Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Ein Fehler im System» – Mohamed Wa Baile und sein Kampf gegen das «Racial Profiling»

Jung + schwarz = verdächtig. Gegen dieses Vorurteil kämpft Mohamed Wa Baile. Er will dem «Racial Profiling» von Polizisten ein Ende setzen. Und geht dafür bis vor Bundesgericht.   

17.10.17, 08:40 17.10.17, 17:50


Mohamed Wa Baile wehrt sich.

Sein Fall sorgte für Aufsehen. Der 43-jährige Schweiz-Kenianer Mohamed Wa Baile wurde am 5. Februar 2015 am Zürcher Hauptbahnhof von zwei Stadtpolizisten kontrolliert. Wa Baile liess sich widerstandslos kontrollieren, weigerte sich aber, seinen Ausweis zu zeigen, weil er sich diskriminiert fühlte. Dafür kassierte der 43-Jährige eine Busse von 150 Franken, wegen Nichtbefolgens polizeilicher Anordnungen. 

Wa Baile war mit dem Strafbefehl nicht einverstanden und verlangte eine gerichtliche Beurteilung. Es ist das erste Mal, dass ein Schweizer Gericht darüber entscheiden muss, ob eine rassistische Personenkontrolle durch die Polizei das verfassungsrechtliche Verbot der Rassendiskriminierung verletzt.

Mohamed Wa Baile spricht auf dem Weg ins Bezirksgericht in Zuerich, am Montag, 7. November 2016, in Zuerich. Wa Baile wiedersetzte sich einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof Zuerich, weil er sich aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert fuehlte. Zum ersten Mal muss ein Schweizer Gericht darueber befinden, ob eine rassistische Personenkontrolle durch die Polizei das verfassungsrechtliche Verbot der Rassendiskriminierung verletzt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Mit kreideweissem Gesicht kämpfte Mohamed Wa Baile 2016 gegen Racial Profiling.  Bild: KEYSTONE

Am 7. November 2016 bestätigte das Bezirksgericht Zürich das Ersturteil, reduzierte die Busse aber auf 100 Franken. Dagegen ging der Schweiz-Kenianer vor dem Zürcher Obergericht in Berufung. Doch auch das Obergericht befand die Identitätskontrolle nicht als schikanös oder unrechtmässig. watson hat mit dem Islamwissenschaftler und Dokumentalist gesprochen. 

Herr Wa Baile, hat Sie der Entscheid des Zürcher Obergerichts enttäuscht?
Mohamed Wa Baile: Nein, ich war nicht enttäuscht. Der Entscheid hat mich wenig überrascht.  

«Ich möchte, dass meine Kinder ohne Pass aus dem Haus gehen können und nicht ständig Angst haben müssen, kontrolliert zu werden.»

Warum?
Die Menschen, die im Gericht entscheiden, sind privilegiert. Sie verstehen nicht, wie mühsam es ist, immer wieder kontrolliert zu werden nur aufgrund meiner Hautfarbe. Ich habe einmal mit einem Richter gesprochen und im gesagt: Schau, ich möchte einfach nur, dass meine Kinder nicht das gleiche erleben wie ich. Dass sie aus dem Haus gehen können und auch einmal ihren Pass vergessen können und nicht ständig Angst haben müssen, kontrolliert zu werden. Der Richter entgegnete mir ‹Auch ich will eine Welt ohne Vorurteile. Auch für meine Kinder. Aber befolgen Sie weiterhin die polizeilichen Anordnungen›. Diese Antwort zeigt doch einfach, dass er überhaupt nicht verstanden hat, worum es wirklich geht.

Mohamed Wa Baile spricht mit seiner Anwaeltin vor dem Bezirksgericht in Zuerich, am Montag, 7. November 2016, in Zuerich. Wa Baile wiedersetzte sich einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof Zuerich, weil er sich aufgrund seiner Hautfarbe diskriminiert fuehlte. Zum ersten Mal muss ein Schweizer Gericht darueber befinden, ob eine rassistische Personenkontrolle durch die Polizei das verfassungsrechtliche Verbot der Rassendiskriminierung verletzt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Mohamed Wa Baile spricht mit seiner Anwältin vor dem Bezirksgericht Zürich im November 2016. Bild: KEYSTONE

Worum geht es wirklich?
Es ist ein Fehler im System. Ich sage nicht, dass alle Polizisten rassistisch sind. Das ganze System funktioniert falsch. Ich war entsetzt, als ich erfuhr, dass fast alle Kinder, die in der Schweiz aufgewachsen sind, das Spiel «Wer hat Angst vor dem Schwarzen Mann» gespielt haben. In meinen Jugendjahre wäre so etwas unvorstellbar gewesen. Wir spielen doch auch nicht «Wer hat Angst vor dem Weissen Mann?» Die Geschichtsforschung zeigt klar auf, wie historisch gewachsene rassistische Bilder uns prägen und dazu führen, dass wir rassistisch diskriminierend handeln. Im Fall der Polizei kommt ein Korpsgeist und eine Fehlerkultur hinzu, die von hierarchischen, tendenziell autoritären und patriarchalen und sich schützenden Routinen geprägt ist.

«Wenn ich mit meiner Familie einkaufen gehe, haben die Leute einfach das Gefühl, sie dürfen die krausen Haare meiner Kinder anfassen.»

Spüren Sie Diskriminierung auch im Alltag, jenseits der Polizeikontrollen?
Dazu fällt mir folgendes ein: Wenn ich mit meiner Familie einkaufen gehe, haben die Leute einfach das Gefühl, sie dürfen die krausen Haare meiner Kinder anfassen. Weil sie ja so süss sind. Nein, das dürfen sie nicht. Auch wenn meine Kinder schwarz sind. 

Sie werden das Urteil ans Bundesgericht weiterziehen. Obwohl es nur um 100 Franken Busse geht. Ist das nicht zu viel Aufwand und Mühe?
Nein. Ich werde weitermachen und vertraue darauf, dass das Bundesgericht sich als erste Instanz mit meinem Fall und dem Rassismus ernsthaft auseinandersetzt. Falls nicht, bin ich bereit, nach Strassburg oder New York zu gehen (in Strassburg befindet sich der Sitz des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Anmerkung der Redaktion). Auch wenn der Widerstand in der Schweiz noch schwieriger ist als beispielsweise in den USA.

Inwiefern?
In den USA gehen Menschen auf die Strasse, weil weisse Polizisten schwarze Personen erschiessen. Der Rassismus ist viel offensichtlicher. Hierzulande geht es mehr um subtilen Rassismus. Die Polizisten grüssen immer freundlich, bevor sie mich kontrollieren. Zudem haben wir viel weniger Übung im antirassistischen Widerstand.

Sehen Sie sich in einer Kämpferrolle?
Ja, auf jeden Fall. Es geht nicht um mich alleine, sondern um alle Personen, die wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert werden.

«Ich erinnere mich an eine Polizistin, die mich mehrmals hintereinander kontrollierte. Ich erkannte sie wieder, sie mich aber nicht.»

Wie oft wurden Sie kontrolliert und was empfinden Sie jeweils dabei?
Während meiner Zeit in Zürich an der ETH waren es unzählige Male. Einmal waren es zwei Kontrollen innerhalb von zwei Stunden. Ich erinnere mich an eine Polizistin, die mich mehrmals hintereinander kontrollierte. Ich erkannte sie wieder, sie mich aber nicht. Einmal, während meiner Ausbildung, stand ich zusammen mit einem Kollegen am Bahnhof Olten, als sich die Polizei näherte. Mein Kollege, blond und hellhäutig, war total bekifft. Ich war nüchtern. Kontrolliert haben sie aber trotzdem nur mich, während sich mein Kollege auf der Bahnhofstoilette befand. Nach jeder einzelnen Kontrolle frage ich mich, warum? Was habe ich falsch gemacht?

Policemen and police vehicles seen on the occasion of the annual technoparade

«Hierzulande ist der Rassismus weniger offensichtlich. Die Polizisten grüssen immer freundlich, bevor sie mich kontrollieren», sagt Mohamed Wa Baile.  Bild: KEYSTONE

In der Stadt Bern wurde eine Motion eingereicht, die ein Quittungssystem bei Personenkontrollen will. Soll heissen: Für jede Personenkontrolle braucht es eine Quittung, auf der ein klarer Grund für die Kontrolle angeben ist. Was halten Sie davon?
Dieses System würde ich sehr begrüssen. Damit würde es endlich Daten zu Personenkontrollen geben. Und die Polizei würde sich zweimal überlegen, eine Personenkontrolle durchzuführen, weil sie einen Grund angeben muss. Zudem ist es wichtig, dass sämtliche Polizeikorps ihre Praxis auf diskriminierende Elemente untersuchten.

«Es braucht Verbote rassistischer Diskriminierungen in Polizeigesetzen und im Schweizer Zollgesetz.»

Was sollte Ihrer Meinung nach sonst noch gegen «Racial Profiling» getan werden?
Es muss mehr in die Ausbildung der Polizisten investiert werden. Wir haben vor Gericht Einsicht in die Unterlagen verlangt, wie die Polizei ihre Leute über «Racial Profiling» informiert. Haben aber keine erhalten. Zudem braucht es Verbote rassistischer Diskriminierungen in Polizeigesetzen und im Schweizer Zollgesetz. Wichtig ist ausserdem, dass Polizisten nicht ständig den Druck haben, an Brennpunkten Kontrollen auszuüben, die nichts bringen. Stattdessen sollen sie ermutigt werden, im Zweifelsfall nicht zu kontrollieren.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass sich meine Kinder nicht vor einer Polizeikontrolle fürchten müssen, wenn sie einmal ihre ID Zuhause vergessen haben. Und ich wünsche mir, dass meine Kinder genauso privilegiert sind, wie diejenigen des weissen Richters. Racial Profiling muss sichtbar gemacht werden. Ich will, dass wir Schwarzen uns nicht mehr für unsere Kleidung oder Frisur rechtfertigen müssen. Und dass ich einfach am nächsten Bahnhof in den Zug steigen kann, ohne jedes Mal kontrolliert zu werden. 

So leer ist ein Regal ohne Ausländer

Video: srf

Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

Das könnte dich auch interessieren:

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

In der Schweiz leben 2 Millionen Ausländer – aber aus diesen 3 Ländern ist kein einziger

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Wenn Instagram-Posts ehrlich wären – in 7 Grafiken

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Jetzt kommt das Gratis-Internet in den Zügen – es sei denn, du bist Swisscom-Kunde

Wir haben Schweizer Eishockey-Stars verunstaltet – erkennst du sie trotzdem?

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

171
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
171Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • horst müller 18.10.2017 09:50
    Highlight die polizisten profilieren unterbewusst und das läst sich nicht vermeiden. ausser eventuell durch technisch hilfsmittel.

    Das betrifft jedoch nicht ausdchliesslich schwarze, sonder auxh beispielsweise gewisse altersgruppen oder auch allgemein das auftreten.

    es sind somit komplett unterschiedliche gruppen betroffen und ein schwarzer hat das gefühl, sich beklagen zu müssen. ich wurde ald jugendlicher auch beinahe wöchentlich kontrolliert. das kann man nicht ändern! einfach keine schwarzen mehr zu kontrollieren (haben nunmal hohe kriminalitätsstatistik) lässt sich nicht umsetzen
    15 3 Melden
  • stamm 18.10.2017 06:21
    Highlight Sorry, ist halt nunmal so, dass überdurschnittlich viele Schwarze kriminell sind. Aber anstatt sich Diesem anzunehmen und kriminelle Schwarze auf den richtigen Weg bringen will, hackt er auf unserem System herum. Er soll doch mal in einem seiner Fernsehauftritte zu allen Schwarzen in der Schweiz sprechen; klaut nicht, verkauft keine Drogen, haltet euch an CH-Gesetze, damit wir als Schwarze keine Vorurteile mehr haben! Aber das was er macht, ist genau das Umgekehrte. Wir schwarz, alle lieb und weiss alles Rassisten, wehrt euch! Wirkt auf mich ganz und gar nicht symphatisch....
    27 16 Melden
  • zettie94 17.10.2017 21:48
    Highlight Wo ist das Problem bei «Wer hat Angst vor dem Schwarzen Mann»? Der "schwarze Mann" ist ja nicht unbedingt ein Mann mit dunkler Hautfarbe, ich habe mir den immer als jemanden in einem schwarzen Mantel vorgestellt, so eine Art Zorro.
    42 10 Melden
    • DieRoseInDerHose 18.10.2017 07:44
      Highlight Ich auch! Mit schwarzer Kleidung und einem schwarzen Zylinder🤗

      Das zeigt für mich wieder einmal, dass Kinder grundsätzlich nicht rassistisch sind.
      11 1 Melden
    • dath bane 18.10.2017 09:05
      Highlight Wir habe es auch gespielt und ich habe mir dabei auch nie einen Afrikaner vorgestellt. Ich kann es aber auch verstehen wenn sich ein schwarzer Junge komisch fühlt, der "schwarze Mann" zu sein vor dem alle Angst haben sollen. Und gendergerecht sollte es ja auch sein. Also "wer hat Angst vor der finsteren Person".Das klingt ja schrecklich.
      6 2 Melden
    • Gbzh 18.10.2017 14:20
      Highlight Haha, hab ich gar nie daran gedacht. Für mich war es bis heute ein Mann in schwarzem Mantel.
      5 0 Melden
  • Spooky 17.10.2017 19:59
    Highlight Die Polizei ist die Leibgarde der Reichen.

    Es gibt kein racial profiling, es gibt aber ein financial profiling.

    Die Hautfarbe ist der Polizei schnuppe.

    Wenn Herr Baile beim Bahnhof selbstbewusst aus einem Mercedes steigt, im teuren Anzug und weissen Hemd, mit Krawatte und mit einer Rolex und einem teuren, neuen Aktenkoffer, wird er nicht kontrolliert werden, während ich als Weisser kontrolliert werde, wenn ich in den Klamotten, die Herr Baile auf dem Bild (oben) trägt, gleichzeitig aus dem Tram steige und einen armseligen und somit verdächtigen Eindruck mache.


    21 38 Melden
    • Redly 17.10.2017 21:10
      Highlight Aluhut auf...
      23 14 Melden
    • gege 18.10.2017 13:36
      Highlight Wenn ein Weisser so aus dem Mercedes steigt, denken die Leute, es sei ein Geschäftsmann. Bei einem Schwarzen denken viele Leute, es sei ein Drogendealer.
      7 3 Melden
  • Redly 17.10.2017 19:04
    Highlight Faktencheck:
    Männer machen viel mehr Straftaten als Frauen. Ausländer (jeder Hautfarbe) machen wohl ca. 6 Mal mehr Straftaten als CH (25% Anteil Bevölkerung, aber 70 Gefängnisinsassen).
    —> es ist nicht diskriminierend, sondern sinnvoll, gezielt zu fahnden/kontrollieren.

    Macht wohl wenig Sinn z.B. Säuglinge für Einbruch zu kontrollieren, nur um gleich zu behandeln.

    Müssen wir Weisswürste umtaufen - auch wenn das manche wohl gut beschreibt... ;-)

    Kinderhaare werden berührt. Passiert auch blonden, rothaarigen.

    Hier hat‘s kein Rassismus! Sondern Verblendung.

    65 17 Melden
  • Karl33 17.10.2017 18:59
    Highlight Wenn das Racial-Profiling illegal wäre, wärs auch das Gender-Profiling.
    35 5 Melden
  • G. 17.10.2017 18:28
    Highlight Racial Profiling....

    Nur weil ich weisse Hautfarbe, kurz geschorene Haare (altersbedingt beginnende Glatze), ein oliv grünes Gilet und ein schwarzes Baseball Cap trage soll ich automatisch Rassist, rechtsextrem und Fremdenhasser sein?

    Solchen Äusserungen und genau solch eingefärbten Blicken bin ich tag täglich ausgesetzt.

    Was soll also das Theater mit Racial Profiling?

    Mir kommt es langsam so vor, dass jeder der in die Schweiz einwandert einfach mal einen dicken Hals macht und Ansprüche stellt und jedem CH-Bürger der von bleicher Hautfarbe ist einfach mal den Rassisten anhängt....
    49 10 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.10.2017 20:00
      Highlight "Nur weil ich weisse Hautfarbe, kurz geschorene Haare (altersbedingt beginnende Glatze), ein oliv grünes Gilet und ein schwarzes Baseball Cap trage"

      Wenn dich das nervt, kannst du dich morgen wie ein Hippie kleiden.
      5 35 Melden
    • G. 17.10.2017 20:37
      Highlight @remote control

      Hm, das ist jetzt in etwa, wie wenn man allen nicht ganz bleichhäutigen mitteilen möchte, wenn das racial profiling nerve, sollen sie sich doch albinisieren lassen.

      10 8 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 18.10.2017 09:07
      Highlight Sorry, wollte den Teil 'weisse Hautfarbe' nicht stehenlassen.

      Kannst du einen Unterschied zwischen 'Albinisieren' und 'Kleiderwechseln' sehen?
      2 2 Melden
  • fandustic 17.10.2017 16:33
    Highlight Vor einer Polizeikontrolle in der Schweiz muss nich niemand (der nicht etwas auf dem Kerbholz hat) „fürchten“. Eine bedenkliche Aussage des Herrn und weiter ungünstig, wenn er seine Kinder in diesem Glauben grosszieht. Dass es in Kenia wohl anders ist, mag so sein, aber er ist offensichtlich genug lange hier um zu wissen, dass es hier anders zu und her geht. Seine Empfindung betreffend „RP“ kann ich nachvollziehen, nur ist diese halt sehr subjektiv. Wer sich diskriminiert fühlen möchte, der findet immer einen Grund...nur um ein Fehlverhalten zu beweisen, wird eher schwierig.
    57 12 Melden
  • Ron Collins 17.10.2017 15:53
    Highlight ich mags nicht wenn leute mit einer Profilierungs-Neurose über "Racial profiling" mahnen! für einmal gebe ich der Polizei recht...hier nur ihre Arbeit zu machen. "Rassismus und Deskriminierung" nutzen sich ab wenn man es zuviel benützt.
    53 11 Melden
  • Palatino 17.10.2017 15:05
    Highlight Ich habe fünf Jahre Zürich-Baden mit dem Zug gependelt. In Baden arbeiten bei ABB und Alstom viele Ingenieure aus Indien und anderen asiatischen Ländern. Wie diese hochanständigen Leute von Kontrolleuren und Polizisten behandelt werden ist teilweise skandalös.
    22 32 Melden
  • FranciscoTarrega 17.10.2017 14:54
    Highlight Die Kommentare hier sind teils unglaublich.. Sein Anliegen wird als von Grund auf Unwahr angesehen, oder er wirkt bloss "unsympathisch" (weshalb er bestimmt auch nicht recht haben kann....) ..der "Gerechte-Welt-Glaube" lässt hier wohl eine nüchterne Beurteilung der Thematik nicht zu..Rassismus bei Polizei und Staat ist nun mal einfach nicht möglich in unserer guten, gerechten, ehrlichen Schweiz und somit bildet sich jeder Betroffene dies nur ein...Leute echt jetzt?
    40 72 Melden
    • Nick_ 17.10.2017 17:41
      Highlight Das Problem von ihm ist seine subjektive Wahrnehmung. Nach seinen eigenen Aussagen ist die Polizei immer freundlich gewesen. Dass sie ihn mehr kontrollieren als der Durchschnitt ist für ihn persönlich ärgerlich, klar. Aber sicher nicht Rassismus.
      Als nächstes reicht der Fahrer eines tiefergelegten BMW M3 klage ein, weil er überdurchschnittlich von der Polizei angehalten und kontrolliert wird... Rassismus! Aufschrei!

      Ist es denn auch rassistisch, wenn Deutsche Zöllner gezielt Personen mit dicken Karren (Kennzeichen D) aus der CH kommend kontrollieren? Stichwort: Schwarzgeld/Steuerbetrüger
      51 12 Melden
    • flausch 17.10.2017 19:16
      Highlight @Nick
      Racial Profiling und einen tiefergelegten BMW in einen Kontext zu stellen der überhaupt keinen Sinn ergiebt ist auch ein billiges Manöver um diesen grassierenden latenten Rassismus zu überdecken.
      13 46 Melden
  • asdf asdf 17.10.2017 13:39
    Highlight Mohamed Wa Baile hat mehrere Kinder. Wenn diese in seiner Abwesenheit einen Streit beginnen und er dann dazustösst, wen wird er wohl dafür verantwortlich machen? Ziemlich sicher dasjenige Kind, welches in seiner Gegenwart meistens frech ist und einen Streit mit seinen Geschwister anfängt. Dies tut er ja nur deshalb, weil die Wahrscheinlichkeit grösser ist den richtigen Übeltäter zu erwischen. Nichts anderes macht die Polizei bei Personenkontrollen auch.
    63 42 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 17.10.2017 14:33
      Highlight Dann hätte er aber mit diesem konkreten Kind bereits Erfahrungen gesammelt.

      Hier wird bemängelt, dass eben gerade Leute aufgrund ihres Aussehens und nicht aufgrund von konkreten Hinweisen oder Erfahrungen mit ihnen kontrolliert werden.
      31 31 Melden
    • Yo_Mo 17.10.2017 14:45
      Highlight Meiner Meinung nach sollte die Polizei nur bei begründetem Verdacht und nicht nach Wahrscheinlichkeit Kontrollen durchführen.
      21 36 Melden
    • asdf asdf 17.10.2017 15:02
      Highlight Ok anders Beispiel. Steinzeit. Gestern haben sie von weitem beobachtet wie ein Säbelzahntiger einen Menschen attackiert und getötet hat. Heute sehen sie in 50 Meter Entfernung einen Säbelzahntiger. Durch ihre gestern gemachte Erfahrung gehen sie davon aus, dass er sie ebenfalls attackieren und töten will. Sie rennen davon und klettern auf einen Baum. Der Säbelzahntiger ist jedoch nicht an ihnen interessiert und läuft an ihnen vorbei ohne sie eines Blickes zu würdigen.
      Erfahrungen und die daraus abgeleiteten Schlüsse und Wahrscheinlichkeiten lassen uns so handeln wie wir handeln
      11 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • swilly 17.10.2017 13:35
    Highlight erinnert mich an das cat-calling video der new-yorkerin. bis dahin hatte ich die kritik der frauen auch immer als übertrieben gehalten. ist doch nur ein kompliment, sollen nicht so überempfindlich sein. naja seit dem video denke ich anders. manchmal muss man sich mühe geben und die welt aus den augen des gegenübers sehen. das erfordert aber eine gewisse soziale intelligenz, welche ich einfach nicht hatte oder habe.
    36 43 Melden
    • Streikende Darth Unicorn 17.10.2017 13:59
      Highlight Du hast weitaus mehr soziale Intelligenz als die meisten kommentierenden
      27 36 Melden
    • leykon 17.10.2017 14:29
      Highlight Swully...mit deiner Aussage beweisst du mehr selbstreflexion und soziale Intelligenz als mancher unserer Mitmenschen....
      Chapeau 🎩🎩🎩
      22 22 Melden
    • Sherlock.H 18.10.2017 10:30
      Highlight Das 10 hours-Video ist das schlechteste Beispiel überhaupt. Wenn ein Mann wochendens abends an der Langstrasse entlanggeht, komme er auf die gleiche Zahl an "Belästigungen" innerhalb von 10 Minuten. Das Video ist ein Marketing-Stunt, wobei man natürlich absichtlich in die übelsten Gegenden von New York gegangen ist.
      2 1 Melden
  • Wald Gänger 17.10.2017 12:37
    Highlight Wegen der Polizistin, die ihn nicht wiedererkannt hat:
    Das ist das selbe wie die Verkäufer im Laden, in dem ich regelmässig Kleider kaufe. Ich sehe pro Jahr vier Kleiderverkäufer, der Kleiderverkäufer hingegen sieht pro Jahr hunderte bis tausende Kleiderkäufer.
    Aber schon klar, der Mann hat eine empfindsame Seele und überhaupt ist der Rassismus in der Schweiz total oberschlimm.
    Und klar, "wer hat Angst vor dem schwarzen Mann" hat natürlich mit Hautfarbe zu tun. Nicht.
    86 29 Melden
    • Yo_Mo 17.10.2017 14:46
      Highlight Womit hat es denn sonst zu tun?
      12 33 Melden
    • Wald Gänger 17.10.2017 15:01
      Highlight Kannst du in x Kommentaren vor meinem nachlesen.
      11 2 Melden
    • sch-an 17.10.2017 17:04
      Highlight Mit dem Chemifäger?!
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kurnugia 17.10.2017 11:36
    Highlight "... haben die Leute einfach das Gefühl, sie dürfen die krausen Haare meiner Kinder anfassen. "

    Ehm... Ich habe es noch nie erlebt das irgendein Erwachsener das Bedürfnis hat irgendjemanden,der andere Haare hat , dieser Person die Haare anzufassen.
    99 50 Melden
    • hesorry 17.10.2017 12:57
      Highlight "Ich habe es noch nie erlebt,dass...". Ich erwische mich auch immer wieder, wie ich so argumentiere. Leider ist das überhaupt nicht Objektiv.

      Persönlich glaube ich nicht, dass es rassistisch motiviert ist. In vielen Asiatischen/Afrikanischen Ländern wurden meine blonde Haaren auch ungefragt angefasst, einfach weil "anderes" halt anzieht
      52 8 Melden
    • Mutzli 17.10.2017 16:48
      Highlight @Kurnugia Ihre Aussage unterstreicht seine in diesem Fall ja nur noch. Anderen Menschen hat man nicht so an den Kopf zu fassen und ist hierzulande definitiv übergriffig. Natürlich gibts da weit schwerwiegendere, aber solche Sachen summieren sich und der grössere Zusammenhang seiner Schilderung macht ja leider auch nicht besser. Ist auch etwas was bereits mehreren dunkelhäutigen Bekannten von mir passiert ist, wirklich komische Grenzüberschreitung, ähnlich wie Leute, die meinen Schwangeren einfach an den Bauch langen zu dürfen.
      3 4 Melden
    • Mutzli 17.10.2017 16:52
      Highlight @Hesorry Ich bin mir sicher, dass auch niemand bei Herrn Wa Bailes Beispiel rassistisch motiviert war, doch der Vorsatz ist nicht alles. Beim von Ihnen erzählten scheint es ja relativ ähnlich zu sein, eine Person, bzw. ein Teil von ihr, wird als genug "anders" betrachtet, dass so ungefragt eine solche Grenzüberschreitung begangen wird. Wenn dies dann in einem Zusammenhang wie Herrn Wa Bailes täglichen Leben geschieht, kann diese Reduzierung aufs äussere und "andere" sehr ärgerlich sein. Halt als kleine Facette im grösseren Nerv-Sandwich. Gibt dazu auch Artikel von Afroamerikanern btw.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tsunami90 17.10.2017 11:16
    Highlight In der Schweiz herrscht keine Ausweispflicht. Seine Kinder können den Pass getrost zu hause lassen.
    26 70 Melden
    • Roterriese 17.10.2017 12:00
      Highlight Viel Spass, dann gehst du zur Abklärung mit auf die Wache ;)
      48 5 Melden
    • michisa 17.10.2017 12:04
      Highlight Ja aber eventuell wirds dann in der Polizeikontrolle unangenehm. Ohne Ausweis gehts mit auf den Posten.
      39 2 Melden
    • Maracuja 17.10.2017 13:20
      Highlight Es gibt keine Ausweispflicht, aber wenn man jung, dunkelhäutig und männlich ist, empfiehlt es sich, immer einen Ausweis dabei zu haben, wenn man sich das Leben nicht unnötig schwer machen will. Meine Söhne hatten ab 14 immer die ID und einen Schülerausweis dabei, die Tochter konnte es etwas lockerer nehmen. Von daher versteh ich den Ärger dieses Herrn. Wenn er aber die USA als ein Land nennt, das weiter ist im antirassistischen Widerstand, kann ich nur Kopf schütteln, hier muss ich nicht um das Leben meiner Kinder fürchten, dagegen sind vermehrte aber i.d.R. freundliche Kontrollen harmlos.
      60 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThomasHiller 17.10.2017 11:02
    Highlight Der "schwarze Mann" in dem Spiel hat nur gar nichts mit einem Menschen mit schwarzer Hautfarbe und fremdländischer Herkunft zu tun sondern ist einfach "eine dunkle schattenhafte Gestalt oder einen Mann mit schwarzer Kleidung", möglicherweise auf den "schwarzen Tod", also die Pest zurückgehend.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Wer_hat_Angst_vorm_Schwarzen_Mann%3F)

    Natürlich kann man immer Rassismus finden, wenn man möchte...
    175 28 Melden
    • Randy Orton 17.10.2017 12:04
      Highlight "oder auch einen dunkelhäutigen Mann". Du lässt bewusst den Teil des Satzes weg, der deine Rassismuskritik nicht stützt sondern eben das rassistische Element bestätigt.
      18 56 Melden
    • Big_Berny 17.10.2017 14:12
      Highlight @Randy: "dunkelhautigen Mann" steht doch gar nicht i besagten Wikipedia-Artikel?
      29 6 Melden
    • ThomasHiller 17.10.2017 15:43
      Highlight @Randy Orten: Wie gesagt, wer möchte kann überall Rassismus weg, q.e.d. sozusagen...

      Ansonsten ist "weglassen" hier schon eine ziemlich böswillige Unterstellung, denn in dem von mir verlinkten Artikel steht das nicht.

      Das sagt aber in Summe viel über dich, hingegen nichts über mich...
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 17.10.2017 10:44
    Highlight Wenn Racial Profiling verboten wird, dann bitte auch das Sexual Profiling. Also immer auch 50% Frauen kontrollieren.
    137 9 Melden
  • Normi 17.10.2017 10:39
    Highlight Sich Weiss anmalen = Protest
    Sich Schwarz anmalen = Rassistisch

    Komisch 🤔🤔
    140 30 Melden
    • Mutzli 17.10.2017 16:59
      Highlight Historischer Kontext ist halt so eine Sache. Ist sehr leicht Artikel zu finden, welche sich mit diesem Thema auseinandersetzen, z.B.: https://www.theguardian.com/world/2016/jan/08/boglarka-balogh-blackface-offensive

      Kurzfassung: Gesicht schwarz malen war eine Facette rassistischer Unterdrückung, die benutzt wurde um rassistische Stereotypen zu entwickeln und verankern -> Minstrelshows/oder auch zwaarte Piet
      6 5 Melden
  • w'ever 17.10.2017 10:38
    Highlight ach bitte.
    ich selber bin ein wenig dunkler, und halte mich auch mal an orten auf, an denen man kontrolliert werden könnte. aber ich bin in den letzten 20 jahren nie kontrolliert worden. glück? evt. und selbst wenn. ausweis zeigen, fünf minuten verloren, und gut ist.
    116 20 Melden
    • Asmodeus 17.10.2017 16:30
      Highlight "ein bisschen dunkler"

      Beste Beschreibung ever...
      14 1 Melden
  • atomschlaf 17.10.2017 10:36
    Highlight Hmm.... schwierige Sache...
    Ich kann sehr gut verstehen, dass es für rechtschaffene dunkelhäutige Menschen sehr mühsam und frustrierend ist, so oft kontrolliert zu werden.
    Andererseits muss man sehen, dass Bürger gewisser afrikanischer Länder eine weit überdurchschnittliche Kriminalitätsrate haben und dass auch viel illegale Aufenthalter dunkelhäutig sind. Da ist es halt nicht zielführend, wenn die Polizei hellhäutige Grosis kontrolliert, nur um politisch korrekt zu sein.
    An eine gesetzliche Lösung glaube ich nicht, denn die Polizei wird immer einen Vorwand für Kontrollen finden.
    123 19 Melden
    • Randy Orton 17.10.2017 12:06
      Highlight Und woher hast du diese Kriminalitätsstatistik?
      9 45 Melden
    • Roterriese 17.10.2017 14:29
      Highlight @Orton, Google ist dein Freund.
      25 5 Melden
    • Randy Orton 17.10.2017 15:39
      Highlight @roterriese ich finde keine Statistik die diese Aussage belegt.
      3 11 Melden
  • raphe qwe 17.10.2017 10:29
    Highlight Was mich am meisten stört ist, dass Personenkontrollen nicht nach Person erfasst werden. Werde häufig im Ausgang kontrolliert und zeige da auch dann immer die I.D.. Spätestens wenn sie meine I.D. dann durchgeben müssten sie dann sehen können das ich schon 20+ -mal kontrolliert worde aber nie für etwas belangt (gab auch nie einen Grund dazu, für die Schelme unter euch;))
    37 6 Melden
  • Madison Pierce 17.10.2017 10:20
    Highlight Ich kann beide Seiten verstehen. Drogendealer sind nun mal häufig schwarz, deshalb kontrolliert man eher Schwarze. Am Zoll wird eine alte Dame auch weniger angehalten als ein Auto voller junger Männer. Mit einer biederen C-Klasse kommt man weniger in eine Polizeikontrolle als mit einem tiefergelegten Golf...

    Aber es ist klar, dass dies die unschuldig verdächtigen Personen nervt. Jung ist man nicht immer, das Auto kann man wechseln, aber die Hautfarbe bleibt. Solange die Polizei anständig ist, ist so eine Kontrolle ja schnell erledigt, da würde ich mich nicht wehren.
    90 9 Melden
    • Randy Orton 17.10.2017 12:06
      Highlight Wieso weisst du/so viele hier, dass Droendealer häufig schwarz sind? Ich finde dazu nirgends eine Statistik, aber alle scheinen dies zu wissen?
      11 57 Melden
    • Madison Pierce 17.10.2017 13:42
      Highlight Bei den Verurteilungen wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz stehen Westafrikaner ganz oben:
      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht.assetdetail.3543721.html

      Bei den Anzahl Verstössen pro Herkunftsgruppe stehen zuoberst Südwestafrikaner, Westafrikaner, Dominikaner, Nordafrikaner:
      https://www.nzz.ch/schweiz/statistik-zur-kriminalitaet-erstmals-zahlen-zur-nationalitaet-der-verurteilten-veroeffentlicht-ld.117737
      50 2 Melden
    • Madmessie 17.10.2017 13:47
      Highlight Es gibt auch keine Statistik. Einen Hinweis, dass viele Drogendealer schwarz sind, gibt aber gerade das "racial profiling" Verhalten der Polizei.
      5 34 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fadnincx 17.10.2017 10:15
    Highlight "Stattdessen sollen sie ermutigt werden, im Zweifelsfall nicht zu kontrollieren." von dieser Aussage kann ich absolut nichts halten und wenn etwas passiert steht die Polizei dumm da und wird kritisiert, warum sie die Person nicht kontrolliert hat.
    Bezüglich racial profiling, die Statistik steht aktuell definitiv auf Seiten der Polizei, wenn es um Themen wie Drogen geht...
    101 8 Melden
    • bokl 17.10.2017 13:48
      Highlight "... die Statistik steht aktuell definitiv auf Seiten der Polizei ..."

      Die Idee, aus begangenen Straftaten ein Profil für Personenkontrollen erstellen zu können, ist nachweislich falsch. Die grössten Erfolg erzielt man, wenn man einfach nach dem Zufallsprinzip kontrolliert. So haben mögliche Delinquenten keine Chance, sich "unauffällig" zu verhalten.
      7 23 Melden
    • Shlomo 17.10.2017 16:29
      Highlight Wiso soviele Blitze bei bokl?
      Es ist nur logisch nach dem Zufallsprinzip vorzugehen.
      1 11 Melden
  • Nordurljos 17.10.2017 10:07
    Highlight Als blondes Meitli mit herzigen Locken haben mir auch alle in die Haare gefasst. Vor allem in den Ferien in südlichen Ländern, dort war es halt was spezielles. Klar ist es eine doofe Situation aber oft steckt auch keine böse Absicht dahinter sondern es sind einfach Leute die nicht allzuweit überlegen?
    95 7 Melden
    • swilly 17.10.2017 14:34
      Highlight voll, vergleich ein drittweltland mit der schweiz -.- vergiss die schweiz, wir reden von züri-city. aber ja hauptsache äpfel mit birnen vergleichen
      4 29 Melden
    • Nordurljos 17.10.2017 14:54
      Highlight Nein, es geht mir nicht darum Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ich rede hier von Ferien in Portugal und Malta.
      Das einzige das ich sagen wollte war: manchmal steckt keine böse Absicht hinter dem Tun der Menschen sondern es ist einfach etwas ungeschickt.
      22 2 Melden
    • Nick_ 17.10.2017 17:27
      Highlight @swilly
      Ja klar, man darf das Verhalten der Menschen in der Schweiz nicht mit jenen aus einem Drittweltland vergleichen, weil in einem Drittweltland alle Menschen total ungebildet sind und sowieso keine Ahnung von der Welt haben.... ist ja nicht so, dass das auch nur Menschen sind wie du und ich.

      Merken Sie, wer hier der Rassist ist?

      ...solches Gedankengut fällt mir auch immer wieder bei Entwicklungshelfern auf: "Die armen Afrikaner. Wir müssen denen zeigen wie es richtig geht"
      7 2 Melden
  • Chains 17.10.2017 10:03
    Highlight Ich mag mich an meine Schulzeit erinnern, als wir noch "wer hat Angst vor dem Schwarzen Mann" gespielt haben.
    Ich habe mir dabei vorgestellt, es handle sich dabei um eine Art dunkle Gestalt, nichts böses per se, aber eine schwarze Figur, keinen dunkelhäutigen Mann.
    Ist es so nicht schädlicher, die Kinder auf diese Art von - in meinen Augen gesuchten Rassismus - "ufezlupfe"?
    Oder sehe ich das falsch?
    Logisch werde ich nicht gerne von der Polizei kontrolliert, doch bin ich dankbar, dass es solche Kontrollen gibt. Es dient schlussendlich nur zu unserem Schutz.
    67 5 Melden
  • Eurostar 17.10.2017 10:03
    Highlight "Wichtig ist ausserdem, dass Polizisten nicht ständig den Druck haben, an Brennpunkten Kontrollen auszuüben, die nichts bringen. Stattdessen sollen sie ermutigt werden, im Zweifelsfall nicht zu kontrollieren." Sehr gewagtes Zitat, die Polizisten sollen kontrollieren dürfen, wenn sie einen Verdacht haben und nicht Angst haben müssen, dass irgendwer "Racial profiling" schreit. Lieber einmal zuviel als zuwenig kontrollieren. Es ist nun mal so, dass auch seine Landsleute dazu beigetragen haben, dass diese Bevölkerungsgruppe überdurchschnittlich oft in Kriminalitätsstatistiken auftaucht.
    60 5 Melden
  • sheimers 17.10.2017 10:01
    Highlight Gibt es auch "ageial profiling"? Ich bin nun 45, ich wurde drei mal von Polizisten kontrolliert. Dies aber in einem engen Zeitraum, etwa im Alter von 20 bis 25 Jahren. Vorher nie, nachher auch nie mehr. Einmal in Basel tagsüber in der Stadt, der Polizist sagte mir "Sie gleichen einem Signalement". Kann ich akzeptieren, wenn sie einen suchen und ich ähnlich aussehe, und man mich anständig um den Ausweis bittet. Zweimal bin ich aber in der Eisenbahn von Aargauer Polizisten ohne Anlass gefragt worden, ob ich Drogen konsumiere. Mir eine Straftat zu unterstellen, ist doch eine absolute Frechheit.
    18 7 Melden
  • Ökonometriker 17.10.2017 10:00
    Highlight Kleider machen Leute. Wenn ich (was in der Freizeit zugegebenermassen sehr oft vorkommt) schlecht angezogen unterwegs bin werde ich auch ständig kontrolliert - im Elsass wurden schon Maschinengewehre auf mich gerichtet. Wenn ich im Anzug unterwegs bin werde ich jedoch nie kontrolliert.
    Vermutlich hat die Hautfarbe schon auch einen Einfluss - das Auftreten jedoch ist weitaus wichtiger.
    35 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 17.10.2017 09:46
    Highlight 1. Wenn der Mann CH-Bürger ist und einen festen Wohnsitz hat, hat er keine Ausweis-Pflicht. Allerdings kann die Polizei ihn zwecks Abklärung der Identität auf den Posten mitnehmen, wenn er keinen Ausweis zeigt. Das gilt auch für Weisse. 2. Wer hat Angst vor dem Schwarzen Mann hat seinen Ursprung in der Pest Zeit, als Ärzte schwarz gekleidet waren. Man hatte Angst vor ihnen, da das Ansteckungsrisiko grösser war. Mit der Hautfarbe hat das nix zu tun. 3. Ein Polizist soll Straftaten wie z.B. Drogenhandel verhindern. Dass er da eher dunkle Personen kontrolliert, hat nichts mit Rassismus zu tun.
    56 7 Melden
    • bokl 17.10.2017 13:54
      Highlight 1. "Das gilt auch für Weisse". Nur werden die (fast) nie kontrolliert. Daher sind seine Kinder gut beraten einen Ausweis dabei zu haben, wenn sie nicht Termine verpassen möchten.
      2. Da irrt er wirklich.
      3. "Dass er da eher dunkle Personen kontrolliert, hat nichts mit Rassismus zu tun." Doch. Die Ableitung "viele Drogenhändler sind schwarz = alle Schwarzen sind potenzielle Drogenhändler" ist purer Rassismus.
      8 7 Melden
    • Ohniznachtisbett 17.10.2017 14:52
      Highlight Bokl: Zu Punkt 3 kann ich dir nicht Recht geben. Ich kenne viele Weisse die auch eher von der Polizei kontrolliert werden als ich. Kleidungsstil, Frisur, Ort wo man ist, macht halt auch viel aus. Mit Rastazöpfe und Hippiekleidung an der Langstrasse wird man halt auch öfter kontrolliert, als mit Businessoutfit am Bhf Enge. Oder ein tiefergelegter BMW M3 wird auch öfter und genauer kontrolliert als ein Nissan Micra. Das ist nicht Rassismus, das ist "ich kenne meine Pappenheimer". Und manchmal kontrolliert man jemand der dann eben kein Pappenheimer ist.
      10 3 Melden
    • bokl 17.10.2017 15:14
      Highlight @Ohniznachtisbett
      Doch es ist Rassismus.

      "ich kenne meine Pappenheimer" = Kuno X., Mehrfach vorbestrafter Dealer. Muss damit rechnen öfters vom Dorfpolizisten kontrolliert zu werden.

      "Rassismus" = Kuno Y, denkt gleich und kleidet sich gleich wie Kuno X, hat aber sauberes Vorstrafenregister. Wir kontrolliert, weil er ein Kuno ist.

      Es funktioniert einfach nicht. Egal ob Kuno oder Schwarz. Denn was macht der intelligente Dealer? Hemd und Krawatte an und schon gibt es keine Kontrollen mehr.

      Genau darum macht sich der koksende Investmentbanker keine Sorgen. Er wird eh nie kontrolliert!
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nuka Cola 17.10.2017 09:43
    Highlight Soll mal den Ball flach halten, als Jugendliche wird man auch überproportional kontrolliert, und sollen wir nun auch vors Bundesgericht oder nach NY? Man kanns auch übertreiben.
    Die Statistik spricht nun mal die Sprache, dass von Jugendlichen und eben auch von afrikanisch aussehenden Mitbürgern mehr Delikte begangen werden, also besteht da auch konkreter mehr Bedarf nach Kontrollen, da die Chance jemanden aufzugreifen, der eventuell etwas vertickt oder so, einfach grösser ist.
    48 9 Melden
  • Theor 17.10.2017 09:40
    Highlight Ich bin mit dem Richter einer Meinung, wenn dieser Herrn Baile sagt, er soll die Anweisungen der Polizisten befolgen. Denn wenn man Baile Recht geben würde, wäre die Konsequenz, dass man sich Polizeikontrollen widersetzen darf. Genau darum geht es bei der Gerichtssache:

    >>Darf man sich polizeilichen Anordnungen widersetzen?<<

    Herr Baile macht darauf eine Rassendiskriminierungsfrage - und hat mit seinem Anliegen nicht unrecht. Aber wenn man ihm gerichtlich Recht gibt, wird gleichzeitig Polizeiwiderstand legalisiert und wir nähern uns dem Amerikanischen System, wo es ständig eskaliert.
    48 5 Melden
  • T0815 17.10.2017 09:31
    Highlight Wenn ich mich als 40 Jähriger, weisser Schweizer weigere meinen Ausweis zu zeigen, kriege ich die genau gleichen Probleme mit der Polizei.
    62 8 Melden
    • Devante 17.10.2017 11:43
      Highlight Nur passiert dir das nie. Ich weiss wovon Herr Baile sprichgt un habe es auch schon erlebt. Nur habe ich jeweils einfach den Ausweis gezeigt, mich darüber aufgeregt und innerlich geflucht. Das reicht diesem Herrn nicht und er will die Gründe für das fehlerhafte Fingerspitzengefühl der Polizisten hinterfragen und pranger es an - Dafür hat er meinen Respekt auf Sicher. Passiert mir als "Mischling" regelmässig aber ich habe weder die Zeit noch die Nerven mich dagegen aufzulehnen....und schäme mich gerade ein wenig dafür....
      27 43 Melden
    • dä dingsbums 17.10.2017 11:51
      Highlight Wie oft wurdest Du als weisser Schweizer schon einfach so auf der Strasse kontrolliert?
      9 14 Melden
    • T0815 17.10.2017 11:59
      Highlight Jeder, der Nachtschicht arbeitet und z.B. am Samstag morgen 0200 unterwegs ist weiss wie es ist, wenn man angehalten wird, den Ausweis zeigen darf, weil man halt ein Auto fährt, welches auf eine Zielgruppe passt.
      21 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.10.2017 09:30
    Highlight Ich kann den Ärger des Mannes gut verstehen, nur leider vermisse ich bei solchen Artikel immer Vorschläge, wie sich die Polizei in konkreten Situationen den Verhalten soll.
    Ich weiss nicht, ob das noch aktuell ist, aber 2010 gab es eine Reihe von Zeitungsartikel rund um Kokaindealing in der Schweiz und das die gesamte Wertschöpfungskette in der Hand von Nigerianer ist. Wie soll die Polizei nun dagegen vorgehen, ohne Racial Profiling zu betreiben?
    Mein Vorschlag währe ja, Kokain zu legalisieren, was aber sind andere Möglichkeiten für die Polizei?
    Hat jemand konstruktive Ideen?
    49 3 Melden
    • atomschlaf 17.10.2017 11:34
      Highlight Was die Drogen angeht, wäre ich ohnehin für eine generelle Legalisierung.

      Auf die eigentliche Frage habe ich momentan auch keine überzeugende Antwort.
      17 5 Melden
    • Devante 17.10.2017 11:45
      Highlight Sagen wir mal, die "meisten Kinderschänder hierzulande sind weiss und aus dem Aargau" (reine annahme und nur als zufälliges Beispiel herangezogen), legitimiert das nun die willkürliche Überprüfung von kaukasisch aussehenden Menschen im Raum Aargau inkl. Überpfürung des Mobiltelefones etc.?
      6 15 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.10.2017 14:00
      Highlight @Devante
      Nein wohl kaum, ich frage mich ja auch explizit, wie man ohne Racial Profiling auskommen könnte. Anderes Beispiel, Grenze bei Como. Ich bin mir fast sicher, dass die Polizei mich nicht beachten würde, jeder Schwarze wird dafür überprüft. Klar Racial Profiling. Wie soll die Polizei allerdings sonst Vorgehen, das ist die Frage!
      9 0 Melden
  • AskLee 17.10.2017 09:26
    Highlight Hut ab und falls du das hier liest, viel Kraft für deinen "Kampf" 😉
    20 60 Melden
  • Publikumsjoker 17.10.2017 09:26
    Highlight Sehr starker und interessanter Artikel über ein Thema, dass in der Schweiz gerne mal vergessen geht oder bewusst unter den Teppich gekehrt wird. Denn gerade in den grösseren Städten wie Zürich oder Bern ist das Profiling der Polizei zum Teil offensichtlich... Danke für den Artikel!
    20 51 Melden
    • Bobo B. 17.10.2017 11:58
      Highlight In Städten wie Zürich und Bern ist das offensichtlich, was zu den hier besprochenen Folgen führt. Ursache und Folgen - kennst du sicherlich auch...
      9 3 Melden
    • Roterriese 17.10.2017 12:04
      Highlight zum Teil offensichtlich und begründet. Hab deinen Satz ergänzt.
      9 6 Melden
    • Publikumsjoker 17.10.2017 19:18
      Highlight Ich bin persönlich nicht betroffen, was die Beurteilung von aussen nicht einfacher macht. Als neutraler Augenzeuge sehe ich (rund um den HB) sehr viele Kontrollen der Polizei bei Schwarzen Menschen. Ich will aber hinzufügen, dass das Handeln der Polizei zu 99% fair und "nett" ist - sprich sie drücken sie nicht gegen die Wand oder benutzen Gewalt, wie man das aus der USA kennt. Deswegen sehe ich auch so gut wie nie gewalttätige Szenen, was natürlich sehr zu begrüssen ist. Danke für die Blitze (?), wollte mich eigentlich nur für den gut geschriebenen Artikel bedanken. :)
      3 0 Melden
  • BigE 17.10.2017 09:23
    Highlight Sehr einseitige Sichtweise, wenn auch nachvollziebar bei einem Betroffenen. Fakt ist aber nun mal, dass zB der Drogenhandel an den Bahnhöfen in der Hand von Schwarzafrikanern ist. Fakt ist auch, dass die Chance, eine illegal anwesende Person zu kontrollieren bei einem dunkelhäutigen oder osteuropäisch aussehenden Menschen höher ist als bei einem europäischen Typus. Warum also sollte die Polizei ineffiziente Kontrollen machen? Schwieriges Thema. Aber ein Polizist, der seinen Job tut, kontrolliert nun mal mehr ausländisch scheinende Personen, weil da die Trefferquote uhöher ist.
    56 11 Melden
    • bokl 17.10.2017 13:57
      Highlight "Fakt ist auch, dass die Chance, eine illegal anwesende Person zu kontrollieren bei einem dunkelhäutigen oder osteuropäisch aussehenden Menschen höher ist als bei einem europäischen Typus."

      Falsch. Die Chance ist immer 50%. Entweder er ist legal hier oder nicht!
      5 13 Melden
    • Lukas Küng (1) 17.10.2017 18:00
      Highlight Lieber bokl. Das ist nicht wie Statistik/Wahrscheinlichkeit funktioniert. Sonst könnte ich ja irgend eine Person fragen und hätte eine 50%Chance das Barrack Obama oder sonst wer vor mir steht.
      6 1 Melden
    • AdiB 17.10.2017 18:10
      Highlight erster fakt ist falsch. schwarze dealen nicht an bahnhöfen. niemand dealt an bahnhöfen. meine güte hälst du die dealer für so dumm. du hast definitiv zu viel hollywood konsumiert.
      alle die hier vom dealer am bahnhof reden haben zuviel konsumiert. heute funktioniert dealen nicht wie früher. nur junkies verkaufen sich gegenseitig ihren stoff auf der strasse. aber da diese oft registrierte junkies sind, kann die polizei diese nur über nacht einsperren und das auch nur wenn er rumliegt.
      ps: 99% all dieser junkies sind weisse oft schweizer.
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 17.10.2017 09:15
    Highlight A1) es gibt keine gesetzliche Ausweistragpflicht in der Schweiz (seine Grundannahme ist falsch)

    A2) ist er jetzt Schweizer oder Kenianer? Wenn er den CH Pass hat, ist er Schweizer.

    B) er wurde verurteilt wegen einem nicht befolgen einer polizeilichen Anweisung. Punkt.

    C) das Gericht und auch das BGer urteilt nur über den angeklagten Sachverhalt. Nicht über eine subjektive Annahme des Angeklagten

    D) die von ihm bemängelte unzureichende Sensibilisierung muss vertieft angeschaut werden, der von ihm gewählte Weg wird
    -so- nicht zum Erfolg führen (anderer Tatbestand
    47 8 Melden
    • dä dingsbums 17.10.2017 11:48
      Highlight Zu a): Wenn ich als schwarzer erfahrungsgemäss immer wieder kontrolliert werde, verlasse ich das Haus auch nicht mehr ohne Ausweis.
      12 1 Melden
    • BigE 18.10.2017 10:10
      Highlight Es gibt keine Ausweistragpflicht, allerdings muss man der Polizei seine Identität belegen können. Geht nun mal am einfachsten mit einem Ausweis! Sonst kann sich ja jeder als Kollege ausgeben, wenn er gesucht wird!
      0 0 Melden
  • tryeen 17.10.2017 09:14
    Highlight Meist bin ich ja wirklich dafür, wenn jemand für seine Sache kämpft. Aber hier..naja. Jeder Bürger weiss, dass man in der Schweiz bei einer Ausweiskontrolle genau zwei Dinge tun kann. Entweder man zeigt einen amtlichen Ausweis oder man geht mit auf die Dienststelle und die Identität wird überprüft. Egal wie alt, wie gross und mit welcher Hautfarbe. ..übrigens finde ich hier, dass es auch mit der Gruselgeschichte mit der schwarzen Schreckgestalt nicht besser wird. Märchen ist Märchen. Egal ob ein schwarzer Geist oder ein weisses Hippiegspängstli unter dem Bett sitzt. Sorry
    44 3 Melden
    • BigE 18.10.2017 10:43
      Highlight Ich muss gestehen, beim "schwarzen Mann" habe ich immer an einen bösen Mann mit schwarzem Mantel und Hut gedacht.
      0 0 Melden
  • sir_kusi 17.10.2017 09:12
    Highlight Gibt es überhaupt Anhaltspunkte, warum diese Kontrolle rassistisch gewesen sein soll, warum „Racial Profiling? Oder denkt er einfach, weil er schwarz sei, sei jede Kontrolle rassistisch?
    „...ob eine rassistische Personenkontrolle...“: Es war eine Personenkontrolle, watson, keine rassistische Personenkontrolle.
    54 10 Melden
    • dä dingsbums 17.10.2017 11:42
      Highlight Racial Profiling bedeutet, dass Menschen einzig aufgrund äusserer Merkmale wie z.B. die Hautfarbe polizeilich kontrolliert werden, nicht aufgrund eines konkreten Verdachtsmoments.
      Man ist automatisch verdächtig, weil man schwarz ist.

      Darum geht es.
      14 33 Melden
    • sheimers 17.10.2017 12:33
      Highlight Der Anhaltspunkt ist wohl, dass ihm das andauernd passiert und seine weissen Kollegen ihm erzählen, dass das ihnen maximal alle paar Schaltjahre oder gar nie passiert. Da hat er absolut recht, dass er sich das nicht länger gefallen lässt.
      8 12 Melden
  • Asmodeus 17.10.2017 09:11
    Highlight Ein kleiner Hinweis zum Spiel "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?"

    Ich habe damals nie an eine dunkelhäutige Person gedacht sondern wirklich an eine schwarze Gestalt.

    War ich da der Einzige?

    (Dass es aber auch so interpretiert werden kann, wie er es interpretiert stimmt natürlich)
    51 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.10.2017 12:17
      Highlight @Asmodeus
      Der Name geht vermutlich auf die Pest zurück, wer vom Schwarzen Mann/der Pest berührt wird, "stirbt" und "steckt" im andere Personen, die ehemaligen Mitspieler an. Die Pest wird in der Kunst oft als Schwarze Gestalt dargestellt, deshalb der Name schwarzer Mann.
      Der Reflex, Schwarze Gestalten als Zeichen von Rassismus zu interpretieren, gab es auch schon zB bei Star Wars, weil Darth Vader schwarz ist und am Schluss bei seinem Tod, nachdem er Luke geholfen hat, seine Maske entfernt wird und er Weiss ist.
      7 1 Melden
    • Asmodeus 17.10.2017 13:27
      Highlight Danke für den Hinweis mit der Pest.

      Den Teil mit Darth Vader und Rassismus kenne ich in erster Linie als einen Witz aus dem Film "Chasing Amy".


      Der Punkt ist halt. Für jemanden mit dunkler Hautfarbe der andauernd aufgrund seiner Hautfarbe von Polizisten kontrolliert wird ist der Zusammenhang zwischen "Angst vor dem schwarzen Mann" und der täglichen Angst vor ihm als schwarzem Mann mehr als nur offensichtlich.
      3 3 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.10.2017 13:56
      Highlight Nun, manchmal holt die Realität leider die Witze ein. Mal auf Youtube "Melissa Harris Perry" und "Star Wars" eingeben.

      Nun diese Verbindung mag zwar offensichtlich erscheinen, sie ist aber schlicht und ergreifend falsch und sollte deswegen auch nicht weiter beachtet werden. Manchmal wird das Spiel ja auch böser Mann genannt, man könnte sich auch fragen, weshalb es ein Mann sein muss? Die Verbindung zwischen dem bösen Mann und dass vor allem Männer von der Polizei kontrolliert werden, könnte man auch ziehen.
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gasosio 17.10.2017 09:10
    Highlight Es tut mir leid für den Mann. Es ist jedoch nichts als effizient, dass man gezielt Leute kontrolliert und nicht nach dem Giesskannenprinzip. So leid es mir auch tut für den Mann.
    80 23 Melden
    • Triumvir 17.10.2017 10:39
      Highlight Ach so, wenn also zweimal die gleiche Person durch die gleiche Polizistin kontrolliert wird, handelt es sich also um effiziente Polizeiarbeit...Deine Argumentation finde ich jetzt doch ein kleines bisschen sonderbar...
      22 36 Melden
    • dä dingsbums 17.10.2017 10:49
      Highlight Gezielt schwarze Leute kontrollieren ist effizient?

      23 29 Melden
  • FabianK 17.10.2017 09:05
    Highlight Ach das Spiel mit dem schwarzen Mann. Ich hab damals als Kind nie verstanden, weshalb ich vor dem Angst haben soll. Aber alle anderen sind weggerannt und dann habe ich es halt auch gemacht.
    11 50 Melden
    • dä dingsbums 17.10.2017 10:50
      Highlight Den schwarzen Mann hatte ich mir immer als bösen Ninja vorgestellt. Mit Wurfsternen und so.
      21 0 Melden
  • Tan Long 17.10.2017 09:03
    Highlight Buah, hat der Typ Vorurteile. Was der alles über Motive anderer Menschen weiss.
    112 29 Melden
    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 17.10.2017 10:58
      Highlight klarer Fall von "ich hab meine Opferrolle endlich gefunden"
      60 15 Melden
    • Devante 17.10.2017 11:52
      Highlight kann auch nur jemand schreiben, der selbst nicht "zufällig" alle 2-3 wochen kontrolliert wird in der city. Lustig auch, wenn ich von der Arbeit (Hemd/Kravatte & Aktentasche) irgendwo unterwegs bin, passiert mir das nicht, im Freizeitlook aber regelmässig.... - soviel zum thema Zufall
      9 15 Melden
    • Tan Long 17.10.2017 13:20
      Highlight Kleider machen Leute. Ein gelungenes Buch von G.K..
      11 1 Melden
  • atomschlaf 17.10.2017 09:03
    Highlight Heisst der Herr jetzt "Wa Baile" oder "Ba Waile"?

    Bin verwirrt.
    28 5 Melden
    • atomschlaf 17.10.2017 10:39
      Highlight An die Blitzer: Als ich das schrieb, standen noch beide Varianten im Artikel...
      27 0 Melden
  • Nick_ 17.10.2017 09:02
    Highlight Ich kann Wa Beile durchaus verstehen. Für Ihn ist es sicher mühsam, immer "zufällig" kontrolliert zu werden.

    Ob das nun aber wirklich Rassismus ist? Wenn an den Brennpunkten sehr viele Schwarze mit Drogen handeln, ist es verständlich, dass man dies bei selektiven Personenkontrollen berücksichtigt. Und dass die Polizei dann einfach halt an den Brennpunkten lieber gar nicht mehr kontrolliert ist jetzt wohl ein schlechter Scherz...

    Er sagt ja selbst, dass die Polizisten ihn immer freundlich grüssen. Sofern die Polizisten ihn mit Anstand und Respekt behandeln sehe ich kein Problem.
    96 13 Melden
  • Rolf Grütter 17.10.2017 08:59
    Highlight Ausweis zeigen und der Fall ist gegessen. Wenn 90% der „Kügelidealer“ schwarz sind, dann ist es doch klar, dass sie öfters kontrolliert werden. Das hat nichts mit racial profiling sondern mit normaler Polizeiarbeit zu tun.
    208 66 Melden
    • AskLee 17.10.2017 09:44
      Highlight An der Langstrasse vlt.
      12 40 Melden
    • seventhinkingsteps 17.10.2017 09:48
      Highlight Wenn du zu 90% Schwarze kontrollierst ist es kein Wunder wenn in der Statistik 90% der Drogendealer schwarz sind.
      42 113 Melden
    • sheimers 17.10.2017 10:04
      Highlight Wenn 90% der Vergewaltiger Männer sind, sollte man vielleicht bei Dir mal eine DNA-Probe nehmen, und der Fall ist gegessen, Du bist ja keiner. Siehst Du das Probelm?
      45 59 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mbr72 17.10.2017 08:56
    Highlight Genau, darum schlage ich vor, dass Polizisten ab sofort komplett random Leute an der Langstrasse kontrollieren, damit sich ja niemand diskriminiert fühlt. Sehr effektive Polizeiarbeit, moll!
    125 46 Melden
    • sheimers 17.10.2017 10:09
      Highlight Da wäre ich sofort dafür. Die Kriminalitätsstatistik würde dadurch auf den Kopf gestellt, wenn all die einheimischen Kiffer und Kokser auch darin unter "Drogendelikte" auftauchen. Der hohe Ausländeranteil in der Kriminalitätsstatistik kommt unter anderem auch daher, dass sie häufiger kontrolliert und deshalb auch häufiger erwischt werden.
      35 66 Melden
    • dä dingsbums 17.10.2017 10:09
      Highlight Ohne Verdachtsmoment schwarze Bürger z.B. am Bahnhof Olten kontrollieren ist für Dich demnach effiziente Polizeiarbeit?
      33 44 Melden
    • Wehrli 17.10.2017 10:26
      Highlight Genau so entstehen Vorurteile: Der Schwarze Dealt, der Kosovare klaut und der Schweizer bescheisst die Versicherung.

      Zum Glück sind unsere Polizisten etwas besser geschult als unsere Kommentarschreiber ...
      25 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 17.10.2017 08:52
    Highlight Nicht angenehem, sicher auch nicht gerecht, aber bitte doch relativieren: Ob ich zweimal am Tag kontrolliert oder zweimal erschossen werde, ist schon ein Unterschied.
    UND: "Dä schwarzi Maa" : eine dunkle, schattenhafte Gestalt, einen Mann mit schwarzer Kleidung und geschwärztem Gesicht (Schornsteinfeger).

    Soooo wichtig ist uns ihre Hautfarbe gar nicht, Herr Baile ...
    158 35 Melden
    • Lord_Mort 17.10.2017 10:06
      Highlight @Wehrli. Sie finden also er solle dankbar dafür sein nur kontrolliert zu werden und nicht gleich erschossen?
      26 41 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 17.10.2017 10:08
      Highlight Naja, ich werde nie polizeilich kontrolliert.

      Wenn Herr Baile hingegen ständig herausgefischt wird, kann ich nachvollziehen, dass er das als Diskriminierung und Zumutung wahrnimmt... Mit der Zeit kommt man sich eventuell auch gedemütigt oder herabgesetzt vor... Es ist ja peinlich, wenn die Polizei ein solches "Misstrauensvotum" im öffentlichen Raum vollzieht.
      39 16 Melden
    • Asmodeus 17.10.2017 10:13
      Highlight Wobei man zugeben muss, dass der "schwarze Mann" auch durchaus anders interpretiert werden kann.
      31 9 Melden

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

In dem verwitterten Backsteingebäude am Falkenplatz in Bern, etwas versteckt neben der Vitrine des Dönerstands, kann man an einer kleinen Metallplakette in eine kältere Vergangenheit eintauchen. «Mittlere Jahrestemperatur: 8 Grad. Mittlere Jährliche Niederschlagsmenge: 977 Milimeter.»

An diesem Montag im August 2018, 56 Jahre später, ist es in Bern 33 Grad warm, irgendwo im Land, zwischen Sitten und Cevio, wurde wahrscheinlich gerade wieder ein Temperaturrekord gebrochen, Regen ist nur noch eine …

Artikel lesen