Schweiz
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Dänemark, Deutschland und Belgien ermitteln (v.l.): Lars Mikkelsen, Jasmin Gerat und Veerle Baetens. Bild: ZDF

«The Team», online und am TV

Koital zu Tal! Die Serie «The Team» zeigt die Schweiz von einer verrückt attraktiven Seite

Neben Dänemark, Deutschland, Belgien und Österreich hat auch die Schweiz in die Krimiserie «The Team» investiert. Und gleich zwei Hauptrollen erhalten. Die eine in Gestalt von Carlos Leal. Die andere, hmmm, verraten wir später.



Seit ein paar Tagen läuft «The Team» jetzt online. Bei ZDF, ORF und SRF. Aber erst sieben Folgen. Das Finale wird aufgeschaltet, sobald 25'000 Leute den Hashtag #TheTeam vertwittert haben. Eine Aktion, die gerade sagenhaft in die Hosen geht. Am Donnerstagnachmittag meldete das ZDF:

Dabei ist der Online-Service prima. Originalton mit Untertiteln. So, wie man Serien sehen will. Über 9000 User hatten sich die erste Folge in den ersten fünf Tagen angeschaut. Am Fernsehen läuft «The Team» ab 28. Februar (SRF), 5. März (ORF) und 8. März (ZDF) synchronisiert. Das Fernsehen traut seinen Online-Konsumenten weit mehr zu als der traditionellen Zuschauerschaft. Das schätzen wir natürlich. Und schauen mal. «The Team» also: Antwerpen, Berlin, Kopenhagen, ein Fall, drei Ermittlerteams, die kreativen Köpfe dahinter sind Dänen.

Und alles beginnt: Mit einem Schweizer! Dabei waren die Schweizer gar nicht die grossen Geldgeber! Grossartig, wie nett das Serien-Europa mit der Schweiz ist! Der Schweizer ist Carlos Leal und tut, was er sicher sehr gut kann: Er besucht Frauen. In Berlin, Antwerpen, Kopenhagen. Er ist Belgier und heisst Jean Louis. Ist Schriftsteller, Journalist und Filmemacher, erfahren wir später. Das macht sich gewiss gut bei den Frauen.

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Carlos Léal als Jean Louis Poquelin. Bild: ZDF

Trailer zu «The Team»

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Youtube/ZDF

Dann ist eine von ihnen tot. Krass. Aber so ergeht es Frauen zu Beginn eines Krimis immer. Die andern beiden sind auch tot, erfahren wir ganz wenig später, durchs linke Auge geschossen und ein Finger mit einer Gartenschere abgetrennt. Sie waren «Lüxehur», sagt die belgische Ermittlerin.

Dazwischen: Schnitt in die Schweiz, auf den Piz Palü, blendend schönes Winterwetter, ein Mann klettert einsam, aber gewandt den Berg hoch, ich denke, ach, wär das schön, wenn sich der behende Kletterer jetzt doch als Lars Mikkelsen entpuppte! Es ist Lars Mikkelsen! Der dänische Serien-Sonnenkönig überstrahlt die Schweizer Alpen. Schön, sehr schön. Ich denke, hmmm, Lars Mikkelsen mal nackt zu sehen, wär auch schön. Und schon hat Lars Mikkelsen Sex! Vor unserem Alpenpanorama und unseren Augen! In dieser Serie gehen Wünsche in Erfüllung. Aber Achtung, jetzt kommt's: Gefilmt wurde der Piz Palü nicht in der Schweiz. Die Bergwelt ist in Wirklichkeit eine österreichische. Egal.

Lars Mikkelsen zu Berg ...

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Bild: ZDF

... und koital zu Tal

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Bild: Screenshot SRF

... und postkoital ...

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Bild: Screenshot SRF

... und postpostkoital.

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Bild: Screenshot SRF

Ach ja, Lars Mikkelsen heisst Harald und wird der Chef des trinationalen Teams in Sachen Prostituiertenmord. Das Ganze ist wie «CSI» mit den Schauspielern aus «Forbrydelsen» und «The Bridge», verpackt in den angesagten Tristesse-Look des «Nordic Noir». Bloss ohne die sozialkritisch-psychologische Tiefenschürfung. Ein sehr flotter Dreier und ein sehr exakt berechnetes Produkt. Muss man jetzt mal kritisch anmerken dürfen. Aber enorm spannend.

Schauen wir weiter: Es gibt ein Foto, darauf sind die drei Toten mit einer vierten Lüxehur zu sehen. Am Filmfestival von Cannes. Wo ja in Realität oft auch Lars Mikkelsen und sein Bruder Mads anzutreffen sind. In Bars. Ob sie dort auch Kontakt zu den Lüxehur pflegen? Die Vierte ist übrigens auch tot, und bald noch eine Fünfte. Und Jean-Louis hat einen Goldzahn und Krebs. 

Die belgische Ermittlerin, die auch gern während des Velofahrens ermittelt, ist cool, die deutsche nervt leicht, aber ab Folge 2 schon nicht mehr so sehr. Harald sieht immer alle Frauen an, als hätte er irgendwann fantastischen Sex mit ihnen gehabt. Kann sein, dass er das mit einer auch gehabt hat, aber ich verrate jetzt nichts mehr. 

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Typisch belgischer Veloweg. Mit Ermittlerin. Bild: Screenshot SRF

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