Schweiz
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Wird auch nächstes Jahr um seine Existenz bangen müssen: das Plastikröhrchen.  bild: keystone/watson

2019 geht es dem Plastik an den Kragen – das zeigen diese 5 politischen Vorstösse

Nächstes Jahr geht es dem Plastik an den Kragen. Im Parlament häufen sich die Anfragen zu Kunststoffeinschränkungen und -verboten. Selbst die SVP will die lästigen Plastikkleber von den Früchten verbannen. 



2018 ist das Jahr der Plastikverbote. Es begann im Mai mit der Stadt Neuenburg, die Plastikröhrli verbannen wollte. Diese Woche folgt das offizielle EU-Verbot von Plastikgeschirr, Wattestäbchen und Wegwerfartikeln aus Plastik

Und auch die Problematik des Mikroplastiks, der winzig kleinen Plastikstückchen, die durch das Abwasser in die Natur gelangen, scheint immer wichtiger zu werden. Das zeigt eine kurze Google-Analyse: 

Google-Suchanfragen mit dem Suchbegriff «Mikroplastik»

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Schweizer Suchanfragen seit 2004.  bild: screenshot/google

Doch das Problem ist noch lange nicht gelöst. Darum befasst sich auch nächstes Jahr die Politik mit dem Thema Kunststoff. Das sind die fünf wichtigsten Vorstösse:  

Weg mit den unnötigen Plastikklebern

ARCHIV -- ZU DEN HEUTE VEROEFFENTLICHTEN VOTO ANALYSEN UEBER DIE ABSTIMMUNGEN VOM 23. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- ARCHIV -- After the ripening process bananas are taken out of the ripening rooms, checked for quality, and packed, pictured at a Coop banana ripening facility in Kaiseraugst, canton of Aargau, Switzerland, on September 30, 2015. Coop is one of Switzerland's largest retail and wholesale companies. Its bananas are shipped to Holland in containers from their originating country, from where they are transported to Basel and then Kaiseraugst, Switzerland, in a truck. It is vital that the bananas are cooled at the same temperature during the entire transport route. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Eingereicht von: Werner Hösli, SVP

«Was sollen diese unsinnigen Plastikkleber auf jeder einzelnen Frucht?», titelte der SVP-Ständerat Werner Hösli seine Mitte Dezember gestellte Anfrage an den Bundesrat. Er ist einer der ersten seiner Partei, der dazu einen Vorstoss einreichte. Bis anhin beackerten vor allem SP und Grüne das Thema. 

Hösli kritisiert, dass die kleinen Plastikkleber, die auf Bananen, Orangen oder Äpfeln angebracht sind, oft mit im Kompost landen und somit auch im Garten. Er will vom Bundesrat wissen, ob es die lästigen Plastikkleber überhaupt braucht, und was getan werden kann, dass diese schnellstmöglich von Obst und Gemüse verschwinden. Der Vorstoss ist noch hängig. Der Bundesrat wird erst im nächsten Jahr Höslis Interpellation beantworten. 

Kompostierbare Plastiksäcke

A customer fills his shopping into plastic bags at the checkout of a branch of

Bild: KEYSTONE

Eingereicht von: Rebecca Ruiz, SP

Neben den Plastikklebern muss sich der Bundesrat im kommenden Jahr auch mit den Raschelsäckchen beschäftigen. Seit einem Jahr kosten die weissen Kunststoffbeutel bei Migros und Coop fünf Rappen. Die Nachfrage nach den Säckchen ist seither um 80 Prozent gesunken.

Zu wenig für die Waadtländer Nationalrätin Rebecca Ruiz. In einer ebenfalls Mitte Dezember eingereichten Anfrage fordert sie, dass der Bundesrat alle Detailhändler dazu verpflichtet, in Zukunft den Kunden nur noch kompostierbare Beutel zur Verfügung zu stellen.

Die SP-Frau geht sogar noch einen Schritt weiter und will, dass der Bundesrat prüft, ob für alle Detailhändler in Zukunft ein Höchstmass an Kunststoffverpackungen festgelegt werden soll. 

Weniger Plastik im Detailhandel

ARCHIV -- ZUM TAGESGESCHAEFT DER WINTERSESSION, AM  DIENSTAG, 11. DEZEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- Food in plastic trays and plastic cuttlery pictured in Zurich, Switzerland, on May 29, 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Eingereicht von: Isabelle Chevalley, GLP

700 Kilogramm Abfall pro Jahr und Kopf verbrauchen Herr und Frau Schweizer. Damit verfehlen sie nur knapp den Weltmeistertitel, schreibt die GLP-Nationalrätin Isabelle Chevalley in ihrer Anfrage an den Bundesart.

Die Waadtländer Politikerin kritisiert einerseits, dass Detailhändler ihren Kunststoffverbrauch nicht offenlegen und der Konsument andererseits kaum Ausweichmöglichkeiten hat. «Wo kann man einen USB-Stick kaufen, bei dessen Verpackung nicht übermässig viel Plastik verwendet wurde?», heisst es in der Ende November eingereichten Interpellation. Für Chevalley ist klar: Der Verbrauch an Plastikverpackungen muss drastisch gesenkt werden. 

Weg mit dem Kunstrasen

Arbeiter aus Deutschland verlegen die ersten Bahnen Kunstrasen am Montag, 12. Juni 2006 im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Eingereicht von: Karl Vogler, CSP

Ein Dorn im Auge ist dem CSP-Nationalrat* Karl Vogler Kunstrasen. Anfang Dezember wollte er vom Bundesrat wissen, inwiefern Kunstrasen zur Mikroplastik-Verschmutzung der Umwelt beitrage. 

Der Bundesrat antwortete postwendend. Es sei zwar bekannt, dass Mikroplastik hauptsächlich durch die Zersetzung und den Abrieb von Plastikprodukten verursacht werde, heisst es in der Stellungnahme. Da aber noch keine konkreten Auswirkungen auf das Ökosystem bekannt seien, «können noch keine Aussagen zum gesetzgeberischen Handlungsbedarf gemacht werden». 

Weniger Plastik, mehr Innovation

epa07014101 Thai girls visit the 'Go Zero Waste - A Life Without Waste' exhibition at the Thai Health Promotion Foundation office in Bangkok, Thailand, 12 September 2018. The exhibition, created with recycled plastic and other waste material, was launched by the Health Promotion Fund to raise awareness on reducing waste and aimed at providing practical waste management. Thailand has been struggling with an inadequate waste separation system, including information on garbage separation practices, setting waste reduction goals, and practical innovations in waste management, the director of the health promotion fund Supreeda Aduyanon said. The exhibition runs until 31 January 2019.  EPA/NARONG SANGNAK

Bild: EPA/EPA

Eingereicht von: Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie will, dass der Bundesrat in Sachen Kunststoff über die Bücher geht. In einer Motion fordert sie das Gremium auf, gemeinsam mit den betroffenen Branchen dafür zu sorgen, dass weniger Plastikverpackungen und Einwegkunststoffprodukte produziert und verkauft werden.  

Geht es nach der Mehrheit der Kommission (nicht einverstanden damit waren sechs SVP-Politiker), soll der Bundesrat innert nützlicher Frist den Plastikmüll «erheblich» senken. Soviel Plastik wie möglich soll mit alternativen und nachhaltigen Materialien ersetzt werden. Damit das klappt, sei die Förderung von Forschung und Innovationen unumgänglich. 

Der Bundesrat sieht hingegen keinen Handlungsbedarf. Der Verbrauch von Einwegverpackungen sei in der Schweiz zwar hoch, dank der guten Abfallbewirtschaftung «ist die direkte Belastung der Umwelt aufgrund von Verpackungen und Produkten allerdings gegenüber den Hauptemissionen sehr klein.» Wenn man das Problem lösen wolle, müsse man es bei der Wurzel packen. Es lohne sich nicht, einfach nur auf Einwegverpackungen einzudreschen. Man müsse Lösungen finden, um den Kunststoff insgesamt ökologischer und nachhaltiger zu produzieren und abzubauen.  

Der Nationalrat hat die Motion am 11. Dezember angenommen. Im nächsten Jahr entscheidet der Ständerat darüber. Erst dann wird sich zeigen, ob der Bund handeln muss. 

* In einer früheren Version dieses Artikels wurde Karl Vogler als CVP-Nationalrat bezeichnet. Vogler ist zwar in der CVP-Fraktion, sitzt aber für die Christlich-soziale Partei Obwalden (CSP-OW) im Nationalrat.

So wird das Plastiksackverbot in Kenia durchgesetzt

abspielen

Video: srf

Plastikmüll im Meer

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    Alle Leser-Kommentare
  • promensch 24.12.2018 00:40
    Highlight Highlight Auch unsere Häuser werden mit Plastik eingepackt. Neben der Baustelle überall Kügelchen von der Verarbeitung. Alternativen unsere Schafschur nicht verbrennen unsere Bäume nicht nach China versenden, sind bekannt. Und es gäbe auch noch andere Möglichkeiten. Werden aber kaum verlangt und von der Planung bis zu den Betrieben, auch nicht groß angeboten. Als Schreiner bist du Exot , wenn du natürliche Oberflächenbehandlung im Sortiment hast. Fazit an alle Berufsgruppen, der Fachmann weiß Bescheid, in der Angst wird lieber nichts gesagt. Die letzte Entscheidung trifft zu oft das Portemonnaie.
  • Trashbag 23.12.2018 19:03
    Highlight Highlight Kompostierbare Pastiksäcke? Was für ein Müll. Stehen in Konkurrenz mit Nahrungsmitteln und erfordern einen höheren Energieaufwand in der Herstellung. Das einzige was dies bringt, ist dass man sie mit gutem Gewissen in der Natur entsorgt.
    Und diese Produkte brauchen dann teilweise trotzdem Jahre um abgebaut zu werden.

    Erdöl haben wir sowieso, verarbeiten wirs zu Plastik, solange der richtig verbrannt/recycled wird ist der Nutzen grösser als mit dem Erdöl eine Heizung zu betreiben.
  • Klaus07 23.12.2018 17:16
    Highlight Highlight Der Abrieb von Fahrzeugreifen ist derzeit (2018) persistent. Etwa 28 % des primären Mikroplastiks sollen durch Abrieb von Reifen entstehen.

    Und dann verbietet man Plastikstrohhalme?
  • aglio e olio 23.12.2018 16:13
    Highlight Highlight "Der Bundesrat antwortete postwendend. Es sei zwar bekannt, dass Mikroplastik hauptsächlich durch die Zersetzung und den Abrieb von Plastikprodukten verursacht werde... Da aber noch keine konkreten Auswirkungen auf das Ökosystem bekannt seien, «können noch keine Aussagen zum gesetzgeberischen Handlungsbedarf gemacht werden».

    Damit widerspricht der BR mMn dem
    USG Art.1 Ziff. 2
    "Im Sinne der Vorsorge sind Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, frühzeitig zu begrenzen."

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19830267/index.html


  • TheRealDonald 23.12.2018 15:22
    Highlight Highlight In der Schweiz sind nicht Plastikverpackungen das grosse Problem (die werden zum grössten Teil korrekt entsorgt), sondern das Mikroplastik in Kosmetika. Es wäre schön, wenn die Grossverteiler an ihren Gestellen bei Duschmitteln usw. anschreiben würden "enthält Mikroplastik". Die Hersteller würden dann sehr schnell unter Druck kommen. Noch besser (analog Zigis): "Die Verwendung dieses Produktes schädigt die Umwelt". Es wäre so einfach, wenn alle ein bisschen wollten.
  • andrew1 23.12.2018 15:17
    Highlight Highlight Mir kommen da spontan chipstüten und plastik proteinpulverbehälter in den sinn. 2/3 luftdamit es schön gross im regal steht.
  • Starforrze 23.12.2018 14:43
    Highlight Highlight Und derweil verpackt man getrost alles Bio-Gemüse in Plastikschalen und -hüllen...
    • dorfne 23.12.2018 15:02
      Highlight Highlight Die Alternative: Einkaufen am Wochenmarkt und alles in den mitge brachten Weidekorb legen lassen. Dort drin bleibt es dann bis zum Verzehr. Den höheren Preis für die Ware vom Markt lässt sich mit einem geringeren Fleischkonsum kompensieren. Und es braucht dann auch weniger gebührenpflichtige Abfallsäcke.
  • Baba 23.12.2018 14:41
    Highlight Highlight Am Freitag in der Gemüseabteilung eines MMM: vom Salat (Chicorino Rossi, Eisberg, Endivien, Zuckerhut...etc) über Weisskabis bis hin zum Lauch - ALLLLLLES in Plastik eingepackt! Mich nervt sowas 🤬🤬🤬

    Ich gehe davon aus, dass es bei anderen Retailern analog ist.

    Diese Unsitte abzuschaffen würde entschieden mehr bringen, als die kleinen Plastikkleberli zu verbieten.
    • Nelson Muntz 23.12.2018 17:31
      Highlight Highlight Kauf beim Bauern- oder Wochenmarkt ein, Problem (ein klein wenig) gelöst.
  • ubu 23.12.2018 14:21
    Highlight Highlight Ein richtiger Schritt. Aber noch richtiger wäre, den Flugverkehr anständig zu besteuern.
  • Rodolfo 23.12.2018 14:15
    Highlight Highlight Zu Unrecht sagt man heute noch zu den Plastik-Trinkhalmen "Strohhalm" - doch damals, während dem II. Weltkrieg - erhielten wir in der Schule unsere heisse Pausenmilch mit Strohhalmen - aber echt! Aus Stroh!
    Vielleicht würde sich ein Versuch mit Stroh lohnen......
  • DaniSchmid 23.12.2018 13:18
    Highlight Highlight Diese populistische Plastikhysterie auf die auch noch alle unreflektiert einsteigen, nervt. Plastik ist ein Problem, klar. Schweizer Plastik landet im Recycling oder in Verbrennungsanlagen, nicht im Mekong oder den Ozeanen. Das grosse Problem ist Abrieb von Autoreifen der in unsere Gewässer gelangt. Aber Hauptsache, Chiquita-Kleberli und Plastikröhrli verbieten und sich anerkennend auf die Schulter klopfen. 🤦‍♂️
    • dorfne 23.12.2018 15:07
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass sehr viele Länder dieser Welt keine Kehrichtverbrennungsanlagen haben. Aller Abfall landet auf irgendwelchen Müllhalden, von wo aus sich der Plastik übers ganze Land verteilt und auch in den Gewässern landet. Vielleicht sollte die Entwicklungshilfe mal da ansetzen, beim Bau von Verbrennungsanlagen.
    • Baba 23.12.2018 15:44
      Highlight Highlight mogad: Sie sprechen mir aus dem Herzen! Das Problem ist, dass die Politik in diesen Ländern Kehrichtverbrennungen dermassen dämonisiert hat (giftige Abgase etc), dass die Widerstände in der Bevölkerung riesig sind 😕

      Ein winzig kleiner Beitrag wäre es schon, wenn alle Reisenden ihren Plastikmüll aus solchen Ländern wieder nach Hause nähmen und hier in der CH in die Verbrennung, bzw das Recycling geben.
  • urwald 23.12.2018 13:06
    Highlight Highlight Ein Experte sagte mir mal, dass durch Littering etwa 3'000t Abfall in der Schweiz generiert werden.
    Der Abrieb von Autoreifen beträgt hingegen etwa 10'000t pro Jahr.
    Ist das nicht auch Mikroplasik?
    Ich bin mir mit den Zahlen nicht mehr zu 100% sicher, jedoch stimmt das Verhältniss.
    • dorfne 23.12.2018 15:09
      Highlight Highlight Und dann kommt noch der Mikroplastik inkl. Silikon in Duschgels, Bodylotions, Haargel, Wax usw..
  • PC Principal 23.12.2018 12:59
    Highlight Highlight Ich lege mir jetzt schon einen riesigen Vorrat an Plastikgeschirr zu. Einweggeschirr hat den Vorteil, dass man nicht immer abwaschen muss.
    • Schlingel 23.12.2018 13:19
      Highlight Highlight Und den Müll einfach auf den Boden zu schmeissen hat den Vorteil dass man ihn nicht raus bringen muss. Und Atomabfälle ins Meer zu werfen hat den Vorteil...ach lassen wir das...
    • DerMedicus 23.12.2018 13:44
      Highlight Highlight cooler typ.......
    • Zerschmetterling 23.12.2018 13:45
      Highlight Highlight Haha, deine Ignoranz finde ich stark...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aglaya 23.12.2018 12:36
    Highlight Highlight Eine kleine Korrektur: Karl Vogler gehört nicht der CVP, sondern der Obwaldner CSP an.
  • Kilian Küttel 23.12.2018 12:34
    Highlight Highlight Hallo liebe Watson-Freunde

    Sorry jetzt für Besserwisserei, aber: Wenn ich nicht komplett falsch liege, ist Karl Vogler nicht CVP-Nationalrat. Er ist zwar in der CVP-Fraktion, vertritt aber die CSP.
  • wädenswiler 23.12.2018 12:15
    Highlight Highlight Da aber noch keine konkreten Auswirkungen auf das Ökosystem bekannt seien, «können noch keine Aussagen zum gesetzgeberischen Handlungsbedarf gemacht werden»

    ...übersetzt heisst das doch "in dubio pro Umweltzerstörung/Wirtschaftswachstum".

    Es wird Zeit, dass wir nächstes Jahr dieses Parlament (und damit auch die Regierung) abwählen und durch umweltbewusste/nachhaltig denkende PolitikerInnen ersetzen.
  • wipix 23.12.2018 12:12
    Highlight Highlight Ich finde auch, dass man, wo es geht, Plastik ersetzen soll durch keine oder Kompostierbare Behätnisse. Dies wird aber bestimmt nicht ohne Spuren am Konsummten vorbeiziehen. Denn alternative Verpackungen ksten mehr als Plastik und werden zu einem grossen Teil durch due Kunden berappt.
    Der Vorteil von gesetzlichen Verfügungen ist jedoch, dass alle umstellen müssen und dadurch die Produtionszahlen schnell ansteigen werden. Das widerum vergünstigt den Wechsel für alle.
    • Grohenloh 23.12.2018 12:57
      Highlight Highlight Ja, genau. Sie wird sogar vollständig vom Kunden betappt, was auch i.O. Ist, kostet doch Plastik praktisch nichts. Die abbaubaren Verpackungen werden, einmal in diesen Mengen hergestellt auch nicht viel kosten.

      Noch ein Wort zu „Gratissachen“ wie Superpunktzeug oder Märkelitierli: Die bezahlt nicht Herr F. Migros oder Frau M. Coop aus ihrem Privatvermögen sondern alle Kunden mit den Preisen. Das ist alles reiner psychologisch funktionierender Mist. Und die Cumulus Punkte zahlen ALLE Migroskunden zu Gunsten der Cumulussammler. 😆 Deshalb habe ich auch ein Kärtchen.
    • Posersalami 23.12.2018 13:06
      Highlight Highlight Viel Verpackungen sind ganz einfach unnötig oder viel zu gross. Vieles ist nicht nur in Plastik verpackt, sondern auch noch eingeschweisst.

      Da müsste mal als erstes ansetzen.
    • 7immi 23.12.2018 13:31
      Highlight Highlight dann müssen diese kompostierbaren behälter aber auch auf dem kompost / deponie landen. gehen sie in die verbrennung, könnte man auch herkömmlichen kunststoff verwenden, der auf diesem weg weniger ressourcen braucht...
      ein problem des abbaubaren kunststoffs ist aber auch die hygiene. ab der produktion beginnt der abbau, was nicht sehr hygienisch ist. noch kann man nicht bestimmen, wann der zersetzungsprozess beginnt.
  • wamama 23.12.2018 12:05
    Highlight Highlight Hier muss jetzt Parteienübergreifend gehandelt / zusammengearbeitet werden. Von SVP bis Grüne müssen alle am selbem Strang ziehen.
    Bitte vergesst für einmal das Parteienmodell. Es ist unser Aller Interesse.
    • Ale Ice 23.12.2018 14:05
      Highlight Highlight Der Welt wäre es nämlich völlig egal, von welcher Partei sie gerettet würde.
  • elnino 23.12.2018 12:00
    Highlight Highlight Gute Ideen, die hoffentlich einen neuen Umgang mit Plastik einläuten

    Schon aufgefallen, dass viele
    bio Produkte in der Schweiz in Plastik eingepackt werden (damit sie mit nicht bio Produkten in Kontakt kommen/klar getrennt sind) - warum das nicht auch ändern
  • wolge 23.12.2018 11:54
    Highlight Highlight Reduktion von co2 und Plastik ist schon mal sehr gut. Doch wann beginnen wir endlich über die Überbevölkerung zu sprechen? Wir haben alles andere als zu wenige Menschen auf der Welt und trotzdem subventionieren wir Familien in Europa immer stärker und in der dritten Welt fliessen Spendengelder in Gesundheit und Essen statt in Altersvorsorge, Familienplanung und Bildung. Macht dies Sinn? Gerade im Hinblick auf Umweltverschmutzung, Artensterben und globaler Erwärmung müssen wird endlich umdenken.
    • Heinz Schmid 23.12.2018 12:24
      Highlight Highlight Ich empfehle Ihnen diese BBC Sendung zu schauen: /watch?v=-UbmG8gtBPM
      Sie dauert eine Stunde, aber ich verspreche Ihnen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, werden Sie es nicht bereuen.
    • SparkintheDark 23.12.2018 12:28
      Highlight Highlight Ein Herr hatte damals so eine Idee, so etwa vor 80 Jahren, aber das war dann auch nicht wieder allen recht. Der Herr war übrigens sehr naturverbunden. Leider hatte er auch einen mächtigen Dachschaden.
    • dorfne 23.12.2018 15:22
      Highlight Highlight Ich war ja entsetzt, als ich kürzlich am TV hörte, der Tessin wolle jetzt wie viele andere Kantone auch eine Zusatzprämie für jedes neugeborene Kind gewähren, nebst den üblichen Steuerabzügen und Kinderzulagen, versteht sich. Begründung: zu tiefe Geburtenrate! Die Geburten in absoluten Zahlen übersteigen seit Jahren die Todesfälle. Auch wenn die Geburtenrate pro Frau sinkt, kommen wegen der Zuwanderung immer noch zuviele Kinder auf die Welt. So bekämpft man die Überalterung auf Dauer nicht, man trägt sie in die Zukunft und verstärkt sie noch.
  • Albert J. Katzenellenbogen 23.12.2018 11:41
    Highlight Highlight Vielleicht hat. Ja auch mal jemand eine Idee, wie man grosse Produktionsländer wie China oder Indien zum Umdenken bewegen kann. Nebst grösserer Produktionen von Kunststoffen haben diese auch einen direkten Meerzugang. Dieser wird auch häufig als Kanalisation gebraucht.
    Der Nutzen wäre dort viel grösser als bei uns die Plastiksäckli zu verbieten. Diese bösen 700kg Abfall (welche nicht ausschliesslich Plastik sind) werden hierzulande eh meist verbrannt.
    • Erba 23.12.2018 12:25
      Highlight Highlight Wir sollten als reiches Land als Vorbild gelten. Es ist immer das gleiche. Wenn wir uns nicht ändern wollen, müssen die anderen herhalten.
    • Heinz Schmid 23.12.2018 12:27
      Highlight Highlight A. Auch China und Indien beteiligen sich am Pariser Abkommen.
      B. Das verbrannte Plastiksäckli (CO2) ist was wir verhindern wollten
    • Albert J. Katzenellenbogen 23.12.2018 15:27
      Highlight Highlight Heinz Schmidt:
      Das ist so. Es interessiert dort nur niemanden, dass die Regierung an solchen Abkommen teilnehmen um keine wirtschaftlichen Nachteile fürchten zu müssen.
      Kehrichtverbrennungsanlagen haben die modernsten Filternanlagen überhaupt. Es geht vergleichsweise wenig Abgas in die Atmosphäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 23.12.2018 11:39
    Highlight Highlight Keine Ahnung was diese Vorstösse unserer Umwelt bringen soll. Ist nur so dass die Verbrennungsanlagen eine Zähnlücke voll weniger zu kauen haben. Ansonsten sind das Tröpchen auf den heissen Stein. Klar.. jeder kann mit kleinen Dingen etwas dazu beitragen und zusammen können wir grosses bewirken. NEIN! Politiker verschwenden ihre Zeit mit solchem Pipifax. Wenn es 5nach12 ein soll, dann brauchen wir GROSSE Massnahmen! Dann muss geklotzt und nicht geklekert werden! Dann braucht es grosse und pragmatische Massnahmen! Alles andere ist kompletter Humbug... Plastikrörli verbieten? Ich lach mich tot.
    • Heinz Schmid 23.12.2018 12:35
      Highlight Highlight Wir erleben gerade eine Revolution: Die grossen Finanzinstitute kehren ab von konventionellen Energieträgern wie Öl und steigen in erneuerbaren Energien ein. Ich kann nicht genug unterstreichen wie wichtig dies ist!
      Und sie haben schon recht; die grosse Verschendung machen einige wenige Unternehmen. Aber alle diese Industrien (e.g. Stahl/Beton Herstellung) arbeiten an Lösungen.
      Es braucht alle.
      Aber wenn sie wissen wie ein Abfalleimer vor einem McDonalds aussieht, wird ihnen klar das auch die Zivilbevölkerung mithelfen muss.
  • ostpol76 23.12.2018 11:33
    Highlight Highlight Als ich den Titel las dachte ich zuerst es gehe um die Bachelor Kandidatinnen 😉
  • SparkintheDark 23.12.2018 11:32
    Highlight Highlight Es gibt keine Studien die Mikroplastik als gefährlich einstufen.

    Plastiksäckli verbot peinlichkeit.

    Zwingli hat die Stadt im Griff, wieder, nur damls mit der grünen Bibel.

    Lieber lokal Pflästerlipolitik fürs Gewissen, anstadt wirklich etwas veränder.

    Aber hey hüt gani mit em Velo go poschtÄ

    Voll lässsssd
    • RichPurnell 23.12.2018 12:43
      Highlight Highlight "Es gibt keine Studien die Mikroplastik als gefährlich einstufen."

      Können Sie diese absolut kreuzfalsche Aussage irgendwie belegen?
      Kommen Sie schon, seien Sie ehrlich, Sie haben noch nie im Leben eine Studie tatsächlich gelesen.

      Das einzige was eine Peinlichkeit ist, ist ihre Aussage.
  • Nelson Muntz 23.12.2018 11:30
    Highlight Highlight Den Hebel mal dei der Verpackungsindustrie ansetzen.

    Plastikfolien und Verpackungen werden billigst in Osteuropa, Asien oder Italien eingekauft und mit riesigen Margen and Lebensmittelhersteller in der Schweiz weiterverkauft. Ökologische Varianten werden, wegen den tieferen Margen, bewusst nicht gefördert.
  • Ale Ice 23.12.2018 11:25
    Highlight Highlight Vielleicht ist es schon 5 nach 12.
    Trotzdem.
    Handeln statt Diskussionen.
    • incorruptus 23.12.2018 11:37
      Highlight Highlight Wenn nicht schson 10 nach. Es wird noch immer viel zu wenig getan, die Schweiz hätte eindeutig die Möglichkeit eine Vorreiterrolle zu übernehmen.. Unser Wohlstand ist derart hoch, dass dies mejr als nur möglich ist. Klar, wenn unser Lebensstil angepasst werden muss, stört das den Grossteil der Schweizer Bevölkerung. Nur dumm, dass auch unser eigener Nachwuchs nicht mehr leben kann, wenn es mit der Verschmutzung so weiter geht.

      Zuerst zu diskutieren wäre vielleicht jedoch trotzdem nicht schlecht: diskutieren um zu Handeln!
    • SparkintheDark 23.12.2018 12:24
      Highlight Highlight Oder sieben vor acht? Oder Panik auf der Titanik?
    • Ale Ice 23.12.2018 14:01
      Highlight Highlight @incorruptus
      Treffend formuliert!
      Mögen sehr viele so denken, reden und handeln!
  • Mario Conconi 23.12.2018 11:23
    Highlight Highlight Die Platikkläberli stören Herrn Hösli????
    Das krankhafte einpacken von BioGemüse ist doch viel schlimmer und störender!
  • Randy Orton 23.12.2018 11:20
    Highlight Highlight Was für eine heuchlerische Pflästerlipolitik. Eben erst noch effiziente Umweltgesetze abschiessen, nun Aufkleber auf Früchten verbieten wollen...
  • dr.gore 23.12.2018 11:18
    Highlight Highlight Gut, dass etwas gemacht wird. Nur denke ich wird am falschen Eck begonnen. Man sollte m.M.n. zuerst dort anfangen, wo viel Plastik eingespart werden kann und nicht Kleinigkeiten, wie wenig bringen und viel Regelung mit sich bringt!
  • T13 23.12.2018 11:18
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