Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Illegale Migration im ersten Halbjahr stark rückläufig



ARCHIV - ZU DEN THEMEN AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM DIENSTAG, 11. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Members of the Swiss Border Guard on patrol at Basel SNCF railway station, Switzerland, on August 15, 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Grenzwaechter des Schweizer Grenzwachtkorps auf Patrouille am Bahnhof Basel SNCF, aufgenommen am 15. August 2017. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Schweizer Grenzwache bei der Arbeit (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Die illegale Migration in die Schweiz ist im ersten Halbjahr 2019 fast um einen Drittel zurückgegangen. Waren in der Periode des Vorjahrs noch 9061 Personen illegal eingereist, waren es zwischen Januar und Juni noch 6531.

Die Angehörigen des Grenzwachtkorps griffen 3357 dieser Menschen in Zügen, 2700 im Strassenverkehr und 459 im Flugverkehr auf. Übers Wasser kamen 15 Personen. Das ist der am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresstatistik der Eidgenössischen Zollverwaltung zu entnehmen.

Am meisten Aufgriffe von Menschen mit rechtswidrigem Aufenthalt gab es erneut in den südlichen Regionen, nämlich 1858 im Tessin. Die Beamten in der Region eins, welche die Nordwestschweiz und den ganzen Kanton Bern umfasst, griffen 1728 illegal Anwesende auf.

An ausländische Behörden überstellt wurden 2846 Personen. Im ersten Halbjahr 2018 waren es noch 4473 gewesen. Nach Nationalitäten unterteilt entfielen im ersten Halbjahr 2018 mit 872 wie in der Vorjahresperiode am meisten illegale Aufenthalte auf nigerianische Staatsbürger. Auf sie folgten mit weitem Abstand Staatsangehörige aus Gambia (179), Algerien (106), Marokko (104) und Pakistan (104). (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die Ziele des Uno-Migrationspakts

Schweizer sind bei Expats unbeliebt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EinePrieseR 11.07.2019 19:42
    Highlight Highlight Klimawandel und kaum illegale Einwanderung. Und das im Wahljahr! Arme SVP..
  • dorfne 11.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Schrecklich. Die Schweiz entvölkert sich. Kommt Ihr lieben Migranten, ob legal oder illegal. Schuftet für uns, zahlt Steuern, füllt die Rentenkassen, macht viele Kinder, senkt das Durchschnittsalter der Bevölkerung. Helft uns doch. Ende Ironie.
  • dorfne 11.07.2019 09:10
    Highlight Highlight Legal, illegal, scheissegal. Einmal in Europa bleiben sie. Irgendwann werden sie legalisiert und dürfen ganz offiziell ihre Familien nachziehen. Die Zukunft: Europa wird zu Afrika, Afrika wird und bleibt ein Armenhaus und das Sagen werden die Chinesen haben. Die Fahnenträger von Menschenwürde, Gerechtigkeit und Solidarität. Hoffentlich erleb ich das nicht mehr.
  • dorfne 11.07.2019 09:04
    Highlight Highlight Jetzt redet man plötzlich von illegaler Migration. Sonst heisst es doch immer: Schutzbedürftige, Verfolgte.
  • Booker 11.07.2019 06:21
    Highlight Highlight Und wieder mal die Probleme schön reden. Erfasst werden hier nur die erwischten illegal Einreisenden, die nicht erwischten zählen nicht. Und wieviele kamen legal, zum Beispiel im Rahmen von Familiennachzügen von jenen die bereits vor einigen Jahren hier legal oder illegal eingereist sind ?
  • Karl Marx 10.07.2019 19:08
    Highlight Highlight Vielleicht ist die illegale Migration rückläufig oder vielleicht gehen ihnen mehr durch die Lappen.

Roaming-Falle: Ausländische Antennen senden über 20 Kilometer weit in die Schweiz

Ausländische Funkmasten senden teils über 20 Kilometer ins Landesinnere der Schweiz – eine Kostenfalle. Der Grund: In den Nachbarländern sind die Strahlengrenzwerte viel weniger streng.

Eine Biketour auf der zweiten Jurakette im Mittelland kann zu einem Ausflug nach Frankreich werden – zumindest für das Handy. Obwohl die Landesgrenze weit über 20 Kilometer entfernt ist und ein paar Talschaften dazwischen liegen.

Der Bündner CVP-Nationalrat Martin Candinas staunte jedenfalls nicht schlecht, als er jüngst auf einer Biketour im Herzen des Kantons Solothurn unterwegs war. Auf der Strecke zwischen dem Balmberg und dem Weissenstein, rund 1200 Meter über Meer, blinkte plötzlich ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel