Schweiz
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Bald ist Abstimmung 

Sind Sie für die Einheitskasse? Machen Sie den Test!

watson hilft bei der Entscheidung mit dem Abstimmungstest. Bild: keystone

Am 28. September stimmt die Schweiz über die Krankenkassen-Initiative ab. Noch immer sind viele unentschlossen. watson bringt mit dem Abstimmungstest die Abhilfe.



Quiz
1.Dieses Quiz wird Ihnen sagen, ob Sie für oder gegen die Krankenkassen-Initiative stimmen sollen. Freuen Sie sich?
Ein vom WDR zur Verfuegung gestelltes, undatiertes Foto zeigt den Fernsehmoderator Joerg Pilawa mit einer Puppe der Maus aus der 'Sendung mit der Maus'. Nach 35 Jahren bekommt einer der dienstaeltesten deutschen Fernsehstars eine eigene abendfuellende Show: die Maus. In einer zweistuendigen Mischung aus Spiel und Quiz gratulieren am Samstag, 8. April 2006, Prominente und mehr als 400 junge Studiogaeste der stummen Zeichentrickfigur zum Geburtstag. Pilawa fuehrt durch die Sendung mit dem Titel 'Frag doch mal die Maus'. (AP Photo/WDR, T. Jander)  ** NUR ZUR REDAKTIONELLEN VERWENDUNG IM ZUSAMMENHANG MIT OBIGER SENDUNG UND NENNUNG: WDR/T. JANDER *  * zu unserem Korr APD7334 **
AP WDR
Jaa!
Nicht so.
Kein Smalltalk bitte!
2.Wie häufig wechseln Sie die Krankenkasse?
Eine junge Frau beim Vergleichen verschiedener Krankenkassen-Praemien mit Hilfe von Comparis, aufgenommen am 7. Februar, 2007, in Luzern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)A young woman compares various rates for health insurance with the Internet-Pricefinder Comparis , captured in Lucerne, Switzerland, on February 7, 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)
KEYSTONE
Krankenkassenwechsel? Davon höre ich im Herbst jeweils etwas … kann man das essen?
Ich habe einmal die Krankenkasse gewechselt.
Jedes Jahr schaue ich, welche Krankenkasse die günstigste ist.
Ich wechsle jedes Jahr die Krankenkasse.
3.In der Schweiz gibt's über 60 private Krankenkassen. Für Sie ist das …
… ein unübersichtliches Angebot, das zwar Wettbewerb verspricht, aber die Preise nicht sinken lässt.
… ein notwendiger Wettbewerb, der die Preise tief und die Qualität hoch hält.
4.Das Krankenkassen-System ist nicht perfekt. Was ist Ihrer Ansicht nach der Grund dafür?
ZUM PRAEMIENANSTIEG DER SCHWEIZER KRANKENKASSEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen, aufgenommen am 5. Juni 2009 in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
KEYSTONE
Im Gesundheitssystem gibt es zu viel Regulierungen und Bürokratie. Vielleicht müsste man da etwas ändern.
Die Krankenkassen terrorisieren uns immer noch mit Telefonwerbung und entscheiden nach Lust und Laune was bezahlt wird.
Im heutigen System schaut niemand mehr darauf, dass die Gesundheitskosten nicht explodieren. Hier müsste man vielleicht unnötige Gewinnmacherei verhindern.
5.Was ist Ihnen im Gesundheitssystem wichtig?
Selbstbestimmung. Wenn mir die Krankenkasse nicht gefällt, möchte ich wechseln können.
Es soll einfach und unkompliziert funktionieren. Ich möchte mich nicht jedes Jahr mit Krankenkassen-Wechsel beschäftigen müssen.
6.Im Ausland gibt es viele staatliche Krankenkassen. Wenn ich daran denke …
Map and stethoscope, possible illustration for pandemic of aids,
… stehen mir die Haare zu Berge!
… finde ich die Grundidee gar nicht so schlecht.
… fällt mir nichts dazu ein.
7.Die Grafik zeigt die Entwicklung der Prämien (dunkelblau) und der bezahlen Leistungen (hellblau). Was sagen Sie dazu?
Bild zur Frage
Man sieht's: Die Krankenkassen zocken die Prämienzahler ab!
Der Pseudo-Wettbewerb zwischen den Kassen hat nichts gebracht.
Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Kein Wunder, wenn jeder wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt.
8.Krankenkassen haben heute Reserven. So mal grundsätzlich gefragt: Wem gehört das Geld?
ARCHIV -- Krankenversicherungskarten, aufgenommen am 5. Juni 2014. Der Krankenkassen-Dachverband santesuisse macht mobil gegen die strikte Trennung von Grund- und Zusatzversicherung. Wuerde dieser Vorschlag des Bundesrates umgesetzt, wuerde das rund 400 Millionen Franken im Jahr kosten. Die Versicherten muessten mitbezahlen. Das teilte santesuisse am Montag gestuetzt auf eine in Bern vorgestellte Studie von The Boston Consulting Group (BCG) mit. BCG hat errechnet, wie der stark umstrittene Vorschlag im Vergleich zur heutigen Situation zu Buche schlagen wuerde. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Den Versicherten selbstverständlich. Das ist unser aller Geld.
Das Geld gehört den Versicherungen – alles andere wäre Enteignung.
9.Sind Sie grundsätzlich mit dem Krankenkassensystem zufrieden?
Ja, wenn mir eine Krankenkasse nicht passt, dann wechsle ich einfach.
Nein, die Prämien gehen immer rauf, da macht es keinen Unterschied, ob ich bei der Kasse A oder B bin.
10.Wer soll die Höhe der Krankenkassenprämien festlegen?
Die Krankenkassen selbst, die haben ja das wirtschaftliche Risiko.
Ein Gremium, in dem Kantone, Bund, Versicherungen und Versicherte vertreten sind.
Resultat

Transparenzbox zu den Autoren

Petar Marjanovic ist Mitglied der Geschäftsleitungen der SP St. Gallen und Thurgau und befürwortet die Einheitskasse. Ressortleiterin Sabina Sturzenegger ist dagegen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • mrgoku 10.10.2014 09:37
    Highlight Highlight Eigentlich ist es relativ einfach (ich weiss ist es nicht aber was ich jetzt schreibe ist einfach zu verstehen)

    - Für die obligatorische Grundversicherung ist eine Einheitskasse absolut ideal! Jeder soll das gleiche haben, immerhin ist es obligatorisch. Somit ist es für alle genau gleich. Ein Wettbewerb in der Grundversicherung ist reine Geldmacherei!

    - Für Zusatzversicherungen soll es ein Wettbewerb geben. Je nach dem was ein Bürger braucht kann er frei entscheiden wie und wo. Ich z.B. benötige jetzt eher weniger die Zahnversicherung, dafür aber Brillenversicherung. Also wähle ich wo...
  • Hinterländer 12.09.2014 18:05
    Highlight Highlight Die ganze Geschichte ist nicht ausdiskutiert. Im Prinzip braucht es doch ein völlig neues Versicherungsmodell. Zum Beispiel: Eine allgemeine obligatorische Kranken- und Unfallversicherung (Staat), dazu entsprechende Zusatzversicherungen (Privat), eine Spitalwahl- und Spitalkostenversicherung als Ergänzung zur Grundversorgung (Privat), eine obligatorische Pflegeversicherung für Invalidität und Alter (Staat) und eine Zahnpflegeversicherung (Privat). Damit wäre alles abgedeckt.
  • Fabian Schmid (3) 12.09.2014 09:29
    Highlight Highlight Grundversicherung auf hohem Niveau muss staatlich und für alle gleich sein, ansonsten ist das Solidaritäts- &Gleichheitsprinzip der obligatorischen Krankenversicherung a priori nicht gegeben.
    Im Bereich der Zusatzversicherungen und den Privatabteilungen etc. kann und soll es Wettbewerb geben.
    Die AHV bspw. ist ja auch keine 2 Klassen Altersvorsorge.
  • SofaSurfer 11.09.2014 22:51
    Highlight Highlight Ich hätte es begrüsst, wenn bei diesem quiz einige "lehrreiche" fragen und antworten zur verfügung gestanden wären. Watsonleser sind ja nicht doof und daher hätte man dinge wie "gute und schlechte risiken, altersklassen, fallpauschalen-themen usw" einbauen dürfen.... Ich persönlich finde das Thema und die Abstimmung sehr wichtig und verstehe daher den Boulevard-like styl des artikels/quiz' nicht....
  • Negan 11.09.2014 22:10
    Highlight Highlight @nimmersatt... Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
  • Negan 11.09.2014 22:10
    Highlight Highlight @nimmersatt... Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    • nimmersatt 11.09.2014 22:40
      Highlight Highlight BB ist die Folgegeschichte eines maroden Gesundheitssystems und der neoliberalen ideologie, die Eigeninitiative (Drogenproduzent) hochhaelt und staatliche Grundversorgung abbaut/verhindert
    • Stefan Heini 11.09.2014 22:51
      Highlight Highlight @nimmersatt: Marodes Gesundheitssystem? Vielleicht nochmals bei OECD und WHO nachprüfen, wo wir im internationalen Vergleich stehen? Zweithöchste Lebenserwartung, eine der tiefsten Krebssterblichkeiten, generell sehr hohe Qualität und zwar auch in der Grundversicherung, freie Arztwahl, morgen einen Arzttermin, wenn notwendig... Und: Der Grundversicherungskatalog ist so weitreichend, dass von Zweiklassenmedizin keine Rede sein kann. Der Katalog wird übrigens durchs BAG bestimmt und wurde die letzten Jahre stets ausgeweitet.
    • nimmersatt 12.09.2014 13:58
      Highlight Highlight Ja Heini da sind sie Faktensicher, als Stakeholder/Angestellter einer Krankenkasse. Jetzt müssten sie mir nur noch beweisen koennen, dass diese Fakten kausal auch mit dem gegenwaertigen modell der Krankenkassen zusammen haengt.

      Werden sie für diese einteaege eigentlich bezahlt, so wie wir es von zahlreichen ständeraeten, anderen politiker jeglicher stufen oder Lobbyisten gewohnt sind.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 11.09.2014 21:03
    Highlight Highlight Bei einigen Fragen habe ich keine für mich passende Antwort gefunden.
    Nun, zu guter letzt war ich doch lt. Quiz gegen die Einheits-KK, was ich schon vorher wusste.
    Warum soll man Geld für die Aenderung ausgeben, wenn beides die Kosten treibt.
    Die Kosten steigen immer mehr, seit sich der Staat begonnen hat einzumischen.
    Gebt den KK den Wettbewerb zurück. Jede Kasse bestimmt, was sie in die Grundversicherung will. So und nur so haben wir den echten Wettbewerb. Und nur so kommen wir für zahlbare KK, für die, die das so entscheiden. Und die anderen, die alles versichert haben w. zahlen halt mehr.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 12.09.2014 04:54
      Highlight Highlight Wenn jede Kasse den Inhalt der Grundversicherung bestimmen kann, wird immer genau das nicht drin sein, was bei dir Geld kostet....
  • Michèle Seiler 11.09.2014 19:30
    Highlight Highlight Schade, dass sich (zumindest, soweit ich erkennen kann) so wenige Fragen damit beschäftigen, was den Kranken mehr nützen würde.

    Das ist nämlich das Einzige, worauf ich bei meiner Entscheidung achten werde.

    Ich bin grundsätzlich dafür, dass man bei Entscheidungen mehr auf die schwächeren Mitglieder einer Gesellschaft als auf die Stärkeren schaut.
    • Stefan Heini 11.09.2014 20:45
      Highlight Highlight Um diese Frage (für sich) zu beantworten, sollten Sie sich nicht auf ein Quiz (vor allem nicht ein solches) verlassen. Heute wird für die Kranken geschaut. Die Schweiz hat eines der qualitativ besten Gesundheitssysteme (auch eines der teuersten), die Grundversicherung ist obligatorisch und jeder muss aufgenommen werden. Es darf kein Gewinn erzielt werden. Die (finanziell) Schwächsten erhalten Prämienverbilligungen. Was das neue System bringen würde, kann heute realistischerweise niemand voraussagen. Aber das heutige System funktioniert und ein Umbau würde 2 Mrd. kosten und 5-10 Jahre dauern.
    • Michèle Seiler 11.09.2014 21:52
      Highlight Highlight Ich wäre nur froh um eine Entscheidungshilfe gewesen. :-) Denn tatsächlich habe ich noch keine Ahnung, wofür ich stimmen soll (werde aber bezüglich der Bedenken, die ich habe, noch mit meinem Hausarzt reden).

      Ich weiß nur, dass - wie Sie auch erwähnen - das heutige System funktioniert.

      Und ich denke, für die, die auf die Hilfe der Krankenkasse angewiesen sind, stellt das eine wichtige Sicherheit dar.
    • Michèle Seiler 11.09.2014 22:10
      Highlight Highlight Wenn eine Krankenkasse jahrelang die Behandlung finanziert, die man braucht (die Prämie, die man zahlt, mit oder ohne Vergünstigung, macht, auch wenn sie hoch ist, öfters nicht einmal einen Bruchteil der Behandlungskosten aus), bedeutet das eine wertvolle Sicherheit. Wer garantiert die bei einer Einheitskrankenkasse?

      Und zwar nicht nur bei körperlichen Beschwerden. Ich kenne Fälle, wo es um psychische Erkrankungen geht und ich aus Erzählungen den Eindruck gewonnen habe, dass die Bewilligung von benötigten Therapien häufig eine sehr komplexe Angelegenheit ist und auch von Wohlwollen abhängt ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • breaky 11.09.2014 19:20
    Highlight Highlight liebe watson redaktion. man darf ja klamauk geschichten bringen, es lockert auf und ist auch hin und wieder lustig. aber hier geht es um ein wichtiges thema: gesundheit. dieses quiz ist "links-"gefärbt. meine 18 jährige tochter (eure leser) hätte nach diesem qui.z einfach ein "JA" gestimmt, ohne die relevanten fakten zu kennen. ich habe kein problem, wenn man pro/contra liefert, das ist der auftrag des journalismus. aber das hier ist klamauk bei einem abstimmungsthema. das ist gefährlich. ihr habt eine verantwortung, ist euch das bewusst. sehr sehr traurig, dass hier ein chef nicht eingreift.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 12.09.2014 05:01
      Highlight Highlight Ich finde das immer komisch, wenn jemand das Gefühl hat, eine 18-jährige Person kann die "richtige" Abstimmungs-Entscheidung nicht treffen und Schuld daran seien "Klamauk"-Medien wie Watson.....
    • Hansi Voigt 12.09.2014 09:35
      Highlight Highlight Hallo Breaky, ich hab ja eingegriffen. Ausserdem finden Sie das Quiz klamaukig. Sie haben recht: Mit einem Quiz können nicht alle Fragen einer politischen Debatte abschliessend beantwortet werden. Deshalb werden wir - und andere auch - in weiteren Artikeln berichten. Grundsätzlich finde ich aber ein Quiz eine durchaus gute Möglichkeit, ein komplexes Thema mal aufzubrechen und zu präsentieren. Und wenn wir, mit der Präsentation in Quiz-Form, ihrer 18-jährigen Tochter eine politische Debatte näher bringen, haben wir aus meiner Sicht nichts Falsches gemacht.
  • Hinterländer 11.09.2014 18:34
    Highlight Highlight Wettbewerb bei der Grundversicherung? Für was soll das gut sein? Der Leistungskatalog ist eh vorgeschrieben. Also klares Ja.
    • Michael Mettler 11.09.2014 19:34
      Highlight Highlight Der Wettbewerb ist für gar nichts gut! Er fördert weder Innovation, noch Motivation noch sonst irgend etwas.
    • Stefan Heini 11.09.2014 20:51
      Highlight Highlight Herr Mettler, Ihre Aussage ist durch die Geschichte widerlegt. Etwas Wettbewerb tut auch dem Gesundheitswesen gut. Krankenversicherer sind heute mit nur 5% Verwaltungskosten sehr effizient und müssen sich tagtäglich um ihre Kunden kümmern, weil sie sonst nämlich zur Konkurrenz wechseln.

      Auch die heutigen Managed Care-Modelle (Ärztenetze) sind im Wettbewerb entstanden. Krankenversicherer und Ärztenetze verhandeln partnerschaftlich. Kein Staat muss etwas von oben verordnen und sowohl Patienten und Ärzten aufzwingen. Und: SIE wählen den Arzt und zum Glück (noch) nicht der Staat für sie.
    • Herold1077 11.09.2014 21:00
      Highlight Highlight Vielleicht für tiefere Preise? Sie sind nicht ernsthaft der Meinung, die Prämien würden mit einer Einheitskasse sinken? Alle jammern über Ineffizienz, Trägheit und Bürokratie der Staatsverwaltungen und wollen und ein wollen sozusagen ein neues Amt schaffen - das ist aus meiner Sicht unverständlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Heini 11.09.2014 18:03
    Highlight Highlight Schade, werdet ihr erst auf Hinweise/Beschwerden hin transparent und ehrlich(er). Ich hinterlasse nochmals einen Kommentar, den 1. habt ihr ignoriert. Die Kritik: Die Fragenstellung ist 1. ideologisch pro-EHK gefärbt und 2. basiert auf mangelhaftem Faktenwissen. JEDE Versicherung bildet Reserven, auch eine Einheitskasse. Diese Reserven werden nicht willkürlich gebildet und vor allem werden sie nicht ausgegeben. In der Grundversicherung gibt es keinen Gewinn. Und die Prämien werden auch nicht einfach willkürlich festgelegt. Sie basieren auf den effektiven Kosten und das BAG prüft sie!
    • Michael Mettler 11.09.2014 19:31
      Highlight Highlight Hehe, dasselbe dachte ich auch als ich das Quiz machte - bei mir war es aber von der Meinung her umgekehrt. Können wir also davon ausgehen das meine und deine Ansichten nicht auf Fakten sondern Emotionen basieren.
    • Stefan Heini 11.09.2014 20:37
      Highlight Highlight Ich arbeite bei einer Krankenversicherung und ich habe keine Meinung geäussert, sondern störe mich an falsch dargestellten Fakten. Die Wähler sollen sich eine Meinung auf Basis der Fakten bilden (können). Ein ideologisch gefärbtes Quiz dient diesbezüglich null.
    • Michel@sith 11.09.2014 23:03
      Highlight Highlight Wow da sieht einer schon seinen Job flöten gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hansli88 11.09.2014 17:00
    Highlight Highlight Warum übernimmt Watson die Lügengrafik der SP? Diese Grafik mit der Entwicklung von Kosten und Prämien ist nachweislich falsch. Man kann nicht Durchschnittsprämien von Erwachsenen mit einer Franchise von 300 CHF mit der Kostenentwicklung vergleichen. Es gibt auch noch Kinder, Jugendliche und viele, viele Erwachsene mit höheren Franchisen.
    • Petar Marjanović 11.09.2014 17:18
      Highlight Highlight Total berechtigte Kritik. Bei der Recherche/Grafikenvergleich ist da das falsche Diagramm ins Quiz gekommen. Sorry, wurde umgehend korrigiert!
    • Hansi Voigt 11.09.2014 17:39
      Highlight Highlight Sie haben vollkommen recht. "Lügengrafik" ist zwar etwas hart ausgedrückt, aber die gezeigte Grafik ist in der Tat umstritten. Wir haben sie deshalb ausgewechselt und durch eine "neutrale" Illustration ersetzt. Vielen Dank!
    • Bleriot 11.09.2014 22:33
      Highlight Highlight @hansi voigt
      Haha, der ist gut: Lügengrafik ist etwas hart... Bei "neutral" können Sie ruihig die Gänsefüsschen weglassen. Manchmal muss es halt schon hart sein, wenn einem als Journalist die Fakten in die Quere kommen...
  • spirit 11.09.2014 16:59
    Highlight Highlight Von mir aus könnt Ihr für jede Abstimmung ein solches Quiz machen. ;)
  • Christian Denzler 11.09.2014 16:19
    Highlight Highlight Mein Abschneiden hat mich nicht überrascht :P
    Benutzer Bild
    • Negan 11.09.2014 16:35
      Highlight Highlight Gutes Quiz, wenn auch etwas durchschaubar... Und es war korrekt, ich bin dagegen... ;-)
    • nimmersatt 11.09.2014 21:56
      Highlight Highlight @Walter White: dann würde ich mir braking bad nochmals anschauen, die Kernaussage scheint dir entgangen zu sein..

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