Schweiz
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This Oct. 23, 2017 photo captures a sunset on Eneko Island, a private island in Majuro, Marshall Islands. Reservations can be made through Hotel Robert Reimers. (AP Photo/Nicole Evatt)

Sonne, Strand und Meer, was willst du mehr? Doch Ferien am Meer ist nicht die beliebteste Reiseaktivität.  Bild: AP/AP

So ticken die Schweizer, wenn es ums Reisen geht

Von der attraktivsten Reisedestination bis zum Einfluss von Terrorgefahr – die wichtigsten Erkenntnisse des neuen Reisebarometers.



Andere Kulturen und Länder entdecken oder einfach nur faul am Strand liegen und sich erholen. Die perfekten Ferien sehen für jeden von uns anders aus. Der TCS-Reisebarometer 2018 des Forschungsinstituts GFS zeigt auf, welche Art von Ferien Herr und Frau Schweizer am meisten mögen und welche Faktoren die Wahl der Feriendestination beeinflussen. Die vier wichtigsten Resultate zum Reiseverhalten der Schweizer.

Die Top- und Flop-Reisedestinationen

«Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah», schrieb Goethe einst in einem Gedicht. Die Schweizer haben sich dies offensichtlich zu Herzen genommen. Denn auf dem Podest der attraktivsten Reiseziele landeten ausschliesslich Schweizer Destinationen.

Top-5 Reiseziele

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bild: piktochart/keystone/shutterstock/watson

Dabei gaben Studienteilnehmer dem Sieger Tessin eine Durchschnittsnote von 7,2 (Höchstnote 10). Dicht gefolgt von Graubünden (7,0) und dem Wallis (6,8). Das erste ausländische Reiseziel folgt mit Italien auf Platz vier. Damit muss Italien im Vergleich zum Vorjahr einen statistisch relevanten Attraktivitätsverlust hinnehmen.

Insgesamt mussten 15 Destinationen nach ihrer Attraktivität bewertet werden. Dabei landeten die folgenden drei Destinationen abgeschlagenen auf den letzten Plätzen.

Flop-3 Reiseziele

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bild: piktochart/keystone/shutterstock/watson

Auszeit zum Reisen ist in der Westschweiz verpönt

«SBB-Chef gönnt sich ein Sabbatical», titelten die Zeitungen und Onlineportale vor rund zwei Wochen. Dass die zweimonatige Auszeit von Andreas Meyer nichts Aussergewöhnliches ist, zeigt die GFS-Studie. 34 Prozent der Studienteilnehmer sagen, sie hätten sich für eine längere Reise schon eine Auszeit vom Job genommen.

«Das sogenannte Sabbatical ist offensichtlich etwas ‹Schweizerisches›», halten die Studienautoren fest. Denn mit 26 Prozent gönnen sich deutlich weniger Ausländer eine solche Auszeit.

Einen noch grösseren Unterschied gibt es im sprach-kulturellen Raum. Denn eine Auszeit vom Job ist vor allem in der Deutschschweiz im Trend. Ganze 42 Prozent haben sich schon eine längere Auszeit fürs Reisen genommen. Ganz im Gegensatz zu den Westschweizern (12 Prozent) und Tessinern (10 Prozent). Das Einkommen und das Bildungsniveau hatten einen viel geringeren Einfluss.

Reisende haben weniger Angst vor Terroranschlägen

Auf der Suche nach der nächsten Feriendestination spielt es für die meisten Befragten nicht nur eine Rolle, welcher Ort am meisten Entspannung oder Erlebnisse entspricht. Auch auf mögliche Gefahren wird geschaut. 

Reiserisiken
Infogram

Die Grafik zeigt, auf welche Faktoren die Studienteilnehmer sich bei der Auswahl der Reisedestination achten (in Prozent). bild: infogram/watson

Noch immer spielt die Terrorgefahr für die meisten eine wichtige Rolle bei der Ferienplanung. Doch im Vergleich zum Vorjahr haben die Befragten 2018 weniger darauf Rücksicht genommen. Dabei gibt es einen Geschlechterunterschied. Frauen schauen mehr auf die Terrorgefahr als Männer (84 Prozent zu 71 Prozent). 

Freunden wird mehr vertraut als Reiseführern

Wer verreisen will, muss zuerst planen. Wohin will man, was möchte man sich alles ansehen, wo übernachten? Um zu den benötigten Informationen zu finden, kann man auf unterschiedliche Quellen zurückgreifen. Dabei zeigt sich: Freunde und Bekannte geniessen das grösste Vertrauen. Das Vertrauen in Internetquellen ist eher gering.

Wie viele welcher Quelle vertrauen

Bild

bild: piktochart

Hier eine Empfehlung des Hauses, gern geschehen:

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Video: watson

Lieblingsorte weltweit 2018 (Tripadvisor)

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    Alle Leser-Kommentare
  • exeswiss 29.03.2018 05:08
    Highlight Highlight fun fact: je floppiger man reisen geht, desto geringer ist die chance auf schweizer zu treffen. ¯\_(ツ)_/¯
  • D(r)ummer 28.03.2018 10:04
    Highlight Highlight Hier in der Schweiz gibt es so viele Legenden und faszinierende Geschichten, dass mir nie langweilig wird.

    Z.B. der Eiger fasziniert mich immer wieder. Der Gotthard sowieso.

    Freunde von mir die viel in der Welt herumgereist sind sagen immer wieder: "Eigentlich muss man gar nicht so weit gehen. Ich kenne die Schweiz gar nicht so gut habe ich im Ausland gemerkt."

    Wenn ich dann doch mal das Flugzeug nehme, dann gebe ich der Umwelt "zuliebe" gerne ein bisschen mehr Geld aus.
  • Bruno Wüthrich 28.03.2018 09:16
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht, dass es insgesamt nur 15 Reiseziele gibt. Jetzt wird mir natürlich auch klar, weshalb diese paar wenigen immer derart überbucht sein müssen.

    Irgendwie scheint mir da der TCS nicht so ganz richtig recherchiert zu haben (und Watson natürlich auch nicht). Was nicht weiter schlimm ist (wenigstens nicht für mich). Denn ich buche keine Reisen. Nie! Oder allerhöchstens mal einen Flug. In der Regel fahre ich einfach. Mit einem alten VW-Bus. In diesem Sommer gehts nach Schweden. Wohl die Nr. 16 auf der Liste.
  • AustinOsmanSpare 28.03.2018 07:27
    Highlight Highlight Zumindest in Zürich kommt es öfters vor eine Auszeit zu nehmen. Ich war letztes Jahr für 3 Monate mit den Kindern um die Welt.
    • TheDude10 28.03.2018 09:19
      Highlight Highlight Warum wird hier kommentarlos geblitzt?

      Ich für meinen Teil finde: Einerseits ist es schön, wenn man/Frau Zeit mit der Familie verbringt. Anderseits stellt sich die Frage, wie gereist wurde, wass aber jeder mit sich selber vereinbaren muss.
    • Alterssturheit 28.03.2018 09:58
      Highlight Highlight öfters - 3 Mt. mit den Kindern um die Welt entspricht in ZH also in etwa dem Durchschnitt jeder Familie....(schön wärs).
    • exeswiss 29.03.2018 05:11
      Highlight Highlight 3 wochen vielleicht.. 3 monate? schön wärs :>

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