Schweiz
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Stefanie Boulila, Universität Göttingen

Dr. Stefanie Boulila lehrt und forscht an der Universität Göttingen. Derzeit arbeitet sie an einem Buch mit dem Titel «Race in Post-Racial Europe». Bild: ZVG

Ist die Schweiz blind für Behörden-Rassismus? Das behauptet zumindest diese Forscherin

Ausgerechnet die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus soll Rassismus in der Schweiz salonfähig machen. Diese These stellt eine Wissenschaftlerin in der internationalen Fachpresse auf. Die Kommission wehrt sich.

19.08.18, 13:22 20.08.18, 06:22


Der Vorwurf

Während das Land gerade hitzig darüber diskutiert, ob Basler Guggen «Mohrekopf» oder «Negro» heissen dürfen, bekommt die Schweiz für ihren Umgang mit Rassismus auch in der Fachpresse ihr Fett weg.

Nicht nur Volksinitiativen aus der rechten Ecke hätten Rassismus in der Schweiz salonfähig gemacht, schreibt Stefanie Boulila, Postdoktorandin an der deutschen Universität Göttingen, in einer Studie, die unlängst in der Fachzeitschrift «Ethnic and Racial Studies» erschienen ist. Mitschuld sei auch «ein staatlich unterstütztes Klima, in welchem jeder Versuch, Rassismus zu benennen, als exzessiv oder hysterisch befunden wird».

Boulila stellt in der Studie insbesondere der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) ein schlechtes Zeugnis aus. Und fordert die Schweiz auf, ihre Anti-Rassismus-Politik dringend überdenken.

Die Argumentation

Die gebürtige Bernerin argumentiert dabei wie folgt:

Gegenüber watson führt Boulila aus, es gelte genauer hinzusehen, wie sich Rassismus in unseren Institutionen und in unserer Gesellschaft äusserten – «vom Bildungssystem über die politischen Strukturen und die Polizei bis hinein in Krankenhausbetriebe und die Medien und Konsumkultur». Sie plädiert dafür, Menschen die Untersuchungen leiten zu lassen, die selber von Rassismus betroffen sind.

Das sagt die EKR

Bei der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus kommt der Rundumschlag schlecht an. «Die EKR befasst sich mit allen Themen, die sie für sinnvoll hält, auch mit Fragen im Zusammenhang mit Behörden und Institutionen», betont Geschäftsführerin Giulia Brogini.

Die Forscherin habe die Arbeit der EKR der letzten Jahre nicht berücksichtigt, ärgert sich Brogini. Und verweist darauf, dass die Kommission 2016 beispielsweise eine ganze Ausgabe ihrer Zeitschrift «Tangram» der Rassismus-Problematik im Schulbereich gewidmet habe.

Giulia Brogini, Leiterin Sekretariat der Eidgenoessischen Kommission gegen Rassismus, EKR, spricht anlesslich der Lancierung der Kampagne

EKR-Geschäftsführerin Giulia Brogini lässt die Kritik nicht auf sich sitzen. Bild: KEYSTONE

Als weiteres Beispiel führt die Geschäftsführerin eine Studie zum Thema «Anti-Schwarze-Rassismus» an, die das Zentrum für Sozialrecht der ZHAW letztes Jahr im Auftrag der EKR erstellt hat. In ihren Ausführungen dazu hält die Kommission fest, schwarze Menschen seien in der Schweiz mit struktureller Diskriminierung, Alltagsrassismus und Stigmatisierung konfrontiert. «Gleichzeitig werden ihnen wegen ihrer Hautfarbe Eigenschaften wie Irrationalität, Emotionalität, Faulheit, Triebhaftigkeit, Gewalttätigkeit oder kriminelles Verhalten zugeschrieben.»

Diese Formen rassistischer Diskriminierung liessen sich teils auf koloniale Bilder und strukturelle Ungleichheiten zurückführen, hält die EKR weiter fest. «Selber zwar ohne eigene Kolonien, hat die Schweiz ohne Zweifel ökonomisch und politisch vom Kolonialismus in Afrika und vom transatlantischen Sklavenhandel profitiert». Die Aufarbeitung dieser Verflechtungen und deren Folgen sei heute noch lückenhaft.

In dieser Stellungnahme seien alle Dimensionen des Rassismus – institutionell, politisch und strukturell – berücksichtigt, so Brogini. 

Kritik am Laufmeter – und ein neues Problem

Es ist nicht das erste Mal, dass die offizielle Schweiz für ihre Anti-Diskriminierungs-Politik einen Rüffel kassiert. So zeigten sich UNO-Gremien wiederholt besorgt über strukturellen und institutionellen Rassismus in der Schweiz. Anlass zu Kritik gaben letztes Jahr etwa die «extrem rechte Positionierung gewisser Medien und Parteien» sowie «politische Kampagnen mit rassistischen und ausländerfeindlichen Inhalten».

Viele UNO-Mitgliedstaaten forderten die Schweiz zudem dazu auf, ein wirksameres Anti-Diskriminierungs-Gesetz einzuführen. Einen Gesetzesartikel, der Rassendiskriminierung unter Strafe stellt, gibt es in der Schweiz erst seit 1995. Seither wurden über 500 Schuldsprüche ausgesprochen – 38 davon gegen Politiker, 22 gegen Medienschaffende.

Grundsätzlich stelle die EKR fest, dass die Sensibilität und das öffentliche Bewusstsein für Rassismus in den letzten Jahren zugenommen habe, sagt Geschäftsführerin Brogini. Neue Herausforderungen ortet sie insbesondere im Zusammenhang mit Rassismus in den sozialen Medien. Auch dort wolle sich die Kommission künftig verstärkt engagieren, verspricht die Geschäftsführerin.

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

Video: lia haubner

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258Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roland Bach 20.08.2018 17:17
    Highlight Will man den Schweizern jetzt ehrlich die Schuld geben für Dinge die die heute lebenden gar nicht zu verantworten haben?
    Das nimmt langsam Ausmasse wie in den USA und Kanada an.
    Und, die oben genannten Beispiel haben nichts mit Rassismus zu tun.
    Ich will auch keine Asylanten aus Kulturen in denen das begrapschen und Gewalt gegen Frauen OK ist in ner Badeanstalt.
    Was soll an der Minaretinitiative Rassistisch sein?
    Die gute Dr. Boulila sollte sich damit auseinandersetzen wie es mit dem Hass von Muslimen gegen Europäer/Schweizerseht. Macht sie aber nicht, das wird schön ignoriert.
    22 10 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 19:46
      Highlight @Roland Bach

      Sie finden also, dass Ausgrenzung der beste Weg der Integration ist?

      Selbstverständlich kann sie dass tun, nur nicht in einem Dokument welches ein anderes Thema behandelt. Logisch eigentlich.
      3 10 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 23:28
      Highlight Die Schweiz ist das letzte Land das irgendjemanden ausgrenzt. Bin selber Ausländer (Mein Benutzer Name ist natürlich nicht mein echter). Wurde nie ausgegrenzt, es liegt an den Asylanten und sonstigen Ausländern sich anzustrengen und teilzunehmen.
      5 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 13:00
      Highlight Und deswegen nennen Sie sich Roland Bach? Plausibel.

      Es gibt keine Ausgrenzung in der Schweiz und was war damit?

      "So etwa das Badi-Verbot für Asylsuchende in Bremgarten AG..."

      Ein Land, dass so etwas nur schon in Betracht zieht hat doch Probleme damit.
      1 1 Melden
  • Z&Z 20.08.2018 07:40
    Highlight Um das nochmals klar zu erwähnen, die Schweiz hat keine Koloniale Vergangenheit. Nein. Man kann es drehen und wenden, wie man will, es. trifft. nicht. zu. Einige Forscher meinen, die Schweiz hätte sie, weil die Schweizer das Gedankengut zu jener Zeit teilten. Doch es besteht ein Unterschied, zwischen einer Kolonie (Land) und dem Denken der damaligen Zeit. Die Schweiz war immerhin inmitten von Kolonialmächten. Auch damals war die Schweiz diplomatisch gut verflochten und sie verurteilte aus heutiger Sicht fragwürdige Dinge nicht. Deswegen waren wir noch lange keine Kolonialmacht.
    33 12 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 10:16
      Highlight @Z&Z

      Aber auch kein bisschen besser als sie, weil wie deren Standards billigten und uns ebenso am Leid anderer bereichert haben.
      11 27 Melden
    • Z&Z 20.08.2018 12:45
      Highlight @Bauernbrot das trifft wohl auf die Oberschicht zu, die Schweiz war aber generell sehr arm. Sie können mir nicht sagen, dass das "Volk" gross davon profitiert hat. Ergo, nein, dafür trage ich als Nachkomme ganz sicher keine Verantwortung. Man kann uns ja vieles aufbürden, aber dafür auch noch den Kopf hinhalten, da hört es auf.
      20 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 14:21
      Highlight @Z&Z

      Nehmen wir Baumwolle (das Zeichen für Versklavung schlechthin) und als Beispiel die St. Galler Stickerei. Jeder, aber auch wirklich jeder hat davon profitiert, selbst wenn es ihm hundsmiserabel ging. Bei anderen Themen welche Sklaverei betreffen kenne ich mich leider nicht so gut aus wie bei diesem und kann mich nicht besonders fundiert dazu äussern.
      10 15 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 15:22
      Highlight @Z&Z NIcht Kolonien im gleich grossen Masstab inkl. Brutalität etc. wie die Grossmächte dieser zeit, aber es ist kein Versehen, dass es im historischen Lexikon der SChweiz einen Eintrag mit dem Titel "Schweizer Kolonien" gibt.

      ->http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7989.php

      Kommt dazu, dass die Schweiz als frühes Financierzentrum untrennbar mit dem ganzen Business verbunden war. Seis der Kanton Bern, der die meisten Aktien der Sklavenhandelnden South-Seas-Kompanie besass, die zig Privaten, die aus diesen Gewinnen Steuern zahlten etc.

      12 7 Melden
    • Z&Z 20.08.2018 15:30
      Highlight @BB Sie meinen, als die Oberschicht die Missstände ausnutzte (vor Allem Heimarbeit), um Zunftregelungen zu umgehen und Schweizer in Überlebensnotlage unter dem Niedrigstlohn anstellte? Ich glaube kaum, dass das, ausser erwähnten, wirklich jemandem geholfen hat.
      12 1 Melden
    • Z&Z 20.08.2018 16:20
      Highlight @Mutzli die dargestellten Kolonien in diesem Artikel sind meines Erachtens normale Emigrationswellen zu dieser Zeit. Keine Perspektive oder Zukunft in der Schweiz, also geht man weg. In wie weit unterscheidet sich das von der heutigen allgegenwärtigen Flüchtlingsthematik? Dann wären das per Definition auch "Kolonisten"? Ich bleibe bei meinem vorangehenden Statement.
      11 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 17:20
      Highlight @Z&Z

      Die Textilindustrie war für die Ostschweiz ein Katalysator des Wohlstands, dies kann man unmöglich bestreiten. Viele mussten dafür leiden, neben Schweizern auch Sklaven aus Übersee, auch die kann man unmöglich leugnen. Im Grossen und Ganzen war es für unsere Region aber bedeutend lukrativer, auch wenn es hier arme Menschen gab.
      9 2 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 19:06
      Highlight 1/2@Z&Z 600 Zeichen sind jetzt nicht optimal, um die ganze Geschichte des Kolonialismus aufzurollen, doch es steht Ihnen natürlich frei, sich tatsächlich darüber zu informieren.

      Im Gegensatz zur individuellen Migration (die seit jeher zur Menschheit gehört) ist eine Kolonie der Versuch einer Ausdehnung des Machtbereichs eines Staates, wie man ja auch beim HLS-Link nachlesen kann. D.h. die bereits ansässige Bevölkerung wird verdrängt, um eine "Mini-Schweiz" inkl. Gesetzen zu gründen und die Rohstoffe ins Mutterland zurückzuführen.

      Moderne Migration ist also etwas komplett anderes.
      5 4 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 19:09
      Highlight 2/2 Die Leute brachen damals auch nicht einfach aus Perpektivenlosigkeit auf, sondern auch explizit um sich zu bereichern und die Landnahme des Mutterlandes zu betreiben.

      Auch wenn die Schweiz dies, aufgrund ihrer Struktur und Geographie, viel weniger stark betrieben hat als die "klassischen" Kolonialmächte, ändert nichts daran, dass es einerseits CH-Kolonien gab und andererseits CH-Regierungen und Bürger bei anderen Koloniasatoren mitmischten und die SChweiz als ganzes stark davon profitierte.

      Man denke schon nur daran, wo die Schokolade als CH-Markenzeichen herkam...
      6 3 Melden
  • geissenpetrov 19.08.2018 22:08
    Highlight Einige Kommentare lesen sich für mich in etwa so:
    "Jetzt kommt hier so eine studierte Trulla daher und will mir noch den letzten hart erarbeiteten Rassismus wegnehmen! Nichts darf man mehr! Moment. Ich such mal nach einem fadenscheinigen Argument, wie ich mein rassistisches Weltbild vor mir selber rechtfertigen kann."

    Ist zwar traurig, mir persönlich aber immer noch lieber, als diejenigen, die nur blitzen/herzen.
    31 71 Melden
    • Madmessie 20.08.2018 10:32
      Highlight Wenn das Wort "Rassismus" mit "Vernunft" ersetzt wird, stimme ich dir zu.
      19 7 Melden
    • stadtzuercher 20.08.2018 10:54
      Highlight geissenpeter, wie einfach es geworden ist. denkt jemand anders, beschimpft man ihn als rassisten, oder wenn das nicht reicht, als nazi.
      27 6 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:23
      Highlight Geisse, ach hören sie doch auf. Die Guggen sind weder eine Rechtsextreme Vereinigung noch sonst gegen Leute anderer Hautfarben. Für mich sieht das nur so aus als ob einige Leute eine Agenda verfolgen Europäer als Rassisten und Hassmenschen darzustellen.
      Muss der Staat jetzt alles verfolgen, nur weil es die persönlichen Gefühle von gewissen Leuten verletzt?

      14 6 Melden
    • Enzasa 20.08.2018 18:16
      Highlight Stadtzürcher ich sehe es anders. Man sagt etwas, weiß, dass es doppeldeutig ist und schiebt hinterher, ja ich weiß, nun werde ich als Rassist beschimpft. Schau mal in die Kommentare der Rechten, die weit rechts angesiedelten, schreiben, ......... nun werde ich als Nazi bezeichnet. Auch wenn es niemand macht.
      Heutzutage werden oft Schlagwörter ausgetauscht weil den Menschen die Argumente fehlen.
      4 4 Melden
    • geissenpetrov 20.08.2018 23:41
      Highlight "Die Guggen sind weder eine Rechtsextreme Vereinigung noch sonst gegen Leute anderer Hautfarben. "

      Wenn dem so ist, sollte es ja kein Problem darstellen, das Logo und gewisse Auftritte zumindest zu hinterfragen.
      Wie man lesen kann, scheinen aber bereits an diesem Punkt, diverse Leute in eine komplette Hysterie zu verfallen und möchten die Diskussion am liebsten abwürgen.
      In meinen Augen eine sehr selektive Auslegung von Meinungsfreiheit.
      2 2 Melden
    • geissenpetrov 20.08.2018 23:46
      Highlight "geissenpeter, wie einfach es geworden ist. denkt jemand anders, beschimpft man ihn als rassisten, oder wenn das nicht reicht, als nazi."

      Ich beschimpfe erst mal gar niemanden, sondern schildere nur, wie das alles auf mich wirkt (Ich-Botschaft, klar als Meinung erkennbar).
      Wenn Du Dich, als den von mir beschriebenen Rassisten wiedererkennst, dann hilf Dir selber.
      Ein gutes Mittel, um Ängste und Vorurteile abzubauen, wäre beispielsweise, auf Fremde zuzugehen und mit ihnen das Gespräch zu suchen.
      2 4 Melden
    • Roland Bach 21.08.2018 09:19
      Highlight Geisenpetrov, dagegen hab ich ja nichts, das Gespräch soll man führen. Mein Problem ist das einige Leute sofort als Rassisten und weiss auch nicht bezeichnet werden, nur weil sie sich nicht politisch korrekt verhalten.
      1 0 Melden
    • Roland Bach 21.08.2018 09:25
      Highlight Geissenpetrov, Die ganzen Ängste und Abneigungen entstehen eher weil die Leute in Kontakt mit Fremden kommen. Ich habe eine Menge Probleme mit bestimmten Religionen und Herkunft. Und das nicht weil ich diese Leute nicht kenne, sondern im Gegenteil.
      1 0 Melden
    • stadtzuercher 21.08.2018 12:00
      Highlight Enzasa, dasselbe machen aber feministische Schreiberinnen auch. Die deutsche Journalistin, die den *manaretrash hashtag gestartet hat, schreibt auf Twitter bsp zweitdeutig "Tötet die Männlichkeit" und schiebt dann hinterher: Jetzt kommen bestimmt wieder die Klagen von Männern, die sich betroffen fühlen. Aber sie hätte nicht die Männer gemeint.

      Das ist einfach die neue Aufmerksamkeitsökonomie. Man weiss, wie man sich in Szene setzten muss.
      4 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 14:53
      Highlight @Roland Bach

      Stimmt, wenn man eine Menge Probleme mit seinen Mitmenschen hat, dann müssen die anderen schuld sein. Völlig logisch eigentlich.... oder so.
      0 0 Melden
  • AlteSchachtel 19.08.2018 18:06
    Highlight sicher muss man das Thema differenziert betrachten. Und sicher werden gewisse rassistischen Aktionen verharmlost, gleichzeitig gibt es aber auch Leute, die jede "Benachteiligung" gleich als Rassimus interpretieren.

    Was ich allerdings eindeutig feststelle: Seit gut 30 Jahren sind in der Politik und in der Gesellschaft zunehmend Aussagen salonfähig geworden, die vor 40 Jahren noch blankes Entsetzen erzeugt hätten. Dies weil damals in solchen Aussagen sofort Parallellen mit dem Dritten Reich (das in den Köpfen wohl noch präsenter war) gesehen wurden.
    54 73 Melden
    • Scott 19.08.2018 21:05
      Highlight "Seit gut 30 Jahren sind in der Politik und in der Gesellschaft zunehmend Aussagen salonfähig geworden, die vor 40 Jahren noch blankes Entsetzen erzeugt hätten."

      So so. Welche Aussagen?
      34 8 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:24
      Highlight Hallo Schachtel. Mich würde es auch interessieren welche Aussagen heute Salonfähiger geworden sind als früher. Ich habe beobachte nämlich genau das Gegenteil?
      8 1 Melden
  • Triple 19.08.2018 17:17
    29 55 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:28
      Highlight Super, die Schweiz hat Scheisse gebaut. Müssen wir jetzt alle in Scham leben und selber hassen? Dürfen und jetzt Leute als Rassisten bezeichnen, obwohl wir gar nichts mit dem zu tun haben?

      Mal ein Tip: Gehen sie doch in die Arabischen Länder, da werden Leute aus Asien und Afrika noch heute wie Sklaven gehalten. Versuchen sie denen Mal ein schlechtes Gewissen zu machen. Passen sie nur auf ihre Kopf auf.
      Den verliert man da unten noch schnell


      15 4 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 21.08.2018 08:26
      Highlight @Roland Bach: Mit dem Finger auf andere zu zeigen hat noch selten Veränderung bewirkt. Weder bei einem selbst noch bei den anderen. Sich der eigenen Geschichte bewusst zu sein hilft beim Differenzieren.
      1 1 Melden
    • Enzasa 21.08.2018 08:52
      Highlight Roland Bach
      Man misst sich normalerweise mit den „Besten“.
      Darauf hinweisen, dass es Länder oder Gruppierungen oder Menschen gibt, die „schlechter“ sind, ist doch kein Argument.

      Es hat auch niemand verlangt in Scham zu leben.
      Es geht um Achtsamkeit, im Alltag und im persönlichen Bereichen.
      Wer das verweigert, hat nichts aus der Geschichte gelernt.
      2 0 Melden
  • simiimi 19.08.2018 16:52
    Highlight Verantwortung für den Kolonialismus? Pardon, mich wegen den Taten meiner Vorfahren schlecht zu fühlen, ist eine lächerliche Vorstellung. Lasst doch diese Erbschuld-Selbstkasteiungsgeschichte in Deutschland, wo sie herkommt.
    154 55 Melden
    • Mafi 19.08.2018 19:20
      Highlight Zudem war die Schweiz de facto gar nicht am Kolonialismus beteiligt.
      27 16 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 19:37
      Highlight Wir müssen uns nur schlecht fühlen, wenn wir die alte verwerfliche Symbolik weiter verwenden. Ich mache dies nicht und fühle mich daher ganz okay.
      19 6 Melden
    • Enzasa 19.08.2018 20:23
      Highlight Man braucht sich nicht schlecht zu fühlen, aber die Verantwortung dafür tragen, dass es sich nicht wiederholt.
      20 9 Melden
    • Büetzer 19.08.2018 23:16
      Highlight Und gleichzeitig sind wir stolze Eidgenossen....?
      5 5 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 15:17
      Highlight @Mafi Also hier in den Kommentaren gibts inzwischen zig Links von Zeitungen und reputablen Quellen, bei denen man einfach nachlesen kann, auf was für eine Art und zu welchem Grad die SChweiz am Kolonialismus beteiligt war. Über die Details und die genaue Interpretation kann man natürlich streiten, doch zumindest die Aussage, die Schweiz sei gar nicht am Kolonialismus beteiligt gewesen, ist aus wissenschaftlicher SIcht absolut nicht haltbar.

      Bsp. Links-> http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D26457.php

      https://www.bilanz.ch/unternehmen/schweizer-sklavenhandel-die-schweizer-sklavenhaendler
      7 2 Melden
  • Gubbe 19.08.2018 16:22
    Highlight Im Grunde genommen ein nebensächliches Thema. Man mag jemanden, oder nicht. Ob diese/r nun gelb, rot, schwarz oder weiss ist. Im Sommer bin ich gebräunt und mag etliche 'Weisse' nicht, genau wie viele mich nicht ausstehen können. Manchmal ist das kränkend, aber es lebt sich weiter. Es geht doch um Empathie. Im Ausland sind wir die Ausländer und es hat nicht wenige. So what?
    35 34 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:45
      Highlight @Gubbe Meinen Sie jetzt mit "nebensächliches Thema" Rassismus allgemein? Weil falls: Holy Moly. Angriffe auf Flüchtlingsheime, Benachteiligung bei Job und Wohnungssuche, Dumm angemacht werden auf der Strasse, sich für die eigene Existenz rechtfertigen müssen, Attentäter wie Dylan Roof oder Breivik, die Alt-Right...

      Falls ich das jetzt falsch interpretiert habe, tut es mir leid, aber Rassismus als eine Nebensache abtun zu können, ist so ziemlich die Definition eines verwöhnten und privilegierten Lebens.
      25 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 19:07
      Highlight Also gibt es in Ihren Augen keinen Rassismus?
      11 9 Melden
    • Gubbe 20.08.2018 09:19
      Highlight Ich hatte meine Einstellung ziemlich klar dazu geäussert. Meine, nicht die der Anderen.
      6 6 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:38
      Highlight Mutzli, ganz im Ernst. Ich verstehe jeden Vermieter der keine Ausländerfamilie in seinen Block haben will. Bei uns sind es vor allem Familien aus dem Kosovo und Mazedonien die oft ärger machen. Warum sollte man die nicht Mal kritisieren?
      Woher wissen sie denn ob Leute bei der Jobsuche benachteilig werden? Ist das rassistisch wenn man einen Schweizer einem Ausländer vorzieht? Irgendwen muss der ja nehmen?
      Zum Schluss, also ich höhre mehr von Ausländern die andere auf der Strasse anpöbeln und angreifen als umgekehrt. Ich selber wurde letztens von jungen Albanern auf der Strasse bedroht.
      9 3 Melden
    • Mutzli 21.08.2018 01:06
      Highlight @Bach Steht Ihnen ja absolut frei die zu kritisieren, auch wenns ziemlich verallgemeinernd ist und wenig Sinn macht, das allein an deren Nationalität festzumachen. Mühsame Leute gibts überall und die nervigen Nachbarn die ich bis jetzt hatte, waren allesamt Schweizer.

      Das Leute bei der Jobsuche benachteiligt werden, weiss man einerseits aufgrund der rel. Beschäftigungsrate trotz gleicher Ausbildung und vor allem dank Experimenten mit anonymisierten oder "schweizerisierten" Lebensläufen von Personen ohne 08/15 Namen. Der Unterschied der sich bei der Einladungsrate zeigt ist massiv.
      3 6 Melden
    • Gubbe 21.08.2018 08:16
      Highlight Ich freue mich, dass ich ungefähr gleich viele Plus und Minus zu meinem Kommentar erhalten habe. Das unterstreicht doch meine Aussage, dass manche meine Meinung mögen, und andere nicht.
      1 0 Melden
    • Roland Bach 21.08.2018 09:08
      Highlight Mutzli. Wenn sie die Leute besser kenne würden, würden sie das nicht so sagen. Die Kultur der Herkunftsländer spielt eine grosse Rolle.
      2 0 Melden
  • kafifertig 19.08.2018 16:17
    Highlight Der extrem warme Sommer hat offensichtlich extrem starke Leistungsbussen bei Gehirnen zur Folge.

    In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung.

    In der Schweiz gibt es wie überall auf der Welt keinen Anspruch auf Gleichstellung.

    Es gibt Arme und Reiche, Dumme und Schlaue, Analphabeten und Uni-Professoren, Dicke und Dünne, Gesunde und Kranke, Fremde und Heimische, Faule und Fleissige und vieles andere mehr. Und das ist gut so.

    Übrigens sind weder Asylanten noch Minarette eine Rasse.
    120 59 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:49
      Highlight @kafi ....Doch doch und Diebstahl gibts auch nicht in der Schweiz, das ist ja verboten und der Natur gehts besser den je, die Verfassung sagt ja, dass wir uns darum kümmern müssen.

      Nur so am Rande:"Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."

      Das ist kein ist-zustand, sondern eine Aufforderung an alle, sich gefälligst zu bemühen.
      33 10 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 19:21
      Highlight @kafifertig

      "In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung.

      In der Schweiz gibt es wie überall auf der Welt keinen Anspruch auf Gleichstellung."

      Erst beschreiben Sie, dass die Verfassung bindend ist, was Sie sogleich wieder verwerfen, denn:

      "Art. 8 2) Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung."

      12 7 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 21:42
      Highlight @kafifertig: In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung

      Weshalb braucht es dann eine Antirassismus-Strafnorm? Unsere Verfassung hält fest, dass Rassismus nicht toleriert wird:
      <Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.>
      Eine Garantie, dass Rassismus in diesem Land nie vorkommt kann die BV aber nicht geben.
      13 7 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 21:47
      Highlight @kafifertig: in der Schweiz gibt es wie überall auf der Welt keinen Anspruch auf Gleichstellung.

      Falsch, in gewissen Bereichen gibt es durchaus einen Anspruch auf Gleichstellung. So hält die Bundesverfassung bzgl. Rechtsgleichheit klar fest:
      Art. 8.1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
      Art. 8.3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.
      14 6 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 06:24
      Highlight "In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung."

      Du meinst also, man könne einfach etwas in die Verfassung schreiben, und schon sei es garantiert? Das ist nicht nur falsch sondern auch reichlich naiv.

      "In der Schweiz gibt es wie überall auf der Welt keinen Anspruch auf Gleichstellung."

      Auch diesbezüglich irrst du dich. Die Verfassung garantiert Gleichheit, zB. in Zweckartikel 2, Abs. 3, sowie insbesondere auch in Art. 8: "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich."

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a8
      16 11 Melden
    • Billy the Kid 20.08.2018 09:06
      Highlight @kafifertig
      "In der Verfassung steht X - also gibts keinen Rassismus."

      Ich würde mir gerne auch mal so ein einfaches Weltbild für einen Tag ausleihen.



      12 3 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 10:15
      Highlight @Billy the Kid
      Es ist so einfach. Die Schweiz ist nicht rassistisch.
      Vielleicht sind es ein paar ihrer Einwohner, Ausländer und Inländer, aber nicht die Schweiz.
      11 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 14:25
      Highlight @kafifertig

      Schon richtig, nur haben sie etwas ganz anderes geschrieben. Zur Erinnerung:

      "In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung."

      Das ist einfach nur falsch, selbst wenn Sie diese Aussage zu entkräften versuchen wird sie so falsch bleiben wie zu Beginn.
      10 2 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 15:08
      Highlight kafifertig: Du verschliesst einfach die Augen vor Tatsachen, die nicht in dein Weltbild passen.

      Nach dem ECRI-Bericht vom April 2009 gab es in der Schweiz mehrere Fälle von missbräuchlichem Verhalten der Polizei gegen Ausländer, Asylbewerber, Schwarze und andere Minoritäten.
      http://www.ekr.admin.ch/pdf/090915_ECRI_BerichtCH208c.pdf

      Gemäss dem ECRI-Bericht von 2014 verhielten sich Staatsanwaltschaften rassistisch, u.a wurden "Integrationsvereinbarungen" sowie die Sondersteuern für humanitär Aufgenommene gerügt:
      https://rm.coe.int/fifth-report-on-switzerland-german-translation-/16808b561d
      6 6 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 15:12
      Highlight @Kafi Aha. Also entweder alle volle Pulle oder gar nix? Zwar speziell, dass Sie einersiets nicht abstrahieren können, als ob die Helvetia eine richtige Person ist, die gleich um die Ecke wohnt.

      Oder das Sie "es gibt ein paar Probleme, die man verbessern könnte und sollte" gleich überzeichnen, dass behauptet worden sei, alle und jede seien 110% Vollzeitrassisten. Aber Kreativität ist ja auch gut.

      Heisst allerdings auch, dass gemäss Ihnen es so was wie die Schweiz und Schweizer Sitten etc. nicht gibt, denn gerade als Willensnation gibts nix das die gesamte Bevölkerung zu 100% gemeinsam hat...
      8 1 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 18:12
      Highlight Die Schweiz ist nicht rassistisch. Auch nicht wenn einige ihrer Bewohner, seien es Ausländer oder Inländer, es sind.
      7 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 19:00
      Highlight @kafifertig

      Schon richtig, nur haben sie etwas ganz anderes geschrieben. Zur Erinnerung:

      "In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung."

      Das ist einfach nur falsch, selbst wenn Sie diese Aussage zu entkräften versuchen wird sie so falsch bleiben wie zu Beginn.
      4 1 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 19:21
      Highlight Für Leute wie dich, kafifertig, auf dem Schaffhauser Schwabentor:

      "Lappi tue d'augen uf!"

      Lies doch bitte die Berichte der europäischen Rassismuskommission (ECRI). Sie wirft schweizer Behörden (!) wiederholt vor, sich rassistisch und diskriminierend gegen Ausländer, Asylbewerber, humanitär Aufgenommene, Schwarze und andere Minoritäten zu vergreifen.
      http://www.ekr.admin.ch/pdf/090915_ECRI_BerichtCH208c.pdf
      https://rm.coe.int/fifth-report-on-switzerland-german-translation-/16808b561d

      Selbst wenn du stur und hartnäckig weiter faktenfreien Unwahrheiten behauptest:

      Die Schweiz ist rassistisch.
      5 8 Melden
    • Maracuja 20.08.2018 20:34
      Highlight @kafifertig: Die Schweiz ist nicht rassistisch.
      @Ueli: Die Schweiz ist rassistisch.

      Die Schweiz ist ein Staat, keine Person, beide Aussagen sind für mich deshalb sinnlos. Untersuchen lässt sich hingegen die schweizerische Gesetzgebung und das Agieren von Schweizer Behörden. Die Gesetzgebung enthält m.E. keine Paragraphen, die man als rassistisch bezeichnen könnte, die BV hält sogar deutlich fest, dass niemand rassistisch behandelt/diskriminiert werden darf. Was CH-Behörden betrifft, kommt es aber schon mal vor, dass einzelne von entsprechenden Kommissionen wegen Rassismus gerügt werden.
      3 2 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 22:31
      Highlight Das ECRI ist 1. irrelevant und 2. sind im verlinkten Bericht nur lauter mehr oder weniger absurde Forderungen der ECRI aufgelistet, aber kein einziger Beweis für Rassismus der Schweiz.
      Es ist ein Wunschkatalog von ein paar verträumten Wirrköpfen.
      6 5 Melden
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 00:35
      Highlight Das sind Empfehlungen, kafifertig, übrigens mit dem Ziel, dass die Integration besser gelingt.

      Aber vorallem sind es wohl begründete Feststellungen, die sachlich einwandfrei belegt sind. Unter anderem auch die Feststellung, dass die Behörden die Integration von Ausländer aktiv behindere statt fördere.

      Es zeigt sich wieder nur deutlich, dass du die Augen vor allen Fakten verschliesst, die dir gerade nicht in dein Weltbild passen.

      Der in deinen Augen irrelevante ECRI-Bericht 2009 ist auf der ERK-Seite prominent platziert. Aber natürlich sind das in deinen blinden Augen nur Wirrköpfe.
      2 3 Melden
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 00:48
      Highlight Maracuja: Wenn ich behaupte "die Schweiz ist rassistisch", dann meine ich, dass sich schweizer Behörden (zB. Polizei oder Gemeinden) wiederholt und systematisch rassistisch verhalten.

      Man kann auch sagen, dass die Propaganda der SVP rassistisch ist. Auch wenn Propaganda an sich keine Person ist.

      Jedenfalls hat das beides (Schweizer Behörden und die SVP-Propaganda sind rassistisch) die europäische Rassismuskommision festgestellt und auch deutlich gerügt.

      Ich bleibe dabei, gerade als Replik gegen kafifertigs anderslautenden unwahren Behauptungen: Die Schweiz ist rassistisch.
      3 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 01:16
      Highlight @kafifertig

      Irgendwie sollte Sie diese Aussage sehr nachdenklich stimmen. Ein Glück habe ich Geduld unglaublich viel Geduld. Die Sätze welche mein Gehirn formuliert wären alles andere als Zielführend.
      3 0 Melden
    • Roland Bach 21.08.2018 09:10
      Highlight Die Polizei ist rassitsich? Denke ich nicht. Die Polizisten wissen einfach von welchen Gruppen die grösste Gefahr ausgeht.
      1 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 15:03
      Highlight @Roland Bach

      Lesen Sie einfach den folgenden Artikel:

      https://www.srf.ch/news/schweiz/racial-profiling-mehr-faelle-von-rassismus-in-der-schweiz

      Bis vor kurzem war Racial Profiling für unsere Polizei kein Thema, nicht weil es nicht geschah, sondern weil es niemanden dort interessiert hat. Tragisch eigentlich.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 15:32
      Highlight Roland Bach:
      "Polizisten wissen einfach von welchen Gruppen die grösste Gefahr ausgeht."

      Man kann rassistischen Vorurteile natürlich auch als "Wissen" verkleiden.

      Tatsächlich zeigen wissenschaftliche Studien, dass Migranten erheblich gesetzestreuer sind als Einheimische mit vergleichbarem Sozialprofil.

      "In der Schweiz halten sich Zuwanderer
      besser an die Gesetze als Einheimische in vergleichbarer Soziallage."
      http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/geissler/ueberblick_1_08.pdf

      Solche rassistischen Vorurteile sind nur selbsterfüllende Prophezeiungen.
      1 3 Melden
  • dding (@ sahra) 19.08.2018 16:13
    Highlight Guten Tag Frau Büchi
    Danke dass Sie meine Kommentare auch aufschalten. (auch wenn diese nicht ihrer Meinung entspricht)
    Ich bemühe mich ja dafür die Netiquette nicht zu verletzen.
    Vielen Dank.
    40 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 19.08.2018 18:44
      Highlight Leider gilt das nicht für alle Beiträge. Meine werden nicht aufgeschaltet.
      Sind sie zu sarkastisch?
      Anders kann man es wohl nicht kommentieren, wenn jemand von weit weg aus seiner Filterblase kommt und diese anderen überstülpen will.

      "Filterblase" ist hier endlich einmal richtig angewandt.
      17 9 Melden
  • dding (@ sahra) 19.08.2018 16:11
    Highlight Der Not, vieler hier ansässigen Leute, fast zwanghaft, überall "Rassimus" zu sehen, ist aus meiner Sicht pathologisch.

    Sie leiden unter einer Art eingebildet Krankheit, die immer noch getoppt werden muss, wie jetzt durch den Bericht dieser Forscherin.

    Wenn man sich in der Forschung ein Ziel setzt, wie das Ergebnis sein soll, erreicht man dies bekanntlich auch.

    Manchmal verstehe ich unsere Gesellschaft nicht mehr.

    Würden diese Leute nicht unter (eingebildeten) Rassimus leiden, würden sie sich etwas anderes suchen.
    Einfach um leiden zu dürfen.
    102 53 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 06:28
      Highlight Was du da laberst, ist vielmehr eine Selbstanalyse. Du zeigst damit in erster Linie deine eigenen pathologischen Störungen:

      "Der Begriff Projektion umfasst das Übertragen und Verlagern eines innerpsychischen Konfliktes durch die Abbildung eigener Emotionen, Affekte, Wünsche und Impulse, die im Widerspruch zu eigenen und/oder gesellschaftlichen Normen stehen können, auf andere Personen, Menschengruppen, Lebewesen oder Objekte der Außenwelt."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychologie%29

      Alles was du bei anderen an negativem festzustellen glaubst, trifft auf dich selbst zu, dding.
      15 30 Melden
    • dding (@ sahra) 20.08.2018 16:21
      Highlight Ueli
      Sie sind ein typischer Vertreter des umgekehrten Rassimus.
      Und dieser ist nicht besserer Rassimus.
      9 3 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 17:03
      Highlight "umgekehrter Rassismus"?

      Was ist denn das für eine neue Wortschöpfung, dding? Willst du damit etwa Rassismus oder pathologischen Störungen rechtfertigen?

      Ist das ein SVP-/PNOS-Opfer-Täter-Verdrehung?

      Oder eine Einbildungen von Leuten, welche die Welt nicht mehr verstehen, damit sie leiden und sich als Opfer darstellen dürfen, obwohl sie tatsächlich nur krankhafte Täter sind?

      "Umgekehrter Rassismus"? Vielleicht weil man Rassismus deutlich und unmissverständlich als solchen bezeichnet?
      4 6 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:43
      Highlight Es scheint wirklich Leute zu geben die um biegen und brechen irgendetwas rassistisches sehen wollen oder müssen.
      Das Beste ist das dann diese Leute das als Entschuldigung nehmen selber rassistische Angriffe gegen andere auszuführen. Siehe USA und Kanada als trauriges Beispiel. Die Einheimischen weissen schämen sich nun schon bereits zu sagen das es ok sei eine helle Hautfarbe zu haben. Wird als rassistisch kritisiert.
      7 5 Melden
    • dding (@ sahra) 20.08.2018 22:50
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • geissenpetrov 21.08.2018 00:49
      Highlight @dding:
      "Metapedia ist eine rechtsextreme Online-Enzyklopädie mit den Themenschwerpunkten Kultur, Philosophie, Wissenschaft, Politik und Geschichte, welche als Wikiprojekt in 18 Sprachen von ihren Benutzern erstellt wird.

      Das Projekt startete 2006 in Schweden und wurde 2008 im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen der Bundesrepublik Deutschland als rechtsextrem eingestuft, da Metapedia-Artikel geschichtsrevisionistische und das NS-Regime verharmlosende Züge aufweisen.[1] "
      -> Dein Link taugt nichts.
      Und dann heulst Du rum, wenn Deine Kommentare nicht veröffentlicht werden.
      3 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 01:38
      Highlight @dding

      Andere Bildungsfern nennen und so einen Link raushauen. Ein von Nazis (ja genau die mit den Hakenkreut Tattoos) betreuter Wikipedia Verschnitt.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Metapedia

      @Redaktion

      Hier ist der Punkt für mich erreicht und ich bitte euch einzuschreiten. Solche Links dürfen nicht geteilt werden. Zensiert ihn.

      Löscht den Beitrag aber bitte nicht, jeder soll sehen welche Gesinnung hier vertreten wird und welche Plattformen zur Information herangezogen werden. Zeigt auch gleich wer die stummen Blitzer sind welche nie auf meine Fragen antworten.
      2 2 Melden
  • Frances Ryder 19.08.2018 16:09
    Highlight Seit wann sind Asylanten eine Rasse? Wenn schon wäre das eher Xenophobie, aber mit Rassismus hat das ja mal gar nichts zu tun. Wenn institutioneller Rassismus so verbreitet ist in der Schweiz, wieso kann sie dann nicht mal ein Beispiel aufzählen...
    107 35 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:51
      Highlight @Frances Ryder Dann lesen Sie doch das Paper, die Autorin der Studie ist nicht die Autorin dieses Artikels.
      Nur weil Ihnen nichts in den Sinn kommt, heisst das noch lange nicht, das Dr.Boulila plötzlich keine Ahnung mehr über Fachgebiet hat.
      16 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 19:31
      Highlight @Frances Ryder

      Xenophobie bedeutet übersetzt Fremdenfeindlichkeit. Rassismus ist eine Art der Fremdenfeindlichkeit.

      PS im Artikel steht folgendes"
      "Dies, obwohl unzählige Beispiele existierten, in denen Rassismus von den Behörden ausgehe. So etwa das Badi-Verbot für Asylsuchende in Bremgarten AG, das 2013 international für Schlagzeilen sorgte. Oder die Kontroverse um die Anti-Minarett-Plakate der SVP 2009: Damals verzichtete die EKR darauf, sich explizit für ein Verbot der Plakate auszusprechen."
      12 11 Melden
  • Mutzli 19.08.2018 16:05
    Highlight «ein staatlich unterstütztes Klima, in welchem jeder Versuch, Rassismus zu benennen, als exzessiv oder hysterisch befunden wird» -Zitat Studie

    Hmm. Interessante Interpretation, wenn auch ziemlich gewagt. Schauen wir doch mal kurz in die Kommentare hier bei Watson....

    Nevermind. Falls nichts anderes, müsste man diese Studie schon nur für diese prophetische Gabe loben.
    49 30 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 18:49
      Highlight @Mutzli: «ein staatlich unterstütztes Klima, in welchem jeder Versuch, Rassismus zu benennen, als exzessiv oder hysterisch befunden wird» ... müsste man diese Studie schon nur für diese prophetische Gabe loben

      Dass Benennung von Rassismus in Foren /Leserkommentaren auf heftige Ablehnung stösst, als exzessiv/hysterisch beurteilt oder sonstwie pathologisiert wird (s. z.B. Kommentar dding 16:11), trifft zu. Aber in welcher Form unterstützt der Staat denn Ihrer Meinung nach ein solches Klima?
      7 3 Melden
  • Beat Galli 19.08.2018 15:23
    Highlight Sehr geehrteFrau Doktor
    Ich denke, es täte Ihnen gut, neben dem Lehrstuhl in Göttingen, wohlverstanden weit weg von den allgemeinisiert „Behörden“, auf solchen etwas Praktikum auszuüben.
    Vielleicht haben sie dann auch mal einen schlechten Tag, und reagieren auf einen, mühsamen fordernden Kunden etwas rauh.
    Wenn dies dann auch noch bei der falschen Volksgruppe passiert, ist mann schnell in Teufels Küche. Mann landet sofort in Ihre Statistik.
    86 29 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:55
      Highlight Im Paper geht es nicht darum, einzelne Personen zu verdammen oder rassistische Momente aufzulisten. Stattdessen geht es darum, den Diskurs zu analysieren und was besser gemacht werden könnte von behördlicher Seite. Nicht: "A. Kuhn hat mal was beleidigendes rausgelassen. Deshalb sind alle Schweizer blöd. LOL."

      Zitat vom Abstract: "This article explores the effects of anti-racialist ‘anti-racism’ on public debates about racism in Switzerland."
      12 6 Melden
  • Sonnenfeld28 19.08.2018 15:23
    Highlight ich habe als langjähriger Justizbeamter immer wieder erlebt, dass Ausländer wenn sie nicht erhalten haben was sie wollten dies als Rassismus angesehen haben.
    120 24 Melden
    • G. 19.08.2018 19:57
      Highlight Genau, ich kann mich gut entsinnen, im Zug bei einer normalen Billet-Kontrolle der Kontrolleur als rassist beschimpft wurde, nur weil der Fahrgast kein Billet hatte und seinen Ausweis nicht zeigen wollte.

      Fazit: Es gibt also tatsächlich Leute, die die Gesetzgebung bezüglich Rassismus und Diskriminierung auszunutzen versuchen.

      Ich frage mich, wo das ganze hinführt.
      16 5 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 06:29
      Highlight Ich habe auch oft erlebt, dass Rassisten sich derart plump rausredeten.
      13 25 Melden
    • Roland Bach 20.08.2018 17:49
      Highlight Ueli, sie schaffen es nicht Leute als Rassisten zu bezeichnen nur weil sie ihnen nicht passen.
      Ich kenn viel zu viel Ausländer die sich wie Ärsche benehmen, im Zug oder Rathaus und dan angeben das die Mitarbeiter Rassisten sind, nur weil man sie zu Recht weist. Bin selber Ausländer (mein richtiger Name ist ne Kombination aus arabischen Vor- und balkanischen Nachnamen). Ich wurde immer anständig behandelt in Ämtern im Zug etc.
      Wenn sie sich aber selbst geisseln wollen, dan bitteschön.
      6 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 21:28
      Highlight Selbst wenn sich alle wie Vollidioten benehmen, muss man es ihnen nicht nachmachen. Klar auch mir kann die Hutschnur platzen, aber in den letzten 20 Jahren ist dies lediglich ein Mal passiert und weiss Gott ich bin manchem Vollhonk begegnet.
      0 2 Melden
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 00:09
      Highlight Roland Bach: Ich habe hier niemanden als Rassisten bezeichnet. Ich habe nur als Replik auf Sonnenfelds Erfahrungsbericht meine Erfahrung gegenübergestellt, nämlich dass ich schon oft Rassisten erlebt haben, die sich derart plump herausredeten.

      Ich meine übrigens auch, dass der Umstand, dass jemand "ich bin selbst Ausländer" ist, ihn nicht vor Rassismusvorwürfen schützt.

      Ich kenne viele Ausländer, die sich zB. bei der PNOS oder der SVP besonders als Rassisten hervortun, um damit zu zeigen, wie super gut integriert sie sind. "Ich bin selbst Ausländer" ist dann auch nur eine plumpe Ausrede.
      1 4 Melden
    • Roland Bach 21.08.2018 09:14
      Highlight Ueli, Ja ich nehme mir das Recht aus Ausländergruppen zu kritisieren, das ich Ausländer bin ist keine Ausrede, sondern Tatsache.
      Meine Aussage ist darum nicht weniger wahr. Ausländer bezeichnen Schweizer lieber als Rassisten, als sich evtl. zu fragen ob irgendwas am eigenen Verhalten falsch ist.
      2 0 Melden
    • Roland Bach 21.08.2018 09:30
      Highlight Und Ueli, nein direkt bezeichnen sie niemanden als Rassisten. Sie schaffen es schön indirekt zu verpacken.
      1 0 Melden
  • Magenta 19.08.2018 15:17
    Highlight Mit Rassismus, Diskriminierung, Sexismus und sexueller Belästigung ist es dasselbe: Unsere Gesellschaft ist hypersensibilisiert. Weil jedes noch so kleinste Ereignis medial aufgebauscht wird, sind wir abgestumpft. Die genannten Themen nerven nur noch, was eine Art Abwehrreaktion hervorruft.

    Das ist fatal, weil man so auch die «echten», wirklich bedeutenden Fälle gar nicht mehr erst diskutieren mag. Eine Debatte wird abgelehnt, weil wir dieser Themen müde sind.

    Mehr Gelassenheit und Abstand würde helfen, die Dinge wieder in Relation zu setzen. Und dort zu reagieren, wo es wirklich nötig ist.
    184 27 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 15:42
      Highlight Habt ihr alle eine Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs? Ich meinerseits bin durchaus in der Lage mehrere Dinge echt schlecht zu finden, auch weniger starkes Unrecht bleibt Unrecht. Mehr Abstand nütz nichts, wenn man au der Strasse beschimpft wird.
      40 62 Melden
    • Garp 19.08.2018 15:54
      Highlight Die bedeutenden Fälle beginnen im Kleinen. Seien sie wachsam und gelassen, dann stumpfen sie auch nicht ab, wie sie das offenbar tun.
      32 28 Melden
    • äti 19.08.2018 22:18
      Highlight Alles, was nicht ins eigene Weltbild passt, nervt.
      11 7 Melden
    • Magenta 20.08.2018 09:07
      Highlight äti, das stimmt so nicht. Und was meinst Du mit "nicht ins Weltbild passen"? Ich negiere diese Probleme ja nicht. Sie existieren. Das weiss ich aus eigener Erfahrung:

      Ich wurde vor rund 20 Jahren Opfer zweier sexuellen Übergriffe. Und ein paar Jahre später war ich direkte Zeugin eines krassen rassistischen Übergriffs auf einen damaligen Arbeitskollegen.

      Du darfst mir also glauben, dass mir diese Themen alles andere als am Allerwertesten vorbeigehen. Sie sind Teil meiner Biografie und haben mich geprägt.

      Aber die Dosis macht das Gift, und das gilt auch für (mediale) Diskussionen.
      8 2 Melden
    • äti 20.08.2018 10:15
      Highlight @magenta, ich zielte auf "Weil jedes noch so kleinste Ereignis medial aufgebauscht wird, sind wir abgestumpft. Die genannten Themen nerven nur noch, ".
      Ich bin überzeugt, dass Änderungen nur möglich sind, wenn schon im Kleinsten reagiert wird. Richtig, es wird aufgebauscht - immer noch besser als unterdrückt, denke ich. Und bei 'schlimmen Übergriffen' sind allzu viele restlos überfordert und blenden das komplett aus (Selbstschutz?).
      Tut mir sehr leid, dass dir das passiert ist. Aber auch: es gibt immer noch sehr sehr viele tolle Menschen. Überall.
      4 5 Melden
  • stadtzuercher 19.08.2018 15:16
    Highlight Was ich eher beunruhigend finde, dass aus Kreisen, aus der diese Forscherin&Feministin kommt (Uni Göttingen, CIJ Berlin u.ä.) immer öfter propagiert wird, dass es Rassismus gegen Weisse und Sexismus gegen Männer nicht gibt, nicht geben kann - übrigens eine Position die in der Schweiz linke Politikerinnen auch vertreten (siehe bspw. «Deshalb kann ich als Frau*...» vom 13.4.2017 im Tagi).

    Dieselbe weissen- und männerfeindliche Definition von Rassismus und Sexismus teilt übrigens die Feministin Sibil Schick, die die Polemik um den Hashtag MännersindMüll angestossen hat.



    144 42 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 15:43
      Highlight Es ist immer unrecht alle über den selben Kamm zu scheren, das macht die Situation der Betroffenen auch nicht besser.
      21 55 Melden
    • Alexander König 19.08.2018 17:11
      Highlight Ich finde es auch doof, zu behaupten, es gäbe den Rassismus gegen weisse, oder Sexismus gegen Männer, nicht. Trotzdem ist der Rassismus gegen Weisse meist eine Folge des ursprünglichen Rassismus gegen Schwarze. Ebenso ist der Sexismus gegen Männer meist Folge des Patriarchischen Zeitgeistes. Es sind reale Probleme. Aber im Vergleich zu ihrer Ursache sind sie irrelevant. Sie lassen sich mit dem Rassismus gegen nicht-weisse nicht aufwägen, historisch und mengenmässig gesehen.
      32 76 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 17:22
      Highlight Die Auffassung, dass eine bestimmte Rasse nicht von Rassismus betroffen sein kann, ist per Definition Ausdruck von Rassismus.
      Die Auffassung, dass ein bestimmtes Geschlecht nicht von Sexismus betroffen sein kann, ist per Definition Ausdruck von Sexismus.

      An den Universitäten sind offenbar auch viele trübe Lichter am herumschwIRREN.
      83 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 14:30
      Highlight @kafifertig

      Sagte er eine Stunde nach:

      "In der Schweiz gibt es keinen Rassismus. Das garantiert unsere Verfassung."

      Gibt es ihn nun oder doch nicht?
      1 6 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 19.08.2018 15:13
    Highlight Schnell ist es Rassismus wenn einem Einheimischen nicht-respektieren der hiesigen Kultur seitens der Neuankömmlinge nicht gefällt.
    Als Gastgeber hat man bestimmte Erwartungen an 'Gäste' und zu Recht, finde ich mal, selber auch Ausländerin. Vor allem, wenn die vor haben Einheimische zu werden...
    Ein kontroverses, emotionales Thema das schwierig mit Gesetzen, Verboten, Repression der Meinungsfreiheit optimal/langfristig gelöst werden kann.
    90 20 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 15:42
      Highlight "Als Gastgeber hat man bestimmte Erwartungen an 'Gäste'"

      Schon deine Wortwahl, dass du hier lebende und arbeitende Ausländer als "Gäste" bezeichnest, zeugt von einem etwas schrägen Weltbild deinerseits, das der Korrektur bedarf.

      Wenn du schon dieses Gast-Gastgeber-Bild verwenden willst, dann beachte bitte, dass auch du nur Gast auf diesem Planeten und letztlich auch in der Schweiz bist. Du bist nämlich nicht Einheimischer, sondern vielmehr ein Eingeborener.

      Insofern ist die Lösung nicht so schwierig, wie du dir vorstellst. Sie beginnt nur einfach bei dir selbst.
      34 95 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 19.08.2018 19:38
      Highlight Mit tiefster Dankbarkeit nehme ich deine erleuchtenden Worte entgegen... rührend dass es Menschen gibt die einen auf den richtigen Weg zurück bringen wollen & können 🤗
      21 6 Melden
    • Madmessie 20.08.2018 10:51
      Highlight @Ueli: Herrlich, wie allergisch du auf das Gast-Gastgeber-Bild reagierst. Da hast du wohl sogleich in die Tasten gehauen und nicht weitergelesen.

      Ataraksia ist selber Ausländerin, so wie ich ihr Kommentar verstanden habe, und sie wollte einfach darauf hinweisen, dass man Rücksicht auf die Kultur in einem Land nehmen soll.

      Deine Antwort ist schlicht ignorant und überheblich.
      10 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 14:34
      Highlight @Ataraksia Eudaimonia

      Rassismus ist nicht Meinungsfreiheit, sondern Dummheit. Einen Menschen zu hassen ohne ihn zu kennen ist eifach bescheuert und sollte verboten werden.
      2 4 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 14:54
      Highlight Madmessie: Auf gewisse Ausländerinnen reagiere ich allergisch, umso mehr die dann selber anfangen, sich fremdenfeindlich aufzuführen, bloss um der Welt zu beweisen, dass sie sich an die Schweizer Gepflogenheiten anpassen, und obwohl Migrantinnen, doch wunderbar integriert und die besten Schweizerinnen sind.

      Herausragendes Beispiel für eine solche Migrantin: Yvette Estermann.
      http://www.yvette-estermann.ch/

      Interessant ist zB. die überaus integere und total intransparente Offenlegung ihrer Interessensbindungen:
      http://estermann-aktuell.ch/media/blogs/a/Falzflyer_Stiftung_A5.pdf
      3 8 Melden
    • Madmessie 20.08.2018 15:47
      Highlight Das Gast-Gastgeber-Bild finde ich auch dämlich, aber was zum Teufel soll daran fremdenfeindlich sein, wenn man verlangt auf eine Kultur im Wohnland Rücksicht zu nehmen?!?

      6 0 Melden
    • Ueli der Knecht 20.08.2018 16:05
      Highlight Messie: Die Forderung "Rücksicht zu nehmen" ist nicht nicht fremdenfeindlich. Respekt ist das A und O für einen anständigen zwischenmenschlichen Umgang.

      Hier geht es aber über das "Rücksicht nehmen" hinaus. Es wird nicht nur verlangt, auf die kulturellen Eigenheiten der schweizer Kultur Rücksicht zu nehmen, sondern auch die eigene Kultur abzulegen und die christlich-abendländische Leitkultur anzunehmen. Es wird nicht Integration sondern vorallem Assimilation verlangt.

      Das ist das Gegenteil von "Rücksicht nehmen". Es ist respektlos. Man kann nicht mit Respektlosigkeiten Respekt einfordern.
      2 6 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 20.08.2018 19:09
      Highlight @Bauernbrot: mir ist neu dass Rassismus gleich mit Hass zu setzen ist. Jemanden nicht toll, wünschenswert zu finden heißt nicht gleich zu hassen. Oder ich sehe das so...
      Was Verbote betrifft: selten fruchtet diese Strategie wenn's um gesellschaftliche 'Wachstumsprozesse' geht. Langfristig gesehen, eher kontraproduktiv.
      4 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 19:14
      Highlight @Ataraksia Eudaimonia

      Nicht jede Form des Hasses ist rassistisch, aber jede Form von Rassismus beruht auf Hass.
      3 2 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 20.08.2018 19:43
      Highlight @Bauernbrot: ich sehe Wurzeln des Rassismus eher in eigener Minderwertigkeit, in Komplexen nicht zu genügen...Und Unfähigkeit, Überforderung sich eigenem Schatten zu stellen. Daraus erfolgt die "Projektion des Bösen" auf "nächstbesten Objekt"...
      So bekämpft man das Unliebsame in sich indem man ihm ein fremdes Gesicht gibt. Ziemlich perfide Falle in die unreflektierter Geist sich schnell verheddert 😏
      2 0 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 20.08.2018 19:50
      Highlight @Ueli:
      Woher schöpfst du diese Überzeugung dass ich so was denke&erwarte? Nimmt mich echt wunder.
      Kann dazu nur sagen: auch wenn du hellsichtig wärest, würde ich an deiner Stelle vorsichtig sein mit anderen in die Schuhe schieben was eigentlich du denkst.
      Lieber nachfragen statt hineininterpretieren. Danke🍃
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 00:01
      Highlight Ataraksia: Ich behaupte nicht, dass du wie Yvette Estermann denkst. Ich meine nur, dass die Rechtfertigung "ich bin selbst Ausländer, und darf daher..." nicht genügt. In keinem Fall. Das ist oft nur ein dürftiger Beleg, wie gut man sich an die (rassistisch angehauchte) schweizer Kultur angepasst hat.

      Es geht auch nicht um berechtigte Kritik an respektlosen Menschen. Aber ich hege den Verdacht, dass du unter dem Begriff "Respektieren der hiesigen Kultur seitens der Neuankömmlinge" forderst, dass sich die "Gäste" gefälligst an deine (Leit-)Kultur anpassen. Das geht zu weit und ist rassistisch.
      1 4 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 21.08.2018 08:46
      Highlight Ich diskutiere allgemein gerne aber mit Menschen die zu unbegründeten Behauptungen tendieren, gar nicht.
      Sorry, kein Bock fremde destruktive Fantasien anzuregen. Servus...
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 21.08.2018 15:16
      Highlight Ataraksia: Ich habe meine Einwände begründet. Du hast das gebracht mit den "Gästen" und den "Gastgebern". Du hast beschönigt, "nicht-respektieren der hiesigen Kultur seitens der Neuankömmlinge" sei kein Rassismus, und dass du das als brave Ausländerin natürlich weisst.

      Ich habe dir erklärt, was ich davon halte, und du bestätigst gerade ganz klar, dass du Leute, die sich nicht deiner Meinung anpassen und deiner "Leit-Kultur" assimilieren, einfach ausgrenzt mit dem "Argument", "kein Bock fremde destruktive Fantasien anzuregen". Damit belegst du deine fremdenfeindliche, ausgrenzende Mentalität.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.08.2018 21:22
      Highlight Ataraksia
      Dein Gesprächspartner ist hellsichtig. Er sieht besonders in fremden Texten Dinge, die da einfach nicht sind, meist ist dort das Gegenteil vom dem was er behauptet.
      Ich verstehe deinen Rückzug gut.
      3 1 Melden
  • royal 19.08.2018 15:08
    Highlight Gut investiertes Geld @UniversitätGöttingen.

    " Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus stelle Rassendiskriminierung als ein Problem von einzelnen Menschen dar, quasi als krankhafte Abweichung von der Norm. "

    ^ einzig vernünftige aussage und wenn ihr meine stimme gegen rassismus wollt, zeigt mir was ich falsch mache oder wo ich helfen kann.
    20 40 Melden
  • Hierundjetzt 19.08.2018 14:55
    Highlight tragisch, da verwendet man Jahre seines Lebens drauf um eine universitäre Arbeit zu schreiben und diese scheitert exakt daran, dass man das Untersuchungsobjekt nicht kennt. Staatskunde, KV, 3 Lehrjahr: Eine Kommission ist darum *keine* VE (Verwaltungseinheit) weil Sie unabhängig ist (!) und sein soll (Bsp: ComCom, PostCom, etc.). Eine staatliche Behörde / Kommision muss neutral sein (BV), da kann man sich nicht einfach mal "einmischeln". Wo soll den die EKR platziert werden im VBS? oder bei der UBS? Also Bitte. Föderalismus ein Begriff? Zum Aargau hat die EKR rein gar nichts zu melden.
    99 19 Melden
    • urs eberhardt 19.08.2018 16:17
      Highlight Das war mein erster Gedanke. Und erwartete diesen logischen Ansatz in der Replik der EKR. Nix da. Haben das wohl selber nicht begriffen im Elfenbeinturm. Und darum den unverdienten Angriff halt doch verdient. (War wohl keiner im KV.)
      25 4 Melden
    • neutrino 20.08.2018 05:52
      Highlight Teile die Meinung der Forscherin auch nicht - aber es wird ja nirgends gesagt, EKR sei eine Verwaltungseinheit. Es wird auch nirgends gefordert, die EKR soll sich in die Politik der Gemeinde Hinterfultigen (oder sonst eine kommunale oder kantonale Einheit) einmischen.
      6 1 Melden
    • Hierundjetzt 21.08.2018 18:11
      Highlight Neutrino: nicht ganz, gemäss Forscherin (siehe Artikel), hätte sich die ERK betreffend dem "Schwimmverbot" direkt einmischen sollen. Die 1. Verwaltungsebene darf und soll sich nicht in die Arbeit der 3 Verwaltungsebene einmischen. Das ist die Schattenseite des Föderalismus.

      Das das Schwimmverbot die - sorry - dümmste Idee des Jahrhunderts ist, das ist uns wohl allen klar. Das geht einfach nicht.
      0 0 Melden
  • Maria B. 19.08.2018 14:54
    Highlight Diese typische Ultralinke (ist sie - ohne wenn und aber) tut exakt dasselbe wie Funichiello und Co., welche die vielen Gewaltexzesse an Frauen welche mehrheitlich durch Migranten begangen werden (siehe Genf etc.) allen Männern kollektiv zuweisen :

    "...stelle Rassendiskriminierung als ein Problem von einzelnen Menschen dar, quasi als krankhafte Abweichung von der Norm."

    Mit anderen Worten : alle Schweizer sind Rassisten :-(

    Und natürlich auch kollektiv potenzielle Vergewaltiger, ist ja klar - was soll man (frau) da noch differenzieren gegenüber der wahren prioritären Täterschaft, tztz!
    119 55 Melden
    • Shlomo 19.08.2018 16:52
      Highlight Nei nur ca. 30% der Bevölkerung im Schnitt
      14 28 Melden
    • Garp 19.08.2018 17:56
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • geissenpetrov 19.08.2018 21:36
      Highlight Maria B.: wenn man sehr weit rechts aussen steht, dann wirken andere Positionen oftmals als ultra links. Das liegt aber an Dir und nicht an den Anderen.
      Ich kann mir vorstellen, dass Du sehr frustriert bist, dass die Medien gegenwärtig Deine Feindbildgenese nicht bedienen und statt von "Ausländer verprügelt Frau" nun versuchen die Sache genauer zu differenzieren.
      Was dabei herauskommt ist nun mal, dass Gewalt in der Regel von Männern ausgeht und die leidtragenden die Frauen sind. Die Herkunft/Nationalität spielt dabei überhaupt keine Rolle.
      Möchte man Veränderung, müsste man hier ansetzen.
      14 26 Melden
    • Herr J. 20.08.2018 12:12
      Highlight @geissenpetrov
      "Die Herkunft/Nationalität spielt dabei überhaupt keine Rolle."
      Ach herrje. Es spielt also keine Rolle, ob einer aufwächst während seine Schwestern in Tüchern verhüllt zu Hause hocken müssen - oder ob einer aufwächst, während seine Schwestern ihre Träume verwirklichen dürfen?
      Ebensowenig stimmt, dass die Leidtragenden von Gewalt in erster Linie Frauen sind. Jede Kriminalstatistik besagt, dass nicht nur die Täter in der Mehrheit Männer sind, sondern ebenso die Opfer. Muss man gar nicht werten, nur zur Kenntnis nehmen.
      3 2 Melden
    • Garp 20.08.2018 14:07
      Highlight Herr J. sie gehen von Opfern auf der Strasse aus. Wenn man häusliche Gewalt dazu nimmt, dann sehen die Zahlen ganz anders aus. Häusliche Gewalt einfach auszuklammern, ist unzulässig!
      3 3 Melden
    • geissenpetrov 20.08.2018 15:31
      Highlight 1. Ich schreibe nicht "in erster Linie Frauen". Das hast Du vermutlich falsch interpretiert.

      2. Um Frauen Gewalt anzutun, braucht es kein Kopftuch. Das passiert überall auf der Welt, unabhängig von Religion oder Nationalität.
      Wenn es also darum geht, Lösungen zu finden, müsste man über das Konstrukt der Männlichkeit, die Frauenrechte und die Gleichstellung sprechen.
      Das «der Ausländer/der Moslem hat schuld» mag wunderbar einfach und in gewissen Kreisen populär auch sein -zur Lösung trägt diese Einstellung aber in keinster Weise bei.
      3 3 Melden
  • Lumpirr01 19.08.2018 14:36
    Highlight Frau Boulila erwähnt:

    "Die Schweiz kehrt laut Boulila ihre Rolle in der Geschichte des Kolonialismus unter den Teppich"

    Wäre noch interessant, was Frau Boulila darunter versteht. Also von Schweizer Kolonien oder direktem Sklavenhandel ist mir bis jetzt praktisch nichts bekannt. Aber sicher wäre da wieder mal so eine Studie wie obige nötig, um der Schweiz ungerechterweise ans Bein zu pinkeln.............
    96 40 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 15:30
      Highlight Tipp: es steht im Text, dass die Schweiz oder besser gesagt gewisse Unternehmer während des Kolonialismus durchaus eine Rolle gespielt haben.
      34 49 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 15:47
      Highlight "Also von Schweizer Kolonien oder direktem Sklavenhandel ist mir bis jetzt praktisch nichts bekannt."

      Eben! Du beweist gerade eindrücklich, dass du Teile der Geschichte und historisch belegte Fakten, die dir gerade nicht ins Weltbild passen, einfach mal so unter den Teppich kehrst. Aus den Augen, aus dem Sinn, und der Lumpir04 kann ohne guten Gewissens behaupten, es sei ihm nichts bekannt.

      Vielleicht solltest du lernen, ebenso die Geschichte wie auch die Gegenwart (zB. die Ausbeutung der dritten Welt durch schweizer Megakonzerne) etwas objektiver und selbstkritischer zu betrachten.
      43 76 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:13
      Highlight Interessant, wie Sie von "mir ist nichts bekannt" gleich zu "ungerechtigterweise ans Bein pinkeln" wechseln. DIe Schweiz war durchaus in den Sklavenhandel involviert, wobei es einem freisteht müssig darüber zu debattieren wie "direkt" es denn sein muss, um thematisiert werden zu dürfen. Als Startlektüre gibts z.B. die EInträge im Hist. Lexikon der Schweiz: "Im 18. Jh. beteiligten sich Schweizer Kaufleute als Reeder oder als Geldgeber am Sklaventransport der Schwarzen aus Afrika"

      http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D8963.php

      http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D26457.php
      27 19 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 16:18
      Highlight @Lumpirr01

      "praktisch nichts bekannt" ich helfe Ihnen gerne etwas auf die Sprünge:

      https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/die-sklaverei-und-die-schweiz-rassismus-ist-die-dna-europas
      22 24 Melden
    • Shlomo 19.08.2018 16:55
      Highlight Google doch einfach mal das Wort „Sklaven“ und der Name „Alfred Escher“
      18 21 Melden
    • Lumpirr01 19.08.2018 17:19
      Highlight @Juliet: Bitte konkret: welche Rolle haben bestimmte Schweizer Unternehmer und das Schweizervolk im Allgemeinen bezüglich Rassismus in der Kolonialzeit verbrochen. Ohne konkreten Link ist Deine Aussage nonsens!

      @Ueli: Bitte um historisch belegte Beweise mittel Links, dass die Schweiz an Sklavenhandel usw. beteiligt gewesen sein soll. Ohne Deine Antwort ist Dein Posting reine linksorientierte Propaganda...
      32 19 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 17:26
      Highlight Die Schweiz hat keinen Kolonialismus betrieben.
      Dass in der Schweiz damals wohnhafte Privatleute aus aller Welt mit dem Handel aus Kolonien involviert waren ist nichts verwerfliches.
      Und wenn einzelne Privatleute sich Verbrechen schuldig gemacht haben im Zusammenhang mit Sklaverei und Kriegsverbrechen, so kann man das nicht dem Staate Schweiz anlasten.
      36 18 Melden
    • Chamael 19.08.2018 17:35
      Highlight Schlag mal „Sklavenhandel Schweiz“ oder „Afrikaner im Zoo Basel“ bei Google nach....
      20 33 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 20:08
      9 19 Melden
    • Maracuja 19.08.2018 22:12
      Highlight @kafifertig

      Aber für dieses Statement trägt CH Verantwortung: <Die gemietheten Neger sind in der Regel verdorbene Individuen», schreibt der Schweizer Bundesrat im Jahr 1864 auf eine Anfrage aus dem Nationalrat, wie man denn mit Schweizern umzugehen gedenke, die im Ausland noch immer Sklaven hielten. «Deshalb sei es», so der Bundesrat weiter, etwa «von den in Brasilien niedergelassenen schweizerischen Handwerkern vorteilhaft und zeitgemäss, sich Negerknaben zu kaufen und ihnen das Handwerk zu lehren.>
      https://www.bilanz.ch/unternehmen/schweizer-sklavenhandel-die-schweizer-sklavenhaendler
      5 8 Melden
    • Lumpirr01 19.08.2018 23:40
      Highlight @Ueli: Danke für Deine Links, welche ich allerdings genauso kenne wie die Geschichten der Burckhards, Sulzers und Konsorten. Gebe Dir gerne die Eintrittskarten zu den Generalversammlungen von Nestle, Glencore, ect. um dort gegen die aktuelle Geschäftspraxis zu wettern. Aus linker Perspektive gehören die erfolgreichen Unternehmer gestern wie heute zum klassischen Feindbild. Hier wird aber darüber thematisiert, ob das Schweizervolk und nicht Einzelpersonen in der Vergangenheit in Sklaverei oder Rassendiskriminierung verwickelt waren. Jede Epoche hat diesbezüglich seinen eigenen Blickwinkel.
      10 1 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 07:04
      Highlight Maracuja: Die Aussage bezieht sich auf Lohnarbeiter, die offenbar weniger taugen als Sklaven. Der Bundesrat gab hier einen väterlichen Rat an Auslandschweizer in Brasilien.
      Auf die Gesetzgebung in Brasilien konnte und kann die Schweiz keinen Einfluss nehmen.
      Dieses Statement gibt nur Einblick in den Zeitgeist von damals. Daraus leitet sich aber überhaupt gar keine Verantwortlichkeit oder Schuld der Schweiz ab.
      6 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 10:40
      Highlight @kafifertig

      "Die gemietheten Neger sind in der Regel verdorbene Individuen" das waren auch Sklaven, sie gehörten einfach einem anderen Herren.
      3 5 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 15:29
      Highlight @Kafi Haben Sie Maracuja Kommentar überhaupt zu Ende gelesen, geschweige denn den Artikel? Wie kommen Sie bitte von "zeitgemäss, sich Negerknaben zu kaufen " auf: "Ach die meinen Lohnarbeiter." Wenn Sie schon Schmarrn verbreiten, könnten Sie sich wenigstens ein bisschen mehr Mühe geben.

      Bzgl. Zeitgeist: Die Aussage vom Bundesrat ist von 1864, 50 Jahre nachdem Europa am Wiener Kongress Sklaverei off. geächtet hatte und während sich die in dieser Hinsicht als ewiggestrig betrachteten USA sich wegen dieser Frage mitten in einem Krieg befanden.
      3 4 Melden
    • kafifertig 20.08.2018 18:14
      Highlight @Mutzli: Na und? Deswegen hat da der Bundesrat weder etwas falsches noch verwerfliches gesagt.
      5 2 Melden
    • Maracuja 20.08.2018 21:12
      Highlight @kafifertig: Die Aussage bezieht sich auf Lohnarbeiter, die offenbar weniger taugen als Sklaven

      Halten Sie Ihre Mitmenschen für so dumm? Wenn in einem Statement von Kaufen und Verkaufen von Menschen die Rede ist bzw. Kauf/Ausbildung/Verkauf mit Gewinn empfohlen wird, geht es mit 100% Sicherheit nicht um Lohnarbeiter (bei denen verwendet man Begriffe wie anstellen, anheuern, kündigen, entlassen u.ä.). Wenn Sie im Statement des Bundesrats nichts Verwerfliches entdecken können, stehen Sie ethisch auf ähnlicher Stufe wie IS-Terroristen, die im Menschenhandel auch nichts falsches sehen.
      3 3 Melden
  • Jack Wantu 19.08.2018 14:35
    Highlight Leider gibt es immer mehr Leute, welche andere Meinungen als Rassismus Interpretieren. Die Schweiz hat definitiv kein Rassismusproblem.
    85 38 Melden
    • Garp 19.08.2018 16:03
      Highlight Hast du Oberwil-Lieli vergessen? Es bringt nichts wegzuschauen, auch in der Schweiz gibt es Rassismus.
      34 65 Melden
    • Grégory P. 19.08.2018 18:15
      Highlight Ich bin überzeugt, der latenten Rassismus in der Deutschschweiz ist soweit verbreitet, dass die Schweizer es nicht mehr merken.
      25 29 Melden
  • Livia Peperoncini 19.08.2018 14:33
    Highlight Die Soziologischen Wissenschaften und Politik ist heute im Gegensatz zu den Naturwissenschaften Entertainment. Um an die Honigtöpfe zu kommen muss man bekannt sein. Die Berufsbetroffen bringen mich noch soweit das mir alles egal ist, denn "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt's sich gänzlich ungeniert."
    59 19 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:34
      Highlight @Livia Gibt ja absolut keinen Grund sich betroffen zu fühlen, wenn Sie selbst sich nicht problematisch verhalten oder problematische Strukturen und Denkweisen fördern. Die Soziologie ist im übrigen, wie beinahe alle anderen Wissenschaften auch (inkl. MINT), alles andere als vom Geld verwöhnt. Karriere kann man da, wie sonst auch, viel besser mit bequemem Nichtauffallen machen. Kommt noch dazu, dass sie so stringent wie noch nie sind, mit besserer Vernetzung, modelling etc.
      8 7 Melden
  • Garp 19.08.2018 14:32
    Highlight Hallo Jacqueline, ich hab keine Ahnung warum du meinen Kommentar nicht veröffentlicht hast. War ja nicht schlimm. Ich hätte mir halt gern die ganze Studie genau angesehen und wenn du einen Link hast, der nicht über Google oder Facebookaccount geht (ich hab beides nicht) , dann füge den doch ein. Ich gehöre zu den kritischen Lesern, die sich einfach gern ein etwas ausführlicheres Bild machen wollen. Ist immer besser als eine Zusammenfassung von einem Journalisten, der ja auch durch seine Brille sieht.
    48 4 Melden
    • Garp 19.08.2018 16:31
      Highlight Mein Kommentar war ziemlich kurz. Daran lag es nicht.
      5 0 Melden
  • leu84 19.08.2018 14:13
    Highlight Der Film "Schweizermacher" zeigt es gut dar. Manch Behörden haben zwei komplett verschiedene Gesichter.
    26 48 Melden
  • Me, my shelf and I 19.08.2018 14:09
    Highlight Meiner Mutter, Deutscher, wurde damals, als sie mit meiner Schwester schwanger war beim Telefonat mit einer Behörde (müsste jetzt nachfragen mit welcher) gesagt, sie habe Glück in so einem linken Land zu leben, eigentlich sei sie zum Arbeiten und nicht zum Kinder gebären hier. Er fände, sie solle abgeschoben werden.
    Als mein Vater, Schweizer, daraufhin wutentbrannt anrief, wurde die Aussage sofort abgestritten und sowieso, man habe ja nicht gewusst, dass meine Mutter einen Schweizer Gatten hätte.

    Soviel zum Thema behördlicher Rassismus.
    91 136 Melden
    • wydy 19.08.2018 14:57
      Highlight Wegen den Fehlverhalten einer Einzelperson, sollte man nicht generalisieren. Sie hätten den Namen der Person erfragen sollen und dann eine Beschwerde einreichen. Es steht dann zwar Aussage gegen Aussage, aber wenn es öfter beschwerden wegen eines Mitarbeiters gibt, wird das Konsequenzen haben.
      60 14 Melden
    • Magenta 19.08.2018 15:18
      Highlight Sorry, aber diese Geschichte nehme ich dir nicht ab.
      62 32 Melden
    • Marlon Mendieta 19.08.2018 15:23
      Highlight Absolut nicht zu entschuldigen so ein Verhalten.
      Daraus aber auf Rassismus in den Behörden zu schliessen, ist etwa wie: " Der Cousin meiner Nachbarin wurde am Bahnhof grundlos von Ausländer zusammengeschlagen; also haben wir ein Ausländerproblem"
      38 9 Melden
    • Bene86 19.08.2018 16:08
      Highlight Nix für Ungut, aber die Story klingt für mich auch seeehr zweifelhaft, ist einfach so ein Gefühl.
      42 14 Melden
    • Garp 19.08.2018 16:18
      Highlight Haha, die Behörde weiss, dass die Frau schwanger ist, aber nicht, dass sie verheiratet ist.😂
      Wer's glaubt.
      21 6 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:30
      Highlight @Magenta Dann beneide ich Sie ungelogen um Ihre positiven Erfahrungen. Ich habe, seis selbst oder bei Bekannten, ähnliches und extremeres erlebt.

      Wie z.B. mein Kollege, dem von der Einbürgerungskomission gesagt wurde, sie würden ihm nicht im Weg stehen, wenn er versprechen würde keine "echte" Schweizerin sondern nur "eine wie ihn" zu heiraten... Netterweise dann nach erfolgter Einbürgerung von einem Mitglied in meiner Anwesenheit noch mal wiederholt.

      Ach ja, das gemütliche Emmental...
      19 20 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 17:44
      Highlight Unglaubwürdig.
      Vor dem Recht auf Familiennachzug war es selbstverständlich, dass eine Frau nicht arbeiten geht und stattdessen Hausfrau und Mutter ist.
      Nach dem Recht auf Familiennachzug spielte es keine Rolle mehr, ob eine Frau zum arbeiten, oder zum Kinder kriegen in die Schweiz kommt.
      13 5 Melden
    • Me, my shelf and I 19.08.2018 18:46
      Highlight Kann gerne zweifelhaft klingen, ist aber leider wahr.
      Eure Ungläubigkeit zeigt genau, dass wir ein Problem haben. ^^
      Das war in einer Zeit, in der Deutschenhass noch viel Salonfähig war als heutzutage, heute trifft's meistens andere Nationalitäten.
      Habe FYI nachgefragt: Fremdenpolizei ZH, also Migrationsamt.
      Und nein, es wurde keine Beschwerde eingereicht, weil meine Mutter vom Auftreten dieses Mannes ziemlich verunsichert wurde und Angst hatte, es könne negative Auswirkungen auf Ihre darauffolgenden Asylentscheide haben.
      7 9 Melden
    • Me, my shelf and I 19.08.2018 18:57
      Highlight Garp

      Zu deiner Aussage, es sei unglaubwürdig, dass die Behörden vom "Mann" meiner Mutter nichts wussten:

      Erstens bin ich ein Bastard, höhö, meine Eltern waren bei der Geburt ihrer Kinder nicht verheiratet. Meine Mutter und mein Vater lebten zu jener Zeit noch nicht lange zusammen, was die staatliche Unkenntnis betreffend diesen Umstandes erklären könnte, da die Behörden also noch nicht lange von dieser Beziehung wussten.
      Zweitens kaufe ich diesem Beamten diese Aussage auch nicht ab. Ich denke, er suchte einfach eine halbwegs plausible Erklärung für sein rassistisches Handeln.
      3 7 Melden
    • Garp 19.08.2018 22:40
      Highlight Du redest von Asylentscheid? Würde mich Wunder nehmen, warum eine Deutsche Asyl beantragen sollte. Du sprachst von Gatten, das tut man nur, wenn ein Paar verheiratet ist, sonst sagt man Partner.
      Ich bin sicher, dass bei Schweizer Behörden Rassismus vorkommt, aber ihre Geschichte wirkt einfach nicht glaubwürdig.
      6 2 Melden
    • Me, my shelf and I 20.08.2018 12:02
      Highlight Garp
      Nein, du anscheinend Allwissender, es ging ihr bei ihrer Angst nicht um Asylentscheide, sondern um die kommenden Verlängerungen ihrer Bewilligung.
      Diese wirden generell jährlich ausgesprochen, von der Wohngemeinde. Sie hatte Angst, beim Migrationsamt in Ungnade zu fallen, hätte einen Einfluss auf jene Verlängerungen.
      1 4 Melden
    • Garp 20.08.2018 15:41
      Highlight Du hast Asylentscheide geschrieben, ich hab es nur aufgenommen, von Dir.
      4 1 Melden
    • Me, my shelf and I 20.08.2018 17:02
      Highlight Gewohnheit sei dank. Ups, war dann wohl mein Fehler 🤦🏼‍♂️
      Arbeite im Asylsektor, waren meine Finger mal wieder schneller als mein Hirn.
      1 1 Melden
  • rudolf_k 19.08.2018 14:03
    Highlight Rassismus - ein riesengrosses Problem in der Schweiz
    48 124 Melden
    • kafifertig 19.08.2018 17:45
      Highlight So gross, dass ich es nirgends sehen kann.
      18 12 Melden
    • Bene86 19.08.2018 18:03
      Highlight Sag nichts! Gerade gestern am Lindenplatz in Altstetten wurde ein Schweizer von einem balkanstämmigen Jungen und seinen 2 Kollegen verdroschen (T-Shirt zerissen, Blutig geprügelt). Ich rannte sofort zu ihm hin, er kennt die beiden Täter aus der Schulzeit und wollte leider Gottes nicht zur Polizei. Am hellichten Tag auf einem öffentl. Platz.

      1 Std. später hörte ich im Zug eine Gruppe junger Männer über die "Scheiss pädophilen Schweizer" schimpfen.

      Ah Moment... Das nennt man ja Kultur, nicht Rassismus, ich Dummchen!
      29 7 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 18:58
      Highlight @Bene66 Bitte was? Natürlich ist das Rassismus, was ja auch von niemandem bestritten wird. Aber schön konnten Sie auch ein bisschen whataboutismieren.
      5 10 Melden
    • Bene86 19.08.2018 22:13
      Highlight Ich höre und lese wirklich immer von Rassismus, wenn sich Rechtsextreme gegenüber Ausländern daneben benehmen, umgekehrt aber leider nicht. Bei uns war es schon Ende 90er in der Schule und am Bhf. sehr sehr unangenehm mit gew. Kulturkreisen, die wirklich permanent nur auf Schlägerei aus waren.

      Solltest du aber einer der Wenigen sein, der Rassismus wirklich in alle Richtungen verurteilt, so entschuldige ich mich gerne für meine teilweise zynischen Worte.
      6 1 Melden
    • jimknopf 20.08.2018 16:45
      Highlight @kafifertig
      Ist das dein ernst? Findest du wirklich, dass es in der Schweiz keinen Rassismus gibt?

      @Bene86
      Ja leider gibt es auch Rassismus gegen Schweizer, was den gegen Ausländer etc. aber nicht rechtfertigt.
      1 2 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 19.08.2018 14:01
    Highlight Es gibt sicher Rassismus in der Schweiz, durchaus sollte man nicht bestreiten, aber ich als Albaner habe mich nie diskriminiert gefühlt von Behörden noch hatte ich je das Gefühl ein Mensch zweiter Klasse zu sein in diesem Land. Es gibt Vorurteile aber Secondos werden hier nicht vom Staat diskriminiert. Idioten gibts immer die einen mal ablehnen bei Jobsuche oder Wohnungssuche deswegen, aber das ist eine extrem kleine Minderheit und beeinträchtigt das Leben nicht sehr gross. Ich lebe hier sehr gut und gerne.
    498 41 Melden
    • E-Smoking 19.08.2018 14:23
      Highlight danke für dieses statement
      35 13 Melden
    • Kane88 19.08.2018 14:26
      Highlight Danke für die Beschreibung der Realität in diesem Land. 👍
      37 16 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 14:31
      Highlight Nur weil es nach Ihren Angaben wenige sind sollte man nichts dagegen unternehmen?

      PS In einer Skala von 1-10 wie dunkel würden Sie ihren Hauttyp beschreiben?
      17 73 Melden
    • thefred 19.08.2018 15:08
      Highlight Dito. Auch ich, als Secondo mit dem Adler, habe mich nie diskriminiert gefühlt oder Probleme beim Job gehabt. Wer sich freundlich und höflich gibt, zu dem ist man höflich und freundlich.
      64 9 Melden
    • Magenta 19.08.2018 15:17
      Highlight Danke ❤
      27 10 Melden
    • Rhabarber 19.08.2018 15:30
      Highlight Als Albaner bist du kaum denselben rassistischen Anfeindungen ausgesetzt wie z.B. ein Süd- oder Mittelamerikaner, Asiate oder sogar Afrikaner. Schon gar nicht, wenn die Leute wissen, dass du gebürtiger Europäer bist.

      Rassismus wirkt umso stärker, je weiter Geografie und Kultur zwischen den Betroffenen auseinander liegen. Rassismus ist eigentlich Ausdruck der menschlichen Herdenmentalität und beruht immer auf Angst vor dem Anderen, dem Fremden. Als Albaner bist du nicht sooo fremd :-)
      27 45 Melden
    • Hierundjetzt 19.08.2018 16:09
      Highlight Brot: Rassismus ist jetzt ganz sicher nicht Hautfarbenabhängig, bitte komm mal raus aus Deiner Blase: Rohingya (Burma) neuerdings weiss? Tutsi (Ruanda) neuerdings Rotfarben? Banyamulenge (Kongo) neuerdings Rosa? NEIN. Aber alle werden wegen Ihrer Rasse verfolgt. Sorry das ich Dein Weltbild zum Einsturz bringe.
      29 17 Melden
    • Maruel 19.08.2018 16:13
      Highlight Das Aussehen spielt beim Erleben von Rassismus eine entscheidende Rolle. Zu meinem Freundeskreis zähle ich Menschen aus verschiedensten Nationen und Kontinenten.
      Jene, die irgendwie europäisch aussehen, berrichten höchstens von einzelnen Ereignissen. Jene mit dunkler Haut oder asiatischen Gesichtszügen erleben Rassismus "tagtäglich", etwas überspitz formuliert.
      12 14 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 19.08.2018 16:18
      Highlight Albaner haben teilweise ein schlimmeres Image als Asiaten oder Latinos. Glaub mir unser Image gleicht eher dem der Türken als anderen. Latinos scheinen hier zu Lande beliebt zu sein und Asiaten werden bis auf Scherze auch eher positiv wahrgenommen. Obwohl wir Europäer sind ist unsere Mentalität den Türken viel ähnlicher als anderen Europäern. Auch die Kultur ist zum grossen Teil ähnlich. Dies ist der Grund warum Albaner Anfangs Probleme haben in Europa. Daher unser schlechtes Image.
      18 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 16:23
      Highlight @Hierundjetzt

      Wo sagte ich, dass Rassismus einzig ein Problem der Hautfarbe wäre? Richtig, nirgends. Meine oben gestellte Frage hat einen anderen Grund, den werde ich aber erst erläutern, wenn "the guy who did nothing wrong" geantwortet hat.
      5 17 Melden
    • Hierundjetzt 19.08.2018 19:51
      Highlight Er ist kaukasischer Herkunft, wie alle Europäer. Und Deine Frage impliziert sehr wohl, dass Du Rassismus mit Hautfarbe gleichsetzt aiaia Brot, was sollte diese Frage?
      5 1 Melden
    • redeye70 19.08.2018 19:59
      Highlight Ablehnung bei der Job- oder Wohnungssuche betrifft auch (Bio)-Schweizer. Falsche Kleidung falsche Mentalität oder schlicht das falsche Gesicht haben ebenso ihren Einfluss. Ich denke oft ist es mehr Diskriminierung im Sinn von Vorurteilen als es Rassismus wäre. Wenn ich einen typen mit Uppercut-Haarschnitt, Goldkette, Muscle-shirt und tiefergelegtem BMW sehe, der an der Chilbi auf einen Boxsack eindrischt habe ich automatisch schon meine Meinung über diesen gemacht. Das geschieht im Unterbewusstsein und ist schwer zu kontrollieren. Bin aber def. kein Rassist.
      9 3 Melden
    • Hierundjetzt 19.08.2018 22:37
      Highlight ...nur sind 90% der Kosova / Albaner aber laaaider nicht so gekleidet. Das sind wenn schon Serben. Und wenn ich einen Walliser reden höre, spreche ich ihm auch die Business Kompetenz ab und setze Ihn mit Weisswein, Korruption und Aprikosen gleich (womit Deine Aussage gerade bestätigt wurde)
      2 2 Melden
    • redeye70 20.08.2018 00:17
      Highlight @Hierundjetzt
      War jetzt auch nicht unbedingt an Albaner gerichtet. Es sind eher Männer slawischer Abstammung, die sich so kleiden. Aber eben, schon ist es passiert mit den Vorurteilen! Es ist in unseren aller Köpfen. Trägt man Handwerkerkleidung ist man für viele gleich SVP-Wähler. Passierte mir mal mit einem Kanditaten der SVP an einem Wahlinfostand. Der dachte er hätte ein Heimspiel mit mir und wurde dann arg enttäuscht 😂
      3 1 Melden
    • geissenpetrov 21.08.2018 00:08
      Highlight "...Und wenn ich einen Walliser reden höre, spreche ich ihm auch die Business Kompetenz ab und setze Ihn mit Weisswein, Korruption und Aprikosen gleich (womit Deine Aussage gerade bestätigt wurde) "

      Das sind Vorurteile. Solange das alles in einem vernünftigen Rahmen bleibt, sehe ich damit auch kein Problem. Da kann jeder an sich selber arbeiten, wenn er denn gewillt ist.
      Problematisch wird es erst, wenn man anfängt, seine Vorurteile proaktiv zu kommunizieren.
      0 2 Melden
  • dini Mueter 19.08.2018 13:55
    Highlight Ich spüre Rassismus nicht mehr so stark präsent wie vor 20 Jahren. Diskriminierung aufgrund kultureller oder sozialstatusabhängiger Differenzen jedoch wächst. Das Problem verlagert si h von Rasse zu Klasse.
    65 29 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 16:02
      Highlight dini Mueter: Rassismus unterteilte ursprünglich Menschen in eine Herrenrasse und alle anderen niederwertigeren Rassen, in wertvolle und unwerte Menschen.

      Aber auch die Diskussion um eine Leitkultur ist Rassismus (http://bit.ly/2riUYoi).

      Die Leitkultur und deren Angehörigen wird über andere Kulturen gestellt. Es gibt Herrenmenschen, die der Leitkultur angehören, bestenfalls Eingeborene sind, und es gibt nieder-/unwerte Menschen aus anderen Kulturkreisen, die man allenfalls mit viel Mühe oder Zwang in die Leitkultur assimilieren kann, aber doch besser ausgrenzen oder eliminieren soll.
      4 32 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:27
      Highlight Auch wenn ich zustimmen würde, dass alltäglicher Rassimus ein bisschen abgenommen hat: Diskriminierung aufgrund kultureller DIfferenzen ist nichts anderes als Rassismus. "Rasse" als biologische Kategorie existiert beim Homo Sapiens nicht, sondern nur als eine (oftmals relativ willkürlich definierte) soziale Klassifizierung. Da fliessen natürlich auch Äusserlichkeiten ein, doch das lässt sich von Kategorien wie Kultur und Ethnie etc. nicht trennen. -> Siehe z.B. auch die Anti-Rassismusstrafnorm, die dies ähnlich festhält.
      11 8 Melden
  • BigE 19.08.2018 13:45
    Highlight Es gibt leider keinen „vernunftgeprägten“ Umgang mit dem Thema. Entweder man ist ein rechtsradikaler Rassisten-Nazi oder ein linksgrünversiffter Gutmensch. Dazwischen kann keine Position eingenommen werden. Egal, wie differenziert man versucht, ein Thema anzugehen, man wird sofort in eine der beiden Schubladen gesteckt. Entsprechend schwer ist es, sich mit Andersdenkenden auszutauschen, ohne zu streiten. Wenn dasThema etwas sachlicher angegengen würde (auch in den Kommentaren hier), wäre viel gewonnen.
    428 25 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 14:19
      Highlight Bei Rassismus und Diskriminierung gibt es nur eine vertretbare Position, die des linksgrün-versifften Gutmenschen und das völlig unabhängig davon wie man sich in der Flüchtlingsdebatte engagiert. Kein Rassist zu sein oder nicht zu diskriminieren ist nicht links, sondern verdammt nochmal normal.
      36 55 Melden
    • Peter Silie (1) 19.08.2018 15:57
      Highlight Ich denke es geht vorallem darum, dass die Debatte besonders emotional geführt wird.. Das Problem nur ist: Facts don't care about feelings
      19 5 Melden
    • tschegg 19.08.2018 16:02
      Highlight Du bringst es voll auf den Punkt 👍
      12 3 Melden
    • G. 19.08.2018 19:49
      Highlight Danke für diesen Kommentar.

      Ich selber als gebürtiger, „käsegesichtiger“, „Kuh“-Schweizer komme mir langsam aber sicher selber diskriminiert vor. Entweder ich werde als dieser rechtsradikale Rassisten-Nazi hingestellt oder als linksradikaler Grünsiff-Gutmensch.

      Herrjemine, haben wir keine anderen Probleme?

      Ist das jetzt der Zenith der menschlichen Evolution?

      5 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 19.08.2018 22:11
      Highlight Sachlich?
      Wie soll das unter den Voraussetzungen möglich sein? Da kommt eine "Forscherin" aus ihrer universitären Filterblase und meint, sie wisse über ein fremdes Land Bescheid? Die Reaktionen aus der Kommission sind ja auch entsprechend.
      Gut der Artikel ist ziemlich neutral geschrieben, abgesehen von dem Übergewicht, das dieser "Forscherin" gegeben wird und damit die Meinung der Autorin gut durchscheinen lässt.
      7 3 Melden
    • Maracuja 20.08.2018 06:53
      Highlight @Rabbi Jussuf: Da kommt eine "Forscherin" aus ihrer universitären Filterblase und meint, sie wisse über ein fremdes Land Bescheid?

      Frau Boulila ist gemäss Artikel gebürtige Bernerin, sie hat in Bern und Fribourg studiert. Die Schweiz ist somit kein fremdes Land für sie. Offensichtlich kennt sie sich aber mit gewissen Strukturen nicht besonders gut aus.
      2 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 09:59
      Highlight Muss ich wohl überlesen haben, dass sie Schweizerin ist. Steht in ihrer Vita nicht drin.
      Aber die Filterblase steht!
      5 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 10:08
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Aus einer Blase die sogar essentielle Informationen aus Texten ausblendet auf andere zu zeigen ist nicht zielführend.
      1 3 Melden
    • Billy the Kid 20.08.2018 11:05
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Ihr ganzes Argument lautet etwa so:

      "Von Akademikern lassen wir uns doch nichts sagen - vor allem nicht von ausländischen!!"

      Nun da Sie wissen, dass Frau Boulila gebürtige Bernerin ist - bleibt Ihnen nur noch das armselige Akademikerbashing.

      Gratulation - Sie sind sich mit Herr Trump einig, dass die Welt eh keine Experten braucht, da ja jeder Stammtischler noch am besten weiss wie alles funktioniert - vor allem was SEINE Schweiz anbelangt!
      2 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 13:16
      Highlight Gender Studies reichte eigentlich schon für die Blase. Dass sie dann noch an der berühmt berüchtigten Humbolt Uni studiert, oder gearbeitet hat, wo auch Schutzbach herkommt, reicht dann fast endgültig für die Blase.
      Nicht genug, so zeigt auch die Begriffswahl und Anwendung von Wörtern darauf hin, so, z.B. "postkolonial", und viele andere.

      2 1 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 19:19
      Highlight 1/2@R. Jussuf ...mit dem kleinen Problem, dass sie gemäss CV auch nicht an der Humboldt Universität aktiv war. Aber schön, haben Sie ihr Feindbild erblickt.

      Auch das ein Wort wie postkolonial für Sie als rotes Tuch reicht, lässt eigentlich ziemlich tief blicken.
      Heisst nämlich nichts anderes als die Zeitperiode nach *drum roll* dem Kolonialismus. Wie soll man denn bitte sonst die Entwicklungen und Folgen seit dem untersuchen, wenn man anscheinend nicht mal den Wortteil -kolonial verwenden darf?

      Was so schlimm an der Erforschung der Geschlechtergeschichte sein soll, steht auch offen...
      1 2 Melden
    • Mutzli 20.08.2018 19:22
      Highlight 2/2
      Besser Sie verirren sich nie aus Ihrer Blase hinaus in die Wissenschaft, denn nicht nur in der Geschichte, sondern auch in der Geographie, Ökonomie und vielen mehr braucht man so schlimme Fachbegriffe wie postkolonial oder Gender.

      Aber ist ja auch nett, dass Sie anscheinend das Gefühl haben, gar nicht auf das Paper von Dr. Boulila eingehen zu müssen oder die grundsätzliche Thematik. Dafür können Sie sich natürlich besser darauf konzentrieren diese Ihnen gänzlich unbekannte Person persönlich anzugreifen, was ja auch viel wert ist.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 20:26
      Highlight Mutzli

      "postkolonial". Mir erschliesst sich nicht, was dieser Begriff in diesem Zusammenhang verloren hat. Sie macht mit der Verwendung dieses Begriffs klar, dass es eine koloniale Zeit gegeben habe und eine danach, in der wir jetzt leben würden. Warum?
      Kolonien der Schweiz? Wann war das? Genauso gut könnten wir von Italien Reparationszahlungen fordern für die Vertreibung der Helvetier bei Bibracte.
      Wer so viele speziellen Fremdwörter einstreut, der lebt in einer ziemlich dichten Blase, die in der Nähe von einem merkwürdigen Marxismus verortet werden kann.
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.08.2018 20:40
      Highlight Es gibt nichts von dieser Frau, auf das man genauer eingehen könnte. Mehr als das Abstract ist nicht zu haben und ihre Doktorarbeit hüte ich mich zu lesen, dafür ist mir die Zeit echt zu schade:
      ""Dancing salsa in post-thinking Europe: Gender and sexuality
      discourses among salsa dancers in Switzerland and England""

      Da! Hast du es gesehen? Schon wieder "post-"...

      Dann kann man ja noch nachschauen, was sie sonst so treibt: Leider alles in der gleichen Blase.

      "Geschlechtergeschichte"? Kann man machen. Aber nicht so.
      2 2 Melden
    • Waedliman 21.08.2018 08:57
      Highlight Leider wahr. Am besten sieht man dies beim Thema Flüchtlingspolitik. Aber auch Veganer haben manchmal solche Züge. Wir verlernen das Diskutieren, weil wir ständig irgendetwas mit Daumen hoch oder runter kommentieren müssen, dazwischen ist das endlose Grau, das in unserer Welt kaum noch vorkommt.
      0 0 Melden
  • Ökonometriker 19.08.2018 13:37
    Highlight Wofür es heute doch alles Forschungsgelder gibt... hauptsache man provoziert, dann ist man in der Akademia 'wichtig'. Ob die Erkenntnisse nützlich oder gar wahr sind und wissenschaftlichen Standards entsprechen interessiert nicht.
    Hier nun mal wieder ein schönes Beispiel dafür. Auch in der Schweiz wird bei uns in den Geistes- & Sozialwissenschaften (Ökonomie gehört übrigens auch dazu) genauso schludrig gearbeitet. Wie soll der Bürger da noch der Akademia vertrauen können?
    80 56 Melden
    • Bchij 19.08.2018 14:31
      Highlight ‘Ob die Erkenntnisse nützlich oder gar wahr sind und wissenschaftlichen Standards entsprechen interessiert nicht.’

      Warum? Was ist die Begründung für diese Aussage?

      Um an einer Universität zu forschen und zu publizieren, muss man, meines Wissens, schon gewissen Ansprüchen gerecht werden, was Inhalt und Arbeitsweise angeht.
      16 14 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 19.08.2018 15:03
      Highlight Man bedenke, dass du gestern diesen Standpunkt vertreten hast: Die Schweiz spielte keine 'Rolle in der Geschichte des Kolonialismus' und Menschen, die in Zoos gehalten wurden, seien Schauspieler gewesen.

      Ganz ehrlich, dir kann man noch viel weniger vertrauen, als der Akademia.
      21 13 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 15:19
      Highlight Der Text wurde in der Fachpresse publiziert. Worauf gründest du deine Anschuldigung, er würde wissenschaftlichen Kriterien nicht genügen?
      Ich sehe deinen Kommentar als reine Stimmungsmache, um die Autorin der Studie und die Studie selbst in ein schlechtes Licht zu rücken. Und deine politische Aussage zu machen, wonach es wohl keinen Rassismus gäbe oder so ähnlich.
      Beziehst du dich auf diese Konkrete Arbeit oder ist das ein genereller Rundumschlag?
      20 12 Melden
  • Ricola74 19.08.2018 13:32
    Highlight Böse Böse Schweizer, wir sind sexistisch, Rassistisch und fügen unseren Frauen Gewalt zu. Für was werden wir als nächstes Beschuldigt ?
    112 59 Melden
    • Nelson Muntz 19.08.2018 14:34
      Highlight Wir resp. die Appenzeller rücken das Geheimrezept nicht raus!
      45 3 Melden
    • Livia Peperoncini 19.08.2018 14:41
      Highlight Wenigsten kann man uns nicht vorwerfen Mitglied im UN-Menschenrechtsrat zu sein. Die Besetzung für die Amtszeit 2017 - 2020 ist ja schon sehr speziell, um es vorsichtig auszudrücken.

      https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtsrat#Bisherige_Besetzungen
      25 9 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.08.2018 07:32
      Highlight @Livia Peperoncini
      0 0 Melden
  • Nelson Muntz 19.08.2018 13:32
    Highlight Wenn es hier so schlimm ist, kann man gerne auswandern.... Vielleicht sollte sich die Schweiz Menschenrechtsperlen wie das Sultanat Türkei, Kongo, Ost Timor oder Saudi Arabien als Vorbild im Umgang mit Minderheiten nehmen...
    95 68 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 19.08.2018 14:24
      Highlight Und dadurch wird die Situation in der Schweiz besser?
      26 33 Melden
    • AskLee 19.08.2018 14:25
      Highlight Nein nicht auswandern, hier weiterleben und sein Umfeld mitgestalten.
      Wo wären wir, wenn immer alle auswandern würden wenn mal was nicht passt ?
      28 6 Melden
    • Bchij 19.08.2018 14:33
      Highlight Warum kann man nicht versuchen, etwas zu ändern?
      und nur weil es an anderen Orten schlechter ist, heisst nicht direkt, das es gut ist..
      23 18 Melden
    • Beat Galli 19.08.2018 15:15
      Highlight Das sind die guten. Die kaufen Waffen.
      Nichts gegen die guten.
      Wenn sie gegen die guten sind sind sie Böse.
      Wenn der Umsatz wächst, werden diese schon bald zur Nato beitreten.
      Siehe Türkei. Dort sinkt der Umsatz, deshalb sind die jetzt schon bei den Bösen.

      Willkommen in der Realität
      4 15 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:17
      Highlight @Nelson Hoffe Sie haben sich nie über ein Abstimmungsresultat geärgert oder über ein trockenes Brötchen in der Migros. Sonst müssen Sie auch subito auswandern, wenn Ihnen das nicht passt.

      Die so böse Autorin dieser Studie ist zwar ausgewandert, aber, ach du Schreck, als Schweizerin Produkt unserer Gesellschaft. Müssen Sie sich da auch selbst deportieren?

      Ich halts da eher mit Karl Schurz, anstatt gleich die Flucht anzutreten:

      My country, right or wrong; if right, to be kept right; and if wrong, to be set right.
      8 6 Melden
  • koks 19.08.2018 13:31
    Highlight Es gibt Rassismus.

    Aber es gibt keinen 'Behördenrassismus'. In letzter Zeit hört man viele Rassismuserfindungen, sogar solche wie 'Gegenrassismus' oder 'guter Rassismus'. Das sugeriert, dass Rassismus unter bestimmten Konditionen ausgeübt schlimmer oder weniger schlimm sei.
    Das ist natürlich völliger Schwachsinn.
    74 25 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 15:21
      Highlight Wer bitte schreibt von Zitat „gutem Rassismus“? Habe ich noch nie gehört. Kannst du ein Beispiel bringen? Eine Quelle?
      11 23 Melden
    • Ueli der Knecht 19.08.2018 16:18
      Highlight "Aber es gibt keinen 'Behördenrassismus'",
      wenn man blind durch die Welt traumwandelt...

      Es gibt racial Profiling (rechtswidrig), es gibt ettliche Urteile gegen Polizeibeamte wegen Rassismus (zB. https://www.watson.ch/!541586058).

      Nach dem ECRI-Bericht vom April 2009 gab es in der Schweiz mehrere Fälle von missbräuchlichem Verhalten der Polizei gegen Ausländer, Asylbewerber, Schwarze und andere Minoritäten.
      http://www.ekr.admin.ch/pdf/090915_ECRI_BerichtCH208c.pdf

      Das hat sich bis heute nicht wirklich verbessert.
      9 14 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 16:24
      Highlight Institutionaler Rassismus heisst nicht einfach Rassismus der von Behörden ausgeht, sondern der, auch durchaus unpersönlich, durch Strukturen ensteht und gefördert wird.

      Z.B. in Dänemark, in dem nun Gebiete als "Ghettos" klassifiziert werden aufgrund Ausländeranteil und es den Personen erschwert wird dort rauszukommen und Vergehen härter bestraft werden.

      Ähnliche Strukturen und Dynamiken gibts auch bei uns, in dem z.B. Racial Profiling verteidigt wird, obwohl längst bekannt ist aus den USA, dass das nicht funktioniert.
      6 9 Melden
    • Juliet Bravo 19.08.2018 18:01
      Highlight Warte noch auf die Quelle für deinen Begriff „guter Rassismus“.
      5 4 Melden
    • koks 19.08.2018 19:03
      Highlight Juliet, kürzlich wurde hier die Journalistin Sarah Jeong erwähnt. Sie hat als Journalistin über Jahre übelsten Rassismus gegen Weisse (Männer und Frauen) verbreitet https://twitter.com/nickmon1112/status/1025437806775226368

      Und was tut ihr Arbeitgeber, die New York Times: Sie sagt (2.August 2018), das sei kein Problem, sie hätte einfach auf Rassismus gegen sie mit Rassismus reagiert. D.h. Die renommierteste Zeitung der Welt verteidigt hasserfüllten Rassismus, wenn er denn von einer Asiatin (mit bester und teuerster Schulbildung rund um die Welt) gegen Weisse gerichtet ist.
      6 3 Melden

Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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