Schweiz
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Neue Umfrage zeigt: No-Billag-Initiative würde im Moment abgeschmettert



Die Abstimmung über die No-Billag-Initiative würde derzeit vom Stimmvolk klar abgelehnt. In einer Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern würden 60 Prozent ein Nein in die Urne legen. In einer anderen Umfrage liegt die Ablehnung nur bei 51,4 Prozent.

38 Prozent jener, die abstimmen gehen wollen, würden die Initiative annehmen, wie das gfs.bern zu der im Auftrag der SRG durchgeführten Umfrage mitteilte. Die genannten Werte decken sich jedoch nicht mit der Wahrnehmung der Umfrageteilnehmer: Sie gingen davon aus, dass die Initiative nur hauchdünn abgelehnt wird.

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Die Meinungen sind indes bereits ziemlich gefestigt – 74 Prozent äusserten sich dezidiert (48 Prozent davon Nein, 26 Prozent Ja). Damit ist gemäss gfs die Meinungsbildung überdurchschnittlich weit fortgeschritten. Dies schränke die Möglichkeiten eines Meinungswandels in den nächsten Wochen zwar ein, unmöglich seien Veränderungen jedoch nicht.

An den Umfragewerten lässt sich die parteipolitische Polarisierung ablesen: Je weiter politisch rechts, desto höher ist die Zustimmung der Initiative, wie es weiter heisst. Erst im Umfeld der SVP ist die Initiative jedoch mehrheitsfähig. Bei ihr ist die Sympathie am höchsten; die Anhänger der Grünen machen den grössten Anteil bei der Ablehnung aus.

Demographisch gesehen würde die Initiative eher in der lateinischen Schweiz, von den über 30-Jährigen und den Menschen mit mittlerem Einkommen abgelehnt. Die 18- bis 30-Jährigen äusserten sich mehrheitlich für die Initiative.

Bei den Befürwortern sind laut der Umfrage zwei Argumente mehrheitsfähig: die Gebühren für die Unternehmen sowie, dass die SRG sparen muss. Die Gegner der Initiative können derweil mit vier mehrheitsfähigen Botschaften aufwarten, so zum Beispiel mit der Furcht vor der Abhängigkeit von privaten Geldgebern oder mit der Qualität des Mediensystems, die bei einer Annahme nicht aufrechterhalten werden könne.

An der ersten Trendbefragung des gfs zur Abstimmung vom 4. März sind zwischen dem 8. und dem 18. Januar 1201 repräsentativ ausgewählte Stimmberechtigte befragt worden.

Zweite Umfrage zeigt knappen Nein-Trend

Ebenfalls einen Nein-Trend, allerdings einen knappen, zeigt die dritte Umfrage des Marktforschungsinstituts marketagent.com. Würde am nächsten Wochenende abgestimmt werden, hätten sich 51,4 Prozent der Stimmwilligen gegen die Initiative ausgesprochen, teilte das Institut am Donnerstag mit. 40,9 Prozent würden sie befürworten, 7,7 Prozent zeigten sich noch unentschlossen.

Bei der Online-Umfrage gibt es keinen Unterschied zwischen der Deutsch- und der Westschweiz. Am grössten ist die Ablehnung bei den 66- bis 75-Jährigen mit 65,1 Prozent. In dieser Umfrage erzielt die Initiative zudem nicht einmal bei den 18- bis 29-Jährigen eine Mehrheit: 49,3 Prozent lehnen sie ab, 45,1 Prozent stimmen ihr zu.

Die beiden bisherigen marketagent-Umfragewellen von Ende letzten Jahres hatten noch eine Zustimmung zur Initiative ergeben. Für die dritte Erhebung befragte das Institut mittels Online-Interview zwischen dem 12. und dem 22. Januar 1233 stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 18 bis 75 Jahren. Davon gaben 800 an, an der Abstimmung vom 4. März teilnehmen zu wollen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 27.01.2018 08:18
    Highlight Highlight Die SchweizerInnen sind harmoniesüchtig und Gewohnheitsmenschen, ist schon klar. Eine günstigere und bessere SRG ist aber möglich, aber leider nur mit einem Schuss vor den Bug. Von den nationalen Politikern ist eh nichts zu erwarten. Die profitieren von der Publizität, die ihnen die SRG gewährt.
  • sowhat 26.01.2018 19:46
    Highlight Highlight Leider sind die Umfragen nicht so aussagekräftig wie wir es brauchen. Die Abweichungen unter den Verschiedenen bestätigen meine Befürchtungen, dass jeder seine Klientel abholt. Es wird kaum noch ein repräsentativer Querschnitt der Stimmberechtigten erreicht und die, die erreicht werden sagen schon gar nicht immer, was sie stimmen werden. Mal ganz abgesehen davon, dass viele kurzentschlossen sind und das was gestern noch richtig war, morgen durch ein einziges Argument (oder entsprechende Fakenews) ins Gegenteil kippen kann.
    Also gehen wir besser davon aus, dass noch gar nichts im Trockenen ist!
  • N. Y. P. D. 26.01.2018 12:52
    Highlight Highlight Etwas geht mir nicht in die Birne. Vielleicht kann jemand aus dem Marketing dazu näheres sagen.

    Blan B = Lügenbigler
    Lügenbigler = Plan B
    Das sind Synonyme.

    Und jetzt die Frage. Wieso nennen
    die no billag - Initianten ihren neuen Plan genau gleich ?
    Plan B ist doch bereits negativ behaftet.

    Kann man so diletantisch sein ?
  • pinguinpinguin 26.01.2018 12:26
    Highlight Highlight Bei der Minarett-Initiative lagen die Umfragen auch falsch.

    Ich habe schon von einigen Leuten aus meinem Umfeld gehört, dass sie nun Ja stimmen wollen, um "ein Zeichen zu setzen". Wenn das nur gut herauskommt...
    • mogad 26.01.2018 14:21
      Highlight Highlight Das Zeichen ist jetzt schon gesetzt durch das neue Radio- und TV-Gesetz von 2015: Senkung der Billag-Gebühr auf 365 Fr. p.a., das Budget darf nicht mehr als 1,2 Milliarden betragen, d.h. keine weitere Ausdehnung mehr von SRG. Im übrigen droht die SVP mit einer Initiative, die eine Senkung der Billag-Gebühr auf 200 Franken verlangt, wenn bei einem Nein keine Reformen kommen.
    • Fabio74 26.01.2018 18:16
      Highlight Highlight Zeichen setzen ist ein Ausdruck fehlendem demokratischen Verständnis
  • Nominator 26.01.2018 12:14
    Highlight Highlight Ich traue den Umfragen nicht. Man kann damit auch versuchen die Abstimmung zu beeinflussen, wie mit Studien. Es ist mir sowieso unverständlich, dass man immer versucht die Gegenseite von der eigenen Meinung zu überzeugen. Hüben wie drüben. Wenn wir in einer kleinen Gruppe abstimmen passiert das nicht. Jeder sagt ja oder nein und das wars. Ich stimme einfach was ich will und es interessiert mich nicht ob das andere richtig oder falsch finden. Ich habe hier noch nie irgendwelche Gründe angeführt warum man dafür oder dagegen sein soll. Ich stimme einfach ja, weil ich die SRG weghaben will, Punkt.
  • mogad 26.01.2018 12:05
    Highlight Highlight Die 18 bis 30jährigen Deutschschweizer/Innen sagen mehrheitlich ja. Sie sind es gewohnt alles gratis vom Internet holen zu können. Ein Ja zu No Billag dürfte das Ende dieser Gratiskultur einläuten. Denn am Schluss kostet es mehr sls 365 Fr. pro Jahr. 2018 kommt Olympia und die Fussball-WM auf SRF 2 und über den SRF-Live-Stream und das Alles ist in der Billag-Gebühr inbegriffen. Noch!
    • Norbert Riedi 26.01.2018 13:20
      Highlight Highlight ja, genau, wenn wir in der schweiz – hoffentlich – „ja“ zu no billag sagen ist‘s vorbei mit gratis im internet. die welt wartet da nur auf unseren entscheid. wir sind ja sowas von wegweisend. aber ich persönlich fänd‘s schon sehr gut, wenn alle für ihre freizeitvorlieben – sei‘s sport, sei‘s unterhaltung, sei‘s politik – ganz einfach selber zahlen. ich sehe mich da schlicht zu keiner solidarität mit dem verpflichtet, was andere sehen oder hören wollen. nie. keine chance. und ich lasse mir auch nicht vorschreiben, was kultur ist. nicht von srf, nicht vom radio, von niemandem.
    • NotWhatYouExpect 26.01.2018 14:12
      Highlight Highlight Schon mal daran gedacht, dass Sie es nicht nutzen weil Sie keinen bedarf dafür haben? So wie viele andere Erwachsene auch?

      Aber schön einfach auf die Gratiskultur schieben wollen.
    • mogad 26.01.2018 14:56
      Highlight Highlight @NotWahtYouExpect. Daran habe ich tatsächlich gedacht. Aber ich glaube einfach nicht, dass auch nur eine einzige Person in der Schweiz nie Radio SRF1/2/3 oder andere Jugendradios hört, nie einen Federermatsch im Internet schaut usw.. Ich glaube die meisten konsumieren mehr SRG als sie selber denken. In jedem Haushalt steht mind. 1 TV-Gerät. Die schauen sicher nicht nur Netflix und private Sender. Was ist wenn ARD, ZDF und die Oesterreicher die "Zwangsgebühren" auch abschaffen und man als Schweizer/in dann bei denen nicht mehr Gratis TV gucken kann?
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  • äti 26.01.2018 10:06
    Highlight Highlight Die Initianten wollten lediglich viel Geld umverteilen aber nichts dafür liefern. Heisst das anderswo nicht 'Raider' (Plündern)?
    • mogad 26.01.2018 12:58
      Highlight Highlight 1,6 Milliarden Fr. Staatsgeld schafft Begehrlichkeiten. Es geht um die Privatisierung dieses Geldes und nicht darum die Konsumenten zu entlasten. Wenn es darum ginge würden sich die gleichen Leute für tiefere Mieten und Krankenkassenprämien einsetzen.Tun sie aber nicht.
    • Norbert Riedi 26.01.2018 13:22
      Highlight Highlight und was liefert srf für 1,2 milliarden franken jährlich? nur ein „ja“ zu no billag bekämpft diese auf weiter strecke nutzlose geldvernichtung.
    • äti 26.01.2018 15:09
      Highlight Highlight Nun, Riedi, offensichtlich enorm viel gegenüber Null der Initiative. Oder kannst du mir Details geben, was ich dann hätte? Sender, Programme, Betreiber, Qualität, Kosten. Denn, dann könnte ich vergleichen. Die einzige Leistung der Initiative sind etwas Luft+Nebel und solche Sätze wie 'nutzlose geldvernichtung'. Und das nennt sich 'Konzept'. Da erwarten die SchweizerInnen erarbeitete Substanz.
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  • N. Y. P. D. 26.01.2018 09:11
    Highlight Highlight Danke, verbindlichsten Dank,
    meine Herren. Auch speziell danken wollen wir Herrn Bigler, der sich mächtig ins Zeug gelegt hat, dass die Ablehnung jetzt bei satten 60% ist.

    Ihr seid ne tolle Truppe. High five !
    User Image
    • N. Y. P. D. 26.01.2018 14:02
      Highlight Highlight @Bond, wir sehen uns bei der Abstimmung ! 🔫 ;-)
    • mogad 26.01.2018 14:39
      Highlight Highlight @J.S.Bond. Ja, die Gegner sind zur Zeit noch in der Mehrheit in diesem Forum. Filterblase? Wir versuchen doch nur, Sie von einem Nein zu überzeugen. Wie sieht denn Ihr Medienkonsum aus, dass Sie ein so überzeugter Ja-Stimmer sind?
    • äti 26.01.2018 15:18
      Highlight Highlight Der echte Bond hätte schon längst Fakten geliefert, wie: Liste der erwarteten Betreiber, Businesspläne der angedachten Sender, Prototyp Programmhefte, Qualitätskontrolle, relevante Abo-Struktur und Preise.

      ... aber eben, nicht jeder ist das Original ... seufz
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  • Christo 26.01.2018 09:10
    Highlight Highlight Die neue Strategie der Initianten mit einem Plan mit Steuerunterstützung ist eigenartig. Er widerspricht dem Kern ihrer Argumentation, dass nur der zahlen soll, der SRF schaut oder hört; Stichwort „Zwangsgebühren“. Im SRF-Medienclub hat sich Kessler noch gegen Unterstützung der SRG durch den Bund ausgesprochen. Hat er seine Meinung geändert? Oder ist er nicht mehr Kopf der Initianten?
    • Snowy 26.01.2018 12:54
      Highlight Highlight Mit diesem Vorstoss hat sich Bigler selber den politischen Todesstoss gegeben.
    • mogad 26.01.2018 14:43
      Highlight Highlight @Snowy. Weder sich selber noch der Initiative fürchte ich. Es dauert noch bis zum 4. März und die SVP hat ihre Warriors noch nicht losgeschickt. Und die Initianten konzentrieren sich auf das Erläutern von möglichen Bezahlmodi. Ist doch alles ganz einfach. Nur klicken und schon ist man drin.
    • Snowy 26.01.2018 15:36
      Highlight Highlight Eine Initiative verliert naturgemäss an Zustimmung je näher das Abstimmungsdatum rückt.

      Eine Pattsituation mit Vorteil Initiativgegner zwei Monate vor der ABstimmung und dann noch diese komplett missglückte "Plan B-Präsentation" ist der Todesstoss.
  • ubu 26.01.2018 09:08
    Highlight Highlight Neue "B-Pläne" zeigen: Die Initianten haben keine Ahnung.
  • a-minoro 26.01.2018 08:34
    Highlight Highlight Gute Argumente sind eben nachhaltiger als irgendwelche diffusen B-Pläne. Jetzt nicht locker lassen: weiterhin argumentieren, abstimmen gehen, NoBillag versenken!
    • EvilBetty 26.01.2018 09:22
      Highlight Highlight Vor allem ABSTIMMEN GEHEN, das Problem an solchen Umfrage Ergebnissen ist, dass sich die Gegner dann in Sicherheit wiegen und deshalb vielleicht nicht absteimmen gehen.
    • m. benedetti 26.01.2018 11:42
      Highlight Highlight Werde schon abstimmen und zwar gegen undemokratische Zwangsgebühren. So einfach ist das.
    • Norbert Riedi 26.01.2018 13:27
      Highlight Highlight ich habe noch kein einziges wirklich überzeugendes argument gelesen. die gegner reden bloss immer diffus von „guten argumenten“. wie gehen die? wo lese ich sie? ich stimme „ja“ zu no billag weil niemand das recht hat, mir für etwas was ich nicht will jährlich mindestens 365 franken aus dem portemonnaie zu klauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 26.01.2018 08:32
    Highlight Highlight Ich bin ja wirklich ein SRG-Kritiker, besonders was das Fernsehen angeht, hier herrscht dringend Handlungsbedarf. ABER: Wie, bitteschön wollen die Nobillaginitianten das mit dem Radio handhaben?
    Es gibt in der Schweiz z.B. 6 Millionen Autos, in denen Autoradio gehört wird. Von all den Büezern, die in der Bude radiohören mal abgesehen. Hier wirds schwierig mit Abos! Nix Internet! Das alleine ist eigentlich ein Killerargument für Nobillag.
    Es wäre besser gewesen, die Ausgaben zu deckeln!
    • NotWhatYouExpect 26.01.2018 08:58
      Highlight Highlight Es kann doch nicht sein, dass etwas nur überlebt weil es massig Zuschüsse bekommt.

      Müssen die Radios halt klein schrumpfen.
    • Sportfan 26.01.2018 09:36
      Highlight Highlight @Blaubar: Die Ausgaben sind gedeckelt. Bei 1,2 Mia - der Rest kommt den Privaten zu gute!
    • David Steger 26.01.2018 09:43
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat die Ausgaben für die SRG auf 1.24 Mia. gedekelt. Und zwar mit dem neuen RTVG, das vor zwei Jahren zur Abstimmung kam
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 26.01.2018 08:26
    Highlight Highlight Ich traue es dem Schweizer Stimmvolk trotzdem zu, dass es so kurzsichtig (bis zum eigenen Portemonnaie) ist, und die Initiative annimmt.

    Die Umfragen sind völlig sinnlos/nutzlus, erinnern wir uns doch mal an die Minarett Initiative...
    • mogad 26.01.2018 14:01
      Highlight Highlight Es wird leider knapp. Viele denken: Ich muss mit der Billag Programme finanzieren, die ich nicht schaue. Andere Denken: ich hab sowieso schon Netflix und den Rest hol ich mir gratis aus dem Internet. Und dann kann man ja noch bei ARD, ZDF usw. schmarotzern. Nur: die Gratis-Infos aus dem Internet und die Gratiszeitungen an den Bahnhöfen müssen irgendwie finanziert werden. Die Werbeeinnahmen reichen nicht aus und den Verlagen und den TV-Sendern geht das Geld aus für den Qualitätsjournalismus. Ein hoher Preis für ein paar eingesparte Franken!
    • mogad 26.01.2018 14:09
      Highlight Highlight Vielleicht sagen sich ARD, ZDF und die Oesterreichischen Sender nach einem Ja eines Tages: Aha, unsere Landsleute können nicht mehr gratis SRF schauen. Jetzt verlangen wir halt von den Schweizern auch ein Bezahlabo für unsere Sender!
  • Hans der Dampfer 26.01.2018 07:53
    Highlight Highlight Na ja, wäre ja auch seltsam wenn es anders rum wäre. Die SRG feuert auf sämtlichen Kanälen Horrorszenarien und die anderen Medien machen mit weil sie den Status Quo beibehalten wollen. Selbst im Bericht von der ARD gestern wurden die Aussagen der Befürworter verdreht und als Rechtspopulisten dargestellt. So gehen heute Abstimmungen. Diese werden durch die Medien gewonnen bzw. verloren. Das Märchen vom Souverän des Volkes. Ich lach mich schlapp.
    • Skip Bo 26.01.2018 08:42
      Highlight Highlight Habe den Bericht auch gesehen. Kein Wort vom Gewerbeverband oder von den Jungliberalen.
    • Tapatio 26.01.2018 08:44
      Highlight Highlight ich finde auch, dass es dringend einen gesetzesartikel braucht der vorschreibt, dass jemand ausgewogen und neutral berichtet und unterschiedliche Meinungen zulässt. Falls das nicht passiert wäre eine Beschwerdestelle noch schön.. na..merken sie etwas? oder kennen sie etwa den Initiativtext nicht..
    • David Steger 26.01.2018 09:46
      Highlight Highlight @Tapatio Da müsste man schon den Initiativtext mit dem Artikel in der Bundesverfassung vergleichen. Dann merkt man erst, was alles wegfallen würde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 26.01.2018 07:00
    Highlight Highlight Seit dem Wahlerfolg von Donald Trump habe ich auch bei an sich erfreulichen Umfrage-Werten ein sehr unsicheres Grundgefühl.
    Damals bin ich zufällig aufgewacht und habe mir gedacht: "Wenn Du schon wach bist, kannst Du mal kurz schauen, wie es bei den US-Wahlen so läuft."
    Locker und verschlafen schaltete ich die Kiste ein und war sogleich hellwach: Da sassen kreidebleiche Kommentatoren im Wahlstudio, die -wie ich- nicht fassen konnten, was sie da gerade miterlebten!
    Die Karte färbte sich blutrot (in den USA die Farbe der Trump-Republikaner)! Bis zum Morgen brachte ich kein Auge mehr zu...
  • ricardo 26.01.2018 06:49
    Highlight Highlight Die Initianten sind offenbar nicht fähig, ein überzeugendes Konzept auf den Tisch zu legen. Bigler und der HSG-Student haben es mit ihren Plan-B-Spielchen bereits durchblicken lassen, dass wir unter dem Strich viel mehr zu bezahlen hätten, ohne einen vergleichbaren Gegenwert zu erhalten.
    • demokrit 26.01.2018 13:39
      Highlight Highlight Müssen Sie auch nicht. Das wäre nämlich die Aufgabe des überbezahlten SRG-Verwaltungsrats (der meiner Meinung den Souverän belügt, indem er behauptet das nicht zu tun.)
    • mogad 26.01.2018 13:50
      Highlight Highlight Entlarvend finde ich, dass sich die beiden Plan B der Befürworter fast nur um das künftige Bezahlen von Programmsparten drehen und nicht über deren Qualität. Z.B.: Bezahlen über den Provider, über vorinstallierte Apps am TV-Gerät, über eine jährl. Abo-Gebühr für Infosendungen zhv. der SRG (die's dann wahrsch. nicht mehr geben wird), und hallo: über staatliche Fördergelder vom Bund. Da tut sich ein wahrer Finanzierungs-Wildwuchs auf. Und kein Initiant kann sagen, wieviel ein durchschnittlicherer TV-Konsument, der auch den Internet Live-Stream von SRF nutzt, in etwa wird zahlen müssen.
    • mogad 26.01.2018 14:17
      Highlight Highlight @demokrit. Der überbezahlte SRG-Verwaltungsrat? Was glauben Sie, wieviel die Verwaltungsräte aus der Privatwirtschaft abzocken werden, wenn die SRG samt ihrem 1,6 Milliarden-Budget privatisiert ist?
      Aber ein bisschen Recht haben Sie schon. Die Big-Boss-Löhne bei den staatsnahen Betrieben (Post, SBB, SRG, usw.) sollten gedeckelt werden. Diese Betriebe kriegen Geld vom Steuerzahler, das sie nicht durch unternehmerische Eigenleistung erwirtschaftet haben.
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