Schweiz
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Lega-Politiker Normann Gobbi glänzte nach viel Radau in den Medien in der SRF-Sendung «Arena» mit eher flachen Sprüchen.   bild: screenshot/srf

Asyl-«Arena»: Sheriff Gobbi verliert das Duell gegen Marschall Glättli

Vielleicht war es der Hitze und nicht nur der komplexen Thematik geschuldet, dass die Lage der gestrandeten Flüchtlinge in Como nach der ersten SRF-«Arena» etwa genauso unklar ist, wie davor. Wie können Grenzwächter ohne Zugang zur Fingerabdruck-Datenbank «Eurodac» entscheiden, wer Anrecht auf Asyl hat und wer nicht? Die Frage bleibt offen. 

26.08.16, 23:52 14.02.17, 10:39


Für die erste SRF-«Arena» nach der Sommerpause hat sich das «Arena»-Redaktionsteam ins Zeug gelegt. Am Brennpunkt Como sollte sie stattfinden, wo seit ein paar Wochen hunderte Flüchtlinge stranden – oder in Chiasso, wo sie aufgegriffen werden. Aus Sicherheitsbedenken wurde es am Ende ein neues Rückführungszentrum in Rancate bei Mendrisio, wo nicht einreiseberechtigte Flüchtlinge eine Nacht schlafen dürfen, bevor sie wieder zurück nach Italien geschafft werden. 

Jonas Projer weiss seine Gäste auch in der eilig technisch aufgemotzten Fabrikhalle zu domptieren, doch zum Leidwesen der Zuschauer sind im Tessin – nicht wie normalerweise im Studio – die Mikrophone der gerade nicht sprechenden Gäste lauter eingestellt und somit die Seufzer, Zwischenrufe und Schimpftiraden derer, die eigentlich gerade still sein sollten, störend laut zu hören. 

Die Seufzer kommen am häufigsten von FDP-Nationalrätin Doris Fiala, die dann in der Hitze des Gefechts ausgerechnet im wichtigsten Punkt der Debatte für Verwirrung sorgt: Bei allen ihren guten Absichten, zu Recht die gute Arbeit des Grenzwachtkorps (GWK) und die Gutherzigkeit der Schweiz zu betonen, scheint sie eines – trotz ihres kurz vor der Sendung angesetzten Besuches beim GWK –  schlicht nicht mitbekommen zu haben: Nämlich, dass die Grenzwächter kein Zugang zur Europäischen Datenbank «Eurodac» haben, wo sie abklären könnten, ob ein Asylsuchender schon in einem anderen Dublin-Land registriert ist, also rückgeschafft werden muss, oder ob sein Asylgesuch in der Schweiz geprüft werden muss. 

Genau das ist der Streitpunkt. In den Wochen vor der «Arena» haben NGO's und Flüchtlinge den Vorwurf erhoben, sie würden in Chiasso von Grenzwächtern nach Como zurück geschafft, obwohl sie Asyl beantragen wollten. Die Kernfrage ist also, und der Grüne Balthasar Glättli wiederholt es, sie zu betonen: Wie können Grenzwächter dann Asylsuchende rückschaffen, bevor das Staatssekretariat für Migration die Abklärungen dazu vorgenommen hat? 

Video: streamable

Polizeidirektor Normann Gobbi hat darauf nur zynische Antworten von «Flüchtlingen, die offenbar im Elend ihre Kreativität nicht verloren haben» und an der Grenze vorwiegend lügen würden: 

Video: streamable

Glättlis Frage bleibt bis zum Schluss unbeantwortet. Und dies, obwohl Patrick Benz vom Grenzwachtkorps im Studio anwesend ist, und selbst Balthasar Glättli weniger das GWK, als die rechte Stimmungsmache und die Kommunikation des Bundesrats angreift.

Für Normann Gobbi ist klar, dass Leute, die heute rücküberführt werden, das auch verdient haben, sie das Dublin-Abkommen aber einfach nicht verstehen würden. Nach diesem kurzen seriösen Ausflug, folgt dann sogleich ein obligater Seitenhieb von Rechts gegen die Journalisten. 

Video: streamable

Zum Glück betont Gobbi dann aber kurz darauf gleich selber, dass man ihn einfach nicht zu ernst nehmen sollte. Als Projer ihn darauf anspricht, dass er doch am gleichen Tag gar nicht so zahm wie jetzt in der «Schweizer Illustrierten» das Schliessen der Grenzen eingefordert habe, sorgt er für allgemeine Belustigung, als er darum bittet, ihn doch einfach nicht allzu ernst zu nehmen:

Video: streamable

Zu den vielen offenen Fragen, gehört am Schluss auch, warum Gobbi seit längerem so tut, als hätte er Befehlsgewalt über die Schweizer Grenzen im Tessin, obwohl er die als Polizeidirektor nicht hat. 

Aber wenigstens ist die Runde sich dann am Schluss in einem einig: Obwohl das Dublin-System je nach politischer Couleur verschiedene Mängel aufweist, kommt eine Kündigung desselben nicht in Frage. Den dann wäre die Schweiz tatsächlich überflutet, was – wie Miriam Behrens von der Schweizer Flüchtlingshilfe betont — aktuell tatsächlich im Gegenteil der Fall ist.

Das letzte Zückerli der Sendung, das einigen wohl sauer schmeckt, aber trotzdem von allen geschluckt werden muss, kommt nicht von einem Politiker, sondern von einem Praktiker und zwar von Roberto Bernasconi, dem Chef der Caritas Italien. Er macht nicht nur der Schweiz, aber ganz Europa den Vorwurf, sich in der Flüchtlingsfrage den Schwarzen Peter hin- und herzuschieben: «Aber das löst das Problem nicht, sondern macht es noch grösser».

Video: streamable

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Bühlmann 28.08.2016 13:11
    Highlight Was mir während der letzten Tage klar geworden ist: Für einen beachtlichen Teil der Gesellschaft sind menschengemachte Gesetze offenbar wichtiger als Menschen.

    Schengen, Dublin, Abkommen ... wen interessiert's? Es funktioniert nicht, es ist ungerecht.
    Jeder Mensch hat eine Würde, die ihm nicht genommen werden kann. Jeder Mensch hat Rechte, die ihm garantiert werden müssen.

    Nationalität ist ein Konstrukt der letzten Jahrhunderte. Staaten kommen und gehen. Die Schweiz wird es irgendwann nicht mehr geben. Woran haltet ihr euch fest, ihr "Eidgenossen"? An Strichen auf einer Weltkarte?
    10 66 Melden
    • Soli Dar 28.08.2016 20:53
      Highlight Die Analyse ist korrekt und Ihre Frage berechtigt. Was uns von Flüchtlinge unterscheidet ist einzig der Zufall der Geburt. Es könnten unsere Töchter unsere Söhne und unsere Eltern sein.
      8 35 Melden
    • atomschlaf 29.08.2016 00:15
      Highlight Na, ihr beiden Träumer, dann wäre ich mal auf Eure konkreten Lösungsvorschläge gespannt.
      Grenzen öffnen und jeden ein- oder durchreisen lassen? Egal ob mit oder ohne gültige Reisepapiere?
      Wollt ihr auch jedem der sich niederlassen will, dieses Recht zugestehen, inkl. Vollversorgung via Sozialhilfe?
      20 1 Melden
    • Ron Collins 29.08.2016 00:22
      Highlight @soli Dar: "sorry aber Herr Glättli hat jahrlang teils ehrenamtlich im Asyl- und Flüchtlingsbereich gearbeitet. Wenn jemand weiss wie der Hase läuft dann er. " ha! Bei allem Respekt für deine heroische Unterstützung für Glättli, aber wenn du das auch 100mal wiederholst wirds nicht besser. Du gehörst wohl zu seinem Freundeskreis. Schön! Aber deine opferrolle nervt. Der Sozialstaat ist sehr wohl lukrativ für viele... Für andere nicht! Sonst würde man diese Menschen anders helfen als sie hierher zu importieren. Die Hilfe hier bringt ihnen nicht viel, weil sie noch jahrelang abhängig bleiben. Fact
      17 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jannabis420 28.08.2016 12:39
    Highlight Traurig, wie auch hier die Stimmung immer mehr nach rechts kippt...
    13 62 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.08.2016 15:57
      Highlight Ja, find ich auch!
      7 51 Melden
    • Soli Dar 17.09.2016 10:05
      Highlight Sehr sehr traurig!
      0 1 Melden
    • atomschlaf 17.09.2016 12:02
      Highlight @Jannabis420: Das was Du als nach "nach rechts kippen" bezeichnest, ist einzig die Rückkehr vernünftigen Denkens in immer mehr Köpfe.
      2 1 Melden
  • manolo 27.08.2016 17:15
    Highlight Warum verlieren die Linken immer mehr wähler?wegen Leuten wie glättli!
    117 25 Melden
    • Fabio74 27.08.2016 21:32
      Highlight Hast auch noch Argumente warum?
      Gobbi plustert sich auf obwohl er nichts zu melden hat und beantwortet fragen nicht.
      24 96 Melden
    • Soli Dar 27.08.2016 23:04
      Highlight Zum Glück gibt es noch Leute wie Glättli, mit Herz und Verstand, die geben mir Mut und Hoffnung! sonst wären wir hier wohl bald in einem ultrakonservativen-nationalistischen faschistischen Unrechtsstaat.
      22 105 Melden
    • Lumpirr01 28.08.2016 13:25
      Highlight @Soli Dar: Wobei sich Herr Glättli neuerdings beim GWK im Tessin als Asyl - Experte hat ausbilden lassen. Gut, er hat nun auch Zeit, nachdem er sein Studium der Philosophie, Linguistik und Germanistik an der Universität Zürich endgültig an den Nagel gehängt hat............
      54 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saraina 27.08.2016 17:02
    Highlight Also mir ist Glättli furchtbar auf den Geist gegangen. Gobbi auch, aber damit habe ich gerechnet. Ich wähle eher grün. Aber he! So bemüht kritisch müssen Politiker nicht daherkommen. Da lobe ich mir einmal mehr Frau Fiala.
    73 22 Melden
    • Soli Dar 27.08.2016 23:09
      Highlight Bei aller Sympathie für Doris Fiala, fachlich hatte sie schlicht keine Ahnung und wohl am wenigsten Knowhow von allen Beteiligten. He Glättli hatte jahrelang persönlich im Asyl-und Flüchtlingsbereich gearbeitet und weiss von was er spricht!
      16 79 Melden
    • Spooky 27.08.2016 23:44
      Highlight @Soli Dar

      "Glättli hatte jahrelang persönlich im Asyl-und Flüchtlingsbereich gearbeitet und weiss von was er spricht!"

      So ein Quatsch! Das heisst vor allem, das Glättli auf Biegen und Brechen die auf hohem Niveau profitable Asylindustrie unterstützt und verteidigt. Sonst heisst das gar nichts.

      Aber schon gut, ich sehe voraus, dass mein Kommentar nicht aufgeschaltet wird. Mir doch egal.
      81 21 Melden
    • Soli Dar 28.08.2016 20:46
      Highlight Diese ewige Lüge vom "profitablen Asylindustrie" wird nicht wahrer nur weil es die SVP gebetsmühlenartig widerlegt! Habe selber in diesem Bereich gearbeitet, glauben Sie mir, wegen dem Geld macht das nun wirklich niemand! Es ist schlecht bezahlt und man wird ständig von allen Seiten kritisiert und angefeindet! Es ist kein Zuckerschlecken. Ihr Kommentar ist blanker Hohn für tausende von Menschen, welche sich freiwillig und mit viel Herzblut tagtäglich für diese Menschen engagieren, Menschen die helfen statt hetzten!
      5 27 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • bangawow 27.08.2016 16:03
    Highlight Globi, Glättli, Röschti... wir Schweizer haben schon niedliche Namen.
    38 14 Melden
  • Ron Collins 27.08.2016 13:17
    Highlight Wieso holt man immer diesen grün-quacki Glättli hervor, wenns um Migrationsthemen geht? Läck ist der mühsam und naiv sorry!
    162 42 Melden
    • Ron Collins 27.08.2016 22:30
      Highlight Ja klar will er das nicht, wie die meisten Politiker. Die Sorte Glättli sind wie Teflon, an ihnen perlt jede Realität einfach ab. Ist halt auch mühsam sich einen Spiegel vorgehalten zu bekommen. Tja...obwohl sie es ja nur gut meinen.
      73 11 Melden
    • Soli Dar 27.08.2016 23:39
      Highlight Viel mühsamer finde ich diese ewige braune xenophobe Hetze in den Kommentarspalten!
      26 86 Melden
    • Soli Dar 27.08.2016 23:47
      Highlight Also Herr Glättli hat im Gegensatz zu vielen selbsternannten vermeintlichen Asylspezialisten jahrelang im Asyl-, Flüchtlings- und Migrationsbereich gearbeitet und sich in dieser Szene einen Namen gemacht. Er vertritt einen gewichtigen Bevölkerungsteil, den er bestens repräsentiert. Leute, die sich tagtäglich für Menschen in Not engagieren, welche sich für eine humanitäre, gerechtere Welt einsetzten. Menschen die solidarisch sind und bei denen Herz, Mut, Zivilcourage stärker sind als diffuse Ängste und latente Fremdenfeindlichkeit, Leute die helfen statt hetzten! Es gibt sie
      17 81 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ljc 27.08.2016 11:51
    Highlight Doris Fiala= Kopfschmerzen
    113 30 Melden
  • trio 27.08.2016 11:44
    Highlight Was ich am ganzen Thema nicht verstehe, gemäss Dublin müsste die Schweiz theoretisch keinen einzigen Flüchtling aufnehmen (ausser sie reisen illegal durch ein anderes europäisches Land). Sich darauf zu beziehen finde ich jedoch höchst unfair, oder bezahlt die Schweiz etwas aufgrund von Dublin?
    33 53 Melden
    • Saraina 27.08.2016 17:06
      Highlight Wenn jemand einen Ehepartner oder Eltern in der Schweiz hat, hat er berechtigten Anspruch auf Asyl in der Schweiz. Italien ist mit seiner lausigen Bürokratie und der grossen Menge an Asylsuchenden derart überfordert, dass es Jahre dauern kann, bis ein Antrag auf Weiterreise in die Schweiz zwecks Familiennachzug bearbeitet würde. Solange würde der Asylbewerber dann auf der Strasse leben.
      8 37 Melden
  • demokrit 27.08.2016 10:24
    Highlight Warum hat das GWK hier als Sicherheitsinstitution eigentlich keinen direkten Zugriff auf das Schengener-Informationssystem? Das würde viel Leerlauf und unnötige Bürokratie vermeiden.

    Gratulation an Marco Romano (CVP Tessin). Seine überzeugenden Argumentationen waren der Glanzpunkt dieser Diskussion.
    129 8 Melden
    • demokrit 27.08.2016 18:07
      Highlight Zweitens: Unsere Miliz-Armee könnte die Überstellungen zum SEM kostenneutral übernehmen. Ich bin überrascht, wie die Behörde eine Untertauchquote von 50% Asylbewerbern völlig unkommentiert verlautbaren kann und den Bewerbern weiter Zugtickets in die Hand drückt. Das ist eine grossflächige Schlamperei.
      32 4 Melden
    • Soli Dar 28.08.2016 20:49
      Highlight Blanker Hohn sind eure Kommentare, wie würdet ihr schreiben und handeln, wenn ihr sagen wir, z.B. in Eritrea zur Welt gekommen wärt?!
      0 26 Melden
  • Lowend 27.08.2016 09:49
    Highlight Ein Forum im Griff des gut orchestrierten Fremdenhasses. Da erübrigt sich jede Diskussion.
    63 197 Melden
    • Dr. Rantanplan 27.08.2016 11:29
      Highlight @ Lowend: Das müssen Sie nicht so ernst sehen. Hinter diesen gehäuften Hassmeinungen stecken wohl keine Menschen, sondern sondern Bots einer rechtsschaffenden Partei, die geschickt die Foren der Medien unterwandert. Anders jedenfalls kann ich mir diese Hirn- und Herzlosigkeit nicht erklären.
      52 143 Melden
    • Dr. Rantanplan 27.08.2016 11:31
      Highlight @ Rafaela Roth: Bleiben Sie weiter auf Kurs! Danke.
      33 133 Melden
    • TheMan 27.08.2016 12:05
      Highlight Wo sieht den Lowend wieder Fremdenhass? Es war eine Spannende Diskussion, welche Sachlich sehr gut war. Und Tatsachen auf den Tisch gebracht hat. Der Hass von Lowends Seite verwundert mich immer mehr. Ich frage mich aber auch, warum Watson, Kommentare, welche a. Keinen Sinn machen und b. Voller Hass und somit keine Meinung mehr ist, zulässt. Von Watson werde ich aber keine Antwort erhalten. Schleierhaft, warum man Ihm und seinem Hass eine Plattform bieted.
      136 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 27.08.2016 09:25
    Highlight Wenn ich diesen Artikel so lese, dann fällt auf, dass die Linken eigentlich die grösseren "Populisten" und "rassisten" sind.🤔
    187 51 Melden
    • Fabio74 27.08.2016 21:34
      Highlight Wenn ich die Kommentare lese, fällt mir auf dass die SVP zum Grossangriff geblasen hat und heute Bonuspunkte verteilt
      17 71 Melden
    • Froggr 28.08.2016 08:52
      Highlight Das ist euer Problem. Sobald kemand nicht ganz exakt euer Meinung ist, dann muss er zwingend extrem rechts und in der SVP sein.
      59 2 Melden
  • Froggr 27.08.2016 09:22
    Highlight Der Glättli ist der wahrscheinlich schlimmste und ahnungslosester Politiker in Bern. Er hat beim Flüchtlingsthema rein gar nichts verstanden. Vom Leben keine Ahnung. Aber natürlich hat ers dem Gobbi gezeigt. Danke Watson für diesen Hinweis.
    162 40 Melden
    • koks 27.08.2016 15:06
      Highlight Ein typisches Beispiel eines verwöhnten bürgerfernen Politikers.
      95 18 Melden
    • Fabio74 27.08.2016 21:36
      Highlight Warum? weil er nichts ins selbe Horn wie Glarner und Konsorten bläst?
      Weil er es wagt eine andere Meinung zu vertreten?
      Gobbi soll seine Polizei führen. Die Grenzwache ist Bundesaufgabe, da hat der Staatsrat sich rauszuhalten
      11 71 Melden
  • Einstein56 27.08.2016 09:15
    Highlight Mein liebes Watson: Glättli war so was von schwach. Weil er zum Vorneherein schon um seine schwache Position wusste, griff er auf das bewährte Mittel der Aggressivität und Lautstärke zurück. Und scheiterte kläglich. Er wirkte nur lächerlich. Von Viala müssen wir ja eh nicht sprechen. Gobbi - sorry Watson - blieb gelassen und souverän. Gewonnen hat der Tessiner CVP Mann.
    188 28 Melden
  • meliert 27.08.2016 08:33
    Highlight Da hat Herr Glättli wieder die Chance in Ascona zu hängen am Wochenende😉
    134 22 Melden
  • E7#9 27.08.2016 08:04
    Highlight @Rafaela Roth: Ja, die Meinungen gehen auseinander und du darfst die restriktive Asylpolitik der rechten Seite oder die Einhaltung von Schengen/Dublin unfair finden. Das ist deine Meinung. Wenn man aber deinen letzten Artikel zu Como und auch den Titel zu dieser Zusammenfassung etwas in Augenschein nimmt, dann sollten du den Vorwurf der Stimmungsmache vor allem an dich selber richten. Weder Gobbi noch Maurer hat gegen Flüchtlinge gehetzt.
    232 45 Melden
    • zombie woof 27.08.2016 08:38
      Highlight So dumm sind Gobbi und Maurer auch nicht, dass sie oeffentlich gegen Fluechtlinge hetzen, beide verstehen es sehr gut, dies auf eine andere Art und Weise zu tun.
      67 149 Melden
  • GelberTopf 27.08.2016 07:50
    Highlight Ich würde der Autorin auch davon abraten, solche Titel zu verwenden, da sie null der Tatsache entsprechen.

    Für mich war die Diskussion sehr ausgeglichen, jedoch fragte ich mich auch warum diese Experten so lange brauchten einiges klarzustellen.

    Bei der "verwirrung" von Doris F. ging es nicht um die Frage ob Asyl in einem anderen Land beantragt worden ist, sondern dass gewisse Länder keinen Flüchlingstatus haben und somit kein Recht auf Asyl.

    Frau Roth, mir kam es übrigens eher so vor, als haben sich alle Anwesenden ab Glättli's quitschender Stimme und seinem Auftreten genervt ;-)
    212 21 Melden
  • Grundi72 27.08.2016 07:40
    Highlight Krass wie um alles in der Welt watson die Welt anders sehen will...!

    Ich fand die Arena sehr gut! Ich habe den Eindruck gewonnen, dass gute und seriöse Arbeit, entsprechend den geltenden Gesetzen gemacht wird.
    Es wurde einige male betont, dass die Schweizer Grenze für Illegale Flüchtlinge geschlossen ist. Das ist gut so und wird konsequent umgesetzt.

    Peinlich war Herr Glättli, der wenn ihm sämtliche Argumente ausgegangen waren nur noch laut mit der "aber die armen Minderjährigen" billig versuchte vom Thema abzulenken. Zum Glück relativierten die Profis den Begriff Minderjährige!
    226 39 Melden
    • zialo 27.08.2016 15:22
      Highlight Minderjährige ist über die UN Flüchtlingskonvention definiert. Aber die hat ausser Glättli niemand korrekt zittiert. Fand es zynisch, wie sich da alle gegenseitig zum korrekten Verfahren gratulierten, während draussen Kinder und Minderjährige mit Familien in Deutschland auf italienischen Strassen schlafen müssen.
      12 60 Melden
    • lofi 27.08.2016 16:29
      Highlight @grundi: aber es konnte eben niemand erklären, woran die grenzwächterInnen erkennen, ob ein flüchtling "illegal" ist. von daher sehe ich nicht, wie die grenzwächterInnen "gute arbeit, entsprechend den geltenden gesetzen" machen können. ich halte das vorgehen für illegal.
      9 47 Melden
  • N. Y. P. D. 27.08.2016 07:38
    Highlight Die Sendung habe ich nicht gesehen. Aber die Zusammenfassung von Fröilein Roth gelesen.
    Meiner Meinung nach ist die Diskussion als wertlos zu betrachten, weil die Frage von Balthasar Glättli nach wie vor nicht beantwortet ist:

    Wie können Grenzwächter Asylsuchende rückschaffen, bevor das Staatssekretariat für Migration die Abklärungen dazu vorgenommen hat?
    52 150 Melden
    • PeteZahad 27.08.2016 08:25
      Highlight Wenn jemand ohne gültige Papiere die Grenze übertreten hat und weder behauptet ein Staatsbürger zu sein noch einen Asylantrag stellt ist das absolut legitim. Solange kein Asylantrag vorhanden ist, braucht das SEM nichts zu prüfen.
      141 25 Melden
    • seventhinkingsteps 27.08.2016 13:07
      Highlight Das Problem ist, dass Grenzwächter Leute zurückschicken die ohne Zweifel zu verstehen geben, dass sie in der Schweiz Asyl beantragen wollen.
      16 75 Melden
  • Beat Wuermli 27.08.2016 07:21
    Highlight Glättlis Frage ist eigentlich sehr einfach zu beantworten: Das GWK wendet bei seinen Rückweisungen nach Italien nicht Dublin, sondern das bilaterale Rückübernahmeabkommen mit Italien an. Dublin kann erst angewandt werden, nachdem jemand ein Asylgesuch gestellt hat - was diese Migranten nach Angaben des GWK nicht tun (ob diese Angabe stimmt, ist eine andere Frage). Wenn sie es nicht tun, sind es rechtlich nur illegal Einreisende, die gemäss Rückübernahmeabkommen ohne weitere Prüfung nach Italien gebracht werden dürfen. Erstaunlich, dass dies von den "Experten" niemand wusste...
    161 13 Melden
    • N. Y. P. D. 27.08.2016 08:33
      Highlight Danke Beat
      Genau das hat mich interessiert.

      P. S. Habe ich oben geschrieben, dass ich das Auftreten von Glättli toll finde ? Oder, dass ich mit der Analyse von Fröilein Roth einverstanden bin ?



      13 56 Melden
    • Anam.Cara 27.08.2016 13:14
      Highlight @reezee: Wenn jemand zum GWK kommt und da erst mal Deutschland als Reiseziel angibt, nützt der Zettel mit dem Vorgedruckten Wort "Asyl" nichts mehr.
      Die Tragik liegt für mich darin, dass die Flüchtlinge an der CH-Südgrenze die ganzen Mechanismen, Verträge und Abkommen nicht kennen. Sie Stranden in Norditalien und wissen nicht warum sie nicht weiterreisen können. Das ist der menschliche Aspekt der Situation, der zu einer Hoffnungslosigkeit führen kann.
      Ich bin überzeugt, dass das GWK nach geltendem Recht handelt und die Vorschriften gewissenhaft ausführt.
      65 2 Melden
  • MaxHeiri 27.08.2016 01:57
    Highlight Der Glättli schaut schon irgendwie seine Umwelt an, als nehme er die Realität nicht gänzlich wahr. Wahrlich mag er intellektuell sehr bewandert sein, aber für seine Umwelt zu entscheiden, sollte er Realisten überlassen.
    192 47 Melden
    • PeteZahad 27.08.2016 08:30
      Highlight Ich Frage mich, warum eine Partei mit 7.1% Wähleranteil so prominent vertreten sein darf. Herr Glättli ist so omnipräsent in den Medien, dass man meinen könnte er vertrete die Mehrheit der Bevölkerung.
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    • kurt3 27.08.2016 10:00
      Highlight Pete Zahad,
      Es gibt nur einen , der IST das Volk , plus seine Hofnarren.
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  • Rheina 27.08.2016 01:27
    Highlight Sich einfach auf die gegenseitigen Pflichten zu berufen (z. B. dass in Italien alle registriert werden müssen) hilft in diesem Fall nicht. Denn die Menschen kommen nicht geordnet ins Land, darum gelingt es auch nicht immer, alle mit Fingerprints zu registrieren. Das Dublinabkommen zeigt sich in Como von seiner unmenschlichen Seite. Es sind MENSCHEN die dort stranden, weil die CH vorgibt, den Buchstaben des Gesetzes zu erfüllen. Das ist unwürdigt und vor allem unnötig, unser Asylgesetz sorgt schon dafür, dass nicht zuviele Asyl erhalten, diese Como-Demütigung btaucht es wirklich nicht!
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    • Hierundjetzt 27.08.2016 07:49
      Highlight Nicht ganz, die Mehrzahl will nach Deutschland. Aber Deutschland würde (zurecht) diese Menschen in Schaffhausen in die Schweiz zurückspedieren. Dann hätten wir einfach ein "Como" in Schaffhausen
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  • LeChef 27.08.2016 00:51
    Highlight Ach, wie habe ich doch eure parteiischen Arena-Zusammenfassungen vermisst.... niiicht
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    • SuicidalSheep 27.08.2016 09:16
      Highlight Dann lies doch 20 Minuten oder Blick. Oder schau Blocher TV
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  • Darkside 27.08.2016 00:35
    Highlight Ist es nicht so dass die Migranten sich im ersten sicheren Land innerhalb Dublin registrieren müssten? Von daher wäre es legitim alle abzuweisen die aus Italien kommen, und dann ist es auch egal wo die Kompetenz zur Beurteilung dieser Fälle liegt, da sie eh abgewiesen werden müssen. Irre ich mich da? Bin dankbar für Infos von Leuten die in dem Thema sattelfester sind als ich.
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    • Mett-Koch 27.08.2016 01:06
      Highlight Ja du hast Recht. Und Deutschland etc dürfte dadurch natürlich auch keine Flüchtlinge haben (ausser sie drehen die Kurve um die iberische Halbinsel durch den Ärmelkanal). Das Dublin-Abkommen ist in der Realität schon länger ausser Kraft. Siehe auch Griechenland. Mittlerweile wird Europa schon vom türkischen Diktator "erpresst". Dublin ist schon lange bloss auf dem Papier existenziell. Wir brauchen andere Lösungen, wie die Einschulung von Flüchtlingen in den 1. Arbeitsmarkt. Denn dazu sind sie fähig und die meisten auch durchaus gewollt! Wer zu mehr fähig ist, soll auch seine Chance haben!
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    • Stellklaus 27.08.2016 01:32
      Highlight Jein. Die Schweiz wäre trotzdem verpflichtet den Antrag zu bearbeiten, die Verweigerung zur Einreise der Grenzwächter quasi als Beurteilung eines Asylgesuchs zu deklarieren wäre wahrscheinlich unhaltbar.
      Es sei denn wir würden die gesetzlichen Grundlagen dafür schaffen, die würden aber dann wohl der Genfer Flüchtlingskonvention widersprechen.

      Was die Abweisung mit der Begründung, "das Gesuch wäre nicht ernst gemeint" angeht, kann ich nicht beurteilen, da müsste man in der Tat einen Fachmann fragen. Kann sein, dass bei systematischem Missbrauch durchaus Spielraum besteht.
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    • Datsyuk * 27.08.2016 01:54
      Highlight Ja, das Dublin-System funktioniert so. Die Schweiz hätte dann 0 Flüchtlinge. Mit Fallschirm würden wohl keine Flüchtlinge in der Schweiz landen. Das Botschaftsasyl gibt es auch nicht mehr..
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  • Spooky 27.08.2016 00:31
    Highlight Gobbi ist ein Tessiner. Die Tessiner haben einen anderen, lockereren Humor als die Deutschschweizer - auch wenn es in Diskussionen hart zu und her geht. Die Tessiner nehmen sich oft selber auf die Schippe. Gobbi daraus einen Strick zu drehen, ist typisch pingelig und kleinkariert deutschschweizerisch. Die "Schweizer Illustrierte" ist niveauloser Boulevard. Gibt es WatsonUser, die das bestreiten? Eben nicht!
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    • icarius 27.08.2016 03:13
      Highlight Als Gobbi einen dunkelhäutigen Eishockeyspieler mit «Jetzt kommt der Neger!» und lautem Affengebrüll beschimpft hat, wollte er wahrscheinlich auch nicht, dass man ihn allzu ernst nimmt.

      Wer solche Äusserungen regelmässig als Spässe abtut, wie Sie das vorschlagen, verschiebt damit die Grenze des zulässigen und legitimiert letztendlich Rassismus.
      68 110 Melden
    • E7#9 27.08.2016 07:45
      Highlight icarus: Wobei dein Beispiel recht PCP verdächtig ist. Erstens muss das italienische Wort "Negro" nicht mit "Neger" sondern kann auch mit "Schwarzer" übersetzt werden und zweitens: Ein schwarzer Eishockey-Spieler ist nunmal recht exotisch und deshalb spektakulär. Ich glaube nicht dass das rassistisch gemeint war.
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    • icarius 27.08.2016 09:51
      Highlight @E7#9

      Affengebrüll gegenüber einem Dunkelhäutigen kann ich nur rassistisch deuten. Und ich denke die meisten Dunkelhäutigen auch.

      Wie gesagt, ich finds gefährlich wenn man solche Äusserungen als "PCP-verdächtig" oder was auch immer abtut. Schlussendlich macht man sich mit damit mitschuldig.
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  • pamayer 27.08.2016 00:23
    Highlight Ubd glättlis frage ist immer noch nicht beantwortet, woher das GWK hintergrunddaten über die Flüchtlinge haben soll.
    Also laviert einer immer wieder mit dem peinlichen Höhepunkt, man solle ihn doch nicht so ernst nehmen.
    Aber gibt täglich folgenschwere Anweisungen heraus.
    Bananenrepublik mit AAA+ rating.
    49 119 Melden
  • Mett-Koch 27.08.2016 00:04
    Highlight Ich habe bloss die ersten drei Minuten geguckt, mir wurde es dann zu viel. Schaue die Arena morgen... Daher evtl ein unqualifizierter Kommentar: Wer bitte lässt Kriegsflüchtlinge in eine Unterkunft einquartieren, in welcher die Schlafabteile mit Camouflage-Blachen geteilt sind? Man kann sie natürlich noch mehr traumatisieren, als es bereits der Fall ist! Für mich echt unverständlich und seit langer Zeit schäme ich mich wieder einmal für die Schweiz!
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    • Mett-Koch 27.08.2016 00:25
      Highlight Ok, bei der MEI schämte ich mich ebenfalls...
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    • Spooky 27.08.2016 00:41
      Highlight @Blubbzz
      Du hast natürlich vollkommen Recht! Man soll die Lebensbedingungn der armen Leute auf unserem Planeten immer, überall und ausnahmslos mit den Lebensbedingungen der Superreichen auf unserem Planeten vergleichen.

      Ganz ohne Ironie, übrigens.

      Liberté, Égalité, Fraternité !!!
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    • Der Rückbauer 27.08.2016 00:42
      Highlight Warst du in der RS?
      87 21 Melden
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Von Waffen, Worten und Werten – so verraten CVP, FDP und SVP ihr Parteiprogramm

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