Schweiz
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Stadtpolizei Zürich nennt Herkunft der Täter nicht mehr – aus einem einfachen Grund

07.11.17, 10:08


ZU DEN MELDUNGEN UEBER DIE ENTLASSUNGEN IM RAHMEN DER ZUERCHER NACHTCLUB-AFFAERE STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 9. DEZEMBER 2013, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Hauptwache Urania der Zuercher Stadtpolizei am Mittwoch, 13. November 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Um Vorverurteilungen vorzubeugen: Die Zürcher Stadtpolizei nennt ab sofort die Nationalität eines mutmasslichen Täters nicht mehr automatisch. Sollte die Herkunft für einen Medienbericht relevant sein, können Journalisten aber jederzeit nachfragen.

Umfrage

Soll die Polizei die Herkunft der Täter nennen?

  • Abstimmen

4,564 Votes zu: Soll die Polizei die Herkunft der Täter nennen?

  • 48%Nein. Völlig unwichtige Information.
  • 52%Ja. Ich will wissen, woher sie kommen.

In der vergangenen Woche verhaftete die Zürcher Stadtpolizei unter anderem zwei 17-jährige Marokkaner, die Uhren stahlen, und einen 22-jährigen Albaner, der mit Drogen dealte. Dies geht aus den damals verschickten Pressemitteilungen hervor.

Doch was sagt die Herkunft über diese Taten aus? Nicht viel, meint Sicherheitsvorstand Richard Wolff (AL). Ab sofort wird die Stadtpolizei deshalb die Staatszugehörigkeit nicht mehr mitteilen. Wolff setzt damit das Anliegen eines Postulates von SP und GLP um, das im August 2015 mit 72 zu 46 Stimmen überwiesen wurde.

Nationalität: «Nur Scheintransparenz»

Mit diesem Verzicht werde nichts vertuscht, heisst es in einer Mitteilung des Sicherheitsdepartementes vom Dienstag: «Die Nennung der Nationalität dient nur vermeintlich der Transparenz.»

Indem die Herkunft genannt werde, werde nämlich suggeriert, dass sich die Tat so erklären liesse. Dies verdecke aber die eigentlichen Ursachen für kriminelle Handlungen. In der Mitteilung werden unter anderem Armut, tiefes Bildungsniveau und Drogenkonsum genannt.

Die automatische und unbesehene Nennung der Nationalität in Polizeimeldungen ist unsachlich, heisst es in einem Faktenblatt des Departements. So würden «ein einzelnes Sachelement hervorgehoben und jene Kräfte gefördert, die Stimmung gegen gewisse Andersartige machen».

Bei Bedarf gibt es Angaben

Die meisten Polizeimeldungen betreffen Alltagskriminalität - bei einfachen Diebstählen, Drogenhandel oder Raufereien sei kein staatsspezifischer Hintergrund gegeben, heisst es in der Mitteilung weiter. Es gingen keine Informationen verloren, werde die Nationalität nicht genannt.

«Auf Anfrage gibt die Stadtpolizei die Nationalität aber bekannt.» Sollte eine Redaktion zum Schluss gelangen, dass in einem Fall die Staatsangehörigkeit eines mutmasslichen Täters für ihren Bericht relevant ist, kann sie sich an die Stapo wenden.

Gegen den nationalen Trend

Viele Polizeikorps in der Schweiz vermelden - anders als noch vor 20 Jahren - die Staatsbürgerschaft von mutmasslichen Tätern. Teilweise sind politische Vorstösse der Grund; etwa wurden in St. Gallen und Solothurn entsprechende Initiativen angenommen. Auch die Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten empfahl nach längerer Debatte die Nationalitäten-Nennung.

In der Stadt Zürich wird nun ab sofort auf die Angabe der Nationalität verzichtet. Die Mitte-Links-Parteien hatten sich schon bei der Beratung des Postulates für diesen Schritt ausgesprochen. SVP, FDP und CVP meinten hingegen, dass so bloss Polemik geschürt werde. (sda)

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258
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258Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kurt Bucher 09.11.2017 10:32
    Highlight Für die Linken gibt es eben nur zwei Varianten ;
    Verharmlosen oder Totschweigen!

    So wie bei der Silvesternacht in Köln!
    15 1 Melden
    • Enzasa 09.11.2017 18:51
      Highlight Quatsch, die Linken interessieren sich für die relevanten Aussagen!

      Was sagt Ihnen das, wenn es heißt ein Türke hat die Tat begangen?

      Erhalten Sie durch die Aussage „Türke“ Informationen über Bildung, Umfeld , Familienstrukturen, psychische Stabilität oder vorhandene Problematiken?

      Achtung Ironie!
      Für die Rechten gibt es nur eine Variante „ Du bist Ausländer, du bist schuldig“
      0 12 Melden
  • Booker 09.11.2017 06:13
    Highlight Transparenz ist gerade da in Strafverfahren bei Gewaltverbrechen extrem wichtig. Ich würde sogar noch weitergehen und bei Schweizer Tätern jeweils schreiben ob es geborene Schweizer oder "nur" emigrierte Schweizer sind. So würden sich die Zahlen nochmals massiv verschieben und ein Teil der Bevölkerung würde die Problematik, die noch auf uns zukommt langsam begreifen.
    11 5 Melden
  • häfi der Spinat 08.11.2017 15:12
    Highlight So gesehen könnte man ja auch das Alter oder das Geschlecht des Täters nicht preisgeben.

    Am Ende kann man sich ja gleich fragen, ob man überhaupt die Tatsache, das ein Verbrechen begagen worden ist, verbergen soll.
    Die (dumme) Bevölkerung könnte ja die falschen Schlüsse daraus ziehen.
    30 5 Melden
  • Angelo C. 08.11.2017 12:01
    Highlight Auch der bekannte Strafrechtler Prof. Kilias findet das kontraproduktive Vorgehen des einsamen Wolffs eine totale Schnapsidee:

    https://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/strafrechtsprofessor-martin-killias-widerspricht-wolff-das-schuert-das-misstrauen-der-bevoelkerung-id7568406.html

    Rassismus und Misstrauen fördernd, Gerüchteküche in den social medias befeuernd - und via BLICK wird mutmasslich die Herkunft dennoch signalisiert werden.

    Heute Abend wird in Tele Züri die Zuschauer-Umfrage veröffentlicht und im talk täglich hört und sieht man den Illusionisten Wolff 😉
    38 4 Melden
    • einmalquer 08.11.2017 16:02
      Highlight so einsam ist der Wolf gar nicht. Die Mehrheit des Parlamentes ist dafür.

      Und das Parlament wurde vom Volk gewählt, im Gegensatz zu Killias oder Blick oder Tele Züri
      8 17 Melden
  • Oxymora 08.11.2017 00:30
    Highlight Staaten teilen die Menschen in Nationalitäten.
    Zürich geht neue Wege und teilt die Menschen in Schweizer und “gewisse Andersartige.“
    Wird das im Naturkundeunterricht berücksichtigt?

    Fakten wie z.B. die Religion/en der beiden Elternteile und wie sie ihre Kinder konditionierten sagen weit mehr über die Herkunft der mutmasslichen Täter aus, als die Nationalität. Mögliche Vorverurteilung mutmasslicher Täter durch die Leser von Pressemitteilungen sollte auch in Zürich kein Gericht beeinflussen.

    Bekannte und gesicherte Fakten zu verschweigen belebt aber garantiert die Gerüchteküche.
    22 11 Melden
    • Saraina 08.11.2017 07:42
      Highlight Zürich teilt gar nicht. Die Staatsangehörigkeit wird nicht genannt, auch nicht wenn sie "Schweiz" ist. Denn sie ist ein Fakt unter vielen, sagt nichts über die Gründe der Kriminalität aus, hilft nicht bei der Prävention. Man könnte geradesogut die Blutgruppe angeben.

      Es geht auch nicht darum, dass Richter blöd genug wären, sich von Lesermeinungen beeindrucken zu lassen, sondern dass Leser blöd genug sind, von einem kriminellen Ausländer auf das Gros seiner Landsleute zu schliessen.
      14 33 Melden
    • Asmodeus 08.11.2017 10:53
      Highlight Was sagt die Religion über einen Täter aus? Ausser der Irrglaube einiger Leute, dass alle/die meisten Moslems Terroristen, Vergewaltiger und Verbrecher wären?
      7 22 Melden
    • Oxymora 08.11.2017 20:12
      Highlight @ Sarina
      An die Blutgruppe hab ich auch schon gedacht und sie ist auch ein Fakt untervielen. Die Gefahr besteht allerdings dass Leser blöd genug sind von einem mutmasslich Kriminellen auf das Gros einer Blutgruppe zuschliessen.
      5 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schne 07.11.2017 23:01
    Highlight Nimmt mich ja echt wunder was ihr mit der Information einer einzelnen Tat anfangt. Schreibt ihr das in euer Milchbüchlein und kontrolliert ihr damit die Statistiken des BFS? Die Angabe hat bei einer einzelnen Tat doch null Relevanz. Ist etwa so interessant wie wenn ein Artikel über einen einzelnen Autounfall erscheint. Man weiss danach nicht ob die Unfallstelle oder das Auto oder der Lenker ein besonderes Risiko darstellt oder ob alles Zufall war. Ich wär ja froh, wenn solche Ereignisse nur erwähnt würden, wenn dazu eine Statistik erscheint. Die ist wenigstens informativ.
    7 21 Melden
  • häfi der Spinat 07.11.2017 22:00
    Highlight Auf Wolff s Mist ist diese Idee also gewachsen.
    Das sind halt die Grünen und links aussen.Krimimelle sind schützenswerte.
    Natürlich ist Nationalität eines Täters relevant.
    34 11 Melden
    • Saraina 08.11.2017 07:43
      Highlight Für was ist sie relevant? Sie sagt ja noch nichtmal, ob der Täter überhaupt in der Schweiz niedergelassenen ist.
      10 31 Melden
  • Eskimo 07.11.2017 21:35
    Highlight Solche Vertuschungen haben in Deutschland zum Wahlerfolg der AfD geführt.
    Die Menschen merken selber was falsch läuft. Wir sind nicht dumm.
    In Zürich werden die Linksgrünen Zeiten wohl auch bald vorbei sein.
    76 16 Melden
    • karl_e 08.11.2017 10:52
      Highlight In der Schweiz wurde der Wahlerfolg der AfD schon vor Jahren massivst übertroffen - von einer nationalkonservativen schweizerischen Partei, deren Namen ich hier nicht nennen will. Die Erfolge der AfD bewirken bei mir ein Déjà-vue und ein gelangweiltes Gähnen.
      7 25 Melden
  • elivi 07.11.2017 20:45
    Highlight Ich bin dafür, dass ab sofort steht ob der täter kafi trinker oder tee trinker is. Ich bin absolut sicher da besteht ein zusammenhang zur krimineller tat!!!!
    26 57 Melden
    • Saraina 08.11.2017 07:45
      Highlight Die Blutgruppe! Wenn man danach Diäten ausrichten kann, zeigen einzelne Blutgruppen möglicherweise eine erhöhte Affinität zu kriminellem Verhalten! 🤓
      10 22 Melden
  • axantas 07.11.2017 19:26
    Highlight Was macht die Polizei eigentlich im Fall einer Anfrage? Das wird ja vermutlich irgendwo festgehalten, wer da was anfragt...
    29 5 Melden
    • axantas 08.11.2017 09:56
      Highlight Ok, Einwand akzeptiert. Aber mindestens in den Köpfen der Personen, die die Auskunft geben, es notiert. "Ach, wieder der Müller vom Tagblatt..."

      Und: Es ist und bleibt eine politisch verordnete Bevormundung der Presse und das ist bedenklich. Sowas kennen wir aus anderen Staaten, die wir eher in der Gegend von Dikaturen klassieren.
      7 4 Melden
    • Enzasa 09.11.2017 19:00
      Highlight Ist es nicht eher so, dass in Diktaturen bestimmte Volksgruppen kriminalisiert werden und dazu gehört die Nennung der Staatsangehörigkeit und wenn Sie nicht stimmt wird in die Nähe bestimmter Nationalitäten gerückt.
      0 2 Melden
    • axantas 09.11.2017 20:30
      Highlight Ist auch richtig, Enzasa. Eine Diktatur tut beides. Sie kriminalisiert und bevormundet.

      Im Fall von Zürich hat die Obrigkeit beschlossen, dass Journalisten nicht fähig sind, selber zu entscheiden, was sie publizieren möchten, und behält einen Teil der Tatsachen für sich.

      So man damit nicht einverstanden ist, wird ein Bittgang an die Obrigkeit fällig.
      1 1 Melden
  • Gummibär 07.11.2017 19:07
    Highlight Das Verschweigen der Nationalität ist kontra-produktiv.
    Die Annahme wird je nach Vorurteil öfters folgende sein :
    "Das war sowieso wieder ein Ausländer."
    Die Statistik zeigt aber, dass etwa 65% aller verurteilten Straftäter Schweizer sind.
    Auch ist es unfair alle Ausländer über den gleichen Leisten zu schlagen. Einige ausländische Staatsangehörige werden prozentual weniger häufig straffällig als Schweizer Staatsbürger.
    48 17 Melden
  • stamm 07.11.2017 18:32
    Highlight Scheint so, dass Missstände bei uns unter den Teppich gekehrt werden. Könnt doch bei den paar ``Einzelfällen`` wohl noch schreiben, woher die Herkunft ist. Andere Länder verurteilt man, wenn sie nicht die ganze Wahrheit preis geben, und wir doofen Schweizer sind genau auf dem selben Weg. Prima!
    47 14 Melden
    • Hedonist 09.11.2017 08:18
      Highlight können sie mir sagen, welche infos nicht preisgegeben werden? auf anfrage wird die nationalität weiterhin bekannt gegeben.
      1 1 Melden
  • Tierra Y Libertad 07.11.2017 18:15
    Highlight Seht euch mal die Kommentare bei blick, 20min & co an, wenn ein Ausländer eine Straftat begeht. Dann vergleicht diese mit den Kommentaren, wenn ein Schweizer eine Straftat begeht.

    Bei Menschen mit Vorurteilen führt Transparenz bei der Nationalität zu Hass und zum Gegenteil von Objektivität. Wer Objektivität will, der soll sich Statistiken anschauen und sich nicht auf einzelne Berichte stützen. Insofern gebe ich Wolff recht.

    Ob dies Grund genug ist, dem rational denkenden Teil der Bevölkerung diese Transparenz zu verwehren und ob diese überhaupt immer relevant ist, sind andere Fragen.
    43 52 Melden
  • wasylon 07.11.2017 18:09
    Highlight Dann müssten sie in Zukunft auch verschweigen ob es sich um einen Täter oder Täterin* handelt.
    83 6 Melden
    • axantas 07.11.2017 19:22
      Highlight In diesem Zusammenhang wird sowieso immer vom "Täter" gesprochen - eigentlich fehlt da die Forderung von Gleichstellungsbüros, das Wort durch "Tatsperson" oder so zu ersetzen. Bei Mördern und sonstigen Verbrechern ist es ja dasselbe.
      36 5 Melden
  • RETO1 07.11.2017 17:48
    Highlight die Linken schreien nach Transparenz, und was ist das nun???
    101 15 Melden
    • Uranos 07.11.2017 20:27
      Highlight Dann fordere ich aber zukünftig auch Angaben über die politische Gesinnung, die Haarfarbe, Augenfarbe und Schuhgrösse der Täter. Denn auch dies sind für die Straftat an sich komplett irrelevante Informationen, die ich dringend wissen möchte.
      15 34 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 08.11.2017 12:32
      Highlight > die Linken schreien nach Transparenz
      > und was ist das nun?

      Durchsichtig, man sieht die Nationalität nicht.
      2 14 Melden
  • Effersone 07.11.2017 17:38
    Highlight Klasse 👍! Dann haben wir hier bald Zustände wie in der deutschen Presse. Straftaten welche mit der Täterbezeichungen „ein Mann“ oder „Männergruppe“ beschrieben werden, wurden dann automatisch von Migranten/Asylsuchenden begangen.

    Ich hoffe es dient eurer Sache 👏.
    87 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 08.11.2017 12:29
      Highlight > Migranten/Asylsuchenden

      Zählst du Deutsche auch dazu?
      2 12 Melden
  • der_senf_istda 07.11.2017 17:30
    Highlight Ein grossteil der Bevölkerung findet die Nationaltät eben relevant. Es ist nicht an Herr Wolff darüber zu entscheiden was relevant ist, was glaubt der eigentlich !
    103 18 Melden
    • Uranos 07.11.2017 20:30
      Highlight Die Nationalität ist nur relevant, wenn es darum geht unsere Vorurteile zu bestätigen. Denn Nationalität hat mit dem Begehen von Straftaten in etwa soviel zu tun, wie die Schuhgrösse.

      Bemerke: Da die meisten Täter männlich sind, würde wahrscheinlich ein starker Zusammenhang zwischen grösseren Schuhen und Kriminalität bestehen. Ist aber völlig irrelevant.
      17 26 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 08.11.2017 12:28
      Highlight > Ein grossteil der Bevölkerung findet die Nationaltät eben relevant.

      Wirklich? Tolles Argument: https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_populum
      4 10 Melden
  • Einstein56 07.11.2017 17:25
    Highlight Er macht alles noch viel schlimmer.
    75 6 Melden
  • Lowend 07.11.2017 17:20
    Highlight Wenn die Nationalität für Nationalisten eine derart gewichtige Rolle spielt, wäre ich als politisch interessierter Mensch dafür, dass die Polizei bei Einheimischen dafür dann die politische Gesinnung angeben muss. Wäre etwa genau so sinnvoll, wie dieser Ausländerpranger, den die Freunde der extrem rechten «Law and Order» Parteien hier fordern.
    22 90 Melden
    • stamm 07.11.2017 18:34
      Highlight Genau! würdest dich wahrscheindlich noch wundern, was dabei raus käme....
      43 6 Melden
    • Gummibär 07.11.2017 18:49
      Highlight Deutsche, Briten und Amerikaner werden in Prozenten der Gesamtzahl weniger häufig als Schweizer verurteilt. Von Ausländerpranger kann also nicht die Rede sein.
      36 5 Melden
    • Uranos 07.11.2017 20:33
      Highlight @Gummibär
      Daher tauchen sie auch fast nie in den Berichten auf, was wiederum das Gefühl erzeugt, sie könnten gar nicht straffällig werden.

      Das zeigt übrigens auch sehr schön, dass es davon abhängt, was für Bevölkerungsschichten zu uns kommen. Sind diese gut gebildet und wohlhabend, werden sie sogar weniger Straftaten begehen als Schweizer. Oft begibt man sich aber genau deswegen in ein anderes Land, weil man eben nicht zur Oberschicht gehört.
      22 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 07.11.2017 17:01
    Highlight Tagesanzeiger-Umfrage von heute :

    Die Nationalität von Tätern erfährt man nur noch auf Anfrage – finden Sie diese neue Zürcher Regelung richtig?

    Ja :
    11.7%

    Nein, man sollte die Nationalität immer erfahren :
    83.05%

    Nein, man sollte die Nationalität gar nie erfahren :
    3.8 %

    Weiss nicht :
    1.5%

    Das sagt eigentlich alles über die Stimmungslage in der Bevölkerung, welche diese Vertuschungsszenarien Wolffs grossmehrheitlich missbilligen.

    Bleibt zu hoffen, dass der Mann bei den nächsten Wahlen die Quittung für diese transparenten Strategien erhält 🤔!
    119 15 Melden
    • karl_e 08.11.2017 11:01
      Highlight rich enough, erklär mir mal, warum der Tagi links sein soll. Weil er die unsäglichen Paradise-Papers ausdeutscht?
      Ansonsten ist er für aufrechte Linke ziemlich neutral und eher zu rechts, aber da die NZZ noch rechtser und neoliberaler ist, zahlt man halt leise knurrend das teure Abo.
      4 17 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 08.11.2017 13:57
      Highlight > Tagesanzeiger-Umfrage

      Ich hab heute auch eine Umfrage gemacht, 100% sagen Angelo C hat eine komische Meinung. :)

      > Das sagt eigentlich alles über die Stimmungslage in der Bevölkerung

      Tut es nicht.
      3 15 Melden
    • Angelo C. 08.11.2017 18:31
      Highlight You will :

      Du scheinst eine Art Spassvogel zu sein, zumal heute gemäss Tele Züri dessen Nachrichten-Konsumenten bei einer grossflächigen Umfrage mit 95 (in Worten : fünfundneunzig) % mit Ablehnung gegen Wolffs Vertuschungsversuche reagierten 😉!

      Auch finden gemäss dem Sender die Kommunikationsexperten reihum und unsono diese neue Vorschrift katastrophal, weil sie Rassismus erst so richtig anheize...

      Und die SVP wird kommende Woche, gemäss den Züri news, entscheiden, ob man dagegen eine Volksabstimmung anteigen will.
      14 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Typ 07.11.2017 16:49
    Highlight Phu, lese ich mir die Kommentarspalte durch fühle ich mich als Ausländer nicht wirklich gut...
    Ein bisschen viel Hass ist hier unterwegs. Naja, jedem seine Meinung...
    45 98 Melden
    • Super 07.11.2017 17:52
      Highlight Nur zu deiner Info 88 steht für Heil Hi**er...
      Ist schon klar das du das nicht so meinst...
      19 31 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 07.11.2017 18:19
      Highlight @Super oder ist einfach sein Jahrgang... das 19 hat er einfach weggelassen.
      22 0 Melden
  • Atlantar 07.11.2017 16:24
    Highlight Es ist weder so, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen Nationalität und Verbrechen gibt, noch wie es hier einige andeuten, einen zwischen Armut resp. Bildungsferne und Verbrechen.

    Viel mehr sind diese Eigenschaften Einflussfaktoren, die sich auf die Wahrscheinlichkeit der Straffäligkeit auswirken. Wenig Geld, Perspektivlosigkeit, schlechte Bildung, Drogenkonsum aber auch eine gewisse Sozialisation, wie sie bei unterschiedlichen Nationalitäten anders ist, können sich positiv oder negativ auswirken. Man darf nur nicht dem Fehlschluss erliegen, ein Verbrechen monokausal zu erklären.

    40 21 Melden
  • Die verwirrte Dame 07.11.2017 14:00
    Highlight Finde ich nur gut und fair.

    Mir ist aufgefallen, dass die Nationalität, wenn es ein Ausländer war, genannt wurde. "Ein 30Jähriger Albaner raubte die Bank aus."

    Wenn dieselbe Tat von einem Schweizer vollbracht wurde, hiess es "Ein 40Jähriger Mann..."
    68 145 Melden
    • Mia_san_mia 07.11.2017 15:22
      Highlight Das stimmt nicht.
      72 19 Melden
    • Snowy 07.11.2017 15:49
      Highlight Ähm ja... liegt daran, dass das publizierende Blatt ein schweizerisches ist, welches für den Schweizer Markt schreibt.
      29 11 Melden
    • Die verwirrte Dame 07.11.2017 17:24
      Highlight Ja, und? @Snowy

      @Mia_san_mia - doch, hab ich öfters schon gesehen.
      10 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 07.11.2017 13:58
    Highlight Als Gesellschaft müssen wir immer nach Transparenz streben - tun wir dies nicht muss übergeordnetes Recht dagegen sprechen.

    Dies ist hier ganz klar nicht der Fall.

    Dieses Gesetz wird keinen SVP´ler bekehren - im Gegenteil. Er wird sich darin bestärkt fühlen, dass der Staat versucht die Kriminalität von Ausländern zu vertuschen.
    113 10 Melden
    • Maragia 07.11.2017 15:17
      Highlight "...dass der Staat versucht die Kriminalität von Ausländern zu vertuschen. "

      Du sagst es ja, die Kriminalität von Ausländern vertuschen...
      21 9 Melden
  • sealeane 07.11.2017 13:54
    Highlight Ich bin etwas schockiert von der hier spürbaren: "ich bin ja keinRasist aber..." Haltung!
    Ich möchte hier niemanden anfeinden. Aber BITTE macht euch die Mühe und informiet euch über das Thema Armut / Traumatisierungen im Zusammenhang mit Kriminalität.
    Dan werdet ihr feststellen das die Nationalität unwichtig ist.
    Ich wil keinen Schönreden der Verbrechen begeht. Die gehören allesamt angemessen verurteilt. Aber wer denkt das es mit Bestrafung oder Drohung der selbigen getan ist. Der hat wohl vergessen das er aus den Schlägen / Drohungen etc. der Eltern auch nie wirklich etwas gelernt hat.
    47 114 Melden
    • Snowy 07.11.2017 15:53
      Highlight "Ich will ja nichts schönreden, aber... "

      ...genau das tust Du. Genauso wie sich die Rassisten rechtfertigen. Wer gegen Transparenz ist, muss dies durch ein höherwertiges Recht legitimieren. Dies ist hier schlicht nicht der Fall.
      53 10 Melden
    • poga 07.11.2017 16:02
      Highlight Sealeane wenn wir die Ursache kennen, macht es das Problem kleiner? Macht es den Schaden kleiner? Nein.
      28 4 Melden
    • Uranos 07.11.2017 20:36
      Highlight @poga

      wenn wir die Nationalität kennen, macht es das Problem kleiner? Macht es den Schaden kleiner? Nein.
      6 11 Melden
  • aglio e olio 07.11.2017 13:01
    Highlight Wann begreifen wir endlich, dass nicht Nationalität die Ursache für Kriminalität ist sondern die wirtschaftliche/soziale Situation.
    Dann können wir damit anfangen uns mit realistischen Lösungsmöglichkeiten zu beschäftigen.
    Dies wird aber nicht geschehen können solange wir individuelle Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit als "erfolgreiche Karriere" verbrämen.
    75 118 Melden
    • Snowy 07.11.2017 14:32
      Highlight Wann begreiffen wir endlich dass die Kleidung des Täters und seine Körpergrösse nicht Ursache für die Kriminalität sind, sondern die wirtschafzlich/soziale Situation.

      Sch´öppe s´gliche.
      49 27 Melden
    • Herr J. 07.11.2017 15:04
      Highlight Die wirtschaftliche und soziale Situation ist eine billige Ausrede dafür, dass jemand kriminell wird... Sozialromantik pur, der arme Mann, der sich nur noch durch einen Diebstahl zu helfen weiss - mannomann, wo lebt ihr?
      42 11 Melden
    • aglio e olio 07.11.2017 18:17
      Highlight Herr J, woran liegt es deiner Meinung nach dann? Du erweckt den Anschein als wüsstest du mehr.
      7 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 07.11.2017 12:57
    Highlight In der Einzelnennung gibt die Herkunft wenig her. Also kann man sie weglassen. Doch dafür öfters Statistiken veröffentlichen, die die Herkünfte und Verhältnisse zueinander mit Entwicklungen zu Vorperioden aufzeigt. So ist allen gedient.
    63 6 Melden
    • rummelsnuff 07.11.2017 15:50
      Highlight Diese Statistiken sind für jedermann online einsehbar. Aber die permanent hetzende Klientel würde sich diese Mühe sicher nie machen. Blick "lesen" und rumpoltern reicht völlig.
      14 26 Melden
  • Siebenstein 07.11.2017 12:45
    Highlight Bravo ! Weg mit dem Pranger, auch wenn einige meinen sie könnten damit irgendetwas analysieren...
    45 104 Melden
    • poga 07.11.2017 16:03
      Highlight Ignorieren wir ein Problem, indem wir es unsichtbar machen, und alle sind happy.....
      45 13 Melden
  • Besorgter Bürger 07.11.2017 12:39
    Highlight Ich bin dafür, dass die Nationalität genannt wird. Sonst breitet sich die falsche Nationalität in den sozialen Medien aus.
    79 29 Melden
  • Deepflyer 07.11.2017 12:32
    Highlight Wozu Transparenz wenn wir nicht mal mehr in der Lage sind, per Eidg. Volksabstimmung erlangte Vorlagen umzusetzen?
    Immer schön weiter Linksgrün wählen und am Ende verzweifeln wie weit wir es gebracht haben in unserem Land✌️
    93 52 Melden
    • NackNime 07.11.2017 14:42
      Highlight Stichwort Transparenz: Wie sieht es denn mit der Parteien-Finanzierung aus? Ah ja stimmt, dass ist ein ganz anderes Thema...
      55 24 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 07.11.2017 15:06
      Highlight Derpflywr: Seit wann regiert denn Linksgrün? Schaut doch mal bitte die Parteizugehörigkeit bei National- und Ständerat nach - dann wirst auch du entdecken, dass unser Parlament rechtsbürgerlich getaktet ist ;-)
      24 16 Melden
    • Rodney McKay 07.11.2017 15:12
      Highlight @Rendel : Dieser Fall bzw. Vorgang bezieht sich aber auf die Stadt Zürich. Die Stadt Zürich hat bei Weitem keine bürgerliche Regierung. Was Deepflyer damit ausdrücken möchte, ist sicherlich das Verhältnis, welches Links-Grün zum Thema Transparenz pflegt. Hier am Beispiel (wie schon erwähnt) der Stadt Zürich.
      23 5 Melden
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  • einmalquer 07.11.2017 12:29
    Highlight Bei SchweizerInnen wird der Bürgerort auch nie genannt.
    60 154 Melden
    • RETO1 07.11.2017 13:35
      Highlight bei den Ausländern auch nicht
      107 14 Melden
    • einmalquer 07.11.2017 15:15
      Highlight geht ja auch nicht....die haben das nicht.....Bürgerort in der Schweiz ist nur das Äquivalent zur Nationalität
      4 25 Melden
  • Rumbel the Sumbel 07.11.2017 12:24
    Highlight Richard Wolff (AL) und sein Gefolge. Wer was anderes erwartet. Schlimm genug, dass er noch u.a. Polizeivorsteher ist. Ich will wissen, wer Straftaten begeht, ob Schweizer, Schweizer mit Migrationshintergrund oder Ausländer. Oder hat die politische Linke Angst vor einer allfälligen Statistik? Die Antwort haben sie somit gegeben.
    147 78 Melden
    • einmalquer 07.11.2017 12:41
      Highlight Die Statistik gibt es ja weiterhin....
      46 10 Melden
    • Fabio74 07.11.2017 12:47
      Highlight Das Volk hat Wolff gewählt. Punkt. Mehr gibts dazu nicht zu sagen
      36 66 Melden
    • mbr72 07.11.2017 12:50
      Highlight Naja, die Statistiken sprechen Bände... das ist ja kein Geheimnis. Die Aktion wird sehr kontraproduktiv sein und wird der Mehrheit NICHT straffälliger Migranten einen Bärendienst erweisen.
      49 14 Melden
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  • aglio e olio 07.11.2017 12:14
    Highlight Diese Entscheidung finde ich richtig.
    Denn es ist nicht die Nationalität die Ursache für kriminelles Verhalten. Vielmehr ist es das soziale Umfeld welches eine erhebliche Rolle spielt.
    Bei Betrachtung der Kriminalitätsraten innerhalb sozialer Schichten fällt auf, dass die Nationalität eine sehr viel kleinere Rolle spielt als uns die Nennung dieser in den Medien suggeriert.
    Gutsituierte Ausländer werden etwa gleich häufig straffällig wie gutsituierte Schweizer, bzw. werden Schweizer aus sozial/ökonom. prekären Verhältnissen vergleichbar oft straffällig wie Ausländer in gleichem Umfeld.
    75 105 Melden
    • MarquisBS 07.11.2017 13:26
      Highlight Ihrer Meinung:
      Die Nationalität ist ein Scheinindiz, dass falsche Umkehrschlüsse begünstigt.
      24 13 Melden
    • aglio e olio 07.11.2017 20:38
      Highlight rich enough, kannst du mir zustimmen, dass solche Verhältnisse auch hier in der Schweiz vorkommen?
      3 7 Melden
    • Uranos 07.11.2017 20:45
      Highlight @rich

      Genauso sollten wir in Zukunft nur noch jungen Erwachsenen über die Strasse helfen. Denn die Alten und Gebrechlichen nutzen nur unsere Gutgläubigkeit aus. /s
      6 3 Melden
  • pedrinho 07.11.2017 12:10
    Highlight linkes denken ?
    wenn man nicht darueber redet bzw. beschoenigende neusprech verwendet, wird alles besser. Alle vorurteile verschwinden auf wundersame weise.

    Beispiel: "was isst du denn da ?" - "ber-, kra-, Äh..., pfannkuchen das, dessen name nicht genannt werden darf, da sonst krieg in dem deutschsprachigen medien und kommentarspalten ausbricht!"
    36 34 Melden
  • Domino 07.11.2017 11:55
    Highlight Ich wäre sogar dafür bei einer möglichen Migranten mit schweizer Pass das ursprüngliche Herkunftsland zu nennen.
    Integration kann nur funktionieren, wenn man auch unangenehmes nennt. Ansonsten kann man nicht darauf reagieren und verbessern.
    88 57 Melden
    • erkolino 07.11.2017 13:07
      Highlight Ich würde noch die Schuhgrösse nennen. Ich vermute, dass jene Menschen mit Schuhgrösse 43 am meisten straffällig werden.

      Wenn wir dann die Vermummung der Füsse mit der Grösse 43 verbieten, wird die Verbrechensrate im Winter rapide sinken.
      47 43 Melden
    • solomon london 07.11.2017 13:41
      Highlight Migranten mit schweizer Pass sind schweizer.
      41 41 Melden
  • dommen 07.11.2017 11:38
    Highlight Das Albaner vermehrt mit Heroin dealen, liegt nicht daran, dass Albaner eine höhere, kriminelle Energie aufweisen, sondern dass der Heroinhandel generell in albanischer Hand ist. Wäre der Handel in schweizer Hand, würde man notwendigerweise mehr Schweizer erwischen...
    77 28 Melden
  • Ohniznachtisbett 07.11.2017 11:38
    Highlight Südafrika hat vor ein paar Jahren die Kriminalstatistik verboten, weil diese einfach zu tragisch ausgefallen wäre. In Südafrika gibt es neben schlimmer Kriminalität immerhin eine sensationelle Fauna. Neben Löwen und Elefanten gibt es auch den Vogelstrauss (Kopf in den Sand), sowie Affen (die 3 Affen). Aus Mangel an diesen Tieren in freier Wildbahn bei uns, macht sich nun der Wolff (der war wohl mal auf Safari) zu allen drei Affen und steckt den Kopf in den Sand. Denn es wäre natürlich schlimm, wenn die aufgeklärten Bürger Zürichs erfahren würden, dass nicht Frau Hugentobler mit Drogen dealt.
    73 28 Melden
    • bibaboo 07.11.2017 14:03
      Highlight Kann mir jemand den Zusammenhang zwischen Polizeimeldungen und Kriminalstatistik erklären. Bin total verwirrt.
      14 10 Melden
  • Maragia 07.11.2017 11:34
    Highlight Lustig, hier wollen die linken Intransparenz erzeugen. Aber bei den Parteifinanzierung soll alles veröffentlicht werden. Mhm Logik!

    Dann bitte aber ab sofort auch das Geschlecht nicht mehr publizieren, das gibt auch eine falsche Korrelation. Oder Bildungsstand, oder aus welchem Kanton der Täter stammt.
    97 34 Melden
    • Uranos 07.11.2017 20:50
      Highlight Lustig, hier wollen die Rechten Transparenz heraufbeschwören. Aber bei der Parteifinanzierung soll alles geheim bleiben!

      Diese Linken und Rechten sind also ziemlich blöd wenn du mich fragst...
      6 3 Melden
  • Posersalami 07.11.2017 11:32
    Highlight "Indem die Herkunft genannt werde, werde nämlich suggeriert, dass sich die Tat so erklären liesse. Dies verdecke aber die eigentlichen Ursachen für kriminelle Handlungen. In der Mitteilung werden unter anderem Armut, tiefes Bildungsniveau und Drogenkonsum genannt."

    Danke an Links-Grün, das endlich die Vernunft und Fakten die Debatten dominieren sollen!
    68 144 Melden
    • Schnapphahn 07.11.2017 12:00
      Highlight Eben keine Fakten!
      74 25 Melden
    • 4kant 07.11.2017 12:04
      Highlight Was ist denn daran vernünftig?

      Hier wird einfach ein Vorurteil durch ein anderes ersetzt.
      59 23 Melden
    • Eric Lang 07.11.2017 12:18
      Highlight Bei deiner dauerhaften und intensiven Präsenz bei jeglichen linken Themen bei Watson, würde ich mich ganz ernsthaft interessieren, was für ein berufliches Businessmodell man betreiben muss, um soviel Zeit zu haben?
      Du gibst sicher eine sachliche Antwort, oder?
      36 24 Melden
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  • The oder ich 07.11.2017 11:30
    Highlight Die Nationalität ist eh viel zu ungenau. Bei Personen mit Schweizer Bürgerrecht sollte immer der Kanton angegeben werden - völlig vorurteilsfrei
    64 20 Melden
  • URSS 07.11.2017 11:21
    Highlight
    Es ist an der Zeit das in unserem Land auch unsere Bürger geschützt werden. Der Täterschutz ist offenbar wichtiger als der Opferschutz.
    Durch die Nichtnennung der Nationalität werden diese Kriminellen geschützt und können ihr Unwesen weiter treiben.
    So hätte niemand erfahren das der Sozialhilfeabgreifer aus Biel ein übler Hassimam war.
    Die Bürger haben ein Recht zu erfahren was für Kriminelle sich hier tummeln und von wo sie stammen.
    106 58 Melden
    • philosophund 07.11.2017 12:06
      Highlight Ernsthaft?! Inwiefern wird ein Krimineller durch Nichtnennung seines Namens geschützt? 🤦🏿‍♂️
      27 49 Melden
    • Walter Sahli 07.11.2017 12:11
      Highlight Würde es Dir und Deinen Gesinnungsgenossen nicht schon reichen, wenn einfach "Ausländer" stehen würde? Weil eigentlich ist es Dir doch schnurzegal, ob's ein Rumäne, Pole, Nigerianer oder Portugiese war, Ausländer ist Ausländer und die sind doch sowieso alle kriminell, nicht wahr?
      Und wenn es heisst, der Täter sei Schweizer, dann bist Du der Erste, der ganz sicher ist, dass der einen Migrationshintergrund haben muss.
      64 56 Melden
    • Kola 07.11.2017 12:12
      Highlight Wie genau werden die Leute geschützt, wenn die Nationalität nicht genannt wird?
      Hat man das also nur darum herausgefunden, weil er Ausländer war?
      Sprich, wäre er Schweizer gewesen, hätte er tun und lassen können wie er will, für immerdar?
      32 14 Melden
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  • sheimers 07.11.2017 11:20
    Highlight Lustig ist, dass diejenigen, die unbedingt die Nationalität der Täter wissen wollen, die selben sind, die sich lauthals beschweren wenn man bei einem Täter die Parteizugehörigkeit nennt.
    55 103 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.11.2017 12:06
      Highlight Wann und wo ist solches geschehen?
      48 14 Melden
    • grumpy_af 07.11.2017 12:23
      Highlight Noch nie von einer solchen Beschwerde gehört. Du hast bestimmt einen Link zur Hand. Merci.
      42 10 Melden
    • sheimers 07.11.2017 12:58
      Highlight Lest die Kommentare bei folgendem Link. Nur ein Zitat vom Benutzer edgad: "Die Erwähnung der politischen Gesinnung dieser Frau ist hier völlig irrelevant und meines Erachtens fehl am Platz." oder von Maemmd: "Ich frage mich was hat die Politische Zugehörigkeit mit der vermeintlich begangenen Tat zutun." https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/hausbrand-die-inhaftierte-mutmassliche-brandstifterin-ist-svp-politikerin-131716638
      24 6 Melden
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  • Friction 07.11.2017 11:19
    Highlight Ich möchte gerne, dass anstelle der Nationalität das Einkommen und das Vermögen transparent gemacht wird. Ein Kausalzusammenhang ist dort wesentlich logischer. Aber lieber auf die Nationalität fokussieren, um den „clash of civilisation“ weiterführen zu können.
    69 58 Melden
    • 4kant 07.11.2017 12:05
      Highlight arm = kriminell ?

      Auch ein Vorurteil.
      46 10 Melden
    • MacB 07.11.2017 12:10
      Highlight Einen Clash of richness ist auch nicht besser oder?

      Zudem könnte man ja nur auch erhobene Daten veröffentlichen, also steuerbares EInkommen/Vermögen. Wie hoch das bei Straftätern ist, die mit Kriminialität an Geld koommen wollen, kannst du dir dann selber ausmalen.
      18 0 Melden
    • Flickii 07.11.2017 14:38
      Highlight Das ist ein grosses Vorurteil! Vor allem bin ich mir sicher, dass reiche öfters Straftaten begehen oder Betrügen. Sie werden gesellschaftlich einfach anerkannt, was noch viel verheerender ist.

      Meistens geht es dabei um Geld, weil Sie einfach unersättlich sind und zu ihrem finanziellen Wohl weiter betrügen. Steuern ect.
      7 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Judge Dredd 07.11.2017 11:17
    Highlight Und wieso hält man daran fest, das Geschlecht zu erwähnen? Bei den aller meisten Delikten dürfte dies genau so irrelevant sein (ich schreibe hier explizit nicht von sexuell motivierten Taten).

    Gibt es ev. Studien darüber, dass der Mann seines Geschlechtes wegen in den Köpfen der Bevölkerung als Täter stigmatisiert wird?

    Ich möchte damit auf keinen Fall behaupten, dass Männer nicht überproportional delinquieren, auf jedes einzelne männliche Individuum heruntergebrochen ist dies jedoch komplett irrelevant. Oder?
    60 2 Melden
    • Eskimo 07.11.2017 12:13
      Highlight Bei Negativen fällen geht man sowieso immer von Männern aus. Oder hast du schon mal im Radio gehört: Auf der A1 kommt ihnen eine Falschfahrerin entgegen..?
      Obwohl die meisten Falschfahrer Frauen sind wirst du das niemals so hören!
      33 9 Melden
    • aglio e olio 07.11.2017 12:20
      Highlight Der Punkt ist wohl die deutsche Sprache und ihre exakte Zuweisung eines Geschlechts. Der Täter bzw. die Täterin.
      Das Täter gibt es nicht, und die "tatausübende Person" klingt nicht schön, bzw wirkt sprachlich ungelenk, und wird als PC gegenderter Ausdruck vor allem vo denen abgelehnt, welche gerne die Nationalität der Perspon kennen wollen.
      12 8 Melden
    • Kola 07.11.2017 12:21
      Highlight Stimme dir absolut zu, aber ich vermute, dass liegt auch daran, dass "Täter", also ein männliches Substantiv immer noch die gebräuchlichste Bezeichnung ist. "Person, welche die Tat begangen hat" ist etwas sperrig und Tatverdächtige Person wiederum bezeichnet nur eine Person, die verdächtigt wird, die "Person, welche die Tat begangen hat" zu sein
      10 2 Melden
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  • fcsg 07.11.2017 11:10
    Highlight So würde „ein einzelnes Sachelement hervorgehoben und jene Kräfte geföhrdert, die Stimmung gegen Andersartige machen.“
    Es kann ja nicht sein, dass man mit diesem Argument die Transparenz beerdigt, aus blosser Angst vor der politischen Diskussion.
    Ich bin nicht ausländerfeindlich gestimmt, aber ich kann nicht verstehen wieso ich nicht wissen darf, wenn Gäste in unserem Land straffällig werden. Das Phänomen, dass Ausländer eher straffällig werden (aus welchen Gründen auch inmer), ist nunmal eine statistische Tatsache. Das Ganze totzuschweigen, bringt uns nicht weiter.
    81 25 Melden
    • Walter Sahli 07.11.2017 12:15
      Highlight Nein, Du bist nicht ausländerfeindlich. Du bezeichnest nur Leute, die hier arbeiten und leben, Steuern zahlen und in Vereinen mitarbeiten, als Gäste...
      35 38 Melden
    • Charlie Brown 07.11.2017 12:36
      Highlight Gäste? Die meisten Ausländer in der Schweiz sind hier geboren, zahlen Steuern, sind integriert, engagiert und genau so am Wohlergehen der Schweiz interessiert wie ich, der zufällig mit einem roten Pass zur Welt kam.

      Ausländer tel quel als Gäste zu bezeichnen sagt mehr über dich aus als über Ausländer.
      18 13 Melden
    • fcsg 07.11.2017 12:43
      Highlight @Walter Sahli
      Ja, das sind Gäste, das ist doch nicht abwertend. Was denn sonst? Wie soll ich sie sonst bezeichnen, dass es auch für dich passt?!
      Diese gesuchte Empörung nervt einfach nur noch...
      20 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 07.11.2017 11:08
    Highlight Das sich ~20% für die Nennung der Hautfarbe aussprechen ist wohl ein Witz oder? Was nützen euch Polizeimeldungen wie: „Ein ockerfarbener Mann hat öffentlich Uriniert“, „Eine rosafarbene Frau hat Ladendiebstahl begangen“ oder „Ein mokkafarbener Mann wurde beim dealen erwischt“?
    27 53 Melden
    • E7#9 07.11.2017 12:16
      Highlight Haarfarbe, nicht Hautfarbe.
      35 0 Melden
    • Walter Sahli 07.11.2017 12:16
      Highlight Psst...in der obigen Umfrage bezieht sich die letzte Frage auf die Haarfarbe, nicht auf die Hautfarbe...und ist von dem her wohl satirisch zu verstehen ;-)
      27 2 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:18
      Highlight Haarfarbe. Nicht Hautfarbe :)
      19 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheimers 07.11.2017 10:59
    Highlight Ich würde gerne mal eine Kriminalitätsstatistik nach Schadenssumme statt nach der Anzahl Taten sehen. Da könnte die Reihenfolge der Nationalitäten plötzlich überraschend anders aussehen.
    119 38 Melden
    • Posersalami 07.11.2017 11:38
      Highlight Ich würde das gerne mal aufgeschlüsselt sehen nach verfügbarem Jahreseinkommen und Bildungsniveau. Dann würde es wohl auch hier so aussehen wie in Schweden (und jedem anderen Land, wo das untersucht wurde):

      "Armut macht keine Kriminellen, Kriminelle sind nur häufiger arm"
      http://www.wiwo.de/erfolg/studie-zu-kriminalitaet-armut-macht-keine-kriminellen/10369562.html


      12 21 Melden
    • Anded 07.11.2017 11:47
      Highlight Und mit wieviel CHF bewertest du in dieser Billanz Körperverletzungen und Tötungen?
      24 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.11.2017 12:09
      Highlight das könnte sein. Aber nicht nach Anzahl der Opfer!
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • He nu.. 07.11.2017 10:56
    Highlight Oh ja! Sicher wollen wir das wissen. Ist es ein Schweizer, muss ich es mit Magenknurren als Steuerzahler, hinnehmen. Bei Ausländern kommt hinzu, dass die Kosten wegen Übersetzern, zu-dienlichen Anwälten, etc. wir Steuerzahler das schon wissen wollen. Überhaupt: Mir scheint, dass da einige Leute vor der Wahrheitsveröffentlichung, Angst haben. Stimmt's?
    513 228 Melden
    • Enzasa 07.11.2017 11:21
      Highlight Wenn da Türke steht, woher wissen Sie dann ob er deutsch spricht oder nicht, ob er in der CH geboren wurde oder erst seit 2 Jahren hier lebt.
      Die Nationalität alleine, sagt nichts über die Lebensbedingungen aus.
      30 54 Melden
    • Sauäschnörrli 07.11.2017 11:31
      Highlight Wegen der Kosten für die Übersetzung, ja klar. Dann würde es ja reichen das Sprachniveau zu veröffentlichen.
      17 19 Melden
    • aglio e olio 07.11.2017 12:15
      Highlight Nein.
      6 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masche 07.11.2017 10:51
    Highlight Bin dafür, dass auch das Geschlecht der TäterInnen nicht mehr genannt werden darf.
    55 35 Melden
    • vonMunzach 07.11.2017 11:36
      Highlight Richtig! ...und auch die Altersangaben sind unsachlich und dienen kaum dem allgemeinen Interesse!
      17 1 Melden
    • Anded 07.11.2017 11:51
      Highlight Genau. Ebenfalls das Alter und der Wohnort. Da Deliktort/-kanton mit Wohnort korrelieren könnte, sollte dies auch nicht mehr erwähnt werden.
      Am besten schalten die Polizeikorps zusammen eine neue Plattform für anonymisierte Medienmitteilungen auf.
      16 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.11.2017 12:10
      Highlight Bin dafür, dass überhaupt nichts mehr genannt werden darf.
      20 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.11.2017 10:51
    Highlight Ach der Herr Wolff! Für mich ist es relevant zu wissen bei welchen Typen ich mich in Acht nehmen muss. Wenn nun mal ein erhöhter Teil der Marokkaner straffällig wird, will ich das wissen. Ich bin dann bei Marokkanern vorsichtiger. Das ist ein sachlich begründetes Vorurteil gegenüber allen Marokkanern welches mich vor Schaden schützen kann.
    66 21 Melden
    • Gar Manarnar 07.11.2017 12:03
      Highlight Als ob du vom sehen her weisst ob jemand Marokkaner oder nicht sonst ein Nordafrikaner ist...
      14 25 Melden
    • philosophund 07.11.2017 12:09
      Highlight Das ist bestimmt kein „sachlich begründetes Vorurteil“.
      7 22 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:20
      Highlight Wie unterscheidest Du zwischen Marokkaner, Algerier, Mauretanier oder Tunesier?
      13 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philu 07.11.2017 10:44
    Highlight Entscheidet nicht der Leser, ob es relevant für sich selber ist oder nicht. Sprich nicht alle Leser, sondern jedes Indivduum für sich selbst? Wieso soll man also nicht alle Informationen preisgeben, welche man sowieso vorliegen hat? Meiner Meinung nach entweder alles preisgeben oder die Medienmitteilung gleich komplett einstellen.
    86 24 Melden
    • Sauäschnörrli 07.11.2017 11:10
      Highlight Alle Informationen preisgeben? Also auch Name und Adresse?
      12 18 Melden
    • mghelfi 07.11.2017 11:24
      Highlight Bin Deiner Meinung. Aber es werden meist nur zwei Fakten bekanntgegeben. Nationalität und Geschlecht. Als Leser will ich aber vielleicht auch wissen, wie alt der Täter war, wo er wohnt, ob er Steuern zahlt, welches seine Schulbildung ist, ob er in einer Beziehung ist, usw. Man kann nicht alle Daten bekanntgeben. Beim Bekanntgeben von ausgewählten Daten steigt die Wahrscheinlichkeit von Fehlinterpretationen. Man könnte ja versuchen, mal nur Alter und Schulbildung anzugeben?
      9 16 Melden
    • Enzasa 07.11.2017 11:24
      Highlight Es können gar nicht alle Informationen bekannt gegeben werden.
      Ganz vieles darf nicht oder muss später veröffentlicht werden, weil es Täterwissen ist oder die Suche erschweren würde
      12 0 Melden
  • demokrit 07.11.2017 10:39
    Highlight Typisch Zürich. Aber Hauptsache immer schön bunt. ;)
    88 42 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:21
      Highlight Man fragt sich wieso jemand wie Du überhaupt verschieden farbige Legosteinchen im Profilbild hat.

      Sollten die nicht alle weiss sein?
      12 24 Melden
    • demokrit 07.11.2017 12:55
      Highlight Legosteinchen sind keine Multi-Kulti-Ideologie (welche übrigens gründlich versagt hat).
      8 7 Melden
    • NackNime 07.11.2017 14:55
      Highlight Dem Demokrit würde ein wenig mehr Euthymia gut tun :)
      0 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 07.11.2017 10:35
    Highlight Endlich! Eine völlig unnötige Info die Nationalität.
    58 123 Melden
    • MacB 07.11.2017 11:09
      Highlight ALs nächstes wird dann gestrichen, was genau bei einem Diebstahl gestohlen wurde. Ist ja nicht relevant für dich. Als übernächstes wird nur noch in MOrd und Nicht-Mord segmentiert und zuletzt wird nur noch über die Anzahl Verbrechen 1x im Monat statistisch berichtet.

      Warum? Mir ist es zwar auch schnuppe, woher die Guten Jungs jeweils kommen aber das Alter wird ja auch genannt und ich halte es für eine ÄNderung, die nichts bringt ausser Aufruhr auf der "Gegenseite"
      33 5 Melden
    • grumpy_af 07.11.2017 11:38
      Highlight Warum?
      8 1 Melden
    • Asmodeus 07.11.2017 12:22
      Highlight Also ganz ehrlich? Ist es relevant was gestohlen wurde?

      Ob nun eine Handtasche, ein Feuerzeug, eine Geldbörse oder ein Nintendo macht nicht wirklich einen Unterschied.

      Ausser jemand klaut die Mona Lisa.
      5 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4kant 07.11.2017 10:31
    Highlight Ich bin dafür, dass wie in Italien und anderen Ländern verhaftete Verdächtige und verurteilte Täter mit vollem Namen in der Zeitung genannt werden.
    Zudem sollten alle Gerichtsurteile öffentlich zugänglich sein, ohne zensurierte Namen. Und zwar mindestens solange, wie das Urteil im Strafregisterauszug aufgeführt bleibt. Die Strafregisterauszüge sollten auch für alle einsehbar sein.
    Die herrschende Geheimniskrämerei schadet der Gesellschaft.
    98 70 Melden
    • Friction 07.11.2017 11:22
      Highlight Ja genau. Damit dann Selbstjustiz endlich wahrhaftig umgesetzt werden kann und Wutbürger und Wutbürgerinnen dann direkt die Türen von (Vor-) Verurteilen einrennen können.
      Der Kohäsion unserer Gesellschaft wäre dies bestimmt sehr dienlich. Mo mol, Chapeau...
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    • Ticitaca 07.11.2017 11:24
      Highlight Verdächtige find ich aber schon etwas gar happig...
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    • Posersalami 07.11.2017 11:39
      Highlight Genau, das fehlt uns! Ein Pranger wie im Mittelalter!

      Fangen wir doch bei den Parteien an. Da soll die schweizerischte aller Parteien doch mal vorangehen und von ihren Mitgliedern die Verurteilungen nennen.
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  • Butzdi 07.11.2017 10:28
    Highlight Weshalb Transparenz schlecht sein soll, verstehe ich nicht. Da sich Rot-Grün so für eine Verschleierung der Fakten einsetzt, muss man fast annehmen, dass sie etwas zu verbergen versuchen. Leider wird der Schuss wahrscheinlich nach hinten losgehen, denn ohne Fakten geliefert zu bekommen, werden manche einfach a priori annehmen, dass es ein Ausländer gewesen sein.
    Soziale und bildungsbezogene Gründe vorzuschieben ist übrigens auch gefährlich, denn die Quintessenz hiervon ist: arm und schlecht gebildet = kriminell. Tolle Taktik!
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    • ands 07.11.2017 11:13
      Highlight Bisher wurde einfach a priori angenommen, dass es sich um einen "Papierlischweizer" handelt. Also ändert sich de facto nichts.
      Ginge es bei der Nennung der Nationalität um Transparenz, müsste auch der höchste Bildungsabschluss, der erlernte Beruf, der Lohn, die aktuelle Verschuldung und die Familiensituation des mutmasslichen Täters genannt werden. Das alles hat mindestens den gleichen Zusammenhang mit der Tat wie die Nationalität.
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    • alessandro 07.11.2017 11:18
      Highlight Was der Grund ist steht oben: Scheintransparenz.
      Da sich die nicht-Linken und nicht-Grünen leider nichtbvorstellen können, dass es noch mehr Erklärungen für eine Straftat gibt, und dass vermutlich bei einer Erhöhung der einen Staatszugehörigkeit noch Drittvariablen im Spiel sind. Aber populistisch ist die Nationalität halt wunderbar ausschlachtbar.
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    • Posersalami 07.11.2017 11:34
      Highlight Tja, leider ist es aber so das vielen Delikten Armut und Elend zugrunde liegt. Das zeigt die Ursachenforschung recht genau. Ebenfalls werden Steuerdelikte eher nicht von Armen Menschen verübt, sondern von Reichen.
      15 20 Melden
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  • Rodney McKay 07.11.2017 10:26
    Highlight Das kommt jetzt aber sehr überraschend ....
    38 4 Melden
  • sanmiguel 07.11.2017 10:22
    Highlight Unabhängig davon, ob das jetzt richtig oder falsch ist:

    Seit wann erklärt das Polizeidepartement den Journalisten, wie sie ihre Arbeit zu machen haben?
    30 11 Melden
  • MacB 07.11.2017 10:21
    Highlight Die Verschleierung der Tatsachen macht die Realität nicht besser.
    611 164 Melden
    • alessandro 07.11.2017 11:20
      Highlight Welche Tatsache meinst du? Die wahren Gründe warum Leute aus dem Ostblock mehr Straftaten begehen oder meinst du die für dich begreifbare Tatsache der Nationalität?
      Die Welt ist leider nicht so einfach wie sich die meisten vorstellen und wünschen. Und vom Wünschen wird sie nicht einfacher.
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    • Enzasa 07.11.2017 11:26
      Highlight Jeder Interessierte kann doch in den Zuschauerraum des Gerichts gehen
      7 20 Melden
    • MacB 07.11.2017 12:03
      Highlight wieso wird denn das ALter weiterhin angezeigt? Ist doch auch nicht relevant? Wieso wird überhaupt informiert resp. was ist der Sinn der Information nach aussen?
      19 0 Melden
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  • reaper54 07.11.2017 10:20
    Highlight Das ist klare Manipulation der Fakten um dadurch ein Bild zu zeigen welches den genannten Politischen Parteien genehm ist.
    Solche statistischen Tricks erwarte ich ja von diesen Parteien in ihrer Kommunikation, aber dass sie es in einer Regierung so weit treiben können ist eine Schande!
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    • ands 07.11.2017 11:16
      Highlight Wie kann man Fakten manipulieren, indem man sie nicht kommuniziert? Und eine Statistik, welche aufgrund von Medienmitteilungen gemacht wird, wäre sowieso nichts wert.
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    • alessandro 07.11.2017 11:24
      Highlight Wenn dein Gedankengang bei der Nationalität stoppt und du dir nicht überlegst oder die Kapazität hast, dir zu denken warum gewisse Gruppen anderes Verhalten an den Tag legen, dann grenzt dies schon an unmündiger Gedankengestaltung und wird so leider von gewissen Parteien mit der plakativen Nennung der Nationalität gnadenlos ausgenutzt um die eigene politische Agenda (schamloses Bereichern der obersten 10% unter dem Deckmantel von "Wir Schweizer sind gegen Ausländer") voranzutreiben. Wo liegt nun die Schande?
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    • Posersalami 07.11.2017 11:41
      Highlight Da wird nichts manipuliert. Die Nationalität zu nennen ohne Bildungsgrad, verfügbares Einkommen, soziale Stellung und was sonst noch so alles wichtig ist, DAS ist Verschleierung der Fakten! Für die einfacheren Gemüter am Stammtisch sieht es sonst noch so aus, als hätte Kriminalität etwas mit der Herkunft zu tun, was eben nicht so ist.
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