Schweiz
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«Lieber Herr Köppel, berichten Sie noch oder gehören Sie schon dazu?»

SVP-Nationalrat und Journalist Roger Köppel berichtet von den Demonstrationen in Chemnitz und vergisst dabei, Angriffe auf Berufskolleginnen und -kollegen zu vermelden. Ein grober handwerklicher Fehler.



Lieber Herr Köppel 

Nachdem Sie am Wochenende bei den rechten Demonstrationen in Chemnitz Feldforschung betrieben haben, bezeichnen Sie die Sachsen nun als «intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten Deutschen Unbehagens». 

Ich musste sehr lachen, als ich das gelesen habe, weil das Attribut «intellektuelle Avantgarde» in Zusammenhang mit Hitlergruss zeigenden und «Ausländer raus!» schreienden Hooligan- und Neonazi-Mobs eine wirklich gute Pointe ist. 

Nach dem Lachen habe ich ein bisschen länger über dieses «Unbehagen» nachgedacht, von dem Sie schreiben. Dabei ist mir dann selbst ein wenig unbehaglich geworden.

Sicher: Es gibt in allen Menschen diffuse Ängste, die sich irgendwo manifestieren müssen. Bei den rechten Demonstranten in Chemnitz mag dies die Angst vor dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abstieg sein. Und damit einhergehend die Angst vor der Einwanderung. Es mag der leise Verdacht sein, von einer linken Regierung an wen auch immer verraten worden zu sein. Oder schlicht und einfach das Gefühl, Merkel schulde einem etwas. Oder der Staat. Oder das Leben

Ich habe aber noch ein anderes Unbehagen gesehen und das sehe ich seit geraumer Zeit gehäuft: Es ist das Unbehagen, das sich einstellt, wenn man sich selbst und seine Bedürfnisse zurückstellt zu Gunsten eines zivilisierten Gemeinwesens. Eines, in dem sich nicht alle sofort mit der Keule gegenseitig den Schädel einschlagen, wenn ihnen gerade was nicht passt oder sie was nicht kriegen, was sie haben wollen.

Dieses Unbehagen scheint immer weniger en vogue. 

Andersdenkende und Kritiker werden verhöhnt, beleidigt und bedroht. Sie werden auf der Strasse beschimpft, verprügelt und totgefahren. Sie werden im Gefängnis isoliert, auf der Parkbank vergiftet oder im Auto in die Luft gesprengt. Und nein, wir reden hier nicht von Vorgängen in Failed States oder afrikanischen Diktaturen, wir reden vom gefühlt immer normaler werdenden politischen Klima in G-20-Staaten.

Es ist dieses Unbehagen, das eigene Ego zurückzubinden, das die ohnmächtigen Männer, die sich im Netz und auf den Strassen nicht zusammenreissen können, mit ihren mächtigen Vorbildern verbindet. Was haben Donald Trump, Vladimir Putin, Viktor Orban, Recep Erdogan, Matteo Salvini oder Björn Höcke ausser dem Geschlecht und der Hautfarbe mit den Angehörigen ihrer Schlägertrupps in den Strassen und Geheimdiensten sonst gemeinsam?

Was all diesen Männern fehlt und warum, würde den Rahmen dieses offenen Briefes sprengen, was ich aber in aller Kürze feststellen kann, ist die eine weitere Gemeinsamkeit: Sie greifen die Medien und die Justiz an, wo sie nur können, denn die stören bei der ungehemmten Selbstverwirklichung auf Kosten aller anderen.  

Auch in Chemnitz haben Rechtsextreme Journalisten überfallen, tätlich angegangen und an Ihrer Arbeit gehindert, haben Demonstranten «Lügenpresse – Halt die Fresse» skandiert. Dass Sie das in Ihrer Berichterstattung ausblenden, ist ein grober handwerklicher Schnitzer und ein Affront ihrem Berufsstand gegenüber.

Ich möchte Sie deshalb im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bitten, sich vor künftiger Berichterstattung von Veranstaltungen solcher Kreise zu entscheiden: Bin ich nur dabei und berichte? Oder gehöre ich schon dazu und berichte nicht mehr? 

Denken Sie mal drüber nach. 

Lieber Gruss 

Maurice Thiriet 

 

 

Rechtsextreme in Chemnitz bedrohen Journalisten

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Video: watson/felix huesmann, lia haubner, marius notter

Demonstrationen im Chemnitz 1.9.2018

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254Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • antonioni 08.09.2018 16:29
    Highlight Highlight Früher durfte man sich nicht mit den Kommunisten abgeben, heute sinds die Rechten. Hauptsache wir Westler finden uns mit unser Doppelmoral zurecht.
    5 3 Melden
  • Verschwörer 07.09.2018 17:55
    Highlight Highlight Ach Maurice
    Hast du angst das mein Kommentar zuspruch erhalten könnte oder was ist der Grund das dieser zurückgehalten wird? Bist wohl selbst nich restlos überzeugt von deinem Kommentar.
    9 12 Melden
  • ch2mesro 07.09.2018 15:43
    Highlight Highlight werter herr thiriet
    watson hat ja die lobenswerte initiative; die schweiz spricht lanciert.
    ich schlage vor sie laden herr köppel zum streitgespräch und stellen ihm die frage ihres schlusssatzes persönlich! möchten sie oder wollen sie das herr köppel darüber nachdenkt?
    freundliche grüsse
    16 1 Melden
  • BeatBox 07.09.2018 14:13
    Highlight Highlight Unabhängig vom Output eines Journalisten finde ich es gut wenn er sich vor Ort ein Bild macht. Dies wäre auch in tausenden anderen Fällen nötig gewesen, aber da wird halt lieber abgeschrieben und wenn dann Zweifel aufkommen, wird man als "Verschwörungstheoretiker" denunziert.

    Wenn nun ein Journalist aus seiner Warte über ein Ereignis berichtet ist dies heute leider immer nach seiner Couleur gefärbt, auch bei Watson.
    10 3 Melden
  • Asha 07.09.2018 13:51
    Highlight Highlight Ich hab kein diffuses Unbehagen. Ich hab Angst, dass wir dazu verdammt sind die Geschichte zu wiederholen weil es scheint, dass wir nichts aus ihr lernen.
    10 3 Melden
  • olive 07.09.2018 13:28
    Highlight Highlight Dieser Text passt nicht ganz zur Realität. Köppel hat seriös gehandelt, indem er sich selber umsah, was dort wirklich passiert ist, statt einfach mit zu heulen.
    Nachdem nun je länger desto deutlich zu Tage tritt, dass es sich anders verhalten hat, ( bitte selber suchen) ist seine Arbeit umso höher zu schätzen.
    67 96 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 14:36
      Highlight Highlight @Olive

      Köppel hat nicht seriös gehandelt. Es ist nicht nötig selbst an einer Demonstration mitzulaufen, um darüber zu berichten. Köppel hat unterschlagen, dass Journalisten angegriffen wurden. Köppel bezeichnet Berichterstatter, die ihn an dieser Demo ablichteten, als Stasi/Spitzel. Köppel reitet bewusst auf dem Begriff „Hetzjagd“ rum und drängt dabei geschickt die Tatsache in den Hintergrund, dass durchaus Passanten aus dem Demozug heraus angegriffen/gepöbelt wurden. Köppel verharmlost, dass die Demonstranten Nazis in ihren Reihen tolerierten statt diese wegzuweisen.
      11 12 Melden
    • reconquista's creed 07.09.2018 16:10
      Highlight Highlight Sie haben die Thematik des Artikels nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass er da war, sondern was er darüber schrieb.
      11 5 Melden
  • lilule 07.09.2018 12:48
    Highlight Highlight Richtig und wichtig! Danke Maurice Thiriet!
    11 9 Melden
  • Therealmonti 07.09.2018 10:47
    Highlight Highlight Bravo, Herr Thiriet! Und danke schön für diesen offenen Brief. Köppel ist gefährlicher für die Schweiz als viele glauben.
    14 10 Melden
  • fiodra 07.09.2018 09:55
    Highlight Highlight Ausgezeichnet!
    35 37 Melden
  • Ragnar E. Rhett 07.09.2018 09:06
    Highlight Highlight bravo !!!
    34 31 Melden
  • Freddy Gügger 07.09.2018 08:59
    Highlight Highlight Genau diese mediale Aufmerksamkeit wollte Köppel mit seiner Anwesenheit am Anlass erreichen. Anstatt nun ständig darüber zu schreiben, sollte man ihn einfach ignorieren.
    29 42 Melden
    • pachnota 07.09.2018 16:56
      Highlight Highlight Wäre schade...
      3 3 Melden
  • rodolofo 07.09.2018 08:28
    Highlight Highlight Der Artikel ist schon von Anfang an NICHT Zielgruppen-gerecht geschrieben!
    Ich glaube nämlich kaum, dass Köppel gerne mit "Lieber Herr Köppel" angesprochen werden möchte.
    Schliesslich ist er ja Einer von den GANZ BÖSEN!
    Ein robuster und bärenstarker Schwinger auf intellektuellem Sägemehl sozusagen!
    Der zeigt's diesen "Ggschtudierten in ihrer Schwatz-Bude zu Bern" mal so richtig!
    Und zwar mit der Sprache und den Methoden der "Ggschtudierten"!
    ...
    Häää?
    Der SVP-Praktiker kratzt sich einen Moment lang am Kopf, weil er irgendwie spürt, dass da irgendetwas nicht stimmen kann...
    45 33 Melden
  • Sapientia et Virtus 07.09.2018 07:45
    Highlight Highlight Roger Köppel hat es geschafft, Demonstranten zu interviewen, ohne das es zu Zwischenfällen gekommen ist. Vielleicht liegt das daran, dass er im Gegensatz zu anderen nicht penetrant mit Kamera die Privatsphäre der Menschen stört?
    83 98 Melden
    • Nick Name 07.09.2018 09:00
      Highlight Highlight Vielleicht ...
      31 15 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 07.09.2018 12:52
      Highlight Highlight Privatsphäre an ner Demo - haha!
      Wer an einer Demo im öffentlichen Raum teilnimmt sucht ja gerade die Aufmerksamkeit der Bevölkerung um sein Anliegen publik zu machen! In diesem Fall muss der Demonstrant/ die Demonstrantin damit rechnen, dass Bilder in Medien veröffentlicht werden.

      https://www.beobachter.ch/gesetze-recht/recht-am-eigenen-bild-keine-einwilligung-kein-foto
      7 3 Melden
    • moimoimoi 07.09.2018 15:23
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die Teilnahme an einer Demonstration vom Recht auf Privatsphäre abgedeckt ist. Aber was weiss ich schon, ich bin nur Jurist...

      (Du redest vom Recht auf das eigene Bild. Und das ist bei der Teilnahme an einer Demo umstritten)
      23 2 Melden
  • nikON 07.09.2018 07:42
    Highlight Highlight DANKE
    30 33 Melden
  • Juliet Bravo 07.09.2018 04:15
    Highlight Highlight Danke Maurice!!
    65 64 Melden
  • Schneiderlein 07.09.2018 01:03
    Highlight Highlight Danke, Maurice Thiriet. So leise und klar. Aber ist es die leise und klare Sprache, die solche Individuen beeindruckt? Müssen wir nicht inzwischen aufstehen und dem Gebrüll, Gepöbel, Gelüge und dem Gelächter dieser Demagogen etwas entgegensetzen? Müssen wir nicht endlich etwas tun was diese Kreaturen verstehen? Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder.
    49 52 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:53
      Highlight Highlight @Schneiderlein: Klare Sprache leise ist besser als auswechselbar-tumbes Gebrüll. Das Leise kann man sich unauffällig zu Gemüte führen und vielleicht darüber nachdenken, auf Gebrüll muss man sofort mit weiterem Gebrüll reagieren.
      63 25 Melden
    • Spooky 07.09.2018 11:24
      Highlight Highlight AAAAAAAAAAAAHHH !!!!!!!!!!
      0 1 Melden
    • gnagi 07.09.2018 19:26
      Highlight Highlight Wenn das Schreien die Sprache der Tumben ist, müssen wir dann nicht schreien damit wir die gleiche Sprache sprechen und sie diese verstehen? Ich glaube, da hilft weder schreien noch klare Sprache. Einzig mit Bildung und Aufklärung ist dem etwas entgegenzusetzen
      5 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 07.09.2018 01:03
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, warum der Brief nur an Herrn Köppel gerichtet ist. Dass sich das Klima verschlechtert ist doch ein allgemeines Phänomen und trifft nicht nur "linke" Medien und öffentliche Personen.
    Eine weitere Verschlechterung besteht durchaus darin, dass es verdammt schwierig geworden ist, überhaupt irgendwo eine einigermassen objektive Berichtserstattung zu finden. Watson.ch ist da keine Ausnahme, wenn es auch noch so einiges objektiver ist als manchmal ARD/ZDF. TAZ und WOZ haben sich ja schon lange verabschiedet, jetzt zieht auch der Spiegel hintennach.
    35 32 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:51
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Wieso der Spiegel? Der hat schon immer Berichterstattung und Meinung vermischt. Und zwar innerhalb einzelner Geschichten. Das finden Sie bei uns nicht.
      45 29 Melden
    • Nick Name 07.09.2018 09:11
      Highlight Highlight @dickmo: Fairerweise müssten wir als Journis noch anmerken, dass
      1. es tatsächlich objektive Berichterstattung schlicht nicht gibt (vielleicht von der nackten Übermittlung von Sportresultaten abgesehen), weil es immer Subjekte sind, die berichten
      2. Objektivität in einem Beitrag nicht nur an der mehr oder weniger klar deklarierten Meinungsäusserung der/s Journis hängt, sondern genauso an der Selektion dessen, was sie/er berichtet und am Standpunkt (auch ganz örtlich gemeint).

      Wir können also nur eine grösstmögliche Annäherung an Objektivtät zu erreichen versuchen. Aber das macht ihr ok. ;-)
      36 7 Melden
    • Therealmonti 07.09.2018 10:51
      Highlight Highlight @Nick Name. Ein Journalist muss nicht objektiv sein oder neutral. Ein Journalist muss bloss der
      Wahrheit verpflichtet sein. Leute wie Köppel sind das ganz bestimmt nicht.
      7 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • djangobits 06.09.2018 22:21
    Highlight Highlight Vielleicht war er ja kurzsichtig.
    User Image
    58 44 Melden
    • Gähn 07.09.2018 09:25
      Highlight Highlight Ne, eher eiskalt berechnend.
      28 11 Melden
  • Yakari 06.09.2018 22:10
    Highlight Highlight Wieso werden hier wieder ohne Grund Kommentare gelöscht? Unglaublich.
    23 15 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:50
      Highlight Highlight @Yakari: Kommentare werde nie ohne Grund gelöscht. Es wird aber sicher jeder Kommentar gelöscht, in dem das Wort "Zensur" vorkommt. Zum Beispiel.
      34 42 Melden
    • Gähn 07.09.2018 09:28
      Highlight Highlight @dickmo
      Es gibt nun mal extrem viele Leute die einfach nicht verstehen können, dass Kommentare nun mal gewissen Regeln unterworfen sind.
      Ich hab's auch schon versucht so einigen zu erklären.
      @Verschwörungstheoretiker
      Ich bin auch nicht immer nett, aber mir ist im Gegensatz zu euch klar, dass ich, wenn ein Beitrag von mir gelöscht wird, gegen die hier drin geltenden Regeln verstoßen habe.
      29 12 Melden
    • Yakari 07.09.2018 11:54
      Highlight Highlight Ich habe mir die Regeln nochmals durchgelesen und habe ehrlich keine Ahnung gegen welche ich verstossen haben soll.

      Ich habe einfach das Gefühl dass ihr oft lieber mal zu viel löscht, vor allem wenn sich jemand kritisch äussert.

      Aber das war jetzt bei diesem Artikel und meinem gelöschten Kommentar nicht mal der Fall.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Ruoss 06.09.2018 22:08
    Highlight Highlight Weder der Autor noch die Kommentatoren hier scheinen den Artikel von Köppel gelesen zu haben.

    Herr Thiriet, warum gehen Sie nicht auf die Aussagen Köppels ein, sondern schwadronieren irgendwas von Orban und dem Giftgasanschlag in GB? Eine emotionslose, sachliche Debatte wäre dringend nötig - dieser Artikel trägt absolut nichts dazu bei.
    66 57 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:49
      Highlight Highlight @Peter Ruoss: 1. Es ist nicht ein Artikel von Köppel, es sind zwei. 2. Ich habe beide gelesen, offenbar im Gegensatz zu Ihnen. 3. Ich diskutiere nicht die Stossrichtung und Färbung von Rogers Berichterstattung, die ist bekannt und ergo soweit langweilig. Die spannende Frage ist die am Schluss. Entweder man berichtet und dann darf man nicht dazugehören. Oder man gehört dazu und dann wird die Berichterstattung wertlos.
      105 52 Melden
    • pachnota 08.09.2018 08:58
      Highlight Highlight @dickmo

      Darf man als Journalist eigentlich alles?
      Ich meine, hat jetzt dieser "Brief" in ihren Kreisen irgedwelche Folgen?
      Diese öffentliche Kollegenschelte?

      Oder können Sie sich etwa einen "offenen Brief" von Köppel vorstellen an Maurice Thiriet?

      Ich jedenfalls nicht.
      1 4 Melden
  • MajaW 06.09.2018 21:54
    Highlight Highlight Sehr differenziert und daher richtig und nötig, danke für die klaren Worte!
    120 79 Melden
  • Mia_san_mia 06.09.2018 21:32
    Highlight Highlight Wieso ist so ein Brief öffentlich?
    11 37 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:46
      Highlight Highlight @Mia_san_mia: Es ist ein beliebtes journalistisches Format zur Meinungsäusserung. Nicht so langweilig wie ein herkömmlicher Ich-bin-bedeutungsschwanger-Leitartikel, weil persönlicher.
      52 25 Melden
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 00:47
      Highlight Highlight Mir gefällt das Format. Und auch die Serie. <3
      4 3 Melden
    • pachnota 08.09.2018 08:35
      Highlight Highlight Gab es nicht von Kurz W Zimmermann einen herausragenden Kommentar zum Thema "offener Brief "?
      1 1 Melden
  • Rockii 06.09.2018 21:28
    Highlight Highlight Immer wieder werden Polizisten von Linksextreme mit Pflastersteinen und Pyros tätlich angegangen und an Ihrer Arbeit gehindert, und Sie jammern über ein paar Rechtsextreme die euch beschimpfen mit «Lügenpresse – Halt die Fresse“ !!!😳🤔
    schön wenn man keine grösseren Probleme hat...🙄 aber so sind sie halt... die linken.
    58 96 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:44
      Highlight Highlight @Rockii: Ich jammere nicht über ein paar Rechtsextreme, die uns beschimpfen. Ich möchte, dass Roger Köppel sich entscheidet, ob er Journalismus oder Politik machen will. Und ich möchte ehrlich gesagt auch, dass er sich für Journalismus entscheidet. Egal ob rechts oder links gefärbt. Weil das kann er. Politik kann er nicht, da ist er nur ein weiterer Selbstdarsteller im Stile Trumps. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
      91 52 Melden
    • Nate Summer-Cook 07.09.2018 08:59
      Highlight Highlight Ich möchte richtigstellen, dass ich Rockiis Post blitzen wollte, nicht herzen! Himmeldonnerarschundzwirn! 😏
      Könnt ihr mal ermöglichen, liebe Watson Entwickler, dass man einen Like zu einem Dislike ändern kann und umgekehrt? Ich rege mich amigs chli uuf 🤭
      53 11 Melden
    • Bacchus75 07.09.2018 09:11
      Highlight Highlight Starke Antwort Maurice, nach einem ohnehin schon starken Brief.
      37 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rudi66 06.09.2018 21:01
    Highlight Highlight Super Kommentar!
    Danke für die klaren Worte!
    30 24 Melden
  • JackMac 06.09.2018 20:50
    Highlight Highlight Fantastischer offener Brief !! Danke! 👍
    31 27 Melden
  • Sonnenfeld28 06.09.2018 20:37
    Highlight Highlight Rechts und rechts gesellt sich gern.
    29 26 Melden
  • Fischra 06.09.2018 20:35
    Highlight Highlight Ein wirklich toller Beitrag. Er sollte kopiert werden und unter jeden rechten Beitrag angefügt werden. Er regt wirklich zum Nachdenken an.
    144 116 Melden
    • chicadeltren 06.09.2018 21:00
      Highlight Highlight Leute wie du sind genau Teil des Problems. Wenn, dann sollte der Brief nämlich auch unter jeden linken Beitrag gepostet werden. Die sind in ihrer Toleranz ggü. Andersdenkenden nämlich keinen Deut besser als die Rechten... Das "Wir haben die Weisheit mit Löffeln gefressen" können hingegen beide Lager sehr gut.
      42 41 Melden
    • pachnota 06.09.2018 21:16
      Highlight Highlight Dieser Beitrag ist leider alles andere als neutral.
      Darum gefällt er auch so den Linken.
      Zum Glück nichts Ernstes.
      47 66 Melden
    • Fabio74 07.09.2018 10:54
      Highlight Highlight @pachnota Dieser Bericht trifft ins Schwarze. Darum bellt es ja von rechts so laut
      8 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lansky 06.09.2018 20:21
    Highlight Highlight Ich mag den Köppel. Bezüglich Chemnitz argumentiert er aber ausnahmsweise naiv. Bürgerliche sollten sich ganz klar von Rechtsextremen distanzieren und schon gar nicht mit ihnen marschieren. Falls sich Anliegen überschneiden, soll man bewusst getrennt marschieren und sich auch klar in deutlichen Statements distanzieren. Sonst muss man keine Glaubwürdigkeit erwarten.
    31 23 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 12:22
      Highlight Highlight @lansky: Bürgerliche sollten sich ganz klar von Rechtsextremen distanzieren

      Herr Köppel ist nicht bürgerlich. Herr Somm hat sich in seiner Kolumne in der BAZ klar distanziert. Das ist bei der Leserschaft des rechtspopulistischen Blattes nicht gut angekommen. Die Geister, die Zauberlehrling Somm rief, wird er nicht mehr so leicht los.
      19 6 Melden
  • nokom 06.09.2018 19:57
    Highlight Highlight Perfekt geschrieben! Ich bin vollständig Ihrer Meinung.

    Aber ich frage mich, was es braucht, um als geistig gesunder Mensch eine fundamentalistische/extreme Einstellung zu bilden. Und zwar in alle Richtungen.
    Die Logik und Vernunft spricht jedenfalls nie dafür.
    21 12 Melden
    • Reto Meier (2) 07.09.2018 13:18
      Highlight Highlight Wohl den Unwillen andere Meinungen zu hören und zu respektieren... von aufnehmen ganz zu schweigen, es ist besser man brüllt sie nieder, egal ob man links- oder rechtsfundamental ist.
      2 1 Melden
    • gnagi 07.09.2018 19:39
      Highlight Highlight Weil er dort als Leitfigur fungieren kann, bei den Linken sind solche Leitschafe weniger erwünscht
      1 0 Melden
    • nokom 07.09.2018 20:19
      Highlight Highlight @Reto Meier (2)
      Der Unwille andere Meinungen zu akzeptieren und gemeinsame, konstruktive Lösungen zu findet, scheint mir eher das Resultat als die Ursache zu sein.
      Ich frage mich was Menschen dazu treibt, diesen Unwillen zu entwickeln.
      1 0 Melden
  • Maracuja 06.09.2018 19:34
    Highlight Highlight Mutig Herr Thiriet, dass Sie so deutlich werden. Vielen Dank. Hatte man schon beim Göring-Artikel den Eindruck, dass Herr Köppel die Grenzen zwischen ewig spätpubertierdem Provokateur und Sympathisant von extremistischem Gedankengut überschritten hatte, bestätigen die jüngsten Aussagen leider die schreckliche Vermutung. Dass er bei einer zweifelhaften Veranstaltung nicht Beobachter neben dem Demozug blieb, sondern mitmarschierte, ist für einen CH- Parlamentarier schon unmöglich, die Stellungnahmen danach sind definitiv jenseitig. Wie lange „spielen“ Köppels Geldgeber wohl noch mit?
    195 84 Melden
    • oliversum 06.09.2018 20:31
      Highlight Highlight Blocher? Noch lange.
      30 6 Melden
    • Eagle21 07.09.2018 03:51
      Highlight Highlight Selber 1:1 die Haltung der deutschen Regierung wiederzugeben und einen Berufskollegen dafür zu verunglimpfen, dass er eine andere hat - das würden Sie als mutig bezeichnen? Und wie kommen Sie darauf, dass er selber „mitmarschierte“?
      20 34 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 12:37
      Highlight Highlight @Eagle21

      Verunglimpfen? Der rechtsbürgerliche Herr Somm schrieb über diese Demo: „Umso perverser ist, mit wem diese ostdeutschen Demonstranten das rufen: Wenn es ihnen wirklich darum geht, die Dinge in Deutschland zu verbessern, dann ist jede Verbindung mit den Nazis und Rechtsextremen unerträglich und moralisch ein Bankrott. Der Ärger der Chemnitzer mag noch so gross oder legitim sein: Die Nazis sind immer die falschen Verbündeten.“ (BAZ)
      Herr Köppel marschierte/lief mit bei diesem Anlass.
      9 0 Melden
  • sowhat 06.09.2018 18:53
    Highlight Highlight Danke Maurice 👍
    113 86 Melden
  • Siro97 06.09.2018 18:49
    Highlight Highlight Habe jetzt das 1 die „Weltwoche“ gelesen und das war auch das letzte Mal. Darin steht etwa „die Propogandalüge der Linkextremen (Vorwurf übernehmen) Hetzjagd auf Ausländer. Es steht natürlich auch etwas über die linke Regierung Merkels etc..
    User Image
    102 62 Melden
    • Nilda84 07.09.2018 13:59
      Highlight Highlight Ich habe mir ein paar mal die Ausgabe der Weltwoche gekauft - schliesslich finde ich normalerweise auch wichtig zu lesen was „die Gegenseite“ zu berichten hat. Aber ich reg mich jedesmal so dermassen auf über die Art und Weise ihrer Berichterstattung, dass ich es mir abgewöhnt habe sie zu kaufen. Mir ist mein hart vedientes Geld zu schade um es für das auszugeben... 😬
      17 13 Melden
    • Besorgter Bürger 07.09.2018 15:36
      Highlight Highlight Mach Dir nichts draus Nilda84. Ein paar Mal die Weltwoche gelesen zu haben reicht völlig aus. Steht immer dasselbe drin.
      11 9 Melden
    • Besorgter Bürger 07.09.2018 15:41
      Highlight Highlight In der aktuellen Ausgabe steht z. B. der Satz: "Die Sachsen sind die intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten deutschen Unbehagens." Wüsste man nicht, dass er von Köppel stammt, man würde automatisch auf Satire tippen. Die intellektuelle Avantgarde! In Sachsen! Aber er meint es ernst. Offenbar sind die Weltwoche-Leser nicht sehr anspruchsvoll.
      20 6 Melden
  • Eagle21 06.09.2018 18:21
    Highlight Highlight Sorry aber dieses Foto ist sowas von gesucht: Köppel ging in beide Demo-Lager, wahrscheinlich gäbe es davon auch Bilder, und er ging ausdrücklich als Journalist und demonstrierte nicht selber für eine Sache. Worauf wollt ihr denn hinaus? Ein Journalist soll nicht in die Stadt gehen dürfen, die in aller Welt in den Medien ist? Oder was genau soll Köppel nicht tun dürfen? Versteh ich nicht - Maurice als guter Journalist wäre besser selber hingereist, und könnte dann anstatt mit einem Brief an einen Kollegen mit eigenen Eindrücken punkten - das würde mich mehr interessieren...
    238 331 Melden
    • Die Redaktion 06.09.2018 18:33
      Highlight Highlight @Eagle21

      Das Lesen des Artikels trägt signifikant zum Verständnis von eben diesem bei.
      197 70 Melden
    • Mitz en place 06.09.2018 18:36
      Highlight Highlight Das Watson-Team vor Ort: felix huesmann, marius notter, yasmin polat, timo stein

      Noch Fragen?
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    • swisskiss 06.09.2018 18:52
      Highlight Highlight Eagle21: Köppel ist nicht ausschliesslich Journalist, sondern Person öffentlichen Interesses durch sein Amt als Nationalrat und Mitglied der SVP. Sowenig der Chefredaktor des Tagis, der NZZ oder des Blick an solchen Anlässen anwesend sein muss, sowenig ist die Anwesenheit Köppels erforderlich, um einen kritischen Beitrag in der WW zu verfassen.

      Genausowenig muss Maurice nach Chemnitz reisen, um die Aussenwirkung des Herrn Köppels zu erkennen und bewerten zu können.

      Aber offensichtlich erschliesst sich dieser Zusammenhang nicht Jedem, wenn man Deinen Kommentar liest.
      182 49 Melden
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  • Herbert Anneler 06.09.2018 18:18
    Highlight Highlight Ich denke, Koebbel weiss genau, weshalb er sich in Chemnitz umgeschaut hat. Anschauungsunterricht! Danke für diesen Beitrag! Schafft Transparenz - so wie es gut zu wissen ist, dass ein ehemaliger SVP-Vizechef Russland im russischen TV als Vorbild für die Schweiz bezeichnet hat. Jedes Mosaiksteinchen trägt zu einem klareren Bild bei. Dranbleiben!
    97 45 Melden
    • Pinhead 06.09.2018 19:57
      Highlight Highlight „Roger Koebbel“ 😂👍
      17 7 Melden
  • Yonni Meyer 06.09.2018 18:13
    Highlight Highlight Ich bin inhaltlich komplett einverstanden, nur vermute ich auch hinter dieser Aktion Köppels - wie immer - Kalkül. Jetzt kommen «die linken Medien» und wollen ihm als rechtschaffenem (haha) Journalisten «das Maul verbieten» und ihn «SOFORT ALS NAZI BEZEICHNEN», dabei ist er «endlich mal einer vom Volk», der zuhört und berichtet, «was den Bürger WIRKLICH bewegt». Wunderbare Munition. Ich weiss aber ehrlich gesagt auch nicht, wie man's sonst machen soll, denn ich glaube, dass die Zeit, in der man «sowas keine Plattform bieten sollte» vorbei ist. Was ist die Alternative? Keine Ahnung.
    241 56 Melden
    • redEye 06.09.2018 18:25
      Highlight Highlight Social Media haben uns eine Aufmerksamkeitsökonomie beschert, in der Empörung faktisch mehr Wert hat als Inhalte. Wenn also eine solche Story in der kurzen Aufmerksamkeitsspanne, die diese schöne, neue Welt hat, "wegstirbt", so soll man sie nicht daran hindern. Der wichtige und richtige Inhalt des offenen Briefs von Maurice sollte deshalb eigenständig daherkommen und nicht auf der Empörungswelle des köppel'schen Publicity-Stunts mitreiten, weil er damit diesem ein längeres Leben beschert und damit eine paradoxe, nicht gewünschte Nebenwirkung hat.
      51 13 Melden
    • guby 06.09.2018 18:25
      Highlight Highlight Ich empfinde eine differenzierte Auseinandersetzung (wie in diesem Artikel) als die bestmögliche Lösung. Nicht "Nazi" schreien aber sich gleichzeitig doch damit befassen. Das hat am ehesten Potenzial einen Dialog zu provozieren. Die gebotene Plattform ist in meinen Augen ein nötiges Übel und der Nutzen überwiegt für mich stark.
      48 13 Melden
    • Schnäderi 06.09.2018 19:21
      Highlight Highlight Dass die Medien die vierte Gewalt sind und auch sein sollen, bedeutet genau auch solche Artikel zu schreiben. Euer Medium sollte keine Propaganda machen, indem ihr euch selber zensiert und mich damit entmündigt. Ich denke, das entspricht auch dem, was MT geschrieben hat
      33 9 Melden
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  • Arneis 06.09.2018 18:07
    Highlight Highlight Wenn an einem "friedlichen Trauermarsch" die Hälfte der Presseleute, aus Eigenschutz, einen Helm tragen, dann stimmt etwas nicht.
    Köppel ging da nicht recherchieren sondern Freunde besuchen.
    109 57 Melden
    • SDF 06.09.2018 19:16
      Highlight Highlight Absolut! Und dies von einem Nationalrat..
      53 35 Melden
    • StefanS79 06.09.2018 20:34
      Highlight Highlight Mann weiss ja nie ob nicht doch der Schwarze Block auftaucht...
      3 9 Melden
  • Skip Bo 06.09.2018 18:07
    Highlight Highlight Es wäre interessant, wenn hier nicht nur Auszüge und Interpretationen aus dem Bericht veröffentlicht würden. Diese Art Berichterstattung mit herausgepickten Sätzen hat ein "Gschmäckle". Maurice, du kannst das doch besser.
    102 121 Melden
    • Die Redaktion 06.09.2018 18:21
      Highlight Highlight Sollte etwa der gesamte Weltwoche-Artikel veröffentlicht werden?
      60 23 Melden
    • dickmo 06.09.2018 18:32
      Highlight Highlight Ich habe alles gelesen und würde sagen, „einseitig“ wäre das netteste Attribut dafür.
      125 57 Melden
    • Richu 06.09.2018 19:07
      Highlight Highlight @dickmo: Deine Analyse: "Einseitig" wäre das netteste Attribut betr. dem Artikel von Köppel, entspricht absolut nicht der Tatsache! Aber watson hat noch nie etwas positives über ihren "Feind" Köppel, welcher doch immerhin bei den letzten Nationalratswahlen am meisten Stimmen aller Nationalratskandidaten erhalten hat.
      52 114 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 06.09.2018 18:04
    Highlight Highlight Gut geschrieben. Köppel ist kein richtiger Journalist - zu offensichtlich seine Haltung - eher Rechter Schaumschläger der Politisch pubertär rüberkommt.
    72 56 Melden
  • wasdroht 06.09.2018 18:03
    Highlight Highlight 2019 sind Parlamentswahlen.Es ist Zeit sich in den Medien zu präsentieren.Auch öffentliche Auftritte werden wieder beliebter.Mann u.Frau wollen ja wieder gewählt werden!
    25 13 Melden
  • Scrat 06.09.2018 17:51
    Highlight Highlight Gut geschrieben.

    Können wir uns aber darauf einigen, dass es nicht nur eine gewaltbereite braune Suppe gibt, sondern auch durchaus ähnliche Gruppierungen der linken Seite? Die G20-Krawalle haben dies deutlich gezeigt - dort waren einfach Sicherheitskräfte das Ziel. Oder sind diese aus Sicht der Presse keine Menschen?

    Extremismus und damit verbundene Gewalt kommt von allen Seiten - meines Erachtens ist es Aufgabe der Presse, dies urteilslos aufzuzeigen, die Urheber zu nennen. Und Aufgabe des Staates, diese Urheber konsequent zu verfolgen und aus dem Verkehr zu ziehen.
    51 45 Melden
    • häxxebäse 06.09.2018 19:28
      Highlight Highlight Nein ist nicht dasselbe! Sachbeschädigung ist definitiv nicht dasselbe wie die hetze gegen menschen.
      Herrgott, lest Ihr keine bücher, seht Ihr keine dokus? Lernt Ihr wirklich gar nichts aus der geschichte?? Man verfolgt KEINE menschen, man hetzt sie nicht durch die strassen, man sperrt sie nicht ein, weil sie fremd oder politisch anders orientiert sind, man verbrennt sie nicht und man schliesst sie nicht aus!

      Man gibt nicht anderen die schuld am eigenen versagen. Man wischt vor der eigenen türe!

      Seit jahrhunderten derselbe quatsch... wann hört dies endlich auf!!!
      87 47 Melden
    • R. Peter 06.09.2018 20:24
      Highlight Highlight Häxxebäse, die eigene Gewalt ist nie so schlimm wie die andere, da ich mich mit den eigenen Motiven natürlich besser identifizieren kann als mit den anderen. Dasmacht meine Gewalt aber nicht zur besseren als die andere...
      9 15 Melden
    • JackMac 06.09.2018 21:00
      Highlight Highlight @häxebäse; bin im Prinzp einverstanden. Nur, sind Polizisten keine Menschen? Unsere Politischen Vertreter auch nicht? Die Linken autonomen Wutbürger hetzen sehr wohl. Es ist nich besser, sondern gleichermassen verabscheuungswürdig und dumm.
      13 3 Melden
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  • Fulehung1950 06.09.2018 17:49
    Highlight Highlight Keine weiteren Worte nötig! Danke, Maurice Thiriet!
    42 40 Melden
  • Shabina 06.09.2018 17:36
    Highlight Highlight C) Man fühlt sich an die Zeit vor dem Mauerfall erinnert, als das Ost-Regime mit aller Macht versuchte, die Bürger zu verunglimpfen. Die Mauer ist trotzdem gefallen! Und so wird es auch hier sein. Die Menschen werden ihre pol. Haltung überdenken und der Zulauf zur AfD wird Merkel zu Fall bringen.

    Die Menschen haben nicht nur Angst vor wirtsch. und gesellsch. Abstieg, sondern haben Angst sich im öffentl. Raum frei zu bewegen. Der Verdacht von linker Regierung verraten worden zu sein wird langsam zur Gewissheit.
    97 243 Melden
    • Siro97 06.09.2018 18:09
      Highlight Highlight @shabina ich hätte Angst, wenn ich als Flüchtling lebe und befürchten muss angegriffen zu werden oder rassistisch beschimpft zu werden. ( z.B Bericht Rundschau) ich verstehe die Ängste der Leute, man muss mehr auf sie eingehen, aber wer Hass praktiziert, Medienfreiheit angreift bzw. Jornalisten angreift, gehört ins Gefängnis.
      64 26 Melden
    • Cityslicker 06.09.2018 18:16
      Highlight Highlight „die linke Regierung Merkel“ - das offenbart deine Gesinnung deutlich genug, um nicht weiterlesen zu müssen, danke.
      144 46 Melden
    • aglio e olio 06.09.2018 18:17
      Highlight Highlight "Der Verdacht von linker Regierung verraten worden zu sein wird langsam zur Gewissheit."

      Gewiss ist, dass Deutschland keine linke Regierung hat.
      Davon abgesehen, was meinst du mit verraten?
      131 41 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 06.09.2018 17:28
    Highlight Highlight Der grösste Teil des Inhalts, welchem ich im übrigen Zustimme, geht auch 1:1 nach links. Sie sind nicht so anders, wie es in der Presse leider gerne „vergessen“ geht. Aber hey, wir machen alle Fehler...
    71 121 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:45
      Highlight Highlight Dann hast Du also ein Beispiel eines NR der in einer linken Demo mit Linksextremisten (auch verteilten) im Ausland seine Recherchen Nacht und dies für eine links positionierte Zeitung.
      Es geht hier um eine Doppelfunktion und NR-Mandat ist nicht eine vernachlässigbare Nebencharge.
      131 43 Melden
    • Fabio74 06.09.2018 18:45
      Highlight Highlight kenne aber keinen Politiker der mit Maoisten, Stalinisten etc verkehrt. Abgesehen davon, dass in Europa wohl auch keine zu finden sind
      47 23 Melden
    • fandustic 06.09.2018 20:17
      Highlight Highlight Nein, im Ausland nicht....aber in der Schweiz zu genüge. Die linken Politiker müssen auch nicht ins Ausland dazu, da es hier genügend Gelegenheiten gibt. Als rechter Politiker kannst du das nicht. Sobald eine Demo von rechts angesagt ist, dann formiert sich sofort eine Demo von links (inkl. Politiker und schwarzer Block) und die Demo wird wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Ist doch mittlerweile Standart hier und unzählige Male vorgekommen.
      5 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yakari 06.09.2018 17:26
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Shabina 06.09.2018 18:01
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Kommentareschreiber 06.09.2018 17:24
    Highlight Highlight "Sie greifen die Medien und die Justiz an..."
    Köppel gehört auch zu den Medien und Sie greifen ihn in Ihrem Artikel (als Teil der Presse) an! Peinlicher Auftritt von Ihnen, Herr Thiriet.
    Oder wollen Sie sich den oben genannten Herren anbiedern?
    93 284 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 17:37
      Highlight Highlight Medienkritik ist auch eine Aufgabe der Medien. Und wenn ein Chefredaktor einen andern Chefredaktor für dessen journalistisches Gebaren rügt, dann ist das kein Angriff auf die Medien als solche, sondern auf die Art und Weise, wie diese Person die Rolle der Medien interpretiert. Nicht peinlich, Kommentarschreiber, sondern eine der Aufgaben, die sich die Medien in einer Demokratie stellen.
      72 13 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:48
      Highlight Highlight Hat er ihn angegriffen? Sind Fragen oder Feststellungen bei Ihnen schon ein Angriff?
      Wenn etwas peinlich ist, dann sind es Kommentare die zwischen einem körperlichen Angriff und einer Aussage keinen Unterschied machen können, bei Ihnen wohl eher keinen machen wollen.
      133 34 Melden
    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:03
      Highlight Highlight Herr Thiriet hat nicht die Medien angegriffen.
      98 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Orfeo 06.09.2018 17:23
    Highlight Highlight Excellent !!
    69 41 Melden
  • Jaklar 06.09.2018 17:21
    Highlight Highlight Sehr guter artikel. Genau auf den punkt getroffen. Als ich hörte dass der chefredaktor sebst hinfährt da wusste ich sber schon, was in etwa in welcher tendenz in der weltwoche erscheinen wird.
    Immer schön nach parteilinie schreiben.
    70 42 Melden
  • Slavoj Žižek 06.09.2018 17:15
    Highlight Highlight Gutes Beispiel von Stubenhockerjournalismus.
    88 238 Melden
    • Platon 06.09.2018 17:20
      Highlight Highlight @Slavoj
      Es war ja nicht so, dass Watson einen Korrespondenten in Chemnitz hatte. Wieder einmal typisch von dir, lügen lügen lügen!
      133 49 Melden
    • P.Rediger 06.09.2018 17:31
      Highlight Highlight Begründung? Watson Journalisten waren vor Ort. Also?
      109 26 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 17:45
      Highlight Highlight Hehe, genau, Thiriet hätte, wie Köppel, heldenhaft an die Front reisen sollen.
      IRONIE ENDE
      Wenn man Bezug auf Köppels Rechtfertigung (per Video und schriftlich) nimmt, dann muss man nicht eigens nach Chemnitz reisen, imfall. Kann man am Desktop gucken/lesen. Sicher, dass Sie den Vorwurf 'Stubenhockerjournalismus' (bzw. den Titel von Köppels Video) richtig verstanden haben? Und sind Sie etwa ein Stubenhockerkommentator?
      ;-)
      81 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bouz 06.09.2018 17:15
    Highlight Highlight Herr Köppel,

    haben Sie diesen offenen Brief gelesen?
    54 33 Melden
  • Ravel 06.09.2018 17:12
    Highlight Highlight Verstehe Köppel einfach nicht. Wie studiert man Volkswirtschaft und Sozialgeschichte, politische Philosophie und Wirtschaftsgeschichte und wird nachher Kulturjournalist und Chefredaktor des "Magazins", nur um gut 20 Jahre später Nazis, Faschisten und Rassisten als "intellektuelle Avantgarde" zu bezeichnen? Irgendwo muss doch da etwas passiert sein, was diesen Menschen in seinem Innersten verändert hat.
    212 48 Melden
    • Zarzis 06.09.2018 17:23
      Highlight Highlight Ganz einfach Ravel
      das fing an dem Tag an, an dem ihm jemand die Weltwoche Geschenkt hat. Aus lauter Dankbarkeit hat er die Ideologier des Schenkers übernommen.
      Oder anders gesagt, er wurde Gekauft.
      Also einfach ein Mann ohne Prinzipien! Möchte gar nicht schreiben was ich von solchen Typen halte!
      144 38 Melden
    • bytheway 06.09.2018 17:34
      Highlight Highlight Prinzipen hat er schon, nur sind es ziemlich die falschen.
      44 29 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:53
      Highlight Highlight @Ich habe es schon etliche male geschrieben. Kuppel war eine Zeit lang klar links positioniert (in seiner Jugend/Studium) und er muss sich diese Zeit vom Leib waschen, dies so oft wie möglich, daraus könnte diese penetrante Rechtspositionierung bewirkt haben und vor allem den triefenden Hass gegen alles was links steht, auch wenn es häufig eher mittig ist. Köppel tendiert die Mitte bereits las klar links zu sehen.
      58 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 06.09.2018 17:12
    Highlight Highlight Von Rechts wird gefordert, dass die Linken das Unbehagen bezüglich Migration ernst nehmen. Ein gerechtfertigtes Anliegen, solange es im Rahmen von Anstand und Respekt geschieht. Gerade dass dieses Unbehagen jedoch eben zu oft nicht respektvoll bzw. anständig geäussert wird, bereitet mir grosses Unbehagen und ich sehe nicht, wie die Rechten dieses Unbehagen anerkennen würden.
    90 26 Melden
    • TheGoon 06.09.2018 17:54
      Highlight Highlight ich frag mich gerade was wir Meschen schon länger machen:

      Migration
      Feuer
      Keulen

      15 5 Melden
    • Sapere Aude 06.09.2018 20:41
      Highlight Highlight Migration - machen die Tiere ja auch, wenn sich ein Ökosystem zu ihren Ungunsten entwickelt.
      22 3 Melden
    • pachnota 07.09.2018 03:36
      Highlight Highlight Nur haben Tiere natürlich auch keine Grenzen. Und keinen Sozialstaat.
      2 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • AllknowingP 06.09.2018 17:09
    Highlight Highlight Grande !
    57 30 Melden
  • smoking gun 06.09.2018 17:08
    Highlight Highlight Bei mir stellt sich Unbehagen ein, wenn einmal mehr der Fehdehandschuh geworfen wird und nicht die Hand zum Dialog gereicht. Es bringt nichts, Andersdenke in die Pfanne zu hauen. Ich bin der Meinung, was man nicht selber erlebt hat, lässt sich nur schwer beurteilen. Ich war noch nie in Chemnitz, kann also nicht wirklich beurteilen, welche Sorgen und Ängste das Leben dort mit sich bringt.

    "Mit Neonazis spreche ich nicht", hat Campino gesagt. Diskursverweigerung ist halt auch keine Lösung. Ausser, man will bloss den Pausenclown der Bourgeoisie spielen.
    71 140 Melden
    • Jaklar 06.09.2018 17:24
      Highlight Highlight Also mit neonazis zu reden bringt gar nichts. Reine zeitverschwendung. Die sind intellektuell so eingeschränkt und verbittert, dass sie mit worten nicht erreichbar sind. Das ist blanker hass.
      Neonazis sind ein fall für die justiz.
      107 29 Melden
    • P.Rediger 06.09.2018 17:34
      Highlight Highlight Ist aber eigenartig, wie in den meisten Fällen diejenigen Gebiete (Kantone, Bundesländer) am meisten Angst vor Fremden haben, in denen am wenigsten Fremde leben. Beispiel: Ausschaffungsinitiative, oder Minarett Initiative, wo z.B. Appenzell mit der höchsten Ja Quote vorne lag, obwohl dort am wenigsten Ausländer leben.
      112 19 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:57
      Highlight Highlight @Haben Sie schon einmal die Argumentation von Köppel genauer betrachtet? Seine Auftritte, seine Tritte gegen alles was nicht rechts ist. Er bezeichnet ja bereits die Mitte als links.
      Und da wollen sie die Hand zum Dialog bieten? Das hat einen Sinn, wenn ein Minimum an Anstand auf der anderen Seite zu erwarten ist, wenn die andere Seite nicht schon x-fach jeglichen Dialog in den Schmutz gezogen hat.
      Es gibt Exponenten der SVP mit denen man einen Dialog führen kann, so zB Peter Spüler oder der verstorbene This Jenny
      83 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 06.09.2018 17:06
    Highlight Highlight Wir wissen, wie er denkt, wenn er bewundert, was seine Ziele sind und was er tut. Mich verwundert eher, dass immer noch gedacht wird, dass Köppel ein echter Journalist sei? Er war es mal, keine Frage, aber er schreibt doch längst nicht mehr auf dem nötigen Niveau, weil die Ideologie ihn aufgefressen hat.

    Logisch gehört er dazu, in Deutschland finden die BAZ und WW zumindest Leser, was sie in der Schweiz zu wenig tun. Ebenso logisch ist er an einem solch wichtigen Event in einem so wichtigen Absatzmarkt präsent.
    81 22 Melden
    • walsi 06.09.2018 17:52
      Highlight Highlight Bitte definieren sie was ein echter und was ein unechter Journalist ist. Journalisten sind für mich Personen die über Ereignisse und deren Hintergründe berichten. Was Herr Köppel getan hat. Weshalb ist er für sie nun also kein Journalist? Vielen Dank für eine klärende Antwort.
      28 63 Melden
    • reconquista's creed 06.09.2018 19:11
      Highlight Highlight Walsi: Welches Adjektiv würden sie denn verwenden bei einen Journalisten, der die Übergriffe auf die Medien in Chemnitz totschweigt?
      27 6 Melden
  • Demo78 06.09.2018 16:58
    Highlight Highlight Danke Mo 👍👍👍🤗
    45 29 Melden
  • piedone lo sbirro 06.09.2018 16:57
    Highlight Highlight köppel nutzt die ausschreitungen von chemnitz, um propaganda für seine eigene rechte asylpolitik zu machen.

    er will uns sagen, dass merkel mit ihrer asylpolitik den messerstecher ins land gelassen und so den mord ermöglicht hat - dies berechtigt den hitlergruss.

    auf demokratischem weg kann die schweiz in der asylpolitik kaum noch rechter werden. die SVP machte schon mit schwarzen schäfchen, vergewaltigern und burkaträgerinnen stimmung gegen ausländer, bevor es die AfD überhaupt gab.

    die ursachen von migration decken sich 1:1 mit der politik der rechten nationalisten.
    105 119 Melden
  • Thomas Holthausen 06.09.2018 16:54
    Highlight Highlight Das trifft den Nagel auf den Kopf, besser kann man das nicht schreiben! Danke!
    69 29 Melden
  • Citation Needed 06.09.2018 16:50
    Highlight Highlight Starke Worte, sehr treffend. Besonders der Hinweis auf das nicht richtig ausgeführte Handwerk sitzt. Merci beaucoup.
    107 43 Melden
  • Makatitom 06.09.2018 16:47
    Highlight Highlight Was ist das für eine Frage? Muss ich euch daran erinnern, dass der selbst ernannte "Intellektuelle" bereits Loblieder auf Hermann Goering geschrieben hat?
    137 41 Melden
  • Yorik2010 06.09.2018 16:45
    Highlight Highlight Ich bin ganz klar der Meinung Köppel gehört dazu!
    Seine ganze Gesinnung welche er - auch im Nationalrat - rausposaunt zeigt dies genau!
    131 58 Melden
  • Interessierter 06.09.2018 16:45
    Highlight Highlight Danke für die klaren Worte!
    85 45 Melden
  • redEye 06.09.2018 16:44
    Highlight Highlight Gut gemeinter Brief, aber Köppel hat nicht unbedacht gehandelt, sondern sich gezielt in der kritisierten Doppelrolle positioniert. Er provoziert mit Raffinesse und freut sich schelmisch, wenn es funktioniert - und das tut es, wenn er Aufmerksamkeit wie diese hier generiert. Das verschafft im seine Plattform. Das ist cleverer Wahlkampf. Artikel wie diese sind sein Erfolg. // On a separate note: das muss richtig *Bernd* Höcke heissen (vgl. Heute-Show).
    504 110 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 16:56
      Highlight Highlight Bernd Höcke heisst der, B-e-r-n-d!!
      40 10 Melden
    • Die Redaktion 06.09.2018 17:35
      Highlight Highlight *Er heisst ganz klar Björnd Höcke.
      19 7 Melden
    • MSpeaker 06.09.2018 17:42
      Highlight Highlight Sehe ich etwas anders. Das jede Werbung gute Werbung ist, ist eine oft vertretene Meinung, stimmt aber selten.
      Ausserdem muss ab und zu jemand die unangenehmen Fragen stellen, denn ohne jedigliche Kritik könnten Menschen wie Köppel tun und lassen wie es ihnen gefällt. Das kann Köppel zwar auch so, aber ich behaupte es hat seinem Image eher geschadet.

      Und manchmal muss man Misstände anprangern, selbst wenn es dem 'Beschuldigten' mehr hilf als schadet.
      29 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • acoves 06.09.2018 16:44
    Highlight Highlight Wäre wohl wenig überraschend, wenn er nicht dazu gehören würde. Er, welcher sich mehr oder weniger immer wieder im Umfeld solcher Gruppierungen aufhält, wird auch diesmal nach irgend einer Ausrede suchen müssen und wohl auch fündig werden. Ob diese ihm aber auch abgenommen werden, ist doch er zweifelhaft
    55 36 Melden
  • mostlyharmless 06.09.2018 16:44
    Highlight Highlight Danke!
    49 35 Melden
  • Paul_Partisan 06.09.2018 16:44
    Highlight Highlight Er gehört dazu.
    76 43 Melden
  • Damogles 06.09.2018 16:42
    Highlight Highlight sehr gut, Danke!
    57 35 Melden
  • Mitz en place 06.09.2018 16:40
    Highlight Highlight Danke Maurice! Dem ist nichts beizufügen.
    1129 294 Melden
    • weachauimmo 07.09.2018 07:12
      Highlight Highlight Naja, gab es diese Hetzjagden (und anderen Verstöße..) nun tatsächlich? Ich war leider nicht persönlich vor Ort, um mir selber ein Bild davon machen zu können. Die Berichterstattung ist jedoch schon sehr widersprüchlich in den verschiedenen Medien. Watson sollte auch aufpassen, nicht zum Verstärker der um sich greifenden Aufstachelung der Massen zu werden. Gut gemeinte, ins politische Weltbild passende Fakten können allzu rasch zu Falschinformationen mutieren:

      http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsschutzpraesiden-maassen-bezweifelt-hetzjagden-in-chemnitz-15775690.html
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    • SteveLaCroix 07.09.2018 10:57
      Highlight Highlight Ausser evtl. dass die Ängste evtl. gar nicht soooo diffus sind, angesichts des Mordes an einem Deutschen durch mittlerweile wohl drei arabische Täter. Gab es eigentlich auch ein Gratis-Konzert gegen diese Gewalt? Nicht falsch verstehen, ich finde den Aufmarsch der Neonazis alles andere als gut! Aber erstens waren das nicht ALLES Neonazis (so wie bei Demonstrationen gegen die Nazis auch nicht alles militante Linksextreme sind) und zweitens finde ich es genauso abscheulich, wenn ein Deutscher auf einem Stadtfest von drei Ausländern ermordet wird!
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    • Mitz en place 07.09.2018 12:48
      Highlight Highlight Ich finde es verstörend, dass Menschen, welche die Werte des Grundgesetz (resp. Verfassung) verteidigen als Linke oder Ultralinke zu verschreien.

      Nein, das Grundgesetz ist keine linke Kampfschrift.

      Nein, das Gegenteil von Nazi ist nicht links, sondern verfassungstreu und demokratisch.
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  • eBart! 06.09.2018 16:38
    Highlight Highlight Danke Herr Thiriet.
    Watson berichtet fast als einziges Newsportal über Köppel/Chemnitz.

    Auf Blick findet man nichts, gar nichts. Erbärmlich. Und bei anderen Portalen höchstens Randnotizen.
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    • stadtner 06.09.2018 16:55
      Highlight Highlight «Blick» war das Portal, das als erstes überhaupt von Köppel/Chemnitz berichtete. Ganz gross sogar.
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  • Basswow 06.09.2018 16:38
    Highlight Highlight Kann man den Köppel auch abwählen? Würde ich gerne. 🍊
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    • Makatitom 06.09.2018 16:54
      Highlight Highlight Als Zürcher ja, aber erst 2019
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    • Schlumpfinchen 06.09.2018 17:05
      Highlight Highlight Bist du aus dem Kanton Zürich und über 18 Jahre alt? Wenn ja, nächstes Jahr Köppel von der Liste streichen oder am Besten die ganze SVP-Liste in den Müll werfen.
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    • The greatest man who ever inhaled oxygen 06.09.2018 17:18
      Highlight Highlight Ich denke das wird Sauschwer, weil er meines Wissens nach den Rekord für die meisten Wählerstimmen nach Anzahl gebrochen hatte. Ich denke selbst wenn er weniger Wähler aufsich dort wo er in Wählerlisten drauf ist vereinigen kann am 20.Oktober 2019, wird er trotzdem wiedergewählt werden. Da er immer noch viele Anhänger hat. So ein Gesicht das keinen Skandal wie Mörgeli hatte wird nicht so schnell weg sein.
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Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Im August 2017 erwarb Christoph Blocher 24 Gratis-Wochenzeitungen. Damals versprach er, keine politischen Ziele damit zu verfolgen. Nun erscheint ein Artikel von Blocher in den Zeitungen, welche rund 700'000 Schweizer Haushalten zugestellt werden. Der SVP-Doyen sieht die redaktionelle Unabhängigkeit nicht in Gefahr.

Aus den insgesamt 697'827 Exemplaren der Gratis-Zeitungen aus dem Hause Swiss Regiomedia AG schaut dem Leser diese Woche ein nachdenklicher Christoph Blocher entgegen. Er sitzt an einem Holztisch, das Kinn in der rechten Hand. «Nachlese zum 1. August», heisst es über der Seite. Darunter ist ein Artikel mit dem Titel «Hintergrund einer Geburtstagsfeier» abgedruckt. Der Autor: Christoph Blocher, alt Bundesrat, SVP-Vordenker – und Miteigentümer der Swiss Regiomedia AG.

In den Gratis-Wochenzeitungen …

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