Schweiz
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Offen gesagt

«Liebe Ronja Jansen, machen Sie es wie Kevin ...»

Ronja Jansen ist die erste Juso-Präsidentin der Moderne, die es ohne plumpe Auftaktprovokation auf die Frontseiten geschafft hat. Im für die SP unerfreulichen Wahlherbst scheint ihr nun die Contenance verloren zu gehen.



Liebe Frau Jansen

Bis wenige Tage vor Ihrer Wahl zur Juso-Präsidentin habe ich Ihren Namen nicht gekannt. Das war bei allen Juso-Spitzen vor Ihnen auch so. Erst das Amt verleiht ja der Person die nachrichtenwertige Relevanz, dass massenmedial mit dem nötigen Gewicht über sie berichtet werden kann.

Dann habe ich gewartet. Auf die Auftakt-Provokation, den rituellen Tabu-Bruch, der so sicher kommt, wie das Amen in der Kirche und den neuen Kopf der Juso auf die Front- und Titelseiten spülen soll. Freudig habe ich darauf geharrt, was Ihnen wohl nach Wermuths Joint, Roths rassistischen Plakaten und Funiciellos BH-Verbrennung wohl noch in den Sinn käme, um die Arena des politischen Aufmerksamkeitssports ein paar Tage zu dominieren.

Und dann dieser geniale Schachzug: Sie machen sich als junge SP-Feministin gar nicht erst selbst die Hände dreckig, sondern lassen das die alten weissen Establishment-Männer erledigen! SRF-Ombudsmann Roger Blum rügt auf Ihre Beschwerde hin SRF-Satiriker Michael Elsener, weil dieser sie aus dramaturgischen Gründen in seiner Sendung als «heiss» bezeichnet hatte!

Ein genialer Schachzug, eine Meisterleistung der Polarisierung. Sofort debattierten die Wird-man-wohl-noch-sagen-Dürfer gegen die politisch Korrekten und man kam natürlich zu keiner Einigung, weshalb die Frontseiten und die Sozialen Medien drei Tage fast überzukochen drohten ob der Causa «Miss Juso». Sie hatten Ihr Ziel erreicht und das auch noch äusserst elegant.

Ich habe deshalb sehr hohe Erwartungen in Sie und Ihre strategischen Fähigkeiten gesetzt.

Dann kam der Wahlherbst und der Durchmarsch der Grünen war absehbar. Und natürlich sind die SP-Wähler dann auch scharenweise zu den Grünen übergelaufen. Seither machen Sie keine so gute Falle mehr. Die Grünen anpfeifen, weil sie überlegen, einen Bundesratssitz haben zu wollen? Einen gewählten grünen Ständerat «asozialer» Politik zu bezichtigen? Das wirkt nun nicht mehr sehr strategisch.

Das weckt in mir ein bisschen den Verdacht, dass es Sie persönlich sehr gekränkt hat, dass die Grünen diese Wahlen so haushoch und auf Kosten der SP gewonnen hatten. Ich kann mich natürlich täuschen. Aber falls es so ist, dann sollten Sie sich hüten, diese Kränkung ihr Handeln bestimmen zu lassen. Das Schlechtmachen des Siegers wird einem persönlich als Unsouveränität ausgelegt und hilft auch dem eigenen Team nicht, wieder auf die Füsse zu kommen.

Wenn Sie langfristig und wirklich erfolgreich sein wollen, dann halten Sie es mit Karl Lauterbach, der sein vorzeitiges Ausscheiden nach hartem Kampf um den SPD-Vorsitz mit Fassung trägt. Zuvor hatte er sich entschieden, die Provokationen des mächtigen Juso-Chefs Kevin Kühnert an seine Adresse unentgegnet zu lassen. Es sei der häufigste Fehler in der Politik, «dass man aus einem Unrechtsempfinden, aus einer Kränkung heraus emotional handelt und Fehler macht.»

Ein solcher ist es auch, nach verlorenen Wahlen auf die politische Gegnerschaft einzudreschen. Das führt nur zur kontinuierlichen Profilierung der eigenen Partei als Wahlverliererin und bringt auch keine Wechselwählenden zurück.

Machen Sie es lieber wie Ihr deutsches Pendant Kevin Kühnert. Treiben Sie mit Ihrer Organisation die eigene Partei vor sich her, kümmern Sie sich um Ihren Einfluss auf die Nachfolge des Gesamt-Präsidiums. Auf dass die SP ein wenig aus der Behäbigkeit und wieder zu einem klareren Profil finde. Das scheint mir den Zielen Ihres Engagements dienlicher.

Kühnerts Provokation übrigens bestand darin, die Kandidatur von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjahns zu unterstützen, der früher gerne CDs aus Schweizer Banken gekauft hat. Die beiden haben es jetzt auch in die Stichwahl um den SPD-Vorsitz geschafft. Und wenn sie gewinnen, dann wird Kühnert Generalsekretär. Wetten?

Liebe Grüsse

Maurice Thiriet

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wasps 31.10.2019 12:08
    Highlight Highlight Und dabei wäre es so einfach: Das Original besetzt die Klimapolitik und die Sozis setzen sich wieder für die einfache Frau / den einfachen Mann ein. Mit konkreten Vorschlägen zu den Krankenkassenprämien, Sozialwerke, Löhne, Renten etc.
  • Goldjunge Krater 31.10.2019 07:05
    Highlight Highlight In der Niederlage zeigt sich der wahre Charakter...!!!
  • Das dritte Auge 30.10.2019 21:58
    Highlight Highlight OFFEN GESAGT: Sackstark von Watson!! Hätte ich so nicht erwartet. Braavoo!
  • Gsnosn. 30.10.2019 21:31
    Highlight Highlight Sie ist wirklich eine schöne Frau, ist doch nicht schlimm
  • The fine Laird 30.10.2019 21:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • BlueTire 30.10.2019 23:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Snowy 31.10.2019 08:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Alnothur 30.10.2019 20:46
    Highlight Highlight "Das führt nur zur kontinuierlichen Profilierung der eigenen Partei als Wahlverliererin" - na, das passt doch, JuSo & co. haben sich in der Opferrolle schon immer äusserst wohl gefühlt...
    • ninolino 31.10.2019 10:31
      Highlight Highlight Diesen (farblosen) 'Peter' hat sich nun aber eine andere Gruppierung absolut zu recht und mit allen Mitteln hart erkämpft.
  • Gary Poor 30.10.2019 19:50
    Highlight Highlight Die jungen Linken sind auch nicht mehr was sie mal waren. Früher wurden noch Steine geworfen, Häuser besetzt und Nazis verprügelt. Heute reicht man Beschwerde wegen politisch inkorrekter Satire ein...pffff lahm.
  • Bruno Wüthrich 30.10.2019 19:49
    Highlight Highlight Unser aller Chef, Sie haben recht. Zumindest in grossen Teilen. Meines Erachtens natürlich nur.
    Ich bin überzeugt, dass der Schachzug von Frau Jansen alles andere als genial war. Sie ritt nämlich mit ihrer Beschwerde auf genau der Welle weiter, welche die SP in die Niederlage geritten hat. So lange diese Partei derart pentrant die Sexismus und Political Corectnes - Welle reitet, wird sie von ausserhalb ihres Kreises immer zu wenig Stimmen erhalten, um zu den Wahlsiegern zu gehören.
    Eigentlich braucht es eine neue linke Partei, die sich wieder um die Belange der einfachen Menschen kümmert.
    • FrancoL 31.10.2019 08:41
      Highlight Highlight Richtig, ich muss Ihnen klar mehr recht geben, als Mo für den gesuchten genialen Schachzug.
  • Garp 30.10.2019 18:40
    Highlight Highlight Ich hoffe Frau Jansen denkt über den Text von Mo nach und beherzigt seinen Rat.
  • Nausicaä 30.10.2019 18:16
    Highlight Highlight Die BH-Verbrennung eine Auftakt-Provokation?
    Da war Funiciello ja bereits zwei Jahre im Amt...
    • peeti 30.10.2019 23:59
      Highlight Highlight Aber es hat halt so gut in die Aufzählung gepasst, da darf die journalistische Qualität auch mal darunter leiden. Nicht.
    • Nausicaä 31.10.2019 13:52
      Highlight Highlight @peeti: Exakt das Gleiche habe ich auch gedacht.
  • magicfriend 30.10.2019 18:14
    Highlight Highlight Allez Maurice! Dein bester Ferntipp ever. Weiter so. Gib doch mal dem Eismeister Zaugg nen Tipp.
  • Wander Kern 30.10.2019 17:48
    Highlight Highlight La Principessa - von Mo Chiavelli

    Mehr davon!
  • Wen nicht Ich wer dann 30.10.2019 16:56
    Highlight Highlight @Maurice Thiriet, ohhh nein, Sie haben geschrieben Liebe Frau Jansen und liebe Grüsse, Sie haben Frau Jansen angemacht und werden ziemlich sicher verklagt werden. Ich sehe Unheil kommen!
    • dickmo 30.10.2019 17:02
      Highlight Highlight @Wen nicht Ich wer dann: Stimmt, das ist natürlich zuwenig förmlich. Aber als Fauxpas nicht justiziabel, hoffe ich.
    • Wen nicht Ich wer dann 30.10.2019 17:16
      Highlight Highlight Kommt wahrscheinlich auf den Richter an. Ein SP Richter könnte Ihnen vielleicht gefährlich werden🤔 Wie sieht's mit grünen Richter aus? Haben wir überhaupt GRÜNE Richter?
    • Tjuck 30.10.2019 17:40
      Highlight Highlight Ach Quatsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yann Wermuth 30.10.2019 16:54
    Highlight Highlight Also was wirklich gefehlt hat, ist ein Text der Wahlweise Linke oder einer Frau oder eben beides in Personalunion "Erfolgstipps" in der Politik gibt. Man könnte sich ja auch inhaltlich mit den Aussagen beschäftigen – z.b. ob grün und grünliberal überhaupt zusammenpasst, aber es isch schon besser eher so Anstandstipps zu geben. Bei den Jungen heute ist das ganz wichtig – wo kämen wir sonst hin!
  • Helvetiavia Philipp 30.10.2019 16:27
    Highlight Highlight Herr Thiriet, sie mansplainen gerade! 🤔🤐
    • Eliaz54 30.10.2019 16:50
      Highlight Highlight Ich hoffe das ist Ironie.
    • Genital Motors 30.10.2019 16:50
      Highlight Highlight was zum geier ist mansplainen ?!
    • dickmo 30.10.2019 16:55
      Highlight Highlight @Helvetiavia Philipp: Ich mansplaine nicht, ich mosplaine. Das ist nun mal das Konzept dieses Formats, dass ich Leute aus der Ferne berate.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El_Guero 30.10.2019 16:21
    Highlight Highlight «Roths rassistische Plakate»...Hab ich was verpasst?
    • wasylon 30.10.2019 17:58
      Highlight Highlight Ich denke dieses Plakat war gemeint.
      Benutzer Bild
    • aerdbeerimoeuch 30.10.2019 19:06
      Highlight Highlight gibts darauf noch eine antwort seitens autor oder wird das ein ewiges rätsel bleiben?
  • Werner17 30.10.2019 16:21
    Highlight Highlight Das ist einer der besten Texte, den ich seit langem hier gelesen habe. Gratulation!
  • Chrigi-B 30.10.2019 16:16
    Highlight Highlight Jetzt müssen SVP und SP nur noch bei den Ständeratswahlen verlieren und ich bin mit dem Wahljahr 2019 absolut zufrieden....

    🥳🥳🥳
    • Tjuck 30.10.2019 16:56
      Highlight Highlight Nein, sagst du nur, bist es aber nicht.
  • adam gretener 30.10.2019 16:04
    Highlight Highlight Jetzt fängt schon der baselandschaftliche Chefe in grossherrenmanier jungen Politikerinnen Tipps zu geben, ungefragt, obwohl er selbst keine Sekunde selbst Politik gemacht hat und absolut keine Erfahrung darin hat.

    Momol, Maurice.
    • dickmo 30.10.2019 16:25
      Highlight Highlight "Der baselandschaftliche Chefe"? Das ist ja wohl die allergrösste Frechheit in der Geschichte der Frehheiten.
    • Silent_Revolution 30.10.2019 16:27
      Highlight Highlight In der Konsequenz benötigst du dann aber selbst langjährige Erfahrung und Kompetenzen im Medienbereich, um befähigt zu sein, hier (ungefragte) Kritik anzubringen.
    • adam gretener 30.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Krass, oder? Dissen, das kann ich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 30.10.2019 15:56
    Highlight Highlight Und er hat es wieder getan: der alte, weisse Mann, der bald schon von der Vulvatokratie gnadenlos verschluckt wird, hat seinen weinerlichen Sermon abgesondert. Mein Beileid: alter, weisser Mann :-P
    • Selbst-Verantwortin 30.10.2019 17:18
      Highlight Highlight Echt, Redefreiheit soll nur noch für Frauen gelten.
      Oder auch dagegen, wenn Frauen sich zu Männern äussern?
      @Triumvier: dein Kommentar ist gutes Beispiel für Sexismus.
    • Mat_BL 30.10.2019 19:55
      Highlight Highlight @Triumvier: Iss mal ein Snickers - oder: öppis aständigs z'Nacht - dann geh mal schlafen und schau dann mal morgen, ob Du das Fremdwort dann da mit der Vuvu.. Vulwuzela.. Vuvuzela, Vuvuzelokratie, ...ja oder so halt, auch morgen noch buchstabieren kannst. Und Wichtig: Verschluck Dich nicht an Deinem eigenen Hormon, Spermon, ja oder so.
    • Alnothur 30.10.2019 20:49
      Highlight Highlight Ich bin mir ziemlich sicher, dass das von Triumvier sarkastisch war.
  • azoui 30.10.2019 15:54
    Highlight Highlight Off Topic;
    Seit zwei Wochen keine "Chefsache" mehr von digmo.
    Ich bin ja für Qualität, statt Quantität, aber 2 sind schon lange!
    • dickmo 30.10.2019 16:02
      Highlight Highlight Das stimmt, das ist natürlich nicht gut. Ich kümmere mich sofort darum!
    • dickmo 30.10.2019 16:22
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/videos/spass/134816457-der-chef-findet-kuendigungen-gegen-den-willen-des-arbeitgebers-problematisch
    • dickmo 30.10.2019 16:22
      Highlight Highlight Neue Folge, neues Glück!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nathan der Weise 30.10.2019 15:53
    Highlight Highlight Die Frage ist wird Frau Jansen ihren BH verbrennen?
    • Niknaim 30.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Absolut sexistisch. Bei Cedric Wermuth hat sich dies niemand gefragt!
    • Sherlock_Holmes 30.10.2019 16:58
      Highlight Highlight @Niknaim:
      ... der hat ja auch keinen BH
      🔌💡

      Sorry... 😉
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 30.10.2019 17:04
      Highlight Highlight Jetzt will ich aber sehen, wie Cedric Wermuth seinen BH verbrennt. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Curly Turkey 30.10.2019 15:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • PrivatePyle 30.10.2019 15:48
    Highlight Highlight "Treiben Sie mit Ihrer Organisation die eigene Partei vor sich her, kümmern Sie sich um Ihren Einfluss auf die Nachfolge des Gesamt-Präsidiums."

    Würde ich auch befürworten. Dann werden die Sozialliberalen vollends zur GLP rüberlaufen und die einst stolze SP würde damit langfristig in der Bedeutungslosigkeit versinken. Genau dort wo diese veraltete Ideologie der JuSo auch hingehört, samt dem notorischen Schlechtreden unserer Schweiz!
    Und dass die Arbeiter von heute nicht mehr auf diese Rhetorik hineinfallen und andere Parteien wählen, wissen wir ja mittlerweile alle.
    • zeusli 30.10.2019 18:17
      Highlight Highlight Ja sie wählen lieber die Partei eines Milliardärs dessen Name mir gerade entfallen ist. Grundlos passiert so etwas jedoch nicht. Auch die SP macht Politik für ihre Klientel, welche nicht mehr der Büezer oder die Büezerin ist.
      Und unser Land immer schlecht reden ist genauso langweilige Zeitverschwendung wie immer ist der pöse pöse Ausländer schuld. Diese Probleme packt auch der Milliardär nicht an. Weil nützt seinem Bankkonto nöd würkli öpis...
  • Wasser99 30.10.2019 15:47
    Highlight Highlight ja, zum beispiel damit, michael elsener als sexisten zu bezeichnen?
    • Läggerli 30.10.2019 17:45
      Highlight Highlight Ich weiss noch, als wäre es 2015 gewesen als Satire alles schreiben und sagen durfte, aber das scheint graue Vorzeit gewesen zu sein.
  • aerdbeerimoeuch 30.10.2019 15:44
    Highlight Highlight Hui nein. Ronja ist seit (morgen) zwei Monaten im Amt und hat noch nicht die sozialistische Weltrevolution ausgerufen. Schrecklich! Wenn schon eine Frau in eine medienwirksame poltische Position kommt muss sie ja mindestens binnen sechs Wochen ihre gesamte politische Meinung exakt umgesetzt haben, sonst wird das nichts.

    PS: Es ist imfall nichts neues, dass die JUSO andere Parteien kritisiert. Das passiert so ziemlich die ganze Zeit. Komisch, dass es dann plötzlich ein Problem ist, wenn man dieser phlöden neuen JUSO-Chefin nach zwei Monaten noch immer nichts vorwerfen kann.
    • Manuce 30.10.2019 16:07
      Highlight Highlight Ich glaube Sie haben den Kommentar vom Chefredaktor nicht wirklich verstanden...
  • Dr. Ian Malcolm 30.10.2019 15:39
    Highlight Highlight Ronja Jansen ist fantastisch! You go, girl!

    Der Artikel wiederum ist bloss wieder Mansplaining von einem weissen, alten Mann.
    • Tascha 30.10.2019 15:50
      Highlight Highlight Vielen Dank Dr., die Handlungen einer Politikerin kritisch betrachten, auf jeden Fall! Als "erfahrener" Mann einer jungen Frau von oben herab nur Ratschläge erteilen - bitte nicht!
    • Sandro Lightwood 30.10.2019 15:55
      Highlight Highlight So ein quatsch. Maurice begründet seine Zweifel doch aufgrund der Reaktion / des Angriffs auf die Grünen.

      Oder wo siehst du hier Mansplaining von einem weissen, alten Mann? So alt ist der gar nicht. 🤷‍♂️
    • dickmo 30.10.2019 16:00
      Highlight Highlight Nicht Mansplaining. Mosplaining, bitte. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 30.10.2019 15:36
    Highlight Highlight Beim jahrelangen und andauernden Absturz der Deutschen SP auf ein Exponent dieses Krisenvereins zu verweisen, halte ich für, sagen wir es mal diplomatisch, sehr abenteuerlich.
    • Ruefe 30.10.2019 15:56
      Highlight Highlight Projekt 5%...
  • Domimar 30.10.2019 15:34
    Highlight Highlight Nun, ich für meinen Teil rechne der Dame keinen klugen Schachzug an sondern unterstelle provokativ, dass sie zwar ein liebreizendes Äusseres hat, aber doch umgangssprachlich ausgedrückt Haare auf den Zähnen. Dass die Angelegenheit mit "Miss Juso" entsprechend eine schlichte political correctness-aktion ohne weitere Hintergedanken war, geschweige denn Strategie war. Mit dieser Ausgangslage kann ich mich von der Dame auch noch positiv überraschen lassen und bin nicht nach und nach enttäuscht. In diesem Sinne, go Ronja und überrasche uns mit vernünftiger Politik.
    • hüttechäs 30.10.2019 16:54
      Highlight Highlight „... dass sie zwar ein liebreizendes Äusseres hat... “

      Nicht nötig, nicht angebracht.
  • Lowend 30.10.2019 15:34
    Highlight Highlight Voll einverstanden mit Maurice Thiriet!

    Die JUSO ist dazu da, den etablierten SPlern den Marsch zu blasen, die sonst gerne in der Lethargie und Selbstgefälligkeit einer Partei versinken, die historisch viel erreicht hat, aber dies nur dann, wenn sie selber frech und revolutionär wie die JUSO war und gleichzeitig klug und traditionsbewusst für und wie ihre Basis politisierte.
    • Manuce 30.10.2019 16:12
      Highlight Highlight Sie sind völlig ideologisch verblendet, zum Glück lässt sich die Mutterpartei nicht von der Juso dreinreden. Sie heisst nicht zufällig sozialdemokratische Partei und nicht sozialistische Partei. Ich bin seit Jahrzehnten treuer SP-Wähler und werde es auch immer bleiben, doch wir könnten gut auf den Quatsch der Jungpartei verzichten (gilt wohl für alle Jungparteien, bei den anderen kenne ich das Programm aber nicht).
    • Grabeskaelte 30.10.2019 16:39
      Highlight Highlight @Manuce: Sprechen sie bitte nicht von wir ;-). Hier SP-Mitglied und ich mag die JUSO's sehr. Die bringen frischen Wind und die richtigen Forderungen. Manchmal muss man 200% fordern, um wenigstens 2% zu erreichen. Das hat die Altpartei wegen ihrer Konsenspolitik (die ihre Vor- und Nachteile hat) leider verlernt.
    • Tjuck 30.10.2019 17:43
      Highlight Highlight Ist doch völlig egal. Jeder und jede darf dreinreden. Wichtig ist die Lösungsfindung und manchmal auch die Kompromisse. Gilt nicht nur im Verhältnis SP/JUSO, sondern generell in der Politik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • herrkern (1) 30.10.2019 15:29
    Highlight Highlight Das war echt ein geschenkter Penalty. Nur eben: sie macht ihn dann halt auch rein. Congrats.
  • fools garden 30.10.2019 15:16
    Highlight Highlight Schön gesagt.

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