Schweiz
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La laureate du Grand Prix suisse de musique la chanteuse Sophie Hunger, gauche, recoit son prix des mains du conseiller federal Alain Berset, droite, lors de la remise du Grand Prix suisse de musique de l’Office federal de la culture (OFC) ce jeudi 15 septembre 2016 en marge du festival Label Suisse au Theatre Metropole de Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Sophie Hunger freut sich in Lausanne über den Grand Prix Musik. Auch im Bild: Bundesrat Alain Berset. Bild: KEYSTONE

Prostata-Rocker in Deckung! Der Shit, der Sophie Hunger entgegen stürmte, fliegt zurück

Gefühlte 100'000 Neider empören sich über den Grand Prix Musik an Sophie Hunger. Die Zürcher Musikerin Nadja Zela eilt ihr auf Facebook grandios zu Hilfe.

19.09.16, 14:59 21.09.16, 17:18


Zahlenmystiker werden jubeln: Die bisherigen Preisträger des Schweizer Grand Prix Musik heissen Heinz Holliger (77), Franz Treichler (55) und Sophie Hunger (33). Zwischen ihnen liegen je 22 beziehungsweise 2 mal 22 Jahre. In Holliger und Treichler zusammen (132) haben also 4 Hungers Platz. Alles gehört zusammen. Irgendwie.

Darüber dass Treichler (von den Young Gods) und Holliger die 100'000 Franken Preisgeld des Bundesamts für Kultur (BAK) erhielten, nervte sich in den letzten beiden Jahren keiner. Für Treichler freute man sich, Holliger interessierte nicht, weil Klassik. Doch als Sophie Hunger übers Wochenende in der Schweiz war, um den Preis entgegen zu nehmen, stürmte ihr der Shit nur so entgegen. Die Begründungen:

Die Quellen: Facebook, Twitter, «Blick»-Kommentare, «Tages-Anzeiger», Polo Hofer, Chris von Rohr und ein paar Musik machende Menschen, von denen wir bisher nicht wussten, dass sie Musik machen. Kurz: die Neidgesellschaft. Sophie Hungers souveräne Reaktion:

Natürlich kann man der Jury vorhalten, dass die Wahl von Sophie Hunger etwas fantasielos ist. Allerdings auch konsequent: «Mann» ging nicht mehr und «alt» auch nicht, es kamen also weder Polo, Chris, Büne Huber, Kuno Lauener noch Stephan Eicher in Frage. Und schaut man sich dann so bei den U45-Jährigen um, so ist Sophie Hunger mit weitem Abstand die eigenständigste, talentierteste, international erfolgreichste und also verdienstvollste.

Sophie Hunger «Supermoon»

Video: YouTube/sophiehungerVEVO

Ja, Sophie Hunger ist als Diplomatentochter in privilegierten Verhältnissen aufgewachsen. Aber wirft jemand Dieter Meier vor, dass sein Vater Privatbankier war? Und sind wir Chris von Rohr böse, weil er auf dem gestopften Lyceum Alpinum in Zuoz zum ersten Mal Schlagzeug spielte? Sind wir neidisch? Nein.

«Hat mir in den letzten 20 Jahren mal jemand vorgerechnet, was Pedro Lenz an Fördergeldern kassiert hat? Oder Martin Suter? Oder Jürg Halter oder Anaconda?»

Nadja Zela, Musikerin

Die beste Antwort auf die «biedermeierischen Prostatarocker» und ihre Anhänger, die Hunger nichts gönnen können, kommt allerdings direkt aus der Musikszene selbst: Nadja Zela (früher bei den Bands Fingerpoke, Rosebud und Fifty Foot Mama) schrieb auf Facebook eine ebenso grosszügige wie grossartige Stellungnahme, die alle Hunger-Kritiker und Büro-Feuilletonisten abtrocknet.

Es dürfte sich dabei mittlerweile um den meist geteilten Facebook-Post der Schweizer Musikgeschichte handeln. Wir verleihen Nadja Zela dafür den Prix Courage et Générosité für Schweizer Kulturschaffende.

Nadja Zela «Immaterial World»

Video: YouTube/Nadja Zela

Zelas ganze Kritiker-Kritik

Die Damen und Herren Kulturpreiskritiker

Je höher der Adler fliegt, je grösser seine Schwingen, desto mehr Leute wollen ihn abschiessen ...

Sie schiessen, werte Kulturkritikerinnen und Kritiker. Sie schiessen! Sie schiessen auf eine Frau, die einen einmaligen Kulturförderpreis erhalten hat, der nicht mal annähernd ans Jahresgehalt des Chefredaktors der Tageszeitung des unten gelinkten Artikels herankommt. Sie geben sich kritisch und tun sich als Fachpersonen hervor in dieser Musikpreisgeschichte um Sophie Hunger.

De facto haben die meisten von Ihnen, werte Kulturredaktorinnen, Musikjournalisten und Privat-Rock'n'Roll-Dozenten keine Ahnung vom Rockmusikeralltag. Sie haben noch nie vor 10'000 Leuten auf einer Bühne gestanden. Sie haben weder eine Ahnung davon, was für ein Druck es ist ein solches Projekt zu stemmen, noch wissen Sie etwas über Performing Arts und der Arbeit, die damit verbunden ist. Sie haben keinen Blassen wie man ein Lied schreibt und wie man ein Jack-Kabel korrekt wickelt. Sie wissen nicht, warum man den Geruch eines warm gelaufenen Fender Twin liebt oder wie man als Band probt, Sie ahnen einfach nicht, warum man sich Weekend für Weekend zu viert in einen alten VW-Bus quetscht und die A1 runterbrettert, um für 14 Stunden geistige, kulturelle, organisatorische und physische Arbeit einen Hungerlohn zu kassieren. Sie werden das Mysterium nie erfassen und begreifen.

Nichtsdestotrotz massen Sie sich an, diesen neuen Förderpreis, die Kommission und sogar die Preisträger, die sich mit diesem Mysterium seit Jahren befassen, in Frage zu stellen. Ich finde das einigermassen erstaunlich. Und im Falle jener, die eine Ahnung von dieser Arbeit haben, wie zB. Polo Hofer, Chris von Rohr und Mark Fox, welche sich in niederträchtiger Manier über eine erst 33-jährige Berufskollegin auslassen, ist es einfach nur beschämend und ich verurteile die alten Herren für ihren achtlos dahingeworfenen Frust, und den «Blick» gleich mit, der diesen biedermeierischen Prostatarockern eine Plattform für ihr gehässiges Geschwätz bietet.

Der Hunger sei der Lohn auch zum x-ten Male gegönnt! Ob man sie mag oder nicht ist komplett irrelevant. Ihre Ausstrahlung ist zweifelsohne breit und grenzüberschreitend. Und eben sieht man an ihrem Beispiel ja, was aus jemandem wird, der fett gefördert wird! Sie tourt in ganz Europa. Das schreit nach mehr Förderung, nicht nach Kritik!

Die Kritik an einem Kultur-Preis, ausgerechnet aus Kulturkreisen, und dann das noch genau zu dem Zeitpunkt, wenn er erstmals einer Schweizer-IN verliehen wird, erstaunt unsereins Musikerinnen schon sehr. Das deutet doch wieder mal klar darauf hin, dass Frau sich sowas doppelt verdienen muss. Oder hat mir in den letzten 20 Jahren mal jemand vorgerechnet, was Pedro Lenz an Fördergeldern kassiert hat? Oder Martin Suter? Oder Jürg Halter oder Anaconda? Preisgelder, ja? Verdient oder nicht? Anybody? Nein, sowas rechnet niemand auf. Warum wohl? Das dürfen Sie sich gerne selber beantworten.

Sie sorgen sich um die Art der Vergabe eines Musik-Preises, ja? Wie würden Sie denn im kleinsten Musikmarkt der Welt Musik fördern? Machen Sie doch mal paar konstruktive Vorschläge anstatt herumzunölen auf allen Kanälen.

Ich habe soeben etwas recherchiert: Die Schweiz, meine Damen und Herren, gibt jährlich etwa 4,5 MILLIARDEN Franken fürs Militär aus und Anfang diesen Jahres wurde beschlossen, die Ausgaben zu erhöhen und in anderen Bereichen einzusparen.

Sehen Sie, werte Musikpreiskritiker, Kultur ist in unserem Land die Warze am Hintern des Staatshaushalts. Meine Meinung ist deshalb, dass man gerne noch 3000 Musikpreise mehr einrichten sollte und sowohl Heavy-Metaller, Rapper, Experimentaljazzer, Pianisten, Popper, Kindermusiker, Prog-Rocker, Zwölfton-Nerds, wie Jodelgruppen und so weiter fördern sollte mit Einsparungen von den soeben erhöhten 500 Millionen bei der Landesverteidigung.

Aber Schiessen ist in der Schweiz einfach immer noch beliebter als Feiern. Deshalb sparen wir bei der Kultur und zielen weiter fröhlich auf die Feuilleton-Vorzeigedame des Schweizer Independent-Pop, die den ganzen Frust jetzt abkriegt.

Werte Hunger-Privathasser, Kulturförderungskritiker, Frauenfeinde, Frustrocker: Reden wir doch lieber darüber, wo das Geld im Land wirklich verschwindet für nix und wieder nix. Wer zahlt wieviel Steuern und wer hinterzieht nochmal am meisten? Und warum genau zahle ich für die Armee etwa zehntausend mal mehr Steuern mit meinem Musiker-Hungerlohn als für Kultur und werde gezwungen korrupte Grossbanken zu retten, wenn diese das Land in eine immense Krise reinreiten?

Hungrige Grüsse Nadja Zela Musikerin, Zürich

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dominic Marc Morgenthaler 30.07.2017 11:40
    Highlight Gut gebrüllt Löwe Nadja Zela!
    Ob eine Interpretin eine provokative Meinung hat oder nicht sagt nichts darüber aus ob sie einen Kulturförderpreis verdient hat oder nicht! Das sich ein Saubannerzug aus Medien, Kukturschaffenden und solchen die von all dem keine blasse Ahnung haben zusammentun um über eine Sängerin herzuziehen, sagt eigendlich schon alles!!
    3 1 Melden
  • Peti1966 30.03.2017 12:29
    Highlight Unabhängig der Musik von Sophie Hunger; eine Autorin, welche zum Rundumschlag ausholt und Andersdenkende als "Neider" bezeichnet, kann ich nicht ernst nehmen. Das ist eine primitive Art, Kritiker im Unrecht zu lassen. Dasselbe gilt auch für "Haters gonna hate".
    5 13 Melden
  • Tooto 20.09.2016 11:51
    Highlight Die einzige Kritik die ich verstehe ist, dass ein bereits etablierter Musiker so viel Preisgeld kassiert. Wäre es nur die Auszeichnung, hätte niemand geschrien.
    Meiner Meinung nach sollte dieses Geld lieber in die Förderung neuer Talente fliessen.
    Kultur ist ein wichtiger Bestandteil unseres Erbes (schreibt man das so? XD ) daher sollte man die Förderung in Zukunft nicht vernachlässigen.
    37 3 Melden
    • Tooto 21.09.2016 08:41
      Highlight Absolut
      Mein Kritikpunkt ist auch nicht gegen Sophie Hunger gerichtet, sondern gegen den Preis allgemein, bzw. dass dieser so honoriert wird. Den Preis selbst finde ich super.
      3 0 Melden
  • kurt3 20.09.2016 09:38
    Highlight Was soll das jetzt ? Fortsetzung der " Blick" Kommentare auf Watson ? Rolator-Driver verteidigen Prostata - Rocker .
    18 10 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 09:44
      Highlight Strike hhh
      7 7 Melden
  • saoiaebi 20.09.2016 09:20
    Highlight Was wir beim Hunger-Eklat auf grosser [Schweizer] Bühne gesehen haben, sieht man im Kleinen tagtäglich:

    Kunst und Kultur wird kaum Platz eingeräumt und finanzielle Förderung wird ihr sowieso nicht gegönnt.

    Deshalb wohl hat der Kanton Aargau wohl beschlossen, das Fach Musik schrittweise um eine Lektion zu reduzieren, obwohl eine kulturelle Bildung für die Gesellschaft und die individuelle Persönlichkeit weitaus wichtier ist als beispielsweise der Mathe-Unterricht.

    Bildung und Kultur auf Sparflamme - so sieht die Realität aus: http://www.saoiaebi.com/the-world-of/bildung-auf-sparflamme
    18 8 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 09:40
      Highlight Schau Musik/Kultur wird immer unwichtiger und wird mittlerweile gratis gestreamt. Früher Platten, dann CD's dann mp3 und jetzt wird die Jugend mit youtube zugedröhnt auf kosten der Privatsphäre hhh da ist der Schweizer Musikpreis eine Randerscheinung! Musikunterricht war auch nicht wirklich Stilbildend oder so für die meisten... Die Zeiten ändern sich, wie Demographie und Einkommensverhältnisse.
      12 11 Melden
    • saoiaebi 20.09.2016 09:48
      Highlight Lieber Her(r) Schweizer

      Tatsächlich wäre bei Ihnen wohl eher mehr Grammatik-Unterricht förderlich gewesen. ;-)

      Nein, im Ernst. Ich verstehe natürlich ihren Standpunkt. Musik hat zwar in unserer Gesellschaft noch einen hohen Stellenwert, aber der Wert der Musik an sich wurde durch diese (digitalen) Entwicklungen reduziert.

      Nichtsdestotrotz kann ein zeitgenössischer Musikunterricht viel mehr zu einem kulturellen und künstlerischen Verständnis beitragen als den Unterricht, den Sie oder ich noch erlebt haben.

      Aber lesen Sie am besten einfach meinen Blog-Beitrag dazu. :-)

      Liebe Grüsse
      SaoiAebi
      11 6 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 09:57
      Highlight Ps : ich schreibe einhändig multitaskend
      11 1 Melden
    • saoiaebi 20.09.2016 10:01
      Highlight PS: Das mit dem kleinen Rechtschreibe-Seitenhieb sollte übrigens wirklich nur ein kleiner Witz sein und keine tatsächliche Wutbürger-Reaktion. Von denen gibts ja schon genug "here, there and everywhere". ;-)
      12 4 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 10:23
      Highlight Aargauer dürfen keinen guten MusikUnterricht erhalten. Sonst werden sie evtl erfüllte Menschen und geben sich am WoEnd im Kreis4 nicht mehr die Kante und sorgen für Umsatzeinbrüche.
      10 0 Melden
  • Daniel Caduff 20.09.2016 08:22
    Highlight Den ersten Platz im Bullshit-Bingo hat sich leider ein Mann verdient, den ich musikalisch immer verehrt habe: Tom "Warrior' Fischer von Celtic Frost meinte allen ernstes, dass das Geld selbst beim IS besser angelegt gewesen wäre... Ok, er hat im Vergleich zu Sophie Hunger ein Vielfaches an Platten verkauft. Unglaublich dämlich ist trotzdem.
    49 6 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 08:50
      Highlight In Herrn Fischers Musik spielte Hass doch eine nicht unbedeutende Rolle? Gut hat nicht mal wer gesagt das Frau Hunger damit ihre 2te Hypothek tilgt? Aber Is vergleiche gehe nicht da geb ich dir recht
      10 3 Melden
  • fant 20.09.2016 08:01
    Highlight Dass der Stern von Polo meiner Meinung nur noch am Sinken ist, habe ich vor längerer Zeit schon mal geschrieben:

    http://www.watson.ch/!304671506#comment_216207

    Fühle mich voll bestätigt - auch wenn es damals gleich viel Blitzli wie Herzli gab...
    26 1 Melden
  • So en Ueli 20.09.2016 07:59
    Highlight Also nach dem ich mir die Hunger auf Spotify angehört habe und ihr gefolgt bin, muss ich sagen, diese Frau weiss was gute Musik ist. (Nun ja Musik ist Geschmackssache) Hab meinen musikalischen Horizont erweitert. Ob nun diese Fördergelder angemessen sind oder nicht, liegt nicht in meinem Urteil. Aber, dass sie eine Schweizer Musikerin ist, welche Erfolge feiern darf, dass darf man ihr gönnen. Aber unsere Schweizer Bünzligkeit bringt auch beim grössten Erfolg als Nebenprodukt Neider hervor. Schade aber so ist es nun mal.
    38 11 Melden
  • Spooky 19.09.2016 23:12
    Highlight Wenn ich Sophie Hunger wäre, würde ich den Preis zurückgeben. Sie würde wie eine Heilige verehrt werden, und ihre Verkäufe würden alle Grenzen sprengen.
    13 36 Melden
    • Citation Needed 20.09.2016 10:09
      Highlight Wenn schon, dann werden die Plattenverkäufe doch auch durch die Kontroverse angekurbelt; da muss sie bestimmt keinen auf heilige Märtyrerin machen. Die Herren, die zuvor Preise erhiehlten, haben diese ja auch unkritisiert und gerne eingesteckt. Wenn sie jetzt einen Rückzieher macht, dann gibt sie der (unangebrachten, wie ich finde) Kritik nur Recht.
      Also behalten und weiterschaffen, irgendwann geht den aufgeblasenen Vorsteherdrüsen schon die Luft aus.
      13 1 Melden
    • Spooky 20.09.2016 19:37
      Highlight @Citation Needed
      "Wenn sie jetzt einen Rückzieher macht, dann gibt sie der (unangebrachten, wie ich finde) Kritik nur Recht."

      Da hast du auch wieder Recht. (Ich mache am Besten mal einen Rückzieher ;-)
      8 0 Melden
  • herschweizer 19.09.2016 22:39
    Highlight Ist doch keine Neidgesellschaft... Das Preisgeld ist falsch kommuniziert und Schweizer Musiker sind nun halt grottenschlecht, zutodesubventioniert und verwöhnt... Dazu haben weder Biss noch Fantasie. Wer hört heutzutage noch Schweizer Musik? Gölä lassen wir mal aussen vor... Sorry seid mal ehrlich, wenn man auf der Strasse eine Umfrage machen würde ob jemand ein Lied von Chris von Rohr kennt... Das kennt doch niemand... Auch Sophie Hunger Songs... Kennt doch keiner...ihr ohne Google.. kennt ihr was hhh
    35 62 Melden
    • mbr72 20.09.2016 06:30
      Highlight Zu Tode subventioniert? Äh ja, genau, moll! Sie langweilen mich zu Tode!!
      24 13 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 08:53
      Highlight Sie hören sich wirklich verwöhnt und zu Tode gelangweilt an lieber mbr72... Hat der Erfolg Ihnen Recht gegeben? Hmmm?
      6 7 Melden
    • Midnight 20.09.2016 08:53
      Highlight Ja klar, Schweizer Musik kennt nieand, weil zutode subventioniert. Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall! An Kulturgeldern wird so krass gespart, dass kaum ein Künstler die Chance hat wirklich erfolgreich zu werden. Das ist ausserordentlich schade, denn die Schweiz hätte musikalisch echt viel zu bieten! Zu ihrer Frage: Song von Chris von Rohr: Meh Dräck (mag den Typ aber nicht sonderlich). Sophie Hunger: My Oh My (genialer Song, läuft häufig bei mir im Auto am Abend auf dem Heimweg). Ganz ohne Google imfall! Mehr Musik aus der Schweiz? Bittesehr: Eluveitie, Gotthard, Krokus...
      3 8 Melden
    • Midnight 20.09.2016 09:03
      Highlight ...Bligg, Stefanie Heinzmann, Celtic Frost, Plüsch, Züri West, Patent Ochsner, Stiller Has (Endo Anaconda), Adrian Stern, Stress, Baschi, Stefan Eicher, DJ BoBo, Coroner, William White, Marc Sway, Seven, QL... um mal die allerbekanntesten zu nennen. Von denen haben Sie nie etwas gehört? Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. In meiner Jugend habe ich jedoch einige hervorragende Bands erlebt, welche den Sprung ins Musikbusiness leider nie geschafft haben. Wurden wohl zutode subventioniert...
      14 6 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 09:12
      Highlight Sorry sie hören Mainstream aus den letzen Jahrzenten. Und ob MehDräck wirklich ein Song ist scheiden sich die Geister... PS: TomFischer hat wirklich MehDräck hhh Und zurück zum Thema wenn die liebe Sophie da Heros covert hört sich das für viele Schweizer Menschen eher so an wie Lehrpersonal im Kindergarten...finde ich vom Mut her anerkennend. Auch ihre motorischen Fähigkeiten an der Gitarre... Sorry da wurden anderen Schweizer Musikern weitaus weniger Sponsoring in die Wiege gelegt.
      6 6 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 09:16
      Highlight Lieber Midnight
      Sie wissen genau wessen Abklasch bzw wannabees die von Ihnen genannten Künster sind. Progressiv und Stilbildend waren meines Erachtens nur Celtics Frost. Sorry Baschi??? Der Howard Carpendale der Schweiz?? Nicht ihr Ernst
      7 6 Melden
    • herschweizer 20.09.2016 09:43
      Highlight Vielleicht war der Song von der Hero Konservenfabrik gesponsert ... Wer weiss?
      2 4 Melden
    • Anam.Cara 21.09.2016 07:28
      Highlight @herrschweizer
      Da findet der Herr Schweizer die CH-Musik schlecht und langweilig und lässt ausgerechnet Gölä aussen vor, der ausschliesslich von den guten Arrangements seiner Band "lebt" und die selbe Aussage in 35 Songs immer wieder neu formuliert (" I hätt, weni hätt chönne").
      Aber: auch Gölä ist der Erfolg zu gönnen. Alle Kunstschaffenden, die ein Publikum erreichen, haben ihren Erfolg redlich verdient.
      Und: es gibt in der Schweiz eine grosse Amateur-Szene, die solide Musikarbeit leistet. Die ist halt nicht so präsent in den Medien...
      6 0 Melden
    • herschweizer 21.09.2016 08:53
      Highlight Gölä als Musiker zu bezeichnen halte ich für grenzwertig. Kennst Eveline Trouble. Ein Mensch mit Biss und Kreativität... Vielleicht die erste Wahl für 2017??? Es soll ja aufwärts gehen mit dem Musikpreis..
      2 1 Melden
  • Herbert Anneler 19.09.2016 22:35
    Highlight Sophie Hunger ist dieser Preis gegönnt, sie ist sehr vielseitig und kreativ, und die Reaktion der alten Rocker ist sehr tranig. Diese aber Prostata-Rocker zu nennen, geht anderseits zu weit. Sonst müsste man Sophie Mutter und ihre jugendlichen MusikerkollegInnen z.B. der Schnuller- oder Milchzahn-Generation zurechnen... Lassen wir lieber beides!
    32 11 Melden
  • pamayer 19.09.2016 22:32
    Highlight Nadja zela: hammerstark!!
    Chapeau!!
    37 13 Melden
    • Midnight 20.09.2016 09:04
      Highlight Ja wirklich, top diese Antwort! ;-)
      6 2 Melden
  • sambeat 19.09.2016 22:20
    Highlight Ich wäre ja mal für Yello, respektive Boris Blank! Ein Genie unter den Tüftlern, aber geächtet oder missachtet von den Kritikern...
    Schade!
    37 4 Melden
    • Midnight 20.09.2016 09:05
      Highlight Wass, Yello war genial. Was gibt es da zu kritisieren? Oder waren sie einfach ihrer Zeit voraus? :-)
      7 2 Melden
  • Malu 81 19.09.2016 21:48
    Highlight Keiner gönnt dem Anderen die Butter auf dem Brot. Die Preisträger hatten immer ein gute Qualität und waren für Schweizer Musiker recht erfolgreich. Sophie Hunger wird noch viele gute Songs schreiben. Ich finde die Wahl
    auf jeden Fall in Ordnung. Nächstes Jahr gibt's
    neue Preisträger.
    41 9 Melden
  • äti 19.09.2016 21:09
    Highlight Sophie Hunger hat diesen Preis voll verdient. Ich finde die Frau und ihre Musik sehr, sehr gut.
    Frau Naja Zela trifft mit ihrer Kritik voll ins Schwarze.
    Solche Menschen braucht die Schweiz.

    Hätten die Rihs ihre 50Mio in die Kultur gesteckt, hätten sie heute grösste Freude anstatt Frust.
    43 19 Melden
  • ElendesPack 19.09.2016 19:55
    Highlight Fand die Kritik an Hunger auch nervig und ging mir ebenso auf den Sack...dann noch von Langweilern wie CvR...gruselig.

    Aber wieso muss die die Armee-Karte spielen?
    Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Das ist doch auch einfach an den Haaren herbeigezogener Käse, damit man noch irgendwas mit Rhetorik dran gesagt hat.
    33 13 Melden
  • MaskedGaijin 19.09.2016 19:14
    Highlight Egal wer jetzt den Preis gewonnen hat, aber warum bekommen schon etablierte Musiker wie Hunger oder der von den Young Gods noch Preise für 100'000.-? Das Geld würde man lieber in Übungsräume oder Ateliers investieren.
    71 16 Melden
    • peeti 19.09.2016 21:48
      Highlight Ja genau, der Bund soll Übungsräume und Ateliers bauen! Sofort!
      Pff
      23 29 Melden
  • Homes8 19.09.2016 18:50
    Highlight Für mich ist Steff la Cheffe, der Chef der schon lange einen Preis verdient hätte
    46 26 Melden
  • Teslanaut 19.09.2016 18:38
    Highlight Echt jetzt, der Chris von Rohr soll in Zuoz Schlagzeug spielen gelernt haben? Wir haben im Kt. Solothurn Schlagzeuger wie Ernesto Gloor, oder den Perkussionisten Noby Lehmann von Weltklasse. Sogar einen ehemaligen Nationalrat der hervorragend Schlagzeug spielt, nämlich Boris Banga. Auch super Band's wie Irrwisch oder Woodbees, aber von Rohr und seine Holzhacker-Truppe sind Schnee von gestern. Die dürfen sich glücklich schätzen, dass es hervorragende Soundspezialisten gibt die selbst die falschesten Töne und Rhytmus-Aussetzer perfekt korrigieren können.
    Gratulation an Sophie Hunger!
    64 16 Melden
    • ArcticFox 19.09.2016 20:29
      Highlight hmmm, ich bin zwiegespalten ob deines kommentars. ja, der chris hat in zuoz unter mit-bonzen aufs schlagzeug gehauen. für seinen hardrock hat das gereicht, für hochklassigen jazz wohl nicht. trotzdem war krokus international erfolgreich, wohl zurecht in diesem genre. können und erfolg korrelieren im musikgeschӓft halt nicht immer, sonst würde wohl niemand die sexpistols kennen....
      32 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.09.2016 18:37
    Highlight Eierstock-Rockerin wehrt sich gegen Prostata-Rocker. Groses Titel-Kibo.g
    48 12 Melden
  • Statler 19.09.2016 18:07
    Highlight Naja, das Supermoon-Gesäusel besticht jetzt schon nicht wirklich durch Originalität. Hab' ich so oder ähnlich schon gefühlte 1000x gehört.
    Egal, es sei ihr gegönnt. Nur, da liegt ja gerade das Problem, dass sich die Schweizer (& das ist keine exkl. Eigenheit der Kulturschaffenden) halt gegenseitig garnix gönnen und schon gar keinen Erfolg. Der ist den Schweizern suspekt. Schon immer.
    Aber vielleicht sollten der Von Rohr oder der Polo es mal mit Brecht-Liedern versuchen; das machen ja alle, die keine Ideen & keinen Erfolg mehr haben, um nochmal von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.
    49 12 Melden
  • Oberon 19.09.2016 18:02
    Highlight Die Neidgesellschaft schlägt ja hier wieder voll zu. Klar, was sie teilweise von sich gibt ist nicht immer nachvollziehbar. Das ist aber immer noch ihre persönliche Meinung und die darf sie haben.

    Ihr daraus einen strick zu ziehen ist wohl ein Phänomen unserer Zeit.
    44 13 Melden
  • ch2mesro 19.09.2016 17:56
    Highlight wie wickelt man ein jackkabel korrekt auf?
    39 2 Melden
    • Mnemonic 19.09.2016 18:18
      Highlight kreisförmig. Immer!
      24 1 Melden
  • purzelifyable 19.09.2016 17:51
    Highlight Was bitte ist ein "Prostata-Rocker"?!
    25 6 Melden
    • Mnemonic 19.09.2016 17:58
      Highlight siehe von Rohr etc...
      41 18 Melden
  • Luca Brasi 19.09.2016 17:49
    Highlight Provinzposse. Überraschung, auf blick.ch und facebook gibt es undifferenzierte Kritik? Nein wirklich? Wenn ich jeden Schwachsinn von gelangweilten Menschen, die sich im Internet wichtig machen, ernst nehmen würde und dazu Stellung beziehen müsste, wäre ich nur noch am Schreiben. Leute empören sich und andere Leute empören sich, dass sich Leute empören. Social media...get a life, guys.
    73 4 Melden
    • äti 19.09.2016 21:27
      Highlight der ND jubelt über soviel frische Infos.
      3 5 Melden
  • purzelifyable 19.09.2016 17:49
    Highlight Ich glaube, ich habe noch nie bewusst was von Sophie Hunger gehört. Aber allein dass sie "mal Bono kritisiert" hat, macht mir die Dame extrem sympathisch.
    79 12 Melden
  • dudluu 19.09.2016 17:44
    Highlight Wenn der Preis generell gekürzt würde, dann wären es doch dieselben von Rohrs, etc, die sich darübet aufregen würden. Der preis ist tiptop, die empfängerin auch und drum, liebe Neider: sælber liedli schreiben! Los!
    53 10 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.09.2016 17:26
    Highlight Hach, was wären cumshot-compilations ohne Prostata!
    32 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.09.2016 17:47
      Highlight Hab ich das wirklich gepostet? Sorry.
      53 3 Melden
    • Oberon 19.09.2016 17:52
      Highlight Der Zusammenhang ist jetzt auch für mich etwas "speziell". Jedem sein Hobby, ne. ;)
      20 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.09.2016 17:58
      Highlight Prostata getriggert. Weiss ja kaum jemand, was das Teil macht ... könnte auch Glatzen-, Bart-, Hoden-Rocker heissen.

      Egal. mein ernst gemeinter Kommentar zu Hunger unten
      12 1 Melden
    • Citation Needed 20.09.2016 10:19
      Highlight Prostata musste es wohl sein, weil die erst ab etwa 50 Probleme macht; Urin-Nachträufeln, Anschwellen und dumpfes Druckgefühl verbreiten und so Sachen halt.
      Die meisten Kritiker sind ja nicht mehr die Jüngsten.
      Bärte und Hoden sind viel weniger lebensabschnittspezifisch.. ;-)
      3 0 Melden
  • Mnemonic 19.09.2016 17:15
    Highlight Ich kann mit ihrer Musik nicht viel anfangen. Macht aber nix, denn egal wer sonst den Preis bekommen hätte, die Maulerei und Neiderei wäre auch über diejenigen gekommen. Typisch Schweizer Szene. Leider...
    43 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.09.2016 17:21
      Highlight Hunger ist ganz gross. Eine Riesin. Etwas vom Besten, was ich je live erleben durfte, und ich habe viele Hundert Konzerte auf dem Buckel.

      Nixchecker!
      50 28 Melden
    • ch2mesro 19.09.2016 17:55
      Highlight cumshot compliations gelten nicht als konzerte, lieber toerpe zwerg 🤔
      42 3 Melden
    • Mnemonic 19.09.2016 17:59
      Highlight beruhige Dich Kleiner...
      5 8 Melden
    • Zerpheros 20.09.2016 07:51
      Highlight Heute in Hochform, ey?
      2 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 19.09.2016 16:47
    Highlight Ganz ehrlich, ich finde ja die Sophie Hunger macht ganz gute Musik. Ihre politischen Statements müssten nicht immer sein, aber es ist halt Mode als "Ausgebrochener aus der miesen und engen Schweiz", aus dem ach so hippen Berlin seinen Senf zu allem und jedem zu geben (z.B. auch Frank A. Meyer). Zum Redaktor der den Artikel geschrieben hat: Ja, Dieter Meier wurde in den 80ern angefeindet wegen seiner Herkunft. Linksautonome fanden es eine Frechheit, dass er als Gutbetuchter auch einen günstigen Bandraum für seine Punkband in der Roten Fabrik mieten durfte...
    74 5 Melden
  • Walter Sahli 19.09.2016 16:45
    Highlight Preise gewinnt man für's gut sein - egal wieviele man schon vorher gewonnen hat!
    52 3 Melden
    • Stellklaus 19.09.2016 16:52
      Highlight Niemand hat etwas gegen Preise, die Frage ist ob daran 100'000 Franken von der Kulturförderung hängen müssen.
      37 21 Melden
    • Walter Sahli 19.09.2016 18:29
      Highlight Lass Dich ins entsprechende Gremium wählen und kämpfe dafür, dass nur noch 1000.- als Preisgeld zur Verfügung stehen...gut, dann wäre es ein lächerlicher Preis und Du würdest Deine wertevolle Zeit sicher nicht damit verschwenden, oder?
      20 4 Melden
    • Papa la Papp 19.09.2016 18:57
      Highlight Ganz genau: ein paar dankende Worte sowie ein gratis Ticket für den Gurten wurden voll ausreichen.
      Die gesparten 100 Tonnen, könnte Mann dann in 1 Kg frische PANZER investieren.
      Kultur ist eh nur für Langweiler, Sozies und Revolutionäre!
      24 4 Melden
    • Stellklaus 19.09.2016 19:54
      Highlight Ich bin nicht dagegen, dass man Nachwuchskünstlern Geld gibt, damit sie es in ihre Projekte investieren können, ob das in Form von Preisen oder sonstigen Förderungen ist, ist mir völlig egal.

      Was mich stört ist, dass etablierte Künstler die sehr gut von ihrer Musik leben können, 100'000 Franken hinterhergeworfen werden die anderswo sicher besser aufgehoben wären.

      Und nein ich muss mich nicht in ein Gremium wählen lassen um Kritik zu äussern, genauso wenig muss ich Nationalrat werden um politische Kritik zu äussern.
      12 3 Melden
    • Walter Sahli 19.09.2016 23:08
      Highlight Es ist ein Preis, Stellklaus, keine Subvention! Und Preise gewinnen die Besten und nicht die Bedürftigsten!
      16 2 Melden
  • Wie funktioniert das...? 19.09.2016 16:41
    Highlight Genau Aeromoça und eines Tages, etwa vor 10 oder 15 Jahren wurden die Scheiss MAG erfunden, wo man mit viel Papier die Mitarbeiter zu "durchleuchten" begann. Würde man dies auf der Stufe der oberen und obersten Segmente machen, ginge es ja noch, aber nicht ab 3000 Franken Lohn!
    5 7 Melden
  • karl_e 19.09.2016 16:40
    Highlight Ich kenne die Dame nicht, als Prostata-Rocker bin ich bei den Stones, Mani Matter, Brel, Baez, Cohen, Elvis etc. stecken geblieben. Man sieht, ein Rocker war ich nie, aber die Prostata, die Prostata ...
    44 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 19.09.2016 16:39
    Highlight Frau Meier,
    Sie sollten den jüngeren Lesern hier erklären, wer Bono ist:
    Das ist der Typ, dessen Album ihr ungefragt auf euer iPhone bekommen habt und der früher immer mit seiner dämlichen Sonnenbrille neben Nelson Mandela rumstand.
    70 22 Melden
    • jhuesser 19.09.2016 17:13
      Highlight Als Vertreter der jüngeren Generation: nichts gegen Bono / U2
      15 31 Melden
    • Zerpheros 20.09.2016 08:10
      Highlight ... und war der nicht auch Klimaretter, fliegt aber First-Class und verbraucht bei 2-Stunden-Konzerten mal kurz so viel Strom, dass man in 20 Häusern 1 Jahr lang alles 24-7 laufen lassen könnte? Unsympath.
      10 2 Melden
  • Talli 19.09.2016 16:24
    Highlight Ich hab nichts gegen sophie. Sie ist doch recht erfolgreich, kann sich ihren lebensunterhalt bestimmt bestreiten, so gesehen sind diese 100k doch bisschen am falschen ort gelandet. Wer hat kriegt noch mehr, absolut schweizerisch.
    42 57 Melden
    • estelle_pink 19.09.2016 16:57
      Highlight Nun, bei einer Preisverleihung geht es nun mal nicht darum, wer noch nichts erhalten hat, sondern wer, gemäss der Jury, die oder der Beste war. Du willst das ändern? Gut, dann machen wir das beim Sport auch, keine Doppel-Olympiasieger mehr, alles wird brav und gerecht geteilt....dann haben wir eine schöne heile Welt...oder doch nicht?
      57 6 Melden
    • Talli 19.09.2016 17:29
      Highlight Wo du recht hast, hast du recht. Ich trau der sophie auch zu dass sie dieses geld sinnvoll einsetzt.
      Als ich ihren namen nur hörte und noch nie gelesen hatte, dachte ich sie nennt sich "soviel hunger", fand ich dazumal ziemlich vieldeutiger tiefer name, war dann bisschen enttäuscht als ich korrigiert wurde.
      13 1 Melden
    • ArcticFox 19.09.2016 20:40
      Highlight sorry, eben genau nicht. wenn darum ginge wer der/die beste ist, hӓtte hunger nie gewonnen.
      gewisse werden aussortiert weil schon zu etabliert und andere weil zu frisch und noch keinen namen.
      wieso gewinnt kein jazzer wie z.B. Irniger oder Spillmann?
      5 6 Melden
  • Wie funktioniert das...? 19.09.2016 16:22
    Highlight Aber ehrlich, es gibt schon Schweizerbands "auch mit Frauen", welche einem Dampf machen und..., ich schreibe es trotzdem: Sie singt effektiv manchmal "e chli dernäbe" Sorry, gäuet,
    54 12 Melden
  • alter Esel 19.09.2016 16:06
    Highlight Bravo! Bravo! Bravo!
    Als prostatageplagtet Rentner (65) würde ich jeden Satz mitunterzeichnen, insbesondere jenen mit den biedermeierschen Prostatarocker. Die sollten eigentlich nur noch eine grosse Tat machen: ENDLICH DIE KLAPPE HALTEN!
    Super ging der Preis an eine junge Frau und nicht an alte Männer vor dem Friedhoftor!
    103 30 Melden
    • Nausicaä 19.09.2016 16:17
      Highlight Herr Arnold; I salute you! Alles Gute Ihnen (und auch Ihrer Prostata).
      64 4 Melden
    • Stellklaus 19.09.2016 16:21
      Highlight Die weisse Rüstung werden Sie aber beizeiten an besagtem Friedhofstor ablegen müssen. Der Rost könnte das Ökosystem der Friedhofserde stören.
      12 22 Melden
  • N. Y. P. 19.09.2016 15:49
    Highlight Wieso, gopferdammi, kriegt sie schon wieder einen Preis und nicht ich?

    Der Teufel kackt doch stets auf den selben Haufen.

    Ihre Stimme ist scheisse!

    Was ist denn das für eine geile Zusammenfassung ?

    Die Quellen : Besser geht nicht !

    Genial geschriebener Artikel. Musste gleich den Folge mir drücken.

    Jetzt weiss ich auch, dass es eine Sophie Hunger gibt.
    Eine positive Eigenschaft von ihr ist nicht erwähnt : Die Neider können ihr so richtig am Arsch hangen !
    46 35 Melden
  • Stellklaus 19.09.2016 15:45
    Highlight Ich denke die Kritik kommt eher daher, dass Künstler idR ein karges Brot essen bis sie den Durchbruch geschafft haben. Dass jemand der bereits grosse Erfolge hat und viel Geld verdient von der Kulturförderung mit 100'000 Franken überschüttet wird, ist mir ehrlich gesagt auch nicht ganz klar. Vielleicht solle man mal die Ausrichtung des Preises überdenken.

    Ausserdem habe ich sie nie wirklich als Schweiz Kritikerin wahrgenommen, sie macht in Interviews eher einen verwirrten Eindruck.

    Frauenhasser over and out.
    81 31 Melden
    • Mett-Koch 19.09.2016 16:11
      Highlight Wieviel verdient sie denn?
      20 9 Melden
    • Nochsoeiner 19.09.2016 17:22
      Highlight Eine Aufteilung des Preigeldes würd wohl Sinn machen....
      Oder bekommen die weiteren Plätze auch noch Geld?

      Mit 50/30/20-tausend wäre der Schweizer Kultur wohl mehr geholfen.
      11 2 Melden
    • Lichtblau 19.09.2016 19:54
      Highlight @Stellklaus: Das Teil sollte einfach nicht "Förderpreis" heissen, sondern für Verdienste vergeben werden.
      In Interviews finde ich Sophie Hunger geradezu grenzgenial - überraschend, intelligent und immer ein kleines bisschen nervig (z.B. bei Harald Schmidt oder Anke Engelke vor ein paar Jahren).
      1 6 Melden
    • peeti 19.09.2016 22:02
      Highlight Der CH-Musikpreis ist kein Förderpreis, der Grammy geht auch nicht an unbekannte, aufstrebende JungkünstlerInnen.

      @Nochsoeiner: Ja, es gibt eine Aufteilung. Wie die aussieht: google yourself!
      3 1 Melden
    • Nochsoeiner 19.09.2016 22:33
      Highlight @peti: Naja aufteilung ist etwas übertrieben, gibt einfach für jeden nominierten noch 25k ;-)

      Wobei ich mich da umsp mehr wundere was die anderen nominierten motzen, haben ja schliesslich auch einen guten Batzen erhalten...
      3 1 Melden
  • Nausicaä 19.09.2016 15:41
    Highlight "biedermeierische[] Prostatarocker[]" :)))
    40 13 Melden
  • Oly 19.09.2016 15:40
    Highlight Ist eher ein Shit-Storm im Wasserglas.... Ich finde es eher suboptimal, dass 100 000 in etablierte "Künstler" investiert werden. Aber der Kultur-Kuchen ist eh eine Vetterli-Wirtschaft par excellence...
    96 31 Melden
  • Volande 19.09.2016 15:29
    Highlight Wahre Worte! Nadja Zela fürs Feuilleton!
    68 33 Melden
  • Rawberry 19.09.2016 15:29
    Highlight Ich habe nun auch Hunger. Und mein Znacht ist noch soooweit weg. Protest.

    Gratuliere Sophie aber trotzdem zum Grand Prix Musik.
    52 17 Melden
  • Baldo Juhu 19.09.2016 15:29
    Highlight Arrogant auch noch.
    38 51 Melden
    • Marbek 20.09.2016 08:53
      Highlight Kannst du auch ganze Sätze? WER ist arrogant? Sophie? Nadja? Die Altherren?
      8 1 Melden

«No-Billag-Propaganda» – Forscher schäumt wegen Bericht über «linke» SRG-Journalisten

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