Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die im Rohbau fertiggestellte Doppelvilla

Die im Rohbau fertiggestellte Doppelvilla der Federers Bellavista A. Bild: KEYSTONE

Break abgewendet

Federers legen Nachbarschaftsstreit gütlich bei

19.09.14, 14:40 19.09.14, 17:19

Tennisstar Roger Federer und seine Frau Mirka haben an ihrem Feriendomizil auf der Lenzerheide GR einen langwierigen Streit mit ihren Nachbarn gütlich beigelegt. Streitpunkte waren der Standort eines Pfahlbauer-Spielhauses, Art und Verlauf des Grundstück-Zauns und die Höhe von Bäumen.

Beide Parteien hätten wichtige Zugeständnisse gemacht, die zur Einigung führten und den Weg ans Gericht unnötig gemacht hätten, teilte der Anwalt der Nachbarn, Andrea Bianchi, am Freitag mit. Die Parteien schlossen laut Bianchi eine Vereinbarung ab. Über den Inhalt des Übereinkommens vereinbarten sie Stillschweigen.

Offenbar hatten die Federers mit der Platzierung des über drei Meter hohen Spielhauses ein Hochbauverbot missachtet. Die Nachbarn reichten deshalb eine Beschwerde bei der Gemeinde ein und bekamen teilweise Recht. Mit der erzielten Einigung ist der Entscheid der Gemeinde nun rechtsgültig. Die Federers müssen das Spielhaus umplatzieren.

Roger Federer, of Switzerland, speaks to his captain during a training session of the Swiss Davis Cup Team prior to the Davis Cup World Group Semifinal match between Switzerland and Italy, at Palexpo, in Geneva, Switzerland, Wednesday, September 10, 2014. The Davis Cup World Group Semifinal Switzerland vs Italy will take place from 12 to September 14. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Federer während einer Trainingseinheit im Vorfeld des Davis-Cup-Halbfinals – Roger und Mirka Federer hatten das betreffende Grundstück in Lenzerheide-Valbella 2008 gekauft.  Bild: KEYSTONE

Streit um Maschendrahtzaun

Weitere Streitpunkte waren, ob ein zwei Meter hoher Maschendrahtzaun mit Lebhag sowie das Pflanzen von hochstämmigen Bäumen in der Zone des Hochbauverbotes zulässig seien. Das entsprechende Baugesuch von Roger und Mirka Federer ist von der Gemeinde bewilligt worden. Wie diese umstrittenen Punkte gelöst wurden, teilte Bianchi nicht mit.

In einem weiteren Streitpunkt hatten die Federers bereits im Januar vor dem Bündner Verwaltungsgericht verloren. Das Gericht verfügte, sie müssten den Zaun rund um das Grundstück um zweieinhalb Meter zurückziehen. Die Nachbarn hatten sich insbesondere gegen die Bepflanzung des Zaunbereiches mit kleinen Bäumen gewehrt. Diese würden ihnen die Sicht auf den Heidsee versperren.

epa04388509 Mirka Federer shields herself with a program as rain falls on Arthur Ashe Stadium delaying the start of the semifinals round match between Roger Federer of Switzerland and Marin Cilic of Croatia match on the thirteenth day of the 2014 US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 06 September 2014. The US Open runs through 08 September, a 15-day schedule.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Mirka Federer: Über den Inhalt der Einigung ist nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Bild: EPA

Zwei neue Häuser und eine tolle Aussicht

Die Federers hatten das 8000 Quadratmeter grosse Grundstück an bester Lage in Lenzerheide-Valbella im Jahr 2008 gekauft. Die Villa, die damals auf dem Land stand, wurde inzwischen abgerissen. Die Federers liessen zwei neue Häuser mit den Namen «Bellavista A» und «Bellavista B» bauen.

Tatsächlich haben die Federers vom Grundstück aus eine herrliche Aussicht auf das Hochtal mit seiner idyllischen Berglandschaft und auf den Heidsee. Roger Federer pflegt seit seiner Kindheit eine Beziehung zu Valbella. Er verbrachte dort als Bub die Skiferien. (sda)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie Mami und Mama zu richtigen Müttern wurden

Verena und Susanne gehören zu den ersten Frauenpaaren der Schweiz, die – ganz offiziell – gemeinsam ein Kind haben. watson hat die Regenbogenfamilie besucht.

In Ronjas Leben haben sich kürzlich zwei Dinge grundlegend verändert. Erstens: Sie ist jetzt ein «Sofakind». In der Krippe muss die bald 4-Jährige, im Gegensatz zu den Kleinen, kein Mittagsschläfchen mehr halten. Zweitens: Sie hat nun offiziell zwei Mütter.

Die erste Veränderung ist für Ronja aktuell deutlich einschneidender als die zweite. Schliesslich wird man nicht alle Tage vom Zwangsnickerchen entbunden. Mit Mami Susanne (34) und Mama Verena (44) lebt das Mädchen hingegen schon seit ihrer …

Artikel lesen