Schweiz
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«Lieber Herr Köppel, berichten Sie noch oder gehören Sie schon dazu?»

SVP-Nationalrat und Journalist Roger Köppel berichtet von den Demonstrationen in Chemnitz und vergisst dabei, Angriffe auf Berufskolleginnen und -kollegen zu vermelden. Ein grober handwerklicher Fehler.

06.09.18, 16:29 07.09.18, 15:51


Lieber Herr Köppel 

Nachdem Sie am Wochenende bei den rechten Demonstrationen in Chemnitz Feldforschung betrieben haben, bezeichnen Sie die Sachsen nun als «intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten Deutschen Unbehagens». 

Ich musste sehr lachen, als ich das gelesen habe, weil das Attribut «intellektuelle Avantgarde» in Zusammenhang mit Hitlergruss zeigenden und «Ausländer raus!» schreienden Hooligan- und Neonazi-Mobs eine wirklich gute Pointe ist. 

Nach dem Lachen habe ich ein bisschen länger über dieses «Unbehagen» nachgedacht, von dem Sie schreiben. Dabei ist mir dann selbst ein wenig unbehaglich geworden.

Sicher: Es gibt in allen Menschen diffuse Ängste, die sich irgendwo manifestieren müssen. Bei den rechten Demonstranten in Chemnitz mag dies die Angst vor dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abstieg sein. Und damit einhergehend die Angst vor der Einwanderung. Es mag der leise Verdacht sein, von einer linken Regierung an wen auch immer verraten worden zu sein. Oder schlicht und einfach das Gefühl, Merkel schulde einem etwas. Oder der Staat. Oder das Leben

Ich habe aber noch ein anderes Unbehagen gesehen und das sehe ich seit geraumer Zeit gehäuft: Es ist das Unbehagen, das sich einstellt, wenn man sich selbst und seine Bedürfnisse zurückstellt zu Gunsten eines zivilisierten Gemeinwesens. Eines, in dem sich nicht alle sofort mit der Keule gegenseitig den Schädel einschlagen, wenn ihnen gerade was nicht passt oder sie was nicht kriegen, was sie haben wollen.

Dieses Unbehagen scheint immer weniger en vogue. 

Andersdenkende und Kritiker werden verhöhnt, beleidigt und bedroht. Sie werden auf der Strasse beschimpft, verprügelt und totgefahren. Sie werden im Gefängnis isoliert, auf der Parkbank vergiftet oder im Auto in die Luft gesprengt. Und nein, wir reden hier nicht von Vorgängen in Failed States oder afrikanischen Diktaturen, wir reden vom gefühlt immer normaler werdenden politischen Klima in G-20-Staaten.

Es ist dieses Unbehagen, das eigene Ego zurückzubinden, das die ohnmächtigen Männer, die sich im Netz und auf den Strassen nicht zusammenreissen können, mit ihren mächtigen Vorbildern verbindet. Was haben Donald Trump, Vladimir Putin, Viktor Orban, Recep Erdogan, Matteo Salvini oder Björn Höcke ausser dem Geschlecht und der Hautfarbe mit den Angehörigen ihrer Schlägertrupps in den Strassen und Geheimdiensten sonst gemeinsam?

Was all diesen Männern fehlt und warum, würde den Rahmen dieses offenen Briefes sprengen, was ich aber in aller Kürze feststellen kann, ist die eine weitere Gemeinsamkeit: Sie greifen die Medien und die Justiz an, wo sie nur können, denn die stören bei der ungehemmten Selbstverwirklichung auf Kosten aller anderen.  

Auch in Chemnitz haben Rechtsextreme Journalisten überfallen, tätlich angegangen und an Ihrer Arbeit gehindert, haben Demonstranten «Lügenpresse – Halt die Fresse» skandiert. Dass Sie das in Ihrer Berichterstattung ausblenden, ist ein grober handwerklicher Schnitzer und ein Affront ihrem Berufsstand gegenüber.

Ich möchte Sie deshalb im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bitten, sich vor künftiger Berichterstattung von Veranstaltungen solcher Kreise zu entscheiden: Bin ich nur dabei und berichte? Oder gehöre ich schon dazu und berichte nicht mehr? 

Denken Sie mal drüber nach. 

Lieber Gruss 

Maurice Thiriet 

 

 

Rechtsextreme in Chemnitz bedrohen Journalisten

Video: watson/felix huesmann, lia haubner, marius notter

Demonstrationen im Chemnitz 1.9.2018

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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278
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278Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • antonioni 08.09.2018 16:29
    Highlight Früher durfte man sich nicht mit den Kommunisten abgeben, heute sinds die Rechten. Hauptsache wir Westler finden uns mit unser Doppelmoral zurecht.
    4 2 Melden
  • Verschwörer 07.09.2018 17:55
    Highlight Ach Maurice
    Hast du angst das mein Kommentar zuspruch erhalten könnte oder was ist der Grund das dieser zurückgehalten wird? Bist wohl selbst nich restlos überzeugt von deinem Kommentar.
    7 11 Melden
  • ch2mesro 07.09.2018 15:43
    Highlight werter herr thiriet
    watson hat ja die lobenswerte initiative; die schweiz spricht lanciert.
    ich schlage vor sie laden herr köppel zum streitgespräch und stellen ihm die frage ihres schlusssatzes persönlich! möchten sie oder wollen sie das herr köppel darüber nachdenkt?
    freundliche grüsse
    8 1 Melden
  • BeatBox 07.09.2018 14:13
    Highlight Unabhängig vom Output eines Journalisten finde ich es gut wenn er sich vor Ort ein Bild macht. Dies wäre auch in tausenden anderen Fällen nötig gewesen, aber da wird halt lieber abgeschrieben und wenn dann Zweifel aufkommen, wird man als "Verschwörungstheoretiker" denunziert.

    Wenn nun ein Journalist aus seiner Warte über ein Ereignis berichtet ist dies heute leider immer nach seiner Couleur gefärbt, auch bei Watson.
    9 3 Melden
  • Asha 07.09.2018 13:51
    Highlight Ich hab kein diffuses Unbehagen. Ich hab Angst, dass wir dazu verdammt sind die Geschichte zu wiederholen weil es scheint, dass wir nichts aus ihr lernen.
    9 3 Melden
  • olive 07.09.2018 13:28
    Highlight Dieser Text passt nicht ganz zur Realität. Köppel hat seriös gehandelt, indem er sich selber umsah, was dort wirklich passiert ist, statt einfach mit zu heulen.
    Nachdem nun je länger desto deutlich zu Tage tritt, dass es sich anders verhalten hat, ( bitte selber suchen) ist seine Arbeit umso höher zu schätzen.
    65 95 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 14:36
      Highlight @Olive

      Köppel hat nicht seriös gehandelt. Es ist nicht nötig selbst an einer Demonstration mitzulaufen, um darüber zu berichten. Köppel hat unterschlagen, dass Journalisten angegriffen wurden. Köppel bezeichnet Berichterstatter, die ihn an dieser Demo ablichteten, als Stasi/Spitzel. Köppel reitet bewusst auf dem Begriff „Hetzjagd“ rum und drängt dabei geschickt die Tatsache in den Hintergrund, dass durchaus Passanten aus dem Demozug heraus angegriffen/gepöbelt wurden. Köppel verharmlost, dass die Demonstranten Nazis in ihren Reihen tolerierten statt diese wegzuweisen.
      10 10 Melden
    • reconquista's creed 07.09.2018 16:10
      Highlight Sie haben die Thematik des Artikels nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass er da war, sondern was er darüber schrieb.
      10 5 Melden
  • lilule 07.09.2018 12:48
    Highlight Richtig und wichtig! Danke Maurice Thiriet!
    10 8 Melden
  • Therealmonti 07.09.2018 10:47
    Highlight Bravo, Herr Thiriet! Und danke schön für diesen offenen Brief. Köppel ist gefährlicher für die Schweiz als viele glauben.
    13 8 Melden
  • fiodra 07.09.2018 09:55
    Highlight Ausgezeichnet!
    34 36 Melden
  • Ragnar E. Rhett 07.09.2018 09:06
    Highlight bravo !!!
    33 30 Melden
  • Vergil 07.09.2018 08:59
    Highlight Genau diese mediale Aufmerksamkeit wollte Köppel mit seiner Anwesenheit am Anlass erreichen. Anstatt nun ständig darüber zu schreiben, sollte man ihn einfach ignorieren.
    29 40 Melden
    • pachnota 07.09.2018 16:56
      Highlight Wäre schade...
      2 2 Melden
  • rodolofo 07.09.2018 08:28
    Highlight Der Artikel ist schon von Anfang an NICHT Zielgruppen-gerecht geschrieben!
    Ich glaube nämlich kaum, dass Köppel gerne mit "Lieber Herr Köppel" angesprochen werden möchte.
    Schliesslich ist er ja Einer von den GANZ BÖSEN!
    Ein robuster und bärenstarker Schwinger auf intellektuellem Sägemehl sozusagen!
    Der zeigt's diesen "Ggschtudierten in ihrer Schwatz-Bude zu Bern" mal so richtig!
    Und zwar mit der Sprache und den Methoden der "Ggschtudierten"!
    ...
    Häää?
    Der SVP-Praktiker kratzt sich einen Moment lang am Kopf, weil er irgendwie spürt, dass da irgendetwas nicht stimmen kann...
    44 33 Melden
  • Sapientia et Virtus 07.09.2018 07:45
    Highlight Roger Köppel hat es geschafft, Demonstranten zu interviewen, ohne das es zu Zwischenfällen gekommen ist. Vielleicht liegt das daran, dass er im Gegensatz zu anderen nicht penetrant mit Kamera die Privatsphäre der Menschen stört?
    81 97 Melden
    • Nick Name 07.09.2018 09:00
      Highlight Vielleicht ...
      31 14 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 07.09.2018 12:52
      Highlight Privatsphäre an ner Demo - haha!
      Wer an einer Demo im öffentlichen Raum teilnimmt sucht ja gerade die Aufmerksamkeit der Bevölkerung um sein Anliegen publik zu machen! In diesem Fall muss der Demonstrant/ die Demonstrantin damit rechnen, dass Bilder in Medien veröffentlicht werden.

      https://www.beobachter.ch/gesetze-recht/recht-am-eigenen-bild-keine-einwilligung-kein-foto
      6 2 Melden
    • moimoimoi 07.09.2018 15:23
      Highlight Ich glaube nicht, dass die Teilnahme an einer Demonstration vom Recht auf Privatsphäre abgedeckt ist. Aber was weiss ich schon, ich bin nur Jurist...

      (Du redest vom Recht auf das eigene Bild. Und das ist bei der Teilnahme an einer Demo umstritten)
      22 2 Melden
  • nikON 07.09.2018 07:42
    Highlight DANKE
    29 32 Melden
  • Juliet Bravo 07.09.2018 04:15
    Highlight Danke Maurice!!
    64 63 Melden
  • Schneiderlein 07.09.2018 01:03
    Highlight Danke, Maurice Thiriet. So leise und klar. Aber ist es die leise und klare Sprache, die solche Individuen beeindruckt? Müssen wir nicht inzwischen aufstehen und dem Gebrüll, Gepöbel, Gelüge und dem Gelächter dieser Demagogen etwas entgegensetzen? Müssen wir nicht endlich etwas tun was diese Kreaturen verstehen? Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder.
    48 51 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:53
      Highlight @Schneiderlein: Klare Sprache leise ist besser als auswechselbar-tumbes Gebrüll. Das Leise kann man sich unauffällig zu Gemüte führen und vielleicht darüber nachdenken, auf Gebrüll muss man sofort mit weiterem Gebrüll reagieren.
      62 25 Melden
    • Spooky 07.09.2018 11:24
      Highlight AAAAAAAAAAAAHHH !!!!!!!!!!
      0 1 Melden
    • gnagi 07.09.2018 19:26
      Highlight Wenn das Schreien die Sprache der Tumben ist, müssen wir dann nicht schreien damit wir die gleiche Sprache sprechen und sie diese verstehen? Ich glaube, da hilft weder schreien noch klare Sprache. Einzig mit Bildung und Aufklärung ist dem etwas entgegenzusetzen
      3 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 07.09.2018 01:03
    Highlight Ich weiss nicht, warum der Brief nur an Herrn Köppel gerichtet ist. Dass sich das Klima verschlechtert ist doch ein allgemeines Phänomen und trifft nicht nur "linke" Medien und öffentliche Personen.
    Eine weitere Verschlechterung besteht durchaus darin, dass es verdammt schwierig geworden ist, überhaupt irgendwo eine einigermassen objektive Berichtserstattung zu finden. Watson.ch ist da keine Ausnahme, wenn es auch noch so einiges objektiver ist als manchmal ARD/ZDF. TAZ und WOZ haben sich ja schon lange verabschiedet, jetzt zieht auch der Spiegel hintennach.
    35 31 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:51
      Highlight @Rabbi Jussuf: Wieso der Spiegel? Der hat schon immer Berichterstattung und Meinung vermischt. Und zwar innerhalb einzelner Geschichten. Das finden Sie bei uns nicht.
      44 29 Melden
    • Nick Name 07.09.2018 09:11
      Highlight @dickmo: Fairerweise müssten wir als Journis noch anmerken, dass
      1. es tatsächlich objektive Berichterstattung schlicht nicht gibt (vielleicht von der nackten Übermittlung von Sportresultaten abgesehen), weil es immer Subjekte sind, die berichten
      2. Objektivität in einem Beitrag nicht nur an der mehr oder weniger klar deklarierten Meinungsäusserung der/s Journis hängt, sondern genauso an der Selektion dessen, was sie/er berichtet und am Standpunkt (auch ganz örtlich gemeint).

      Wir können also nur eine grösstmögliche Annäherung an Objektivtät zu erreichen versuchen. Aber das macht ihr ok. ;-)
      36 6 Melden
    • Therealmonti 07.09.2018 10:51
      Highlight @Nick Name. Ein Journalist muss nicht objektiv sein oder neutral. Ein Journalist muss bloss der
      Wahrheit verpflichtet sein. Leute wie Köppel sind das ganz bestimmt nicht.
      6 7 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 12:15
      Highlight @Rabbi Jussuf: TAZ und WOZ haben sich ja schon lange verabschiedet

      was heisst verabschiedet? Das waren immer Blätter, die einen klar linken Standpunkt einnehmen.
      30 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.09.2018 12:35
      Highlight dickmo
      Wieso der Spiegel? (Ganz früher haben die noch ganz gut recherchiert...)
      Weil watson neulich 2 Artikel von einem Spiegel-Journalist aufgeschaltet haben, die an Einseitigkeit kaum zu überbieten waren und erst noch falsche Fakten beinhalteten (Der eine Artikel handelte erst noch von Fake News!). Darauf ist von Euch niemand eingegangen. Insofern musste ich davon ausgehen, dass ihr damit einverstanden seid.
      Hoffen wir, dass das nicht wieder passiert. :-)
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.09.2018 12:45
      Highlight Maracuja
      Es geht nicht um den Standpunkt, sondern darum, dass der Standpunkt klar von der Berichtserstattung getrennt ist und kenntlich gemacht ist und keinesfalls Fakten zugunsten der eigenen Ideologie verfälscht werden (wissentlich oder unwissentlich), wie das anscheinend immer öfter passiert. Das hat in der Chemnitzsache einen vorläufigen Höhepunkt erreicht und betrifft praktisch alle Medien.
      1 2 Melden
  • djangobits 06.09.2018 22:21
    Highlight Vielleicht war er ja kurzsichtig.
    57 44 Melden
    • Gähn 07.09.2018 09:25
      Highlight Ne, eher eiskalt berechnend.
      27 11 Melden
  • Yakari 06.09.2018 22:10
    Highlight Wieso werden hier wieder ohne Grund Kommentare gelöscht? Unglaublich.
    23 14 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:50
      Highlight @Yakari: Kommentare werde nie ohne Grund gelöscht. Es wird aber sicher jeder Kommentar gelöscht, in dem das Wort "Zensur" vorkommt. Zum Beispiel.
      33 42 Melden
    • Gähn 07.09.2018 09:28
      Highlight @dickmo
      Es gibt nun mal extrem viele Leute die einfach nicht verstehen können, dass Kommentare nun mal gewissen Regeln unterworfen sind.
      Ich hab's auch schon versucht so einigen zu erklären.
      @Verschwörungstheoretiker
      Ich bin auch nicht immer nett, aber mir ist im Gegensatz zu euch klar, dass ich, wenn ein Beitrag von mir gelöscht wird, gegen die hier drin geltenden Regeln verstoßen habe.
      28 12 Melden
    • Yakari 07.09.2018 11:54
      Highlight Ich habe mir die Regeln nochmals durchgelesen und habe ehrlich keine Ahnung gegen welche ich verstossen haben soll.

      Ich habe einfach das Gefühl dass ihr oft lieber mal zu viel löscht, vor allem wenn sich jemand kritisch äussert.

      Aber das war jetzt bei diesem Artikel und meinem gelöschten Kommentar nicht mal der Fall.
      4 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.09.2018 12:50
      Highlight Gähn
      Das ist leider nicht ganz richtig.
      In der letzten Zeit wurden von mir sehr viele Kommentare nicht aufgeschaltet, oder erst nach mehrmaligem absenden. Gleichzeitig kamen Kommentare mit ähnlichem Inhalt, Verschwörungsth., Unterstellungen, etc.
      6 3 Melden
  • Peter Ruoss 06.09.2018 22:08
    Highlight Weder der Autor noch die Kommentatoren hier scheinen den Artikel von Köppel gelesen zu haben.

    Herr Thiriet, warum gehen Sie nicht auf die Aussagen Köppels ein, sondern schwadronieren irgendwas von Orban und dem Giftgasanschlag in GB? Eine emotionslose, sachliche Debatte wäre dringend nötig - dieser Artikel trägt absolut nichts dazu bei.
    66 56 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:49
      Highlight @Peter Ruoss: 1. Es ist nicht ein Artikel von Köppel, es sind zwei. 2. Ich habe beide gelesen, offenbar im Gegensatz zu Ihnen. 3. Ich diskutiere nicht die Stossrichtung und Färbung von Rogers Berichterstattung, die ist bekannt und ergo soweit langweilig. Die spannende Frage ist die am Schluss. Entweder man berichtet und dann darf man nicht dazugehören. Oder man gehört dazu und dann wird die Berichterstattung wertlos.
      104 52 Melden
    • pachnota 08.09.2018 08:58
      Highlight @dickmo

      Darf man als Journalist eigentlich alles?
      Ich meine, hat jetzt dieser "Brief" in ihren Kreisen irgedwelche Folgen?
      Diese öffentliche Kollegenschelte?

      Oder können Sie sich etwa einen "offenen Brief" von Köppel vorstellen an Maurice Thiriet?

      Ich jedenfalls nicht.
      1 3 Melden
  • MajaW 06.09.2018 21:54
    Highlight Sehr differenziert und daher richtig und nötig, danke für die klaren Worte!
    119 79 Melden
  • Mia_san_mia 06.09.2018 21:32
    Highlight Wieso ist so ein Brief öffentlich?
    11 36 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:46
      Highlight @Mia_san_mia: Es ist ein beliebtes journalistisches Format zur Meinungsäusserung. Nicht so langweilig wie ein herkömmlicher Ich-bin-bedeutungsschwanger-Leitartikel, weil persönlicher.
      51 25 Melden
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 00:47
      Highlight Mir gefällt das Format. Und auch die Serie. <3
      3 3 Melden
    • pachnota 08.09.2018 08:35
      Highlight Gab es nicht von Kurz W Zimmermann einen herausragenden Kommentar zum Thema "offener Brief "?
      1 0 Melden
  • Rockii 06.09.2018 21:28
    Highlight Immer wieder werden Polizisten von Linksextreme mit Pflastersteinen und Pyros tätlich angegangen und an Ihrer Arbeit gehindert, und Sie jammern über ein paar Rechtsextreme die euch beschimpfen mit «Lügenpresse – Halt die Fresse“ !!!😳🤔
    schön wenn man keine grösseren Probleme hat...🙄 aber so sind sie halt... die linken.
    58 95 Melden
    • dickmo 07.09.2018 08:44
      Highlight @Rockii: Ich jammere nicht über ein paar Rechtsextreme, die uns beschimpfen. Ich möchte, dass Roger Köppel sich entscheidet, ob er Journalismus oder Politik machen will. Und ich möchte ehrlich gesagt auch, dass er sich für Journalismus entscheidet. Egal ob rechts oder links gefärbt. Weil das kann er. Politik kann er nicht, da ist er nur ein weiterer Selbstdarsteller im Stile Trumps. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
      90 52 Melden
    • Nate Summer-Cook 07.09.2018 08:59
      Highlight Ich möchte richtigstellen, dass ich Rockiis Post blitzen wollte, nicht herzen! Himmeldonnerarschundzwirn! 😏
      Könnt ihr mal ermöglichen, liebe Watson Entwickler, dass man einen Like zu einem Dislike ändern kann und umgekehrt? Ich rege mich amigs chli uuf 🤭
      52 11 Melden
    • Bacchus75 07.09.2018 09:11
      Highlight Starke Antwort Maurice, nach einem ohnehin schon starken Brief.
      36 32 Melden
    • Papa Swappa 07.09.2018 09:38
      Highlight naja...
      49 10 Melden
    • Kane88 07.09.2018 11:43
      Highlight Glaube nie einer Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
      10 4 Melden
    • Jaklar 07.09.2018 12:12
      Highlight Hee rocki
      Da jammert gar niemand. Er stellt nur klar
      3 2 Melden
    • Rockii 07.09.2018 12:20
      Highlight @dickmo: ich kann ihre Einstellung gegenüber Köppel und dem Journalismus durchwegs nachvollziehen und verstehe auch ihre bedenken/persöhnliche Meihnung gegenüber der Politik von Herrn Köppel! Jedoch finde ich es sehr schade dass immer die selben Politiker bei euch ihr fett wegg bekommen, da es von der anderen Seite durchwegs genügend leute gibt, bei denen einen Artikel problemlos mit nicht weniger brisanten Zeilen gefüllt werden kann...
      6 5 Melden
    • Reto Meier (2) 07.09.2018 13:10
      Highlight Immer diese Statistiken :)...
      0 2 Melden
    • Reto Meier (2) 07.09.2018 13:16
      Highlight @dickmo: Waren Sie in Chemnitz dabei? Von Roger Köppel weiss man wenigsten, dass er mitten drin war und die Personen gefragt hat. Anscheinend hat er das auf eine "gute und korrekte" Art gemacht, sonst hätte man ja gelesen, dass ein Reporter angepöbelt oder verhauen wurde :). Dass Herr Köppel als SVP-ler eher rechts steht ist ja auch klar, kann muss man nicht gut finden ;).
      8 10 Melden
    • gnagi 07.09.2018 19:34
      Highlight Unter seinesgleichen wird halt weniger gepöbelt
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 01:09
      Highlight Die Statistik heisst polizeiliche Kriminalitätsstatistik und wurde von der Polizei erstellt, Kane88 und Reto Meier.

      Über ⅔ aller politisch motivierten Straftaten sind rechtsmotiviert.

      "23.555 rechtsmotivierte Straf- und Gewalttaten wurden für das Jahr 2016 von der Polizei registriert. Ein Anstieg um 2,6 Prozent und die höchste Fallzahl überhaupt seit 2001."
      http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/264178/pmk-statistiken

      2017:
      https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2018/pmk-2017.pdf?__blob=publicationFile&v=4
      4 3 Melden
    • Ueli der Knecht 08.09.2018 13:31
      Highlight Kane88: Der "Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB)" ist das gleiche für die Schweiz, wie etwa das Bundesamt für Verfassungsschutz in Deutschland: Auf dem rechten Auge blind.

      Der NDB zählte nur Angriffe gegen die Staatsgewalt, nicht aber Angriffe gegen Ausländer, Muslime oder Dunkelhäutige. Diesbezüglich müsstest du nicht den NDB fragen, sondern die Rassismuskommision, welche eine deutliche Zunamen der rassistischen Vorfälle meldet; zahlenmässig weit über den NDB-Zahlen.

      Rechtsextreme Gewalt richtet sich meistens gegen Ausländer, Muslimen, Dunkelhäutige und Journalisten und Andersdenkende.
      1 1 Melden
  • Rudi66 06.09.2018 21:01
    Highlight Super Kommentar!
    Danke für die klaren Worte!
    28 24 Melden
  • JackMac 06.09.2018 20:50
    Highlight Fantastischer offener Brief !! Danke! 👍
    31 27 Melden
  • Sonnenfeld28 06.09.2018 20:37
    Highlight Rechts und rechts gesellt sich gern.
    28 26 Melden
  • Fischra 06.09.2018 20:35
    Highlight Ein wirklich toller Beitrag. Er sollte kopiert werden und unter jeden rechten Beitrag angefügt werden. Er regt wirklich zum Nachdenken an.
    143 116 Melden
    • chicadeltren 06.09.2018 21:00
      Highlight Leute wie du sind genau Teil des Problems. Wenn, dann sollte der Brief nämlich auch unter jeden linken Beitrag gepostet werden. Die sind in ihrer Toleranz ggü. Andersdenkenden nämlich keinen Deut besser als die Rechten... Das "Wir haben die Weisheit mit Löffeln gefressen" können hingegen beide Lager sehr gut.
      42 41 Melden
    • pachnota 06.09.2018 21:16
      Highlight Dieser Beitrag ist leider alles andere als neutral.
      Darum gefällt er auch so den Linken.
      Zum Glück nichts Ernstes.
      47 66 Melden
    • Fabio74 07.09.2018 10:54
      Highlight @pachnota Dieser Bericht trifft ins Schwarze. Darum bellt es ja von rechts so laut
      8 8 Melden
    • moimoimoi 07.09.2018 15:26
      Highlight @pachnota er muss nicht neutral sein, weil er eine Meinungsäusserung darstellt, nicht eine Darstellung von Fakten.
      13 3 Melden
    • pachnota 07.09.2018 15:57
      Highlight Eben genau meine Worte.

      Jetzt könnte man natürlich noch darüber diskutieren ob er fair ist.
      3 4 Melden
  • lansky 06.09.2018 20:21
    Highlight Ich mag den Köppel. Bezüglich Chemnitz argumentiert er aber ausnahmsweise naiv. Bürgerliche sollten sich ganz klar von Rechtsextremen distanzieren und schon gar nicht mit ihnen marschieren. Falls sich Anliegen überschneiden, soll man bewusst getrennt marschieren und sich auch klar in deutlichen Statements distanzieren. Sonst muss man keine Glaubwürdigkeit erwarten.
    31 23 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 12:22
      Highlight @lansky: Bürgerliche sollten sich ganz klar von Rechtsextremen distanzieren

      Herr Köppel ist nicht bürgerlich. Herr Somm hat sich in seiner Kolumne in der BAZ klar distanziert. Das ist bei der Leserschaft des rechtspopulistischen Blattes nicht gut angekommen. Die Geister, die Zauberlehrling Somm rief, wird er nicht mehr so leicht los.
      19 6 Melden
  • nokom 06.09.2018 19:57
    Highlight Perfekt geschrieben! Ich bin vollständig Ihrer Meinung.

    Aber ich frage mich, was es braucht, um als geistig gesunder Mensch eine fundamentalistische/extreme Einstellung zu bilden. Und zwar in alle Richtungen.
    Die Logik und Vernunft spricht jedenfalls nie dafür.
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    • Reto Meier (2) 07.09.2018 13:18
      Highlight Wohl den Unwillen andere Meinungen zu hören und zu respektieren... von aufnehmen ganz zu schweigen, es ist besser man brüllt sie nieder, egal ob man links- oder rechtsfundamental ist.
      2 1 Melden
    • gnagi 07.09.2018 19:39
      Highlight Weil er dort als Leitfigur fungieren kann, bei den Linken sind solche Leitschafe weniger erwünscht
      1 0 Melden
    • nokom 07.09.2018 20:19
      Highlight @Reto Meier (2)
      Der Unwille andere Meinungen zu akzeptieren und gemeinsame, konstruktive Lösungen zu findet, scheint mir eher das Resultat als die Ursache zu sein.
      Ich frage mich was Menschen dazu treibt, diesen Unwillen zu entwickeln.
      1 0 Melden
  • Maracuja 06.09.2018 19:34
    Highlight Mutig Herr Thiriet, dass Sie so deutlich werden. Vielen Dank. Hatte man schon beim Göring-Artikel den Eindruck, dass Herr Köppel die Grenzen zwischen ewig spätpubertierdem Provokateur und Sympathisant von extremistischem Gedankengut überschritten hatte, bestätigen die jüngsten Aussagen leider die schreckliche Vermutung. Dass er bei einer zweifelhaften Veranstaltung nicht Beobachter neben dem Demozug blieb, sondern mitmarschierte, ist für einen CH- Parlamentarier schon unmöglich, die Stellungnahmen danach sind definitiv jenseitig. Wie lange „spielen“ Köppels Geldgeber wohl noch mit?
    195 84 Melden
    • oliversum 06.09.2018 20:31
      Highlight Blocher? Noch lange.
      30 6 Melden
    • Eagle21 07.09.2018 03:51
      Highlight Selber 1:1 die Haltung der deutschen Regierung wiederzugeben und einen Berufskollegen dafür zu verunglimpfen, dass er eine andere hat - das würden Sie als mutig bezeichnen? Und wie kommen Sie darauf, dass er selber „mitmarschierte“?
      20 34 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 12:37
      Highlight @Eagle21

      Verunglimpfen? Der rechtsbürgerliche Herr Somm schrieb über diese Demo: „Umso perverser ist, mit wem diese ostdeutschen Demonstranten das rufen: Wenn es ihnen wirklich darum geht, die Dinge in Deutschland zu verbessern, dann ist jede Verbindung mit den Nazis und Rechtsextremen unerträglich und moralisch ein Bankrott. Der Ärger der Chemnitzer mag noch so gross oder legitim sein: Die Nazis sind immer die falschen Verbündeten.“ (BAZ)
      Herr Köppel marschierte/lief mit bei diesem Anlass.
      9 0 Melden
  • sowhat 06.09.2018 18:53
    Highlight Danke Maurice 👍
    113 86 Melden
  • Siro97 06.09.2018 18:49
    Highlight Habe jetzt das 1 die „Weltwoche“ gelesen und das war auch das letzte Mal. Darin steht etwa „die Propogandalüge der Linkextremen (Vorwurf übernehmen) Hetzjagd auf Ausländer. Es steht natürlich auch etwas über die linke Regierung Merkels etc..
    102 62 Melden
    • Nilda84 07.09.2018 13:59
      Highlight Ich habe mir ein paar mal die Ausgabe der Weltwoche gekauft - schliesslich finde ich normalerweise auch wichtig zu lesen was „die Gegenseite“ zu berichten hat. Aber ich reg mich jedesmal so dermassen auf über die Art und Weise ihrer Berichterstattung, dass ich es mir abgewöhnt habe sie zu kaufen. Mir ist mein hart vedientes Geld zu schade um es für das auszugeben... 😬
      17 13 Melden
    • Besorgter Bürger 07.09.2018 15:36
      Highlight Mach Dir nichts draus Nilda84. Ein paar Mal die Weltwoche gelesen zu haben reicht völlig aus. Steht immer dasselbe drin.
      11 9 Melden
    • Besorgter Bürger 07.09.2018 15:41
      Highlight In der aktuellen Ausgabe steht z. B. der Satz: "Die Sachsen sind die intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten deutschen Unbehagens." Wüsste man nicht, dass er von Köppel stammt, man würde automatisch auf Satire tippen. Die intellektuelle Avantgarde! In Sachsen! Aber er meint es ernst. Offenbar sind die Weltwoche-Leser nicht sehr anspruchsvoll.
      20 6 Melden
  • Eagle21 06.09.2018 18:21
    Highlight Sorry aber dieses Foto ist sowas von gesucht: Köppel ging in beide Demo-Lager, wahrscheinlich gäbe es davon auch Bilder, und er ging ausdrücklich als Journalist und demonstrierte nicht selber für eine Sache. Worauf wollt ihr denn hinaus? Ein Journalist soll nicht in die Stadt gehen dürfen, die in aller Welt in den Medien ist? Oder was genau soll Köppel nicht tun dürfen? Versteh ich nicht - Maurice als guter Journalist wäre besser selber hingereist, und könnte dann anstatt mit einem Brief an einen Kollegen mit eigenen Eindrücken punkten - das würde mich mehr interessieren...
    237 331 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.09.2018 18:33
      Highlight @Eagle21

      Das Lesen des Artikels trägt signifikant zum Verständnis von eben diesem bei.
      197 70 Melden
    • Mitz en place 06.09.2018 18:36
      Highlight Das Watson-Team vor Ort: felix huesmann, marius notter, yasmin polat, timo stein

      Noch Fragen?
      164 49 Melden
    • swisskiss 06.09.2018 18:52
      Highlight Eagle21: Köppel ist nicht ausschliesslich Journalist, sondern Person öffentlichen Interesses durch sein Amt als Nationalrat und Mitglied der SVP. Sowenig der Chefredaktor des Tagis, der NZZ oder des Blick an solchen Anlässen anwesend sein muss, sowenig ist die Anwesenheit Köppels erforderlich, um einen kritischen Beitrag in der WW zu verfassen.

      Genausowenig muss Maurice nach Chemnitz reisen, um die Aussenwirkung des Herrn Köppels zu erkennen und bewerten zu können.

      Aber offensichtlich erschliesst sich dieser Zusammenhang nicht Jedem, wenn man Deinen Kommentar liest.
      182 49 Melden
    • reconquista's creed 06.09.2018 19:03
      Highlight Es geht nicht in erster Linie um die Bilder. Diese sind einfach ein Bestandteil des Artikels. Wenn sie den Text lesen, merken sie dass es um eine einseitige Berichterstattung geht - exemplarisch festgemacht an der Nichterwähnen der Übergriffe auf Journalisten (Medien).
      Ich hoffe sie verstehen nun worauf der Autor hinaus will.
      121 38 Melden
    • Fabio74 06.09.2018 19:16
      Highlight war er denn in beiden Lagern?
      65 23 Melden
    • Mr. Spock 06.09.2018 19:32
      Highlight Es geht darum, dass ein guter Journalist neutral davon berichten sollte, was er angetroffen hat ohne eine eigene Wertung abzugeben. Durch das Ausblenden gewisser und bekannter Tatsachen, ist Herr Köppel diese neutrale Haltung abhanden gekommen. Somit gibt sich Herr Köppel der Anschuldigung einer einseitigen Berichterstattung preis, welche im Übrigen der heutigen Presse durch gewisse Kreise pauschal unterstellt wird. Nennt sich Doppelnoral oder so...
      107 43 Melden
    • JackMac 06.09.2018 20:54
      Highlight Ein Alkoholiker geht auch nicht an eine Weindegustation, nicht?
      16 11 Melden
    • pachnota 07.09.2018 03:17
      Highlight Swisskiss
      Köppel ist:
      "Das grösste Journalistische Talent der Schweiz "
      Die Zeit

      Hatten wir doch schon einmal
      Ich hoffe, Sie haben wenigstens seinen Text zu Chemnitz gelesen, bevor sie in "kritisieren":

      https://www.weltwoche.ch/amp/2018-36/artikel/sachsen-die-weltwoche-ausgabe-36-2018.html
      14 33 Melden
    • Eagle21 07.09.2018 03:36
      Highlight @Mr. Spock: Ihrer Meinung nach ist Köppel nicht neutral, nur weil er nach seinen eigenen Erlebnissen zu einem anderen Schluss kommt als 90% der anderen Journalisten? Demnach bräuchte es für Sie in der Welt null Medienvielfalt, vielmehr sollen sich die Journalisten nach einem Ereignis alle gleichschalten? Es ist doch zum Beispiel absolut relevant, wenn ranghohe Politiker (solche mit Regierungsverantwortung, nicht AFD) der Berichterstattung vieler Medien zu Chemnitz widersprechen? Und: Köppel in die Nazi-Ecke zu stellen ist billig; man siehe bspw seinen Kommentar zu Gaulands Vogelschiss-Aussage.
      13 27 Melden
    • reconquista's creed 07.09.2018 08:32
      Highlight Inhalt des Berichts:
      Köppel lässt bewusst Übergriffe auf Medien unerwähnt
      Mr Spock schreibt:
      “Durch das Ausblenden gewisser und bekannter Tatsachen“
      Eagle21 antwortet:
      “ist Köppel nicht neutral, nur weil er nach seinen eigenen Erlebnissen zu einem anderen Schluss“
      Fazit: Weder Bericht noch Kommentar wurden inhaltlich verstanden.
      16 7 Melden
    • Fabio74 07.09.2018 10:57
      Highlight @pachnota Aha und wann hat die Zeit diesen Spruch gebracht?
      3 3 Melden
    • Jaklar 07.09.2018 12:19
      Highlight Vielleicht ist es einfach seltsam, dass alle rechtsextreme gewalt sehen, Angriffe auf ausländer und journalisten, hasserfülltes niederschreien von andersdenkenden, und der köppel berichtet seine einschätzung von der kanzlerin und findet das ganze war gar nicht so schlimm.
      Der köppel hat das ausgenutzt.
      4 2 Melden
    • Reto Meier (2) 07.09.2018 13:32
      Highlight @Eagle21: Es gibt Journalisten die wissen dass man mitten ins Geschehen muss um was zu erfahren, so wie man im Sport zB Fussball "dahin gehen muss wo's weh tut" um Tore zu schiessen". Verstehen leider nicht alle :).

      @pochnota: danke für den Link und ich denke mal die meisten hier haben den nicht gelesen, aber schwingen die Moral- und Apostelkeule über Roger Köppel. Geht ja gar nicht das ein Journalist sich mitten im Getümmel Infos besorgt :).
      5 10 Melden
    • Mr. Spock 07.09.2018 15:19
      Highlight Im verlinkten Bericht steht absolut nichts von den eigentlichen Ereignissen. Es handelt sich lediglich um eine Lobrede an die Geschichte der starken Sachsen verbunden mit der interpretierten Tatsache, das die Ereignisse pauschalisiert wurden. Die Pauschalisierung mag zutreffen und darf kritisiert werden. Jedoch ist der Bericht nicht als Erfahrungsbericht zu verstehen und sehr viele Tatsachen werden bewusst nicht erwähnt.
      7 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 07.09.2018 16:40
      Highlight @Reto Meier

      Ich schwinge so einiges, aber bestimmt keine Keulen, denn ich bin PaziFist (mit extra grossem F).
      1 0 Melden
  • Herbert Anneler 06.09.2018 18:18
    Highlight Ich denke, Koebbel weiss genau, weshalb er sich in Chemnitz umgeschaut hat. Anschauungsunterricht! Danke für diesen Beitrag! Schafft Transparenz - so wie es gut zu wissen ist, dass ein ehemaliger SVP-Vizechef Russland im russischen TV als Vorbild für die Schweiz bezeichnet hat. Jedes Mosaiksteinchen trägt zu einem klareren Bild bei. Dranbleiben!
    97 45 Melden
    • Pinhead 06.09.2018 19:57
      Highlight „Roger Koebbel“ 😂👍
      17 7 Melden
  • Yonni Meyer 06.09.2018 18:13
    Highlight Ich bin inhaltlich komplett einverstanden, nur vermute ich auch hinter dieser Aktion Köppels - wie immer - Kalkül. Jetzt kommen «die linken Medien» und wollen ihm als rechtschaffenem (haha) Journalisten «das Maul verbieten» und ihn «SOFORT ALS NAZI BEZEICHNEN», dabei ist er «endlich mal einer vom Volk», der zuhört und berichtet, «was den Bürger WIRKLICH bewegt». Wunderbare Munition. Ich weiss aber ehrlich gesagt auch nicht, wie man's sonst machen soll, denn ich glaube, dass die Zeit, in der man «sowas keine Plattform bieten sollte» vorbei ist. Was ist die Alternative? Keine Ahnung.
    240 55 Melden
    • redEye 06.09.2018 18:25
      Highlight Social Media haben uns eine Aufmerksamkeitsökonomie beschert, in der Empörung faktisch mehr Wert hat als Inhalte. Wenn also eine solche Story in der kurzen Aufmerksamkeitsspanne, die diese schöne, neue Welt hat, "wegstirbt", so soll man sie nicht daran hindern. Der wichtige und richtige Inhalt des offenen Briefs von Maurice sollte deshalb eigenständig daherkommen und nicht auf der Empörungswelle des köppel'schen Publicity-Stunts mitreiten, weil er damit diesem ein längeres Leben beschert und damit eine paradoxe, nicht gewünschte Nebenwirkung hat.
      51 13 Melden
    • guby 06.09.2018 18:25
      Highlight Ich empfinde eine differenzierte Auseinandersetzung (wie in diesem Artikel) als die bestmögliche Lösung. Nicht "Nazi" schreien aber sich gleichzeitig doch damit befassen. Das hat am ehesten Potenzial einen Dialog zu provozieren. Die gebotene Plattform ist in meinen Augen ein nötiges Übel und der Nutzen überwiegt für mich stark.
      48 13 Melden
    • Schnäderi 06.09.2018 19:21
      Highlight Dass die Medien die vierte Gewalt sind und auch sein sollen, bedeutet genau auch solche Artikel zu schreiben. Euer Medium sollte keine Propaganda machen, indem ihr euch selber zensiert und mich damit entmündigt. Ich denke, das entspricht auch dem, was MT geschrieben hat
      33 9 Melden
    • m. benedetti 06.09.2018 19:22
      Highlight Es gibt von beiden Seiten immer wieder Versuche und Erlasse die freie Meinungsäusserung zu beschränken oder gar zu verbieten. Es gibt genügend Beispiele, wo vor allem sogenannt linke Kreise durch Pfeif- und Lärmtiraden, selbst einen linken Bundesrat (Moritz Leuenberger) zum Abbruch seiner freien Rede zwangen. Argument, Gegenargument und Debatte. Für die Grenzen haben wir Gesetze.
      26 17 Melden
    • Maracuja 06.09.2018 20:06
      Highlight Bei einer mässig einflussreichen Spinnergruppe wie dem Islamischen Zentralrat finde ich es angebracht, dass man denen keine Plattform bietet. Berichterstattung erhöht nur deren Marktwert bei ausländischen Geldgebern. Bei einem gut vernetzten Nationalrat mit „eigener“ Zeitschrift wäre ein Ignorieren aber falsch. Man muss die Leser über die mangelnde Distanz Herrn Köppels zu rechtem Gedankengut aufklären, auch wenn er dadurch kurzfristig die Auflage seines Blättchens steigern kann.
      59 21 Melden
    • JoeyOnewood 06.09.2018 22:26
      Highlight @redeye: einer der gescheitesten Kommentare, den ich hier auf Watson seit langem gelesen habe. Danke und Gratulation!
      4 3 Melden
    • Jacky Treehorn 06.09.2018 23:38
      Highlight Als politisch rechts orientiert muss ich sagen „chapeau“ Herr SP Bundesrat Berset:

      Frau Meyer, so ist
      «endlich mal einer vom Volk»,

      https://m.bernerzeitung.ch/articles/5b835ed7ab5c376c0f000001

      Vom elitären NR Köppel hingegen fühle ich mich in keinster Weise repräsentiert. Zu aalglatt.
      2 8 Melden
    • Raphael Stein 07.09.2018 09:15
      Highlight Yonni Meyer, hab diesen Artikel nun endlich auch gelesen und...

      "nur vermute ich auch hinter dieser Aktion Köppels ... Kalkül"

      Verdammt nah dran bis du mit dieser Bemerkung, finde ich.

      Gute Strategen sind nicht bloss einen sondern drei Schritte voraus. Und der aalglatte Klöppel ist unsäglich gut in planen. Wir werden sehen.
      3 2 Melden
    • Besorgter Bürger 07.09.2018 09:48
      Highlight Niemand will Köppel das Maul verbieten (eher schon ist es umgekehrt mit der permanenten Diffamierung sog. "linker Medien" als "Lügenpress" durch die Rechten). Und Watson ist nicht «die linken Medien», sondern ein einzelnes Medium unter ganz vielen in der Schweiz von links (WOZ) bis rechts (Weltwoche), welches sich im Gegensatz zur Weltwoche sachlich und ausgewogen den Themen der Zeit annimmt.
      12 7 Melden
    • Besorgter Bürger 07.09.2018 09:49
      Highlight @m. Benedetti

      Linke Kreise sind nicht linke Medien. Und hier geht der Vorwurf ganz speziell an Watson, welches nicht halb so ideologisch und einseitig ist wie etwa die Weltwoche.
      13 7 Melden
  • Arneis 06.09.2018 18:07
    Highlight Wenn an einem "friedlichen Trauermarsch" die Hälfte der Presseleute, aus Eigenschutz, einen Helm tragen, dann stimmt etwas nicht.
    Köppel ging da nicht recherchieren sondern Freunde besuchen.
    109 57 Melden
    • SDF 06.09.2018 19:16
      Highlight Absolut! Und dies von einem Nationalrat..
      53 35 Melden
    • StefanS79 06.09.2018 20:34
      Highlight Mann weiss ja nie ob nicht doch der Schwarze Block auftaucht...
      3 9 Melden
  • Skip Bo 06.09.2018 18:07
    Highlight Es wäre interessant, wenn hier nicht nur Auszüge und Interpretationen aus dem Bericht veröffentlicht würden. Diese Art Berichterstattung mit herausgepickten Sätzen hat ein "Gschmäckle". Maurice, du kannst das doch besser.
    102 121 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.09.2018 18:21
      Highlight Sollte etwa der gesamte Weltwoche-Artikel veröffentlicht werden?
      60 23 Melden
    • dickmo 06.09.2018 18:32
      Highlight Ich habe alles gelesen und würde sagen, „einseitig“ wäre das netteste Attribut dafür.
      125 57 Melden
    • Richu 06.09.2018 19:07
      Highlight @dickmo: Deine Analyse: "Einseitig" wäre das netteste Attribut betr. dem Artikel von Köppel, entspricht absolut nicht der Tatsache! Aber watson hat noch nie etwas positives über ihren "Feind" Köppel, welcher doch immerhin bei den letzten Nationalratswahlen am meisten Stimmen aller Nationalratskandidaten erhalten hat.
      52 114 Melden
    • dickmo 06.09.2018 20:29
      Highlight Ich betrachte ihn nicht als Feind, sondern als verlorenen Sohn.
      98 42 Melden
    • JackMac 06.09.2018 20:57
      Highlight @Richu; soll dies ein leistungsausweis sein oder uns eher zu denken geben?
      4 3 Melden
    • JoeyOnewood 06.09.2018 22:32
      Highlight @Richu: Sorry, das mit den Stimmen sagt einfach mal gar nichts: Köppel ist der bekannteste Exponent der grössten Partei, trat im grössten Wahlkreis an und war in der Liste hoch gesetzt. Das führt ziemlich logisch zu einem sehr guten oder gar besten Resultat. Das nennt man Proporzwahl.
      11 10 Melden
    • Richu 07.09.2018 09:25
      Highlight @JoeyOnewood: Deine Aussage, "Köppel war auf der SVP-Nationalratswahlliste hoch gesetzt" entspricht absolut nicht der Wahrheit, denn Köppel war auf dieser Liste auf dem 17. (siebzehn) Listenplatz! Meiner Meinung nach sollte man nicht lügen, wenn fast keine guten Argumente vorhanden sind.
      7 2 Melden
    • Herr J. 07.09.2018 15:52
      Highlight Es stimmt, es wurde jene Passage des Editorials rausgepickt, in denen er eher der Politiker ist. Jene Passagen am Anfang, in denen er der Journalist ist und sehr bedenkenswerte Gedanken schreibt, werden "überlesen". Wie aufrichtig das ist, mögt ihr selber beurteilen.
      Aber ja, die meisten hier haben damit eh kein Problem, für sie ist er ein Nazi und ein perfektes Feindbild. Jä nu.
      3 3 Melden
  • Echo der Zeit 06.09.2018 18:04
    Highlight Gut geschrieben. Köppel ist kein richtiger Journalist - zu offensichtlich seine Haltung - eher Rechter Schaumschläger der Politisch pubertär rüberkommt.
    72 56 Melden
  • wasdroht 06.09.2018 18:03
    Highlight 2019 sind Parlamentswahlen.Es ist Zeit sich in den Medien zu präsentieren.Auch öffentliche Auftritte werden wieder beliebter.Mann u.Frau wollen ja wieder gewählt werden!
    25 13 Melden
  • Scrat 06.09.2018 17:51
    Highlight Gut geschrieben.

    Können wir uns aber darauf einigen, dass es nicht nur eine gewaltbereite braune Suppe gibt, sondern auch durchaus ähnliche Gruppierungen der linken Seite? Die G20-Krawalle haben dies deutlich gezeigt - dort waren einfach Sicherheitskräfte das Ziel. Oder sind diese aus Sicht der Presse keine Menschen?

    Extremismus und damit verbundene Gewalt kommt von allen Seiten - meines Erachtens ist es Aufgabe der Presse, dies urteilslos aufzuzeigen, die Urheber zu nennen. Und Aufgabe des Staates, diese Urheber konsequent zu verfolgen und aus dem Verkehr zu ziehen.
    51 45 Melden
    • häxxebäse 06.09.2018 19:28
      Highlight Nein ist nicht dasselbe! Sachbeschädigung ist definitiv nicht dasselbe wie die hetze gegen menschen.
      Herrgott, lest Ihr keine bücher, seht Ihr keine dokus? Lernt Ihr wirklich gar nichts aus der geschichte?? Man verfolgt KEINE menschen, man hetzt sie nicht durch die strassen, man sperrt sie nicht ein, weil sie fremd oder politisch anders orientiert sind, man verbrennt sie nicht und man schliesst sie nicht aus!

      Man gibt nicht anderen die schuld am eigenen versagen. Man wischt vor der eigenen türe!

      Seit jahrhunderten derselbe quatsch... wann hört dies endlich auf!!!
      87 47 Melden
    • R. Peter 06.09.2018 20:24
      Highlight Häxxebäse, die eigene Gewalt ist nie so schlimm wie die andere, da ich mich mit den eigenen Motiven natürlich besser identifizieren kann als mit den anderen. Dasmacht meine Gewalt aber nicht zur besseren als die andere...
      9 15 Melden
    • JackMac 06.09.2018 21:00
      Highlight @häxebäse; bin im Prinzp einverstanden. Nur, sind Polizisten keine Menschen? Unsere Politischen Vertreter auch nicht? Die Linken autonomen Wutbürger hetzen sehr wohl. Es ist nich besser, sondern gleichermassen verabscheuungswürdig und dumm.
      13 3 Melden
    • Scrat 06.09.2018 21:09
      Highlight Dann erkläre mir mal bitte, wie z.B. die gezielten Angriffe von Linksextremen auf Sicherheitskräfte am letzten G20-Gipfel eingeordnet werden können. Als Sachbeschädigung? Kollateralschäden?

      Wer solche Gewalt ausübt, nimmt Schwerverletzte und Todesopfer ganz bewusst in kauf.
      9 2 Melden
    • stabiler 06.09.2018 21:17
      Highlight Extra für dich, häxxebäse: Die Sicherheitskräfte beim G20-Gipfel - von denen Scrat schrieb - waren Polizisten. Polizisten sind Menschen, die - wie du und ich - am Abend gerne gesund in ein Bett gehen. Nun greifen Linksextreme regelmässig mit viel Verve und kruden Rechtfertigungsversuchen Polizisten an, oft mit schweren Verletzungsfolgen. Gleichzeitig behaupten sie dann aber inbrünstig, ihre Gewalt richte sich ja nur gegen Sachen und nicht gegen Menschen. Solche Bigotterie kotzt mich an.
      43 33 Melden
    • häxxebäse 06.09.2018 22:48
      Highlight Dann zeig mir mindestens 5 schwer verletzten bitte! Ich bin gegen jeglichen fanatismus, aber der von links tötet keine menschen seot der RAF.

      Zudem sind die polizisten meist politisch rechts und reagieren mir etwas zu übereifrig bei linken krawallen, dafür dass sie eigentlich neutral sein solllten.
      Hat ja der fall zschäpe & co. letztens gezeigt: wozu den fall aufkläre - sind ja unsere leute.

      Die bigotterie herrscht auf beiden verblendeten seiten - auf der rechten ist sie eine spur gefährlicher, weil menschen sterben.
      9 14 Melden
    • Scrat 07.09.2018 08:41
      Highlight @häxxebäse: Irgendwie willst Du es nicht peilen, richtig? Wer Steine gegen Menschen wirft, nimmt bewusst Tote in kauf - da spielt es keine Rolle, woher der Extremismus kommt.

      Du erwähnst die RAF: gutes Beispiel, um zu zeigen, dass es auch auf linker Seite Gruppierungen gab/gibt, die zu allem fähig sind - auch hier wurden gezielt Menschen umgebracht. Der Staat hat es mit gezielten Massnahmen zwar geschafft, diese Protagonisten aus dem Verkehr zu ziehen. Du kannst mir aber nicht beweisen, dass diese Tendenzen im linken Lager überhaupt nicht mehr vorhanden sind.
      3 4 Melden
    • Scrat 07.09.2018 08:52
      Highlight @häxxebäse: Gerade letzte Nacht wurde in Brasilien der Rechtspopulist Jair Bolsonaro niedergestochen. Ich glaube kaum, dass der Täter ein Nazi war...
      Und wenn Du jetzt sagen willst, dass dies auf einem anderen Kontinent geschehen und bei uns nicht möglich ist, dann entgegne ich jetzt schon: Extremismus ist ein globales Problem, welches generell bekämpft werden sollte - unabhängig von der Richtung, aus welcher er kommt.

      https://www.20min.ch/ausland/news/story/Praesidentschaftskandidat-mit-Messer-attackiert-28685743
      3 3 Melden
    • häxxebäse 07.09.2018 09:12
      Highlight Scrat ich bin zu alt um fanatisch links zu sein! Aber ich mag menschen. Aber in einem falle werde ich auf die strasse gehen und kämpfen: wenn rechte an die macht wollen. Ich will keinen zweiten holocaust. In kroatien und bosnien habt Ihr einfach zugeschaut und ich war noch zu jung, um gegen die konzentrationslager zu kämpfen. NIE WIEDER SOLLEN MENSCHEN STERBEN.

      Ps. Polizisten sollen bei rechten demos nur die gleiche verbissenheit zeigen wie bei den linken. Mehr will ich nicht!
      6 5 Melden
    • Scrat 07.09.2018 11:45
      Highlight @pachnota: Es geht nicht darum, Extremismus nach links oder rechts zu klassifizieren. Ich lehne jegliche Ausrichtung von diesem ab. Extremismus und Fanatismus muss generell bekämpft, egal unter welchem Stein er hervorgekrochen kommt - im Interesse unserer freien Gesellschaft.
      5 1 Melden
    • häxxebäse 07.09.2018 12:29
      Highlight Deswegen habe ich ja geschrieben SEIT der RAF... und nimm brasilien aus dem spiel. 1. Linksverkleidete diktatoren an der macht, wie allgemein in südamerika. Da vergleichst Du äpfel mit birnen.
      2. Zeige mir ein einziges beispiel wo millionen umkamen... peilen willst Du nichts, weil Du Dich einfach über alle anderen stellst! Und nochmals zum mitschreiben: ich bin nicht links, wohl eher BDP wenn ich eine partei wählen müsste. Aber ich kann menschenhatz nicht ausstehen. Du weisst nämlich nie wer der nächste ist!
      4 4 Melden
    • Scrat 07.09.2018 15:58
      Highlight Stalin, Castro, Guevara... alles Protagonisten, deren Parolen und Handlungen in linksextremistischen Kreisen auch heute noch bejubelt werden und deren Ideologien und Wortlaute sich nicht selten in heutigen Veröffentlichungen wieder finden lassen. Wieviele Menschen während deren Herrschaft verschwunden sind, gefoltert und getötet wurden, kann niemand genau beziffern - wenige waren es aber sicher nicht.
      Aber es zeigt: extremistische Kreise (links wie rechts) werden ihre Möglichkeiten immer nutzen, um Andersdenkende zu eliminieren, sollten sie jemals an die Macht kommen. Davor graut mir.
      3 2 Melden
    • Herr J. 07.09.2018 15:58
      Highlight Ehm häxxebäse - schon mal was gehört von Verbrechen linker Regimes? Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot? Millionen von Opfern, wegen linker Ideologien, die sich als menschenfreundlich getarnt haben.
      Es gibt dazu ein paar gute Bücher, go for it!
      6 1 Melden
    • Scrat 07.09.2018 18:58
      Highlight Nicht zu vergessen das Schreckensregime in Nordkorea. Rein von der kommunistischen Grundausrichtung her betrachtet, müsste man dieses auch als eher links einstufen. Ebenso das chinesische Politsystem, welches auch nicht gerade bekannt ist für die Einhaltung von Menschenrechten...
      3 0 Melden
    • häxxebäse 07.09.2018 20:13
      Highlight Äpfel mit birnen vergleichen.... dann können wir auch noch die monarchien nehmen, die haben ein paar millionen mehr tote auf dem kerbholz und waren definitiv rechts. Habe deswegen ausdrücklich um beispiele bei uns gebeten der letzten 20 jahre, wo die linken getötet haben.... ihr zählt länder auf, in welchem es gar keine ausländer gibt oder gab und die diktatoren rechte politik unter dem deckmäntelchen linker ideologien gemordet haben. Gebetsmühlenartig wird hier rechts in schutz genommen, was ich zum kotzen finde. Schön. Mal schauen, wohin dieser rechte stream führt.............
      1 5 Melden
    • häxxebäse 07.09.2018 20:18
      Highlight Guevara wird wohl noch als einziger gelobt, weil er an die gleichheit aller menschen geglaubt hat, was ein sehr schöner gedanke ist.
      Angst zu teilen? Castro hat es dann schön vermasselt, weil er nur an sich selber geglaubt hat. Habe noch nie jmd mit einem shirt von pot, mao, lenin oder stalin gesehen...
      Die ideen von marx leben noch weiter - nicht die der diktatoren, welche die ideen für sich selber missbraucht haben.
      Bist Du denn besser als andere menschen? Warum?
      1 5 Melden
    • Scrat 08.09.2018 11:40
      Highlight Guevara hat unter dem Deckmantel seiner Ideologie (egal, ob diese nun löblich ist oder nicht) Andersdenkende bekämpft und getötet. Was ist das anderes als Extremismus?
      2 1 Melden
  • Fulehung1950 06.09.2018 17:49
    Highlight Keine weiteren Worte nötig! Danke, Maurice Thiriet!
    42 40 Melden
  • Shabina 06.09.2018 17:36
    Highlight C) Man fühlt sich an die Zeit vor dem Mauerfall erinnert, als das Ost-Regime mit aller Macht versuchte, die Bürger zu verunglimpfen. Die Mauer ist trotzdem gefallen! Und so wird es auch hier sein. Die Menschen werden ihre pol. Haltung überdenken und der Zulauf zur AfD wird Merkel zu Fall bringen.

    Die Menschen haben nicht nur Angst vor wirtsch. und gesellsch. Abstieg, sondern haben Angst sich im öffentl. Raum frei zu bewegen. Der Verdacht von linker Regierung verraten worden zu sein wird langsam zur Gewissheit.
    97 243 Melden
    • Siro97 06.09.2018 18:09
      Highlight @shabina ich hätte Angst, wenn ich als Flüchtling lebe und befürchten muss angegriffen zu werden oder rassistisch beschimpft zu werden. ( z.B Bericht Rundschau) ich verstehe die Ängste der Leute, man muss mehr auf sie eingehen, aber wer Hass praktiziert, Medienfreiheit angreift bzw. Jornalisten angreift, gehört ins Gefängnis.
      64 26 Melden
    • Cityslicker 06.09.2018 18:16
      Highlight „die linke Regierung Merkel“ - das offenbart deine Gesinnung deutlich genug, um nicht weiterlesen zu müssen, danke.
      144 46 Melden
    • aglio e olio 06.09.2018 18:17
      Highlight "Der Verdacht von linker Regierung verraten worden zu sein wird langsam zur Gewissheit."

      Gewiss ist, dass Deutschland keine linke Regierung hat.
      Davon abgesehen, was meinst du mit verraten?
      131 41 Melden
    • Siro97 06.09.2018 18:17
      Highlight @Shabina Wie ist die Regierung verraten worden? Und einfach nochmals die Fakten: Angela Merkel gehört zu der CDU.
      57 15 Melden
    • Hackphresse 06.09.2018 19:12
      Highlight Was ist an einer Regierung die Law and Order-, Austeritäts-, Sozialabbau- und Reichtum-Geschenke-Politik betreibt bitteschön Links?

      Die Leute Wählen CDU/CSU, FDP (in D), SVP,FDP,CVP,BDP (in der CH) und bekommen genau das, was die im Programm haben
      Sozialabbau, Steuergeschenke, Überwachung und Businesslobbying.

      Lesen sie keine Zeitu... achja Stimmt.
      "Lügenpresse"
      80 17 Melden
    • häxxebäse 06.09.2018 19:31
      Highlight Weniger bier - das rat ich Dir! Merkel und links??? Sie war nur human zu einem zeitpunkt als dies erforderlich war. Sonst schreien wir dann auch wieder: mauer bauen, zurück in die gelobte heimat DDR. wäre auch nicht nett, oder? Und menschenfeindlich. Also reisst Euch zusammen.
      59 13 Melden
  • fandustic 06.09.2018 17:28
    Highlight Der grösste Teil des Inhalts, welchem ich im übrigen Zustimme, geht auch 1:1 nach links. Sie sind nicht so anders, wie es in der Presse leider gerne „vergessen“ geht. Aber hey, wir machen alle Fehler...
    71 121 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:45
      Highlight Dann hast Du also ein Beispiel eines NR der in einer linken Demo mit Linksextremisten (auch verteilten) im Ausland seine Recherchen Nacht und dies für eine links positionierte Zeitung.
      Es geht hier um eine Doppelfunktion und NR-Mandat ist nicht eine vernachlässigbare Nebencharge.
      131 43 Melden
    • Fabio74 06.09.2018 18:45
      Highlight kenne aber keinen Politiker der mit Maoisten, Stalinisten etc verkehrt. Abgesehen davon, dass in Europa wohl auch keine zu finden sind
      47 23 Melden
    • fandustic 06.09.2018 20:17
      Highlight Nein, im Ausland nicht....aber in der Schweiz zu genüge. Die linken Politiker müssen auch nicht ins Ausland dazu, da es hier genügend Gelegenheiten gibt. Als rechter Politiker kannst du das nicht. Sobald eine Demo von rechts angesagt ist, dann formiert sich sofort eine Demo von links (inkl. Politiker und schwarzer Block) und die Demo wird wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Ist doch mittlerweile Standart hier und unzählige Male vorgekommen.
      5 8 Melden
    • Redly 06.09.2018 20:21
      Highlight @Fabio Fakten...: schon mal über Teilnehmer an 1. Mai Demos gelesen. Mo-Moll da trifft all das zu, was du abstreitest.
      Aber: diese Diskussion ist Whataboutismus. Wenn obiger Artikel stimmt (habe Weltwoche nicht gelesen) dann ist Köppel sehr einseitig und unterstützt damit indirekt den rechten Aufmarsch in Chemnitz - und das wäre sehr schlechter Journalismus, der hier zurecht angeklagt wird.
      9 7 Melden
    • Shabina 07.09.2018 08:20
      Highlight @Redly
      Es gibt keinen "Rechten" Aufmarsch! Die Demonstranten sind bis auf ein paar wenige normale Bürger! Diese Wenigen werden dann aber Medial so stark in den Vordergrund gestellt, dass man in der Presse nur von rechtsextremen Demonstranten spricht.
      5 10 Melden
    • Schne 07.09.2018 08:42
      Highlight Ja klar, am 1. Mai stehen linke Politiker mit Notizblock neben dem schwarzen Block. Danach berichten sie im Tagi, dass sie deren anarchistische Anliegen durchaus unterstützenswert finden. 😁
      3 2 Melden
    • Redly 07.09.2018 09:14
      Highlight @Shabina: du hast mein Herz erhalten. Ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich meinte nicht alle Demo-Teilnehmer, sondern nur den Teil, der tatsächlich mit Hitlergruss und braunen Parolen auftrat. Den gab es wohl unbestreitbar, dürfte aber mehr als „ein paar wenige“ gewesen sein und ist zum kotzen 🤮
      Wie gross dieser Anteil war und wieviel die von dir zurecht Verteidigten waren mit normalen Anliegen nach dem Mord und der hohen Kriminalität von Migranten, kann ich leider aufgrund der wohl von vielen Seiten unausgewogenen Berichterstattung nicht beurteilen.
      3 3 Melden
    • FrancoL 07.09.2018 10:04
      Highlight @Shabina; Du willst uns als klar machen, dass wenige extreme Demonstranten in einer Menge normaler Bürger einen wesentlichen Teil der Journalisten davon jagen können und die Masse der normalen Bürger da zuschaut? Da stellst Du aber den normalen Bürgern ein miserables Zeugnis aus, ob die das verdienen?
      7 1 Melden
    • FrancoL 07.09.2018 10:07
      Highlight @fandustic; Ich fasse zusammen: Eine einfache Frage, eine klare Antwort "neuen. Warum denn nun auf das nationale Parkett, wenn es genau darum geht dass ein NR im AUSLAND mitläuft?
      Ich weiss schon, man sucht Begründungen und gerade wer Begründungen sucht sollte nicht das Ausland mit dem Inland verwechseln.
      4 3 Melden
    • FrancoL 07.09.2018 10:33
      Highlight @Redly;
      "Wie gross dieser Anteil war und wieviel die von dir zurecht Verteidigten waren mit normalen Anliegen nach dem Mord und der hohen Kriminalität von Migranten, kann ich leider aufgrund der wohl von vielen Seiten unausgewogenen Berichterstattung nicht beurteilen."
      Wenn man mit etwas guten Willen die Berichterstattung, die stark behindert wurde, betrachtet kann man sicherlich sagen, dass es nicht wenige waren die sich extremistisch verhielten. Wie wäre es sonst möglich gewesen, dass Journalisten derart angegriffen wurden?
      4 4 Melden
    • FrancoL 07.09.2018 10:38
      Highlight @Redly; Wenn es wenige waren, war es denn ein riesen Zufall dass Köppel gerade sich neben einen verurteilten Nazi stand? Bekanntlich sind die nie alleine unterwegs, sondern immer in Gruppen.
      Es stellt sich auch die Frage: Wenn "linke" Journalisten von denen man offenbar keine redliche Berichterstattung erwartet verjagt wurden, was für eine Berichterstattung erwartete man vom unbehelligten Köppel? Eine neutrale? Wohl kaum, denn selbst alles andere als links stehende Bürger können nicht das Vertreiben der Presse gutheissen. Also war es doch eine rechte Anzahl die da rechts aussen stand.
      2 3 Melden
    • Fabio74 07.09.2018 11:01
      Highlight @redly Liefere Namen von Stalinisten in der CH. Und von Politikern die solche hochleben lassen!
      3 1 Melden
    • Redly 07.09.2018 11:53
      Highlight @Francol kurze Lesehilfe:
      Ich schrieb genau deshalb „dürfte aber mehr als ‚ein paar wenige‘ gewesen sein und ist zum kotzen“.
      Wie kannst du mir dann unterstellen, ich hätte gesagt, es seien wenige?
      1 1 Melden
    • Maracuja 07.09.2018 13:19
      Highlight @Shabina: Die Demonstranten sind bis auf paar wenige normale Bürger.

      Können Sie das belegen? Wenn dem so wär, hatte der Köppel aber ausserordentliches Pech, dass er ausgerechnet in der Nähe eines verurteilten Neonazis abgelichtet wurde. Wenn dem so wäre, hätten die normalen Bürger die Neonazis doch wegweisend können. Es sind nicht alleine die überzeugten Extremisten, die dem Totalitarismus zur Macht verhelfen, es sind auch diejenigen, die Extremisten in ihren Reihen tolerieren. Von Muslime wird immer Distanzierung verlangt, weshalb nicht von „normalen Bürgern“, die mit Nazis demonstrieren?
      7 2 Melden
    • Redly 07.09.2018 14:39
      Highlight @Fabio: hier Zitate aus 1 Sekunde googeln:
      Zitate: „Waadtländer Gesundheitsdirektor und Genosse Pierre-Yves Maillard“ und „auch die Marxistisch-Leninistische Gruppe Schweiz“
      https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/zuerich/aktuell/tag-der-arbeit-was-zuerich-am-1-mai-erwartet-ld.1288808
      Weiteres bitte selber googeln. Falls du es noch nie gehört hast - Ja bei der 1. Mai Demo hat‘s nicht selten neben SP-Promis auch einen sogenannten schwarzen Block, der im Schutz der anderen Teilnehmer Sachbeschädigungen macht.
      2 2 Melden
  • Reaganomics Lamborghini 06.09.2018 17:28
    Highlight Dieser Trend nach Rechtsaussen ist nicht mehr aufzuhalten. History repeats..
    Nur noch eine Frage der Zeit, bis der gierige, weisse Mann wieder mal einen Flächenbrand entfacht.

    95 69 Melden
    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:02
      Highlight Ich bin auch Deiner Meinung. Mir wär's ja noch egal, aber all die jungen Menschen, die in einem faschistischen Europa leben müssen, tun mir leid.
      83 42 Melden
    • Fabio74 06.09.2018 20:34
      Highlight doch der Trend ist aufzuhalten und muss aufgehalten werden!
      Aber: Es braucht nun jeden und jede. Es braucht Zivilcourage und das Rückgrat zeigen.
      8 3 Melden
    • Borki 06.09.2018 22:36
      Highlight C'mon, etwas mehr Vertrauen in die Stärke und Widerstandskraft unserer Demokratie!
      Wir "Anständigen" sind zwar unscheinbar, aber wir sind die Mehrheit! Und wir könnten zur Not noch recht bissig werden, wenn es denn sein muss!

      PS: Wer "Rechte" häufig als "rechtsextrem" betitelt, neigt dazu die Stärke der letztgenannten zu überschätzen.
      5 0 Melden
    • Reaganomics Lamborghini 07.09.2018 09:11
      Highlight @Fabio74 & Borki:
      Euer Wort in Gottes Ohr!
      Die Geschichte lehrt uns aber leider was anderes. Deswegen bin eher im Team Besorgter Bürger.
      Manche würden das pessimistisch nennen, ich nenne es realistisch.
      Hoffentlich habe ich Unrecht!
      0 0 Melden
  • Yakari 06.09.2018 17:26
    Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Shabina 06.09.2018 18:01
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:02
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Kommentareschreiber 06.09.2018 17:24
    Highlight "Sie greifen die Medien und die Justiz an..."
    Köppel gehört auch zu den Medien und Sie greifen ihn in Ihrem Artikel (als Teil der Presse) an! Peinlicher Auftritt von Ihnen, Herr Thiriet.
    Oder wollen Sie sich den oben genannten Herren anbiedern?
    93 284 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 17:37
      Highlight Medienkritik ist auch eine Aufgabe der Medien. Und wenn ein Chefredaktor einen andern Chefredaktor für dessen journalistisches Gebaren rügt, dann ist das kein Angriff auf die Medien als solche, sondern auf die Art und Weise, wie diese Person die Rolle der Medien interpretiert. Nicht peinlich, Kommentarschreiber, sondern eine der Aufgaben, die sich die Medien in einer Demokratie stellen.
      72 13 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:48
      Highlight Hat er ihn angegriffen? Sind Fragen oder Feststellungen bei Ihnen schon ein Angriff?
      Wenn etwas peinlich ist, dann sind es Kommentare die zwischen einem körperlichen Angriff und einer Aussage keinen Unterschied machen können, bei Ihnen wohl eher keinen machen wollen.
      133 34 Melden
    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:03
      Highlight Herr Thiriet hat nicht die Medien angegriffen.
      98 23 Melden
    • Maracuja 06.09.2018 19:22
      Highlight @Kommentator

      Angreifen und sachlich kritisieren ist nicht dasselbe. Herr Köppel muss sich nach seinem, eines Schweizer Nationalrat unwürdigen Auftritts, nicht wundern, dass er kritisiert wird. Zudem hat Köppel diejenigen, die über seinen Auftritt berichteten, als Spitzel und Stasi verleumdet. Da ist es wenig erstaunlich, dass seriöse Journalisten ihn jetzt nicht mit Samthandschuhen anfassen (ist wohl auch sein Kalkül).
      49 10 Melden
  • Orfeo 06.09.2018 17:23
    Highlight Excellent !!
    69 41 Melden
  • Jaklar 06.09.2018 17:21
    Highlight Sehr guter artikel. Genau auf den punkt getroffen. Als ich hörte dass der chefredaktor sebst hinfährt da wusste ich sber schon, was in etwa in welcher tendenz in der weltwoche erscheinen wird.
    Immer schön nach parteilinie schreiben.
    70 42 Melden
  • Slavoj Žižek 06.09.2018 17:15
    Highlight Gutes Beispiel von Stubenhockerjournalismus.
    88 238 Melden
    • Platon 06.09.2018 17:20
      Highlight @Slavoj
      Es war ja nicht so, dass Watson einen Korrespondenten in Chemnitz hatte. Wieder einmal typisch von dir, lügen lügen lügen!
      133 49 Melden
    • P.Rediger 06.09.2018 17:31
      Highlight Begründung? Watson Journalisten waren vor Ort. Also?
      109 26 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 17:45
      Highlight Hehe, genau, Thiriet hätte, wie Köppel, heldenhaft an die Front reisen sollen.
      IRONIE ENDE
      Wenn man Bezug auf Köppels Rechtfertigung (per Video und schriftlich) nimmt, dann muss man nicht eigens nach Chemnitz reisen, imfall. Kann man am Desktop gucken/lesen. Sicher, dass Sie den Vorwurf 'Stubenhockerjournalismus' (bzw. den Titel von Köppels Video) richtig verstanden haben? Und sind Sie etwa ein Stubenhockerkommentator?
      ;-)
      81 23 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:49
      Highlight Peinlich wenn man nicht einmal richtig informiert ist, aber das sind wir von Deiner Seite ja leider gewöhnt.
      89 23 Melden
    • Nausicaä 06.09.2018 17:50
      Highlight Wie kommst gerade Du eigentlich drauf, dich Žižek zu nennen?
      56 14 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 06.09.2018 18:10
      Highlight Geschrieben vom Stubenstammtischkommentator?

      Ich begrüsse den offenen Brief von Herr Thiriet sehr!
      Danke für das klare Statement, Herr Thiriet!

      P.s. Eine Meinung kann mensch sich sehr wohl in der guten Stube bilden. Internet sei dank ;-)
      59 19 Melden
    • Florotor 06.09.2018 18:14
      Highlight Meine Rede, die Qualität seiner Kommentare kann dem Pseudonym definitiv nicht das Wasser reichen...
      35 5 Melden
  • Bouz 06.09.2018 17:15
    Highlight Herr Köppel,

    haben Sie diesen offenen Brief gelesen?
    54 33 Melden
  • Ravel 06.09.2018 17:12
    Highlight Verstehe Köppel einfach nicht. Wie studiert man Volkswirtschaft und Sozialgeschichte, politische Philosophie und Wirtschaftsgeschichte und wird nachher Kulturjournalist und Chefredaktor des "Magazins", nur um gut 20 Jahre später Nazis, Faschisten und Rassisten als "intellektuelle Avantgarde" zu bezeichnen? Irgendwo muss doch da etwas passiert sein, was diesen Menschen in seinem Innersten verändert hat.
    212 48 Melden
    • Zarzis 06.09.2018 17:23
      Highlight Ganz einfach Ravel
      das fing an dem Tag an, an dem ihm jemand die Weltwoche Geschenkt hat. Aus lauter Dankbarkeit hat er die Ideologier des Schenkers übernommen.
      Oder anders gesagt, er wurde Gekauft.
      Also einfach ein Mann ohne Prinzipien! Möchte gar nicht schreiben was ich von solchen Typen halte!
      144 38 Melden
    • bytheway 06.09.2018 17:34
      Highlight Prinzipen hat er schon, nur sind es ziemlich die falschen.
      44 29 Melden
    • FrancoL 06.09.2018 17:53
      Highlight @Ich habe es schon etliche male geschrieben. Kuppel war eine Zeit lang klar links positioniert (in seiner Jugend/Studium) und er muss sich diese Zeit vom Leib waschen, dies so oft wie möglich, daraus könnte diese penetrante Rechtspositionierung bewirkt haben und vor allem den triefenden Hass gegen alles was links steht, auch wenn es häufig eher mittig ist. Köppel tendiert die Mitte bereits las klar links zu sehen.
      58 22 Melden
    • Murky 06.09.2018 17:53
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • swisskiss 06.09.2018 18:10
      Highlight Ravel: Seine ungesunde Nähe zu rechtsnationaler Gesinnung war bei Köppel immer schon vorhanden.

      Wer seine Lizentiatarbeit zu Carl Schmitt, dem Staatsrechtler und Unterstützer der NSDAP schrieb, der die antisemitischen Nürnberger Gesetze, als "Verfassung der Freiheit“ bezeichnete, hat sich nicht geändert, sondern nur entwickelt.
      41 10 Melden
  • Sapere Aude 06.09.2018 17:12
    Highlight Von Rechts wird gefordert, dass die Linken das Unbehagen bezüglich Migration ernst nehmen. Ein gerechtfertigtes Anliegen, solange es im Rahmen von Anstand und Respekt geschieht. Gerade dass dieses Unbehagen jedoch eben zu oft nicht respektvoll bzw. anständig geäussert wird, bereitet mir grosses Unbehagen und ich sehe nicht, wie die Rechten dieses Unbehagen anerkennen würden.
    90 26 Melden
    • TheGoon 06.09.2018 17:54
      Highlight ich frag mich gerade was wir Meschen schon länger machen:

      Migration
      Feuer
      Keulen

      15 5 Melden
    • Sapere Aude 06.09.2018 20:41
      Highlight Migration - machen die Tiere ja auch, wenn sich ein Ökosystem zu ihren Ungunsten entwickelt.
      22 3 Melden
    • pachnota 07.09.2018 03:36
      Highlight Nur haben Tiere natürlich auch keine Grenzen. Und keinen Sozialstaat.
      2 14 Melden
    • piedone lo sbirro 07.09.2018 10:33
      Highlight pachnota

      wenn köppel von „zuwanderung in den sozialstaat“ spricht, ist das nichts anderes als xenophobe ablenkung.

      es beanspruchen nach wie vor mehr schweizer als ausländer sozialhilfe.

      mehr als die hälfte der sozialhilfeempfänger sind CH-rentner die EL beanspruchen müssen, weil die renten sinken, tendenz steigend. deshalb steigen die sozialkosten. dies hat gar nichts mit migration aber sehr viel mit bürgerlicher politik zu tun - mehr SVP heißt: tiefere steuern für firmen, reiche und bauern, tieferer PK-zinssatz& PK-umwandlungssatz, geringere AHV-rente und eine längere lebensarbeitszeit.
      6 1 Melden
    • Fabio74 07.09.2018 11:06
      Highlight @pachnota absurder Vergleich. Migration hstcwas mit Armut, Perspektivlosigkeit, Hunger, Krieg, Zerstörung zu tun.
      Geschäfte wo die CH vorne dabei ist.
      Im Kriegsgeschäft noch aktiver, seit unsere rechten Kriegsgurgeln jedes Land beliefern möchten
      3 1 Melden
    • pachnota 07.09.2018 13:35
      Highlight Zudem kann ein Tier ja auch nicht so ohne weiteres sein Revier wechseln.
      Selbst ohne Grenzen.
      1 4 Melden
    • Sapere Aude 07.09.2018 19:03
      Highlight Tiere haben auch organisierte Strukturen, wenn auch nicht so komplexe wie die Menschen. Worum es eigentlich geht ist, dass Migration natürlich ist. Dem Selbsterhaltungstrieb kannst du schwerlich begreifbar machen, dass du Migration doof findest, pachnoto. Er ist ein Urinstinkt, weshalb Fluchtwellen in erster Linie von Push- und nicht von Pullfaktoren beeinflusst sind.
      3 0 Melden
    • pachnota 08.09.2018 11:05
      Highlight Der Urinstinkt würde auch bedeuteten, dass mansein eigenes "Revier" versucht zu schützen?
      0 1 Melden
    • Sapere Aude 08.09.2018 13:27
      Highlight Nicht wirklich. Menschen waren Jahrtausende Nomaden. Ein Revier würde Sesshaftigkeit voraussetzen, die sich erst relativ spät bei den Menschen etabliert hat.
      1 0 Melden
    • pachnota 08.09.2018 16:05
      Highlight Jeder Stamm und jedes Rudel verteidigt sein Revier.
      Das ist der Überlebensinstinkt
      0 1 Melden
  • AllknowingP 06.09.2018 17:09
    Highlight Grande !
    57 30 Melden
  • smoking gun 06.09.2018 17:08
    Highlight Bei mir stellt sich Unbehagen ein, wenn einmal mehr der Fehdehandschuh geworfen wird und nicht die Hand zum Dialog gereicht. Es bringt nichts, Andersdenke in die Pfanne zu hauen. Ich bin der Meinung, was man nicht selber erlebt hat, lässt sich nur schwer beurteilen. Ich war noch nie in Chemnitz, kann also nicht wirklich beurteilen, welche Sorgen und Ängste das Leben dort mit sich bringt.

    "Mit Neonazis spreche ich nicht", hat Campino gesagt. Diskursverweigerung ist halt auch keine Lösung. Ausser, man will bloss den Pausenclown der Bourgeoisie spielen.
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    • Jaklar 06.09.2018 17:24
      Highlight Also mit neonazis zu reden bringt gar nichts. Reine zeitverschwendung. Die sind intellektuell so eingeschränkt und verbittert, dass sie mit worten nicht erreichbar sind. Das ist blanker hass.
      Neonazis sind ein fall für die justiz.
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    • P.Rediger 06.09.2018 17:34
      Highlight Ist aber eigenartig, wie in den meisten Fällen diejenigen Gebiete (Kantone, Bundesländer) am meisten Angst vor Fremden haben, in denen am wenigsten Fremde leben. Beispiel: Ausschaffungsinitiative, oder Minarett Initiative, wo z.B. Appenzell mit der höchsten Ja Quote vorne lag, obwohl dort am wenigsten Ausländer leben.
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    • FrancoL 06.09.2018 17:57
      Highlight @Haben Sie schon einmal die Argumentation von Köppel genauer betrachtet? Seine Auftritte, seine Tritte gegen alles was nicht rechts ist. Er bezeichnet ja bereits die Mitte als links.
      Und da wollen sie die Hand zum Dialog bieten? Das hat einen Sinn, wenn ein Minimum an Anstand auf der anderen Seite zu erwarten ist, wenn die andere Seite nicht schon x-fach jeglichen Dialog in den Schmutz gezogen hat.
      Es gibt Exponenten der SVP mit denen man einen Dialog führen kann, so zB Peter Spüler oder der verstorbene This Jenny
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    • Fulehung1950 06.09.2018 18:02
      Highlight Nun, das Problem ist tatsächlich, dass es reine Zeitverschwendung ist, mit Rechten zu diskutieren. Man kann Fakten auf den Tisch legen - es nutzt nichts! Sie sind faktenresistent.

      Ein Beispiel: im Netz kursieren Zahlen, wonach in Chemnitz seit 1.1.18 60 Frauen vergewaltigt wurden, 56 von Ausländern und 4 ungeklärt. Quelle ist der Deutschland Kurier.

      Die Polizei widerlegt diese Zahlen: es sind 16 Vergewaltigungen registriert, 12 durch Deutsche und 4 durch Ausländer zu verzeichnen.

      Glaub jetzt keiner, dass die Netzgemeinde das glaubt! Schliesslich hat der Dr. Krah vom Deutschland Kurier.....
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    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:08
      Highlight Stelle mir gerade vor, jemandem die Hand zum Dialog zu reichen, wenn der andere gerade den Hitlergruss praktiziert. Grins.
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    • Echo der Zeit 06.09.2018 18:15
      Highlight P.Rediger: Das ist auch in Deutschland so - und Entlarvt auch die Rechten. Die wollen einfach die abgehängten in denn Strukturell Schwachen Regionen abholen - Die Dominanz in ihren Politischen Themen Spricht Bände - Keine Lösungen nur auf Emotionen setzen - Ein Gemeinde Politiker aus Deutschland hat mal gesagt über die AfD/NPD Politiker, die hatten mit ihren Themen ein Leichtes Spiel, aber mit der Tagespolitik kamen die nicht zu Recht - die sind von selber wieder verschwunden.
      27 5 Melden
  • Majoras Maske 06.09.2018 17:06
    Highlight Wir wissen, wie er denkt, wenn er bewundert, was seine Ziele sind und was er tut. Mich verwundert eher, dass immer noch gedacht wird, dass Köppel ein echter Journalist sei? Er war es mal, keine Frage, aber er schreibt doch längst nicht mehr auf dem nötigen Niveau, weil die Ideologie ihn aufgefressen hat.

    Logisch gehört er dazu, in Deutschland finden die BAZ und WW zumindest Leser, was sie in der Schweiz zu wenig tun. Ebenso logisch ist er an einem solch wichtigen Event in einem so wichtigen Absatzmarkt präsent.
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    • walsi 06.09.2018 17:52
      Highlight Bitte definieren sie was ein echter und was ein unechter Journalist ist. Journalisten sind für mich Personen die über Ereignisse und deren Hintergründe berichten. Was Herr Köppel getan hat. Weshalb ist er für sie nun also kein Journalist? Vielen Dank für eine klärende Antwort.
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    • reconquista's creed 06.09.2018 19:11
      Highlight Walsi: Welches Adjektiv würden sie denn verwenden bei einen Journalisten, der die Übergriffe auf die Medien in Chemnitz totschweigt?
      27 6 Melden
  • Demo78 06.09.2018 16:58
    Highlight Danke Mo 👍👍👍🤗
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  • piedone lo sbirro 06.09.2018 16:57
    Highlight köppel nutzt die ausschreitungen von chemnitz, um propaganda für seine eigene rechte asylpolitik zu machen.

    er will uns sagen, dass merkel mit ihrer asylpolitik den messerstecher ins land gelassen und so den mord ermöglicht hat - dies berechtigt den hitlergruss.

    auf demokratischem weg kann die schweiz in der asylpolitik kaum noch rechter werden. die SVP machte schon mit schwarzen schäfchen, vergewaltigern und burkaträgerinnen stimmung gegen ausländer, bevor es die AfD überhaupt gab.

    die ursachen von migration decken sich 1:1 mit der politik der rechten nationalisten.
    105 119 Melden
  • Thomas Holthausen 06.09.2018 16:54
    Highlight Das trifft den Nagel auf den Kopf, besser kann man das nicht schreiben! Danke!
    69 29 Melden
  • Citation Needed 06.09.2018 16:50
    Highlight Starke Worte, sehr treffend. Besonders der Hinweis auf das nicht richtig ausgeführte Handwerk sitzt. Merci beaucoup.
    107 43 Melden
  • Makatitom 06.09.2018 16:47
    Highlight Was ist das für eine Frage? Muss ich euch daran erinnern, dass der selbst ernannte "Intellektuelle" bereits Loblieder auf Hermann Goering geschrieben hat?
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  • Yorik2010 06.09.2018 16:45
    Highlight Ich bin ganz klar der Meinung Köppel gehört dazu!
    Seine ganze Gesinnung welche er - auch im Nationalrat - rausposaunt zeigt dies genau!
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  • Interessierter 06.09.2018 16:45
    Highlight Danke für die klaren Worte!
    85 45 Melden
  • redEye 06.09.2018 16:44
    Highlight Gut gemeinter Brief, aber Köppel hat nicht unbedacht gehandelt, sondern sich gezielt in der kritisierten Doppelrolle positioniert. Er provoziert mit Raffinesse und freut sich schelmisch, wenn es funktioniert - und das tut es, wenn er Aufmerksamkeit wie diese hier generiert. Das verschafft im seine Plattform. Das ist cleverer Wahlkampf. Artikel wie diese sind sein Erfolg. // On a separate note: das muss richtig *Bernd* Höcke heissen (vgl. Heute-Show).
    503 110 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 16:56
      Highlight Bernd Höcke heisst der, B-e-r-n-d!!
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    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 06.09.2018 17:35
      Highlight *Er heisst ganz klar Björnd Höcke.
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    • MSpeaker 06.09.2018 17:42
      Highlight Sehe ich etwas anders. Das jede Werbung gute Werbung ist, ist eine oft vertretene Meinung, stimmt aber selten.
      Ausserdem muss ab und zu jemand die unangenehmen Fragen stellen, denn ohne jedigliche Kritik könnten Menschen wie Köppel tun und lassen wie es ihnen gefällt. Das kann Köppel zwar auch so, aber ich behaupte es hat seinem Image eher geschadet.

      Und manchmal muss man Misstände anprangern, selbst wenn es dem 'Beschuldigten' mehr hilf als schadet.
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    • redEye 06.09.2018 17:55
      Highlight @MSpeaker: Das Verhalten von Köppel gehört kritisiert; inhaltlich teile ich die im offenen Brief angebrachte Kritik. Leider findet der öffentliche Diskurs jedoch technikbedingt (Social Media) in einer stark polarisierten Aufmerksamkeits-Ökonomie statt, in der die wahre Währung nicht Inhalt, sondern der Empörungswert ist. Dem muss man Rechnung tragen, wenn die gebührende Kritik auch wirksam sei soll und nicht Gefahr laufen soll, paradoxerweise das Gegenteil des Angestrebten zu bewirken. Darauf wollte ich hinweisen.
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    • Willy Tanner 06.09.2018 19:12
      Highlight Einerseits aufmerksamkeit, andererseits die missgunst der journalisten–gilde, die diesen anlass verpasst hat und jetzt gekränkt ist.
      11 19 Melden
    • Citation Needed 06.09.2018 19:51
      Highlight Tanner: verpasst? Nee, mein Guter, sie waren alle da. Sind aber (mit Helmen geschützt) eher etwas abseits gestanden und nicht mittendrin mitmarschiert, weil der Mob etwas gegen die Medien hat und Journalisten gern eins auf die Rübe gibt. Ausser natürlich die eigenen..
      8 2 Melden
    • rodolofo 07.09.2018 08:42
      Highlight Der extreme, offen parteiische Journalismus von Köppel verdeutlicht etwas:
      Jeder Mensch, also auch Journalisten und Richter, haben eine "Innenwelt", welche entscheidend dabei mitwirkt, wie sie die "Aussenwelt" wahrnehmen.
      Ich selber habe das einmal während einer schweren psychischen Krise sehr deutlich erfahren:
      Ich sah meine Umgebung als schwarz-düsteres Horror-Cabinet, in dem lauter böse Menschen herum schlichen und mich nicht grüssten, oder gar nicht zur Kenntnis nahmen.
      Dabei war ICH SELBER ein Teufel!
      Heute ist es genau umgekehrt.
      Eine solche Drehung um 180° wünsche ich auch Köppel.
      3 6 Melden
  • acoves 06.09.2018 16:44
    Highlight Wäre wohl wenig überraschend, wenn er nicht dazu gehören würde. Er, welcher sich mehr oder weniger immer wieder im Umfeld solcher Gruppierungen aufhält, wird auch diesmal nach irgend einer Ausrede suchen müssen und wohl auch fündig werden. Ob diese ihm aber auch abgenommen werden, ist doch er zweifelhaft
    55 36 Melden
  • mostlyharmless 06.09.2018 16:44
    Highlight Danke!
    49 35 Melden
  • Paul_Partisan 06.09.2018 16:44
    Highlight Er gehört dazu.
    76 43 Melden
  • Damogles 06.09.2018 16:42
    Highlight sehr gut, Danke!
    57 35 Melden
  • Mitz en place 06.09.2018 16:40
    Highlight Danke Maurice! Dem ist nichts beizufügen.
    1129 292 Melden
    • weachauimmo 07.09.2018 07:12
      Highlight Naja, gab es diese Hetzjagden (und anderen Verstöße..) nun tatsächlich? Ich war leider nicht persönlich vor Ort, um mir selber ein Bild davon machen zu können. Die Berichterstattung ist jedoch schon sehr widersprüchlich in den verschiedenen Medien. Watson sollte auch aufpassen, nicht zum Verstärker der um sich greifenden Aufstachelung der Massen zu werden. Gut gemeinte, ins politische Weltbild passende Fakten können allzu rasch zu Falschinformationen mutieren:

      http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsschutzpraesiden-maassen-bezweifelt-hetzjagden-in-chemnitz-15775690.html
      17 8 Melden
    • SteveLaCroix 07.09.2018 10:57
      Highlight Ausser evtl. dass die Ängste evtl. gar nicht soooo diffus sind, angesichts des Mordes an einem Deutschen durch mittlerweile wohl drei arabische Täter. Gab es eigentlich auch ein Gratis-Konzert gegen diese Gewalt? Nicht falsch verstehen, ich finde den Aufmarsch der Neonazis alles andere als gut! Aber erstens waren das nicht ALLES Neonazis (so wie bei Demonstrationen gegen die Nazis auch nicht alles militante Linksextreme sind) und zweitens finde ich es genauso abscheulich, wenn ein Deutscher auf einem Stadtfest von drei Ausländern ermordet wird!
      13 1 Melden
    • Mitz en place 07.09.2018 12:48
      Highlight Ich finde es verstörend, dass Menschen, welche die Werte des Grundgesetz (resp. Verfassung) verteidigen als Linke oder Ultralinke zu verschreien.

      Nein, das Grundgesetz ist keine linke Kampfschrift.

      Nein, das Gegenteil von Nazi ist nicht links, sondern verfassungstreu und demokratisch.
      3 7 Melden
  • eBart is back 06.09.2018 16:38
    Highlight Danke Herr Thiriet.
    Watson berichtet fast als einziges Newsportal über Köppel/Chemnitz.

    Auf Blick findet man nichts, gar nichts. Erbärmlich. Und bei anderen Portalen höchstens Randnotizen.
    76 60 Melden
    • stadtner 06.09.2018 16:55
      Highlight «Blick» war das Portal, das als erstes überhaupt von Köppel/Chemnitz berichtete. Ganz gross sogar.
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  • Basswow 06.09.2018 16:38
    Highlight Kann man den Köppel auch abwählen? Würde ich gerne. 🍊
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    • Makatitom 06.09.2018 16:54
      Highlight Als Zürcher ja, aber erst 2019
      59 9 Melden
    • Schlumpfinchen 06.09.2018 17:05
      Highlight Bist du aus dem Kanton Zürich und über 18 Jahre alt? Wenn ja, nächstes Jahr Köppel von der Liste streichen oder am Besten die ganze SVP-Liste in den Müll werfen.
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    • The greatest man who ever inhaled oxygen 06.09.2018 17:18
      Highlight Ich denke das wird Sauschwer, weil er meines Wissens nach den Rekord für die meisten Wählerstimmen nach Anzahl gebrochen hatte. Ich denke selbst wenn er weniger Wähler aufsich dort wo er in Wählerlisten drauf ist vereinigen kann am 20.Oktober 2019, wird er trotzdem wiedergewählt werden. Da er immer noch viele Anhänger hat. So ein Gesicht das keinen Skandal wie Mörgeli hatte wird nicht so schnell weg sein.
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    • Basswow 06.09.2018 17:20
      Highlight Danke für die Information 🙏🏻Dann müsste ich mich glatt in ZH anmelden...und Leute aus ZH dazu animieren den abzuwählen!
      28 10 Melden
    • M. Bakunin 06.09.2018 17:32
      Highlight Im Kanton zürich ist es sowiso immer eine gute Idee die SVP-Liste direkt in den Abfall zu werfen. Die Zürcher-SVP-Fraktion hat schon einige zimlich merkwürdige und beängstigende Menschen nach Bern gebracht (Blocher, Koppel, Mörgeli usw.)
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    • din Vater 06.09.2018 18:05
      Highlight Also abwählen ist das falsche Wort. Man kann ihn lediglich nicht mehr Wählen und dafür einen anderen.
      Wäre eigentlich noch interessant, wenn man auch gegen einen Kandidaten stimmen könnte...
      35 6 Melden
    • Besorgter Bürger 06.09.2018 18:25
      Highlight Nicht vergessen: Nationalräte werden nach dem Proporzwahlsystem gewählt! Also bloss den Köppel von der SVP-Liste zu streichen, bringt so ziemlich gar nichts.
      30 7 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 06.09.2018 19:04
      Highlight Freysinger wurde auch mal mit Glanzresultat gewählt @the greatest....
      12 5 Melden
    • Gähn 06.09.2018 21:19
      Highlight @the greatest
      Nun, er führt mit 68% Abwesenheit die Liste der Schwänzer mit grossem Abstand an.
      Das lustigste an der Liste ist übrigens, dass in den Top 10 eigentlich nahezu ausschließlich "bürgerliche".
      14 5 Melden
    • Basswow 07.09.2018 14:24
      Highlight Hoppla...da gibts noch einige köppulanten 🙈 unter den blitzern und herzern...(siehe meinen ersten Beitrag) ui ui ui...
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Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Im August 2017 erwarb Christoph Blocher 24 Gratis-Wochenzeitungen. Damals versprach er, keine politischen Ziele damit zu verfolgen. Nun erscheint ein Artikel von Blocher in den Zeitungen, welche rund 700'000 Schweizer Haushalten zugestellt werden. Der SVP-Doyen sieht die redaktionelle Unabhängigkeit nicht in Gefahr.

Aus den insgesamt 697'827 Exemplaren der Gratis-Zeitungen aus dem Hause Swiss Regiomedia AG schaut dem Leser diese Woche ein nachdenklicher Christoph Blocher entgegen. Er sitzt an einem Holztisch, das Kinn in der rechten Hand. «Nachlese zum 1. August», heisst es über der Seite. Darunter ist ein Artikel mit dem Titel «Hintergrund einer Geburtstagsfeier» abgedruckt. Der Autor: Christoph Blocher, alt Bundesrat, SVP-Vordenker – und Miteigentümer der Swiss Regiomedia AG.

In den Gratis-Wochenzeitungen …

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