Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jastina Doreen Riederer freut sich bei ihrer Kroenung zur neuen Miss Schweiz 2018, aufgenommen am Samstag, 10. Maerz 2018 in der Trafohalle in Baden. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

«Für mich ist unverständlich, dass man Jastina sechs Wochen vor Amtsende entlässt», sagt die ehemalige Chefin der Miss Schweiz-Organisation. Bild: KEYSTONE

«Auch ich wurde beleidigt» – Ex-Chefin wettert über Miss Schweiz-Organisatoren

Geschäftspartnerin Angela Fuchs sagt, Lohn und Spesen seien nicht ausbezahlt worden. Und sie nimmt die abgesetzte Miss Jastina-Doreen Riederer in Schutz.

Pascal Ritter / ch media



Die Schlammschlacht um die Miss-Schweiz-Wahl geht in die nächste Runde. Jetzt meldet sich die ehemalige Verwaltungsratspräsidentin der Missenorganisation, Angela Fuchs, zu Wort und zeigt Verständnis für Jastina Riederer, die vergangene Woche als Miss Schweiz abgesetzt und per sofort freigestellt wurde.

«Für mich ist unverständlich, dass man Jastina sechs Wochen vor Amtsende entlässt und vor allem verstehe ich nicht, wieso man das auf diese Art getan hat», sagt Fuchs in einem Interview, dass sie von einer Werbeagentur machen und verbreiten liess.

angela fuchs ex ceo miss schweiz

Angela Fuchs. Bild: ch media / Sandra Ardizzone

Von Jastinas Entlassung habe sie per E-Mail erfahren – etwa zum gleichen Zeitpunkt, als in der Presse von ihrer Entlassung zu lesen war. Dass die Miss-Schweiz-Organisation Riederer verbieten will sich Ex-Miss-Schweiz zu nennen, bezeichnet sie als «unerklärlich».

Riederer war vergangenen Donnerstag per Communiqué abgesetzt worden. Sie habe gegen Abmachungen verstossen und Mahnungen ignoriert. Zudem sei Sie nicht erreichbar gewesen.

Lohn und Spesen nicht bezahlt

Angela Fuchs war zum Zeitpunkt der Wahl von Riederer noch Geschäftsführerin der Missenorganisation, hat aber laut eigenen Angaben noch im gleichen Monat, also Ende März 2018, ihren Job als CEO auf den 1. Mai 2018 gekündigt und ist im Juni 2018 aus dem Verwaltungsrat der Miss-Schweiz-Organisation ausgetreten. Sie sei aber weiterhin zu 50 Prozent Aktionärin.

An ihren ehemaligen Geschäftspartnern in Sachen Miss Schweiz lässt sie kein gutes Haar. Zunächst spricht sie vorsichtig von «unterschiedlichen Auffassungen einer fairen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit». Dann wird Sie im PR-Interview konkret: «Mein vereinbarter Lohn und meine Spesen wurden bis heute nicht bezahlt. Zudem hat die Organisation auch mich verbal und schriftlich beleidigt.»

Um welche Beträge es geht und was für Beleidigungen das waren, geht aus dem Interview nicht hervor. Auch wer genau dafür verantwortlich ist, wird nicht genannt.

Die Vorwürfe treffen aber das Paar hinter der Miss Schweiz Organisation Iwan und Andrea Meyer. Iwan Meyer war telefonisch für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Eine Reaktion per E-Mail steht noch aus.

Als Grund für ihre Gang an die Öffentlichkeit nennt Angela Fuchs den Umgang mit der geschassten Miss. «Ich kann diese öffentliche Demütigung von Jastina keinesfalls gutheissen», lässt sie sich zitieren.

Freigestellt: So kontert Riederer auf Instagram (25. Januar 2019)

   Video: © CH Media Video Unit

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 01.02.2019 19:32
    Highlight Highlight Wieso ist noch nie eine Miss Schweiz
    eine Miss Universe geworden?
    Das nervt mich.
  • Bätzi 01.02.2019 10:06
    Highlight Highlight Die Miss Schweiz Wahl hat seit langem ein Image Problem
    ergo abschaffen.
    Ausserdem brauchen wir keine Königin wir haben ja einen König der wird nicht gewählt sondern er verdient sich den Thron im Sägemehl.
    ;-)
  • I_am_Bruno 31.01.2019 20:32
    Highlight Highlight Ein wichtiges und starkes Statement. Wenn solche Aussagen nur von einer Seite von zwei zerstrittenen Seiten kommt, dann wirkt es nicht she glaubwürdig, wenn es aber sogar die ehemalige Geschäftsführerin bestätigt, kriegt das schon noch mal ein anderes Gewicht.
    Vor allem aber liegt einiges im Argen, wenn die Aktionäre, welche 50% besitzt mit solchen Aussagen an die Öffentlichkeit geht.

Teslas Model 3 wird massiv günstiger, aber die Sache hat einen Haken

Tesla stellt sein Produktportfolio beim Model 3 erneut um: Das E-Auto kann neu ab 48'200 Franken bestellt werden. Dafür rückt die versprochene Budget-Version für Schweizer Kunden wohl in weite Ferne.

Die wichtigste Änderung für Schweizer Kunden: Das Model 3 kann ab sofort in einer Standard-Version ab 48'200 Franken bestellt werden. Bislang war der Kompakt-Tesla – allerdings auch mit besserer Ausstattung – ab rund 60'000 Franken erhältlich. Beim nun günstigsten «Standard Range Plus»-Modell für knapp 50'000 Franken gibt Tesla die Reichweite mit 415 Kilometern an. Zum Vergleich: Die beiden teureren Versionen mit Allradantrieb und Dualmotor sollen 560 bzw. 530 Kilometer schaffen.

Die schlechte …

Artikel lesen
Link zum Artikel