Schweiz
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So viel sei verraten: Es geht um Spiele wie Poker, Black Jack und Roulette. Bild: AP/AP

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Am 10. Juni stimmt die Schweiz über neue Regeln für Glücksspiele ab. Weisst du, wie die Schweiz zockt – und was das Gesetz ändern würde? Beweise es!

13.05.18, 13:27 14.05.18, 06:17


1.Wie viel Geld gibt ein durchschnittlicher Schweizer pro Jahr für Lotto und Wetten aus?
KEYSTONE
7.50 Franken
21 Franken
112 Franken
354 Franken
2.Im Juni stimmen wir über das neue Geldspielgesetz ab. Welche Aussage ist falsch?
KEYSTONE
Casinos und Lotterien müssen mit dem Gesetz neuerdings Abgaben an die AHV und die IV, für Sport, Kultur und Soziales zahlen.
Wer Online-Glücksspiele anbieten will, braucht eine Bewilligung.
Das Gesetz stellt Manipulation von Sportwettkämpfen unter Strafe.
Neu sind im Sport sogenannte «Buchmacherwetten» erlaubt, bei denen ein Buchmacher fixe Quoten anbietet.
3.Wer darf künftig überhaupt Online-Geldspiele anbieten in der Schweiz?
KEYSTONE
Kantone und Gemeinden.
Jeder Schweizer Bürger.
Die Betreiber physischer Casinos sowie die bestehenden Lotteriegesellschaften.
Firmen mit Sitz in der Schweiz, die sich ausschliesslich auf Online-Spiele spezialisiert haben.
4.Umstritten sind insbesondere die Netzsperren, die das Gesetz vorsieht. Welche der folgenden Aussagen ist korrekt?
Gesperrt werden nur Anbieter, die sich trotz wiederholter Aufforderung weigern, Abgaben auf ihre Gewinne zu zahlen.
Die Schweiz wäre das erste Land, das solche Netzsperren für Online-Spiele einführt.
Nutzer können die Netzsperre mit Tricks umgehen.
Ähnliche Sperren sind bereits für das Musik- und Filmstreaming geplant.
5.Wie konzessionierte Casinos gibt es derzeit in der Schweiz?
KEYSTONE
5
13
21
104
6.Aus welchen Jahren stammen die beiden Gesetze, die durch das Geldspielgesetz abgelöst werden sollen?
AP
1923 und 1998
1848 und 1971
1973 und 1985
1999 und 2003
7.Müssen Gewinne aus Glücksspielen unter dem neuen Gesetz versteuert werden?
KEYSTONE
Ja, wenn sie 1000 Franken übersteigen.
Nur die Gewinne aus Glücksspielen mit besonders hohem Hausvorteil des Casinos.
Nur Lotto- und Onlinespiel-Gewinne von über einer Million Franken. Wer im Casino abräumt, geht steuerfrei aus.
Nein, unter dem neuen Gesetz werden alle Gewinne von den Steuern befreit.
8.Wie stehen die Chancen auf einen Sechser im Lotto (plus Glückszahl)?
KEYSTONE
1: 42
1: 700’000
1: 6’000’000
1: 31’000’000
9.Was ändert sich mit dem Gesetz für Pokerturniere?
AP/Las Vegas Review-Journal
Sie werden komplett verboten.
Sie dürfen nur noch in Casinos angeboten werden.
Sie dürfen unter bestimmten Voraussetzungen auch ausserhalb von Casinos veranstaltet werden.
Sie werden vollumfänglich erlaubt.
10.Wie viele Menschen sind heute in den Schweizer Casinos gesperrt?
shutterstock
Keine
Rund 300
Rund 7500
Rund 50’000
11.Was passiert, wenn das Stimmvolk das neue Geldspielgesetz an der Urne ablehnt?
KEYSTONE
Die heutigen Gesetze bleiben bestehen.
AHV und gemeinnützige Projekte bekommen auf einen Schlag kein Geld mehr aus dem Lotteriefonds.
Das Glücksspielwesen in der Schweiz wird zu einem rechtsfreien Raum.
Die Lotteriegesellschaft Swisslos wird abgeschafft, ebenso ihr Westschweizer Pendant Loterie Romande.

(jbu)

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Brikne, 20.7.2017
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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abnaxos 14.05.2018 16:47
    Highlight Bei Frage 2 sei die richtige Antwort: «Casinos und Lotterien müssen mit dem Gesetz *neuerdings* Abgaben an die AHV und die IV, für Sport, Kultur und Soziales zahlen.»

    Ich habe natürlich etwas Anderes ausgewählt, denn es ist *nicht* richtig, dass diese Abgaben *neuerdings* anfallen, das war schon immer so.

    Es steht dann auch schön fett in der Erklärung, weshalb die «richtige» Antwort falsch ist.
    2 0 Melden
  • Schneider Alex 14.05.2018 05:48
    Highlight Da kämpfen wir politisch für eine gerechtere Einkommensverteilung. Dann bejubeln wir die grossen Geldspielgewinner! Wir sollten die meist unbedarfte Bevölkerung, welche auf Geldspiele setzt, über die geringen Chancen aufklären, einen Hauptgewinn zu erzielen.
    1 2 Melden
    • Schneider Alex 14.05.2018 14:42
      Highlight Spielerinnen und Spieler können bei einem Ja zum Geldspielgesetz umfassender geschützt werden. Nur wer bei lizenzierten Anbietern spielt, ist vom Schweizer Gesetz geschützt, das alle Anbieter zu einem Sozialkonzept verpflichtet.
      1 2 Melden
  • Spooky 13.05.2018 22:22
    Highlight 3 von 11 Punkten 🙈
    5 0 Melden
  • Sille 13.05.2018 18:34
    Highlight Schon Kinder wissen, das alles was verboten ist reizt.
    Es werden immer mehr,sinnlose Gesetze, Verbote ausgesprochen und damit der Bevölkerung die Eigenverantwortung abgesprochen.
    Wenn ein Spieler zocken will, dann tut er dies auf anderen Wegen.
    Ich verurteile die geplante Monopolstellung welche die Schweizer Lottogesellschaft und die CH Kasinos mit einem Ja erhalten.Ich verurteile die Bevormundung mündiger Bürger.Dies wäre der Anfang vom Ende der Freiheiten in der Schweiz. Ich arbeite für mein Geld, also entscheide ich wie, wann und wo ich es Ausgebe.
    Deshalb ein klares Nein zu dieser Vorlage
    31 4 Melden
    • äti 13.05.2018 22:36
      Highlight Sille, das ist natürlich nur solange richtig, als die Personen auch wirklich (wirklich wirklich) wissen was sie tun.
      "Ich arbeite für mein Geld, also entscheide ich wie, wann und wo ich es Ausgebe." - arbeitest resp verdienst du dein Geld tatsächlich oder ist das eine Annahme? Ich meine dies im Vergleich zu anderen Berufen und Ländern. Kurz gesagt, ist sehr relativ.
      0 11 Melden
    • Sille 14.05.2018 09:11
      Highlight Äti
      Jeder weiss haargenau was er tut wenn er zockt, trinkt, kifft, etc.
      Und ja ich verdiene mein Geld selbst.....was für eine Frage ....
      1 0 Melden
  • Enrico Palazzo 13.05.2018 18:03
    Highlight Die Antwort zu Frage vier ist leider nicht ganz korrekt. Die seriösen Anbieter werden Schweizer Spieler ausschliessen, die Sperre erzielt also schon seine Wirkung. Was passiert wenn man mit VPN spielt, war diese Woche nachzulesen. Gordon Vayo verklagt PokerStars auf $692.000, weil die ihm die Gewinne aus einem Turnier nicht auszahlen, da er mit VPN aus den USA gespielt hat, was gemäss AGBs verboten ist. Die Anwort, dass sich diese Sperre einfach so umgehen lassen, ist falsch! Darum ganz klar NEIN am 10.Juni!
    20 2 Melden
    • p4trick 13.05.2018 21:56
      Highlight Die Frage ist wie diese Sperren technisch umgesetzt werden. Im DNS des Providers gesperrt? Werden alle Provider angehalten gewisse IPs zu sperren? Welche genau und wie wollen sie mit IPv6 umgehen? Wie wollen sie das überhaupt sperren da jeder Anbieter innert Sekunden einen VPS hochziehen kann und die IP sich dauernd ändern könnte? Auch ohne VPN wird der Zugriff möglich bleiben weil es technisch sehr schwer wenn auch nicht unmöglich ist zu sperren. Wir sind nicht in China wo der gesammte Traffic durch eine Firewall muss.
      2 1 Melden
  • A7-903 13.05.2018 14:55
    Highlight > Du hast 3 von 11 Punkten
    > Nicht schlecht. Am Spieltisch und auf dem politischen Parkett macht dir so leicht keiner etwas vor.

    Uhhhh.... danke für das unverdiente lob?
    16 0 Melden
  • Silent_Revolution 13.05.2018 14:08
    Highlight 2/2 Ich kann auch nicht verstehen, wie der Schweizer Staat erwarten kann, dass internationale Anbieter, die in der Schweiz weder einen Firmensitz noch Ableger haben, lediglich aufgrund eines Onlineangebots hier Steuern entrichten.
    Verfügbare Onlineangebote von ausländischen Firmen gibt es auch in vielen anderen Bereichen, auch diese bezahlen logischerweise keine Steuern (div. Onlineshops u.v.m)

    Wenn man die Aktivität des Schweizer Spielers auf diesen Platformen legalisieren würde, könnte man Steuern auf die Gewinne erheben. Das wäre im Gegensatz zum geplanten Gesetz ein verständlicher Weg.
    15 4 Melden
    • Enrico Palazzo 13.05.2018 18:08
      Highlight Steuern auf Gewinne ist eine ganz schlechte Idee. Als Pokerspieler kann man durchaus ein Jahr klar im Minus sein und das Jahr danach klar im Plus, es wäre nicht fair dann Steuern zahlen zu müssen, obwohl man möglicherweise gesamthaft weiterhin im Minus ist. Einzige faire Lösung sind Konzessionen und Steuern nur für die Anbieter, die der Spieler mit seinen Abgaben an den Anbieter mitfinanziert.
      4 2 Melden
    • Silent_Revolution 13.05.2018 18:29
      Highlight Da hast du natürlich einerseits Recht. Die Varianz lässt sowas natürlich auch bei Berufsspielern zumindest im Bereich der Mtts zu. Meine Idee ist da nicht sonderlich durchdacht.

      Konzessionspflichtige Angebote werden allerdings, zumindest so wie sich das die Regierung bisher vorstellt nicht funktionieren.

      Zu diesen Konditionen wird sich kein Anbieter um eine Lizenz bemühen.
      1 1 Melden
  • Silent_Revolution 13.05.2018 13:59
    Highlight 1/2 Ein neues Geldspielgesetz ist wohl unumgänglich, aber dieses geht in die komplett falsche Richtung.

    Ausgezahlte Geldgewinne bei internationalen Anbietern stellten auch bisher (leider) illegales Einkommen dar. Die Anbieter selbst werden auch gerne als illegal operierende Firmen, die Steuerflucht auf dubiosen Inseln betreiben dargestellt.

    Komischerweise war/ist es dem SRF trotz Staatsauftrag möglich, mit eben diesen Anbietern Geschäfte zu betreiben und Werbung zu schalten.

    Nun Netzsperren einrichten zu wollen um die Spieler die man jahrelang angelockt hat fernzuhalten, wäre skandalös.
    15 1 Melden

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