Schweiz
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Juso entschuldigt sich für antisemitische Karikatur, SIG spricht von «Fehlleistung»



Eine Karikatur, mit der die Juso bis vor kurzem auf Facebook für ihre Initiative gegen Spekulationen mit Nahrungsmitteln warb, ist mit antisemitischen Klischees geradezu gespickt: Darin packt ein Mann mit Schläfenlocken, grosser Nase und schwarzem Hut den Arm von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann, um sich einen Löffel Essen einzuverleiben, der für ein hungerndes Kind gedacht war. Der Magistrat kommentiert dies mit den Worten «... und ein Löffel für die internationale Finanzlobby». Damit wird auf die Vorstellung angespielt, dass Juden die internationalen Finanzströme sowie westliche Regierungen kontrollieren.

Entdeckt hat die Karikatur auf der Juso-Facebook-Seite der Blog «etwasanderekritik». Die Autoren werfen der Partei vor, eine «ähnlich bis identische» Bildsprache wie die Nationalsozialisten zu verwenden und verweisen auf Karikaturen der Zeitschrift «Stürmer». Die «Vulgär-Kapitalismuskritik» der Juso sei «strukturell antisemitisch», heisst es.

Bild

Karikatur aus der Nazi-Zeitschrift «Stürmer» (um 1939).
bild via nachrichtenbrief.wordpress.com

Zunächst habe man kritische Kommentare und anschliessend den ganzen Eintrag gelöscht. «Ohne Hinweis, ohne Entschuldigung, ohne sich der Debatte zu stellen», bemängeln die Autoren des Blogs «etwasanderekritik».

Bild

screenshot via blog etwasanderekritik

Genüsslich verweisen sie auf einen ähnlichen Fall aus dem Jahr 2014, als die Gewerkschaft Unia ein FDP-Inserat scharf kritisierte und in die Nähe der Nazi-Zeitschrift «Stürmer» stellte.

Die Juso hat am Samstagmorgen folgende Stellungnahme zu der Karikatur veröffentlicht: 

«Wir haben den Post gestern entfernt, nachdem wir von Mitgliedern auf die problematischen Aspekte der Karikatur angesprochen worden waren», erklärt Hanna Bay, Juso-Vizepräsidentin und Ressort-Verantwortliche für die Spekulationsstopp-Initiative, gegenüber watson. «Wir können und wollen nicht leugnen, dass das unser Fehler war.»

Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG), erklärt gegenüber watson:

«Die Karikatur und vor allem der Umgang damit sind eine Fehlleistung. Ich glaube aber, man hat die Lehren daraus gezogen.»

Auch der Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli hat sich dazu geäussert:

Umfrage

Was hältst du von dieser Karikatur?

  • Abstimmen

3,141

  • Skandalös, dafür muss sich die Juso entschuldigen.59%
  • Ich sehe nicht, was daran antisemitisch sein soll.31%
  • Weiss nicht.9%

Eine gute Gelegenheit für unseren Antisemitismus-Selbsttest, der von einer Umfrage der Anti-Defamation League (siehe unten) adaptiert wurde:

Quiz
1.Juden verhalten sich loyaler gegenüber Israel als dem Land, in dem sie wohnen.
Right-wing Israelis hold Israeli flags during a rally demanding the Israeli government to take a military action against Hamas in Gaza at the entrance to the southern town of Sderot on Thursday, July 3, 2014. More than a dozen barrages from Gaza late Wednesday struck two homes and knocked out electricity in the southern border town of Sderot but caused no injuries. Israel said it responded with overnight airstrikes on 15 Hamas targets. (AP Photo/Tsafrir Abayov)
AP
Eher wahr
Eher falsch
2.Juden verfügen über zu viel Macht in den internationalen Finanzmärkten.
A screen above the trading floor of the New York Stock Exchange, Thursday, Aug. 7, 2014 shows the closing number for the Dow Jones industrial average. Stocks are ending lower as investors worry about slowing global economic growth and simmering tensions between Russia and the West over Ukraine. The Dow Jones industrial average fell 75 points, or 0.5 percent, to close at 16,368.  (AP Photo/Richard Drew)
AP
Eher wahr
Eher falsch
3.Juden haben zu viel Kontrolle über das Weltgeschehen.
Bild zur Frage
Eher wahr
Eher falsch
4.Juden halten sich für bessere Menschen.
epa04132528 Ultra-Orthodox Jews stand near a wall where they pray during a protest against conscription into the Israeli military held at the entrance to Jerusalem, 19 March 2014. Some 500 ultra-Orthodox people protested against police arresting Hassidic draft dogers and against the law that will make a certain amount of ultra-Orthodox join the army as other citizens a must.  EPA/JIM HOLLANDER
EPA
Eher wahr
Eher falsch
5.Juden haben zu viel Einfluss über die globalen Medien.
A man polishes the sign for The New York Times at the company's headquarters, July 18, 2013 in New York. The newspaper has faced declines in print advertising and subscription revenue. The company has tried to offset those drops by increasing the number of digital subscribers. (AP Photo/Mark Lennihan)
AP
Eher wahr
Eher falsch
6.Juden sind für die meisten Kriege auf der Welt verantwortlich.
epa04331291 An Israeli soldier loads ammunition onto a tank at an unspecified location at the border between the Gaza Strip and Israel, 26 July 2014. A 12 hour humanitarian cease-fire came into effect start from 08:00 local time (05:00 GMT) as talks on a more durable ceasefire move to Paris. Israeli army spokesman said that the army will continue to destroy Hamas' tunnel network during cease-fire.  EPA/ATEF SAFADI
EPA
Eher wahr
Eher falsch
7.Juden verfügen über zu viel Macht in der Wirtschaft.
Bild zur Frage
Eher wahr
Eher falsch
8.Juden sind alle Menschen egal, ausser Juden.
epa04350032 Israeli soldiers among people cheering a group of 338 Americans and Canadians arriving at Ben Gurion Airport, in Lod, outside Tel Aviv, Israel, 12 August 2014. According to media reports, about 100 new arrivals coming from 27 states of the USA and some from Canada, are men and women planning to serve in the Israeli Army.  EPA/JIM HOLLANDER
EPA
Eher wahr
Eher falsch
9.Juden sind wegen ihres Verhaltens verhasst.
epa03862437 An ultra-Orthodox Jewish man holds a live chicken while reciting prayers for the 'Kaparot' ritual in Bnei Brak, outside Tel Aviv, 11 September 2013. Kaparot is performed as prayers are recited that symbolically transfer the person's sins accumulated through the year into the chickens that is then butchered in a 'kosher' manner and either donated to charity or eaten. The ritual is performed before the holiest of Jewish holidays, Yom Kippur, which begins at sundown on 13 September when the entire country comes to a standstill as people fast and pray for 24 hours.  EPA/OLIVER WEIKEN
EPA
Eher wahr
Eher falsch
10.Juden haben zu viel Kontrolle über die US-Regierung.
Chicago Mayor-elect Rahm Emanuel cheers for President Barack Obama at a fundraising kickoff event at Navy Pier in Chicago, Thursday, April 14, 2011. (AP Photo/Nam Y. Huh)
AP
Eher wahr
Eher falsch
11.Juden reden zu viel über den Holocaust.
Nobel peace laureate Elie Wiesel delivers a statement during a ceremony to mark Israel's Holocaust day at the Place de la Nation, outside the UN headquarters in Geneva, Switzerland, Monday, April 20, 2009. Iranian President Mahmoud Ahmadinejad has accused Israel of being the
KEYSTONE
Eher wahr
Eher falsch
12.Bonusfrage: Dass CS und UBS in den 1990er Jahren 1,25 Milliarden Dollar Wiedergutmachung für nachrichtenlose jüdische Vermögen zahlen mussten, war ...
Swiss and American officials meet with leaders of the  World Jewish Restitution Organization, Friday, February 14, 1997, in New York to discuss a Swiss fund to compensate Holocaust survivors.  Shown from left are: Ambassador Stuart Eizenstat,  U.S. undersecretary of state for international trade; President of the World Jewish Restitution Organization Edgar M. Bronfman; and Ambassador Thomas Borer, of the Swiss Government Task Force.  (KEYSTONE/AP Photo/David Karp)
AP
... das Resultat der erpresserischen Methoden des Jüdischen Weltkongresses und seiner Gehülfen in der US-Regierung.
... eine rechtliche und moralische Notwendigkeit.
Resultat

Anti-Defamation League

Die 1913 in den USA gegründete Anti-Defamation League (Antidiffamierungsliga) hat sich nach eigenen Angaben dem Kampf «gegen Antisemitismus und alle Formen von Fanatismus» verschrieben. Die Organisation mit Sitz in New York ist ein Mitglied der pro-israelischen Lobby American Israel Public Affairs Committee (AIPAC). Die Anti-Defamation League ist nicht unumstritten; Kritiker werfen ihr unter anderem vor, sie verunglimpfe jegliche Kritik an Israel als antisemitisch.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bonifatius 26.01.2016 15:52
    Highlight Highlight Also Kian, unten schreibst du, dass du Mörgeli u.a. befragt hast, weil er Historiker ist. Darf ich dich erinnern, dass seine Ausbildung in Allgemeiner Geschichte über ein Vierteljahrhundert zurückliegt und er Medizinhistoriker mit Schwerpunkt "Totentanz" ist? Wenn du ihn zu Antisemitismus fragst ist das also ungefähr so als würdest du einen Nasen-Ohrenarzt wegen Krebs fragen... :)
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.01.2016 17:17
      Highlight Highlight Oder einen Medizinhistoriker zu Glioblastomen... autsch.
    • Kian 26.01.2016 17:29
      Highlight Highlight Keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse in der Antisemitismus-Forschung in den letzten 25 Jahren. Wäre es nicht interessanter, sich mit dem auseinander zu setzen, was Mörgeli gesagt hat?
    • Maon 26.01.2016 18:59
      Highlight Highlight @Kian: Nein eigentlich nicht, Mörgeli geht mir am A**** vorbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 26.01.2016 11:23
    Highlight Highlight Wann kommt denn der Artikel darüber, wie ein selbstherrlicher Journalist, nennen wir ihn K. R., aus einer Mücke einen Elefanten produziert, um der JUSO, welche sich nota bene für diesen Faux Pas entschuldigt hat, möglichst viel Schaden zuzufügen, oder soll diese Artikelserie nur eine Arbeitsprobe für den Blick, oder 20Minuten sein, weil der Herr K. R. einen neuen Job im Boulevard sucht?
    • Kian 26.01.2016 11:29
      Highlight Highlight Aus dem Artikel wird leider nichts, weil K.R. vor watson bereits bei 20 Minuten war.
    • Lowend 26.01.2016 11:31
      Highlight Highlight Merkt man irgendwie. ;-)
    • TanookiStormtrooper 26.01.2016 11:53
      Highlight Highlight @Kian
      Die Brücke so verbrannt, dass eine Rückkehr ausgeschlossen ist? ;)

      Ich würde ehrlich gesagt auch lieber einen Artikel über Nahrungmittelspekulation lesen. Von mir bekommt die Initiative vermutlich ein symbolisches Ja, auch wenn das Problem nicht von uns kleinen Schweizern gelöst werden kann...
  • Spooky 26.01.2016 11:18
    Highlight Highlight Als ob es die Juden nötig hätten, dass gewöhnliche Schweizer Bürger sie gegen rassistische Karikaturen verteidigen. Das ist rührend, peinlich und naiv. Das ist eine Verniedlichung eines ganzen Volkes.

    Die Juden von heute können sich sehr gut selber wehren. Der israelische Mossad ist der fähigste und vor allem der effizienteste Geheimdienst überhaupt. Der Mossad hat eine Lizenz zum Töten, auch im Ausland. Um die Juden muss man sich deshalb heute keine Sorgen mehr machen. Und das ist gut so.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.01.2016 08:18
    Highlight Highlight Mörgeli? Vereinzelte antisemitische Ausfälle an der SVP-Basis? Echt jetzt? Das erstaunt mich, wo doch die Hauspostille neulich dieses unsägliche Göring-Moritat rausgehauen hat:
    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-01/editorial-goering-die-weltwoche-ausgabe-012016.html
    Aber, eben, der Kontext...
  • Kza 25.01.2016 21:26
    Highlight Highlight Wenn man die "internationale Finanzlobby" kritisiert, ist man also Antisemit? Das schiesst bitzli übers Ziel hinaus, meint ihr nicht?
    • Der Kritiker 26.01.2016 04:15
      Highlight Highlight wenn man mit der grafik suggeriert, dass hinter der ach so bösen und mächtigen finanzlobby mitmenschen jüdischen glaubens stecken, dann JA! die ignoranz von Euch linken zu diesem thema macht Euch zu unterstützern von antisemitismus und erschaudert mich. selbst mörgeli geniesst für einmal mehr sympathien bei mir, weil er diese grafik verurteilt hat, auch wenn es ihm nicht um die juden ging, sondern nur um sich selbst!
    • SuicidalSheep 26.01.2016 05:47
      Highlight Highlight @casio77
      Und wo war der Aufschrei der 88-Tänzerinnen im SVP Wahlvideo? Ach ja, solange es die SVP macht ist es ja nicht etwa rassistisch

      /sarcasm off
    • adi37 26.01.2016 08:12
      Highlight Highlight Cassio77
      Sie akzeptieren die Meinung von Mörgeli und trotzdem teilen Sie noch schnell eine Watsche aus. Er Unterstellt seinen Parteimitgl, dass es wahrscheinlich auch Antisemiten darunter hat.

      SuicidalSheep
      Der Aufschrei war wohl da! Und wurde genüsslich durch die Medien geschleppt, einfach gegen die SVP, obwohl Bronx88 mit Hitler nichts, aber gar nichts zu tun hat. Man hat es instrumentalisiert. Es gibt wohl in der gesamten Bevölkerung Antisemiten. Für alle wirtschaftlichen Verbrechen, Raffgier und andere Unarten menschlichen Tuns einfach die Juden zu beschuldigen finde ich völlig daneben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 25.01.2016 19:36
    Highlight Highlight Ich habe es schon im Kommentar zum ersten Bericht geschrieben. Wohl unbeabsichtigt, aber ungebildet. Dies trifft es am besten. Der Kommentar des Zeichners dazu ist äusserst treffend, denn nicht jeder Jude trägt eine Kippa. Aber eben, ungebildet! Dem bleibt nichts hinzuzufügen.
  • The Destiny // Team Telegram 25.01.2016 18:42
    Highlight Highlight This.

    "Es geht in der Karikatur auch um den allgemeinen Kapitalismus.
    Wer in diesem Bild einen Juden sieht, ist wohl eher Antisemit als der Zeichner und die JUSO's, die einfach einen Geldsack gezeichnet haben... "
    • Der Kritiker 26.01.2016 04:20
      Highlight Highlight und somit ist ab heute jegliche art rassistischer werbung erlaubt. denn sie ist nur rasssistich, weil man selbst rassist ist... wäre dies nicht so tragisch, würde ich mich ab soviel dummheit lachend am boden wälzen
  • Matthias Studer 25.01.2016 18:05
    Highlight Highlight Ziemlich eine einseitige Darstellung. Es werden nur Personen befragt, die so oder so darauf sensibilisiert sind. Bis auf eine Ausnahme... Ich sehe nichts verwerfliches bei dieser Karikatur. Und dafür entschuldige ich mich auch nicht.
  • Maon 25.01.2016 17:38
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: Warum Mörgeli zu so etwas zu befragen? Befragt ihr den auch zu den Plakaten nach NS-Vorbild?
    • Kian 25.01.2016 17:41
      Highlight Highlight Welches Plakat nach NS-Vorbild?
    • Maon 25.01.2016 18:05
      Highlight Highlight Schwarz- Weiss- Rote Plakate (klar trifft sich gut mit dem Schweizerkreuz), hetzerische Parolen, einfache Symboliken wie das schwarze Schaf die sich gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe richten. Einfach und Auffallend, nur Schweizerkreuz statt Hackenkreuz...
    • Kian 25.01.2016 18:11
      Highlight Highlight Find ich jetzt nicht ganz das gleiche. Und der inflationäre Gebrauch des Prädikats «NS» bringt uns auch nicht weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maon 25.01.2016 17:36
    Highlight Highlight Man kann die Vorurteile gegenüber Juden auch kennen und im Bild sehen wenn man nicht Antisemitisch ist. Deshalb trifft das erste User-Zitat auch zu
  • lofi 25.01.2016 17:31
    Highlight Highlight @alle, die fragen: "warum darf man nicht über juden lachen?" ihr verdreht da was. es geht bei der fraglichen karikatur gar nicht um die frage, ob man über juden lachen darf. natürlich darf man das. in der fraglichen karikatur gings ja um eine verbildlichung der spekulation mit lebensmitteln, und als bild eines solchen spekulanten wurde ein bild mit jüdischen stereotypen verwendet, analog der antisemitischen behauptung, spekulanten seien (häufig/meistens) juden. das ist antisemitisch, nicht das lachen über juden.
  • Luca Brasi 25.01.2016 17:23
    Highlight Highlight zu befragen, finde ich merkwürdig.

    Sorry, bin mit dem Finger aufs Senden gekommen. :(
  • Luca Brasi 25.01.2016 17:22
    Highlight Highlight Interessant finde ich, dass in le Matin über die Diskussion hier einfach die Schultern gezuckt werden und im Artikel immer von Deutschschweizer Kontroverse und Hysterie geschrieben wird:

    http://www.lematin.ch/suisse/choquant-insu-plein-gre/story/31020508

    Mörgeli als Chefstrategen der SVP und Medizinhistoriker z
    • FrancoL 25.01.2016 17:43
      Highlight Highlight Mörgelis Aussage ist sehr perfide; im ersten Teil spricht er von den Feindbildern und der JUSO;

      …. Kapitalismus, Globalisierung und Israel….

      dann wechselt er auf die Wortwahl "antisemitisch" so insinuiert er dass eine kritische Sicht der Politik des Staates Israel eine antisemitische Haltung darstellt.
      Dieser link ist nun totaler Schwachsinn.
      Wenn man das Veralten eines Staates also dessen Regierung hinterfragt ist man kein "Hasser" dessen Bevölkerung
    • lofi 25.01.2016 17:56
      Highlight Highlight @francoL: ist etwas komisch für mich, hier mörgeli zu verteidigen, aber trotzdem: er sagt nicht, dass kritik an kapitalismus, globalisierung, israel antisemitisch SIND, sondern dass sie ANFÄLLIG DAFÜR sind. das ist nicht von der hand zu weisen. in allen drei bereichen, kapitalismuskritik, globalisierungskritik und israelkritik, gibt es tatsächlich immer wieder auch antisemitische stereotypen und haltungen. das heisst nicht, dass alle diese kritik antisemitisch ist. aber man tut als linke gut daran, sich mit dieser seite auseinanderzusetzen.
    • FrancoL 25.01.2016 18:25
      Highlight Highlight @lofi; Ja es ist wirklich nicht besonders verständlich dass hier Mörgeli von Ihnen verteidigt ist.
      Der erste Satz besagt alles:
      "Es handelt sich ganz klar um Antisemitismus und kommt auch nicht zufällig von der Juso. Mit ihren Feindbildern Kapitalismus, Globalisierung und Israel ist die Linke anfällig dafür."
      Man ist also anfällig für einen Anti-Reflex wenn man einen Staat kritisiert?
      Beispiel: Der Deutsche Staat wird dauernd und massiv von einem Teil der Schweizer kritisiert also sind somit diese Schweizer anfällig zu Deutschtum-Hasser zu werden?
      Nein so sind Herleitungen nicht machbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robert K. 25.01.2016 17:05
    Highlight Highlight Kritik an Staat Israel, wird sofort als antisemitisch abgestempelt. Kritik die sich wohlgemerkt mit Fakten untermauern lässt, Bsp. Haganah Anschläge 1944 geleitet von M. Begin (später Premier), systematische Vertreibung der Felachen aus Israel, Sabra and Shatila Massaker (mehre 100 Tote), unterstützt von I. Sharon, (später Premier). Kritik an Juden, Muslimen, Christen ist legitim, wenn sie begründbar ist.
    • lofi 25.01.2016 17:33
      Highlight Highlight @robert k: nur gings bei der fraglichen karikatur nicht um israel oder kritik an juden, sondern um antisemtische stereotypen betreffend spekulanten. darum ist die karikatur ein problem
    • Robert K. 25.01.2016 17:57
      Highlight Highlight wenn sich eine Karikatur gegen "Mohammed" - "Muslim" gleich "Terrorist", auch eine sterotype nicht akzeptierbare Karrikatur, sieht sich die westliche Gesellschaft in ihrer Meinungsfreiheit bedroht - da geht was nicht auf.
    • mr-marple 25.01.2016 21:52
      Highlight Highlight @Röbi K. Zum Ersten Kommentar: Nein das ist nicht so. Ansonsten wären ja auch Juden die Kritik an Israel üben auch Antisemiten. Erkennst du den Widerspruch? Zum Zweiten Kommentar: Was genau willst du uns hier sagen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • logopax 25.01.2016 17:04
    Highlight Highlight Es ist ja wohl nicht von der Hand zu weisen, dass die Finanzlobby stark von Juden besetzt ist. Ist denn jede Kritik an der Finanzlobby oder am Judentum oder an der israelischen Politik antisemitisch? IMHO werden solche Kritiken oder Kritiker zu oft in die antisemitische Ecke gestellt.
    • Kian 25.01.2016 17:12
      Highlight Highlight Normalerweise würde ich einen solchen Kommentar nicht freischalten. Aber da es hier um genau solche Fragen geht: Kannst du «Finanzlobby» definieren und anhand von überprüfbaren Daten aufzeigen, dass diese «stark von Juden besetzt» ist? Und bitte auch noch Belege liefern, dass alle diese Juden dieselbe Agenda (welche?) verfolgen, denn sonst wäre das alles nicht so relevant.
    • Robert K. 25.01.2016 17:37
      Highlight Highlight @Kian: Leider ist es auch eine historische Tatsache, dass Juden gezwungen waren sich auf Bankgeschäfte, Handel konzentrieren zu müssen; in der Schweiz ist es gerade 150 Jahre her, dass Juden die Gleichstellung mit den anderen Glaubensgemeinschaften erhielten. Es ist doch aber auch fein, dass jüdische Menschen ein Talent in Finanzgeschäften haben, man könnte auch darauf stolz sein.
      PS. Ökonomie wird im Slang an US-Elite Universitäten als "Jewish-Engineering" bezeichnet.
    • Kookaburra 25.01.2016 18:25
      Highlight Highlight https://criticomblog.wordpress.com/2014/02/06/forbes-liste-die-reichsten-juden-der-welt/

      Schon recht aufschlussreich... Obwohl nur etwa 0,2% aller Menschen jüdisch ist, sind es unter den Milliardären über 10%.

      Aber ich glaube nicht, dass diese eine gemeinsame Agenda verfolgen. Das käme tatsächlich einer Katastrophe gleich, wenn man z.B. die vielen "Datamining"-Beteiligungen betrachtet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fuegy 25.01.2016 17:01
    Highlight Highlight Für mich sieht dieser "Jude" eher aus wie ein Zimmermann auf der Walz...
  • TanookiStormtrooper 25.01.2016 16:50
    Highlight Highlight Mörgeli? Ist nicht dein ernst Kian? Der lässt doch keine Gelegenheit aus um über Andersdenkende herzuziehen.
    Mit seiner Aussage, Kapitalismus und Globalsierung seien jüdisch, entlarft er sich wohl gelich selbst als verkappter Antisemit. Auch ich sehe das verhalten von Israel teilweise kritisch, wenn man die Palästinsenser wie Menschen 2. Klasse behandelt wird sich das Problem auf lange Sicht nicht verbessern. Aber auch hier haben Blocher und seine Getreuen natürlich kein Problem, sind sie doch grosse Fans der Apartheit.
    • Kian 25.01.2016 17:06
      Highlight Highlight Mich hat seine Meinung interessiert, weil er a) Historiker ist b) die Sozialisten hasst aber c) der SVP angehört, die punkto Antisemitismus auch keine blütenweisse Weste hat (was er einräumt).
    • Ophelia Sky 25.01.2016 17:21
      Highlight Highlight Bin selbst sehr links eingestellt, finde den Kommentar von Mörgeli jedoch korrekt (und interessant). Nur weil er SVP ist, heisst es nicht, dass er nicht (mehr) gebildet wäre. Als Historiker ist er eine gute Referenz.
    • Luca Brasi 25.01.2016 17:47
      Highlight Highlight @catbear: Naja, aber bei seinem letzten Satz höre ich eher den Parteistrategen heraus. "Der Antisemitismus bei den Linken sei inzwischen verbreiteter als bei der SVP" tönt nicht nach einer fundierten historischen Untersuchung und da hätte ich doch gerne eine wissenschaftliche Arbeit gesehen, die diese beiden politischen Spektren vergleicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fuegy 25.01.2016 16:33
    Highlight Highlight Bei Karikaturen wie dieser sieht jeder, was er sehen will. Wenn jemand Antisemitismus sieht, will er das, zumindest unterbewusst, auch sehen. Für mich ist es ein Bild, welches die wirtschaftliche Schieflage zeigen soll. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass, wenn man will, einen Juden sieht. Viele Klischee- Punkte sind erfüllt. Was ist mit der künstlerischen Freiheit?
    Aber mit der Antisemitismus- Keule ist die wahre Aussage der Kampagne schnell vom Tisch und macht gleichzeitig Wahlkampf...
    Ein typisches Beispiel für: When political correctness goes wrong...
  • karl_e 25.01.2016 16:31
    Highlight Highlight Die JUSO hat das angeblich antisemitische Machwerk gelöscht, aber Watson erhält es weiterhin sorgfältig am Leben. Bravo, Kian.
    • Kian 25.01.2016 16:41
      Highlight Highlight Wir thematisieren diese Fehlleistung und damit die ganze Übung einen Sinn ergibt, zeigen wir die fragliche Karikatur auch. Alles hängt vom Kontext und der Einordnung ab, den Rest kann man getrost dem aufgeklärten Staatsbürger überlassen.
  • peeti 25.01.2016 16:20
    Highlight Highlight Dass watson auf diesen "Skandal-Zug" aufspringt finde ich erbärmlich. Es wäre Zeit für eine Gegendarstellung - so wie bei euch oft üblich und lobenswert.
  • peeti 25.01.2016 16:17
    Highlight Highlight Lebensmittel-Spekulant («typisch jüdischer Beruf») - WTF???

    Kian, jetzt bist du ja völlig am überdrehen. Wäre ja schön, wenn du dich bei jeder kleinster Karikatur einer jeglicher Minderheit so einsetzen würdest.

    Über alle anderen soll man lachen dürfen (Muslime, Schwarze, christliche Sekten etc), aber bei "den Juden" hört es dann sofort auf, was?
    • lofi 25.01.2016 17:22
      Highlight Highlight @peeti: es geht bei der fraglichen karikatur ja nicht darum, ob man über juden lachen darf. natürlich darf man das. in der fraglichen karikatur gings ja um eine verbildlichung der spekulation mit lebensmitteln, und als bild eines solchen spekulanten wurde ein bild mit jüdischen stereotypen verwendet, analog der antisemitischen behauptung, spekulanten seien (häufig/meistens) juden. das ist antisemitisch, nicht das lachen über juden.
  • LandeiStudi 25.01.2016 15:56
    Highlight Highlight Wieso darf man sich über chridten und Muslime nach Lust und Laune auffregen lustig machen und auslassen wies einem gefällt aber kaum ist das Judentum oder Israel im Spiel ist man Antisemit? Das ist eibe ernste Frage weil mir geht die Holocaust Begründung langsam echt auf den Keks
    • Marco Canova 25.01.2016 16:30
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung
  • Sapere Aude 25.01.2016 15:34
    Highlight Highlight Die Karrikatur selbst zeigt deutlich antisemitische Tendenzen in der Bildsprache. Schade und saublöd, ist das den entsprechenden Stellen nicht genug früh aufgefallen. Die JUSO ist leider auf diesem Auge Blind, wenn im Zuge von Kapitalismuskritik und Nahostkritik auch antisemitische Vorurteile und Symbole bewirtschaftet werden. Weshalb aber Mörgerli zu diesem Thema befragt wurde, ist mir schleierhaft. Dessen Partei greifft seit Jahren in ihrer Propagande faschistoide Symbolsprache auf, das Thema ist folglich nicht nur vereinzelt ein Problem, sondern gehört zum Programm.
    • Duweisches 25.01.2016 16:08
      Highlight Highlight Ausserdem entschuldigte sich die JUSO immerhin... 🙄
  • Ruedi Widmer 25.01.2016 15:18
    Highlight Highlight Beim miesen Cartoon der JUSO stimmt auch der Inhalt einfach nicht: Nicht "der Jude" ist schuld am Hunger in der Welt. Es mag einige bei den Profiteuren dabei haben, aber es geht um den Kapitalismus, nicht um "den Juden". Die Verantwortlichen der Juso sind in diesem Fall sehr blind und naiv, und das ist ärgerlich und peinlich. Die selben, die im Falle von "Köln" betonen, es gehe um den gesamten Sexismus und nicht um den Sexismus muslimischer Männer.
    • Duweisches 25.01.2016 16:10
      Highlight Highlight Es geht in der Karikatur auch um den allgemeinen Kapitalismus.
      Wer in diesem Bild einen Juden sieht, ist wohl eher Antisemit als der Zeichner und die JUSO's, die einfach einen Geldsack gezeichnet haben...
    • DinoW 25.01.2016 20:47
      Highlight Highlight Duweisches hat es schon gesagt: Die JUSO zeigt nirgends explizit einen Juden, sondern einen klischeehaften "Kapitalisten" - was ich zuerst auch gesehen habe. Zu den antisemitischen Kennzeichen: Hut und schwarzer Mantel/Jacke sind genauso Kennzeichen des reichen Bürgertums (der Vergangenheit evtl) und entsprechen auch kapitalistischen Klischees. Und das Bild der Gier zum Vorwurf zu machen, ist etwas lächerlich, wenn diese das Thema der Karikatur ist...
  • Yosh Eden 24.01.2016 10:16
    Highlight Highlight Ich glsub ich spinne! Wir delbstzensurieren uns bis zur Selbstaufgabe. Ein Mann mit Hut soll ein Jude darstellen? Haben die fängs dermassen Schutz, dass man nix heichnen kann, was mit grosser Phantasie auch nur iiiirgendwie als Jude gedeutet werden könnte? Aber Mohammed zu karrikieren ist dann Meinungsfreiheit? Entweder oder! Dieser Antisemitismuskeule nervt gewaltig.
    • Hierundjetzt 24.01.2016 11:37
      Highlight Highlight Es ist ganz einfach bei Watson:

      1. Artikel lesen
      2. Posten
      3. (alternativ) nicht Sachverhalte erfinden

      Daher: bitte begib Dich daher auf Feld 1, damit wir DANACH eine inhaltliche Diskussion führen können.

      Zusammengefasst: die Zeichnung verfügt über sämtliche negative Stereotypen und ist daher als Plakat abzulehnen
    • mortdecai 27.01.2016 10:24
      Highlight Highlight @hierundjetzt
      ja, sämmtliche negativen Stereotypen: unter anderem "Nahrungsmittelspekulant ist ein typisch jüdischer Beruf"
      Wie zur Hölle will man dann eine Karrikatur gegen Nahrungsmittelspekulation machen?
  • Lowend 24.01.2016 10:03
    Highlight Highlight Bei aller gespielten Empörung muss man sich aber auch bewusst sein, dass dieses Bild von jungen Amateuren der JUSO gepostet wurde, wogegen die Hassbotschaften der SVP meist von gestandenen Profis der Agentur Goal des deutschen Werbers Wolfgang Segert ganz bewusst kreiert und teuer bezahlt werden!
    • Hierundjetzt 24.01.2016 11:40
      Highlight Highlight Da erkenne ich nun keinen Unterschied.

      Partei X macht Abstimmungswerbung und bedient sich Kinderzeichnungen zu visualisierung.

      Beide bedienen sich aus dem braunen Topf der Vergangenheit.

      Dafür brauchts nicht viel Geld :-)
    • Lowend 24.01.2016 12:11
      Highlight Highlight Die JUSO's sind blutjunge Politamateure, die Agentur Goal sind Werbeprofis und da sehen sie keinen Unterschied? Das klingt etwa so wie wenn sie 2. Ligafussballer mit Vollprofis wie Messi und Co. gleichsetzen, weil beide Fussball spielen.
    • PrinceBelde 25.01.2016 10:34
      Highlight Highlight Ich finde es auch schön, dass die schwarzen Schafe der SVP nun wieder im Bahnhof Bern hängen. "Nun endlich Ordnung schaffen mit der DSI" So in der Art lauten die Worte. (Ich hab meine Augen nicht schädigen wollen, deshalb nach einem kurzen Blick schnell weggeschaut)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 24.01.2016 01:15
    Highlight Highlight Ich gratuliere den JUSOs für diese gelungene PR-Aktion und frage mich: Wo haben die das nur gelernt?
    • mortdecai 27.01.2016 10:26
      Highlight Highlight Von unserem grossen Vorbild natürllich: Mörgeli und co.
  • Laurent_Biel 23.01.2016 20:01
    Highlight Highlight wo sind sie jetzt, die linken, die sonst jeden furz wegen verstosses gegen die antirassismusnorm anzeigen? eine selbstanzeige waere nur konsequent!
    • Stephan Locher 23.01.2016 21:46
      Highlight Highlight http://www.ekr.admin.ch/dienstleistungen/d277.html

      Die Statistik der letzten Jahre zeugt nicht davon, dass das Antirassismusgesetz "wegen jedem Furz" bemüht wird.
      Von den wenigen Verfahren welche es gab war auch nur ein Bruchteil von Linken.
    • Laurent_Biel 24.01.2016 13:41
      Highlight Highlight @locher: klar, wenn zwei dasselbe tun, ist es dann ploetzlich doch nicht dasselbe. ich bin uebrigens kein svp-anhaenger, sondern ein politisch heimatloser linksliberaler, der fuer die juso-ewigstudenten nur noch ein muedes laecheln uebrig hat.
    • Stephan Locher 26.01.2016 00:30
      Highlight Highlight Logisch sollte dieselbe Tat dasselbe sein.

      Mit der Statistik wollte ich Ihre Verallgemeinerungen aufzeigen.

      In der Juso gibt es von Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen, Detailhandelsangestellte, Informatiker, Laboranten, Städter und Landeier e.t.c.

      Dass eine Jungpartei mit einer Alterslimite von 35 mehr Studenten und Lehrlinge in Ihren Reihen hat als die grauen Panter liegt auf der Hand :-)

      Weshalb bevorzugen Sie als linksliberaler Bashing, anstatt auf das Thema einzugehen?
  • Mr. Kr 23.01.2016 19:46
    Highlight Highlight Wie heuchlerisch das wieder mal ist.. Wenn eine Karikatur über den Islam geteilt wird ist nichts dabei, aber sobald Juden im Spiel sind ist es Skandalös.
  • karl_e 23.01.2016 19:21
    Highlight Highlight Was ist an dieser Karikatur antisemitisch? Es wird das Stereotyp des skrupellosen Kapitalisten gezeichnet. Vielleicht hätte man die Koteletten etwas heller und kürzer darstellen können, aber Schläfenlocken sehe ich hier wirklich keine.
    • Hierundjetzt 23.01.2016 20:45
      Highlight Highlight ...und vielleicht hätte man vor dem Schreiben das Hirn einschalten sollen.

      Weil natürlich alle Juden Schläfenlocken haben. Nur dann ist man Jude. Und jeder Katholik hat mind. 1'000 Kinder. Und jeder Muslim trägt einen weissen Kaftan.

      Manchmal frage ich mich echt was die heutige Primarschule an Wissen vermittelt. Meine arme AHV.
  • Laurent_Biel 23.01.2016 19:14
    Highlight Highlight Ja, die Juso und Linksextremisten: in ihrem Hass gegen Israel wird der islamische Faschismus immer wieder gerne verharmlost.
  • pachnota 23.01.2016 18:57
    Highlight Highlight
    Natürlich hat die Juso absichtlich gehandelt. Alles andere ist, mit Verlaub, Geschwätz. Die Linke hat ja traditionell ein Problem mit Juden.
    Typisch, das hier nun völlig desinteressiert Reagiert wird. Man stelle sich vor, die SVP hätte ähnliches gemacht...dann ginge der ganze „Rassismus, Nazi-Vergleichs Zirkus“ wieder mal auf Hochtouren.
    Auch bedenklich, das Bildungsniveau...Jemand hier wusste nicht das zu orthodoxe Juden Hut u Locken gehören. Zitat
    „ Tragen denn nur Juden solche hohen schwarzen Hüte?“ Kämen solch Aussagen vom SVPler würde man sich vor Lachen auf die Schenkel klopfen
    • FrancoL 23.01.2016 23:02
      Highlight Highlight @Pachnota; Lassen wir doch mal die Floskel “mit Verlaub weg" die macht Deinen Kommentar nicht besser.
      Ich würde mit der Begründung dass die Linke ja traditionell ein Problem mit den Juden hat etwas vorsichtiger sein oder diese mindestens zu begründen versuchen.
      Die Unterstellung einer Absicht ist ein weiterer Punkt den Du etwas näher erläutern solltest, denn wie eine Mehrheit schreibt wurde das Judenfeindliche nicht oder kaum erkannt. Also wäre der Schuss nach hinten losgegangen. Bezüglich Bildungsniveau klopf Du Dir auf die Schenkel, es nütz sicherlich etwas.
    • Bowell 24.01.2016 00:26
      Highlight Highlight @FrancoL: Dem Diskusionspartner Dummheit vorwerfen. Ein Klassiker, der für meinen Geschmack mehr als genug über Dich aussagt.
    • FrancoL 24.01.2016 00:37
      Highlight Highlight @Bonwell; Ja das kann es schon mal geben wenn der Partner derart neben den Fakten argumentiert. Für meine Geschmack sollten Sie sich zu Sache und nicht zur Form äussern, ausser Sie haben zur Sache nichts zu sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 23.01.2016 18:12
    Highlight Highlight Viele Dank für diesen Bericht Kian, vorallem der lustige Test am Schluss ;). Er hat mir doch gezeigt wie sinnlos die ganze Kommentiererei ist. Bei dem SVP Video mit dem Nazizeichen (88) dachte ich auch, ungeheuerlich! Das geht absolut nicht, das sieht doch jeder! Wenn bei diesem Bild jetzt aber Antisemitismus im Spiel sein soll, verstehe ich die Gegenargumente von damals. Wenn mans nicht sieht, sieht mans nicht. Und das hat nicht mit Gebildet oder Ungebildet zu tun. Mann kan jedoch niemanden davon überzeugen, hier jetzt einen Juden zu sehen.
  • Kookaburra 23.01.2016 17:53
    Highlight Highlight Ich gratuliere der Juso zu ihrer Ehrlichkeit:)
  • SuicidalSheep 23.01.2016 16:43
    Highlight Highlight Erinnert mich eher an den Monopoly Typen... aber naja

    Ändert nichts an der Sache, dass die Initiative eine gute Sache ist, deswegen gibts von mir auch ein JA
  • trio 23.01.2016 16:21
    Highlight Highlight juhu!! Alle Fragen beim Test richtig, inkl. Bonusfrage!
    • SuicidalSheep 23.01.2016 16:41
      Highlight Highlight Hatte ich ebenfalls. Trotzdem gab mir watson nur 5 Punkte... weird
    • trio 23.01.2016 17:06
      Highlight Highlight im ernst jetzt? jedes Häkchen bei "der Jude wars/hat zuviel Einfluss/whatever" gibt einen Punkt. Das Häkchen jedoch gibt's immer ;)
  • mortdecai 23.01.2016 14:38
    Highlight Highlight SKANDAL!!!!!!!1!!111!!!!!!!

    come on, Absicht war das garantiert nicht, Fehler passieren und sie haben ihren Fehler eingesehen und sich entschuldigt.

    Können wir uns jetzt wieder über Wichtigeres unterhalten?
    Darüber wie viele Menschen wegen Spekulation mit Nahrungsmitteln verhungern? Nicht? Gut, dann heult eben weiter rum was das alles für böse Nazis sind...
    • Hierundjetzt 23.01.2016 15:01
      Highlight Highlight Haben Sie auch bein den SVP-Plakaten exakt so argumentiert?

      Ja?

      Dann finden Sie die also auch toll?

      Wenn unzutreffend: warum ist es dann bei der JUSO voll ok?

      Eben
    • mortdecai 23.01.2016 15:15
      Highlight Highlight Haben die sich bei der SVP entschuldigt oder auch nur ihre Fehler eingesehen?
      ooooder (Achtung, jetzt bin ich gaaaanz böse) haben sie das sogar ein kleinwenig absichtlich gemacht (Stimmenfang am rechten Rand?)? Nein? Sicher?
    • Martiis 23.01.2016 15:24
      Highlight Highlight Hat die SVP ihren Wahlsong zurückgezogen, nachdem kritisiert wurde, dass darin mehrmals eine Tänzerin mit der 88 auf dem Shirt, zu sehen ist?
  • Gottlieb Duttweiler 23.01.2016 14:33
    Highlight Highlight 1. siehe Bild. Und 2. hat die Karrikatur rein gar nichts mit Juden zu tun, sondern mit der internationalen Finanzelite. Ein Möchtegern-Skandal von Watson und schwach von der Juso, sich diese Anschuldigungen auch noch aufdrücken zu lassen, indem
    man eine Schuld eingesteht.
    Benutzer Bild
    • FrancoL 23.01.2016 14:57
      Highlight Highlight Wer nicht das sieht was Sie sehen (sehen wollen) darf es nicht sehen.
      Sehr eindrücklich Ihre Sicht, aber ich lasse mir das Sehen nicht verbieten, weder von Rechts noch von Links.
    • Hierundjetzt 23.01.2016 15:04
      Highlight Highlight Wichtig ist einfach, dass wir aus dem linken politischen Spektrum Fehlverhalten konsequent verneinen / verniedlichen.

      Was nicht sein darf, darf nicht sein.

      Danach gränen, wenn die SVP wieder zulegt.

      Macht Sinn.

      Ohne mich. Fehler müssen klar benannt und aufgezeigt werden.

      Ein Abstimmungsplakat ist KEINE Satire. Hergott
  • Longisland 23.01.2016 14:33
    Highlight Highlight @Kian. Ich habe inzwischen einen Blick auf den Blog, auf den Du referenzierst, geworfen. Schade, dass Du ihm eine dermassen grosse Aufmerksamkeit zugestehst und ihm damit sogar eine Plattform bietest. Es ist zwar löblich, dass Du die Quellen Deiner Informationen nennst. Aber wären nicht auch andere, neutralere Quellen zur Verfügung gestanden?
    Ich hoffe doch sehr, dass Du dich auch um andere Quellen zur Bestätigung der Richtigkeit bemüht hast. Wenn nicht, dann hätte Watson nämlich auch gleich den Blogautoren selbst als Gastkommentatoren schreiben lassen können.
    • Kian 23.01.2016 15:24
      Highlight Highlight Wie schon beim Madaya-Bild kam auch hier der Hinweis von einer Quelle, wo viele Sachen stehen, mit denen ich nicht einverstanden bin. Der Hinweis war trotzdem in beiden Fällen korrekt.
  • Big ol'joe 23.01.2016 14:06
    Highlight Highlight Diejenigen die Wissen was ich hier schreibe, wissen das ich linksliberal eingestellt bin. Aber dennoch habe ich Diskussionen mit Jusos und anderen Linken, welche, meiner Meinung oft unreflektiert und ohne jegliche Wirtschaftskenntnisse, Kapitalismuskritik üben. Auf jeden Fall kommt oft das Argument der Wirtschaftskontrollierenden Juden (Rothschild und andere Verschwörungstheorien). Diese Aussagen sind genau so unreflektiert und Feindlich wie wir sie von rechts kennen. Oft ist es der Funkistische Block, der solche Aussagen übt. Die Juso hat in diesem Punkt Aufklärungsbedarf.
    • dopaminho 23.01.2016 14:20
      Highlight Highlight Das mit den fehlenden Wirtschaftskenntnissen bei manchen linken stimmt total. Schade denn so sind sie vielfach unglaubwürdig und realitätsfern.
    • Stephan Locher 23.01.2016 14:53
      Highlight Highlight Was bedeutet funkistisch in dem Zusammenhang?
      Weder google noch duckduckgo machten mich schlauer.
    • Stephan Locher 23.01.2016 14:55
      Highlight Highlight Bezüglich Juso und Wirtschaft: Die Verantwortlichen für die Spekulationsstopp Initiative organisieren Vorträge/Weiterbildungen mit einem Wirtschaftsprofessor, diese Lücke wird somit Themen spezifisch geschlossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 23.01.2016 14:02
    Highlight Highlight Und jetzt müssen sie sich nur noch mit der SVP zusammen tun, dann haben sich die Nationalisten und Sozialisten vereint... ein Schelm wer da böses denkt
  • dracului 23.01.2016 13:32
    Highlight Highlight Karikaturen zu diesem Thema haben eine lange Tradition. Bereits Balzac veröffentlichte eine im 1838. Im Internet gibt es viele Verschwörungstheorien u.a. um die Rothschield-Bank. Auch die Jung-SVP würde gut daran tun, anstatt nur Youtube zu schauen, sich auch mal an ein paar Bücher zu wagen! Es sind nämlich genau die unreflektierten Halbwahrheiten, die sich durch das Verbreiten zum völligem Schwachsinn potenzieren und nur das Volk aufhetzen!
    • FrancoL 23.01.2016 14:01
      Highlight Highlight Der JUSO einfach mal pauschal im die Ohren zu hauen dass sie einmal ein paar Bücher lesen sollte ist sehr differenziert und REFLEKTIERT!
      Es wäre wohl angebracht das Wort reflektiert nachzuschlagen.
      Vielleicht ist es auch eine Halbwahrheit dass die JUSO sich nicht an Bücher wagt!
    • der nubische Prinz 23.01.2016 14:06
      Highlight Highlight @FrancoL wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    • FrancoL 23.01.2016 14:28
      Highlight Highlight @der …; Lesen ist etwas und setzt Verstehen nicht voraus. Der Vorteil käme durch das Verstehen zustande.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ferox77 23.01.2016 13:30
    Highlight Highlight Besonders schön ist, dass Israelis in V. Orbans Ungarn anders als in Berlin, Hannover, London, Wien, Zürich oder Paris keine Gefahr laufen, beschimpft, geschlagen oder ermordet zu werden.
    Auch der Tourist fühlt sich im schönen Ungarn sehr sicher, keine bunten muslimischen Jugendbanden und Asylanten die morden, pöbeln, rauben und vergewaltigen. Auch an antisemitischen Ausfällen durch Jungsozialisten nichts zu sehen in Ungarn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 23.01.2016 13:29
    Highlight Highlight Ich finde es einfach schade, dass hier viele der anderen Seite fehlendes Geschichtsbewusstsein vorwerfen. Die einen berufen sich auf Karikaturen der Bourgeoisie im 19. Jahrhundert, die anderen fokussieren sich auf die NS-Zeit. Vorschlag meinerseits: Könnte man nicht einen Artikel schreiben über beide Zeiten? Ihr habt doch ausgebildete Historiker bei euch oder man könnte ja auch einmal beim Zentrum für jüdische Studien der Uni Basel für ein Interview nachfragen. Ich denke, daß das hilfreicher wäre um die Diskussion etwas sachlicher zu führen.
    • Kian 23.01.2016 13:36
      Highlight Highlight Eine gute Idee. Es würde mich sehr wundern, wenn wir auch nur einen einzigen Historiker finden, dem in besagter Karikatur die Ansammlung antisemitischer Stereotypen nicht sofort auffällt.
    • Walter Sahli 23.01.2016 14:00
      Highlight Highlight Einer sitzt gerade neben mir und findet die Figur nicht typisch jüdisch...
  • hoi123 23.01.2016 13:14
    Highlight Highlight Wenn es von der SVP gekommen wäre
    Würden die Linken schon die Köpfe des Vorstandes fordern!
    • FrancoL 23.01.2016 14:05
      Highlight Highlight Vielleicht spielt auch die Häufigkeit eine Rolle und dies ist bei der JUSO nicht gegeben.
  • The Destiny // Team Telegram 23.01.2016 13:05
    Highlight Highlight Aha, beim Islam ist Satire erlaubt, aber beim Judentum nicht....

    Was für heuchler.
    • Dr. B. Servisser 23.01.2016 13:23
      Highlight Highlight Dies ist aber keine Karikatur über Juden, sondern soll eine Abstimmung gewinnen. Die SVP-Plakate bewerten wir auch nicht als Satiere.
    • cHaOz3 23.01.2016 13:23
      Highlight Highlight Auch wenn die Politwerbung in der Schweiz wie Satire wirkt, lohnt es sich, eine klare Grenze zwischen Satire und Propaganda zu ziehen. Somit würde sich Ihr Kommentar erledigen @ The Destiny
    • The Destiny // Team Telegram 23.01.2016 13:27
      Highlight Highlight @chaos, Propaganda??
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolfsblut 23.01.2016 12:50
    Highlight Highlight Ein Freund, selber Jude, hat mir folgenden Witz erzählt: Ein Jude bewirbt sich als Moderator beim Radio. Er ist Stotterer. Nach dem Bewerbungsgespräch erhält er eine Absage. «Da, siehst Du, die haben mich nicht genommen weil ich Jude bin!», empört er sich darauf. Der Test geht in dieselbe Richtung. Die Nichttrennung von Religion und Politik macht Kritik unmöglich, will man nicht als AntisemitIn abgestempelt werden. P.S. Die Juso-Kampagnen-Illu ist jenseitig.
    • Dani Brandt (1) 23.01.2016 13:07
      Highlight Highlight Das ist kein jüdischer Witz, jüdische Witze sind intelligent und lustig. :)
  • Kian 23.01.2016 12:47
    Highlight Highlight Interessant, wie krampfhaft hier um Nasen und Haare gerungen wird. Was ist mit der Formulierung «internationale Finanzlobby»? Und dem Umstand, dass er den Arm Schneider-Ammanns packt, also eine westliche Regierung lenkt? Wer es sehen will, der sieht es? Nein, vielmehr wer es nicht sehen will, der sieht es nicht. Oder behauptet das zumindest.
    • Dr. B. Servisser 23.01.2016 12:51
      Highlight Highlight Interessanter Punkt, den ich auch erwähnenswert finde. Mich erinnert diese Formulierung, in Kombination mit der Karikatur, stark an das "internationale Finanzjudentum".
    • Pogo 23.01.2016 12:54
      Highlight Highlight Und weswegen bist du dir so sicher, dass der Zeichner mit Anspielungen auf die - bekanntermassen existente - Finanzlobby, die Zionistische Weltverschwörung meint?
    • Metalhat 23.01.2016 12:54
      Highlight Highlight Kian bei allem Respekt, ich denke nicht an einen antisemitischen Zusammenhang, ich verstehe Ihre Interpretation. Doch wie ich in meinen Kommentaren dargelegt habe, entspricht dieses Bild dem des Bonzen das man aus der Schule kennt.
      Ich sehe die Punkte weshalb es ein jüdischer Mitbürger sein kann. Aber all jenen mit einer anderen Interpretation Feingefühl abzusprechen zeugt auch nicht von Empathie.

      Ich sehe hierin eine Bonzen, nicht mehr nicht weniger, aus dem einfachen Grund das Juden Anhänger einer Religion sind und Religion mir am A**** vorbei geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pascii 23.01.2016 12:45
    Highlight Highlight Bald kommen die die sich darüber aufregen, dass der Junge der hungert nicht alle Ethnien repräsentiert.
  • StealthPanda 23.01.2016 12:32
    Highlight Highlight Hey JUSOS willkommen im gleichenNazi Club wie die SVP. Oder wird hier mit zwei paar Schuhen gemessen?
    • ferminrdt 23.01.2016 12:38
      Highlight Highlight Hier wird generell nicht mit Schuhen gemessen.
    • The Destiny // Team Telegram 23.01.2016 13:06
      Highlight Highlight Genau sondern mit Ellen...
    • herschweizer 23.01.2016 13:09
      Highlight Highlight vielleicht wollen die juso auch so erfolgreich sein wie die svp... supper eskalation hhh
    Weitere Antworten anzeigen
  • Metalhat 23.01.2016 12:22
    Highlight Highlight ACHTUNG! Dieser Kommentar könnte Stellen aufweisen die nicht klar zu interpretieren sind, also fühlen Sie sich nicht betroffen wenn Sie keinen Anlass haben.

    Als Jemand der im etwa gleichen Alter ist wie die meisten Jusos und der sich noch gar nicht mit der Spekustop auseinandergesetzt hat, ist diese Karikatur wertvoll im Sinn von Aufmerksamkeit gewinnen für die Juso Initiative.
    Sie enthält in meinen Augen klar einen reichen Menschen, wie ich im Geschichtsunterricht gelernt hatte, haben 'Bonzen' folgende Attribute: dick, Frack/Anzug, Zylinder (19/20 Jh.) und weil negativ eine komische Nase
    1/2
    • Metalhat 23.01.2016 12:42
      Highlight Highlight 2/2
      Ich gebe hiermit die Schuld ein wenig auch unserem Bildungssystem, wie stelle ich einen Bonzen in einer Karikatur dar, dass dieser gleich als solcher erkannt wird?
      Das oben gezeigte Motiv käme dem schon Nahe, ich hätte aber ein moderneres Bild gewählt (kein Hut zBsp.) und mich zuvor noch mit weiteren Karikaturen auseinandergesetzt.
      Durch das starke behandeln der Nazis in der Schule kommt ein Stück weit eine Verrohung zustande, man assoziiert das Bild des 'Bonzen' schnell mit den Nazibildern der reichen Juden, einfach weil man kaum anderes kennt.
      Doch noch einer 2/3
    • Metalhat 23.01.2016 12:46
      Highlight Highlight 3/3 hoffentlich
      Abgesehen davon kamen sehr ähnliche Bilder auch schon in klar antisemitischen Kreisen vor um Bonzen zu karikieren. Seit Jahrzehnten, ich führe dies nicht auf einen latenten Antisemitismus zurück wie andere.

      Man kann in jede Aussage hundert Dinge interpretieren, und macht Verknüpfungen die nicht logisch sind. Z.B. die 'schwarzen' Schafe rausschmeissen, das Plakat bediente sich einem normalen Ausdruck, die SVP hat es aber durch die Zeit rassistisch konnotiert.

      Ein wenig mehr miteinander statt gegeneinander wäre doch zu wünschen!

      Ich schliesse hier
  • Der Kritiker 23.01.2016 12:06
    Highlight Highlight bedauernswerter fehler? ja, klar doch. "wir sind antisemiten, bedauerlicherweise hat man das nun herausgefunden". dass es solche denkweisen heute noch gibt, ist *bedauernswert*. mit einem "sorry" ist es nicht getan!!!!!
    • FrancoL 23.01.2016 12:26
      Highlight Highlight Ihr Rückschluss ist haarsträubend.

      Für mich hatte die Karikatur zwar antisemitische Züge doch ich habe der JUSO keinen bösen Willen unterstellt.

      Die JUSO muss aber klar akzeptieren dass man eine Karikatur unterschiedlich lesen kann und jede Lesart ist zulässig, darum ist bei Karikaturen Vorsicht geboten.

      Die Entschuldigung finde ich in der erfolgten Form akzeptierbar.
  • seventhinkingsteps 23.01.2016 12:04
    Highlight Highlight Ich habe es nun mehreren Leuten gezeigt, ohne vorher zu sagen, dass es antisemitisch sein soll. Niemand hat gesagt, dass das ein Jude darstellt. Egal, ob antisemitisch oder nicht: Damit hat sich die Juso richtig heftig in den eigenen Fuss geschossen. Kritische Diskussionen um SVP-Plakate und SVP-Rhetorik werden künftig mit dem Vorfall hier von der SVP-Seite totgeschlagen werden können, und das über Jahre. Die Juso hat damit ihre Kritikberechtigung grad selber begraben. Toll gemacht, Bravo.
    • Stephan Locher 23.01.2016 14:09
      Highlight Highlight Ich sehe was Du meinst.

      Doch das Problem scheint mir da eher zu sein, dass man die SVP Nebelpetarde "die andern haben auch" zulässt um vom Thema abzulenken als das Vorhandensein eines Missgeschicks seitens der JUSO.
  • FrancoL 23.01.2016 11:56
    Highlight Highlight Die rasche und umfassende Entschuldigung zeigt Grösse und die JUSO akzeptiert dass man in der Karikatur Antisemitismus erkennen konnte.
  • sowhat 23.01.2016 11:55
    Highlight Highlight Danke für die Aktualisierung des Artikels. Hoffen wir mal, sie haben WIRKLICH etwas gelernt und geben bei nächster Gelegenheit -vor Veröffentlichung- ihre Idee einem Erwachsenen zum überprüfen 😉
  • Lowend 23.01.2016 11:46
    Highlight Highlight HiHi! Die JUSO hat ihr Ziel offenbar schon erreicht! Denn genau wie bei der SVP-Propaganda, die ihre Motive an die Nazipropaganda anlehnt, soll solche provokative Werbung dazu dienen, dass man darüber spricht! Danke Watson!
  • TanookiStormtrooper 23.01.2016 11:46
    Highlight Highlight Finde ich jetzt etwas sehr gesucht. Was macht es antisemitisch
    Zylinder? Dann wäre das Monopoly Männchen auch antisemitisch.
    Die grosse Nase (keine "Hakennase" wie antisemitische Propaganda) ist allgemeines Stilmittel im europäischen Comic (Werner, Asterix, etc.).
    Die Koteletten sind keine Locken, wie sie in antisemitschen Zeichnungen aus den 30ern zu sehen sind, sondern eher das Bild der reichen Bonzen aus dem 19. Jahrhundert.
    Wenn man Antisemitismus sehen will, sieht man die sicher auch... Interessant wäre, was Juden selbst darüber denken.
    • TanookiStormtrooper 23.01.2016 12:23
      Highlight Highlight Habe noch vergessen ein Bild dranzuhängen. Eine Karrikatur aus der Zürcher Zeitschrift «Der neue Postillon» von 1896.
      Benutzer Bild
    • Bowell 23.01.2016 12:24
      Highlight Highlight Finde ich jetzt etwas sehr naiv. Nase, Hut und Locken alleine muss nichts bedeuten, aber wer die Kombination aus allem nicht als klare Andeutung des nationalsozialistischen Judenbildes erkennt, lässt jegliche Objektivität vermissen. Sogar die JUSO gibt mittlerweile Ähnlichkeiten zu. Tuts denn so weh wenn die geliebte Jungpartei einen Fehler macht? Sie haben die Aufmerksamkeit erreicht, die sie wollten. Obs der Glaubwürdigkeit dienlich ist mag ich zu bezweifeln.
    • TanookiStormtrooper 23.01.2016 12:51
      Highlight Highlight @Bowell
      1. Die JUSO ist nicht meine Jungpartei, ich habe sogar noch nie JUSO gewählt, nur so...
      Hut und Koteletten (oder Backenbart) waren im 19. Jahrhundert klassische Bonzen-Klischees. Die grosse Nase findest du heutzutage in den meisten Karikaturen, ist sozusagen Standart.
      Das die JUSO nun das Bild zurückzieht, zeigt dass sie Bedenken ernst nehmen. Während die SVP munter mit Nazisymbolik Propaganda betreibt und dies weitaus deutlicher.
  • Hierundjetzt 23.01.2016 11:44
    Highlight Highlight Molina: setzen 1

    Zuerst dieser peinliche Versuch Parteimitglieder mit anderer Meinung mittels Strafanzeigen mundtod zu machen (Fehr)

    Jetzt also diese Nazikommunukation

    Kann der mal jemand stoppen? Bitte. Sofort.
    • Stephan Locher 23.01.2016 15:13
      Highlight Highlight 1. Herr Fehr wurde nicht aufgrund seiner Meinung angezeigt, sondern "Sie [JUSO Zürich] sind der Ansicht, dass Fehrs Vorgehen illegal gewesen sei."

      Wer angezeigt wird ist nicht Mundtod, sondern darf sich nach wie vor öffentlich äussern, was Herr Fehr auch gemacht hat.

      Ein Gerichtsverfahren nach einer Anzeige kann die Unschuld beweisen. Dies wollte Herr Fehr nicht, sondern er entzog sich aufgrund seiner Immunität der Strafverfolgung.

      QUELLE
      http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/staatstrojaner-juso-will-strafanzeige-einreichen/story/29952428
    • Stephan Locher 23.01.2016 15:28
      Highlight Highlight 2. Herr Fehr hat versucht die JUSO und andere Kritiker Mundtod zu machen. Er sistierte die Parteimitgliedschaft und blieb Fraktionssitzungen fern. Er machte das ganze Öffentlich mit der Vorderung die nach harscher Kritik der Parteileitung und dem Druck Fehrs nicht dazu zu bewegen, die Strafanzeige zurückzuziehen und er empfand "Befriedigung", als das ganze nicht ans Bundesgericht weitergezogen wurde.

      Quelle:
      http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/regierungsrat-mario-fehr-sistiert-zusammenarbeit-mit-seiner-partei-1.18639262
    • Stephan Locher 23.01.2016 15:30
      Highlight Highlight 3. Fabian Molina ist zwar der Präsident der JUSO, jedoch hat er nicht den Lead bezüglich Spekulationsstopp Initiative.

      Ich weiss ja nicht, wie dies bei Ihnen sympatischeren Parteien ist, doch in der JUSO wird nicht alles vom Präsidenten vorgegeben oder abgesegnet, sondern es gibt selbst Denk- und Handlungsfähige Mitglieder.
  • Pogo 23.01.2016 11:41
    Highlight Highlight W...T...F?! Srsly?! Normalerweise wird uns Jusos(Ja, ich bin auch einer von denen) vorgeworfen, dass wir Kommunisten, Stalinisten o.ä. seien, was in anbetracht der Geschichte der Sozialdemokratie schon eine ziemlich üble Beleidigung ist, aber DAS?! Nun sollen wir auch noch Antisemiten sein?!-.- Auf der Backe sind Koteletten, ein Zylinder gehört fast schon zu der Karrikatur eines 'Bonzen' und die meisten, auf Karrikaturen negativ dargestellten, Personen haben grosse Nasen.(Vorallem hätte eine Juden-Karrikatur eine Hakennase). Aber wenn man angestrengt genug sucht, findet man natürlich immer was
    • FrancoL 23.01.2016 12:04
      Highlight Highlight @Pogo; Nun bei den JUSO soll es keine Antisemiten geben, das wage ich zu bezweifeln! Oder bist Du der Meinung dass bei linken Gruppierungen der Antisemitismus ausgerottet ist? Schaue Dir andere Linke Parteien im EU-Umfeld an, auch diese haben einen gewissen Antisemitismus in ihren Reihen.
      Nein und man muss nicht angestrengt suchen, aber Du musst angestrengt begründen, das zeigt doch schon mal was.
    • pun 23.01.2016 12:22
      Highlight Highlight Mehr Kritik- und Lernfähigkeit ist auch in unseren Reihen wünschenswert, Pogo!
      Die Darstellung ist strukturell antisemitisch und das wurde nun mit der Entschuldigung auch von der Parteileitung anerkannt!
      Dein "Mimimi"-Kommentar hingegen ist nicht hilfreich. Niemand hat behauptet, wir JUSOs seien generell AntisemitInnen - aber diese Darstellung ist es und dass das niemandem aufgefallen ist und sogar noch Kommentare gelöscht wurden, bevor es die Karikatur wurde, ist beschämend und muss aufgearbeitet werden. Die Entschuldigung ist ein erster Schritt dazu.
    • Pogo 23.01.2016 12:48
      Highlight Highlight @Franco: Ja, es ist immer mühsam sich nach solchen Vorwürfen rechtfertigen zu müssen. Wenn ich mich aber hätte anstrengen müssen, hätte ich wohl mehr als einen einzelnen Satz gebraucht um diese komischen Deutungen zu widerlegen😉 Antisemitismus mag bei 'Die Linke' und vorallem in antideutschen Kreisen zum Problem geworden sein, aber bei den schweizer Jusos habe ich nie solche Tendenzen gesehen(Und ich bin nun auch schon eine Weile dabei). Sollte sich das irgendwann mal ändern, werde ich der Erste sein, der diese Leute aus der Partei komplimentiert...
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  • Crisyscon 23.01.2016 11:40
    Highlight Highlight JUSO = Feigheit und Antisemitismus.
    • FrancoL 23.01.2016 11:58
      Highlight Highlight Nach der Entschuldigung wäre es angebracht Deinen Text zu ändern, würde eine gewisse Grösse zeigen.
    • EvilBetty 23.01.2016 12:29
      Highlight Highlight Bei so einem Kommentar lässt sich ja nicht grad auf Grösse an die man appelieren könnte schliessen.
  • sowhat 23.01.2016 11:33
    Highlight Highlight Ich seh auch Koteletten, trotzdem ist die Karikatur in übler Nazitradition. So ungebildet, das nicht zu sehen dürfen die Jusos nicht sein, sonst ist das - mit Verlaub - einfach dämlich. Sie genügen ihren eigenen Ansprüchen nicht und schaden den "linken" Grundgedanken.
  • Robert K. 23.01.2016 11:33
    Highlight Highlight Der beigefügte Test macht keinen Sinn: "Juden sind wegen ihres Verhaltens verhasst." wenn ich diese mit ja beantworte, beschreibe ich das Verhalten anderer nicht meines. Ich kann alle Fragen "Anti-Semitisch" beantworten - aber die jüdischen Menschen schätzen. Toleranz gegenüber anderen Menschen lässt sich sich so nicht erfragen.
    • Martiis 23.01.2016 12:08
      Highlight Highlight Der Test ist wirklich ziemlich einseitig. Er unterscheidet auch nicht zwischen solchen, die denken, dass Juden z.B. in Finanz und Medien überrepräsentiert sind und solchen, die das generell stört. Beispielsweise kann man die Überrepräsentierung in Bezug auf die Beeinflussung der USA in der Israelfrage kritisch sehen, abgesehen davon aber als unproblematisch erachten.
    • pun 23.01.2016 12:28
      Highlight Highlight Antisemitisch ist, politische Probleme auf "die Juden" zu beziehen und da macht das Quiz wichtige Feststellungen.
    • Martiis 23.01.2016 12:55
      Highlight Highlight Trotzdem ist der Test undifferenziert. Jemand der denkt, dass z.B. die Zielstrebigkeit und der Erfolg der Juden eine Mitursache für den Neid der Deutschen und damit für die Verfolgung war (ohne das selber gutzuheissen), ist also ein Antisemit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lvsc. 23.01.2016 11:31
    Highlight Highlight das erinnert mich an die south park folge mit der flagge.
  • Menel 23.01.2016 11:30
    Highlight Highlight Halten sich eigentlich nicht alle religiösen Menschen für die besseren Menschen? Was hat eine monotheistische Religion sonst für eine Daseinsberechtigung?
    Man sollte aufhören, Menschen nach ihrer Religion zu beurteilen und schauen, wie sie handeln.
    • MaxM 23.01.2016 11:54
      Highlight Highlight Ich würde sogar sagen, dass jede mehr oder weniger klar abgegrenzte Gruppe von Menschen sich auf irgendwelche Art und Weise für "besser" hält. So ist es einfach. Wir behaupten von uns zB, dass wir "Urdemokraten" (und deshalb besser als die anderen) sind. So abnormal ist es nicht.
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 23.01.2016 11:30
    Highlight Highlight Satire darf also doch nicht alles? Ich bin jetzt ein wenig verwirrt. Wenn Mohammed oder Jesus karikiert werden, ist es Satire und wenn man einen Juden karikiert, ist es Antisemitismus? Kann mich jemand aufklären?
    • Kian 23.01.2016 11:33
      Highlight Highlight Ist ganz einfach, es geht um eine Abstimmungskampagne, nicht Satire.
    • Robert K. 23.01.2016 11:42
      Highlight Highlight @Kian: Politik-Satire die darf dann alles? Also wäre diese "Karikatur" für Sie in einem Satire Kontext tolerierbar?
    • Hierundjetzt 23.01.2016 11:45
      Highlight Highlight Juso-Kampagnen sind per Definition Satire.

      Merci Juso, für die permanente Schwächung der SP.

      Merci für nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr. B. Servisser 23.01.2016 11:24
    Highlight Highlight Diese Doppelmoral! Bei der SVP wird, meistens zurecht, ein riesen Aufstand geprobt, bei der JUSO ist alles nur ein dummes Missgeschick?

    Natürlicht ist eine lange Nase, ein Zylinder oder Kotteleten kein genuin jüdisches Merkmal. Aber in dieser Kombination wird diese Symbolik seit Jahrzenten von Antisemiten gebraucht.
  • Murky 23.01.2016 11:18
    Highlight Highlight Ja, etwas ungeschickt ist die Karrikatur. Aber es handelt sich ganz klar nicht um die Karrikatur eines Juden, sorry. Die Attribute fehlen. Man kann auch etwas daherinterpretieren...
    • Kian 23.01.2016 11:24
      Highlight Highlight Welche Attribute fehlen?
    • peeti 23.01.2016 11:28
      Highlight Highlight Kian, mein lieber. Lies doch die Kommentare, da steht es mind 20 mal: Rote Fliege und Koteletten anstatt Locken. Du könntest darauf mal eine Antwort geben.
    • Kian 23.01.2016 11:38
      Highlight Highlight @peeti: Die Antwort lautet, dass die Kombination der Klischees in dieser Ansammlung eindeutig antisemitisch ist. Daran ändern weder die rote Fliege (wobei die Nazis Juden und Bolschewisten gern in einen Topf warfen) noch die Koteletten-statt-Schläfenlocken etwas.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Longisland 23.01.2016 11:17
    Highlight Highlight Spannend ist doch, dass jede Aussage, die sich kritisch mit der Haltung von Israel oder einzelner jüdischer Organisationen beziehungsweise Protagonisten auseinandersetzt, als "antisemtitisch" abgetan wird. Auf diese Weise wird von Begin weg jeder Argumentation der Wind aus den Segeln genommen.

    Jetzt mal ehrlich. Wann wurde in der Presse das letzte Mal bei Angriffen auf unsere Werte, westeuropäische Staaten oder Menschen der Begriff "antichristlich" genutzt? Wann war in jüdischen Publikationen das letzte Mal von "antichristlich" die Rede?
  • Menel 23.01.2016 11:14
    Highlight Highlight Für mich sieht das auch mehr nach Koteletten aus, als nach Locken. Aber es ist nicht so, als hätten wir da nicht eine geschichtliche Vergangenheit, daher war die Wahl der Karikatur, in meinen Augen, recht naiv und unpassend. Man hätte auch einen Toupet tragenden, korpulenten Schlipsträger nehmen können. Passt auch besser in unsere Zeit. Wer trägt von den Multis denn noch Hüte? Die tragen Toupets und Haarimplantate ;)
  • Rodolfo 23.01.2016 11:11
    Highlight Highlight Einige der Fragen (oben) stimmen doch eindeutig. Z.B. sitzt in vielen US-Redaktionen von Zeitungen ein Jude an prominenter Stelle. Und dass Juden zu viel Kontrolle in der US-Regierung haben, stimmt ebenfalls. Juden sind aber NICHT verantwortlich für viele ausgebrochene Kriege. Ich kann leider nur die Fragen 6,8,9,11,12, verneinen, der Rest stimmt für mich - dies nach langem Nachdenken zu diesen Fragen.
    • Hayek1902 23.01.2016 11:15
      Highlight Highlight weil so bald ein jude irgend wo wichtig ist, ist es ein jude zu viel, aber die ganzen Protestantrn und katholiken überall, die sind dir egal... überdenk mal kritisch deine eigenen ansichten.
    • Menel 23.01.2016 11:26
      Highlight Highlight Bush zog auch im Namen vom christlichen "Gott" in den Krieg. Darüber hat sich auch kaum jemand aufgeregt.
    • panaap 23.01.2016 12:19
      Highlight Highlight es sitzen auch in jedem gremium menschen die im kindergarten waren... hmmm... interessant
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kian 23.01.2016 11:10
    Highlight Highlight Ist da einfach ein beliebiger Bonze abgebildet? Ich stelle mal dieses SP-Abstimmungsplakat aus dem Jahr 1910 zur Disposition. Ist es Antisemitismus-verdächtig? Ich finde nicht. Keine grosse Nase und weder Schläfenlocken noch Koteletten zu sehen.
    Benutzer Bild
    • Karl33 23.01.2016 11:17
      Highlight Highlight kian, jetzt steigerst dich aber langsam in was rein. schläfenlocken sind deine erfindung, die sind auf der karikator der juso nicht abgebildet. nase und koteletten = jüdisch? aber bitte. habe ich beides auch.
    • Kian 23.01.2016 11:23
      Highlight Highlight Faszinierend, welche Abwehr- und Rechtfertigungskräfte ein derart eindeutiger Fall bei manchen Leuten provoziert.
    • Dani Brandt (1) 23.01.2016 11:25
      Highlight Highlight SP-Abstimmungsplakat aus dem Jahr 1910 ist ein hervorragendes Beispiel, @Kian! THX!
    Weitere Antworten anzeigen
  • herschweizer 23.01.2016 11:10
    Highlight Highlight halo? sieht ja fast so aus wie 1939... was fällt denen ein???? parteiverbot???
  • Spooky 23.01.2016 11:09
    Highlight Highlight Also, mir ist es ja egal, welche Volksgruppe oder welche Individuen die internationalen Finanzströme kontrollieren. Das spielt ja keine Rolle.

    Aber die Sache mit dieser Karikatur ist kindereinfach: Falls es wahr ist, dass Juden die internationalen Finanzströme kontrollieren, dann ist diese Karikatur okay. Falls es nicht wahr ist, dann ist diese Karikatur voll daneben.
  • Hayek1902 23.01.2016 11:07
    Highlight Highlight normale linke doppelmoral, keine news wert. aber hauptsache mit dem "hiphop 88"-top kommen und da was weiss ich alles sehen, wenn die svp einen videoclip dreht
    • Lichtblau 23.01.2016 17:22
      Highlight Highlight Die beiden Fälle sind wirklich gut vergleichbar. Sowohl die Juso-Karikatur als auch das 88-Shirt lassen verschwörerische Rückschlüsse zu. Und bei beiden war es, denke ich, ein unbewusster Fauxpas. Ins Fettnäpfchen tritt man also sowohl mit Turnschuhen als auch mit Gummistiefeln. Schnellschüsse sollte man einfach vorher prüfen lassen.

  • frankyfourfingers 23.01.2016 11:05
    Highlight Highlight Sind für mich klar koteletten und keine schläfenlocken.
    • dododo 23.01.2016 11:10
      Highlight Highlight Ich verstehe auch die Aufregung nicht... Ganz klar keine Zapfenlocken... Klingt nach Ablenken von der Hauptthematik...
      Da sind die Schäfchenplakate schon eindeutiger...
    • Jonasn 23.01.2016 11:22
      Highlight Highlight Klingt nach Ablenkung von der hauptproblematik? Sorry, wie ekelhaft ist das? Der Hut noch dazu und eine lange Nase, da wurden aber mal sehr deutlich Klischees und Schubladendenken herangezogen. Das kann man nur verleugnen, wenn man es nicht sehen will.
  • Karl Müller 23.01.2016 11:04
    Highlight Highlight Die Koteletten einfach mal so "Schläfenlocken" zu nennen, finde ich schon etwas unfair.
    • Karl33 23.01.2016 11:18
      Highlight Highlight für mich ist das eher schlechter journalismus.
  • Mate 23.01.2016 11:03
    Highlight Highlight wer etwas antisemitisches sehen will sieht es auch.
  • Herbert Anneler 23.01.2016 10:59
    Highlight Highlight Jahrzehntelang hat die SP die Büezer, welche aufgrund der Einwanderung (zurecht oder fälschlicherweise) um ihre Arbeitsplätze fürchteten, als Rassisten verhöhnt und sie so in die Arme der SVP getrieben. Diese Juso-Karikatur ist von übelster Machart und zeigt, dass in der SP derselbe Rassismus grassiert - les extrèmes se touchent! Ich selber bin nicht Jude, aber mir tun unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger von Herzen leid und bin mit ihnen! Mindestens weiss ich nun, wessen Geistes Kind die Juso-Initiative ist und was ich am 28. Februar stimmen werde.
    • dododo 23.01.2016 11:12
      Highlight Highlight Du hast dich offensichtlich fundiert mit dem Thema auseinandergesetzt Herbert... *Kopfschüttel*
    • FrancoL 23.01.2016 23:53
      Highlight Highlight @Herbert Anneler; Ob Du sonst so eifrig die Seite der Juden beschützen tust wage ich mehr als zu bezweifeln. Deine Herleitung für Dein Nein zur Initiative ist derart wirr dass sich wohl jeder Jude hüten sollte sich von Dir beschützen zu lassen, es könnte unter Deinem Schutz ein böses Erwachen sein.
  • Angelika 23.01.2016 10:56
    Highlight Highlight Sicher ein etwas unglückliches Bild. Vor allem wenn die Leute zwar von Antisemitismus wissen, aber nicht, wie die Wallstreetbanker früher so gekleidet waren. Der Zylinder ist nicht speziell jüdisch, das zeigen die Bilder im Quiz ja auch. Hat denn die Juso eine Geschichte von antisemitischem Gedankengut? Ihr Antisemitismus vorwerfen ist kontraproduktiv, wenn man nur über problematische Symboliken diskutieren will.
    • Lichtblau 23.01.2016 17:35
      Highlight Highlight Karikaturen benutzen seit Urzeiten Stereotypen. Grossbusige Blonde = Sekretärin, Frau mit Wallholz = böse Ehefrau, Mann mit ausgefransten Hosen = Schiffbrüchiger, Typ mit schwarzem Hut = jüdischer Bonze. So funktionierten nunmal bis vor nicht allzu langer Zeit die damals äusserst beliebten "Witzzeichnungen", die von jedem richtig eingeordnet werden konnten. Das von der Juso verwendete Bildfragment stammt offensichtlich nicht von heute. Auch mal einen Gedanken wert?
  • Tropfnase 23.01.2016 10:53
    Highlight Highlight Ich gebe zu nicht oft auf einer Linie mit der JUSO zu sein. In diesem Falle trifft die Initiative voll mein gerechtigkeits Empfinden, wen auch Erstspekulatoren sicher einen Weg finden werden um weiter zu machen, wäre dies ein starkes Zeichen! Die Karikatur und antisemitischen Andeutungen bringen nichts, sie sind höchstens kontraproduktiv....
  • koks 23.01.2016 10:51
    Highlight Highlight kian: schläfenlocken und koteletten sind schon was anderes. bitte etwas mehr genauigkeit.
    Benutzer Bild
  • Ismiregal 23.01.2016 10:49
    Highlight Highlight Uiuiui...wie kann man nur so bescheuert sein. Da muss man jetzt kein antisemitismus experte sein um die botschaft dieser karikatur zu verstehen. Ich verstehe die juso einfach nicht. Obwohl ich politisch, oder nein eben nicht, sondern moralisch, in vielen dingen gleicher meinung bin, geht mir der politische stil der juso auf die nerven. Irgendwie sind das einfach naive weltfremde trotzkinder die an der realität vorbei politisieren. Schade.
  • Grundi72 23.01.2016 10:47
    Highlight Highlight JUSO = Wohlstands Sozialismus
  • Maon 23.01.2016 10:44
    Highlight Highlight Ich finde die Karikatur nicht in Ordnung, aber das Wort Krass ist auch übertrieben...
    • FrancoL 23.01.2016 11:04
      Highlight Highlight Krass kann da schon gut passen weil die JUSO sich ja grundsätzlich nicht der gleichen Methodik der SVP bedienen möchte.
      So zumindest Molina bei jedem Podiumsgespräch oder in der Arena.
    • Maon 23.01.2016 12:51
      Highlight Highlight Da es nicht alle darin Antisemitismus sehen, es also nicht eindeutig ist, finde ich es nicht krass, sondern nur ungeschickt.
    • FrancoL 23.01.2016 13:15
      Highlight Highlight Krass, lasse ich zu, nicht wegen dem vielleicht nicht gut erkennbaren antisemitischen Inhalt gelten, sondern weil sich die JUSO von dem Extrem auf der anderen Politskala abheben will und das tat sie im vorliegenden Fall nicht.
      Ungeschickt ist die Karikatur; Krass dass es eine Jungpartei die den anderen diese Mittel in die Schuhe schiebt selbst anwendet.
  • Gigi,Gigi 23.01.2016 10:39
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass dies bewusst geschehen ist. So wie ich die JUSO kenne, ist das Ganze eher auf "Jung und dumm" zurückzuführen. Zumindest ungebildet.
    • goschi 23.01.2016 10:42
      Highlight Highlight Wie kann man so eine eindeutige Darstellung unbewusst und aus Versehen wählen?

      Die Verbandelung zwischen Linksaussen und Antisemitismus ist aber auch nichts neues, wie die ganzen Linksextremen Terrorgruppen der 70er und 80er gerne bewiesen, die in gleichem masse Antisemitisch wie Terroristisch waren (mit dem absoluten Tiefpunkt bei der RAF-Unterstützung bei der Flugzeugentführung in Entebbe)
    • Joey Madulaina 23.01.2016 10:46
      Highlight Highlight Dieser Zusammenhang sollte nicht hergestellt werden, die JUSO ist ganz sicher nicht antisemitisch!
  • Walter Sahli 23.01.2016 10:37
    Highlight Highlight Dass der Typ mit schwarzem Hut und roter Fliege ein Jude sein könnte, wäre mir ohne Hinweis nicht wirklich in den Sinn gekommen. Für mich ist das die Karikatur eines gierigen Bonzen. Klar, man kann einen Juden sehen, wenn man will, aber man muss nicht.
    • goschi 23.01.2016 10:43
      Highlight Highlight Ach bitte, das ist derart typische Symbolik, da kann man sich nicht glaubwürdig rausreden.
    • Joey Madulaina 23.01.2016 10:48
      Highlight Highlight Typische Symbolik, mhm. Typisch für einen Banker. Dass es antisemitisch sein soll ist gesucht. Hut, Kotteletten sind typisch für Banker; diese Karikatur ist sicher nicht gewollt antisemitisch. Dass man das so interpretieren kann, sehe ich, finde es aber eher gesucht.
    • Walter Sahli 23.01.2016 11:12
      Highlight Highlight goschi, was ist an dieser Figur typisch jüdisch? Der Hut nicht, die Kotletten nicht, die Fliege nicht, die Nase nicht...ahja, sie ist schwarz gekleidet! Natürlich typisch Jude! Vielleicht wäre es angebracht, wenn jene, die da sofort einen Juden zu erkennen glauben, mal ihr stereotypisches Denken hinterfragen würden.
  • FrancoL 23.01.2016 10:34
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus dass die JUSO das Sujet bewusst gewählt haben. Ich kann mir kaum vorstellen dass dies ein Zufall oder Versehen war.
    Ein Minimum an geschichtlichem Hintergrund erwarte ich auch bei einer Jungpartei, die Nähe der SVP-Plakate an der NS-Propaganda wird ja auch immer zurecht von der JUSO angeprangert.
    Damit disqualifizieren sich die JUSO, und je länger eine Richtigstellung oder Entschuldigung ausbleibt schadet die JUSO ihren eigenen Idealen und bestraft ihre Sympathisanten.
    Jedem das seine!
    • Joey Madulaina 23.01.2016 10:50
      Highlight Highlight Wow, so einen Kommentar schreiben und mit "jedem das seine" aufhören. Wer kennt sich da nicht mit Nazi-Rhetorik aus? Das ist ungewollt und unabsichtlich; mit dem Text ist klar, dass die Finanzlobby und nicht die Juden oder sonstwas gemeint sind. Der Zusammenhang zum Antisemitismus ist vielleicht ersichtlich, aber auch sehr gesucht.
    • FrancoL 23.01.2016 11:10
      Highlight Highlight @Joey Madulaina; Da sind Sie aber naiv oder Sie unterschätzen die Umgebung der JUSO.
      Ihr Kommentar:
      "Der Zusammenhang zum Antisemitismus ist vielleicht ersichtlich, aber auch sehr gesucht"
      Da kennen Sie sich wohl in der Karikatur Welt nicht besonders aus. Wenn der Text die Karikatur schönfärben soll ist da etliches schief gelaufen! Die Karikatur bleibt der Text schwindet, darum braucht man mitunter Karikaturen.
      Eben; Jedem, auch Ihnen, das seine!
    • Joey Madulaina 23.01.2016 11:21
      Highlight Highlight Oh, im Gegensatz zu ihnen kenne ich die JUSO sehr gut. Deshalb weiss ich auch, dass das keine Antisemiten sind. Es ist aber schon ziemlich ironisch, anderen Nazi-Karikaturen vorzuwerfen und dann selbst Nazi-Rhetorik zu verwenden, nicht? Ich finde nicht, dass man bei "jedem das seine" sofort an Nazis denken soll, ebensowenig finde ich diese Karikatur offensichtlich antisemitsch. Das kann man so interpretieren, ist aber sicher nicht so gemeint. Der JUSO Absicht zu unterstellen ist völlig daneben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joséklopp 23.01.2016 10:27
    Highlight Highlight Diese Karikatur bedient sich etlichen antisemitischen Motiven. Die Symbolik kann auch nicht eindeutiger sein: Der Jude, der dem Kind das Essen wegnimmt, als Strippenzieher der Politik. Ein absolutes No-Go der Juso. Der Vergleich mit dem Stürmer hinkt auch nicht, es finden sich (online) verschiedenste Karikaturen, die sich identischen Motiven bedienten.

    Ganz viel Klärungsbedarf - bin gespannt auf die Stellungnahme der JUSO. Randnotiz: käme die Karikatur von der SVP, der Aufschrei wäre gewaltig. Auch dieser Fall muss medial thematisiert werden, denn bei Antisemitismus hört der Spass auf!
    • FrancoL 23.01.2016 10:43
      Highlight Highlight @Joséklopp; Ich bin mit Ihnen einverstanden; diese Karikatur ist ein No-Go.

      Der Vergleich mit der SVP hinkt! Ausser Sie möchten die Relevanz für die Schweizer Politik der JUSo auf die Ebene einer SVP stellen einer Partei die 30% Wähler hat.
      Na ja das würde ich kaum so sehen.

      Die SVP bedient sich FAST IMMER solcher Graphiken, darum kann der Aufschrei nie genügend laut sein! Zudem habe ich von der SVP noch nie eine Entschuldigung gehört, Sie etwa?
    • joséklopp 23.01.2016 10:57
      Highlight Highlight @FrancoL: Ich stimme ihnen zu, dass die Juso bei weitem nicht dasselbe politische Gewicht hat und ansonsten gar nicht in die Richtung so polarisiert wie die SVP. Und das von der SVP keine Entschuldigung kommt, ist auch klar, es ist auch nicht anders zu erwarten. Es gehört schliesslich zum Programm.

      ABER: von der Juso, revolutionäre Jungpartei hin oder her, erwarte ich so eine niveaulose Karikatur nicht. Gerade weil sie sich ständig als Moralapostel aufspielt. (Lieben lernen, Juso wählen.) Da finde ich eine derartige Karikatur völlig fehl am Platz und insofern, ein wahrer Skandal.
    • FrancoL 23.01.2016 11:23
      Highlight Highlight @joséklopp; Da sind wir in Allem gleicher Meinung. Auch Ihren 2. Abschnitt unterstütze ich voll und ganz.
  • pun 23.01.2016 10:23
    Highlight Highlight Eine Entschuldigung ist dringend fällig!
    • Lichtblau 23.01.2016 18:14
      Highlight Highlight Hinzu kommt, dass das Visual offensichtlich zusammengebastelt wurde. Der verwendete "Jude" ist womöglich in unsäglichen Zeiten entstanden. Keinen Illustrator mit eigenem Stil gefunden? Schräg. Soviel Zeit müsste doch sein.
  • Habejita 23.01.2016 10:18
    Highlight Highlight ich hab das bild auch geteilt. dass es antisemitisch sein soll habe ich nicht bemerkt. mir gehts ums spekulieren... da hangen die meisten von uns indirekt (pk) drin.
    • Kian 23.01.2016 10:24
      Highlight Highlight So etwas nicht zu bemerken, zeugt nicht gerade von grossem politischen/geschichtlichen Bewusstsein.
    • mein Lieber 23.01.2016 10:36
      Highlight Highlight Mich nervt das Gejammer von wegen Antisemitismus gewaltig. Die Karikatur zeigt die Wahrheit, unverzerrt und ehrlich. Mit Ignoranz und geheuchelten Moralparolen kann man darin natürlich auch Antisemitismus sehen. Bleiben wir also bitte beim Thema, Danke.
    • pun 23.01.2016 10:39
      Highlight Highlight Habejita: Wenn das Verbot von Nahrungsmittelspekulation nur mit antisemitischen Bildchen erreicht werden kann, muss ich mir meine Zustimmung (für eine Initiative, für die ich selbst auf der Strasse war) wohl nochmal überlegen.
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