Schweiz
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«Religion spielt hier keine Rolle» – das sagen junge Muslime zur Handschlag-Weigerung 

Zwei muslimische Schüler verweigern ihrer Lehrerin den Handschlag und die halbe Schweiz steht Kopf. Wir haben junge Muslime gefragt, was sie von der ganzen Sache halten. Das sind ihre Antworten.

Daria Wild, William Stern, Leo Helfenberger



Nizar

Nizar ist 22, in der Schweiz aufgewachsen und praktizierender Muslim. Er bereist gerade mit seiner Freundin die Welt.

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«Diese Diskussion ist übertrieben. Ich bin selber praktizierender Muslim und verstehe, wenn jemand den Händedruck aus religiösen Gründen verweigert. Solange dies höflich und mit Geduld erklärt wird, sehe ich kein Problem. Wenn man frech zu den Lehrern ist, sie beschimpft oder ihnen sogar droht – das dagegen geht gar nicht. Das ist respektlos. Das müsste der Schweizer Gemeinde in einem solchen Fall mehr Sorgen bereiten! Die Schweiz sollte anfangen, sich auf wirklich brisante Dinge zu fokussieren anstatt einen Wirbel zu machen aufgrund eines verweigerten Händedrucks.»

Samir

Samir ist in der Schweiz aufgewachsen. Als Kind und als jugendlicher ging er regelmässig in die Moschee. Mittlerweile bezeichnet er sich als nicht mehr streng religiös. Samir trinkt Alkohol. Auf Schweinefleisch verzichtet er.

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bild: zvg

«Das war ganz klar eine unnötige Aktion der Schüler. Ich glaube nicht, dass das zwei fromme Typen waren, die das aus Überzeugung machten, sondern eher zwei kleine Rebellen, die mal testen wollten, wie weit sie gehen können. Grundsätzlich gründen aber solche extremen Haltungen auf dem Ausleben des Glaubens im Elternhaus.

Ich bin klar der Meinung, dass eine muslimische Person, die hier lebt, sich den hiesigen Regeln anpassen sollte. Genauso wie ein Schweizer sich an die Scharia halten muss, wenn er in Saudi-Arabien ist. Das ist für mich schlicht und einfach gesunder Menschenverstand. In diesem Sinne ist es respektlos, einer Lehrerin die Hand nicht zu geben. Grundsätzlich ist es mir aber egal, dass mit diesen beiden Schülern eine Sonderregelung vereinbart wurde.

Es ist krass, wie diese Geschichte so eskaliert ist. Wegen so einem Seich! Dass sich Muslime dazu äussern müssen, ist ein Witz. Vor sieben Jahren hätte das sicher nicht für so viel Aufsehen gesorgt, aber jetzt passt die Story wohl grad gut zum politischen Klima. Dass solche Diskussionen in Zukunft wahrscheinlich noch öfters geführt werden, ist schade. Sie schaffen nur Zwiespälte.»

Gürkan

Gürkans Eltern sind aus Kurdistan. Der 16-jährige Oberstufenschüler hat religiöse Eltern, ist aber selber kein praktizierender Muslim. 

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«Zur Integration gehört dazu, dass man Lehrern die Hand schüttelt, wenn das verlangt wird. Jeder kann selber entscheiden, wie er seinen Glauben auslegt, aber wenn das mit Schulregeln nicht vereinbar ist, muss das akzeptiert werden. Ich finde die Schule hätte von den beiden Schülern fordern können, dass sie sich anpassen.»

Karim

Karim ist in der Schweiz aufgewachsen. Sein Vater ist praktizierender Muslim, ursprünglich aus Jemen, seine Mutter Katholikin. Der 22-Jährige Publizistik-Student betet heute noch ab und zu.

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«Meine Eltern erzogen mich zu Anstand und Respekt. Für mich wäre das deshalb keine Frage, ob ich einer Autoritätsperson die Hand schütteln darf oder nicht. Ob ich Verständnis habe für die beiden? Ich kann nicht beurteilen, wie gläubig sie wirklich sind. Vielleicht müssen sie sich auch einfach etwas beweisen. Dann ist's wirklich unverständlich. In meinem Freundeskreis – und ich kenne einige Muslime – habe ich auf jeden Fall noch nie so etwas gehört. Deshalb nervt es mich, dass ich darauf angesprochen werde. Es betrifft mich ja eigentlich nicht. Ich glaube, die Schule hat schon richtig reagiert. Wenn die auf Konfrontation mit den Schülern gegangen wäre, hätte es wohl ein noch grösseres Theater gegeben.»

Ajla

Ajlas Eltern sind Bosnier und Muslime. Die 16-jährige ist in Olten aufgewachsen und besucht dort die Oberstufe. Sie bezeichnet sich als nicht religiös.

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«Religion spielt in dieser Diskussion keine Rolle. Egal, ob muslimisch oder christlich: Einer Lehrerin gibt man die Hand, wenn das die Regel ist. Muslimische Schüler sind nicht anders als die anderen, deshalb sollten auch nicht einzelne eine Sonderbehandlung bekommen.»

Veli

Velis Eltern sind aus der Türkei. Veli ist in der Schweiz aufgewachsen und besucht wie Ajla die Oberstufe in Olten. Der 16-Jährige ist praktizierender Muslim. Er betet, wenn möglich, fünf Mal am Tag.

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«Es gibt unter den Muslimen solche, die streng religiös sind und solche, die nicht so religiös sind. Meine Cousine zum Beispiel ist sehr religiös. Die macht das auch, sie gibt keiner fremden Person die Hand. Das sollten Nicht-Muslime akzeptieren. Die Menschen sollten aufhören, unsere Religion zu durchleuchten und zu sagen, was man tun soll und was nicht. Die Schweiz ist ein Land, in dem man frei ist. Wir strengen Muslime leben nun mal so. Wir glauben an Gott, machen das, was unser Prophet sagt, und versuchen danach zu leben. Natürlich geht das nicht immer, und gerade in der Schule läuft das vielleicht anders. Aber ich finde es gut, akzeptiert die Basler Schule den Entscheid der beiden Schüler.»

Doruntina

Die 17-Jährige ist in der Schweiz aufgewachsen und besucht in Zürich das KV. Ihre Eltern stammen aus Mazedonien. Sie sagt von sich, sie glaube an Gott, lebe ihren Glauben aber nicht streng.

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bild: zvg

«Für mich hat das Ganze nichts mit Religion zu tun, es ist vielmehr eine Frage des Respekts gegenüber der Lehrerin. Dass die Eltern das Verhalten ihrer Kinder nicht nur tolerieren, sondern auch noch unterstützen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hätte mir von der Schulleitung ein konsequenteres Durchgreifen gewünscht. Dass aus einem so kleinen Fall nun eine nationale Diskussion entstanden ist, finde ich völlig übertrieben.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paul espo 17.04.2016 15:52
    Highlight Highlight Sorry... WO IST DAS PROBLEM?,

    Wer in unsere Kultur nicht die Hand zum Gruss reicht ist schlichtweg unanständig und oder hatte ein schlechte Erziehung...

    Dieser Mensch soll dementsprechend auch die Konsequenzen tragen.

    Basta Punk Schluss...
  • Rohrschach 08.04.2016 12:05
    Highlight Highlight Ursrpünglich war das Händeschütteln einmal ein Zeichen dafür, dass man keine böse Absichten gegenüber dem Mitmenschen hat. So zeigte man, dass keine Waffe hinter dem Rücken versteckt worden war (oftmals wurde dann die andere Hand ebenfalls noch um die Hand des Anderen gelegt)

    Ich finde eigentlich diesen Ursprung passend. Hände schütteln wird zum sich vorstellen eingesetzt, es ist ein Zeichen des gegenseitigen Respekts. Keinenfalls gehts es dabei um den Wunsch, "sich näher zu kommen". Es ist eine Formalität. Küsschen links, rechts, links wäre da schon eine andere Geschichte...
  • Juan Igg 07.04.2016 15:09
    Highlight Highlight Schwimmunterrich ist ein Pflichtfach. Dort müssen die Muslime selber nach Lösungen suchen. Denn die Regeln gelten für alle.

    Händeschlag ist keine formelle Pflicht. Wenn mich jemand nicht berühren will, will ich ihn auch nicht berühren. So soll es den Lehrern gehen. Verstehe dieses populistisches Gerede im Zusammenhang mit Integration nicht ganz.
    • Fabio74 07.04.2016 17:35
      Highlight Highlight Schon vor 25 Jahren waren Kinder aus christlichen Sekten vom Schwimnen dispensiert. Es ist nichts neues ausser dass man heute alles aufbauscht.
    • Juan Igg 08.04.2016 00:23
      Highlight Highlight Stimmt leider
  • dracului 07.04.2016 13:20
    Highlight Highlight Die radikalen Muslime und ihr Verhalten färben leider auch so tolle Jugendliche, wie hier befragt, ab, und das finde ich schade!
  • FondueMaster 07.04.2016 13:03
    Highlight Highlight "Meine Cousine zum Beispiel ist sehr religiös. Die macht das auch, sie gibt keiner fremden Person die Hand. Das sollten Nicht-Muslime akzeptieren."

    Veli seit wann ist denn die eigene Lehrerin eine fremde Person?
    • Fabio74 07.04.2016 17:36
      Highlight Highlight Fremd = kein Verwandter
  • Maffo 07.04.2016 12:57
    Highlight Highlight Nach diesem Riesenwirbel bin ich nicht mehr so sicher, ob es tatsächlich um verweigerten Respekt geht. Jemanden berühren oder sich berühren zu lassen sollte man eigentlich selber entscheiden dürfen.
  • niklausb 07.04.2016 12:45
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es tragisch das so ein Seich überhaupt an die Öffentlichkein gerät da muss angesetzt werden, das sollte schulintärn sein und bleiben so werden jetzt auch noch andere auf die selbe Idee gebracht.
  • Stephan Jegen 07.04.2016 11:32
    Highlight Highlight Ich find das so krass dass sich mensche tatsächlich über eppis wie religion definiered. Das setz ich glich damit, wie wenn mer sich nur über sini nationali identität definiert, es isch eifach bizzli erbärmlich.
    • Stefan von Siegenthal 07.04.2016 12:30
      Highlight Highlight Nein, Stephan, erbärmlich ist es wenn man andere Menschen verurteilt basierend auf dem was diesen Menschen wichtig ist im Leben. Lass doch die Menschen ihr Leben so gestalten, wie sie wollen, solange sie niemanden schaden oder zu was zwingen.
    • EvilBetty 07.04.2016 12:33
      Highlight Highlight Wänn mer susch nüt hät/cha...
  • zeromg 07.04.2016 11:13
    Highlight Highlight Wer schon mal in Mauritius war weiss, dass unterschiedliche Religionen sehr gut miteinander klarkommen. Dort gibt es auch keine Probleme wenn eine Mosche direkt neben einer Kirche oder Synagoge steht. Die Strassen weden für diverse Feiertage der einzelen Religion geschmückt. Die Christen haben an Weihnachten frei, die Juden arbeiten am Samstag nicht, die Muslime am "Fest des Fastenbrechens" nicht.
  • Qui-Gon 07.04.2016 11:05
    Highlight Highlight Was für ein Affentheater.
    Ja, die Verweigerung des Handschlags ist bei uns grob unhöflich und respektlos. Dann müssen die Jungs halt mit den Folgen leben. Diese sind aber rein moralischer Natur, oder gibt es seit Neustem eine Pflicht zu unerwünschtem Körperkontakt? Und hört doch mit der Händeschüttelei in der Schule ganz auf, das ist doch Schnee von gestern. Btw. ist es so auch kein Wunder, dass immer irgendjemand krank ist.
  • zeromg 07.04.2016 11:04
    Highlight Highlight an Veli:
    Dann müssten aber auch einige Länder im Osten andere Religion und ihre Traditionen respektieren und auf ihre Eigenheiten Rücksicht nehmen. Dies tun sie nämlich nicht, oder darf man solche Forderungen nur in der Schweiz stellen?
    • illoOminated 07.04.2016 15:29
      Highlight Highlight Klar darf man solche Forderungen in den von dir angesprochenen Ländern auch stellen - ob sie aktuell erfüllt werden ist zu bezweifeln.
      Nichtsdestotrotz ist das keine Rechtfertigung, sich gleich "rückständig" zu verhalten. Wenn wir, die eine "echte Religionsfreiheit", sofern es so etwas wirklich gibt, erreicht haben, ihnen nicht ein Vorbild vorleben, darfst du auch nicht damit rechnen, dass sich in diesen Ländern jemals etwas ändert.
    • zeromg 07.04.2016 15:43
      Highlight Highlight Ob es an der Rückständigkeit dieser Länder liegt bezweifle ich. Da herrscht eher die Stimmung "kä luscht" wie es unser Ueli so schön sagen würde und nicht, wir nehmen jetzt Mal die Schweiz als Vorbild.
    • illoOminated 07.04.2016 16:14
      Highlight Highlight Darf ich dich bitten mir nicht implizit etwas in den Mund zu legen? ;)
      Ich habe keineswegs diese Länder, sondern vielmehr ihren Umgang mit dem Thema Religion als "rückständig" bezeichnet. Ich bezweifle ausserdem stark, dass diese Haltung einer "Kä Luscht"-Mentalität, sondern vielmehr der Art der Auslebung der vorherrschenden Religion in diesen Ländern geschuldet ist.
      Irgendwann verlassen weltoffene Köpfe solche Länder, weil sie lieber in einem weltoffenen Land leben möchten. Somit zerstören sich diese Länder durch ihre Einstellung früher oder später selbst, da nur Fanatisten zurückbleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 07.04.2016 10:24
    Highlight Highlight Samir: «Wegen so einem Seich! Dass sich Muslime dazu äussern müssen, ist ein Witz.»

    Danke. Ich finde es ebenfalls eine Zumutung wenn gefordert wird alle Moslems sollen sich von den terroristischen Islamisten distanzieren. Ich habe jedenfalls noch nie einen Kommentar gesehen dass sich Christen von Anders Breivik oder den Kinderfickern in der kath. Kirche distanzieren...
    • andersen 07.04.2016 10:43
      Highlight Highlight Anders Breivik und die Pädophile sind schon bereits aus dem Verkehr gezogen.
    • EvilBetty 07.04.2016 11:16
      Highlight Highlight Und? Ich habe auch direkt nach dem Anschlag keinen Kommentar von einem Christen gesehen der sich von ihm und seiner Tat distanziert.

      Und die Pädophilen sind aus dem Verkehr gezogen? You dreamer, du.
    • andersen 07.04.2016 11:50
      Highlight Highlight EvilBetty

      Wenn Sie noch wissen, ob Pädophilen sich unter der Deckmantel von ein Pfarrer arbeitet, dann melden Sie das Bitte.
      Danke für ihr Fairness.
      Was der Brevik getan haben, war Krank, er hat der Botschaft von Jesus nicht verstanden:
      Liebe Deinen Nächsten, wie Du selbst und ich hoffe, dass er Lebenslänglich hinter der Gitter bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 07.04.2016 10:06
    Highlight Highlight Nichts gegen die befragten Leute, aber man sieht schon relativ deutlich wie sich die Meinung zu diesem Vorfall im Verhältnis zum Platz, den die Religion im Alltag einnimmt, verhält.
  • Sprudli 07.04.2016 09:42
    Highlight Highlight Die Schüler, welche den Handschlag verweigern, stellen sich selber aufs Abstellgleis und sorgen dafür, dass der Graben zwischen Schweizern und Muslimen grösser wird.

    Ein bisschen mehr Verständnis beider Seiten hätte der Situation gut getan.

    Ich frage mich allerdings, wie dies im Berufsleben später einmal funktionieren soll?
    • Holly 07.04.2016 09:59
      Highlight Highlight Diese Kinder sind gerade angekommen und brauchen Zeit, Verständnis und Unterstützung um das Schweizer oder besser gesagt freiheitliches Denken zu verstehen und zu übernehmen.
    • andersen 07.04.2016 10:22
      Highlight Highlight Holly

      Die zwei Schüler sind in der Schweiz aufgewachsen.

      Wir leben nicht als Affen in einer Zoo, wo jeder ein Affen nachmachen soll, sondern in ein zivilisiertes Land, wo man sich der Hand gibt.
    • Sprudli 07.04.2016 10:38
      Highlight Highlight @Holly

      Grundsätzlich gebe ich dir Recht für Personen/Kinder welche erst vor kurzem in die Schweiz immigriert sind.

      Jedoch sind diese hier aufgewachsen und sind mir unseren "Bräuchen" vertraut.

      Dies ist zwar nur eine Annahme, jedoch schliesse ich aus der Berichtserstattung der Medien, dass die Kinder dies erst jetzt nicht mehr machen wollen. D.h. sie haben es die letzten Jahre gemacht. Ich schliesse daraus das es eher ein Affront gegen die Lehrperson persönlich ist, so à la "der zeigen wirs". Dies ist jedoch nur eine Annahme, da ja auch keine Kompromisbereitsschaft zu erkennen ist.
  • Wilhelm Dingo 07.04.2016 09:07
    Highlight Highlight Danke Watson! Ich glaube die vorgestellten Personen repräsentieren einen grossen Teil der Muslime in der Schweiz. Diese Menschen werden in den Dreck gezogen durch das extreme Verhalten von Leuten wie dem unsägliglichen Immam sowie den pauschalen Veruteilungen gegenüber Moslems.
  • andersen 07.04.2016 09:05
    Highlight Highlight Veli sagt: Das muss die nicht-Muslime akzeptieren.

    Nein.

    Er könnte ja der Koran lesen, dort steht nichts davon, dass man die Menschen nicht der Hand geben darf und auch nichts von ein Kopftuch.
    Dass heisst somit, man muss nicht religiöse Analphabetismus leisten und akzeptieren, sondern Kinder brauchen Bildung.
    Jeder einzelne kann die eigene Rosen in der Garten anbeten, hier hat niemand etwas dagegen, für der soziale Frieden braucht es aber ein Einsatz.
    • andersen 07.04.2016 12:06
      Highlight Highlight Milo Vanillo

      Können Sie mir eine Stelle in der Koran zeigen, wo es Verboten ist, der Hand zu geben? Und wo steht es in der Koran, dass die Frauen ein Kopftuch tragen muss?


      Wenn Sie über eine Lebensweise spricht, denn hat es nichts mit ein Religion zu tun, dann ist ein Kult.
      Aber, wenn Sie in der Schweiz leben möchte, müssen sie dieser Lebensweise ändern.
      Hier können Sie nicht auf der Religionsfreiheit berufen, um anerkannt zu werden, sondern Sie müssen die Kantonalen Bedingungen erfüllen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.04.2016 15:49
      Highlight Highlight anderson, entgegen deinen anderslautenden behauptungen steht im koran, sure 33, vers 53:
      "wenn ihr sie (die Gattinnen des Propheten) um (irgend) etwas bittet, das ihr benötigt (mataa`), dann tut das hinter einem Vorhang! Auf diese Weise bleibt euer Herz und ihr Herz eher rein."
      http://www.koransuren.de/koran/sure33.html
      und auch Jesus sagte (Matthäus 5.28): "Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen."
    • andersen 07.04.2016 17:32
      Highlight Highlight Ach, wer Geld und Macht in die arabischer Länder, hat vielen Freiheiten und die Sitten ändert von einer Minute.
      Es wird oft gelogen und viele Sachen wird in der Verborgene gemacht.
      Ich frage: (Ein ganz heisser Eisen)

      Wer ist der grösste Sünder:
      Eine Frau, die die vitale Sexualität in der Öffentlichkeit Preis gibt oder ein Mensch, der sein Krebs nicht preisgibt?
      Wir in der westliche Welt, sind kein Inquisitoren, wir sind kein Inquisitoren, dass wir kontrolliert, dass wirklich keine Locke Haar unter der Schleier hervorlugt.
      Also kein Mutawa.
      Stellen Sie sich das Mal vor?


    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 07.04.2016 09:01
    Highlight Highlight Eine Forderung ist schon diskussionswürdig, nämlich dass in einem freien Land jeder die Freiheit haben soll, nach seinem Glauben leben zu dürfen. Natürlich darf dieser Glaube die Freiheit anderer oder die freiheitliche Ordnung nicht in Frage stellen. Ist das aber bereits der Fall, wenn jemand das Händeschütteln verweigert?
    • Ridcully 07.04.2016 10:41
      Highlight Highlight Deine Ausgangslage teile ich zu 100%, Deine Schlussfolgerung im Prinzip auch: Nein, meine Freiheit wird nicht tangiert, wenn mir mein Gegenüber den Handschlag verweigert, Mein Gegenüber muss es aber im Gegenzug akzeptieren, wenn ich ihn dafür für einen unhöflichen Klotz halte. Sei Konsequent, aber lebe mit den Konsequenzen. Man kann nicht Toleranz einfordern wenn man den Anderen die selbe Toleranz verweigert.
    • Sapere Aude 07.04.2016 12:38
      Highlight Highlight Natürlich kann man keine Toleranz einfordern, wenn man diese nicht auch gewährt. Was wenn aber das Gegenüber die Situation erklärt und eine Alternative (beispielsweise eine Verbeugung) anbietet? Wenn sie argumentiert die Art und Weise wie wir uns begrüssen ist ihr unangenehm, nicht weil sie uns nicht respektiert, sonder aus anderen Gründen? Das wesentliche an der Begrüssung ist das zeigen von gegenseitigen Respektes, falls dies eingehalten wird, weshalb können wir hier nicht eine Ausnahme der Regel machen? Hätten wir dadurch so viel verloren?
  • stiberium 07.04.2016 08:51
    Highlight Highlight Danke Watson und vor allem Danke den Interviewten für die Offenheit!
  • Fredu 07.04.2016 08:44
    Highlight Highlight Schon Ihre Überschrift ist falsch. Nur die 2 Frauen haben gesagt, dass es nichts mit Religion zu tun hätte.
    Nur der Samir hat es kapiert: "Ich bin klar der Meinung, dass eine muslimische Person, die hier lebt, sich den hiesigen Regeln anpassen sollte. Genauso wie ein Schweizer sich an die Scharia halten muss, wenn er in Saudi-Arabien ist". Genau so!
    Ich war selber auch 10 Jahre ausgewandert, ich konnte dort auch nicht sagen "ich bin Schweizer, ich mache das hier wie ich will", es ist selbstverständlich dass man sich im Gastland anpasst, das hat mit Respekt zu tun!
    • andersen 07.04.2016 09:22
      Highlight Highlight In Dänemark gibt auch Schweizer, sie feiern der 1.August, es ist kein Problem, wir Dänen feiern mit, mit der Fondue.
      Feste soll man Feiern, wie sie fallen.
      Schweizer sind pflegeleicht, sie stellen keine Forderungen.
      Ja, man soll mehr Feste feiern, dann gab es weniger Probleme auf dieser Welt!
    • Holly 07.04.2016 09:50
      Highlight Highlight Es wurden Jugendliche Interviewt und dementsprechend gab es einfache Antworten.
      Hier und da vergleichen ist zu einfach.
      Oder stellen Sie Saudi Arabien und die Schweiz auf eine Ebene. Äpfel und Birnen ist auch beides Obst mehr nicht.

  • amRhein 07.04.2016 08:41
    Highlight Highlight Auch wenn man eine Diskriminierung «höflich und mit Geduld erklärt» erklärt, bleibt es eine Diskriminierung.

    «Das sollten Nicht-Muslime akzeptieren.» Zuallerst sind wir Menschen und Mitbürger. Religion ist Privatsache. Die darf jeder für sich leben, wie es ihm/ihr gefällt. Andern seine eigene Religion aufdrücken, verstösst gegen die Religionsfreiheit.

    Was ich nicht verstehe, warum gewisse Gläubige (Muslime, Christen usw) meinen, ihre religiöses Verständnis müsste von den andern Menschen geteilt oder akzeptiert werden.
    • Holly 07.04.2016 09:57
      Highlight Highlight Ist es nicht demokratisch nach dem Warum zu fragen. Diese Kinder kommen aus einer völlig anderen Kultur, sie machen das, was die Eltern sagen, weil sie kein Recht haben zu hinterfragen. Anstatt auch als Drohgestalt aufzutreten ist es schlauer, Verständnis zu zeigen, unsere Kultur zu erklären, gemeinsam zu üben, auf Augenhöhe bleiben und Demokratie auf diese Weise praktisch darstellen. Dann werden diese Kinder richtig integriert. Später werden sie auch positiven Einfluss auf ihre Eltern nehmen. Aber das alles ist ein Lernprozess
    • Against all odds 07.04.2016 10:59
      Highlight Highlight Holly: Das tönt wie aus einem Prospekt für Integration oder wie die Predigt des Dorfpfarrers. Alles schön und gut, aber die Realität sieht leider, auf beiden Seiten, anders aus.
  • andersen 07.04.2016 08:34
    Highlight Highlight Würde man das Handshake/Händeschütteln(Waffenstillstand) als ein universal Geste(Diplomatische Geste) in der ganze Welt einführen, gab es weniger Kriege und weniger Berührungsängste.
    Und die Menschen können ihrer Heimat wiederaufbauen.
    Die Frauen in Libanon hat schon mit Wiederaufbau angefangen.
    Immer muss die Frauen, die Scherben zusammen lesen, was die Männer nicht können.

    Es ist nicht eine saudische Tradition, selbst der Könighaus pflegt dieser Geste.
    Dieser zwei Jungs können lernen, wie man sich selbstbeherrschen kann, auch durch ein Händedruck.
    • Sapere Aude 07.04.2016 08:43
      Highlight Highlight Wäre schön wenn alles mit einem einfachen Händedruck gelöst wäre, die Verwendung irgendeines Symbols bedeutet noch lange nicht, dass die Motive dahinter stimmen.
  • SanchoPanza 07.04.2016 08:17
    Highlight Highlight wetten das es dutzende Fälle von Schweizern gibt, welche den Lehrern den Handschlag verweigern! Das wird einfach kein Thema, weil sie keinen Medienwert haben! Ein Reallehrer in meiner ehemaligen Oberstufe hat das x-mal erlebt, es ging aber jedes mal um Respekt DEM Lehrer gegenüber.
    • Sapere Aude 07.04.2016 08:39
      Highlight Highlight Naja wenn muslimische Jugendliche pupätieren geht es um die Verteidigung des Abenlandes und nicht um normale Erziehungsmassnahmen.
    • stiberium 07.04.2016 08:43
      Highlight Highlight Hahaha Sapere! Great! :)
    • SanchoPanza 07.04.2016 08:45
      Highlight Highlight mir fehlen bei deinem Beitrag die Gänsefüsschen oder eine Kennzeichnung zur Ironie ;-)
  • URSS 07.04.2016 08:04
    Highlight Highlight Es geht doch nur um einen Händedruck , meinen religiöse Muslime .Das soll doch nicht so aufgebauscht werden. Ja das finde ich auch liebe religiöse Muslime. Es geht nur um eine Respektsbezeugung und nicht um einen sexuellen Akt...
  • rodolofo 07.04.2016 07:58
    Highlight Highlight Der aufgebauschte "Handschüttel-Skandal" zeigt doch vor allem eines: Die allermeisten muslimischen SchülerInnen geben ihrer Lehrerin die Hand ohne zu murren!
    Aber es gibt immer einige Hygiene-Fanatiker, die Angst vor der Übertragung satanischer Bazillen haben...
    An dieser Stelle möchte ich an "Osho", den Guru der Bagwan-Sekte erinnern, der damals in seiner Sekte das Tragen von Handschuhen zur Pflicht gemacht hat.
    Die Schule hat sehr richtig reagiert und das Gespräch gesucht mit den "Handschüttel-Verweigerern".
    Wenn die so doof sein wollen, wie sie sind, schaden sie sich selber am allermeisten.
    • Holly 07.04.2016 10:08
      Highlight Highlight Mal daran gedacht, dass sie nicht doof sind, sondern von einem Tag auf den anderen, ohne jegliche Vorbereitung einen extremen Kulturwechsel durchleben. Die Eltern halten noch an den bisherigen Werten, was auch logisch ist.
      Integration funktioniert nur, wenn man Kultur versteht.
      Integration funktioniert nur, mit Unterstützung und Hilfe der Schweizer Bevölkerung. Leider wird diese Aufgabe seitens der Schweizer Bevölkerung oft ignoriert
    • Shabina 07.04.2016 11:51
      Highlight Highlight @Holly
      Integration funktioniert nur für Personen, die Integriert werden wollen. Wer in unser Land kommt, soll sich über unsere Kultur informieren und falls er sich damit nicht anfreunden kann, soll er zu hause bleiben!
      Die CH tut genug um Integrationswillige zu integrieren! Hier zu sagen, die CH tue zu wenig für die Integration zeigt Ihre einseitige Sicht der Dinge!
  • Domino 07.04.2016 07:53
    Highlight Highlight Klar hat es etwas mit Religion zu tun. Fragt doch mal einen Iman oder muslimischen geistlichen, der eine Ahnung davon hat. Warum nicht Abu Bakr al-Baghdadi? Der hat 10 Jahre islamisches Recht studiert.
    • paddyh 07.04.2016 08:20
      Highlight Highlight Toller Link zum IS. Wollen Sie damit diese zwei Schüler als Terroristen bezeichnen. Sollen wir sie am besten gleich ausschaffen oder noch besser gleich lynchen? Sie scheinen recht viele Ressentiments gegenüber dieser Religion zu haben und scheinen etwa gleich intolerant wie diese Jungs zu sein. Vergessen sie aber nicht, die beiden sind erst 14.
    • Fabio74 07.04.2016 08:38
      Highlight Highlight Immer diese selbst ernannten "Experten" die ihren Hass predigen.
    • Domino 07.04.2016 08:39
      Highlight Highlight Falls die Schüler und der Vater, welcher Iman ist dieselben Werte wie der IS teilt und verbreitet, so sollten wir das schon beobachten. Irgendwo gibt es für mich schon eine rote Linie, welche mann nicht tolerieren darf. Und diese Aussage ist auf jeglichen Extremismus bezogen.
  • Pius C. Bünzli 07.04.2016 07:49
    Highlight Highlight ich bin Christ und ich hätte meinen Lehrern in der Oberstufe auch die Hand nicht gegeben. Es wurde aber auch nicht verlangt. zu einem Händedruck gehört gegenseitiger Respekt und der muss nicht immer gegeben sein
    • Too Scoop 07.04.2016 08:41
      Highlight Highlight Bei uns wurde, unabhängig von Religion, den Schülern freigestellt ob man dem Lehrer die Hand gibt. Ab der Oberstufe war das kein Thema mehr, keiner gab dem Lehrer/der Lehrerin die Hand, weil man es nicht musste oder erwartete. Somit ging man diesem Problem aus dem Weg.
    • Einstein56 07.04.2016 11:00
      Highlight Highlight Nomen est omen: du scheinst ein Bünzli zu sein!
  • SuicidalSheep 07.04.2016 07:32
    Highlight Highlight Ich könnt kotzen dass man wegen einer solchen Lapalie eine Riesenstory macht. Man könnte meinen, es gäbe nichts wichtigeres in der Schweiz.
  • Hexentanz 07.04.2016 07:26
    Highlight Highlight Samir's Aussage in kurz "Haltungen gründen auf dem Ausleben des Glaubens im Elternhaus."  Würde besser als Titel und Tenor passen. Irgendwo her muss es ja kommen, dass es nur ein Thema bei religiösen Personen ist.... :o
  • Grundi72 07.04.2016 07:25
    Highlight Highlight Watson will uns wieder einmal zeigen wie gut die Welt doch ist :-) herzig!

    Der Fall des Zahnarztes den 20 Minuten heute thematisiert wird aber verschwiegen und so wird den extremen Muslimen einmal mehr von Links geholfen, eine Parallelgesellschaft aufzubauen. Supi mo mol!

    Und: es wäre doch lässig wenn noch mehr kommen könnten!
    • rodolofo 07.04.2016 08:05
      Highlight Highlight Als "Linker" halte ich wenig von Zwang und Repression.
      Junge Muslime müssen wir nicht zwingen, sich zu integrieren, denn sie tun das, was alle "Kinder" tun, nämlich "immitieren", was um sie herum läuft.
      Ältere Muslime können wir nicht zwingen, ihre Identität aufzugeben, weil sie fertige, zu respektierende Persönlichkeiten sind.
      Wenn es zwischen muslimischen Eltern und ihren Kindern zu Spannungen und Konflikten kommt, dann ist das völlig normal.
      Das gehört zum "Ablösungs-Prozess".
    • LaPaillade #BringBackHansi 07.04.2016 08:13
      Highlight Highlight Oh nein, Grundi hat unseren Plan, das Sultanat zu etablieren, aufgedeckt. Well played good Sir, nur ein Meisterdetektiv hätte den linken Plan, die Schweiz in ein wahabitisches Paradies umzuwandeln, entdecken können.
    • Fabio74 07.04.2016 08:40
      Highlight Highlight 20Minuten ist ja auch bekannt für seriösen Journalismus. Wer alles glaubt was da drin steht ist selber schuld.
      Man bauscht was auf, generiert Klicks und der Pöbel hat Schaum vor dem Mund und kann den bösen Linken ans Bein pinkeln.
  • oXiVanisher 07.04.2016 07:24
    Highlight Highlight Ich verstehe das chaos um diese Kleinigkeit echt nicht. Ist ja lächerlich. Es ist ja nicht so, dass wir mir den panama papers über etwas viel wichtigeres zu berichten hätten...
    • Bowell 07.04.2016 07:43
      Highlight Highlight Darf man jetzt nur noch über ein Thema pro Tag schreiben oder was? Über die Panama Papers gibts ja auch Artikel, dann liess doch einfach nur die...
  • YusCan 07.04.2016 07:21
    Highlight Highlight schon spannend wie junge Muslime, die oft den Quran noch nie ganz gelesen haben, behaupten zu wissen was die Religion lehrt.
    wenn Islamgelehrte etwas sagen und ein "junger Muslim" etwas anderes glaube ich natürlich dem Jungen und ignoriere, dass es in islamischen Ländern und gläubigen Familien anders gelebt und gelehrt wird.
    • Sapere Aude 07.04.2016 07:40
      Highlight Highlight Religion ist immer auch etwas persönliches und individuelles, unabhängig von welcher Religion wir sprechen. Es ist das eine, wenn Muslime unter sich über ihren Glauben streiten. Wenn ein Europäer jedoch glaubt zu wissen, was die Muslime zu glauben haben, alleine aufgrund einer Reclam Übersetzung des Koran, dann wirds irgendwie peinlich.
    • kettcar #lina4weindoch 07.04.2016 07:57
      Highlight Highlight Wie hieß es an der Basler Fasnacht:
      "Mi Nochber isch en Muslim und er hed mi noni köpft
      Derby bin ich vor luter Hysterie scho ganz erschöpft
      Ich weiß doch us de Medie ganz genau was Allah wot
      Ich glaub de glaubt nid was mer glaube, was de glaube sot"
  • NWO Schwanzus Longus 07.04.2016 07:20
    Highlight Highlight Es geht hier nicht um Muslime generell sondern darum das es Fundamentalisten gibt die Versuchen die Regeln zu ihren Gunsten zu verändern um so dann Segregation zu erzielen.
  • Anton Eigenheer 07.04.2016 07:19
    Highlight Highlight zu dem thema muslime befragen... und suscht hender kei hobbies?
  • dommen 07.04.2016 07:12
    Highlight Highlight Lehrerin: "Mahmud, jetzt gib mir deine Hand!"
    Mahmud: "Aber ich hab doch gar nichts geklaut!"

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

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