freundlich
DE | FR
37
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Openair

Der Festival-Sommer 2016 in vier Grafiken

Zürich Openair https://www.instagram.com/explore/tags/zoa16/
Hier war das Zürich Open Air noch voll im Gange.Bild: instagram/#zoa16

Konzerte, Bier und Menschenmassen: Welche Open Airs gehören zu den Top 5 des Festival-Sommers?

Mit dem Zürich Open Air ging am Samstag das letzte grosse Open Air der Schweiz zu Ende. Zeit, auf die etlichen Konzerte, Zeltstädte und getrunkenen Biere zurückzuschauen.
30.08.2016, 11:2531.08.2016, 12:14

Der Festival-Sommer ist vorbei. Stimmt nicht ganz, denn am 10. September findet zum Beispiel noch das Glücklich-Festival in Luzern statt, doch die Schwergewichte wie das Open Air Frauenfeld oder St.Gallen haben ihre Bühnen bereits wieder abgebaut. Hier die Top 5 in den wichtigsten vier Kategorien:

1. Anzahl Eintritte pro Tag (Durchschnitt):

Spectators cheer at the Music Open Air Festival in Gampel, Switzerland, on Saturday, August 20, 2016. The annual festival runs from 18 to 21 August. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
grafik: watson/KEYSTONE

Was die Anzahl Eintritte pro Tag anbelangt, hat das Open Air Frauenfeld die Nase vorn. 170'000 Eintritte waren es über die vier Tage (inklusive EarlyBird am Donnerstagabend) verteilt. Das macht 42'500 pro Tag. Mit dieser Anzahl könnte man das Hallenstadion täglich mehr als drei Mal füllen. In absoluten Zahlen hat aber das Paléo-Festival in Nyon über sechs Tage mehr Eintritte verzeichnet, nämlich 230'000. 

Paléo-Festival in Nyon, eine vergängliche Stadt mit 50'000 Einwohnern

1 / 19
Paléo-Festival in Nyon, eine vergängliche Stadt mit 50'000 Einwohnern
quelle: keystone / anthony anex
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

2. Anzahl Acts:

Spectators cheer at the Music Open Air Festival in Gampel, Switzerland, on Saturday, August 20, 2016. The annual festival runs from 18 to 21 August. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
grafik: keystone/watson

199 Bands spielten am Montreux Jazz Festival. Das ist nicht sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass dieses 16 Tage dauert – macht durchschnittlich 12 Bands pro Tag. Auch das zweitplatzierte Paléo-Festival dauert länger als die meisten anderen Open Airs, nämlich sechs Tage. Am Zürich Open Air spielten 90 Bands und DJs innert vier Tagen. Eine geballte Ladung von 22 Acts pro Tag.

Impressionen vom Zürich Open Air 2016

1 / 21
Impressionen vom Zürich Openair 2016
quelle: instagram/#zoa16 / instagram/#zoa16
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

3. Kosten für einen Tageseintritt: 

Spectators cheer at the Music Open Air Festival in Gampel, Switzerland, on Saturday, August 20, 2016. The annual festival runs from 18 to 21 August. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
grafik: keystone/watson

Bezüglich Preis macht wieder das Jazz Festival in Montreux das Rennen. 160 Franken kostet beispielsweise ein Einzeleintritt ins Auditorium Stravinski während des Festivals. Stehplatz, versteht sich. Ein Abo über 16 Tage kostet sogar 1420 Franken. Das teuerste Open Air hingegen ist das in St.Gallen. Dort bezahlte man dieses Jahr 102 Franken für einen Ein-Tagespass.

Schlammgallen!

1 / 21
Schlammgallen!
quelle: epa/keystone / gian ehrenzeller
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

4. Kosten für ein Bier (inkl. 2 Franken Depot):

Spectators cheer at the Music Open Air Festival in Gampel, Switzerland, on Saturday, August 20, 2016. The annual festival runs from 18 to 21 August. (KEYSTONE/Manuel Lopez)
grafik: KEYSTONE/watson

Wo wird das Bier wohl am teuersten sein? Natürlich in Zürich. 8.50 bezahlte man für einen 4dl-Becher. Zwar sind darin noch 2 Franken Depot einberechnet, doch wer hat keine Jetonsammlung bei sich zu Hause, mit der er nach einem Festival nichts mehr anfangen kann?

Was war das für ein Wochenende am Open Air Gampel!

1 / 42
Was war das für ein Wochenende am Open Air Gampel!
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

Alle Plakate aus 40 Jahren Open Air St.Gallen: Oh, wie bist du bunt geworden!

1 / 46
Alle Plakate vom Openair St.Gallen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

37 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
SanchoPanza
30.08.2016 12:02registriert Dezember 2014
und jetzt noch die Anti-Version der Grossen (Abzocker):

Clanx Festival, Appenzell

Anzahl Eintritte pro Tag: 1'200, hätte Platz für mehr aber wer will schon immer lange anstehen und Sardinenbüchsen-Konzerte erleben.

Anzahl Bands: 23, auf zwei Bühnen. Lokale Verankerung aber auch überregionale wie zB Grossstadtgeflüster oder Liricas Analas.

Eintrittskosten: 59fr für drei Tage

Kosten für ein Bier: Fr. 3.- für 4dl, Depot brauchts nicht, dass Clanx bleibt auch so sauber 😎

so, jetzt ist aber genug. Eins noch, dass Essen... wow...!
492
Melden
Zum Kommentar
avatar
sheshe
30.08.2016 12:23registriert November 2015
Musikfestwochen Winti, 9 Tage lang gratis Eintritt und danach ab 55.- pro Tag! Und das alles mitten in der Stadt und mit coolen Leuten!
461
Melden
Zum Kommentar
avatar
nickmiller
30.08.2016 13:13registriert März 2014
Jaja einfach die gampel-fotos vom letzten jahr nehmen, was? Habt gedacht ich merk's nicht? Nein nein, nicht mit mir. Erwischt 😋
280
Melden
Zum Kommentar
37
Ziviler Ungehorsam: Die Klimaaktivisten haben nun Universitäten im Visier
In den nächsten Tagen werden gleich in zwei grossen Schweizer Städten Bildungsinstitutionen besetzt. Verantwortlich dafür sind Klimastreik und End Fossil Basel. Das zeigen Recherchen.

Lange war von der Bewegung Klimastreik in der Schweiz nur noch wenig zu hören. Zuerst überdeckte die Pandemie zwei Jahre lang alles. Dann beherrschten Ukrainekrieg und Energiekrise die Schlagzeilen. Zudem kämpfte die Bewegung vorübergehend mit «Burn-out-Problemen».

Zur Story