12:59
      Highlight Highlight "Als Schweizer muss man Militärdienst leisten oder wenn man krank ist bezahlen."
      Wie? Als Ausländer bezahlt jemand anderes meine Krankheitskosten? Wo kann ich mich anmelden?
      Und ich Depp zahle doch glatt selber 🙄
    • ThePower 08.05.2018 13:12
      Highlight Highlight @aglio e olio

      Er meint wohl den Wehrpflichtersatz, den man als UT bezahlen muss, wenn man aus gesundheitlichen Gründen keinen Dienst machen kann und/oder darf. Das geht dann schon ordentlich ins Geld..
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 08.05.2018 09:53
    Highlight Highlight Die SVP sollte Einbürgerungen massiv unterstützen - denn das beugt einer, von der SVP so genannten, Überfremdung vor.

    Es sind dann ja alles SchweizerInnen.
    • Gar Manarnar 08.05.2018 10:24
      Highlight Highlight Nee, das sind ja nur "Papierlischwizer", die zählen für die nicht.
    • Sandro Lightwood 08.05.2018 11:38
      Highlight Highlight Keine Eidgenossen.

      Gemäss SVP zumindest, ich sehe das anders.
    • Zürischnure 08.05.2018 13:14
      Highlight Highlight Eidgenossen, wenn ich das schön hör. 🙄

      Sind wir nicht alle zu jung um dabei gewesen zu sein. 🤔
  • Normi 08.05.2018 09:26
    Highlight Highlight Ich behalte meinen Finnischen Pass weil er ein Daumenkino eingebaut hat 😍
    Play Icon
  • Platon 08.05.2018 09:25
    Highlight Highlight Kein Wunder. Welcher junger Mann ist so blöd und lässt sich einbürgern, wenn er dafür ins Militär muss? Lieber noch ein paar Jahre warten und dafür den etwas beschwerlicheren Weg nehmen.
    • Bürogummi 08.05.2018 12:26
      Highlight Highlight Da hast du es genau auf den Punkt getroffen Platon. Habe diese Aussage auch schon zweimal in unserer Firma gehört. Gehe doch nicht ins Militär / Zivilschutz oder bezahle Wehrpflichtersatzabgabe. Werde später Schweizer. Und ich muss zugeben, ich habe dafür sogar noch einiges an Verständnis.
    • Duscholux 08.05.2018 12:53
      Highlight Highlight Würd ich auch so machen. Jedes Jahr 1500 stuts für nichts unf wieder nichts zahlen regt mich auf
    • JoeyOnewood 08.05.2018 13:36
      Highlight Highlight Also Abstimmen und Wählen zähle ich definitiv zu „Verantwortung übernehmen“, aber Militärdienst? Nö. Ich glaube wir alle Wissen, dass man das Geld um einiges sinnvoller investieren könnte, sogar wenn man es weiterhin für die Landesverteidigung ausgeben würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 08.05.2018 09:10
    Highlight Highlight Ich frage mich wie viele Urschweizer eigentlich wissen, dass sie "Eidgenossen widerwillens" sind.

    https://www.watson.ch/!826150352?utm_source=mail&utm_medium=social-user&utm_campaign

    Lustig wie heute viele Leute das Bürgerrecht als Privileg sehen. 😅
    • DerSimu 08.05.2018 09:39
      Highlight Highlight Naja Urschweizer sind doch eigentlich Leute, deren Vorfahren seit 1291 in der Schweiz leben? Das kann man mittels Stammbaum eigentlich rückverfolgen. Aber fühle ich mich deswegen privilegiert? Nöö.
    • Trump's verschwiegener Sohn 08.05.2018 10:35
      Highlight Highlight Wenn man ausschliessen kann dass nie jemand im Stammbaum einen Seitensprung gehabt hat. Wer kann das?
    • Radesch 08.05.2018 11:29
      Highlight Highlight @DerSimu

      Un die Richtigkeit eines Dokuments aus dem 13. Jahrhundert garantiert wer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Julian Flury (1) 08.05.2018 09:05
    Highlight Highlight Meine Freundin ist seit 3 Jahren am CH-Pass. Sie ist Secondo, in der CH geboren, zur Schule gegangen, studiert an einer CH Uni.
    Die 1. Frage auf dem Einbürgerungsbüro war, trotz vorhandenem Dossier, "verstehst du Deutsch?". Schon 5x musste sie ID & Pass einschicken, warum das? Letztens haben sie beides per Einschreiben zurückgeschickt. Auf der Post verlangte man die ID zum Ausweisen. Ja blöde, wenn der im Paket drinn ist. Schon komisch. Zusätzlich wird sie immer erneut aufgeboten & muss neues Zeugs einschicken, bis sie bald keinen Bock mehr drauf hat. Heiraten wäre einfacher gewesen!
    • dä dingsbums 08.05.2018 11:00
      Highlight Highlight Das liegt wohl an der Gemeinde.

      In Zürich war es für mich (in der Schweiz geboren, zur Schule usw.) eigentlich nur Formsache, auch wenn es fast zwei Jahre gedauert hat.

      Die geforderten Papiere einsenden, ein paar Wochen warten, zahlen, nochmals ein Papier einsenden, ein paar Monate warten zahlen, nochmals warten, nochmals zahlen und fertig.

      Ich musste nie persönlich antraben, noch einen Test machen oder so.
    • El Vals del Obrero 08.05.2018 12:10
      Highlight Highlight Die Schweiz leistet sich nun mal den Luxus und Willkürlichkeiten von 2000 verschiedenen Einbürgerungsgremien. Eigentlich ist es ja unlogisch, dass die niedrigste Ebene (Gemeinde) darüber entscheidet, wer der höchsten (Land) angehören darf.
    • flugsteig 08.05.2018 12:22
      Highlight Highlight Die Zeiten in denen man den Pass durch eine Heirat einfach so kriegt sind lange vorbei. Ich kann da leider ein Lied von singen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 08.05.2018 08:57
    Highlight Highlight Glarner lag und liegt noch heute mit all seinen Behauptungen, nach wie vor weit von der Realität entfernt. Er hat noch immer nicht begriffen, dass Behauptungen ohne Hintergrund kaum Chancen haben, beweisbar zu sein. Auch in diesem Fall mit seinen ist er einmal mehr mit seinen Worthülsen voll an den vorliegenden Zahlen aufgelaufen. Es ist aber zu erwarten, dass er auch weiterhin mit unbeweisbare Behauptungen auf sich aufmerksam machen will, denn belegbaren Fakten sind nicht sein Ding und werden es wohl auch nie sein.
    • Hans Jürg 08.05.2018 10:14
      Highlight Highlight Das Problem ist ja, dass solche Lügen wirken. Sie können noch so abstrus sein. Wenn sie nur immer wieder wiederholt werden, steckt das irgendwann in den Köpfen und wird als wahr wahrgenommen.



    • Trump's verschwiegener Sohn 08.05.2018 10:32
      Highlight Highlight Seine Wählerschaft ist mit dem Trump Wähler gleichzusetzen. Diesen Wähler interessiert die Realität nicht. Er will seine romantisierte Phantasiewelt bestätigt sehen. Und solche Leute wie Trump und Glarner nutzen das schamlos aus.Glarner selbst weiss ganz genau dass er Unwahrheiten verbreitet.
    • Anna Landmann 08.05.2018 23:49
      Highlight Highlight Ich weiss nie, ob er es nicht begreift oder ob er halt doch einfach versucht, seine Wähler für dumm zu verkaufen..,
  • Leode_ 08.05.2018 08:56
    Highlight Highlight Und dann komm ich...Da meine Eltern bei meiner Geburt im Ausland lebten (2 Monate später war ich in der Schweiz), darf ich tief in die Tasche greifen und mich "normal" einbürgern lassen. Supersache!
    • dä dingsbums 08.05.2018 11:03
      Highlight Highlight Ich hab mich in der Schweiz abgemeldet, bin auf Weltreise und als ich zurück war und mich einbürgern wollte, musste ich zwei Jahre warten, weil ich ja erst wieder zugezogen war.

      Shit happens.
    • Alterssturheit 08.05.2018 13:20
      Highlight Highlight @dä Dingsbums: das ist einem Kumpel von mir auch passiert. Allerdings hätte man sich vor der Weltreise auch ganz einfach und schnell erkundigen können und man wäre vorab schlauer gewesen.
      Aber Hauptsache du nimmst es wie mein Kollege mit Humor -:))
  • piedone lo sbirro 08.05.2018 08:48
    Highlight Highlight der SVP slogan "unkontrollierte masseneinbürgerung" diente einzig der ausländer hetze.

    ausländer- und EU-bashing allein zieht nicht mehr. die leute merken allmählich, welche interessen SVP&co. wirklich vertreten.

    die SVP ist eine illusion - genau wie ein placebo medikament: sie kostet viel, aber bringt nichts!
    • Markus Zuber 08.05.2018 09:06
      Highlight Highlight Am meisten kostet aber die politisch Linke Gangart (Flüchtlinge, Sozialversicherungen, AHV Missstände, etc) Komisch...
    • piedone lo sbirro 08.05.2018 09:42
      Highlight Highlight Markus Zuber

      flüchtlingsströme sind einer neoliberalen wirtschaftspolitik geschuldet, die mit steuerhinterziehung und offshore-geschäften für ein weltweites wohlstandsgefälle sorgt bzw. waffen in krisengebiete liefert.

      das bankgeheimnis begünstigt die steuerhinterziehung. dies kostet den ch-mittelstand bzw. den ehrlichen steuerzahler milliarden, ein vielfaches mehr als IV-bezüger.
      ueli maurer erteilt mit der steuerreform 17 steuerprivilegien an die reichsten.

      die USR II von SVP&FDP war ein raubzug gegen die AHV.

      https://tageswoche.ch/politik/merz-und-der-milliarden-schaden/
    • oXiVanisher 08.05.2018 09:51
      Highlight Highlight @de Kari
      Ja ... besonders wenn man nicht wirklich krank ist und sich die Krankheiten (aka Ausländerprobleme) primär einredet. Die restlichen Heilungen sind auf eine positive Einstellung zurückzuführen.
      Die SVP Lösungen gehen vom schlimmsten (unrealistischen) aller Fälle aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 08.05.2018 08:42
    Highlight Highlight Interessant und erstaunlich. Was sind die Gründe, das sich selbst mit den Erleichterungen nur so wenige hier geborene Ausländer einbürgern lassen wollen? Ist man lieber unter sich? Ist man zufrieden mit der Politik und hat kein Bedürfnis nach Stimm- und Wahlrecht? Wurde an den Schulen zu wenig Staatskunde vermittelt?
    • DiniMueter 08.05.2018 09:05
      Highlight Highlight Geht es vielleicht um die hohe Kosten des Einburgerungsverfahrens? Zum Beispiel mehr als 3000 CHF für eine 4 köpfige Familie.

      Just saying.
    • Pius C. Bünzli 08.05.2018 09:08
      Highlight Highlight Es macht keinen Unterschied ob jemand den Pass hat oder nicht, wenn derjenige nicht Abstimmen will.
    • Gar Manarnar 08.05.2018 09:09
      Highlight Highlight Mann, wie's gemacht wird, wird das Negative gesehen. Wollen sie sich einbürgern: "Masseneinbürgerung, Gefahr der Überfremdung!". Wenn nicht, dass "Ist man lieber unter sich?" oder "Die wollen sich nicht anpassen".
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 08.05.2018 08:41
    Highlight Highlight Meine Freundin kam mit 3 Jahren in die Schweiz, als ihre Familie vor dem Krieg im Kosovo flüchtete. Sie war immer mehr Schweizerin als Serbin. Trotzdem dauerte es bei ihr 4 Jahre, bis sie (21) endlich den Pass bekam, bzw wird sie ihn diese Woche noch erhalten. Ja, es gwht hier nicht um Secondos, ja, es gibt Leute die nicht schon mit 3 Jahren in die Schweiz kommen, aber in ihrem Fall und ähnlichen anderen Fällen ist das Ganze doch irgendwie lächerlich und diskriminierend. Und das sage ich als Mitte-Rechts-Urschweizer.

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